Silber sendet Warnsignale

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Silberpreis taumelt nach Fed-Schock. Schlechtes Omen für 2025?

Die Finanzmärkte steuern auf ein turbulentes Jahresende zu. Dax, S&P 500 und andere Indizes strauchelten zuletzt. Während Gold noch vergleichsweise stabil wirkt, droht Silber eine deutliche Ausdehnung der Korrektur.

Für Sie zusammengefasst
  • Finanzmärkte turbulent, Dax und S&P 500 schwach.
  • Fed erhöht Zinsprognosen, Dollar und Anleihen steigen.
  • Silber unter Druck, Verkaufssignal unter 30 US-Dollar.
  • Report: Goldpreis nicht zu stoppen
Silber sendet Warnsignale - Silberpreis taumelt nach Fed-Schock. Schlechtes Omen für 2025?

Fed schwingt die Keule

Der Fed-Termin am Mittwoch (18. Dezember) brachte die Edelmetalle in Wallung. Gold und Silber reagierten äußerst verschnupft. Auch am Ölmarkt trübte sich die Stimmung ein. Lesen Sie hierzu den Kommentar „Ölpreis auf der Kippe - Brent Oil könnte jederzeit einbrechen. BP, Shell und andere Produzenten in Nöten“

Die Gründe für die gedrückte Stimmung dürften hinlänglich bekannt sein. Kurz noch einmal zusammengefasst: Die Dezember-Projektion der US-Notenbank lässt für das Jahr 2025 ein deutlich höheres Zinsniveau erwarten. Ging man in der September-Projektion noch von einem Leitzinsniveau in 2025 in Höhe von 3,4 Prozent (Median) aus, sind es in der Dezember-Projektion 3,9 Prozent (Median). Damit stellt die Fed nur zwei Zinssenkungen in Aussicht. Zuvor ging man von vier aus. Die Aussicht auf ein höheres Zinsniveau ließ den US-Dollar weiter erstarken. Der US-Dollar-Index bildete daraufhin mit 108,5+ Punkten ein neues 52-Wochen-Hoch aus. Die Renditen der wichtigen 10-jährigen US-Staatsanleihen schossen ebenfalls nach oben und notieren nun wieder oberhalb von 4,5 Prozent.  

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Hoffnungsschimmer am Freitag

Am gestrigen Freitag (20. Dezember) wurden in den USA wichtige Inflationsdaten veröffentlicht. Der Index der persönlichen Konsumausgaben (PCE) stieg im November weniger stark an, als im Vorfeld erwartet wurde. Das trifft auch auf die Kernrate zu. Der Markt schöpfte daraufhin bezüglich der in 2025 zu erwartenden Leitzinsentwicklung in den USA  neue Hoffnung. Die US-Aktienindizes erholten sich; Gold und Silber ebenfalls.

Silberpreis angezählt, aber noch nicht ausgezählt

Silber gab unter dem Druck der Belastungsfaktoren nach. Der Bruch der eminent wichtigen Marke von 30 US-Dollar löste ein Verkaufssignal aus. Damit rücken nun die Unterstützungsbereiche um 28 US-Dollar und 26,5 US-Dollar als potenzielle Bewegungsziele in den Fokus. Ein rasches Comeback des Silberpreises oberhalb von 30 US-Dollar würde das Verkaufssignal neutralisieren und dem Edelmetall zumindest die Chance auf ein versöhnliches Jahresende eröffnen.

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Fazit - Warnzeichen mehren sich

Die Warnzeichen mehren sich. In der letzten Kommentierung zu Silber wurde bereits der gescheiterte Versuch thematisiert, den Widerstand bei 32,2 US-Dollar zurückzuerobern. Lesen Sie hierzu „Die Fed hat das letzte Wort - Silberpreis scheitert an entscheidender Stelle. Produzentenaktien brechen ein“. Mit dem Rücksetzer unter die 30 US-Dollar wurde ein weiteres Warnsignal ausgelöst. Zudem wurde der mittelfristige Aufwärtstrend (rot) verlassen. Das Risiko eines knackigen Preisrücksetzers steigt. Aus charttechnischer Sicht könnte es nun durchaus in Richtung 26,5 US-Dollar gehen. Eine Bewegung unter die 26,5 US-Dollar würde eine Neubewertung der Lage notwendig machen. 

Ungeachtet der langfristig weiterhin exzellenten Perspektiven für Silber sind kurzfristig kräftige Rücksetzer nicht auszuschließen. Der Jahresstart 2025 könnte demnach etwas wacklig werden. Um das übergeordnet bullische Szenario nicht allzu sehr zu strapazieren, sollten etwaige Rücksetzer auf 26,5 US-Dollar begrenzt bleiben. Um auf der Oberseite Akzente zu setzen, muss Silber über die 30 US-Dollar und 32,2 US-Dollar zurückkehren.

Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte 

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Verfasst vonMarcel Torney

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