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@M-B-S,

E.ON ist und bleibt die größte Verarsche des modernen Marketing. De fakto brauchen die Umweltschutz nur als Begründung für Preiserhöhungen.

Bei stromtarife.de gab es mal einen guten Text dazu.

Grüße
Hier der Text von www.stromtarife.de:

Das Problem mit dem "schmutzigen" Strom
Kommt der billige Strom aus osteuropäischen Kernkraftwerken, wenn in
Deutschland zuviel Ökostrom produziert wird? Bundeswirtschaftsminister
Müller fordert einen Verzicht auf den Import des "schmutzigen" Stroms:
http://www.stromtarife.de/archiv/00/10/3001.html, aber der Vorstandschef
von E.ON Energie, Hans-Dieter Harig, lehnt dies entschieden ab: "Bei
europaweiten Leitungen kann man den Strom nicht physisch nach
Energiequellen sortieren", sagte Harig. In der Werbung für E.ON`s reine
Wasserkraft scheint die Sortierung dann aber wohl doch zu gelingen.
seit wann ist denn strom aus der kernenergie schmutziger strom?
was glaubst ihr was passiert, wenn der ganze kernstrom von kohlekraftwerken produziert würde?
wieso werden eigentlich diese dreckschleudern von kohlekraftwerken nicht abgeschaltet?
aber nein, diese weltfremden von den grünen und noch ein paar andere steigen aus dem saubersten strom aus den es nach wasser und sonne gibt

so siehts aus
@Arapahoe

Die Windkraft in Deutschland hat dank EEG und StreG schon
min. 4 AKW der 1000 MW - Klasse Ersetzt !

So muss es gehn, ganz ohne Atommüll und CO2 Emissionen ! :)

Gau bleibt Gau, ob Klima oder Atom !

Deswegen reg . Energien !

Und keine Wasserkraft Kampagne a la E.ON !

Das ist nur Volksverblödung !



PS. In Bild der Wissenschaft heisst ein neuer Slogan :



MACHEN SIE ENDLICH WIND MIT WIND !

MIT E.ON NATURPOWER
@Arapahoe,

bemerkenswert ist das Auseinanderklaffen der Eigenschaften des Produkts und der durch das Marketing geweckten Nutzenerwartungen. Mehr nicht und weniger auch nicht!

Ob der osteuropäische Atomstrom oder der aus Krümmel nun gesundheitsfördernd ist steht auf einem anderen Blatt.

Selten eine so perfekte Verarsche gesehen. So sieht das aus! Unabhängig von weltanschaulichen Positionen!

Grüße
@M_B_S,

leider gibt es im Strommarkt nicht einen so schönen Wettbewerb wie damals bei der Deregulierung im Telekombereich mit Mobilcom etc. Wo sollte man als Stromkunde hingehen, zu Yello und damit Energie BW?

Jedenfalls geht mir E.ON als Stromlieferant auf den Geist und zu stark an den Geldbeutel.

Grüße :)
E.ON outet sich : für Gorleben als Endlager !

Für die strahlende " Wasserkraft " a la E.ON
Der Strom ist deshalb schmutzig , weil er Müll produziert !

Ganz einfach :D
Ob die Werbung mit Arnold und Mixed Power von E.ON nun Zufall ist? Allein mir fehlt der Glaube!

Ich warte noch auf E.ON Atompower. Dann bin ich mit dem Preis und der Glaubwürdigkeit zufrieden.

@M-B-S,

kannste mal bitte den Link zu deinem `Häuslebauer`-Thread hier reinstellen? Find ihn leider nicht mehr.

Danke+Grüße

Meyer
e-on mit dir, du Land der Bayern..."
Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) fordern in einem offenen Brief (vom 30.04.2001) vom Bundesamt für Strahlenschutz weitere Untersuchungen zur erhöhten Krebsrate bei Kindern im Umkreis von bayerischen Atomkraftwerken.
Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW, erklärte in dem Schreiben an die Behörden, dass es Aufgabe des Bundesamtes sei, die signifikante Erhöhung der Kinderkrebsrate in der Umgebung von Nuklearanlagen im Freistaat nachzugehen. Die ärztliche Vereinigung hatte dem Bundesamt schon am 11.02.2001 die Ergebnisse der betreffenden Studie vorgelegt. Das Strahlenschutzamt bestätigte am 09.03.2001 in einer Stellungnahme die Richtigkeit der Ergebnisse, hält aber bisher daran fest, keine weiteren Untersuchungen durchführen zu wollen, um die Ursachen zu klären.
Der Studie zufolge liegt die Kinderkrebsrate in direkter Nähe der drei bayerischen Atomkraftwerke um 30 Prozent über dem Landesdurchschnitt. In der Umgebung des AKW`s Gundremmingen beträgt die Erhöhung sogar 40 Prozent.

" ...deutsche Erde, verstrahltes Land!" (H.F.)

[Quellen:
Internet: http://www.ippnw.de
Tageszeitung: Nürnberger Nachrichten vom 31.03./01.04.2001]


Da bekommt der E.ON Atom-Strom ne ganz neue Würze :(
Einstweilige Verfügung
E.ON will Aqua Energy verbieten
Die E.ON Energie AG hat gegen den Berliner Stromversorger best energy eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dieser darf ab sofort den Namen "Aqua Energy" nicht mehr benutzen.

Mittels einer einstweiligen Verfügung untersagt die E.ON Energie AG dem in Berlin ansässigen Energieversorger best energy GmbH ab sofort die weitere Verwendung des Produktnamens "Aqua Energy". Damit darf der Strom aus 100 Prozent Wasserkraft bis auf weiteres nicht unter diesem Namen beworben oder verkauft werden. Derzeit prüft die best energy GmbH die rechtlichen Grundlagen für diese Verfügung.

Die einstweilige Verfügung betrifft die beiden Tarifnamen "Aqua Energy" für Wenigverbraucher und "Aqua Energy Plus" für Normal- und Mehrverbraucher. Dabei bleibt das Produkt selbst sowie die Preisgestaltung von der Verfügung unberührt, so dass die Tarife künftig unter anderem Namen angeboten werden. "Ich warte darauf, dass E.ON als nächstes Aquavit verbieten lässt", so Sönke Markwart, Vertriebs- und Marketingleiter bei best energy, etwas zynisch. Laut Markwart werden die rechtlichen Grundlagen der Verfügung hauptsächlich dahin gehend geprüft, ob allgemeingültige Begriffe, wie "Aqua" und "Power" markenrechtlich geschützt werden können. Sollte dies nicht der Fall sein, schließt best energy ein gerichtliches Verfahren nicht aus.


Unglaublich was E.ON sich hier leistet ! :(
Neue Panne in Temelin / E.ON will Stromvertrag kündigen
Gestern ist im tschechischen Atomkraftwerk radioaktives Wasser ausgelaufen - eine von vielen Pannen seit der Aufnahme des Probebetriebs im Oktober 2000. Jetzt macht auch E.ON einen Rückzieher.

Das umstrittene tschechische Kernkraftwerk Temelin, das derzeit wegen einer technischen Störung abgeschaltet ist, erregt erneut die Gemüter: Während gestern eine größere Menge radioaktiven Wassers ausgelaufen ist, hat der Münchner Konzern E.ON Energie bestätigt, mit der Temelin-Betreiberfirma CEZ über eine kurzfristige Beendigung des Stromliefervertrages zu verhandeln.

Seit der Aufnahme des Probebetriebs im Oktober 2000 musste Temelin mehrfach wegen Störungen abgeschaltet werden. Aus diesem Grund fordern Umweltschützer und Politiker, das an der österreich-tschechischen Grenze gelegene Kraftwerk gar nicht erst in Volllastbetrieb zu nehmen. Zuletzt hatte der deutsche Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) seine Experten aus der Temelin-Kommission abgezogen und eine Abschaltung des Pannenwerks gefordert.

Massiver Protest und ein Dringlichkeitsantrag der bayrischen SPD im Landtag, der E.ON alle Aufträge zur Belieferung von staatlichen Liegenschaften mit Strom entziehen wollte, wenn das Unternehmen an der Abnahme des Temelin-Stroms festhielt, hatten zuletzt auch den Münchner Stromversorger E.ON unter Druck gesetzt. Drei Milliarden Kilowattstunden Strom bezieht E.ON jährlich von der CEZ, das sind etwa 1,5 Prozent des gesamten Stromabsatzes des Energieriesen. E.ON bestätigte, dass zusammen mit der CEZ derzeit nach Wegen gesucht würde, den bestehenden Stromliefervertrag zu beenden. Zum Hintergrund gab es jedoch keinerlei Auskünfte: "Über die Gründe der beabsichtigten Beendigung des Vertragsverhältnisses haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart", heißt es in einer knappen Erklärung von E.ON.

Sehr knapp ! :D Herr Stoiber :(
Star verbietet Spots
Schwarzenegger mixt Strom – aber nicht in Amerika
"Mix it baby" - der Slogan, mit dem Arnold Schwarzenegger für die Strommarke E.ON wirbt, soll möglichst die deutschen Grenzen nicht überschreiten. In Amerika ließ der Schauspieler den Werbespot jetzt verbieten.

In Deutschland hat der Werbespot des Münchner Energieriesen E.ON für einiges Aufsehen gesorgt: Superstar Arnold Schwarzenegger, vor allem als "Terminator" bekannt, schüttelt für die Strommarke Toaster, Rasierer und Kühlschränke und kommentiert das Ganze mit den Worten "Mix it baby". Wie die "Netzzeitung" jetzt berichtet, will der Muskelprotz die E.ON-Werbung in den USA verbieten lassen. Nach Informationen des Blattes hat der Schauspieler der Düsseldorfer Werbeagentur Grey Worldwide untersagt, den Spot in den USA zu zeigen oder auch nur Bilder daraus zu veröffentlichen.

Kommentiert hat Schwarzenegger das Verbot bisher nicht. Wie die "Netzzeitung" weiter berichtet, hätte allerdings seine Sprecherin als Grund den fehlenden Zusammenhang mit den politischen Ambitionen angegeben. Gerüchten zufolge will Schwarzenegger für die Republikaner als Gouverneur in Kalifornien kandidieren. Der Sonnenstaat konnte in den vergangenen Monaten nicht ausreichend mit Elektrizität versorgt werden, so dass es zu zwangsweisen Stromabschaltungen kam. Hinzu kommt, dass werbende Schauspieler in Amerika keinen guten Ruf haben. Wie ein Sprecher einer kalifornischen Marketingfirma dem "Wall Street Journal" sagte, haben die Stars Angst, die Leute könnte denken, "der hat`s wohl nötig". :D
AKW Stade wird zerlegt und abgebaut


E.ON Energie-Chef Harig: Nach der Stilllegung 2003 wird der Meiler rückgebaut - und das wird zwölf Jahre dauern.

Nach seiner Stillegung im Jahr 2003 soll das Atomkraftwerk Stade zerlegt und abgebaut werden. Das sagte der Vorstandsvorsitzende der E.ON Energie AG, Hans-Dieter Harig, gegenüber der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Der Rückbau, so Harig, sei entschiedene Sache und werde zwölf Jahre dauern. Alternativ hätte man um das Atomkraftwerk einen Betonmantel legen können, was ein so genannter "sicherer Einschluss" gewesen wäre.
Harig sagte, dass ein Großteil der Mitarbeiter mit dem Abbau des Meilers beschäftigt sein werde. Er versicherte, dass es infolge der Stilllegung keine Entlassungen geben werde.

Betreiber des Kernkraftwerks Stade sind die HEW zu 33,33 Prozent und die E.ON AG zu 66,66 Prozent. Die erste Netzeinspeisung des Druckwasserreaktors erfolgte im Januar 1972. Bis zum 31. Dezember 1998 erbrachte das Kernkraftwerk eine Netto-Stromerzeugung von 122,7 Milliarden Kilowattstunden. Mit 672 Megawatt ist das Atomkraftwerk eines der leistungsschwächsten der Bundesrepublik.

Das kostet ! 12 Jahre nur für Stade !
GLOBAL 2000: "Wasserkraft-Ehe von Verbund und E.ON ist verfassungswidrig."

Atomkonzern bessert angepatztes Image durch österreichische Wasserkraft auf. Als Folge: Mehr Atomstrom für Österreich.

Wien (09. Juli 2001). Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 übt heftige Kritik an der Wasserkraft-Ehe zwischen der österreichischen Verbund-Gesellschaft und dem deutschen Atomstromkonzern E.ON. "Diese Fusion ist nicht nur ein Skandal ersten Ranges sondern widerspricht zudem dem österreichischen Atomsperrgesetz und ist damit verfassungswidrig", kritisiert Corine Veithen, Anti-Atom-Sprecherin von GLOBAL 2000. "Denn: Geschäftsbeziehungen eines Energieunternehmens mit Atomkonzernen, die als Folge den Import von Atomstrom nach Österreich haben, verstoßen gegen die Verfassung." Der Atomkonzern E.ON, der in letzter Zeit schwere Imageverluste aufgrund von Geschäften mit dem Temelin-Betreiber CEZ erfuhr, will offenbar mit der sauberen österreichischen Wasserkraft sein Image aufpolieren und gleichzeitig mit den sauberen Strom gute Geschäfte in Deutschland machen. Die Österreicher bleiben dabei auf der Strecke, denn statt Wasserkraft bekommen sie vermehrt Atomstrom. Der Strommix von E.ON ist ein wirklich "sehr schmutziger". Er besteht nämlich, laut eigenen Angaben, aus 51% Atomenergie und 39% Kohle.

Die Begründung für das "Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich" lautet folgendermaßen: : "...Diese [die Anti-Atom-Politik] besteht nicht nur in dem eigenen Verzicht auf friedliche Nutzung der Kernkraft zum Zwecke der Energiegewinnung, sondern wirkt allgemein darauf hin, risikoreichen Umgang mit spaltbarem Material zu verhindern und auch andere Staaten dazu zu bewegen, auf die Nutzung der Atomkraft zu verzichten...". Damit widerspricht die heute bekannt gegebene Fusion, die ganz klar einem Atomstromkonzern zu einem wirtschaftlichen Vorteil verhilft, der Zielsetzung der Verfassung. "Wieder einmal leistet Wirtschaftsminister Bartenstein, der als Vertreter des Mehrheitseigentümer des Verbundes politisch dafür verantwortlich ist, einem Atomkonzern Schützenhilfe", kritisiert Veithen. "Er muss endlich von seiner atomfreundlichen Politik abweichen und die österreichische Verfassung ernst nehmen."

http://www.global2000.at

Tja , wieder am Pranger !

Da nutzt auch kein Arnold Mix it !
Presseerklaerung vom 11. Juli 2001

Greenpeace fordert Importverbot fuer "schmutzigen"
Strom

Hamburg, 11. 07. 2001 - Mehrere osteuropaeische Staaten
wollen in Zukunft grosse Mengen Strom aus Atom- und
Kohlekraftwerken nach Westeuropa exportieren. Zu diesem
Ergebnis kommt ein Studie des unabhaengigen Londoner
Osteuropa-Experten Antony Froggatt, die Greenpeace
heute veroeffentlicht. Demnach arbeiten Laender wie
Russland, Tschechien, Litauen und die Ukraine bereits
an konkreten Projekten, um kuenftig Strom in grossem
Stil nach Westeuropa zu exportieren. Viele Kraftwerke
in osteuropaeischen Laendern sind nach dem
wirtschaftlichen Zusammenbruch nicht mehr ausgelastet
und verfuegen somit ueber einen grossen
Stromueberschuss. Allein im letzten Jahr haben der
Studie zu Folge Tschechien, Ungarn und Polen sieben mal
soviel Strom an die Mitgliedsstaaten der EU verkauft
wie 1996.

Auch der russische Netzbetreiber UES plant eine Reihe
ehrgeiziger Exportprojekte. Eines der am weitesten
entwickelten Vorhaben ist der Bau einer Stromleitung
von der Region Smolensk in Russland ueber Polen und
Litauen nach Deutschland. Das Kabel ist fuer 4.000
Megawatt ausgelegt. Dies entspricht der Leistung von
vier grossen Atomreaktoren. Deutschland wuerde damit an
einige der gefaehrlichsten Atomkraftwerke der Welt
angeschlossen, die RBMK-Reaktoren (Tschernobyl-Typ) in
Smolensk (Russland) und Ignalina (Litauen).

"Die EU muss den Import von Strom aus unsicheren Atom-
und maroden Kohlekraftwerken verbieten," erklaert Veit
Buerger, Energieexperte bei Greenpeace. "Viele
osteuropaeische Atomreaktoren sind tickende Zeitbomben.
Ohne Importverbot droht eine Ueberflutung des
europaeischen Marktes mit schmutzigem Strom."

Bereits in den naechsten Monaten soll mit dem
tschechischen Atomkraftwerk Temelin ein weiterer
Risikoreaktor in Betrieb gehen. Buerger: "Die nicht
abreissende Pannenserie zeigt in erschreckender
Regelmaessigkeit, welche Gefahren von einem Reaktor wie
Temelin ausgehen." In Tschechien wird auch ohne Temelin
schon mehr Strom erzeugt als benoetigt wird. Fuer die
Temelin-Betreiberfirma CEZ sind Stromlieferungen ins
Ausland daher besonders wichtig, um ihren Strom
ueberhaupt loszuwerden. Einige Laender haben bereits
reagiert, um Importe von "schmutzigem" Strom aus
Drittstaaten zu unterbinden. In Oesterreich ist der
Import von Strom, der aus Kraftwerken kommt, die keine
westlichen Sicherheits- und Umweltstandards erfuellen,
seit Juli 2000 verboten. Greenpeace fordert diesen
Schritt auch von der Bundesregierung.

Inzwischen hat auch jeder Stromkunde Einfluss auf den
Strommix seines Stromversorgers. In Bayern und
Oesterreich etwa drohten mehrere hundert Kommunen dem
Stromkonzern Eon - potenzieller Kunde des Stroms aus
Temelin - mit der Kuendigung der Stromvertraege.
Daraufhin gab Eon bekannt, seine Stromimporte aus
Tschechien stoppen zu wollen.

Ausser dem Importverbot fuer "schmutzigen Strom"
fordert Greenpeace eine Kennzeichnungspflicht fuer
Strom, wie sie in Oesterreich bereits geplant ist.
Stromhaendler muessen die Verbraucher darueber
informieren, ob ihr Strom aus Atomkraftwerken, fossilen
Kraftwerken oder erneuerbaren Energiequellen stammt.

Achtung Redaktionen: Eine deutsche Zusammenfassung der
Studie erhalten Sie unter Tel. 040-30618-306.
Rueckfragen bitte an Veit Buerger, Tel: 0171-8780-820
oder Pressesprecher Stefan Schurig, Tel. 0171-8780-837.

Jaja, E.ON Strom zu 2 Pf/kwh in Russland einkaufen und dann
als Wasserkraft Strom an den deutschen Michel zu 25 Pf/ Kwh
verkloppen ! Ist schon klar !
Nur bei Temelin hat es nicht funktioniert :D Oder doch ?:(
Strittig: 100 Prozent
OLG München: E.ON darf nicht mit "hundert Prozent Strom aus Wasserkraft" werben


E.ON darf für sein Stromprodukt "Aquapower" nicht mehr so offensiv werben. Das OLG München hat der Klage der AG Wasserkraftwerke Baden-Württemberg stattgegeben. Die Aussage sei irreführend.


"Aquapower liefert Ihnen zu hundert Prozent Strom aus Wasserkraft" – mit diesem Werbeslogan versuchte der Energiekonzern E.ON seinerzeit sein Stromprodukt an Mann und Frau zu bringen. Jetzt wurde dem Unternehmen diese Aussage vom Oberlandesgericht München untersagt, weil sie irreführend ist (Aktenzeichen 29 U 1534/01). Geklagt hatte die Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg.

Das Problem dabei: Dadurch, dass alle deutschen Haushalte mit Strom aus einem gemeinsamen Netz versorgt werden, ist es technisch nicht möglich, einen Anschluss ausschließlich mit Energie aus Wasserkraft zu versorgen. Was E.ON meinte war, dass es die benötigte Energie dann aus Wasserkraft ins allgemeine Netz einspeisen würde. Das Unternehmen argumentierte vor Gericht, dass der "durchschnittlich informierte, aufmerksame und verständige Verbraucher" darüber Bescheid wisse. Das bewerteten die Münchner Richter jedoch anders. In ihrem Urteil sehen sie die Gefahr, dass ein nicht unbeachtlicher Teil der potenziellen Stromkunden denken könnte, nach einem Vertrag mit E.ON sei er in der Lage, dem Netz nur umweltfreundlichen Strom entnehmen zu können.

So, jetzt ist es richterlich EON s Mogelpackung ! GUT !
strommagazin.de

w&v: E.ON-Mix-Power-Werbung irreführend


In der aktuellen Ausgabe des Marketingmagazins w&v haben Energieexperten die aktuelle Werbekampagne des Stromkonzerns E.ON zu "Mix-Power" kritisiert. Die Kunden zahlten drauf, ohne wirklich etwas für die Umwelt zu tun.


Verbraucherschützer haben den Stromkonzern E.ON für seine Werbekampagne zum Angebot "Mix-Power" stark kritisiert. Der Energiekonzern führe seine Kunden mit dem Angebot, sich Stromquellen selbst zusammenstellen zu können, in die Irre. "Es ist technisch gar nicht möglich, dem einzelnen Stromkunden Energie aus bestimmten Quellen zuzuteilen", urteilt Ulrich Wagner, Professor für Energiewirtschaft an der TU München. Das berichtet das Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.

"Die Kritik der Verbraucherschützer geht am Grundverständnis des Produkts vorbei", sagt dagegen E.ON-Energie-Vorstandsmitglied Bernhard Reutersberg. Laut Werbung hat der Stromkunde erstmals die Möglichkeit, seine Energiequellen selbst zu mixen. Zur Wahl stehen Wasser, Wind, Sonne, Biogas, Kernenergie und Kohle. Allerdings ist damit nicht die tatsächliche Zusammenstellung des Stroms gemeint. Der Kunde könne so Hinweise darauf geben, wie die Stromerzeugung "in Zukunft" aussehen soll. Zudem weise jede Broschüre aus, dass sich am Strommix "natürlich erst dann etwas ändert, wenn viele Kunden den veränderten Energiemix bestellen", so Reutersberg zu w&v. Kritiker wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen halten diese Strategie hingegen für "Blendwerk". Wer über Mix-Power aus regenerativen Quellen Strom bezieht, zahle drauf, ohne wirklich etwas für die Umwelt zu tun.

Tja so sieht die Wahrheit aus : Dreckstrom aus Temelin als Sonnenstrom zu 35 Pf an den deutschen Michel verhökern !

1000 % Gewinn

Ist das nicht Strafbar ? Kommt E.on damit durch !
Presseerklaerung vom 28. Mai 2002

E.ON haelt "wichtige Geschaeftsdaten" zurueck
Greenpeace zeigt E.ON Rote Karte fuer Handel mit
"Tschernobyl"- Strom

Essen, 28. 5. 2002 - Greenpeace protestiert heute bei
der Aktionaersversammlung des Energieversorgers E.ON in
der Essener Gruga-Halle gegen die Geschaefte mit
Atomstrom aus osteuropaeischen "Tschernobyl-Reaktoren".
Vor dem Haupteingang verteilen 20 Aktivisten in "E.ON"-
Fussballtrikots rote Karten an die Aktionaere und
zeigen verfremdete Fussballbandenwerbung mit der
Aufschrift "E.ON - ueble Energie". Auf einem grossen
Banner steht: "E.ONs Foulspiel am Verbraucher: Rote
Karte fuer Geschaefte mit "Tschernobyl"-Strom! Woher
kommt Ihr Strom?". "Bei der am Freitag beginnenden
Fussballweltmeisterschaft in Japan versucht der E.ON-
Konzern als einer der Hauptsponsoren seine schmutzigen
Stromgeschaefte mit dem sauberen Image des Sports zu
uebertuenchen", erklaert Greenpeace-Energieexperte Sven
Teske.

E.ON ist durch seine aggressive Expansionspolitik - vor
allem in Richtung Osteuropa - zunehmend in Geschaefte
mit "Tschernobyl" -Strom verwickelt. So verkauft E.ON
ueber seine Beteiligung an russischen (Lenenergo;
St.Petersburg) und litauischen Energieunternehmen
(Lietuvos Energija; Litauen) Strom aus Atomreaktoren
des "Tschernobyl" - Typs "RBMK". Darueber hinaus ist
E.ON durch Fusionen, zahlreiche Uebernahmen und
Beteiligungen an Stromversorgern in Europa und den USA
zu dem weltweit groessten privaten Stromversorger
geworden. E.ON gelingt es zunehmend, diese
marktbeherrschende Stellung zu nutzen und andere
Stromanbieter vom Markt zu verdraengen. Fuer die
Stromkunden verringern sich somit deutlich die
Auswahlmoeglichkeiten an Stromversorgern.

"Kein Mensch erfaehrt, dass E.ON durch seine Fusionen
mit vielen europaeischen Energieunternehmen vor allem
Atomstrom verkauft. Niemand weiss, dass der Konzern in
absehbarer Zeit auch Strom aus osteuropaeischen
Atomkraftwerken in seinem Mix haben wird", sagt Sven
Teske. "Das muss sich aendern! E.ON soll endlich offen
legen, woher der Strom kommt." Seit April weigert sich
E.ON Greenpeace gegenueber, eine klare Stellungnahme zu
ihrer Einkaufspolitik abzugeben. Eine vom EU-Parlament
vorgeschlagene Kennzeichnungspflicht fuer Strom lehnt
E.ON offensichtlich ab.

Greenpeace fordert, dass kuenftig die Erzeugungsart des
Stroms, sowie die damit verbundenen Umweltauswirkungen
(z.B. Kohlendioxidemissionen, Atommuellproduktion) und
das Herkunftsland offen gelegt werden. Diese
Informationen muessen allen Stromkunden in einer klaren
und verstaendlichen Form mit jeder Rechnung vorliegen.
Angesichts der zunehmenden Atomstromimporte aus dem
Ausland muss die Kennzeichnung des Stroms in Europa
schon mit der Werbung beginnen.


Achtung Redaktionen: Rueckfragen bitte an Energie-
Experten Sven Teske, Tel.: 0172-4040754 oder an
Pressesprecher Bjoern Jettka, Tel.: 0171-8780778. Fotos
von der Aktion koennen wir zur Verfuegung stellen unter
040-30618-377. Internet: www.greenpeace.de


Und wer sitzt im Aufsichtsrat ? Richtig die halbe CSU Mannschaft von Edmund Stoiber s. z. Kanzlerkandidat in Deutschland :(
Eon-Ruhrgas Fusion waere Rueckschlag fuer den
Klimaschutz
Greenpeace will vor Gericht Interessen der Verbraucher
und des Klimaschutzes wahren

Hamburg, 28. Juni 02: Die geplante Fusion der beiden
Energieriesen Eon und Ruhrgas wuerde Deutschland beim
Umwelt- und Klimaschutz um Jahre zurueckwerfen. "In
diesen Tagen wird unter Ausschluss von
Verbraucherschutz- und Umweltorganisationen ueber eine
Mega-Fusion entschieden, die den gesamten Energiemarkt
neu ordnet," erklaert Greenpeace-Sprecher Heinz Laing.
"Wir befuerchten, dass bei diesem Deal die Interessen
des Gemeinwohls bewusst ignoriert werden." Greenpeace
will nun gerichtlich durchsetzten, dass der Umwelt-
und Verbraucherschutz bei der fuer die kommende Woche
erwarteten Entscheidung des
Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) gewahrt bleibt.
Beim Oberlandesgericht Duesseldorf hat die
Umweltorganisation deshalb Beschwerde eingelegt gegen
die Ablehnung des BMWi, Greenpeace als Vertreter von
Klima-, Umwelt- und Verbraucherinteressen am
Fusionsverfahren zu beteiligen. Die
Nichtberuecksichtigung dieser Aspekte ist ein
eklatanter Verfahrensfehler.

Eon wuerde mit 1250 Milliarden Kilowattstunden Strom-
und Gasabsatz zur weltweiten Nummer Eins in diesem
Markt. Es besteht die Gefahr, dass Eon diese
Marktmacht nutzt, um den Ausbau klimaschonender Kraft-
Waerme-Kopplungsanlagen zu unterbinden. Grund: Die
kleinen dezentralen Kraftwerke wuerden Eons
bestehenden Atom- und Kohlekraftwerken Konkurrenz
machen. Gerade fuer den Klimaschutz ist die Kraft-
Waerme Kopplung (KWK) aber unersetzlich. Das Prinzip
der KWK hat den mit Abstand groessten Wirkungsgrad
aller Kraftwerke, weil zusaetzlich zu dem produzierten
Strom die bei der Verbrennung entstehende Waerme
nutzbar gemacht wird.

"Eon scheut die KWK wie der Teufel das Weihwasser,"
sagt Heinz Laing. "Immer wenn es in den vergangenen
Jahren darum ging, diese klimafreundliche Art der
Energienutzung zu foerdern, hat Eon erbittert dagegen
gekaempft."

Eon verhinderte erfolgreich ein Gesetz zur massiven
Foerderung der KWK-Technik (Quotengesetz). Allein in
einem Jahr (2000-2001) wurden Gaskraftwerke mit einer
Gesamtkapazitaet von fast 1000 Megawatt abgeschaltet.
Auch das zukunftsweisende "Erneuerbare Energiengesetz"
(EEG) der Bundesregierung wollte Eon bis zum Schluss
verhindern. Eons Kraftwerkspark besteht hauptsaechlich
aus Atom- und Kohlekraftwerken.

Das BMWi hatte mit einer Verfuegung vom 13. Juni 2002
den Antrag von Greenpeace auf Beiladung zum
Fusionsverfahren mit der Begruendung abgelehnt, dass
die von Greenpeace vertretenden Interessen des
Verbraucherschutzes und des Erhalts der natuerlichen
Grundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen durch das
Fusionsverfahren E.ON/Ruhrgas nicht mit erheblichem
Gewicht betroffen seien. E.ON will in mehreren
Schritten die Mehrheit am Erdgasversorger Ruhrgas
uebernehmen. Das Kartellamt hatte im Fruehjahr diesen
Jahres die Uebernahme aus wettbewerbsrechtlichen
Gruenden untersagt. Greenpeace fordert, dass Eon sich
verpflichtet, bis zum Jahr 2005
Kraftwaermekopplungsanlagen und Gaskraftwerke in der
Groessenordnung von 5.000 Megawatt zu installieren und
im Gegenzug Atom- und Kohlekraftwerke abschzualten.

Achtung Redaktionen: Fuer Rueckfragen wenden Sie sich
bitte an Greenpeace-Sprecher Heinz Laing unter Tel:
0171-87 80 829 oder an Pressesprecher Stefan Schurig,
Tel: 040-30618 342. Internet: www.greenpeace.de


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