EINBECKER BRAUHAUS AG - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.05.02 15:19:44 von
neuester Beitrag 18.05.02 18:29:04 von


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18.05.02 15:19:44
Es ist recht schierig, an Infos zur Einbecker zu kommen.
Auch haben sie keine Möglcihkeit, den GB online einzusehen.

Wer kann Erfahrungen zur Einbecker schildern? Hält jemand Aktie der Einecker AG?

Die Vorstände scheinen gut qualifiziert zu sein. Der Sprecher ist Diplom-Braumeister sowie Diplom-Betriebswirt!


Unternehmenszahlen:
Mitarbeiter 2001: 186 + 17 Auszubildende
Absatz 2001: ca. 600.000 hL
Umsatz 2001: ca. 41 Mio. €
Stammkapital: ca. 5,5 Mio. €

Einbecker Brauhaus AG - WKN 605800


Die Einbecker Brauhaus AG - Produkte
Produktprogramm Einbecker Brauhaus AG
Einbecker Brauherren Premium Pils - Einbecker Brauherren Alkoholfrei - Einbecker Pilsener Premium - Einbecker Dunkel - Einbecker Ur-Bock Hell und Dunkel - Einbecker Mai-Ur-Bock - Einbecker Diät-Pils


Produktprogramm Göttinger Brauhaus AG
Göttinger Pilsener - Göttinger Edel-Pils

Produktprogramm Martini Brauerei Kassel
Martini Meister-Pilsener - Martini Edel-Pils - Martini Heller Urtyp - Martini Weissbier: Hefe Hell und Dunkel, Kristallklar - Martini Leichte Weisse - Martini Winterbier - Martini Schwarzbier - Martinator
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18.05.02 15:23:41
"Martinator" :laugh:
klingt nach Schädelweh
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18.05.02 16:06:48
Tendenziell "Finger weg", obwohl das Bier gut schmeckt...:)
Der jüngste Kursanstieg von 16,75 auf 18,00 dürfte auf einen Artikel in der telebörse-Printausgabe zurückzuführen sein.

Großaktionär ist m.W. noch immer die Kölner Vermögensverwaltung Ender&Partner, die vor vielen Jahren auch schon einmal Kolb&Schüle-Großaktionär gewesen ist. AR-Vorsitzender der Einbecker Brauhaus AG ist Reinhard Ender.

Das wäre noch nicht weiter anrüchig, doch ist Ender&Partner in der Vermögensverwalter-Branche nicht ganz unumstritten, wie nachfolgender Artikel aus dam Manager Magazin 2/2002 zeigt (www.manager-magazin.de):

Bankräuber in Nadelstreifen (5)
Von Jonas Hetzer und Dietmar Palan

Vertrauen missbrauchen

Diskret geht es im Finanzgewerbe zu. So diskret, dass die Banken den Kunden nur höchst ungern sagen, was mit ihrem Geld geschieht.

So haben manche Geldhäuser über viele Jahre einen Teil ihrer Provisionen an Vermögensverwalter abgegeben, mit denen sie zusammenarbeiten. Eine anrüchige Praxis, weil diese so genannten Kick-back-Vereinbarungen den Vermögensverwalter dazu verleiten können, möglichst viele gebührenträchtige Orders auszuführen - unabhängig davon, ob die Transaktionen wirklich Sinn haben.

Das Schweigen fand erst ein Ende, als der Kölner Vermögensverwalter Ender & Partner Mandanten mit gewagten Termingeschäften um mehrere 100.000 Euro brachte.

Nun gab die Firma gegenüber den Anwälten der Geschädigten zu, dass ihr die WestLB seit Anfang der 90er Jahre Kick-backs zahlt.


Der Bundesgerichtshof (BGH) reagierte harsch. Weil die Düsseldorfer Staatsbank ihren Kunden diese Vereinbarung verschwiegen hatte, droht die WestLB nun auf dem Schaden sitzen zu bleiben, den die Kölner Zocker angerichtet haben.

Es ist gar nicht so selten, dass Banken mit freien Vermögensverwaltern oder Finanzvertrieben auf Kosten der Kunden paktieren. "Die Geldkonzerne ermöglichen es mit ihrem guten Namen vielfach erst, dass Anleger abgezockt werden", urteilt der Düsseldorfer Rechtsanwalt Jens Graf, der Mandanten aus dem Umkreis von Ender & Partner vertritt: "Viele Banken lassen ihre Klientel ins offene Messer laufen."

Gigantische Ausmaße erreichte die Kooperation zwischen Banken und Vertriebsfirmen während des Immobilienbooms in der Zeit nach der Wiedervereinigung.

Rund 300.000 Wohnungen schlugen unseriöse Immobilienverkäufer damals los. Stets lag der Preis über dem Wert der Wohnung. Und fast immer finanzierten seriöse Adressen die Objekte: Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank und in 108.000 Fällen die Hypobank.

Mit dem Schaden wollen die Konzerne nichts zu tun haben. Dass die meisten Wohnungskäufe wegen überzogener Preise und exorbitanter Kosten nur Verluste bringen würden - das wollen sie nicht gewusst haben.

Vor Gericht kamen die Banken mit diesem Argument bislang fast immer durch. Allein die HypoVereinsbank, Rechtsnachfolgerin der Hypobank, hat über 180 Prozesse - teils vorläufig, teils endgültig - gewonnen.

Zumindest für den Münchener Geldriesen wird das künftig schwieriger. Die Anlegeranwälte haben zwischenzeitlich ordnerweise Material zusammengetragen, das belegt, wie eng die Zusammenarbeit von Hypobank und Vertrieben tatsächlich war.

"Die Bank wusste Bescheid, dass die Immobilien zu teuer waren, und hat dieses Wissen für sich behalten", so der Münchener Kapitalanlagerechtler Wilhelm Lachmair, Anwalt mehrerer Hypobank-Geschädigter.

Mit dieser Erkenntnis stellt sich die Rechtslage ganz anders dar: Sobald eine Bank weiß, dass sich ein Anleger auf ein Verlustgeschäft einlässt, muss sie ihn warnen. Tut sie es nicht, haftet sie für den Schaden.

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18.05.02 18:29:04
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bei gsc-research gibt`s einen HV-Bericht -> www.gsc-research.de
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