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In diesem Thread sollten die neuesten Analystenmeinungen zu Chernogorneft gesammelt werden:
Als erstes:
Moskauer Börsenbrief vom 9.10.2000:
Chernogorneft
TNK will jetzt anstelle des 25%-Pakets von SIDANCO lieber ein Paket von InterRos im Austausch für Chernogorneft, wogegen sich die Uneximbank wohl sträuben wird.
MBB-Rating: Wir sehen dieses Manöver von TNK als Strategie des Zeitgewinns, um möglichst lange möglichst viel Profit von Cherno herausziehen zu können. Cherno selbst bleibt die spekulativste Variante unter den Ölaktien. Bei unter 5 EUR werden die Zocker wieder bei der Stelle sein und die Aktie stützen.
@ all
Es geht also doch weiter:
Tyumen will Chernogorneft an Sidanko geben wie heute berichtete wurde:
Dazu kommt dann noch eine frühere Mitteilung vom Emerging Market Investor.
Doch zuerst die Meldung:

TNK shareholders exchange Chernogorneft`s assets for controlling stake in SIDANKO




As RosBusinessConsulting announces, Tyumen Oil (TNK) shareholders intend to seal a bargain on the exchange of Chernogorneft`s assets for a controlling stake in SIDANKO despite the fact that official terms for the bargain have already expired, Alex Knaster, the managing director of Alfa Bank and a shareholder in Tyumen Oil, stated at a press conference. According to him, Tyumen Oil shareholders have information that Interros company (the key shareholder in SIDANKO) wants to prevent the bargain. Meanwhile, shareholders in Tyumen Oil are negotiating with other SIDANKO`s shareholders - British Petroleum and Konturan - on assistance to seal the bargain. Tyumen Oil executive director German Khan told journalists that the bargain was strategically significant for the company due to the influence it might have on further relations between Tyumen Oil and British Petroleum. According to Knaster, Tyumen Oil shareholders are not satisfied with SIDANKO`s intentions to issue extra stocks (the decision was made on August 25, 2000), because this issue rises risks. British Petroleum backs Tyumen Oil in an opinion that there is no need for an extra issue.

17.10.00
N/A




Any reproduction of the information contained herewith should refer to SKRIN "Issuer"
©1999, 2000 NAUFOR


Dazu, wie früher angekündigt, eine Einschätzung vom Emerging Market Investor, die vom 4.10.00 stammt und die Meldung vom 5.10. (no Chernogorneft deal) noch nicht umfasste. Mir erschien es nicht sinnvoll, sie zu bringen, bis sich die Situation zwischen Tyumen und Sidanko klärt:

"... Mitte Oktober soll die Rückgabe an Sidanko nun endlich erfolgen.

Das Interesse der Sidanko-Aktionäre inklusive BP-Amoco an Chernogorneft besteht weiterhin. Deshalb halten wir die Aktie langfristig weiterhin für interessant. Es ist jedoch bei den Russen derzeit nie auszuschließen, dass Minderheitsaktionäre im Rahmen von Kapitalerhöhungen übervorteilt werden. Solange allerdings BP-Amoco mit an Bord ist, dürfte dies Gefahr verhältnismäßig gering sein."
EMI

Meiner Meinung nach für den EMI eine moderate Einschätzung (gegenüber einem Abonnenten und nicht als offizielle Darstellung), die auch nachvollziehbar ist. Das ergibt sich auch aus dem heutigen Bericht, der zeigt, dass Tyumen trotz Schwierigkeiten an dem Geschäft interessiert ist, das allein von den Fakten her als eher negativ eingeschätzt werden könnte. Die Ölquellen Chernogornefts dürften als solche mehr wert sein als 25 % von Sidanko.
Mittlerweile merkt man auch in Rußland, dass Shareholder value wichtig ist, da sonst die Aktienbewertungen so gering sind, dass die Firmen kurzfristig geschluckt werden können.
Es scheint also, dass wir das sprichwörtliche Tal der Tränen verlassen haben.
@a michel
da gibts wohl einen bericht im rufo board über einen AMichel

ich bin auch bolko h. geschädigt ,hatte den effektenspiegel mit dem erfolg hinhaltender ausflüchte angeschrieben, im falle des realen verlustes überlege ich mir gegen den effectenspiegel vorzugehen--hat jemand inzwischen weiter auf dieser spur agiert?-wenn ja mit welchem ergebnis?
@hcpzuhoch
@all
danke für den Hinweis auf das rufo board. Leider habe ich ihn vorher nicht gesehen und konnte ihn beim Durchstöbern gerade nicht finden.
Für eine genauere Angabe wäre ich dankbar. Evtl. durch email direkt an meinen Namen.
Könnte schon sein, dass ich damit gemeint bin, da ich ein Interview an Bloomberg Moskau gegeben habe, aber ich muß den Artikel erst sehen.
Ich bin sehr durch den Effectenspiegel geschädigt und habe ihn mit dem gleichen Ergebnis angeschrieben. Insbesondere wurde ausgeführt, es habe sich um keine Empfehlung gehandelt. Dem habe ich entgegnet, dass es sich aber um die Behauptung von falschen Tatsachen handelt, wenn geschrieben wurde, dass Chernogorneft die Ölquellen besitzt.
Das dürfte meiner Meinung nach eine gute Ausgangsbasis für einen Schadensersatzprozeß sein, insbesondere wenn man ein Rechtsschutzversicherung hat.
Ich hatte gehofft, den ES nicht als Gegner sondern als Verbündeten zu bekommen. Ich glaube, dass die "Rückgabe" der assets an Sidanko trotz aller Verzögerungen kurz bevorsteht. Die Frage ist, wie dann mit den Aktionären Chernogornefts umgegangen wird. Wären nur russische Gruppen an Sidanko beteiligt, müßte man schleunigst die Aktien verkaufen. Andererseits sieht man an dem fortbestehenden Interesse von Tyumen, dass viele Fragen eine Rolle spielen, insbesondere wie sich BP Amoco technisch engagiert. BP Amoco wiederum hatte die Intervention bei der russischen Regierung gemacht mit der Bemerkung, es habe sich (beim Kauf für 8,5 $) um einen Raub gehandelt. Gingen jetzt durch die Geschäfte BP Amoco`s die Aktionäre Chernogornefts fast leer aus, könnte sich das durchaus negativ auf das Renommee BP Amoco`s auswirken, was weder billiger noch angenehmer wäre, als sich für die Aktionäre einzusetzen. Vor diesem Hintergrund halte ich die Bemerkung vom EMI nachvollziehbar. Zu bedenken ist auch, dass Sidanko ohnehin schon 74 % der Aktien besitzt und sich damit die tatsächlichen Kosten für die anderen Aktionäre etwa bei einem Aktientausch in Sidanko-Aktien in überschaubaren Grenzen halten.
Ich habe dann zwischenzeitlich gelesen, dass die Europäische Bank für Zusammenarbeit un Wiederaufbau in London (Ostbank)Kreditgeber von Chernogorneft ist oder war. Dem ES habe ich dann vorgeschlagen, dass nicht ein einzelner Aktionär sondern der ES ein Schreiben dort hinschickt, in dem darauf hingewiesen wird, dass nicht nur unwichtige Kleinaktionäre sondern sogar Börsenblätter getäuscht wurden. Dies habe auch für das Vertrauen von Direktinvestoren erhebliche Auswirkungen. Es liege deshalb im Interesse Russlands und auch der Ostbak, sich für eine gute Lösung einzusetzen. In der Ostbank sitzen sowohl Europäer als auch Amerikaner und auch die Russen(!) selbst. Eine Behandlung der Angelegenheit dort (vor dem Hintergrund der damals freigegebenen Bürgschaft von M. Albright) hätte schon eine erheblich positive Wirkung auf das weitere Verfahren.
Der ES antwortete nur, man wolle bis zur (damals geplanten) "Rückgabe" am 15.10.00 warten, um dann über die Aktie zu berichten.
Sollte die "Rückgabe" in den nächsten Tagen erfolgen, müßte auch der Bericht abgewartet werden. Vielleicht erfährt man nach der Rückgabe auch, was BP Amoco vorhat.
Ansonsten stellt sich die Frage, ob einerseits die ES-Geschädigten und/oder die Chernogorneft Aktionäre sich zusammenschließen, um z.B. über die Ostbank oder eine andere Stelle auf das Problem hinzuweisen bzw. mehrere Musterklagen gegen den ES zu erheben.
@a michel

beitrag im rufo board stammt vom 19.10 ,5:43pm, geschrieben von einem user namens frend

nimmt bezug auf einen artikel von bloomberg
da bist dann ganz eindeutig du gemeint!

die interessen gegenüber dem effectenspeigel ggfls. zu bündeln halte ich für eine gute idee,

mail ggfls. an mich unter hcpzuhoch@aol.com - wie ist deine e-mail adresse?


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