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R.Koch Institut: zentrale Infostelle zu Biowaffen . Tel.: 0 18 88 - 754 34 30 - 500 Beiträge pro Seite



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Das RKI hat eine zentrale Informationsstelle zu Biowaffen eingerichtet. Tel.: 0 18 88 / 7 54 34 30.

Quelle:
Ärztezeitung, aktualisiert:06.09.2002
http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/10/15/184a1004.asp
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REGIO-PRESS-MEDIEN:

Schluckimpfung wirkt gegen Pocken

Medikament übertrifft Pocken-Impfstoff Cidofovir - Sicherheitstest am Menschen stehen noch aus


US-Forscher haben die erste Schluckimpfung gegen Pocken entwickelt. Der Impfstoff ist laut Angaben der Entwickler100 mal effektiver als der bestehende Pocken-Impfstoff Cidofovir. Das Medikament, das vom Veterans Affairs San Diego Healthcare System (VASDHS) http://www.va.gov und der University of California in San Diego http://www.ucsd.edu entwickelt wurde, muss noch zusätzlichen Tierversuchen und Sicherheitstests am Menschen unterzogen werden. Es wurde heute, Mittwoch, auf der 15th International Conference on Antiviral Research in Prag vorgestellt.

http://www.regio-press-medien.de/pocken.htm

Im Laborversuch blockierte das Medikament mit der Abkürzung HDP-CDV (Hexadecyloxypropyl-Cidofovir) die Aktivität des Pockenvirus in menschlichen Zellen, erklärte Karl Y. Hostetler vom VASDHS. Im Tierversuch überlebten mit Kuhpocken infizierte Mäuse nach der Verabreichung des Medikaments von fünf Tagen. Der Virengehalt in den Lungen der infizierten Tiere reduzierte sich in den beinahe nicht detektierbaren Bereich. Bei einer intravenösen Verabreichung einer vergleichbaren Menge an Cidofovir verringerte sich die Virenzahl nicht. Die Substanz ist eine Weiterentwicklung des Pocken-Impfstoffes Cidofovir. "Der Nachteil von Cidofovir ist seine schlechte orale Bioverfügbarkeit. Es kann nur intravenös verabreicht werden", erklärte Hostetler. Er rechnet damit, dass bei der endgültig bestätigten Wirkung und Sicherheit des Medikaments, es in Pillenform oder als Kapsel zur Prävention und Behandlung zwischen fünf und 14 Tage geschluckt werden muss.


HDP-CDV wirkte auch in Gewebekulturen gegen Infektionen, die u.a. durch Herpesviren ausgelöst werden, erklärte Earl Kern von der University of Alabama. Dadurch bestehe die Möglichkeit, dass die Substanz auch bei herkömmlichen viralen Infektionen eingesetzt werden kann. Top-Spot bleibe aber das Pockenvirus. Dies gilt zwar seit Ende der 70-er Jahre als ausgerottet, die Erreger werden aber noch in Labors gelagert. Die USA befürchten, dass Proben in die Hände von Bio-Terroristen gelangen könnten und wollen daher bis Ende 2002 zum Schutz der Bevölkerung genügend Pocken-Impfstoff einlagern. Routine-Impfungen wurden 1972 eingestellt. Pocken-Impfungen gelten als umstritten, da sie mit Nebenwirkungen verbunden sind und werden daher erst bei einem tatsächlichen Pocken-Ausbruch durchgeführt.

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Bluewin/news

Berna Biotech liefert Impfstoff gegen Pocken

Gegen Terroranschläge mit biologischen Waffen ordern mehrere europäische Länder bei Berna Biotech Pocken-Impfstoff. Damit verdoppelt der Berner Pharmakonzern seinen Umsatz.
[TA/sda] - Die aktuelle Weltlage habe dazu geführt, dass verschiedene europäische Regierungen bei der Berna Biotech um Pocken-Impfstoff nachgefragt hätten, teilte Generalsekretär Patrik Richard Montag mit. Die Namen und die Zahl der Länder gab Richard nicht bekannt.

Die europäischen Länder sehen laut Richard in der Eindeckung mit Pocken- Impfstoffen eine reine Vorsichtsmassnahme. Zuvor hatten bereits die USA mit einer offenen Informationspolitik möglichen Terroristen signalisiert, dass das Land auf eine Attacke vorbereitet sei.

Berna Biotech verfüge über grosse Bestände des Impfstoffes, sagte Richard. Dieser habe sich bei bei der Ausrottung der Pocken bewährt. Die bereits abgeschlossenen Verträge bringen dem Unternehmen in den nächsten Monaten einen einmaligen, zusätzlichen Umsatz von 150 Millionen Franken.

Berna Biotech könne aus den vorhandenen Beständen noch weitere, jedoch begrenzte Mengen dieses sofort verfügbaren Impfstoffes bereit stellen. Diese noch verhandenen Mengen könnten zu einem weiteren einmaligen Umsatz von 50 bis 70 Millionen Franken führen.

Das Berner Pharma-Unternehmen, das früher unter dem Namen Schweizerisches Serum- und Impfinstitut firmierte, beschäftigt über 600 Personen und setzte im letzten Jahr rund 200 Millionen Franken um.
@ cortez

zieh´ dir lieber Neil Young rein und pups nicht rum, du "Killer"


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