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Staaten rüsten sich vor dem Undenkbaren! - 500 Beiträge pro Seite



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Donnerstag, 12. März 2009
Staaten rüsten sich vor dem Undenkbaren!
Die ersten waren (wieder einmal) die Amerikaner. Bereits im Vorjahr zogen sie eine Elite-Division der US-Army aus dem Irak ab, um sie in den USA auf ihre neue Aufgabe vorzubereiten: In grossen Städten werden sie als Bereitschaftstruppe gegen Aufständische und Aufrührer eingesetzt. Was dies bedeutet, sollte jedem klar sein! Die US-Regierung befürchtet im Zuge der Finanzkrise, die ja bekanntlich in einem totalen Systemzusammenbruch münden wird, Ausschreitungen, Revolten und Rebellionen.

Mittlerweile sind die USA nicht mehr der einzige Staat, der sich auf grosse innerstaatliche Unruhen vorbereitet. Ganz offiziell, allerdings in den Medien jeweils nur einen unscheinbaren Dreizeiler wert, haben nun auch Grossbritannien, Italien und Frankreich ihre Truppen gegen das möglicherweise rebellische Volk in Bereitschaft versetzt. Und Deutschlands Bundeswehr übt den Einsatz gegen Zivilisten ...

Jetzt wird ganz offen (nicht mehr im geheimen) mit Ausschreitungen gerechnet! Wann diese kommen werden? Sobald das System crasht! Es wird mit dem Mega-Domino-Day beginnen. Denn wenn den Menschen bewusst wird, dass sie alles verloren haben, für das sie ihr Leben lang gearbeitet haben - Job, Ersparnisse, Renten(vorsorge), möglicherweise das hypothekenbelastete Eigenheim und das Leasingauto - dann haben sie nichts mehr zu verlieren! Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert. Wie es, bisher noch relativ harmlos, aussehen wird, zeigen die Ausschreitungen in Griechenland, Lettland und Island. Der Mob rebelliert gegen die Regierung, gegen das Kapital und gegen die Elite.

Plötzlich wird allen bewusst, wie sehr sie verschaukelt und ausgenutzt wurden. Von den Banken, den Versicherungen, bis hin zu den Regierungen. Dann wird Feuer am Dach sein, Städte werden brennen, die öffentliche Ordnung zerfallen und das Chaos herrschen.

Es war auch bisher die grösste Macht: das Volk. Doch dieser Umstand war uns nicht bekannt, ausserdem wollten wir alle kaum etwas von dem aufgeben, was wir als Wohlstand bezeichnen. Wir wurden eingelullt und ausgenutzt. Von den Konzernen, der Politik, den Unternehmen. Sie alle profitierten von unserer Träumerei nach einem sicheren und sorgenfreien Leben. Wir waren viel zu bequem, nachzudenken, was wirklich abläuft. Wie alle nur unser Geld, unseren Gehorsam und unsere Arbeitsleistung wollten ... sonst nichts!

Dabei hätten wir schon vor Jahren aufstehen sollen und zeigen, wer der Mächtigste ist. Ohne uns kein Staat, ohne uns kein Umsatz, ohne uns kein Reichtum. Doch wir sind faul vor der Glotze gesessen, haben uns in falscher Sicherheit gewähnt und nun fällt uns der Himmel auf den Kopf. Alles, wirklich alles, was wir als lebenswert bezeichnen, wird uns bald urplötzlich genommen - wie gesagt, die Städte werden brennen ...!

Johannes (schnittpunkt2012.gmail.com)
Das kann ich garnicht glauben , sowas gibt es nicht bei uns . Das ist niemals möglich!!!
Jetzt wird ganz offen (nicht mehr im geheimen) mit Ausschreitungen gerechnet! Wann diese kommen werden? Sobald das System crasht! Es wird mit dem Mega-Domino-Day beginnen. Denn wenn den Menschen bewusst wird, dass sie alles verloren haben, für das sie ihr Leben lang gearbeitet haben - Job, Ersparnisse, Renten(vorsorge), möglicherweise das hypothekenbelastete Eigenheim und das Leasingauto - dann haben sie nichts mehr zu verlieren! Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert. Wie es, bisher noch relativ harmlos, aussehen wird, zeigen die Ausschreitungen in Griechenland, Lettland und Island. Der Mob rebelliert gegen die Regierung, gegen das Kapital und gegen die Elite.
:eek::eek::eek: jetzt wisst Ihr auch, warum die bundesregierung vor ein paar monaten einen gesetzesentwurf einbringen wollte, dass die bundeswehr bei aussergewöhnlichen umständen in deutschland eingesetzt werden darf :eek::eek::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.383 von suuperbua am 14.03.09 15:20:08Ich würde die´s begrüßen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.292 von Allokation am 14.03.09 14:37:12:confused:

Der Mob rebelliert gegen die Regierung, gegen das Kapital und gegen die Elite.

Der begriff mob dürfte in diesem fall etas negativ wirken.

Vielleicht wäre es realistischer von bürgern, also staatsbürgern, zu sprechen, die gegen ihren staat, also gegen sich selber rebellieren.
Eigentlich sollten sie dies heute schon tun, denn die staatsverschuldung, einschließlich der eingegangenen staatlichen verpflichtungen usw. übersteigt bereits heute die sparguthaben aller staatsbürger zusammen.

die pro kopf verschuldung dürfte etwa bei 35000 euro liegen.

zum besseren verständnis,-ein deutscher familienvater mit 3 kinder und einer frau zuhause hat als alleinverdiener eine schuldenlast von 175 000 zu stemmen. Wobei er vergleichsweise noch gut dasteht, denn sein kollege in den usa übertrifft ihn hier bei weiten.

Wobei die höhe schon keine rolle mehr spielt, denn eine tilgung ist wie jeder leicht versteht ohnehin niemals mehr möglich.
Ich hatte es schon an anderer Stelle geschrieben. Wer diesen Lügen glaubt, sollte sich am besten zu Hause einschließen.

coke
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.282 von Allokation am 14.03.09 14:34:18Der Blogger übertreibt natürlich gewaltig. Dennoch sehe auch ich, daß die Regierungen "aufrüsten" für die kommenden Notzeiten.

Es kann aber auch anders kommen...die Hochfinanz wird entmachtet/enteignet.

Ein Neustart ohne Schulden, aber auch mit entwerteten Vermögen würde folgen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.410 von Nannsen am 14.03.09 15:32:26
Ja, es gibt keinen Weg zur umkehr. Jetzt heißt es solange als möglich die Öffentlichkeit zu täuschen. Halt zeit schinden.

Stimmt, in dem Fall sind das Volk die Staatsbürger und Politiker und Bänker sind die Krimminellen.

Salamitaktik halt, dann ist der Schmerz nicht so groß im Erkenntniszeitfenster der Bevölkerung.

Nein Tilgung war nie der Plan.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.444 von Dorfrichter am 14.03.09 15:52:19:confused:

Meine berechtighten hoffnungen gehen ebenfalls in diese mittelfristig einzige noch mögliche richtung, wenn wir so etwas ähnliche wie eine marktwirtschaft aufrechterhalten wollen.

Die zinsen allein für die staatsschulden belaufen sich demnächst auf 70 milliarden euro.
Die dahinter stehenden staatsschulden wären auf einem schlag reduziert, wenn man am anfang die zinszahlungen reduziert und später sozial gestaffelt ganz aussetzen würde. Wer sich die vermögensverteilung in unserem lande ansieht erkennt, dass es hier lediglich etwa 10 % der bevölkerung treffen würde, die auf diesem wege mit ihrem eigentum zugleich dem wohle der allgemeinheit dienen.
( zumindestens postuliert unser grundgesetz dies so)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.444 von Dorfrichter am 14.03.09 15:52:19Der Blogger übertreibt natürlich gewaltig. Dennoch sehe auch ich, daß die Regierungen "aufrüsten" für die kommenden Notzeiten.

Mir ist nicht klar ob der Blogger übertreibt oder nicht, denn ich weiß nicht wie die Versorgung ausschaut bei einem Zusammenbruch
des Geldsystems.

Klartext, ich denke es kommt zum Chaos, mir fällt da kein Weg ein zu meiner gedanklichen Entlastung von dem Übel sozialer Unruhen.

Wichtig ist das man die Bevölkerung mit Grundnahrunsgsmitteln versorgen kann. Da stellt sich die Frage wie lange kann man die aufrecht erhalten wenn es international zu Ausfällen kommt.

Wie groß ist die Abhängigkeit der BRD von Importen von
Lebensmitteln?

Sobald der Hunger da ist wird die Bevölkerung gezwungen sein ihre Löcher zu verlassen. Um auf Nahrungssuche zu gehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.543 von Allokation am 14.03.09 16:23:59Mir ist nicht klar ob der Blogger übertreibt oder nicht, denn ich weiß nicht wie die Versorgung ausschaut bei einem Zusammenbruch
des Geldsystems.


Ich glaube kaum, daß es da Probleme geben wird. An dieser Stelle möchte ich aber etwas Optimismus verbreiten. Wir in "D" schauen immer noch viel besser aus der Wäsche, als Ungarn, Italien oder meinetwegen auch Spanien oder GB oder die USA.

Wir sollten alles etwas ruhiger angehen und uns in etwas mehr Gelassenheit ergeben.

Käme es beispielsweise zum GAU, hätten wir wohl nur für 10-14 Tage ein Problem in den Ballungsräumen.

Ich denke, diese Aufregung dürfte umsonst sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.543 von Allokation am 14.03.09 16:23:59:confused:

Um auf Nahrungssuche zu gehen.

Hört sich richtig lieb an. Ungefähr wie ein sonntgsausflug mit der familie..


Ich sehe diese nahrungssuche eher als die tilgung einer urschuld, mit der jeder geboren wird, nämlich die schuld oder verpflichtung sich selber gegenüber, am leben bleiben zu müssen.

Dieser biologisch gewollte und notwendige trieb des selbsterhaltes bringt unsere spezies sogar in der extremform zum kanibalismus, dem ultimative speiseplan zur erhaltung der eigenen existenz.

Wenn wir uns dies vor augen führen, dann wird klar, dass der dann normale mord und totschlag, raub nud plünderung, reduzierung evtl. missliebeiger minderheiten etc. unter diesen umständen genau so normal sein wird wie beispielsweise die panikreaktion auf dem ruf feuer in einer oper mit hochgebildeten menschen als gäste.

unter diesen umständen erscheint mir der einsatz der bundeswehr als letztes mittel nicht die allerschlechteste lösung zu sein.
unter diesen umständen erscheint mir der einsatz der bundeswehr als letztes mittel nicht die allerschlechteste lösung zu sein.


Es kommt natürlich auf den Plan an.

Vieleicht besteht aber gar keine Absicht das Volk zu schonen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.665 von Allokation am 14.03.09 17:09:38Ja nee ist klar... glaubst du eigentl. selbst was du schreibst?

Zum Thema Bundeswehr... Wieviele "Soldaten" wären bei einem 80 Mio. Einwohner Staat nötig um die Sicherung zu garantieren?

Und glaubst du tatsächlich dass der Gefreite XY mit zuschaut wie seine ganze Familie auf Grund zu wenig Lebensmittel stirbt?

Also lass bitte so einen Schmarrn...


Falls es so ein Szenario ( besser als jeder Kinohit ) jemals eintreten würde, gäbe es außerhalb der Industrienationen kein leben mehr!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.682 von RiseTrade am 14.03.09 17:15:21:confused:

die bundeswehr als beispiel reicht aus, wenn im richtigen augenblick die scheinbaren rädelsführer regelmäßig vorbeugend öffentlich erschossen werden.

der ist ist schweigen..
rädelsführer

Das wären keine 10 sondern Tausende...
Eigentl jeder Familienvater...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.682 von RiseTrade am 14.03.09 17:15:21Ja nee ist klar... glaubst du eigentl. selbst was du schreibst?

Zum Thema Bundeswehr... Wieviele "Soldaten" wären bei einem 80 Mio. Einwohner Staat nötig um die Sicherung zu garantieren?

Und glaubst du tatsächlich dass der Gefreite XY mit zuschaut wie seine ganze Familie auf Grund zu wenig Lebensmittel stirbt?

Also lass bitte so einen Schmarrn...


man würde wenn einfach die Armeen tauschen . Hier würde die polnische Armee für Ruhe sorgen und unsere Soldaten halt in Polen.

Wer sagt, das das nicht funktionieren sollte?
Rebellion bringt überhaupt nichts.Das System ist am Ende.Wir sollten bereits daran arbeiten wie es nach dem Crash weiter geht.Den Wohlstand so wie wir ihn kennen wird es auf viele Jahre nicht mehr geben. Auch ohne die Banker Bonis wäre der Absturz gekommen vielleicht mit
ein zwei Jahre Verzögerung.Solche Sachen wie Herr Zumwinkel sich jedoch zumutet die Pension einfach auszahlen lassen,dürfen eigentlich nicht passieren.Wer zahlt meine Rente aus?Ich würde sie auch sofort auszahlen lassen.Der Zumwinkel weiss schon warum er das tat,da mit Sicherheit in wenigen Jahren eine Einheitsrente zwischen 500-1500 Euro kommt.Hier macht Frau Merkel große Fehler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.637 von Nannsen am 14.03.09 16:59:15Also ich weiß nicht @Nannsen, es stimmt zwas alles, was Du schreibst, aber kam´s 1923 zu solchen radikalen Auseinandersetzungen?! 1929-1933, als viele Menschen ihr ganzes Erspartes wieder verloren, kam´s zu solchen Szenen wie beschrieben?

Nein.

Die Zivilisation hat uns durchaus "zivilisiert", was heißen mag, daß wir in der Masse durchaus in der Lage sind, "stehend unterzugehen"! (Was soviel heißt, wie teilend verhungern).

Aber so weit kommts schon nicht. Und jetzt kommen erstmal die schönen Tage, genießen wir sie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.715 von Dorfrichter am 14.03.09 17:24:51:confused:

aber kam´s 1923 zu solchen radikalen Auseinandersetzungen


nicht so drastisch wie es möglich wäre, wenn die bedingungen es unmittelbar zugelassen hätten.

Die langfristigen auswirkungen sind jedoch identisch, weil genügend verrückte und fanatiker dadurch regierungsmacht bekamen, der rest ist bekannt.

Die bedingungen damals sind mit unseren heutigen m.e. überhaupt nicht zu vergleichen.Denn die menschen waren durch den 1.wk bereits verarmt und geschwächt.
Dazu kamm ein sehr wichtiger punkt, den jeder von euch sofort nachvollziehen kann, nämlich die relativität des begriffes armut.

Wenn zum beispiel die armut gleichmäßig ohne wesentliche unterschiede verteilt ist, dann ist armut der normalzustand, denn man hat als alternative nicht den immsen reichtum unserer tage als parameter, sondern das noch schlimmere elend der anderen. ( zumindestens habe ich dies in meiner kindheit so wahrgenommen und verinnerlicht)

Dies ist zumindestens ein wichtiger revolutionsvermeidender faktor.

Wir haben gerade deshalb ein blutiges potenzial für einen gewalttätigen krieg des jeder gegen jeden, weil die sozialen und materiellen unterschiede heute so sichtbar und fühlbar sind.

Dies macht die lage so explosiv.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.772 von Nannsen am 14.03.09 17:40:47Die langfristigen auswirkungen sind jedoch identisch, weil genügend verrückte und fanatiker dadurch regierungsmacht bekamen, der rest ist bekannt.

Wenn man sich mal ausgiebigst mit diesem Thema beschäftigt hat, erkennt man ganz schnell, daß ein solcher Krieg, wie ihn die Deutschen unter Hitler aufzogen, extrem viel Geld verschlang, oder besser finanziert werden mußte.

Und genau diesen Finanziers kann man ebenfalls Schuld rüberschieben. Nur man braucht ja ein Gesicht für die Unmenschlichkeit. Und Geld hat kein Gesicht. Geldverleiher jedoch hätten ein solches Gesicht.

Heute kann man sagen, Jene, die diesen Krieg finanzierten, waren wohl Dieselben, die für den Wiederaufbau Geld reinsteckten. Deshalb:

Pssst...Ruhig sein!

Ich hoffe blos, man kommt nicht wieder auf den Gedanken, solch ein Watschengesicht zu suchen, geschweige denn eines zu finden. Dann geht dasselbe Spiel wieder ganz von vorne los.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.772 von Nannsen am 14.03.09 17:40:47nein, doch die folgen der letzten weltwirtschaftskrise mündeten letztlich in den 2. weltkrieg :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.902 von DAXPOPER am 14.03.09 18:23:41Putscheine sind vielleicht nicht das Falsche:yawn:
Aber unsere Finanzwelt ist so radikal und ist in der Lage kurzfristig 1000 bis 2000 Punkte nach oben zu machen, um dann denn absoluten Absturz zu manipulieren. Viele viele Anleger werden dann im Markt sein und nicht so schnell reagieren können.
Nun, dieses ist ja nicht neu, wollte auch nur noch mal daran erinnern. :cry:
Es gibt zwei Möglichkeiten Aufstände zu unterbinden,
einmal Sportveranstaltungen,
sollte das nichts nützen könnten die Männer schnell zu einen Krieg,
in das Ausland, geschickt werden.
Zum Beispiel an der Seite von Israel gegen den Iran.

Bei der letzten Fußballweltmeisterschaft konnte die Merkelsteuer,
die Mehrwertsteuererhöhung ohne großes Aufsehen,
durchgesetzt werden.

Derart ist die Ablenkung durch den Sport.

Allerdings glaube ich auch nicht an aggressive Unruhen in Deutschland.
Schließlich bringt Zerstörung überhaupt nichts.
Die Deutschen gelten als besonnen.

Generalstreik ist ein besserer Ausdruck der Unzufriedenheit.
Deutsche sind schon in der Regel besonnen, aber in Deutschland leben ja auch noch Millionen Migranten.

Die Deutschen sind in der kommenden Krise nicht allein im eigenen Land. Das ist das eigentliche Problem, wovor sich alle fürchten. ( Islam )
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.961 von Goldwalla am 14.03.09 18:44:36Generalstreik ist ein besserer Ausdruck der Unzufriedenheit.

Wer soll denn streiken - der Arbeiter, der Angestellte??

Vergiss es. In meiner Firma schleppen sich alle noch mit Fieber und Magen-Darm-Grippe ins Büro. Selbst wenn sie den Arbeitstag auf dem Klo verbringen: Sie sind wenigstens da gewesen! :rolleyes:

Oder der Konsument?

Glaubst Du ernsthaft, es interessiert jemanden in Berlin, wenn ich mal vier Wochen nicht einkaufen gehe?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.000 von kevine1 am 14.03.09 18:56:02:confused:

Sehr schön erkannt. Dazu werden zur pazifizierung unseren gewerkschaftsbonzen hübsche mädel aus brasilien ins bett gelegt und aufsichtsratsposten vergeben.

wird wohl unter diesen umständen wirklich nix mit generalstreik...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.000 von kevine1 am 14.03.09 18:56:02Der Generalstreik dient ja nur dazu die negativen Energien zu kanalisieren.
Wie auch der Sport,es ist mir schon klar,
daß er nichts nutzt und bewirkt,außer einen Zeitaufschub.
Ein aktiver bewaffneter Aufstand ist eher in den USA zu erwarten.

Die Bevölkerung dort wurde andauernd manipupiert.
Mittlerweile glauben nur noch wenige an die offizielle
Darstellung vom 11.September-

Mittlerweile sieht auch der einfachste US-Amerikaner,
daß die Truppen nicht im Irak sind um Demokratie und
Freiheit dort zu gewährleisten.

Die Masse der US.Bevölkerung hat Wut gegen die Gierigen,
die Amerika in den wirtschaftlichen Abgrund getrixt haben.

Da wird noch abgerechnet werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.772 von Nannsen am 14.03.09 17:40:47Wenn zum beispiel die armut gleichmäßig ohne wesentliche unterschiede verteilt ist, dann ist armut der normalzustand, denn man hat als alternative nicht den immsen reichtum unserer tage als parameter, sondern das noch schlimmere elend der anderen.

Hallo Nannsen

Die Relativität der Armut ist auch mein Thema.
Es ist nämlich etwas Neues in der Welt, dass global alle vom Abschwung betroffen sind. Interessant finde ich, dass man seit dem letzten Sommer kein Kriegsgeschrei mehr hört (Irankrise). Alle sind mit sich selbst beschäftigt. Das verminderte Wirtschaftswachstum hat also aus meiner Sicht zunächst mal auch etwas Positives.

Die Frage ist, wer erholt sich zuerst und wer überrollt wen. Wenn die EU oder die USA mal auseinanderbrechen sollten, weil deren Staaten/Bundesstaaten pleite sind und sich jeder selbst der nächste ist, dann hätten wir vermutlich ein ähnliches Chaos, wie es die Ostblock-Länder schon durchlebt haben, speziell Ex-Jugoslawien.

Dass es vorher auch hier in D. zu einem Bürgerkrieg kommt, würde ich nicht ausschließen. Viele können sich das nicht vorstellen, weil Immo-Darlehen, Kreditkarten, Leasingverträge und die Sozialsysteme noch funktionieren. Das ist in dem Moment vorbei, wo der Staat wegen zu hoher Schuldenlast im Ausland (z.B. Ostblock- oder Südeuropa-Engagement, um dort drohende Staatsbankrotte zu stoppen) bei gleichzeitig wegbrechenden Exportmärkten und ergo steigender Arbeitslosikeit die Sozialleistungen und Renten zusammenstreichen muss.

Diese Kette finde ich durchaus logisch in dem Blog.

Allerdings geht uns insofern natürlich viel besser als 1923, weil die meisten deutschen Bürger auf enorm hohen Sachwerten sitzen. Selbst die Armen besitzen viel mehr Dinge als sie brauchen - klagen sogar darüber.

In meiner Familie ist eine alleinerziehende Hartzerin, die es strikt ablehnt, dass ihr gebrauchte Kinderkleidung geschickt wird ("die Schränke sind schon so voll...").

Das haben wir nun vom ewigen Wachstum. Wir ersticken an unseren Konsumgütern. Und vielleicht müssen die erstmal verbraucht werden... und sei es in der Tauschwirtschaft.

Aber dass die Entwicklung der letzten Jahre nicht mehr normal war und in eine Spitze lief - das habe wohl nicht nur ich allein so empfunden. Mancher bodenständige Mensch seufzt gar ob der Finanzkrise erleichtert auf, dass der Dinge-Verwaltungsstress vielleicht mal aufhört. "Es wird Zeit, dass wir alle mal ein bisschen runterkommen", meinte eine Arbeitskollegin mit einem Lächeln, obwohl ihr Fonds ihr einen 50%igen Vermögensverlust beschert hat.

Und so ähnlich sehe ich das auch.

Fazit:

Die Stimmung hier ist in der arbeitenden Bevölkerung noch recht relaxed. Die kleinen Leute sind - wie meistens - gern bereit, sich einzuschränken zugunsten von Sicherheit und Planbarkeit des Lebens. Man hat sich quasi schon damit abgefunden, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Das ist Konsens, man weiß Bescheid... Konsens ist aber auch, dass Geld nicht glücklich macht, Hauptsache, es reicht zum Wohlstand von, sagen wir, 1960/70.

Aber wenn's darunter geht, dann knallt es, daran habe ich keine Zweifel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.068 von Goldwalla am 14.03.09 19:20:47Das kollektive Aggressionspotential in Deutschland scheint durch den
Zweiten Weltkrieg erschöpft und entspeichert zu sein.

Sogar kurz vor der Wiedervereinigung gab es keine Aufstände,
nur friedliche Demonstrationen.

In München gab es vor Hundert Jahren mal einen kleinen Aufstand
wegen der Bierpreiserhöhung.

Seitdem war es ruhig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.487 von Allokation am 14.03.09 16:06:23ie US-Regierung befürchtet im Zuge der Finanzkrise, die ja bekanntlich in einem totalen Systemzusammenbruch münden wird, Ausschreitungen, Revolten und Rebellionen.


gut dass du es so sicher weißt:D
hast du die letzten 20 jahre genauso wie ich auch immer alle krisen richtig vorhergesagt?
gut dass du es so sicher weißt breites Grinsen
hast du die letzten 20 jahre genauso wie ich auch immer alle krisen richtig vorhergesagt?



Wo steht was von Prophezeiung und von wem?

Stell es Dir so vor, du schließt eine Lebensversicherung ab.

Der Staat macht das ähnlich , der schult sein Militär. Sowas nennt man Prävention!!

Nächstes mal nimmste dir mehr Zeit und interpretierst präziser, ;)
@scheffrocker,

Du kleiner Chaot ;):D

Schau mal genau hin, das in #1 ist ein Zitat aus einem Blog. Der Text ist nicht von Allokation. Er will ihn nur hier diskutieren.
Da steht sogar ein Link...;)
:kiss:
Man sollte sich jedenfalls auf das worst case scenario vorbereiten. Hoffen wir dass es nicht eintritt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.768.072 von kevine1 am 14.03.09 19:21:52Das ist in dem Moment vorbei, wo der Staat wegen zu hoher Schuldenlast im Ausland (z.B. Ostblock- oder Südeuropa-Engagement, um dort drohende Staatsbankrotte zu stoppen) bei gleichzeitig wegbrechenden Exportmärkten und ergo steigender Arbeitslosikeit die Sozialleistungen und Renten zusammenstreichen muss.


Das muss ich nochmal korrigieren bzw. präzisieren,

gemeint ist:

Das ist in dem Moment vorbei, wo sich unser Staat mit zu hoher Neuverschuldung aufgrund von Kreditvergaben in der EU (das vermeintlich reiche D. engagiert sich mit Krediten, um drohende Staatsbankrotte im Ostblock oder in Südeuropa zu verhindern) übernimmt.

Man müsste das Engagement in dieser Richtung sehr genau berechnen, um das Risiko zwischen Investment in die Nachbarländer als Exportweltmeister abzuschätzen, der mit dem Risiko lebt, dass er als letzter nackig dasteht und ihm zugleich die Märkte wegbrechen.

Ich bin da übrigens wirklich gespannt, ob eine nachhaltige Lösung austariert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.767.410 von Nannsen am 14.03.09 15:32:26die pro kopf verschuldung dürfte etwa bei 35000 euro liegen.


falsch mit den zukünftigen ansprüchen für BEAMTEN pensionen liegen wir bei über 80.000 € pro kopf verschudung:D
derzeitiger stand pro kopf verschuldung
18.805euro
schuldenzunahme pro sekunde 4.439euro
Also gut,

die Amis sollen raus aus dem Irak...

nach hause sollen sie also auch nicht...

wo sollen sie dann hin ?:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.769.048 von oski am 15.03.09 11:24:33Schuldenzunahme pro sekunde 4.439euro

Das ist eine Alimentierung , bzw. das kostet dem Volk die parlamentarische Demokratie.

Da bezahlt der Bürger aber einen hohen Preis dafür , das er in Wahrheit nichts zu melden hat.
nach mathe kommt lange nichts mehr in der schule, so werden die nachkommen geschult,
das heist kapitalismus ich bin auch einer davon
man kann ja immer nur überrascht sein, wie leidensfähig die Menschen in den usa sind.

Letztens gab es im tv einen Bericht über Zeltstädte in den usa.

Da leben mittlerweile nicht nur irgendwelche abgefuckten Dauerloser oder gesellschaftliche Randgruppenakteure, sondern auch Menschen, die man noch vor kurzem im sog. gehobenen Mittelstand gefunden hätte.
(googelt mal unter "usa Zeltstädte")

Sowas kann (und will!) man sich in Deutschland überhaupt nicht vorstellen.

Wenn in Deutschland immer wieder gerne über die sog. "Wohlstandsschere" zwischen arm und reich gesprochen wird, muss man sich mal die Verhältnisse in den usa anschauen.

Und die usa gelten in vielen Köpfen immer noch als Vorbild für eine zivilisierte Gesellschaft und sind ja nach wie vor selbsternannter Weltpolizist, obwohl dort der Sozialdarwinismus in Reinkultur gelebt wird.

In Deutschland hat man aber nun wieder andere Extreme kultiviert, in dem man den Menschen nun mittlerweile seit Jahrzehnten eingebläut hat, es gebe sowas wie ein Naturrecht auf soziale Alimentation und staatliche Fürsorge, was nun allerdings auch grosser Unsinn ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.023 von Cashlover am 15.03.09 17:11:42In Deutschland hat man aber nun wieder andere Extreme kultiviert, in dem man den Menschen nun mittlerweile seit Jahrzehnten eingebläut hat, es gebe sowas wie ein Naturrecht auf soziale Alimentation und staatliche Fürsorge, was nun allerdings auch grosser Unsinn ist.

der Wandel kommt jetzt aber ganzu schnell , bald wird es vorbei sein mit der Sozialhilfe.

Wahrscheinlich gibt es dann auch kein hartz und keine Rente mehr.

Und das alles in einem dicht bevölkertem Land . Das kommt dann hier zum Superstress im Gelände.
Die politischen Machtkonzentrate sollten wieder lokalisiert werden und nicht wie im Moement zentralisiert.

Wenn wir wie Frau Merkel fordert als Volk mehr zusammenhalten weil wir in schlechten Zeiten leben, dann muß sie uns auch mehr Eigeninitiative zubilligen.

Man kann nicht dauerhaft wirtschaftliche Eigenverantwortung erwarten und dabei aber gleichzeitig politisch unmündig sein.

Wenn es eine Vorschrift für die Krümmung der Banane vom Mars (aus Brüssel) kommt

das Ersparte auf der Bank weder sicher noch werthaltig ist

die Politik keine Kontinuität noch die Eigeninitiative fördert


ja , dann fasse ich mich doch an den Kopf , wie soll denn so ein eigenverantwortliches wirtschafliches Wirtschaften für den Einzelenen möglich sein ????

Wer profitiert sind Großkonzerne mit ganzen Stäben , aber doch nicht die Einzelperson , die ist faktisch politisch und wirtschaftlich ausgeschaltet worden.

Der Rahmen muß stimmen!!!
Warum, wer und wozu wurde die Krise gestartet.

Die Angstmacher in Aktion:

# Die Angst vor der nächsten Eiszeit in den 60er und 70er Jahren.
# Die Angst in den 70ern vor dem großen Waldsterben und dem Untergang der Wälder.
# Anfang der 70er Jahre verkündet der „Club of Rome“ das Ende des Erdöls für die Jahrhundertwende.
# Die Angst vor dem Ozonloch Ende vergangenen Jahrhunderts.
# Seit Mitte der 80er Jahre wird nun die Klimakatastrophe als Angstmacher benutzt.

# Seit einem halben Jahr ist der große politische Angstmacher, die Bankenkatastrophe, eingetroffen.



http://www.wahrheiten.org/blog/2009/02/24/eiszeit-wer-starte…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.158 von Allokation am 15.03.09 17:58:10Wunderbar auf den Punkt gebracht! :)
Zum Thread-Titel wertfrei meinerseits ein Artikel, zu dem ich auf Meinungen gespannt wäre:

Folgt auf die Finanzkrise ein Bürgerkrieg?

Das Volk rebelliert nämlich nie allein deshalb, weil es einen schweren Sack schleppen muss, es lehnt sich nie gegen die Ausbeutung auf, denn es kennt kein Leben ohnen Ausbeutung. Das Volk empört sich erst dann, wenn ihm jemand plötzlich und unvermutet einen zweiten Sack aufzubürden versucht. Er rebelliert, weil er spürt, dass du ihm mit diesem zweiten Sack betrügen wolltest, du hast ihn wie ein stumpfes Tier behandelt, den Rest seiner geschändeten Würde in den Schmutz getreten, ihn zum Idioten gemacht. Der Mensch langt nicht nach dem Beil, um seinen Geldbeutel zu verteidigen, sondern seine Würde. (Aus dem Roman König der Könige von Ryszard Kapuściński)

Steht der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung kurz bevor, nachdem die globale Finanzkrise die Ohnmacht der Politik (die mit einer unanständigen Umverteilung von Steuergeldern für die oberen Zehntausend reagiert, anstatt das System grundlegend zu verändern) entlarvt hat? Den genauen Zeitpunkt und die Form des kommenden Bürgerkriegs kann man noch nicht voraussehen. Dass er kommen wird, steht jedenfalls fest. Wann und wie er kommen wird, liegt noch verborgen im Schoße der Zukunft.

Es ist zumindest die ziemlich apokalyptische Prophezeiung der europäischen Denkfabrik European Laboratory of Political Anticipation LEAP/Europe 2020, die in einer Pressemitteilung vom 18. Februar 2009 verkündet wurde.

Ein ähnliches düsteres Szenario prognostiziert ebenfalls Igor Panarin, Dekan der Fakultät Internationale Beziehungen der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums: ” Der US-Dollar ist durch nichts mehr gedeckt. Die Außenverschuldung ist lawinenartig gewachsen: 1980 hatte es noch keine gegeben, 1998, als ich meine Prognose aufstellte, lag sie bei zwei Billionen Dollar, heute beträgt sie mehr als elf Billionen Dollar. Das ist eine Pyramide, die unbedingt einstürzen wird. Millionen von Bürgern haben ihre Ersparnisse eingebüßt. Die Preise und die Arbeitslosigkeit werden steigen. General Motors und Ford stehen am Rande des Zusammenbruchs. Das bedeutet, dass ganze Städte arbeitslos werden.”

***

Pressemitteilung European Laboratory of Political Anticipation LEAP/Europe 2020

Seit Februar 2006 vertrat LEAP/E2020 die Auffassung, dass die umfassende weltweite Krise in vier Grundphasen ablaufen würde, nämlich die Anfangsphase, die Beschleunigungsphase, die Aufprallphase und die Dekantierungsphase. Die Ereignisse der letzten zwei Jahre fügten sich hervorragend in dieses Schema. Jedoch müssen wir uns endlich in die Einsicht finden, dass die Regierenden unfähig sind, die wahre Natur der Krise zu verstehen. Denn seit nunmehr mehr als einem Jahr bekämpft die Politik mit ihren Maßnahmen nur die Symptome der Krise, nicht aber die Ursachen.

Deshalb gehen wir heute davon aus, dass mit dem vierten Quartal 2009 eine fünfte Phase der Krise einsetzen wird, in der die öffentliche Ordnung zerfallen wird.

Nach der Auffassung von LEAP/E2020 werden zwei bedeutende Phänomene diese neue Phase der Krise prägen; die kommenden Ereignisse werden damit in zwei parallelen Entwicklungen ablaufen:

A. Die zwei bedeutenden Phänomene:

1. Das Wegbrechen der globalen Finanzbasis (Dollar + Schulden)
2. Die sich beschleunigende Divergenz der Interessen der großen Staaten und der internationalen Organisationen

B. Die zwei parallelen Entwicklungen:

1. Die rasche Auflösung des gesamten gegenwärtigen internationalen Systems
2. Die Auflösung der Handlungsfähigkeit der mächtigen Staaten und großen internationalen Organisationen

Wir hatten gehofft, dass die Dekantierungsphase den Regierenden dieser Welt ermöglichen würde, die Schlussfolgerungen aus dem Zusammenbruch der Nachkriegsweltordnung zu ziehen. Man kann heute mit größtem Bedauern nur feststellen, dass solcher Optimismus nicht mehr zu rechtfertigen ist.

In den USA wie auch in Europa, in China oder in Japan handeln die Regierenden, als ob die Weltordnung nur von einer vorüber gehenden Krise erfasst wäre und es genügen würde, noch etwas Treibstoff (Liquidität, also weitere Schulden) und weitere Tinkturen (Leitzinssenkungen, staatlicher Aufkauf von wertlosen Forderungen, Konjunkturförderprogramme zu Gunsten insolventer Industriezweige) in das System zu gießen, um den Motor wieder zum Anspringen zu bringen. Sie wollen einfach nicht verstehen, dass, wie der Begriff der umfassenden weltweiten Krise, den LEAP/E2020 im Februar 2006 prägte, zu vermittelt versucht, die Weltordnung nicht mehr funktionsfähig ist. Statt verzweifelt zu versuchen, diese am Boden liegende, unrettbare Weltordnung zu retten, muss endlich die Schaffung einer neuen Weltordnung angegangen werden.

Geschichte wartet nicht, bis die Menschen für sie bereit sind. Da die Schaffung der neuen Weltordnung nicht vorausschauend und planend möglich war, wird der Zerfall der öffentlichen Ordnung während dieser fünften Phase der Krise die Welt in ein solches Chaos stürzen, dass die neue Weltordnung als Zufallsprodukt und Improvisation entstehen wird. Die beiden parallelen Entwicklungen, die wir in dieser 32. Ausgabe des GEAB beschreiben, werden für einige der großen Staaten und internationalen Organisationen tragisch sein.

Nach unserer Auffassung verbleibt nur ein sehr kleines Zeitfenster, während dem das Schlimmste noch vermieden werden kann, nämlich bis zum Sommer 2009. Dann wird die Zahlungsunfähigkeit erst Großbritanniens und dann der Vereinigten Staaten die Grundlagen des bestehenden Systems zusammen stürzen lassen und Chaos ausbrechen.

Wir gehen sehr konkret davon aus, dass der geplante G20-Gipfel April 2009 die letzte Chance für die bestehende Weltordnung ist, die aktuell wirkenden Kräfte so auszurichten, dass der Übergang in die neue Weltordnung sich mit dem geringst möglichen Schaden vollzieht.

Wenn ihnen das nicht gelingt, wird den Mächtigen der aktuellen Weltordnung die Kontrolle über die Ereignisse vollständig entgleiten, und zwar nicht nur auf globaler Ebene, sondern für einige von ihnen auch in ihren eigenen Ländern; die Welt wird in die Phase, in der die öffentliche Ordnung zusammen bricht, gleiten wie ein Schiff, dessen Ruder gebrochen ist. Am Ausgang dieser Phase des Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung wird die Welt mehr dem Europa von 1913 ähneln als der Welt, an deren reale Existenz die meisten noch bis 2007 glaubten.

Die meisten der von der Krise betroffenen Staaten, unter ihnen die mächtigsten dieser Erde, versuchten verzweifelt, das immer weiter anwachsende Gewicht der Krise zu schultern; sie verstanden nicht, dass sie damit die Gefahr herauf beschworen, unter dieser Last zusammen zu brechen. Sie vergaßen, dass Staaten, von Menschen geschaffen, nur solange Bestand haben, wie sich eine Mehrheit dieser Menschen mit ihnen identifiziert. In dieser 32. Ausgabe des GEAB wird LEAP/E2020 seine Analysen über die Auswirkungen dieser Phase des Zusammenbruchs der öffentlichen Ordnung auf die USA und die EU vorlegen.

Es wird für alle, Privatpersonen wie Wirtschaftsführer, dringlich, sich auf eine sehr schwierige Zeit vorzubereiten, in der ganze Bereiche unserer Gesellschaft wegbrechen werden und zumindest zeitweise oder sogar dauerhaft aufhören werden, Bestandteile der Gesellschaft zu bilden.

So wird z.B. der Zerfall des Weltwährungssystems im Sommer 2009 nicht nur den Dollar (und aller Geldanlagen in Dollar) zusammen brechen lassen, sondern das Vertrauen in alle Papierwährungen (also ohne Gold- oder Silberdeckung) massiv unterminieren. Alle Empfehlungen in dieser Ausgabe des GEAB sollen auf diese Situation vorbereiten.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Staaten, die besonders monolithisch, besonders mächtig, besonders zentralistisch sind, diejenigen sein werden, die von der fünften Phase der umfassenden weltweiten Krise besonders massiv betroffen sein werden. Weitere Staaten, die unter dem Schutz dieser Staaten stehen, werden ihre Schutzmächte verlieren und damit dem Chaos in ihren Regionen ausgeliefert sein.

Quelle: http://hiram7.wordpress.com/2009/02/26/folgt-auf-die-finanzk…" target="_blank" rel="nofollow">http://hiram7.wordpress.com/2009/02/26/folgt-auf-die-finanzk…

Homepage LEAP/E2020: http://www.leap2020.eu/GEAB-in-Deutsch_r27.html?PHPSESSID=c0…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.474 von kevine1 am 15.03.09 19:25:21Meine Frage ans Forum:

Ich bin immer so skeptisch, wenn ich was von NWO lese und sortiere das gern in die Verschwörungs-Schublade.
Von daher möchte ich gerne wissen, ob diese Denkfabrik seriös ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.474 von kevine1 am 15.03.09 19:25:21Dank User Maraho habe ich folgendes zum Autor dieses Textes gefunden:

>Franck Biancheri (* 1961 in Nizza) ist ein französischer politischer Aktivist. Er hat mehrere europäische Organisationen wie AEGEE, Europe 2020 und die Newropeans gegründet oder maßgeblich weiterentwickelt.

Aktivitäten [Bearbeiten]

* 1985 hat Biancheri EGEE, den Vorgänger der europäischen Organisation AEGEE, gegründet[1] und in den ersten drei Jahren geleitet.
* 1987 hat er maßgeblich die Gründung von Erasmus ermöglicht, indem er François Mitterrand davon überzeugte, sich für die Finanzierung dieser europäischen Initiative einzusetzen.[2] [3]
* 1998 gründete er die europäische Denkfabrik Europe 2020[4], der sich mit der Zukunft der europäischen Demokratie und Verfassung und der europäischen Rolle in einer kommenden globalen Krise beschäftigt, und ist derzeit dessen wissenschaftlicher Direktor[5] [6].
* Er ist Präsident der euro-amerikanischen Organisation TIESWeb.[7]
* Derzeit setzt er sich mit den Newropeans, für die Demokratisierung der EU ein. Die Newropeans sollen erstmals als Partei bei der Europawahl 2009 in allen Mitgliedsstaaten antreten. Sie verstehen sich als die einzige transnationale politische Bewegung, die angesichts der fehlenden politischen Führung der EU für deren Demokratisierung eintritt[8].<

Ich meine, man sollte sich durchaus auch mal mit neuen Strömungen beschäftigen, da die eingefahrenen ja derzeit nicht gerade erfolgreich sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.682 von kevine1 am 15.03.09 20:11:16Absolut anerkennens- bzw. ehrenwert, daß Du meine Recherche erwähnst!
Respekt!

Maraho
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.901 von Maraho am 15.03.09 21:18:03Na, Teamwork ist in diesen Zeiten alles! :cool: :kiss:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.770.122 von Allokation am 15.03.09 17:47:41der Wandel kommt jetzt aber ganzu schnell , bald wird es vorbei sein mit der Sozialhilfe.

Wahrscheinlich gibt es dann auch kein hartz und keine Rente mehr.


Diese Meinung und Befürchtung habe ich auch schon seit längerem, deshalb heißt es jetzt den A. hochkriegen und sich Gedanken machen anstatt Chips vorm TV.

Man kann was tun; man muss sich nur mal Klarheit über die Ziele verschaffen und sich damit organisieren. Friedlich!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.771.007 von kevine1 am 15.03.09 21:54:53Man kann was tun; man muss sich nur mal Klarheit über die Ziele verschaffen und sich damit organisieren. Friedlich!!

Bei einem eklatantem Versorgungsmangel in der Gesellschaft wird hier
nichts mehr friedlich laufen.
Friedlich kannst Du abhaken - dann müssten ja jetzt schon die Massen friedlich demonstrieren. Tun sie aber nicht, da sie doof sind und nichts mitkriegen (wollen)!

Wenn der Knall kommt (ausgelöst durch irgendeine Staats- oder Bankpleite), dann wird es verdammt ungemütlich, sobald die Leute keine Kohle mehr am Geldautomaten bekommen. Im Oktober 2008 standen wir übrigens kurz vor so einem völligen Crash des Finanzsystems.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.771.188 von smondoli am 15.03.09 23:00:13Im Oktober 2008 standen wir übrigens kurz vor so einem völligen Crash des Finanzsystems.

Das ist mir schon lange klar.

Deshalb wäre es mir ja lieber, man könnte jetzt etwas ändern, bevor es knallt. Und das wird es wohl, weil die Vogel-Strauß-Politik hierzulande allzu beliebt ist.
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2008/06/20/behauptu…


Juni 20, 2008...5:49
Behauptungen der EUrokratur und Wirklichkeit
Zu den Kommentaren

* Sie reden von Demokratie und geben nur einem einzigen Volk von 27 die Möglichkeit der Abstimmung.
* Demokratie sagen sie. Und akzeptieren das eindeutige Votum des Wahlvolkes Irlands nicht.
* Sie führen “Demokratie” im Munde und lassen uns, mehr als 450 Millionen Menschen, nicht abstimmen.
* Sie sagen “Europa” und meinen “EU”.
* Sie tun, als ob Europa = Europäer = EU = Reformvertrag.
* “Recht” sagen sie. Und halten sich nicht an die eigenen selbstgeschaffenen Regeln. Sonst würden sie das Votum der Iren akzeptieren.
* Sie loben den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 und wollen uns nicht abstimmen lassen über den Vertrag von Lissabon Reformvertrag.
* Sie sagen “Vertrag” und meinen: Vertrag zu Lasten eines Dritten, zu Lasten von 480 Millionen Menschen eines gesamten Kontinents.
* Sie sagen “Freiheit” und gewähren die Freiheit nicht, die in der europäischen Antike von den Griechen erkämpft wurde.
* Sie reden “Freiheit” und meinen Kapitalfreiheit.
* Sie reden “Freiheit” und meinen Lohndumping.
* Sie sprechen “Freiheit” und schreiben den Krümmungswinkel von Bananen vor.
* Freiheit sagen sie und betreiben Sozialdumping. Sie gewichten die Grundfreiheiten von Unternehmen höher als die Grundrechte von Menschen. Das wird abgesegnet vom EuGH (Europäischen Gerichtshof) in dem Richter sitzen, die sie selbst bestimmen.
o Bei cers lesen wir:
“Wie schon in den Fällen Laval, Viking Line und Rüffert hat der EuGH den
Grundfreiheiten von Unternehmen Vorrang vor Grundrechten und sozialen Standards
eingeräumt. Wieder einmal hat der EuGH den Versuch, gleiche
Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten an einem Ort durchzusetzen,
für illegal erklärt. Das ist nichts weiter als ein Freibrief für
Sozialdumping.”
ich mach mir keinen kopf mehr :-) ,mein haus ist bezahlt und neu saniert , also für die kommenden 20 jahre keine reparaturen mehr .

mein gartengrundstück hab ich auch .. also kann ich mein lebensmittel auch selber anbauen .

und meine firma hat im moment noch soviele aufträge , das ich mir jetzt auch noch edelmetalle (gold, silber , platin und paladium ) zulegen werde . es kann kommen was will das juckt mich nicht mehr .

wenn es ganz hart kommt , alle mitarbeiter entlassn arbeit allein machen , hasen züchten und schlachten , gemüse obst usw. anbauen , mein gewehr noch laden und mein eigentum vor blünderern zu schützen :-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.775.000 von vivian19 am 16.03.09 15:25:22Ja, sehr her , es gibt doch noch Leute denen es gut geht.

Besser jammern, dann bekommste auch keinen unerwünschten Besuch!!
:D

Ich habe das Überlebenstraining von Rüdiger Nehberg vor 25 Jahren gelesen, das muß reichern!
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.771.510 von Allokation am 16.03.09 04:12:26Wer bezahlt dich eigentlich?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.776.863 von insti am 16.03.09 18:21:08Wer bezahlt dich eigentlich?

wann , wozu , wofür? ich verstehe die Frage nicht ?
Als als am 9/11 die Hörner der goldenen Kuh einstürzten habe ich gedacht: Das war's, der 3. Weltkrieg wird beginnen und alles ist vorbei.

Hurra wir leben noch!

Es wird sich nichts ändern, rein gar nichts.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.778.754 von Mr. Schmitt am 16.03.09 21:37:12Als als am 9/11 die Hörner der goldenen Kuh einstürzten habe ich gedacht: Das war's, der 3. Weltkrieg wird beginnen und alles ist vorbei.

Hurra wir leben noch!

Es wird sich nichts ändern, rein gar nichts.


Genau genommen ändert sich immer alles . Die Frage ist nur ob es dir genehm ist in welche Richtung es sich bewegt.
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr11-vom-1632009/wel…


Weltweit verstummen die Fabriken

Der frühere Vorsitzende des amerikanischen Fed (Federal Reserve System), Paul Volcker, hat auf den beispiellosen Rückgang der Produktion in den Fabriken weltweit hingewiesen. Er stellte fest, dass der Rückgang der Produktion schneller vonstatten ging als 1930! The Privateer hat in den vergangenen Ausgaben mehrfach darauf aufmerksam gemacht. Die Produktionsmenge bricht in einem Tempo zusammen wie noch nie. Hier ein Überblick über die globale Situation:
Die im Februar auf ein Jahr umgerechneten Zahlen lauten: Taiwan - 43%, die Ukraine - 43%, Japan - 30%, Singapur - 29%, Ungarn - 23%, Schweden - 20%, Korea - 19%, Türkei - 18%, Russland - 16%, Spanien - 15%, Polen - 15%, Brasilien - 15%, Italien - 14%, China - 12%, Deutschland - 12%, Frankreich - 11%, die USA - 10% und Grossbritannien - 9%. Das ist eine Katastrophe. •

Echt eine tolle Globalisierung , aus Gier und um das schnellste Wachstum wurde es verbockt.
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2009/nr11-vom-1632009/vor…



Vor Juni dieses Jahres wird echte Knappheit herrschen

Man kann nichts bekommen, wo nichts ist! Der weltweite Niedergang von Firmen, über den hier bereits berichtet wurde, wird reale und materielle Folgen haben – und zwar bald. In den Regalen der Geschäfte, die sonst immer mit den unterschiedlichsten Konsumgütern gefüllt waren, wird es plötzlich Lücken geben. Fragt man den Geschäftsführer, wieso das passiert sei, wird er wahrscheinlich antworten, dass der Zulieferer das Geschäft aufgegeben hat. Und man muss sich dann nicht wundern, wenn dieser Laden zugemacht hat, wenn man das nächste Mal kommt. Die grosse Deflation ist angekommen. •

Quelle: The Privateer, Nr. 624, März 2009
(Übersetzung Zeit-Fragen)
die pumpen lieber milliarden in maroden banken
und die manager reiben sich die hände der berühmte kreislauf oder wer wirft die erste bombe
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.807.120 von oski am 19.03.09 21:24:06Sonst würden die Manager kein Boni mehr bekommen.Die schreiben jetzt Gewinne die Banken mit Steuergelder.


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