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EON - wie sieht die Zukunft aus? (Seite 147)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.140.683 von Evola am 31.07.19 09:29:04
Zitat von Evola: J.P Morgan versucht mit einer irreführenden Bewertung und unbegründeten Abstufung zu bashen. Typische Short-Absprachen....

... könnte mit der Innogy-Übernahme zu tun haben. Ein niedriger EON-Kurs würde die Übernahme m. E. für EON günstiger machen ...
E.ON | 8,935 €
Maydorn postete es schon vor langer Zeit. Eine E.ON Aktie wird wohl nie mehr die 10 Euro langfristig überschreiten. Nach 4-5 Jahren Bodenbildung sollte dies mehr als drin sein für die gebeutelten Aktionäre. Aber diese Lusche kommt nicht mehr auf die Beine .....wo Maydorn recht hat , hat er Recht. Schade für die abertausend Euro die ich hier über 10 Jahre inverstierte. Hätte ich mal lieber in eine Dialog , Isra, Aixtron und Co investiert. 'Dort hätte ich mein Geld vervielfacht in dieser Zeit. E.ON als sicheres Papier zu bezeichnen ist lächerlich. 17% Verlust in 1-2 Wochen , da kann man auch in Automobilzulieferer oder sonstigen Schrott investieren. Armes Deutschland ...der kleine Michel bleibt wie immer auf der Strecke. Konzerne wie E.ON,Daimler, Bayer Telekom , Deutsche Bank , Tyssen und CO läuten das Ende der Ära Germany ein. Die Politiker und das Kasperletheater Fridays-for Future machen den Rest....und dann ab auf die Blumenwiese. Niemand interesiert sich wirklich für die Natur, dahinter stehen immer wieder und immer nur finanzielle Interessen einzelner . Die Gesamtwirtschaft und vor allem das Volk lassen sie nicht teilhaben. Wir fliegen heute mehr und weiter dehn je, aber zumindest gibt es Biozahnstocher im Flugzeug, das ist doch schon mal ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. ;)
E.ON | 8,977 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.143.332 von Cashkuh am 31.07.19 14:17:54
Zitat von Cashkuh: Maydorn postete es schon vor langer Zeit. Eine E.ON Aktie wird wohl nie mehr die 10 Euro langfristig überschreiten. Nach 4-5 Jahren Bodenbildung sollte dies mehr als drin sein für die gebeutelten Aktionäre. Aber diese Lusche kommt nicht mehr auf die Beine .....


Die Frage ist ja eher, warum geht E.on nach unten (speziell seit 24.06.19) - während zur gleichen Zeit RWE stark hoch läuft.

Normalerweise würde ich erwarten, dass E.on und RWE bei so einer Filetierungsaktion ziemlich im Gleichlauf laufen. Tun sie aber nicht.

Da könnte Vorposter Herbert H. recht haben, dass E.on wegen Innogy gedrückt wird, da E.on der eigentliche Übernehmer ist, während RWE die Innogy ja abgibt.
E.ON | 9,041 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.145.702 von walker333 am 31.07.19 17:56:00
Zitat von walker333: Normalerweise würde ich erwarten, dass E.on und RWE bei so einer Filetierungsaktion ziemlich im Gleichlauf laufen. Tun sie aber nicht.


E.On bekommt das Netz. Das sind eher monopolartige Strukturen mit relativ niedrigen, dafür aber eher sicheren Gewinnen. Sie haben eher niedrige Kosten bezüglich der Transformation zur regenerativen Stromerzeugung. Das sind die Gründe, weshalb ich E.On kaufe, wenn sich günstige Gelegenheiten bieten.

RWE bekommt die Stromerzeugung, deren Gewinne sind stark abhängig von den Börsenstrompreisen, CO2 Emissionskosten, ... . Und nicht zuletzt muß eine Transformation weg von Kohle und Atom hin zu regenerativen Energien gestemmt werden. Große Chancen und hohes Risiko.


Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 ungefähr verdoppeln wird. Der Grund ist der Umstieg von fossiler Energie zu CO2 neutraler, regenerativer Energie. Da die regenerative Energie überweigend in Form von Strom anfällt (Photovoltaik und Wind), wird sich das in Richtung Strom als Energieträger entwickeln. Siehe z.B. Elektroautos und Wärmepumpen.
E.ON | 9,041 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.145.702 von walker333 am 31.07.19 17:56:00Im Vergleich zu RWE läut die E.ON-Aktie äußerst schlecht. Tiefstände bei E.ON knapp unter 6Euro. Bei RWE um die 9 Euro. Seit dieser Zeit hat sich RWE fast verdreifacht aber E.On nicht mal verdoppelt. Dabei wurde RWE immer als die schlechtere Aktie dagestellt. Würde mich nicht überraschen wenn E.ON noch weiter absinkt. Ob der Deal mit Innogy.......wenn überhaupt genehmigt, positiv oder negativ für die weitere Aktienentwicklung steht muss erst noch abgewartet werden. Allerdings hat E.ON tatsächlich im Branchenvergleich ennormen nachhohlbedarf. Seit Jahren halte ich die Aktie wahrscheinlich wird sie erst steigen wenn ich mich davon trenne.;)
E.ON | 9,184 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.147.409 von Superworld am 31.07.19 21:38:46
Zitat von Superworld:
Zitat von walker333: Normalerweise würde ich erwarten, dass E.on und RWE bei so einer Filetierungsaktion ziemlich im Gleichlauf laufen. Tun sie aber nicht.


E.On bekommt das Netz. Das sind eher monopolartige Strukturen mit relativ niedrigen, dafür aber eher sicheren Gewinnen. Sie haben eher niedrige Kosten bezüglich der Transformation zur regenerativen Stromerzeugung. Das sind die Gründe, weshalb ich E.On kaufe, wenn sich günstige Gelegenheiten bieten.

..


Die Kosten werden steigen, denn wenn der höhere Stromverbrauch durchschlägt, müssen die Netze erweitert werden.
Gleichzeitig wurden die Erträge der Netzberteiber durch die Bundesnetzagentur nach unten korrigiert (regulierter Strommarkt).
Der Bundesgerichtshof hat diese Enscheidung bestätigt
Quelle: https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/bgh-urteil-ni…

Außerdem gehören die Netze nicht E.ON, sondern den Kommunen.
Kündigen die Kommunen die Pachtverträge, droht E.ON ei eheblicher Niedergang.
So etwas kann schneller gehen als gedacht. Vor einigen Jahren verlor E.ON innerhalb eines Jahres die Gasnetze Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.
E.ON | 9,184 €
Britischer Markt belastet Ergebnis bei Eon
7.8.
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11658516-roundup-…

=>
...Der schwierige Markt in Großbritannien bereitet dem Energieriesen Eon weiterhin Probleme. Die dort im vergangenen Jahr eingeführten Preisobergrenzen führten im Geschäft mit Kundenlösungen im ersten Halbjahr zu deutlichen Einbußen, teilte der Essener Konzern am Mittwoch mit.

Weiter sei die Marge im deutschen Vertriebsgeschäft gesunken, weil gestiegene Netzentgelte erst später an die Kunden weitergegeben werden konnten. Das will der Konzern im Jahresverlauf durch bereits erfolgte Preiserhöhungen allerdings wieder ausgleichen. Im Netzgeschäft erreichte Eon ein Ergebnis nahezu auf Vorjahresniveau.

In Deutschland führte der Wegfall positiver Einmaleffekte allerdings zu einem Rückgang. Das Halbjahresergebnis beim Geschäft mit erneuerbaren Energien stieg leicht. Das liegt daran, dass Eon neue Windparks in Deutschland, Großbritannien und den USA in Betrieb genommen hatte und so die Erzeugermengen steigern konnte.


Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Halbjahr zwar um rund 5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit sank allerdings im Vergleich zum starken Vorjahr um 12 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro.

Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit rund 0,9 Milliarden Euro 16 Prozent unter dem Vorjahreswert. "Insgesamt entspricht das Halbjahresergebnis unserer Planung", sagte Finanzvorstand Marc Spieker am Mittwoch. "Der Markt in Großbritannien ist derzeit besonders herausfordernd." Der Konzern habe allerdings bereits mit neuen Produkten und Einsparungen reagiert, hieß es.

An der Börse reagierten Anleger positiv auf den Halbjahresbericht. Zu Handelsstart legte die Eon-Aktie um 1,4 Prozent zu, gab die Gewinne dann aber wieder teilweise ab. Analystin Deepa Venkateswaran vom Analysehaus Bernstein zeigte sich mit den Zahlen zufrieden. Auf den ersten Blick habe das erste Halbjahr des Energiekonzerns den Erwartungen entsprochen, schrieb sie in einer ersten Reaktion. Analyst Christopher Laybutt von der US-Bank JPMorgan hält allerdings das obere Ende der Ausblicksspanne für 2019 für unerreichbar.

Eon bestätigte seine Prognose für das laufende Jahr. Das Management erwartet weiterhin ein bereinigtes Ebit im Bereich von 2,9 bis 3,1 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro. "Unseren Dividendenvorschlag von 46 Cent pro Aktie für 2019 bestätigen wir ebenfalls", sagte Finanzvorstand Spieker.

Wegen des gesunkenen Zinsniveaus musste der Konzern die Pensionsrückstellungen erneut erhöhen. Diese Entwicklung und ein technischer Effekt einer neuen Rechnungslegungsvorschrift führten dazu, dass die Nettoverschuldung des Konzerns um rund 3,6 Milliarden Euro auf 20,2 Milliarden Euro stieg.

Mit der Übernahme der RWE -Tochter Innogy kommt Eon wie geplant voran. Man sei zuversichtlich, dass die Transaktion im September stattfinden könne, hieß es weiter. Noch steht die Genehmigung der Europäische Kommission aus, Eon hatte dazu jüngst Zugeständnisse gemacht.

Nach der Übernahme will Eon den Vertrieb und das Netzgeschäft von Innogy behalten. Das Geschäft mit erneuerbaren Energien von Innogy und Eon reicht der Konzern komplett an RWE weiter..



--> es ist richtig: der Markt kauft schon seit längerem die "grüne RWE"
E.ON | 9,060 €
Brandheiss: Cat Mansion by E.ON



E.On Innovation zurm Weltkatzentag :laugh:
E.ON | 8,988 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.147.409 von Superworld am 31.07.19 21:38:46E.ON bekommt das Netz. Das ist schon richtig. Die Frage ist nur, ob Kanzler Habeck Überrenditen bei E.ON seiner Wählerschaft zumuten will. Die großen Energiekonzerne bleiben das Hassobjekt der Umweltbewegung. Ganz schnell kann es da zu staatlichen Kürzungen kommen. Dann ist Ende Gelände. :D
E.ON | 8,628 €
Das sind die beiden Pole...im Moment wird die panik gespielt...bin mal gespannt, wo die Aktie den Boden findet...

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Eon von "Neutral" auf "Sell" abgestuft und das Kursziel von 9,80 auf 8,95 Euro gesenkt. Beim Energiekonzern bestehe das Risiko einer Negativspirale aus Schuldensenkungs-Maßnahmen und zurückgehenden Konsensschätzungen, schrieb Analyst Alberto Gandolfi in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Er reduzierte seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2019 bis 2021./edh/tih Veröffentlichung der Original-Studie: 07.08.2019 / 22:01 / BST

„E.On bekommt das Netz. Das sind eher monopolartige Strukturen mit relativ niedrigen, dafür aber eher sicheren Gewinnen. Sie haben eher niedrige Kosten bezüglich der Transformation zur regenerativen Stromerzeugung. Das sind die Gründe, weshalb ich E.On kaufe, wenn sich günstige Gelegenheiten bieten. RWE bekommt die Stromerzeugung, deren Gewinne sind stark abhängig von den Börsenstrompreisen, CO2 Emissionskosten, ... . Und nicht zuletzt muß eine Transformation weg von Kohle und Atom hin zu regenerativen Energien gestemmt werden. Große Chancen und hohes Risiko. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland bis zum Jahr 2050 ungefähr verdoppeln wird. Der Grund ist der Umstieg von fossiler Energie zu CO2 neutraler, regenerativer Energie. Da die regenerative Energie überweigend in Form von Strom anfällt (Photovoltaik und Wind), wird sich das in Richtung Strom als Energieträger entwickeln. Siehe z.B. Elektroautos und Wärmepumpen.(user superworld)“
E.ON | 8,660 €
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