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STS Group -- Kfz-Bauteile (Seite 11)

eröffnet am 30.05.18 15:29:18 von
neuester Beitrag 16.04.21 07:41:45 von


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08.08.20 09:16:18
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.690.216 von BrandonFlauers am 08.08.20 00:29:12Die Mutares AG sicher nicht. Mit den üblichen Ausreden wie "möchten sich damit künftig auf ihre Tätigkeiten im Vorstand der Mutares SE & CO. KGaA konzentrieren" hat die Mutares Führung bereits angedeutet, dass sie STS abgeschrieben hat. Wenn keine neuen Geldgeber gefunden werden, dann steht STS meiner Meinung nach absehbar vor dem Aus. Die einigermaßen profitablen Bereiche werden aus der Insolvenzmasse herausgekauft, der Rest abgewickelt.
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08.08.20 10:43:24
Beitrag Nr. 102 ()
DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.
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08.08.20 13:21:21
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.691.617 von Straßenkoeter am 08.08.20 10:43:24
kein handel nach der meldung ?
Zitat von Straßenkoeter: DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.


die meldung kam am freitag gegen 19.30 h. danach fand kein handel mehr statt, wenn ich das richtig gesehen habe.

da an der börse aber nichts wirklich berechenbar ist, wird die meldung vielleicht auch anders aufgenommen.

ich sehe hier keine argumente für kurse über 1 euro.

sts wird wahrscheinlich sehr bald frisches geld brauchen, auch wenn es staatshilfen aus z.b. frankreich gibt. ohne frisches geld geht es wahrscheinlich bald nicht mehr weiter.

bin gespannt, was montag passiert.

die zocker liegen wahrscheinlich schon auf der lauer :laugh:
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08.08.20 15:46:25
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.692.544 von obekaer am 08.08.20 13:21:21
Zitat von obekaer:
Zitat von Straßenkoeter: DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.


die meldung kam am freitag gegen 19.30 h. danach fand kein handel mehr statt, wenn ich das richtig gesehen habe.

da an der börse aber nichts wirklich berechenbar ist, wird die meldung vielleicht auch anders aufgenommen.

ich sehe hier keine argumente für kurse über 1 euro.

sts wird wahrscheinlich sehr bald frisches geld brauchen, auch wenn es staatshilfen aus z.b. frankreich gibt. ohne frisches geld geht es wahrscheinlich bald nicht mehr weiter.

bin gespannt, was montag passiert.

die zocker liegen wahrscheinlich schon auf der lauer :laugh:


Dann könnte doch Mutares jetzt wieder billig an die abgegebenen Stücke kommen. ;)
Ich glaube eine KE ginge auf alle Fälle durch.

Gruß
Value
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10.08.20 15:28:08
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.688.809 von obekaer am 07.08.20 20:45:20nach dem Verlauf des heutigen Aktienkurses glaube ich eher an eine Übernahme.
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10.08.20 23:34:57
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.706.707 von Joachim100 am 10.08.20 15:28:08
Zitat von Joachim100: nach dem Verlauf des heutigen Aktienkurses glaube ich eher an eine Übernahme.


Wäre nicht auszuschliessen. Ich hatte schon demletzt angemerkt, dass nach den vielen negativen Meldungen in Bezug auf Vorstands und AR-"Umbau" überraschend viele positive Kursimpulse im Markt waren. Wo sollen die sonst herkommen aus einem Insider-Bereich?

DOBY muss ich allerdings widersprechen, Mutares hat STS nicht fallen gelassen, sie haben sich operativ herausgezogen, das kann vielfach gedeutet werden. Mutares kann STS nur mit ganz erheblichem Image-Schaden in die Pleite rauschen lassen, abgesehen davon ist es auch wirtschaftlich Unsinn. Das Restgeschäft mag nicht so blendend dastehen wie bei IPO erhofft, nichtsdestotrotz lässt man eine Firma, die in der Vergangenheit schwarze bis tiefschwarze Zahlen geschrieben hat nicht fallen, nur weil die aktuelle Finanzlage nach dem harten Schnitt schwierig ist und die Gewinnlage (des Restgeschäfts) an der Grenze zur schwarzen Null (bei Hype-Werten wie GFG wird so etwas gerade abgefeiert ohne Ende, weil aufgrund von der ein oder anderen Anleger-Rechnung blind davon ausgegangen wird, dass sich das nach oben auflöst. Hier ist es andersherum). Wenn die generellen Aussichten schlecht wären, müsste sich Mutares wiederum den Vorwurf gefallen lassen, dem Markt saure Gurken angedreht zu haben - und das kann sehr unangenehm für die eigene Reputation sein.

Prinzipiell denke ich, dass wenn der Wind drehen sollte, eine Verfünfachung drin ist (aktuelles KUV ist so bei 0,05; KGV mit den Zahlen von 2017 wäre knapp über 3), aber das Risiko ist nun mal hoch. Möglich ist aber auch ein Verkauf auf einer niedrigeren Basis, damit wäre Mutares mit einem Geschmäckle aus der Sache rausgekommen, aber auch nicht mehr.

Grüsse Juergen
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11.08.20 19:45:43
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.712.929 von Eye2 am 10.08.20 23:34:57
Zitat von Eye2: DOBY muss ich allerdings widersprechen, Mutares hat STS nicht fallen gelassen, sie haben sich operativ herausgezogen, das kann vielfach gedeutet werden. Mutares kann STS nur mit ganz erheblichem Image-Schaden in die Pleite rauschen lassen, abgesehen davon ist es auch wirtschaftlich Unsinn. Das Restgeschäft mag nicht so blendend dastehen wie bei IPO erhofft, nichtsdestotrotz lässt man eine Firma, die in der Vergangenheit schwarze bis tiefschwarze Zahlen geschrieben hat nicht fallen, nur weil die aktuelle Finanzlage nach dem harten Schnitt schwierig ist und die Gewinnlage (des Restgeschäfts) an der Grenze zur schwarzen Null (bei Hype-Werten wie GFG wird so etwas gerade abgefeiert ohne Ende, weil aufgrund von der ein oder anderen Anleger-Rechnung blind davon ausgegangen wird, dass sich das nach oben auflöst. Hier ist es andersherum). Wenn die generellen Aussichten schlecht wären, müsste sich Mutares wiederum den Vorwurf gefallen lassen, dem Markt saure Gurken angedreht zu haben - und das kann sehr unangenehm für die eigene Reputation sein.

Mutares saniert Unternehmen. Das kann auch mal schiefgehen, speziell wenn die Konjunktur einbricht. Insolvenzen von Beteiligungen sollten deshalb kein Beinbruch sein-und schon gar nicht der Reputation schaden. Klar, wenn der verbliebene Rest nahe der schwarzen Null sein sollte, wird man versuchen es ohne Insolvenzverfahren zu schaffen, aber 3 Mio EK schreit nach Eigenkapitalzufuhr, entweder Mutares macht die Tasche auf oder ein Verkauf/Einstieg eines Investors ist absehbar-ob die Altaktionäre noch viel davon haben werden, ist eine andere Frage. Kurse sind in solchen Situationen kein guter Indikator, werden Wirecard oder Vapiano etwa fair bewertet ? Auch bei SKW Stahl gings nur um den Machtkampf, der den Kurs lange oben gehalten hat-bevor die Aktien schließlich wertlos ausgebucht wurden. Das Unternehmen gibts immer noch, aber gehört jetzt Anderen...

https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/insolvenzverfahren-…
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11.08.20 20:07:06
Beitrag Nr. 108 ()
DOBY ich seh das wie du. Mutares direkt ist klar die bessere Wahl.
STS Group | 3,000 €
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11.08.20 23:34:11
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.725.862 von DOBY am 11.08.20 19:45:43
Zitat von DOBY: Mutares saniert Unternehmen. Das kann auch mal schiefgehen, speziell wenn die Konjunktur einbricht. Insolvenzen von Beteiligungen sollten deshalb kein Beinbruch sein-und schon gar nicht der Reputation schaden.

Äh sorry, ne. Mutares hat STS Group an die Börse gebracht und lebt auch davon, dass dieser Exit möglich ist. Fakt ist, dass seit IPO der Wert nur eine Richtung kennt und sich bereits vor Corona verviertelt hat. Offensichtlich ist auch, dass der Vorwurf, dass Mutares bereits beim IPO Probleme nicht in die korrekte Grössenordnung gesetzt hat, vielleicht nicht einfach belegt - aber eben auch nicht so einfach entkräftet werden kann. Oder anders formuliert der Vorwurf dass Mutares den Wert ziemlich überteuert an die Börse gegeben hat, ist für Mutares ziemlich unangenehm, insbesondere wenn von Mutares praktisch so gut wie wie keine Gegenwehr zu spüren ist. Von STS übrigens auch erst seit sie sich von Mutares emanzipiert haben.

Natürlich hat das Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis Markt zu Mutares, d.h. Mutares kann IPOs wenn überhaupt nur zu wesentlich ungünstigeren Konditionen durchführen.

Zitat von DOBY: Klar, wenn der verbliebene Rest nahe der schwarzen Null sein sollte, wird man versuchen es ohne Insolvenzverfahren zu schaffen, aber 3 Mio EK schreit nach Eigenkapitalzufuhr, entweder Mutares macht die Tasche auf oder ein Verkauf/Einstieg eines Investors ist absehbar-ob die Altaktionäre noch viel davon haben werden, ist eine andere Frage. Kurse sind in solchen Situationen kein guter Indikator, werden Wirecard oder Vapiano etwa fair bewertet ? Auch bei SKW Stahl gings nur um den Machtkampf, der den Kurs lange oben gehalten hat-bevor die Aktien schließlich wertlos ausgebucht wurden. Das Unternehmen gibts immer noch, aber gehört jetzt Anderen...

https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/insolvenzverfahren-…


Du denkst zu negativ, deine Gedanken sind bereits in einer Abwärtsspirale und einem Insolvenzverfahren angelangt. Der Markt denkt offensichtlich anders, sonst wäre der Kurs erheblichst abgeschmiert nach der Meldung. Wie ich bereits sagte, rechnerisch ist die Eigenkapitalzufuhr ein gutes Geschäft, es muss nur das Vertrauen da sein, dass man nicht der Einzige ist, der da Geld rein- bzw- nachschiesst. Das kann durchaus ein Aufkäufer im Hintergrund sein, oder auch der Markt. Klar, wenn sich Mutares rauszieht, wird die Sache schwieriger.

Nur - wie gesagt, was sollte man davon halten, wenn Mutares dem Markt einen Wert andreht, und dann in der Krise nicht mal bereit ist für den Erhalt zu kämpfen? Wenn eine Beteiligungsgesellschaft einen Wert an die Börse gibt, erwartet der Markt, dass dieser Wert marktreif ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt irgendwas mit der Beteiligungsgesellschaft nicht. Ich persönlich würde jedenfalls Mutares nicht mit der Kneifzange anfassen, sollte STS absaufen.

Grüsse Juergen
STS Group | 3,075 €
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12.08.20 07:21:30
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.728.637 von Eye2 am 11.08.20 23:34:11
Zitat von Eye2: Äh sorry, ne. Mutares hat STS Group an die Börse gebracht und lebt auch davon, dass dieser Exit möglich ist. Fakt ist, dass seit IPO der Wert nur eine Richtung kennt und sich bereits vor Corona verviertelt hat. Offensichtlich ist auch, dass der Vorwurf, dass Mutares bereits beim IPO Probleme nicht in die korrekte Grössenordnung gesetzt hat, vielleicht nicht einfach belegt - aber eben auch nicht so einfach entkräftet werden kann. Oder anders formuliert der Vorwurf dass Mutares den Wert ziemlich überteuert an die Börse gegeben hat, ist für Mutares ziemlich unangenehm, insbesondere wenn von Mutares praktisch so gut wie wie keine Gegenwehr zu spüren ist. Von STS übrigens auch erst seit sie sich von Mutares emanzipiert haben.

Natürlich hat das Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis Markt zu Mutares, d.h. Mutares kann IPOs wenn überhaupt nur zu wesentlich ungünstigeren Konditionen durchführen.

Nur - wie gesagt, was sollte man davon halten, wenn Mutares dem Markt einen Wert andreht, und dann in der Krise nicht mal bereit ist für den Erhalt zu kämpfen? Wenn eine Beteiligungsgesellschaft einen Wert an die Börse gibt, erwartet der Markt, dass dieser Wert marktreif ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt irgendwas mit der Beteiligungsgesellschaft nicht. Ich persönlich würde jedenfalls Mutares nicht mit der Kneifzange anfassen, sollte STS absaufen.

Grüsse Juergen


Soweit es den IPO angeht, hat sich Mutares vermutlich keine Freunde gemacht, da stimme ich Dir zu. Allerdings wurde niemand zum Kauf gezwungen. Schwarze Zahlen gab es nicht und die einzige Story, mit der geworben wurde, waren in Aussicht gestellte Großaufträge, die den STS Konzern in neue Dimensionen heben würden. Es war ziemlich leicht erkennbar, dass STS keine Ertragsperle ist, sondern ein Sanierungsfall.
Mutares hat durch den IPO bereits sein Geld verdient (und zeitweise riesige Erfolge vorgegaukelt), bei Sanierern ist im Regelfall aber nicht die Grundidee mit eigenem Geld Beteiligungen durchzufüttern, sondern wenn der vom ursprünglichen Verkäufer mitgegebene "Badwill" (zur Sanierung gedachte mitgegebene liquide Mittel)" aufgebraucht sein sollte, dann wird das Licht ausgemacht, die Sanierung ist gescheitert. Wer diese Disziplin/Härte nicht aufbringt, wird nach Meinung der Konkurrenz Bavaria Industries und Aurelius irgendwann scheitern, die Arques AG war hierfür ein gutes Beispiel. Dh. ein Sanierer wie Mutares ruiniert sich seinen Ruf nicht dadurch, dass man eine Sanierung aufgibt, das gehört zum normalen Geschäft, sondern durch andere Dinge wie IPOs von nicht marktreifen Beteiligungen. IPOs sind bei Sanierern eigentlich nicht der Standard-Exit Weg, oder kennst Du auch nur ein IPO, den Aurelius oder Bavaria gemacht haben ? Für Mutares war es ein Weg, schnell riesige Bilanzgewinne auszuweisen, die aber nicht nachhaltig waren. Nur Verkäufe gegen Cash sind nachhaltig.
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