BP ein Kauf - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)
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Ja Nein
#501
Ach ja übrigens heute Abend wird abgerechnet.
Liebe Grüße
#502
am nächsten tag nimmt er sich einen kredit auf
um dan am gleichen tag nochmal nachzulegen und dann paar
stunden später durch so ein "proviblatt" alles im minus zu
verkaufen! wobei sie eindeutig an dem tag nur eine richtung
kannte und die war norden. 
jaja schon klar.
#503

#504
#505
#506
bekomm aber das gefühl nicht los das garnicht so viele in bp short sind. die meisten cover ihre shorts nach wenigen stunden bis max. 2 tagen.
da wir schon seit zweit tagen steigen (durch eine normale und längs überfällige tech. korreg.) glaub ich nicht daran das heute noch viel rauf geht. was mich auch noch so einwenig nachdenklich macht an dieser überlegung von dir. shorties covern langsam bzw. mit preisverfall. die deckeln immer schön klein um den marktpreis zu halten oder ne kleine sl welle auszulösen.
also so ein kleiner shortsqeeze den du dir erwartest fehlt ein ganz wichtige partei. die long investierten. und die sind verunsichert und halten auch sicher nicht das papierchen übers wo. also wie soll sich da ein druck aufbauen? wenn heute alles gut geht, geht es seitwerts. glaub aber eher runter auf gestrigen schlusskurs.
#507
ich glaube auf dem nivau sind mehrere banken long gegangen.
egal, ich hab gerade meine stops relativ eng nachgezogen, so dass im worst case, an den ich nicht glaube, mindestens 300 euro plus hängenbleiben. nettes zubrot für mich als studenten :P
und ja, kann ja noch höher gehen....
go, bp, go...
cameron wird obama mal sagen, dass es genug ist mit der polemik.
wenn man selbst nur nebendran steht und nichts macht, hat man leicht reden, aber wenn man dann jeden tag frecher wird, sollte das ab einem gewissen grad kontraproduktiv werden. irgendwann fragen sich die leute dann auch: ja wenn du es besser kannst, warum machst du nichts?
#508
ich kann damit gut leben erst wieder zu 5€ oder höher einzusteigen.
der jetztige preis ist sowieso der reine witz. nur meiner meinung nach ist momentan bp ein zockerball geworden. solange bp nicht verkündet drill close, wird er es auch leider bleiben. banken und fonds die long für rente oder ähnliches bp haben woll. die warten an der seitenlinie. die sind so konservativ das die zwar sicherlich jetzt irres kpital machen könnten aber nach deren statuten das einfach zu riskant ist.
#509
#510
Nachricht vom 11.06.2010 | 08:32
BP erwägt Kürzung bis Streichung der Quartals-Dividende
Leser des Artikels: 273
NEW YORK (dpa-AFX) - Der britische Ölkonzern BP erwägt wegen der finanziellen Belastungen durch das Ölleck im Golf von Mexiko, die Dividende für das zweite Quartal zur kürzen oder gar zu streichen. ´Wir erwägen alle Optionen hinsichtlich der Dividende´, sagte Konzernchef Tony Hayward dem ´Wall Street Journal´ (Onlineausgabe). ´Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.´ Diese Entscheidung soll am 27. Juni bekannt gegeben werden. Vor einem Jahr hatte BP für das zweite Quartal 14 US-Cent je Aktie ausgeschüttet./fn/dct
Autor: dpa-AFX
#511
banke großaktionäre fond etc. spielen aber in einer koplett anderen lieger als wir alle hier im wo board zusammen. die kaufen und verkaufen zu 100mill stück. und müssen sich rechtfertigen. besonders wenn etwas schief geht.
gebt dir mal ein beispiel:
xy bank steigt jetzt mit 100mill$ ein. eine zweite und dritte ebenfalls. 1 großaktionär ebenfalls.
wir wissen ja; (die haben sagen wir zusammen 1mrd$ zusammen) die haben die aktie auch nicht unter kontrolle. die schwankt momentan am tag zwischen 5-15% +/-. glaubst du wirklich das die das risiko eingehen?
keiner von dennen will sich nur im geringsten, gerade stehn dafür das sie 1-2% minus haben. die fangen sofort wieder an durch ihren stoplos system abzuverkaufen + der markt + shorties = talfahrt ohne boden!
also stehen die sicherlich nicht momentan am seitenrand. oder wollen die paar shorties verbrennen. das risiko ist für die viel zu hoch!
#512
ich glaube halt nicht daran, dass der anstieg der letzten zwei tage ohne große institutionelle abgegangen soll. dort gibt es ja auch weniger risikoaverse zeitgenossen
#513
die stehen wenn du willst an der seitenlinie. werden aber sicherlich heute und nicht am montag reingehen.
der großteil der die aktie in der hand hält sind taschengeld zocker daytrader und compurtersysteme wie superfund. und das nicht nur hier in der eu sondern weltweit. da die armis mit der presse natürlich bis zum kleinen reisbauern in mittelchina herankommen. die haben momentan den bp konzern mit der aktie in der hand. da wird ein bänker sicherlich nicht aufs knöpfchen drücken bevor er nicht weiß was sache ist. kommst jetzt mit was ich dir sagen will??
und heute wird sicher kein großer reingehen auf das du spekulierst. frühestens in monaten wenn nicht jahre. erst dann wiede4r wenn solche leute wie du und ich nicht mehr dabei sind. erst dann wenn sie wieder so ruhig geworden ist das sie für uns schon wieder langweilig ist.
#514

bin gerade bei 4,72 ausgestopt worden, turbo läuft aber noch :/
#515
wenn jeder gleicher meinung wäre gäbe es an der börse eine nullinie. weder rauf noch runter.
#516
würde mir sogar sehr gefallen wenn die keine ausschüttung machen. könnte mir sehr gut vorstellen das die mit der eingesparten divi eigene Aktien zurückkaufen um die dann neben dem openmarkt an billige kredite heranzukommen.
ich glaube das sowieso im diesen momentan preis die divi kürzung bzw streichung schon eingepriesen sind.
hat doch mehr vorteile als nachteile für bp.
kurz vor qz2 die streichung. wird kaum in diesem quartal noch reinfallen wenn der preis nochmal nachgibt.
aber höhere qz3 zahlen weil sie mehr cash in der tasche haben! ich glaub nicht daran das die zahlen von den einnahmen stark gesunken sind. es werden nur die ausgabeseite höher sein.
#517
#518
#519
#520
Man hier sind ja Cracks am Board, irgendwas mach ich falsch.
Und wie sich die Dividende auf den OS auswirkt ist auch klar, oder?
Ich denke und hoffe auch dass keine Div gezahlt wird, die sollen die Liq. zusammen halten. Ausfall ist eh schon im Kurs drin.
#521
Und natürlich zocke ich damit nur auf einen Rebound bis 5€, dann fliegt das Teil für 10cent wieder raus.
#522
#523
So schnell steht ein Multi-Konzern am Abgrund!
STRONG SELL !!
#524
#525
#526
Netter SPON-Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,699999,0…
Zitat daraus:
"Es ist Zeit, dass Cameron für die Interessen der britischen Rentner aufsteht", schrieb der "Telegraph". Britische Anleger, darunter viele Pensionsfonds, halten rund 40 Prozent der BP-Aktien, weitere 40 Prozent sind in US-Hand. Ex-Botschafter Meyer sagte, die britische Regierung müsse Obama signalisieren, dass das Wohlergehen von BP ein "vitales britisches Interesse" sei."
#528
Parallelen Bush und Obama sind auch da. Sinkt die Beliebtheit im eigenen Land betreibt schafft man sich eigene Kriegsschauplätze
#529

hier mal die aktuelle übersicht von BP stand getern:
KGV 4,5 Erwartetes PE für 2012 Der erwartete PE-Wert (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2012
langfristiges Wachstum +11,75% Wachstum heute bis 2012 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2012
Dividenden Rendite +9,57% Dividende durch Gewinn gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 43,05% des Gewinns verwendet werden.
#530
Ist zwar idiotisch weil die Leute die das gemacht haben keine Ahnung ist wie schwierig es ist ein Leck in kilometertiefem Wasser zu stopfen das unter enormem Druck steht, aber dennoch irgendwie amüsant.
http://www.youtube.com/watch?v=2AAa0gd7ClM
Morgen kriegen die USA von den three lions ordentlich einen auf die Mütze. Da kann auch "asskicker" Obama nicht helfen.
#531
BP belügt seine Anleger und den Rest der Welt.
Niemals kann BP, soviel Geld sie auch auf der hohen Kante haben mögen, das stemmen was nun durch diese Katastrophe noch auf sie zu kommt. Die BP-Anleger werden leider bluten müssen. Inweit sich die verantwortlichen Bosse wieder herauswinden werden können werden wir noch sehen...
#532
Hm ...naja. Mir fällt immer wieder auf, dass es eigentlich kaum noch gute Comedy gibt...
Aber was die Versuche angeht, das Leck zu stopfen. Da gibt es in der Tat einen sehr guten Überblick von der NY Times.
"Methods That Have Been Tried to Stop the Leaking Oil"
http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/25/us/20100525-to…
#533
#534
http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/…
"BP is preparing to defer payment of its next dividend to shareholders by placing the money in an escrow account ..."
#535
Haliburton ?
Wie sieht es da eigentlich aus mit Produkhaftung ?
Fehler bzw. Versäumnisse seitens Transocean ?
Versicherungen ?
Ich sehe da ein weites Feld, wie BP die selbst zu tragenden Kosten dieses "unschönen Ereignisses" deutlichst minimieren kann.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist viel mölglich und bei Produkthaftung verstehen die gar keinen Spaß.
#536
"Cameron International: Der von Jack Moore (r.) geleitete international tätige Zulieferer mit Sitz in Texas stellte den "Blowout preventer" zur Verfügung, der den Ölfluss im Notfall stoppen sollte."
http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/fotostrecke-55556.…
... die Fotostrecke im link listet neben BP einige andere Unternehmen auf ...
#537
Daraus folgt überspitzt formuliert -> Kaufen bis der Arzt kommt !

Vom Teil des Schadens den Versicherungen noch zu tragen haben mal ganz abgesehen...
Obama wäre gut beraten, wenn er den Ball wirklich flach halten würde...
#538
#539
#540

so aktionen sind nur von kurzer dauer...ohne öl von bp ist für viele am strand nur laufen angesagt
#541
Ebenfalls ist mittlerweile nur noch eine von BP kontrollierte Medienpräsenz am Ort des Geschehens zugelassen ... freie Berichterstattung also versucht wird zu unterbinden. Der befürchtete Imageschaden lässt grüßen.
Kommende Woche gibt es den Antrittsbesuch des neugewählten britischen Premiers .. auch dabei wird BP sicher Thema sein. Zumindest die Medien beider Staaten ziehen sich im Vorfeld schon gegenseitig in Misskredit. Auch steht Obama mittlerweile unter hohem innenpolitischen Druck und wird so das Taktieren und die geschönte Publicity von BP nicht mehr lange ignorieren können.
Keine Ahnung, wie hier im Moment laufend Kaufsignale erspäht werden können.
Viel zu früh!
#542
Spätestens wenn das Loch zu ist, dann dürften siche einige sehr, sehr warm anziehen müssen, dann dann dürfte BP eine wahre Breitseite gegen die Hauptverantwortlichen abfeuern - monmentan wäre das unklug. Gut für BP, dass eine US-amerikanische Firma den defekten "Blowout Preventer" geliefert hat...
P.S. Was Obama macht ist populistisches Säbelrasseln und ist in dieser Situation reichlich unklug - der muss höllisch aufpassen, dass er Schuss für ihn nicht nach hinten los geht.
Ausserdem ist es momentan nicht zu ändern - egal, ob 1000 oder 4000 Tonnen tägelich ins mehr fliessen - dass Leck muss abgedichtet und die Schäden müssen beseitigt werden - so oder so und die Verbreitung von Panik ist in der augenblicklichen Situation reichlich deplatziert und kontraproduktiv.
@Deep_silence
Es verwundert mich doch extrem stark, dass Cameron International nur schlappe 30% an Börsenwert verloren hat. Eigentlich müssten die schon 99% verloren haben, denn die stehen doch augenscheinlich in der Produkthaftung und bei der Produkthaftung verstehen die Amerikaner wie wir wissen überhaupt keinen Spass.
Hätte der "Blowout Preventer" funktioniert, dann wäre dieses Unglück zumindest was den Ölautritt angeht ein Non-Event gewesen.
#543
#544
Aber so einen dümmlichen Anschwatz wie "Weltuntergangsszenarien" solltest Du wildfremden Menschen nicht unterstellen.
Es geht einzig und allein um Orientierung am Ist-Zustand .. und da gibt es im Moment nichts Positives zu berichten auch wenn die Welt nicht untergeht.
Wer hat bisher objektiv dargelegt, dass der verbaute Blowout Preventer defekt war und schon defekt mit seiner Lieferung eingetroffen ist und in der Form montiert wurde ?
BP ? Das klingt natürlich wie ne`Beweislage.

Natürlich ist es unvorstellbar, dass bei diesem 15 m hohen Bauteil der dreistufigen Sicherheitsabschieberei aus Kostengründen eingespart wurde und aus diesem Grund eine günstigere Variante verbaut wurde.
Nein ... sowas machen Unternehmen nicht .. und BP schon gar nicht.

Wir wohnen als Anleger ja auch alle immer den IT-Besprechungen und Entscheidungen solcher Baumaßnahmen bei. Schon klar.
#545
Keine Ahnung, wie hier im Moment laufend Kaufsignale erspäht werden können.
Ja, denn die Bilder sprechen für sich.
Leute, sucht Euch wenigstens eine moralisch einwandfreie Spielwiese zum Herumzocken, wenn Ihr das schon nicht lassen könnt.
#546
Erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man andere, wildfremde Menschen angeht, das würde dir sehr gut zu Gesicht stehen.
#547
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
#548
Bitte schön, dann hier nochmals und extra für Dich.
Vielleicht bist genau Du ja nachher derjenige, der ganz zum Schluss alle Aktien besitzt und bei BP das Licht ausknipst.
#549
Dann darfste keine Rüstungs,Tabakaktien etc. kaufen.
Keine Energieunternehmen wegne AKW´s etc.
#550
ansonsten ist es moralisch nicht einwandfrei die fotos zu verwenden
ohne die angabe der (öl)quelle
#551
Ich hoffe du hast die gefragt ob das Foto veröffentlichen darfst. Otherwise have fun in jail.
#552
Mache ich auch nicht.
Folgende Antwort bezieht sich auf Beitrag Nr.: 39.675.459 von SOFTMAKER am 13.06.10 20:14:33
Quelle für das Foto: http://primewriter.com/
Da gibt's noch mehr Fotos, die jeden vernünftigen Menschen davon abhalten werden, jetzt noch in BP zu investieren.
#553
BRITISH Petroleum changed it name to BP 9 years ago when they merged with the US oil company Amoco. The pipeline that ruptured is US owned. The rig that has malfunctioned is US owned & is leased by a US subsidiary of BP.
#554
Erst mal vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man andere, wildfremde Menschen angeht, das würde dir sehr gut zu Gesicht stehen."
@cathunter
Sollte ich Dir wirklich diese mickrige Chronologie wer wann was gesagt hat nochmal darlegen müssen?
In #536 habe ich ein paar sachorientierte Zeilen zum Thema BP abgesetzt (das ist nämlich das Thema des Threads). Ein Thema "cathunter" kam bei mir nicht vor. Mehr ist nicht passiert!
Woraufhin cathunter mich in #537 als "Weltuntergangsromantiker" von der Seite angebrabbelt hat.
Wenn Dir Minimalanforderungen gewisser Umgangsregeln in Foren nicht geläufig sind darf es Dich nicht Wunder nehmen, wenn darauf mal adäquat reagiert wird.
Gut Zock und nichts für ungut!
#555
Du bist Zocker, ich Anleger.
Grundsätzlich versuche ich günstige Kurse für eine dauerhafte Kapitalanlage zu nutzen - in 90% der Fälle gelingt mir das auch - man muss nur reichlich Geduld mitbringen und Chancen erkennen, wenn sie sich einem bieten...
#556
Auch Fakt : das sich die BP-Führung beim Krisenmanagement sowas von dilletantisch verhalten hat, das man das so eigentlich gar nicht glauben mag. Alleine die Tatsache, das man öffentlich eine Webseite schaltet (als so mächtiges Weltunternehmen !!) wo man den Rest der Welt um Vorschläge bittet wie man den Schlamassel denn wohl abstellen könnte.
Der Image-Verlust ist gigantisch...m.E. wird deren CEO -wenn das gröbste hier ausgestanden ist- wohl auch gehen müssen.
Fakt : nimmt man es juristisch ganz genau....und angenommen BP bleibt nachher für die Justiz tatsächlich als alleinig verantwortlich über...dann ist das Invest z.Zt. sehr riskant. Abstrakt gesehen könnte die halbe USA doch irgendwelche wirtschaftliche Schäden durch die Ölkatastrophe erlitten haben...von der Lehrerin aus New York, die mit ihrer Schulklasse einen Trip in die nun verseuchten Naturreservate geplant hatte bis zum hypersensiblen Ami, der nun seit der Pest unter Depressionen leidet...die Amis sind bei sowas ja erfinderisch. Dies + Kosten für die Säuberungen (von am Ende ca. 400km Küstenlinie und einem Ölteppich mit einer Fläche von bald ganz Deutschland) + Strafen...gefühlsmäßig sind da 60mrd. noch deutlich zu tiefgestapelt...eigentlich ist das alles unbezahlbar. Egal wieviel Mrd. BP einsetzten wird...den Ursprungszustand wird man nimmer hinbekommen.
Meine Hoffnung -hab selbst spekulativ (1.5k Eur) ein paar Aktien von denen gekauft- ist, das man sich am Ende ...um die Volksgemüter zu besänftigen...auf eine gigantische "Pauschale" von vielleicht 30mrd. USD einigt. Die USA brauchen ja letztlich das Öl und ein Bankrott von BP wg. am Ende "an den Haaren herbeigezogener" Multi-Mrd. Forderungen durch US-Anwälte dürfte zu erheblichen Verstimmungen zw. USA/GB führen. Bei BP heißt es wohl auch "too big to fail"...also habe ich noch Hoffnung...
Nur -ein Schnäppchen (was ich zunächst ja auch dachte)- ist die BP-Aktie nun selbst bei 4.70 Eur leider noch nicht...eher den aktuellen Umständen entsprechend fair bewertet...wenn nicht immer noch zu teuer. Da muss noch ein max. möglicher 100mrd. Schadensersatz, deutlich erhöhte Refinanzierungskosten, jahrelanger Image+Vertrauensverlust....verlorene Aufträge...nicht vergebene oder widerrufene Förderlizenzen und noch so 30mrd. -on top- Panikabschlag rein. Gemessen am aktuellen Kurs/MK und zu gute haltend, das die Dividenden nun vorerst einbehalten werden...und der Laden nach wie vor einen hohen cashflow hat...könnten wir hier noch Kurse von ca. 1.80.- Euro/BP-Aktie sehen...
#557
#558
#559
#560
#561


nervt
#562
http://www.youtube.com/watch?v=uzTxvAHT5bM&feature=related
Gibt Obama am Dienstag die Apokalypse bekannt?
http://www.de.sharewise.com/finanznachrichten/23927-Apokalyp…
#563
Die Aktie ist momentan den Zocker überlassen
#564
einige scheinen sich wirklich keine eigenen Gedanken zu machen.
Sie jagen den Meldungen hinterher , sind nicht in der Lage aus den Meldungen und Aktionen/Reaktionen von BP, zwischen den Zeilen zu lesen. Einige verknüpfen persönliche Moralvorstellungen über richtig oder falsch in einem Forum, das sich mit nüchterner Analyse von Situationen und Chancen befassen möchte, Geld zu machen. (?) Ich persönlich schätze, die Ansichten, Argumentationslinien einiger sachlicher Poster hier sehr. Jene die ich meine, wissen, wovon ich spreche.
Für jene die ein Engagement in einem Papier, nervlich nicht aushalten, mögen bitte, jammern und heulen, wie hoffen und bangen, zu Hause mitteilen.
Basher, die Daten auf Wikipedia sammeln, meinen mit schlechtreden etwas zu gewinnen, habe ich seit 2003 so viele gesehen. Heute kennt sie keiner mehr, sind alle kleinlaut. Warum ?
Weil nur jene die etwas zuvor erahnt haben, entgegen den IST-Tagesmeldungen-Nachrennern, tatsächlich Ihren guten Schnitt (<100%) gemacht haben.
Nur an jene die nervlich heute etwas bibbern, macht Euch nicht ins Hemd mit Positionen von 1 k pieces !
Ich bin mit 70 k pieces investiert in strong-buy, und kann auch weiterhin am Strand in Miami sitzen, mir die Sonne aufs Haupt scheinen lassen
#565
basher gibt es keine, pusher auch nicht. vielleicht faber, rogers und co, aber die schreiben nicht hier...
viel verloren haben übrigens auch die, die gedacht haben, sie haben etwas als erster erahnt, was es dann doch nicht gab.
warte wieder auf kurse von unter 4,5 beovr es ab mittwoch wieder aufwärst geht.
#566
http://www.ad-hoc-news.de/bp-verkaufen--/de/News/21395940
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Hot-Stock-BP-Kosten-w…
eigene bitte selber bilden, nicht ins fallende messer greifen (ob es zurecht fällt, kann einem da egal sein), und später freuen, wenn petrochina kommt ;D
assssiffff
mittwoch kommt cameron, und mit ihme gute news, abwarten bis dienstag abend, mittwoch morgen... zuschlagen, freuen, geschwätz mit schlechtem gewissen ausblenden.
#567
#568
#569
Man, man, man, ....kann doch nicht
so schwer sein ein Loch zu schließen, z.B. ein größeres
drüberschieben mit Gummidichtung oder so.Im All können die Ami´s Raumschiffe milimetergenau andocken, wollen zum Mars, Mondstation bauen etc.

So, musste ich einfach mal loswerden!
Vielleicht warten die mit dem verschließen aber auch, bis sich die richtigen Leute zum entsprechenden Wunschpreis eingedeckt haben.
#570
#571

Ich kaufe jetzt auf jeden Fall erst mal nach, und wenn sie weiter fallen dann noch mal.
#572
#573

BP ist auf ein Verkauf.
Und das noch lange!
Es ist doch immer das selbe Spiel, wer hat das noch immer nicht durchblickt?: Ein paar "Analysten" und Banken blasen nach dem ersten Kursabsturz noch schnell zum Kauf um schnell noch ihre eigenen Kohlen halbwegs unbeschadet ins Trockene bringen können...
Danach der wirklich große Abverkauf, und erst wenn der Kurs wirklich GANZ UNTEN ist heisst es auf einmal von allen Analysten: Verkaufen! (Dann wird von denen wieder gekauft.) Genau das gerade erst wieder erlebt bei Q-Cells!
Aber in diesem Stadium sind wir hier noch lange nicht angelangt, hier geht's erst mal ordentlich abwärts die nächste Zeit.
#574
#575
Ölpest/BP: Obama holt zu PR-Offensive aus - Vergleich mit 9/11
14.06.2010 - 16:41
WASHINGTON/LONDON (dpa-AFX) - Mit symbolträchtigen Auftritten und neuen Ideen, BP zur Kasse zu bitten, will US-Präsident Barack Obama verspieltes Vertrauen im Kampf gegen die Ölpest zurückerobern. Zudem verglich er die politische Tragweite der schlimmsten Öl-Katastrophe der US-Geschichte mit den Anschlägen vom 11. September 2001.
Am Montag brach Obama zu seiner mittlerweile vierten Reise an die US-Golfküste auf - diesmal dauert sie zwei Tage und umfasst drei Staaten. Tags darauf wendet sich der Präsident erstmals aus dem Oval Office an die Nation, zur besten Sendezeit und laut US-Medien mit dem Plan, den britischen Energieriesen zur Einrichtung eines unabhängig verwalteten Treuhandfonds zu zwingen. Aus diesem sollen dann Schadenersatzforderungen beglichen werden.
Für BP wird die Katastrophe immer teurer: Bislang kostete das Öl- Drama den Konzern 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Das Unternehmen peilt dem US-Fernsehsender CNN zufolge nun an, die Menge des aufgefangenen Öls bis Ende des Monats auf täglich 6800 Tonnen von derzeit 2100 Tonnen auszuweiten. Das gehe aus einem Brief des Konzerns an die US-Regierung hervor. Mit dem Plan wolle BP der Aufforderung Washingtons nachkommen, massiver gegen das Öl vorzugehen.
In einem Interview mit der Online-Zeitung "Politico.com" zog Obama Parallelen zwischen den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 und der Öl-Katastrophe. "Auf dieselbe Weise, wie unsere Sicht auf unsere Verwundbarkeiten und unsere Außenpolitik durch 9/11 grundlegend geformt wurde, wird aus meiner Sicht diese Katastrophe unsere Denkweise über Umwelt und Energie auf Jahre formen." Er strebe einen "kühnen" Vorstoß in Richtung eines neuen Energie-Gesetzes an, kündigte der Präsident an.
Obama will am Dienstagabend um 20.00 Uhr (Ortszeit, Mittwoch 02.00 Uhr MESZ) nach der Rückkehr von seiner Reise in die Bundesstaaten Mississippi, Alabama und Florida in einer Rede an die Nation die nächsten Schritte im Kampf gegen die Ölpest darlegen. Der Präsident ist heftiger Kritik ausgesetzt, nicht entschlossen und schnell genug auf die Krise reagiert zu haben. Auch habe er in Auftritten zu kühl auf die Nöte der Menschen reagiert, hieß es.
Bei dem Konzern sind seit der Explosion der Bohrinsel vor zwei Monaten mehr als 51.000 Schadenersatzforderungen eingegangen. Rund 25.500 seien bereits beglichen worden, teilte BP am Montag mit. Das summiere sich auf 62 Millionen Dollar.
Wird der von Obama geplante, unabhängige Schadenersatz-Fonds Wirklichkeit, würde damit de facto die Kontrolle durch BP über Zahlungen beschnitten, schrieb das "Wall Street Journal". Am Montag wollte der BP-Vorstand nach dem massiven politischen Druck über eine Aussetzung der Dividende beraten. Es ist wahrscheinlich, dass der Konzern die vierteljährliche Zahlung für die Aktionäre verschiebt. Diese würde für das zweite Quartal rund 1,7 Milliarden Pfund (2 Milliarden Euro) betragen. Eine Option ist, dass das Geld in den Treuhandfonds einfließt. Ein Sprecher betonte, dass am Montag vermutlich noch keine Entscheidung zur Dividende verkündet wird. Zahlreiche Pensionsfonds haben in Aktien des Ölmultis investiert.
Obama zitierte wegen der Unzufriedenheit mit BP führende Vertreter des Konzerns ins Weiße Haus. Zu dem für Mittwoch anberaumten Treffen kommt auch der BP-Aufsichtsratsvorsitzende Carl-Henric Svanberg, der im Zuge der Ölpest öffentlich bisher kaum in Erscheinung trat. Ob auch BP-Chef Tony Hayward teilnehmen wird, blieb zunächst offen. Er wird Donnerstag vor einem Kongress-Ausschuss zur Katastrophe befragt./fb/reu/DP/ck
Quelle: dpa-AFX
#576
#577
#578
#579
genau darüber habe ich auch schon nachgedacht ...eigentlich unfassbar...genau deinen Vorschlag habe ich sogar an BP gemailt über die deepwaterhorizonresponse-webseite. Habe darauf noch nicht einmal eine Antwort bekommen.
Meine Güte : Der BOP ist ca. 15m hoch. Da sägt man erst mal das defekte Rohr ab...schaut, das der Untergrund einigermaßen gerade ist (Unterwasserrobots haben sie ja) und dann kapselt man das Leck

Was braucht man ? 6 Betonfertigelemente je 3m hoch und je nach Bedarf (wo die Problemstellen sind) sagen wir 7m Durchmesser/7x7mKantenlänge...das ganze dann per Unterwasserkameraüberwachung + 3 Schwimmkränen über dem BOP ablassen...jedes Teil oben mit einem Konus versehen, das das Zeug unten ineinanderrutscht und am Schluß nen massiven Deckel auf das Konstrukt und dann sollte es das erstmal gewesen sein mit dem Ölaustritt...

Sicherlich nicht einfach solche Elemente über 1.500m Wassertiefe und Strömungen genau zu platzieren...aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Man kann kurz über dem BOP noch einen Ausgleich vornehmen...dafür gibt es heute Laser/GPS und computergesteuerte Antriebe...jetzt ist es für einen solchen Eingriff natürlich leider längstens zu spät....
#580
#581
"BP kann sich, so der Kommentar der Gesellschaft in der letzten Woche, nicht erklären, weshalb der Aktienkurs so massiv einbricht."
Der absolute Hohn! Diese Firma hat binnen Wochen jedes Vertrauen das man in das Unternehmen jemals haben konnte MEHRFACH verspielt.
#582
So was müssten die doch rumliegen haben!
#583
Aber machen wir doch mal eine Rechnung auf. Sagen wir es gibt -anhand der Forderungen- in den betroffenen Regionen 35.000 Fischer...die claims betreffen den ersten Monat Einnahme/Verdienstausfall. Gesetzt der Fall die Gegend und die Fischgründe bleiben 3 Jahre lang verseuchtes Gebiet...das wären dann 35.000 x 2.500$ x 36 = 3.15mrd. USD an gerade mal 35.000 Personen
#584
Analysten optimistisch: „BP wird nicht pleitegehen“
Die Aktie von BP ist zuletzt kräftig abgerutscht. Mancher Investor rechnet sogar mit dem Schlimmsten: der Pleite des Öl-Giganten. Gemach, gemach, ganz so schlimm ist die Lage nicht, sagen Experten. Handelsblatt-Online hat mit Sven Diermeier von Independent Research gesprochen – über die Auswirkungen der Öl-Katastrophe und die Aussichten für die BP-Aktie.
Wie realistisch ist eine Pleite von BP?
Sollten die Kosten und Strafzahlungen, die wegen der Ölkatastrophe im Golf auf BP zukommen werden, nicht völlig aus dem Ruder laufen, halte ich eine Insolvenz für sehr unwahrscheinlich. Man sollte nicht vergessen, dass BP in den vergangenen Jahren einen operativen Cash-Flow von im Schnitt 24 bis 36 Mrd. Dollar vorzuweisen hatte. Außerdem ist der Konzern niedrig verschuldet. Kurzum: BP hat Reserven.
Sie haben die Aktie vor kurzem hochgestuft auf "Halten", viele Ihrer Kollegen sagen sogar "Kaufen" - ist die Aktie auf dem jetzigen Niveau ein Schnäppchen?
Ganz so optimistisch sind wir gar nicht. Wir sehen, dass der Konzern noch immer großen Risiken und Unsicherheiten ausgesetzt ist. Es ist davon auszugehen, dass eine ganze Reihe von Schadenersatzklagen auf BP zukommen wird. So lange noch nicht klar ist, um welche Summen es da geht, sollten die Anleger vorsichtig bleiben. Mit einem kräftigen Kurssprung in den kommenden Wochen rechnen wir jedenfalls nicht.
Was ist mit der Dividende - darauf schauen Investoren besonders genau?
Womöglich wird sie verschoben. BP hält sich hier alle Optionen offen. Für das Image von BP wäre es auch alles andere als förderlich, sollte der Konzern eine unveränderte Dividende ausschütten, so lange die Fischer an der Golfküste noch nicht entschädigt sind. Die US-Regierung übt da massiv Druck aus.
Welche langfristigen Auswirkungen hat die Katastrophe für BP?
Das muss man abwarten. Sicher ist, dass es künftig strengere Kontrollen bei Tiefseebohrrungen geben wird. Das träfe aber nicht nur BP, sondern die gesamte Öl-Branche. Ein generelles Verbot der Tiefseebohrungen halte ich aber für unwahrscheinlich. BP im Speziellen könnte z.B. die Teilnahme an Ausschreibungen für Explorationsprojekte für einen gewissen Zeitraum untersagt werden.
Welche Ölaktie favorisieren sie in diesem Umfeld?
Royal Dutch Shell.
#585
so lange obama noch auf seiner \"hate bp, love me\" tour unterwegs ist, wird der kurs weiter spinnen. mittwochs sollte sich das mit cameron ändern.
egal, gehen wir mal vom worst case aus:
bp hat ca. 60. mrd an börsenwert verloren.
jetzt muss man aber auch mal davon ausgehen, dass
1) längst nicht alle klagen/forderungen bedient werden müssen
2) bp auch eine versicherung hat, die teile kompensieren wird
3) die us-regierung letzten endes auch was zuschießen wird
4) gb auch was zuschießen wird (jeder 7. pfund in britischen rentenfonds hängt in bp)
5) halliburton was dazugeben wird
6) transocean was dazu geben wird
7) bp den spieß bald umdrehen wird, wenn obama so weiter macht, und fragen wird, wo seine hilfe war...
ich bezweifle stark, dass die kosten dann über 50 mrd für bp liegen werden. schäden wie die vergiftung der küstengebiete kann man ja (leider) auch nur bedingt mit geld lösen. und selbst wenn, dann ist das ja schon mehr als eingepreist, und bp wird ja auch in zukunft gewinne machen...
@uebrigens:
dein vergleich mit q-cells hinkt an allen enden. q-cells war völlig überbewertet und macht/e verluste. hat dann recht wenig mit bösen bankern zu tun, sondern eher mit dem boden der tatsachen und dessen gravitation.
@marvesa:
willst du shorten oder long gehen? für long würde ich die aktie bevorzugen, da du mit ihr schwankungen verlustfrei aussitzen kannst, bei der dividende berücksichtigt wirst, und der wert einfach sehr volatil ist. wenn ko, dann bitte weit weg, bei 2-3 euro, aber würde ich nicht machen. short würde ich sowieso nicht gehen...
falls es morgen keine neuen nachrichten gibt, werden wir wohl wieder bei 4,1x landen, bei postiven/negativen nachrichten entsprechend höher/tiefer. lässt sich nicht vorher sagen, weder ob bp oder obama wieder die rhetorikkeule rausnehmen.
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-aktien/bp-plc.as…
#586
Die längste Zeit wurden immer noch vom einen oder anderen Kaufempfehlungen ausgesprochen, während die Aktie im freien Fall war. Erst als wirklich schon fast der absolute Time Low erreicht war hat es dann von allen geheissen: Q-Cells Verkaufen! Und siehe da, was ist nicht lange darauf passiert? Kurserholung ist angesagt...
Aber wie gesagt, letzters gilt hier eh noch lange nicht. Derzeit wird uns von "unabhängigen" Experten (
) ja noch brav erzählt, dass BP ein
günstiger Kauf sei.
#587
es ist schon sehr, sehr viel eingepreist...
#588
Das Teil wird noch billiger Leute, hier drehen einige hinter den Kulissen das große Rad, wie es ausschaut.
2 alte Sprüche, die mir hierzu einfallen:
the trend is your friend und never catch a falling knife...
Obacht!
#589
#590
,aber Pennystock halte ich durchaus für möglich.
Aber Pssst! - Die meisten hier sind mit ihren Gedanken noch nicht so weit, da könntest du bald wüste Beschimpfungen ernten...
Naja was solls... Hat ja auch bis vor Kurzem niemand geglaubt, dass namhafte Großbanken (fast) Pleite gehen könnten...
#591
Somit ist man in den Händen der US-Politik. Diese macht nun statt dem Ölmann George W. Bush der junge linke Obama. Was daraus folgt kann man sich denken und siehe da, schon vergleicht Obama die Ölpest mit dem 11. September, was bei aller Lächerlichkeit und Polemik dieses Vergleichs wohl eine harte Politik gegen BP ankündigt:
Nachricht vom 14.06.2010 | 20:35 264 mal gelesen
VERMISCHTES/ROUNDUP: Obama vergleicht Ölpest mit Terror - Besuch in Krisenregion
WASHINGTON/LONDON (dpa-AFX) - US-Präsident Barack Obama versucht, verspieltes Vertrauen im Kampf gegen die Ölpest zurückzuerobern. Dazu ist Obama erneut in die Krisenregion am Golf von Mexiko gereist. Er plant symbolträchtige Auftritte und präsentiert neue Ideen, um den Ölkonzern BP als Verursacher des Desasters zur Kasse zu bitten.
Erstmals in seiner Amtszeit wird der Präsident eine Rede an die Nation aus dem Oval Office im Weißen Haus halten. Schon vorher verglich er die politische Tragweite der schlimmsten Öl-Katastrophe der US-Geschichte mit den Anschlägen vom 11. September 2001.
BP versprach der US-Regierung unterdessen, bis Ende dieser Woche fast doppelt so viel Öl wie bisher direkt aus der weiter sprudelnden Quelle im Golf von Mexiko abzufangen. Wie ein Sprecher Obamas bestätigte, will der britische Konzern die aufgefangene Menge auf 3800 Tonnen Öl pro Tag steigern.
Bisher leitet BP rund 2.100 Tonnen pro Tag über einen Auffangtrichter auf ein Schiff. Ende Juni sollen es täglich sogar 6.800 Tonnen sein. Allerdings lasse sich nicht sagen, wie viel Öl derzeit tatsächlich ausströme, sagte der Sprecher. Mit dem Plan wolle BP der Aufforderung nachkommen, massiver gegen die Ölpest vorzugehen.
Obama besichtigte am Montag bei seiner mittlerweile vierten Reise an die US-Golfküste zunächst die betroffenen Regionen im Staat Mississippi und sprach mit Offiziellen. Bei einer Pressekonferenz in der Stadt Gulfport unterstrich er, dass noch mehr getan werden müsse, das Öl zu stoppen, bevor es die Küsten erreicht.
Der Besuch in der Krisenregion dauert zwei Tage und führt Obama in drei Staaten. Bisher blieb er immer nur wenige Stunden in der Region. Der Präsident ist heftiger Kritik ausgesetzt, nicht entschlossen und schnell genug auf die Krise reagiert zu haben. Auch habe er in Auftritten zu kühl auf die Nöte der Menschen reagiert, hieß es.
In einem Interview mit der Online-Zeitung ´Politico.com´ zog Obama vor seiner Abreise Parallelen zwischen den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 und der Öl-Katastrophe. ´Auf dieselbe Weise, wie unsere Sicht auf unsere Verwundbarkeiten und unsere Außenpolitik durch 9/11 grundlegend geformt wurde, wird aus meiner Sicht diese Katastrophe unsere Denkweise über Umwelt und Energie auf Jahre formen.´ Der Präsident kündigte einen ´kühnen´ Vorstoß in Richtung eines neuen Energie-Gesetzes an.
Zurück in Washington wird sich der Präsident am Dienstag zur besten Sendezeit (20.00 Uhr Ortszeit, Mittwoch 02.00 Uhr MESZ) an die Nation wenden. US-Medien zufolge wird er den Plan vorstellen, den britischen Energieriesen zur Einrichtung eines unabhängig verwalteten Treuhandfonds zu zwingen. Aus diesem sollen dann Schadenersatzforderungen beglichen werden.
Wird der von Obama geplante, unabhängige Schadenersatz-Fonds Wirklichkeit, würde damit de facto die Kontrolle des Konzerns über Zahlungen beschnitten, schrieb das ´Wall Street Journal´. Am Montag wollte der BP-Vorstand nach dem massiven politischen Druck über eine Aussetzung der Dividende beraten.
Es ist wahrscheinlich, dass der Konzern die vierteljährliche Zahlung für die Aktionäre verschiebt. Diese würde für das zweite Quartal rund 1,7 Milliarden Pfund (2 Milliarden Euro) betragen. Eine Option ist, dass das Geld in den Treuhandfonds einfließt.
Ein BP-Sprecher betonte, dass am Montag vermutlich noch keine Entscheidung zur Dividende verkündet wird. Zahlreiche Pensionsfonds haben in Aktien des Ölmultis investiert. Für BP wird die Katastrophe immer teurer: Bislang kostete das Öl-Drama den Konzern 1,6 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro).
Obama zitierte wegen der Unzufriedenheit mit BP führende Vertreter des Konzerns ins Weiße Haus. Zu dem für Mittwoch anberaumten Treffen kommt auch der BP-Aufsichtsratsvorsitzende Carl-Henric Svanberg, der im Zuge der Ölpest öffentlich bisher kaum in Erscheinung trat. Ob auch BP-Chef Tony Hayward teilnehmen wird, blieb zunächst offen. Er wird Donnerstag vor einem Kongress-Ausschuss zur Katastrophe befragt./fb/reu/mcm/DP/he
Autor: dpa-AFX
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Unter Bush-Junior hätte man sich wahrscheinlich mit ein
symbolischen Handlungen und dem Einsatz der Nationalgarde begnügt, aber BP ungeschoren gelassen.
Obama aber will auf keinen Fall, dass der Imageschaden der Katastrophe an ihm kleben bleibt und schlägt daher harte Töne an.
#592
Ich lese daraus das der Kongress die Haftungsbeschränkungen für Ölproduzenten zukünftig ändern möchte, also gibt es solche wohl zur Zeit noch.
Im Falle von BP wäre deren Umfang natürlich von Interesse.

Das fallende Messer wird hier gerne und häufig zitiert aber ist BP nicht fundamental ein kerngesundes Unternehmen, muß man sich fragen.
Niemand kann sagen wo der richtige Punkt zum Ein- oder Ausstieg ist aber eine Pleite halte ich unter Berücksichtigung der Interessen (GB, Rentenfonds, Arbeitsplätze) für absurd.
#593
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fünfjahrestief und einjahrestief heute intraday schon unterboten!
Schluss Vortag
5,40
Eröffnung
5,28
Hoch
5,28
Tief
4,932
52W Hoch
7,49
52W Tief
5,165
im übrigen 90 % streubesitz bei der aktie . wie gesagt, der letzte halt ist die 5 euro und darunter gibt es keine charttechnische analyse/unterstützungszonen, die bei einem desaster dieser größenordnung und den unüberschaubaren regressforderungen ohnehin nur sehr begrenzt anwendungsfähig wäre.
================================================================
wann und unter welchen umständen ist JPM hier an knapp 30 % der shares gelangt!!??
Aktionärsstruktur
Streubesitz
61,55%
JP Morgan Chase Bank
28,34%
BlackRock, Inc.
5,93%
Legal & General Group plc
4,18%
http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sTab=portrait…
#594
Wenn das so ist, muss man es berücksichtigen. Sind die erst die letzten Wochen rein oder schon vorher???
#595
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#596
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#597
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Vielen Dank
Herzliche Grüße
Ihr wallstreet:online-Team
#598
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#599
#600
#601
sehe ich auch so!
mal abwarten aber zahlen müssen Sie diese Idioten...am falschen Ende gespart die Trottel...
#602
#603
#604
Die gibt es tatsächlich. Die Obergrenze dieser Haftung ist gesetzlich derzeit mit 75 Millionen $ begrenzt. Es gab zwei Initiativen der Demokraten (Obama-Regierung) als Anträge im Kongress für eine Gesetzesänderung, um die Haftungsgrenze auf 10 Mrd. Dollar anzuheben. Beide Anträge, der letzte am 19. Mai, wurden durch die Republikaner blockiert bzw. verhindert.
Allerdings beschränkt sich dieses Gesetz allein und rein auf die Regulierung von Umweltschäden durch Öl-Unfälle (Flora/Fauna)!
Alle übrigen Folgeschäden durch Öl-Produzenten werden von diesem Gesetz nicht berührt.
#605
shareholders etwas ausführlicher:
https://amadeus.bvdep.com/amadeus/top20/report_2.htm
#606
Und : Nun ist die Bank das größte Blackhole der Regierung geworden... und er streitet noch für ein paar Millionen
#607
Wer glaubt, die Aktie macht bei 4 Euro halt, dem wünsche ich alles Gute! 40 cents halte ich kurz vor den Bankrottdiskussionen für realistischer. Die Vergleiche von Macondo mit Ixtoc 1 lasse ich nicht gelten. In Kürze kommen die Hurricans und dann geht das Ölgesprudel ungehemmt und ohne fertige Entlastungsbohrung fröhlich weiter. Da könnten dann bis Oktober, November locker eine halbe Milliarde Öl ins Meer strömen, wenn der Boden rund um den BlowOutPreventer noch dazu instabil wird.
Die Kosten zum "Saubermachen" schätze ich auf 100 bis 1000 Milliarden Dollar. Zuviel für BP! Ganz klar.
Auf gehts, Zockers! Die Börse ist schon eine feine Sache. 8-)
#608
Klar das BP (und andere) für einen Großteil der Schäden aufkommen muss.
Denkbar wäre für mich das sie einen Teil ihrer durchaus soliden Gewinne über Jahre hinweg dafür abtreten müssen, damit wäre allen sicher am besten geholfen.
Vielleicht wir es son kommen.
Denn eines wollen doch alle, Gegner und Befürworter: Das das Loch zu ist!
#609
selbst, wenn sie 100 mrd beträgen, und bp über 60% davon übernehmen würde, wäre sie fair bewertet... auf die sicht von einem jahr.
insgesamt bleibt sie weiter billig.
selbst wenn die kosten 100 mrd. NUR für bp betrügen wäre das kein genickbruch, da die summe über mehrere jahre verteilt würde.
also lasst solche hirnrissigen schätzungen ("100mrd bis das 10fache")
oder sagt, wie ihr darauf kommen wollt.
es ist ja auch nicht so, dass der golf von mexico nun fischleer wäre, oder geschädigte nie wieder etwas arbeiten könnten.
bei aller schlimme dieser schweinerei sollte man weiterhin die kirche im dort lassen.
#610

auf steigende kurse
#611

komische leute. also leute, immer schön berlin beobachten, falls ihr kaufen wollt
#612
#613
hängt nun eben davon ab, ob man der ansicht ist, dass viel eingepreist sei, oder eben nicht.
wir wissen doch alle, dass börse übertreibt, in beiden richtungen.
dass war im sommer 07 so, wie auch im märz 09, und meiner meinung nach auch bei bp im juni 10.
#614
#615
du bist aber ein ganz
Genauer
wie kann man nur so einen
Schrott schreiben, dann doch lieber Klappe halten
#616
sausebraus2000
#617
sollte natürlich 4,317 heissen...
#618
außer dem aktienpreis
#619
aufgrund des geringen volumens im vorbörslichen handel (8-9 uhr morgens) können die von mir berichteten schwankungen auftreten. mit dem xetra-handel und dem großen volumen verschwinden solche schwankungen dann normalerweise...
#620
Two factors that people seem to be forgetting when thinking about British Petroleum (BP) equity and, especially, debt: how small the spill is relative to the size of the Gulf, and how big BP is relative to the damages caused and even the local economies of the coastal states.
Here's some much-needed perspective on the physical extent of the Gulf of Mexico oil spill: "the amount of oil released is 1/10,000,000,000 of the volume of the Gulf (one ten billionth)."
Meanwhile, here is a BP research report from energy investment bank Simmons & Company. They have upgraded BP shares from neutral to overweight, which is interesting, since principal Matt Simmons has been pounding the table about spill severity.
The summary:
"we estimate that BP’s pre-Macondo liquidation value is in the range of $130 - $192 billion, well above our undiscounted net Macondo liability range of $18 – 91 billion, leaving a base case theoretical residual value of $38/adr if BP were to be immediately liquidated (not likely, in our view). When instead the Macondo liabilities are paid over 10+ years, the net present value of those liabilities is further reduced. Net of these discounted liabilities (10% discount rate, 10 years), BP shares are worth, by our estimates, $24-58/adr, offering an attractive risk reward balance"
Of course, if the shares are worth anything, the debt should be worth par.
I think the best contrarian play is the 1.55% Guaranteed Notes due 2011 [pdf] that I mentioned on Friday, and which are currently trading to yield 6%. The notes are issued by BP Capital Markets p.l.c. but fully guaranteed by the parent company. I suspect these will bounce back to par as soon as the spill is out of the headlines.
I also predict that the spill will become the new all-purpose excuse for companies reporting bad second quarter earnings.
#621
Für mich ist eine Kapitalerhöhung bei BP nicht mehr ausgeschlossen. Die üppige Dividende ist wohl passé.´
Investieren ja, aber erst, wenn ein wirklicher Boden gefunden ist und sich die Aktie wieder im Aufwärtstrend befindet. Dann hat man zwar nicht den Tiefstkurs, aber man vermeidet eine unnütze Bindung von Kapital und das Auflaufen hoher Buchverluste.
#622
gerade die großmaulige usa brauch die energie einfach noch, und das wird sich auch nicht in einem jahr ändern, sondern eher in einem jahrzehnt...
#623
ich bin schon seit einer ganzen Weile Aktionär, schon vor der großen Katastrophe, die definitiv da ist und die auch einiges an Geld Kosten wird. Aktuell auf Spiegel Online hab eich gelesen, dass der Kongress +über 20 Mrd. Dollar einen Treuhandfond von BP fordert...
wie seht ihr die Lage, ist die Aktie mittlerweile sogar unterbewertet aufgrund von dem schlechten Image die die Jungs haben ? ?
Wie realistisch ist eurer Meinung nach ein Szenario, in dem der Konzern das ganze Desaster nicht überlebt ?
Also ich hab mir heute ein paar billige Aktien ins Depot geholt, werde sicher auch nochmal nachfassen, mein Durchschnittskurs liegt auch noch über 6 €...
Freu mich auf ein paar interessante Meinungen,
so far Miles
#624
Sterben zu 0%, auch Zockszenarien a la AIG, Northern Rock seh ich als absurd an. Immerhin hat BP Potential. Abhängigkeit der USA wurde auch zigmal erwähnt. Wenn der Ölpreis steigt (davon geht der DIW aus) aufgrund der verschiedenen Einschränkungen werden sich die AMIS ihr weiteres Vorgehen überlegen.
Bin mit 2 kleinen Tranchen drin, Schnitt 5,2EUR und halte erstmal Pulver trocken.
#625
Hab gestern meine erste für 4,236 bekommen.
Die Aktie hält sich gut, ob´s der Boden ist, wer weiß?
Auf jeden Fall könnte es einen kleinen Rebound geben.
Sollte die Nachricht kommen, daß das Loch in nächster Zeit mit neuer Technik geschlossen werden kann, bin ich wenigstens dabei
#626
Also meiner Meinung nach hast du viel zu voreilig gehandelt. Woher kommt deine Ansicht, dass die Aktien JETZT günstig sind? Die werden noch viel günstiger!
Frage, um welche Uhrzeit hält Obama seine Rede?
#627
#628

Gruß
Jogi
#629
#630
gestern über Kosten von 20 Mrd. geredet haben,
gestern 10 % der Abschlag war für das wahrscheinliche aussetzen der Dividende
und die sonstigen Gewinne also alles nach 2010 relativ stabil bleiben werden, in den Bereichen wird weiterhin Geld verdient und Cash Flow erwirtschaftet,
deshalb denk ich, das der Boden erreicht ist, und die bisherigen eingepreisten Verluste, die der Markt vorweg genommen hat, auf jeden Fall übertrieben sind... deshalb ist die Aktie in meinen Augen "billig"
#631
Wo der Boden ist weisst Du so wenig wie ich.
Börse übertreibt immer, in wieweit wird die Zukunft zeigen
#632
#633
sehr schön von Dir! Und genau deshalb habe ich mich hier nun relativ stark engagiert!
Ich habe das Gefühl, daß hier sehr viele "Möchtegern"-Experten keine Vorstellung haben wie weit der Abschlag bei BP schon in der maßlosen Übertreibungszone liegt

PS: ich sehe schon deshalb locker ein kurzfristiges Aufwärtspotenzial von 30-50% vom jetztigen Niveau...mit oder ohne die Verbrecherbanden Fitch und Co. etc. pp
Gruß
Jogi
#634
Wenn die Hurrican-Saison dazu führt das das Leck noch grösser bzw länger auf bleibt?
Die Zukunft ist auch nicht so prächtig, da immer mehr Autobauer weg vom Öl/Benzinautos gehen und auf Elektro-Antrieb umsteigen!!!
Das sind meines Erachtens keine guten Aussichten und eine Insolvenz ist hier nicht so abwägig wie viele denken..
weil wenn das Öl weiter geschwemmt wird kann es zu klagen in ganz Europa etc kommen, wenn nicht sogar weltweit...was bis jetzt nicht eingepreist ist..
Dann noch die Tankstellen Boykotte
...
#635
sicher, da sind einige Sachen noch nicht geklärt und das Öl sprudelt auch noch weiterhin fröhlich vor sich hin,
BP ist aber ansonsten sehr fortschrittlich aufgestellt, die werden nicht einfach so Pleite gehen, die haben einen Gewinn für 2009 von 27 Mrd.!!! ausgewiesen, das ist schon ne Menge Geld was da jedes Jahr reinkommt,
Das Argument mit den Autobauern ist kein gutes, Zumal das Öl, welches für PKW genutzt wird, doch ein Kleiner Teil ist, LKW`s werden in 10 Jahren sicher noch nicht mit Strom oder ähnlichem laufen.
Ausserdem wird mirt Öl ja auch noch ganz andere sachen hergestellt.. ausserdem ÖL-Peak ist erreicht Nachfrage wird langsam aber sicher größer als das Angebot werden...
#636
ja mit den LKW´s hast du Recht, aber den Öl-Peak sehe ich persönlich noch nicht vor Brasilien+in Alaska, in Russland etc.
liegen noch genug Milliarden Tonnen Öl unter der Erde..
und von der Dividende ist z.B. Shell auch nicht viel schlechter, weshalb sollte man sich denn so einer Gefahr aussetzen und bei BP investieren..durch die Katastrophe wird es viele geben die ein Investment ablehne und daher sehe ich keine %-Gewinne jenseits von 20%
Niemand weiss ob in den folgenden Jahren eine Dividende gezahlt iwrd und wie hoch sie sein wird?
warum sollte ich investieren?
#637
weil wenn jetzt keine neuen Probleme hinzukommen, und die Kosten die entgültigen sind, die für die Katastrophe veranschlagt worden sind, alles mit dem abgegolten ist, wie die Aktie gerade steht:
ja dann hast du ein sehr sehr interessantes KGV, KCV, und eine interessante Dividndenrendit + ein sehr gutes Kurspotential.. über das kann man sich dann streiten aber lass das ganze mal real 40 Mrd. Kosten, dann sind das zur aktellen Marktbewertung noch 35 Mrd die wieder gut gemacht werden müssen
#638
Das sind bisher noch Unwägbarkeiten, andere können noch hinzukommen, aber Positives für BP kann man bei diesen Verhandlungen sicher nicht erwarten. Alles schon im Kurs? Ich denke nicht und erwarte deshalb nochmal ordentlichen Druck nach unten.
#639

BP ist keine Bank
Im Falle einer etwaigen Pleite....wer bitte sollte BP retten?
Warum ist eine Pleite unmöglich?
Lehman Pleite schien bis zum Tag P-1 unmöglich.
Es strömen weiterhin jeden Tag Millionen Liter Oel ins Meer.
Ein Ende ist nicht so schnell in Sicht.
Es geht hier um die grösste Oelkatastrophe aller Zeiten.
Hallo!!
#640
auch ich habe noch geld, das ich bereit bin in BP zu investieren, falls da nochmal ne welle kommt, glaube aber eben, das auf der BP-Aktie recht kräftig rumgehauen wurde..
#641

Will man mit dem forcierten Kurs-Dumping bei BP eventuell eine (Ramschpreis-)Übernahme vorbereiten!???

Gruß
Jogi
#642
Das procedere bei solchen Problemfirmen ist immer dasselbe: nach dem ersten Kursrückgang hagelt es Kaufempfehlungen von Seiten der Banken, um noch schnell die eigenen Bestände loszuwerden.
Wenn dann genügend Privatanleger in der vermeintlichen Aktie drin sind, wird abverkauft.
Es wird natürlich von deren Seite kräftig verbillig und der eine oder andere shortsqueeze tut sein übriges. Mit professioneller software lassen sich dann bequeme Tradinggewinne erzielne.
Am Boden angelangt schreien plötzlich alle Analysten "sell" und die Privatanleger schmeissen ihre Bestände entnervt auf den Markt, um einem Totalverlust zu entgehen.
Danach steigt die Aktie wieder.
Wer glaubt, dass er an der Börse wie die Profis leicht an unberbewertete Aktien rankommt, der irrt sich. Den Boden erwischt man nie - und selbst wenn man die Aktie tatsächlich in ein paar Jahren wieder teurer verkaufen kann, hätte man das Geld lieber woanders angelegt.
Verluste aussitzen ist der Kardinalfehler schlechthin. Trotzdem allen Investierten viel Erfolg mit BP!
#643
Es können gut und gerne auch 80/90/100Milliarden werdn..niemand weiss das bis jetzt und die shorter werden auch noch was drauf setzen von daher...
das grösste Problem werden di gerissenen Anwälte sein die ihre Forderungen in die Höhe treiben werden und dann etscheidet auch noch ein amreika. Gericht..
die ganze Situation is sshr schwierig und verzwickt..trotzdessen bleibt bp plc ganz oben auf der watch..
#644
kann man immer wieder bei aktien vor zahlen sehen. selbst verfehlte ergebnisse werden oft gekauft, weil vorher wieder übertrieben wurde bzw weil man dann ein wenig sicherheit hat.
börse ist in solchen fällen doch nie rational.
man möge sich an die banken in 09 erinnern, an infineon, an ge, an .....
selbst wenn das unternehmen zerschlagen und liquidiert wird, dann betrüge der daraus resultierende erlös mehr als die aktuelle kapitalisierung.
schadenregulierungsansprüche aus europa?
immer den ball flach halten... hurricane? was hat der mit dem meeresgrund in der tiefsee zu tun?
die tankstellenboykotte werden auch nicht weiter schlimm. die leute vergessen genau so schnell wie sie sich empören, vor allem wenn sie selbst nicht wesentlich betroffen sind.
wenn dann noch die ölpreise steigen...
#645
Eine Zerschlagung kann ich mir fast nicht vorstellen..
#646
BP ist keine Bank
ach...
Im Falle einer etwaigen Pleite....wer bitte sollte BP retten?
die us-regierung, gb-regierung. warum? weil man sich sonst noch abhängiger von ausländischem öl machen würde, und dass das keiner dort will, sollte klar sein. aber wird auch garnicht nötig sein, da bp im gegensatz zu den banken ein reales geschäft hat, das funktioniert, und nicht auf pump geld vermehrt.
Warum ist eine Pleite unmöglich?
weil man genug geld hat, und gewinn macht. dann wird ein teil der scheiden noch von versicherungen, anderen konzernen, und letzten endes auch regierungen getragen werden. schau dir einfach die verquickungen der britischen rentenfonds an, bevor du solche fragen in den raum wirfst.
Lehman Pleite schien bis zum Tag P-1 unmöglich.
das stimmt nicht. dass es im bankensystem rumoren musste, konnte man schon 2007 ableiten, mit dem zusammenbruch von fannie und freddie... aber wie schon gesagt, der vergleich hinkt an allen enden.
Es strömen weiterhin jeden Tag Millionen Liter Oel ins Meer.
du bereichserst diesen thread ungemein.
Ein Ende ist nicht so schnell in Sicht.
recht so. weisst du auch wieviele liter wasser allein im atlantik unterwegs sind, bzw wieviel rohöl dort aus natürlichen quellen hervorsprudelt?? öl ist ja nicht von menschenhand erschaffen worden...
Es geht hier um die grösste Oelkatastrophe aller Zeiten.
ach...
Hallo!!
tschüss!!
#648
#649
oder was ist mit dir los?


#650
sollte BP mit den 20 MRd. auskommen und daraus die reytlichen Schadensersatzforderungen in den nächsten Jahren abdecken können, dann ist hier grad ein richtig leckers KGV am Start, das sich langfristig auch wieder einpendeln wird...ich seh das ganze sowieso länger wie zwei Jahre deshalb mal schauen,
die 20 Mrd. sind nicht mal den Betrag, was BP in diesem Jahr verdient, ist also quasi lächerlich ...
#651
mir gehn deine sinnlosen einzeiler auf den wecker, bei nordex gibt's ja eh kaum news, da ist es nicht so schlimm, aber hier nervt es ungemein, vor allem weil 0 inhalt dahinter ist.
wenn du eine meinung hast, dann mögest du sie kundtun UND BELEGEN, wobei smilys NICHT als beleg gelten.
#652
#653
Solange das Oel weiterhin massenhaft ins Meer fliesst....wird BP massenhaft zahlen müssen.
Wie gesagt, ein Ende ist NICHT in Sicht.
ausserdem verdient BP dieses Jahr keine 20 Mrd.
#654
#655
Es geht um die Zukunft von BP.
Nichts weniger als um die Zukunft von BP.
hallo!!!


Ps: aber dies hilft ja alles nichts...wenn man jetzt wie ein Champ investiert ist...

#656
Leider habe ich zur Zeit kein Zugang bei Comdirect oder Cortal so dass ich nachschauen kann wieviel sie in diesem Jahr verdienen, letztes Jahr waren es auf jeden Fall 25 MRd, so dass ich es für sehr realisitisch halte, dass sie diesen BEtrag, ( exclusive der Ölkatastrophe) das auch verdienen.
#657
davon kann allerdings keine Rede sein.
Aktuller RT auf XETRA: 4,185 eur ...
#658
Inzwischen findet man Berichte welche von 40 Milliarden Kosten reden.
Also....wahrscheinlich noch immer kein Kauf.
#659
that´s all
#660

#661
Aktueller RT: 4,14 eur
#662
Massenhaft?
Letztendlich werden rund 400.000 m³ Öl in den Golf von Mexiko einströmen (Quelle: Spiegel Online). Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger.
400.000 m³ – das ist rund zehnmal so viel, wie damals bei der Exxon Valdez ausgetreten ist.
400000 m³ entspricht dem Inhalt eines Würfels von etwa 74 m Kantenlänge. Eine Kugel mit einem Durchmesser von 100 m fasst 1 Mio. m³.
Im Unterschied zum damaligen Unglück liegt der Unglücksort hier 1500 m unter dem Meeresspiegel, in den Subtropen und in einem Gebiet mit einer extrem starken Strömung, die das Öl voraussichtlich im Atlantik verteilen wird, wo es gut von Bakterien abgebaut werden kann.
#663
#664
Richtig muss es heißen: Ein Würfel mit 100 m Kantenlänge fasst 1 Mio. m³.
#665

...jetzt sind wir schon bei 40Mrd. .....morgen sind es dann bestimmt schon die 100Mrd....die Schätzungen überschlagen sich, die Vermutungen ufern aus. Das ist es was der Turbomarkt benötigt!

Alles so berechenbar! Die Leerverkäufer müssen gefüttert werden...es werden so schon wieder Mrd.-Gewinne eingefahren!
Siehe €, siehe griechische Anleihen usw.
Weiter so!
Jogi
#666
nee....es sind bereits um diese 400 Millionen Liter ins Meer geflossen....(siehe Artikel)
bis August werden also nochmals hunderte Millionen Liter ins Meer fliessen.
Vier Bundesstaaten der USA sind bereits betroffen.
Erklär diesen Millionen Einwohner bitte schön deine nette Darstellung des genannten Würfels.
#668
#669
#670
bis dahin wird wohl etwas bewegung drinbleiben.
ich bin bereits investiert und werde evtl. nachlegen wenn das loch zu ist.
gruß
der anfänger
#671
Bei 4,06 ist das Papier ja schon...
#672
Ich denke wir sehen noch tiefstsände zwischen 2 - 3 Euro, da werd ich dann zuschlagen.
Zurzeit ist die Aktie, für die aktuelle Lage, aber noch überbewertet.
Da niemand weiss wann und ob das Loch überhaupt ausreichend, bis Ende August abgedichtet werden kann.
Denkt dran, immer schön Pulver trocklen halten, der nächste Absturz kommt bestimmt.
Gruß
Knecke
#673
Rund acht Wochen nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko bahnt sich ein Überschwappen der Krise auf Europa an. Die Katastrophe wird nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) einen deutlichen Anstieg der Benzinpreise zur Folge haben."
Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/oekonomen-ei…
#674
#675
Ab morgen sind die 4 EUR dann mal für längere Zeit Geschichte.
Trotz der x-ten KAUF-Empfehlung wurde wieder abverkauft (und offenbar war ja anfangs - aus welchem Grund auch immer - die Hoffnung bei einigen Kleininvestoren da, dass bei 4.25 ein Boden erreicht wäre
),aber ein Schelm wär Böses dabei denkt.
#676
Intern sprach man von einem Alptraum
US-Abgeordnete haben BP kurz vor einer Kongressanhörung bezichtigt, im Golf von Mexiko vorsätzlich geschlampt zu haben. Der Druck auf den Ölmulti wächst – und zwar von allen Seiten.
Datum 15.6.2010 - 17:58 Uhr © Sean Gardner/Reuters
Seit Wochen ist BP wegen der Ölpest im Golf von Mexiko in Bedrängnis. Zwei US-Abgeordnete haben nun den politischen Druck auf den Ölmulti noch einmal erhöht. Kurz vor einer Befragung von Managern großer Ölfirmen im US-Kongress beschuldigten sie den Konzern, billige Schnellverfahren für die Sicherung des Bohrlochs angewandt zu haben. "Es scheint, BP habe sich wiederholt für ein gewagtes Vorgehen entschieden, um Kosten und Zeit einzusparen", schrieben die beiden Demokraten Henry Waxman und Bart Stupak in einem offenen Brief an den BP-Chef Tony Hayward.
Zum Beispiel habe BP das Steigrohr in der Ölquelle nur mit sechs Stützen zentriert statt mit 21, wie es empfohlen sei. Dadurch sei der Zement zum Abdichten des Bohrlochs aufgerissen. Auch habe der Konzern lediglich eine billige Schutzhülle für die Quelle verwendet. Insgesamt habe BP durch diese Entscheidungen sieben bis zehn Millionen Dollar (5,7 bis 8,1 Millionen Euro) und einige Arbeitstage gespart, hieß es in dem Schreiben. Zuvor hatte es bereits Medienberichte zu den Schnellverfahren gegeben. Waxman und Stupak schrieben, der Ölmulti habe die Probleme lange vor dem Unfall bekannt gewesen. Eine Woche vor der Explosion auf der Bohrinsel habe ein Mitarbeiter in einer firmeninternen E-Mail von einer "Ölquelle des Alptraums" gesprochen.
Doch nicht nur aus der Politik, auch aus der Branche selbst hagelte es scharfe Kritik an BP. In einer Anhörung vor dem US-Kongress warfen die Chefs mehrerer großer Ölkonzerne dem Mitbewerber schwerwiegende Versäumnisse vor. Der Chevron-Chef John Watson bezeichnete die Havarie der Förderplattform Deepwater Horizon und die nachfolgende Ölpest als "vermeidbare Tragödie". Das Fiasko im Golf zeige, dass es "schreckliche Folgen" habe, wenn die Ölfirmen bei der Förderung nicht mit "denselben hohen Standards an Sicherheit und Verantwortung" arbeiteten. Der ExxonMobil-Chef Rex Tillerson bezeichnete die Ereignisse als "eine dramatische Abkehr von den Branchen-Normen bei der Tiefseebohrung". Unter den geladenen Konzernchefs vor dem Energieausschuss des Repräsentantenhauses war auch der USA-Chef von BP, Lamar McKay, der sich ebenfalls zu den Vorgängen äußern sollte.
Die Schelte für kommt nicht von ungefähr, fürchten die Ölkonzerne doch aufgrund der Katastrophe drastische Auflagen. Eine Analyse der Ratingagentur Moody’s scheint dies zu bestätigen. Demnach löst die Ölpest "eine beispiellose finanzielle, rechtliche, behördliche und ökologische Krise" für die gesamte Branche aus, sagte Moody's-Chef Steven Wood Medienberichten zufolge. Bis zu zwei Jahre könne es dauern, bevor Produzenten, Betreiber von Bohrinseln und Dienstleister an das Ausmaß ihrer Tiefsee-Aktivitäten vor der Katastrophe anknüpfen könnten. Weltweit könnten Staaten die neuen, schärferen US-Standards für Bohrungen vor der Küste übernehmen.
Doch nicht nur BP, auch die in die Katastrophe nicht direkt involvierten Unternehmen mussten sich im Kongress deutliche Worte anhören. Zur Eröffnung der Anhörung kritisierten Abgeordnete die Notfallpläne der Ölkonzerne als veraltet und teilweise unbrauchbar. In zwei der untersuchten Plänen sei die Telefonnummer eines "seit langem verstorbenen Experten" angeführt, sagte der Ausschussvorsitzende Ed Markey. BP und drei weitere Konzerne erwähnten in den Dokumenten des weiteren den Schutz von Walrössern, "die seit drei Millionen Jahren nicht mehr im Golf von Mexiko beheimatet sind".
Derweil besuchte US-Präsident Barack Obama zum bereits vierten Mal die von der Ölpest betroffene Küstenregion – und unterstrich seinen Willen, BP zur Rechenschaft zu ziehen. Der Konzern sei verantwortlich für die "größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes", sagte Obama. Er werde "BP und alle verantwortlichen Parteien" für die Katastrophe haftbar machen.
Hierfür plant der Präsident einen Treuhandfonds, aus dem Schadenersatz an Betroffene fließen soll. Das Geld soll von BP kommen. Obamas Sprecher Robert Gibbs sagte, der Schaden könne "zig Milliarden Dollar, wenn nicht Hunderte" betragen. Alles, was BP zu dem Fonds beisteuere sei lediglich eine "Anzahlung", nach oben hin gebe es keine Grenze. Den Konzern hat die Ölpest eigenen Angaben zufolge bislang 1,6 Milliarden Dollar gekostet. Für den Mittwoch hat Obama die BP-Führungsspitze zu sich ins Weiße Haus zitiert, um deren Krisenmanagement unter die Lupe zu nehmen.
Bereits am Dienstagabend will der Präsident zudem die Bevölkerung in einer Rede an die Nation über die Maßnahmen seiner Regierung gegen die Katastrophe unterrichten. Dabei werde Obama auch eine neue Energiepolitik der USA umreißen und erläutern, wie das Land seine Abhängigkeit vom Öl verringern könnte, sagte ein Sprecher. Zudem wolle der Präsident einen Sonderbeauftragten berufen, der die ökologische Wiederherstellung der Golfküste koordinieren soll.
Obamas Offensive kommt nicht von ungefähr, denn auch er steht wegen der Ölkrise unter hohem Druck. Er ist daher seit Wochen darum bemüht, den Eindruck zu vermitteln, er habe die Fäden in der Hand. Beobachter halten das zwar für absurd. Schließlich habe die Regierung schon vor Wochen eingeräumt, weder über das Gerät noch über das Wissen zur Schließung des Bohrlochs zu verfügen. Aber die Amerikaner würden von ihrem Präsidenten nun einmal auch dann Tatkraft verlangen, wenn dieser eigentlich gar nichts tun könne.
Seit dem Untergang der Deepwater Horizon laufen aus dem defekten Bohrloch täglich große Mengen Öl ins Meer. Jüngste Schätzungen gehen von bis zu 6,4 Millionen Litern pro Tag aus. Es ist BP noch nicht gelungen, das Loch zu stopfen, allerdings fängt der Konzern eigenen Angaben zufolge seit Tagen einen Teil des ausströmenden Öls auf. BP hat zugesagt, für gerechtfertigte Ansprüche aufzukommen.
Die Aktie des Unternehmens hat infolge der Katastrophe seit Mitte April 40 Prozent an Wert verloren. Die US-Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit des Ölriesen am Dienstag von "AA" um sechs Stufen auf "BBB". Das ist die zweitniedrigste Anlage-Empfehlung.
Doch nicht nur den Aktionären, auch den Autofahrern könnte die Katastrophe an den Geldbeutel gehen. Energieexpertin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sagte der Bild-Zeitung: "Es ist damit zu rechnen, dass der Ölpreis und auch die Benzinpreise spürbar steigen werden. Insbesondere deshalb, da die Ölförderung in der Tiefsee in Amerika ausgesetzt werden soll." Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa erläuterte die Expertin: "Die leicht erschließbaren Ölvorkommen - etwa in Saudi-Arabien - gehen langsam zur Neige." Zeitgleich steige jedoch die Öl-Nachfrage. "Um diese Nachfrage bedienen zu können, braucht man die Tiefseereserven. 25 Prozent aller bekannten Ölreserven sind in der Tiefsee."
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-06/bp-oelpest-schlamp…
#677
Die möglichkeit ist natürlich da...
@uebrigens
Auf Kaufempfehlungen achte ich nicht, bzw. sind diese ein guter Kontraindikator.
Die Institute stecken doch selber dort mit viel Geld drinn, die freuen sich über jeden Lemming der ihrer Empfehlung folgt.
Gruß
Knecke
#678
Ihr seid alle sooo gut, wie Ihr das alles so genau wißt, ich bewundere Euch
#679
wie man's auch dreht, bp bleibt billig. selbst wenn obama das us-geschäft von bp zerschlagen würde, womit er sich von ausländischem öl abhängig machen würde, wovor er noch mehr angst haben müsste, selbst dann wäre bp billig, denn dann hätten sie immer noch über 70% ihres kerngeschäfts, das dann dank steigendem ölpreis noch profitabler wäre.
ihr seid doch alle träumer hier mit euren zwei-euro-szenarien.
schau mal einfach auf die rohölbestände, die bp zur zeit hat, plus anlagen, plus kapital. selbst wenn bp 100 mrd. allein bezahlen müsste, wären sie noch weit mehr wert, dank starker wertgenerierung. einfach zahlen nehmen, multiplizieren, subtrahieren, dividieren, und was kommt raus? zwei euro? ich glaube es kaum. selbst stimmungsmacher fitch, die bp als ramsch sehen, gehen von folgendem aus:
Fitch: Ölkatastrophe kostet BP sechs Milliarden Dollar
Die Kosten für Säuberung und Schadenersatz summierten sich laut Fitch auf zuletzt sechs Milliarden Dollar. Hinzu kommen womöglich auch Bußgelder in Höhe von bis zu acht Milliarden Dollar. Die Klärung der langfristigen Forderungen könnte Jahrzehnte dauern, ähnlich wie nach der Ölpest, die der Tanker Exxon Valdez vor Alaska im Jahr 1989 ausgelöst hatte.
oh nein, 14 milliarden... lass von mir aus noch 40 mrd. dazukommen.
und dann? bp bleibt ein schnäppchen.
Erklär diesen Millionen Einwohner bitte schön deine nette Darstellung des genannten Würfels.
du tust gerade so, als ob bp das trinkwasser von 10000000 menschen absichtlich vergiften würde. solange sie mit ihren pickups durch die gegend fahren, und überdimensionierte air conditioner brauchen, brauchst du den menschen dort garnichts zu erklären.
wo gesaägt wird, fallen spähne, und dass unfälle passieren, ist leider auch normal. statt die ursache des problems anzugehen, wird nun ein sündenbock für alles (schmutz, steigende preise, verlorene arbeitsplätze, politikstimmungsmachen) gesucht. und trotz allem:
bisher hält der boden.
#680
#681
Quelle FTD
#682
Ich frage mich, warum du hier Unwahrheiten einstellst. War das nur ein Mißverständnis von dir, oder Absicht?
XETRA Schlusskurs lag genau bei 4,108 EUR, und nicht bei 4,26!
#683
wer verbreitet also unwahrheiten?
der schlusskurs? lebst du in der vergangenheit? die amis handeln noch, und auch in europa sowie großbritannien ist nicht um 17:30 schluss, also komm mir nicht mit "unwahrheiten", vor allem, wenn man selbst so schlau tut ("Da geht es einfach um Erfahrung, die du vielleicht noch nicht so hast."), sollte man das wissen.
hier, schau selbst:
http://www.ad-hoc-news.de/de/suchergebnisse/?q=bp&sa=Suche
#684
#685
Mußt um mich keine Angst haben.
Hast meinen Post wohl nicht gelesen, als ich schrieb, daß ich bei -2,5% vom Tageshoch(4,38) wieder raus bin.
War leider nicht anwesend, sonst wäre ich bei 4,08 wieder rein.
#686
#687




new york ist auch so ein "börsennebenschauplatz".
schau dir doch die entwicklung vom 10.6. an, und wie der wert da nachbörslich noch gestiegen ist, und das am nächsten tag fortgesetzt hat.
das interssiert sehr wohl jemanden, und zwar jeden, der in bp investiert ist, oder vor hat, dies in irgendeiner weise zu tun.
muss ich es wie du sagen:
Da geht es einfach um Erfahrung, die du vielleicht noch nicht so hast.
#688
,dann hast du es ja gut gemacht.
#689
#691
#692
#693
Man kann hier noch so viel gesundbeten wollen, vorerst verfällt der Aktienkurs noch. Das ist reine Markttechnik und Börsenpsychologie. Der Kurs verfällt solange bis alle Zitterigen rausgeschüttelt sind, was noch lange nicht der Fall ist.
Bis dahin stehen uns noch ein-zwei turbulente Monate bevor. Wer Papierverluste nicht ertragen kann und sofort wieder bei Minus 20 % raus geht darf hier gar nicht mitspielen. Bis zum Ende des politischen Theaters bleibt die Aktie unberechenbar.
#694
Golf von Mexiko
BP sucht Käufer für das Desaster-Öl
Zwar ist nach der Bohrinsel-Explosion das Leck noch immer nicht gestopft. Aber mittlerweile gelingt es BP, einen Teil des Öls aufzufangen. Das möchte der Konzern nun verkaufen.
Öl aus dem beschädigten Bohrloch im Golf von Mexiko könnte schon bald an Tankstellen auftauchen. Der Ölkonzern BP kündigte an, das aufgefangene Öl zu verkaufen und die Einnahmen für den Schutz und die Wiederherstellung der Lebensräume entlang der Golfküste zu spenden. Einzelheiten teilte das Unternehmen nicht mit. Auch ist bisher nicht klar, wie viel Geld durch den Verkauf zusammenkommt.
„Öl ist Öl“, sagte Julius Langlinais, Professor im Ruhestand an Universität Louisiana State. „Es ist kein Stempel drauf. Es sind die gleichen Moleküle.“ Der Chef der Küstenwache und oberste Krisenmanager, Admiral Thad Allen, schätzt, dass bisher 15 Millionen Liter aus dem Leck gesaugt wurden. Weitere 68 Millionen Liter wurden von der Meeresoberfläche abgeschöpft. Die abgeschöpfte Flüssigkeit besteht allerdings meist nur zu zehn bis 15 Prozent aus Öl.
„Nichts besonders“
BP-Sprecher Mark Proegler sagte, noch werde nach einem Käufer für das Öl aus dem Golf gesucht. „Das ist nichts Besonderes, bis auf die Tatsache, dass alle zuschauen“, erklärte er.
Möglicherweise wird das Öl nicht direkt an eine Raffinerie verkauft, sondern geht an einen anderen Ölkonzern oder an einen Zwischenhändler, wie Langlinais erklärt. Wenn das Öl dann eine Raffinerie erreicht, kann es zu Benzin, Diesel, Heizöl, Asphalt und Plastik verarbeitet werden – und so als Einkaufstüte im Supermarkt auftauchen. „Ich glaube, das war ein Weckruf für die Menschen, die jetzt merken, wie ihr Leben vom Öl abhängt“, sagte Langlinais.
Einnahmen noch unklar
Wie viel der Verkauf des Öls einbringt, konnte BP nicht sagen. Am Freitag betrug der Preis für ein Barrel etwa 74 Dollar. Allerdings erklärten BP-Vertreter, das in der Tiefe aufgefangene Öl sei mit Methanol versetzt. BP pumpt Methanol als Frostschutzmittel in den Trichter über dem Leck, damit sich kein fester Schlick in den Röhren absetzen kann.
Den bestehenden Verträgen zufolge erhält BP 68 Prozent der Einnahmen aus dem Ölverkauf am Unglücksort. Der Konzern hat angekündigt, nach Abzug des Anteils der US-Regierung den Rest einem Fonds zum Umweltschutz zu spenden. Das Unternehmen Anadarko Petroleum erhält 25 Prozent, hat aber noch nicht entschieden, was mit dem Geld geschehen soll, wie ein Sprecher erklärte. Die restlichen zehn Prozent gehen an eine Tochterfirma von Mitsui & Co., die sich nicht äußern wollte.
#696
http://www.gulfcleanupfund.org/LiveVideo/EnterpriseROV2.aspx
#697
Washington (dpa) - Kevin Costner (55) soll BP im Kampf gegen die Ölpest helfen. Der britische Konzern habe bei dem Hollywood-Star 32 Maschinen bestellt, die das verseuchte Wasser im Golf von Mexiko von Öl befreien sollen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN.
Der Schauspieler besitzt eine Firma, die entsprechende, rund 1800 Kilo schwere Zentrifugen baut. Er habe die Vorrichtung Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit seinem Bruder, einem Wissenschaftler, erfunden, sagte Costner. Die Maschine sauge das ölige Wasser aus dem Meer auf, schleudere es mit hoher Geschwindigkeit herum und spucke 99 Prozent pures Wasser und 1 Prozent reines Öl aus. «Das ist der Weg, eine Ölpest im 21. Jahrhundert zu bekämpfen», meinte der Star («Der mit dem Wolf tanzt»).
Bereits in der vergangenen Woche hatte Costner die Maschine vor einem Kongress-Ausschuss vorgestellt. Er habe in den vergangenen 15 Jahren rund 24 Millionen Dollar (19 Millionen Euro) in die Entwicklung investiert.
© sueddeutsche.de - erschienen am 15.06.2010 um 18:59 Uhr
#698
Ich verstehe auch nicht, warum UK-Pensionsfonds und andere Investoren über einen Dividendenausfall verstört sind. Haben sie denn schon bemerkt, dass sie fast die Hälfte ihres Kapitals verloren haben. Und haben sie verstanden, was es heisst Aktionär zu sein? Hallo!?
Ich werde vorerst nicht investieren, da ich glaube es geht noch deutlich unter 4 Euro, vielleicht sogar noch viel tiefer. Ausserdem will ich erst hören, ob und was das Board entscheidet (mehrere Mrd. in einen Escrow Fund oder nicht?). Ich bin mir nicht so sicher, ob die Personen diesen Fall handeln können. Ein Dividendenausfall wird auch keine Auswirkung mehr auf den Aktienkurs mehr haben. Wenn sie das Obama morgen nicht andeuten, können sie ihre US-Bohrlizensen gleich im Anschluß an das Meeting bei seinem Pförtner abgeben.
Die Firma wird gerade geschlachtet bzw. hat sich selbst in diese Lage gebracht. Einige haben es noch nicht begriffen.
#699
http://media.al.com/live/other/haywardletter.pdf
#700
Mittwoch, 16. Juni 2010
US-Bank macht dicht
Keine Verträge mit BP
Die Bank of America Merrill Lynch weist dem Vernehmen nach ihre Händler an, keine Ölverträge mit BP Plc mehr abzuschließen, deren Laufzeit über Juni 2011 hinausgeht. Bei der Begründung gibt sich die Bank verschlossen.
Die Ölkatastrophe hat weitreichende Folgen.
(Foto: REUTERS)
Die Anweisung, auf Distanz zu BP zu gehen, sei am Montag von einem ranghohen Manager ausgegeben worden, verlautete aus Marktkreisen, die mit der Anweisung vertraut sind. Ein Grund dafür sei nicht genannt worden. Ein Sprecher der Bank of Amerika lehnte eine Erklärung dazu ab. Bei BP hieß es, das Unternehmen äußere sich nicht zu Marktgerüchten.
Die zeitliche Begrenzung von Handelsverträgen ist eine Möglichkeit für die Bank, sich vor dem Risiko zu schützen, dass ein Geschäftspartner seinen langfristigen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.
Auf den Ölkonzern kommen riesige Schadenersatzforderungen und Strafzahlungen wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zu. Seit dem Untergang einer Bohrplattform im April sprudeln aus dem defekten Bohrloch große Mengen Öl unkontrolliert ins Meer. Experten schätzen, dass es täglich bis zu 6,4 Mio. Liter sein könnten.
#701
#702
Junge Du bist erbärmlich. Was willst Du mit solchen Posts ausdrücken?
Dass du Hilfe benötigst?
Klar wird BP weiter sinken, aber hier jeden Step zu kommentieren?
#703
Eine Stop-Loss-Order sollte bei € 3,50 platziert werden
#704
zumindest "sinnfreie" Posts können dir nicht dabei helfen, stimmt
#705
#706
#707
#708
Aktuell keine leichtete Situation für den verblassten Präsidenten.
Keinen Spielraum + Abhängigkeit. Das Säbelrasseln dürfte ein Ende finden:-)
Barack Obama
Der machtlose Ölkrieger
US-Präsident Obama eröffnet nach immer heftigerer Kritik an seinem Krisenmanagement die „Schlacht gegen die Ölpest“. Wie er sie gewinnen will, lässt er in seiner Rede an die Nation weitgehend offen.
Wenn US-Präsidenten vom Oval Office des Weißen Hauses aus eine Fernsehansprache ans Volk halten, dann muss das einen ganz besonderen Anlass haben: in der Regel eine Krise. Ronald Reagan wandte sich 1986 nach der Explosion des Space Shuttle „Challenger“ an die schockierte Nation. Bill Clinton erläuterte dort 1999 die Nato-Luftangriffe auf Serbien und Montenegro. George W. Bush stimmte die Öffentlichkeit 2003 auf die US-Invasion im Irak ein.
Barack Obama hat es fast eineinhalb Jahre lang vermieden, eine „Oval Office Address“ zu halten, obwohl es genug Gründe dafür geben hätte: vom Krieg in Afghanistan bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise. Am Dienstagabend (Ortszeit) zwingen den Präsidenten gleich zwei Krisen vor die Kamera: die eskalierende Ölpest im Golf von Mexiko sowie das daraus resultierende politische Desaster für ihn selbst.
Volk unzufrieden mit Krisenmanagement
Seit 57 Tagen sprudelt nun schon das schmutzig-braune Rohöl aus dem 1500 Meter tiefen Bohrloch im Meeresboden: 35 000 bis 60 000 Barrel täglich sollen es nach neuesten Schätzungen sein. Und zumindest aus der Sicht seines Volkes hat Obama als Krisenmanager bisher alles andere als eine gute Figur gemacht. Nur 44 Prozent sind nach einer Umfrage des Gallup-Instituts mit ihm zufrieden, dagegen attestieren ihm 53 Prozent eine „schlechte“ oder „ganz schlechte“ Arbeit.
Kein Wunder, wenn der Präsident jetzt alles versucht, das Stimmungsblatt zu seinen Gunsten zu wenden. Zwei Tage lang war er an der Golfküste unterwegs, hat sich dort mit betroffenen Fischern, Gastwirten und Hoteliers unterhalten. Jetzt will er den Opfern und vor allem dem Rest der Nation vom Oval Office aus versichern: Ich habe die Krise im Griff!
Bei seinem Plädoyer in eigener Sache schlägt Obama ungewöhnlich kriegerische Töne an. „Ich möchte zu Ihnen über eine Schlacht sprechen, die wir gegen eine Ölpest führen, die unsere Küsten und unsere Bürger attackiert“, eröffnet er seine Rede. Die Rhetorik erinnert stark an Bushs „Krieg gegen den Terrorismus“. Dazu ballt der Präsident die rechte Hand zur Faust, wohl um seine Entschlossenheit zu unterstreichen.
Präsident im Dilemma
Während Bush seinerzeit Flugzeugträger, Luftwaffe und Bodentruppen mobilisierte, hat Obama „die besten Wissenschaftler und Ingenieure des Landes versammelt“. Auch der Ölkonzern BP unterstehe – was die Katastrophe betreffe – seinem Kommando, beteuert der Präsident. „Wir haben BP angewiesen, weitere Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Durch diese Bemühungen müssten sich in den kommenden Tagen und Wochen bis zu 90 Prozent des auslaufenden Öls einfangen lassen.“
Wirklich? Die optimistische Prognose stammt von BP selbst. Und sie offenbart Obamas ganzes Dilemma. Selbst seine besten Leute haben weder die Expertise noch die Möglichkeiten, das Loch selbst zu stopfen. Die Regierung ist machtlos.
Bisher hat sich noch kaum eine Vorhersage des Unternehmens bewahrheitet. BP und andere Ölkonzerne hatten bis zum Unglück auf der „Deepwater Horizon“ Bohrinsel am 20. April beteuert, dass Meeresbohrungen „absolut sicher“ seien, woraufhin sich Obama selbst für weitere Explorationen vor den Küsten der USA stark machte. Jetzt muss er eingestehen, dass es ein Fehler war, auf die Ölindustrie zu hören.
Wie genau der Präsident jetzt den Kampf gegen die Ölpest gewinnen will, lässt er offen. Er spricht von einem drei Punkte umfassenden „Schlachtplan“, der sicherstellen soll, dass die Golfküste von der Ölpest gereinigt wird, dass die Betroffenen Hilfe erhalten und dass sich die Katastrophe nicht wiederholen kann. Details nennt er jedoch keine. Stattdessen liefert Obama Populismus-Parolen: „Wir werden dieses Öldesaster mit allem bekämpfen, was wir haben und solange es dauert“. Oder: „Wir werden BP dazu zwingen, für die Schäden aufzukommen, die sie angerichtet haben.“ Und: „Ich will genau wissen, wie es zu der Explosion kam.“
Doch selbst bei seinen Versprechen lässt der Präsident sein Volk im Unklaren. So kündigt er zwar an, dass BP einen Ausgleichsfonds bereitstellen muss, aus dem die Betroffenen für ihre Verluste entschädigt werden sollen. Er versichert auch, dass BP diese Entschädigungszahlungen nicht selbst kontrollieren wird. Wer aber dafür zuständig sein soll, verrät er nicht. Er sagt nur so viel: „Das Konto muss und wird von einer unabhängigen, dritten Partei verwaltet.“
Erneut Allgemeinplätze
Wesentlich konkreter wird Obama dagegen, als er auf die Hintergründe des Unglücks eingeht. Daran sei vor allem die Regierung seines Vorgängers George W. Bush schuld, die es den Ölkonzernen praktisch selbst überlassen habe, „ihre eigenen Regeln zu setzen und ihre eigene Ölpolitik zu betreiben“.
Der Präsident verspricht, er werde der Industrie genauer auf die Finger schauen. Wie er das durchsetzen will, welche Beschränkungen und welche neuen Regeln künftig gelten sollen, das alles bleibt offen. Stattdessen gibt es erneut Allgemeinplätze. „Wir brauchen für Tiefseebohrungen künftig härtere Auflagen, bessere Sicherheitsstandards und eine strengere Aufsicht.“ Das fordern die Leute entlang der Golfküste bereits seit Wochen.
Auch als es um die künftige Energieversorgung der Supermacht geht, vermeidet der Präsident konkrete Ankündigungen. Er kritisiert die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, fordert einen Übergang zu „sauberen und erneuerbaren Energien“ wie Wind- und Solarkraft, ohne jedoch irgendeinen Zeitplan dafür zu nennen. Im Gegenteil. Der Energieappell gerät fast zum Offenbarungseid: „Selbst wenn wir uns noch nicht sicher sind, wie das (Amerika der Zukunft) aussehen wird, und selbst wenn wir noch nicht genau wissen, wie wir dort hinkommen, wissen wir doch, dass wir dort einmal ankommen werden“, beteuert er.
Kritische Reaktionen
Ob Obama mit solchen Bekundungen sein Volk überzeugen kann, muss die Zeit zeigen. Die ersten Reaktionen auf seinen Auftritt im Oval Office fallen jedenfalls eher kritisch aus. In einer Umfrage des US-Nachrichtenkanals MSNBC bezeichnen zwei Drittel die Rede als reine Rhetorik. Nur 30 Prozent glauben, dass der Präsident die Katastrophe am Golf ernst nimmt.
„Er war leider viel zu unspezifisch“, klagt der frühere Präsidentenberater David Gergen. „Seine Ansprache hat die politische Debatte nicht wirklich verändert, wie es viele gehofft hatten“, sagt „Washington Post“-Kommentator Greg Sargent. „Wir müssen mehr von ihm hören.“ Das könnte bereits am heutigen Mittwoch der Fall sein. Da will sich Obama mit den Vorsitzenden des BP-Konzerns treffen und ihnen „für ihre Rücksichtslosigkeit“ die Leviten lesen.
#709
aber genau das habe ich vor ein paar Tagen vorhergesagt. Wenn die Unterstützung bei 4,50 EUR auf SK-Basis bricht, sehen wir die 3,50 EUR....
daraufhin meinte ein ganz besonders kluger, daß er solche träume auch mal haben möchte und hat zum Kauf geblasen....
Wir werden sehen... ich steig dann bei 3,50 EUR ein und habe dann, wenn der Kollege Pari ist schon einen schönen Gewinn...
Gruß
#710
könnte meiner meinung nach noch bis 3,6x gehen, eben bis 3 pfund.
weiteres potenzial kann ich mir aus wegen den x-fach genannten gründen nicht vorstellen.
zur dividende: denke, dass bp sie kürzen wird. streichen geht schlecht, da viele fonds durch statuten dazu gezwungen sind, dividentitel zu halten. die streichung könnte eine weitere kettenreaktion auslösen, die niemandem etwas nutzen würde.
auch schön zu sehen, wie die anderen ölfirmen nun gegen bp vereinigt sind, und da noch die banken aufspringen. auch interessant ist die tatsache, dass bp sich anderen banken mit ins boot geholt hat. ob das wirklich nur wegen der feindlichen übernahme ist?
eine feindliche übernahme würde zu einem kurstreiber...
bei allem populismus weiss aber auch obama ganz genau, dass eine "tote" bp niemandem etwas nützt, außer der konkurrenz natürlich.
auch us-rentenfonds sind stark investiert, und nur eine liquide bp kann die ganzen claims bezahlen, sowie die verantwortung tragen.
dass obama das selbst nicht machen will, sollte ja klar sein.
von mir aus kann's noch weiter runter gehen, dann gibt's all in.
#711
In bin mit 2 kleinen Tranchen drin, sprich bin bullish. Bin aber nicht abgeneigt zu gegebenenm Zeitpunkt massiv nachzulegen.
Letztendlich geht es doch darum, wo sieht man als Investor BP auf Sicht von 1-2 Jahren, Minimum!!
Und da bringt es auch nichts wenn man andere Investierte, Interessierte mit seinen Kurszielen zuschwallt.
#712
#713
ja, UND???????????????????
ich bin gerne spekulant und versuche ich eine gute rendite zu erzielen. leider habe verluste gemacht, nun versuche nochmal mit wenig geld mein glück!!!
#714
Allen viel glück!
#715
aber genau das habe ich vor ein paar Tagen vorhergesagt. Wenn die Unterstützung bei 4,50 EUR auf SK-Basis bricht, sehen wir die 3,50 EUR....
das ganze war schon letzte woche passiert, danach ging's auch erst einmal wieder von 4,2 auf 4,8. wie erklärst du das?
auch charttechnik?
wird noch ein heisser tanz bis freitag... cool bleiben.
es muss auch irgendwann mal klar sein, dass die zahlen nicht immer weiter nach oben korrigiert werden können.
#716
Andererseits, wenn XOM alles aufkaufte sieht's natürlich für BP nicht gut aus.
Sehr spannendes Thema.
Ist hier jemand, der damals bei der Exxon Valdez genau beobachtet hatte was mit XOM passier ist?
#717
Wie viele vorher schon meinten, bist du hier glaub ich falsch an der Börse. Trag dein Geld lieber zu Bank oder leg es unters Kopfkissen, das ist sicherer als wenn du es verspekulierst.
Man man man... Für dich ist das hier wie Casino! Glaub mir!

Gruß
Knecke
#718
scheisse? spekulieren? casino?
wenn schon ausfallend werden, dann bitte mit bezug, und wenn möglich arguemtnen bzw gegendarstellungen.
#719
und nicht von dir!
#720
Tatsache ist, dass jetzt etliche Zocker an Bord sind welche mächtig abgeschlachtet werden können.....
Angriff auf Zehntausende SL....
Jederzeit kann die nächste Shortwelle eintreten.
Man wird wohl kaum auf diese fette Beute verzichten während einer Weltwirtschaftskrise.
#721
Jederzeit kann die nächste Shortwelle eintreten.
Man wird wohl kaum auf diese fette Beute verzichten während einer Weltwirtschaftskrise.
Er ist so bestechend logisch, dass ich damit auch gerne glänzen möchte
#722
1.)ich verstehe nicht wie man den zukünftigen Kursverlauf der BP momentan mit Charttechnik erklären will....?
2.)ich verstehe nicht warum gesagt wird bei 3,50 ist der Break even und der Rebound kommt....?
Aber ich verstehe eines: im Golf von Mexico fließen tagtäglich millionen Liter Öl in das Meer. Ohne Chance das zu beenden.
Wenn ein Haus brennt ohne Chance gelöscht zu werden, brennt es auch bis zu den Grundmauern ab.
Aus meiner Sicht der Dinge werden mit jeden Liter Öl die Forderungen an die BP größer. Ich denke daher, dass irgendwann die Verbindlichkeiten die finanziellen möglichkeiten der BP sprengen müssen. Ergo Insolvenz...
Bitte belehrt mich eines besseren.. mfg Alex
#723
ölmenge und schadenersatz verlaufen nicht proportional!
in zukunft auslaufendes öl ist in diversen schätzungen schon drin.
weder die usa, noch gb werden bp insolvent gehen lassen, gründe alle schon 100 mal genannt (rentenfonds, nur eine liquide bp kann schäden ersetzen, abhängigkeit von öl, etc pp)... wer lesen kann, ist klar im vorteil...
break even gibt es hier nicht, da kosten, einnahmen etc alle hypothetisch sind.
strong buy. so oder so. kann noch billiger werden, muss aber nicht, muss aber auf lange sicht teurer (6 euro aufwärts auf sicht von 6 monaten) werden. allein der nav übersteigt den aktuellen börsenwert um ein weites, und dass damit auch noch SEHR VIEL wert generiet wird (ca. 20 mrd/jahr) kommt noch hinzu. da kann es moralisch und ökologisch noch so schlecht aussehen.
#724
#725
muss aber auf lange sicht teurer (6 euro aufwärts auf sicht von 6 monaten) werden.
lieber schnitty, auch dies ist hypothetisch. momentan ist bei bp noch alles möglich, in beide richtungen. 6 euro auf sicht von 6 monaten ist sehr geagt. wer sagt, dass das loch in 6 monaten gestopft ist?
zudem steht obama innenpolitisch mächtig unter druck und muß allein schon desshalb bp zurecht stutzen.
die aktie ist momentan nur etwas für zocker (long oder short) und otto normalanleger oder so spezialagenten wie "sstuce" sollte möglichst die finger davon lassen.
#726
#727
Schlagwort Boycott BP... etc.
Ein schlechtes Image ist für eine Kundenabhängige Marke auch ein Todesurteil.
Das die Bp auf Milliarden Eigenkapital sitzt ist mir auch klar.
Aber vergesst nicht wenn das Zeug mit dem Golfstrom im Atlantik verteilt wird und bis zu uns nach Europa kommt. Da ist dann die Kacke aber kräftig am Dampfen. Ob sich die BP da so fein samt Camaron und Obama unterstützung rauswurschtelt wage ich zu bezweifeln. Hamburger Ölkrappenbrötchen, Ihr kennt die Merkel...
#728
bald wird es heissen:
Ihr bohrt noch immer nach Oel?....bei uns schwimmt das Zeug überall herum!


#729
Aus Sicht von BP und der Aktionäre kann kaum etwas besseres passieren, als dass das Öl aus dem Golf von Mexiko heraus in den offenen Ozean gespült wird. Öl in Meerwasser ist an und für sich genommen nicht allzu problematisch. Genügend Sauerstoff vorausgesetzt, wird es von Bakterien rasch zersetzt.
Das Wasser des Golfstroms ist rund drei Jahre lang unterwegs, bevor es Europas Küsten erreicht. In dieser Zeit ist das im freien Wasser sich befindende Öl längst abgebaut. Doch selbst wenn es nicht abgebaut werden würde, wäre die Verdünnung im Atlantik so extrem, dass es hier kaum mehr nachweisbar wäre.
#730

Pünktlich mit dem Start am Derivatemarkt Wallstreet geht es erwartungsgemäß erstmal noch tiefer mit BP. Sollten sich die ganzen Aufregungen um das undichte Bohrloch erst einmal gelegt haben, geht es kursmäßig sicherlich deutlich stramm Südwärts

Noch ist das sprudelnde Öl ein ideales Thema um von anderen politischen und wirtschaftlichen Problemen abzulenken

Gruß
Jogi
PS: hab nochmals mit Schwung ein paar BP mehr ins Depot genommen
#731
Straight Talk on the BP Oil Spill
On June 3, 1979, workers aboard the Sedco 135-F semisubmersible drilling rig located in Mexico’s Bay of Campeche removed pipe from the Ixtoc-1 well to change the drill-bit.
During this routine process, oil and natural gas under tremendous geologic pressure overcame the weight of the drilling mud and the well blew out. The blowout preventer--a device designed to close the well in the event of a just such an emergency--activated but wasn’t powerful enough to shear through the thick pipe being pulled out of the well.
The result was devastating. Hydrocarbons gushing from the well ignited at the surface, and the 63 rig workers, some injured and burned, were rescued before the rig sank. Gas bubbling from the well continued to burn on the surface long after the rig went down.
In the late 1970s, the Bay of Campeche was still a relatively young hydrocarbon-producing region. The largest oilfield in this area is Cantarell, a giant field discovered in 1976 that produced more than 2 million barrels per day at peak production in 2003-04.
These young fields offered huge production rates because reservoir pressures were still high and oil flowed rather easily into wells. Although that was great news for the Mexican oil industry, it represented a significant problem for Ixtoc-1; the well gushed oil and natural gas into the Gulf of Mexico for some time.
Petroleos Mexicanos (PEMEX), Mexico’s national oil company, made several attempts to plug the Ixtoc well, including pumping drilling mud, scrap rubber and other debris into the well under high pressure--the infamous top-kill. PEMEX also installed a containment cap over Ixtoc in an effort to collect some of the hydrocarbons flowing from the field.
But all of these efforts failed, and the well continued to spill oil into the Gulf of Mexico until PEMEX completed two relief wells that intersected the blown-out well. At that point the company was able to pump mud and cement into the well to plug it permanently.
The bad news: It took PEMEX nearly 10 months to drill the two relief wells and stop the spill. Over 290 days, the well gushed oil at an uncontrolled rate. The Ixtoc spill is estimated at 3.3 million barrels (138.6 million gallons) of oil.
The Ixtoc disaster had a significant environmental impact. The oil flowing from the well drifted into U.S. waters, and tar balls washed onto Texas beaches. Mexican beaches also were heavily oiled; the bird population suffered, and commercial fisheries had to be closed for a time after the spill. Studies showed that biomass--the quantity of animal life in the region--fell more than 50 percent for some species in the immediate aftermath.
But most marine biologists who studied the after-effects of the spill were surprised at how quickly the Gulf recovered. In the warm waters of the Gulf, oil degrades at a far faster pace than it does in colder conditions; the basic rule of thumb is that for every 10 degrees Celsius oil degrades at about twice the speed. Accordingly, the oil spilled by the Exxon Valdez in Alaska took much longer to break down than the oil in the Gulf of Mexico.
Oil and gas leaks into the Gulf and have occurred for thousands of years. Oil naturally seeps from subsea reservoirs all over the world; producers even look for natural seeps as an indicator of good regions for further exploration. Although the exact amount of oil seepage is unknown, estimates suggest that 1 to 1.5 million barrels of oil (42 to 63 million gallons) leak into the Gulf of Mexico each year. Here’s a satellite image from NASA dated 2006 that shows several oil seeps in the Gulf.
Source: NASA Earth Observatory
Mother Nature has a way of taking care of herself; the Gulf’s waters contain natural microorganisms that break down oil.
By most accounts, local fisheries had recovered to more or less normal levels within two to three years after the Ixtoc-1 spill. Some believe that fishing bans in the wake of the spill alleviated overfishing in the region and helped total population.
From Mexico to Macondo
The parallels between Ixtoc and the Macondo spill are clear, from the failure of the blowout preventer to the operator’s hurried, ad hoc attempts to slow or plug the well before the relief wells could be completed.
U.S. media coverage of the Macondo disaster has been almost universally negative and sensationalist. And the Obama administration, admittedly under intense political pressure, has stepped up the rhetoric towards BP (NYSE: BP) and CEO Tony Hayward. The political rhetoric has become so extreme that British government officials appear to be asking the U.S. administration to tone down its comments directed at the company.
Don’t forget that roughly 15 percent of total dividends paid to U.K. pension funds come from BP. Demands by U.S. Congressmen that the company eliminate its payout to shareholders until the spill is cleaned up aren’t falling on sympathetic ears in London. Nor is the fact that so many Stateside insist on calling BP “British Petroleum,” though the firm hasn’t been known by that name in 12 years.
Amid all the bad press, anyone who dares to make a comment that could be construed as vaguely favorable to BP risks being labeled an apologist for the energy industry. Mindful of that risk, I’ll point out a few facts.
Macondo is likely to be a smaller spill than Ixtoc, though the latter was technically a much easier spill to manage because the water was only 160 feet deep and the well could be accessed by divers and from the surface. Nevertheless, it took PEMEX 10 months to drill the relief wells and bring the gusher under control. It’s a testament to the improvements in oilfield technology that relief wells located in 5,000 feet of water take less than half the time to drill as they did in 1979.
And although PEMEX tried unsuccessfully to contain the spill under a dome, BP’s recent efforts to funnel oil to the surface appear to have worked--an impressive feat given that this particular containment system had to be installed remotely by robotic submarines 5,000 feet beneath the surface of the sea.
But the press has made scant mention of Ixtoc. Most prefer to call Macondo the largest spill in U.S. history and compare it to the Exxon Valdez. Although this claim is likely true, the media neglects to mention that BP’s disaster isn’t the largest spill to impact the Gulf of Mexico.
Even assuming only modest success with containment and an August completion of relief wells, the Macondo spill is likely to be far smaller than Ixtoc.
Of course, differences between the two spills might increase the Macondo’s impact. That list includes the leak’s proximity to sensitive coastal wetlands and the fact that microorganisms that break down oil are likely more active in shallower waters.
My point is simple: Macondo is an environmental disaster, but investors must separate pre-election political rhetoric and sensationalist media coverage from reality and history. Odds are that Macondo will turn out to be far less of a disaster than BP’s most vocal critics suggest.
Disaster to Opportunity
Fortunately, emotion, widespread panic and misinformation always create investment opportunities--I discussed some of these opportunities in the May 7, 2010, installment of Personal Finance Weekly, Interesting Times.
If we step back from the political and media circus, there are two clear conclusions: The U.S. reaction to the spill will have larger economic impacts than the spill itself, and crude oil prices are headed much higher over the long haul.
On May 27 the administration extended a drilling moratorium on new offshore well permits by a further six months, canceling two planned lease sales. But many analysts were surprised when the administration announced that wells currently being drilled in water deeper than 500 feet would be halted as soon as it is safe for producers to stop operations. This mandate covers 33 wells currently being drilled and, by extension, 33 deepwater rigs drilling those wells.
The moratorium is strict. The standard definition of deepwater is any well located in water more than 1,000 feet deep; by using a 500-foot standard, the moratorium actually extends to wells traditionally considered shallow-water wells. In other words, the moratorium’s ultimate impact on production will be greater than previously thought.
And although the administration has confirmed that shallow-water wells won’t be affected by the six-month moratorium, new permits will be on hold until new safety regulations and inspection procedures are in place--a process that could take some time.
Insurance premiums for shallow-water drillers likely will spike because of the spill, and the region could become uninsurable if the government substantially increases the cap on liabilities. Producers generally regard the shallow-water Gulf of Mexico as a relatively high-cost region; the economics for natural gas production were already marginal in the current pricing environment.
It appears the government will continue to allow workover operations at existing wells--that is, repairing wells they’ve already drilled. And most important, the ban has no immediate impact on previously drilled deepwater wells that produce oil and natural gas. The moratorium does not mean that all production from the Gulf of Mexico--nearly one third of total U.S. output--will cease immediately.
The ban’s ultimate impact on the energy industry’s profits and production depends on the length of the moratorium and what regulations are put in place once it’s lifted.
The 33 deepwater rigs now idled in the Gulf are primarily booked under long-term contracts to operators like BP or ExxonMobil (NYSE: XOM). But most drilling contracts contain force majeure clauses that are triggered if drilling is interrupted for a certain period.
At that point the day-rates decline slightly for a period, after which the producer can cancel the contract. Many analysts expect the six-month moratorium to extend well into 2011, perhaps lasting a year or more. In that case, the contracts for most of the deepwater rigs operating in the Gulf would be canceled, and many units would seek work in other regions.
Plenty of deepwater projects are underway in deepwater Brazil, offshore West Africa and other areas. But the sudden influx of these new rigs will depress day-rates across the entire industry.
And it’s not just the rigs. Deepwater projects are extremely service-intensive. Companies such as Schlumberger (NYSE: SLB) and Baker Hughes (NYSE: BHI) have sizable workforces stationed in the Gulf--workers experienced in handling all sorts of functions related to drilling technically complex wells. The services firms will likely relocate staff members to other deepwater regions.
This sudden influx of service labor and new rigs may enable Brazil’s national oil company Petrobras (NYSE: PBR) and similar firms to accelerate their drilling plans.
Once all of these assets and talent leave the Gulf, it will take months to reverse the situation; when the government lifts the moratorium, drilling activity would take some time to reach former levels. And new regulations that require major changes to equipment and procedures could delay the restart even further.
Deepwater wells in the Gulf have a high decline rate--as time passes, the underground pressures diminish rapidly and production tails off. The near-term impact on output from the Gulf won’t be enormous because existing wells, many in relatively young fields, will continue producing crude. However, over time the natural decline rate of existing wells will begin to take over and the production decline rate will accelerate. This will prove tough to reverse if much of the deepwater Gulf production infrastructure exits as a direct result of the moratorium.
More broadly, deepwater is the final frontier for the energy industry, one of the only areas where there has been a good shot at actual oil production growth in coming years.
Total U.S. production of oil has declined from 7.38 million barrels per day in 1990 to around 5.6 million barrels day in 2010. Onshore production in the lower 48 States plummeted 1.7 million barrels per day, and Alaskan output was down 400,000 barrels per day; only deepwater production has grown, up nearly 1.5 million barrels per day. All estimates for current U.S. and non-OPEC oil production growth will need to be revised lower in the wake of the moratorium. That means more dependence on OPEC oil and higher oil prices to come; I expect oil to hit $100 a barrel by year-end.
As you might expect, the Macondo spill has been an ongoing focus in my dedicated energy advisory The Energy Strategist. The opportunities are enormous. One deepwater drilling firm I recommend has minimal exposure to the Gulf, but its stock has sold off with the rest of the sector. Shares of this driller offer a dividend yield near 12 percent, and I expect this payout to increase 20 percent over the next 12 months.
And with the deepwater Gulf on the back burner for at least the next six months, money is flooding into my favorite plays in the onshore U.S. market.
Disclosure: No positions
http://seekingalpha.com/article/210333-straight-talk-on-the-…
würde es vor allem gerne sehen, was passiert, wenn das öl wirklich wieder auf 100 dollar steigen sollte, und wie obama dann die hohen spritpreise erklärt... wahrscheinlich verlangt er dann, dass bp den sprit subventioniert...
#732

Ansonsten wäre Dein Kauf nicht so clever gewesen.
#733
ADDITIONAL CONTAINMENT SYSTEM
RNS Number : 7309N
BP PLC
16 June 2010
press release
June 16, 2010
ADDITIONAL OIL AND GAS CONTAINMENT SYSTEM
BEGINS OPERATION
BP announced today that oil and gas is flowing through a second containment system attached to the Deepwater Horizon rig's failed blow out preventer (BOP).
This second system supplements the lower marine riser package (LMRP) cap containment system, which remains in operation. The new system is connected directly to the BOP and carries oil and gas through a manifold and hoses to the Q4000 vessel on the surface. The Q4000 uses a specialised clean-burning system to flare oil and gas captured by this second system.
Oil and gas collected from the BOP reached the Q4000 at approximately 1:00 am CDT (7.00 am BST) on June 16. Operations continue to stabilise and optimise the performance of the second containment system.
Information on the volume of oil collected and gas flared by the LMRP cap containment system is being updated twice daily on BP's website, www.bp.com. When measurements are available for volumes of oil and gas being flared by the Q4000, this information will be added to the updates on BP's website.
Neither the new capture system nor the LMRP containment cap system has ever before been deployed at these depths and conditions, and their efficiency and ability to contain the oil and gas cannot be assured.
heute um 18:15 unserer zeit werden wir von mr. president unterrichtet, was die unterredung mit bp gebracht hat.
hoffentlich hat er da mal was anderes gesagt als "you are going to pay for this", in gewohnter aufziehpuppenmanier...
#734

Danke!
Jogi
#735
Dann hat der Golfstrom die ersten Ölfelder vom Golf an die Atlantikküste Europas getrieben.
Wenn dann Frankreich, Spanien usw. die entstehenden Schäden BP in Rechnung stellen, dann dürfte BP mausttot sein.

#736

Totgesagte leben länger

Jogi
#737
Es darf gewettet werden
BP als Übernahmekandidat?
von Jan Gänger
BP kämpft angesichts der Ölkatastrophe vor der amerikanischen Küste ums Überleben. Einige Analysten sehen schon die Geier kreisen und halten es für denkbar, dass der taumelnde Konzern von der Konkurrenz geschluckt wird. Doch so weit ist es noch lange nicht.
BP steckt – gelinde gesagt – in großen Schwierigkeiten. Während der Aktienkurs dramatisch fällt, steigt der politische Druck massiv. Wegen der Ölkatastrophe drohen milliardenschwere Schadenersatzzahlungen – BP könnte sogar gezwungen sein, einige der wertvollsten Beteiligungen zu verkaufen, um die Rechnungen zu begleichen. Der Image-Schaden ist verheerend. Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie "Exxon" lesen? Eben. Und das Tankerunglück vor der Küste Alaskas ist immerhin schon 20 Jahre her. Nebenbei, die Ölquelle sprudelt noch immer.
Während BP also an mehreren Fronten gleichzeitig kämpft, stellt sich die Frage, ob der Konzern das Unglück überleben wird. Die Börse beurteilt die Zukunftsaussichten derzeit skeptisch: In den letzten Wochen sind die BP-Aktien um rund ein Drittel eingebrochen. Der Börsenwert schrumpfte um gut 70 Mrd. Euro – das ist die Marktkapitalisierung von Siemens. Kann also das bisher Undenkbare geschehen und BP von einem Konkurrenten geschluckt werden? Noch sprechen gewichtige Gründe dagegen.
Unkalkulierbare Risiken
Wer BP kauft, geht ein großes Risiko ein. Niemand kann vorhersagen, wie viel Geld der Konzern wegen der Katastrophe zahlen muss. Im Zuge der Finanzkrise hat sich gezeigt, dass es nicht unbedingt eine gute Idee war, taumelnde Banken zu kaufen – egal, wie groß der Marktanteil auch war. Die in den Büchern schlummernden Risiken bereiten den neuen Besitzern noch heute schlaflose Nächte. Der Sprecher von US-Präsident Barack Obama sagte, der von BP angerichtete Schaden könne "zig Milliarden Dollar, wenn nicht Hunderte betragen." Dass die US-Regierung das Geld von BP eintreiben will, steht außer Frage. Obama kleidete seine Verärgerung bereits in recht drastische Worte: Er wolle den Verantwortlichen in den Hintern treten.
Das klingt nicht nach einem guten Zeitpunkt, BP zu kaufen. Zahlreiche Analysten bezweifeln außerdem, ob es für Ölkonzerne überhaupt Sinn macht, noch größer zu werden. Doch selbst wenn das ein Konkurrent anders sieht und sogar Kartellwächter überzeugt: Er müsste gewaltige politische Widerstände überwinden, sollte er BP kaufen wollen. Großbritannien wäre wohl wenig begeistert, wenn beispielsweise Chinesen oder Russen anklopfen würden. Obwohl BP kein Staatskonzern mehr ist, hat er für die Briten eine enorme Bedeutung – und das nicht nur als Symbol. Fast die Hälfte der Aktionäre stammt aus Großbritannien, viele Pensionsfonds sind dort kräftig in die einst als krisensicher geltende BP investiert. BP sorgte in den vergangenen Jahren für 12 bis 13 Prozent der Dividende, die die im führenden Aktienindex FTSE gelisteten Unternehmen ausschütteten.
Zukunft bleibt ungewiss
Deshalb reagieren britische Politiker auf Kritik an BP mittlerweile recht dünnhäutig - trotz der immensen Umweltschäden. Die anti-britische Haltung der USA sei langsam ein Grund für "nationale Besorgnis", meint Londons Bürgermeister Boris Johnson. BP zahle einen "sehr, sehr hohen Preis" für den Unfall. Währenddessen wächst der amerikanische Druck auf BP stetig – der Konzern wird vermutlich seine Milliarden-Dividende für die Aktionäre im zweiten Quartal aussetzen. Das stößt nicht nur bei Investoren auf wenig Gegenliebe, die politische Einflussnahme schreckt potenzielle Käufer ab.
Zu guter Letzt muss noch jemand seine Zustimmung zum Verkauf geben: BP. Derzeit sieht es allerdings nicht so aus, dass der Konzern aufgibt. Wie es BP aber in einigen Monaten gehen wird, weiß niemand. Vielleicht hilft ein Blick auf Online-Wetten weiter: Beim irischen paddypower können Interessierte auf vieles wetten – unter anderem auch darauf, ob BP noch im Laufe des Jahres Konkurs anmelden wird. Die Quote liegt bei 1:4. Das ist nicht sonderlich hoch.
#738
ist wie, ein brennendes Haus kaufen, und sich später darüber aufregen, dass es eigentlich gelöscht werden müsste.
Also:
weg mit den Spritfresser
weg mit der nächsten Flugreise
etc
etc
etc


#739
.
#740
#741
...
Beim irischen paddypower können Interessierte auf vieles wetten – unter anderem auch darauf, ob BP noch im Laufe des Jahres Konkurs anmelden wird. Die Quote liegt bei 1:4. Das ist nicht sonderlich hoch.
Glaubt von den Thread-Schreiberlingen hier immer noch jemand daran, dass BP aktuell "günstig" bewertet ist???
#742


#743
#744
Wie soll man die Frage beantworten wenn der Umfang der Kosten nicht fix ist. So wenig Verstand wie bei einzelnen Schmierfinken ist mir hier im Board selten untergekommen.
Und wenn BP auf 2EUR crashen würde, dann würd ich mir auch nicht ins Höschen machen. Ich investiere ja nicht in so ne Story auf 2 Wochensicht.
Unglaublich,.......alle diejenigen sich nicht mit Fakten aufwarten können speziell harblue, sollen sich doch bitte nen Bausparvertrag zulegen und von Aktien die Finger lassen.
#745
#746
Aber angesichts der Unmengen an Öl, die sich derzeit in den Golf und Atlantik ergießen kann und will ich schwerwiegende Schäden auch für europäische Küstenregionen nicht ausschließen.
Zumnindest treibt der Dreck in unsere Richtung. Daher nicht auszuschließen, dass in den kommenden Wochen die drohenden Schäden außerhalb Amerikas in das Augenmerk der Diskussion rücken.
Und dann will ich nicht in BP investiert sein.
#747
Ob du lieber deine Finger davon hättest lassen sollen....?....
darüber könntest du spekulieren
Es hilft wohl kaum über andere ThreadMitglieder herzufallen.

#748
Woher nimmt man sich soviel Zeit für nichts?
Ich selbst bin investiert seit 4,75 und, na klar bin ich auch etwas unruhig aber so ist das Spiel.
Mich interessieren Fakten und Prognosen die sich auf etwas stützen.
#749
Welche Auswirkungen dies auf europäische Küstenregionen hat wird sich angesichts der Geschwindigkeit des Golfstroms frühsten in einigen Wochen/Monaten zeigen.
Dies sollte man bei einer Entscheidung über ein Investment in BP jedenfalls im Hinterkopf behalten.
#750
Fakt ist, die Nachrichten ändern sich mehrmals täglich!
Nicht einmal gewusst wieviel Millionen Liter Oel täglich ins Meer fliessen.
(heute wurde von 9.5 Millionen Liter berichtet....morgen von 12 Millionen....oder von 3 Millionen?
Kosten?....20 Milliarden....dann wieder 50 Milliarden....dann wieder 30 Milliarden....usw usw...
Aber ok, Zocken kann man allemal....aber bitte nicht den Schlaumeier markieren....nur weil man eben mal zocken möchte.
#751
Aber indirekt sagt dieser Kenner der Öl-Branche ja auch, dass die tatsächliche technische Lösbarkeit nur in den Entlastungsbohrungen zu finden ist. Der Auffassung bin ich auch.
Die techn. Durchführbarkeit der Entlastung ist kompliziert, zeitraubend und kostenintensiv, dennoch aber wohl alternativlos. Und so wird die Quelle - aller Voraussicht nach - noch bis August ungehindert und unkontrolliert ihre Mengen in den Golf entladen. Das ist nun ein Zeitfenster als Prognose für die Schließung des Öllecks, was im gl. Zeitraum das Imageleck mit dem Kurs macht, kann in Zahlen nicht ausgedrückt werden.
Bleibt zu hoffen, wie von BP angekündigt und "garantiert", dass sich die aufgefangenen Mengen noch deutlich erhöhen. Aber da steht der Beleg noch aus.
Nun kann man, in aller Rationalität und Verstandesvernunft, mit seinen rechnerisch-betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten das BP-Papier fair bewerten, um sich dann mit dieser Erkenntnis nach Orderausführung doch auf der Verliererseite wiederzufinden.
Denn Aktien sind doch auch rationale Produkte die an einem irrationalen Markt gehandelt werden, und in dem wabbert die Psyche Millionen anderer Marktteilnehmer an der soeben solide erstellten Analyse rum.
So ist es doch. Und hier liegt für meine Begriffe das große Manko so vieler Privatanleger begraben, die diesen Umstand einfach nie bedenken wollten oder konnten.
#752
Sollten auch europäische Küstenregionen in Mitleidenschaft geraten, sieht die Schadenshöhe ganz anders aus, als wenn sich die Schäden auf Louisiana u. Florida beschränken.
Schon derzeit klagen über 400 Helfer, die an der Küstebnreinigung beteiligt waren bzw. sind über gesundheitliche Probleme. Wer sagt nicht, dass diese Zahl sich gravierend weiter erhöht und Sammelklagen gegen BP wg. Entschädigung aufgrund Berufsunfähigkeits usw. münden wird????
#753
Mit Fakten meine ich Nachrichten, Neuigkeiten usw.
Ganz klar für mich ein Zock mit hohem Risiko aber auch hohen Chancen.
Das wäre ja auch nicht der Fall,würden alle Zahlen auf dem Tisch liegen.
Mal abwarten!
#754
- BP wird nicht übernommen
- BP steht ende 2011 über 7 €
nur meine meinung,
mfg miles
#755
und genau da liegt die chance.
@hariblue
deine ignoranz tut einfach nur weh. sie ist nicht mehr lustig (trotz lachenden smilys), sie tut einfach noch weh.
und da du es schaffst, den thread vollzumüllen, OHNE jeglichen inhalt, nervt es einfach nur noch.
aber wie man an deinen ganzen hirntoten posts sehen kann, geht es dir ja auch garnicht um inhalte (falls doch, lege ich dir den langen, in englisch verfassten artikel ans herz, den ich hier vorher gepostet habe, falls du dieser sprache mächtig bist), sondern nur darum, den klugscheisser zu spielen, und sich über die verlust anderer lustig zu machen.
aber dass das deine art ist, erkennt man in fast allen threads in denen du dich rumtreibst. traurig.
ich, und bestimmt noch einige hier, sehen bp als langzeitinvestment an, und man schafft es im normalfall fast nie, den tiefpunkt zu treffen. natürlich kann man warten, bis alles klar ist, man kann aber auch seine erste ladung kaufen, wenn man fundamental überzeugt ist, dass es jetzt schon auf lange zeit billig ist.
ähnlich sieht es auch mit dem user "uebrigens" aus, dessen name sowie frühere statements ("da fehlt es dir vielleicht an (meiner) erfahrung") darauf schließen lassen, dass es ihm spaß macht, andere belehren zu wollen. wenn man dies tut, dann bitte mit fakten, und nicht mit wettquoten eines irischen wettladens.
absurder geht's wohl kaum.
und ja, ich glaube, dass bp immer noch günstig bewertet ist. hat sich nämlich nichts an ihren assets verändert. sie werden die nächsten wochen mit steigendem ölpreis nur noch werthaltiger.
aber dann doch lieber auf "paddypower" vertrauen. ihr 20%-szenario MUSS ja fast schon stimmen...
#756
#757
davon hat man nichts!!!Ich habe gekauft....
Tschüß
#758
allerdings bezweifle ich, dass es das öl rüber schafft.
nun bin ich wieder mäuschen in diesem faden
#759
#760
#761
obwohl ich investiert bin, eigentlich wär es mir recht wenn es nochmal so richtig runter geht.. dann komm ich schöön billig an aktien ran
#762
#763
#764
gleich gibt's neues von obama.
wer waren nochmal die orakel, die gestern abend und heute morgen vorhergesagt haben, dass die 4 fällt?
#765
#766
#767
Ich spekuliere auf die Nachhaltigkeit
@sstuce; Deine Anlagestrategie find ich "interessant" ;-)
#768
Hier der Grund für den aktuellen Anstieg.
16.06.2010 18:37
BP stellt 20 Milliarden für Entschädigungszahlungen bereit
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Der Energiekonzern BP hat sich offenbar bereit erklärt, bis zu 20 Milliarden US-Dollar für Entschädigungszahlungen in der Ölkatastrophe bereit zu stellen. Wie die "New York Times" berichtet, hätten sich die US-Regierung und BP bei ihren Gesprächen im Weißen Haus auf die Erstellung eines unabhängigen Entschädigungsfonds in dieser Höhe geeinigt. Der Fonds solle demnach von Kenneth Feinberg überwacht werden. Dieser hatte bereits den 9/11-Fonds beaufsichtigt. Die Verhandlungen laufen zur Stunde noch.
© 2010 dts Nachrichtenagentur
#769
#770
dies wird bei weitem nicht ausreichend sein und deshalb sehen wir hier nich kurse von < 3 €.
und bin ich an bord.
#771
#772
ihr mit euren genialen pauschalen behauptungen. pro sinkenden euro pro aktie kann man in etwa -19 mrd. kapitalisierung rechnen.
wann kauft ihr denn? bei einem kgv von 1? general electric, bank of america und co waren im märz 09 ja noch teuer hingegen...
#773
LONDON (Dow Jones)--Der britische Ölkonzern muss nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch keine Vermögenswerte veräußern, um für die Kosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko aufzukommen. Auch werde der Konzern als Konsequenz aus der Umweltkatastrophe voraussichtlich nicht aufgespalten, sagten Vertreter von Fitch Ratings.
Die Ratingagentur schätzt die Kosten für BP für die Eindämmung, Reinigung und Entschädigung im Zusammenhang mit dem Ölleck auf rund 6 Mrd USD, sagte Jeffrey Woodruff, Senior Director des Fitch-Teams Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Strafen für die Katastrophen könnten sich auf 2 Mrd bis 8 Mrd USD summieren, sagte er weiter. BP könne diese Kosten aus der Bilanz finanzieren, ohne Vermögenswerte verkaufen zu müssen.
Fitch hatte am Dienstag das langfristige Emittentenausfallrating und die Einstufung für die vorrangig unbesicherten Verbindlichkeiten der BP plc auf "BBB" von "AA" gesenkt. Das Kurzfristrating wurde auf "F3" von "F1+" reduziert. Als Grund für die Maßnahmen wurden Bedenken angeführt, die US-Regierung könne den Konzern zwingen, Milliarden an Dollar auf ein Treuhandkonto einzuzahlen, um für Schäden durch die Ölkatastrophe aufkommen zu können.
Demokratische Senatoren hatten gefordert, dass BP 20 Mrd USD auf ein Treuhandkonto einzahlt. Sollten sich BP-Chairman Carl-Henric Svanberg und US-Präsident Barack Obama stattdessen auf einen vernünftigen Mechanismus für die Zahlung von Entschädigungen wegen der Ölpest einigen, könnte sich das positiv auf das BP-Rating auswirken, sagte Richard Hunter, Chef bei Fitch für Unternehmensfinanzen in Europa, den Mittleren Osten, Afrika und Asien/Pazifik am Mittwoch.
#774


Jungs mal ehrlich seid ir alle short drin oder was ist da los bei euch ??
als vorsichtige Prognose halte ich hier mal fest, dass dies der Teifpunkt der ganzen Story war, ab morgen gehen die Großen rein und stabilisieren die Kurse, billig nachkaufen ist die Devise!
#775

...ist man mal für ein paar Stunden weg und schon ist mit BP alles Hellgrün im Depot. Zuviel Panikmache aus allen Ecken muß man immer zum Nachlegen bzw. Verbilligen nutzen
...alle hier mit im Boot??Gruß
Jogi
PS: und die 5,xx€ sehen wir bei BP recht schnell wieder
#776
hier wird auch nohhmal erwähnt das BP von den anderen unternehmen geld zurückfordern kann und wird...
#777

Ich sagte kaufen und Du hast € 3,50 gewartet
#778
#779

Steckst du wieder voll drinne? Dachte hattest das Handtuch geworfen, mit deiner 40k€ Posi?!
Schönen Abend noch!
#780
Börse ist so einfach - * - = +


#781
André Kostolany
#782
#783
#784
#785
Mein Anlagehorizont ist langfristig, daher denke ich das man mit den derzeiten Kursen nicht viel falsch machen kann.
Kann aber auch die Skeptiker hier verstehen - jeder muss selber wissen, wie risikobereit er ist
#786
Nachdem ich die Randbedingungen für den 20Mrd-Fond mal überflogen habe seh ich das alles ganz positiv.
Das dürfte eine Vereinbarung sein die von BP gut zu verkraften ist.
Hoffe das jetzt wo ein wenig mehr Klarheit da ist, ein paar große Spieler bei BP einsteigen, die auf Kursanstieg spekulieren und denen daher die Dividende zum jetzigen Kurs egal ist.
Wissen kann das natürlich keiner.
#787
20 mrd fond ganz schön viel
#788
#789
DJ Bericht 16.06. 22.30
Im Blickpunkt standen zudem die Aktien von BP. Der Konzern willigte ein, 20 Milliarden Dollar in einen Ölpest-Entschädigungsfonds einzuzahlen. Finanzieren will er die Summe über ein vorübergehendes Aussetzen der Dividendenzahlungen, geringere Investitionen und den Verkauf von Vermögenswerten. Die in New York gehandelten Dividendenpapiere des britischen Konzerns machten nach Bekanntgabe der Pläne ihre Abschläge wett und gingen 1,5 Prozent höher aus dem Handel. Analysten erklärten dies damit, dass der Markt die Schritte erwartet habe und entsprechend vorbereitet gewesen sei.
#790
Hört sich für mich eher so an als sollten die als Sicherheit hinterlegt sein, solange bis der Fond gefüllt ist?
Die assets die da als "Pfand" fungieren werden dann nach und nach zurückgegeben, in dem Mass wie sich der Fond mit Geld füllt.
BP will initially make payments of $3bn in Q3 of 2010 and $2bn in Q4 of 2010. These will be followed by a payment of $1.25bn per quarter until a total of $20bn has been paid in.
While the fund is building, BP's commitments will be assured by the setting aside of U.S. assets with a value of $20bn. The intention is that this level of assets will decline as cash contributions are made to the fund.
The fund will be available to satisfy legitimate claims including natural resource damages and state and local response costs. Fines and penalties will be excluded from the fund and paid separately. Payments from the fund will be made as they are adjudicated, whether by the Independent Claims Facility (ICF) referred to below, or by a court, or as agreed by BP.
The ICF will be administered by Ken Feinberg. The ICF will adjudicate on all Oil Pollution Act and tort claims excluding all federal and state claims.
Any money left in the fund once all legitimate claims have been resolved and paid will revert to BP.
Das lese ich zumindest daraus.
Ist der Originaltext von der BP-Website.
#791
zusammenfassung:
-bp zahlt über 4 jahre 20 mrd. in einen quasi fremdgesteuerten entschädigungsfond, was schon einiges ist, dafür dass man das geld einer "neutralen" instanz anvertraut
-finanziert wird das ganze durch aussetzung der dividende (7-9 mrd) geringere investitionen, und dann noch assetverkauf. was hier mit assets gemeint ist, kann man jetzt noch nicht genau sagen. vielleicht auch einfach nur ein schnellerer abbau der großen ölreserven? man will jedenfalls liquide bleiben, das scheint festzustehen (wenn man die summe einmalig stemmt, hat man die nächsten jahre vllt ruhe, und kann wieder dividende ausschütten und investieren, aber warum dann über 4 jahre?)
-mal sehen ob die dividendenstreichung noch großinvestoren vertreibt, oder ob die mit der aussetzung leben können
-das ganze wird durch die zugeständnisse (fremdverwaltung des fonds, dividendenstreichung) nun den druck auf bp gehörig mindern, man kann keine zugeständnisse verlangen und dann munter weiter fordern
-obama sagte auch, dass man sehr daran interessiert sei, dass bp ein starker und gesunder konzern bleibt (soviel zur insolvenz, aber war ja auch vorher klar, wegen den x-fach genannten gründen)
-die gesamten kosten sollten somit nicht über 40 mrd gehen (bp hat über 60 mrd. an wert verloren)
naja, falls es bis zum wochenende noch runter gehen sollte, würde sich wirklich ein turbo anbieten, da das mit der dividende nun geklärt ist... mal schauen, was europa morgen meint...
#792
also auch hohe kosten bedeuten noch keine insolvenz....
#793
Ist teilweise durch den 20 Mia-Fond überholt, aber im wesentlichen weiterhin von Relevanz für jeden, der BP derzeit zu taxieren versucht:
http://finance.yahoo.com/news/BPs-Options-to-Limit-nytimes-2…
Fazit: BP hat diverse Pfeile im Köcher.
Bislang wurden sie noch nicht geschossen.
#794
Danke schon mal vorab fürs reinstellen
#795
Bin Gestern mit DE000BN4L8Q7 reingegangen, ist natürlch ein Zock, aber rechne doch heute mit +
#796
Solange Tonnenweiße Öl in den Golf gempumpt wird würde ich die Finger von der Aktie lassen!!!
Außer man ist ein Zocker. Auch auf
Nachhaltigkeit würde ich da nicht setzten. Wenns mit der BP aus
ist, ists aus!!!Es werden in den kommenden Wochen immer wieder solche Dinge von der BP kommen. Hilfefonds, Stoppversuche, etc... Aus meiner Sicht wird das aber alles verpuffen.
Egal was jetzt mit einen Geld passiert, dass nicht einmal noch bezahlt wurde. Ich glaube eher, dass dieses 20mrd szenario den Kurs max. 2-3 tage konsolidieren kann und es dann wieder Richtung Süden geht.
Der Kurs wird sich nur erholen wenn sie das Problem des Ölaustritts in den Griff bekommen!
Und bitte erzählts mir nicht, dass alles schon eingepreist ist... kompletter Schwachsinn
keiner kennt das zukünftige Schadensausmaß...
#797
Wer von den Longis hier gibt denn Kursziele aus oder betreitet dass die Kosten über 20MRD gehen.
Aber schön dass wir endlich einen erfahrenen Investor im Thread haben
Benutzername: leklu007
Registriert seit: 16.06.2010 [ seit 1 Tagen ]
Benutzer ist momentan: Online seit dem 17.06.2010 um 08:25
Oder hat ein basher mit sinnfreien posts ne neue Idendotät
@all; der US President sagte ja auch dass die 20MRD keine Obergrenze sind.
#798
einsteigen ist ein thema,... aber wann, viele Schreiben siehaben es getan.... bis jetzt gehts bergab
der großteil der Postings befürwortet noch immer kaufen.
ich kann das beim besten willen nicht nachvollziehen.
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/06…
es geht in zukunft nicht nur um forderungen aus schäden sondern auch um forderungen aus der 3. und 4. reihe. Ausfallsentschädigung aufgrund Förderungsstopp etc...
Ich bitte Dich weiser ballard1 um deine langjährige Erfahrung.
Kläre mich auf...
#799
aber ok, BP ist jetzt gerettet....20 Milliarden Fond, keine Dividende....toll!
Alles in bester Ordnung.
Jetzt kann die Rallye starten.


#800
#801
Dollar für Ölarbeiter bereitstellen, die durch die Katastrophe arbeitslos
geworden sind. Diese Maßnahmen wurden bei einem Treffen mit Präsident Barack
Obama am Mittwoch im Weißen Haus vereinbart, an dem der Aufsichtsratsvorsitzende
Carl-Henric Svanberg und auch Hayward teilnahmen.
Wohlbemerkt, es handelt sich um Arbeiter von Konkurrenzunternehmen, die jetzt ihren Job nicht ausüben können. Völlig aberwitzig....
#802
in england sehr starke umsätze und steigende kurse..na wennd as mal kein zeichen ist für bodenbildung..
wenn nichts mehr unverhofftes kommt sind wir hier durch das gröbste durch...
was sind schon 20 Mrd... pfff lächerlich
#803
#804

Gruß
Jogi
UP!
#805
was wird denn in den nächsten Tagen für spannende News erwartet, die zu einer Kursbeeinflussung führen könnten ?
#806
Habe ein bißchen rumgezockt, jeden Tag ein tieferes Limit.
Ob aber mein heutiges bei 3,85 läuft, da habe ich so meine Zweifel,
weil die Analysten die Divi Kürzung positiv sehen.
Bald werde ich mir mal eine Longposi hinlegen.
#807
#808
was gestern beim treffen rausgekommen ist, waren zugeständnisse an obama. die gibt's nicht ohne gegenleistung. der wird den ball in zukunft etwas flacher spielen. denn wenn er bp verkrault, verliert er doppelt: finanziell, und auch wahltechnisch. denn dann kann er die scheisse wegputzen, und das will er auf jeden fall vermeiden.
bp kann ohne sein us-geschäft auskommen, wenn die forderungen absurd hoch werden sollten, aber obama kann schlecht ohne bp...
man sollte auch beachten, dass bp bisher immer schön alles abgenickt hat. das muss nicht so bleiben. finde es auch fundamental lächerlich, dass bp die anderen "ölarbeiter" bezahlen muss. aber diese relativ kleine summe wird es wohl wert sein, solange obama sich beruhigt...
#809
da können prinzipiell nur schlechte sachen dabei raus kommen, aber wie man sieht, ist schon viel eingepreist, auch wenn das experten wie hari, leklu und co nicht wahrhaben wollen. sie gehen halt davon aus, dass alle schätzungen zu niedrig sein müssen, da ja noch keiner das genau ausmaß kennt. dass im umkehrschluss manche schätzungen auch zu hoch sein könnten, und schon viel eingepreist ist, sehen sie aber nicht ein. ist ja egal, der kurs wird auf lange zeit zeigen, wer recht behält. muss ja hier niemanden bekehren.
morgen laufen halt verschiedene kontrakte aus, und es wird daher mit einem höheren handelsvolumen gerechnet. wie sich das auf bp auswirkt, kann ich nicht sagen.
GB0007980591 17.06.10 | 10:14 4,42 0,11 2,46 %
läuft
#810
"Any money left in the fund once all legitimate claims have been resolved and paid will revert to BP."
#811
-------------
Um in der Öffentlichkeit etwas über BP zu schreiben, sollte man wohl etwas mehr wissen; zB. wie groß und einflußreich ist diese company!?
Außerdem genießt BP in der US- und GB-Politik eine starke Lobby. Mache mir deshalb keine Sorgen ob die Aktie weiter fallen wird. Das reduzierte Kursniveau stelle meiner meinung nach eine gute Kaufgelegenheit dar!
#812
#813
Aber vielleicht gibts ja in der Branche eine innige Nächstenliebe.



Aber biiteschön wir leben ja auch nicht mehr in den 80igern. Ein Verbrechen an der Umwelt dieses Ausmasses lassen sich die Menschen nicht gefallen. Wurscht ob jetzt Politiker beschwichtigt werden oder nicht.
Köpfe werden rollen
Meine persönliche Meinung:
BP 1917-2010
#814
#815
#816
welche menschen denn? die amis, die die ganze energie verheizen? oder doch die ganzen amis, die bei bp arbeiten? oder...
lest euch das hier mal durch:
Investigation: Why is BP taking all the blame?
By Richard Pendlebury
17 June 2010, 9:54am
Obama has bullied BP into setting up a £13bn fund to compensate US oil spill victims. Yet it's American firms that owned the rig and the safety equipment that failed. Richard Pendlebury asks why BP is taking all the blame…
On Capitol Hill, Washington DC, at 10am local time this morning, the boss of the world's fourth largest company will take his seat before a sub-committee of American congressmen.
The inquisition that follows will be beamed around the globe. And if events of past weeks are a guide, BP chief executive Tony Hayward can expect a cross between the Battle of Bunker Hill and a Salem Witch trial.
Anger is understandable. Officially, today's hearing is slated to investigate 'the role of BP in the Deepwater Horizon explosion and oil spill in the Gulf of Mexico'.
But one word that is likely to be invoked repeatedly with a pejorative tone, and with a cynicism that is in inverse proportion to its actual relevance, is the adjective 'British'.
A decade has passed since the oil-producing giant changed its name from British Petroleum to BP, better to reflect its modern, multinational structure, rather than more parochial origins.
But, listening to President Barack Obama, you would think this wasn't the case. For he seems to have chosen to live in the past, as does his press spokesmen and a number of key Democrat allies.
If their public utterances are anything to go by, the company to blame and be held to account for anything up to $34bn of clean-up and compensation costs is British Petroleum, not BP.
By stressing the word 'British', the Obama administration, whose own role in the oil spill is also subject to critical scrutiny, has chosen to present America's worst environmental disaster as being foreign, specifically British, inflicted.
This week President Obama even compared the spill to the 9/11 attacks, the most recent assault on the American homeland by external enemies. That analogy caused dismay even in the States.
However, close analysis of the parties involved in the accident on the rig on April 20, which claimed 11 lives and continues to pump huge amounts of crude oil into the Gulf, tells a somewhat different story.
It takes us from the tiny capital of the Marshall Islands in the West Pacific through Japan and Switzerland and the patrician environs of St James's in Central London, an address which has been the focus of Obama's populist politicking.
Last night BP bowed to the intense pressure from the American government and agreed to set aside £13.5bn ($20bn) to pay US claims for the catastrophe.
Yet what is inescapable is how the accident itself was and is very much an American affair.
The United States is the world's biggest and most oil greedy economy.
With its love of petrol-hungry cars and other energy-greedy symbols of a vibrant consumer culture, it needs the fossil fuel like a newborn infant craves milk.
Every day the US gobbles up 20m barrels; more than any other country - in fact almost as much as the rest of the top ten consumer nations put together.
Its own reserves cannot cope with such demand. And so, while around two-thirds of domestic oil demand has to be imported, new fields within its own territory are constantly sought. Their discovery and excavation have becomes harder and more specialised. Today, rigs are drilling five miles below the sea-floor, itself 4,000ft below the surface.
The participation of global experts such as BP is vital; indeed, in the US region of the Gulf of Mexico, which produces one-quarter of domestic production, BP is the largest oil and natural-gas producer. We shall come to the reasons later.
Capitol Hill is not just a concerned bystander in all this economic activity. The lease of oil drilling rights in its coastal waters is one of the US Government's most lucrative sources of revenue.
Areas of seabed are auctioned off for tens of millions of dollars a tract by the federal Mineral Management Service (MMS).
It then charges 18.75% royalties on the oil that is recovered. After that, both State and Federal governments will tax the gasoline which is the end product.
The mineral rights for one tract, the 5,700-acre Mississippi Canyon Block 252, were bought by BP in March 2008 in an auction held at the Louisiana Superdome in New Orleans. It was called Lease Sale No 206.
BP beat nine other oil firms to the lease, paying the MMS $34m. The company subsequently sold 35% of the rights to two other oil firms.
The smaller of BP's two partners, with a 10% stake, is MOEX Offshore 2007 LLC.
This firm's head office is in the US oil capital of Houston, Texas. But, in fact, it is a wholly owned subsidiary of the Mitsui Oil Exploration Co, of Tokyo, Japan. The parent firm is 20% owned by the Japanese government. So far, President Obama has not invoked the December 1941 Japanese attack on Pearl Harbour.
BP's other partner in Mississippi Canyon Block 252 is Anadarko Petroleum Corp. It has the remaining 25% stake. The firm is American and its HQ is near Houston.
Log on to the Anadarko website and you will struggle to find any reference to the Deepwater-Horizon disaster or the fact that Anadarko is directly involved. Unsurprisingly, Anadarko is keeping a low profile while BP takes the flak.
All this corporate angst and nationalistic backbiting can, of course, be traced back to what happened at the Macondo Prospect wellhead in Mississippi Block 252, 41 miles off Louisiana, almost two months ago.
BP had started drilling in 2009, but operations had been interrupted by Hurricane Ida. The semi-submersible rig Deepwater Horizon moved into position to resume exploratory operations in February.
The rig did not belong to BP. Inevitably perhaps, it was owned and operated by Transocean, the largest deepwater oil drilling specialist contractors in the world.
Transocean has relocated its HQ to Switzerland (which has a more favourable tax regime for multinational companies), which is odd given the nature of its expertise and the fact that Switzerland is landlocked.
Transocean (motto 'never out of our depth') is as American as apple pie, able to trace its roots back to 1950s Alabama. There are a handful of Transocean employees based in an office in the Canton of Zug. But they are a fig leaf; the majority of their colleagues - some 26,000 in total - are Stateside.
Much to the chagrin of the American authorities, Transocean has moved its corporate HQ around the world purely to avoid, quite legally, paying tax.
Twenty years ago its registration was transferred from Delaware to the Cayman Islands. Two years ago, it moved to the land of the cuckoo clock, for a corporate tax rate of 17%, down from the US 35%.
The move has apparently saved it some $2bn, which would otherwise have gone to the US Treasury, prompting a headline 'Transocean: Better at Tax Planning Than Oil Drilling. Transocean's Deepwater Horizon rig was built in South Korea by Hyundai Heavy Industries, ten years ago. The rig's port of register was Majuro in the Marshall Islands - a flag of convenience and just another moneysaving dodge in this tale of blurred national ties.
Transocean was under contract to BP at a rate of $500,000 a day to drill the Macondo Prospect well: an estimated 50m barrels of oil, five miles below seabed, which is 4,000ft below the waves.
That sounds deep, but it's not the record - the 33,000-ton leviathan once drilled the deepest well in oil industry history.
Aboard the deepwater-Horizon on the evening of April 20 were 126 crew. Only seven were employees of BP; 79 of the others worked for Transocean, including the rig's commander Capt Curt Kuchta. The rest were from a variety of other firms, including Anadarko, Halliburton and M-I Swaco.
Halliburton is one of the world's largest oilfield services suppliers. Yet another Texas-based firm, it made a fortune out of the Iraq war, being one of the US military's prime supply contractors.
Most of the food and fuel trucked into the country from Kuwait was done so by a Halliburton subsidiary. The firm was also given a multi-billion contract to oversee the restoration of the Iraqi oil industry. Such deals caused an international furore because the then US Vice-President dick Cheney, one of the architects of the war, had only recently been a Halliburton executive.
Four Halliburton staff were on the Deepwater Horizon to oversee the cementing of the oil well casing. Once that was finished, they would then plug the wellhead with cement, ready for later oil extraction.
The men from MI-Swaco were providing other engineering services. Their employer is another Texas-based multi-national, owned by another oil services giant, Schlumberger, which is itself incorporated for tax reasons in the Netherlands Antilles, with an HQ in Houston.
The exact causes of the Gulf of Mexico disaster might never be known, but it is now clear that the rig was destroyed by what is known as a 'blowout.' a bubble of highly inflammable methane gas escaped up the shaft and ignited. A firestorm swept the rig and in a matter of minutes 11 men died and 17 were seriously injured. Nine of those killed worked for Transocean. The other two were employed by MI Swaco. All the dead were local Americans.
The Deepwater Horizon sank two days later. Efforts to cap the ruptured pipe failed and as the slick spread ever wider, at a rate of up to 40,000 barrels a day, the blame game began.
BP has attempted to steer a good deal of the blame towards Transocean. Lamar McKay, the American chairman of BP America-told a congressional hearing that Transocean had been carrying out the drilling, owned the rig and a crucial piece of safety equipment - the 450-ton blowout preventer - which failed to stop the accident.
The blowout preventer was manufactured and supplied by Cameron International, another Houston-based, American firm.
In turn, Transocean blamed BP and its contractor Halliburton, for a 'catastrophic' failure of the cement in the wellhead.
Faulty cementing of wellheads has been the cause of 18 out of 39 blowouts in the US between 1992 and 2006. At the same time, Transocean has attempted to limit its liability to just $27m, citing a 159-year-old US maritime law.
This move caused a firestorm of new criticism. a lawyer acting for injured rig workers said: 'Transocean has accepted more than $430m in insurance proceeds related to the deepwater Horizon explosion and oil spill, but has asked a Houston federal court to limit its liability to only $27m. This is a despicable action.
'This dishonors the families of the 11 men who were lost on April 20, but also those who were injured on the rig, and the many more affected by the oil spill.'
Transocean's attempt was thrown out by a judge earlier this week.
For its part, Halliburton has blamed BP for ignoring the advice of its staff on the rig, skimping on safety devices and design in order that further delays, costing $1m a day, could be saved.
It said it had warned BP the well would have 'severe gas flow problems'. Other documents revealed that a BP employee had reported before the accident that the Mocando was a 'nightmare well'. It has also been alleged that the BP manager in charge of rig operations was not sufficiently experienced.
This week a congressional committee accused BP of a variety of risky corner-cutting decisions regarding the wellhead.
The federal government is also facing questions over its own role leading up to the blowout.
The Mineral Management Service had reportedly exempted BP's Gulf of Mexico drilling operation from a detailed environmental impact study 'after concluding that a massive oil spill was unlikely'.
MMS, which had already been tainted by allegations of kickbacks from the industries it was supposedly supervising - President Obama has called the relationship 'cosy' - is to be broken up. The lease awarding, revenue collecting and safety maintaining arms will be separated at last.
Liz Birnbaum, director of the MMS, resigned at the end of last month. She obviously felt the 'British' were not entirely to blame.
But how British is BP? The answer is 'not very'.
Its shortened name and considerable presence in US waters is a legacy of its 1998 merger with the American oil giant Amoco, founded as the Standard oil Company (of Indiana) by John D Rockefeller in 1889.
In 2000 the Anglo-American giant then snapped up Arco, another American oil firm.
Today, while its HQ remains in London, BP's corporate statistics are weighted towards the United States.
The board of 12 directors is split evenly between British and American nationals. But almost 23,000 of its other employees are American, compared to only 10,000 Brits. BP has 7,000 staff in Houston alone.
CEO Tony Hayward may be English, but BP chairman Carl-Henric Svanberg, who met President Obama yesterday, is Swedish. Ownership of BP is split evenly between Yanks and Brits; around 40% of BP's shares are held on either side of the Atlantic. More than $4bn of BP's now disputed dividend was due to be paid to American pensioners and investors this year. Oil and politics are both dirty, reckless businesses.
While global oil reserves decline, the great maw that is the US economy must still be fed. Where it comes from doesn't matter much.
Until things go wrong. In times of domestic political woe, pinning the blame on foreign interests is one of the oldest, most cynical tricks in the book. This week, congressmen have found that the disaster plans of all the big Gulf oil firms are as bad as each other. America's President has taken short-term advantage of the fact that the one involved in deepwater Horizon used to have 'British' in its name.
But ultimately this transatlantic 'blame game' won't wash and it will be American jobs and pensions most at stake if he forces BP under.
http://www.thisismoney.co.uk/news/article.html?in_article_id…
easy peasy, lemon squeezy
#817
Oder würde das Vereinigte Königreich sich hier zum Vollstrecker der US-Justiz machen? Wohl kaum?
#818
obama will, dass bp flüssig bleibt. eine enteignung ist nicht durchsetzbar, wäre politischer selbstmord, und würde die us-industrie im ausland stark schwächen.
#819
es strömen seit Monaten viele viele kleine Pusher/Zocker in die Aktie hinein....
Fette Beute halt eben!


#820
#821
Mittlerweile weiß man zum Glück von welchen Leuten man hier im BP Thread qualifizierte (gerne auch kritische) Beiträge findet und wer nur Dummschwall von sich gibt.
#822
Ich denke, dass er so eine abgefeimte Art von sinnlosem Zeug irgendwo anders posten sollte.
BP-company ist wohl zu hart für ihn..
#823
Die Aktie wird weiterhin höchst volatil bleiben. Ein Schritt in die richtige Richtung wäre der Rücktritt vom BP CEO.
#824
Name Optionsschein BP
WKN BN4L8N
ISIN DE000BN4L8N4
Art Optionsschein
Typ Long
Ausübungsstil American
Währung EUR
Emissionstag 15.01.2010
Bewertungstag 18.03.2011
Zahltag 24.03.2011
Letzter Handelstag 16.03.2011
Währungssicherheit Nein
Emittent BNP Pariba
#825


Ps: Grüsse an alle kleinen Pusher/Zocker...
#826
ich bleib aber dabei... glaube eher an short. Sry bin sonst ein positiver Mensch.
#827
Es handele sich um einen "komplexen Unfall", dessen Ursprung noch nicht klar sei, erklärte Hayward weiter. Er verstehe, dass die Menschen eine einfache Antwort auf die Frage wollten, warum dies geschehen sei und wer dafür verantwortlich sei. Es seien aber eine ganze Reihe von Unternehmen darin verwickelt, "darunter BP", und es sei "ganz einfach zu früh", um die Ursache für die Katastrophe zu benennen. Hayward soll heute vor dem Energieausschuss im Repräsentantenhaus Rede und Antwort stehen.
Der Konzernchef nahm Bezug auf eine fast zwei Monate alte BP-interne Untersuchung. Diese konzentriere sich auf Pannen bei insgesamt sieben Sicherheitsmechanismen, die eigentlich den Unfall hätten verhindern oder zumindest das Ausmaß der Ölpest hätten eindämmen sollen. Der BP-Chef nannte unter anderem den Zement zur Abdichtung des Bohrlochs, die Ummantelung der Quelle, die dem selben Zweck dienen sollte, sowie die Sicherheitsventile.
Denke mal das der Artikel sehr viel sagen, was demnächst noch passieren wird.
#828
http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/bp-aktie-…
#829
Sorgen, dass der Konzern für die Schäden irgendwann nicht mehr aufkommen könne, mache er sich nicht. BP sei ein starkes und gesundes Unternehmen und es liege im Interesse aller Betroffenen, dass dies so bleibe, sagte Obama.
Und sollte,..eventuell,.....wider Erwarten Geld übrig bleiben fließt es an BP zurück.
Was BP zu Gute kommt, was aber auch schon alles x-mal erwähnt wurde sind derne Forderungne an die Partner von DH und der Versicherung.
Hier würde ich mir mehr Informationen wünschen
#830
sehe ich auch so,sofern nicht noch eine Ölkatastrophe geschieht.
BP hat wieviele Bohrinseln?
Aber, ich will den Teufel nicht an die Wand malen. Wenn es die nächsten Jahre ruhig bleibt, schüttelt BP das wie einen lästigen Floh von sich ab.( die Opfer dieser vermaledeiten Geschichte werden wohl länger darunter leiden. Nicht alles ist mit Geld gutzumachen)
Gruß binda
#831
BP-Chef Hayward
Das Gesicht der Ölpest
von Jan Gänger
BP-Chef Hayward gelingt es durch fatale Äußerungen, das ohnehin schon miese Image von BP noch zu verschlechtern. Hayward ist aber nicht nur ein PR-Desaster – er steht für eine selbstsüchtige Unternehmenskultur.
BP-Chef Tony Hayward ist derzeit wohl der unbeliebteste Mensch auf dem Planeten. Und das nicht ohne Grund. Während die schlimmste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA begann, zeichnete sich sein Krisenmanagement durch Beschwichtigungen und Verharmlosungen aus. Schlimmer noch: Die Ölquelle im Golf von Mexiko sprudelt weiter, ein Ende ist nicht in Sicht.
"Die Folgen der Katastrophe werden sehr, sehr begrenzt sein", versicherte Hayward Mitte Mai. Schließlich sei die Menge des auslaufenden Öls im Verhältnis zur Wassermenge gering. Der Golf von Mexiko sei ja ein großer Ozean. Später beklagte er sich darüber, wie zeitaufwändig der Kampf gegen die Katastrophe sei. Er wolle sein altes Leben zurück, jammerte er in einem Interview. Auch das kam in der amerikanischen Öffentlichkeit nicht besonders gut an – bei der Explosion der Bohrinsel waren elf Menschen ums Leben gekommen, das Öl verdreckt Strände, bedroht unzählige Tiere und Pflanzen an den Küsten von Lousiana, Mississippi und Alabama.
Das Öl fließt weiter
Doch Hayward ist nicht nur das personifizierte PR-Desaster. Er ist der Chef eines Unternehmens, das für eine gigantische Umweltkatastrophe verantwortlich ist. Seit April bemüht sich BP erfolglos darum, das Ölleck zu verschließen. Jeden Tag strömen weitere Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Mittlerweile räumt Hayward eine "beispiellose Serie von Fehlern" als Ursache für die Ölpest ein. Ihm bleibt auch nichts anderes übrig.
Wahrscheinlich hat Hayward geglaubt, mit seiner Hinhaltetaktik im Sinne von BP und der Aktionäre zu handeln. Schon ein Blick auf den Aktienkurs hätte ihn jedoch davon überzeugen sollen, die falsche Strategie gewählt zu haben. Gehört Hayward doch augenscheinlich zu den Managern, denen Profit über alles geht: Der Aktienkurs ist dramatisch eingebrochen, die Dividende ist gestrichen, sogar ein Konkurs ist angesichts drohender Schadenersatz- und Strafzahlungen nicht ausgeschlossen.
Erinnerungen an Finanzkrise
BP weckt unangenehme Erinnerungen an die Finanzkrise. Nachdem die Hypothekenblase in den USA mit lautem Knall geplatzt war, versicherte die Finanzbranche auf beiden Seiten des Atlantiks, die Folgen seien begrenzt. Sie beschwichtigte, wiegelte ab – reagierte viel zu spät und musste dann zugeben, hilflos zu sein. Regierungen mussten mit gigantischen Geldspritzen eine Branche retten, die unverantwortliche Risiken eingegangen war. Doch diejenigen, die das Finanzsystem an den Rand des Zusammenbruchs gebracht hatten, waren sich keiner Schuld bewusst. Übernahme von Verantwortung? Weit gefehlt. Entschuldigungen? Fehlanzeige. Rücktritte? Nicht freiwillig, sondern erzwungen. Banken, die Unsummen versenkten, wollten auf Millionenboni nicht verzichten. BP zahlt nur deshalb keine Dividende, weil der Druck der US-Regierung zu groß wurde.
Und genau das ist das Problem mit BP und Hayward. Sie stehen für eine Unternehmenskultur, in der Profit und "performance" an erster Stelle stehen. Zudem wird so getan, nicht nur im eigenen Interesse zu handeln, sondern der Allgemeinheit einen Dienst zu erweisen – und ihr das zu geben, was sie verlangt: Investitionsmöglichkeiten. Öl. Kein Gedanke daran, dass es so etwas gibt, wie eine Haftung für sein Handeln oder Verantwortung für die Gesellschaft, in der man sich bewegt.
Haywards "abstoßende Äußerungen spiegeln präzise die erstaunlich selbstsüchtige Weltsicht wider", schreibt die Ökonomin Yves Smith in ihrem Blog. "Er ist letztendlich für den riesigen Schlamassel verantwortlich. In Japan treten Vorstände aus weit geringerem Anlass zurück oder begehen sogar rituellen Selbstmord."
Das allerdings geht dann doch zu weit. Vielleicht sollte sich Hayward einfach ein Beispiel an Henry Ford nehmen, der einst sagte: "Ein Geschäft, bei dem es nur ums Geld geht, ist ein schlechtes Geschäft."
#832
#833


Was passiert eigentlich wenn es mehr als ein paar Tropfen Oel sind?

#834
#835
Wann kommt nochmal Cameron?
#836
32 comments | by: Elliott Gue June 16, 2010 | about: BHI / BP / PBR / SLB / XOM
On June 3, 1979, workers aboard the Sedco 135-F semisubmersible drilling rig located in Mexico’s Bay of Campeche removed pipe from the Ixtoc-1 well to change the drill-bit.
During this routine process, oil and natural gas under tremendous geologic pressure overcame the weight of the drilling mud and the well blew out. The blowout preventer--a device designed to close the well in the event of a just such an emergency--activated but wasn’t powerful enough to shear through the thick pipe being pulled out of the well.
The result was devastating. Hydrocarbons gushing from the well ignited at the surface, and the 63 rig workers, some injured and burned, were rescued before the rig sank. Gas bubbling from the well continued to burn on the surface long after the rig went down.
In the late 1970s, the Bay of Campeche was still a relatively young hydrocarbon-producing region. The largest oilfield in this area is Cantarell, a giant field discovered in 1976 that produced more than 2 million barrels per day at peak production in 2003-04.
These young fields offered huge production rates because reservoir pressures were still high and oil flowed rather easily into wells. Although that was great news for the Mexican oil industry, it represented a significant problem for Ixtoc-1; the well gushed oil and natural gas into the Gulf of Mexico for some time.
Petroleos Mexicanos (PEMEX), Mexico’s national oil company, made several attempts to plug the Ixtoc well, including pumping drilling mud, scrap rubber and other debris into the well under high pressure--the infamous top-kill. PEMEX also installed a containment cap over Ixtoc in an effort to collect some of the hydrocarbons flowing from the field.
But all of these efforts failed, and the well continued to spill oil into the Gulf of Mexico until PEMEX completed two relief wells that intersected the blown-out well. At that point the company was able to pump mud and cement into the well to plug it permanently.
The bad news: It took PEMEX nearly 10 months to drill the two relief wells and stop the spill. Over 290 days, the well gushed oil at an uncontrolled rate. The Ixtoc spill is estimated at 3.3 million barrels (138.6 million gallons) of oil.
The Ixtoc disaster had a significant environmental impact. The oil flowing from the well drifted into U.S. waters, and tar balls washed onto Texas beaches. Mexican beaches also were heavily oiled; the bird population suffered, and commercial fisheries had to be closed for a time after the spill. Studies showed that biomass--the quantity of animal life in the region--fell more than 50 percent for some species in the immediate aftermath.
But most marine biologists who studied the after-effects of the spill were surprised at how quickly the Gulf recovered. In the warm waters of the Gulf, oil degrades at a far faster pace than it does in colder conditions; the basic rule of thumb is that for every 10 degrees Celsius oil degrades at about twice the speed. Accordingly, the oil spilled by the Exxon Valdez in Alaska took much longer to break down than the oil in the Gulf of Mexico.
Oil and gas leaks into the Gulf and have occurred for thousands of years. Oil naturally seeps from subsea reservoirs all over the world; producers even look for natural seeps as an indicator of good regions for further exploration. Although the exact amount of oil seepage is unknown, estimates suggest that 1 to 1.5 million barrels of oil (42 to 63 million gallons) leak into the Gulf of Mexico each year. Here’s a satellite image from NASA dated 2006 that shows several oil seeps in the Gulf.
Source: NASA Earth Observatory
Mother Nature has a way of taking care of herself; the Gulf’s waters contain natural microorganisms that break down oil.
By most accounts, local fisheries had recovered to more or less normal levels within two to three years after the Ixtoc-1 spill. Some believe that fishing bans in the wake of the spill alleviated overfishing in the region and helped total population.
From Mexico to Macondo
The parallels between Ixtoc and the Macondo spill are clear, from the failure of the blowout preventer to the operator’s hurried, ad hoc attempts to slow or plug the well before the relief wells could be completed.
U.S. media coverage of the Macondo disaster has been almost universally negative and sensationalist. And the Obama administration, admittedly under intense political pressure, has stepped up the rhetoric towards BP (NYSE: BP) and CEO Tony Hayward. The political rhetoric has become so extreme that British government officials appear to be asking the U.S. administration to tone down its comments directed at the company.
Don’t forget that roughly 15 percent of total dividends paid to U.K. pension funds come from BP. Demands by U.S. Congressmen that the company eliminate its payout to shareholders until the spill is cleaned up aren’t falling on sympathetic ears in London. Nor is the fact that so many Stateside insist on calling BP “British Petroleum,” though the firm hasn’t been known by that name in 12 years.
Amid all the bad press, anyone who dares to make a comment that could be construed as vaguely favorable to BP risks being labeled an apologist for the energy industry. Mindful of that risk, I’ll point out a few facts.
Macondo is likely to be a smaller spill than Ixtoc, though the latter was technically a much easier spill to manage because the water was only 160 feet deep and the well could be accessed by divers and from the surface. Nevertheless, it took PEMEX 10 months to drill the relief wells and bring the gusher under control. It’s a testament to the improvements in oilfield technology that relief wells located in 5,000 feet of water take less than half the time to drill as they did in 1979.
And although PEMEX tried unsuccessfully to contain the spill under a dome, BP’s recent efforts to funnel oil to the surface appear to have worked--an impressive feat given that this particular containment system had to be installed remotely by robotic submarines 5,000 feet beneath the surface of the sea.
But the press has made scant mention of Ixtoc. Most prefer to call Macondo the largest spill in U.S. history and compare it to the Exxon Valdez. Although this claim is likely true, the media neglects to mention that BP’s disaster isn’t the largest spill to impact the Gulf of Mexico.
Even assuming only modest success with containment and an August completion of relief wells, the Macondo spill is likely to be far smaller than Ixtoc.
Of course, differences between the two spills might increase the Macondo’s impact. That list includes the leak’s proximity to sensitive coastal wetlands and the fact that microorganisms that break down oil are likely more active in shallower waters.
My point is simple: Macondo is an environmental disaster, but investors must separate pre-election political rhetoric and sensationalist media coverage from reality and history. Odds are that Macondo will turn out to be far less of a disaster than BP’s most vocal critics suggest.
Disaster to Opportunity
Fortunately, emotion, widespread panic and misinformation always create investment opportunities--I discussed some of these opportunities in the May 7, 2010, installment of Personal Finance Weekly, Interesting Times.
If we step back from the political and media circus, there are two clear conclusions: The U.S. reaction to the spill will have larger economic impacts than the spill itself, and crude oil prices are headed much higher over the long haul.
On May 27 the administration extended a drilling moratorium on new offshore well permits by a further six months, canceling two planned lease sales. But many analysts were surprised when the administration announced that wells currently being drilled in water deeper than 500 feet would be halted as soon as it is safe for producers to stop operations. This mandate covers 33 wells currently being drilled and, by extension, 33 deepwater rigs drilling those wells.
The moratorium is strict. The standard definition of deepwater is any well located in water more than 1,000 feet deep; by using a 500-foot standard, the moratorium actually extends to wells traditionally considered shallow-water wells. In other words, the moratorium’s ultimate impact on production will be greater than previously thought.
And although the administration has confirmed that shallow-water wells won’t be affected by the six-month moratorium, new permits will be on hold until new safety regulations and inspection procedures are in place--a process that could take some time.
Insurance premiums for shallow-water drillers likely will spike because of the spill, and the region could become uninsurable if the government substantially increases the cap on liabilities. Producers generally regard the shallow-water Gulf of Mexico as a relatively high-cost region; the economics for natural gas production were already marginal in the current pricing environment.
It appears the government will continue to allow workover operations at existing wells--that is, repairing wells they’ve already drilled. And most important, the ban has no immediate impact on previously drilled deepwater wells that produce oil and natural gas. The moratorium does not mean that all production from the Gulf of Mexico--nearly one third of total U.S. output--will cease immediately.
The ban’s ultimate impact on the energy industry’s profits and production depends on the length of the moratorium and what regulations are put in place once it’s lifted.
The 33 deepwater rigs now idled in the Gulf are primarily booked under long-term contracts to operators like BP or ExxonMobil (NYSE: XOM). But most drilling contracts contain force majeure clauses that are triggered if drilling is interrupted for a certain period.
At that point the day-rates decline slightly for a period, after which the producer can cancel the contract. Many analysts expect the six-month moratorium to extend well into 2011, perhaps lasting a year or more. In that case, the contracts for most of the deepwater rigs operating in the Gulf would be canceled, and many units would seek work in other regions.
Plenty of deepwater projects are underway in deepwater Brazil, offshore West Africa and other areas. But the sudden influx of these new rigs will depress day-rates across the entire industry.
And it’s not just the rigs. Deepwater projects are extremely service-intensive. Companies such as Schlumberger (NYSE: SLB) and Baker Hughes (NYSE: BHI) have sizable workforces stationed in the Gulf--workers experienced in handling all sorts of functions related to drilling technically complex wells. The services firms will likely relocate staff members to other deepwater regions.
This sudden influx of service labor and new rigs may enable Brazil’s national oil company Petrobras (NYSE: PBR) and similar firms to accelerate their drilling plans.
Once all of these assets and talent leave the Gulf, it will take months to reverse the situation; when the government lifts the moratorium, drilling activity would take some time to reach former levels. And new regulations that require major changes to equipment and procedures could delay the restart even further.
Deepwater wells in the Gulf have a high decline rate--as time passes, the underground pressures diminish rapidly and production tails off. The near-term impact on output from the Gulf won’t be enormous because existing wells, many in relatively young fields, will continue producing crude. However, over time the natural decline rate of existing wells will begin to take over and the production decline rate will accelerate. This will prove tough to reverse if much of the deepwater Gulf production infrastructure exits as a direct result of the moratorium.
More broadly, deepwater is the final frontier for the energy industry, one of the only areas where there has been a good shot at actual oil production growth in coming years.
Total U.S. production of oil has declined from 7.38 million barrels per day in 1990 to around 5.6 million barrels day in 2010. Onshore production in the lower 48 States plummeted 1.7 million barrels per day, and Alaskan output was down 400,000 barrels per day; only deepwater production has grown, up nearly 1.5 million barrels per day. All estimates for current U.S. and non-OPEC oil production growth will need to be revised lower in the wake of the moratorium. That means more dependence on OPEC oil and higher oil prices to come; I expect oil to hit $100 a barrel by year-end.
As you might expect, the Macondo spill has been an ongoing focus in my dedicated energy advisory The Energy Strategist. The opportunities are enormous. One deepwater drilling firm I recommend has minimal exposure to the Gulf, but its stock has sold off with the rest of the sector. Shares of this driller offer a dividend yield near 12 percent, and I expect this payout to increase 20 percent over the next 12 months.
And with the deepwater Gulf on the back burner for at least the next six months, money is flooding into my favorite plays in the onshore U.S. market.
#837
BP bald pleite? Zocker fallen über Öl-Multi her
17.06.2010 - 13:45 UHR
Die Zocker sind weiter gezogen...
Nach Griechenland und Euro haben die Spekulanten ein neues Opfer ausgemacht: BP. Man wittert das ganz große Geschäft... mit dem Wetten auf die Pleite des Konzerns, berichtet das Manager-Magazin.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern“, empfahl einst Börsenguru André Kostolany (†). Dieser Devise folgen die Zocker – heute mehr als je zuvor.
Die Aktie gilt an den Märkten mittlerweile als Risiko-Papier. Kursverlust von 50 Prozent – seit Beginn der Ölpest! Kleine Kurssprünge werden meist gleich wieder mit Stürzen quittiert.
ZOCKER MACHEN SICH DIE TASCHEN VOLL
Ein gefundenes Fressen! Die Strategie der Spekulanten: Sie decken sich ein mit Ausfallversicherungen für BP-Kredite – und die werden immer teurer. So kostet eine Versicherung für einen 10-Millionen-Pfund-Kredit heute etwa 570 000 Pfund – Tendenz: rasch steigend, schreibt die Finanzagentur Bloomberg.
GRUND: Die US-Ratingagentur Fitch senkte die Kreditwürdigkeit des Ölriesen unlängst von „AA“ um sechs Stufen auf „BBB". Im Klartext: Ramschstatus.
FOLGE: Für den Konzern wird es immer teurer, sich Geld zu leihen.
Mit jedem Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Ölpest BP das Genick brechen könnte. Die Konkurrenz ist in Lauerstellung.
„Wenn der Börsenwert des Unternehmens unter seinen fairen Wert fällt, könnte BP ein interessantes Ziel für eine Übernahme sein", sagt Ölexperte Steffen Bukold vom Branchendienst Energy-Comment.
FAHRPLAN FÜR ÖLPEST-ZAHLUNGEN
Wie man den Forderungen von US-Regierung und Opfern begegnen will, darüber ist man sich bei BP mittlerweile klar. Vorerst!
Die Einzahlung von 20 Milliarden Dollar (16,3 Milliarden Euro) in den US-Fonds zur Entschädigung der Ölpestopfer werde dreieinhalb Jahre dauern, teilte der Öl-Multi mit. Im dritten Quartal werden demnach drei Milliarden Dollar überwiesen, im vierten Quartal zwei Milliarden Dollar. Bis Ende 2013 werde BP 1,25 Milliarden Dollar vierteljährlich einzahlen. Solange der Zahlungsplan läuft, will BP genauso viel Geld beiseite legen.
Noch sprudeln die Einnahmen, teilte BP mit.
Ohne die Belastungen der Ölpest rechnet der Konzern in diesem Jahr mit mehr als 30 Milliarden Dollar aus der Förderung und Produktion. Im vergangenen Jahr waren es 24,8 Milliarden Dollar.
Was die Öl-Katastrophe den Konzern letztlich kosten wird, steht in den Sternen. Sicher ist: In den USA droht eine beispiellose Klagewelle. Eine enorme Belastung für den Multi und ein Unsicherheitsfaktor für die Märkte.
#838

Ist doch so locker durchschaubar, und ohne jeglichen Zweifel absolut unabhängig bzw. neutral, was von diesen Schmiergeldempfängern kommt

Gruß
Jogi
#839
hoffentlich stellt er sich zur abwechslung mal nicht sau doof an. anstatt dem 0815 gelaber wie "ich bin unendlich traurig, und das ist eine katastrophe" sollte er die eier haben, und einfach mal sagen, dass er sich dumm angestellt hatte bei seinen äußerungen, dass man alles mögliche tun werde, aber auch, dass man die schuld nicht allein tragen werde.
dazu kann ich jeden interessierten nur bitten, sich diesen artikel, den ich hier vorher gepostet habe, durchzulesen.
http://www.thisismoney.co.uk/news/article.html?in_article_id…
#840
Für mich ist der auch nicht mehr tragbar und seine Ablöse wäre ein Gewinn für BP.
Auch gehört Hayward noch zur alten Garde einer unguten Firmenphilosophie, noch als Impfung von seinem Vorgänger verabreicht. Man kann sich auf wiki die Historie und Geschichte als Werdung von BP von der Gündung bis in unsere Zeit durchlesen und liest in den Texten von unzähligen schwersten Unfällen, bei denen sämtlichst und immer wieder maßgebliche Sicherheitsdefizite die Ursache waren.
Eine geizige Kostenstruktur ... nur, sie war eben immer ein Sparen am falschen Ende.
Und auch aktuell ist es ja wieder so, denn die verbaute Qualität der Sicherheitsventile und Schieber war mangelhaft. Das ist Direktive der Unternehmenslenker und somit klar Haywards Verantwortung.
#841
Wiki muss ich ma durchlesen. Ich wundere mich nur dass keine Rücktrittsforderungen aufkommen.
Und wie erwähnt ne Info wie es mit der Verteilung der Kosten aussieht wäre auch sehr informativ. In der Schusslinie einzig und allein BP!
#842
http://www.thestreet.com/story/10786199/1/bp-ceo-live-blog-g…
bin dann nicht da, kann mir aber auch gerade nicht ganz vorstellen, was da in dem live feed gepostet werden soll

#843
1) bp streicht dividende und kommt obama entgegen mit dem 20 mrd fund
2) obama feiert das als sieg, obwohl wahrscheinlich bp auch irgendwelche vorteile davon hat, die nun logischwerweise nicht publik gemacht werden, vielleicht etwas wie eine obergrenze bezüglich der haftbarkeit, oder die einbeziehung anderer firmen, oder oder oder, gibt da ja wirklich viel
3) der springende punkt ist nun, dass bp, die ja nun über 4 jahre relativ stetige ausgaben haben (für den 20-mrd-fond), nun ihre ausgaben dafür vom gewinn abziehen kann, und sich ja so quasi die steuern spart/reduziert. also garnicht so schlimm, wie es auf den ersten blick aussieht. für beide (obama/bp) gut, bp wird öffenltich bestraft, kann damit aber ganz gut leben) gut, win/win.
bei den strafverfahren, die noch kommen werden (und die wie oben beschrieben nun glimpflich ablaufen könnten), kann sowas natürlich nicht passieren, aber bei den fondausgaben sehr wohl.
#844
Warum BP aber scheinbar (!) alles abnickt, was von ihnen Verlangt wird erklärt der Artikel nicht. Dass sie das erstmal tun und später von den anderen Firmen nennenswerte Beträge zurück bekommen wage ich zu bezweifeln.
#845
'unguter Firmenphilosophie' ...ich lach mich schlapp. Was Unfälle und Sicherheitsdefizite angeht, sind andere scheints auch nicht besser:
Zitat aus einem Bericht über Nigeria, der heute bei der NYTimes online erschienen ist:
"It was only a few weeks ago, they say, that a burst pipe belonging to Royal Dutch Shell in the mangroves was finally shut after flowing for two months: now nothing living moves in a black-and-brown world once teeming with shrimp and crab.
Not far away, there is still black crude on Gio Creek from an April spill, and just across the state line in Akwa Ibom the fishermen curse their oil-blackened nets, doubly useless in a barren sea buffeted by a spill from an offshore Exxon Mobil pipe in May that lasted for weeks."
http://www.nytimes.com/2010/06/17/world/africa/17nigeria.htm…
...und der letzte Satz ist sehr bezeichnend:
“We don’t have an international media to cover us, so nobody cares about it,” said Mr. Mbong, in nearby Eket. “Whatever cry we cry is not heard outside of here.”
#846
selbst wenn sie verurteilt werden, muss die strafe nicht "riesig" sein, und sie müssen auch nicht alleine verurteilt werden.
der artikel erklärt aber sehr wohl, dass obama kein wirkliches interesse an einer kranken bp haben kann, sondern nur den populismusvorteil. und den hat er auch, wenn bp nur vordergründig alles abnickt, und die "volle" schuld trägt.
#847
Die ganze Welt hat jetzt endlich irgendeinen Anhaltspunkt....eben diese "20 Milliarden".
Die Zocker können/dürfen wieder massivst zuschlagen!!

#848
Da ich der meinung bin dass man hier gutes geld in den nächsten monaten verdienen kann, ein paar Aktien ins Depot zu nehmen, ist sinnvoll.
#849
wen kümmern Millionen an toten Fischen...
keiner trägt die wahre Schuld...
ist nix passiert...
alles wird wieder irgendwann blitzblank...
Obama ist ein Held
BP ist Opfer einer ständigen Schmutzcompaigne..
böse böse böses Volk
muss zahlen zahlen zahlen


#850
Finanzprofis sagen BP große Zukunft voraus
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701269,00.h…
Denke auch, dass ein paar BP Aktien sich ganz gut im Depot machen. Wäre allerdings auch dafür, dass Hayward seinen Hut nimmt, um auch hier noch ein Signal zu setzen.
#851

Ach ja, seit der Finanzkrise sind Mrd.-Beträge ja nix mehr...

Ich habe auch wenig Zweifel daran, dass die US-Justiz ihren patriotischen Pflichten nachkommen und die richtigen Schuldigen verurteilen werden.
BP wird seine Urteile kassieren, nur ist das übliche Verfahren, dass solche Prozesse lange dauern und Schandenersatz am Ende gezahlt wird.
Nicht dass ich das für moralisch und gut halte, ist einfach nur eine Beobachtung und es wundert mich eben, dass BP scheinbar so handzahm agiert.
#852
Rufmord-Kampagnen haben eine andere Qualität ... und da sei man dann an Obamas martialisches Auftreten in den Letzten Tagen erinnert aber auch z.B. an den offenen Brief eines schmähenden Verrisses einiger Demokraten als Feldzug gegen BP im Netz und in sonstigen Medien. Das ist schon Rechenbar als Aufkommen für BP und kann arge Befürchtungen auslösen.
Nun gibt es den Deal. Obamas innenpolitisches Punkten für seine pers. Umfragewerte (seht her, der Fonds steht ..mein Einsatz war das) und im Gegenzug wird BP wieder medienfreundlicher Umgang zugesichert.
Denn von Gesetzeswegen konnte man ja nicht wirklich ... da stehen die 75 Millionen Dollar Haftungsgrenze für Umweltschäden als oberster Grenzwert und somit mit dem Gegenwert einer Portokasse für BP.
Was Gesetze nicht hergeben, schon gar dann, wenn sie nicht zu ändern sind, das können ja Kampagnen u.U. schaffen.
Nun verhindert der vereinbarte Fonds die Kamapagnen. Deal.
#853
muss die strafe nicht "riesig" sein, und sie müssen auch nicht alleine verurteilt werden
ach so, wer denn noch außer BP ??
BP: Ölpest wegen 10 Millionen Euro Einsparungen
Verfasst von Marc Stoermer am 16. Juni 2010
Vor dem US-amerikanischen Kongress musste sich jetzt die Führung von BP für die Ölkatastrophe verantworten.
Dabei ist herausgekommen, dass BP zum Schutz des Rohres nur billigen Beton als Schutzhülle verwendet hatte. Außerdem seien nur sechs statt der vorgeschriebenen 21 Stützen für die Rohre der Bohrung verwendet worden. BP konnte durch diese Maßnahmen zehn Millionen Euro einsparen.
BP: Ölpest wegen 10 Millionen Euro Einsparungen
Verfasst von Marc Stoermer am 16. Juni 2010
....
Vor dem US-amerikanischen Kongress musste sich jetzt die Führung von BP für die Ölkatastrophe verantworten.
Dabei ist herausgekommen, dass BP zum Schutz des Rohres nur billigen Beton als Schutzhülle verwendet hatte. Außerdem seien nur sechs statt der vorgeschriebenen 21 Stützen für die Rohre der Bohrung verwendet worden. BP konnte durch diese Maßnahmen zehn Millionen Euro einsparen. Angesicht der drohenden Schäden, die mittlerweile in den Medien teilweise auf 60 Milliarden US-Dollar geschätzt werden, ein Kleingeld.
Wenn BP an der gesunkenen Bohrinsel „Deepwater Horizon“ zehn Millionen Euro durch den freizügigen Umgang mit den Sicherheitsmaßnahmen einsparen wollte muss man sich die Frage stellen, bei wieviel Bohrinseln BP diese Sparmaßnahmen noch umgesetzt hat und wo eventuell weitere Zeitbomben der Ölmultis ticken könnten
http://www.finanzzeug.de/archives/bp-oelpest-wegen-10-millio…
#854
Und die gute DWS



#855
....ach so, wer denn noch außer BP ??
-----------
Hier Antwort:
Der britische Mineralölkonzern BP war versichert, da bin ich mir ziemlich sicher. Solche Großrisiken tragen Versicherer vor allem General Re, Swiss Re, Munich Re etc. also Rückversicherer!!!
DENN durch die Tiefbohrungen nach Öl kommt es immer wieder zu Pannen und alle wissen, dass sich mit steigender Wassertiefe das Risiko von Unfällen erhöht: Darum hatte BP einen vollständigen Versicherungsschutz sowie andere Ölförderfirmen.
#856
steht alles hier:
wer zu faul zum lesen ist, kann keine antwort auf solch komplexe tatbestände erwarten...
http://www.thisismoney.co.uk/news/article.html?in_article_id…
Hi schnitty, ich habe mir sehr wohl o.g. Bericht durchgelesen.
Jedoch die USA als ebenso schuldig anzusehen,wie der Autor es darstellt, weil es den höchsten Ölkonsum hat, ist typisches Abwelzen auf andere.
Moralisch gesehen tragen alle Industrieländer Mitschuld.
Doch hier geht es nicht um moralische Schuld, sondern um gefährliche ( kriminelle ?) Sparmassnahmen am falschen Ende und Nichteinhaltung vorgeschriebener Sicherheitsleistungen , welche nun leider auch Menschenleben gekostet haben.
Lies Du Dir doch diesen Bericht mal durch
http://www.finanzzeug.de/archives/bp-oelpest-wegen-10-millio…
#857
die Presse reagiert sehr positiv auf den heute geschlossenen Deal!
Das freut mich denn ich bin vorgestern rein,
1. Ich bin mir sicher das BP das Risiko gedeckt hat und sowas versichert hat, komisch nur, dass man da bis jetzt noch nichts gehört hat, wen von den Großen REVers. es getroffen hat...
@schnitty: der Gedanke mit den Steuern umgehen für die 20 Mrd. gefällt mir !!
und ja, ich glaube auch, dass der Deal heute noch iwelche Details enthält, wo BP von profitieren wird..Unser CEO war so kleinlaut die letzte Zeit, das kennt man von solchen Machtmenschen kaum..
Warum er noch nciht weg ist ? Weil er intern ein Riesen Ansehen genießt, hat sich hochgearbeitet, von ganz unten, einer aus Ihren reihen. Ich denke aber, dass er nachdem das Loch definitiv zu ist und das alles in ruhigerem Fahrwasser abläuft, selbst den Hut nehmen wird. Das sind Engländer, also Gentleman, die wissen, wann es Zeit ist zu gehen..
Allen investierten kann ich nur gratulieren und euch viel Spaß mit BP in den nächsten 5 Jahren wünschen, bei 10 € spendier ich ne Pulle!
#858
Das ist klar, aber die werden nicht strafrechtlich verurteilt, oder? Hier sind, abgesehen von den Umweltschäden Menschen ums Leben gekommen. BP hat fahrlässig gehandelt, wie weit da die Versicherer eintreten...?
es ging mir um diese Äußerung von schnitty
und sie müssen auch nicht alleine verurteilt werden
Das Thema ist schon schwere Kost und jeder macht sich seine Gedanken dazu.
Gruß binde
#859
warum wird ein kaputtes blowup ventil ausgeliefert???
das ist als wenn mir vw einen touran ohne bremsen verkauft
und dann ist in meinen augen vw
schuldwenn ich meine ölfelder in meinem land ausbeuten lassen will, muß ich doch als grundbesitzer mich mit der gefahr auseinanderseten und ggf mittel für einen unfall in der hinterhand haben. ich muß das risiko doch gekannt haben nur es will keiner wahr haben
warum darf bp sich selber die sicherheitszertifikate ausstellen und die ölfreaks von unserem farbigen präses nicken einfach alles ab ohne dies zu überprüfen???
wenn ich als arzt ne op durchführe und der oberarzt unterschriebt am ende den bericht und nickt ihn ab, hat er die arschkarte

und so weiter... das spiel kann men endlos weiterspielen! ich finde es eine frechheit, dass hier nur eine firma an die wand gedrückt wird, obwohl unser ach so grüner / farbiger präses selber genug scheiße am bein kleben hat. er hat doch selber seinen saustall nicht im griff gehabt und die haben sich üppppppigste gehälter eingefahren!
ich hätte gerne einen fairen prozess, aber das geht leider nicht in den usa

was die zahlung betrifft, so sind 20 mrd auf 4 jahre verteilt wirklich kein genickbruch, obwohl es in meinen augen volkommend ausreichend ist!!! das ist etwas weniger als nen quartalsgewinn pro jahr und fair für alle seiten...
#860
Nahm BP die Katastrophe in Kauf?
Es ist ein ungeheurlicher Vorwurf: Die Ölfirma BP habe von einem nicht sicheren Ventil an ihrer Ölplattform "Deepwater Horizon" gewusst - und nichts dagegen unternommen. Das berichtet die "Washington Post" und beruft sich dabei auf einen Brief, den ein BP-Verantwortlicher im Oktober 2004 unterschrieben haben soll.
Unsicheres Ventil bewusst eingesetzt?
Demnach habe BP bewusst in Kauf genommen, dass die Sicherheit des Bohrlochs im Golf von Mexiko nicht besonders hoch war. Das betroffene Ventil sollte eigentlich das Loch bei einer Explosion verschließen, damit kein Öl auslaufen kann. Doch in der Bohrplattform war nur ein vorläufiges Ventil eingebaut. Der Konzern habe sich dafür entschieden, dieses so zu lassen, statt es durch ein beständiges, sicheres Ventil auszutauschen, schreibt die "Washington Post". Bei der Explosion auf der Ölplattform "Deepwater Horizon" hatte das Ventil nicht funktioniert, seitdem fließen täglich Hunderttausende Liter Rohöl in den Golf von Mexiko und verschmutzen Meer und Küste.
In dem der Zeitung vorliegenden Brief schreibe der Plattform-Betreiber Transocean: BP habe mit einer geleisteten Unterschrift akzeptiert, dass das provisorische Ventil die Widerstandskraft des Sicherheitssystems vermindere und damit die Risiken erhöhe. Ein BP-Sprecher sagte der "Washington Post" dagegen, Transocean sei allein für die Änderungen am Bohrloch verantwortlich.
http://www.tagesschau.de/ausland/oel148.html
#861
hat jemand gewusst, dass die sich neues Geld durch eien Anleihe verschaffen wollen ?
#862
#863
#864
von Schnitty, am 17.06.10 - 16:36:
3) der springende punkt ist nun, dass bp, die ja nun über 4 jahre relativ stetige ausgaben haben (für den 20-mrd-fond), nun ihre ausgaben dafür vom gewinn abziehen kann, und sich ja so quasi die steuern spart/reduziert. also garnicht so schlimm, wie es auf den ersten blick aussieht. für beide (obama/bp) gut, bp wird öffenltich bestraft, kann damit aber ganz gut leben) gut, win/win.
- Lese zwischen den Zeilen.
BP kann aktuell aufgrund der öffentlichen Presse, der einseitigen öffentliche Presse, nicht anders agieren als sie es bereits tun ! Jede Antwort ist momentan falsch die BP aktuell geben mag. Aus diesem Grund i.V. mit den biologischen, historischen Faktoren, Fundamentalfaktoren, Bilanzen und ersten Rufen nach Aufhebung des 6 monatigen Bohrstopps, etc.
Guter Gedankengang und den Rest kombiniert sich jeder gute Spekulant selbst !
#865
Dieser Beitrag wurde moderiert. Grund: Spammposting
#866
#867
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,701409,00.h…
#868
zeit zum nachkaufen ?
#869
#870
Auf dem Golfstrom schwimmt das Öl
und der Golfstrom fließt ins Meer
und das Öl verpestet die Umwelt
und die BP Aktkie stürzt hinterher
Schalala
#871
ich bin von der sache her überzeugt in drei jahren auf der höhe der boomzeit der konjunktur, wenn der ölpreis schön hoch ist, werd ich die teilchen für ein vielfaches loswerden...
#872
HEUTE IST ZAHLTAG!!!!
#873

sausebraus2000
#874
Interessant war die Aussage vom Finanzminister von Louisiana.
BP zahlt 20 MRD das ist gut, der Schaden kann aber auf 40 oder 100 MRD betragen. Der könnte zu dne Panikpropheten hier im Thread gut dazu passen. Nichts genaues weiss man nicht, that´s fact. Aber überhaupt mit so Zahlen zu jonglierne mMn unseriös.
BP würde ich aktuell nicht nachkaufen,.........weiteres Abtauchen ist immer noch gut möglich,.denn Loch ist immer noch offen. Sollte es weiter runter gehen könnte ich mir das opfern von T.H. was überfällig ist gut vorstellen um zu beruhigen.
Und für ein vielfaches BP in 3 Jahren verkaufen,...halte ich auch für irreal, denn wo war denn das Top?
#875
Aktuelle News:
Washington (Reuters) - Der US-Bundesstaat Louisiana schätzt, dass sich die Umwelt- und Wirtschaftsschäden durch die Ölpest im Golf von Mexiko auf 40 bis 100 Milliarden Dollar belaufen könnten.
Der geplante Entschädigungsfonds sei zwar ein Anfang, sein Volumen von 20 Milliarden Dollar reiche aber vermutlich nicht aus, sagte Louisianas Schatzmeister John Kennedy am Donnerstag Reuters Insider TV.
Der britische Energiekonzern BP hatte am Mittwoch auf Druck der US-Regierung zugestimmt, diese Summe in den Fonds einzuzahlen, mit dem unter anderem Aufräumarbeiten finanziert werden sollen.
Quelle: http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE65H00Z2010061…
Dann träumt mal schön weiter davon, dass alles garnicht so schlimm ist.
#876

Absolut unseriös!
Jogi
#877
kein fischer kann jemals wieder arbeiten, alle hotels bleiben leer, alle fische werden sterben. usw...
Dann träumt mal schön weiter davon, dass alles garnicht so schlimm ist. Keks
du hast ja schon für donnerstag den riss der 4 euro prognostiziert.
fail. bin mit meinen 4,3 vom dienstag zufrieden, nachgelegt wurde und wird nicht.
#878
Habe jahrelang bei der Konkurrenz gearbeit, selten konnte ich bei einem Investment so ruhig schlafen wie bei diesem. (den moralischen Standpunkt leider ausgenommen, aber wenn BP boykottiert wird hilft das auch niemandem). Ich in kein Zocker der Pusher, sondern kaufe nur Sachen mit mindestens mittelfristigem Horizont.
#879
#880
nur dass ich bei benannten kursen die tage eingestiegen bin, und jeder der die tage eingestiegen ist, hat halt auch diese kurste realisiert...
ist eigentlich ganz einfach gewesen
#881
Roubini Global Economics
Ölpest kostet 100.000 Jobs
Die Ölpest im Golf von Mexiko wird nach Einschätzung von Sandra Navidi von Roubini Global Economics spürbare Auswirkungen auf die US-Wirtschaft haben. Wenn auch keine Rezession dadurch ausgelöst werden dürfte, kostet die Katastrophe Wachstum und Jobs.
Sandra Navidi, Roubini Global Economics, im Gespräch mit Jens Korte.
Das US-Wachstum dürfte Navidi zufolge durch die Ölkatastrophe um bis zu ein Prozentpunkt geringer ausfallen. Besonders betroffen ist die Öl -und Gasbranche, die Touristik und die Fischerei, darüber hinaus dürfte die Katastrophe auch Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft haben.
Unter den Ölkonzernen sind neben BP die Rivalen der Briten betroffen, da verschärfte Regeln für Tiefseebohrungen die gesamte Branche betreffen dürften. Zudem könnte die Branche unter Investoren wegen der Unsicherheit über neue gesetzliche Schranken gemieden werden.
Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt schätzen das Ökonomenteam um Nouriel Roubini derzeit auf einen Jobverlust von rund 100.000 Stellen. Noch ist das Ölleck nicht geschlossen, daher sind endgültige Zahlen noch nicht absehbar.
#882
Das stimmt, und wenn du ehrlich bist war es auch bereits sehr nahe dran. Was die Aktie letztendlich davor bewahrt hat war, dass nach der Unterredung mit Obama marketingtechnisch gekonnt der Eindruck vermittelt wurde, es ist jetzt alles wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Aber die Katastrophe ist am Laufen, und das wahre Ausmaß am Ende noch von niemandem abschätzbar. Jegliche Deckelung des Kostenausmaßes ist daher unseriös.
#883
Heute ist Zahltag, also nicht vergessen BP-Aktien im Laufe des Tages zu verkaufen!!!
#884
2010 wurden mit Corexit EC9500A und Corexit EC9527A Dispergatoren in bis dahin nicht gekanntem Umfang vom Ölkonzern BP zur Bekämpfung der aus der Havarie der Offshore-Ölbohrplattform Deepwater Horizon resultierenden Freisetzung von Rohöl im Golf von Mexiko eingesetzt. Umstritten war der Einsatz insbesondere wegen der im Vergleich zu anderen Dispergatoren hohen Ökotoxizität der Mittel.
Widmen wir unsere Aufmerksamkeit zuerst dem Begriff Ökotoxizität:
Ökotoxikologie, auch Umwelttoxikologie oder ökologische Toxikologie genannt, ist eine fächerübergreifende Wissenschaft, die sich mit den Auswirkungen von Stoffen auf die belebte Umwelt befasst. Dabei finden Methoden und Aufgabenstellungen der Biologie, Toxikologie, Umweltchemie und Ökologie eine Anwendung.[2]
Nach den Zulassungsdaten der Environmental Protection Agency sind Corexit EC9500A und EC9527A giftiger und weniger effizient als Dispergatoren anderer Hersteller. Corexit EC9500A erreicht bei Rohöl der Sorte South Louisiana eine Wirksamkeit der Dispergierung von 54,7 Prozent, Corexit EC9527A eine von 63,4 Prozent, während mehrere andere Produkte ca. 90 bis 100 Prozent erreichen. Die letalen Konzentrationen LC50 für den Neuweltlichen Ährenfisch Menidia und die Schwebegarnele Mysidopsis liegen zwischen 2,6 ppm und 6,6 ppm gegenüber 25 ppm bis 57 ppm bei einem der wirksameren bzw. 58,4 ppm bis 100 ppm bei einem vergleichbar wirksamen Produkt.[1]
Die Letale Dosis, also die für diese Arten tödliche Dosis ist sehr gering und diese Nahrungsgrundlage der Fischwelt wird sozusagen Fahrlässig exikutiert. Werfen wir einen kurzen Blick auf die Fundamentaldaten:
Corexit: Wirkungsgrad zwischen 55% und 64%. 2,6 – 6,6 Liter Corexit verursachen eine letale Dosis auf 1.000.000 Liter Wasser
Alternative1: Wirkungsgrad zwischen 90% und 100 %. 25 – 57 Liter verursachen eine letale Dosis auf 1.000.000 Liter Wasser
Alternative2: Wirkungsgrad zwischen 55% und 64 %. 58,4 – 100 Liter verursachen eine letale Dosis auf 1.000.000 Liter Wasser
Wenn man hier jetzt noch den Wirkungsgrad berücksichtigt, ist das Vorgehen von BP nicht nur unverständlich, sondern völlig unverantwortlich.
Bis zum 5. Mai 2010 wurden rund eine Million Liter Chemikalien eingesetzt, um den Ölteppich aufzulösen. Das Gemisch namens Corexit 9500 sollte das Öl tief unter Wasser dispergieren, so dass es nicht an die Oberfläche steigt und es weniger wahrscheinlich ist, dass es an Land geschwemmt werden kann. Auf diese Weise wird das Öl in der Tiefsee verteilt und erscheint weniger sichtbar an der Oberfläche. Es wurden bereits mehrere Lagen von Öl tief unter der Wasseroberfläche entdeckt, eine hiervon mit einer Fläche von 80 Quadratkilometern. Die Ölschwaden hätten eine Höhe von etwa 100 Meter.[3]
Nehmen wir jetzt diese Zahlen als Grundlage für ein Rechenspiel:
1Million Liter Corexit (+ bis heute) wurden eingeleitet 4 Liter im Mittel ergeben eine letale Dosis auf 1 Million Liter Wasser = 250.000.000 m³
Fazit: Es ist unglaublich, was sich dort direkt vor unseren Augen abspielt. BP nimmt eine Katastrophe in kauf, die jede Vorstellungskraft sprengt, wissend, dass es wesentlich bessere Alternativen gibt. Zuerst wird die USA die direkten Folgen zu spüren bekommen, allerdings reden wir von einem Ökologischem Kreislauf, der auch bei uns an die Tür klopfen wird. Es gibt noch viele weitere Dinge zu beachten, die in direktem Zusammenhang mit der Katastrophe stehen, allerdings werden diese wegen dem Umfang in eigenen Artikeln beleuchtet werden. Ich befürchte, dass dieses Ereignis folgen ungeahnter Quantität für die Menschheit haben wird. Die US-Regierung hat sich durch Untätigkeit zum Mittäter an diesem Desaster gemacht und zumindest hierfür, wird Obama in die Geschichte eingehen. Das Einzige, was mich beruhigt, ist die Tatsache, dass die Natur, wenn der Mensch erst weg ist, sich irgendwann regenerieren wird.
Das Gesehene, das Gelesene und in Gesprächen erarbeitete, erfüllt mein Herz mit sehr großer Trauer. Ich hoffe, dass die Natur uns diesen Raubbau an Ihr vergeben wird.
Sehr zu empfehlen ist in diesem Zusammenhang folgender Artikel : Russische Wissenschaftler warnen USA vor toxischem Corexit-Regen
Carpe diem
#885


#886
#887
#888
#889
#890
Wer ist schon so planlos und kann mit 20k spekulieren.
Das ist nicht mutig sondern ausgesprochen dumm
#891

bei nem depotwerd von ner Mio. kann man aber definitiv 20k mit bp traden.. aber ja, das verhältnis muss stimmen
#892

Übrigens werde heute Bank of Ireland beobachten, hab schon kleine posi gekauft - nachkaufen/einsammeln ist angesagt!!!
Grüße
#893
Hier habe ich € 20 Tsd ( € 4,10 per shares)bestens investiert!!!
???

Ich hasse es wenn Leute sich besser darstellen als es ihnen zusteht.....
#894
mal abgesehen davon, dass da eh kein richtiger satz dabei rauskommt (company, company), er nicht richtig rechnen kann (5000*0,4*0,75=7000), und auch noch (angeblich) mit dem geld anderer spekuliert, sollte man lieber schauen, wie weit der aktuelle abverkauf bei bp läuft.
der nächste anstieg sollte nämlich ein ausbruch aus dem abwärtstrend sein, und dann könnte richtig momentum aufkommen.
#895
Moody's schlägt erneut zu
BP-Rating sinkt und sinkt
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist ein herber Schlag für die Kreditwürdigkeit von BP. Nun senkt Moody's bereits zum zweiten Mal das Rating des Ölkonzerns - diesmal von Aa2 auf A2. Bei Fitch liegt das Rating bereits bei BBB.
Die Kosten der Katastrophe steigen mit jedem Tag.
Angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko gerät der Ölkonzern BP von Finanzseite weiter unter Druck. Gleich zwei Ratingagenturen senkten ihre Noten für die Kreditwürdigkeit des Unternehmens. Die Agentur Moody's tat dies bereits zum zweiten Mal und vergab diesmal eine gleich drei Stufen niedrigere Note.
Moody's senkte die Note von BP von Aa2 auf A2. Die Ratingagentur begründete diese Entscheidung mit den sich "verschlimmernden Auswirkungen" der Ölkatastrophe nach dem Sinken der BP-Ölplattform "Deepwater Horizon". Die Kosten durch die Umweltschäden des auslaufenden Öls beeinträchtigten die gesamte Finanzlage des Konzerns, erklärte Moody's. Die Agentur hatte die Note des Ölkonzerns erstmals Anfang Juni herabgesetzt.
Zuvor hatte Standard & Poor's als letzte der großen Ratingagenturen die Noten für die Kreditwürdigkeit von BP gesenkt. S&P begründete die Entscheidung mit den "Herausforderungen und Ungewissheiten", vor denen BP wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko stehe. Die Ratingagentur stufte BP von AA- auf A ab. Erst zu Wochenbeginn hatte die Ratingagentur Fitch zum zweiten Mal die Kreditwürdigkeit des Unternehmens abgesenkt - um sechs Stufen auf BBB.
BP hatte auf Druck der US-Regierung 20 Milliarden Dollar für einen Entschädigungsfonds zugesagt. Moody's warnte, die Kosten möglicher Strafverfahren könnten noch deutlich höher ausfallen
#896
die begründung mag ja plausibel sein, allerdings hätte man die abstufung dann schon vor wochen vornehmen MÜSSEN, und nicht erst jetzt, wo die aktie dabei ist sich zu erholen.
wird zeit, dass europa mit einer ratingagentur aufkommt, die marktmechanismen derzeit sind gefährliche selbstläufer, in beide richtungen. solche inkonsequenten ratings sollten bestraft werden.
#897
#898
Wende dich bitte vertrauensvoll an den Top-Investor sstuce hier im Thread
@schnitty.
Jaja die lieben Rating Agenturen,.gerade jetzt wo etwas mehr Klarheit herrscht. Wer weiss welche Strategien die momentan verfolgen. Ratingagenturen haben sich ja auch beim raten von Produkten im Zusammenhang mit faulen Immocredit mit Ruhm bekleckert, alles Gangster. Und ne europäische wird genauso agieren. Money makes the world go round;-)
#899
#900
#901
...sitzen zwei Taliban vorm Sonnenuntergang; fragt der eine:
"Wo ist eigentlich Osama Bin Laden? Habe ihn schon lange nicht mehr gesehen."
sagt der andere:
"Der treibt sich irgendwo am Golf von Mexiko herum. Als BP-Ingenieur"


#902
http://seekingalpha.com/article/210783-should-bp-get-a-bailo…
#903
nach einer Schätzung von Goldmann Sachs schlägt jedes ausgelaufene Barrel Öl mit 40 000 Dollar für Säuberung und Entschädigung zu Buche. Nach jüngsten Schätzungen sind bis zu 9,5 Mio. Liter Öl täglich ausgelaufen. Ein Barrel müssten so um die 159 L. Rohöl sein. Dürften also grob überschlagen ca. 60.000 Barrel am Tag sein. Dies kannst Du dann bis ca. August durchrechnen - sofern Bp das Leck bis dahin dicht bekommt. Selbst bei den niedrigste auf wissenschaftlichen Analysen beruhende Schätzungen von nur 20.000 Barrel ist mit 20 Mrd nichts erledigt.
Institutionelle Anleger meiden die Aktie wie der Teufel das Weihwasser, ansonsten würden sie sich schon bis zum St. Nimmerleinstag eingedeckt haben und der Kurs würde nicht hier stehen. Letztlich hat der Markt immer Recht und es waren gerade die Institutionellen und nicht zittrige Kleinanleger, welche hier abgegeben haben.
Ich wünsche wirklich jedem Glück der angelegt hat. Für mich steht aber die Möglichkeit von ein paar Prozent Gewinn zur Wahrscheinlichkeit weiterer erheblicher Kursstürze in keinen Verhältnis.
Ps. und für diejenigen die hier im Thread gerne andere als Pusher und Basher beschimpfen - mal ganz ehrlich - es glaubt doch wohl wirklich niemand ernsthaft, dass die Kurse hier im Thread gemacht werden.

Gruss Dorje
#904
Aber ich dachte die Kurse werden hier
gemacht;-)
#905
Seit Beginn verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hagelt es gegen BP-Chef Tony Hayward (53) nur so an Kritik und Vorwürfen. Am Donnerstag noch hatte Hayward vor dem US-Kongress schwere Fehler zugegeben. Doch seine Reue kam zu spät – der BP-Chef musste das Krisenmanagement im Kampf gegen die Ölpest aufgeben!
Seitdem Die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 20. April explodierte und täglich Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko fließen, doktert der britische Konzern mehr schlecht als recht an der Beseitigung der Katastrophe: Mehrere Versuche mit Auffang-Behältern scheiterten, ebenso die „Top-Kill“-Methode, bei der dickflüssiger Schlamm in das Bohrloch gepresst wurde, um es zu verstopfen. Lange versuchte Hayward, den Ernst der Lage herunterzuspielen, ebenso die Menge des austretenden Öls. Dafür bekam der BP-Chef jetzt die Quittung!
Einen Tag nach seiner Anhörung vor dem US-Kongress, bei der ihn die Abgeordneten sehr scharf angingen, wurde Hayward von seinem Posten als Krisenmanager abgezogen. Diese Aufgabe wird ab sofort Robert Dudley übernehmen, ein anderer Vertreter des BP-Managements.
Das sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Mineralölkonzerns, Carl-Henric Svanberg, am Freitag dem Fernsehsender Sky News. Dudley war erst kurz zuvor als Chef einer neuen BP-Abteilung für Katastrophenmanagement ernannt worden.
Hayward werde das tägliche Management der Ölpest an Dudley übergeben und „mehr zu Hause sein“, sagte Svanberg dem britischen Fernsehsender.
Diese Entscheidung dürfte Hayward wohl nicht besonders ungelegen kommen, hatte er doch im Zuge der Ölkatastrophe geklagt, er wolle „sein altes Leben wiederhaben“.
Die Angehörigen der elf Arbeiter, die bei der Explosion ums Leben kamen, hatten auf diese Äußerung äußerst empört reagiert.
Wenn es nach US-Präsident Barack Obama ginge, wäre Hayward sowieso schon weg vom Fenster: In der vergangenen Woche sagte er, er hätte Hayward „längst gefeuert“.
Obamas Druck auf BP lässt nicht nach. BP-Aufsichtsratschef Carl-Henrik Svanberg musste nach einem wenig freundlichen Treffen mit dem US-Präsidenten im Weißen Haus jetzt seine Teilnahme an der Hochzeit des Jahres absagen.
Bis zuletzt hatte der Schwede dafür gekämpft, noch rechtzeitig zur Trauung von Kronprinzessin Victoria und Daniel Wrestling in seine Heimat zurückkehren zu können. In einem schwedischen TV-Sender sagte Svanberg am Freitag mit finsterer Mine an, dass er die Teilnahme an der Hochzeit „leider absagen muss“. Stattdessen will Svanberg am Wochenende an den Golf von Mexiko reisen.
Die Zeit drängt. Während Haywards Anhörung war ans Licht gekommen, dass das schwarze Gift noch vier Jahre lang ins Meer strömen könnte, sollte es BP nicht gelingen, das Leck endlich zuverlässig zu stopfen..
#906
HB DÜSSELDORF. Der in der Kritik stehende BP-Chef Tony Hayward gibt die Leitung im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko ab. Das berichtete Sky TV unter Berufung auf den BP-Vorsitzenden Carl-Henric Svanberg. Hayward hatte Anfang der Woche auf Druck von Präsident Barack Obama der Einrichtung eines 20 Milliarden Dollar schweren Fonds zugestimmt, mit dessen Hilfe die Folgen der Ölpest beseitigt werden sollen.
Haywards Aufgabe soll nach Angaben von Svanberg nun BP-Manager Robert Dudley übernehmen. Hayward sei „direkt nach der Explosion dorthin gefahren und hat unsere Reaktion seither angeführt“, sagte Svanberg im Interview. „Ich denke, jeder hat geglaubt, dass wir damit schneller fertigwerden könnten und er dann wiederkommen könne“. Hayward werde das tägliche Management der Ölpest an Dudley übergeben und „mehr zu Hause sein“, sagte Svanberg.
Handelsblatt
Ölkatastrophe: Wer zu den Beteiligten gehört
Am Desaster im Golf von Mexiko haben neben BP auch andere Unternehmen Anteil. Wer dazugehört.
Seit acht Wochen steht BP-Chef Tony Hayward unter schwerem Beschuss, am Donnerstag musste er sich einem Kreuzverhör stellen: Zum ersten Mal seit Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko trat Hayward vor einem Kongressausschuss auf. Dort entschuldigte er sich für die Katastrophe, „die niemals hätte geschehen dürfen“, er nannte den Unfall „schrecklich“ und versprach, die Sache „in Ordnung zu bringen“. Hayward gab auch zu, dass die Sicherheitstechnologien bei Tiefseebohrungen „deutlich“ verbessert werden müssten. BP werde tun, „was wir können, um sicherzustellen, dass das nicht noch einmal passiert“.
Im Ausschuss waren zuvor die Messer gewetzt worden: Der demokratische Vorsitzende Bart Stupak äußerte die Erwartung, dass Hayward in der Anhörung „zerstückelt“ werde. US-Medien sprachen von einem Auftritt vor einem Erschießungskommando. Tatsächlich hagelte es von der ersten Minute an Kritik: Mitglieder des Energie-Ausschusses warfen Hayward in scharfen Worten vor, immer wieder Berichte über Sicherheitsprobleme auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ ignoriert zu haben. Profite seien für das Unternehmen wichtiger gewesen. Außerdem habe BP falsche Angaben über das Ausmaß des Ölaustritts ins Wasser gemacht. Um Geld zu sparen und schneller Gewinne einfahren zu können, habe sich BP wiederholt für billigere und damit riskante Technologien entschieden.
Hayward wurde von lauten Rufen einer mit Öl beschmierten Demonstrantin unterbrochen, als er seine Erklärung verlesen wollte. Die Frau wurde von Sicherheitsbeamten überwältigt und abgeführt.
Im Kampf gegen die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko setzt der angeschlagene Konzern BP indes auf die Hilfe der Banken. Von einem führenden Banker erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Freitag, dass der Energieriese sich bei sieben Kreditinstituten um insgesamt sieben Milliarden Dollar bemühe. Jede der angesprochenen Banken soll danach eine Milliarde Dollar an Krediten bereitstellen. Anfang der Woche hatte sich BP auf Druck der US-Regierung bereiterklärt, einen 20 Milliarden Dollar schweren Fonds einzurichten, um Schadenersatzansprüche zu befriedigen.
Der von der Ölpest am stärksten betroffene US-Bundesstaat Louisiana betrachtet den geplanten Entschädigungsfonds als nicht ausreichend. Die Umwelt- und Wirtschaftsschäden könnten mit bis zu 100 Milliarden Dollar ein Fünffaches der Fonds-Summe betragen, sagte Louisianas Finanzminister John Kennedy Reuters Insider TV. Allein in seinem Bundesstaat summierten sich die täglichen Lohnausfälle für Arbeiter durch die Ölpest auf 100 Millionen bis 150 Millionen Dollar.
Nach Angaben der US-Küstenwache gelang es BP unterdessen, die im Golf von Mexiko täglich abgeschöpfte Ölmenge zu steigern. Am Donnerstag seien mit den zwei Auffangsystemen zusammen knapp vier Millionen Liter abgepumpt worden, sagte Admiral Thad Allen. So viel Öl sei noch nie an einem einzigen Tag aufgefangen worden, seit die Katastrophe vor zwei Monaten ihren Lauf nahm. Täglich sprudeln allerdings immer noch etwa 5,6 Millionen Liter aus dem Bohrloch am Meeresgrund, sagte Allen. Es sei aber nicht auszuschließen, dass es sogar bis zu 9,5 Millionen Liter täglich sein könnten.
Nach der Rating-Agentur Standard & Poor's stufte auch Moody's die Kreditwürdigkeit von BP herunter. Beide Agenturen beurteilen eine Investition in Anleihen des Konzerns nun nur noch mit einer mittleren Note. BP rutschte damit in die dritte Kategorie ab, hält aber noch Abstand zum Ramschstatus. Moody's senkte den Daumen um drei Stufen auf A2, Standard & Poor's um zwei Noten auf A. S&P schloss zugleich eine weitere Senkung der Bonität nicht aus, falls BPs Kosten für Aufräumarbeiten, Entschädigungen und Strafzahlungen steigen sollten. Die Agentur Fitch hatte die Kreditwürdigkeit des Öl-Multis vor kurzem um sechs Noten auf BBB herabgestuft, das ist eine Kategorie unter der neuen Bewertung der beiden anderen Agenturen.
#907
20 Milliarden Dollar will die US-Regierung von BP für die von ihm verantwortete Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Kein Problem für den Öl-Multi. Mögen Skeptiker BP auch schon vor Insolvenz sehen - BP verdient mehr Geld als Apple und Google
HB NEW YORK. BP sitzt auf ausreichend Ölreserven, um die USA im Alleingang zwei Jahre lang zu versorgen. Das Unternehmen hat wenig Schulden für einen Konzern seiner Größe und verdient mehr Geld als Apple und Google zusammen. Als es also auf Druck des Weißen Hauses 20 Mrd. Dollar für die Opfer der Ölpest bereitstellen musste, machten sich die Anleger keine großen Sorgen, dass BP bankrott gehen könnte. Sie zuckten kaum zusammen.
„Eher wird die US-Regierung insolvent als BP“, sagt Bruce Lanni, Analyst bei Nollenberg Capital Partners. Gewiss, der Aktienkurs ist binnen weniger Wochen um die Hälfte eingebrochen, und Kreditgeber verlangen immer höhere Zinssätze. Doch diesmal ist es nicht irgendeine undurchsichtige, abgehobene Großbank, die Probleme hat.
Aus seinen weltweiten Geschäftsbereichen wies BP vergangenes Jahr 17 Mrd. Dollar Gewinn aus - bei Apple waren es 5,7 Mrd. und bei Google 6,5 Mrd. Dollar. Wichtiger noch, das Unternehmen hat in den vergangenen drei Jahren 91 Mrd. Dollar Einnahmeüberschuss aus laufender Betriebstätigkeit erzielt. Es ist nicht überschuldet, wie manche Bank in der Finanzkrise. Und es hat Ölvorkommen von 18 Mrd. Barrel, doppelt so viel wie die USA jährlich verbrauchen.
Bisher hat die Ölpest BP 1,8 Mrd. Dollar gekostet, doch das ist nur ein Tropfen auf einen sehr heißen Stein. Im Fall einer Anklage beispielsweise könnten sich allein die Verfahrenskosten auf -zig Mrd. belaufen.
Fachleute schätzen die Gesamtkosten für BP auf 17 bis 60 Mrd. Dollar. Wenn sich die schlimmsten Annahmen über das Leck bewahrheiten, könnten es über 100 Mrd. sein: Nach einer Schätzung von Goldmann Sachs schlägt jedes ausgelaufene Barrel Öl mit 40 000 Dollar für Säuberung und Entschädigung zu Buche. Nach der mit der US-Regierung getroffenen Vereinbarung setzt BP erst einmal die Dividende den Rest des Jahres aus. Zusammen mit dem Verkauf einiger Vermögenswerte und liquiden Mitteln könnte BP 25 Mrd. Dollar ohne große Probleme auftreiben.
Seine vergleichsweise geringe Schuldenlast verschafft dem Unternehmen reichlich Spielraum. Müsste BP allerdings eine Anleihe ausgeben oder Kredite aufnehmen, müsste es wegen der mit der Ölpest verbundenen Risiken höhere als die marktüblichen Zinsen zahlen.
Was der Konzern für die nach zwei Monaten immer noch sprudelnde lecke Ölquelle letztlich tatsächlich berappen muss, ist kaum abzusehen. Nach jüngsten Schätzungen sind bis zu 9,5 Mio. Liter Öl täglich ausgelaufen, drei Mal so viel wie noch vor einer Woche angenommen. Ein Hurrikan könnte noch mehr Öl an die Strände spülen als bisher und den Schaden noch vergrößern. Anleger sorgen sich zudem, dass der Aktienkurs von BP bei sinkenden Ölpreisen weiter leiden oder Strafmaßnahmen das US-Geschäft beschneiden könnten.
Was dem Unternehmen am meisten in die Hände spielen würde, ist die Zeit: Im Dschungel des amerikanischen Rechtssystems können sich Verfahren gegen Großkonzerne über Jahre hinziehen. Je länger das dauert, desto mehr zeitlichen Spielraum gäbe es, die Kosten zu strecken, statt alles auf einmal zahlen zu müssen.
„Es würde mich wundern, wenn alle straf- und zivilrechtlichen Verfahren gegen BP vor Ablauf dieses Jahrzehnts abgeschlossen wären“, sagte David Logan, der Dekan der Juristischen Fakultät der Roger-Williams-Universität in Rhode Island. Gemessen am Tankerunglück der „Exxon Valdez“ könnte BP sich mit dem Zahlen noch weitaus mehr Zeit lassen: Bei der Umweltkatastrophe vor Alaska liefen 1989 über 40 Mio. Liter Öl aus. Bis die Gerichte entschieden, was das Unternehmen zahlen musste, gingen fast zwei Jahrzehnte ins Land.
#908
Also als lächerlich würde ich die schrittweise aber stetige Abstufung von BP nicht begreifen... Es geht schliesslich um sehr Vieles, und einige institutionelle Anleger sollen ja die noch die Möglichkeit haben ihre Verluste zu begrenzen...

Eine Masse hoffnungsvoller kleiner Fische mit blinkenden Dollars in den Augen findet sich schliesslich sehr leicht um die Papiere zum aktuellen Kurs abzukaufen.
#909
#910
#911
Louisiana hat gut 4 Millionen Einwohner, 100 Milliarden Dollar entsprechen also etwa 25.000 Dollar pro Kopf. Free Lunch
Erstaunlich ist auch wie devot
sich die Briten verhalten, immerhin geht es hier um einen der
wichtigsten Steuerzahler und Arbeitgeber, von den Folgen für
die Shareholder einmal ganz zu schweigen. Scheinbar haben sie
ziemlich viel Angst vor dem Friedensnobelpreisträger und seiner
Sippschaft.
#912
http://www.stern.de/wissen/natur/golf-von-mexiko-todeszone-w…
Wie viele Milliarden müssen die eigentlich zahlen?
#913
die institutionellen leerverkäufer müssen jetzt noch eindecken, bevor die aktie bp wieder steigen darf.
#914
zahlen die Verbraucher den Schaden ?
http://www.faz.net/s/Rub47C2F00B5F984DC2A4997324448B2EA2/Doc…
#915
BP holt sich die Kohle eventuell auch von :
Transozean
Halliburton
.
.
und von uns Verbraucher.
#916
-buchwert von bp lag für 2009 bei 4 € rum.
-momentan politikum --> aufbesserung für obamas werte vor kongresswahlen
- ratingagenturen bashen was das zeug hält
mir fehlt noch ein panik-spike nach unten bzw. denke der kurze anstieg ist dem verfallstag geschuldet gewesen. hab trotzdem paar gekauft sozusagen als inflationshedge und werde zwischen 3,50 und 3,80 nachlegen.
dennoch sei den leuten mit langfristplänen gesagt, die zukunft von bp hängt auch mit der wirtschaftlichen gesamtentwicklung zusammen und diese sieht gerade trotz auftragshype nicht gut aus:

fällt der ölpreis mal unter 68 dollar, wird auch bp in zukunft deutlich weniger verdienen
#917
sowas arrogantes
#918
#919
#921
http://www.bp.com/genericarticle.do?categoryId=2012968&conte…
In der öffentlichen Diskussion (oder sollte man eher Hetzkampagne sagen) taucht Anadarko so gut wie nicht auf und selbst auf deren Homepage tut man fast so als sei nichts gewesen. Da es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt und sich alle komplett auf BP eingeschossen haben, stehen die Chancen meiner Meinung nach nicht schlecht, dass sie aus der Sache halbwegs unbeschadet herauskommen. Hoffentlich wehrt sich BP langsam mal, auch wenn es natürlich schwer fällt, allein auf scheinbar verlorenem Posten.
#922
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14.06.2010
Umwelt
"Bottom Kill" unter dem Meer
Von Philip Bethge
Fotostrecke: 8 Bilder
DPA
Mit zwei Entlastungsbohrungen will BP das Ölleck im Golf von Mexiko endlich stoppen. Doch die Methode birgt Risiken. Das Öl könnte noch bis zum Spätherbst weitersprudeln.
Die Ingenieure hatten Glück im Unglück. Bis auf 3500 Meter unter dem Meeresgrund hatten sie ihre Bohrung getrieben, als plötzlich Gas und Öl nach oben schossen. Doch eine Explosion blieb aus. 69 Arbeiter wurden evakuiert. Alle kamen mit dem Leben davon.
Am Morgen des 21. August vergangenen Jahres geriet die Bohrung der "West Atlas"-Bohrplattform in der Timorsee vor Australiens Nordküste außer Kontrolle.
Zehn Wochen dauerte es, bis der Ölfluss gestoppt war. Rund 4300 Tonnen waren ins Meer gelaufen. Erst durch eine sogenannte Entlastungsbohrung gelang es der thailändischen Betreiberfirma, so viel Bohrschlamm in das Bohrloch zu pumpen, dass der Ölfluss versiegte.
Die Methode gilt auch den BP-Ingenieuren am Golf von Mexiko als letzter Ausweg, um das immer noch sprudelnde Bohrloch der Ende April havarierten Ölplattform "Deepwater Horizon" zu stopfen. Bereits seit vorigem Monat werden zwei Entlastungsbohrungen vorangetrieben. BP-Chef Tony Hayward gibt sich überzeugt, dass die Methode "letztendlich erfolgreich" sein werde. Anfang August rechnet er damit, das Leck im Macondo-Ölfeld endgültig stopfen zu können.
Doppeltes Problem
Doch unabhängige Fachleute warnen: Auch Entlastungsbohrungen sind riskant. "Es könnte mehr Öl austreten als zuvor, weil das Feld erneut angebohrt wird", sagt etwa Fred Aminzadeh, Geophysiker an der University of Southern California. Ähnlich äußert sich der Geochemiker Ira Leifer von der University of California in Santa Barbara: "Im schlimmsten Fall hätten wir es plötzlich mit zwei Lecks zu tun; das Problem würde sich verdoppeln."
Leifer ist Mitglied eines von US-Präsident Barack Obama eingesetzten Expertenteams, das die Menge des derzeit in den Golf von Mexiko strömenden Öls abschätzen soll. Fast täglich korrigieren die Geoforscher ihre Schätzung nach oben.
Die letzten Bemühungen von BP, den Ölfluss zu stoppen, hätten die Situation sogar noch verschlimmert, sagt Leifer. So hatten die Ingenieure versucht, das Leck von oben abzudichten ("Top Kill"). Dies sei jedoch gescheitert und habe das Bohrloch noch vergrößert, so Leifer. Nun ströme das Öl fast ungebremst nach oben.
Die meisten Experten gehen deshalb inzwischen davon aus, dass die Entlastungsbohrungen trotz ihrer Risiken die letzte Chance sind. Das Prinzip des Verfahrens klingt simpel: Die Ingenieure bohren senkrecht in die Tiefe, dann schräg auf das außer Kontrolle geratene Bohrloch zu. Haben sie es erreicht, bohren sie es von der Seite an und pumpen große Mengen schweren Bohrschlamms hinein. Die Masse füllt die Bohrung von unten auf und wirkt schließlich wie ein Stöpsel. Am Ende wird das Bohrloch wie ein kariöser Zahn mit Zement verschlossen. "Bottom Kill" heißt das Verfahren (siehe Grafik in der Fotostrecke).
Schlechte Erfahrungen mit Entlastungsbohrungen
Doch was einfach klingt, war in der Vergangenheit nicht immer leicht zu bewerkstelligen. Die Katastrophe in der Timorsee etwa endete mit einem Debakel. Fünf Versuche waren nötig, um das Bohrloch im Untergrund überhaupt zu finden. Kurz vor Schluss ging die "West Atlas"-Bohrplattform doch noch in Flammen auf.
Auch ein anderer Fall ist ein Menetekel für BP. Im Juni 1979 verloren Ingenieure der mexikanischen Ölgesellschaft Pemex ebenfalls im Golf von Mexiko die Kontrolle über die Explorationsbohrung Ixtoc I. Wie jetzt im Fall der "Deepwater Horizon"-Katastrophe setzten Experten auch damals zwei Entlastungsbohrungen.
Die erste war bereits Ende November fertig. Dennoch konnte das Öl erst im März 1980 abgewürgt werden, mehr als neun Monate nach dem Unglück. 480.000 Tonnen waren ins Meer geflossen - die bislang zweitgrößte Ölkatastrophe.
Wiederholt sich die Geschichte? Auch das Macondo-Ölfeld könnte noch weit über den von BP angepeilten August-Termin hinaus unkontrolliert sprudeln. Mit weiteren "vier bis fünf Monaten" rechnet der Pemex-Direktor Carlos Morales, der BP derzeit technisch berät. Auch Leifer glaubt, dass sich die Katastrophe am Meeresgrund "bis zum Spätherbst" hinziehen könnte.
Zwar haben die BP-Techniker eine der Entlastungsbohrungen bereits zwei Drittel des Weges in die Tiefe getrieben. Besonders schwierig sei es jedoch, mitten im Gestein "das außer Kontrolle geratene Bohrloch zu finden", sagt David Rensink, designierter Präsident der American Association of Petroleum Geologists.
"Es geht darum, 4000 Meter unter dem Meeresgrund ein Bohrloch von etwa 18 Zentimeter Durchmesser zu treffen", sagt Rensink. Dieses beim ersten Versuch zu schaffen, gleiche einem "Lotteriegewinn".
Stattdessen müssten die Ingenieure den Bohrkopf vermutlich mehrfach ein Stück zurückfahren, um die Richtung zu korrigieren, prophezeit Rensink: "Wenn sie es in drei oder vier Versuchen schaffen, können sie sich sehr glücklich schätzen."
"Man will ja nicht dasselbe Desaster noch einmal erleben"
Vor allem aber bereitet ihm Sorge, dass BP mit den Entlastungsbohrungen in genau jene Gesteinsformation vordringt, deren extreme Druck- und Temperaturverhältnisse den Unfall vom April begünstigten. Mit Gasblasen und strömendem Öl müssen die Profis in der Tiefe rechnen. "Jede Entlastungsbohrung muss vorsichtiger durchgeführt werden als die ursprüngliche Bohrung", warnt Donald Van Nieuwenhuise von der University of Houston, "man will ja nicht dasselbe Desaster noch einmal erleben."
Trotz der Hindernisse sind sich die meisten Bohrgeologen allerdings einig: Am Ende wird BP mit der Methode Erfolg haben. "Ich habe noch nie erlebt, dass das überhaupt nicht geklappt hat", sagt Van Nieuwenhuise. Den BP-Ingenieuren stehe sehr gute Technik zur Verfügung. So ist ein moderner Bohrstrang mit Sensoren gespickt, die ständig das umliegende Gestein scannen. Es lässt sich problemlos um die Ecke bohren. Die Spezialbohrschlämme sind so schwer, dass sie selbst unter höchstem Druck stehendem Öl standhalten können. "Letztendlich wird die Methode den Ölfluss stoppen", glaubt daher auch Rensink, "die Frage ist nur, wann genau das sein wird."
Denn neben technischen Widernissen könnten auch drohende Unwetter einen schnellen Erfolg verhindern. Anfang Juni hat im Golf von Mexiko die Hurrikan-Saison begonnen. Sie soll in diesem Sommer besonders schwer ausfallen. Und bei starken Stürmen müssen die Bohrungen unterbrochen werden.
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#923
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BP kooperiert wegen Ölpest mit Kevin Costner
Der britische Ölkonzern BP ist im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko eine Allianz mit dem Hollywood-Star Kevin Costner eingegangen. BP-Manager Doug Suttles und der bekannte US-Schauspieler präsentierten am Freitag die Technologie von Costners Firma Ocean Therapy Solutions, die den Kampf gegen die Ölkatastrophe deutlich beschleunigen soll.
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Die Zentrifugen mit der sogenannten V-20-Technologie trennen den Angaben zufolge extrem effektiv Öl von Wasser. Pro Minute filtern die Ölabscheider demnach knapp 760 Liter und erreichen dabei einen Reinheitsgrad von 99 Prozent. BP kauft von Costners Firma 32 der Ölabscheider. "Das ist wahre Technologie mit wahrer Wissenschaft dahinter", sagte Suttles.
Zusammen mit anderen Methoden im Kampf gegen die Ölpest könnten damit künftig täglich 128.000 Barrel Öl aus dem Meereswasser gefiltert werden. Aus dem Bohrloch am Boden des Golf von Mexiko strömen der US-Regierung zufolge täglich rund 60.000 Barrel Öl. Drei Zentrifugen sollen nun zur gesunkenen Ölplattform transportiert werden, der Rest soll innerhalb von 60 Tagen entlang der Küste des US-Bundesstaates Louisiana eingesetzt werden. Die Ölplattform "Deepwater Horizon" war am 20. April explodiert und zwei Tage später gesunken.
(apa)
http://www.boerse-express.com/pages/888060
#924
#925
http://www.de.sharewise.com/members/show_blog_article/Value?…
#926
#927
In dem Artikel steht doch etwas anderes:
Wie wir zuvor hinwiesen, legen Augenzeugenberichte nahe, dass die Manager von Deepwater Horizon vor der Explosion am 20.04.2010 über größere Probleme der Bohrinsel Bescheid wussten.
Die Deepwater Horizon war Eigentum von Transocean und nicht von BP, gibt es denn Beweise, dass BP Transocean angewiesen hat sich fahrlässig oder gesetzeswidrig zu verhalten?
Vergangene Woche wiesen wir auf Seite 37 des eigenen BP-Untersuchungsberichts zum Ölteppich hin, wo geschrieben wurde, dass das hydraulische Kontrollsystem, das dazu entwickelt wurde in einer Notsituation das Bohrloch automatisch zu verschließen, einige Zeit vor der Explosion ohne das Wissen von BP verändert wurde.
Interessant.
Halliburton war letzten Monat während einer Zeugenaussage im Rahmen einer Kongressanhörung gezwungen einzugestehen, dass sie, 20 Stunden bevor die Ölplattform im Golf von Mexiko in Flammen aufging, Abdichtungsarbeiten durchführten. Die Anklagen gegen Halliburton behaupten, dass vier auf der Ölbohrinsel befindliche Mitarbeiter der Firma das Bohrloch nicht ordnungsgemäß verschlossen hätten.
Tja...
#928
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/die-konzern…
UND etwas über BP, OBAMA und seine Unfähigkeit?!:
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/die-ansprac…
#929
wann und unter welchen umständen ist JPM hier als größter shareholder eingestiegen!!??
dazu ein altes post von mir...
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#222 von moneyonstreet Benutzerinfo Nachricht an Benutzer Beiträge des Benutzers ausblenden 01.06.10 21:11:43 Beitrag Nr.: 39.616.734
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fünfjahrestief und einjahrestief heute intraday schon unterboten!
Schluss Vortag
5,40
Eröffnung
5,28
Hoch
5,28
Tief
4,932
52W Hoch
7,49
52W Tief
5,165
im übrigen 90 % streubesitz bei der aktie . wie gesagt, der letzte halt ist die 5 euro und darunter gibt es keine charttechnische analyse/unterstützungszonen, die bei einem desaster dieser größenordnung und den unüberschaubaren regressforderungen ohnehin nur sehr begrenzt anwendungsfähig wäre.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~+
und nun die aktuelle shareholder-struktur.. augen auf!!!!
Aktionärsstruktur
Streubesitz
61,55%
JP Morgan Chase Bank
28,34%
BlackRock, Inc.
5,93%
Legal & General Group plc
4,18%
was geht hier ab...
#930
was geht hier ab...!!!????????????????
we are great.. we are ??????
Standard & Poor's said WaMu has the liquidity to meet obligations without raising more funds through 2012. Analysts at Lehman Brothers Holdings Inc. and UBS AG also said the company should have enough capital.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601110&sid=a3479q5Q…
wer sich überfordert fühlt... dieser beitrag soll nur zum nachdenken anregen!!!!
ganz klar hat BP und seine PR hat versagt!
#931
#932
Gruß Knapfel
#933
#934
Schaut Euch den Kursverlauf von Nokia oder anderen erfolglosen Firmen an, da geht es immer in Stufen nach unten.
Von 4,05 gab es einen kurzen Rebound auf 4,50 und nun geht es auf die 3,80 oder sogar 3,50.
Der Vorstand von BP hat bei mir jedenfalls jeden Kredit verspielt, selbst ein Schuljunge in der 10. Klasse hätte sich in Sachen PR klüger verhalten. Echt ein Voll-Looser, dieser Tony Hayward, wie wird so einer bloß CEO in so einem großen Laden.
Das Problem sind aus meiner Sicht auch nicht die 20 Mrd, die nun in den Topf gezahlt werden oder die geschätzten 30 Mrd, die noch an zusätzlichen SE-Forderungen kommen, denn BP wird auch 50 Mrd Kosten auf lange Sicht finanzieren können.
Ein Problem wird viel mehr sein, dass BP in Zukunft deutlich höhere Kosten haben wird ÖL aus der Tiefsee zu fördern und sehr viel schwerer Genehmigungen bekommen wird. Günstige und einfache Genehmigungen sind aber notwendig, um nicht Förderkosten von 30 Euro pro Barrel z haben, sondern wieder 3 Euro wie Anfang der 90iger.
Daher mein persönlicher Ausblick: Für BP geht es noch richtig bergab, Wiedereinstieg bei 3,20 oder frühestens in 12 Monaten.
Wer hat andere fundierte Meinungen?
#935
alles schon 100 mal gesagt...
preiserhöhungen können weiter gegeben werden, bp hat riesige reserven, die sie dann auch teurer verkauften können, etc etc
kann billiger werden, muss aber nicht...
vergleiche mit firmen, die verluste schreiben, sind nicht erlaubt, siehe nokia etc. energie wird nicht billiger, siehe china, indien, brasilien und co.
erneuerbare können zwar einen teil wettmachen, aber der preis wird so oder so steigen, und damit auch die gewinne der großen. siehe entwicklung 2003-2007...
#936
"Der Golf von Mexiko ist zu einem globalen Risiko geworden"
>>>Paul Noel machte allerdings im Gespräch darauf aufmerksam, dass es sich bei Macondo um ein Bassin zu handeln scheint, dass starke Verästelungen aufweise und sehr wahrscheinlich mit anderen Feldern in der Tiefsee zusammen hängen und verbunden sein könnte. Wenn seine Angaben und Kalkulationen stimmen sollten, dann wird sich die Sache im Golf von Mexiko zu mehr als eine der größten Ölkatastrophen entwickeln, denn dann wird dieser Super-Gau eher zu einer der größten Katastrophen für die gesamte Menschheit.
http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=6130
#937
#938
Täglich strömen an die 15 Million Liter in den Golf von Mexiko. Im wahrsten Sinne des Wortes blutet die Erde damit aus. Die Erdkruste ist besonders am Meeresboden viel dünner als im kontinentalen Bereich, doch irgend etwas muss wieder in diesen Hohlraum rein. Unter den vorherrschenden Drücken in einer Tiefe von ca. 1.600 m unter dem Meeresspiegel, könnte das verheerende Folgen haben. Bis jetzt ist es nicht gelungen auch nur eine Druckausgleichsbohrung am Bohrloch anzubringen geschweige denn das ausströmende Öl zu stoppen.
>>>BP verkauft sich selber das Lösungsmittel
Der Lösungsmittelhersteller Nalco soll zum größten Teil in den Händen von BP bzw. dessen Eigentümern sein (Rockefeller, König Beatrix usw.). Damit steckt sich BP das Geld von einer Tasche in die andere. Das erklärt auch den Grund, warum die Aktie nicht so fällt wie sie fallen sollte, wenn ein 20 Mrd. Fonds für die Ölkatastrophe eingerichtet wird.
http://politikprofiler.blogspot.com/2010/06/deep-waterhorizo…
#939
http://www.youtube.com/watch?v=r3hCSUO6_QI&feature=player_em…
...dennoch: Die Wahrheit, erster Teil, wird im Schulunterricht gelehrt: Abgestorbene Meeresorganismen wurden als Teil einer Sedimentschicht unter Sauerstoffausschluss hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt. Die langkettigen Kohlenwasserstoffe, aus denen sie bestehen, werden dadurch zu kurzkettigen Formen gecrackt. Die sammeln sich an undurchlässigen Gesteinsschichten – und bilden mit der Zeit ausgedehnte Lagerstätten. Die Wahrheit, Teil 2, wird von den meisten Forschern derzeit als pseudowissenschaftlich abgetan. Sie war lange Zeit vor allem in der russischen Wissenschaft verbreitet und vermutet, dass die Kohlenwasserstoffe in Erdöl und –gas aus anorganischen Bausteinen entstanden sein könnte, irgendwo im Erdmantel, und dann nach oben wanderten.
=> Doch, auch die abiotische Lehre ist seit 60 Jahren bekannt. Dass sie keinen Einzug in die Schulbücher findet, hat(te) keine Erkenntnisgründe, sondern es war politisch nicht opportun, der Öllobby ihre Profite abzusprechen.
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/200…
#940
solche blogs nerven einfach, meist werden dort nur halbwahrheiten publiziert, ohne die sache zu ende zu denken. öllobby vs. chemie?
is klar...
#941
sat3 und mdr TV-Sender sind keine Verschwörungstheoretiker
Fernsehinterview mit Hans-Joachim Zillmer vom 26. August 2009 im Mitteldeutschen Rundfunk in der Sendung "MDR um zwölf" zu seinem neuen Buch "Der Energie-Irrtum". Moderator Andreas Neugeboren. Erdöl und Erdgas entsteht abion und biogenetisch, wie auf Kometen, Pluto, anderen Planeten oder massenhaft auf Titan, wo es Wolken, seen und Flüsse aus Methan und Ethan gibt. Nachgewiesen wurde, dass sich Ölquellen wieder füllen. Außerdem gibt es nicht isolierte Lagerstätten mit erdöl, sondern in jedem Horizont überr dem Grundsgestein gibt es Öl, allerdings jeweils in unterschiedlicher Intensität. Der Club of Rome sagte 1973 das Ende der erdölvorräte für das 2000 voaus, aber im Jahr 9 nach ohne Öl gibt es mehr edenn je, ohne dass neue Lagerstätten erschlossen werden.
http://www.youtube.com/watch?v=KcHJXkKgGgE&NR=1
#942
Noch nie was von ADRs gehört ?

JPM ist nicht größter Aktionär.
JPM ist die Hinterlegungsstelle für die ADRs.
#943
16:09 20.06.10
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Energiekonzern BP (Profil) will sich einem Zeitungsbericht zufolge stärker für die explodierenden Kosten der Ölpest im Golf von Mexiko wappnen. Der Konzern will laut "Sunday Times" 50 Milliarden US-Dollar (40 Mrd Euro) eintreiben. Direktoren des Konzerns hätten dem Plan zugestimmt, um ausreichend Barreserven für mögliche Schadensforderungen zur Verfügung zu haben.
Die Summe setzt sich dem Bericht zufolge aus drei Posten zusammen. Ein Verkauf von Anleihen soll 10 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Der Konzern will außerdem Darlehen in Höhe von 20 Milliarden Dollar aufnehmen. Durch den Verkauf von Vermögenswerten in den kommenden zwei Jahren sollen weitere 20 Milliarden Dollar eingenommen werden.
BP KOMMENTIERT NICHT
Der Ölmulti wollte den Bericht nicht kommentieren. Er hatte bislang immer wieder gesagt, der Konzern sei finanziell stark genug. Aufsichtsratschef Carl-Henric Svanberg verwies mehrfach darauf, dass die Firma "einen außergewöhnlich soliden Kassenstand" benötige.
BP hatte bereits der Zahlung von 20 Milliarden Dollar in einen Treuhandfonds für die Opfer der Ölpest zugestimmt. Analysten warnten jedoch davor, dass die Kosten der Umweltkatastrophe am Ende auf bis zu 100 Milliarden Dollar anschwellen könnten.
Der Börsenwert des Energieunternehmen istt seit Beginn der Ölpest vor knapp neun Wochen um mehr als 40 Prozent geschrumpft. Die Ratingagenturen Fitch und Moody's stuften die Kreditwürdigkeit herab. Die Dividendenzahlungen an die Aktionäre wurden für dieses Jahr gestrichen./dö/DP/he
Quelle: dpa-AFX
#944

... wieder einer für die
ignore-Liste
#945
#946
es gibt forscher die nun bp verklagen wollen... der grund liegt nach ihren forschungen schwarz auf weiß auf papier eindeutig vor!
bp scheint an der ausbreitung von wüsten wie der erderwärmung maßgeblich beteiligt zu sein und soll dafür verklagt werden, der schaden wird auf eine gigantische summe geschätzt...
BP ist maßgeblich daran schuld, dass das geförderte erdöl weltweit in umlauf gebracht wird und von den käufern muwillig verbrannt wird. für diesen schaden sollen sie zur rechenschaft gezogen werden und evtl soll das sogar in den usa passieren...



man man man, hier laufen scherzbeutel rum... demnächst verklage ich bp, weil ich blähungen habe
#947
#948
schade um die natur, aber mögen die amerikaner dort für immer in ihrem eigenen gift ersticken
#949
Was ich nicht sehe, ist nicht schlimm, haben sich wohl BP und auch die Behörden der USA gesagt. Sie lassen Corexit - ein hoch toxisches Lösungsmittel - direkt am Bohrloch in das Öl strömen, damit die amerikanische und Weltöffentlichkeit das viele Öl nicht sieht.
Die USA rätselt schon seit 7. Juni 2010 über ein misteriöses Nutzpflanzensterben in den USA: Die Blätter von Mais und anderen Argrapflanzen weisen Flecken auf, die an Säureflecken erinnern. BP leitete bereits eine Millionen Gallonen an toxischen Chemikalien und Dispersionsmitteln direkt am Bohrloch ins Meer. Ein riesiges Experiment am lebenden Meer. Corexit 9500 wird diese Chemikalie genannt und soll das ausströmende Öl für den Menschen unsichtbar machen. Die USA sollen das Öl nicht in dem Ausmasse sehen wie es tatsächlich ins Meer fließt. Corexit 9500 soll das Öl in kleine Tröpfchen lösen, damit die US-Bürger und der Rest der Welt nicht sehen wie das Meer abstirbt. Täglich sollen ca. 2.900.000 Gallonen Öl ins Meer strömen, das sind ca. 13.000.000 Liter Öl - TÄGLICH. Ein BP-Dokumente, das der US-Kongressabgeordneten Ed Tag zugespielt wurde, spricht von 100.000 Barrel (15,9 Millionen Liter) Öl pro Tag.
Corexit ist daher keine Lösung des Problems, es ist Kosmitik für die öffentliche Wahrnehmung und Make UP für US-Präsident Obama sowie wie für BP. In Großbritannien ist der Einsatz dieses Mittel aufgrund seiner toxischen Eigenschaften längst verboten. Die USA genehmigen diesen Chemie-Einsatz trotzdem.
Corexit kommt nicht nur in den Meer-Wasserkreislauf und zerstört dort die Biospäre, sondern es besteht die Möglichkeit, dass dieses Lösungsmittel mit dem aufsteigenden Regenwasser auf dem Kontinent abregnet.
Anita George-Ares und James R. Clark stellten fest, dass Corexit eines der toxischsten Chemikalien überhaupt sei, die jemals entwickelt und hergestellt wurden. “Akkurate Meerestoxizität von drei Corexit-Produkten: ein Überblick” Was sich als weitaus schlimmer erweise sei die Tatsache, dass die Toxizität mit höheren Wassertemperaturen – wie sie im Moment im Golf von Mexiko vorherrschten – zusätzlich zunehme. Die amerikanische Umweltschutzbehörde (EPA) habe, nachdem sie entdeckte, dass BP diese gefährliche Chemikalie einsetzte, dem Konzern die weitere Nutzung des Mittels verboten. BP habe sich allerdings geweigert, sich an die Auflage zu halten und teilte mit, dass die einzige Alternative zum Einsatz von Corexit 9500 auf der Nutzung der noch gefährlicheren Chemikalie Sea Brat 4 basieren würde. Eine weitaus größere Gefahr beim Einsatz von Corexit 9500 sei laut der russischen Wissenschaftler in dem Aspekt auszumachen, dass die Molekularstruktur der Chemikalie mit ihrem Toxizitätsniveau von lediglich 2,61 ppm wie auch in Kombination mit dem sich erwärmenden Wasser des Golfs von Mexiko, dazu in der Lage wäre, in einen anderen Zustand überzugehen: nämlich von ihrem ursprünglich flüssigen in einen gasförmigen Zustand, der dann über den Prozess der Verdunstung durch die Wolken aufgenommen werden und als “toxischer Regen” über ganz Nordostamerika herunter käme.
Das Öl schießt mit einem Superdurck von 20.000 bis 80.000 psi (pounds per square inch)
aus dem Boden.In Bar sind das ca. 1400 bis 5.500 bar. Ein 96 mm starker Baustahl kann mit einem Wasserstrahl unter 5.900 bar Druck problemlos und präzise geschnitten werden.
Angst vor dem SUPER GAU
Warum muss dieses Öl überhaupt im Meer vernebelt werden. Es ist keine Lösung und trotzdem wird es zugelassen, weil BP sonst mit einem noch toxischerm Lösungsmittel droht. Jetzt beginnt die Hurrikan Saison in den USA und große Regenmassen werden auch dieses Jahr über dem Küstenbereit vom Golf von Mexiko nieder gehen. Doch dieses Jahr wird alles anders sein. Corexit 9500 wird sich in diesem Regenwasser befinden und könnte damit sämtliches mikobilogisches Leben inkl. Pflanzen zerstören und ins Grundwasser und Seen gelangen.
Inoffizielle kursieren bereits Gerüchte über eine Massenevakuierung des Küstenstreifens im Golf von Mexiko, wenn dieses Warst Case Szenario eintreten sollte.
Sinnlose Verschwendung dient dem Wirtschaftswachstum
Die Geldgier der Konzerne treibt sie zu immer noch riskoreicheren Unternehmungen und Ölabbau. Öl ist Geld, geschenkt von Mutternatur, an den der unter seinem Boden findet oder das Förderrecht besitzt. Lange Jahres ging die Ölförderung in den Meeren gut. Die Ölkatastrophen hielten sich in Grenzen oder wurden von den Medien nicht im vollem Umfang in die Öffentlichkeit transportiert. Zu sehr hängt die Wirtschaftsleistung der Welt vom Öl ab; - nicht nur als Energielieferant, sondern auch die Autoindustrie ist ein wichtiger und unabdingbarer Wirtschaftsfaktor für das Wirtschaftswachstum im Kapitalismus unter den Bedingungen der heutigen Vorschriften zur Geldentstehung. Alternative Energie werden der Menschheit erst zugänglich gemacht, wenn die Monopole der jetzigen Energiereisen darauf gesichert sind. Vorher wird es keinen Wandel in der Energiegewinnung geben. Zu groß wäre die Gefahr, dass die Menschen sich über regnerative Energien sich selbst versorgen würden. Das würde nicht nur die Wirtschaft treffen, sondern auch die Staaten, durch ihre Steuerpolitik eine Neuauflage der Planwirtschaft im Kapitalismus betreiben und so die Umverteilung der staatlichen Einnahmen in die Hände von Monopolisten weiterleiten, unter dem Vorwand, für das Volk zu handeln.
Exxon entwickelte z. B. das Lösungsmittel Corixit 9500 selber, diese wird jetzt von der Firma Nocal hergestellt. Diese gehört wiederum den gleichen Personen, die große Anteilseigner bei BP sind - wird unter vorgehaltener Hand erzählt. Auf diese Art kann Kapital - also Einfluss - einfach umgelagert und umgebucht werden. In der Öffentlichkeit entsteht der Eindruck die Bösen werden bestraft, aber das betrifft nur eine juristische Person, eine Aktiengesellschaft. Regieren die Aktieneigentümer schnell genug, kann der Verursacher ganz schnell durch Umschichtung der Aktien zum Nutznießer der Krise werden. Das ist der Vorteil von anonymisiertem Kapital - Aktien und zeigt ganz deutlich ab einem bestimmten Kapitalaufkommen gibt es grundsätzlich nur WIN - WIN - Situationen. Eine Finanzmarkttransaktionssteuer besteuert also nur die miesen Geschäfte mit einer kleinen Steuer und die Allgemeinheit muss die Kosten trotzdem bezahlen, denn jede Steuer wird über den Verkaufspreis an den Endkonsumenten weitergegeben, denn der Endkonsument ist der einzige wirklich und wahre Steuerzahler.
Gesine Schwan hat mehr als RECHT. Dieser Systemkrise kann nur mit mehr Demokratie begegnet werden, als mit immer weniger Demokratie. Doch die Politik sieht sich als alleine demokratische Macht und koppelt sich so von der tatsächlichen Idee der Demokratie, der Mitsprache und Entscheidung des Volkes ab. In Europa wird fieberhaft an einer Wirtschaftsregierung gearbeitet. Macht wird mehr und mehr auf einzelne Personen zentralisiert und sogar die Parlament ausgeschaltet.
#951
#952
BP-Chef Tony Hayward mausert sich zur Reizfigur. Jüngster Stein des Anstoßes: Während die Ölkatastrophe ihren Lauf nimmt, erholt er sich auf seiner Luxusjacht.
BP-Vorstandschef Tony Hayward gönnt sich nach seinem vielbescholtenen Krisenmanagement zur Bewältigung der Ölpest im Golf von Mexiko eine Erholungspause. Am Samstag besuchte er eine Yachtregatta vor der Isle of Wight in England, an der auch sein extravagantes, 700.000 Dollar teueres Segelschiff "Bob" teilnahm. Die von der Ölkatastrophe betroffenen Küstenbewohner in den USA reagierten mit Empörung, das Weiße Haus sprach von einem PR-Fiasko.
"Wir können nicht einmal mehr zum Fischen rausfahren, und er geht zu Yachtrennen", schimpfte Küstenbewohner Bobby Pitre aus Louisiana. "Ich wünschte, wir könnten uns auch einmal einen Tag frei vom Öl nehmen."
Mike Strohmeyer aus Louisiana sagte, Hayward sei "einfach gefühlskalt". "Ich denke, er sollte mit jemandem da draußen sein und versuchen, das Leck zu stopfen." Ein BP-Sprecher erklärte, es sei Haywards erste Auszeit seit der Explosion der Ölinsel "Deepwater Horizon" am 20. April.
Hayward war tags zuvor von seinem Verwaltungsratschef Carl-Henric Svanberg von dem täglichen Krisenmanagement in der Katastrophenregion entbunden worden. Hayward übergebe diese Aufgabe nun an Geschäftsführer Bob Dudley, sagte Svanberg dem Sender Sky News. Hayward hatte auf dem Höhepunkt der Krise mit seiner Aussage, er wolle sein altes Leben zurück, schon einmal für eine Welle der Empörung in den USA gesorgt.
Am Donnerstag hatte der Chefmanager des britischen Ölkonzerns bei einer stundenlangen Anhörung im US-Kongress zahlreiche Abgeordnete verärgert, weil er viele Fragen nicht beantwortete. Immer wieder antwortete er mit Sätzen wie "Darüber weiß ich nichts", "Ich bin kein Ingenieur", "Ich war nicht an dem Entscheidungsprozess beteiligt".
Der BP-Konzern hat nach eigenen Angaben deutlich mehr Geld an die Opfer der Ölkatastrophe im Golf ausgezahlt als vom Kongress angegeben. Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses erklärte am Freitag in einer Stellungnahme, BP habe bis zum Dienstag nur 71 Millionen von geschätzten 600 Millionen Dollar bezahlt. Damit wären nur zwölf Prozent der Forderungen beglichen. BP-Sprecher Scott Dean sagte dagegen, bis Freitag seien 95 Millionen Dollar ausgezahlt worden. Der Konzern habe damit die Hälfte der bisher eingereichten 60.000 Einzelforderungen bearbeitet.
Der Ölkonzern Anadarko Petroleum, der zu 25 Prozent an der von BP betriebenen Ölquelle im Golf von Mexiko beteiligt ist, warf BP vor, rücksichtslose Entscheidungen und Handlungen des Unternehmens hätten zu der Katastrophe geführt. Anadarko-Chef Jim Hackett reagierte damit auf Forderungen in seiner Firma, Anadarko solle sich auch an den Kosten für die Beseitigung der Schäden beteiligen.
Die Tragödie hätte verhindert werden können und sei das direkte Ergebnis des rücksichtslosen Vorgehens von BP. Hayward wies dies zurück und erklärte, neben BP seien vermutlich auch andere für das Unglück verantwortlich und müssten zu ihren Verpflichtungen stehen.
Quelle: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/oelpest/2378…
#953
der fokus richtet sich auch auf die anderen, und bp kann vorerst mal den saubermann spielen, nach dem motto: "auch wenn die anderen es nicht tun, wir stehen zu unserer verantwortung"
#954
#955
btw: RT (XETRA): 4,17 Eur
#956
#957
glaub ich nicht... da ist eher der Wunsch der Vater des Gedankens...
ich würde mal auf einen "Ausbruch" unter 4 EUR tippen....
#958

das image von BP bzw. der Markenwert hat bald die Beliebtheit von einem "kotze-scheiße" gemisch.
Also ich wär überrascht, wenn es BP in dieser Form wie jetzt noch ende des Jahres gibt. Stichwort Exxon
#959
#960
bin ja stark dafür...
#961
er meinte nicht, daß er da aktuell segelt...
#962
#963
wer profitiert eigentlich vom Niedergang der BP?
#964
aber das zählt aktuell an der börse offensichtlich nicht...
#965
#966
Wünschenswert wären Beiträge in Form von Exponentialgleichungen die eine Berechnungsgrundlage zur Wachstumsrate der Bakterien bei Wassertemperaturen zwischen 20-25 Grad Celsius zulassen.
Viel Erfolg
#968
http://www.de.sharewise.com/finanznachrichten/24197-BP-_USA-…
#969
Bleibt zu hoffen, dass diese Riesenschweinerei....(inzwischen spricht man von über 15 Millionen Liter pro Tag)....endlich der nötigen Energiewende in den USA Schub geben wird.
#970
#971
auch nicht in der Finanzwelt....
vielleicht nach dem nächsten Crash....Staatspleite....usw...
mal sehen
#972
Hmmm...wollte heute schwimmengehen. Da es draußen kalt ist, Mitten im Sommer haben wir 12 Grad,geht es leider nicht.
Das trübe kalte Wetter hat meine Solaranlage "außer Gefecht" gesetzt, deshalb ist Heizöl/Gas wieder gefragt..
#974
#975
#976
die zahlen, die gerne unreflektiert in den raum geschmissen werden sind aber HYPOTHETISCH, und kommen von bp. diese menge an öl WÜRDE ins meer fliessen, wenn ventile offen wären, die GESCHLOSSEN sind.
Oo
hier noch eine einschätzung von professor otte, den ich sehr schätze, und der irgendwie immer das gleiche kauft wie ich, war zumindest bei celesio und praktiker so, nur dass ich ihm da zu niedrigeren kursen zuvor kam, während er bei bp etwas zu früh kam

trotzdem hatte er da überall richtig gelegen.
Sehr geehrte Privatinvestoren,
in den vergangenen Tagen habe ich massiv BP-Aktien gekauft. Mein durchschnittlicher Einstiegskurs liegt nun bei 4,69 Euro. Der aktuelle Kurs liegt zwölf Prozent darunter. Dennoch schlafe ich ruhig. Weder meldet sich mein Gewissen, noch habe ich größere Angst, dass ich mein Geld nicht wiedersehe.
Zunächst einmal zu meinem Gewissen: Ich sage nicht, dass es richtig war, was BP getan oder unterlassen hat. Nein, es war schrecklich. BP hat rücksichtslos Profitinteressen auf Kosten der Sicherheit verfolgt. Nur – das tun mehr oder weniger alle großen Ölfirmen. (Und ich habe das auch schon so gesagt, bevor es bei einem Vergleich der Notfallpläne am Dienstag im Kongress bekannt wurde.) BP mag ein wenig schlechter sein als die anderen, aber die anderen sündigen auch massiv.
Die maximalen Schätzungen gehen davon aus, dass das Leck insgesamt bislang vielleicht zwei bis drei Millionen Barrel Öl verströmt hat. Die USA alleine verbrauchen 19 Millionen Barrel pro Tag. Es ist nicht verwunderlich, dass dieser Unfall passiert ist, sondern, dass nicht mehr Unfälle passieren, solange wir unseren Ölhunger mit Bohrungen unter 150 Atmosphären in der Tiefsee stillen.
Ein Boykott von BP ändert gar nichts. Er beruhigt nur das Gewissen desjenigen, der boykottiert, und die anderen machen weiter wie bisher. Hier hat die Politik, das politische System insgesamt, versagt. Regierungen und Politiker sind zu einem Spielball der Konzerne geworden, effektive Aufsicht gibt es im Ölsektor (und auch im Bankensektor) anscheinend nicht mehr.
Unternehmen sind nicht „moralisch“. Menschen sind es. Unternehmen sollen Gewinne machen und die Gesetze einhalten. Wenn wir die Standards verbessern wollen, müssen wir etwas am politischen System ändern: bessere Aufsichtsbehörden und bessere Gesetze schaffen, dafür sorgen, dass die Gesetze eingehalten werden und dass die Politiker nicht mehr Marionetten der Konzerne sind. (In der Bankbranche scheint das leider wieder nicht zu gelingen). Und wenn wir unmoralische Praktiken durch Boykott ändern wollen, dann müssen wir ganz aufs Öl verzichten. Wer BP boykottiert und weiter Auto fährt, der heuchelt.
Die größte Heuchelei ist „Corporate Social Responsibility“. Auf der Internetseite des Frankfurter Flughafens sehe ich zum Beispiel Wälder und Wiesen. Wie krank ist das?
Ich schlafe aber auch als Geschäftsmann ruhig. Zunächst wurde der Schaden auf eine Milliarde geschätzt, dann sollte BP sieben Milliarden in einem Entschädigungsfonds zurückstellen, jetzt sind es 20 Milliarden Dollar. Das ist ein Jahresgewinn.
BP hat 240 Milliarden Dollar in Vermögensgegenständen, darunter 70 Milliarden liquide Mittel, beschäftigt mehr als 80.000 Menschen und hat mehr als 50 Explorations- und Förderstellen auf der ganzen Welt. BP gibt pro Jahr 20 Milliarden Dollar für Forschung, Entwicklung und Exploration aus.
Die Wahrscheinlichkeit, dass BP durch diesen Schaden in die Insolvenz geht, schätze ich auf unter zwei Prozent.
Und aus diesem Grund kaufe ich BP-Aktien.
Auf gute Investments,
Ihr
Prof. Dr. Max Otte
P.S.: Und denken Sie mehrfach nach, bevor Sie in „alternative Energien“ investieren. Diese Energien sollten zwar staatlich gefördert werden, aber die entsprechenden Unternehmen vermarkten dieses Modethema und ziehen Ihnen das Geld mit vielen Versprechen und wenig Substanz aus der Tasche.
ist doch nicht sonderlich verwunderlich, dass der kurs aktuell keine sprünge macht, fundamental wird erst mal weiter gejammert, charttechnisch wieder nach unten abgeprallt, und die stärke von bp ignoriert.
man möge sich nur die 11 auslöser anschauen, die im vorherigen post angeprochen wurden. früher oder später werden sie kommen...
#977
Quelle: http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/296901…
#978
WIR sind hier der gleichen Meinung!!!
Danke Schnitty für diesen Artikel. Hab ein paar Stücke eingesammelt!
Gruß
#979
nur zur info ein wenig panikmache, aber wer weiss es schon genau...

ich zumindest weiss es nicht und hab auch keine ambitionen in BP zu investieren, verfolge das ganze also nur aus interesse
#980
Sondern grosse konventionelle Unternehmen, Banken, Fonds, usw....welche diese "alternativen Unternehmen" zu Tode shorten.
#981
Hoffe mal, dass die Systeme richtig gut funktionieren und massiv Öl aus dem mehr filtern.
Außerdem finde ich recht positiv, dass Prof. Max Otte kräftig in BP Aktien investiert.
Der wird schon wissen, warum, seiner Meinung nach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass BP wegen dem Desaster am Golf von Mexico in die Insolvenz geht, bei nur ca. 2%.
Gruß
Durando
#982
BP-Aktien als Geldanlage sind für jeden Investor ein Pflichtinvestment!
#983
#984
#985
richtig so

habe heute einen netten bericht im radio gehört, meine auf DLF
da ging es dadrum, dass momentan wesentlich MEHR öl ins MEER fließt als gedacht
und dies wird auf den hohen druck des
austretenden öl zurückgeführt.dies wird wohl bedeutenm, was man leider noch nicht belgen kann, dass die ölblase in der erdkruste wohl viel viel größer ist als gedacht und dies beudeutet mit etwas glück, dass wir dort etliches mehr rausholen können als gedacht...
was die rücklagen von 50mrd angeht, so finde ich das persönlich recht gut und dies dürfte wohl die kosten alles in allem im schlechtesten fall ja fast decken
#986
#988
Ich gebe dir vom Prinzip her recht - die frage ist nur wann einsteigen.
Ein Kauf ist aus meiner Sicht noch deutlich zu früh....
#989
http://kolumnen.boerse.de/Prof_Dr_Max_Otte/Warum_ich_BP_Akti…
#990
wo steht wieviel er gekauft hat?
Er lag mit Celesio so dermassen daneben das er eigl. Pleite sein müsste.
Schreiben das man was gekauft hat und kaufen sind Astronomische Unterschiede in der Börsenwelt.
#991
#992
darum hier der beweis:
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Grosse-Sorgen-Berkshi…
datum 27.10.2009, davor gab's die aktie auch schon billiger, und danach stieg sie auf bis zu 24 euro, also mit stops locker 30% drin, maximal 50%
es geht halt um value-investing, und nicht um solches absurde gezocke wie bei solarworld und co... da muss man kurzfristige verlusten auch mal aushalten können, wenn man langfristig stabile und hohe renditen haben will...
#993
Warum ich BP-Aktien nicht kaufe – und keine Probleme damit habe...
von Andreas Hoose
Montag 21.06.2010, 16:13 Uhr
Wenn Weltkonzern mächtig verprügelt werden, dann sehen wir als antizyklisch agierende Anleger gerne etwas genauer hin. Das gilt auch für die Aktien von BP (WKN 850517): Im Sog der Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko haben sich die Papiere mehr als halbiert. Mittlerweile notiert der Ölkonzern unter Buchwert, das KGV liegt im niedrigen einstelligen Bereich.
Die Versuchung ist groß, die Aktien jetzt antizyklisch zu kaufen. Kurzfristig allemal, denn der Kursverlauf scheint sich nach dem dramatischen Ausverkauf zu stabilisieren.
Auf der anderen Seite dürfte klar sein, dass der Konzern vor Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe steht. Die amerikanischen Anwälte sind da nicht zimperlich und ob die Barbestände des Unternehmens ausreichen werden, den Schaden zu beheben, sollten tatsächlich erst drei Prozent (!) des gesamten Öls ausgelaufen sein, das wird sich erst noch zeigen müssen.
Doch das eigentliche Problem liegt ganz woanders...
Klar ist natürlich: Die Börse ist keine Wohltätigkeitsveranstaltung. Und auch andere Ölkonzerne streben in erster Linie nach Profit. BP ist da keine Ausnahme. Und doch muss man hier etwas „tiefer graben“, um im Bild zu bleiben:
Die Vorfälle bei BP sind ein „schönes“ Beispiel dafür, dass unsere Form des Wirtschaftens, wie wir sie seit Jahrzehnten praktizieren, in dieser Form nicht weitergehen kann und auch nicht weitergehen wird: Ganz ähnlich wie die Finanzkrise treibt auch der Vorfall im Golf von Mexiko eine Entwicklung auf die Spitze, die es so in Zukunft nicht mehr geben darf:
Kein System auf diesem Planten kann immerzu nur wachsen. Wenn wir alle von allem immer mehr besitzen wollen und zu diesem Zweck die Vernichtung menschlicher Existenzen und die Zerstörung des gesamten Ökosystems in Kauf nehmen, dann ist irgendwann ein Punkt erreicht, an dem es nicht mehr weiter geht.
Doch leider erweist sich der Mensch immer wieder als unfähig zu lernen. Im Grunde ist deshalb zu wünschen, dass BP an der Katastrophe untergehen möge, dass sich die Ölpest im Golf von Mexiko zu einer globalen Katastrophe auswächst, die Tausende Menschenleben fordern, die das Ökosystem gefährden und die Millionen Menschen in den Ruin treiben wird.
Denn leider ist zu befürchten, dass es auch in diesem Fall so sein wird, wie es immer ist: Wir faulen, trägen und satten Menschen ändern unser Verhalten erst, wenn der Leidensdruck unerträglich wird und es gar nicht mehr anders geht.
Aus dem gleichen Grund bin ich auch sehr skeptisch, was die Folgen der Finanzkrise angeht: Von wenigen Ausnahmen abgesehen erweisen wir alle uns immer wieder als unfähig zu Einsicht und Umkehr. Deshalb werden wir Menschen immer wieder Katastrophen von epischen Ausmaßen auslösen – und erst folgende Generationen sind geläutert und vermeiden die Exzesse ihrer Vorfahren. Die beiden Weltkriege waren die letzten umfassenden Katastrophen, die uneinsichtige Menschen ausgelöst haben und die ein Umdenken erzwungen haben.
Auch die Finanzkrise wird ein Umdenken erzwingen. Die Vorfälle bei BP sind nichts weiter als ein Symptom dieser Finanzkrise: Eine Folge von zügelloser Gier und Profitsucht, die über Leichen geht.
Wer dennoch Aktien von BP kaufen möchte, der soll das tun. Der darf sich hinterher aber auch nicht darüber beschweren, wenn das ganze System den Bach hinunter geht.
BP und die Krise des Finanzsystems haben unmittelbar miteinander zu tun - das eine, die Krise, wäre nicht möglich ohne den Raubbau an der Natur und den Konsum auf Pump, ohne maßlose Gier und zügellose Profitsucht. Anders herum: Würden wir alle nachhaltig wirtschaften, gäbe es weder die Finanzkrise noch die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko.
Ich werde die Aktien von BP deshalb nicht kaufen, schon gar nicht langfristig.
Und wer glaubt, dass solche Dinge an der Börse nichts verloren haben, weil es hier um Gewinne geht, der irrt sich ganz gewaltig. Die Börse ist nur ein kleiner Teil des Ganzen. Und das Ganze wird nur überleben, wenn wir Menschen endlich aufwachen...
Wie wir die Lage jetzt einschätzen und was wir unseren Lesern raten, das lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Antizyklischen Börsenbriefs, die in Kürze erscheint.
ist aber von herrn andreas hoose, der meiner meinung nach mit vorsicht zu genießen ist. "wir haben es ja immer schon gesagt"
vor nicht allzulanger zeit wurde von ihm auch empfohlen, sich eine farm und ein abgelegenes haus zu kaufen.
oft etwas selbstgerecht, aber man kann das ja sehen, wie man will...
ich bleibe der meinung, dass ideale an der börse nichts verloren haben, sondern in gerichte und politik gehören, wo ja auch der rahmen für die wirtschaft gelegt werden sollte.
der fisch stinkt am kopf, nicht am schwanz.
#994
"der fisch stinkt am kopf, nicht am schwanz"

...aber wenn der dumme Schwanz es dem Kopf gleichtun will
und sein Geld dorthinschickt, um auch mal so schön zu stinken
wie der Kopf, wird es ihm entweder gelingen oder er wird wie
bei der Fischzubereitung so üblich auch mitabgehackt.

Gruß Quando
...dem das mal so durch den Kopf ging
#995
http://www.geld.com/aktien/bnews_1151763.html
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Prof-Otte-Kolumne-V…
Jeder muss selber wissen was er tut, wem er vertraut und zuhört.
Als Trader sollte man auf sich selber hören.
#996
im zweiten link wird ausdrücklich auf den langen anlagehorizont hingewiesen. der kurs stand immerhin vor ein par onaten schon wieder da, wie zu deinem link-zeitpunkt...
bp sehe ich nicht als trade, sondern als anlage.
für trades finde ich den markt zur zeit ausgesprochen schlecht.
#997
Als Trader sollte man auf sich selber hören.
Ja klar, als ob man im Casino irgendwelchen anderen Zocker zuhören sollte?!
Eben genau desshalb gehts von einem Crash zum anderen.
Was könnte/sollte anderes dabei heraus kommen?!
Es gibt kein unendliches Wachstum.
Keine Formel, kein Beweis, kein Konzept, keine genauen Regeln, usw...
Wer den (nächsten) Crash ignoriert ist selber schuld.
#998
Ein weiteres Mal muß BP die Ölaustrittsmengen nach oben korrigieren. Wieviele Nach-Oben-Korrekturen es wohl die nächsten Tage und Wochen noch geben wird? Und ist das dann schon die Wahrheit oder immer noch gelogen??
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BP-Dokument: Ölaustritt von 16 Mio Litern am Tag denkbar
Washington (Reuters) - Aus dem defekten Bohrloch im Golf von Mexiko könnte nach BP-Angaben BP noch deutlich mehr Öl austreten als bislang angenommen.
Im schlimmsten Fall könnten unter bestimmten Bedingungen bis zu 100.000 Barrel (15,9 Millionen Litern) pro Tag ausfließen, heißt es in einem internen BP-Dokument, das der US-Kongressabgeordnete Ed Markey am Sonntag veröffentlichte. Das wären zwei Drittel mehr als im "Worst Case Scenario" der US-Regierung, das von maximal 60.000 Barrel ausgeht. Das Öl strömt seit Beginn der Katastrophe am 20. April weitgehend ins Meer und hat zur größten Umweltkatastrophe in der US-Geschichte geführt. BP erklärte, die Zahlen aus dem Dokument seien nicht relevant. Sie bezögen sich auf den Fall, dass das Absperr-Ventil am Bohrloch (BOP) entfernt worden wäre - was aber nicht geschehen sei.
"Das Dokument wirft die sehr beunruhigenden Fragen auf, was BP gewusst hat und wann sie es gewusst haben", teilte der Demokrat Markey mit. "Es ist klar, dass BP von Anfang an in Bezug auf das wirkliche Ausmaß des Öl-Lecks nicht ehrlich mit der Regierung und dem amerikanischem Volk umgegangen ist." BP-Sprecher Toby Odone erklärte indes, BP habe den Ausfluss nicht unterschätzt. "Wir haben immer gesagt, wir würden mit jedem Volumen beim Ölausfluss umgehen - und genau das tun wir."
BP geriet am Wochenende auch an anderer Stelle weiter in die Kritik. Das Partnerunternehmen Anadarko ging auf Distanz zu dem Londoner Energie-Multi und warf BP unverantwortliches Verhalten im Vorfeld der Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" vor. Anadarko-Chef James Hackett erklärte, es gebe immer mehr Beweise dafür, dass die Katastrophe vermeidbar und eine direkte Folge des verantwortungslosen Verhaltens von BP gewesen sei. Offenbar habe es sich um grobe Fahrlässigkeit und vorsätzliches Fehlverhalten gehandelt, sagte Hackett Reuters. Die Briten müssten daher für die Kosten allein aufkommen. Anadarko ist zu 25 Prozent an der Ölquelle beteiligt, das japanische Konzern Mitsui zu zehn Prozent. BP hält 65 Prozent. BP vertritt die Ansicht, dass sich die Partner an den Kosten der Ölpest beteiligen müssen. Noch ist die Schadenhöhe unklar. Experten gehen aber von hohen Milliarden-Beträgen aus.
Neue Kritik wurde auch an BP-Chef Tony Hayward laut, weil er sich Zeit für den Besuch einer Segelregatta vor der englischen Küste nahm. Schon kurz zuvor war Hayward bei seiner Anhörung im US-Kongress massiv angegriffen worden. Die Politiker werfen ihm vor, extreme Risiken zulasten der Sicherheit eingegangen zu sein und nun die Verantwortung für das Öl-Desaster zu scheuen.
Der "Sunday Times" zufolge will BP 50 Milliarden Dollar einsammeln, um die Kosten der Umweltkatastrophe zu begleichen. Zehn Milliarden Dollar soll die Ausgabe einer Anleihe bringen. Zudem wolle sich BP bei den Banken um Kredite im Volumen von 20 Milliarden Dollar bemühen. Weitere 20 Milliarden Dollar wolle BP mit dem Verkauf von Vermögenswerten in den kommenden zwei Jahren erzielen. BP hat sich auf Druck der US-Regierung bereiterklärt, einen 20 Milliarden Dollar schweren Entschädigungsfonds einzurichten. Der Fonds-Verwalter Kenneth Feinberg versprach am Sonntag eine rasche Begleichung berechtigter Forderungen. BP hat bereits angekündigt, die Zahlung von Dividenden auszusetzen und den Verkauf von Vermögenswerten zu beschleunigen.
Die BP-Bohrplattform "Deepwater Horizon" war am 20. April nach einer Explosion gesunken. Dabei starben elf Arbeiter. Anfangs hatte es geheißen, es strömten wohl nur bis zu 1000 Barrel Öl pro Tag am Tag ins Meer. BP ist es noch nicht gelungen, das Loch zu schließen. Seit kurzem wird aber ein Teil des Öls aufgefangen. Außenstehende Experten hatten erklärt, es sei kaum möglich, die genaue Menge des ausströmenden Öls zu bestimmen. Hierzu müssten Gegebenheiten wie der Druck in der Ölquelle und geologische Verhältnisse bekannt sein.
Quelle: http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE65K00U20100621
#999
Beispiele aus der Bankenkrise sind genügend vorhanden.
Wie klein doch so hochkarätige "Spitzenleute" in so fundierten Kreisen sich der Öffentlichkeit preisgeben und verarmseligend nichts aber auch gar nichts diesem Fall entgegenzusetzen haben ist blamierend für diese selbst gesetzten thronisierenden vermeintlichen Machtinhaber.
Wenn sich herrausstellt das es auch noch ein Giantoilfield ist-wird dieses Leck auch durch die Ausgleichsbohrungen -angeblich Ende August fertig-noch lange nicht abgedichtet sein.
Darüber hinaus stehen die verbreiteten Lügen wie 1000 Barrel- dann auf einmal 5000 Barrel am Tag die austreten.
Heute laufen jeden Tag über 1 Million Liter ÖL aus dem Bohrloch.
1 liter Öl verseucht bis zu 1 Million Liter Trinkwasse.
#1.000

und wärmt diese wieder auf. Aktuell sind keine neuigkeiten zu vermelden, bis auf die Gerüchteküche und die lieben Konjunktive .... es könnte... es wäre möglich, dass...
Das der BP CEO in England segeln war... Richtig so !

Ich hätte mir das Theater mit dem Kongress etc. nicht bieten lassen. In letzter Instanz spielt BP die lachende Note in dieser Oper, denn :
- BP lässt erst einmal klug die Wogen über sich einbrechen. Denn jede Aussage wäre zur Zeit falsch, wenn der Mob gegen einen ist.
- BP ist eines der gesundesten Unternehmen der Welt. Selbst wenn Politik wollte, kann sie auf BP Arbeitsplätze nicht verzichten !
Hier geht es nicht mal so sehr ums Öl, als um den Energiesektor mit gesamten Zuliefererindustrien, darunter auch grüne Technologie.
- Sich US$ 20 Mrd. am Kapitalmarkt zu besorgen ist das Klügste was man tun kann, angesicht dieser niedrigen Interbankenzinsen

Die wären schön blöd Ihre Reserven an
Sachgütern für den Mist anzugreifen, wenn es Geld für quasi
umsonst gibt.Da kann die Pest noch als New Deal No.2 in die Geschichte eingehen und Obama muss BP >> Danke << sagen. Denn ein 20 Mrd. Konjukturpaket hätte Obama jetzt nie durchbekommen.
Mensch auf die Idee muss man erst einmal kommen ! "Schadensersatzforderungen aus Null-Zins-Krediten zu begleichen".
Und dass am XE/FRA in BP plc meist nur zittrige Tattergreise unterwegs sind, die jedem Cent nachhaschen und schiss haben, sieht doch wohl jeder der etwas genauer hinsieht

In diesem Sinne liebe Spekulatuis Freunde,
Good Luck !
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