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Nach Godemode und Stefan Risse startet nun MR. DAX! Der Dirk Müller Fonds! (Seite 46)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 55.391.947 von faultcode am 25.07.17 21:27:07
Zitat von faultcodeNebenbei bemerkt: wie will Dirk Müller und Team die momentane Underperformance eigentlich wieder aufholen?


@faultcode,

ich schätze deine Beiträge und die damit verbundenen Recherchen sehr, aber manchmal ist weniger auch mehr.

Und nicht, dass hier auch nur andeutungsweise das Gefühl entsteht, ich mutierte jetzt zum Müller-Fan, aber die letzten drei Monate im Vgl. zu meinem Lieblingsindex, MSCI World Min. Vol. in Euro - und da holt er tüchtig auf.



Ich erspare mir jetzt, dass dieses keine Gewähr dafür ist, dass es auch in Zukunft so laufen wird usw.!

Aber zumindest scheint das Fondsmanagement jetzt auf einem besseren Weg - das darf und muss man so schreiben, wenn man > 12 Monate nur kritisierte. Kaufen aber werde ich diesen Fonds nie.

;) Valerie
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.391.978 von faultcode am 25.07.17 21:40:38
Die Klientel (I) - und Dirk Müller als ihr Hedgefonds-Manager und Voodoo-Master der Anlegerangst (3)
Wenn ich vom "Hedgefonds-Manager" Dirk Müller (D.M.) spreche, dann meine ich das plakativ und nicht argumentativ, um hier nicht falsch verstanden zu werden.

Ich muss sagen, dieses "Absicherungs"-Webinar (3:10) (https://www.youtube.com/watch?v=KdPE85_ZJ2Y) vom 21.7. ist eine wahre Fundgrube an "Finanzmarkt-Folklore" solange Dirk Müller spricht; bis ca. 27:45. Ich halte das nur schwer aus: über 1h am laufenden Band Quatschen!

D.M. (und Team) rechnet mit "sehr grossen Verwerfungen im Laufe der nächsten Jahre" (3:30).
Er erläutert das dann noch an mehreren Stellen:
- so meint er keine "kleine" Korrektur von nur "10 oder 20%" (3:35),
- ..sondern eine mit "50 oder 70%" und das "vielleicht zeitlebens". Gemeint ist also ein Aktienmarkt-Crash von bis zu 70% bei dem "die Kohle" dann "vielleicht zeitlebens weg ist" (18:45).


Laut Produktinformationsblatt zum Fonds (KIID = Key-Investor-Information-Document) darf dieser bis zu 49% in Cash halten:
Daneben kann der Fonds bis zu 49 % seines Wertes in anderen Wertpapieren, bei denen es sich nicht um Aktien und Aktien gleichwertige Papiere handelt, sowie in Geldmarktinstrumenten und Bankguthaben anlegen.


=>
Liebe Anleger im DMPAF-Fonds:


GLAUBT DIESEN DIRK-MÜLLER-QUATSCH KEINE SEKUNDE!


=> wieso geht Dirk Müller und Team dann nicht zu 49% in Cash, wenn es demnächst abwärts geht? Statt dessen spielt er euren Hedgefonds-Manager, eine Rolle die diesen Mann NACHWEISLICH überfordert. Da wird euer Geld komplett zum Fenster rausgeschmissen. Diese "Absicherungen" à la Dirk Müller sollen auch in Zukunft bleiben laut Eigenangaben, teilweise zu 100%!

Geht halt nicht "All-In" in einen Aktien-ETF (25:00) mit eurem Anlage-Kapital. In manchen Phasen ist eben Cash auch sehr vorteilhaft. Aber lasst es doch nicht durch "Hedgefonds-Manager" Dirk Müller verbrennen => DIESE KOHLE IST WIRKLICH FÜR IMMER WEG!

Lest Euch die Postings oben durch, wie Herr Müller beim Jonglieren mit Derivaten wie Optionen gravierende Fehler machte (Sondersituation laut D.M., 14:10) => schaut es selbst im Video oben nach! Es werden ihm (und dem Fonds-Backoffice) auch in Zukunft solche Fehler mit Derivaten passieren - mit Sicherheit!

Dirk Müller spricht von Banken mit ihren Bilanzen als "absolute Blackboxen", die er nicht im Portfolio haben möchte (9:15) - und was nun einen Teil der Underperformance darstellt. Kann er gerne so handhaben (9:35):

Aber: gleichzeitig betreibt er mit eurem Geld selber eine Riesen-Blackbox zur "Absicherung". Das ist ein kompletter Widerspruch in sich: andere sollen keine Blackbox haben, aber Dirk Müller schon!??


Nirgendwo steht geschrieben, dass der Fonds so viele US-Aktien haben muss! Dirk Müller hat sie dicke. Nun sieht er sich wegen dem starken EURO auch hier fleissig beim EURO/US-Dollar-Hedgen:

=> es ist auch hier nur wieder eine Frage der Zeit, bis Dirk Müller und Team auch das wieder versemmeln werden - oder sich eine "Absicherung" nur zu entsprechenden Kosten erkaufen werden können. Einfach abwarten, wer das nicht glauben will.


Liebe Anleger:
"Absichern" heisst hier nichts anderes, als euer Geld einer Illusion von Sicherheit zu opfern mit Dirk Müller als Voodoo-Master der Angst.

Die Liste mit sinnlosen und gefährlich irreführenden Aussagen von Dirk Müller in diesem Webinar könnte man beliebig fortsetzen:

=> es ist eine einzige Tragikomödie auf eure Kosten! Daher:


Lasst Euch keine Angst von Dirk Müller einjagen!

Derjenige der hier Angst hat, ist Dirk Müller selber, weil "sein" Fonds in spätestens 5 Jahren geschlossen hat (wenn dieser Dilettantismus ungestraft so weiterläuft) und sein Ruf bei seinen Anhängern dabei ist endgültig den Bach runterzugehen.

=> es sieht nämlich seit 1871 in Wahrheit so aus (+), (++):




=> ab 20 Jahren seit ihr zu 100% positiv, ab 15 zu 95% in einem breiten Aktienmarktindex wie dem SP500 (oder EUROSTOXX oder wo der DMPAF halt unterwegs ist).


Und wenn ihr Robert Shiller nicht glauben wollt, dann kauft halt keine Finanzmarkt-Produkte mit Aktien drin:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_J._Shiller
- http://www.econ.yale.edu/~shiller/data.htm
=> (+) S&P Composite Stock Price Index 1871 - 2016 =>





__
(++) Dirk Müller zieht ab 25:35 seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel: den Nikkei-Index (225 aus Japan) von 1976 bis 2017 (41 Jahre in einem Kursindex - und vorher hat Manipulator Dirk Müller noch vom "richtigen" Benchmark MSCI World Value Net EUR mit Dividenden gesprochen):

Meine Damen und Herren,
wenn sie nun auch - wie Dirk Müller - davon ausgehen, dass ein Aktienindex nach einem Crash, so wie beim Nikkei ab 1990 (in einem linearen Chart), nicht wieder auf die Beine kommt, und das viele Jahre lang nicht, wo Sie doch zuvor eine hohe Einmal-Anlage darin tätigten, dann denken Sie bitte auch daran, was die Anlageziele des Dirk-Müller-Fonds sind (siehe wieder Produktinformationsblatt):

Der Fonds strebt als Anlageziel einen möglichst hohen Kapitalzuwachs bei mittel- bis langfristiger Kapitalanlage an. Um dies zu erreichen legt der Fonds mindestens 51 % seines Vermögens in Aktien und Aktien gleichwertigen Papieren an.


=> sollten sie nun verunsichert sein, dann sollten Sie darüber nachdenken in den Prof. Otte-Fonds zu wechseln, bevor hier ihr gutes Geld weiterhin langsam aber sicher verbrannt wird: https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1210025-441-450/…

(Sorry, das mit den 2 Postings von mir war gelogen.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.392.377 von valerie am 26.07.17 01:30:06
Zitat von valerie..aber manchmal ist weniger auch mehr.

OK
(ich bin einfach an diesem epochalen Webinar hängengeblieben - gemeint ist Teil 1 bis ca. Minute 27 mit D.M.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.392.419 von faultcode am 26.07.17 03:42:00Valerie muss ja nicht alles lesen. Stell bitte weiter deine kompletten Analysen ein, ist sehr informativ - im Gegensatz zu ca. 95% aller anderen Posts auf w:o.
Deutscher Börsen-Journalismus - Mick Knauff (--> Aktien-Monitor)
(hier im Thread ist es sehr ruhig geworden. Ich dachte mir daher, dass ich mal diesen Herrn und Team hier reinstell als Ergänzung...)

https://de.wikipedia.org/wiki/Mick_Knauff (1966* => was machte er eigentlich von ca. 1993 - 1999 beruflich ?)
http://www.mick-knauff.de/

Die USA haben Jim Cramer (https://en.wikipedia.org/wiki/Jim_Cramer (*) ) und wir eben den Rheinländer Mick Knauff. Wobei: es ist bei uns mMn schwieriger jemanden zu finden, der relativ gesehen alle anderen "Börsen-Entertainer" überragt.

=> willkürlich herausgegriffen: Tipps vom 20.10.2016:
http://www.investor-verlag.de/aktien-und-aktienhandel/main-f…

=> nicht alle 7 Tipps werden verraten, aber immerhin 5 (man wusste ja seinerzeit noch nicht vorher, welche heute, 2017-08-31, gut dastehen würden...):



=> 2 Werte besser als der DAX, 2 schlechter, 1 gleich (ich gehe bei den Einzelwerten von ohne Dividenden aus - also nicht Total Return wie der DAX...)

=> ketzerische Bemerkung:
man braucht in Wahrheit kein Abo bei ihm für Kauf-Tipps (u). Er kommt ja sowieso alle naslang öffentlich mit Tipps daher und kann auch keine Vorhersagen machen.


Prinzipiell würde ich seine Methode - und die seiner Mit- und Zuarbeiter - mit "Value" im weitesten Sinne bezeichnen. BH (B) (nicht (A) durch mich --> US08446707026) und damit Warren Buffett werden im Interview ja ausdrücklich erwähnt. Also habe ich soweit möglich alle Werte - heute - durch den "Value-Bewerter" gejagt (+):

Piotroski F-Score (++):
- LVMH: 7 (LVMHF)
- Henkel: 6 (HELKF)
- BASF: 8 (BASFY)
- Bayer: 8 (BAYZF)
- Berkshire Hathaway Inc (Class B): n.a. --> Achtung: Piotroski F-Score gilt nicht bei Banken und Versicherungen; BH ist grundsätzlich ein Versicherungswert bei aller Diversifikation!

=> nach nur sehr oberflächlicher Analyse sind zumindest 4 Werte prinzipiell OK, 2 davon sogar mit 8 von 9 Punkten und damit im Bereich "Value". (Man beachte aber: LVMH z.B. liegt extem vor ihrer Graham Number - also ein wirklich teurer Wert unter Value-Gesichtspunkten.)

Ob man damit - in diesem Spät-Bullen-Börsenmarkt - den "Dollar für 50 Cent" kauft? Eher nicht.

Daneben betonen er und Gesprächspartner - richtigerweise - die Wichtigkeit eines langfristigen Anlage-Ansatzes (ab 2:10). In einem breiten Index-ETF auch kein Problem: der Index schmeisst die Luschen raus, und nimmt Gewinner - nach Prüfung - hinein. Alle (guten) Indizes machen das.

ABER wie löst Knauff diese Herausforderung?
- wann soll man nach Mick Knauff diese Werte auch mal wieder verkaufen, um z.B. in andere, "bessere" umzusteigen?
(Ausser man braucht Liquidität - aber auch hier: welche Werte sollte man dann z.B. teilverkaufen?)
=> Googeln --> schwierig:
z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=PCOvSamfbYM
--> es gibt wohl hier und da direkte oder indirekte Verkaufsempfehlungen, aber direkt im Netz scheinen sie nicht leicht zu finden zu sein (...und man müsste sein Abo dann doch daraufhin kritisch überprüfen (u) )


Daher eine andere Idee: Hinweise von Mick Knauff 2008 im Zuge der globalen Finanzkrise:
=> ich finde gar nichts Altes, z.B. < 2012, von Knauff selber bzgl. Kauf- und Verkauf-Tipps...

ABER vom Partner (?) Jürgen Schmitt vom Aktien-Monitor am 25.06.2009:
http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Juergen-Schmi…
-->
- E.ON wird empfohlen,
- Rhön-Klinikum auch.

=> der (kostenpflichtige) Aktien-Monitor (http://www.aktienmonitor.net/) scheint bis heute ein konversatives, Blue Chip-orientiertes Vorgehen zu zeigen - und Mick Knauff hängt sich daran -> also prinzipiell verkehrt ist das nicht.

Jürgen Schmitt scheint zu wissen was er tut. Er scheint auch Verkaufsempfehlungen in seinem Medium auszusprechen. Ich habe das aber nicht geprüft.

--> einfach mal selber unter Tab "Anlagestrategie" dieses Interview mit ihm durchlesen, um sich einen Hintergrund zu verschaffen. Weiterer Hintergrund: http://www.ingenieur.de/Politik-Wirtschaft/Finanzen/Mancher-…


Fazit:
- ich würde den ruhigen Jürgen Schmitt bzw. Aktien-Monitor dem unruhigen Mick Knauff vorziehen. Dort ist doch die Quelle der Inspiration.


__
(*) ..der wenigstens eine Teil-Karriere als Stock broker und Hedge fund manager vorweisen kann - grosser Unterschied mMn! https://www.nerdwallet.com/blog/investing/history-jim-cramer…
(+) z.B. https://www.gurufocus.com/stock/LVMHF
(++) https://en.wikipedia.org/wiki/Piotroski_F-Score --> nein, das ist kein "Value-Indikator" im W.Buffett-Sinne, aber ich habe keinen anderen.
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Löschung auf Wunsch des Users
4.November: für Fans des Dirk Müller Premium Aktien Fonds: Anlegerkongress 2017
Freunde von Kapitalmarkt-Unterhaltung können sich zu diesem Live-Event im Schwetzinger Schloss (bei Heidelberg) hier anmelden:
https://shop.cashkurs.com/produkt/tickets-anlegerkongress-20…
(ich hoffe ihre Fonds-Anteile erbrachten auch die Netto-Erträge für die 89,00 € inkl. MwSt. für den Ticketpreis.)


Bitte aber vorher diese Hintergrund-Informationen von oben nicht ganz vergessen:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1210025-451-460/…
Dirk Müller: "Mittelfristig steht die Ampel dennoch auf grün." --> keine Absicherung mehr
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/interview-exklusiv-…

Strategie z.Z.:
Wir sind weiterhin voll investiert in den Aktienmärkten. Derzeit verzichten wir auf eine Absicherung, wir können diese aber sofort wieder aktivieren, sobald der Markt kippen sollte.

Dazu haben wir enge Limits im Markt, bei deren Erreichen automatisch Absicherungspositionen aufgebaut werden. Mit kleinen Korrekturen von vier oder fünf Prozent können wir prima leben, aber große Einbrüche versuchen wir damit idealerweise zu verhindern.


Selbst unakzeptabel teuer scheint es für ihn z.Z. nicht zu sein:
Die Bewertungen werden momentan natürlich als sehr sportlich eingestuft. Wenn man aber die zugrunde gelegten hohen Wachstumserwartungen in einigen Branchen als realistisch einschätzt, dann relativiert sich das. Er meinst Facebook und Co. damit.

=> kann es sein, dass Dirk Müller in Wahrheit pro-zyklisch ist, also:
- wenn's aufwärts geht, optimistisch eingestellt und
- wenn's abwärts geht, pessimistisch eingestellt?

Pro-Gold ist er: Grundsätzlich sprechen die Zinsentwicklung und die vielen Finanzmarkt- und geopolitischen Risiken klar für Gold.
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