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Intershop gibt Ergebnis für das zweite Quartal 2001 bekannt

Lizenzumsatz steigt um 37 % gegenüber letztem Quartal - Restrukturierungsplan zeigt Erfolge

Hamburg - Intershop Communications AG (Neuer Markt: ISH, NASDAQ; ISH) gab heute das Ergebnis für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2001 bis 30. Juni bekannt.

Die Umsatzerlöse im zweiten Quartal beliefen sich auf insgesamt 22,0 Mio. Euro, gegenüber 32,6 Mio. Euro im zweiten Quartal des Vorjahres. Gegenüber dem ersten Quartal 2001, in dem ein Umsatz in Höhe von 20,3 Mio. Euro erzielt wurde, ergibt sich somit eine Steigerung um 8 Prozent auf 22,0 Mio. Euro. Die Lizenzumsätze stiegen um 37% von 5.7 Mio. Euro im ersten Quartal auf 7,8 Mio. Euro im zweiten Quartal 2001.

Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen im zweiten Quartal stieg die Gesamtbruttomarge auf 47 Prozent, gegenüber 28 Prozent im ersten Quartal 2001. Die Marge für Serviceleistungen (einschließlich sonstiger Einnahmen) lag im zweiten Quartal bei 28% gegenüber 3% im vorhergehenden Quartal.

Für das zweite Quartal 2001 meldete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 28,3 Mio. Euro bzw. 0,32 Euro je Aktie, während im zweiten Quartal 2000 ein Gewinn in Höhe von 1,3 Mio. Euro bzw. 0,01 Euro je Aktie verzeichnet wurde. Im Vergleich zum vorigen Quartal mit einem Fehlbetrag in Höhe von 34,6 Mio. Euro bzw. 0,39 Euro je Aktie ergab sich im zweiten Quartal ein um 6.3 Mio, Euro bzw. 18 Prozent geringerer Verlust. Gegenüber dem ersten Quartal 2001 verbesserte sich EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) um 29% auf einen Verlust von 22,2 Mio. Euro.

Aufgrund der fortlaufenden Maßnahmen zur Personaleinsparung ging die Belegschaft von Intershop zum 30. Juni 2001 auf 1:101 Mitarbeiter zurück. Dies entspricht einem Abbau von 67 Stellen bzw. einer Einsparung von 6 Prozent gegenüber dem Ende des ersten Quartals.

Aufgrund der deutlichen Fortschritte, die Intershop bei der Integration seiner organisatorischen Änderungen erreichen konnte, hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, bis Ende 2001 auf EBlTDA-Basis schwarze Zahlen zu schreiben. Es bleibt aber eine Unsicherheit angesichts der anhaltenden weltweiten Flaute bei Investitionen im IT-Bereich. Für das gesamte Jahr 2001 geht Intershop von einem Umsatz aus, der unter dem des letzten Jahres liegt.

Investor Relations: Klaus F. Gruendel, T: +49-40-23709-128, F: +49-40-23709-111, k.gruendel@intershop.com

Ende der Ad-hoc-Mitteilung © DGAP 01.08.2001
Eher pfui als hui sind die Halbjahreszahlen von Intershop. Der Umsatz liegt mit 21,9 Mio. Euro im Rahmen der niedrigsten Analystenerwartungen. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) fällt mit 27,1 Mio. Euro allerdings höher aus als die Pessimisten erwartet haben. Die Ebit-Schätzungen beliefen sich auf 13 bis 25 Mio. Euro Verlust. Netto meldet Intershop einen Quartalsverlust von 28,3 Mio. Euro oder 0,32 Euro je Aktie.

Trotzdem gibt sich das Jenaer Software-Unternehmen optimistisch, im vierten Quartal des laufenden Jahres wieder ein positives Ebitda auszuweisen. Zweckoptimismus? Immerhin haben die Jenaer in den letzten Wochen wieder einen verstärkten Auftragseingang für das Software-Flaggschiff Enfinity zu verzeichnen. Auch die Partnerschaft mit Accenture ist eine Chance. Dem gegenüber stehen die deutlich geschmolzenen Liquiditätsreserven, die noch rund 28,5 Mio. Euro ausmachen – nach 84 Mio. Euro zu Beginn des Jahres. Dazu steht noch die Wandelanleihe im Raum, welche die Finanzierung sichern soll.

Unverkennbar jedoch ist ein Aufwärtstrend im Software-Geschäft. Die Lizenzeinnahmen steigen um 37 Prozent auf 5,7 Mio. Euro. 31 Enfinity-Plattformen hat Intershop im zweiten Quartal 2001 verkauft; insgesamt sind es nun 293 Stück. Unternehmens-Gründer und Stephan Schambach gibt sich deshalb optimistisch. „Ich bin zufrieden mit den fundamentalen Fortschritten, die wir in der Umsetzung unseres Turnaround-Programms gemacht haben“, kommentiert der Chef der Jenaer.

Trotzdem ist der Weg zurück zum Erfolg lang und steinig, und das weiß man auch bei dem einstigen Liebling der Massen am Neuen Markt. Wilfreid Beeck, verantwortlich für den Finanzbereich, ist trotzdem optimistisch, was die Erreichung der Gewinnschwelle auf Ebitda-Basis angeht. Nicht ohne jedoch hinzuzufügen, dass die Prognosesicherheit aufgrund der schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen niedrig ist.

Autor: Michael Barck (© wallstreet:online AG),10:56 01.08.2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den Geschäftszahlen des Thüringer Softwareanbieters Intershop kann nach Ansicht von Independent Research nicht von einer Trendwende zum Besseren gesprochen werden. Der Umsatz liege weiter deutlich unter dem des Vorjahresquartals, sagte Analyst Dieter Kappen am Mittwoch in einem Gespräch mit dpa-AFX. Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen beließ er die Papiere weiter auf der Bewertung "Untergewichten". Die Aktie soll sich demnach zehn bis 20 Prozent schlechter entwickeln als der Durchschnitt des Neuen Marktes.

Nach den Quartalszahlen hat der Analyst außerdem die Erwartungen für das Ergebnis je Aktie nach unten gesetzt. Er rechnet nun mit einem Verlust je Aktie von einem Euro. Zuletzt ging der Fachmann hier noch von einem Minus von nur 0,66 Euro aus.

Wegen der schwachen Marktlage rechnet der Fachmann nicht mehr mit einem Umsatzschub, der Intershop noch im laufenden Jahr in die schwarzen Zahlen verhelfen könnte. In der Softwarebranche stehe nicht mehr das Produkt selbst im Vordergrund, sondern mittlerweile sei auch die Sicherheit "ein wichtiges Kaufkriterium, dass das Unternehmen eben noch in zwei oder fünf Jahren da ist", sagte Kappen./jkr/af/sk



Autor: dpa - AFX (© dpa),15:45 01.08.2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Für die Investmentbank Sal. Oppenheim liegt das Ergebnis des Thüringer Softwareanbieters Intershop im zweiten Quartal deutlich unter den Erwartungen. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analystin Michelle Lang am Mittwoch, das Umsatzwachstum sei mit acht Prozent "enttäuschend" ausgefallen. Die Expertin stufte daher die Aktie weiter mit "Underperform" ein. Sie erwartet damit in den kommenden sechs bis neun Monaten eine Performance von unter zehn Prozent.

Nach den Zahlen für das zweite Quartal hat die Analystin außerdem angekündigt, die Schätzungen für das Gesamtjahr nach unten zu revidieren. Ferner glaubt sie nicht an die Prognose des Unternehmens, im vierten Quartal schwarze Zahlen auf EBITDA-Basis zu erreichen.

"Das Umsatzwachstums muss stärker ausfallen, um einen Break Even zu erreichen", sagte die Analystin. Aber vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktlage werde das "sehr schwierig" sein. Kunden, die ein Softwarepaket kaufen wollen, würden sich derzeit eher für große Anbieter entscheiden, die schon längere Zeit am Markt etabliert sind./jkr/kh/sk



Autor: dpa - AFX (© dpa),15:30 01.08.2001
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien der Intershop AG sind am Mittwoch nach Bekanntgabe der Quartalszahlen um 14,29 Prozent auf 3,60 Euro gefallen, nachdem die Papiere am Vortag um 12 Prozent gestiegen waren und in der Nähe der Tageshöchstkurse geschlossen hatten. Der NEMAX50 gewann bis 15.00 Uhr 0,58 Prozent auf 1272,81 Zähler.

"Die Zahlen waren schlechter als erwartet", sagte ein Händler. Der veröffentlichte Unternehmensausblick sei immer noch zu optimistisch, kommentierte ein anderer Marktteilnehmer das Ziel des Unternehmens, bis Ende 2001 auf EBlTDA-Basis (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) schwarze Zahlen zu schreiben./sd/sk



Autor: dpa - AFX (© dpa),15:15 01.08.2001
01.08.2001
Intershop "hold"
SEB

Die Empfehlung der Analysten der SEB für Intershop (WKN 622700) lautet "hold".

Der Software-Anbieter habe im zweiten Quartal 2001 einen Umsatz in Höhe von 22,0 Mio. Euro, gegenüber 32,6 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum, ausgewiesen. Im 1. Quartal diesen Jahres hätten sich die Umsatzerlöse auf 20,3 Mio. Euro belaufen. Die wichtigen Lizenzumsätze hätten sich um 37% von 5,7 Mio. Euro im 1. Quartal 2001 auf 7,8 Mio. Euro erhöht. Die Gesamtbruttomarge habe sich von April bis Juni gegenüber dem vorangegangenen Quartal auf 47% (1. Quartal 28%) deutlich verbessert und spiegele die deutlichen Restrukturierungs- sowie Kostensenkungsmaßnahmen der Gesellschaft wider.

Der Verlust weite sich jedoch deutlich aus. Nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 1,3 Mio. Euro oder 0,01 Euro erwirtschaftet worden sei, erhöhe sich der Verlust auf 28,3 Mio. Euro oder – 0,32 Euro je Aktie. Im Vergleich zum 1. Quartal habe der Verlust jedoch weiter zurückgeführt werden können. Aufgrund der deutlichen Fortschritte, die Intershop gemäß eigener Angaben mit den eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen erzielt habe, sei von dem Unternehmen das Ziel gesetzt worden, bis Ende diesen Jahres auf EBITDA-Basis wieder die Gewinnzone zu erreichen.

Für die erwarteten Umsatzerlöse zeige sich Intershop jedoch pessimistischer, führe jedoch einen erwarteten Rückgang in erster Linie auf die anhaltende Unsicherheit im Technologie- und Software-Sektor zurück. Die Umsatzzahlen zum zweiten Quartal, sowie der ausgewiesen Verlust in diesen Zeitraum, lägen unter den Erwartungen der Marktteilnehmer. Dabei sollten die Marktteilnehmer in erste Linie auf die Umsatzzahlen mit Enttäuschung reagieren. Die Planungen, auf Basis des EBITDA Ende 2001 die Gewinnschwelle erreichen zu können, würden als ambitioniert und nur schwierig erreichbar erachtet.

Da kurzfristig mit Rückschlägen zu rechnen sei, raten die Analysten der SEB Aktie auf Sicht der nächsten 12 Monate zu halten.

01.08.2001
Intershop mit recht schwachen Zahlen
SES Research

Die Analysten von SES Research belassen ihr Urteil für die Aktien von Intershop (WKN 622700) bei Marketperformer.

Wie die Intershop AG am 01.08.01 bekannt gegeben habe, habe der Umsatz im zweiten Quartal bei 22,0 Mio. Euro gelegen. Der Konzernüberschuss habe –28,3 Mio. Euro betragen. Während der Umsatz damit leicht unter den Erwartungen der Analysten von 23,9 Mio. Euro gelegen habe, sei das Ergebnis etwas besser ausgefallen, als man erwartet habe (–29,5 Mio. Euro). Intershop plane im vierten Quartal auf EBITDA-Basis wieder positiv zu arbeiten. Dies hänge aber nahezu primär von der Nachfrage nach e-Commerce-Lösungen und nicht von Restrukturierungserfolgen des Unternehmens ab.

Auf Basis der derzeit generierten Umsätze halten die Analysten positive Ergebnisse für nicht realisierbar. Wenngleich sie mit einer Belebung des Marktes rechnen würden, würden sie jedoch nicht davon ausgehen, dass es zu einer derart starken Besserung komme, dass Intershop in Q4 wieder positiv arbeiten werde. Das Rating laute weiter Marketperformer.

01.08.2001
Intershop kommt nicht in Fahrt
Die Telebörse-online

Die Analysten von "Die Telebörse-online" raten vom Kauf der Aktie Intershop Communications (WKN 622700) ab.

Intershop setze alles auf Enfinity, dem neuen Star-Produkt. Das sei zu wenig. Die Halbjahreszahlen würden es überdeutlich zeigen. Mit 21,9 Mio. Euro liege der Umsatz am unteren Ende der Analystenerwartungen. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) liege mit 27,1 Mio. Euro erheblich höher als die Fachleute erwartet hätten- sie würden das EBIT auf - 13 bis - 25 Mio. Euro schätzen. Hinzu komme, dass die Liquidität inzwischen von 84 Mio. Euro zu Jahresbeginn auf 28,5 Mio. Euro zusammengeschmolzen sei. Es werde also immer enger.

Entsprechend zwiespältig werde die Perspektive dargestellt. Zwar wolle Intershop am Jahresende die Gewinnschwelle erreichen, zugleich aber könnte dies wegen der "Unsicherheit angesichts der anhaltenden weltweiten Flaute bei Investitionen im IT-Bereich" auch scheitern.

Intershop komme nicht in Fahrt. Die Analysten von "Die Telebörse-online" raten vom Kauf ab.

01.08.2001
Intershop Einschätzung bestätigt
Credit Suisse First Boston

Rating-Update:

Die Analysten vom Investmenthaus Credit Suisse First Boston stufen die Aktie von Intershop (WKN 622700) unverändert mit "hold" ein. Trotz weiterer Kursrisiken, die man sehe, behalte man das Anlageurteil und das Kursziel von 4,20 Euro bei.

01.08.2001
Intershop Vertrauen fehlt
Börsenreport

Nach Meinung der Experten von Börsenreport ist die Aktie von Intershop (WKN 622700) bei Analysten und Aktionären unten durch.

Obwohl die Umsätze mit 22 Mio. Euro im zurückliegenden zweiten Quartal geringer seien als die Verluste mit 28,3 Mio. Euro, bleibe der einstige Börsenliebling Intershop bei seiner Prognose, im letzten Quartal 2001 ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu erzielen. Auch wenn rechtzeitig zur Hauptversammlung mit bol.com AG , dem Onlineshop von Bertelsmann, ein neuer Kunde für das Vorzeigeprodukt von Intershop, die E-Commerce-Plattform Enfinity, habe gewonnen werden können und wenn Enfinity von Insidern als bestes Produkt seines Faches gelte, traue kaum ein Analyst Intershop dieses frühe Erreichen der Gewinnzone zu.

01.08.2001
Intershop weiterhin untergewichten
Performaxx

Die Analysten von Performaxx stufen die Aktie von Intershop (WKN 622700) weiterhin auf untergewichten.

Die Unternehmensrestrukturierung vollziehe sich, in Anbetracht der prekären Situation, in der sich Intershop befinde, doch in einem eher langsamen Tempo. Der Verlust im 2. Quartal sei mit rund 28 Mio. Euro weiterhin hoch ausgefallen. In Zukunft seien deutliche Fortschritte im Kostenmanagement von Nöten, um die Gewinnzone zu erreichen.

So würden die Analysten skeptisch bleiben, ob das selbsterklärte Ziel, bis Ende 2001 auf EBITDA-Basis schwarze Zahlen zu schreiben, auch eingehalten werden könne. Die Situation bei Intershop bleibe weiterhin unsicher. Prognosen über den zukünftigen Geschäftsverlauf bei Intershop zu treffen, insbesondere bzgl. der weiteren Ergebnisentwicklung, scheine zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich.

01.08.2001
Intershop Underperformer
Sal. Oppenheim

Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen die Aktien von Intershop (WKN 622700) nach wie vor als Underperformer ein.

Das präsentierten Zahlen des zweiten Quartals würden deutlich unter den Prognosen liegen. Das Umsatzwachstum von acht Prozent sei enttäuschend gewesen. Die Analysten hätten außerdem angekündigt, die Prognosen für das komplette Jahr nach unten zu korrigieren. Man gehe auch nicht davon aus, dass die Gesellschaft im vierten Quartal schwarze Zahlen auf EBITDA-Basis schreiben werde.

Aufgrund dessen belassen die Analysten von Sal. Oppenheim ihr Rating für die Intershop-Aktie auf Underperformer.
Intershop wird augenblicklich mit 320 Mio. € bewertet. Das erscheint ambitioniert, da die Verluste die Umsätze bei weiten übersteigen. Desweiteren gibt es keine definitiven Aussagen zu der finanziellen Zukunft des Unternehmens. Deshalb würde ich die Intershop-Aktie nur mit äusserster Vorsicht bei Tradingentscheidungen berücksichtigen. Aus fundamentaler Sicht - mit den heute zur Verfügung stehenden Informationen - dürfte die Aktie weiter Potential nach unten besitzen.
ANALYSE/M.M. Warburg: Intershop nach Zahlen weiter "Verkaufen"
Unverändert "Verkaufen" lautet das Anlagevotum von M.M. Warburg für Intershop nach der Veröffentlichung von Zahlen im zweiten Quartal. Die Gewinnreihe für 2001/02/03 wird auf -1,07/-0,59/-0,31 EUR je Aktie von zuvor -0,66/-0,21/0,18 EUR je Aktie gesenkt. Das Kursziel wird mit 2,30 EUR angegeben. Die Analysten begründen ihre Entscheidung mit dem gegenüber dem Vorquartal nur geringen Umsatzanstieg und dem unerwartet hohen Verlust. Negativ sei auch der Rückgang der liquiden Mittel, heißt es. Für das zweite Halbjahr erwarten die Analysten keine Besserung. +++ Claudia Nehrbaß


vwd/3.8.2001/cn/reh
Intershop: "Rette sich, wer kann"

Bald pleite?

(gatrixx) Intershop meldet erneut schlechte Zahlen - zeigt sich aber wie immer optimistisch. Winken doch beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, ist mehr als fraglich. Möglicherweise ist das Unternehmen bald pleite. Aber vielleicht kommt ja noch ein Retter...
Intershop Communications AG
Datum: 01.08.2001
WKN: 622 700
Kurs: 3,56; Hoch/Tief (52 Wo.): Euro: 108,98 / Euro: 2,78
Segment:Neuer Markt
KGV (2002e): Verlust
Branchen-KGV: Verlust
Gewinnreihe (in Euro): 1999: -1,1 2000: -0,45 2001e: -0,70 2002e: -0,70
Dividende (01e): keine
Eigenkapitalquote: 83,2 Prozent
Umsatz( Mio. Euro ): 1999: 46,3 2000: 123,0 2001e: 90


Dabei fing alles so schön an. Gute Produkte verschafften der Gesellschaft einen guten Namen in der Branche. Auch die Anleger setzten viel Hoffnung in das Intershop-Papier: Der Kurs explodierte auf mehr als 140 Euro. Heute kostet die Aktie 3,56 Euro.

Intershop AG, gegründet 1994, ist einer der weltweit führenden Anbieter von E-business-Softwarelösungen. Die Produkte der Hamburger sollen helfen, die Beziehungen von Unternehmen mit ihren Partnern zu optimieren, und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Umsätze erzielt der Konzern durch die Lizenzierung der eigenen Softwareprodukte - aber auch mit Serviceleistungen, Beratungen und Schulungen.

Die Software von Intershop ermöglicht, elektronische Läden und virtuelle Einkaufszentren zu erstellen und zu betreiben. Das Unternehmen sieht folgende Vorteile durch den Einsatz der eigenen Produkte:

Maximierung von Umsätzen und Gewinnmargen durch die Einbindung von Online- und traditionellen Vertriebs-Kanälen
Effizienzsteigerungen durch Rationalisierung und Optimierung der in- und externen Geschäftsprozesse
Stärkung der Beziehungen mit Geschäftspartnern und Kunden durch optimierten Service und individuell zugeschnittene Angebote. Und schließlich:
Sicherung bereits getätigter Technologie-Investitionen durch Integration der Online-Prozesse in vorhandene Systeme
Vorzeigeprodukt ist Intershop Enfinity. Eine E-Commerce-Anwendung, die auf den neuesten Internet-Standards basiert.
In einer Studie von Forresters E-Business TechRanking wurde das Produkt im Juni 2001 erstmals auf Platz eins von fünf getesteten E-Commerce-Plattformen gesetzt. Das Institut vergleicht unabhängig Produkte verschiedener Technologieunternehmen. Es kombiniert Ergebnisse von praktischen Labortests, strategischen Marktanalysen und die intensiver Forschung über die Bedürfnisse von Technologienutzern.

Intershop kooperiert mit namhaften Unternehmen wie IDS Scheer, PricewaterhouseCoopers, Cap Gemini Ernst & Young und CommerceOne. Zu den Kunden zählen neben Unternehmen wie Shell, Telecom Italia auch die Deutsche Post, Bosch und ABB.

Intershop: "Rette sich, wer kann"

Bald pleite?

(gatrixx) Intershop meldet erneut schlechte Zahlen - zeigt sich aber wie immer optimistisch. Winken doch beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, ist mehr als fraglich. Möglicherweise ist das Unternehmen bald pleite. Aber vielleicht kommt ja noch ein Retter...
Intershop Communications AG
Datum: 01.08.2001
WKN: 622 700
Kurs: 3,56; Hoch/Tief (52 Wo.): Euro: 108,98 / Euro: 2,78
Segment:Neuer Markt
KGV (2002e): Verlust
Branchen-KGV: Verlust
Gewinnreihe (in Euro): 1999: -1,1 2000: -0,45 2001e: -0,70 2002e: -0,70
Dividende (01e): keine
Eigenkapitalquote: 83,2 Prozent
Umsatz( Mio. Euro ): 1999: 46,3 2000: 123,0 2001e: 90


Dabei fing alles so schön an. Gute Produkte verschafften der Gesellschaft einen guten Namen in der Branche. Auch die Anleger setzten viel Hoffnung in das Intershop-Papier: Der Kurs explodierte auf mehr als 140 Euro. Heute kostet die Aktie 3,56 Euro.

Intershop AG, gegründet 1994, ist einer der weltweit führenden Anbieter von E-business-Softwarelösungen. Die Produkte der Hamburger sollen helfen, die Beziehungen von Unternehmen mit ihren Partnern zu optimieren, und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Umsätze erzielt der Konzern durch die Lizenzierung der eigenen Softwareprodukte - aber auch mit Serviceleistungen, Beratungen und Schulungen.

Die Software von Intershop ermöglicht, elektronische Läden und virtuelle Einkaufszentren zu erstellen und zu betreiben. Das Unternehmen sieht folgende Vorteile durch den Einsatz der eigenen Produkte:

Maximierung von Umsätzen und Gewinnmargen durch die Einbindung von Online- und traditionellen Vertriebs-Kanälen
Effizienzsteigerungen durch Rationalisierung und Optimierung der in- und externen Geschäftsprozesse
Stärkung der Beziehungen mit Geschäftspartnern und Kunden durch optimierten Service und individuell zugeschnittene Angebote. Und schließlich:
Sicherung bereits getätigter Technologie-Investitionen durch Integration der Online-Prozesse in vorhandene Systeme
Vorzeigeprodukt ist Intershop Enfinity. Eine E-Commerce-Anwendung, die auf den neuesten Internet-Standards basiert.
In einer Studie von Forresters E-Business TechRanking wurde das Produkt im Juni 2001 erstmals auf Platz eins von fünf getesteten E-Commerce-Plattformen gesetzt. Das Institut vergleicht unabhängig Produkte verschiedener Technologieunternehmen. Es kombiniert Ergebnisse von praktischen Labortests, strategischen Marktanalysen und die intensiver Forschung über die Bedürfnisse von Technologienutzern.

Intershop kooperiert mit namhaften Unternehmen wie IDS Scheer, PricewaterhouseCoopers, Cap Gemini Ernst & Young und CommerceOne. Zu den Kunden zählen neben Unternehmen wie Shell, Telecom Italia auch die Deutsche Post, Bosch und ABB.

Die Aussichten

Aber wie soll es anders sein, dass Unternehmen bleibt optimistisch. Jedoch können wir nicht die "deutlichen Fortschritte" erkennen, die da scheinbar sein sollen. Ob der Anstieg der Bruttomarge als Besserung gesehen werden kann, ist fraglich. Aus den Sternen gegriffen scheint auch das Ziel, bis zum Jahresende auf EBITDA-Basis schwarze Zahlen zu schreiben.
Die Aussichten für die Branche sind negativ - vor allem die schleppende Konjunktur belastet. Im Internet-Bereich hält die Flaute an und eine signifikante Wende ist nicht in Sicht. Schlechte Bedingungen also. Und gerade Intershop hängt von Investitionen im Internet-Bereich ab. Der Markt - plattform-unabhängige Standard-Software für E-Business-Anwendungen - ist von hartem Wettbewerb gekennzeichnet. Als relativ kleine Firma dürfte es Intershop daher schwer fallen, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen.

Aufgrund der schlechten Aussichten wundert es daher nicht, dass die Jahreserlöse unter dem Vorjahresniveau erwartet werden. Ganz zu schweigen vom anstehenden Verlust. Im ersten Halbjahr lag er bei fast 63 Millionen Euro. Setzt sich der Trend fort, wird zum Jahresende ein Fehlbetrag von mehr als 100 Millionen Euro ausgewiesen.

Rette sich wer kann

Besorgniserregend ist ferner die Liquiditätssituation. Der Bestand an flüssigen Mitteln schrupft von Quartal zu Quartal. Im ersten Vierteljahr 2001 nahmen die flüssigen Mittel von 111,6 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro ab. Zum 30. Juni waren nur noch 55,6 Millionen Euro in der Kasse. Die Rechnung ist einfach: zwei weitere Quartale mit ähnlich hohem Verlust wie in den Vorquartalen - und das Unternehmen ist Pleite.
Da dürften auch die eingeleiteten Kosteneinsparungsprogramme - Personalabbau sowie Konzentration auf den indirekten Vertrieb - nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein. Möglich wäre eine Kapitalerhöhung - aber wer möchte schon Geld in das Unternehmen punmpen? Bleibt ein letzter winziger Funke Hoffnung: Intershop als Übernahmekandidat?

Fazit: Bei den schlechten Zahlen und dem düsteren Ausblick gibt es nur ein Fazit: Rette sich wer kann. Die Intershop-Aktie ist ein reines Zockerpapier - aber immer für einen Kurssprung gut. Dafür sorgt schon das Management: Es schaffte es wieder und wieder mit optimistischen Einschätzungen, Anleger zu blenden. Wer nicht spekulativ eingestellt ist, sollte das Papier strikt meiden.
Neueste Meldung von dpa-AFX Montag, 06.08.2001, 15:48
Weitere Sammelklage gegen Intershop in den USA angekündigt
JENA/BERLIN (dpa-AFX) - Nach dem drastischen Kurseinbruch zu Jahresbeginn soll eine weitere Sammelklage von Aktionären gegen den Jenaer Softwarekonzern Intershop in den USA eingereicht werden. Das kündigte die Berliner Kanzlei Tilp & Kälberer am Montag an. Moniert würden Pflichtmitteilungen von Intershop, die zu Jahresbeginn zu einem Kurssturz der Papiere geführt hatten. Grund für die Klage in den USA, wo Intershop an der Technologiebörse NASDAQ notiert ist, sei der bessere Anlegerschutz als in Deutschland.

Die Sammelklage soll von der US-Kanzlei Dr. Bernard Ben Bruecker (San Antonio/Texas) eingereicht werden. Auch US-Bürger seien durch den Kursrutsch geschädigt worden. Ende Februar hatten bereits die Kanzleien Shalov Stone & Bonner und Rotter (München) eine Sammelklage angekündigt. Sie warfen dem Hersteller von Software für den Internet-Handel vor, seine Marktstellung in den USA zu positiv dargestellt zu haben.

Der Einbruch im US-Geschäft ist ein Grund für die derzeitige wirtschaftliche Krise von Intershop. Im zweiten Quartal 2001 wies das Unternehmen bei einem Umsatz von 22 Mio. Euro einen Verlust von 28,3 Mio. Euro aus./ro/DP/ar
Intershop erhält Auftrag vom Lebensmittelkette Plus


Der Softwareanbieter Intershop Communications hat von der Plus-Warenhandelskette den Auftrag für ein E-Commerce-Projekt erhalten. Intershop wird den Discounter mit der Standardsoftware und E-Business-Plattform "Enfinity" beliefern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. In der ersten Projektphase werde ein Online-Verkaufsportal implementiert, das sich ab Anfang Oktober direkt an die Endkunden richten solle. Ein Auftragsvolumen wurde auch auf Nachfrage nicht genannt.

"Wir wollen mit www.plus.de den ersten Schritt in den E-Commerce machen", sagt Katharina Kren, Leiterin E-Business der Plus Warenhandelsgesellschaft. "Zudem planen wir zukünftig weitere Initiativen im E-Business, die sämtliche E-Commerce-Anwendungen für Geschäfts- und Endkunden sowie elektronische Marktplätze und Lieferantenanbindung auf einer Plattform ermöglicht", ergänzt Kren.

Das Angebot der von Plus geplanten B2C-Lösung hält ein wöchentlich aktualisiertes Sortiment an "Non-Food-Artikeln" der jeweiligen Sonderaktionen des Unternehmens bereit und konzentriert sich in der ersten Phase auf Deutschland. Das Portal wird komplett von externen Dienstleistern betrieben. Der Logistikdienstleister Merkur, ein Tochterunternehmen der Deutschen Post AG, übernimmt die gesamte Lagerhaltung der angebotenen Produkte, das Fulfillment, den Versand, die Rechnungsstellung und das Mahnwesen sowie den Betrieb eines angeschlossenen Call-Centers. Zusätzlich wird eine Online-Bonitäts- und Adressprüfung in die B2C-Lösung integriert. (as)
@Vadder

...hört sich ja gut an. Wenn das so weitergeht schafft Intershop den Turnaround. Wir werden alle reiiiichhh.....

Gruss, ROEM
@roem

ja, reich wirst du werden: leider nur an erfahrungen ! oder wenn du put`s auf intershop hast.
ich persönlich rechne mit einer intershop pleite noch vor ende diesen jahres...
Sorry, bin kein e-commerce feind (plane selbst einen online-shop zu eröffnen), aber sie waren einfach zu früh auf dem markt...

CU Fred C2.
@FredClever2

Zu früh auf dem Markt?
Also die Erklärung ist nach allen Pleiteprognosen wohl die lustigste.
Zu früh die Gewinnzone im vorigem Jahr auf Quartalsbasis erreicht,
zu früh die Restrukturierung Anfang dieses Jahres eingeleitet,
zu früh in den USA investiert?
Ich denke eher das Gegenteil ist der Fall.

Nichts für ungut,
alles Gute für Deinen e-commerce-laden aber könnte es sein,
daß Du eventuell zu spät bist?

MfG
@fredclever

Hör ma , Fred !

Willste nich lieber ne Pommes Bude aufmachen ?

Deine prognostizierte Intershop-Pleite entbehrt jeglicher Grundlage. Ja, ja immer druff auf geprügelte Aktien, macht sich gut, und man hat vielleicht noch einige Schenkelklopfer
auf seiner Seite...Machst Du gut, Fred, bist wirklich mein Guru.

Flacharsch !

Gruss Roem
Hi,

also mit "zu früh" meine ich folgendes:
es wird zwar immer behauptet, man muss vor der konkurrenz auf dem markt sein, allerdings kann das auch ziemliche nachteile haben. gerade in der EDV, wo alles doch mit 10facher geschwindigkeit läuft. heute ist C++, morgen java+ EJB usw. angesagt, übermorgen ist alles wieder ganz anders.

speziell meine ich auch, dass die software von intershop ziemlich schlecht ist bzw. zumindestens war (ich nenne sie deshalb auch immer "interschrott").

denkt an mit, wenn ihr in einiger zukunft mal von einem einfach zu bedienenden, zuverlässig und vor allem rasend schnellen shop hört... (coming soooooooon).

trotzdem noch viel spaß mit interschrott (hatten die ja schliesslich auf der titanic auch bis zum schluss).

Nichts für ungut !

Fred C2
Ich gebe zu ich hatte in den letzten Monaten sehr wenig Spaß mit ISH.
Merkwürdig ist aber derzeit der Vertrauensbeweis großer Unternehmen in die Enfinity-Software, wenn wie sagst alles Schrott ist!
Entweder bist Du schlauer als Forrester Research,
schlauer als Firmen wie Hewlett Packard,Quelle,Plus etc.,
oder Du prügelst weil es zur Zeit gerade Mode ist auf ISH herum.
Der Unterschied zwischen ISH und der Titanic besteht darin das beide ganz schnell nach Amerika wollten,
ISH aber noch rechtzeitig umgekehrt ist und sich derzeit auf den europäischen Markt konzentriert!
Das schließt aber nicht aus,
daß sie in der Zukunft erneut Richtung Amerika auslaufen!

MfG
@germanicus

Ok, ich lasse mich evtl. bekehren (und vielleicht kauf ich eines tages auch intershop aktien):

Nenn` mir 1-2 shops, die mit der enfinity-software laufen - ich mache dort eine test-bestellung. das habe ich übrigens auch bei "vitago" (vergeblich) versucht, bei "le shop" auch. waren beide leider vorher pleite. weiss aber nicht von wem die software war... meine anderen versuche waren auch vernichtend - jedenfalls für die shops.
naja, so ist das mit dem e-commerce, jeder will, wenige können.

daß plus jetzt was aufziehen will, ist interessant. die gewinnmargen im einzelhandel sind ja auch sooo toll, nicht wahr ? und wenn ich dann höre, dass die alles out-sourcen...das kann sich nur ein BVLer ausgedacht haben (oder gleich eine ganze arbeitsgruppe). zu welchem konzern gehört eigentlich plus ???

CU Fred C2

P.S. prinzipiell gönne ich intershop natürlich erfolg !
@FredClever
Bist du dir sicher das du den Unterschied zwischen einen Shop und einer Softwarefirma begriffen hat. Wenn ein Shopbetriber Pleite geht, und deshalb keine Produkte mehr ausliefert hat das wohl nichts mit der Software zu tun. Falls du mal unbedingt einen Shop testen willst, dann probier es doch mal bei Quelle, Otto, Mobilcom, Bertelsmann.
Allein das du diese Kunden von Intershop nicht kennst, läßt ahnen das du nicht ganz viel von Intershop oder von dessen Produkt weißt.
Auf jeden Fall darf man hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, wie du das hier machst. Intershop betreibt selber keine Shops.
@metager

Mal ein frage: wozu braucht man (normalerweise) noch eine motorsäge, wenn der wald gerade abbrennt...
das kann dem hersteller von motorsägen ja dann wohl kaum kalt lassen (im wahrsten sinne des wortes), oder ?

gut das du mobilcom erwähnst: habe da mal versucht, online ein handy auszuwählen - horror * 3...
naja, vielleicht bin ich zu blöd, schätze nur dass 98% der anderen kunden die gleichen erfahrungen gemacht haben.

howauchever: lasst es mich wissen, wenn`s mit intershop wieder bergauf gehen sollte...

CU Fred C2.
Hallo @ all

Nur mal ein kurzes Posting zu ISH.

Was viele nicht wissen ist, das die ISH Software bereits seit 2 Jahren in verschieden Bundesländern durch die
Landesregierungen eingesetzt wird. Die Bundesländer besitzen eigene Bekleidungshäuser um ihre Beamten einzukleiden. (Polizei, Angestellte in Uniform, etc.)
Was ich damit sagen will ist, daß die ISH bereits mehr Anwendung findet als vielleicht bekannt ist. Was die Länder hierfür zahlen weis ich nicht aber die Funktionstüchtigkeit der Software konnte ich bereits testen.

PS: Ich bin der Meinung Intershop wird nicht pleite gehen, sondern sich im Laufe der nächsten Jahre mit ihrer Software durchsetzen können.

MfG BS
@FredClever2
Wenn es Mobilcom nicht schaft einen vernümpftigen Shop zu bauen, dann liegt das nicht an der Software.
Das mit dem brennenden Wald ist schon richtig, aber es brennt nicht überall der Wald. Ich stimme dir zu das die Aufbruchstimmung im e-commerce einen Dämpfer bekommen hat, aber alle Shops die bisher Pleite gemacht haben, haben soweit ich weiß keine Intershop Software eingesetzt (was nicht heißen soll, daß Intershopsoftware eine Pleite verhindert).
Vielmehr ist es mitterler Weile so, daß die Großen (also Quelle, Bertelsmann) in den Markt drängen und das Internet nur als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen. Diese Firmen sind nicht von einer Pleite bedroht, weil das was sie machen schon lange machen und jetzt nur zusätzlich das Internet nutzen. Diese Firmen sind auch die potenziellen Kunden von Intershop, weil sich Enfinity sich nahtlos in deren andere Software integrieren läßt.
Für eine Startup ist Enfinity eine viel zu potente und damit auch zu komplizierte und teure Software.
Für diese Firmen gibt es die Dervice Provider bei denen man sich seinen Shop auf grundlage von Intershop4 oder Enfinity einrichten lassen kann. Dies bring natürlich auch Geld in Form von Lizenzeinkünften.
Handelskette Plus betreibt E-Commerce mit Intershop-Plattform
Hamburg (vwd) - Die Intershop Communications AG, Hamburg, wird die E-Commerce-Software für das neue Online-Verkaufsportal der zur Unternehmensgruppe Tengelmann gehörenden Einzelhandelskette Plus liefern. Die Anwendung "Enfinity" werde als Plattform für den Online-Verkauf dienen, der sich ab Anfang Oktober 2001 direkt an den Endkunden richte, teilte Intershop am Dienstag mit. "Enfinity" erlaube sowohl E-Commerce-Anwendungen für Geschäfts- und Endkunden als auch den Betrieb elektronischer Marktplätze und die Anbindung von Lieferanten auf einer Plattform, hieß es weiter. +++Uwe Paschert


vwd/12/7.8.2001/upa/bek
14.08.2001
Intershop-Kunde ALLAGO Ergebnis
aktiencheck.de


Der Intershop Communications (WKN 622700), Kunde ALLAGO erwirtschaftet Rekordumsätze. Näheres entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung:

Intershop Communications, einer der führenden Komplettanbieter von E-Commerce-Standardsoftwarelösungen, liefert mit seinem Produkt Enfinity die hochfunktionale und stabile E-Business-Plattform für die erfolgreiche Einkaufs- und Serviceplattform ALLAGO.de. Bereits gut ein Jahr nach dem Start im Mai 2000 kann die ALLAGO AG, ein Unternehmen der Dresdner Bank-Gruppe, mit ihrem Online-Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund ums Büro monatliche Rekordumsätze verbuchen. Rund 35.000 mittelständische Unternehmen sind bereits ALLAGO-Kunden. Nun soll die Enfinity-basierte E-Commerce-Anwendung weiter ausgebaut werden.

Nach einem Umsatz von rund vier Millionen Mark im ersten Quartal 2001 erzielte ALLAGO im zweiten Quartal etwa 15 Millionen Mark Umsatz. Das Unternehmen ruht sich allerdings nicht auf den Lorbeeren der letzten Monate aus, sondern erweitert fortlaufend sein Angebot. Seit neuestem können gewerbliche Kunden Großmengen anfragen, ferner ist jetzt die Lohn- und Gehaltsabrechnung über Internet möglich und im September wird die bestehende E-Procurement-Lösung zur Optimierung des betrieblichen Einkaufs weiter ausgebaut. Neben einem größeren Produkt- und Serviceangebot plant das Unternehmen die Internationalisierung des Portals und den Börsengang.

"ALLAGO versteht sich als Einkaufs- und Servicepartner des Mittelstands, der bei unserem Portal alles für den täglichen Geschäftsbedarf findet", sagt Selçuk Boydak, Vorstandsvorsitzender der ALLAGO AG. "Trotz des harten Wettbewerbs im B2B-Bereich hat sich ALLAGO binnen eines Jahres als Marktführer in Deutschland etabliert. Diese Position wollen wir weiter ausbauen. Dabei kommt uns unsere Entscheidung für die E-Business-Plattform Intershop Enfinity zugute. Dank deren hochflexibler Architektur lässt sich unser Portal permanent an veränderte Geschäftsbedingungen anpassen und erweitern", ergänzt Boydak.

In den nächsten Monaten wird ALLAGO.de nicht nur ausgebaut, sondern auch auf die aktuelle, hochfunktionale und leistungsfähige Version 2.2 von Intershop Enfinity umgestellt. Den Erfolg des Enfinity-basierten Online-Portals von ALLAGO dokumentieren nicht nur die rund 35.000 Kunden und die rasant steigenden Umsatzzahlen, sondern auch das Gütesiegel "DIN Tested Website". ALLAGO.de konnte als erste Einkaufsplattform überhaupt nach einer umfassenden Prüfung der Software, der IT-Sicherheit und der Geschäftsprozesse dieses Zertifikat der unabhängigen und international anerkannten DIN-Organisation erringen.

Michael Tsifidaris, President Europe von Intershop: "Die Dresdner-Bank-Tochter ALLAGO ist eine der vielen Intershop-Kunden, die aufgrund ihrer hohen Zufriedenheit mit unseren Produkten und Lösungsangeboten permanent Folgeaufträge an uns vergeben. Auch dieser Kunde beweist: Unsere Standardsoftware Intershop Enfinity ist eine ideale Basis für erfolgreiche, umsatzstarke E-Business-Lösungen. Dazu bietet unser Produkt dem Kunden niedrige Gesamtkosten, ‚Total costs of ownership‘, und dank seiner Anpassungsfähigkeit eine hohe Investitionssicherheit."
Intershop kooperiert mit CSC Ploenzke



Intershop Communications, Anbieter von Standardsoftware für E-Commerce, hat im Rahmen seines globalen Partnerprogramms den IT-Beratungs- und Servicedienstleister CSC Ploenzke als Premier-Partner gewonnen. Gemeinsam sollen nach Intershop-Angaben vor allem E-Business-Lösungen für Kunden aus den Branchen Einzelhandel, Medien, Hochtechnologie sowie pharmazeutische Industrie angeboten und realisiert werden.

Mit der ganzheitlichen Lösung aus Software und Systemintergration werde Unternehmen ermöglicht, ihre Geschäftsbeziehungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren. Stephan Schambach, Intershop-CEO: „Gemeinsam können wir den E-Commerce-Anforderungen unserer Kunden optimal gerecht werden.“

Autor: Sebastian Feuß, 14:46 20.08.01
Intershop will Vertrieb über Ploenzke AG ankurbeln


JENA (dpa-AFX) - Der Jenaer Software-Konzern Intershop setzt weiter auf Partner, um den Vertrieb für seine Programm für den Handel im Internet anzukurbeln. Als neuer Partner sei mit der CSC Ploenzke AG eines der großen unabhängigen Beratungs- und Serviceunternehmen für Informationstechnik in Deutschland gewonnen worden, teilte Intershop am Montag mit.

Gemeinsam sollen vor allem Lösungen für die elektronische Abwicklung von Geschäftsprozessen (e-business) für den Einzelhandel, Medien, Technologie- und Pharmaunternehmen angeboten werden. Mit der Software aus Jena sei unter anderem ein Marktplatz für Finanzdienstleistungen aufgebaut worden.

Ungeachtet der schwachen Ergebnisse in den ersten beiden Quartalen will Intershop bis Ende 2001 beim Quartalsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in die schwarzen Zahlen kommen. Das Unternehmen mit rund 1.000 Beschäftigten rechnet für das Gesamtjahr mit Erlösen, die unter den in 2000 erreichten 123 Mio. Euro ((240 Mio. DM) liegen./DP/jh/

20.08. - 19:29 Uhr
23.08.2001
BroadVision neues Kursziel
Prudential Securities

Rating-Update:

Die Analysten vom Investmenthaus Prudential Securities nehmen ihr Kursziel für die Aktie von BroadVision (WKN 901599) auf drei von zuvor vier US-Dollar zurück. Damit würde den gegenwärtigen Marktbedingungen und der daraus resultierenden Rücknahme der Umsatzerwartungen Rechnung getragen.
22.08.2001
Intershop E-Commerce-Anwendung
aktiencheck.de


Intershop Communications (WKN 622700) hat für Blaupunkt eine ausgezeichnete E-Commerce-Anwendung realisiert. Näheres entnehmen Sie bitte der aktuellen Pressemitteilung:

Intershop Communications, einer der führenden Anbieter von Standardsoftware für den E-Commerce, und dessen langjähriger Kunde Blaupunkt haben ihre gemeinsame Erfolgsgeschichte fortgeschrieben. Die auf der E-Business-Plattform Intershop Enfinity basierende B2B-Lösung Extr@Net wurde im Rahmen des "E-Business Germany Awards 2001" vom Europäischen E-Commerce Verband (EEA) mit dem Titel "Beste B-to-B WebSite 2001" ausgezeichnet. Damit ist Extr@Net – über das bereits 40 Prozent aller Händlerbestellungen bei Blaupunkt abgewickelt werden – bereits zum vierten Mal prämiert worden. 1999 gewann die Enfinity-basierte Lösung den Bosch E-Commerce-Preis und im vergangenen sowie in diesem Jahr die Auszeichnung "Innovative E-Commerce-Anwendungen in Niedersachsen".

"Wir sind natürlich unglaublich stolz auf diese erneute Auszeichnung unseres Extr@Net", sagt Andreas Franke, Projektleiter E-Commerce bei Blaupunkt. "Unser Dank geht auch an die Firma Intershop, denn es sind deren Produkte und Mitarbeiter, die mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung die Auszeichnungen für unsere Lösung sowie deren Erfolg möglich machen."

Als einer der führenden Anbieter und Innovatoren im Bereich Autostereoanlagen und mobile Kommunikationssysteme setzt Blaupunkt sich ehrgeizige Ziele im E-Business: Mit Extr@Net bietet das Unternehmen seinen Vertriebspartnern eine umfassende B2B-Lösung (Business-To-Business) zur Abwicklung des gesamten Bestellwesens. Über 40 Prozent aller Bestellungen werden schon heute, drei Jahre nach Live-Schaltung der ersten Projektphase, im Extr@Net aufgegeben. Blaupunkt möchte diesen Anteil kurzfristig auf über 50 Prozent steigern. 3.000 Geschäftspartner weltweit nutzen das Blaupunkt Extr@Net. Neben der hervorragenden Kundenakzeptanz erntet das Extr@Net auch das Lob der Laudatoren des Europäischen E-Commerce Verbandes: "Diese Site ist ein Paradebeispiel für Kostenreduktion und Einfachheit in der Bedienung." Ebenfalls beeindruckend: "…das überzeugende Konzept und die sehr ansprechende Gestaltung..."

Michael Tsifidaris, President Europe von Intershop, über das Blaupunkt Extr@Net: "Die Zusammenarbeit mit dem Kunden Blaupunkt in den vergangenen drei Jahren dokumentiert beispielhaft einen der wichtigen Vorzüge unserer E-Business-Plattform: Blaupunkt hat sich mit Enfinity auch für eine langfristige Investitionssicherheit entschieden. Extr@Net ist seit 1998 permanent gewachsen und an veränderte Geschäftsbedingungen angepasst worden."
31.08.2001
Intershop Kursziel Null Euro
Prior Börse

Nach Ansicht der Börsenexperten von Prior Börse beträgt das Kursziel von Intershop (WKN 622700) Null Euro.

Intershop habe im ersten Halbjahr rund 45 Millionen Euro "verbrannt". Damit würde die Kapitalvernichtung sogar den Umsatz übersteigen. Es seien nämlich nur 42 Millionen Euro, bei einem Verlust von 63 Millionen Euro, durch die Bücher gegangen. Damit betrage der Kassenbestand schätzungsweise nur noch etwa 40 Millionen Euro.

Wenn diese Entwicklung so weitergehen würde, müsse Intershop möglicherweise schon innerhalb des nächsten Jahres Insolvenz anmelden. Auch im dritten Quartal scheine es als würden die Geschäfte sehr schlecht laufen. Des Weiteren habe das Unternehmen im Verhältnis zum Umsatz immer noch zu viele Mitarbeiter.

Für 2001 gehe man von einem Umsatz von nur noch 80 Millionen Euro aus. Intershop habe am Jahresanfang noch mit einem Umsatz von 140 bis 160 Millionen Euro gerechnet. Der Kurs habe von seinem Allzeithoch von 140 Euro schon mehr als 98 Prozent verloren und hätte zuletzt nur noch bei 2,52 Euro notiert. Dies entspreche einem Börsenwert von stattlichen 220 Millionen Euro, was vor dem Hintergrund der übergroßen Verluste nicht gerechtfertigt sei.

Daher sehen die Analysten von Prior Börse ein Kursziel von Null Euro für die Aktie von Intershop.

30.08.2001
Intershop Pennystock ?
AktienResearch

Die Aktienexperten von AktienResearch empfehlen den Anlegern die Aktie von Intershop (WKN 622700) zu halten.

Der deutsche Börsenliebling in Sachen eBusiness Software sei beim US-Markteintritt gescheitert. Dies und hohe Investitionen hätten viel Vertrauen gekostet. Nun würde man mit CSC Polenske, Hewlett Packard und Accenture kooperieren. Trotzdem bestehe die Gefahr, dass die Aktie des Unternehmens zum Pennystock verkommen würde.

Die Analysten von AktienResearch raten den Anlegern die Aktie von Intershop zu halten.
ISH diese Woche von 2,58 auf 2,39.

31.08.2001 2,35 2,46 2,25 2,39 149.067 0,00
30.08.2001 2,60 2,69 2,30 2,41 183.252 0,00
29.08.2001 2,60 2,70 2,56 2,60 101.494 0,00
28.08.2001 2,75 2,77 2,57 2,62 60.888 0,00
27.08.2001 2,75 2,84 2,65 2,75 107.682 0,00
24.08.2001 2,50 2,65 2,43 2,58 191.615 0,00
23.08.2001 2,65 2,70 2,50 2,52 114.392 0,00
22.08.2001 2,62 2,75 2,53 2,60 119.028 0,00
21.08.2001 2,79 2,87 2,69 2,77 89.870 0,00
20.08.2001 2,86 2,90 2,61 2,73 155.299 0,00
17.08.2001 2,99 3,07 2,86 2,92 114.246 0,00
16.08.2001 3,05 3,05 2,87 2,97 122.033 0,00
15.08.2001 3,05 3,13 3,01 3,04 70.330 0,00
14.08.2001 3,18 3,19 3,10 3,12 87.399 0,00
13.08.2001 3,19 3,23 3,07 3,14 79.661 0,00
10.08.2001 3,17 3,29 3,05 3,19 92.515 0,00
09.08.2001 3,07 3,17 3,01 3,12 78.991 0,00
08.08.2001 3,30 3,30 3,12 3,18 72.684 0,00
07.08.2001 3,13 3,35 3,01 3,30 115.292 0,00
06.08.2001 3,16 3,28 3,08 3,16 119.063 0,00
Intershop Enfinity wird für mobile Endgeräte nutzbar


Intershop und die Mobileview AG wollen zusammen mobile E-Business-Anwendungen entwickeln. Anwender der E-Commerce-Plattform Intershop Enfinity könnten so auch mobile Endgeräte wie Handys und PDAs nutzen. Möglich wird dies durch den Einsatz der Technologie des Hamburger Anbieters für mobile Anwendungen

Merlix ist eine Basistechnologie zur Entwicklung und zum Betrieb von mobilen Anwendungen in allen Mobilfunknetzen, unabhängig von Mobilfunksstandards wie GMS, GPRS, UTMS oder W-LAN. Die Datenübertragung soll sicher und für das jeweilige Endgerät displaygerecht erfolgen. (as)
AKTIE IM FOKUS: Intershop markiert neues Allzeittief - `Kursziel 1,50 Euro`


FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien der Intershop AG haben am Donnerstag ihr bisheriges Allzeittief bei 1,83 Euro deutlich unterschritten. Die Aktien des E-Commerce Software-Programmierers setzten sich mit einem Verlust von 11,48 Prozent auf 1,61 Euro an die Spitze der Verlierer im NEMAX 50 . Der Index fiel um 11.10 Uhr um 1,04 Prozent auf 982,21 Punkte.

"Die meisten Analysten haben keine gute Meinung von der gesamten Branche", sagte ein Händler in Frankfurt. Die Web-Software-Aktien seien "Papiere, die man nicht haben muss".


Intershop selbst müsse erst beweisen, ob das Unternehmen den Weg in den Profit schaffe. Die allermeisten Analysten hätten die Aktie mit "Verkaufen" oder "Halten" bewertet. Aktuelle Studien einer amerikanischen Bank hätten als Kursziel 1,50 Euro angegeben, sagte der Händler./ts/ms


06.09. - 11:38 Uhr Artikel drucken | Artikel senden
Neuer Markt: Intershop fällt um

Technische Erholung bei Broadvision

Kein Blumentopf ist nach dem Tiefschlag der Bank of America mit Intershop zu gewinnen. Die Analysten hatten am Mittwoch kurzerhand ihr Kursziel auf 1,50 Euro halbiert, die Bewertung "underperform" blieb dagegen unverändert. Der Vortagesverlust von 11,7 Prozent erhöht sich um weitere 11,5 Prozent. Kurs: 1,61 Euro.
Konkurrent Broadvision erholt sich dagegen von seien zuvor erlittenen Einbußen und schraubt sich 3,8 Prozent auf 1,36 Euro in die Höhe.

Der Discountbroker Comdirect will auf der Jagd nach neuen Kunden offenbar sein ursprüngliches Geschäftsmodell über den Haufen werfen. Nun sollen "mobile Berater" den Vertrieb einer bunten Palette von Finanzprodukten übernehmen, berichtet die "Financial Times Deutschland". Die Bank bestätigte inzwischen dieses Ansinnen, widersprach aber einer Änderung des Geschäftsmodells. Zugleich will Comdirect noch in diesem Jahr Kosten in Höhe von rund 82 Millionen Euro einsparen. Vor diesem Hintergrund wurden auch die Pläne für den Aufbau von Akquisitionshops zu den Akten gelegt. Investoren honorieren dies mit einem Aufschlag von 2,2 Prozent auf 5,98 Euro.

Die Wettbewerber Consors (-0,8 Prozent auf 12,25 Euro) und Direkt Anlage Bank (-0,4 Prozent auf 12,50 Euro) dümpeln träge vor sich hin.


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