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    Renditechancen  2725  0 Kommentare Familienunternehmen an der Börse: Stabilität, Vertrauen und Renditepotenzial

    Deutsche Marktführer wie Henkel und BMW überzeugen durch langjährige Tradition und attraktive Renditechancen. Der Smart Investor stellt einige der spannendsten Aktien aus dem Bereich vor.

    Für Sie zusammengefasst
    • Deutsche Marktführer wie Henkel und BMW überzeugen durch Tradition und Rendite.
    • Familienunternehmen gelten an der Börse als vertrauenswürdig und erfolgreich.
    • Deutschland führend bei Familienunternehmen, auch im Mittelstand.
    • Report: Die 200% Chancen:
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    An der Börse wird Familienunternehmen eine Vielzahl positiver Eigenschaften zugeschrieben. Als größter Wettbewerbsvorteil gilt ganz grundsätzlich das Vertrauen, das ihnen Mitarbeiter, Konsumenten und die Öffentlichkeit entgegenbringen. Häufig verfügen sie über eine bekannte Marke, deren Qualitätsversprechen ebenfalls auf das Unternehmen projiziert wird.

    Aber ab wann gilt ein gelistetes Unternehmen als Familienunternehmen bzw. eigentümergeführt? Anerkannt ist hier die Definition des German Entrepreneurial Index (GEX), der von der Deutschen Börse seit 2005 berechnet und veröffentlicht wird. Entwickelt wurde der GEX vom Center for Entrepreneurial and Financial Studies (CEFS) der Technischen Universität München. Die Wissenschaftler sehen 25 Prozent des Grundkapitals und eine Vertretung der Familie in Vorstand oder Aufsichtsrat als Kennzeichen.

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    In Europa hält Deutschland mit Blick auf Familienunternehmen die Führungsrolle, wenngleich nur eine Minderheit an der Börse notiert ist. Das zeigt eine globale Untersuchung von PwC, in der die 750 umsatzstärksten Player analysiert werden. In der jüngsten Erhebung verteidigt Deutschland mit 96 Unternehmen unter den Top 750 noch seinen globalen zweiten Rang – hinter den USA mit 166 und vor China/Hongkong mit 79 Unternehmen. Unangefochten auf dem ersten Platz liegen die hiesigen Vertreter beim Alter: Mit einer Unternehmenshistorie von im Durchschnitt mehr als 110 Jahren beweisen deutsche Familienunternehmen, dass sie über langfristig erfolgreiche Geschäftsmodelle und/oder die Fähigkeit verfügen, sie hinreichend erfolgreich anzupassen.

    Zu den größten notierten deutschen Familienunternehmen zählen laut des Family Business Index 2023 von EY und der Universität St. Gallen die Henkel AG & Co. KGaA (Familie Henkel), die Porsche SE (Familien Porsche-Piëch), die BMW AG (Familie Quandt) und die Merck KGaA AG (Familie Merck). Die Mehrzahl der Unternehmen stammt aber letztlich aus dem "German Mittelstand", und diesen Unternehmen wird vor allem Innovationskraft und besonders hohe Produktqualität "made in Germany" zugeschrieben – obwohl auch diese im globalen Maßstab eher als Small Caps zu bezeichnenden Unternehmen weltweit produzieren und präsent sind.

    Diversifikation für das Portfolio
    Bei zahlreichen Investoren stehen eigentümergeführte Unternehmen hoch im Kurs, nicht zuletzt, weil sie z.B. über den Managementstil Diversifikation in ein Portfolio bringen können. Ob die zugeschriebenen Eigenschaften wie langfristiges Denken statt kurzfristiger Gewinne tatsächlich zu überdurchschnittlicher Performance führen, lässt sich trotz einer Vielzahl von Untersuchungen nicht eindeutig beantworten. Allerdings ist zu beachten: Wenn Familienunternehmen an die Börse gehen, geben sie sich laut einer gemeinsamen Untersuchung von PwC und WHU – Otto Beisheim School of Management mit geringeren Erlösen zufrieden als andere Unternehmensformen. Im Durchschnitt verzichten sie beim Börsengang auf 10 Prozent des Marktwerts der ausgegebenen Aktien, was auf ein Underpricing bei einem Börsengang hindeutet. Der Studie zufolge ist dies im Umstand begründet, dass für Eigentümer beim IPO auch nicht-wirtschaftliche Ziele wichtig sind. "Sie versuchen, den Kontrollverlust und die Risiken für einen Reputationsverlust zu minimieren", heißt es in der Studie. Aufgrund des statistischen Basiseffekts ergibt sich durch dieses Underpricing beim IPO später rechnerisch eine bessere Performance.

    Im Folgenden stellen wir einige Familienunternehmen aus dem Small- und Mid-Cap-Bereich vor.

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    Rational AG
    Die Rational-Gruppe aus Landsberg am Lech ist der weltweite Markt- und Technologieführer für die thermische Speisenzubereitung in Profiküchen und beziffert seinen Weltmarktanteil auf 50 Prozent. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiter, es werden täglich 140 Mio. Speisen auf der ganzen Welt mit Rational-Geräten zubereitet. Dass das bayerische Unternehmen tatsächlich eine marktführende Stellung einnimmt, zeigt sich an der EBIT-Marge, die 2023, unterstützt von gut 10 prozentigem Umsatzwachstum auf 1,13 Mrd. EUR, von ohnehin beeindruckenden 23,2 Prozent auf 24,6 Prozent anzog. Rational verfügt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 über eine Eigenkapitalquote von 86 Prozent und kann es sich gut leisten, zu den ausschüttungsstarken Unternehmen zu zählen: An die Familie Meister als Mehrheitsaktionärin, welche den Aufsichtsrat dominiert, und die Investoren werden stets etwa 70 Prozent des Jahresgewinns ausgekehrt.

    Für das laufende Jahr zeigt sich das Management optimistisch; ….

    Stefan Preuß 

    Neugierig geworden? Den kompletten und viele weitere Artikel lesen Sie im neuen Smart Investor 5/2024.

    Gastautor: Markus Frohmader, Smart Investor

     





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