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Schlesiertreffen in Hannover - 500 Beiträge pro Seite



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und alle Jahre wieder, die Heulerei um die verlorene Heimat. Diesmal, 2013, vor dem Schlesiertreffen in Hannover ist es zu einem Eklat gekommen. Die geplante Rede des Bundesvorsitzenden Rudi Pawelka enthält anti-polnische Töne. Niedersachsens Innenminister Pistorius (SPD) und Landtagspräsident Busemann (CDU) sagten deshalb ihren Auftritt ab. Die Rede war vorher bekannt geworden.

Was treibt den Chef der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, um. :confused:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schlesiertreffen-i…
Was stört dich daran, dass Leute Traditiopnspflege betreiben? Schlesien gehörte nunmal 700 Jahre zum deutschen Kulturraumm. Soll man Menschen verbieten, sich an ihre Heimat/Herkunft zu erinnern?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.898.041 von GillyBaer am 21.06.13 19:08:38

Was treibt den Chef der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, um.

ja, wirklich rätselhaft?? dabei gibt es doch auf solchen veranstaltungen doch sonst nur anti deutsches und pro polnisches zu berichten, damit sich die politischenüblichen prominenz hengste dort sehen lassen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.898.041 von GillyBaer am 21.06.13 19:08:38Wie würdest du dich z. B. als Flensburger entscheiden wenn die Dänen an deiner Tür klopfen und sagen würden wenn du in zwei Stunden nicht weg bist wirst du erschossen? Schlesien war ein rein deutsches Gebiet seit der Rodung des Urwaldes. Die Trauer der Leute ist auch heute noch sehr gut nachvollziehbar!
Zitat von JoeKerZe: Was stört dich daran, dass Leute Traditiopnspflege betreiben?


Die Urenkel, die dort zum Ergötzen der Funktionäre zum Ringelpiez auflaufen, kennen die schlesischen Traditionen nicht. :laugh:
Zitat von Nannsen: Was treibt den Chef der Landsmannschaft Schlesien, Rudi Pawelka, um.

ja, wirklich rätselhaft?? dabei gibt es doch auf solchen veranstaltungen doch sonst nur anti deutsches und pro polnisches zu berichten(..)


nö, der Berufsschlesier Rudi P. betreibt antideutsche und antipolnische Hetze und Propaganda.
Zitat von Briefmarke: Wie würdest du dich z. B. als Flensburger entscheiden wenn die Dänen an deiner Tür klopfen und sagen würden wenn du in zwei Stunden nicht weg bist wirst du erschossen?


Die Frage kann nur der Verursacher Adi beantworten!

Schlesien war ein rein deutsches Gebiet seit der Rodung des Urwaldes.


Schlesien gehörte nunmal 700 Jahre zum deutschen Kulturraum.



ja, was den nun :confused:
Ich kaufe immer den Schlesischen Weihnachtstaler, bin ich jetzt ein Revanchist??? :confused:
Ich bin schlesischer Abstammung, Vater Schlesier, Mutter Schleserin, habe aber keine Gebietsansprüche an Polen:laugh::laugh:, halte aber Vertreibung für Unrecht.

Fmüller
Zitat von Fmüller: Ich kaufe immer den Schlesischen Weihnachtstaler, bin ich jetzt ein Revanchist??? :confused:
Ich bin schlesischer Abstammung, Vater Schlesier, Mutter Schleserin, habe aber keine Gebietsansprüche an Polen:laugh::laugh:, halte aber Vertreibung für Unrecht.

Fmüller


Willkommen im Club!
Ich hätte als "Jungschlesier" eigentlich auch da rumhopsen müssen und "Schlesien bleibt unser" brüllen müssen!

Wieso bleibt? Es gehört uns nicht mehr....
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.903.189 von Doppelvize am 23.06.13 09:33:56Ich habe mal gegoogelt, aber im Osten ist in Bezug auf Schlesierverbände nicht viel los. Die DDR hat alles auch in der Beziehung unterbunden.
Unsere Nachbarn in meiner Kindheit waren auch Schlesier. Wenn sie sich mit meinen Eltern sich über ihre Heimat unterhalten haben, geschah das immer im Flüsterton.
Meine Mutter stammte aus Liegnitz, sie hat es nie überwunden, das sie dort weg musste. Nicht nur die Lebenden wurden auseinandergerissen, auch die Toten blieben zurück.
Die Vertriebenen, die im den Westen gelandet sind, konnten wenigsten einen Teil ihrer Traditionen pflegen. Im Osten war das verboten.

Es ist eben so , wenn man mit anderen Völkern rumstänkert, muss man auch die Konsequenzen tragen.

Ich werde auch in diesem Jahr den Weihnachtstaler kaufen.

Einen schönen Sonntag noch
Fmüller
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.904.987 von Fmüller am 23.06.13 19:31:54Meine Eltern haben den Vertriebenenzirkus nie migemacht. Sie wussten allerdings sehr genau wer ihnen bzw. ihren Eltern das eingebrockt hatte.

Im Osten verboten, war sicherlich schlimm. Was Vertriebene die ersten Jahre im Westen mitmachen mussten, war allerdings auch nicht ohne. So habe ich noch lange besonders von Älteren gespürt das man Flüchtling oder "Rucksackdeutscher" war. Das war nachdem ich alt genug war nach der zweiten gebrochenen Nase vorbei! Man nimmt dann manchmal auch auf das Alter keine Rücksicht wenn man den Richtigen trifft. Beide gehörten zur "unter Adolf wär das nicht passiert" Fraktion....
Lange her, aber nicht vergessen! Auch nicht die Erzählungen meiner Großmutter über die Zeit...
Zitat von Doppelvize: Was Vertriebene die ersten Jahre im Westen mitmachen mussten, war allerdings auch nicht ohne. So habe ich noch lange besonders von Älteren gespürt das man Flüchtling oder "Rucksackdeutscher" war. Das war nachdem ich alt genug war nach der zweiten gebrochenen Nase vorbei! Man nimmt dann manchmal auch auf das Alter keine Rücksicht wenn man den Richtigen trifft. Beide gehörten zur "unter Adolf wär das nicht passiert" Fraktion....
Lange her, aber nicht vergessen! Auch nicht die Erzählungen meiner Großmutter über die Zeit...


Das spielte im Osten kaum eine Rolle. Sicherlich war man den Flüchtlingen nicht besonders freundlich gesinnt, denn sie wurden ja zwangseingemietet.
Ich kann mich aber nicht erinnern, dass ich darauf als Kind von Kindern oder von Erwachsen auf die Herkunft meiner Eltern angesprochen worden wäre. Ich brauchte keinem die Nase zu brechen. :laugh: Es war überhaupt kein Thema, auch nicht in der Schule.

Fmüller


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