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lasst nicht locker macht weiter.....fordert das was euch zusteht.. basta..




DIE LÖSUNG

Wenn was nicht klappt,
dann wird vor allem mal nicht berappt.
Wir setzen frisch und munter
die Löhne, die Löhne herunter -
immer runter!
Wir haben bis über die Ohren
bei unsern Geschäften verloren...
Unser Geld ist in allen Welten:
Kapital und Zinsen und Zubehör.
So lassen wir denn unser großes Malheur
nur einen, nur einen entgelten:
Den, der sich nicht mehr wehren kann.
Den Angestellten, den Arbeitsmann;
den Hund, den Moskau verhetzte,
dem nehmen wir nun das Letzte.
Arbeiterblut muß man keltern.
Wir sparen an den Gehältern -
immer runter!
Unsre Inserate sind nur noch ein Hohn.
Was braucht denn auch die deutsche Nation
sich Hemden und Stiefel zu kaufen?
Soll sie doch barfuß laufen!
Wir haben im Schädel nur ein Wort:
Export! Export!
Was braucht ihr eigenen Hausstand?
Unsre Kunden wohnen im Ausland!
Für euch gibts keine Waren.
Für euch heißts: sparen! sparen!
Nicht wahr, ein richtiger Kapitalist
hat verdient, als es gut gegangen ist.
Er hat einen guten Magen.
Wir mußten das Risiko tragen...
Wir geben das Risiko traurig und schlapp
inzwischen in der Garderobe ab.

Was macht man mit Arbeitermasen?
Entlassen! Entlassen! Entlassen!
Wir haben die Lösung gefunden:
Krieg den eigenen Kunden!
Dieweil der deutsche Kapitalist
Gemüt hat und Exportkaufmann ist.
Wußten Sie das nicht schon früher -?
Gott segne die Wirtschaftsführer!



Was für ein Ende soll die Ausbeutung der Erde in all den künftigen Jahrhunderten noch finden? Bis wohin soll unsere Habgier noch vordringen?
(Plinius d. Ä., röm. Philosoph, 23-79 n.Chr.)
Wenn Soldaten als "potentielle Mörder" beschimpft werden dürfen, dann auch die Gewerkschaften als reale Volksschädlinge.....6,5 % mehr Lohn....mehr als dreist....
Cortez,
du kommst mir vor wie die Japaner, die im Wald versteckt immer noch auf das Ende des 2. Weltkriegs warten.
Ich halte 6,5 % für viel zu wenig.
10 % und sogar noch einiges mehr sind angemessen.

Diejenigen Arbeitgeber, die das nicht bezahlen können, sollen sich doch bitteschön an den Kanzler wenden.
Der wirds schon richten.
Wo er doch auf solche Gelegenheiten, publikumswirksame zur Schau Stellung als edler Retter, nur wartet.
Also, gebt ihm doch die Gelegenheiten dazu!
http://dpa.azm.zet.net/tickeriptc-hfk-20020129-7-dpa_1536422…

Metall-Arbeitgeber warnen vor Stellenabbau
Berlin (dpa) - Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie haben einen Stellenabbau angedroht, falls die IG Metall in der neuen Tarifrunde hohe
Lohnsteigerungen durchsetzt. Alles, was über die Produktivitätssteigerung von ein bis zwei Prozent hinausgehe, führe zu Beschäftigungsabbau oder Inflation.
Das sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, der «Berliner Zeitung». Er sprach von einem Überhang von 140 0000
Stellen. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn.

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Ja wie denn? Ich denke die suchen Arbeitskräfte und bekommen keine. Nichtmal Ungelernte und gering Qualifizierte. Und jetzt haben sie wieder zuviele. Oder was? Greencard und Zuwanderung ist aber nötig?

Wen wollen die denn mit einer Drohung erschrecken? Stellenabbau gibts doch mit oder ohne Lohnerhöhung.
Demnächst drohen die auch noch damit, daß bei zu hohen Lohnsteigerungen der Osterhase nicht mehr kommt.
Ein Gesamtpaket von 5 % wäre nicht ungerechtfertigt. Dies kann sich ja zusammensetzen aus einer 2 % Lohnsteigerung und einer Einmalzahlung von 3% o.ä.
Die Unternehmen haben gut verdient. Einige vielleicht nicht national, aber hier muß man ach mal global denken.


Gruß GjT
Je höher die Löhne sind, desto größer sind die Anforderungen an den Arbeitnehmer, der diese Löhne erwirtschaften kann. Je höher die Löhne, desto mehr Menschen sind nicht mehr leistungsfähig genug, um noch eine Stelle zu finden, werden also arbeitslos, und desto weniger Arbeitnehmer stehen noch zur Verfügung, die anforderungsstarken Stellen zu besetzen, desto mehr Stellen drohen also, unbesetzt zu bleiben. Ist die Spreizung zwischen niedrigen und hohen Löhnen groß, können sehr viele Stellen besetzt werden. Ist sie, wie in Deutschland, sehr niedrig, bestimmen die Mindestlöhne, wieviele Stellen vorhanden sind. Je höher das Lohnniveau in Deutschland, desto größer wird gleichzeitig der Mangel an qualifizierten Arbeitnehmern und die Zahl der Arbeitslosen.
Naja. Ist ja vielleicht nicht ganz falsch. Ganz richtig ist es aber auch nicht. Da gibt es doch noch dutzende von Aspekten, die da auch noch mitwirken.
Und diesen zwingenden kausalen Zusammenhang zwischen Lohn/Gehalt und zugehöriger Arbeit kann ich in weiten Teilen überhaupt nicht sehen. Kein Mensch kann mir weismachen, daß ein Vorstandsvorsitzender eines großen Konzerns für 20 Millionen Euro/a arbeitet, während die Arbeit zwei Etagen tiefer nur noch 100 000 Euro wert sein soll. Erzähl mir niemand etwas von Verantwortung oder so nen Käse als Berechtigung dafür.

Deiner Argumentation halte ich mal kurz und schmerzlos gegenüber:
Ob ein Unternehmen "hohe" oder "niedrige" Löhne/Gehälter bezahlen kann, hängt davon ab, zu welchen Konditionen es seine Produkte/Dienstleistungen absetzen kann. Es kommt darauf an, ob Nachfrage besteht und ob diese Nachfrage befriedigt werden kann. Wenn ein Unternehmen keine Kunden hat, kann es gar keine Löhne zahlen, sondern zumachen. Und der Preis ist dabei _nur eine_ Variable und auch nicht die wichtigste. Der muß nicht unbedingt steigen bei höheren Löhnen und für höhere Inflationsraten sorgen. Qualität, Service, Verfügbarkeit etc. etc. der Produkte/Dienstleistungen sind ebenfalls von großer Bedeutung. Und da siehts bei vielen Firmen zappenduster aus. Beispiel: Reklamier mal bei der Telekom/T-Online/T-Mobil eine falsche Abrechnung oder sonstige Fehler. Ohne gutes Nervenkostüm/Rechtschutzversicherung bist du da zum Scheitern verurteilt.

Wie siehts aus bei schlechter Auftragslage? Ich sags dir. Zuerst wird bei so "unproduktiven" Abteilungen wie Forschung/Entwicklung, Service, Verwaltung etc. eingespart. Und alle Mitarbeiter, die nicht gebraucht werden, für einen auf den allerengsten Kernbereich zurechtgestutzten "Notbetrieb" werden rausgeschmissen. Ich behaupte mal, daß diese "Freigesetzten" auch nicht den ganzen Tag geschlafen haben, als sie noch einen Job hatten. Mit ihnen wird also jede Menge Know How und Substanz aus dem Unternehmen entfernt, was selbstverständlich erst sehr viel später auffällt (und manchem, der sich wundert, warum alles den Bach hinunter geht, vielleicht gar nicht).
Soviel zur angedrohten Entlassung der Arbeitgeber. Wem sie damit einen Gefallen tun und wem nicht, wird die Zukunft zeigen. Anscheinend glauben die, sie können es so machen: einen Mitarbeiter, der 150 000 Euro kostet rauswerfen und dann zu Schröder gehen, sich eine Erlaubnis für eine Greencard geben lassen, und einen Mitarbeiter für 75 000 Euro aus Rumänien holen.
Das Problem ist die Pauschalisierung: während Porsche locker 10% mehr zahlen kann, geht Opel daran kaputt. Besser wäre Basiserhöhung plus Gewinnbeteiligung!
Wal wal
darauf können sich die meisten Arbeitgeber nicht einlassen, denn dann müßten viele hohe Gewinnbeteiligungen auszahlen.

:-)
Hallo for4zim,

auch ich möchte zumindest Deinem ersten Satz in #7 widersprechen. Nicht die Höhe des Lohnes oder Gehaltes bestimmt die Anforderungen an den Arbeitnehmer, sondern meiner Meinung nach der Arbeitsplatz selber.

Einmal angenommen, mein Arbeitsplatz kostet 100000 € und meinem Arbeitgeber gelingt es (um beim obigen Beispiel zu bleiben), einen Rumänen zu finden, der diese Arbeit für 50000€ macht, dann ist die Anforderung an den Arbeitsplatz immer noch die gleiche (oder aber ich war dafür völlig überqualifiziert), nur jetzt macht mein Arbeitgeber einen wesentlich größeren Reibach.

Hat der Rumäne die gleichen Qualifikationen wie ich, dann haben wir allerdings ein Problem, dann ist mein Gehalt zu hoch. ABER: für den Rumänen ist selbst das halbe Gehalt noch ein "tolles Ding", verglichen mit seinen gewohnten Bedingungen. Aus meiner früheren Firma kenne ich noch viele Jugoslawen, die für relativ geringes Geld arbeiteten. Diese lebten hier in Deutschland in regelrechten Rattenlöchern und denkbar erbärmlichen sonstigen Verhältnissen. So konnten sie immer noch ein paar Mark sparen, die sie dann in ihr Heimatland zu ihren Familien transferierten. Nach ca. 10 Jahren hatte sich dann für die dortigen Verhältnisse soviel Kapital angesammelt, daß sie nach ihren eigenen Aussagen sich dort damit zur Ruhe setzen konnten.

Müßten sie hier mit ihren Familien in einigermaßen zivilen Verhätnissen leben, könnten bezw. würden sie für das Geld nicht arbeiten.

Das kennen wir ja auch für verschiedene Länder in Deutschland: Im Münchener Raum beispielsweise ist das Leben und die Miete erheblich teurer als in anderen Ecken.

Sollten hier z. B. die Mieten deutlich sinken, Lebenshaltungskosten und Benzin deutlich billiger werden, dann könnten auch die Löhne weniger stark steigen oder evntuell sogar wieder sinken.

micska
Hallo noch einmal,

den Titel des threads berücksichtigend, muß ich noch hinzufügen, daß Gewerkschaften mit ihrer Scheinheiligkeit, die Arbeitnehmer zu vertreten, für mich ein rotes Tuch darstellen.

micska


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