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Kann man vom Daytrading leben?


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Ich sehe zwar oft das Leute täglich "gewinnen" aber mir ist natürlich klar das dies nicht stimmen kann

Unter dem Strich wie hoch ist euer Depot und was an Gewinn kommt da Jährlich unter raus?

Aus meinem Gefühl raus ist Daytrading immer +/- 0 und mit den ganzen Gebühren, Aufgeld, Spread verliert man quasi zwingend im laufe der Zeit
Was hast du denn so auf dem Konto? + Wie ist dein Jahresgehalt? + Was für ein Auto fährst du, wie groß ist dein Haus, was wirst du einmal erben?


... merkst'e selbst, ne? ;)
mit Traden versuchen ganze Abteilungen in Banken, Hedgefonds Geld zu verdienen,
mit ausgefeileten mathematischen Modellen, optimaler technischer Ausstattung und 7 stelliges kapital pro Trader im Hintergrund.
Wie hoch die Chance für Heimarbeiter ist, kann sich da wohl jeder selber ausrechnen.
Auf die Dauer 0, nur die Abwickler verdienen an den Gebühren.
Das sehe ich anders, ich handle CFD´s seit mehreren Jahren und habe ein ständiges Kapital von 5000 Euro auf meinem CFD Konto. Wenn ich Zeit habe trade ich und sobald ich 6000 am Konto habe ziehe ich das überschüssige Kapital ab. Kleine Brötchen backen.

SALUDOS aus der Karibik

p.s. am Anfang war mein Konto fast leer- Lehrgeld muss sein
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.337.782 von Manfred123 am 19.07.14 12:26:05zudem schon viele an der vorgegeben Performance ca. 10% Rendite scheitern
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.337.876 von androidplayer am 19.07.14 13:01:5710 % kann man auch mit guten Aktienfonds, Bonuszertifikaten oder gar guten Wikifolios schaffen, ich glaube nicht, daß man mit Daytrading auf Dauer Erfolg haben kann.

Denn es ist leichter, den Dax auf 2 Jahre vorauszusagen als auf 2 Stunden und die sog. Chartanalyse ist ein ähnlicher Blödsinn wie Astrologie.

;)
Ich selber bin die Ausnahme und kapiere selbst nicht genau warum alles so gut geklappt hat. Vielleicht hatte ich nur glück
habe 2011 angefangen und bis 2013 war ich +/-0
die letzten 15 Monate ist die Rendite aber auf ca. 700% gewachsen
startkapital 2011 war ca. 50t wobei ich 30t wieder abgehoben habe um rechnungen zu bezahlen!
Das hängt von den eigenen Vorstellungen was "davon leben" bedeutet und von den vorhandenen finanziellen Rahmenbedingungen ab.

Mit einem Handelskapital von mindestens 100.000 Euro und einem Ziel von 0,5 bis 1% pro Woche, das wären dann grob 25 - 50% p.a. kann das funktionieren, muss es aber nicht. Weitere regelmässige Erträge (Zinsen, Dividenden, Renten, Mieteinnahmen)die auch fliessen wenn das Trading nicht so läuft, reduzieren den psycholgischen Druck. Vorher 3-5 Jahre mit einem kleinen Konto üben und sich einen eigenen Handelsstil erarbeiten, bevor mehr Kapital eingesetzt wird, sollte auch zur Vorbereitung eingeplant werden.

Der Großteil scheitert wohl an vollkommen utopischen Gewinnzielen und mangelnder Vorbereitung. Mit einem 5.000 Euro Konto jährlich mehrere 100% Rendite erwirtschaften zu wollen ist der sichere Weg zum Mißerfolg.

Die größte Herausforderung ist m.E. sich den angelernten psychologischen Mustern zu entziehen und hundertprozentig diszipliniert vorzugehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 47.337.990 von Boersenmurad am 19.07.14 13:58:49Das glaube ich dir nicht, weil es weltweit kein Produkt gibt, was über 25 % p.a. über viele Jahre bringt.

Und ein kleiner Zocker ist jedenfalls auf Dauer nicht besser als ein Profi mit allen Möglichkeiten.

;)
Also das "Day" möchte ich mal ausklammern.
Ja, man kann vom Trading leben.
Dazu gehört sicher im Vorfeld eine blutige Lernphase, die durchaus auch Jahre dauern kann. Irgendwann MUSS man den Punkt erreichen, wo man rausfindet, was der ganz persönliche Stil ist - die Strategie, die einfach bei einem selber funktioniert.
Ab dann kommt es natürlich auch auf den persönlich angestrebten Status an, ob das Geld reicht. Eine schuldenfreie Immobilie ist sicher hilfreich. Und dann ergibt es sich ganz einfach aus dem Verhältnis zwischen Kapital und jährlichem Geldbedarf.
Die Frage ist auch noch, was man sich selber zumuten will, an Belastung und Stress. Ich z.B. will mit max. 150 Trades pro Jahr hinkommen. Kann mir kein hyperaktives Rackern mit 2000 und mehr Trades vorstellen. Es gibt auch noch ein anderes Leben. Nicht nur Börse. Das ist WICHTIG! Auch schon, um den Kopf immer mal klar zu kriegen. Wer 24/7 auf 110% läuft, ist schnell ausgebrannt und sieht auch bald den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Worauf ich auch schaue, was aber wohl die wenigsten tun, mein "Stundenlohn" muss mindestens gleich hoch sein, wie bei einem bezahlten Job. Wer das nicht gebacken kriegt, der kann dann auch arbeiten gehen. Das ist dann in dem Fall die rentablere Tätigkeit.


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