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Der SPIEGEL veröffentlicht heute auf seiner Homepage folgende Vorabmeldung:

"Mit einem Großaufgebot hat die Steuerfahndung in dieser Woche mehrere Tage lang die Zentrale der SchmidtBank in Hof und einige Filialen in Bayern sowie in Sachsen durchsucht. Wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung hat die Staatsanwaltschaft Hof nach Informationen des Nachrichten-Magazins DER SPIEGEL gegen namentlich noch nicht bekannte Mitarbeiter der Privatbank ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Sie stehen laut Durchsuchungsbeschluss vom 2. Februar im Verdacht, für Kunden am Fiskus vorbei "Vermögenstransfers in das Ausland arrangiert, bearbeitet, beaufsichtigt beziehungsweise verantwortet" zu haben. Durchsucht wurden auch die Consors Discount Broker AG in Nürnberg, die als Tochterunternehmen das Wertpapiergeschäft betreibt, sowie das Büro des persönlich haftenden Gesellschafters der SchmidtBank, Karl Gerhard Schmidt. Umfangreiche Unterlagen wurden sicher gestellt. Schmidt wollte sich dazu nicht äußern."

Was in den Boards schon mehrfach vermutet worden ist - daß nämlich die Discountbroker den Steuerbehörden ein Dorn im Auge sind -, scheint sich also zu bestätigen. Ich kann die realen Auswirkungen dieser Meldung zwar nicht einschätzen, bin aber der Ansicht, daß die von einigen Sachkundigen hier im Recht-und-Steuer-Board mehrfach ausgesprochene Warnung davor, das Finanzamt hinsichtlich der Spekusteuer systematisch zu hintergehen, einige Berechtigung besitzt.

Gruß an alle,
Chartwatcher
Hallo!

Das war doch klar und ist erst der Anfang. Die von der Steuerfahndung können doch auch rechnen. Wenn Consors in seinen Bilanzen mehr Kunden angibt, als bei den Finanzämtern auftauchen.... und welcher Kunde eines Direktbrokers handelt nicht mit Aktien?




bye
Scheinbar geht es da in erster Linie um WebStreet
(Transfer ins Ausland).

Snap, so klar ist das nicht. Die "Spekusteuer" gibt es
ja erst seit 1998. Und wer ein Langfristdepot hat, der
muß ja gar nichts melden. Außerdem können Ausländer bei
Consors ein Depot haben. So klar war das daher nicht.
Und für eine Steuerfandung bedarf es einen begründeten
Verdacht.

Aber ich freue mich natürlich auch :)
So habe ich nie das Gefühl, daß andere keine Steuern zahlen
und mit kurzfristigen Gewinnen Kurse verändern. Die gibt es
zwar nach wie vor, aber nun hoffentlich nicht mehr so viele
und die Möglichkeiten der Anleger sind gleich und fair.
gruß brem
Kann mir mal einer erklären, warum die stoßtruppen des fiskus ausgerechnet einen direktbanker ver Nachforschungen verschonen sollten?
Schließlic sind die auch schon bei anderen Banken tätig gewesen, ein vorstand der Dresdner Bank hat ja auch schon ein Urtei kassiert.
direktbanken tönen schließlich am lautesten vom INTRADAYTRADING.
Im Gewinnfalle löst das immer eine Steuerpflicht aus, wenn nicht entsprechende Verluste zum Gegenrechnen da sind.
So doof ist das finanzamt halt auch wieder nicht...
na, wer von Euch bastelt denn am Wochenende seine Selbstanzeige??
die geschichte mit den auslandstransfers ist sicherlich die begründung
für die durchsuchung der banken (ich nenn es eintrittskarte)
bei diesen geschichten werden mit sicherheit auch die ersten daytrader auffallen und erklären müssen, warum speku-gewinne nicht versteuert wurden.
die lawine wird dann bei nächster gelegenheit losgetreten.

hab es schon mal gesagt, und möchte es durchaus noch einmal tun:
es sei niemand so blauäugig, zu glauben, dass die speku- gewinne auf dauer (betonung liegt: auf dauer)
vor den schergen des fiskus verheimlicht werden können.
das motto gilt: früher oder später kriegen wir euch!

und wer noch an das bankgeheimnis glaubt, dem ist eh nicht mehr zu helfen!!

mit dem später können sich die finanzbehörden durchaus noch etwas zeit lassen (5 - 10 Jahre)

habe die analoge geschichte zu den geldtransfers ins ausland im näheren bekanntenkreis miterlebt:
da gings dann um tafelgeschäfte, die in heimischen banken getätigt wurden, und die zinsschnipsel im ausland
eingereicht wurden.
das war eine fette beute für die finanzämter. (und man hat den allergrössten teil der burschen erwischt)

egal ob bankgeheimnis hin oder her, ob durchsuchung rechtmässig oder nicht.
die kleinen fische (und das wird wohl auch die überwiegende zahl der speku-gewinne-verschweiger sein)
sind froh, sich so schnell wie möglich wieder aus den fängen der finanzbüttel zu befreien; dies geschieht
in den meisten fällen am zweckmässigsten durch eine selbstanzeige oder eine umfangreiche zusammenarbeit mit dem FA.
der ein oder andere grosse fisch, kann es sich wohl leisten (nervlich als auch geldmässig) sich gegen die
vorgehensweise der fahnder zur wehr zu setzen; vielleicht mit nicht einmal schlechten aussichten auf erfolg.

aber wie gesagt: die kleinen fische sind froh, wenn sie die sache überstanden haben.

aber was der einzelne macht, liegt in jedermans eigenem ermessen, und auch verantwortung.

um scherereien zu vermeiden: langfristig investieren! dann geht das finanzamt leer aus.
am neuen markt werden eh keine dividenden ausgeschüttet, da gibts also auch keine einnahmen zu versteuern.

:) rolf
Die bisherigen Steuerfahndungen bezogen sich immer auf Zinssteuer-
hinterziehungen und Kapitaltransfer ins Ausland, aber noch nie auf
Spekusteuergewinne. Die dürfen auch nur Konten überprüfen, wo ein
Verdacht auf Steuerhinterziehung besteht.
Bei Börsengewinnen ist das alles ganz anders, die können alle
außerhalb der Frist erziehlt worden sein.
Ich glaube nicht, daß nur ein einziger der Spekusteur hinterzogen hat
erwischt wird. Eingendlich müßte man dann ja auch ganz Deutschland
verknacken. Zudem ist auch schon eine Klage beim Bundesverfassungs-
gericht, daß diese Steuer verfassungswiederig ist. Mein Steuerberater
meinte auch, daß es sehr wahrscheinlich ist, daß dieser Klage Recht
gegeben wird, da das Gericht in einem ähnlichen Fall schon mal so
entschieden hat.
Also kein Grund für die Neider, die wenigen steuerehrlichen oder die
die die megahausse voll verpasst haben jetzt jubelnd aufzuschreien.

gruß ulle

PS: ich mache meine Steuererklärung für 98 erst jetzt, da ich bisher
sonst noch nie was verdient habe.
hi ulle;

ja du hast recht, die bisherigen untersuchungen haben sich auf auslandstransfers
beschränkt.
wer aber gibt dir die sicherheit, das wennn ein anleger im sieb der fahnder gelandet ist,
das nicht das gesamte anlagegebaren offenbart wird.

gegeben: herr x hat über ein auslandsdepot aktien gehandelt; dazu muss er natürlich
zunächst geld auf dieses konto transferiert haben. meinetwegen ist dieses geld auch
so weiss wie der jungfräuliche schnee. aber die akten und konten des herrn x sind durch die
untersuchungen behördenbekannt geworden, und da werden kontrollmitteilungen gefertigt und
an das veranlagungs FA des herrn x gesandt. und wenn herr x bei seiner nächsten steuererklärung
aus versehen (natürlich, macht ja niemand vosätzlich) diese einnahmen verschweigt, wird es zu
einigen unangenehmen nachfragen kommen. vorausgesetzt, dass es sich bei herrn x wirklich nur um
einen kleinen fisch handelt, der vielleicht 10.000 steuerpflichtige gewinne "vergessen" hat anzugeben,
wird sich das FA mit einer nacherklärung zufrieden geben, soweit die schlüssig und vollständig ist.
da werden wohl kaum die fahnder bemüht.

über die rechtmässigkeit von durchsuchungen zu filosofieren (neue rechtschreibung? stimmt das? igitt)
halte ich für überflüssig. wer in den klauen hängt wird sich versuchen so schnell wie möglich zu
befreien, und das geht für die meisten nur in dem von mir o. beschriebenen weg.

die aussage deines steuerberaters gefällt mir in dem zusammenhang offen gestanden gar nicht;
sehr gefährlich solche meinungen; du musst im zweifelsfall dafür geradestehen.
aber vielleicht gibt der junge dir diese auskunft ja schriftlich, dann kannst du dich u.U. später
an ihm schadlos halten.

das zitierte finanzgerichtsverfahren gibt es tatsächlich. es wurde meines
wissens von einem prof. angeleiert analog zu dem verfahren der damaligen zinsbesteuerung, die für
gesetzeswidrig erachtet wurde, da nur die ehrlichen steuerzahler diese summen angäben.
das resultat war meiner erinnerung nach nicht die rückzahlung von steuern auf zinserträge, sondern
die neuregelung der freibeträge auf zinsen.
das jetzige verfahren bezieht sich halt eben auf die widrigkeit der besteuerung von spekulationsgewinnen, da
auch wieder nur die steuerehrlichen erfasst werden.
ein urteil wie auch immer es aussehen mag, kann durchaus noch einige jahre auf sich warten lassen.
nur aus dem grund, dass ein verfahren anhängig ist, die speku-gewinne nicht zu versteuern ist aber nach
wie vor steuerhinterziehung, steuerverkürzung, oder wie auch immer das im stgb genannt wird.
die einzige möglichkeit von diesem urteil zu profitieren, ist es widerspruch gegen erlassene bescheide einzulegen mit dem
hinweis auf dieses schwebende verfahren, mit dem ziel bis zur entscheidung in der hauptsache den bescheid mit dem vorbehalt
der vorläufigkeit zu erhalten.
;)rolf
Hat sich wohl noch nicht bis zu den Lichtgestalten der Steuerfahndung rumgesprochen:
Zum Geldtransfer ins Ausland genutzt man kein Überweisungsformular der Schmidt-Bank, sondern den sog. "Bimbes-Koffer".
Das Steuerecht schreibt vor, daß ein begründerter Verdacht vorliegen muß, um aktiv zu werden.
Das ist wohl kein Problem. Man braucht nur einen Kunden und schon ist man in der Bank.
Einmal drin, brauchen die Fahnder nur "wahllos" Aktiennamen in den Computer zu tippen. Beispielsweise EM.TV, Mobilcom, Consors, Siemens usw.. Schon spukt der Computer alle Aktionäre aus, die diese Aktien hatten oder noch haben.
Da man die Eingabe rein zufällig macht, darf man weiterforschen, wenn der Eindruck einer Unrechtmäßigkeit entsteht. Wie immer dieser auch begründet wird. Einen begründeten oder auch vagen Verdacht zu initiieren, ist kein Problem.

Grundsätzliches zur Spekusteuer. Besonders an die, die durch die Börse in kürzester Zeit reich geworden sind. Wobei reich relativ ist.

Beispiel:

Alleinstehender, 22 Jahre alt, mit einem Einkommen von sagen wir mal 40.000,- DM im Jahre 1999.
2001 kauft dieser 2 Eigentumswohnungen von je 400.000,- DM und finanziert lediglich 2 x 40.000,- DM.
Jeder Immobilien/Grundstck- Kauf/Verkauf muß über einen Notar laufen, damit das Finanzamt nicht nur seine Nase daran bekommt, sondern auch seine Grunderwerbssteuer.
Jetzt kommt es allerdings zu einen Plausibilitätscheck. Ist dieser Bürger, entsprechend dem Alter und Einkommen in der Lage ein solches Objekt zu erwerben.
Man schaut sich die Steuerakte an, ob nicht eine angegebene Erbschaft dies möglich macht oder ein Lottogewinn.
Spielbankbesuche werden nicht akzeptiert, obwohl jeder Besuch peinlichst von der Spielbank festgehalten wird.
Fällt der Bürger durch diesen Plausibilitätscheck, kannst du 1000,- DM darauf wetten, daß du die Fahndung auf dem Hals hast.
Sollte dieser Bürger trotz aller Widirgkeiten es bis jetzt geschafft haben, seine Gewinne am Finanzamt vorbei zu erwirtschaften, so sind schon viele im Erbfall auf die Nase gefallen.
Eines sollte man sich immer vor Augen halten: Die Finanzer sind nicht doof.

Ward ihr bisher immer (oder fast immer) ehrlich und habt dicke Gewinne gemacht, so verschlammt niemals eure Unterlagen.
Auch wenn man als Bürger keine Aufbewahrungspflichten hat, so muß man aber in der Lage sein, seine Dinge glaubhaft zu machen. So im Steuerrecht. Nur ist das eine Gummiformulierung. Die Praxis sieht anders aus. Ich habe es trotzdem einmal geschafft, ohne Belege meine Sachen anerkannt zu bekommen. Im Jahr darauf hätte das aber nicht mehr funktioniert.

Das Finanzamt hat viel Geduld, auf Grund des Wissens, daß einige Bürger ihr Geld irgendwann in Immobilien anlegen oder vererben wollen.

Ronny-D
Betreff: Spekusteuer ! Dann sollen die Mal alle 180.000 Depots
überprüfen ! Dauert doch Wochen bis die nur einem was nachweisen können !

Gruß,
der Champ
rolf:
mein Steuerberater hat nur gesagt, daß es nicht unwahrscheinlich ist,
daß der Klage Recht gegeben wird, er hat mir niemals geraten die Speku-
Gewinne nicht anzugeben oder ähnliches.
Tatsächlich wird man die gezahlten Steuern nicht wieder kriegen, nur
wenn man Einspruch einlegt und vors Finanzgericht zieht, falls dem
Einspruch überhaupt stattgegeben wird. Dann dauert das ganze ein
paar Jahre und man hat genügend Zeit auf das Urteil zu warten und
kriegt das Geld zurück.

DerChamp:
das macht nichts, die Steurfahnder suchen auch Jahre, wenns nötig idt.
Die haben Zeit
hallo leute,

völliger Quatsch das mit der Spekulationssteuer!!!!!!

es wurde die schmidtbank sowie schon vorher jede andere Bank auf
auslandstransfers(konten im Ausland) untersucht. nun ist die schmidtbank
dran, daß ganze hat mit consors und der speku-steuer überhauptnichts
zu tun. consors ist die tochter der schmidtbank und somit mit überprüft
aber nur auf auslandstransfers!!!!!!!!!!!!!!
Wird ja gleich ganz heiß diskutiert das Thema. Naja, wer so blöd ist und über 7 stellige Beträge bei Consors hortet, der sollte auch bestraft werden. Die fähigen Leute haben da längst ihr Geld in der Schweiz oder Liechtenstein, und lächeln milde über das, was hier passiert - ja richtig, Bimbeskoffer. Eine Statistik sagt, daß 90% der Spekulationssteuer in Deutschland hinterzogen wird. Und hier sitzen all die ehrlichen? Lächerlich! Alle Konten bei Consors überprüfen? Und dann haben die Leute auch noch ein Zweitkonto bei der Comdirect, und ein drittes bei der Diraba.... Und die Beamten haben aller 15 min ne Viertelstunde Kaffeepause. Also Bälle mal ganz flach halten. Wenn man keine persönlichen Feinde hat, und die Grünen nicht den nächsten Kanzler stellen, sollte die Chance, erwischt zu werden, sich in Grenzen halten.
Abgesehen davon, als wahrer Daytrader sollte man die Gewinne schon angeben, schliesslich lebt man ja davon. Und als langfristiger Investor juckt einen das eh nicht, und deshalb schmunzele ich darüber auch.

Edelmax
Dankeschön für die kompetenten Beiträge, insbesondere für die wichtige Unterscheidung zwischen Auslandsgeldern, Zinsabschlagsteuer und Spekulationsgewinnen. Auch wenn die Spekusteuer, wie es scheint, von den Steuerbehörden mit Abstand am schwierigsten zu kontrollieren ist und in diesem Fall wohl nicht im Visier der Fahnder stand, kann man die Aktion doch auch als Warnschuß gegen die Discountbroker auffassen, deren Kunden ja wohl tagtäglich gegen die Spekusteuer verstoßen. Jeder mag seine eigenen Folgerungen daraus ziehen. Ich persönlich denke, daß die Spekusteuer ungewollt auch eine `erzieherische` Wirkung haben kann: man wird auf diese Weise dazu angehalten, sich wirklich um Langfristwerte zu kümmern, und das schadet gewiß nicht dem Depot, sondern höchstens - den Discountbrokern ...!

Wie auch immer - gute Geschäfte für alle (besonders nächste Woche ...),
Chartwatcher
Und immer schön ehrlich bleiben !!! ;)

Good Trades wünscht Ihnen

Ihr Bundesfinanzminister
"Das dauert doch Wochen, bis die auch nur einem was nachweisen können... "

Quatsch, auch die jungen Beamten vom Finanzamt haben Notebooks und kennen sich mit EDV aus. Trennt Euch von der Vorstellung, die seien Euch unterlegen, nur, weil Ihr an der Börse Glück hattet.
Und Direktbanken wie Consors und ComDirect haben fast reine EDV-Abwicklung - perfekt für einen Fahnder mit Kenntnissen.
Finanzbeamten lieben Firmen wie Oracle! Es gibt nichts, was für die mehr sexy ist als ne schöne Datenbank... ;)

Übrigens - noch etwas: Der GRÖßTE teil der Fahndungserfolge des FA ensteht durch

1. geschiedene Ehepartner mit einer noch "offenen" Rechnung
2. ehemalige (evtl. über den Tisch gezogene) Geschäftspartner oder entlassene Angestellte
3. neidische Nachbarn ("wie kommt DER denn an den dicken Mercedes und wir nicht?" )
4. Zufall. Und nach einem neueren Urteil dürfen Beamte die gesa,mte Bank durchsuchen, wenn sie ursprünglich nur wegen Lieschen Müller was nachschauen wollten, jedoch irgendeiner in der Bank soeben auch nur an Steuerhinterziehung gedacht hat...

Gruß

D.T.
spekulationssteuer muss nicht sein!
wer hier in deutschland noch seine speku-steuern zahlt ist selber
schuld.
mein tip: einfach geld in den koffer packen und ab zu einem ausl.
discountbroker (österreich, liechtenst, lux, schweiz...) dort in bar
einzahlen und dann übers internet handeln.
niemals kann nachgewiesen werden wo das geld ist, zumal es in bar
ins ausland transferiert wurde. lässt sich auch als nummernkonto
führen.
also kein risiko, denn hier in D gibt es kein bankgeheimnis mehr!
Hallo Boersenlude,

Dein erster Beitrag??

Bravo - Entweder ist Deine Provokation (bei mir) gelungen ... oder Deine Einfalt ist grenzenlos ...

Es grüßt

Diva
Hi Leute,

also wenn die Finanzbeamten, wie oben erwähnnt jetzt auch schon Laptops haben,sehe ich weiterhin bullish für den Aktienmarkt.

Das müsste noch viel Liqidität bedeuten.

Anstatt Steuergelder sinnlos zu verschleudern,sollten Eichels Mannen
in die Börse einsteigen.

DAs Hongkong Goverment hat den Hang seng 1998 bei 6000 -7000 Punkten massiv gestützt und haben doch auch ihre Kohle verdoppelt.

Also mein Rat an Eichel: Lasst uns in Ruhe, wir kurbeln mit unseren Gewinnen die Witschaft an.

Und kümmert euch mal selber, das mehr Geld in die Kassen kommt.
Den wirtschaften das müss Ihr erst mal lernen.

Vielleicht bringt ja auch mal eine Besteuerung, die jeder versteht mehr Einsicht.

Ich bin froh seit 1995 keine Steuern zu zahlen ( Devisenausländer ),aber ich habe den Frust noch in guter Erinnerung bei 10000 DM brutto mal gerade 5300 DM rauszubekommen und dafür von morgens bis spät abends auf dem Bau zu arbeiten ( Incl, Samstag )und nur ausländischen Firmen zu überwachen, die auf der anderen Seite unsere Arbeitsplätze killen und kaum mal ne Mark in irgendwelche Sozialkassen gezahlt haben.

Das Finanzamt ist eine Verschleudermaschine und am besten werden wir die EU erweiterung bis nach Wladiwoskow betreiben.

Der deutsche Michel ist ein Idiot und wir zahlen nur immer drauf.

So lange Leute wie Kohl frei herumlaufen, sollte sich niemand wundern wenn die Speku zu 90 % nicht gezahlt wird.

Gruss

Ravi
Leute, ich weiß nicht so genau wie Ihr das mit dem Koffer anfangen wollt.

Also, als braver Steuerzahler habe ich mir darüber noch nicht so die Waffel gemacht. Aber landet nicht alles, was ÜBER den bei der jeweiligen Bank angegebenen Steuerfreibetrag ist, sowieso beim Finanzamt?

So als Kundenservice ;)

Oder habe ich da was nicht mitgeschnitten?
Ich sehe your stock "CONSORS" at e 20.00 on ende nexte woche
you STUPID PROPAGANDA MORONS

Elvis
Recht ! Bei den Börsenneuemissionen sollte man wirklich
aufpassen ! Denn da ist es eindeutig nachzuweisen , wer ehrlich
geblieben ist oder nicht ! Die tippen ganz einfach ConSors ein und
sehen wer schon vorher verkauft hat ! Paar nehmen se raus und
das wird weiterverfolgt ...

Aber : Wenn 90 % nicht angeben Spekulationsgewinne gemacht zu haben ,
dann können die doch direkt ganz Deutschland einkerkern !

Gruß,
der Champ

PS: Was mir aufgefallen ist ! Die Strafen für Geldverbrechen liegen
höher als die für Mord , Vergewaltigung oder Kinderschänderei ...
Toller Rechtsstaat !
Da sind wohl viele zu blauäugig !!

Die Steufa räumt bei ihren Einsätzen nicht nur konkrete Fälle ab (die dienen nur zum Eintritt ins Bankgebäude) sondern alles.
Die sog. Zufallsfunde bringen danach mehr als der konkrete Einzelfall.
ALLES legal.
Und wenn ihr glaubt, die Finanzbeamten der Steufa hätten noch Rechenschieber und kennten nur Daimler und Deutsche Bank unterschätzt ihr die Jungs.
Was die Bimbes-Köfferchen angeht, so kann nach meiner Kenntnis nach der Bundesgrenzschutz alle Barbeträge über 30.000 DM (oder 20.000 ?) sofort beschlagnahmen. Der Eigentümer muß dann die Rechtmäßigkeit des Erwerbes nachweisen. Viel Vergnügen an der Grenze oder besser im gesamten Zollgrenzgebiet !!
Endlich geht mal der Kurs hoch und dann passiert so eine
Scheisse . Jetzt weiß ich auch warum der Kurs zum Ende nachgegeben
hat . So eine verfluchte Kacke ! Ich könnte ..... durchdrehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Gruß,
der FRUSTRIERTE Champ
Manchmal habe ich das Gefühl, daß einige den Fiskus ziemlich unterschätzen. Auch die merken, daß mittlerweile mehr Geld mit der Spekusteuer zu verdienen ist als mit der Kapitalertragsteuer. Ich gehe jede Wette ein, daß in spätestens zwei bis drei Jahren jedes Depot gläsern ist. Bei 90% Hinterziehung ein bombengeschäft. Und sind die erst mal drin, so können sie bis zehn Jahre rückwirkend forschen. Wer so naiv ist und glaubt er sei sicher, sollte sich mal mit Bankern unterhalten, die eine Fahndung bzgl. Steuerflucht nach Luxemburg mitgemacht haben. Da kann einem Angst und Bange werden!
Hallo zusammne!!!

Dieser Thread hat einige wohl ziemlich aufgeschreckt.
Aber hier mal was zum nachdenken. 1998 wurden 30 Millionen
Spekulationssteuer gezahlt. Das ist auch kein Schreibfehler
30 Millionen und nicht Milliarden. Für mich bedeutet das,
das mehr als 90% ihre Gewinne nicht versteuern.

mfg
snickers
Hallo,

im Consors Wegpapier-Wegweiser ist zum Punkt Steuern auf Seite 12, Punkt 13. folgendes nachzulesen:

Über Spekulationsgewinne werden bei Consors Discount-Broker AG keine Nachweise geführt.....

also keine Panik.

schönes Wochenende wünscht Q.
Hi Q.,

das spielt auch keine Rolle. Es gibt bei allen Direktbrokern Funktionen zur Erstellung einer Gewinn-/Verlustrechnung pro Jahr/Depot. Vollautomatisch. Da ist dann zu erkennen, welche Verkäufe vor Ablauf der Jahresfrist bzw. danach getätigt wurden. Natürlich werden die sich nicht mit Kleinvieh abgeben (Ordervolumen je Order <5000 Euro). Da wären die ja auf Jahre beschäftigt. Aber wenn die `ne Sortierung nach Ordervolumen ausdrucken und sich dann die entsprechenden Depots näher anschauen, da gebe ich Dir Brief und Siegel darauf daß das für einige - die es nicht anders verdient haben - auch wirklich teuer wird.

mfg, fs
Zum Thema Spekusteuer:

Sicher zahlt keiner gerne Spekusteuer, aber auf der anderen Seite
halte ich diese Steuer für durchaus berechtigt.
Eines unser großen wirtschaftlichen Probleme liegt dorch darin,
daß mit Kapital wesentlich höhere Renditen erzielt werden können
als mit Sachinvestitionen. Ohne Sachinvestitionen tut sich die
Wirtschaft jedoch recht schwer mit dem Wachstum und dieses brauchen
wir auch für ein dauerhaftes Wachstum an der Börse.

Leider geben zur Zeit die Betriebswirtschaftler den Ton an, doch eines
ist sicher. Was betriebswirtschaftlich richtig ist kann volkswirtschaftlic
total daneben sein.

Fazit: Sekusteuer ist zwar beschissen aber berechtigt.
Über Sinn und Unsinn der Steuergesetzgebung zu diskutieren halte ich für Zeitverschwendung.
Aber die Moral mancher Leute hier halte ich für sehr bedenklich !!

Es ist übrigens wirklich so, dass der Fiskus beim Immobilienerwerb einen genauen Blick auf die Herkunft des Eigenkapitals wirft (eigene Erfahrung).

Ich sage mir: Auch wenn die Wahrscheinlichkeit ertappt zu werden bei 0,1% liegt, möchte ich nicht ein Leben lang Rückstellungen für meine "Steuerdelikte" bilden und außerdem schläft`s sich als ehrlicher Bürger einfach besser.

Zum Thema 0,1% (oder 0,00001%) fällt mir zu guter letzt noch der altre Spruch: "Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen" ein.


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