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.....und Helmut Kohl hatte doch Recht ! - 500 Beiträge pro Seite



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.....die blühenden Landschaften sind entstanden.
Städte, Straßen, Landschaften, Luft und Wasserqualität einfach enorm, was in den vergangenen 20 Jahren geschaffen wurde.
Ich möchte mich bei allen westdeutschen Sympathisanten der deutschen Einheit bedanken.
Für die Hilfe, den Mut und die schon sehr lange Unterstützung sage ich allen:

Vielen Dank
:):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37:confused:

danke d.h.53,

ich schließe mich deinen zeilen mit einiger begeisterung an.

selbst wenn keine blühenden landschaften entstanden wären, hätte sich die einigung schon allein für die vorher von den sozialisten vergewaltigte landschaft und die natur gelohnt.

Mittlerweile ziehen deshalb in der elbe wieder lachse...petri heil...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.660 von Nannsen am 09.11.09 13:55:19für die vorher von den sozialisten vergewaltigte landschaft und die natur gelohnt.


dein ökologisches Bewusstsein ehrt dich in höchstem Masse :kiss:

dsR entdeckt immer wieder neue positive Engagements an dir - danke, danke, danke :D

darf ich dir den Antrag auf Mitgliedschaft bei den Grünen zuschicken ? ;):lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37er wird leider viel verunglimpft


zb hat er bei seiner übergabe an gas gerd, trotz der kosten für die deutsche einheit eine rentenkasse mit einer reserve von 36 mrd übergeben, die nach zwei jahren leer war.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.713 von Deeskalationsstrateg am 09.11.09 14:03:27:confused:

darfst du , mein lieber freund.

ob ich das unterschreibe kann ich natürlich noch nicht sagen...

um euren verein subversiv zu unterwandern habe ich aufgrund meines beschaulichen friedlichen daseins auf dem lande wahrscheinlich keine lust mehr... ich überlege aber weiter...
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.743 von Nannsen am 09.11.09 14:07:33ob ich das unterschreibe kann ich natürlich noch nicht sagen...

nun, jeder ökologisch Interessierte weiss :
nulla salus extra Grünen-Partei....;)
.....wie dsR dir das noch mal ins Bewusstsein rufen möchte :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37#1

Deshalb wurde Dr. Helmut Kohl(Ehrenvorsitzender der CDU) ja auch dieses Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.832 von Blue Max am 09.11.09 14:19:16Deshalb wurde Dr. Helmut Kohl(Ehrenvorsitzender der CDU) ja auch dieses Jahr für den Friedensnobelpreis nominiert.


in diesem Wettbewerb hat er ganz schlechte Karten.

aber für den Korruptionspreis und den Münchhausen-Preis hat er eigentlich keine ernsthafte Konkurrenz zu fürchten :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37Da es ja nun im Osten überall dank Kohl blühende Landschaften gibt, wäre es endlich an der Zeit, den guten Mann in "Blumenkohl" umzutaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.937 von Prospel7 am 09.11.09 14:32:39:laugh::laugh::laugh:

ja, nomen est omen, wie der Franzose so schön sagt ;)
sein Name war Programm : :cool:
alles, was er redete....
.....es war Kohl :D
09.11.09

Unverdauter Schock

Nach dem Fall der Mauer überkam das frisch vereinte Land ein großes patriotisches Gefühl. Doch nüchtern betrachtet ginge es uns heute ohne die überhastete Einheit um einiges besser - in West wie Ost.

Die Deutschen feiern den Mauerfall - und manche gleich auch die anschließende Vereinigung. Da werden gern "die Schulzes aus Grimma" präsentiert, die "in der Einheit ihr Glück fanden". Das Erste ist höchst angemessen. Das Zweite wirkt etwas bemüht, nicht nur terminlich. Wenn man das große patriotische Gefühl einen Moment zurückstellt, könnte man auch die Frage stellen, ob nicht das, was auf den Mauerfall so schwergewichtig folgte, viel mehr dauerhafte und gravierende wirtschaftliche Schäden mit sich gebracht hat als Nutzen.

Und ob es dem Land nicht ohne diese Einheit heute sogar besser ginge - im Westen wie im Osten. Immerhin scheint manches andere ost- und mitteleuropäische Land den großen Umbruch ökonomisch besser bewältigt zu haben, ohne Milliarden-Brüder und -Schwestern im Westen, die dafür die ein oder andere Krise abbekamen.

Natürlich gab es nach 1990 nirgends so schnell neue Straßenbeläge, hübsche Rathausvorplätze und nagelneue Schienen wie im Osten Deutschlands. Natürlich würde jeder Rentner in Osteuropa sofort tauschen. Nur macht eine schöne Straße allein nicht glücklich. Und auch die Rente muss irgendwer zahlen, auch das belegt also noch keine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte. Entscheidend ist, wie viel wirtschaftliche Kraft sich entwickelt. Und hier liegt bei allem Fortschritt ein wirkliches Drama.

Nettotransfer von über 1000 Mrd. Euro

Allein zwischen 1991 und 2005 sind nach gängigen Schätzungen mehr als 1000 Mrd. Euro Nettotransfers zugunsten Ostdeutschlands und seiner Wirtschaft gezahlt worden. Umso ernüchternder ist die Bilanz, vor allem verglichen mit den Staaten, die höchstens - mickrig wirkende - EU-Hilfen abbekommen haben.

Seit 1991 ist das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um gut 80 Prozent gestiegen. Klingt viel. Nur hat sich die Wirtschaftsleistung in Polen und der Slowakei zeitgleich mehr als verdreifacht, in Tschechien, Ungarn und Slowenien mehr als verdoppelt. Seit 1996 gab es nur ein Jahr, in dem die ostdeutsche Wirtschaft schneller wuchs als im Schnitt die Mitteleuropäer. Mittlerweile haben die Slowenen trotz schlechterer Ausgangslage ein höheres Pro-Kopf-Einkommen als die Ostdeutschen, wie Schätzungen des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ergeben. Und: Rechnet man dann noch heraus, dass nach Schätzungen von IWH-Experte Udo Ludwig ein Drittel des ostdeutschen BIP mehr oder weniger direkt transfergestützt ist (etwa über Sozialsysteme), liegt die selbst erwirtschaftete Leistung wahrscheinlich auch niedriger als in Tschechien, Ungarn und der Slowakei. Erschütternd.

In keinem der mitteleuropäischen Länder ist der demografische Absturz so erschreckend wie in Ostdeutschland. Seit 1990 ist ein Zehntel der Bevölkerung verschwunden. In Tschechien, Polen und der Slowakei leben heute mehr Menschen als damals. Auch nicht unbedingt ein Erfolgsmerkmal. Man kann nicht einmal sagen, dass die Einführung westdeutscher Standards per se zu deutlich besserer Lebensqualität geführt hat als anderswo. In Ostdeutschland ist die Lebenserwartung von Männern seit der Wende um 5,8 Jahre gestiegen - in Polen um 5,4 Jahre.

Wie Verhaltensökonomen herausgefunden haben, entscheidet über Zufriedenheit und Depression von Menschen ohnehin am ehesten, ob jemand Arbeit hat. Und: Im Schnitt gab es seit der Einheit im Osten Deutschlands 1,4 Millionen Arbeitslose. Macht eine Quote von 16,5 Prozent über 20 Jahre. So ein Drama hat kein anderes osteuropäisches Land erlebt. Tschechien kommt im Schnitt auf 5,8, Ungarn auf 8,1 Prozent (siehe Grafiken).

Das doppelte Drama liegt darin, dass all das die (West-)Deutschen trotzdem eine Menge gekostet hat. Der Vereinigungsschock hat Deutschlands Staatsschulden damals in fünf Jahren von 40 auf 60 Prozent hochschnellen lassen; das war ja nicht die plötzliche Gier deutscher Sozialhilfeempfänger. Es hat 15 Jahre gebraucht, um die einheitsbedingt gestiegene Sozialabgabenquote wieder auf Voreinheitsniveau zu bringen. Oder um die Zahl der Staatsbeschäftigten gesamtdeutsch unter das alte Niveau im Westen herunterzukürzen. Es hat auch ein Jahrzehnt gebraucht, um die einheitsbedingte Blase am deutschen Bau zu verarbeiten. Und Jahre, um wettzumachen, dass im Einheitsrausch Löhne und D-Mark völlig absurd hochgehandelt wurden, weil die Beteiligten an die neue deutsche Wirtschaftskraft glaubten. Es ist kein Zufall, wenn die deutsche Wirtschaft erst 2005, nachdem das Gros dieser Schocks überwunden und Abgabenquoten aus Voreinheitszeiten wieder erreicht waren, einen richtigen Aufschwung erlebte. Dazwischen hat die Wirtschaft 15 Jahre lang Einheitsdesaster ausgebadet.

Der bittere Vergleich mit Polen, Tschechen oder Slowenen lässt erahnen, dass es irgendwie hätte besser ausgehen können - günstiger für den Westen und wohlstandsfördernder für den Osten. Kein Land ist der marktwirtschaftlichen Konkurrenz so brutal und ungeschützt ausgesetzt worden wie die ostdeutsche Wirtschaft nach dem Einheitsexperiment samt teurem Umtauschkurs und nachgereichter Lohnanpassung. Das war ein Schock, von dem sich Arbeitsmarkt und Wirtschaft bis heute nicht erholt haben. Fast alle Osteuropäer sind dagegen mit stark unterbewerteten und billigen Währungen in den Umbruch gestartet. Mit dem Ergebnis, dass sich eine ziemlich schlagkräftige Exportwirtschaft entwickeln und die alten Industrien allmählich modernisieren konnten. Ergebnis: Heute liegt die Exportquote in Ostdeutschland bei gerade 22 Prozent des BIP. In Polen sind es 33, in Tschechien und Ungarn fast 70 Prozent. Und die ostdeutsche Wirtschaft ist von "kleinteiligen" Unternehmen geprägt, die eher "als verlängerte Werkbank ohne strategische Unternehmensfunktion" organisiert seien, so die IWH-Experten.

Das Schlimme ist, dass bei derart geschwächter Basis so auch nicht viel Aussicht auf Besserung besteht. Seit 2003 wird der Rückstand in den Pro-Kopf-Einkommen gegenüber Westdeutschland wieder größer, selbst mitten im Aufschwung. Und an der Aussicht ändert womöglich auch die jüngste Finanzkrise wenig. Zwar sind Tschechen oder Ungarn hart getroffen. Dafür haben ihre Währungen seit Mitte 2008 um 20 (Tschechien) bis 50 Prozent (Polen) abgewertet, was den dortigen Exportindustrien nun einen enormen Schub an Wettbewerbsfähigkeit bringt. Erneut zulasten Ostdeutschlands, das am teuren Euro hängt.

Groteske D-Mark-Fantasien

Bedenkt man, dass diese Einheit verdammt viel gekostet und vergleichsweise wenig an wirtschaftlicher Dynamik gebracht hat, liegt der Verdacht nahe, dass es West wie Ost ohne diese Einheit besser ginge; dass es in den letzten 20 Jahren mehr Wachstum und weniger Arbeitslose gegeben hätte, wenn die Ostdeutschen ebenfalls mehr Zeit bekommen hätten. Wenn also die Einheit erst gekommen wäre, wenn sich die Unternehmen dank billigerer Währung allmählich umgestellt hätten. So wie das alle anderen im Osten Europas auch hingekriegt haben - "aus eigener Kraft", so Peter Havlik, Osteuropaexperte beim Wiener WIIW-Institut.

Vielleicht ist es angesichts der erschreckenden Bilanz mittlerweile auch eine schlechte Ausrede, dass es damals angeblich gar nicht anders ging. Mag sein. Vielleicht hätte man nach dem grandiosen Mauerfall aber nicht so schnell absurde Einheitspläne präsentieren und groteske D-Mark-Fantasien nähren sollen. Der Eifer wäre womöglich kleiner gewesen, so schnell Einheit zu machen.

Und es wäre auch danach noch besser gewesen, das Desaster auszusprechen, statt die Einheit aus falschem Patriotismus jährlich zum nationalen Tabu schönzulächeln. Dann hätten sich die Deutschen eine absurde Zeit sparen können, in der angeblich die Globalisierung oder (west-)deutsches Anspruchsdenken an hohen deutschen Schulden oder Arbeitslosenzahlen schuld waren. Es war die Einheit, Trottel. Und es wäre schlauer gewesen, mehr Energie in die Behebung dieses Desasters zu stecken.

Quelle: FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.348.208 von MFC500 am 09.11.09 15:03:04Die schnelle Einheit war eben eine politische und keine wirtschaftliche Entscheidung. Es gab damals genügend warnende Stimmen. Doch die DDR-Bürger wählten: "Die Einheit so schnell wie möglich aber (nur) so gut wie nötig"

ZT
meinst du nicht , das dur die einheit fast aller westdeutschen unternehmen super gewiine eingefahren haben ? !

ich sehe daher die einheit eher positiv für die alten bundesländer
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37Na d.h.53, laß erst mal StellaBluna aus de Arbeit nach Hause kommen. Die wird dir was anders erzählen.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.742 von rohrberg am 09.11.09 14:07:33zb hat er bei seiner übergabe an gas gerd, trotz der kosten für die deutsche einheit eine rentenkasse mit einer reserve von 36 mrd übergeben, die nach zwei jahren leer war.

So wie es scheint hast du noch nie etwas vom Rentenklau unter Kohl gehört.
Ende der achtziger Jahre hatte nämlich die Rentenkasse zum ersten Mal seit Mitte der Siebziger wieder ordenliche Reserven aufbauen können. 70 Milliarden DM lagen zu Zeiten der Wiedervereinigung in den Kassen der Rentenversicherungen. Kohl wollte unpopulären Steuererhöhungen, die seine Wiederwahl gefährdet hätten, vermeiden und plünderte, um die steigende Arbeitslosigkeit im Osten zu finanzieren, die Rentenkasse.

Es wurden folglich die Beiträge für die Arbeitslosenversicherung erhöht, womit dann das Arbeitslosengeld gezahlt wurde. Damit die Belastungen den Beitragszahler nicht auffielen, wurde gleichzeitig der Rentenbeitrag um die gleiche Größenordnung gesenkt. Dies führte dann zum Abschmelzen der Rentenreserve.

Während Kohl die Kosten der Wiedervereinigung durch die Plünderung der Rentenkasse zu Lasten des kleinen Mannes finanzierte, wurden Investoren im Rahmen des Aufbauprogramms Ost von Steuern befreit und konnten sich eine goldene Nase verdienen.
Zurückblickend auf die letzten 20 Jahre kann ich sagen, wer die Chancen nicht gesehen hat, wer hier rumjault und runjammert über Transferzahlungen über Ostrenten, wer ständig nörgelt und sich die Mauer zurückwünscht, der ist einfach zu blöd gewesen. Das Geld lag auf der STrasse ,man musste es nur aufheben. Also wer die letzten 20 Jahre nicht reich geworden ist, der ist einfach zu blöd. Der ist selber Schuld:laugh::laugh::laugh:

Und die Erfolge können sich sehen lassen. Der OSten ist erblüht. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie geschockt ich war, als ich 1990 zum ersten Mal in die Zone gefahren bin, alles grau, stinkig, die Luft verpestet, die Umwelt völlig zerstört. Und heute ? Farbenprächtiger denn je. Ich bin stolz darauf, was wir in 20 Jahren geschafft haben. Und zu den ganzen Nörglern, zu den Pessimisten, egal ob aus Ost oder West kann ich nur sagen, ihr werdet wegsterben und dann löst sich das Problem irgendwann von selber. Wem es in Detschland nicht gefällt, der kann doch gehen, einfach Koffer packen und abfahren :cool: Was ich mir wünsche ist, dass sich auch die innere Einheit vollzieht, dass die MAuer in den Köpfen verschwindet, dass es egal ist, ob jemand aus Ost, West , Nord oder Süd kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.353.088 von Procera am 10.11.09 00:16:25Also wer die letzten 20 Jahre nicht reich geworden ist, der ist einfach zu blöd


nun, es könnte ja sein, dass dein Vorwurf an die Adresse von ca. 95% unserer Bürger berechtigt ist

viel wahrscheinlicher ist es IMO aber, dass du selbst saublöd bist.


Das Geld lag auf der STrasse ,man musste es nur aufheben.

mit Verlaub : du bist ein A********
oder hast du den Paragrafen ? :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.353.205 von Deeskalationsstrateg am 10.11.09 01:21:10Oder vielleicht bist auch du einfach nur blöd ?

Ohne Verlaub du bist ein A :laugh::laugh::laugh:

Hast es nicht geschafft , gell ? Man ist das geil, wenn ich weiss, dass euch so richtig das Wasser im A. kocht.

Ich hoffe, Du hast den Mauerfall gefeiert :cool:
Wer zu dumm ist Chancen zu sehen und zu ergreifen, der kann doch gehen. Tschüssi ! :D:D:D
Dieser Polit-Schrempp hat Deutschland durch diese dümmliche Einbindung in die EU entmündigt und entreichert. Seine Erben setzten diese Werk fort.

Er hat zwar die Chance der politischen Wiedervereinigung genutzt, aber danach ebenfalls so ziemlich alles falsch gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.352.874 von bares@nobles am 09.11.09 23:16:28zb hat er bei seiner übergabe an gas gerd, trotz der kosten für die deutsche einheit eine rentenkasse mit einer reserve von 36 mrd übergeben, die nach zwei jahren leer war.

U.a. hat BK Kohl auch die Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt erhöht, um die Rente auch weiterhin finanzieren zu können. Nachzulesen im sog. "Rentenfinanzierungsgesetz" aus dem Jahr 1997.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.353.088 von Procera am 10.11.09 00:16:25Pocera, Dein posting bekommt von mir ein dickes *unterschreib*.
Ich sehe das genauso wie Du!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.353.088 von Procera am 10.11.09 00:16:25"Und zu den ganzen Nörglern, zu den Pessimisten, egal ob aus Ost oder West kann ich nur sagen, ihr werdet wegsterben und dann löst sich das Problem irgendwann von selber. Wem es in Detschland nicht gefällt, der kann doch gehen, einfach Koffer packen und abfahren "

Auweia, dann wird es hier im Board aber ziemlich einsam.:laugh:
wilbi
Was wäre, wenn die DDR noch weiter existieren würde ?
Grausam sich das überhaupt vorstellen zu müssen.
Auch wenn ich jetzt ab und an finanziell etwas klamm bin. :mad:

Ich bin frei !!!!
die einheit hat bisher ziemlich genau das gekostet, was wir an derzeitigen staatsschulden aufzuweisen haben.

dabei sollte sich die einheit aus sich selbst finanzieren !!:cry:(lambsdorff)

okay, für die übernahme der elftgrößte wirtschaftsmacht lt. oecd und deutscher experten, war klotzen angesagt und nicht kleckern !
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.356.868 von d.h.53 am 10.11.09 15:08:45Sehr schoen geschrieben !

Wir haben die Freiheit errungen ! Das kann man gar nicht in Geld aufwiegen :):):)
dsR amüsiert sich immer wieder köstlich, wenn Einfaltspinsel im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung vom Freiheitsstreben der Zonis reden. :D

die Realität war doch eine gaaanz andere :
"wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, gehen wir zu ihr" :eek:

war es nicht so ? und drückt diese Devise die Motive der "Revolutionäre" nicht klar genug aus ? ;)
27,

stimmt, es war die westmark und frische bananen !!:laugh:

den westmächten ging es weniger um die menschen, als um die erweiterung der wirtschaftsräume für die westkonzerne.
das wachstum innerhalb der westlichen welt stiess an die grenzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.357.426 von derdieschnautzelangsamvollhat am 10.11.09 15:58:27es ist ja nichts Ehrenrühriges dabei, dass die "Revolutionäre" in Wirklichkeit von materiellen Interessen gelenkt waren.

wir Westdeutsche sind doch auch nicht anders.

und dass es den Westmächten zuallerletzt um die "Freiheit" ging, ist auch nix Ehrenrühriges :
der Mensch wird von Interessen gelenkt - und das ist auch gut so :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.357.580 von Deeskalationsstrateg am 10.11.09 16:10:52Sicherlich mag das Materielle eine gewisse Rolle bei den Ossis gespielt haben. Ich bin mir aber nicht sicher,denn die auf die Straße gegangen sind konnten doch noch nicht darauf hoffen, daß die Grenzen aufgehen würden. Die wollten in erster Linie einen demokratischen Sozialismus mit weniger Schnüffelei.

Außerdem, wer das im Grenzgebiet in den Tagen nach der Maueröffnung erlebt hat, mit welchem Erstaunen die gesehen haben, was es hier alles zu kaufen gab, sieht das etwas distanzierter. Die meisten haben doch garnicht gewußt, daß man für DM alles kaufen konnte.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.194 von Wilbi am 10.11.09 17:03:22Außerdem, wer das im Grenzgebiet in den Tagen nach der Maueröffnung erlebt hat, mit welchem Erstaunen die gesehen haben, was es hier alles zu kaufen gab, sieht das etwas distanzierter. Die meisten haben doch garnicht gewußt, daß man für DM alles kaufen konnte.


Naivität und Einfalt haben einen Namen : @wilbi :D

stell dir doch mal vor : in der DDR gabs Fernseher. und Satellitenschüsseln :eek:
um sich über das westliche Alltagsleben zu informieren
kaum zu glauben für dich
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.357.247 von Deeskalationsstrateg am 10.11.09 15:43:42#27

"...die Realität war doch eine gaaanz andere :
"wenn die D-Mark nicht zu uns kommt, gehen wir zu ihr"

war es nicht so ? und drückt diese Devise die Motive der "Revolutionäre" nicht klar genug aus ? ..."


Du meinst also es war nur die reine Gier, die dazu beigetragen hat, das Terrorregime der SED-Dikatoren zu überwinden ?

:confused:

Das würde dann wohl nur die alte Börsianerweisheit noch erweitern:

"Gier ist gut." ...und führt zu Demokratie und Freiheit. ;)

:eek:
was mir schon immer unangenehm aufgefallen ist :

ist es nicht so, dass die "Freiheit"-Labertaschen in der Realität die schlimmsten Einschränker bürgerlicher Freiheiten sind ?

dieser unsägliche Bush junior hat wie kein anderer Präsident bürgerliche Freiheiten beschnitten......:rolleyes:
......aber sein Lieblingswort war "freedom" :rolleyes:

und die Leute, die mit Inbrunst gesungen haben : "Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" :eek:....
.....waren das wirklich Freiheitskämpfer ? :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.659 von Blue Max am 10.11.09 17:49:26Du meinst also es war nur die reine Gier, die dazu beigetragen hat, das Terrorregime der SED-Dikatoren zu überwinden ?


Antwort : uneingeschränkt ja

nehmen wir an, die materiellen Bedingungen wären umgekehrt gewesen...:D:eek:
.....dann wären westdeutsche "Revolutionäre" auf die Strasse gegangen :D;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.659 von Blue Max am 10.11.09 17:49:26"Gier ist gut." ...und führt zu Demokratie und Freiheit.


nun, dass ausgerechnet Gier der Motor einer demokratischen und freiheitlichen Entwicklung sein sollte....:eek:
.....diese Meinung hast du doch sehr exklusiv :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.345 von Deeskalationsstrateg am 10.11.09 17:17:03Ich habe es selbst erlebt. Da kann von mir aus so ein "Grüner Heini" aus seinen im Fernsehen gemachten Kenntnissen labern was er will. Es juckt einen wilbi nicht.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.659 von Blue Max am 10.11.09 17:49:26welche demokratie ?

in der bdr-ddr gibts keine real existierende demokratie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.359.494 von Wilbi am 10.11.09 19:17:28Ich habe es selbst erlebt.

natürlich - du kommst ja wohl aus ner Gegend, die nur Rauchzeichen und Buschtrommeln als Kommunikationsmittel kennt. :D

der normale DDR-Haushalt hingegen hatte West-Fernsehen. und Satelliten-Schüsseln gabs auch.
aber woher sollst du das auch wissen ? du lebst ja hinterm Mond, dritte Abzweigung links :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.361.113 von Deeskalationsstrateg am 10.11.09 21:47:11Das hast du gut gesagt. Ich hab ja Verständnis dafür, daß die grünen Labertaschen es nicht verwinden können, in den neuen Bundesländern keinen Fuß an die Erde zu bringen. Ich würde übrigens diese linken grünen Fittiche auch nicht wählen.
Dieser eklige Tritt ihn hat es heute wieder im Bundestag bewiesen, was das für überhebliche Besserwisser sind.

wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.358.194 von Wilbi am 10.11.09 17:03:22Außerdem, wer das im Grenzgebiet in den Tagen nach der Maueröffnung erlebt hat, mit welchem Erstaunen die gesehen haben, was es hier alles zu kaufen gab, sieht das etwas distanzierter. Die meisten haben doch garnicht gewußt, daß man für DM alles kaufen konnte.


ja, hast wohl zum ersten Mal im Leben reale Bananen gesehen (Bananen kennst du sonst nur von sozialistischen Pornos :laugh: ).
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.347.474 von d.h.53 am 09.11.09 13:32:37Das Wunder ist, die blühenden Landschaften sind trotz diesem
fragwürdigen "ehrenworthaltenden" wahrheitsunterdrückendem,
also höchst ehrlosem Kohl entstanden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.368.279 von Goldwalla am 11.11.09 18:58:12Da muß ich dir komischerweise mal Recht geben.
wilbi
Kohl hatte doch 89 schon fertig. Mit dem hat das nun wirklich nichts zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.370.136 von Wilbi am 11.11.09 23:42:34Da muß ich dir komischerweise mal Recht geben.

Dann habe ich mich wohl geirrt? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.383.618 von Goldwalla am 13.11.09 16:55:50"Dann habe ich mich wohl geirrt? "

Wie fAST IMMER:
WILBI


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