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•••Die neue Weltwährung ist inoffiziell bereits abgesegnet: Sonderziehungsrechte SZR / Special Drawi - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 25.03.09 10:46:56 von
neuester Beitrag 04.05.09 21:52:54 von


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25.03.09 10:46:56
Das Sonderziehungsrecht (SZR) (Special Drawing Right) ist eine künstliche Währungseinheit, die nicht auf den Devisenmärkten gehandelt wird. Sie wurde 1969 vom Internationalen Währungsfonds (IWF) eingeführt.

Bereits Anfang der 1960er Jahre wurden Stimmen laut, die Liquiditätsengpässe durch ein ungleiches Wachstum von Handelsströmen und der Reservewährung US-Dollar befürchteten. Mit der Einführung der SZR wurde zusätzliche Liquidität für das internationale Finanzsystem geschaffen.

Der Wechselkurs eines Sonderziehungsrechts ist durch einen Währungskorb wichtiger Weltwährungen definiert. Seit Januar 2006 enthält dieser Korb 0,632 US-Dollar, 0,410 Euro, 0,0903 Pfund Sterling und 18,4 Yen.[1] Vor der Einführung des Euro waren Deutsche Mark und Französischer Franc Teil des Korbs. Als Maßstab für die Höhe des Betrages und damit des Gewichts der einzelnen Währung dienen der Anteil des betreffenden Staates bzw. Währungsraumes am Weltexport und die in dieser Währung gehaltenen Reserven der IWF-Mitglieder. Alle fünf Jahre werden die relevanten Währungen und ihre Gewichtung vom IWF-Vorstand neu festgelegt und daraus am Stichtag die neue Zusammensetzung des Korbes bei gleichem Wert errechnet. Der Wert eines SZR wird täglich vom IWF festgelegt, basierend auf den Umtauschraten der Währungen, aus denen sich das SZR bildet. Es gilt die Kursnotierung der Londoner Börse um 12 Uhr. Falls die Börse in London geschlossen ist, gilt die Notierung in New York und sollte diese ebenfalls geschlossen sein, gilt der Referenzkurs der Europäischen Zentralbank.

Wenn der Gouverneursrat des IWF feststellt, dass ein weltweiter Bedarf an zusätzlicher Liquidität besteht, werden SZR an die Mitgliedsländer zugeteilt. Jedes Land hat mit seinen zugeteilten SZR ein Guthaben gegenüber dem IWF, mit dem es seine Schulden gegenüber Gläubigerländern tilgen kann, da die Mitgliedsländer verpflichtet sind, Zahlungen durch SZR zu akzeptieren.

SZR sind ein Teil der Währungsreserven eines Landes. So hat jedes Land das Recht, gegen Herausgabe von SZR innerhalb bestimmter Grenzen andere Währungen zu kaufen. Die SZR dienen damit als Devisenhilfe für einzelne in Schwierigkeiten geratene Länder. Das SZR ist eine Recheneinheit, die vom IWF und einigen anderen internationalen Organisationen benutzt wird. So legt z. B. der Weltpostvertrag die SZR als Währungseinheit für Zahlungen im internationalen Postverkehr fest. Einige Länder koppeln ihre Währung an die SZR, etwa beim Uganda-Schilling.

SZR hat den ISO 4217-Code XDR.

Der tagesaktuelle Wert der SZR (SDR) wird vom IWF ermittelt und veröffentlicht.

Zunächst erstmal ein paar Zitate der vergangenen Tage:

"Brasilien, Russland, Indien und China forderten unterdessen mehr Kredite der internationalen Finanzinstitutionen für bedrohte Schwellenländer. Das sei nötig, um den massiven Abzug von Kapital auszugleichen, hieß es am Freitag in der ersten gemeinsamen Erklärung der sogenannten Bric-Staaten bei einer er G20-Finanzministerkonferenz. Zudem verlangten die vier Länder mehr Mitsprache in internationalen Gremien wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Ressourcen des IWF seien nicht ausreichend und müssten deutlich aufgestockt werden. Brasiliens Finanzminister Guido Mantega betonte,die Bric-Staaten würden selbst keine zusätzlichen Mittel für den IWF bereitstellen, solange ihre Stimmrechte nicht erhöht würden."

"G20-Treffen der Finanzminister Währungsfonds soll gestärkt werden

Die Finanzminister der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer haben sich auf eine Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF) geeinigt. Die Finanzmittel des IWF sollen "deutlich" aufgestockt werden, um Ländern im Fall einer finanziellen Schieflage früher und wirksamer unter die Arme greifen zu können. Genaue Angaben darüber, um welche Summe die IWF-Mittel aufgestockt werden sollen, machten die Finanzminister in ihrer Abschlusserklärung nicht.

Die USA hatten in der vergangenen Woche die Verdreifachung der IWF-Krisenhilfen auf 750 Milliarden Dollar vorgeschlagen. Die Europäer wollen die Hilfskapazität dagegen nur auf 500 Milliarden Dollar verdoppeln. Der IWF hatte wiederholt gewarnt, dass seine Mittel bei einem Andauern der Krise nicht ausreichen würden, um Länder mit Krediten vor dem Bankrott zu bewahren."

"The International Monetary Fund is poised to embark on what analysts have described as "global quantitative easing" by printing billions of dollars worth of a global "super-currency" in an unprecedented new effort to address the economic crisis.
Alistair Darling and senior figures in the US Treasury have been encouraging the Fund to issue hundreds of billions of dollars worth of so-called Special Drawing Rights in the coming months as part of its campaign to prevent the recession from turning into a global depression.
Should the move, which is up for discussion by the summit of G20 finance ministers this weekend, be adopted, it will represent a global equivalent of the Bank of England's plan to pump extra cash into the UK economy."

"Das Undenkbare denken: Die Weltwährung 2010
Neuer Chef der BIZ wird in wenigen Wochen der Spanier Jaime Caruana. Caruana ist aktuell noch Kapitalmarktchef des Internationalen Währungsfonds (IWF). Diese Verbindung zwischen IWF und BIZ kann zukünftig sehr spannend werden, denn der Währungsfonds besitzt ein Instrument, das fast in Vergessenheit geraten ist, die Sonderziehungsrechte. <span style="font-weight:bold;">Diese Sonderziehungsrechte sind eine künstliche Währungseinheit bestehend aus Dollar, Yen, Pfund und Euro. Es gibt also schon eine Weltwährung, die auch täglich berechnet wird."

http://www.telegraph.co.uk/finance/financetopics/recession/4…
http://www.be24.at/blog/entry/619880/das-undenkbare-denken-d…
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/gzwanzig106.html
http://www.imf.org/external/pubs/ft/pam/pam45/pdf/chap1.pdf
http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDELE47638920090314…

Knüpfen wir an dem letzten Satz an und packen noch den Artikel von Gestern mit oben drauf:

China and Russia propose new IMF super-currency
Published on 03-24-2009

Source: RawStory

In an essay published Monday, the head of China's central bank proposed a plan to displace the American dollar as the world's standard and replace it with a global reserve currency operated from the International Monetary Fund.

"Zhou Xiaochuan, governor of the People’s Bank of China, argued that what he called a super-sovereign reserve currency would not only eliminate the risks inherent in currencies such as the dollar, which are backed only by the credit of the issuing country and not by gold or silver, but would also make it possible to manage global liquidity," reported the Times Online.

"But that's unlikely to happen, says Robert Scott, senior international economist with the Economic Policy Institute," reported Forbes. "'It's partly posturing, it's partly buyer's remorse,' he said, noting China, at some point, is going to have to let its yuan currency rise in value relative to the dollar's current price – likely by upwards of 30.0%. That means China's investments in U.S. dollars, via Treasuries, would lose a third of their value in yuan terms.

"'hey're getting hammered,' Scott said. Chinese leaders' heavy investment in the U.S. economy has exposed them to domestic criticism."

"Zhou made his call in an essay that appeared on the website of People's Bank of China, China's central bank, on Monday," reported the Washington Post. "It was clearly timed to make a splash in the run-up to the G20 meeting that starts in London on April 2.

"Calling the use of the dollar as the world's benchmark currency 'a rare special case in history,' Zhou urged the 'creative reform of the existing international monetary system towards an international reserve currency.' Zhou said the reserve currency, managed by the IMF, should be 'disconnected from individual nations and is able to remain stable in the long run.'"

The IMF would operate such a currency via its "Special Drawing Right," created in 1969 with "the potential to act as a super-sovereign reserve currency," reported Times Online.

"The role of the SDR has not been put into full play due to limitations on its allocation and the scope of its uses. However, it serves as the light in the tunnel for the reform of the international monetary system," Zhou wrote in his essay.

He also emphasized his hope for the IMF currency's supremacy over other dominant world benchmarks, such as the euro and the yen.

The technical and political hurdles to implementing the proposal are enormous, so even if backed by other nations, the proposal is unlikely to change the dollar's role in the short term.

"'The re-establishment of a new and widely accepted reserve currency with a stable valuation benchmark may take a long time,' Mr. Zhou said"</span> in a report by the Wall St. Journal. "In remarks earlier Monday, one of Mr. Zhou's deputies, Hu Xiaolian, also said that the dollar's dominant position in international trade and investment is unlikely to change in the near future. Ms. Hu is in charge of reserve management as the head of China's State Administration of Foreign Exchange.

"A spokeswoman for the U.S. Treasury declined to comment on Mr. Zhou's views."

UPDATE: Moscow supports IMF currency

In a little-circulated March 16 statement, the Kremlin said it will propose the IMF-based currency at April's G20 meeting in London.

"The International Monetary Fund should investigate the possible creation of a new reserve currency</span>, widening the list of reserve currencies or using its already existing Special Drawing Rights, or SDRs, as a 'superreserve currency accepted by the whole of the international community,' the Kremlin said in a statement issued on its web site," reported the Moscow Times.

"Russia also called for countries whose currencies currently have reserve status to adopt international rules on fiscal and macroeconomic discipline," noted Reuters.

http://www.blacklistednews.com/news-3713-0-13-13--.html

=> DARAUS GEHT HERVOR DASS DIE GANZE KRISE IM KERN EINS ZUM ZIEL HAT: Die Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF)

Die amerikaner hätten auch einfach eine Aufkaufgarantie für alle Hausverkäufer geben können (zum Preis Sommer 2007), dann hätten wir keine Darlehenskrise, kein Platzen der Immobilienblase, kein Aktienmarktcrash, keine faulen Papiere, keine Pleitebanken, keine reale Wirtschaftskrise. Warum haben sie das nicht getan? Jetzt liegt es auf der Hand, es werden gerade die Institutionen gestärkt in der die USA die meisten Mitspracherechte haben, wie Weltbank, BIZ und in erster Linie der IWF! So kann man noch schnell seinen Enteignungsfeldzug beenden und dann ins neue System wechseln, wohlgemerkt, dass dieser Feldzug dann weitergehen wird.

Hier nochmal die Ziele des IWF:

Overview of the IMF as a Financial Institution
Role and Purposes of the IMF
The International Monetary Fund is a cooperative international monetary
organization whose members currently include 183 countries of the world. It
was established together with the World Bank in 1945 as part of the Bretton
Woods conference convened in the aftermath of World War II.
The responsibilities of the IMF derive from the basic purposes for which
the institution was established, as set out in Article I of the IMF Articles of
Agreement—the charter that governs all policies and activities of the IMF:
• To promote international cooperation through a permanent institution
which provides the machinery for consultation and collaboration on
international monetary problems.
• To facilitate the expansion and balanced growth of international trade,
and to contribute thereby to the promotion and maintenance of high
levels of employment and real income and to the development of the
productive resources of all members as primary objectives of economic
policy.
• To promote exchange stability, to maintain orderly exchange arrangements
among members, and to avoid competitive exchange depreciation.
• To assist in the establishment of a multilateral system of payments in
respect of current transactions between members and in the elimination
of foreign exchange restrictions which hamper the growth of world trade.
• To give confidence to members by making the general resources of the
Fund temporarily available to them under adequate safeguards, thus
providing them with opportunity to correct maladjustments in their balance
of payments without resorting to measures destructive of national
or international prosperity.
• In accordance with the above, to shorten the duration and lessen the
degree of disequilibrium in the international balances of payments of
members.


Diese Zusammenstellung bietet Platz für weitere Artikel und Diskussionen.
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25.03.09 10:51:07
Oh das passt nicht komplett in den Threadtitel, soll heissen:

..Special Drawing Rights•••
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25.03.09 11:31:39
Was ich bestättigen kann ist, dass es den SDR schon lange als Verrechnungswährung im postalischen Bereich gibt. Es erleicht die Abrechnungen/Versicherungen von Werstendungen innerhalb der Postverwaltungen mit allen Ländern auf dem Globus! Allerdings hat dies absolut keinen Bezug auf die aktuelle Diskussion!
Mittelfristig gehe ich von einem Scheitern des Euro aus. Vielleicht sogar noch in diesem Jahr! Der Dollar wird noch schwächer werden! Ob eine Ablösung als Leitwolf aller Währungen bevosteht? Vielleicht, zumindest sieht man die USA nicht mehr als das uneingeschränkte Vorbild aller Staaten!
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25.03.09 11:56:08
endlich gute nachrichten. wenn sie es jetzt noch schaffen, die weltweite finanzaufsicht ins leben zu rufen - dann ist die krise vielleicht in 3 jahren bewältigt. wenn nicht - dann raus aus lebensversicherungen...
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25.03.09 19:36:34
Offen für Chinas Ideen
Geithner verwirrt Märkte

US-Finanzminister Timothy Geithner hat die Devisenmärkte mit seinen Äußerungen zu den Reformüberlegungen Chinas für ein neues Währungssystem in Verwirrung gestürzt. Er wies die Anregungen Chinas nicht grundsätzlich zurück, nachdem er zuvor alle Überlegungen, die den Dollar als internationale Leitwährung aufweichen würden, abgelehnt hatte. Beim Dollar kam es darauf zu starken Ausschlägen, die US-Währung verlor gegenüber Euro kurzzeitig an Wert.

Er sei "eigentlich ziemlich offen" für eine Anregung Pekings, sogenannten Sonderziehungsrechten - einer Kunstwährung des Internationalen Währungsfonds - eine größere Rolle einzuräumen, sagte Geithner. Nach Meinung von Fachleuten würde dies auf eine Schwächung des Dollar als internationale Leit- und Reservewährung hinauslaufen. Nach Geithners Ansicht wird der Dollar allerdings wahrscheinlich auch auf lange Sicht die wichtigste Reservewährung bleiben, wie er dann nochmals klarstellte. Sonderziehungsrechte basieren auf einem Währungskorb aus Dollar, Euro, Pfund und Yen.

Vorschlag aus China

Am Dienstag hatte Geithner es zusammen mit US-Präsident Barack Obama und Zentralbankchef Ben Bernanke noch kategorisch abgelehnt, vom Dollar als internationale Leitwährung abzukehren. Der chinesische Zentralbank-Präsident Zhou Xiaochuan hatte zuvor für eine Reform des internationalen Währungssystems plädiert. Zhou brachte den Gedanken ins Spiel, eine internationale Reservewährung zu schaffen, die unabhängig von einzelnen Staaten ist. Die Steuerung sollte der Internationale Währungsfonds (IWF) übernehmen. Über eine Stärkung des IWF in der Finanzkrise soll auch auf dem G20-Gipfel Anfang April in London diskutiert werden.

Geithner betonte am Mittwoch, die USA würden das Notwendige unternehmen, um das Vertrauen in die Finanzmärkte und die Wirtschaft zu stärken. Das werde wiederum den Dollar stützen. Eine stärkere Rolle der Sonderziehungsrechte werde sich eher "evolutionär" und auf Basis der derzeitigen Währungsarchitektur vollziehen, sagte er. Eine "globale Währungsunion" sehe er nicht am Horizont.

Märkte überrascht

Die Aussagen Geithners überraschten die Märkte. Der US- Finanzminister wollte sich wohl aufgeschlossen gegenüber China zeigen, hieß es von einigen, aufgrund der großen Wirkung seiner Worte sollte er aber etwas vorsichtiger sein. Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama und frühere Chef der Notenbank Federal Reserve, Paul Volcker, äußerte sich sehr zurückhaltend zu einer Reform des Währungssystems. Ein Übergang zu den IWF-Sonderziehungsrechten sei wenig praktikabel, sagte Volcker. Er äußerte zwar Verständnis für die Unzufriedenheit vieler Länder, dass das Währungssystem so abhängig vom Dollar sei. Die Chinesen hätten jedoch selber zu dem Problem beigetragen, weil sie einen Großteil ihrer gigantischen Währungsreserven in Dollar angelegt hätten.

China wolle den IWF stärken und zum Aufsichtsorgan des internationalen Finanzsystems ausbauen, hatte bereits die chinesische Vize-Zentralbank-Chefin Hu Xiaolian am Montag vor Journalisten in Peking gesagt. Die Fähigkeit internationaler Finanzorgane, mit Krisen besser umzugehen und Risiken künftig früher zu erkennen, solle verbessert werden. Die Struktur und Führung des Währungsfonds müssten dafür effizienter gestaltet werden, forderte Hu Xiaolian. Auch sollten die Entwicklungsländer mehr Mitsprache bekommen.

Die Vizezentralbankchefin hatte versichert, dass China auch in Zukunft US-Staatsanleihen kaufen werde. Sie seien ein "wichtiges Element der Investitionsstrategie für die chinesischen Währungsreserven", sagte Hu. "Wir werden diese Praxis fortsetzen." Als größter Kreditgeber der USA hält China nach US-Angaben 681 Mrd. US-Dollar in Schatzanleihen
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26.03.09 12:33:13
7:57 [duckhome.de]
Weltwirtschaftskrise: Ist der Kapitalismus noch zu retten?
Vor der Beantwortung dieser Frage stellt sich zunächst eine andere Frage: Wollen wir den Kapitalismus überhaupt retten? Vordergründig eine schwierige Frage. Aber nur so lange, wie man so tut, als ob es eine Alternative gäbe.
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7:07 [mmnews.de]
1 Billion Dollar für Entwicklungsländer
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon: Durch die Wirtschaftskrise seien Millionen Menschen in Armut getrieben worden. Mindestens eine Billion Dollar notwendig.
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3:16 [Die Presse]
IAEA: Wer folgt auf ElBaradei?
Die UN-Organisation stimmt heute über neuen Generaldirektor ab: Zur Wahl stehen ein südafrikanischer Charismatiker und ein kühler japanischer Manager.
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19:55 [Radio Utopie]
USA und China einigen sich auf IWF-Weltwährung SZR, G20-Staaten sollen NATO beitreten
Wie wir am 23.Februar berichteten, steuern die Grossmächte beim G20-Gipfel am 2.April in London auf die "Sonderziehungsrechte" (SZR) des Internationalen Währungsfonds (IWF) als neue Weltwährung zu. Der Finanzminister der USA, Timothy Geithner, zeigte sich heute "ziemlich offen" für den entsprechenden Vorschlag welchen vor einigen Tagen Chinas Notenbankchef Zhou Xiaochuan gemacht hatte. Anlässlich des Gipfels der sogenannten "G20"-Staaten - dieses Konstrukt war erst letzten Herbst im Zuge eines finanziellen Reichstagsbrands bzw der "Finanzkrise" ins Leben gerufen worden - werden diesen Samstag "Zehntausende" zu Protesten erwartet. Über 100 Gruppen haben zu einer Grossdemonstration aufgerufen.
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19:54 [mmnews.de]
Neues Weltfinanzsystem?
Think-Tank LEAP/E2020 ruft G20 zum Umbau des Weltfinanzsystems auf. Forderung: Ablösung des US-Dollar als derzeitige Weltreservewährung durch neue Weltwährung. Globale Regulierung des Weltfinanzsystems. G20-Gipfel: Letzte Chance, den Zerfall der öffentlichen Ordnung aufzuhalten. "Wenn Sie auf Ihrem nächsten Gipfel am 2. April 2009 in London nicht geradezu revolutionäre, den Kern des Problems anpackende Entscheidungen treffen und diese Maßnahmen bis spätestens Sommer 2009 umsetzen, wird diese Krise bis zum Ende des Jahres sowohl zum Zerfall des internationalen Systems als auch der öffentlichen Ordnung in den USA, Russland, China und der EU führen."
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17:17 [Reuters]
Geithner says "quite open" to China`s SDR proposal
Treasury Secretary Timothy Geithner on Wednesday said he is "quite open" to China`s suggestion of moving toward a currency system linked to the International Monetary Fund`s Strategic Drawing Rights. Zhou Xiaochuan, China`s central bank governor, earlier this month said the world should consider the SDR, a basket of dollars, euros, sterling and yen, as a super-sovereign reserve currency.
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17:16 [Bloomberg]
Dollar Declines on Geithner’s Comment on IMF Drawing Rights
The dollar declined against the euro after Treasury Secretary Timothy Geithner said the U.S. is open to enlarging special drawing rights at the International Monetary Fund....“Sentiment data is pretty dire around the world at the moment, and the German Ifo is a prime example of that,” said Neil Jones, head of European hedge fund sales at Mizuho Corporate Bank Ltd. in London. “However, it more or less matched expectations, and as long as things don’t get worse the euro will benefit.”
Zum Thema:
[Radio Utopie] (gestern:) Wacht auf, Ihr Trottel dieser Erde...
[Radio Utopie] (23.02.) Die kommende IWF-Weltwährung SZR, der Weltstaat und die magische Kontinuität der Schuld
[Radio Utopie] (09.10.2008) Gipfel in Washington: G20 sollen G7 ersetzen
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27.03.09 08:18:37
UN-Experten für neues System der Währungsreserven
NEW YORK (dpa-AFX) - Eine UN-Kommission unter Leitung des amerikanischen
Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz hat ein neues System der internationalen
Währungsreserven gefordert. Es gebe einen wachsenden Konsens, dass es mit dem
Dollar als Reservewährung Probleme gebe, sagte der Wirtschaftswissenschaftler am
Donnerstag vor Journalisten in New York.

In einem Bericht schlägt die Kommission stattdessen ein neues System vor, das
auf stark ausgeweiteten sogenannten Sonderziehungsrechten des Internationalen
Währungsfonds beruhen könnte. Dies würde zu mehr wirtschaftlicher Stabilität und
globalem Ausgleich beitragen, heißt es einer Mitteilung zufolge in dem Report.

Die Sonderziehungsrechte sind eine Kunstwährung, die durch einen Währungskorb
aus Dollar, Euro, Pfund und Yen definiert werden. Damit ließe sich die Gefahr
bannen, dass der rapide Wertverfall einer einzelnen Leitwährung die hart
verdienten Währungsreserven aushöhle, so die Experten.

Die Kommission wurde vom Präsidenten der UN-Vollversammlung einberufen. Ihre
Vorschläge sollen Grundlage für eine internationale Konferenz zur
Weltwirtschaftskrise sein, die vom 1. bis 3. Juni bei den Vereinten Nationen in
New York geplant ist./nw/DP/zb
Quelle: dpa-AFX
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31.03.09 19:15:32
G20: Weltwirtschaftsgipfel ohne Länder der Dritten Welt

[Dr. Alexander Frhr. von Paleske] Am 2. April findet in London der Weltwirtschaftsgipfel "G20" statt. Diesmal vor dem Hintergrund der schwersten Weltwirtschafts-und Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Beschlüsse, die dort gefasst werden, betreffen auch Millionen Menschen jener Länder, die auf dem Gipfel praktisch nicht vertreten sind: Die Länder der Dritten Welt. Teilnehmen werden neben den führenden Industrienationen auch einige sogenannte Schwellenländer. Außerdem der thailändische Ministerpräsident für die ASEAN Staaten Abhisit Vejjajiva und der äthiopische Präsident Meles Zenawi als Vertreter des gesamten afrikanischen Kontinent. Alle übrigen bleiben außen vor und dürfen nicht einmal am Katzentisch Platz nehmen. Dabei sind es gerade diese Länder, die bereits jetzt durch fallende Rohstoffpreise am stärksten von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind. Für sie geht es dabei um das nackte Überleben.

Doch auf dem Gipfel geht es nicht um die Weltbevölkerung sondern darum, wie die führenden Industrienationen weitermachen können, ohne größere Blessuren zu erleiden. Auch die Volksrepublik China, selbst einst Land der Dritten Welt, vertritt deren Interessen nicht, sondern eher jene der Schwellenländer. China dürfte allerdings auf dem Gipfel eine erheblich bedeutungsvollere Rolle spielen, als bisher. Auch wenn Henrik Bork in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung (Print) mit dem Titel "Der Traum vom Retter" die Meinung äußerte, China sei Teil des Problems "Finanzkrise", nicht aber deren Lösung. Eine krasse Fehleinschätzung.

Kapitalflucht und Verfall der Rohstoffpreise
Die Länder der Dritten Welt sind in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise von einer massiven Kapitalflucht und einem Verfall der Rohstoffpreise betroffen. Anders als die Industrienationen können sie wegen ihrer dünnen Kapitaldecke keine Garantien und Milliardenbeträge zur Stützung von Banken und damit der Börsen leisten. Die Kapitalflucht aus der Dritten Welt wurde von den Regierungen der Industrienationen noch gefördert, wie George Soros, Spekulant und Philantropist, der immer wieder vor der Finanzkrise gewarnt hatte, in einem Interview mit dem österreichischen Magazin "FORMAT"beklagte. Soros ist einer der ganz Wenigen, der die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Länder der Dritten Welt überhaupt thematisiert. Er fordert, dass der Internationale Währungsfond IMF die Länder der Dritten Welt vor einem Sturm bewahren müsse, der in den Industrienationen geschaffen wurde. Der internationale Währungsfond IMF müsse massiv Kapital aufstocken, um Kredite an Dritte Welt Länder zur Verfügung zu stellen. Doch die Industrieländer pumpen ihr Geld lieber in marode Finanzinstitutionen wie etwa dem Großkonzern AIG in den USA und die taumelnde Hypo Real Estate, der Fass-ohne-Boden- Bank in Deutschland. Letztere hatte in der vergangenen Woche wieder einmal ein neues Finanzloch entdeckt. Nicht das Erste und sicherlich auch nicht das Letzte, die HRE hat bereits erneuten Milliarden Euro-Finanzbedarf bei der Bundesregierung angemeldet. Selbst wenn es gelingen könnte das Finanzsystem zu stabilisieren, so würden es die Länder der Dritten Welt schwer haben, an Kredite zu kommen. Ihnen stehen keine Sicherheiten zur Verfügung. Bisher hat lediglich China angekündigt, dem IMF 100 Milliarden US Dollar zur Verfügung zu stellen. Von den USA hingegen sind derzeit keinerlei dahingehende präzise Worte zu vernehmen.

Was wird der Gipfel letztlich bringen?
Sicherlich werden einige Maßnahmen auf dem Gipfel beschlossen, die eine stärkere Aufsicht der Finanzmärkte zur Folge haben sollen. Einigen Hedgefonds dürfte dabei die Luft ausgehen. Das alles dient allerdings mehr der Beruhigung der überall kochenden Volksseele, eine substantielle Änderung ist nicht zu erwarten. Nicht nur in den USA sondern international und auch gerade in Deutschland hat die Finanzaufsicht restlos versagt. Zu wirklich durchgreifenden Maßnahmen, zu denen auch und gerade das Verbot der Derivate insbesondere der Credit Default Swaps (CDS) gehören müsste, wird sich der Gipfel wohl nicht durchringen können. Im Gegenteil. Barack Obama lud am vergangenen Freitag die Wall Street Elite zu sich ein. Also jene Damen und Herren, die für den Super-Finanz-Gau Verantwortung tragen.

Kein Abschied von den Derivaten
Bereits vor einem Jahr hatte der renommierte Wirtschaftsprofessor und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz festgestellt. "Die Menschheit hat 2000 Jahre ohne Derivate gelebt, sie kann auch in Zukunft wieder ohne sie auskommen". Zu welchen Absurditäten die Weiterzahlung aus den Derivaten führt, das zeigten anschaulich die Zahlungen der AIG an die Deutsche Bank in Höhe von mehr als 20 Milliarden US Dollar, bereitgestellt von der US Regierung. Dabei handelte es sich um Credit Default Swaps, also sogenannte Kreditversicherungen. Da diese Kredite oftmals ohne Bonitätsprüfung im Hinblick auf eine Kreditversicherung ausgegeben wurden, sollte hier das einfache Prinzip der Mitschuld im Schadensfall bis hin zur völligen Leistungsfreiheit greifen. Stattdessen heißt es "Pacta sunt servanda", "Verträge müssen eingehalten werden". Komme was da wolle, müsste man noch ergänzen.

Inzwischen hat sich die amerikanische Regierung dazu entschlossen, alle toxischen Produkte aufzukaufen, um damit die Banken von ihren Verlusten durch maßlose Zockereien zu befreien. Ein Freispruch erster Klasse. Niemand muss ein Prophet sein, um Zweifel an einem längerfristigen Erfolg dieser Maßnahmen zu hegen, doch sie erfreuen die Wall Street. Nobelpreisträger Paul Krugman, der jahrelang ebenso wie Soros und Warren Buffett vergeblich vor dieser Krise warnte, fasst es in schlichte Worte: "Cash for Thrash". Frei übersetzt heißt es wohl: "Geld für Dreck". So starren denn die Länder der Dritten Welt auf einen Weltwirtschaftsgipfel, auf dessen Verlauf und Beschlüsse sie keinerlei Einfluss haben.

http://spreegurke.twoday.net/stories/5616450/
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31.03.09 20:24:14
LEUTE POSITIONIERT EUCH IM AMEX GOLDBUGS ODER SONSTWO, GOLDFONDS USW.

Wenn die neue Weltleitwährung eine Goldkomponente enthält, dann wirds richtig abgehen bei den großen Goldproduzenten, und sagt jetzt nicht keiner hätte es euch gesagt! :)



Als gebildeter Bürger sollte man spätestens zum Beginn des G20 Gipfels wissen was Sonderziehungsrechte sind und warum die Russen und Chinesen auf eine neue Leitwährung sogar mit Goldkomponente drängen.

Denkt nach Leute und nehmt Teil am politischen Geschehen, es sind eure Rechte, eure Stimmen die da vertreten werden.

Mfg
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01.04.09 10:13:46
ich finde den Begriff so toll...

Vielleicht sollten wir sie anders nennen:

In Deutschland "Sondererziehungsrechte"... wer soll hier wohl erzogen werden?

Und wenn das deutsche Vermögen die neue Währung finanziert, will man sie in Europa in "Sondererzielungsrechte" umbenennen.

Die Amis nennen sie einfach nur "Sonderrechte", weil dort ist bekanntlich ja nix zu "ziehen".

In Großbritanien redet man schon von der "Sonderziehung" - dort hofft man wenigstens noch einen kleinen Teil Mitsprache in der Nachverhandlung zu retten, weil man in der "Hauptziehung" vermutlich nicht beachtet wurde.

In China heißen sie "Sondererzielung" - dort kann man seine vermutlich wertlosen Dollar in eine stabile Weltwährung retten.
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01.04.09 10:23:33
!
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01.04.09 10:23:46
Avatar
07.04.09 21:41:53
Der G20 Gipfel hat genau das gebracht was ich vermutet hatte, die SRZ des IWF wurden gewaltig aufgestockt.

SZR: Helikopter-Geld für den Globus
Dienstag, 7. April 2009
Heftige Kritik von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark über die kräftige Aufstockung der Sonderziehungsrechte (SZR) des Internationalen Währungsfonds (IWF). Deutschland wurde gezwungen, nachzugeben.

Der G20-Beschluss zur Mittelaufstockung beim Internationalen Währungsfonds (IWF) wird von EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark in ungewohnter Weiseheftig kritisiert.

"Das ist reine Geldschöpfung. Das ist Helikopter-Geld für den Globus", sagte Stark dem "Handelsblatt" zur Aufstockung der IWF-Sonderziehungsrechte (SZR). "Es hat keine Prüfung darüber gegeben, ob es einen globalen Bedarf an zusätzlicher Liquidität überhaupt gibt." Früher habe man sich viel Zeit genommen, um so etwas zu prüfen.

Der G20-Gipfel hatte eine Verdreifachung der Mittelausstattung des IWF beschlossen. Mit dem Geld soll den von der Wirtschaftskrise besonders betroffenen Ländern geholfen werden.

Auch die mit dem IWF befassten Vertreter von Finanzministerien sehen die gefährlichen Implikationen der G20-Beschlüsse. Um Forderungen der Amerikaner und der Briten nach neuen Konjunkturprogrammen nicht nachgeben zu müssen, sei Deutschland gezwungen gewesen, der Verlagerung der angestrebten globalen Nachfragestimulierung auf die multilaterale Schiene zuzustimmen, verlautet aus Berliner Regierungskreisen. Man habe bewusst in Kauf genommen, dass die Zuteilung zusätzlicher SZR mehr globale Liquidität bedeuten würde.

Die in London auf dem G-20-Gipfel beschlossene Erhöhung der IWF-Geldmittel um etwa 1 Bill USD ist das Kernstück der breit angelegten Strategie zur Bekämpfung der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise. Dabei wird zunächst die "Kriegskasse" des IWF - vor allem aus den Währungsreserven der Notenbanken - um 750 Mrd USD erhöht. Außerdem wird dem Währungsfonds erlaubt, zusätzliche 250 Mrd USD der eigenen Kunstwährung "Sonderziehungsrechte" (SZR) zu schaffen.

Wissenschaftler verweisen auf "ernsthafte Gefahren" des neuen IWF-Mandats. Durch die Zuteilung der SZR erhöhe sich die globale Geldmenge; das führe zu höherer Inflation, sobald die Krise zu Ende sei, warnt Dennis Snower, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft. Zudem könnte risikoreiches Verhalten von Staaten belohnt werden und dadurch die Grundlage für künftige Krisen geschaffen werden. ---> HB: G20 geben „Helikopter-Geld für alle“

mmnews.de
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08.04.09 15:13:41
www.cashkurs.com

Die chinesische Regierung äußert sich in den letzten Tagen verdächtig häufig zum Thema US-Dollar. Noch vor wenigen Wochen hat der chinesische Ministerpräsident Wen angekündigt, künftige Käufe von US-Staatsanleihen genau zu prüfen. (Ein Einstellen der Käufe seitens der Chinesen wäre das Ende des US-Dollar.)

Jetzt bekräftigt die Vize-Gouverneurin der chinesischen Zentralbank, dass man auch weiterhin US-Staatsanleihen kaufen wird. (Man hat also zurzeit kein Interesse, die eigenen US-Dollar-Bestände in Höhe von mehreren hundert Milliarden durch unnötige Rhetorik abzuwerten.)

Der Chef der chinesischen Zentralbank fordert gleichzeitig eine neue Weltleitwährung unter Abkehr vom US-Dollar. In diesem Zusammenhang werden die so genannten Sonderziehungsrechte des IWF (Internationaler Währungsfond) ins Spiel gebracht, die schon seit einigen Tagen durch die Gänge „wabern“.

Was hat es damit auf sich?

Zunächst einmal ist der IWF eine Institution, die im Zusammenhang mit der Reform der Währungssysteme von 1944 (Bretton-Woods-Abkommen) geschaffen wurde um den internationalen Zahlungsverkehr zu unterstützen. Klingt reichlich abstrakt. Der IWF ist so etwas wie die oberste Zentralbank der einzelnen Zentralbanken der Staaten. Dieser IWF kann auch Darlehen an Staaten vergeben. Das Geld dafür erhält er in der Regel von seinen Mitgliedern. 185 Staaten gehören dem IWF an. Ihr Stimmrecht ist jedoch sehr unterschiedlich und daher sehr umstritten. Das größte Stimmrecht haben – wen wundert’s – die USA mit knapp 17%. Danach folgen Japan und Deutschland mit jeweils knapp 6%, Frankreich und Großbritannien mit je 5% und so weiter. Da für eine Beschlussfassung 85% der Stimmen nötig sind, geht ohne die USA gar nichts. Dem IWF wird schon lange vorgeworfen, ein Handlanger der USA zu sein und mit raffinierten Geschäften und Kredittricks die Länder der dritten Welt zugunsten der USA auszubeuten.

Dieser IWF hat, wenn man es vereinfacht ausdrückt, eine eigene Währung mit dem unkonventionellen Namen „Sonderziehungsrechte“. Der Kurs dieser Währung wird sogar täglich bestimmt, wenn auch an den Börsen kein Handel darin stattfindet. Diese Währung besteht aus einer Mischung von bekannten Währungen. Man spricht von einem „Korb“. Dieser Korb besteht zu 44% aus US-Dollar, 34% Euro, 11 Prozent Yen und 11% Britisches Pfund.

Ein Mitgliedsstaat könnte jetzt eigene Anlagen (Gold, Staatsanleihen etc.) beim IWF hinterlegen und dafür Sonderziehungsrechte als Darlehen erhalten. Damit kann er bei anderen Staaten bezahlen. Eben wie mit einer Währung.

Die Chinesen wollen dieses Instrument angeblich aufwerten und beim großen Treffen der 20 größten Wirtschaftsnationen am 2. April soll dieses Thema „Weltleitwährung Sonderziehungsrechte“ angeblich eine große Rolle spielen.

An den Märkten wabern hierzu wilde Spekulationen, ob hier eine neue Weltwährung ins Leben gerufen wird. Klare Informationen gibt es hierzu meines Wissens noch nicht. Im Augenblick versucht jeder diese Informationen und Entwicklungen einzuordnen und zu werten. Ich selbst halte da im Moment noch nicht allzu viel von und auch meine in der Regel sehr gut informierten Gesprächspartner aus dem Devisenbereich halten diese Story für eine „Finte“.

Ich werde in den nächsten Tagen weitere Informationen für Sie zusammentragen und Sie informieren. Zur Stunde sollten wir dieses Thema aber noch nicht überbewerten." target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">Neue Weltleitwährung „Sonderziehungsrechte“!? China rüttelt am Dollar (Dirk Müller)

www.cashkurs.com

Die chinesische Regierung äußert sich in den letzten Tagen verdächtig häufig zum Thema US-Dollar. Noch vor wenigen Wochen hat der chinesische Ministerpräsident Wen angekündigt, künftige Käufe von US-Staatsanleihen genau zu prüfen. (Ein Einstellen der Käufe seitens der Chinesen wäre das Ende des US-Dollar.)

Jetzt bekräftigt die Vize-Gouverneurin der chinesischen Zentralbank, dass man auch weiterhin US-Staatsanleihen kaufen wird. (Man hat also zurzeit kein Interesse, die eigenen US-Dollar-Bestände in Höhe von mehreren hundert Milliarden durch unnötige Rhetorik abzuwerten.)

Der Chef der chinesischen Zentralbank fordert gleichzeitig eine neue Weltleitwährung unter Abkehr vom US-Dollar. In diesem Zusammenhang werden die so genannten Sonderziehungsrechte des IWF (Internationaler Währungsfond) ins Spiel gebracht, die schon seit einigen Tagen durch die Gänge „wabern“.

Was hat es damit auf sich?

Zunächst einmal ist der IWF eine Institution, die im Zusammenhang mit der Reform der Währungssysteme von 1944 (Bretton-Woods-Abkommen) geschaffen wurde um den internationalen Zahlungsverkehr zu unterstützen. Klingt reichlich abstrakt. Der IWF ist so etwas wie die oberste Zentralbank der einzelnen Zentralbanken der Staaten. Dieser IWF kann auch Darlehen an Staaten vergeben. Das Geld dafür erhält er in der Regel von seinen Mitgliedern. 185 Staaten gehören dem IWF an. Ihr Stimmrecht ist jedoch sehr unterschiedlich und daher sehr umstritten. Das größte Stimmrecht haben – wen wundert’s – die USA mit knapp 17%. Danach folgen Japan und Deutschland mit jeweils knapp 6%, Frankreich und Großbritannien mit je 5% und so weiter. Da für eine Beschlussfassung 85% der Stimmen nötig sind, geht ohne die USA gar nichts. Dem IWF wird schon lange vorgeworfen, ein Handlanger der USA zu sein und mit raffinierten Geschäften und Kredittricks die Länder der dritten Welt zugunsten der USA auszubeuten.

Dieser IWF hat, wenn man es vereinfacht ausdrückt, eine eigene Währung mit dem unkonventionellen Namen „Sonderziehungsrechte“. Der Kurs dieser Währung wird sogar täglich bestimmt, wenn auch an den Börsen kein Handel darin stattfindet. Diese Währung besteht aus einer Mischung von bekannten Währungen. Man spricht von einem „Korb“. Dieser Korb besteht zu 44% aus US-Dollar, 34% Euro, 11 Prozent Yen und 11% Britisches Pfund.

Ein Mitgliedsstaat könnte jetzt eigene Anlagen (Gold, Staatsanleihen etc.) beim IWF hinterlegen und dafür Sonderziehungsrechte als Darlehen erhalten. Damit kann er bei anderen Staaten bezahlen. Eben wie mit einer Währung.

Die Chinesen wollen dieses Instrument angeblich aufwerten und beim großen Treffen der 20 größten Wirtschaftsnationen am 2. April soll dieses Thema „Weltleitwährung Sonderziehungsrechte“ angeblich eine große Rolle spielen.

An den Märkten wabern hierzu wilde Spekulationen, ob hier eine neue Weltwährung ins Leben gerufen wird. Klare Informationen gibt es hierzu meines Wissens noch nicht. Im Augenblick versucht jeder diese Informationen und Entwicklungen einzuordnen und zu werten. Ich selbst halte da im Moment noch nicht allzu viel von und auch meine in der Regel sehr gut informierten Gesprächspartner aus dem Devisenbereich halten diese Story für eine „Finte“.

Ich werde in den nächsten Tagen weitere Informationen für Sie zusammentragen und Sie informieren. Zur Stunde sollten wir dieses Thema aber noch nicht überbewerten.
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09.04.09 08:47:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.891.272 von [KERN]Codex am 31.03.09 20:24:14 ...investieren in phys gold oder wer es wagt in fonds ( ICH NICHT !! kein papiergold oder silberpapier ) finde ich richtig ...
aber das hier ist das lustigste was ich dieses jahr gelesen habe:
Denkt nach Leute und nehmt Teil am politischen Geschehen, es sind eure Rechte, eure Stimmen die da vertreten werden.
in welchem land lebst du ??? ich kenne zur zeit keinen politparasiten der meine stimme vertritt - möglich dass das einmal war ..... :keks: .... heute wird belogen, betrogen und die eigene tasche gefüllt ...
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09.04.09 13:21:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.946.440 von stimmtdas am 09.04.09 08:47:44http://www.medienanalyse-international.de/

auch so werden wir "verarscht"

"Damit der Staat den Banken das Bailout-Geld überweisen kann, helfen die Banken dem Staat, die dafür nötigen Staatsanleihen, also die Staatsschulden, im Markt zu platzieren und zu verkaufen - gegen hohe Maklergebühren! Noch perverser: Banken leihen dem Staat gegen hohe Zinsen das Geld für ihre eigenen Hilfspakete! Kurz gesagt, die Banken schaffen sich durch Kreditvergabe an den Staat ihr eigenes Bailout-Geld und der Staat, also der Steuerzahler, steht bei den Banken dann in weit größerem Umfang in der Kreide und muss den Banken Zinsen zahlen, als je zuvor.":laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
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14.04.09 11:55:00
The Obama Deception - a must see

http://video.google.com/videoplay?docid=-677452080360739397

dauert fast 2 stunden, aber sehr informativ

:cool:
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14.04.09 12:01:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.946.440 von stimmtdas am 09.04.09 08:47:44Damit will ich nur sagen, es ändert sich nichts von selbst, man muss selbst aktiv dagegen vorgehen, auch gegen die Regierung, vielleicht fragst du erstmal wie der Satz gemeint ist bevor du urteilst. Es gab ja schon viele Leute die wirklich "echt" waren und versucht haben was zu ändern, und damit meine ich nicht Obama. Zum Beispiel JFK der das Gesetz zu Abschaffung der Zentralbank schon unterzeichnet hatte, dann aber auf brutalste Art unf Weise ermordet wurde. Wenn ich also sage "nimm Teil" dann heisst es du sollst aufwachen und nachdenken und zur Not auf die Straße gehen, einen Film drehen oder sonst was. Jetzt verstanden?
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14.04.09 12:38:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.963.801 von [KERN]Codex am 14.04.09 12:01:41
...hi
ist in ordnung - aber schreib doch KLAR raus was du denkst - ich bin kein hellseher - registriert und beobachtet sind wir "andersdenker" ohnehin schon - so das macht keinen unterschied . kannst die dinge beim namen nennen - verbrecher sind nun mal verbrecher - und nichts anderes ....
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14.04.09 15:29:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.964.072 von stimmtdas am 14.04.09 12:38:44Jo passt schon. Komisch wie wenig Zulauf der Thread hat. Die meisten Leute lassen sich eben nur "berieseln" :)
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15.04.09 15:11:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.965.231 von [KERN]Codex am 14.04.09 15:29:51den meisten Menschen ist das Thema zu komplex.

sie verstehen es einfach nicht. es ist halt eben einfacher sich in eine seichte Fernsehsoap hineinzudenken, als in den Geld- und Kreditschöpfungsprozess.

zum Thema SZR:

Eine massive Inflation/Deflation hilft dem Menschen leider nicht. Gegen Hyper-Inflationen kann man sich teilweise noch schützen - massive Deflationen in Rezessionen saugen jedes noch so kleine Vermögen auf.

Solange die SZR dazu genutzt werden, um das friedliche Zusammenleben der Menschen sicherzustellen soll es mir recht und billig sein. Dann bezahle ich gerne einen gewissen Zins (geringerer Lebensstandart, geringe Abwertung der eigenen Währung) für eine politische Sicherheit.

Die Gefahr besteht eher darin, dass die Kontrolle und Steuerung dieser SZR in Händen von Menschen liegt, denen die politische Tragweite ihrer Entscheidungen egal ist.
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16.04.09 22:47:08
den meisten Menschen ist das Thema zu komplex.
Leider ist es wirklich so wie in diesem Satz völlig treffend kurz zusammengefasst worden ist. Will mich aber auch gar nicht zu sehr ins Abseits schieben lassen, denke aber irgendwann zwischen 2009/10 wird sich bei der Währung Euro etwas tun! Wer sich etwas für die Börse und deren schwierigen wirtschaftlichen Komplexe nur bedingt interessiert, dem kann nicht entgehen das etwas im Busch ist! Das mathematische Ende der Geldmengenausbreitung kann bald eintreten. Es können einfach die Zinsleistungen der Schulden von Staaten/Kommunen/Firmen/Derivate nicht mehr erwirtschaftet werden!!Dadurch wird ein Zusammenbruch des Geldmarktes unweigerlich folgen müssen. Die einzige Möglichkeit ist ein kontrolliertes zurückfahren der Geldmenge durch Forderungsausfälle geschehen z.B. bei der Bank Lehmann ( oder Inflation!). Dies kann uns auch nochmals blühen, nicht nur mit einer Bank sondern auch bei Firmen (denke hier an GM) oder Versicherungen. Bestenfalls kann das mathematische Ende (wie es die Bushregierung praktieziert hat) mehrere Jahre verschoben werden aber es wird uns ab jetzt ständig verfolgen!
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17.04.09 15:54:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.984.757 von Briefmarke am 16.04.09 22:47:08Die einzige Möglichkeit ist ein kontrolliertes zurückfahren der Geldmenge durch Forderungsausfälle geschehen z.B. bei der Bank Lehmann ( oder Inflation!)

oder halt eben mit SZR...
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04.05.09 01:32:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.841.507 von [KERN]Codex am 25.03.09 10:46:56[KERN]Codex

ich will mich für den super thread und diese sehr ausführliche Info von dir bedanken.

Ich gebe deiner Interpredation fast vollkommen recht.
Leider bin ich erst seit etwa 7 Tagen auf dieses Thema gestossen.
Ein Bekannter erzahlte mir davon, dass es den SZR gibt und er zur Zeit. mächtig nach vorne gedrückt wird.

Eines ist gewiß.....

Es wird eine harte Zeit
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04.05.09 02:15:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.841.507 von [KERN]Codex am 25.03.09 10:46:56hab den thread zwar nicht gelesen.
ABER diese SZR`s sind zu 60% der USD und die anderen 40% teilen sich auf in die pleitewährungen: YEN, GBP und Euro

wo ist Gold ? wo ist der Yuan ? wo ist der Rubel ?

SZR = USD

:rolleyes:

da müßte einiges überarbeitet werden... bzw den USD zurückfahren und andere währungen dazunehmen und gold sowieso.
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04.05.09 02:18:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.972.246 von Tobias79 am 15.04.09 15:11:28massive Deflationen in Rezessionen saugen jedes noch so kleine Vermögen auf.


die währungen sind nicht goldgedeckt, somit gibt es keine deflation. es kann beliebig gedruckt werden und das wird es... denn die USA kann sich bei dem schuldenstand keine deflation leisten (=staatsbankrott)
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04.05.09 21:52:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.086.839 von Boersenkrieger am 04.05.09 02:18:03Kann sich überhaupt ein Staat einen Staatsbankrott leisten???
Weltweit Staatsbankrotte vieler führenden Wirtschaftsstaaten, von den kleinen Drittländern gar nicht erst zu sprechen...

Für mich gar keine Frage. Hier wird sich noch im Jahre 2009 sehr viel in der Finanzwelt ändern...


Gott sei Dank bin ich auch mit wenig zufrieden...:keks:


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