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Ukraine-Konflikt und die EU (Seite 871)



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Beim Rückblick auf wichtige Ereignisse und Debatten der letzten Zeit findet man diese bedrückende Erkenntnis erneut bestätigt – in der Debatte um Syrien und die Flüchtlinge, um Russland, Putin und den neuen West-Ost-Konflikt. Ganz aktuell: in einem 58 Minuten langen Gespräch mit Anne Will hat es die Bundeskanzlerin geschafft, bei der Behandlung der Ursachen der Flucht so vieler Menschen mit keinem Wort auf die Kriege zwischen Libyen, Syrien, Irak und Afghanistan einzugehen und schon gar nicht auf die Rolle des Westens und seiner Verbündeten am Golf als Verursacher dieser mörderischen Kriege. :eek::eek:

Es gibt im Westen fast keine abgewogene und differenzierte Betrachtung Russlands und seiner politischen Führung mehr. In den meisten Medien wird Russland als der Störenfried schlechthin betrachtet. Die Methode der Personalisierung auf Putin als den Bösewicht ist typisch dafür. Feindbilder lassen sich an Personen besser festmachen als an Völkern.

Den Bericht über ein Treffen von vier Spitzenpolitikern in Paris in den Tagesthemen am 2.10.2015 begann Thomas Roth mit folgendem Satz:
„Es sind zur Zeit gleich zwei gefährliche internationale Krisen, die sich mit einem Mann verbinden: mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.“
Dann folgte der Hinweis auf die Ukraine und Syrien. Das ist eine sehr professionelle Zuweisung der Verantwortung. Jetzt wird Putin auch für die Krise in Syrien verantwortlich gemacht.

Quelle:http://www.nachdenkseiten.de/?p=27891
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So langsam bröckelt die Front
Seehofer sucht Kontakt zu Putin

Mitten im Streit mit der Kanzlerin in Sachen Flüchtlingspolitik setzt Horst Seehofer zum nächsten Alleingang an und wildert im Revier der Bundesregierung: Der CSU-Chef sucht das Gespräch mit Wladimir Putin. Er will mit dem russischen Präsidenten über den Syrien-Krieg reden

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/…

Dafür wird er in der EU viele Unterstützer finden.
Bevor in Vergessenheit gerät, wie die Bundesregierung mitgeholfen hat, solche Faschistenbanden hoffähig zu machen
http://www.rtdeutsch.com/34381/international/heil-ukraine-ta…
Antwort auf Beitrag Nr.: 50.823.327 von 32199 am 11.10.15 17:08:48In Bezug und schön das mal wieder darüber ......

Die frühere ARD-Osteuropakorrespondentin Gabriele-Krone Schmalz hat bei einer Buchvorstellung in Hannover vor demokratieschädigenden Tendenzen in der deutschen Medienlandschaft gewarnt. Andere als extrem russlandkritische Positionen kämen dort kaum vor. Sie warb für eine verstehende Haltung gegenüber Russland und forderte professionelleren Journalismus hierzulande.

Der Unterschied zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung sei inzwischen so groß, dass sie sich ernsthaft Sorgen um das demokratische System in Deutschland mache, erklärte Krone-Schmalz. :eek::eek:

Immer mehr Menschen fänden sich in der hiesigen vorgeblich "pluralistischen Presselandschaft" nicht mehr wieder, kritisierte die Journalistin. Dies führe zu Enttäuschung und stärke Extremisten. "Wenn das so bleibt, können wir unser System bald im Museum betrachten." Krone-Schmalz kritisierte vor allem die Berichterstattung über internationale Themen.

Quelle:http://www.heise.de/tp/artikel/46/46276/1.html
Merkel will an EU-Sanktionen gegen Russland vorerst festhalten
http://www.onvista.de/news/merkel-will-an-eu-sanktionen-gege…
...."Die Sanktionen sind gekoppelt an das Minsker Abkommen", sagte Merkel am Freitag in Berlin nach einem Treffen mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk. "Wenn die Verwirklichung des Minsker Abkommens länger dauert, dann werden wir weiter die Sanktionen in Verbindung mit dem Minsker Abkommen sehen", sagte sie. ....
...."Die EU muss die bis zum 31. Januar geltenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland verlängern, weil sie sonst auslaufen würden.
***
Jetzt haben wir die Begründung von Frau Merkel .....:keks:

***
Deutschland sagt Ukraine Hilfe auf Reformweg zu
http://www.onvista.de/news/deutschland-sagt-ukraine-hilfe-au…
1. Satz: "Berlin (Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die ukrainische Regierung zum entschiedenen Kampf gegen Korruption aufgefordert und zugleich umfassende Unterstützung auf dem Reformweg zugesagt. ....."
....."Merkel unterstrich zugleich, dass sich das EU-Freihandelsabkommen mit der Ukraine nicht gegen Russland richte. Deutschland wolle gute Wirtschaftsbeziehungen zu beiden Ländern....."!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 50.918.730 von Karl79 am 23.10.15 16:09:24Schade das Frau Merkel so schlecht von ihren Zuträgern Informiert, wird ich würde ihr gerne dieses Buch empfehlen:

„An unseren Händen klebt kein Blut“

Was passierte hinter den Kulissen des Maidan? Eine spannende Frage, auf die von politischen Insidern in Zukunft noch interessante Antworten zu erwarten sind. Einer von ihnen hat nun seine Aufzeichnungen vorgelegt. „Ukraine: Die Wahrheit über den Staatsstreich“ heißt das Buch des früheren ukrainischen Ministerpräsidenten Nikolai Asarow, das zu Jahresbeginn in Russland und vor einigen Wochen auch auf Deutsch erschienen ist.

Nikolai Asarow war vier Jahre lang Regierungschef unter dem später gestürzten Präsidenten Viktor Janukowitsch und ist eine der tragischsten Figuren im politischen Ringen während des Euromaidan.



Der frühere Ministerpräsident schreibt auch, wer aus seiner Sicht dahinter steckte. Die EU sei es nicht gewesen. Sie hatte den Konflikt durch ihre Entweder-Oder-Haltung zwar mitinitiiert und lange befeuert. Aber zum Ende des Maidan habe es dort eine Kurskorrektur gegeben. Die drei Außenminister, die nach Kiew kamen, wollten Frieden, unterstreicht Asarow. Frank-Walter Steinmeier habe nicht zu den „Scharfmachern“ gehört.
„Die Amerikaner hingegen forcierten erkennbar die konfrontative Entwicklung“, erläutert Asarow. Es sei ein geplanter Staatsstreich gewesen. Schon der Maidan selbst war generalstabsmäßig durchorganisiert. Die politischen Maidanführer gingen in der US-Botschaft ein und aus und holten sich dort ihre Befehle, so der frühere Regierungschef. Auch deshalb habe Asarow nicht an Gesprächen mit den Oppositionspolitikern teilgenommen. Jazenjuk und Co. seien für ihn „keine ernstzunehmenden politischen Figuren“ gewesen. Man hätte mit deren Hintermännern sprechen müssen, um etwas zu erreichen.

Weiterlesen und Quelle:http://www.nachdenkseiten.de/?p=28031

Damit sich unsere Thread-Russen nicht zu einseitig informieren.....



Interview mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk
(Video)


http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Sind-einziges-La…
In Städten nahe der umstrittenen Zone traut sich die Ukraine anscheinend nicht mal mehr Wahlen abzuhalten.
Konnte doch keiner ahnen, daß dafür auch Wahlzettel gebraucht werden.
Könnte ja passieren, daß dort "separatistenfreundlich" gewählt wird.
http://www.faz.net/aktuell/politik/schwieriger-auftakt-panne…
Deeskalation sieht anders aus:

Die Direktflüge zwischen Russland und der Ukraine sind vorerst eingestellt worden. Reisende müssen Umwege in Kauf nehmen: etwa über Weißrussland. Oder sie nutzen den Nachtzug.


Kiew hatte die Sanktion Mitte September angekündigt, Moskau zog diesen Monat nach. Verhandlungen zwischen Vertretern beider Seiten am Freitag in Brüssel hatten keine Lösung gebracht.

Quelle:http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ukraine-und-russland-kap…
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