Wölbern: Portfolio-Verkauf ? - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 14.05.13 20:46:20 von
neuester Beitrag 04.04.14 22:50:29 von


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14.05.13 20:46:20
In den nächsten Tagen werden 30.000 Gesellschafter Post bekommen. Ich rate, folgende Fragen in Ruhe zu durchdenken:
- wieviel bekomme ich auf mein Eigenkapital am Ende zurück?
- wieviel Provision war im Fondsprospekt erwähnt und wieviel steht im Gesellschaftsvertrag?
- wieviel Prozent sollen jetzt genehmigt werden, bezogen auf das Eigenkapital, das ich zurückbekomme, nicht bezogen auf den Verkaufspreis und nicht bezogen auf die Liquiditätsreserve?
- liegt ein testierter Jahresabschluss 2011 vor?
- ist er evtl. eingeschränkt mit dem Satz: "dass die gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit über die Durchführung von Liquiditätsanlagen der Gesellschaft durch uns nicht abschließend beurteilt werden kann"?
- wieso werden die Provisionen beim Abschluss des Kaufvertrages und nicht erst bei Zahlung des Kaufpreises fällig? Was passiert, wenn der Kaufvertrag nicht bedient wird?
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15.05.13 07:20:24
Zitat von sw23456: In den nächsten Tagen werden 30.000 Gesellschafter Post bekommen. Ich rate, folgende Fragen in Ruhe zu durchdenken:
- wieviel bekomme ich auf mein Eigenkapital am Ende zurück?
- wieviel Provision war im Fondsprospekt erwähnt und wieviel steht im Gesellschaftsvertrag?
- wieviel Prozent sollen jetzt genehmigt werden, bezogen auf das Eigenkapital, das ich zurückbekomme, nicht bezogen auf den Verkaufspreis und nicht bezogen auf die Liquiditätsreserve?
- liegt ein testierter Jahresabschluss 2011 vor?
- ist er evtl. eingeschränkt mit dem Satz: "dass die gesellschaftsrechtliche Zulässigkeit über die Durchführung von Liquiditätsanlagen der Gesellschaft durch uns nicht abschließend beurteilt werden kann"?
- wieso werden die Provisionen beim Abschluss des Kaufvertrages und nicht erst bei Zahlung des Kaufpreises fällig? Was passiert, wenn der Kaufvertrag nicht bedient wird?


sind das die hilfestellenden Fragen eines konkurrierenden "Leichenfledderers" oder die eines mahnenden Juristen?

Warum die Provisionen bei Abschluß fällig werden, dürfte wohl jedermann klar sein.
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15.05.13 10:36:31
@ Hiobsbote: Die meisten Fragen liegen auf der Hand. Geben Sie Wölbern bei Google ein, dann wissen Sie warum.
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24.05.13 15:31:21
Der Professor hat viel Geld verzockt, uns Anlegern von Österreich 4 hat er rund 6,25 Mio EUR weggenommen. Auf Briefe mit den Fragen
1. Wann genau sind die rund EUR 6,25 Mio. unserem Fond entnommen worden?
2. Wohin bzw. an welche Gesellschaft sind die Gelder geflossen?
3. Zu welchem Zeck wurden die Gelder entnommen?
4. Zu welchen Konditionen wurde die Gelder vergeben?
5. Wann erfolgt die Rückerstattung der Gelder auf unser Fondkonto?
6. Wie erfolgte die Absicherung des nicht unerheblichen Geldbetrages und
7. auf Basis welcher Zustimmung der Fondsanleger wurden die Gelder für Dritte entnommen?
antwortet er nicht (auf Anraten seiner Anwälte?) Wie kommt er da raus?
Er will verkaufen und wir Anleger sollen dem Verkauf zustimmen nach dem Motto "ein Ende mit Schrecken ist besser ist als ein Schrecken ohne Ende".
Aber, hätte ein Käufer nicht die gleichen Probleme? Na klar, aber da der Professor das Objekt verschleudern will, der Preis ist ihm egal, käme der Käufer billigst an das Gebäude. Und der Professor reibt sich die Hände, die für den Verkauf an ihn fälligen Provisionen helfen ihm sehr, sein verzocktes Geld wieder einzuspielen, zu Lasten der Anleger.
Wer da noch dem Verkauf zustimmen will, hat das Spiel nicht verstanden und glaubt noch fest an die Wölbern eigene Treuhand. Wie kann man nur.......
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26.05.13 13:23:20
Bei den folgenden Fonds wird der vorgezogene Verkauf abgelehnt werden:
- Deutschland 01
- England 01
- Holland 56 + 58 + 61
- Österreich 04
- Polen 01
Offen ist der Ausgang bei:
- Holland 52 + 57 + 62 + 63 + 64 + 65
Bei den restlichen Fonds wird die erforderliche Mehrheit vermutlich erreicht werden. Der großartige "Portfolio-Verkauf" sollte daher umbenannt werden in "Schulte's Reste-Rampe"...
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27.05.13 14:06:56
Hallo sw23456,

woher hast du diese Informationen? Mir ist noch kein Endergebnis bekannt. Die Abstimmung läuft doch noch eine Zeit, oder? Eine Rückmeldung fände ich super!
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27.05.13 14:40:21
ich habe die Unterlagen für Österreich 01 und Frankreich 01 noch nicht mal erhalten. Komisch...
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27.05.13 22:47:23
@coffecup zu Frankreich 01:
Verkaufserlös 38,6 M€ (Einstand 42,5 M€) abzgl. Hypothek 21,0 M€ abzgl. "Provisionen etc." 1.4 M€ = Nettoerlös 16,2 M€ entspricht 55,9% des EK von 29 M€). So zumindest die Informationen von Wölbern Sales.

@maltemoritz
Dies ist eine Prognose. Dieselben Fonds, bei denen auch die Einführung des "Liquiditätsmanagements" gerichtlich verhindert wurde, werden auch den "Portfolio-Verkauf" ablehnen, weil die Anleger inzwischen gut vernetzt und organisiert sind
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28.05.13 01:00:50
@sw23456

Danke für die Info! Habe schon mit solch einem schlechten Ergebnis gerechnet. Wahrscheinlich wirds bei Österreich 01 auch nicht besser aussehen. :(

Frage mich nur, warum ich die Unterlagen noch nicht erhalten habe. Werde morgen mal bei Wölbern nachhaken.
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28.05.13 09:20:38
Zitat von sw23456: @coffecup zu Frankreich 01:
Verkaufserlös 38,6 M€ (Einstand 42,5 M€) abzgl. Hypothek 21,0 M€ abzgl. "Provisionen etc." 1.4 M€ = Nettoerlös 16,2 M€ entspricht 55,9% des EK von 29 M€). So zumindest die Informationen von Wölbern Sales.


Im Zweitmarkt scheint der letzte Kurs (aus 11/2011) bei 63% gelegen zu haben. Dies deckt sich also gut und zeigt, dass die angeblich so schlechten Zweitmarktkurse ein durchaus guter Indikator sind.

Ich weiß, die Grundgesamtheit ist mit n = 1 nicht sehr belastbar... ;-)
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31.05.13 07:12:24
Wölbern schreibt dieser Tage wieder tausende von Anlegern an, um doch noch das nötige Quorum von 75% (bezogen auf die abgegebenen Stimmen) für den "Portfolio-Verkauf" zu erreichen. Eine Kostprobe:
Zitat aus Brief von Kritikern an die Anleger:
„Achten Sie ferner darauf, ob Provisionen u. Kosten bereits bei Abschluss des Kaufvertrages oder erst bei Zahlung des Kaufpreises fällig werden. Ersteres wäre aus unserer Sicht riskant.“
Antwort von Wölbern:
"keine Begründung dafür, warum die Fälligkeit der Provisionen und Kosten bei Abschluss des Kaufvertrages „riskant“ sein soll."
Eigentlich müsste Wölbern doch hinreichend Erfahrung mit geplatzten Kaufverträgen haben, siehe Frankreich 05 und Holland 71 - das Erinnerungsvermögen am Großen Grasbrook ist doch erstaunlich schwach ausgeprägt
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31.05.13 08:35:39
Ich lese hier seit einiger Zeit mit und habe natürlich auch so einige Presseartikel über Wölbern gelesen.
Jetzt mal meine Frage:
Was wäre denn die Alternative zu einem Portfolioverkauf und was wollen die Anleger, die sich so vehement gegen diesen zur Wehr setzen und gegen Wölbern wettern, eigentlich erreichen?
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31.05.13 10:39:46
Alternative aktives Immobilienmanagement? :D

Ach, zu blöd aber auch: das macht ja Arbeit und erfordert Knowhow. :rolleyes:
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31.05.13 16:38:09
Bei Frankreich 01 soll nun das Gesellschafterkapital von 29 Mio auf 14,5 Mio EUR herabgesetzt werden. Als Grund wird genannt, dass bisherige Ausschüttungen keine Gewinne waren, aber so richtig habe ich das alles noch nicht verstanden.
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31.05.13 18:35:42
Hallo liebe Mitstreiter!

Zunächst einmal besten Dank an Herrn S. für die Einrichtung dieses Forums.

Zu unserer Sache:
Heute kam Post von Wölbern, wir werden sie alle bekommen haben.

Es wird dort Bezug genommen auf die letzte Rundmail von Herrn S. und Absatz für Absatz versucht, zu entkräften.

Mich verwirrt das Ganze- da werde ich wohl nicht die Einzige sein.

Allein mein Instinkt rät mir, woran und an welche Seite ich mich besser halte, in diesem Sinne, es lebe die Revolution...

Es wird angedeutet, wie gefährlich das GAnze sein soll, und ein noch schlechterer Ertrag später angedroht.
Das verstehen und beurteilen könnte ich nur, wenn ich mich im Wiener Immobilienmarkt exzellent auskennen würde.

Nachdem eine persönliche Anfrage an die Herren S. und Dr G. mir für diese inzwischen unzumutbar erscheint angesichts der vielen Mitstreiter die wir dankenswerterweise nun schon sind, würde ich mich sehr freuen, wenn an dieser Stelle zum jüngsten Wölbernschrieb von kompetenter Seite Stellung genommen werden könnte.
Damit ich- wir- und zumindest ein Minimalbild machen können.

Besonsders würden mich die von Wölbern geschilderten Risiken interessieren, die bei einem späteren Verkauf auftreten könnten, und vor allem:
wieso sollen wir überhaupt mit so signifikant hohen Verlusten unseres Kapitals rechnen müssen??
Ich dachte immer, der Wiener Markt, insbesondere für unsere Immobilie sei recht stabil??
Hat man nicht mit Abnutzung und Älterwerden des Hauses gerechnet?

Wo liegt hier der Hase im Pfeffer?

Über eine sachliche und entspannte Stellungnahme würde ich mich furchtbar freuen!

Mit den besten Grüßen zum Wochenende in die Runde,

Anja Usemann
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01.06.13 13:02:17
@auweia2012 "..was wollen die Anleger erreichen?"
Wir wollen, dass zuerst Ordnung geschaffen wird, d.h. der Verbleib der in den meisten Wölbern-Fonds fehlenden Millionen-Beträge, die unter "Forderungen" an Unbekannt in den Bilanzen 2011 ausgewiesen sind, aufgeklärt wird, zivil- und strafrechtlich. Wenn diese Arbeit getan sein wird, wird Prof. Schulte nicht mehr Geschäftsführer sein. Danach kann ein Verkauf ordentlich und professionell stattfinden, ohne Vorfälligkeitsentschädigungen und ohne die üppigen Sonder-Provisionen zu Gunsten von Wölbern Invest.
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02.06.13 08:03:13
Also ich verstehe das nicht. Da werden in einer Bilanz, welche 2 Jahre alt ist, Forderungen an Unbekannt in Millionenhöhe angegeben (habe ich auch schon in anderen Bilanzen gelesen und da hat niemand Klage eingereicht).
Wie ist denn der aktuelle Stand? Stand nicht in den Bilanzen (Bundesanzeiger) ebenso drin, dass diese Forderungen eine Restlaufzeit von einem Jahr haben?
Sprich bis Ende 2012? Jetzt haben wir 2013! Vielleicht sollte man einfach mal die Bilanz 2012 zu Rate ziehen und gucken, ob diese Forderungen bereits beglichen wurden.
Ich verstehe einfach nicht, weshalb man eine Forderung aus 2011 als Anlass nimmt, dem ganzen Verein Betrug vor zu werfen.
Wo ist da jetzt das "Verbrechen"?
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02.06.13 10:16:36
Ich versuche es, an einem Beispiel zu erklären: Nehmen wir an, Sie sind Kassenwart in einem Kegelverein. Es dürfte klar sein, dass Sie das Geld vom Kegelverein auf ein Sparbuch oder ein Bankkonto legen müssen. Sie dürfen keinesfalls davon in Urlaub fahren oder sich ein Auto kaufen. Genau gegen dieses simple Prinzip hat Herr Professor Größenwahn verstoßen. Er hat Gelder aus den Fonds herausgenommen - ohne die Mitglieder des Kegelvereins - sprich die Eigentümer - vorher zu fragen. Er weigert sich bis heute, darüber Angaben zu machen, was er mit dem Geld angestellt hat. Er behauptet zwar, er habe es zurückgezahlt, verweigert gleichzeitig aber die Einsicht in die Kontoauszüge. Bilanzen 2012 gibt es selbstverständlich bei ihm keine.
Es handelt sich um eine Unterschlagung in Millionenhöhe. Die Staatsanwaltschaft und die Gerichte werden darauf die notwendigen Antworten geben. Es braucht halt seine Zeit.
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02.06.13 11:18:28
Danke für die Erklärung. Jetzt hab ich wenigstens mal verstanden, warum alle so ein Theater machen.
Aber: es ist doch nur eine Vermutung, dass das Geld nicht zurückgezahlt wurde, oder?
Mal ehrlich: welcher noch so geldgierige "Chef" macht so etwas für jeden Laien Offensichtliches?
Und ich erinnere mich an einen Artikel (ich glaube Abendblatt), worin er bestätigt hat, dass er diese Gelder längst zurück gezahlt hat. Mit welcher Begründung glauben Sie das nicht? Nur aus Ihrem Gefühl heraus? Diese Anschuldigung der Veruntreuung ist ja immerhin kein Kavaliersdelikt.
Außerdem: welche Fondsgesellschaft lässt denn bitte die Anleger die Kontoauszüge einsehen???
Nur leider tut Wölbern aber auch nichts, um mal diese ganzen Anschuldigungen wirklich zu entkräften.
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02.06.13 16:36:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.767.807 von auweia2012 am 02.06.13 11:18:28Ist dies wirklich der Grund oder ist das nur eine Nebelkerze, weil man keine Mehrheit besitzt Fakt ist doch, dass ein Gesamtverkauf durchaus möglich ist und die Gegenseite null Argumente besitzt, warum das nicht funktionieren soll.
Es gibt natürlich andere Argumente: Rechtlich gesehen wundert mich schon, wieso es überhaupt zu einem Paketverkauf kommen kann, da doch jeder Fonds Einzeln eine Rechtskonstruktion ist. Und das dürfte auch der Knackpunkt sein. Gleiches Spiel haben wir doch auch bei WGF. Obwohl die Anleihen unterschiedlich besichert waren, sollen jetzt alle Anleger gleichgeschaltet werden. Die einen wirds freuen und die anderen werden bluten. Wer auf welcher Seite steht, weiss ich nicht und ist auch zweitrangig. Eher ist entscheidend, mit welchen Konsequenzen muss Wölbern bei einer Einzelauflösung rechnen? Oder kommen jetzt wieder die 40 Mio. ins Spiel, die vielleicht noch gar nicht wieder auf die einzelnen Fonds verteilt worden sind ?
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03.06.13 04:16:47
Das größte Problem bei Wölbern ist doch der immense Vertrauensverlust in die Geschäftsführung.

Die Immobilien wurden von Feri bewertet und jeder weiß nun in etwa, was seine Beteiligung wert ist. Der eine wäre froh, wenn es nun einen Exit zum aktuellen Marktwert geben würde und würde dabei evtl. sogar die hohen Provisionen in Kauf nehmen. In der jüngsten Vergangenheit hat Wölbern aber enorm viel Vertrauen bei den Anlegern eingebüßt, so dass ich persönlich starke Bedenken an dem ganzen Prozess habe. Was wenn nicht alle Immobilien verkauft werden können. Die Provisionen, oder zumindest ein Teil davon werden wohl trotzdem fällig.

Wölbern ist in den vergangenen Monaten einfach sehr unseriös aufgetreten und hat auch nichts getan um evtl. Vertrauen wieder herzustellen:

- Plötzlich und ohne jede Erklärung wurden Ausschüttungen verschoben und über das Jahr gestreckt.

- Gelder wurden schon bevor es überhaupt zur Abstimmung über den Liquiditätspool kam abgezogen. Wo genau diese Gelder landeten ist bis heute unklar. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Gelder zurückgeführt wurden.

- Jahresabschlüsse gabs dann auch nicht mehr.

- Korrekt gewählte Beiräte wurden nicht anerkannt.

Ich persönlich wäre froh, wenn es zu einem Portfolioverkauf käme - idealerweise mit deutlich geringeren Provisionen. Bei Wölbern Invest und seinen Geschäftsführern habe ich allerdings große Sorge, dass beim Verkauf nicht im Anlegerinteresse gehandelt wird und am Ende womöglich noch größere Probleme auftreten. Ich bin Laie, aber mein Gefühl sagt mir, dass man den Beiräten mehr trauen kann, als der derzeitigen Geschäftsführung.
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03.06.13 09:12:52
Also verunsichert wäre ich als Anleger auch. Keine Frage. Wie kam es denn überhaupt zu diesem Chaos? Mir ist nicht bekannt, dass es vor dieser Geschichte irgendwelche nennenswerten Probleme bei Wölbern gab.
Die Fonds liefen gut und die Leistungsbilanz ist auch in Ordnung. Wer hat denn das Chaos, welches jetzt herrscht, überhaupt initiiert?
Wenn ich mich richtig erinnere, kam ja von Anfang an von einem bestimmten Personenkreis (denn die tauchen von Anfang an in der Presse auf) Gegenwind. Sowohl gegen den Cashpool, als auch gegen den Portfolioverkauf.

Letztlich halte auch ich einen Paketverkauf für sinnvoller. Auch aus Kostengründen. Nur ein Gutachter, nur 1x Provision für Wölbern, etc.

Wissen Sie denn, weshalb der Paketverkauf so massiv torpediert wird (außer wg. der Provision für Wölbern??)
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04.06.13 00:17:01
Hier nochmal eine aktuelle Zusammenfassung, in der auch einige Kritiker zitiert werden:

http://www.markt-intern.de/presse/newsdetails/datum/2013/06/…
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04.06.13 10:38:37
auweia2012, wie kommen Sie darauf, dass die Leistungsbilanz gut ist? Und haben Sie sich angesehen, von wann die guten Fonds sind? Und wann Wölbern von Schulte übernommen wurde?
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04.06.13 12:28:12
Ich hab mir die Leistungsbilanz angesehen. Und da gibt es bedeutend schlechtere!
Und was hat das jetzt mit Dr. Schulte zu tun?
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04.06.13 12:42:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.771.233 von auweia2012 am 03.06.13 09:12:52Der Paketverkauf wird aus folgendem Grund torpediert:
Anders als 2007 (die damalige Situation wird ja von Wölbern gerne ins Feld geführt) sind aktuell wenige bis gar keine Käufer am markt, die ein großes Immobilienportfolio stemmen können bzw. wollen.
Ja, es gab damals Paketaufschläge, weil sich die Investoren nicht um den kleinteiligen Einkauf kümmern wollten. Das waren oftmals Heuschrecken aus Übersee, die mit teilweise über 90% diese Käufe gehebelt haben.

Diese Käufer sind heute vom Markt verschwunden und außerdem gibt es eigentlich keine Bank mehr, die Transaktionen mitz diesen Beileihungsgrenzen finanziert.

Heute wird eher kleinteilig eingekauft, und für Qualität auch ein guter Preis bezahlt. Deswegen passt die Verkaufsstrategie nicht in die heutige Zeit!
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04.06.13 13:37:53
Ok, angeblich gibt es also aktuell keinen Markt für Paketverkäufe. Aber nur mal angenommen, es gibt einen Investor, der Interesse hätte und auch einen angemessen Kurs Zahlen würde: was spricht dagegen?
Sich einfach nur dagegen aus zu sprechen, weil es angeblich zur Zeit keinen Markt dafür gibt, finde ich absolut unlogisch und gegen jede Vernunft.
Was ist die Alternative? Die Fonds einzeln verkaufen? Sieht da der Markt zur Zeit etwa besser aus? Gerade in Holland?
Oder die Fonds weiter laufen lassen? Was eventuell auch nach hinten los gehen kann?
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04.06.13 14:26:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.781.121 von auweia2012 am 04.06.13 12:28:12@auweia2012:
Noch einmal zur Leistungsbilanz 2011: Wölbern Invest schmückt sich gerne mit den zweifellos vorhandenen Erfolgen der Vergangenheit, also einer Zeit, als die Wölbern Bank noch von Vorständen wie Ove Franz und Dr. Martin Ollendorff geleitet wurde, die heute dem neuen Management sehr kritisch gegenüber stehen. Seitdem Prof. Schulte Wölbern übernommen hat, blieb der Erfolg der neuen Fonds - u.a. auch Schiffe, Flugzeuge - weit hinter den Erwartungen zurück. Wenn nur die von Wölbern Invest (neu) aufgelegten Fonds in der Leistungsbilanz aufgeführt würden, sähe das Bild also gänzlich anders aus.
Im Übrigen ist die aktuelle Leistungsbilanz hinsichtlich der Ausschüttungen für 2011 bei mehreren Fonds fehlerhaft, zum Beispiel wurde entgegen den Angaben in der Leistungsbilanz die dritte Ausschüttung bei Holland 56 nicht mehr geleistet.
Eine fehlerhafte Leistungsbilanz schafft nicht unbedingt Vertrauen.......
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04.06.13 16:15:07
Wenn es mir zu unübersichtlich wird, dann verfolge ich immer das Geld. D.h. wer verdient ganz sicher an einer Aktion. Dieses scheint hier der Professor zu sein. Mögliche Paketzuschläge und zu erzielende Erlöse sind Spekulation, sicher aber ist die "überzogene" Provision.
Zudem: warum werden nicht alle Zahlen 2011 veröffentlicht? Wenn der Wirtschaftsprüfer so "lahm" sein sollte, dann hätte ich längst einen anderen beauftragt. Mein Gefühl sagt mit, hier stimmt etwas nicht und soll verschleiert werden.
Die aktuellen Informationen und Auskünfte von Wölbern sind mangelhaft, unvollständig und stehen im Missverhältnis zu dem geplanten Geschäft.
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04.06.13 18:18:22
Die Leistungsbilanz enthält meines Wissens nach ALLE Fonds, welche jemals vom jeweiligen Emissionshaus aufgelegt und platziert wurden. Unabhängig davon, wie oft das Management gewechselt hat. Also schmückt sich hier niemand mit irgendwessen Federn!
Und nennen Sie mir 1 Emissionshaus, wo jeder Fonds genau so gelaufen ist, wie prospektiert. Schließlich hängt die Performance eines Fonds nicht nur vom Initatior ab, sondern auch von bestimmten Märkten. Und wenn ich mir so einige Hollandfonds ansehe, welche unter der alten Geschäftsführung gelaufen sind, so hauen mich die Ergebnisse auch nicht vom Hocker. Deshalb unterstelle ich aber weder Ove Franz noch Dr. Ollendorff Missmanagement! Zumindest nicht solange, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Schulte hat Wölbern im Jahr 2008 übernommen. Was da noch so in der Welt statt gefunden hat, muss ich ja wohl niemandem erklären und ich wage sehr zu bezweifeln, dass Schulte Schuld an der Weltwirtschaftskrise ist.

Es mag sein, dass bei Wölbern etwas nicht stimmt. Definitiv ist deren Kommunikation nach Aussen eine glatte 6.
Allerdings macht es weder die Presse, noch dieses Forum einfacher für alle Seiten, eine entspannte Lösung zu finden.
Bisher wird wild spekuliert und behauptet. Es ist NICHTS bewiesen. Weder seitens Wölbern, noch seitens der Anleger.

Aber das ist für das Segment geschlossener Fonds ja leider mittlerweile an der Tagesordnung. Behauptungen müssen reichen. Und zwar auf allen Seiten.
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04.06.13 22:16:33
@auweia2012 "...es ist nichts bewiesen." Natürlich ist es bewiesen, Prof. Schulte hat die Forderungen an Unbekannt in Höhe von insgesamt mehr als € 40 Mio doch selbst im Bundesanzeiger publiziert. Eine Unterschlagung ist auch dann schon realisiert, falls das Geld später wieder zurückgezahlt werden würde. Was noch zu beweisen wäre...!
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05.06.13 14:17:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.784.465 von auweia2012 am 04.06.13 18:18:22@auweia2012
Prof. Schulte hat das Bankhaus Wölbern bereits 2006 übernommen, zu dieser Zeit war der erste (erfolgreiche) Portfolioverkauf von der vorherigen Geschäftsführung bereits initiiert.
Es ehrt Sie, dass Sie sich in diesem eher kritischen Forum so für die handelnden Personen der Wölbern Invest KG einsetzen. Ob dies auch so wäre, wenn Sie an einer der wenigen Präsenzversammlungen unter Leitung von Prof. Schulte teilgenommen hätten, wage ich zu bezweifeln...
Bis Ende 2011 schien bei Wölbern alles in Ordnung gewesen zu sein. Dann folgten chronologisch das nachgewiesene "Verschieben" (um nicht die bösen Worte "Veruntreuen" oder "Unterschlagen" zu gebrauchen) von rund € 40 Mio. Anlegergeldern ohne Gesellschafterbeschlüsse, die willkürliche Absetzung von rechtmäßig gewählten Beiräten die Einsicht in die Kontobewegungen verlangten, das Ignorieren diverser gegen Wölbern gefällter Gerichtsurteile, verzögerte Auszahlung von fälligen Ausschüttungen bis hin zur kompletten Streichung, rechtswidriges Verwenden von Blankovollmachten durch die Treuhand auf Präsenz-Gesellschafterversammlungen, Erstellung fehlerhafter bzw. unvollständiger Protokolle dazu, Erstellung einer fehlerhaften Leistungsbilanz, Verweigerung von Testaten durch den Wirtschaftsprüfer, Entzug des positiven Ratings durch Scope, bevorstehende Kündigung der Mitgliedschaft im VGF usw.
Bei objektiver Würdigung dieser Vorkommnisse erscheint eine kritische Einstellung zu weiteren Vorhaben der Geschäftsführung meines Erachtens angebracht, auch wenn der Verkauf des einen oder anderen Fondsobjektes in Holland durchaus Sinn machen würde. Bei dem angestrebten Portfolioverkauf werden vor allem die Anleger der gut laufenden Fonds ein schlechtes Geschäft machen.
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05.06.13 17:51:00
Um mal eines klar zu stellen: ich setze mich nicht für Wölbern ein. Ich bin kein Anleger und deshalb auch nicht betroffen, deshalb versuche ich lediglich, beide Seiten zu sehen.
Und mir fällt vor allem auf, dass hier mit ziemlich massiven Anschuldigungen um sich geworfen wird, die bisher nicht bewiesen sind. Seit 2008 gibt es wohl keinen Fonds (ausgenommen natürlich die dubiosen..), welche ihre Prognosen aufrecht erhalten können. Und seit dieser Zeit geraten viele Fonds sowie Emissiknshäuser immer mehr in den Fokus der Kritik und die so genannten Anlegeranwälte sowie die Presse betreibt eine bisher nie da gewesene Hetzkampagne.

Nach dem, was ich über Wölbern in der Presse gelesen habe, kann man schnell den Einfruck bekommen, da wird arg "geschummelt". Fakten findet man so gut wie keine.

Ich kenne die Urteile nicht im Detail, da sie ja nicht öffentlich gemacht wurden. Ich kann also nur raten, ob die Presse (wie so oft) ein Gerichtsurteil so auslegt, wie es in den Artikel passt. Ich bin der Meinung, die Urteile besagen nur, dass die Abstimmung zum Liquiditätspool wiederholt werden müssen. Was aber dann nicht automatisch heißt, dass der Pool als solches untersagt wurde.
Dann wird immer davon gesprochen, dass Beiräte keine Einsicht in die Unterlagen bekommen. Geht es denn um Unterlagen "ihres" Fonds, also wo sie im Beirat sitzen, oder wollen sie Einsicht in Unterlagen der Fonds, bei denen es einen anderen Beirat geht?
Ich denke, es geht hier um viele, detaillierte, juristische Feinheiten, welche für einen Laien kaum auf die Schnelle zu verstehen sind.
Auch der Vorwurf, Wölbern würde die Adressen aller Anleger nicht heraus geben. Da hat sich bisher jedes Emissionshaus gegen gewehrt. Das ist also eher "Normalzustand" bei allen anderen auch.

Ich für meinen Teil weigere mich einfach, an einer Vorverurteilung Teil zu nehmen. Da gibts andere Kanditaten, bei denen ist alles noch schlimmer und auch offensichtlicher. ;-)

Aber ich kann natürlich auch die Verunsicherung bei den Anlegern zumindest ansatzweise verstehen, gerade dann, wenn Wölbern so eine miese Aussenkommunikation betreibt.
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05.06.13 18:19:14
Wenn ich ein vergleichbares Unternehmen hätte, welches mit derartigen Anschuldigungen torpediert werden würde, wäre das erste Gebot, alle möglichen Ungereimtheiten mit Fakten zu widerlegen.
Warum macht dieses Wölbern nicht? Selbst wenn ich dieses nicht in der Presse ausbreiten möchte, so müsste ich doch meine Anleger umfassend informieren, oder?
Und: sämtliche von Wölbern neu aufgelegten Fonds sind nicht geschlossen worden, d.h. auch keine Einnahmen, aber massive Kosten. Ich habe das Gefühl, das hier massenhaft das Geld verbrannt wurde, was jetzt offensichtlich durch einen Paketverkauf mittels Provisionen wieder eingespielt werden muss(!!)
Alles nur Spekulation und nur mein Bauchgefühl.
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05.06.13 18:21:06
Wenn ich ein vergleichbares Unternehmen hätte, welches mit derartigen Anschuldigungen torpediert werden würde, wäre das erste Gebot, alle möglichen Ungereimtheiten mit Fakten zu widerlegen.
Warum macht dieses Wölbern nicht? Selbst wenn ich dieses nicht in der Presse ausbreiten möchte, so müsste ich doch meine Anleger umfassend informieren, oder?
Sämtliche von Wölbern neu aufgelegten Fonds sind nicht geschlossen worden, d.h. auch keine Einnahmen, aber massive Kosten. Ich habe das Gefühl, das hier massenhaft das Geld verbrannt wurde, was jetzt offensichtlich durch einen Paketverkauf mittels Provisionen wieder eingespielt werden muss(!!)
Alles nur Spekulation und nur mein Bauchgefühl.
1 Antwort
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05.06.13 22:27:35
@auweia2012
zum Thema Beweise bitte ich dich, meinen Post vom 4. Juni nochmal zu lesen. Zum Thema Gerichtsurteile: Die Beiräte stellen die von ihnen erstrittenen Urteile den in ihren Fonds investierten Anlegern selbstverständlich zur Verfügung. Zum Thema Einsicht: Natürlich klagen nur Investoren und Beiräte in Fonds, in denen sie selbst investiert sind. Zum Thema Skandale: Welchen größeren Skandal kennst du, bei dem mehr als 40 Mio € unterschlagen wurden? Bei S&K waren nur 7.000 Anleger betroffen, bei Wölbern sind es mehr als 30.000
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06.06.13 08:07:05
Solange es NICHT bewiesen ist, dass diese 40 Mio. unterschlagen und somit "weg" sind, glaube ich das nicht!
Wölbern hat der Presse gegenüber mitgeteilt, dass diese Gelder allesamt zurück gezahlt wurden und das glaube ich erst einmal.

Ich finde es super, wenn die Beiräte sich so um alle Anleger kümmern und somit dafür sorgen, dass sie Einsicht erhalten. Aber wie gesagt, als Außenstehender kenne ich die Urteile nicht im Detail und bin deshalb sehr vorsichtig.
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06.06.13 08:13:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.793.219 von wobm am 05.06.13 18:21:06Ich bin ganz Ihrer Meinung, dass Wölbern es total versäumt hat und auch nach wie vor nichts dafür tut, durch klare Mitteilungen die ganzen Vorwürfe aus der Welt zu schaffen.
Da dieses Emissionshaus mal einen sehr guten Ruf genossen hat, ist mir dieses Vorgehen ein absolutes Rätsel.

So stellt man verloren gegangenes Vertrauen nicht wieder her und bringt die Anleger noch mehr gegen sich auf.
Wenn Fehler gemacht wurden: ist halt so, passiert jedem. Dann sollte das Management aber auch das offen und ehrlich kommunizieren. Und mit Fehlern meine ich hier jetzt nicht die angebliche Unterschlagung.

Warum viele Fonds nicht platziert wurden, liegt mit Sicherheit nicht nur an Wölbern.
Da könnte man höchstens den "Vorwurf" machen, dass sie die schwierige Marktsituation nicht erkannt haben.
Aber das haben viele andere auch nicht.
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06.06.13 11:09:08
Für die, die es noch nicht gelesen haben:
Heute ist im manager magazin online wieder ein sehr interessanter Artikel unter dem Titel "Milliarden-Thriller um Wölberns Fondsimmobilien" erschienen. Als Überblick über die bisher organisierte Gegenwehr durchaus lesenswert.
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06.06.13 15:16:22
Zu auweia2012
.....Und ich erinnere mich an einen Artikel (ich glaube Abendblatt), worin er bestätigt hat, dass er diese Gelder längst zurück gezahlt hat.

Der Professor sagt viel wenn der Tag lang ist. Wo sind die Beweise?
Ich habe ihn schriftlich gefragt, s. Beitrag Nr. 4, bis heute keine Antwort.
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06.06.13 15:56:26
Am 15.08.2012 hat Prof. Schulte auf der Gesellschafterversammlung Ö04 vor 150 Personen erklärt: Er habe Geld in das Liquiditätsmanagement gegeben, er könne nicht sagen wie viel, die Rückführung "dauere noch an". Insofern ist die Aussage von Wölbern, die 6,5 Mio € "Forderung an Unbekannt" aus dem Jahresabschluss 2011 sei Ende Januar 2012 "vollständig erlöst" worden bzw. das Geld sei an die Anleger ausgeschüttet worden, nicht korrekt, zumindest wenn man unterstellt, der Professor habe auf der Versammlung die Anleger nicht belogen.
Die Wahrheit ist: Trotz eindeutiger Gerichtsurteile gegen das Liquiditätsmanagement wurden auch in 2012 und 2013 weiter Gelder aus den Fonds abgezogen und "gut angelegt". Sonst gäbe es keinen Grund, die Einsicht in die Kontoauszüge notorisch zu verweigern.
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07.06.13 00:37:08
Also mich persönlich wundert eigentlich, dass bei der aktuellen Medienberichterstattung und dem Engagement der Beiräte bzw. einiger Fondsanleger, überhaupt irgendeiner der Fonds am Portfolioverkauf teilnehmen wird. Geschickter Weise, sind die Fristen zur Abstimmung relativ kurz, so dass viele Anleger vllt. gar nicht abstimmen werden. Beim Österreich 01 Fonds warte ich bis heute auf die Unterlagen und den Abstimmungsbogen. Auf Anfrage per E-Mail erhalte ich natürlich keine Antwort.

Die Kritiker räumen ja ein, dass bei einigen Fonds ein Verkauf durchaus Sinn machen könnte (v.a. Holland-Fonds), aber wer hat denn wirklich noch Vertrauen in Wölbern? Wer garantiert mir denn, dass der Verkauf tatsächlich so abläuft und es am Ende nicht noch viel dicker kommt, weil etwa die angeblich zurückgeführten Gelder, doch irgendwo versickert sind. Geschäftsberichte gibts bei Wölbern ja nicht mehr. Allein diese Tatsache, lässt kein Vertrauen mehr zu. Die zahlreichen verlorenen - und ignorierten - Gerichtsurteile tun ihr übriges. Ich vertraue jedenfalls eher Leuten, die ihr Geld in diesen Anlagen haben und damit gemeinsame Interessen vertreten, als einem Geschäftsführer, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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07.06.13 04:27:21
was ist eigentlich von dieser Anwaltskanzlei(?) zu halten:

http://www.sg-fuer-woelbern-invest-fonds-anleger.de/


Habe die Seite gerade erst entdeckt und wundere mich ein bisschen über so manch neueren Artikel in den News.
2 Antworten
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07.06.13 09:33:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.803.831 von coffeecup am 07.06.13 04:27:21Mir drängt sich hier der Eindruck auf, dass es dieser Anwaltskanzlei vor allem darum geht, neue Mandate zu akquirieren. Dagegen ist grundsätzlich ja auch nichts einzuwenden. Dagegen ist die Art und Weise, wie hier Anleger und auch Beiräte herabqualifiziert werden, die von anderen Rechtsanwälten vertreten werden, nicht in Ordnung. Die Unterstellung von zweifelhaften Motiven ist völlig absurd. Alle Anleger haben doch nur das Ziel, ihr Kapital zu retten. Für die Sache wäre es also viel besser, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden.....
1 Antwort
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07.06.13 10:27:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.804.641 von Frustriert1508 am 07.06.13 09:33:04Man schaue nur ins Impressum - alle Fragen beantwortet?
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07.06.13 11:46:53
Ich finde es vor allem etwas dubios, dass sich das Gänze Schutzgemeinschaft nennt, ganz Real aber eine Anwaltskanzlei dahinter steckt. Aber das ist ja nicht der 1. und auch sicher nicht der letzte Fall, wo ganze Kanzleien sich als Anlegerschutzgemeinschaft verkaufen wollen.
Wo ich dieser Kanzlei allerdings vom Gefühl her zustimme, ist der Newsartikel über den einen Anleger, der scheinbar wirklich nur sich selbst im Kopf hat.
Der ist mir schon beim 1. Artikel, in dem er namentlich genannt wurde, irgendwie merkwürdig in Erinnerung geblieben. Vor allem aber der Vorschlag für seinen neuen Geschäftsführer...

Vielleicht wäre es für die Anleger besser gewesen, sich im 1. Schritt an den VGF zu wenden. Ok, der Verein scheint auch nur pro Forma da zu sein, aber vielleicht hätte es dann nicht so massiv verhärtete Fronten gegeben, wie es jetzt der Fall ist. Nur so eine Idee...
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07.06.13 20:47:28
Mir sind mehrere Anleger bekannt, die bei der Ombudsstelle des VGF Verfahren gegen Prof. Schulte geführt haben. Alle sind ergebnislos verlaufen, weil Prof. Schulte einfach immer "nein" gesagt hat. Der VGF-Vorstand will Prof. Schulte übrigens aus seinem Verband ausschließen, siehe z.B. manager magazin online. Dort befürchtet man, dass der Absatz neuer Fonds von seriösen Anbietern darunter leidet, wie Wölbern mit seinen Investoren umgeht.
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13.06.13 23:41:02
Wölbern Invest teilt heute mit, bei 4 Fonds das laufende Umlaufverfahren zum Portfolio-Verkauf "abgebrochen" zu haben. Es handelt sich um Österreich 04, Deutschland 01, Holland 56 und einen weiteren Holland-Fonds, vermutlich Holland 61.
Einen Tag vor Ende der Abstimmungsfrist versucht man so, die Bekanntgabe von absehbar im Sinne von Wölbern "schiefgelaufenen" Abstimmungen zu vermeiden. Die Anleger durchschauen natürlich das Spiel und werden ihre Meinung nicht ändern, wie oft auch immer Wölbern die Abstimmung auch wiederholen möchte...
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14.06.13 04:19:51
Zitat von sw23456: Wölbern Invest teilt heute mit, bei 4 Fonds das laufende Umlaufverfahren zum Portfolio-Verkauf "abgebrochen" zu haben. Es handelt sich um Österreich 04, Deutschland 01, Holland 56 und einen weiteren Holland-Fonds, vermutlich Holland 61.
Einen Tag vor Ende der Abstimmungsfrist versucht man so, die Bekanntgabe von absehbar im Sinne von Wölbern "schiefgelaufenen" Abstimmungen zu vermeiden. Die Anleger durchschauen natürlich das Spiel und werden ihre Meinung nicht ändern, wie oft auch immer Wölbern die Abstimmung auch wiederholen möchte...
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14.06.13 04:23:16
Haben Sie eventuell auch Informationen über Österreich 01? Mir wurde inzwischen mitgeteilt, dass man in Verhandlungen mit dem Beirat stünde, welche bald abgeschlossen wären. Hatte mehrmals bei Wölbern nachgefragt, warum ich bis dato keine Infos/Unterlagen zum Portfolioverkauf bei Österreich 01 erhalten habe. Scheint mir so, als würde Österreich 01 auch nicht mit im Paket landen.
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14.06.13 12:51:24
Zitat von Frustriert1508: Alle Anleger haben doch nur das Ziel, ihr Kapital zu retten. Für die Sache wäre es also viel besser, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden.....


Wieso geht ihr eigentlich immer davon aus, euer Kapital zurück zu erhalten? Ist das jetzt Wunschgedanke oder meint ihr das wirklich im Ernst? Warum soll es hier anderst sein, als bei den abzuwickelnden OIF`s? Aber wahrscheinlich liegt hierin auch das Hauptproblem der Verkaufsgegner. Sie können und wollen nicht akzeptieren, dass ihre Beteiligung heute weniger wert ist als zum Kaufzeitpunkt.
Es geht doch einzig und allein um die Vertretung von Eigeninteressen. Wird nicht alles auf einmal verkauft, dann wird jeder Fonds irgendwann einmal abgewickelt oder auch nicht. Und hier wird es dann je nach Fonds, genauso wie bei den OIF`s ,für viele Altanleger ein böses Erwachen kommen.
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14.06.13 15:26:05
@mopswombard

wobei man dann aber auch erwähnen sollte, dass z.B. beim SEB ImmoInvest, die Immobilien in der Regel einzeln oder in "sinnvollen" Paketen verkauft werden. Bei weiteren Immobilien wurden Verträge zu guten Konditionen verlängert. Natürlich wissen wir alle, dass die Immobilien deutlich an Wert verloren haben, spätestens seit dem FERI Gutachten weiß ja ein jeder Anleger, was seine Immobilie wert ist. Kritisiert werden hauptsächlich, Paketverkauf (v.a. in Kombination mit den ganzen Holland Immos), hohe Gebühren und das Verhalten von Wölbern.
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14.06.13 23:42:53
ich kann nur soviel sagen, dass Österreich 01 einen sehr starken Beirat hat. Österreich 01 hat von Anfang an nicht am Liquiditätsmanagement teilngenommen. Österreich 01 hat seine Ausschüttungen weiterhin in einer Summe im ersten Quartal erhalten. So wird Österreich 01 auch beim Portfolio-Verkauf eine Sonderstellung bekommen. Entweder man nimmt gar nicht teil, oder man nimmt zu deutlich verbesserten Konditionen, sprich reduzierten Provisionen von Wölbern Invest teil. Dies ist eine Vermutung, ich weiß es wirklich nicht.
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16.06.13 15:21:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.854.285 von sw23456 am 14.06.13 23:42:53Deine Aussage zu Ö1 wundert mich sehr. In der Presse und vielen Postings wird doch gerade gebetsmühlenartig berichtet, das Wölbern sich über Beiratsbeschlüsse hinweg setzt. Wieso ausgerechnet hier nicht? Und wieso dann bei den anderen Fonds? Will vielleicht der ein oder andere Anleger in anderen Fonds ganz bewusst einen Paketverkauft weil seine eigenen Immobilien so viel weniger Wert sind als sein eingesetztes Kapital? Und wird dies dann so dargestellt, als wenn Wölbern sich über die Beiräte hinweg setzt?
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17.06.13 00:18:31
Ich kann Deine Spekulation nicht nachvollziehen, man würde den Konflikt zwischen Wölbern und mehreren kritischen Beiräten nur so "darstellen".
In den Fonds Polen 01 und Österreich 04 sind Gerichtsverfahren zwischen den gewählten Beiräten und der Geschäftsführung gelaufen bzw. laufen noch. In den Fonds England 01 und Österreich 04 gibt es auch Beiräte, diese werden von Prof. Schulte allerdings nicht gerichtlich bekämpft, jedenfalls ist nichts über Gerichtsverfahren bekannt. Was die Hintergründe hierfür sind, weiß ich nicht.
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18.06.13 16:48:09
Korrektur: In den Fonds England 01 und Österreich 01 gibt es auch Beiräte, die...
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28.06.13 16:12:46
Habe mittlerweile die Abstimmungsunterlagen zu Österreich 01 erhalten und nun ist mir auch klar, warum es die Verzögerung gab. Laut Gesellschaftervertrag, muss der Beirat einem Verkauf zustimmen - hat er aber nicht. Lösung? Laut Wölbern ist es nun unsicher, ob der Beirat überhaupt wirksam gewählt ist...woher kenne ich das nur.

Also der starke Beirat bei Österreich 01, ist Wölbern dann wohl doch etwas zu stark. ;)
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29.06.13 00:15:42
Das ist genauso traurig wie perfide, dass Prof. Schulte jetzt auch noch den Beirat Österreich 01 in Frage stellt, obwohl er bei Polen 01 und Österreich 04 in allen Instanzen mit seiner abstrusen These verloren hat. Die Beiräte sind natürlich rechtmäßig gewählt und kennen ihre Rechte.

Der Portfolio-Verkauf ist tot. Mausetot. Sonst hätte Kühl schon längst eine große Presse-Meldung herausgegeben, wieviel tausend Anleger in wievielen Fonds zugestimmt hätten. Das Abstimmungsende war bei den meisten Fonds der 14. Juni 2013.
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29.06.13 09:47:01
Sie scheinen sich ja mächtig zu freuen, dass der Portfolioverkauf geplatzt ist.
Ich bin gespannt, ob Sie sich in einigen Monaten auch noch freuen werden, wenn sich herausstellen sollte, dass dieser doch die bessere Alternative gewesen sein sollte.

Ich finde Schadenfreude ist da wirklich fehl am Platz. Auch den Anlegern gegenüber, die eventuell zugestimmt haben.
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29.06.13 12:06:10
Zitat von auweia2012: Sie scheinen sich ja mächtig zu freuen, dass der Portfolioverkauf geplatzt ist.
Ich bin gespannt, ob Sie sich in einigen Monaten auch noch freuen werden, wenn sich herausstellen sollte, dass dieser doch die bessere Alternative gewesen sein sollte.

Ich finde Schadenfreude ist da wirklich fehl am Platz. Auch den Anlegern gegenüber, die eventuell zugestimmt haben.


Losgelöst von der Tatsache, was besser oder schlechter ist, würde ich mich mächtig freuen oder ärgern. Freuen, wenn ich den richtigen Fonds habe und umgekehrt. Aber eins bleibt klar festzuhalten. Bei den normalen Konstrukten erwerbe ich eine Immobilie. Mit dieser habe ich mich beschäftigt und dann kaufe ich diesen speziellen Fonds. Wenn ich natürlich, wie die meisten Anleger, keine Ahnung von der Materie habe, dann ist es sicherlich viel angenehmer, dass die Allgemeinheit für meine Blödheit verantwortlich gemacht wird. Oder als Emmissionshaus kann ich damit natürlich auch meine Verarschung der Anlegerschaft kschieren und werde nicht für Einzelfälle haftbar gemacht.
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30.06.13 15:52:48
Zitat von auweia2012: Ich bin gespannt, ob Sie sich in einigen Monaten auch noch freuen werden, wenn sich herausstellen sollte, dass dieser doch die bessere Alternative gewesen sein sollte.

Was gewesen wäre wenn, ist mir - ehrlich gesagt - egal. Schulte und Kühl haben keinen Käufer; die genannten Gutachter-Preise sind blanke Theorie. Der Portfolio-Verkauf ist - nach ähnlichem Strickmuster wie das Liquiditätsmanagement - ein weiterer Versuch, Entnahmen von Geldern aus unseren Fonds, die bereits passiert sind, nachträglich zu legalisieren. Siehe die aufgelistete Provision für Wölbern Invest aus "Phase 1", die angeblich schon im Oktober 2012 gegonnen hätte.
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02.07.13 18:35:18
Keinen Käufer?? Das ist ihr Argument? Warum sollte Wölbern jetzt aktiv nach einem Käufer suchen, wenn es noch nicht mal sicher ist, ob dieser Portfolioverkauf überhaupt von allen Anlegern gewollt ist. Und was die Gutachter-Preise angeht: das ist immer Theorie. Egal, um welchen Verkauf es geht. Wenn ich mein Haus verkaufe, sagt mir ein Gutachter auch einen Preis x. Ob ich den am Markt dann auch bekomme, ist eine andere Geschichte.
Wenn das, nebst Ihrer "Vermutung", dass Gelder zweckentfremdet wurden, als Gründe reichen, dann gute Nacht.
Hier geht es doch mittlerweile gar nicht mehr darum, was für die Anleger das Beste wäre. Hier geht es um einen Kleinkrieg, den mittlerweile keine der beiden Seiten noch gewinnen kann.
Verloren haben mittlerweile beide Seiten.
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02.07.13 20:51:41
@auweia2012
1) Es ist keine Vermutung, dass Gelder zweckentfremdet wurden, Prof. Schulte hat die Bilanzen mit den ominösen Forderungen über insgesamt mehr als € 40 Mio. selbst im Bundesanzeiger veröffentlicht.
2) Für die Anleger wäre es das Beste, diese Gelder zurückzuerhalten. Es bleibt leider eine "Vermutung", um Ihre These zu benutzen, dass Prof. Schulte die Gelder in 2012 zurückgezahlt und nicht erneut wieder entnommen hat.
3) Verloren haben die kritischen Investoren und streitbaren Beiräte bis jetzt nicht, insbesondere nicht vor Gericht, sondern insgesamt schon mehr als 25 Prozesse gewonnen; daraus laufen ein halbes Dutzend Zwangsvollstreckungsverfahren.
4) Verlieren werden mit Sicherheit diejenigen Anteilseigner in den Fonds, bei denen sich keine Opposition formiert hat. Dort ist z.B. das Liquiditätsmanagement legal eingeführt worden und niemand kann sich beschweren, wenn die Gelder aus den Fonds in "Anleihen" bei Wölbern Invest B.V. oder Wölbern Invest KG angelegt werden. Kein normaler Investor würde über die Börse eine solche Anleihe kaufen, von Firmen, die völlig intransparent sind.
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02.07.13 21:43:01
Zu 1) es sind Gelder entnommen worden, das ist unstrittig. Die Frage ist nur, ob es "illegal" war. Das ist bisher nicht bewiesen. Und wie Sie ja selber sagen: es ist im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Also von Intransparenz keine Rede.
Zu 2) Ob die Gelde bereits zurückgezahlt wurden, wird die nächste Bilanz zeigen. Immerhin sind diese Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr angegeben.
Zu 3) was beinhalten diese 25% Gewinn, die Sie hier angeben? Was genau haben Sie denn vor Gericht bisher erreicht? Mir ist da nur bekannt, dass diese Fonds nicht am Liquiditätsmanagement Teil nehmen. Aber wo da am Ende genau der Gewinn steht, erschließt sich mir bisher nicht.
Zu 4) warum stellen Sie denn das Liquiditätsmanagement per de als so wahnsinnig negativ dar?
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02.07.13 23:13:36
Zu 1) Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt ermitteln inzwischen mit mehreren Beamten. Wenn nichts dran wäre, wäre das Verfahren längst eingestellt. Warum verweigert die HANSEATIC Wirtschaftsprüfung bei allen Wölbern-Fonds, bei denen sie den Prüfungsauftrag 2011 hat, das Testat?
Zu 2) Die Bilanzen 2012 wären nach Gesellschaftsvertrag und nach § 264 HGB per 30.06.2013 aufzustellen. Wo sind sie? Bei Holland 52 fehlt bis sogar immer noch die Bilanz 2011.
Zu 3) Ich habe von 25 Prozessen gesprochen, nicht von 25 Prozent.
Zu 4) Für Eigentümer gesunder Fonds gibt es keinen Grund, Gelder riskant irgendwo anders anzulegen. Sie wollten sich an einer vermieteten Immobilie beteiligen und nicht anderweitig spekulieren. Die Liquiditätsreserve soll auf einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto geparkt werden, darüberhinausgehende freie Mittel sind an die Anleger zeitnah auszuschütten.
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04.07.13 15:47:04
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04.07.13 16:38:48
Damit scheint der Portfolioverkauf wirklich tot zu sein, denn die meisten "guten" Fonds außerhalb Hollands nehmen nicht teil.....
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05.07.13 21:41:52
Österreich 1 hat einen Mehrheitseigner, größer 75%! Der Beirat dort wurde vom Mehrheitseigner gewünscht, das Liquiditätsmanagement abgelehnt und eine pünktliche Auszahlung auf die Tagesordnung gesetzt. Soviel dazu, siehe Prospekt.

Nochmal zum Liquiditätsmanagement was Wölbern mit der AIFM-Richtlinie begründet: Weder in der Richtlinie noch im KAGB-E wird das Liquiditätsmanagement als Cashpool über versch. Fonds dargestellt. Als Anleger fühle ich mich auch dadurch unrichtig informiert.
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25.07.13 22:44:08
www.immobilien-zeitung.de/122203/woelbern-fonds-zaehlt-so-andere-so
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26.07.13 10:37:25
Interessant ist aber auch die einstweilige Verfügung gegen die 3 Herren, die sich aufführen, als wäre es ihr Fonds
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26.07.13 11:19:20
Was glauben Sie, wem der Fonds gehört, dem Geschäftsführer oder den Anteilseignern?
Solche Verfahren können schon aus Effizienzgründen nicht von 1.000 Personen organisiert werden, dies lässt sich kaum koordinieren und verursacht unnötige Kosten. Es muss immer jemand die Führung übernehmen. In diesem Fall sind es die gewählten Anleger-Beiräte.
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26.07.13 11:35:48
Der Fonds gehört den Anlegern, das ist ja wohl logisch. Dennoch bemühen sich hier 3 Herren, totales Chaos anzurichten und die Anleger haben letztlich das Nachsehen, weil sie wahrscheinlich gar nicht mehr wissen, wem sie was glauben sollen.
1 Antwort
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26.07.13 12:35:07
Aber hallo auweia 2012.
Ein Chaos angerichtet hat nur Wölbern Invest und deren Geschäftsführung.
Bin der Meinung dass Sie, auweia 2012, hier im Forum mit Ihren Argumentationen ein Chaos anrichten.
Mein persönlicher Schriftverkehr mit Wölbern und deren Antworten (wenn es welche gibt) zeigen mir recht deutlich dass die Presseberichte zutreffend sind.
Sie auweia 2012 führen sich so auf, als seien Sie ein Teil vo Wölbern Invest.
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26.07.13 12:50:52
Gott sei Dank arbeite ich nicht in dieser geldgierigen Branche. Vielmehr bin ich Hausfrau und dank meines besten Freundes vor knapp 20 Jahren mit geschlossenen Fonds in Berührung gekommen. Er war Vermittler, hat aber 2009 den Job an den Nagel gehängt.
Ich fand und finde dieses Thema seitdem sehr spannend und verfolge gerade seit 2009 alles intensiv.

Ich sage nicht, dass Wölbern fein raus ist und keine Fehler gemacht hat! Ich finde nur diese öffentlichen Schlammschlachten und Vorverurteilungen sowas von daneben!
Wölbern hat eine mehr als miese Öffentlichkeitsarbeit, die nicht zur Klärung beiträgt! Hätte Wölbern von Anfang an transparent auf Vorwürfe reagiert, wäre es nicht so weit gekommen. Doch ich halte es auch für falsch, dass sich 3 Leutchen zusammen schließen, um ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Was befähigt denn diese eher zur Fondsgeschäftsführung? Bloß die Tatsache, dass sie dem Liquiditätspool nicht zugestimmt haben? Oder dass sie den Portfolioverkauf nicht zustimmen?
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26.07.13 17:17:08
Hallo nochmal.
Wie hat es denn angefangen?
Mir war bekannt, Wölbern war früher in Sachen geschlossener Fonds ein Superladen.
Ich beteiligt mich deshalb an Österreich 4, mit meinem Geld und auf eigenes Risiko
Schlecht wurde es nach Übernahme durch den Professor (PF).
Er wollte Alles, aber so einfach ging das nicht. Er bekam Probleme bei einigen laufenden Fonds und besonders bei neuen Fonds die er auf den Markt bringen wollte.
Da kamen große finanzielle Probleme auf den PF zu. Diese Risiken wollte er von sich ablenken und auf die Anleger aller Fonds verteilen.
1. Versuch des PF
Hier sollte der Liquiditätspool helfen. Die Anleger aller Fonds sollten in den Pool einzahlen damit Problemfonds bei Bedarf unterstützt werden können. Das Risiko der Zahlungen an den Pool und die Risiken der Problemfonds sollten alle Anleger tragen.
Ich war dagegen, denn warum sollte ich Risiken für Fonds übernehmen die ich nicht kenne und an denen ich nicht beteiligt war? Habe deshalb auch eine Rückfrage an den Beirat gestartet, dieser war der gleichen Meinung wie auch eine Vielzahl von Anlegern.
Der Beirat, ich und viele der Anleger haben bei Wölbern damals protestiert. Mit Erfolg.
2. Versuch des PF
Der Beirat wurde unbequem für den PF und deshalb die Wahl einseitig für ungültig erklärt.
Wieder Proteste von Beirat und vielen Anlegern. Mit Erfolg.
3. Versuch des PF
Alle Fonds sollten zusammengelegt werden und Anteilscheine an die Anleger herausgegeben werden. Das wäre wohl der Super- Liquiditätspool geworden. Alle Risiken auf alle Anleger verteilt und der PF hätte keine Finanzprobleme mehr gehabt. Viele Proteste, mit Erfolg.
4. Versuch des PF
Alle Immobilien-Anlagen in einen Topf und diesen Topf an einen Investor verkaufen.
In diesem fall hätte Wölbern mit dem PF eine riesige Provision erhalten die letztlich die Anleger bezahlt hätten.
Das war der Punkt wo viele Anleger von Österreich 4 wach geworden sind und angefangen haben sich zu organisieren und zu opponieren.
Zwei der von Ihnen bezeichneten drei Leutchen haben sich hierbei besonders im Sinne vieler Anleger verdient gemacht.
Diesen Leutchen gebührt Dank, aber kein Schmach.
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26.07.13 18:11:26
Also ich finde es bedenklich, Prof. Schulte alle Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Das Marktumfeld war und ist seit seiner Übernahme von Wölbern alles andere als gut.
Was den Pool angeht: man kann das so oder so sehen. Entweder, man ist dafür oder dagegen. Ich wäre dafür gewesen. Aber das ist meine Meinung.
Was den Verkauf angeht: was heißt horrende Provision? 1,5% (so war es in diversen Presseartikeln zu lesen) ist absolut marktüblich.
Außerdem stehen die Chancen, ein Immobilienportfolio zu verkaufen deutlich besser, als eine einzelne.

Letztlich wird sich erst nach diversen, endgültigen Gerichtsentscheidungen zeigen, wer näher an der Wahrheit war.
Auf jeden Fall ist Wölbern seinen guten Ruf los. Was das langfristig auch für die Fonds bedeuten kann, weiß keiner.
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27.07.13 10:35:01
@ auweia2012
Wie Sie selbst schreiben, sind Sie an keinem Wölbern-Fonds beteiligt, daher verfügen Sie auch über keine Unterlagen von Wölbern. Die Provision, die sich Wölbern-Invest bei ca. der Hälfte der Fonds genehmigen ließ, liegt bei 3%, dazu kommen noch 0,5% für die Hansische Treuhand, diese waren laut Gesellschaftsvertrag vorgesehen.
Immer bezogen auf den Verkaufspreis, nicht auf das Eigenkapital. Für die meisten Anleger summiert sich das auf 8-10% vom Eigenkapital.
Und selbst 1,5% wären nicht marktüblich. Für was sollen diese vielen Millionen denn bezahlt werden? Makler-Courtage und Notar-Gebühren gehen separat und werden in aller Regel vom Käufer getragen.
Im Übrigen sind die Mehrzahl der Gerichtsentscheidungen schon rechtskräftig und es wird nicht mehr lange dauern, bis sie auch vollstreckt werden.
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28.07.13 13:09:10
Prof. Schulte wird m.E. zu recht kritisiert fuer seine Geschaeftsfuehrung. Schon allein sein Versuch der Quersubventionierung der Holland-Immobilien durch gute andere Immobilien in einem Portfolioverkauf (inkl. Versuch, hohe Provisionen zu kassieren) disqualifiziert ihn als GF fuer die besseren Fonds. In Verbindung mit der mangelhaften Informationspolitik der letzten Monate ist seine Absetzung deshalb nur konsequent.
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28.07.13 13:50:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.120.313 von auweia2012 am 26.07.13 11:35:48Ich denke, es sind nicht die Vertreter der Anteilseigner, die hier ein Chaos anrichten. Im Gegenteil: Durch ihren Einsatz wird es (hoffentlich) gelingen, Transparenz ueber die Finanzlage der betreffenden Fonds herzustellen und Eigentum zu sichern. Fuer die aktiven Beiraete ist das kein Zuckerschlecken, da sie die Woelbern GF immer wieder scharf attackiert. Dies verdient den expliziten Dank der Anteilseigner!
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29.07.13 18:50:06
Ich glaube es nicht, das von Wölbern veranstaltete Chaos geht in die nächste Runde.
Man startet heute mit einer Meinungsumfrage,

Verkauf der Fondimmobilie zu dem vorgeschlagenen Mindestverkaufspreis von
EUR 143.685.630,00........dafür.........dagegen..........Enthaltung

Und es steht nicht eine Verkaufsbedingung auf der Umfrage.
Die hören nicht auf mit dem Blödsinn. Wehrt Euch Leute!!!!!!!!
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29.07.13 20:26:57
Warum sollte sich Wölbern die Mühe machen, jetzt schon Verkaufsbedingungen aufzustellen? Letztlich geht es doch wohl erst einmal darum, ob die Mehrheit der Anleger überhaupt für einen Verkauf stimmen würde.
Wenn dem so ist, kann man den Rest aufstellen. wenn nicht, hat man sich viel Mühe gespart.

Ich begreife einfach nicht, was an einem Verkauf so grauenvoll sein soll!!!

Andere Anleger von anderen Initiatoren würden sich wohl eher freuen, wenn sie durch einen Verkauf ihrer nicht ganz so planmäßig laufenden Fonds doch noch einen Großteil ihrer Einlage zurück bekommen würden, statt eventuell noch mehr in den Sand zu setzen.
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29.07.13 21:04:13
Hallo auwea2012
Zu ihrem Kommentar kann man nur sagen "auweia".

Alle haben doch seit Monaten gelernt dass Banken die Bedingungen und Provisionen klar, ich sage nochmals klar offenlegen müssen bei einem Gespräch.

Sie meinen Wölbern braucht das nicht. Aber hallo, in welcher Welt leben Sie eigentlich.

Ich kann weiter nicht verstehen in welcher Art und in welchem Auftrag Sie hier mitmischen.
Sie kennen weder die Wölbern-Briefe noch deren Antworten auf Fragen.

Auf alle einzelnen Probleme hier im Forum sind Sie nie eingegangen.
Global haben Sie nur die heutige Wölbern verherrlicht und den Beirat mitsamt Anleger verteufelt.
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31.07.13 00:14:39
Hallo auweia,
ich kann hegibari nur zustimmen. Zu allem, was Sie hier in diesem Forum von sich geben, kann man nur "auweia" sagen.

Entweder haben Sie null Ahnung oder der Professor bezahlt Sie fürstlich für den Blödsinn, den Sie hier posten! Wenn man selber an keinem Fonds beteiligt ist, die Wölbern Korrespondenz (angeblich) nicht kennt, warum legt man sich dann so ins Zeug für diesen Finanzhasardeur?

Oder sind Sie gar direkt in Diensten der Wölbern Invest und gehören zu den Helfershelfern all dieser betrügerischen, die Anleger verhöhnenden Machenschaften, die von den Gerichten reihenweise kassiert werden?
Aber irgendwann, darauf vertraue ich, werden die Unterstützer des "Finanzdoktors von eigenen Gnaden" (s. Handelsblatt 10.01.12) wegen "Beihilfe zum Betrug" sicher ebenfalls vor Gericht stehen. Auf den Tag freuen sich nicht nur drei, sondern Tausende (!!!!) von Anlegern, die von Wölbern um Ihr Geld gebracht werden!
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31.07.13 12:02:18
Was hier auweia ist, ist folgendes:

Nur weil hier mal jemand eine andere Sicht postet, MUSS er (oder sie) natürlich sofort auf der Payroll dieses Emissionshauses stehen. Leiden Sie an Verfolgungswahn oder haben Sie zu viele Verschwörungstheorien gelesen?

Diese Art und Weise wie Sie hier schreiben spiegelt aber genau den Umgang mit Wölbern wider. Was anderes kann man von solchen Leuten wie Ihnen wohl auch nicht erwarten, als Hetzkampagnen.

Ich habe nirgends behauptet, Wölbern sei "unschuldig" und hätte eine weiße Weste.
Wer allerdings hier nicht damit umgehen kann, dass gewisse Vorgehensweisen kritisiert werden und/oder nicht mit kritischen Gegenfragen umgehen kann, der hat eine sehr einseitige Sicht der Dinge!

Was ich hier kritisiere ist die Hetzkampagne gegen Wölbern und die öffentliche Vorverurteilung (auch mit Hilfe der Medien).
Und an Rufmord ohne DEFINITIVE Beweise beteilige ich mich grundsätzlich nicht!
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31.07.13 12:20:22
Hallo auweia2012

Wölbern und der Professor haben inzwischen eine Reihe von Verfahren vor Gericht verloren.
Das sollten Sie doch, wenn Sie hier laufend etwas von sich geben, wissen.
Wo sind Ihre Zitate dazu? Warum geben Sie dazu keine Kommentare?
Fehlt nur noch dass Sie, auweia2012, der Gerichtsbarkeit ebenfalls eine Hetzkampagne gegen Wölbern vorwerfen.
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31.07.13 13:29:16
Über die verlorenen Urteile weiss ich nur folgendes: es gab die Untersagung am Liquiditätsmanagement für diverse Fonds. Das ist das, was man in der Presse lesen konnte. Andere Urteile habe ich nicht gelesen, auch nicht explizit danach gesucht.

Was nun widerum diese Urteile über die Seriosität vom Professor und von Wölbern aussagen sollen, erschließt sich mit einfach nicht.

Was für Urteile gibt es denn sonst noch? Klären Sie mich doch bitte mal auf.

Und um mal eines klar zu stellen: ich stehe hier weder auf Seiten von Wölbern noch auf Seiten des Beirates. Ich verstehe beide Seiten in Sachen Kritik.
Was ich nicht verstehe ist diese Kampagne gegen ein bisher tadellos gelaufenes Emissionshaus. Ebenso wenig verstehe ich allerdings Wölberns nicht vorhandene, transparente und öffentliche Kommunikation.

Allerdings muss man sagen, dass es auch mittlerweile Warnungen von Anwälten gegen die Kampagne der Beiräte gibt. Also wird hier auf dem Rücken ALLER Anleger (auch derer, die dem Portfolioverkauf und dem Liquiditätspool zugestimmt haben) ein meiner Ansicht nach unnötiger Kleinkrieg ausgetragen!
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31.07.13 15:40:22
Nennen Sie hier doch bitte einen seriösen Anwalt, der gegen die gewählten Anlegerbeiräte Stellung bezogen hätte.

Viele andere Urteile können Sie relativ einfach über Google etc. recherchieren. Es geht um Einsichtnahme in die Kontoauszüge nach § 166 HGB und um Auskunft, was mit den unterschlagenen Geldern geschehen ist.

Es geht um Nichtigkeit von Beschlüssen wegen Treuhandmissbrauch.
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31.07.13 18:46:58
Heute kam im Auftrag der IFÖ 4. Immobilienfonds ... Post von der Wölbern Treuhand GmbH mit einer Meinungsumfrage zum Verkauf der Fondsimmobilie. Diese Anfrage könnte ein juristischer Trick sein. In der Gesellschafterversammlung am 12.7.13 wurde die IFÖ 4. Immo... als geschäftsführende Kommanditistin abgewählt. Damit ist die IFÖ 4. Immo... nicht mehr für die Geschäfte des Fonds zuständig. Wenn die Anleger jetzt die Meinungsumfrage im guten Glauben mit „dagegen“ beantworten, könnte dies bedeuten, dass sie die IFÖ 4. Immo... und damit die Wölbern-Treuhand mit einer Fortsetzung der Geschäftsführung beauftragen. So wie sich bei einem gekündigten Arbeitnehmer, der einfach weiterarbeitet, das Arbeitsverhältnis stillschweigend fortsetzt, könnte die Beantwortung dieser Anfrage bedeuten, dass die IFÖ 4. Immo... /WölbernTreuhand von den Anlegern doch wieder als geschäftsführende Kommanditistin beauftragt wird und die Abwahl damit hinfällig ist. Also Vorsicht!

Es ist völlig unverständlich, warum die Treuhand jetzt diese gleiche Frage wiederholt, über die die Mehrheit der Anleger bereits mit „nein“ abgestimmt hat. Ginge es Wölbern tatsächlich um Alternativen, hätte die Meinungsumfrage ganz anders lauten können (z.B. ob man für einen Einzelverkauf ist, ob der Gesellschaftervertrag eingehalten und die Immobilie erst ab 2015 verkauft werden soll etc..)

Einzelne Aussagen im beigefügten Schreiben scheinen irreführend zu sein. Was hat der Auszug der Bank mit der Finanzierung zu tun? Bis 2020 hat die Bank auf Kündigung verzichtet, also zahlt sie entweder bis 2020 Miete oder eine Entschädigung für die vorzeitige Aufhebung des Mietvertrags.
Die Zinsen für das Darlehen der Bank sind bis 2015 mit 4,6% fest, die Anschlussfinanzierung ist lt. Prospekt mit 7,25% kalkuliert. Zu dem Zins wird sich vielleicht eine Anschlussfinanzierung finden lassen bei den momentanen Zinskonditionen? Bei Auslaufen der Zinsbindung hat der Fonds noch eine Hypothek von 74,4 Mio. €, der jetzt geschätze Wert der Immobilie beträgt 143 Mio. € das sind 51,7% des Verkehrswertes.

Was hat die Anschlussfinanzierung mit der Vermietung zu tun? Die Vermietung hängt von der Lage, Mietpreis, Zustand des Gebäudes ab. Ein Mieter hat i.d.R. gar keine Kenntnis davon, wie die gemietete Immobilie finanziert ist.

Die Gesellschafterversammlung war sich weitgehend einig, das Objekt wie im Prospekt beschrieben und damit nicht vorzeitig und im Paket zu verkaufen, weil das für diesen Fonds keinen Sinn macht. Niemand hat sich völlig geggen den Verkauf der Immobilie ausgesprochen. Entscheidend ist wann und wie. Warum teilt wölbern nicht mit, zu welchen Bedingungen sie sich mit Herrn F. geeinigt haben. Warum bieten sie uns nicht attraktivere Bedingungen an?

Der Beirat hat einen Rechtsanspruch auf die von der Gesellschafterversammlung beschlossene Vergütung, die von wölbern verwehrt wird. Diese liegt zwar geringfügig über der Ehrenamtspauschale, ist aber deshalb noch lange keine Entlohnung, da ein Stundenlohn von 48 Cent bei Vollbeschäftigung bei weitem sittenwidrig sein dürfte.
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01.08.13 10:45:11
Also der Herr Schmid und sein Vorgehen findet bei Gröpper keine großartige Bewunderung. Ebensowenig wie eine Damie mit Namen Peters.

Aber wahrscheinlich ist eben diese Kanzlei in Ihren Augen eh unseriös..

Sind die Urteile denn alle schon rechtskräftig?Sonst nützen die nämlich rein gar nichts.

Ich frage einfach nur nach, denn Behauptungen können beide Seiten ja endlos aufstellen.
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01.08.13 18:25:46
@auweia2012:
Da haben Sie mit Ihrer Vermutung ausnahmsweise mal Recht. Die Kanzlei Gröpper ist unseriös! Ich empfehle Ihnen den Artikel "Hilfe mit Haken" aus FOCUS-Money 20/2013, dann kennen Sie das Geschäftsmodell des Herrn Gröpper.
Im übrigen bemühen Sie seine Homepage ruhig weiter, dann werden Sie sehen, dass er sich an anderer Stelle seiner Erfolge GEGEN Wölbern rühmt!
Wenn er gleichzeitig meint, einige engagierte Anleger, denen die Masse der Anleger sehr dankbar ist, in den Dreck ziehen zu müssen, so ist wohl zu vermuten, dass er bei diesen, von ihm so gescholtenen Anlegern mit seinem Geschäftsmodell nicht ans Ziel gekommen ist. Im Übrigen disqualifiziert er sich durch Ausdrucksweise und Sprache selber....

Und zu den Gerichtsurteilen: es handelt sich um rechtskräftige, letztinstanzliche Urteile! Da in jedem Fonds in jeder Sache wieder aufs Neue durch alle Instanzen geklagt wurde und wird, weist das Oberlandesgericht HH inzwischen Berufungen von Wölbern gegen die Landgerichts-Urteile zurück.
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01.08.13 18:58:56
Ich habe sehr wohl gesehen, dass die Kanzlei auch Anleger vertritt und auch schon das ein oder andere Urteil gegen Wölbern erwirkt hat. Deshalb aber diese Kanzlei als unseriös einzustufen, macht für mich keinen Sinn.

Für mich macht es eher Sinn, alle Kanzleien, die momentan auf Anlegerfang gehen, als unseriös einzustufen. Für viele Kanzleien ist das eine lukrative Einnahmequelle..

Ich halte es generell nicht für falsch, wenn Anleger sich einen Anwalt nehmen, weil sie glauben, dass bei ihrem Fonds etwas schief läuft.

Was ich im Falle Wölbern massiv kritisiere ist die Medienhetze. Egal, ob an den Vorwürfen etwas dran ist oder nicht: nach so vielen negativen Presseartikeln ist der gute Ruf, welchen Wölbern einmal hatte, hinüber.

Weshalb muss sowas in der Presse breitgetreten werden? Es hätte gereicht, wenn die finalen Ergebnisse der Staatsanwaltschaft und der Gerichte veröffentlicht werden.

Das mit den Urteilen ist ja schon mal was, dann müsste die ganze Geschichte ja bald mal ein Ende haben und die Öffentlichkeit erfährt dann wohl bald mal, was wirklich passiert ist.
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01.08.13 19:25:00
Was heißt hier Medienhetze? Die Medien berichten über Fakten! Und das ist schließlich ihre Aufgabe!
Und wenn Sie, auweia 2012, immer wieder den guten Ruf von Wölbern gefährdet sehen, sollten Sie differenzieren zwischen Bankhaus Wölbern und Wölbern Invest. Wölbern Invest und sein Eigner Prof. Schulte haben NICHTS zum einst guten Ruf des Bankhaus Wölbern beigetragen. Die beiden Gesellschaften haben seit langem nichts mehr miteinander zu tun und standen sich (mit Erfolg für das Bankhaus!) ebenfalls vor Gericht gegenüber (s. Handelsblatt 16.11.11 "Wölbern gegen Wölbern").
Es ist also UNREDLICH, dass Wölbern Invest sich auf die Erfolge des Bankhauses beruft (also auf die Zeit vor 2007!)
Und was man nicht hat (oder hatte), nämlich einen guten Ruf, kann man auch nicht verlieren!
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01.08.13 20:52:09
Also ich geb es jetzt an dieser Stelle einfach mal auf. Die Gerichte werden schon früh genug entscheiden, ob die Anschuldigung der Veruntreuung seitens Schulte gegeben war.

Aber in Deutschland ist man ja geneigt, jemanden mal eben so vorzuverurteilen, wenn die Medien alle auf der selben Schiene unterwegs ist.
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06.08.13 15:49:07
In der Angelegenheit Wölbern:

To Whom It May Concern:
"Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher."
Galileo Galilei
1 Antwort
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07.08.13 11:11:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.190.753 von hegibari am 06.08.13 15:49:07Heute ist im Handelsblatt ein ausführlicher Bericht über die Abwahl von Herrn Schulte beim Ö4 Fonds. Beim studieren kann man nur schmunzeln, wenn es nicht so traurig wäre. Und die Rebellen scheinen danach die Rechtssprechung auch gerade so auszulegen, wie Sie es aus ihrer Sicht für Richtig erachten.
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07.08.13 13:25:20
Zitat von mopswombard: Und die Rebellen scheinen danach die Rechtssprechung auch gerade so auszulegen, wie Sie es aus ihrer Sicht für Richtig erachten.

Was meinen Sie damit konkret?
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07.08.13 14:56:18
z.B. die im Artikel aufgeführte "Vollmachtszählung"
bzw. über die Eiberufung der "Gesellschafterversammlung"

Man muss doch vorher wissen, wer das Recht hat, eine Gesellschafterversammlung einzuberufen , damit Sie beschlussfähig ist oder im ersten Fall, das dies scheinbar ein normaler Vorgang ist, das jede einzelne ,schriftliche Stimme vermerkt werden muss.

Daher meine Bemerkung, jeder beugt das Recht so, wie er es gerne sehen möchte. Und bezahlen werden doch am Ende nur die Anleger, denn die Rechtsberatungskosten belastet Wölbern ordnungsgemäss dem Fonds. Ob das so allen "meuternden" Anlegern so bewusst ist? Bezweifle ich sehr.
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07.08.13 17:00:13
Schon richtig, unternehmen die "Rebellen" (bin einer davon) nichts, saniert der Professor seine Firmen und sich selbst mit allen seinen Fehleinschätzungen. Die Zeche zahlen wie fast immer nur die Anleger.

Wehren sich die Rebellen, fallen zwar Rechtsberatungskosten für die Anleger bzw. Fonds an, die Sanierungskosten bleiben aber bei Herrn Professo Schulte.
Bei der Anzahl der verlorenen Verfahren kann man davon ausgehen dass es dann für die Anleger billiger wird, für den Professor aber sehr sehr teuer.
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07.08.13 20:05:15
Zitat von mopswombard: z.B. die im Artikel aufgeführte "Vollmachtszählung"
bzw. über die Einberufung der "Gesellschafterversammlung"
Man muss doch vorher wissen, wer das Recht hat, eine Gesellschafterversammlung einzuberufen, damit Sie beschlussfähig ist oder im ersten Fall, dass dies scheinbar ein normaler Vorgang ist, dass jede einzelne schriftliche Stimme vermerkt werden muss.

Nun, die Beiräte waren sich sicher, dass sie nach § 50 GmbHG eine solche Versammlung einberufen durften, nachdem der Geschäftsführer dies verweigert hatte. Alle Anleger wussten, dass sie Personalausweis und ggfs. schriftliche Vollmachten vorlegen mussten. Nur die Treuhand nicht...

Im Übrigen wird Prof. Schulte in die persönliche Haftung genommen werden. Eins nach dem anderen. Er hat durchaus pfändbares Vermögen. Seine Pflichtverletzungen als Geschäftsführer werden nicht am Fonds hängen bleiben.
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09.08.13 21:02:30
Beitrag Nr. 100 ()
Gestern war ja wohl die ao Gesellschafterversammlung beim Deutschland 1. Was ist denn dabei rausgekommen? Was sind die naechsten Schritte?
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10.08.13 20:40:36
Beitrag Nr. 101 ()
Am Donnerstag und Freitag waren Versammlungen in Berlin. Soll für den Professor ziemlich schlecht gelaufen sein.
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18.08.13 18:30:23
Beitrag Nr. 102 ()
Was gibt es zu berichten von den Versammlungen der letzten Tage z.B. Deutschland 1 ???????
oder wo kann man darüber etwas erfahren?
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19.08.13 12:58:50
Beitrag Nr. 103 ()
Auf fondstelegramm.de findet sich ein kurzer Bericht, man muss ich allerdings registrieren, um ihn lesen zu können.
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25.08.13 10:32:33
Beitrag Nr. 104 ()
Neuer Meilenstein gegen Prof. Schulte erreicht.
Einzelheiten siehe Manager-Magazin vom 22.08.2013

http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-918060.html
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30.08.13 09:31:15
Beitrag Nr. 105 ()
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30.08.13 09:34:14
Beitrag Nr. 106 ()
Hier ein Ausschnitt:

Das Ende der Urteilsbegründung gerät pikant. Da beziehen sich die Richter auf den von Schmidt und Gans erhobenen Vorwurf, die bisherige Fondsgeschäftsführung habe "einen Betrag von 6,5 Mio. Euro aus den liquiden Mitteln der Fondsgesellschaft für gesellschaftsfremde Zwecke verwendet" und weigere sich, "über deren Verbleib Auskunft zu geben".

Da die bisherige Fondsgeschäftsführung nach Feststellung des Gerichts "zu diesem Vorwurf weder in der Gesellschafterversammlung noch in diesem Verfahren in irgendeiner Form Stellung bezogen" habe und sich stattdessen "ausschließlich mit formalen Argumenten, die die Wirksamkeit ihrer Abberufung in Frage stellen", verteidige, schlussfolgern die Richter: "Damit sind die materiellen Gründe, aus denen sich die Notwendigkeit einer Abberufung der Klägerin ergibt, als unstrittig anzusehen."
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23.09.13 16:56:57
Beitrag Nr. 107 ()
Das manager magazin und diverse andere Medien berichten heute, dass Prof. Schulte heute morgen verhaftet worden ist. Es steht eine Anklage wegen gewerbsmäßiger Untreue ins Haus, 137 Mio. Euro sollen aus Immobilienfonds abgezweigt worden sein, um 37 Mio. soll sich Schulte persönlich bereichert haben.
Ein großer Erfolg für unsere kritischen Beiräte!
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23.09.13 23:54:22
Beitrag Nr. 108 ()
Zitat von Frustriert1508: Ein großer Erfolg für unsere kritischen Beiräte!


Bei denen man sich als Anleger wirklich nur bedanken kann!
Bin gespannt wie es nun weiter geht - und vor allem wie groß die Schaden für die Anleger ausfällt.
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24.09.13 10:21:39
Beitrag Nr. 109 ()
Zitat von coffeecup: Bei denen man sich als Anleger wirklich nur bedanken kann!
Bin gespannt wie es nun weiter geht - und vor allem wie groß die Schaden für die Anleger ausfällt.
So, jetzt haben wir mit DCM und Wölbern innerhalb von einem Jahr zwei Fälle gehabt, bei denen die Fondsverwalter verkauft wurden und dadurch in schlechte/betrügerische Hände gerieten.

Vor diesem Hintergrund muss man sich fragen, bei welcher Fondsgesellschaft ein ähnliches Risiko droht. Steht z. B. die HGA noch vor dem Verkauf (wurde ja in 2011 angekündigt, bisher aber m. W. nicht vollzogen)? Trennt sich die Commerzbank von der CFB? Was machen die Erben mit Dr. Peters?

Gibt es Meinungen hier im Board, bei welchen Fondsgesellschaften ein Verkauf an neue Eigentümer droht?
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24.09.13 19:18:30
Beitrag Nr. 110 ()
Ich persönlich werde geschlossene Beteiligungen nicht mehr anrühren und hoffe nur noch, am Ende halbwegs glimpflich bei Wölbern raus zu kommen.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/anleger-u…
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/wie-bei-woelb…
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24.09.13 19:52:42
Beitrag Nr. 111 ()
Hier noch einige weitere Details bei der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/verdacht-auf-…
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24.09.13 20:39:05
Beitrag Nr. 112 ()
Zitat von auweia2012: Also ich geb es jetzt an dieser Stelle einfach mal auf. Die Gerichte werden schon früh genug entscheiden, ob die Anschuldigung der Veruntreuung seitens Schulte gegeben war.

Aber in Deutschland ist man ja geneigt, jemanden mal eben so vorzuverurteilen, wenn die Medien alle auf der selben Schiene unterwegs ist.


Tja, auweia2012, da kann man wohl wirklich nur "auweia" sagen. Jetzt ist der Kerl in Haft wegen (Verdachts auf) gewerbliche Untreue, mit festgestellter Fluchtgefahr. Game over.

Ich hoffe mal, die geschlossenen Fonds sehen einen Grossteil des unrechtmaessig abgezweigten Geldes wieder. Aber wenn der Kerl nicht bis zu seinem Tod im Gefaengnis sitzen will, wird er den Verbleib wohl konstruktiv mit aufklaeren helfen.

Was sagst Du nun, auweia2012?
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24.09.13 20:44:23
Beitrag Nr. 113 ()
sw23456, ganz herzlichen Dank fuer Deinen unermuedlichen Einsatz ueber die letzten Monate hinsichtlich der Absetzung des Managements beim Deutschland 1! Die Verhaftung des Kerls ist auch Dein Erfolg!

Wenn es sich wirklich um gewerbsmaessige Untreue handelt und der Kerl seine privaten Haende im Geld der Fonds hatte (um Pfaendungen von privaten Haeusern etc. zu verhindern), dann frage ich mich, welche Rolle sein "Management Team" und die "Treuhand" gespielt haben. Meines Erachtens sollten wir Anleger Strafbefehle gegen alle Management-Team-Mitarbeiter der Woelbern Invest und der Treuhand erwirken, mit Vollstreckung ins Privatvermoegen der Beteiligten, falls sich Konspiration mit dem Kerl herausstellt.
2 Antworten
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24.09.13 23:34:10
Beitrag Nr. 114 ()
Jaja, ist ja gut. Auch mir ist die Verhaftung nicht entgangen.

Ich habe mich wohl zu lange von dem einst guten Ruf blenden und von meinem Bekanntenkreis beeinflussen lassen. Die waren auch alle der Ansicht, da muss ein Irrtum vorliegen (ehemalige Anleger diverser Hollandfonds).

Wenn ich mich hier grundlegend geirrt hab: ok, kann ich zugeben, ohne mir einen Zacken aus der Krone zu brechen.

Allerdings finde ich immer noch: die mediale Hetzkampagne war daneben. Man kann so etwas auch anders handeln. Nach wie vor bin ich auch der Ansicht, der Liqui-Pool und der Portfolioverkauf wären richtig gewesen. Die Umsetzung war/ist allerdings eine Katastrophe.

Was mich aber stutzig macht, ist folgendes: Wie kann der Prof. denn bitte um die 30 Mio auf private Konten transferieren? Sitzt der in seinem Büro und füllt mal eben fröhlich Überweisungsbelege aus??? Wieso hat das weder die Treuhand noch der Wirtschaftsprüfer bemerkt? Denn so etwas ist unmöglich, wenn es keine Helfer gibt! Immerhin war es nicht nur 1 Überweisung. In den Medien wird von 318 Überweisungen gesprochen.
Da ergeben sich bei mir jetzt deutlich mehr Fragezeichen, als bei der Frage ob er oder ob er nicht veruntreut hat.

Ich habe auch deshalb an Wölbern "geglaubt", weil sich bei den Entnahmen ja auch die ein oder andere, juristische Feinheit im Zusammenhang mit dem Liqui-Pool ergibt. War die Teilnahme des Fonds gegeben, als sich von diesem Geld "geliehen" wurde und würde die Teilnahme erst nach der Überweisung gestoppt? Dann stellt sich nämlich die Fage: wäre das rein rechtlich gesehen wirklich Veruntreuung? Da gibt es verschiedene Ansichten von einigen Anwälten aus meinem Bekanntenkreis. Einige sagen ganz klar Nein, andere sagen, es sei grenzwertig.

So, ich hoffe nun, dass der Schaden für die Anleger nicht allzu groß ist und sich diese Ganze Sache schnell erledigen lässt. Jetzt ist es an der Justiz zu entscheiden, wie es weiter geht.

Immerhin kann ich mir auf die Schulter klopfen, dass ich nicht immer so daneben gelegen hab wie hier... Bei so einigen Häusern sollte sich mein "Anfangsverdacht" mehr als erhärten. ;-)
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25.09.13 13:26:39
Beitrag Nr. 115 ()
Moin @ all,

wurden früher auf dem Grasbrock nicht Piraten geköpft? Also ich bin dafür diese Strafe wieder einzuführen. Dann wollen wir doch einmal sehen, ob noch irgendein Fondsmanager so eine Nummer durchzieht. Die Typen von S & K sind auch dabei. ; )


bye Nordseejung
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25.09.13 16:03:11
Beitrag Nr. 116 ()
Heute findet man mehrere Artikel zur
Verhaftung des Inhabers von Wölbern Invest:

www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/anlageskandal-um-woelb…

www.manager-magazin.de/immobilien/artikel/razzia-bei-woelber…

Ich vermute und hoffe, das die WiWo mit einem
groß recherchierten Artikel hierzu nachlegt.
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25.09.13 23:52:52
Beitrag Nr. 117 ()
Mich wundert ein wenig, dass es bisher noch relativ ruhig ist. Von den Beiräten habe ich bislang noch keinen Kommentar zu den jüngsten Entwicklungen vernommen.

Sollte man als Anleger nun direkt einen Anwalt einschalten, wie es in manchen Medien empfohlen wird?
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26.09.13 00:23:41
Beitrag Nr. 118 ()
Zitat von auweia2012: @ auweia

Wieso hat das weder die Treuhand noch der Wirtschaftsprüfer bemerkt?


Die (Un)Treuhand hat beim miesen Spiel munter mitgewirkt und der Wirtschaftsprüfer hat es bemerkt und das Testat verweigert, darf aber den Kommanditisten keine Auskunft geben. Und Wölbern selbst behauptet bei einigen Fonds noch immer: "Der Wirtschaftsprüfer hat die Arbeit noch nicht abgeschlossen, auf seine Bearbeitungsdauer haben wir keinen Einfluss." Wohlgemerkt, es geht um Jahresabschlüsse per 31.12.2011, auf die die Gesellschafter bis heute warten!

War die Teilnahme des Fonds gegeben, als sich von diesem Geld "geliehen" wurde und wurde die Teilnahme erst nach der Überweisung gestoppt?

Die Teilnahme war nicht gegeben, wurde gerichtlich verboten. Aber das Geld wurde schon weit vor der Abstimmung über das Liqui-Management "verliehen", bei der Abstimmung sollten dann bereits getätigte Transaktionen nachträglich genehmigt werden.

Und die Helfer? Die werden, so hoffe ich sehr, auch nicht vergessen. Vielleicht können sie ja bald mit ihrem Professor im UG eine WG bilden! Die Ermittlungen sind ja noch nicht abgeschlossen..... Verdient hätten es (fast) alle!
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26.09.13 01:41:36
Beitrag Nr. 119 ()
Ok, der Wirtschaftsprüfer hat es bemerkt. Und nix gesagt? Mag ja sein dass er den Kommanditisten keine Auskunft geben darf, aber da reicht ein Anruf bei Staatsanwaltschaft oder besser: anonym bei der Presse. Oder?

Und es ist doch dann ein Leichtes, eben anhand der Daten des Wirtschaftsprüfers diesen Betrug schnell fest zu stellen. Wieso haben die Ermittlungen dann über 1 Jahr gedauert?

Mahlen die Mühlen der Justiz wirklich immer so langsam? Das ist ja gruselig... Da wäre es sinnvoller gewesen, das Finanzamt zu informieren. Die wären mit Sicherheit schneller vor Ort gewesen ;-)

Aber mal im Ernst: das wäre natürlich der Hammer, wenn es eben aus o.g. Grund die Bilanzen noch nicht gibt!
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26.09.13 07:59:24
Beitrag Nr. 120 ()
Genau aus o.g. Gründen gibt es die Bilanzen nicht. Und ja, die Mühlen der Justiz mahlen langsam. Der Wirtschaftsprüfer steckt in der Zwickmühle: Gibt er den Anlegern Auskunft, bekommt er vom Emissionshaus nie wieder einen Auftrag. Schweigt er, bekommt er den Auftrag, handelt aber gegen die Interessen der eigentlichen Auftraggeber, und das sind die Fonds und deren Gesellschafter.
1 Antwort
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26.09.13 08:50:55
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.518.471 von chrisdeburg am 26.09.13 07:59:24Ich glaube, ich denke nicht abgebrüht genug für diesen Markt. Letztlich setzt der Wirtschaftsprüfer ja seinen guten Namen aufs Spiel, wenn er kein Wort sagt nur um einen Kunden nicht zu verlieren. Fliegt die Geschichte auf, kriegt besagter Wirtschaftsprüfer wohl so schnell keinen neuen Auftraggeber und die, welche er hat, wandern vielleicht auch noch ab.
Oder: ihm rennen sämtliche "Schmutzbuden" die Tür ein, weil die wissen, der hält brav seinen Mund...
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26.09.13 23:33:10
Beitrag Nr. 122 ()
Zitat von auweia2012: "oder besser: anonym bei der Presse".

Jetzt plötzlich sollte die Presse angerufen werden - noch dazu anonym?
Vorher haben Sie sich doch über die Hetzjagd der Presse aufgeregt.

"Wieso haben die Ermittlungen dann über 1 Jahr gedauert?"

Das haben sich alle aktiven Vertreter der Anleger auch gefragt, ermittelt wurde seit Februar 2012.

"Mahlen die Mühlen der Justiz wirklich immer so langsam?"

Ob immer, mag ich nicht beurteilen. In diesem Fall JA!


Fazit @auweia: Wenn man die Fakten nicht kennt, sollte man etwas zurückhaltender sein!
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27.09.13 00:11:43
Beitrag Nr. 123 ()
Zitat von auweia2012: Letztlich setzt der Wirtschaftsprüfer ja seinen guten Namen aufs Spiel, wenn er kein Wort sagt nur um einen Kunden nicht zu verlieren.

@ auweia
Bitte endlich zur Kenntnis nehmen: Es sind rechtliche Gründe, die es dem WP verbieten, die Gesellschafter zu informieren! Und im Übrigen wurde der WP (aufgrund des verweigerten Testats?) von Wölbern abgesetzt und in fast allen Fonds durch "Zweit-WPs" (sie würden sagen "Schmutzbuden") ersetzt, die dann teils untestierte Jahresabschlüsse mit fragwürdigen Einschränkungen, teils aber auch gar keine Jahresabschlüsse präsentierten, vermutlich weil die Veruntreuungen dort zu krass waren.
1 Antwort
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28.09.13 13:17:50
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.525.105 von Nordlicht26 am 27.09.13 00:11:43Wenn dem so ist, dann sollten doch die Klageaussichten gegen diese WP`s doch sehr werthaltig sein. Oder stehen die auch mit dem finanziellen Rücken an der Wand?
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28.09.13 13:50:44
Beitrag Nr. 125 ()
Ich glaube, Sie haben da etwas ziemlich falsch verstanden. Der Kunde des WP's ist NICHT der Anleger, sondern das Emissionshaus. Ich habe nie behauptet, der WP hätte die Anleger informieren sollen. Er hätte aber durchaus zum Staatsanwalt gehen können.
Und die Schmutzbuden beziehen sich auch nicht auf andere WP's, sondern auf windige Emissionshäuser. Denn damit die ihr Geschäft aufrecht erhalten können, sind sie auf einen WP angewiesen, der den Mund hält!
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28.09.13 18:07:49
Beitrag Nr. 126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.510.119 von CalFlyer am 24.09.13 20:44:23@Calflyer: Strafanzeige gegen Regina Raven wurde gestellt, nachdem die entscheidende Abstimmung in Berlin bei der Gesellschafterversammlung Deutschland 01 mit 10% erfundenen Stimmen manipuliert wurde. Vorermittlungen werden gefuehrt, noch keine echten Ermittlungen. Die Treuhand geht allerdings gegen jeden mit Rechtsanwalt vor, der darueber schreibt, es geht um die "Verletzung der Persoenlichkeitsrechte von Frau Raven"
Das wird sich frueher oder spaeter von selbst erledigen. Woelbern Invest hat kein Geschaeftsmodell mehr und weder regulaere noch irrgegulaere Einnahmen.
1 Antwort
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28.09.13 18:37:10
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.533.855 von sw23456 am 28.09.13 18:07:49und wie geht es nun mit den einzelnen Fondsgesellschaften (oder allgemein für die Anleger) weiter?
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01.10.13 17:31:27
Beitrag Nr. 128 ()
Frage an die Anlegergemeinschaft:

Habe heute einen Abstimmungsbogen von Wölbern erhalten.
Ist das rechtlich richtig????
und
Wer oder was ist
Hanseatic GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamburg????

SW23456 Bitte melden
1 Antwort
Avatar
02.10.13 01:20:07
Beitrag Nr. 129 ()
Zitat von hegibari: Frage an die Anlegergemeinschaft:

Habe heute einen Abstimmungsbogen von Wölbern erhalten.
Ist das rechtlich richtig????
und
Wer oder was ist
Hanseatic GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hamburg????

SW23456 Bitte melden
Avatar
03.10.13 05:22:16
Beitrag Nr. 130 ()
@hegibari

Zu welchem Fonds haben Sie den Abstimmungsbogen denn erhalten?

Leider gibts es seit der Festnahme keinerlei Informationen seitens Wölbern oder anderer Quellen mehr. Ich frage mich, wer derzeit die einzelnen Gesellschaften leitet. Bei Frankreich 01 stand z.B. eine Verlängerung des Darlehens sowie des Mietvertrages an. Die SG für Wölbern Fonds warnt, bei dem Fonds drohe die Haft mit dem Privatvermögen und allgmein ein Totalverlust bei den Wölbern Fonds.
1 Antwort
Avatar
03.10.13 11:28:35
Beitrag Nr. 131 ()
Wegen Österreich 04
Abstimmung wegen
Wahl des Wirtschaftsprüfers für den Jahresabschluss 2012.
Anmerkung:
Mir ist bis heute das Ergebnis der Abstimmung zum Jahresabschluss 2011 nicht bekannt.
Avatar
03.10.13 11:39:48
Beitrag Nr. 132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.559.651 von coffeecup am 03.10.13 05:22:16Wieso droht denn ein Totalverlust? Gelesen habe ich das auch, aber nicht wirklich verstanden.
1. haben die Fonds doch schon einiges ausgeschüttet und 2. wie soll es denn zum Totalverlust kommen?
Das würde ja bedeuten, die Immobilie löst sich in Luft auf.
Wenn zeitnah Schulte als GF der KG's ersetzt wird, kann der Fonds doch weiterlaufen.
Und die 30 Mio., die er ja für private Zwecke abgezweigt haben soll, stammen doch nicht aus einem Fonds, oder?

Bin kein Jurist, aber auch das mit der Haftung müsste dann doch so im Gesellschaftervertrag eh schon drin stehen. Das kann doch nicht plötzlich nur der Fall sein, weil Schulte in U-Haft sitzt. Oder doch?
Avatar
03.10.13 17:49:17
Beitrag Nr. 133 ()
Zitat von auweia2012: Wieso droht denn ein Totalverlust? Gelesen habe ich das auch, aber nicht wirklich verstanden.
1. haben die Fonds doch schon einiges ausgeschüttet

Kein Problem, Substanzausschüttungen holt sich im Ernstfall der Insolvenzverwalter von der Anlegern zurück (siehe diverse Schiffsfonds).
Beispiel: http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1177816-1-10/zwei…

und 2. wie soll es denn zum Totalverlust kommen?
Das würde ja bedeuten, die Immobilie löst sich in Luft auf.

Ein Totalverlust für die Anleger ergibt sich dann, wenn bei der Liquidation eines Fonds nach Bezahlung aller Verbindlichkeiten am Ende (fürs Eigenkapital) nichts mehr übrigbleibt.
Da geschlossene Beteiligungsfonds in Deutschland meistens hohe Kredite aufnehmen, kann das schnell passieren, insbesondere wenn die Verkaufspreise in der Realität nicht so toll sind wie's im Prospekt vorhergesagt worden war.

Wenn zusätzlich noch Gelder veruntreut worden sind (und bei den Schuldigen nicht
genug zu holen ist), wird die Lage noch erheblich schwieriger.

Wenn zeitnah Schulte als GF der KG's ersetzt wird, kann der Fonds doch weiterlaufen.

... was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass für die Anleger alles bestens ist.
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03.10.13 18:55:14
Beitrag Nr. 134 ()
Kann der Insolvensverwalter (wenn es soweit kommt), auch die Ausschüttungen zurück verlangen, welche aus Überschüssen/Gewinnen erzielt wurden?
Wenn dem nicht so ist, dann würde auch nach Liquidation des Fonds kein Totalverlust entstehen. Selbst wenn noch Verbindlichkeiten bestünden. Oder?

Allerdings müsste Wölbern jetzt mal etwas auf die Tube treten, damit ein neuer GF für die KG's bestimmt werden kann. Wenn dem nicht so sein sollte, sind die Fonds ja handlungsunfähig. Dann könnte ich mir schon vorstellen, dass irgendwann der Insolvenzverwalter an die Tür klopft.

Wollen wir das mal nicht hoffen.
Avatar
04.10.13 00:12:51
Beitrag Nr. 135 ()
Den Abstimmungsbogen habe ich noch nicht erhalten. Ich werde aber sämtlich von Wölbern initierten Abstimmungen zunächst mal ignorieren, da ja momentan überhaupt keine Klarhait darüber herrscht, wer unsere Fondsgesellschaft(en) überhaupt führt.

Zum Thema Totalverlust: Ich denke, hier ist in erster Linie gemeint, dass man sein investiertes Kapital am Ende bei Liquidition der Fondsgesellschaft nicht zurückbekommt. Die Formulierung ist so allerdings dann nicht 100%ig richtig, stimmt. Ansonsten hat jb11-hdm ja bereits alles erklärt.

Die Wölbern Fonds wurden üblicherweise mit ca. 50% Eigenkapital und 50% Fremdkapital finanziert. So its es zumindest bei meinen Beteiligungen. Sollten die Feri-Wertgutachten denn stimmen und man diese Preise tatsächlich erzielen können, dann wäre (zumindest bei meinen Beteiligungen) ein "Totalverlust" eigentlich nicht möglich. Die LTV-Klauseln wurden laut Wölbern zuletzt auch nicht unterschritten. Bei auslaufenden Darlehen wie z.B. Frankreich 01 (glaube auch Polen 01) kanns ohne Geschäftsführung aber meiner Meinung nach zu Problemen kommen. Zumal die Banken derzeit wohl auch keinerlei Vertrauen zu Wölbern haben dürften.

Die abgezwackten Millionen können doch eigentlich nur aus den Liquiditätsreserven der Fonds stammen. Schätze, dass diese größtenteils verloren sein dürften.

Soweit die Einschätzung eines Laien. Die Kompetenten hier an Board dürfen mich gerne berichtigen (und mir gerne Mut machen). ;)
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04.10.13 11:52:38
Beitrag Nr. 136 ()
Zitat von auweia2012: Bin kein Jurist, aber auch das mit der Haftung müsste dann doch so im Gesellschaftervertrag eh schon drin stehen. Das kann doch nicht plötzlich nur der Fall sein, weil Schulte in U-Haft sitzt. Oder doch?


Kommt drauf an! Jede noch so gute Regelung des Hauftungsausschlusses im Gesellschaftsvertrag kann dadurch ausgehebelt werden, indem z.B. die Komplementär-GmbH insolvent wird. In den meisten Fällen (wie das bei Wölbern ist weiß ich nicht) scheidet sie damit als Vollhafter aus. Ergo: die KG hat keinen Vollhafter mehr und wird zur GbR - mit voller persönlicher Haftung für jeden Anleger.
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04.10.13 16:58:32
Beitrag Nr. 137 ()
Habe den abstimmungsbogen heute erhalten. die beschlussfassung geht ja nun erstmals von dem neuen geschäftsführer herrn valentini aus. werde daher dann auch dafür stimmen. ich denke der beirat wird sich dazu vllt auch nochmal äussern.

ausserdem habe ich heute ein schreiben der wölbern treuhand erhalten, in denen sie klarstellen, dass die ermittlungsverfahren die treuhand nicht betreffen. man wolle darauf hinwirken, dass die fondgesellschaften erfolgreich fortgeführt werden. na denn ...

gewundert habe ich mich über die scheinbar neuen ansprechpartner.
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04.10.13 19:46:08
Beitrag Nr. 138 ()
Zitat von auweia2012: Kann der Insolvensverwalter (wenn es soweit kommt), auch die Ausschüttungen zurück verlangen, welche aus Überschüssen/Gewinnen erzielt wurden?
Wenn dem nicht so ist, dann würde auch nach Liquidation des Fonds kein Totalverlust entstehen.

Am normalen Kapitalmarkt versteht man unter 'Totalverlust möglich':
Wenn ich jetzt neu investiere (hier: über den Zweitmarkt Anteile kaufe), kann es passieren, dass 100% meines Geldes futsch sind.
Dabei ist es für mich völlig egal, ob andere Anleger in der Vergangenheit bereits Rückflüsse/Ausschüttungen/Zinszahlungen/Dividenden erhalten hatten.
Bei KG-Anteilen gibt es nun die Situation, dass sogar geschenkte Anteile noch zu teuer sein können ...
Bei Anleihen, Genußscheinen oder Aktien dagegen ist eine weitergehende Haftung zum Glück ausgeschlossen.
(Beispiel: Die Besitzer von Praktiker-Anleihen müssen keine Zinszahlungen zurückgeben, weil Praktiker inzwischen insolvent ist.)
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06.10.13 00:01:54
Beitrag Nr. 139 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 45.549.193 von hegibari am 01.10.13 17:31:27@hegibari
Die HANSEATIC GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat in mehreren Wölbern-Fonds die Testate 2011 verweigert, wahrscheinlich weil Fragen zu den Forderungen in Millionenhöhe an Unbekannt nicht ausreichend beantwortet werden konnten. Prof. Schulte wollte für 2012 jeweils die Alfida bestellen. Bei vielen Wölbern-Fonds, bei denen kritische Investoren aktiv sind, wurde dies verhindert und die HANSEATIC wieder bestellt.
Diesem Weg folgt auch der geschäftsführende Kommanditist Wolfgang Valentini in Österreich 04.
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06.10.13 00:44:39
Beitrag Nr. 140 ()
Ich habe da nochmal eine Frage an die Wölbern Anleger, also jene, die sich mit dem Fall gut auskennen:
Laut Staatsanwalt hat der Prof. sich privat rund 30 Mio Euro abgegriffen. So der Vorwurf.
Aber: ist das nicht etwas zu offensichtlich? Wenn jemand vor hat, sich privat mit dem Geld anderer zu bereichern, wählt er dann nicht einen anderen, nicht so leicht nachverfolgbaren Weg? So blöd kann doch keiner sein, oder doch?
Oder ist das Geld um 1000 Ecken auf das Privatkonto gewandert?
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06.10.13 01:08:52
Beitrag Nr. 141 ()
War sein Plan nicht, die Darlehen später mit dem Geld zurückzuzahlen, das durch den Portfolio-Verkauf ganz legal ('Provisionen') von den Fonds in andere Taschen fliessen soll(te)?
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06.10.13 16:26:41
Beitrag Nr. 142 ()
Zitat von auweia2012: Ich habe da nochmal eine Frage an die Wölbern Aber: ist das nicht etwas zu offensichtlich? Wenn jemand vor hat, sich privat mit dem Geld anderer zu bereichern, wählt er dann nicht einen anderen, nicht so leicht nachverfolgbaren Weg? So blöd kann doch keiner sein, oder doch?
Oder ist das Geld um 1000 Ecken auf das Privatkonto gewandert?

1) Prof. Schulte hat das Geld für die Anleger aus seiner Sicht ja nicht privat genommen, sondern es im Interesse der Gesellschafter "gut angelegt". Nur leider hätte er das laut Gesellschaftsvertrag nicht tun dürfen.
2) Wahrscheinlich wollte er es auch mit Zinsen zurückzahlen, so dass sich niemand weiter aufregt, aber die Sache ist halt aus dem Ruder gelaufen.
3) Bei der Mafia hätte man auch gleich die Bilanzen gefälscht und nicht "Forderungen gegen Unbekannt" per Dez. 2011 im Bundesanzeiger ausgewiesen. Die Buchhalter wurden bei der Mafia meist hervorragend bezahlt.
4) Da Prof. Schulte persönlich haftender Gesellschafter bei einer ganzen Reihe von Firmen ist, gibt es kaum Unterschiede zwischen "privat" und "geschäftlich".