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Wann platzt die TESLA-Blase (Seite 4348)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.775.669 von Denkanstoss am 16.05.18 19:41:10
Denkanstöße
Zitat von Denkanstoss: Wenn diese Fonds einen anderen Aufsichtsrat fordern, heißt das, dass sie nicht an einen Ausstieg aus diesem DISRUPTIVEN Investment denken.
Warum sollte der Kurs dann fallen?
Er ist nur abgerutscht durch Leerverkäufer.
Die sich eindecken müssen.

Oder ?


Darauf gestern etliche interessante Antworten.
Ich überlege:

Würden diese Fonds aussteigen wollen, hielten sie die Klappe und würden still verkaufen.
Dass sie Änderungen fordern, beweist, dass sie investiert bleiben wollen.
Das sehe ich genau wie gestern.

Die Quote der Instis blieb auch etwa unverändert in den letzten Monaten.
Daher waren bisher alle Crashs überwiegend von Shorties verursacht, die dann auch wieder hochkaufen müssen.
Demnach könnte es diesmal wieder so ablaufen.


Musk schrieb an die Mitarbeiter, er rechne mit 500 M 3 / Woche in Kürze.
Wenn das offiziell bestätigt wird, werden sich die Instis freuen und erst recht kein Stück abgeben.
Die Shorties werden sich in Panik eindecken.

Sobald die Produktion hochgefahren ist, werden sich die Instis, die bisher keine Lust für eine KE hatten, plötzlich entschließen, dass man in eine so tolle und disruptive Firma investieren sollte.
Dann wird Tesla plötzlich das finazielle Problem lösen. Keine Insogefahr mehr.

Eigentlich sehe ich also nur Gründe für einen Kursanstieg.
Die Fonds sind zu dumm zum Ausstieg. Einige Wertpapierbanken wollen verdienen, dazu muss alles so weitergehen wie bisher. Dann verdient man an Derivaten und an KEs.

Bei einem gewissen Kursniveau werden einige Instis, die nicht bescheuert sind, aussteigen. Aber erst, sobald die Shorties hochgekauft haben - denke ich mir.

Fundamentale Gedanken sind vorläufig so wichtig wie die Überlegung, ob die Bewohner des Merkur grüne Augen haben oder nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.779.164 von Denkanstoss am 17.05.18 10:24:24Andere Meinungen / Einsichten bitte posten.

Vorläufig fahre ich meine Puts in N FLX hoch. Warte aber hier auch auf Kurse über 330 $.
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SALVE!

Tesla ist eigentlich mein Thema, hier aber ein schöner Podcast auf Zerohedge.
Tesla: 50% rauf oder 50% runter???

https://www.zerohedge.com/news/2018-05-16/two-ways-tesla-sto…

Petronius
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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.779.164 von Denkanstoss am 17.05.18 10:24:24"Sobald die Produktion hochgefahren ist, werden sich die Instis, die bisher keine Lust für eine KE hatten, plötzlich entschließen, dass man in eine so tolle und disruptive Firma investieren sollte."

Gegenhypothese:
Wenn nächstens die Producktion hochgefahren sein wird, und Tesla immer noch ähnlich hohe Verluste macht wie jetzt, was dann?
Wenn also auch dem letzten klar wird, das Tesla mit seiner Produktpalette kein Geld verdienen kann, also das ganze Geschäftsmodell nicht funktioniert?

Mein Short Spekulation mit Puts setzt genau auf diesen Punkt. Diesen Moment der Einsicht erwarte ich im Laufe des Jahres 2018. Theoretisch könnte es sein, dass er die Saga aufrechterhält, dass wenn die Produktion erst mal von 5.000 auf 10.000 hochgefahren sein wird (und das dürfte noch lange dauern, da es eine komplett neue zweite Produktionslinie erfordert), DANN die Skaleneffekte es richten werden - aber ich denke, das dürfte schwierig werden. Insbesondere dann, wenn bei einer Produktion von 5.000 schon die Zahlen nicht stimmen.

Genauer betrachtet dürften die Margen am Anfang sogar noch am höchsten sein, weil sie dann die relativ wenigen Aufträge für die hochpreisigen Varianten abfrühstücken - danach kommt die große Masse der Leute, die ein Auto für 35- 40.000 wollen. Dabei werden die Margen erst recht in den Keller rauschen, dazu kommt dann das Auslaufen der Förderung. Das heißt Ende 2018 und in 2019 hinein dürften sich die Margen eher noch verschlechtern.

Wenn ich mir das so zurechtlege, dann finde ich Puts auf Anfang 2020 ziemlich attraktiv.
Ich habe vor über 2 Jahren angefangen gegen Tesla zu wetten, einfach nur wegen der offenkundigen Überbewertung und den Verlusten - damals ohne genauere Überlegungen in Sachen Timing, sondern nur im Vertrauen darauf, dass der Markt diesen Irrsinn schon korrigieren wird. Ich habe mich bzgl. letzterem bislang geirrt.
Heute kann man im Gegensatz zu damals auch zeitlich besser abschätzen, wie der Karren in den Dreck fährt. Es bleiben immer noch große Unbekannte, wie vor allem die Frage, ob er nochmal eine KE durchbringt oder nicht mehr. Aber die Situation ist heute von weit größerer Klarheit (vor allem dank der inzwischen exorbitanten Verluste). Dass Tesla nochmal zwei weitere Jahre durchkommt, halte ich für relativ unwahrscheinlich. Dafür ist das Bild zu finster, und der Kapitalbedarf zu hoch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.778.597 von DieroteZora am 17.05.18 09:21:53
Zitat von DieroteZora: ...
Aber insgesamt halte ich den Hype um jeden tötlichen Unfall eines Teslas für deutlich übertrieben. Macht man bei VW ja nun auch nicht. Sonst wäre die BILD Zeitung ja jeden Morgen mindestens 100 Seiten dick. Dem Image schadet es allerdings enorm.


Dieser "Hype" um "jeden Unfall" wird aus folgenden Gründen gemacht:

- Musk prollt permanent damit herum, wie sicher sein Spurhalteassistent ist
- Musk bezichtigt Journalisten sogar der "Beihilfe zum Mord" die seine unsinnigen Aussagen anzweifeln
- der sog. "Autopilot" von Tesla ist wirklich eine reale Gefahrenquelle: warum sollte man in ein Auto eine zusätzliche Gefahrenquelle einbauen?
- Musk spielt sich als "Retter der Menschheit" auf und lässt sich auch so von seinen Claqueren entsprechend bis zum Ebrechen feiern
- die Medien fördern diesen Todeskult auch noch
- Musks "Autopilot" ist schätzungsweise 1.5 bis 2 Mal, oder mehr, gefährlicher als ein Wagen ohne solch einen "AP"

Die Hauptursache für so einen "Hype" ist, dass Unfälle mit oder durch einen Tesla überdurchschnittlich häufiger als mit anderen Wagen auftreten denn es gibt eben sehr viel mehr VW-Fahrzeuge als Tesla. Teslas Anteil an Fahrzeugen liegt im Promille-Bereich, wenn überhaupt, der Anteil an Unfällen jedoch ist aber anscheinend ungleich höher. Zumal man bei einem Brand in einem Tesla so gut wie keine Überlebenschance hat. In einem normalen Wagen schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.779.164 von Denkanstoss am 17.05.18 10:24:24
Zitat von Denkanstoss: Sobald die Produktion hochgefahren ist, werden sich die Instis, die bisher keine Lust für eine KE hatten, plötzlich entschließen, dass man in eine so tolle und disruptive Firma investieren sollte.
Dann wird Tesla plötzlich das finazielle Problem lösen. Keine Insogefahr mehr.

.


Das kann gut so kommen wie Du sagst.

Aber Tesla ist eben ein Kahn mit vielen Löchern.

Um das eine Leck zu dichten, reissen sie an der anderen Stelle des Kahns ein paar Planken heraus.

Wenn Sie die 5000 Stück wirklich erreichen, werden Sie das eben mit gewaltig gesteigerten Produktionskosten bezahlen.
Oder mit dem Einstieg in das 35 000 Dollar Modell, mit dem die Verluste noch mal zu nehmen.

Oder mit der Ausschöpfung der Fördersumme, was auch ein gefährliches Spiel ist.

Aber solange so etwas hier möglich ist, darf man die Frage nach der Rationalität des Handelns der Investoren nicht stellen:

https://www.sz-online.de/sachsen/sachsen-soll-mehr-klimaschu…

Ich sehe schon den Rechtsanwalts Sohn Björn - Torben, wie er morgens streng vom "Klimalehrer" gefragt wird, was er denn heute schon für den Klimaschutz geleistet hat, und er dann ganz stolz erzählt, dass ihn sein Vater heute mit dem neuen Tesla in die Klimaschule gefahren hat!

Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.778.597 von DieroteZora am 17.05.18 09:21:53
Zitat von DieroteZora: Naja, wie auch, wenn sich das Auto samt integrierter IT in Rauch auflöst. Erinnert mich aber ein bisschen an "Sollten Sie oder jemand aus Ihrer Spezialeinheit gefangen genommen oder getötet werden, wird der Minister jegliche Kenntnis dieser Operation abstreiten. Dieses Band wird sich in fünf Sekunden selbst vernichten. Viel Glück, Jim. Kobra, übernehmen Sie!“
:laugh::laugh::laugh:

Aber insgesamt halte ich den Hype um jeden tötlichen Unfall eines Teslas für deutlich übertrieben. Macht man bei VW ja nun auch nicht. Sonst wäre die BILD Zeitung ja jeden Morgen mindestens 100 Seiten dick. Dem Image schadet es allerdings enorm.

Wenn Du den 2. Link anklickst siehst Du offenbar ein AP-Protokoll dieser Fahrt (Telemetrie, Datenübertragung usw. you know?)

Es geht ja in erster Linie darum, die Märchen um die überlegene Sicherheit des Autopiloten ins rechte Licht zu rücken. Es fahren damit ständig Leute in leicht erkennbare Hindernisse und 3 sind erwiesenermaßen mit eingeschaltetem AP gestorben. siehe auch Beitrag von OmegaOne.

Und das Sterben von 4 Tesla-Insassen innerhalb von 1 Woche (in diesem Fall wahrscheinlich ohne AP) ist für sich auch bemerkenswert. Bei angenommenen 300.000 Teslas auf den Straßen (Größenordnung 10 Mio gefahrene Meilen pro Tag) gibt das eine statistische Häufung in der Gegend von 1 Toten auf 15 Mio Meilen. Ein Auto dieser Preisklasse sollte so viele Tote in einem Jahr haben, nicht in einer Woche.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.781.093 von charliebraun am 17.05.18 14:02:53
Zitat von charliebraun: Wenn Du den 2. Link anklickst siehst Du offenbar ein AP-Protokoll dieser Fahrt (Telemetrie, Datenübertragung usw. you know?)

Abegsehen davon gab's ja beim Utah-Unfall gar kein Feuer, fällt mir gerade ein.
Tesla lässt deutsche Kunden monatelang auf Ersatzteile warten

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/tesl…
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