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Adori/PDN/Knorr-der große Betrug - 500 Beiträge pro Seite


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SZ-Artikel (5.11.)

http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel92946.php

Dubioses vom Neuen Markt

Der Griff nach der vollen Kasse

Der Internetdienstleister Adori ist gescheitert, aber immer noch attraktiv genug für ein gutes Geschäft – auf Kosten der Kleinaktionäre


Von Thomas Öchsner

Unternehmen am Neuen Markt wählen mit Vorliebe klangvolle Namen. Stefan Kreidl (31), ein Regensburger Internetpionier, mochte es besonders ausgefallen. Er nannte seine
Gesellschaft, die Webdesign, Software und die gesamte Logistik für Online-Händler anbietet, Adori. Der Name stammt von einer indischen Tempeltänzerin, die Schönheit und
Klugheit miteinander vereint haben soll. Kreidls Adori wird aber vermutlich nicht mehr lange tanzen, jedenfalls nicht so, wie es sich der Gründer vorgestellt hatte. Das
Geschäftskonzept des Internet-Dienstleisters scheiterte kläglich. Die Adori-Aktie, für 13,50 Euro an die Börse gekommen, ist heute noch 1,82 Euro wert.

Als das Fachblatt e-Market den Jungunternehmer einige Woche nach dem Börsengang von Adori im Mai 2000 fragte, wie er sich die „Online-Apokalypse“ vorstelle, antwortete
Kreidl: „Jeder surft und keiner kauft.“ Etwa ein Jahr später muss Kreidl langsam klar geworden sein, dass er mit seinen düsteren Vorahnungen richtig gelegen hatte. Adori
machte mehr Verlust als Umsatz, und ein Ende der Misere war nicht in Sicht. Es begann die Suche nach Alternativen – und damit ein Tauziehen, das an einen Wirtschaftskrimi
erinnert und die dubiosen Machenschaften am Neuen Markt um ein weiteres Kapitel bereichert. Dieses Mal geht es um den Versuch, ein Unternehmen auf Kosten der
Kleinaktionäre auszuplündern.

Begehrte 56 Millionen DM


Das Objekt der Begierde ist die volle Kasse von Adori, in der nach letzten Angaben noch gut 56 Millionen DM aus dem Börsengang schlummerten, zu mehr als 90 Prozent in
festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Zu den Hauptdarstellern und Nebenfiguren in dem Stück gehören einige illustre, deutsche Unternehmer-Persönlichkeiten: Der Chef
der Wagniskapitalgesellschaft Knorr Capital Partner (KCP), Thomas Knorr; der Gründer des Computerhändlers Vobis und Aufsichtsratschef von Adori, Theo Lieven; der
Marketing-Experte und Adori-Aufseher Christoph Gottschalk, bekannt aus der gemeinsamen Werbung mit seinem Bruder Thomas für die Postaktie; der bereits erwähnte Kreidl,
ein leidenschaftlicher Ferrari-Fahrer; Konrad Keil, Gründer und Hauptaktionär von Plan + Design Netcare (PDN), ein Nürnberger Unternehmen, das Telekommunikationsnetze
aufbaut und wartet. Das Publikum, allen voran die Kleinaktionäre, sollten allerdings ausgeschlossen werden. Der nächste Akt: Die Aufsichtsratssitzung der Adori AG an diesem
Montag.

Die Öffentlichkeit erfuhr Anfang Oktober von Adori nur Bruchstücke: Demnach hat Lieven, der 1996 Vobis für einen dreistelligen Millionenbetrag an Metro veräußerte und viel
Geld in Neue-Markt-Unternehmen schoss, seinen 22- Prozent-Anteil von Adori an Keil verkauft. Firmengründer Kreidl, im Besitz eines weiteren 22-Prozent-Pakets, überträgt
seine Stimmrechte ebenfalls an den PDN-Hauptaktionär. Ein Verkauf solle später erfolgen.Während Adori seinen neuen Nürnberger Hauptaktionär präsentiert und eine
„Neuausrichtung der Gesellschaft“ inclusive einer Fusion mit der PDN ankündigt, wird hinter den Kulissen emsig daran gearbeitet, um sich der vollen Adori-Kasse im
Handstreich zu bemächtigen.

Seit Anfang Oktober geht es Schlag auf Schlag: Am 5. Oktober legt Lieven sein Aufsichtsratsmandat nieder. Gottschalk, an dessen Dolce Media der Vobis-Gründer eine kleine
Beteiligung hat, folgt ihm. Beide halten zu diesem Zeitpunkt ihre Mission für abgeschlossen. Gottschalk sagt: „Die Geschäftsidee von Adori hat nicht funktioniert, da ist es besser,
kein Geld mehr herauszuschmeißen.“ Beide halten deshalb einen Zusammenschluss mit der noch nicht an der Börse notierten PDN für sinnvoll.

Hauruck-Aktion


Am 11. Oktober bestellt das Amtsgericht Regensburg auf Vorschlag des Vorstandes von Adori zwei neue Aufsichtratsmitglieder: Robert Straubinger, Vorstandschef der PDN und
Peter Koll, der PDN-Finanzvorstand. Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende bleibt der Kölner Rechtsanwalt Andreas Scheuermann. Scheuermann wurde von Brainpool in
das Kontrollgremium entsandt. Das Medienunternehmen hat einen Anteil von 7,5 Prozent der Adori- Aktien.

Am 18. Oktober geht dem noch amtierenden Aufsichtsrat eine Vorlage für eine Art Ermächtigungsbeschluss zu, dem das Kontrollgremium schriftlich bis zum nächsten Tag, 10
Uhr zustimmen soll: Adori-Gründer Kreidl und sein Kollege Paul Smyth sollen als Vorstände abberufen, die Berater Stefan Fiebach und Andreas Kornowski, beide maßgeblich
an der Ausarbeitung des Sanierungskonzepts beteiligt, sollen dafür in das Leitungsgremium einrücken. Gleichzeitig soll der Aufsichtsrat zustimmen, dass der Adori-Vorstand
notwendige Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens umsetzen darf, „insbesondere den Erwerb von Unternehmensanteilen an der PDN AG sowie die Optimierung des
bestehenden Wertpapierportfolios“. Da Scheuermann diese Hauruck-Aktion ablehnt, muss die Beschlussvorlage auf den 5. November vertagt werden. Der Vorstandschef von
Brainpool, Jörg Grabosch, nennt dieses Verfahren „ziemlich ungewöhnlich“. Er hat den Verdacht, dass „hier die Adori-Kasse genutzt werden soll, um Partikularinteressen
einzelner Aktionäre zu unterstützen, während die Kleinaktionäre in die Röhre gucken müssen“.

Schaut man sich die Details der Pläne näher an, erscheinen die Sorgen von Grabosch berechtigt: Bei einer Präsentation schlug die PDN als Kaufpreis 10 Euro pro Aktie vor. Der
Unternehmensberater Fiebach erwähnt in seinem Sanierungskonzept ebenfalls die 10 Euro, also knapp 20 DM, pro Aktie und schreibt weiter: „Ich schlage daher vor, bis zu 2,3
Millionen Aktien der Netcare zu erwerben“. Das Gesamtkapital von PDN liegt bei etwa elf Millionen Aktien. Bei einer Kaufsumme von umgerechnet rund 45 Millionen DM müsste
Adori also fast seine gesamte Kasse opfern, um nicht einmal ein Viertel der PDN- Anteile zu bekommen.

Vollendete Tatsachen


Der amerikanische PDN-Partne LCC zahlte im August 2000, als die Euphorie um die UMTS-Lizenzen noch groß war, für einen PDN-Anteil von 15 Prozent weitaus weniger,
nämlich 2,7 Millionen US-Dollar. Bei einem damaligen Dollarkurs von umgerechnet 2,17 DM sind dies knapp sechs Millionen DM oder 3,55 DM je Aktie. Grabosch hält zwar den
Telekommunikationsdienstleister PDN (70 Millionen Umsatz, 400 Mitarbeiter, Gewinn unbekannt) für ein solides Unternehmen, der vorgeschlagene Kaufpreis sei aber „zu hoch
und nicht fair“. Vier bis fünf Euro je Aktie könnten seiner Ansicht nach angemessen sein, sofern diesen Wert ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer in einem neuen Gutachten
bestätigt.

Trotzdem könnten ein neuer Vorstand und Aufsichtsrat vollendete Tatsachen schaffen und mit einfacher Mehrheit die Beschlussvorlage durchpauken. Zwar sieht das
Aktiengesetz eindeutig vor, dass Aufsichtsräte nicht die Interessen einzelner Gruppen, sondern aller Aktionäre zu vertreten haben. Sicher ist aber, dass in dem Kontrollgremium
die PDN-Manager die Mehrheit übernehmen. Ähnlich sieht es im Vorstand aus: Die beiden vorgeschlagenen Manager entstammen dem Dunstkreis von KCP. Und Knorr Capital
Partner hat eine Minderheitsbeteiligung an PDN von 15,8 Prozent.

Kornowski firmiert auf seiner Visitenkarte als Partner von KCP in Eschborn. Auf Fiebachs Visitenkarte ist die Anschrift von Netcare, aber eine E- MailAdresse von Knorr Capital.
Auf der Homepage von KCP darf sich der „Mitarbeiter“ Fiebach über Nachfolgeregelungen in deutschen Unternehmen ausbreiten. Knorr bezeichnet Fiebach auf Befragen der
SZ dagegen als Mitarbeiter von PDN.

Der Vorstandschef von KCP sagt, er habe das Zusammengehen von Adori mit der PDN unterstützt. Von einem Konzept, das vor einer Verschmelzung und einer
Hauptversammlung Fakten geschaffen werden sollen, wisse er allerdings nichts. Wenn das so wäre, „müsste ich dies wissen“, sagte er der SZ.

Aktionäre der Adori halten dies für wenig glaubwürdig: „Keil handelt im Auftrag von Knorr. Ich glaube nicht, dass Keil über die finanziellen Mittel verfügt, um die Adori-Pakete von
Lieven und Kreidl zu kaufen“, sagt einer aus dem Kreis der beteiligten Wagniskapitalgesellschaften. Sie verweisen darauf, dass Knorr für Keil gebürgt hat, um den Verkauf von
Lievens 22-Prozent-Paket zu unterstützen. Ist Keil also nur ein Strohmann von Knorr? Der KCP-Chef hält diesen Vorwurf für absurd.

Bei Adori engagierte Finanzinvestoren vermuten dagegen ein Überkreuzgeschäft: Der Erwerber der Adori-Aktien erzielt erst durch den Verkauf der PDN-Papiere die Mittel, um
den an die Herren Kreidl und Lieven geschuldeten Kaufpreis zu zahlen. Würde Knorr, so ihre Annahme, seine PDN- Aktien auf diese Weise abstoßen, hätte er vermutlich einen
zweistelligen Millionengewinn gemacht, der der Unternehmensbilanz von KCP und dem Aktienkurs gut tun würde.

Überkreuzgeschäft


Für das Überkreuzgeschäft spricht, dass Lieven nach eigenen Angaben noch immer auf sein Geld wartet. Nachdem am 18./19. Oktober der Ermächtigungsbeschluss des
Vorstands von Adori nicht durchkam, wurde sein Vertrag verlängert. Der nächste Zahlungstermin ist Anfang dieser Woche, also ausgerechnet dann, wenn die nächste
Aufsichtsratssitzung ansteht, auf der Weg weisende Beschlüsse gefällt werden könnten.

Sollten diese Befürchtungen zutreffen, hätten die Kleinaktionäre das Nachsehen: Immerhin liegt der Streubesitz bei rund 26 Prozent. Die Wagniskapitalgesellschaften
Plug-in-Equity, die Kapitalbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Versicherungswirtschaft, Brainpool und andere Investoren kommen auf einen Anteil von etwa 30 Prozent. Sie
hätten nach dem Transfer der Adori-Kasse nur noch Anteile an einem Unternehmen, das aus einem Börsenmantel besteht, ohne an der Transaktion der Kasse einen Euro
mitverdient zu haben. Wohin der Aktienkurs von Adori dann abstürzt, bedarf keiner großen Vorstellungskraft.
autsch .. jetzt gehts aber nach unten. also stimmt das in der süddeutschen doch ?!
Kursziel von adori dürfte unter 1 Euro liegen.
Mir tun die armen Aktionäre leid, wie hier auf Aktionärskosten sich Vorstände bereichern, dürfte einmalig sein.
Hoffentlich schaltet sich bald die Staatsanwaltschaft ein.

Vermutlich wurde dies von Thomas Knorr eingefädelt und dessen Geschäftspraktiken sind hinreichend bekannt.
Wenn bereits PDN investierte von einem fairen Preis von 4 Euro sprechen, dann kann sich jeder vorstellen, dass hier zum dreifachen des fairen Preises abgesahnt werden soll, und das auf Kosten der Kleinaktionäre.
Ich behaupte, wenn erstmal alle Kleinaktionäre diese Mitteilung verstanden haben, wird es zu einer regelrechten Verkaufspanik kommen.
Das kann ich Dir sagen. Weil viele Zocker davon ausgegangen sind, dass Adori bei gleichbleibender Aktienzahl mit PDN ein neues Betätigungsfeld erhält.
Das hätte sich in der Tat voll gerechnet und dann wäre Adori bei 4 oder 5 Euro fair bewertet gewesen.
Ich wußte es leider besser, weil ich das shares& more Heft von Knorr gelesen habe.
Ich glaube allerdings nicht, dass die Herren damit durchkommen.
Gruß CHW
de

Das war vor dem Artikel, langsam wird angefangen darüber nachzudenken.
@Mikalvb,

ich weiß. frage ist nur, ob ich verkaufe, denn irgendwie bin ich über den derzeitigen verlust nicht so richtig begeistert.
zudem kann sich das ganze ja immer noch als falsch rausstellen. wie bewerten denn andere das ?

grüße
@chw
wenn du das alles wusstest, warum warnst du dann jetzt erst?

der artikel aus der sz ist von gestern,d.h. die hohen umsätze und kurssteigerungen kamen zustande nach/trotz des artikels. warum? das lässt sich nicht einfach mit den zockern erklären. die wären längst wieder raus. die, die gestern gakauft haben sind aber nicht raus (siehe umsätze).

gestern war die ar-sitzung. viell ja auch deshalb die umsätze. diese woche die pk. warum sollte pdn das großartig ankündigen, wenn keine positiven nachrichten verkündet werden? wenn pdn mit dem aktientausch (und das scheint es ja zu werden) eine indirekte nm-notiz anstrebt, kann es nicht in ihrem interesse sein, das der kurs in sich zusammenfällt.

vielleicht ist der artikel ja nur bewußt lanciert - gerade in dieser woche (mit der pk) - um den kurs unten zu halten...

fragen über fragen...

also entweder da kommt n riesenbeschiss oder n riesendeal...

Gruß
alpine110

übrigens gerad ne menge sl ausgelöst worden
Nochmal einige Erläuterungen von mir:
1. über Adori weiß ich sehr wenig, nur Cash> Marktkapitalisierung, aber keine Chance auf Turnaround
2. über Knorr weiß ich fast alles- weil ich durch üble Machenschaften tierisch auf die Schnautze gefallen bin und mehr Geld verloren habe, als jemals zuvor mit einer anderen Aktie.
3. Knorr ist ein VC Unternehmen(falls dies jemand nicht wissen sollte)
4. Knorr bezeichnet PDN als seine beste Beteiligung
5. Knorr spricht noch im Frühjahr davon, dass PDN 500 Millionen DEM wert sei
6. Knorr besitzt 14% von PDN
7. die Zeichner des ersten KnorrFonds zeichnen PDN bei einer Bewertung von 200Millionen DEM.
8. für Knorr hängt alles vom erfolgreichen Börsengang von PDN ab.
9. der Markt nimmt keine IPOs an
10.zu dem Wert, den der Markt PDN zumißt, will man PDN nicht verscherbeln
11. jetzt kommt der Adori Deal
12. Adori und PDN haben nichts gemeinsam.
13. einziger Sinn dieser Aktion muß es sein, PDN zu Mondscheinpreisen an den Markt zu bringen
14. Vermutung: Vorstände von Adori erhalten einen zweistelligen Millionenbetrag unter der Hand um diesem Betrug zuzustimmen
15. die Adori Aktionäre müßen den ganzen Deal ausbaden.
16. dieser Deal wurde haarklein von Thomas Knorr ausgearbeitet
17. vor einer Woche gab es erst einen Talk auf der Knorr Homepage mit Herrn Dr. Straubinger.
ich halte dies für einen der schlimmsten und widerlichsten Betrugsversuche der letzten Jahre.
@CHW,

also verkaufen, solange es noch geht ?
was sagen die anderen dazu ?

grüße
@de22
habe meine soeben in Frankfurt weggehauen. Vielleicht war es ein Fehler, aber ich möchte nicht dabei sein, wenn es zu Panikverkäufen kommt. Sollte aber der Kurs nach Norden marschieren, werde ich wieder einsteigen. Erst mal nur beobachten

Gruß
WOchmann
Ich habe wenig Zweifel daran, dass die fakten des Artikels in der Süddeutschen weitestgehend stimmen.
Zuviel kann man sich mit ein wenig gesundem Menschenverstand zusammenreimen.
Warum sollte PDN an Adori Interesse haben, wo es so gar keine Gemeinsamkeiten gibt.
Adori ist nun ein reines Zockerpapier, was m.E. erhebliche Risiken bürgt.
Jemand der heiß auf solche Zockereien ist, kann sein Glück versuchen, ein konservativer Anleger sollte verkaufen.
neenee chw,

so einfach isses auch nicht. pdn würde über adori an die börsennotiz kommen, und das ist schliesslich auch ziel von knorr. zusätzlich cash + der verlustvortrag (pdn ist ja angeblich profitabel, also macht verlustvortrag sehr viel sinn): eigentlich müssten die unternehmen schlange stehen um adori zu übernehmen (hat was von ner mantelspekulation).

die verpflechtungen knorr/pdn/adori sind mir auch suspekt, aber sie könnten auch gerade dafür genutzt werden, diese `fusion` unter dach und fach zu bringen, so das kein aussenstehender (zb. anderes interessiertes unternehmen/investor) von den vorteilen profitiert bzw dazwischen kommt.

100% einleuchten tut mir die argumentation in der sz jedenfalls nicht: wo würde bei dem deal - wenn er denn so ablaufen würde, wie in sz beschrieben - der vorteil für pdn liegen? das muß mir mal jemand erklären. schließlich hätte keil dann 44% an wertlosen adori-aktien! oder?!

Gruß
alpine110
@alpine110
Es ist in der Tat sehr komplex und leider habe ich auch nicht unbegrenzt Zeit(muß auch etwas arbeiten)
Der Cash allein kann für PDN nicht ausschlaggebend gewesen sein.
Der eigentliche Clou scheint mir zu sein, dass auf Kosten der Adori Kleinaktionäre eine Kapitalerhöhung durchgeführt wird.
Über die Details kann ich auch nur spekulieren; in etwa stelle ich mir das so vor:
ausgangssituation:
Adori 10 Millionen Aktien 2Euro Kurs 25 Millionen Cash(bitte nicht an den genauen Zahlen festnageln)
PDN fairer Wert 30 Millionen Euro(damit ist man nicht zufrieden)

Fusion
Adori kauft für 45 Millionen DEM 25% von Adori
damit wird der Weg für eine Kapitalerhöhung 3:1 geebnet, sprich ich vermute, dass Adori 30 Millionen neue Aktien ausgeben wird.
In der Theorie würde sich der Firmnewert PDN/Adori dann bei gleichbleibendem Aktienkurs durch die vierfache Menge an Aktien auf 160.000.000 DEM erhöhen.
Problem fairer Wert liegt bei maximal der Hälfte.
Insofern dürfte bei Bekanntgabe der Details der Adorikurs stark unter Druck geraten.
Wie gesagt, alles noch VERMUTUNGEN

Gruß
CHW
Lock-up für die Altaktionäre von Adori läuft übrigens am Samstag (10.11.) ab, wenn ich mich nicht irre. Ein Tag später geht in Aachen und Regensburg der Karneval los, haha, wie passend. Ich denke, vorher wird auch das Statement von PDN nicht kommen.

Für mich hat der SZ-Artikel jedenfalls das Fass überlaufen lassen. Bin feige, bei Nacht und Nebel, per bluemax Direct-Trade für € 2.27 raus. Ein Krimi liest sich halt doch angenehmer, wenn man nicht selbst betroffen ist.

In diesem Sinne gespannt, wie die Story endet, und wer Täter und wer Opfer sein wird

Sauerbier
nö, lock-up frist ist am 10.11.2000 (letztes jahr!!!) abgelaufen.
von daher keine (zusätzliche) gefahr...

meine email an netcare (info@netcare-ag.com) ist übrigens zurückgekommen. weiß jemand die richtige adresse (stand so auf der hp)??
@alpine110
Habe leider den IPO-Prospekt nicht zur Hand, meine aber, mich zu erinnern, daß die WiWo und andere in ihren Kommentaren, jedenfalls für Kreidl und Lieven, von 18 Monaten Haltefrist berichteten.

Die sechs Monate wahren wahrscheinlich für F&F.

Sauerbier
kann sein, aber lieven&co geben ja sowieso ab!



hmmm... hier noch was aus der "Die Telebörse", 18.10.2001

widerspricht irgendwie der sz-darstellung...


Endlich ein Erfolg

Thomas Knorr atmet tief durch. Der Vorstand und Gründer von Knorr Capital Partner, einer Venture-Capital-Gesellschaft aus München, hat den ersten Börsengang im laufenden Jahr unter Dach und Fach gebracht. Der Weg dahin war ungewöhnlich: Die Beteiligung Plan + Design Netcare (PDN) aus Nürnberg erwarb 4 Prozent der am Neuen Markt notierten Adori. Im zweiten Schritt soll das bisherige Geschäft von Adori beendet werden, damit PDN in den vorhandenen Börsenmantel schlüpfen kann. Über diesen indirekten Weg wurde der lange avisierte Börsengang möglich. Und das ist gut für Knorr, der 15,8 Prozent an PDN hält und das Paket auf einen Wert von 40 Millionen Euro taxiert. Die im Smax notierte VC-Gesellschaft benötigt dringend Beteiligungen, die börsennotiert sind: Der Grund: Nur dann ist der Wert von Knorr für Fondsmanager und Analysten nachvollziehbar. Daran krankt das 73 Unternehmen umfassende Knorr-Portfolio. Zwar versichert Knorr, dass seine Beteiligungen derzeit rund 150 Millionen Euro wert sind. Die Börse aber billigt dem Unternehmen nur einen Wert von 56 Millionen Euro zu. "Wir sind krass unterbewertet", schimpft Knorr. In Anbetracht des aufwändigen Beteiligungsprozesses und der Erfahrung des Managements könnte der VC-Experte durchaus Recht haben. Aber: Auf der Aktie lastet die Angst der Börsianer, dass Knorr zum Jahresende noch Sonderabschreibungen vornehmen könnte. Doch danach sieht es nach Telebörse-Informationen derzeit nicht aus. Im dritten Quartal dürfte Knorr weitere Erträge erzielt haben. Darüber hinaus soll ein weiterer Börsengang aus dem Biotech-Bereich für Transparenz im Portfolio sorgen. Die Münchner wollen in einer separaten Beteiligungsholding die Anteile von 13 Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen zusammenfassen und dann an die Börse bringen.
@alpine110

Dreh und Angelpunkt der Story ist die Bewertung von PDN. Knorr meint, dem Markt erzählen zu müssen, PDN sei über 240 Mio Euro wert (taxt seine 15,8% auf 40 Mio). Man weiß aber so gut wie nichts über den Gang der Geschäfte bei PDN, wir wissen aber das man "schwarze Zahlen" schreibe. (Nebenbemerkung: Excel, Format, Zellen, Schrift, Farbe: Schwarz macht auch schwarze Zahlen.) Interessanter wird es, wenn man sich die Bewrtung im Vergleich einiger NM unternehmen ansieht:

T-Online International AG 5.351,00
BIPOP-CARIRE S.p.A. 3.522,99
Qiagen N.V. 2.841,15
MEDION AG 1.945,77
BB Biotech AG 1.904,86
AIXTRON AG 1.356,24
Thiel Logistik AG 1.347,44
comdirect bank AG 1.284,17
MobilCom AG 940,28
Singulus Technologies AG 881,54
DAB bank AG 811,38
Broadvision Inc. 709,92
SAP Systems Integration AG 704,19
IM Internationalmedia AG 624,00
Consors Discount-Broker AG 553,97
FJA AG 413,10
Nordex AG 385,17
GENMAB AS 380,84
Evotec OAI AG 374,73
AT & S Austria Technologie & Systemtechnik AG 368,20
Teleplan International N.V. 362,54
Kontron embedded computers AG 335,76
Suess MicroTec AG 333,79
LION bioscience AG 332,88
EM.TV & Merchandising AG 326,45
Pfeiffer Vacuum Technology AG 285,66
Gericom AG 280,68
Balda AG 279,06
Dialog Semiconductor PLC 274,11
GRENKELEASING AG 267,77
Rhein Biotech N.V. 266,89
ELMOS Semiconductor AG 260,55
Micronas Semiconductor Holding AG 258,14
MediGene AG, Gesellschaft fuer molekularbiologische Kardiologie und Onkologie 243,32
BB Medtech AG 240,00
GPC Biotech AG 235,38
Lambda Physik AG 229,09
IDS Scheer AG 228,74
Plambeck Neue Energien AG 228,15
Umweltkontor Renewable Energy AG 224,64
WEB.DE AG 219,64
VIVA Media AG 218,85
STEAG HamaTech AG 213,00
D. Logistics AG 212,97
Energiekontor AG 205,09
MAXDATA AG 200,10
Eurofins Scientific S.A. 199,26
Sanochemia Pharmazeutica AG 198,24
MorphoSys AG 194,48
Kretztechnik AG 192,50
Funkwerk AG 189,74
INTERSHOP Communications AG 189,61
COMROAD AG 186,74
Highlight Communications AG 179,08
Lycos Europe N.V. 176,03
United Internet AG 175,71
ce CONSUMER ELECTRONIC AG 172,51
PIXELPARK AG 171,97
Pankl Racing Systems AG 170,72
IN-motion AG movie & TV productions 164,27
ADVA AG Optical Networking 155,92
JUMPtec Industrielle Computertechnik AG 153,32
Bertrandt AG 149,74
TV-Loonland AG 142,10
Bechtle AG 140,39
QSC AG 139,37
farmatic biotech energy ag 128,17
Dicom Group PLC 122,67
SCM Microsystems Inc. 120,63


So! In dieser Liga der Nemax 50 Werte bewertungsmäßig soll PDN also vom Start weg mitspielen, ohne jemals vom Markt getestet worden zu sein? Das ist natürlich Knorrs Traum, die Bewertungen des Jahres 2000 noch mal durch die Hintertüre einzuführen. Sicher ist nur: So, wie das bisher angelaufen ist, wird das ein Kursdebakel geben. Mir ist das ja egal.

Gruß
Melmaq
@melmaq

ich persönlich halte das auch für reichlich ambitioniert, aber wenn es sauber läuft und pdn `vernünftig` in den `mantel` adori eingebracht wird, dann wird es zunächst für adori-aktionäre ein kursfeuerwerk geben. knorr wird es sich nicht leisten können seine `wertvollste` beteiligung als flop zu bringen. er wird dafür sorgen, das das vernünftig abläuft (m.m.nach nicht auf kosten der adori-aktionäre - davon hat er nix!)!

wie dann schlußendlich die bewertung von pdn durch den markt aussieht, das steht zugegebenermaßen auf einem anderen blatt...

Gruß
alpine110
@alpine110
"knorr wird es sich nicht leisten können seine `wertvollste` beteiligung als flop zu bringen"
Vielleicht erinnerst Du Dich an die Top-Beteiligung von KCP namens Beans. Die sollten letztes Jahr an den neuen Markt gehen und waren aus Sicht von KCP der Hoffnungsträger schlechthin. Und was ist daraus geworden? Insolvenzverfahren! Ich denke, dass das Argument "was Knorr sich nicht leisten kann" schon lange keines mehr ist. Ein Unternehmen kann es sich auch nicht leisten, eine Fusion als 100%ig sicher bekannt zu geben, um später eingestehen zu müssen, dasss diese Fusion doch nicht zustande kommt.
Bei KCP lebt man nun frei nach dem Motto "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz...".

@Midas2000
Wie ist Deine Meinung zum Artikel aus der Süddeutschen. Hast Du neue Infos aus der KCP-IR?

@Buskar
Macht es eigentlich noch Spaß, in der IR eines Unternehmens zu arbeiten, das ständig neue Überraschungen parat hat.

@all
Ist schon interessant, dass sich die Kurse von KCP und TFG stark annähern. Der Vorsprung den KCP durch seine Durchhalteparolen und Fehlinformationen hatte, bricht in sich zusammen. Im Sommer war der Kurs von KCP noch doppelt so hoch wie der von TFG.
Gruß JTKirk
@ jtkirk

noch nicht ausgeschlafen? kursvergleiche sind vielleicht sinnvoll, wenn die aktienanzahl identisch ist. ist sie aber nicht. schau lieber auf die marktkapitalisierung.

soffi
@soffi
Schön , dass Du mir mal etwas neues erzählst....
Mir ging es nicht darum, Unternehmenswerte zu vergleichen (was übrigens bei sehr unterschiedlichen Beteiligungsportfoios nicht so einfach möglich ist), sondern darum, die Entwicklung der beiden Aktien der letzten Monate aufzuzeigen. Interessant ist bei diesem Vergleich, dass TFG massiv (wenn auch evtl. nicht ausreichend) abgeschrieben hat und KCP nur einen Bruchteil. Es zeigt sich, dass die KCP-Strategie der Informationsverdeckung anfangs erfolgreich war. Das Blatt hat sich nun gewendet. Das ist ein Paradebeispiel für den Einfluss marktpsychologischen Effekte auf Börsenkurse.
Die meisten Leute diskutieren jedoch lieber über Charts & Fundamentals. Die Beachtung der Marktpsychologie kommt häufig zu kurz. Daher mein Beispiel.
Aber wenn Du mir Nachhilfe in der Unternehmensbewertung und deren Implikationen auf die Aktienkurse geben möchtest, können wir uns gerne zusammen setzen.
:-)
Gruß
JTKIRK
@jtkirk,

du hast absolut recht (soffi auch, man sollte die Marktkap. als Maßstab wählen), was die Psychologie angeht. Über die Knorr Aktie könnte man ein Lehrbuch schreiben. Vielleicht mache ich das mal. "Rise and fall of the Munich Empire"

Gruß
Melmaq
@ jtkirk

ach so.

diese deutungsmöglichkeit deines postings ist meiner wahrnehmung verschlossen geblieben - wahrscheinlich war ich noch nicht ganz ausgeschlafen. ;)

legt man die charts der beiden aktien für die letzten 6 monate einmal übereinander, erkennt man allerdings einen recht ähnlichen verlauf. im juni war tfg relativ besser im juli knorr. das wars im großen mit den unterschieden.

bemerkenswert ist, dass der markt die wertberichtigungen auf die portfolios der VCG selbst vornimmt; auch wenn die betreffenden VCG diese wertberichtigungen nicht vorgenommen haben. bestes beispiel ist knorr. ob nun der markt oder knorr recht hat, werden die nächsten 1-3 jahre zeigen.

bei tfg hat die bekanntgabe der brutalen abschreibung den kurs jedenfalls in keinster weise gedrückt. war eh alles schon eingepreist. genau wie bei knorr. deshalb verstehe ich nicht ganz, warum knorr keine wertberichtigungen vornimmt. auch wenn er es vielleicht nicht muss. darstellen ließe sich das allemal. die dadurch logischerweise höheren gewinne der zukunft würden es ihm danken. und der markt wohl auch. wie gesagt: der markt hat die wertberichtigungen schon vorgenommen, wie der kurs deutlich zeigt. nur knorr noch nicht. warum? kann man so eitel sein? oder kann man im vc-geschäft so kurzfristig denken?

vielleicht liegt´s ja doch an den banken.

soffi
ratlos
Adoris online-shops sind zur Zeit offline, was auch immer das heissen mag.
Hat eigentlich keiner gemerkt, wie gigantisch knorr capital gestiegen ist?
Zwei Tage hintereinander Tagessieger im SMAX mit wirklich beachtlichen Prozenten.

Das dürfte auch als Vorbote hier gelten.

Gaaanz ruhig bleiben und abwarten.
PDN hat inzwischen 22% von Adori übernommen, entweder
von kreidl oder lieven, die je 22 % von adori halten.
Wenn nun auch noch die anderen 22 % an PDN übergehen,
und PDN/Knorr Leute das Management übernehmen, ist doch
wohl die entscheidende Frage: für wieviel Cash- das Ziel
der Begierde neben der Notierung- wird ca. 25 % von PDN gekauft?
Und somit eine Bewertung für den 14 % PDN Anteil, den
Knorr hält, zustande kommt.
ich kann mir nicht vorstellen, dass die restlichen 56 %
der alten Adori- Aktionäre es zulassen, dass der 25 %PDN
Anteil zu einem zu hohen Preis eingekauft wird und die
gesamte Liquidität abgesaugt wird. Nach dem negativen
SZ Artikel kann sich PDN/ Knorr keinen weiteren Eklat
leisten.
Adori ist im Moment wert: Cash + Notierung, also 53 Mio DM ++
d.h. ca. 2,5 bis 3,0 Euro/Aktie, wenn kein weiteres Geld verbrannt wird.
Was ist PDN wert ? Wenn Adori sein Cash gegen PDN Anteile tauscht,
muss es schon ein sehr guter Deal für Adori sein.
Wenn ich Vorstand der Adori wäre, müssten schon 50 % der
PDN Anteile rauskommen. PDN bekommt nicht ohne weiteres eine
bessere Bewertung bei einem IPO, wenn es überhaupt derzeit jemand durchzieht.
Wenn es so einfach wäre, hätte KNORR schon längst den IPO eingeleitet.
Bei deren Verbindungen zur Finanzwelt ! Adori kann, PDN muss was machen!!
Wenn UMTS nicht so einschlägt wie erhofft, wird PDN nicht teurer sondern billiger !!
PDN will gegen den Urheber des Artikels in der Süddeutschen Zeitung vom 7.11.2001, Herrn Thomas Öchsner, juristisch vorgehen. Ist das schon geschehen ? Was wird ihm vorgeworfen ? Wenn nicht, könnte man ja glauben, das stimmt doch, was Öchsner schreibt: und das wäre ja unglaublich und würde enorm negative Folgen für PDN/Adori/Knorr haben. Also muss man gegen Öchsner vorgehen , oder ??!!
Der Adori- Kurs, 1,83, steht auf der Stelle, trotz PDN Beteuerung, man wolle insbesondere die Kleinaktionär von Adori nicht benachteiligen beim PDN/Adori Deal, die positiven Auswirkungen seien bereits am Kurs der Adori Aktie deutlich zu sehen. Sind denn hier nur Dilettanten am Werk ?
@entertime,

am Tag vor der Übernahme-Adhoc stand Adori bei 1,40 Euro, wenn ich mich richtig erinnere.
Das sind immerhin 30 % Kursplus, was man durchaus als positive Auswirkung auf den Kurs bezeichnen kann.
@ midas2000

der SZ Artikel kann doch nicht so im Raum stehen bleiben! Die ungeheuerlichen Vorwürfe müssten doch ausgeräumt werden,
da du scheinbar gut informiert bist:

wie kann Knorr im Interview behaupten, 51 % von adori seien schon sicher ( übernommen oder was ?), sind die Adori Aktienkäufe durch Knorr Bürgschaften finanziert ? Hat der neue Adori-AR (PDN Leute) nun den neuen Vorstand bestellt ( Fiebach, Kornowski ), der dann beauftragt wird PDN Anteile ( und wieviel für wieviel vom Adori Cash ) zu kaufen ?

Wie kann man denn diesen Deal gross als den Mega Cold-IPO der Öffentlichkeit bekanntgeben, Adori aber am 26.11.2001 selbst sagt, die Zukunft sei noch vollkommen unsicher, also doch keine Entscheidungen gefallen ?

Wenn PDN wirklich eine so Klasse Firma ist, verstehe ich nicht, dass sie sich auf so ein gewagtes Spiel mit dem Feuer einlassen. Wenn deren Umsatz- und Ergebnis- Prognosen nur einigermassen stimmen, haben die doch das garnicht nötig, sind denn die von allen guten Geistern verlassen ?Wenn der SZ Artikel stimmt, ist ihr Image doch in der Finanzwelt trotz guter Zahlen erledigt. Ich kann deshalb nicht verstehen, warum sich PDN und/oder Knorr nicht vehement zur Wehr setzen.

"man überlege Schritte gegen die Urheber des Artikels " ist doch wohl ein Witz, als Gegegenreaktion.
Hast du eine vernünftige Erklärung ??
@all

nun ist der adori/pdn/knorr deal, wie vorauszusehen, geplatzt. grosspurig hatte t. knorr erklärt, wir ( gemeint war pdn und knorr ) haben sicher mehr als 51 %. nun stellt sich auf der hv von adori raus, dass die pdn leute die aktien nicht bezahlen konnten. klar, sie wollten an die adori kasse ran und damit teure pdn anteile reindrücken. wie hätten sie sonst das geld dazu gehabt. die sz hatte vollkommen recht mit ihren behauptungen, der raubzug hat nicht geklappt. wieder eine riesenschlappe für knorr. pdn wird sich bald von knorr distanzieren.
siehe auch #19 von alpine.

entertime


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