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DEUTSCHE WOHNEN Rebound? (Seite 133)

eröffnet am 23.02.07 11:04:45 von
neuester Beitrag 16.04.21 17:46:39 von


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03.03.21 16:46:17
Beitrag Nr. 1.321 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.277.328 von RealJoker am 03.03.21 08:37:51
Zitat von RealJoker: Doch bis es so weit ist, müssen Gegner und Skeptiker des Volksentscheids erklären, warum es im Interesse der sozialen Marktwirtschaft sein soll, dass Mietwohnungen kleiner Leute als Spekulationsobjekt herhalten. Nach Senatsangaben sind die Berliner Wohnungen der Deutsche Wohnen im Durchschnitt 60 Quadratmeter groß. Der Konzern muss diese rentabel betreiben. Die systemischen Anreize, wenig in die Wohnqualität zu investieren und den Mietpreis unter Ausnutzung aller Möglichkeiten hochzutreiben, sind bei einem börsennotierten Vermieter größer als etwa bei privaten Vermietern mit einer oder wenigen Eigentumswohnungen - dem dominanten Vermietertyp in Deutschland.

Einem Unternehmen wie Deutsche Wohnen kommt zudem schon wegen seiner Größe eine andere Verantwortung und Aufmerksamkeit zu als dem schwäbischen Zahnarzt, der eine Dreizimmerwohnung in Berlin-Kreuzberg vermietet. Dem Unternehmen wurde in der Vergangenheit wiederholt vorgeworfen, systematisch notwendige Instandhaltungsmaßnahmen hinauszuzögern, um dann bei einer umfänglichen Modernisierung den ungleich größeren gesetzlichen Spielraum zur Anhebung der Miete auszunutzen. Zudem ist die Neuvermietung attraktiv - etwa, wenn langjährige Bestandsmieter mit ihren Altverträgen entnervt ausziehen.


Was für eine übel schlechte Recherche des ntv-Journalisten

"Sebastian Huld
Sebastian Huld ist Reporter im Politikressort von ntv.de. Der gelernte Politikwissenschaftler stolpert gern mal über eine gute Geschichte, sei es beim Lesen im Gehen oder daheim über nicht aufgeräumte Kinderbücher."

Linkes Propaganda-Vermieterbashing kritiklos übernommen. Wirkt teilweise abgeschrieben und zusammengestückelt. Liegt vielleicht am Homeoffice, dass handwerkliche Journalistenqualität nicht erkennbar ist.
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03.03.21 19:13:17
Beitrag Nr. 1.322 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.286.574 von smyl am 03.03.21 16:19:38
Zitat von smyl: also ein Rückkauf unter Marktpreis kann ich mir in Deutschland nicht vorstellen,
und generell bis es soweit kommt, könnte man ggf. auch einige Immobilien weiterverkaufen,
da gäbe es bestimmt nicht gerade wenig Interessenten, aber die schlechte Presse wird den Aktienkurs erstmal stören, denke das ist ne weitere Chance hier noch ein paar Stücke einzusammeln


In den vergangenen Monaten sticht die Deutsche Wohnen Kursentwicklung aber nicht heraus, sondern läuft gleich mit Vonovia, LEG und TAG.


Enteignung finde ich als juristischer Laie ohnehin Quatsch. Die bestimmten Wohnungen, die da enteignet werden sollen, sind gar nicht einzigartig oder unersetzlich. Man kann einfach neue Wohnungen bauen! :rolleyes:

Und Enteignung ohne (vollen) Entschädigungsausgleich gab es doch wohl noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland?! :rolleyes:

Enteignung ohne (vollen) Entschädigungsausgleich gab es nur in der DDR (mit Wohnungsknappheit und Wohnungsverfall) und in Hitler-Deutschland (schein-legale Enteignung von jüdischen deutschen Bürgern). In diese schlimmen Zeiten will ganz sicher niemand zurück - oder, Berliner? :confused: :mad:
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03.03.21 22:46:27
Beitrag Nr. 1.323 ()
sozialistisches Gedankengut hat wieder Konjunktur. Die werden in Berlin locker die nötigen Unterschriften zusammen bekommen.
Das könnte die Aktie lange belasten.
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04.03.21 09:38:38
Beitrag Nr. 1.324 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.290.279 von walker333 am 03.03.21 19:13:17was ich nicht verstehe. Was will der "linke" Mob. Durch eine Enteignung enstehen definitiv nicht mehr Wohnungen! Berlin braucht mehr Wohnraum. Dann soll die Stadt doch welche bauen! Das würde den Wohnungsmarkt dann entlasten. Aber diese rot, rot, grüne Vollidioten haben doch vor Jahren die Wohnungen verkauft weil Sie es nicht auf die Kette gebracht haben (ähnlich Flughafen) und jetzt mobilisieren Sie den Pöbel (Pöbel nicht abfällig gemeint - ich zähl mich da auch dazu).

...mir kommt das vor wie im Alten Rom - Brot und Spiele um vom eigenen Versagen abzulenken und der Pöbel ist beschäftigt.
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04.03.21 10:50:12
Beitrag Nr. 1.325 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.298.592 von Matthias740 am 04.03.21 09:38:38Die wollen erreichen, dass Mieten eingefroren und Mieterhöhungen erschwert werden.
Und wenn die Wohnungen kommunal sind, dann gibt es auch keine Gewinnorientierung mehr; Verluste trägt dann der Steuerzahler.
Und der linke Gedankengang ist noch absurder: die Entschädigung soll weit unterhalb des NAV (Buchwertes) erfolgen. Das haben deren Winkeladvokaten schließlich festgestellt....deren Studium nannte sich folgerichtig auch Linkswissenschaft und nicht Rechtswissenschaft).
Sollte es so kommen, folgen jahrelange Rechtsstreitigkeiten um Entschädigungshöhen etc....
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04.03.21 14:47:10
Beitrag Nr. 1.326 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.300.440 von RealJoker am 04.03.21 10:50:12
Zitat von RealJoker: Verluste trägt dann der Steuerzahler.


Habe mich kürzlich in den Kreisen mal umgehört wie das finanztechnisch unter den Bedingungen des Länderfinanzausgleichs gehen kann. Allgemeine Fragezeichen. Ein Kauf führt ja zu einem enormen Haushaltsdefizit. Auch die aktuelle Politik bei den Landeseigenen hat mittelfristig eine massive Unterfinanzierung zur Folge. Scheinbar kann Berlin aber auf Kosten von Bayern und Co. weiter Sozialismus spielen. Budgetristriktionen habe ich nicht gefunden. Es gibt nur die Schuldenbremse seit 2020 für die Bundesländer die auch Berlin umgesetzt hat. Diese lässt aber offenbar Ausnahmen zu:

Die Definition der strukturellen Nettokreditaufnahme als Zielgröße ermöglicht grundsätzlich die Nutzung von Rücklagen zum Haushaltsausgleich und dient dazu, die dauerhafte Tragfähigkeit eines Haushalts zu analysieren und die Ausrichtung der Finanzpolitik anzuzeigen. Dafür werden verschiedene Bereinigungen, etwa um die Auswirkungen einer Abweichung von der konjunkturellen Normallage oder um Einmaleffekte auf der Einnahme- und Ausgabeseite – zum Beispiel Beteiligungsverkäufe und Beteiligungserwerbe – vorgenommen.

https://www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/haushaltsueberwa…

Gibt auch einen lesenswerten Artikel zu dem Dilemma:

https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/verpatzt…

Sieht nach einem kommunistischen Endsieg aus. Der ist nach Marx vorbestimmt. Sein Historischer Materialismus sah allerdings keine kapitalistischen Geldgeber vor.:look:
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08.03.21 02:57:15
Beitrag Nr. 1.327 ()
TV mal ohne Corona.

Da kommt ein Wahlkampfschlager wie Enteignungen und Verstaatlichungen wie gerufen!

Eine der antretenden Parteien hat bereits Erfahrung im enteignen (freie Bauern; sowie von Mittel- nach Westdeutschland dauerhaft Ausreisende), "Die LINKE" - zumindest trifft das für ihre Vorgängerorganisation SED ("Sozialistische Einheitspartei Deutschlands") zu.

Diese Organisation schickt "DIE LINKE" Amira Mohamed Ali ins TV.

Ich hätte ja lieber die ehemalige Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher gesehen. Aber diese "LINKE" mußte ja "leider" zurücktreten, weil: :D

Lompscher trat am 2. August 2020 von ihrem Senatorenposten zurück, nachdem bekanntgeworden war, dass sie jahrelang Vergütungen für Aufsichtsratsposten in landeseigenen Unternehmen nicht wie vorgeschrieben an die Landeskasse zurückgezahlt hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_Lompscher

=====


Einfamilienhäuser verbieten, Wohnungskonzerne enteignen – ja wie radikal soll Wohnungspolitik sein?

Hart aber fair - 08.03.2021

Politik mit anderen Mitteln: Was bringt ein harter Mietendeckel wie in Berlin? Sollen Immobilienkonzerne enteignet werden, weil die Marktwirtschaft beim Bau von billigem Wohnraum versagt? Und wird Eigenheim-Bau bald unmöglich gemacht?



https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/

https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/video-einfa…
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25.03.21 15:57:10
Beitrag Nr. 1.328 ()
NAV liegt jetzt bei 52, und der Wohnimmobilienmarkt steigt, gerade in Berlin hat man da noch Nachholbedarf, deswegen sollte dieser weiter ansteigen. Läuft also ganz gut, bis auf den Aktienkurs
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25.03.21 17:33:50
Beitrag Nr. 1.329 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.601.157 von smyl am 25.03.21 15:57:10Der heutige Kursverlauf ist absurd, gestartet bei ca. 40,40 € und am Ende - 3 % geschlossen.
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31.03.21 15:20:36
Beitrag Nr. 1.330 ()
Ich kann es nicht ganz verstehen.

Hat denn nicht jeder der ein Mandatsträger war, nicht auf unsere Verfassung geschworen. Da ist eine ganz klar Sicherung des privaten Eigentums vorausgesetzt.
Meine wenn es tatsächlich so als rechtmässig erklärt werden wird, dann hat Deutschland jedes Vertrauen der privaten Anleger, Deutscher wie Ausländer, nicht mehr verdient.

Hier wird einfach mal so, weil es eine bestimmte Mehrheit (die meisten sind Mieter) so will, werden Unternehmen enteignet! Kann und darf es sowas in einer sozialen Marktwirtschaft geben? ist das nicht vollkommen widersinnig?
Deutsche Wohnen | 39,62 €
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