wallstreet:online
40,00EUR | -0,10 EUR | -0,25 %
DAX-0,93 % EUR/USD-0,05 % Gold-0,27 % Öl (Brent)+0,56 %

Windwelt - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Wie unter www.murphyandspitz.de bzw. greencapital.de zu lesen, ist die "Windwelt AG" die grüne Aktie mit der größten Wertsteigerung im Weltfonds von ms.

Ich habe da auf die schnelle keinen Boardbeitrag finden können.

Meiner Ansicht nach ist die Aktie als Betreiber von Wind- und Solaranlagen und besitz eines Windkraftherstellers deutlich heruntergekommen. So schlecht kann der Wind- und die Sonne (Rekordjahr! in Aussicht) eigentlich nicht sein. Da muss man wohl nur einsteigen und warten bis auch der Wind wieder normal bläst.

Was haltet ihr von der Aktie. Solarworld ist wohl der Mehrheitseigner

Gruß Udo
Das Management ist (leider) sehr unseriös. :(

Aus der FAZ vom 09.08.03:

Hitze
Kernkraftwerke drosseln ihre Produktion

09. August 2003 Die Hitzewelle in Europa schlägt mächtig auf den Strommarkt durch. In Norwegen, Italien und Frankreich herrscht akuter Strommangel, weil der eigene Kraftwerkspark für die Landesversorgung nicht mehr ausreicht. Auch in Deutschland liefern die Wasserkraftwerke und Windräder weitaus weniger Elektrizität, als es ihre Anlagenkapazität verspricht. Die Windanlagen, deren Kapazität in den vergangenen drei Jahren auf 12.000 Megawatt verdoppelt wurde, liefern derzeit nur knapp die Hälfte des Stroms, den sie unter normalen Witterungsverhältnissen erzeugen können.

http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc…
Hallo Lars Tvede,

inwievern unseriös. Kenne mich nicht so genau aus.
Windwelt gehört doch mehr oder minder der Solarworld.
Und diese bekamen doch kürzlich erst ein Millionenförderung
für die Prozesskette Solarfabrikation.,...

Der Emissionspreis, war wohl etwas hoch, es wurde aber wie ich so finde einiges investiert und ist in Hardware vorhanden (Windräder, Solaranlagen), da gibt es zwar degressive Abschreibungen (mehr oder minder künstliche Verluste), welche aber nach einigen Jahren zu gewinnen führen dürften.

Weiter halte ich es für Schwachsinn aktuell von neuen Reservekraftwerken zu sprechen, da man die billigste naheliegendste Variante (die Nachfragesteuerung mit Rot-Gelb-Grün-Ampel) nicht mal erwähnt... neben Energieeinsparungen...

Gruß Udo
@udo70000:

LarsTvede meinte mit seiner Aussage "Management sehr unseriös" sicherlich die

- Verschiebungen von Unternehmensanteilen (Fuhrländer) innerhalb der
Familienunternehmungen Windwelt, Solar Holding und Solarworld

- die Vergabe von Großaufträgen OHNE AUSSCHREIBUNGEN innerhalb der Unternehmen,
wie der zweitgrößten Solarpark Deutschlands

- falsche Adhoc-Meldungen, die nicht korrigiert wurden, wie
+ falsche Prozentangaben bei Beteiligungskäufen oder
+ die Aussage "Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen wird der Käufer
der WindWelt AG den freien Aktionären der Gesellschaft ein Übernahmeangebot unterbreiten."

- extrem Verfehlung der Ertragsprognosen bei der Windwelt.
Das vor rd. 2 Jahren angegebene EBIT sollte um ca. 6-7 Mio höher liegen.
Die Pfleiderer AG aus Neumarkt (Bayern) wird ihre Onshore-Windaktivitäten in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Fuhrländer AG einbringen. An der neu zu gründenden Fuhrländer-Pfleiderer GmbH & Co. KG soll Fuhrländer die Mehrheit halten. Nach dem Verkauf des Offshore-Geschäfts im vergangenen Jahr zieht sich Pfleiderer damit weiter aus der Windenergie zurück. Der nicht börsennotierte Windturbinen-Hersteller Fuhrländer AG aus Waigandshain im Westerwald ist zu 16,2 Prozent im Besitz des Windparkbetreibers WindWelt AG, Bonn. WindWelt notierten zum Börsenschluss am Freitag bei 2,01 Euro (Börse Frankfurt).
(aus ecoreporter.de vom 2.2.04)

Gruß Mickefett
Lt. WW-Homepage muß sich der Umsatz allein aus der Windenergie für 2003 um mehr als 15% erhöht haben, wenn über 53MW erzeugt wurden. Dazu kommt noch die Sonnen- und sonstige Energie. Eigentlich kann der Abschluß nur einen Gewinn ausweisen, weil sich die Abschreibungen bei degressiver Methode ja auch nicht allzu sehr erhöht haben können.

Gruß Mickefett
Wie von allen erwartet:

Geschäftsbericht 2004, Seite 20:

"Die Windwelt AG hielt zum 31. Dezember 2003 eine
Finanzbeteiligung an dem Windkraftanlagenhersteller
Fuhrländer AG in Höhe von unverändert 16,2 %. Aufgrund
des gesunkenen inneren Wertes der Beteiligung
an der Fuhrländer AG, wurde im Berichtsjahr eine
außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR
1.528 auf den beizulegenden Zeitwert erforderlich."

Wäre ich Aktionär, ich würde gegen den Vorstand Strafanzeige stellen. :rolleyes:
Als nächstes kommen mit Sicherheit Abschreibungen auf die "billig" eingekauften Solarmodule.

Vielleicht erzeugt ein Unternehmen, dass WINDwelt heißt demnächst auch Atomstrom. Voraussetzung ist natürlich, dass die Familie Asbeck noch irgendwo ein altes Atomkraftwerk herumstehen hat, was man "billig" in die Windwelt einbringen kann.

Noch ist ja bei der Windwelt genug da zum Aushöhlen... ;)
zu #7
Die Übertragung von Fuhrländer von der Solarworld auf die Windwelt AG wäre unter dem Aspekt des Vorteils für die Familie Asbeck eher als kontraproduktiv einzuordnen: bei Solarworld hält die Familie etwas mehr als 40% , bei Windwelt etwa 87%, d.h. der Schaden für die Asbecks wäre bei Windwelt mehr als doppelt so hoch. Aber was zerbreche ich mir den Kopf um anderer Leute Vermögen. Nach Bilanz hat jede WW-Aktie einen Eigenkapital-Buchwert von ca. 3,64€. Die flüssigen Mittel sind mehr als 1,58 Euro/Aktie. Der Umsatz ist bis auf +-20% sicher. Sobald die noch neuen Anlagen weiter abgeschrieben sind wird nicht nur eine Menge Geld in der Kasse sein, das aus Abschreibungen resultiert, sondern auch ein vernünftiger Überschuß. Ich denke die Aktie ist zu den aktuellen Preisen ein Schnäppchen.

Gruß Mickefett
Nachlese zur renewables2004: Windenergie-Exkursion

Münster/Bonn - Am 06.06.2004 fand im Rahmen der renewables2004 eine Windenergie-Exkursion für die internationalen Gäste statt. Insgesamt 23 Teilnehmer aus 15 Ländern (Senegal, Vietnam, China, Brasilien, Mexiko, Bangladesch, Jugoslawien, Japan, etc.) informierten sich über den Stand der Windenergienutzung in Deutschland. Zunächst ging es von Bonn aus in die Eifel, direkt an die belgische Grenze. Dort hatten die Windenergie-Spezialisten der WindWelt AG drei Windkraftanlagen zur Besichtigung frei gegeben. Fast alle Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, eine der 90 m hohen Windenergieanlagen zu besteigen und waren sichtlich beeindruckt. Sichtlich verdutzt hinggegen waren einige Gäste wegen der "fehlenden Grenzbefestigung" zu Belgien - Europa sei Dank.

Von der Eifelregion führte die Exkursion zum Windtestfeld nach Grevenbroich. Hier erhielten die internationalen Gäste - in Sichtweite der Braunkohlekraftwerke - anschauliche Informationen über Schall, Leistungskennlinien, Windkraftanlagen-Zertifizierung, eben alles, was die Ingenieursarbeit auf einem Windenergie-Testfeld ausmacht. Ein weiteres Highlight war die Vorstellung des stand-alone-Systems der Fa. Inventus. In einem Container verpackt wurde demonstriert, wie eine Kombianlage (Windkraftanlage (6 kW), Speicher und Dieselaggregat) in einen Schiffs-Container passt und vor Ort in netzfernen Gebieten arbeiten kann.

Zum Abschluß der Windenergie-Exkursion wurde nahe dem Wasserschloß Dyck eingekehrt und bei einem Essen informierten sich die Gäste bei den Experten der Fa. SL-Windenergie über die Tücken der gemeindlichen Planung von Windparks in Deutschland.

* Internationaler Newsticker der Regenerativen Energiewirtschaft
* Veranstaltungs-News

/iwr/15.06.04/
Sehr geschwätzig ist der Vorstand ja nicht, aber jetzt weiß man schon mal, daß nur aus den Windmühlen im 1.Hj. 30857746KWh erzeugt wurden gegenüber 53761269KWh für das ganze Jahr 2003. Das ist schon mehr als 14% besser als letztes Jahr. Dazu kommt noch die Sonnenenergie. Die ist ja auch nicht weniger geworden mit der neuen Installation.

Gruß

Mickefett
So ganz nebenbei ist anscheinend das 2 MW-Solarkraft bereits in Betrieb,
wie man auf der Homepage lesen kann.

Pressearbeit oder Investor Relations ist Windwelt anscheinend völlig unwichtig.
Mittlerweile wurde der vollständige Verkauf des 2 MW-Solarpark kommuniziert:

Die Windwelt ist übrigens der größte börsennotierte Projektierer von Solarparks,
vor der Phönix Sonnenstrom AG und der Solarstrom AG.
Meines Wissens nach projektiert Windwelt jedoch die größeren Projekte und hat
auch weitere größere Solarparks über 1 MW in der Projektierung.

Gegenüber der Produktion (Sunways, Solon, Solarworld) von Zellen oder Modulen ist
die Projektierung deutlich risikoärmer:
Man muß nicht mittlere zweistellige bis mehrere hundert (Solarworld) Millionen
Euro in Produktionsanlagen investieren.
Auch ist die Eigenkapitalrendite dieser Investionen (der Projektierung) sehr
deutlich höher, als bei Herstellern.
Solarparks sind vom Aufwand nicht annährend mit Windparks vergleichbarer:
Keine Gutachten über Schattenwurf, Bodenstandfestigkeit, Lärmentwicklung, Ornithologische Gutachten etc.
Entsprechend kann man selbst einen großen Solarpark noch innerhalb von 1-2 Jahren projektieren,
große Windparks benötigen im Schnitt ca. 4-5 Jahre - und scheitern zu ca. 50 % in der Projektierung.


In 2004 und 2005 (möglicherweise auch 2006) dürften die Gewinne der Windwelt daher weiter deutlich ansteigen.

Dann dürfte die Aktie auch sehr deutlich höher notieren.
Aktuell notiert Sie nur knapp über Eigenkapital.
Frankfurt EUR 3,40 2,90 - 0,500- 14,71 %

seit tagen kennt die aktie nur eine richtung.
mk bei 3 euro = 18 mio, eigentlich unter wert,
wenn man einen blick in die bilanz wirft.
ich glaube ich werde ich mir in nächster zeit, wohl mal ein paar aktien ins depot legen.
Das Projekt wurde im Juni 04 eröffnet.

Projektstandort: 87600 Kaufbeuren, ehm. Fliegerhorst
Nennleistung: Bauabschnitt 1: 1.121,76 kWp
1792 Stück SW 155 = 277,76 kWp
1872 Stück SW 150 = 280,80 kWp
1760 Stück SW 160 = 281,60 kWp
1760 Stück SW 160 = 281,60 kWp

Bauabschnitt 2: 913,92 kWp
5712 Stück SW 160 = 913,92 kWp
Projektentwicklung: Windwelt AG
53115 Bonn
Poppelsdorfer Allee 64
Modultypen: SWM150P126R Bauform A
SWM155P126R Bauform A
SWM160P126R Bauform A
SWM165P126R Bauform A
Modul Hersteller: SolarWorld AG

Es sin wieder Einstiegskurse ereicht.Limit setzten bei 3,00 €
In einem Interview des ECOreporter in der letzten Woche mit Philipp Spitz, dem Geschäftsführer der Umwelt Aktiendepots Welt und Deutschland führt dieser aus, dass
die Projektentwicklung der Windwelt AG im Bereich der Fotovoltaik nach seiner Einschätzung bereits 2004 erheblich zur Wertschöpfung des Unternehmens beitragen werde- zusätzlich zu den langfristig gesicherten Erträgen aus den Windparks und Solarkraftwerken.
Bei der WindWelt gefalle die Werthaltigkeit und Liquidität der Gesellschaft, bei gleichzeitig mäßiger Bewertung.

Kann man sich dieser Einschätzung wohl anschließen?
Der Kurs zeigt jedenfalls nach Norden!
Brunix
Ich schätze, das die Windwelt Ihre bislang gehaltenen Solarparks angesichts des Solarfonds-Booms
ebenfalls an Fonds verkaufen wird, da dadurch eine deutlich höhere Eigenkapitalrendite erzielt wird.

Weiterhin rechne ich damit, das Windwelt sich aus dem immer größeren Insolvenzbestand insolventer Windparkprojektierer (z.B. Umweltkontor, Windstar etc) einige Windpark-Rosinen sichern wird.
Es ist eigentlich schade, daß die Ergebnisse der Windparks auf der Homepage nicht etwas zeitnäher berichtet werden. Aber ein Blinder mit Krückstock sollte jetzt schon an den Ergebnissen bis Oktober sehen, daß die Windparks alleine wenigstens 13% mehr als im Vorjahr gebracht haben. Dazu noch das schöne Geschäft mit dem Kaufbeurener Solarpark. Da muß ganz schön Asche reingekommen sein.

Gruß Mickefett
Der aktuelle sehr gute Wind, sollte sich bei Windwelt positiv auswirken. Da die Windräder im Binnenland so gut wie nicht abschalten und damit den Wind voll ausnutzen können. Wenn es so bleibt, dürfte es zu einem ordentlich 1. Quartal 2005... kommen.
@udo:
Wir haben jetzt mal gerade eben eine Woche des 1. Quartals um... da schon zu spekulieren, wie es insgesamt für den Zeitraum aussehen könnte, ist sehr gewagt... Alles in allem dürfte der bisherige Jahresverlauf (auch wenn er noch so kurz ist) ziemlich normal gewesen sein... aber hoffen wir mal alle gemeinsam darauf, dass der Wind kräftig bleibt - nicht nur für die Windwelt-Windparks, sondern auch für alle die anderen, an denen man so beteiligt ist;-)

@Merrill:
Ich denke nicht, dass so übermässig viele Rosinen unter den Projekten von Umweltkontor, etc. sein werden... insgesamt gibt es in Deutschland nur noch wenige hochinteressante Standorte.
Und Windwelt wäre ggf. (sind die überhaupt auf der Suche?) nicht der/die einzige Interessent für solche Projekte.

Bei der von Dir genannten WindStar würde ich nicht davon ausgehen, dass die überhaupt brauchbare Ansätze hätten, die man jetzt weiterführen könnte... dafür war diese Firma zu unbedeutend.
@Oberpessimist:

1) Der Finanzbedarf aller Windenergieprojektierer ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, aufgrund
- deutlich längerer Projektierungslaufzeiten,
- erhöhter Projektierungsaufwendungen (z.B. neue Umweltverträglichkeitsprüfung)
- niedrigerer Umsetzungsquoten (d.h. mehr Projekte scheitern)

2) Gleichzeitig ist die Bereitschaft der Banken zur Finanzierung (Basel II, Insolvenzen der Windkraftprojektierer) sehr deutlich gesunken.

3) Windwelt verfügt wohl als einziges Projektierungs-Unternehmen über eine äußerst üppige Eigenkapitalausstattung.

4) Umweltkontor hat mehrere Projekte in der Region (Voreifel), in der Windwelt aktiv ist.

5) Die Projekte müssen keine "Rosinen" sein, aber wenn man sich für ein Taschengeld ein gesichertes und
zudem weit entwickeltes Windparkprojekt sichern kann, ist auch dieses ein Schnäppchen.
was mir bei windwelt gefällt:

die haben genug cash um neue projekte zu finanzieren.
(cash am 31.12.2003 = ca. 9,5 mio euro)

solarpark wurde in 2004 realisiert und dann auch gleich
wieder verkauft. ich gehe mal davon aus, das hier
keine unerheblichen gewinne angefallen sind und gleichzeitig wieder cash zurückflossen ist.

sehr angenehme personalkosten:
2003 = 385.000.- euro

das sie stärker ins solargeschäft eingestiegen sind und wohl in zukunft weitere projekte angehen werden und diese
auch finanzieren können.

bin gespannt wie die zahlen 2004 aussehen.
auf der internetseite sind jetzt die windertragsdaten incl. nov. 2004 gelistet. obwohl der dezember noch aussteht, sind die
erträge 2003 bereits übertroffen !
Windwelt errichtet 2 MW-Solarpark in Köching (Aidenbach); gefunden bei Google-News:

" ................ Hervorzuheben ist noch ein Großprojekt von privater Seite.
Die Firma WindWelt investiert in den Bau einer großflächigen Solaranlage in Köching 8 Mio Euro. "


Anmerkung:
Ich prognostiziere, das Windwelt dieses Jahr nicht nur den Namen ändert,
sondern auch noch ca. 5-8 MW an Solarparks projektiert und verkauft.
Da der Wind im Januar mit der stärkste Windmonat ist, kann man sehr wohl nach den ersten Tagen eine Aussage machen, zumal man eine Mehrtagesvorhersage des Wetterdienstes hat. Der Januar 2005 könnte so schon 15 - 20 % eines durchschnittlichen Windnormaljahres bringen.
Dann hätte man quasi einen Monat Vorderwasser. Dies ist zumindest nicht schlecht.
Die Erträge aus den Windparks sind nett - und nachhaltig.

Die nächsten 2-3 Jahre sind jedoch die Millionenerträge aus der Solarpark-Projektierung
für die jeweiligen Jahresgewinne deutlich wichtiger.

Da es sich jeweils um die Parks ab 2 MW (= ab 8-9 Mio Euro Investitionssumme) handelt, dürften
hier pro Park einige hunderttausend Euro Gewinn abfallen.

Mit rd. 10 Mio Euro Cash dürfte die Windwelt der liquideste und kapitalstärkste
Solarparkprojektier in Deutschland sein.

Und weil die Windwelt im Mehrheitsbesitz von Asbecks Solarzellen und Solarmudulhersteller
Solarworld ist, ist auch die Solarmodulversorgung kein Problem.
Gefunden bei Ecoreporter (ist prägnanter, als die Windwelt-Pressemitteilung):

Windwelt darf 4x1,8 MW Windpark bauen, Genehmigung für acht weitere Anlagen stehen noch aus.
Etwas gutes hat die lange Bearbeitungszeit:
Statt 1,5 MW Enercon-Anlagen werden jetzt die 1,8 MW bzw. 2 MW (für das größere Projekt) Anlagen
mit besseren Flügeln installiert. Dadurch wird das Projekt rentabler.


20.1.2005: WindWelt AG darf in Weilerswist einen Windpark bauen - endlich
Die börsennotierte WindWelt AG baut einen Windpark in Weilerswist im Kreis Euskirchen.
Laut dem Unternehmen mit Sitz in Bonn, erteilte die Bezirksregierung Köln die entsprechende Baugenehmigung.
Den zugrunde liegenden Bauantrag hatte WindWelt den Angaben zufolge bereits vor zwei Jahren eingereicht.
Mit Vorliegen der immissionsschutzrechtlichen Zusage könne in Weilerswist nun ein Windpark
mit vier 1,8 Megawatt (MW) starken Anlagen entstehen, heißt es weiter.
Nach der langen Bearbeitungszeit für die Genehmigung soll es jetzt aber schnell gehen:
Der Park werde im 2. Halbjahr des Jahres 2005 realisiert, heißt es in der Meldung.
Die vier Windräder sollen nach Berechnungen des Unternehmens jährlich rund 12 Mio kWh Strom erzeugen.

Das genehmigte Projekt im Vorland der Eifel sei Teil des Windenergieparks Zülpich- Weilerswist.
Dieser umfasse insgesamt 12 Anlagen links und rechts der Autobahn A 1 südlich von Köln.

Die Teilgenehmigung der Stadt Zülpich zum Bau der übrigen acht Anlagen stehe nach
mehr als zweijähriger Antragszeit weiter aus.
Die Erträge aus den Windparks sind nett - und nachhaltig.

Die nächsten 2-3 Jahre sind jedoch die Millionenerträge aus der Solarpark-Projektierung
für die jeweiligen Jahresgewinne deutlich wichtiger.

das stimmt schon, aber die laufenden einnahmen,
sind der schlüssel zum erfolg. windwelt kann, soweit
ich das beurteilen kann, von den laufenden sicheren
erträgen leben. anders als die reinen projektierer oder
auch die hersteller, ist windwelt nicht von laufend
neuen aufträgen abhängig. was passiert, wenn der boom
in 1,2,3 jahren nachläßt ? dazu kommt, das asbeck+familie 87% an windwelt hält (über eifelstrom gmbh). für mich bedeutet das nichts anderes, als das er alles dafür tun wird, den aktienkurs zu steigern. man braucht vielleicht etwas ausdauer, es kann aber auch schnell gehen.
Einige Anmerkungen:

1) Die Hauptversammlung (Sprich: Asbeck ...) hat vor rd. zwei Jahren ein umfangreiches
Aktien-Rückkaufprogramm beschlossen.
Die Windwelt hat zu Kursen zwischen 1,x und 3 Euro selber erhebliche Aktienmengen zurück gekauft.
Diese werden sicherlich bald eingezogen, so dass die absolute Anzahl an Aktien geringer wird.
Der Anteil der Familie Asbeck an der Windwelt dürfte so mittlerweile deutlich höher sein, als 87 % plus X % .

2) Weil nicht veröffentlichungspflichtig, könnte und hat die Familie Asbeck sicherlich auch über
die Börse Ihren Aktienanteil (87 % plus X % ) erhöht.

3) Das Geschäft mit dem Betrieb der Windparks ist ausweislich der veröffentlichten Zahlen rentabel:
+0,7 Mio Gewinn im 1. Halbjahr - rechnet man die veröffentlichten Windstromerträge hoch,
kommt man auf ca. 1,5 Mio Euro Gewinn hieraus.
Hinzu kommen ca. 0,5 Mio aus dem Projektierungsgeschäft.
Diese Erträge werden jedoch in diesem und nächsten Jahr sicherlich deutlich höher liegen.

Das 2006 KGV der Windwelt dürfte also im Bereich 5 bis 8 liegen.

4) Die Windwelt wird daher sicherlich eher zu Vorzugspreisen, als zu
schlechteren Preisen Solarmodule von der Solarworld erhalten.
Daher dürften die Gewinne aus dem Projektierungsgeschäft deutlich höher liegen,
als bei der den Mitbewerbern (Conergy, Beck etc)
Windwelt verkauft Fuhrländer-Anteil und kassiert ca. 1,5 - 1,6 Mio Euro.

Damit dürften wieder ca. 13 Mio (!) cash verfügbar sein,
nachdem zum 31.12.2003 alleine
noch 9,5 Mio "flüssige Mittel" vorhanden war.
Ca. 13 Mio Euro cash, weil Windwelt
- in 2004 durch die Wind- und Solarpark sowie durch die verkauften Solarparks ca. 1,5 bis 2,5 Mio verdient hat,
- plus die 9,5 Mio zum Jahresanfang
- plus jetzt die ca. 1,6 Mio aus dem Fuhrländer-Verkauf = macht ca. 13 Mio cash.

Diese Mittel werden dieses und die nächsten Jahre sicherlich vorrangig in die Sicherung
und sehr profitable Projektierung von MW-Solaranlagen investiert.
Die Windwelt ist
- der mit großem Abstand liquideste und kapitalstärkste Solar-Projektierer
- und verfügt durch Solarworld als einziger Projektierer über beste Kontakte für die gesicherte Solarmodullieferung.


Entsprechend kommuniziert Windwelt aktuell auch offensiv:
"Wir suchen Dachflächen ab ca. 10.000 m3 (!!!) für Solardächer".
Man kalkuliert heutzutage, das ca. 7000 m3 Solarflächen ein MW Photovoltaikleistung entsprechen.
Es geht hierbei also ausschließlich um MW-Solarparks.


Nachfolgend die heutige Meldung zur Veräußerung der Fuhrländer:

WindWelt platziert Fuhrländer-Anteil
Die WindWelt AG hat ihre Beteiligung an dem Windkraftanlagenhersteller Fuhrländer AG veräußert.
Der Kaufpreis für den Kapitalanteil von 16,2% bewegt sich auf Höhe des Buchwertes (Anmerkung: 1,52 Mio €)
Käufer des Aktienpaketes ist die Lavis Engineering GmbH.

Mit der Bereinigung des Beteiligungsportfolios kann sich die WindWelt AG zukünftig noch besser
auf ihre Kernaktivitäten konzentrieren:
Planung, Bau, Betrieb und Platzierung von Wind- und Solarparks.
Die Fuhrländerbeteiligung war das einzige Wesentliche, wo ich Bauchweh hatte. Da der Marktanteil etwas gering war, wobei die Anlagen wohl solide sein sollen, was ich so höre und mitbekomme.

Da der Betrieb von Wind- und Solaranlagen relativ Überschaubar ist (risikomässig) winken hier sonnige und windige Tage ;-) Solide Zukunft.
- Buchgewinne bei Windwelt
- Durch Aktieneinziehung künftig Gewinn je Aktie höher

Windwelt hat in 2004 durch die Aktienrückkäufe und den deutlichen Kursanstieg bis zur
Bilanzierung im April 2005 einen sehr erheblichen Buchgewinn erzielt:
Nach meiner Einschätzung und Kalkulation circa 500.000 bis 600.000 €.

Von 2003 bis November 2004, d.h. 22 Monate, notierte die Windwelt-Aktie fast 20 Monate
um bzw. sogar deutlich unter 2 Euro.
Es gibt seit 2003 einen Rückkaufbeschluß, der das Unternehmen ermächtigt, von den nur 13 Prozent
Streubesitz fast 80 % (d.h. 10 % der Gesamtaktienzahl) über die Börse zurück zu kaufen.

Nachdem bis zum 31.12.2003 nur rd. 8000 Windwelt-Aktien erworben wurde, gab es auf der HV
von mehreren Seiten sehr heftige Kritik an den zu geringen Rückkäufen.
Der Vorstand erläuterte, das man von Januar bis Mai 2004 bis zur HV bereits ein vielfaches
dieser Aktienzahl erworben hat. Ich habe eine Zahl von rd. 50.000 Aktien in Erinnerung.

Da die Kritik an den geringen Aktienrückkäufen und den niedrigen Kursen anhielt,
versprach Vorstand Asbeck, die Rückkäufe ab sofort deutlich stärker zu forcieren.

Bei einem Kurs von ca. 4,5 – 5 € zur Bilanzierung im März/April 2004 ergibt sich ein
durchschnittlicher Buchgewinne von circa 150 Prozent je zurück gekaufte Aktie.
Bei ca. 200.000 Aktien würde dies ca. 500 bis 600.000 € Buchgewinn ausmachen.

Da das Unternehmen extrem gut mit flüssigen Mitteln ausgestattet ist, werden die Aktien kurz-
bis mittelfristig mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit eingezogen.
Dadurch fällt der Gewinn je Aktie zukünftig entsprechend höher aus.
@Merrill:

Da ergibt sich doch die Frage, was denn für die Aktionäre momentan die bessere Lösung ist: die Aktien an Windwelt zurückzuverkaufen und gleich Cash zu kassieren - oder die Aktien zu behalten und darauf zu spekulieren, dass genug andere Aktionäre ihre Aktien verkaufen, damit man sich selber über die Buchgewinne freuen kann...

Und hat denn Windwelt keine gute, "andere" Verwendung für die Gelder, als damit eigene Aktien zurückzukaufen? Das kann es doch auch nicht sein?

Ein paar Aktien zurückzukaufen, um das Angebot knapper zu haben und den Preis nach oben zu treiben, mag ja in Ordnung sein... aber grundsätzlich müsste die Gesellschaft das Geld doch anderweitig einsetzen?

Ich merke schon... von dieser Art Geschäfte verstehe ich noch nichts:(
Mich beängstigt vor allen Dingen: wenn von 13% frei gehandelten Aktien 10% aufgekauft werden, bleiben 3%: das ist so wenig, dass das Gesetz ein Squeez-out erlaubt.

Gruß Mickefett
@mickefett:
Ein Squeezeout ist wohl auch das mittel- bis langfristiges Ziel.
Bis dahin dürfte der Kurs aufgrund der Aufkäufe jedoch weiter steigen.
Zudem: Bei 95 % der Squeezeouts bekommen die Altaktionäre am Ende
doch deutlich mehr, als das Angebot ursprünglich aussah.

@Oberpessimist:
Der Aufkauf der Aktien war für die Windwelt doch die mit Abstand rentabelste Investition:
Die Rendite beträgt für Windwelt im Jahresschnitt über 100 Prozent.
Und da das Unternehmen ca. 12-13 Mio € cash hat, kann es auch problemlos die noch ca. 600.000
freien Aktien zurück kaufen: 600.000 x 6 bis 8 € = 3,6 bis 4,8 Mio Euro.
eigentlich hätte eifelstrom doch bereits bei
übernahme der anteile von solarworld ein angebot
machen können.

wollten sie aber nicht und mußten sie ja
auch nicht. zu diesem zeitpunkt wäre die übernahme
der restanteile viel billiger gewesen.

natürlich ist auch ein squeez-out möglich.

ich denke aber, der einfachste weg der wertsteigerung,
ist einfach die weiterführung der ag wie bisher.

es dürfte dann nur eine frage der zeit sein, bis
sich das im kurs wiederspiegelt.
Eifelstrom, sprich die Familie Asbeck (insb. Vorstand Asbeck) war damals aber sicherlich sehr
deutlich knapper bei Kasse, denn die Solarworld-Aktie notierte damals unter 10 €.

Seitdem hat sich der Solarworld-Kurs fast verzehnfacht,
zudem konnte Asbeck sein Paket von 40,8 %
im Juni dieses Jahr für ca. 33 € je Aktie (aktuell: 75 €) um weitere 5,1% auf 45,9% aufstocken.

Das Solarworld-Vermögen der Familie Asbeck ist alleine seit dem 1.1.2004 um ca. 200 Mio (!!!) € gewachsen.
Das gibt reichlich Beleihungspotential, um die maximal 6 Mio € für die Rest-Windwelt bezahlen zu können.

Eine teure Börsennotierung mit mehreren Testaten für aktuell ca. 2,5 Mio € Streubesitz
(ca. 600.000 Aktien x 4,2 €) macht keinen Sinn.
Ich wette daher, das relativ schnell weitere Aktien aufgekauft werden und dann das Squeeze-out kommt.
Die Windwelt sollte doch ein Teil lieber als Sonderauschüttung vornehmen und das Geld an Die Aktionäre verteilen.So ca. 5€ pro Aktie.
Und was ist jetzt die Quintessenz dieser letzten Diskussionen?
Solange die Aktie noch an der Börse notiert ist, ein paar der Aktien kaufen, um dann Gewinne damit zu machen (?), wenn Asbeck sich entscheidet, die Firma doch wieder für sich alleine haben zu wollen?

Oder sich einfach nicht mehr mit der Aktie beschäftigen, weil man (a) damit keinen Gewinn machen kann(?) und sich (b) in Kürze die Frage nicht mehr stellt, weil die Aktie dann ohnehin nicht mehr an der Börse ist?
Warum sollte man mit der Aktie keinen Gewinn machen ?

Durch die kontinierlichen Aktienrückkäufe steigt der Kurs zwangsläufig:
Von 13 Prozent Streubesitz dürfen und werden 10 Prozent über die Börse zurück gekauft.

Und auch wegen des operativen Geschäfts dürfte der Kurs steigen:
- Windwelt ist und bleibt einer der größten Solarpark-Projektierer in Deutschland.
- Neue und rentable Windparks werden suksessive errichtet.
Die Stromproduktion der Windparks hat einen neuen Rekord erreicht. 55 Mio KWh. Dies sind 2 Mio KWh mehr als 2003, was Mehreinnahmen von ca. 175.000 Euro entsprechen sollte. Hinzu kommen die Einnahmen der 2 großen Solarstromanlagen, welche im Juni diesen Jahres 2004 bzw. Mitte 2003 in Betrieb gingen. Da ein Teil der Anlagen sicher fremdfinanziert ist und die Tilgungen wohl planmässig laufen werden, erhöhen die ersparten Zinsen den Überschuss. Dies dürfte sich bei ggf. reduzierten (degressiven) Abschreibungen positiv auswirken!
Hinzu kommt ein sehr windiger Januar und der Beginn des Februars verspricht auch windig zu werden.
Korrektur:

Die erwähnten 55 Mio kWh aus den Windkraftwerken (korrekt: 55,6 Mio) ist lediglich der eingespeiste
Strom der ersten 11 Monaten - und nicht des Gesamtjahres.
Der ertragreiche Dezember fehlt noch.
D.h. man muß ca. 1/10 hinzurechnen, was circa 0,5 Mio € (5,5 Mio x 8,9 Cent) Erlös ausmacht.


Der Halbjahresgewinn nach Steuern erreichte 0,67 Mio Euro, nach -0,32 Mio € im Vorjahr.
Für das Gesamtjahr kommen jetzt ca. 0,8 -1 Mio € an Stromerlösen aus dem zweiten Halbjahr
plus die Veräußerungserlöse für den 2 MW-Solarpark hinzu.
In der aktuellen Ausgabe " Neue Energien " ist ein großer Bericht über Solarworld / Windwelt geschrieben.

Der Herr Asbeck geht davon aus das die Windwelt auch im Jahr 2005 profitabel sein wird.
Auch soll erstmals für die Windwelt eine Dividende gezahlt werden.
Kann ich mir gut vorstellen , das meiste Geld wird eh in seine Tasche fließen.
Aktuell hat Windwelt die Winderträge des Jahres 2004 veröffentlicht:
Die Erträge stiegen um 13,1 % von 53,76 Mio kWh auf 60,8 Mio kWh.
16.02.2005, 15:46 Uhr

Windjahr 2005 startet mit deutlichem Plus
Münster (iwr-pressedienst) - Im ersten Monat des Jahres 2005 haben die Windkraftanlagen in Deutschland überdurchschnittlich hohe Stromerträge produziert. Nach Angaben des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) in Münster liegt die Stromerzeugung aus Wind im Januar 2005 oberhalb der Normalwerte der letzten 10 Jahre (1995 - 2004). Der IWR-Windertragsindex weist für die Küstengebiete bis Ende Januar 2005 im Schnitt ein deutliches Plus von 8,0 und für das nordwestdeutsche Binnenland ein Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem 10 jährigen Mittel auf. "Mit dem Orkantief "Ulf" hat sich auch in der ersten Februarhälfte die positive Ertragstendenz fortgesetzt", sagte IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch.


Na, is das nix?

Gruß

Mickefett
Nur geduld, die Analysten wollen dies erst schwarz auf weiß sehen, von daher kommt der richtige Kursanstieg wohl erst ca. Mai 2005 ;-)
Wohl dem der vorher mitdenkt und kauft ;-)
der abschluß 2004 wird lt hp am 31.3. auf dieser
veröffentlicht.
Hi, dann dauert es ja nur noch ca. 6 Wochen bis einige Analysten mehr Windwelt entdecken ;-)

7 Mio KWh mehr als 2003 heißt ca. 600.000 Euro mehr Ertrag ohne die zu berücksichtigten Zinsersparnisse durch Tilgung. Der Januar und Februar sind ja bisher sehr gut. Laut iwr.de/wind sind wir mit den Erträgen Ende Januar schon Ende Februar letztes angelangt. Wer weiß vielleicht sind wir Ende Februar ja schon Ende April des Vorjahres.

Nach Kostolany jetzt einfach nur schlafen und warten.
Welche Analysten denn?
Vielleicht die "Kleinanalysten" Murphy & Spitz. Die sind aber schon drin.
Bei einer Marketkap von 25 Mio EUR und einem Streubesitz von ca. 13% steigt kein Fonds ein. Somit lohnt sich auch keine Analyse.
Es stimnmt, das wegen des geringen Streubesitzes viele normale Fonds nicht in Windwelt investieren.

Der Streubesitz betrug einmal 13 Prozent.
Hiervon sind jedoch die Rückkäufe der Windwelt - max. 10 der 13 Prozent - und
die nicht meldepflichtigen Käufe von Seiten der Asbeck-Familie abzuziehen.

In Windwelt investieren werden jedoch Unternehmen, die auf ein Squeeze-Out kalkulieren.
im netz gefunden:

http://www.brd.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/themen/Personal…

Genehmigungsantrag der WindWelt AG nach § 4 BImSchG auf Errichtung und Betrieb einer Windfarm mit 4 Windenergieanlagen in Mönchengladbach, Bereich Autobahnkreuz Wanlo
Geld für Wind- und Solarprojekte ist ja mit ca. 12 Mio cash genügend vorhanden ......
Hi, was ist denn heute los, Höchststand bis jetzt 6,95 Euro !!!
Da gibt es wohl ein Rückkauf oder ein Eintausch gegen Solarworld Aktien.
Jedenfalls können wir uns heute freuen ;-)
Ich hatte eigentlich hier eingeloggt, weil ich hoffte, daß jemand mehr weiß als ich! Schade!

Gruß Mickefett
Windwelt ist lange vernachlässigt worden und profitiert jetzt vom ganzen Solarboom.
Ich denke da ist noch Platz bis 1 €.
Entweder wissen einige etwas von einem bevorstehenden Squeeze-out,
oder einige haben mitbekommen, das Windwelt
mehrere weitere
Photovoltaik-Großprojekte in 2005 platzieren wird.

Grundsätzlich kann ich jedoch bei fast 100 Prozent Kursanstieg in nur
zwei Tagen jedem Aktionär zum sofortigen Ausstieg raten !
Wir gross und wie alt ist Windwelt

? ein Fuchs taugt da nichts, weil es bei dieser Technologie um Erfahrung und um langfristige Projekte geht.

Also, wie alt ist Windwelt und vieviele Mitarbeiter sind schon wie lange beschäftigt.

Grüsse Nina
Windwelt hat den falschen Namen.
Die meisten denken dabei zuerst an Windenergie , wissen aber nichts von den Photovoltaikprojekten.

Warscheinlich ist die Windwelt durch den starken Kursanstieg der Solarworld erst so richtig bekannt geworden.
Es wird für 10 Windwelt 1 Solarworld geben, das sind dann 10,90 €.
das wird die neue Solarworld oder auch Puma nach Kursanstieg. Nächstes Jahr sind wir alle reich.
Hallo Leute!

wer den Zug bei Solaraktien verpasst hat,sollte hier einsteigen.

Die aktuelle MK ist circa 37,8 Millionen Euro bei 13% Streubesitz. Erstes Kursziel bis Ende April 15 Euro.

Das Unternehmen schreibt Schwarze Zahlen und die Neuausrichtung Solarprojekte verspricht in den nächsten 2 Jahren riesiges Wachstumspotenzial.

Gruß DD

Kaufen und nicht geizig sein wie Dagobert Duck.
Prima Donald, weiter so, du übertriffst mein Kursziel für diesen Monat.
:kiss: taxi0

Wie sind den Deine Kursziele und glaubst Du an diese Aktie?!?

Im Mai wissen wir mehr. Und ich glaube die Aktie steigt nicht umsonst ohne Nachrichten,da wird auch noch was veröffentlicht werden.

Gruß DD

Der Taler von Dagobert Duck bringt mir auch Glück, denn ich muß Ihn jeden Tag polieren.:cool:
Was ich bemerkenswert finde,das kaum jemand postet. Alle zocken lieber mit Aktien die pleite sind und vergessen diese Wachstumsstory,welche am Anfang steht.

Gruß DD

Der heute noch zu seiner Daisy geht.
Ein Kursanstieg, wie er in der letzten Woche zu beobachten ist
(von 4 auf 7/8 €) ist extrem ungesund.
Windwelt ist ein solider, gut kapitalisierter Wind- und Solar parkbetreiber
sowie ein Projektierer von SOlarparks.

Aber:
Um diese Bewertung rechtzufertigen, müsste das Unternehmen statt 1 MW
(wie in 2004) wohl 20 MW in 2005 projektieren.
Das ist jedoch unmöglich.
Hallo Merill,
Wieso unmöglich? Vielleicht geht der spanische Großauftrag schon an Windwelt, vielleicht stehen auch ein paar weitere eigene Projekte an oder gar - warum nicht - eine Zusammenarbeit in China? Natürlich alles Spekulation, aber Windwelt geht doch von einer soliden Basis aus, wie Du selbst bemerkt hast. Dazu günstige KfW-Finanzierungen. Das wird schon!
Natürlich darf man auch bei einem solchen Kursanstieg in wenigen Tagen ein wenig skeptisch sein und seine Schäfchen etwas schneller ins Trockene bringen. Das ist Temperamentssache.:)

Gruß
Mickefett
Kapitalmärkte - Ausgabe Nr. 43 vom 3. März 2005

Aktie des Tages:

Windwelt im Schlepptau der Solar-Hausse gesucht

Titel markieren mit 7,78 Euro ein Vier-Jahres-Hoch

sam Frankfurt - Solaraktien sind das Thema am Aktienmarkt. Beinahe täglich erklimmt ein Titel aus der Branche ein neues 52-Wochen-Hoch. Da die Schwergewichte zunehmend heißgelaufen erscheinen, konzentriert sich das Interesse der Anleger verstärkt auf die gering kapitalisierten Werte wie etwa Windwelt. Die Titel zogen am Mittwoch um 23,5 % an und lagen auf dem Parkett in Frankfurt am Abend bei 7,78 Euro. Dieses Niveau wurde zuletzt Ende 2001, kurz nach dem Börsengang der Gesellschaft, erreicht.
Neue Nachrichten, die den Kurssprung hätten erklärbar machen können, lagen indes nicht vor. Es gebe in der ansonsten wenig gehandelten Aktie seit Anfang der Woche verstärkte Nachfrage, war im Handel zu hören. Gezielte Käufe einer Adresse wurden dabei jedoch nicht beobachtet, hieß es.


Kleinen Gewinn erzielt

Hinter der mit 46,5 Mill. Euro bewerteten Gesellschaft steht mit 87 % eine Beteiligungsgesellschaft von Frank Asbeck, dem Vorstand und Gründer des TecDax-Überfliegers Solarworld. Die wenig transparente Gesellschaft fiel in den vergangenen vier Jahren am Markt nicht groß auf. Im Kerngeschäft, Planung, Bau, Betrieb und Vertrieb von Wind- und Solarkraftwerken, wurden per 30. Juni 2004 den Angaben zufolge 3,7 Mill. Euro umgesetzt und nach Steuern 0,67 Mill. Euro verdient. In der Vergleichsperiode 2003 hatte Windwelt unter dem Strich rote Zahlen geschrieben. Basierend auf den Daten und mangels aktueller Unternehmensinformationen würde der Einfachheit halber linear hochgerechnete Gewinn für das zweite Halbjahr per saldo zu 1,34 Mill. Euro Überschuss führen, woraus sich ein KGV 2004 von 33,8 errechnen würde. Diese für sich genommen stattliche Bewertung relativiert sich angesichts der derzeitigen Solarhausse. Der ausgewiesene Buchwert per 31.12.2003 betrug 3,64 Euro, die Eigenkapitalquote stellte sich auf 33,4 %. Daten, die einige Anleger wohl zu Käufen animiert haben.


Börsen-Zeitung, 3.3.2005

Gruß Mickefett
normalerweise ist windwelt bei dem jetzigem kurs m.e.
überbewertet. deshalb und weil ich sehr günstig eingestiegen war, habe ich meine anteile am donnerstag verkauft.

ich denke aber, das da in nächster zeit einige positive
nachrichten kommen und werde wieder einsteigen, wenn der
kurs mir wieder gefällt.
langfristig


WKN ISIN Branche, Sektor Land Börse Index
635253 DE0006352537 Entsorgung/Umwelttechnologie, Versorger Deutschland Stuttgart -


Chart


happyYuppie Prognose-Performance
Betrachtungszeitraum: 19.Aug 2003 - 12.Okt 2004
Gewinn bei Befolgung des Handelssignals: +11.13 %
Änderung der Aktie: +208.33 %
Prognosen
Datum Prognose (EUR) Änderung (%)
5.Mär 2005 6.66 Prognosezeit
4.Apr 2005 8.11 +21.77
4.Mai 2005 9.86 +48.05
6.Jun 2005 12.00 +80.18
6.Jul 2005 14.61 +119.37
8.Aug 2005 17.78 +166.97

Handelssignal
Handelssignal: kaufen (84)
Signal kaufen seit dem 3.Mär 2005 (7.85 EUR)
Hier ist der neuste Renner im Solarbereich:

P&T (685280) und die zugehörige 100% Tochter EECH
haben offensichtlich den Turnaround geschafft und steigen ganz groß ins Solargeschäft ein.
Greift zu solange diese Aktie noch spottbillig ist
(dies war bis vor einem halben Jahr gerechtfertigt, weil das Überleben von P&T damals nicht garantiert werden konnte - diese Zeiten sind aber jetzt vorbei).

Hier die neuste Meldung:

:laugh::laugh::laugh:

7. März 2005

EECH AG investiert in andalusisches Solarprojekt – Emissionsvolumen der „Euro Anleihe Solar“ erhöht

(Hamburg, 07. März 2005) Sonnenstrom für Spanien: Die EECH – European Energy Consult Holding AG, Emissionshaus im Bereich der Erneuerbaren Energien, steht unmittelbar vor der Realisierung eines weiteren vielversprechenden Solarprojekts in Andalusien. Darüber hinaus erhöhte das Hamburger Unternehmen das Emissionsvolumen des festverzinslichen Wertpapiers „Euro Anleihe Solar“ um 10 Mio. EUR auf 30 Mio. EUR.

Nachdem die EECH AG kürzlich ihr erstes spanisches Photovoltaik-Projekt mit einer Gesamtnennleistung 1,3 Megawatt (MW) und 6 Mio. EUR Investitionsvolumen bekannt gab („Los Cabezos“), folgt nun die Investition in ein Solarthermie-Projekt in Palma del Rio. Die Gesamtnennleistung beträgt 50 MW. Das Emissionshaus übernimmt die Projektrechte des in einem fortgeschrittenen Stadium befindlichen Projekts und wird dieses mit seiner spanischen Niederlassung in den nächsten zwei bis drei Jahren fertig entwickeln. Im Anschluss folgt die Realisation mit einem großen spanischen Energieversorger. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt nach heutiger Kalkulation bei 145 Mio. EUR.

Sonnige Rendite: 8,25% Zinsen pro Jahr

Der Wachstumsmarkt Solarenergie bietet Privatinvestoren die Möglichkeit, von der Kraft der Sonne zu profitieren. Das festverzinsliche Wertpapier „Euro Anleihe Solar“ (ISIN: DE000A0DLY65) der EECH AG bietet 8,25% Festzinsen pro Jahr bei einer Laufzeit von unter 6 Jahren. Weitere Vorteile neben diesem lukrativen Zinssatz: die halbjährliche Zinsauszahlung sowie der Verzicht auf einen Ausgabeaufschlag (Agio). Das ökologisch-ökonomische Wertpapier kann bereits ab 5.000,- EUR erworben werden.

Emissionsvolumen auf 30 Millionen Euro erhöht

Derweil hat die EECH AG zum 07.03.2005 das Emissionsvolumen der „Euro Anleihe Solar“ um 10.000.000,- EUR auf 30.000.000,- EUR erhöht. Hintergrund für diese Aufstockung ist die erfreuliche Entwicklung des Solarmarktes in Europa, die sich noch dynamischer und positiver vollzieht als ursprünglich prognostiziert. Aufgrund dieser Entwicklung sowie erster vielversprechender Projekt-Investitionen plant die EECH AG ein größeres Projektvolumen umzusetzen und mit erhöhter Präsenz zu agieren.

„Das Interesse an der Euro Anleihe Solar ist überwältigend. Für mich ist es absolut spannend festzustellen, wie zwei einst unvereinbare Welten zusammen wachsen: Ökonomie und Ökologie. Diese für uns alle notwendige Energiewende zu gestalten, das ist etwas Großes für die Zukunft – und für die Gesellschaft.“, schaut EECH-Vorstand Michael Bode optimistisch in die Zukunft.:laugh::lick::laugh:

Interessenten der „Euro Anleihe Solar“ erfahren unter der gebührenfreien Zins-Info-Hotline 0800-5 600 666 bzw. unter www.eech-solar.de alles Wissenswerte rund um das festverzinsliche Wertpapier.
Geld bekommt ein solventes Unternehmen zu weniger als 8,5% (Kapitaleinwerbekosten noch nicht eingerechnet!!!).

Wer zu viel Geld hat, soll die Anleihe zeichnen. ;-)
Windwelt ist nun um 5,5 zu haben und besitzt 50% Potential zum Monatshoch :eek:

Nur eine Frage der Zeit bis wir die 8€ wieder sehen
löst sich heute schön vom Tagestief ! Sieht aus als ob der Intraday- dreh gelingt ;)
und nun bei 5,79

Also das die Windwelt nachgibt war wohl sonnenklar.
Gut ist das es bei geringen Umsätzen war.
Einfach mal abwarten. Hat sich bei mir und dieser Aktie schon 2 mal gelohnt.
@#80
Mir liegt der Prospekt vor.
Darin eine interessante Bemerkung - nein,ein Vermerk -
des Wirtschaftsprüfers bezüglich Abschluß 2003 :

In etwa : Zu dem Guthaben von 2xx.yyy,0 Euro in der Türkei
konnte kein Nachweis erbracht werden.

Das animiert mich nicht gerade zu einer Investition;
hört sich eher nach "p&t" an...

Es gibt eine nicht unähnliche Anleihe von abo-wind,von der ich mir deutlich mehr versprechen würde.

MfG
Elwood
Nur kurz zwei Dinge:

1) EECH hat hier nichts zu suchen.
Ich kann nur jedem nachdrücklichst abraten, in eine nicht handelbare Anleihe
eines im Solarbereich-Projektierung völlig unerfahrenenen fast
insolventen Windparkprojektierers zu investieren.


2) Windwelt hat auf der Basis eines Kurses von 7 € ein KGV (siehe Börsenzeitung
unten) von ca. 34 in 2004. Der Buchwert beträgt nur die Hälfte des Kurswertes.

Ich erachte Kurse wie heute 6,85 € als VERKAUFSKURSE.
Die Aktie ist zu stark und schnell gestiegen und gegenwärtig einfach viel zu teuer.
Kennt sich jemand mit den Großhandelspreisen für 50 Watt Dünnschichtmodule aus? Ist die Hausnummer 150 Euro pro Modul realistisch?
Ist ein in der Kalkulation angesetzter Materialaufwand von ca. 70 Euro auch realistisch?

Vielleicht kennt sich einer der Solarexperten auch hier aus.

Danke im voraus.
Adhoc zum Jahresergebnis:
Wie von mir prognostiziert, stiegen die flüssigen Mittel auf 11,5 (Vorjahr: 9,5) Millionen €.
Was bei aller Freude über die tollen Zahlen untergeht: Windwelt war im 2. Halbjahr deutlich unrentabler.
Das Jahresergebnis betrug nur 0,77 Mio nach bereits 0,67 Mio Euro zum Halbjahr.
Schauen wir mal, wie gut das Geschäft mit der Projektierung und Platzierung von Solarparks klappt.
Bislang ist mir nicht bekannt, das Windwelt dieses Jahr mehrere größere Parks fertig bekommt.
Zum gegenwärtigen Kursniveau ist die Aktie nach meiner Einschätzung überteuert:
Das 2004-KGV beträgt bei 7 €/Aktie rd. 55 .......


Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
WindWelt AG steigert EBIT um über 140 Prozent auf 2,8 Millionen Euro
------------------------------------------------------------------------------

Einstieg in Vertrieb eigenentwickelter Solarparks als Publikumsfonds

Die WindWelt AG (ISIN: DE0006352537) hat im Geschäftsjahr 2004 operativ
deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der Konzerngewinn vor Zinsen und
Steuern (EBIT) stieg gegenüber 2003 um über 140 Prozent auf 2,81 (Vorjahr:
1,16) Millionen Euro. Der Konzern hat damit eine erheblich verbesserte EBIT-
Marge von 34,2 (Vorjahr 18,3) Prozent erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Steuern
kletterte auf 1,10 (Vorjahr: minus 2,28) Millionen Euro und der
Jahresüberschuss auf 0,771 (Vorjahr: minus 2,26) Millionen Euro. Das Ergebnis
je Aktie lag bei 0,13 (Vorjahr: minus 0,38) Euro. Der Konzernumsatz wuchs um
30 Prozent auf 8,2 Millionen Euro.

Die Eigenkapitalquote des Konzerns erhöhte sich zum 31. Dezember 2004 auf 37,3
(Vorjahr: 33,4) Prozent. Gleichzeitig hat die Gesellschaft die kurzfristigen
Verbindlichkeiten um rund 35 Prozent und die langfristigen Verbindlichkeiten
um rund 8 Prozent reduziert. Parallel dazu baute die WindWelt AG mehr
Liquidität auf. Die flüssigen Mittel stiegen auf 11,5 (Vorjahr: 9,5) Millionen
Euro: gut 19 Prozent der Bilanzsumme des Konzerns.

Die Gesellschaft wird im laufenden Geschäftsjahr verstärkt eigenentwickelte
Energieparks als Fondsprodukte realisieren und platzieren. Die in Form von
geschlossenen Fonds betriebenen Wind- und Solarparks sollen einem breiten
Anlegerkreis angeboten werden. Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt durch den
konzerneigenen Vertrieb. Vor diesem Hintergrund erwartet der Konzern für das
Geschäftsjahr 2005 eine kontinuierliche Steigerung von Umsatz und Ertrag.
Hi, sind erwartet gute Nachrichten. Das erste Quartal dürfte ertragsmässig, wegen dem guten Wind auch nochmal gut ausfallen. Sollte der Projektvertrieb jetzt noch funktionieren, kann man in Ruhe auf noch höhere Kurse warten. Gruß Udo
Hallo EasyTech,

um welches Modul handelt es sich denn? a-Si? CIS? CdTe? Gibt da wohl teilweise deutliche Unterschiede - hängt auch vom Hersteller ab!
Was bedeutet "Großhandelspreise"? Abgabepreis des Großhändlers an Installateure?
Hallo StLaurent,

danke, dass Du meine Frage aufgreifst.

Es handelt sich um in Deutschland produzierte CdTe Module.
Mit Großhandelspreis meine ich den Angabepreis des Herstellers an den Großhändler.
Holt euch halt die PHOTON, da stehen regelmässig extrem gute
Übersichten für Module, Tracker, Wechselrichter etc etc drin.

Für Solarmenschen, bzw. Menschen die eine PV-Anlage kaufen wolln,
ist PHOTON die Bibel, der STAMM, das Telefonbuch - sprich:
Unbedingt abonnieren.
Ausserdem bekommt man einen hübschen 20 €-Solarhelikopter für ein Abo als Zugabe ...

www.photon.de
@EasyTech

Tja, die gute alte Antec - hat ja auch schon eine wechselhafte Geschichte hinter sich und nun einen illustren Hauptaktionär.... Die dürften wohl auch noch heuer an die BÖrse geschleppt werden...Mehr dazu evt. über www.eco-reporter.de.

Bei den Antec-Modulen muß ich mal die Preise etwas schätzen (aber allzuweit daneben liegt es nicht): Bei einer Abnahme von 500kWp - 1.000kWp (was bei einer Gesamtproduktion von etwas mehr als 5MWp schon beachtlich) ist, dürfte der Abgabepreis an den Großhändler bei höchstens 2,30€/Wp sein - sonst sind die gegenüber den anderen Modulen (a-Si aus Japan, CdTe aus USA) nicht mehr wettbewerbsfähig. Dann schlägt der Großhändler nochmals 10-15% gegenüber dem Installateur drauf und der wiederum 10-15% gegenüber dem Endkunden bei einer 20-50kWp Anlage. Damit ist der Endkundenpreis (und nicht etwa der Einkaufspreis des Großhändlers!!!) bei ca. 3€/Wp und damit bei 150€ für das 50W Modul.

Bei einem Abgabepreis von 150€/Modul an den Großhändler würden die NICHTS verkaufen....

Die Herstellkosten dürften (auch wenn die Fertigung zu 100% ausgelastet ist (noch!) höher als bei 70€/Wp liegen - damit wären wir bei ca. 1,40€/Wp. Diese Marge wäre dann bei einem Abgabepreis von 2,30€ für die Solarbranche doch etwas zu fett...Zu dem Thema Herstellkosten war mal ein interessanter Artikel in Photon International in einer Ausgaben gegen Ende 2004. Wenn es wirklich von Interesse ist müßte ich da mal nachschlagen.

Sorry an alle anderen, daß es hier im Windwelt-Thread mal über Dünnschicht ging - aber vielleicht bauen die mal einer ihrer Anlagen mit diesen Modulen...
@StLaurent
wir können uns ja per boardmail weiter unterhalten, dann stören wir mit antec nicht weiter in dem thread.

boardmail ist unterwegs. ich schreibe das nur, weil es neu angemeldeten usern oft nicht oder erst recht spät auffällt.
Hätte mal 2 Fragen:

1. Wann werden die Produktionsdaten bei Windwelt in der Regel aktualisiert.

2. Kann mir jemand ein paar Windparks sagen ggf. per Boardmail mailen, wo man die Produktionszahlen des letzten Monats "frühzeitig" sieht um einen ersten Eindruck über den vergangenen Monat zu erhalten. Ist sicher auch für andere interessant.

Gruß Udo
@udo
frage zwei würde mich auch sehr interessieren. ich schau bisher immer bei:

www.windkraft.at
www.windkraftwerke.de
www.hessenenergie.de

dort sind die erträge meist in den ersten 5-6 tagen des folgemonats zu ersehen. aber vielleicht gibt es ja noch schneller.
viele grüße von grünbär
Ich schaue bei
www.gedea.de (dort kandrich 1 und Grüner Heiner)
(ist auch für Wasserkraftwerke im Schwarzwald interessant)
www.prokon-energiesysteme.de
www.energiekontor.de
auf www.windkraft.at sind die märzerträge eingestellt. danach war der märz 2005 ein sehr windschwacher monat märz. die erträge lagen um die februarwerte. das windjahr 2005 dürfte somit klar im minus liegen. leider ist april bisher auch nicht besser.
Wie von mir prognostiziert, ändert die Windwelt auf der HV am 24.05 den Namen in SOLARPARC AG:

"5. Beschlussfassung über die Änderung des Namens und des
Unternehmensgegenstandes und entsprechende Satzungsänderung.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:
a) Der Name der Gesellschaft wird geändert in „Solarparc Aktiengesellschaft“. "


Nichtsdestotrotz:
Das Ergebnis des zweiten Halbjahres (nur +0,1 Mio) ist enttäuschend und die Aktie
auf dem aktuellen Nivau mit einem KGV auf das 2004-Ergebnis von über 50 zu teuer.
upps!!
15% heute und der Chart sieht irre aus
irgendwas ist doch da im Busch!
Wahnsinn !!
Heute schon 21% plus , was ist los ?
Will die Solarworld ihre eigene Tochter wieder vollständig übernehmen ?
Heute hatte ich einen Newsletter erhalten, dass Windwelt einen fertig geplanten Windpark weiterverkauft hat. Ja so kann man auch Geld verdienen. Leider ging es dafür heute nach unten. Es kommen aber sicher auch wieder bessere Tage.
Na, da scheint Windwelt ja rechtzeitig noch ein Windprojekt verkauft zu haben bevor die Preise durch Eichels Initiative in den Keller gehen oder aber die Investitionen als stranded investment enden...

Frage mich aber ob das Solarfonds-Geschäft - auch wenn es nicht explizit erwänt ist - nicht auch unter die Regelung fällt.... Was meint ihr?

:::::::::
Eichel macht Steuersparfonds den Garaus von Jens Tartler, Berlin
Finanzminister Hans Eichel macht Ernst mit der Abschaffung von Steuersparmodellen: Nach einem Gesetzentwurf seines Ministeriums werden alle Anlageformen als solche " Steuerstundungsmodelle" eingestuft, wenn ihre gesamten Verluste zehn Prozent des Eigenkapitals übersteigen.

In solchen Fällen dürfen die Verluste ausschließlich mit Gewinnen in anderen Jahren aus demselben Modell verrechnet werden.
Damit wäre die bisher so beliebte Verrechnung mit anderen Einkünften, etwa aus einer Unternehmer- oder Angestelltentätigkeit, nicht mehr möglich. Das hätte große Auswirkungen auf das Anlegerverhalten. Viele Fonds rechnen sich nämlich heute allein durch den Steuerspareffekt, nicht aber durch real erwirtschaftete Renditen. Eichel hat auch Chancen, diesen neuen Paragraf 15b Einkommensteuergesetz durch den unionsdominierten Bundesrat zu bringen. CDU und CSU haben bereits signalisiert, dass sie die Änderung im Grundsatz unterstützen.

Filme und Windkraft betroffen

" Es sind alle Modelle betroffen, alle Fonds, auch Kapitalanlagen mit Eigentumswohnungen, die modellhaft mit Verlustzuweisungen arbeiten" , sagt Steuerberater Michael Kohl von der Kanzlei Ernst & Young. Medien- und Windkraftfonds seien von der geplanten Gesetzesänderung am stärksten betroffen, weil sie die höchsten Verlustzuweisungen hätten. In Zukunftwürden die Fonds vermutlich eine Verlustzuweisung von genau zehn Prozent anstreben, so Kohl. Heute sind steuerliche Verlustzuweisungen von teilweise
mehr als 100 Prozent des eingezahlten Kapitals sehr verbreitet.

Nicht betroffen von der Änderung sollen Fonds sein, deren Vertrieb an Kunden bereits vor dem 18. März 2005 begonnen hat. Damit will das Finanzministerium dem Vertrauensschutz der Anleger Rechnung tragen. Am 17. März hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder in seiner Regierungserklärung die Änderung angekündigt. Um geschützt zu sein, müssen Anleger den bereits vertriebenen Fonds bis zum 30. September kaufen, so die bisherigen Pläne.

Der Ankündigungseffekt schlug bei einigen Fonds schon am Donnerstag zu Buche. So berichtet Hasso Mansfeld von Boll Medienfonds, dass Finanzvertriebe sich innerhalb von zwei Stunden Fondsanteile im Wert von 53Mio. Euro gesichert hätten. Insgesamt rechne er mit vorgezogenen Investitionen von 200 Mio. Euro in seine Fonds. Mansfeld: " Das reicht für
zweieinhalb Jahre." Durch die Steueränderung würden voraussichtlich 20 bis 30 Prozent weniger Filme gedreht. Dadurch stiegen die Preise - zumindest für attraktive Filme.

Für die Branche würde sich das Geschäft grundlegend ändern. Mansfeld: " Wir werden versuchen, realwirtschaftlich zu arbeiten. Filmfonds wurden bisher ja nur aus Steuergründen gekauft. Das System wie es jetzt ist, kann man ja nicht toll finden." Das meiste Geld der deutschen Anleger sei in den USA geblieben: " Das System Hollywood ist darauf ausgerichtet, sowenig wie möglich zurückfließen zu lassen."

Nische Denkmalschutz

Für einige wenige Fonds gäbe es auch nach der Gesetzesänderung noch eine Überlebenschance. Schiffsfonds könnten so umgestaltet werden, dass sie das für die Reederbranche geltende Privileg Tonnagesteuer ausnutzen könnten. Diese Vorzugsbehandlung wurde erst vor kurzem wieder verlängert.

Außerdem sollen Anleger ungeschoren davon kommen, die in denkmalgeschützte Häuser investieren. Frank Kammerer vom Bauträger Berner & Grasserbauer weist aber darauf hin, dass die Steuerfalle nur umgangen werden kann, wenn keine Werbungskosten nach dem bisherigen Paragrafen 2 b Einkommensteuergesetz anfallen. Das sind zum Beispiel Mietgarantien, Marketingkosten und Finanzierungsvermittlungsgebühren. Der Paragraf 2 b soll zwar durch den 15b ersetzt werden, auf die " Falle" Werbungskosten müssten Anleger aber auch weiterhin achten, warnt Kammerer.

Aus der FTD vom 22.04.2005
© 2005 Financial Times Deutschland
Man kriegt bei dieser Art der Anleger-Verarsche echt nur noch das kalte Kot*en!!!!

Die glauben, wenn sie ihre absolut bedeutungslose Klitsche von Windfurz in Solarparc umtaufen, könnten sie zum Global-Player werden. :cry:

Für wie blöd halten die Privatanleger eigentlich? :confused:


Der faire Kurs dieser Dr*cks-Klitsche liegt bei 6 bis 7 €! Und keinen Cent mehr! :mad:


PS.: Und die Oberfrechheit ist diese nichtssagende Ad-hoc vom Tage. Auch ein Indiz dafür, für wie blöd die "uns" Privatanleger halten (müssen). :cry: :mad:
Gibt es hier eigentlich auch seriöse und fundamental begründete Diskussionsbeiträge? Ist ja ziemlich arm, was meine Augen hier zu sehen bekommen. Kann mir denn jemand sagen, warum Windwelt in letzter Zeit dermassen gestiegen ist? Handelt es sich um einen Squeeze-Out? Und bis zu welchem Kurs kaufen die Käufer, die scheinbar unlimitiert ihre Kauforder aufgeben?
Bin wohl jetzt raus zu 20,48.Wer hätte gedacht, daß wir noch mal den Ausgabekurs sehen.Vielleicht macht euch Investierten der Frank ja ein Angebot.Aber sehr hoch wird das wohl nicht ausfallen.Ist ja einfach bei dem freefloat den Kurs in jede gewünschte Richtung zu bewegen.Zur Zeit kostet die solarworldaktie etwas mehr als 5 Windwelts. War auch schon mal billiger, aber auch schon bedeutend teurer. Ich weiß noch nicht,was ich mit dem cash jetzt anfangen soll.Vielleicht noch ein paar BWT kaufen...
Der Kurs liegt um fast das vierfache über dem Eigenkapital.
Das Eigenkapital ist zu ca. 60 % in Windparks und ca. 2,5 MW Solarparks investiert.
Man bezahlt also für mässig rentable ca. 2-3 Jahre alte
Windparks rd. das Vierfache des Errichtungspreises.
Am Markt würde man die Windparks für ca. 70% des Errichtungspreises kaufen können ......

Daneben wird Windwelt noch Solarprojektierer: Schön in 2005 und
möglicherweise 2006 -wenn man die Parks platzieren kann. Aber:

1) Die GEsetzgebung für Fonds wurde verändert, so daß Energiefonds mit
üblicherweise 60-100 Prozent Verlustzuweisung zukünftig nur noch 10% p.a. bieten.

2) Windwelt hat NULL Erfahrung mit Solarpark-Vertrieb, d.h. auch null Adressen.

3) Last not least: Ich schätze für 2005, das Windwelt ca.
2 Mio Gewinn aus Solarpark-Projektierung ziehen kann.

Damit läge das KGV bei über 60 ...............
Wenn Windwelt die letzten Tagen wegen der heutige dpag-News gestiegen ist, dann ist die Veras.. Groß!

Es sollen Solarpublikumsfonds, die Rendite orientiert sind an den Mann und Frau gebracht wird.

Diese Fonds waren und sind in Zukunft nicht rentabel!

Die Risiken über den Bestand der EEG gesetzt in der jetzige Form sind groß! Solarstrom mit eine Stromkostenerzeugung von 0,40 bis 0,60 EUR/KWS teuer. Die Energiekonzerne gehen schon frontal auf die Regierung zu. Damit der Wahnsinn ein Ende hat.

Für die Vertriebsleute bringt die Vermittlung nur Ärger und Haftungsrisiken, wenn Windwelt pleite ist, weil die sich die Rückkaufgarantie für die Solarfonds nach 10 Jahre verpflichten. Genau so haben die Immobilienfonds Kunden angelockt. Die meisten sind nach paar Jahren pleite (s. Falkfonds). 90% der Windparks sind trotz steuerlicher Vorteile nicht rentabel. Solarparks werden auch nicht seín.

Hier Auszug aus DPAG

Renditeorientierung der Solarparks im Fokus

Vor dem Hintergrund einer starken Nachfrage für Investitionen in solare
Großanlagen werden die zukünftige Solarparc AG die Photovoltaik-Kraftwerke im 2.
Halbjahr 2005 fertig stellen und an das Stromnetz anschließen. Parallel dazu
wird die Gesellschaft auch den Vertrieb für die Beteiligung von Investoren an
den klimafreundlichen Energieparks aufnehmen. " Der Sonnenfonds Donau ist
eindeutig renditeorientiert" , erklärt Susanne Muffler, Vorstand Finanzen (CFO)
der WindWelt AG. " Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der laufenden
Diskussionen über die Zukunft von Steuersparmodellen ein zentrales Kriterium
für die Realisierung unserer Parks." Der Fonds wird über eine Laufzeit von
lediglich 10 Jahren verfügen und ist damit am Kapitalmarkt eine attraktive
neue Option. Die zukünftige Solarparc AG wird die Solarparks nach Ablauf der
10 Jahre zum Zeitwert zurück kaufen und weiter betreiben.
PRUST ..........

RENDITEFONDS - ha, ha, ha.

Wie toll die vom Markt nachgefragt werden, hat man beim Windpark Trandeiras gemerkt.
Dieser Windpark wurde wg. Standort PORTUGAL als Renditefonds mit zweistelliger (!) Ertragsprognose vertrieben.
Es hat unglaubliche 2 1/2 Jahre gedauert, bis Energiekontor die Platzierung voll hatte.
Selbst gute Ergebnisse - der Windpark läuft bereits seit rd 2 Jahren - machten
den Renditefonds für den Markt nicht attraktiver.
Dabei hat sich Energiekontor im Vertrieb sogar kostenintensiv reingehängt:
Ich schätze, ich habe im Laufe der 2 1/2 Jahre ein Dutzend Mal
unangefragt Unterlagen zu Trandeiras bekommen:


04-05-2005
Pressemeldung Energiekontor:
Windpark Trandeiras vollständig platziert

27.09.2002,
Pressemeldung Energiekontor:
Mit der Beteiligungsmöglichkeit an einem portugiesischen Windpark
bietet Energiekontor nach eigenen Angaben als einziger Initiator
in Deutschland Kapitalanlagen an verschiedenen Standorten in Europa an.
Da Windwelt sich wohl auch weiter auf die Erstellung und Betrieb von Windparks und Solaranlagen engagieren dürfte, sollten diese Gewinner der heutigen Gesetzesänderung sein. Da diese ja als Firma von den Abschreibesätzen noch profitieren dürften. Ich denke dies dürfte mit ein Grund der hohen Kurse sein!
@Udo

verstehst du selber was du da schreibst!

Deine Logik: Gestern haben andere Gänster von der Gesetze profitiert, jetzt profitiert die Asbecks-Bande davon (Solarworld+Windwelt).

Die bisherigen geschlossenen Fonds haben in der Breite nicht funktioniert. Die Solarparks werden auch nicht funktionieren. In Deutschland gibt es leider Dumme, die solche schei.. Produkten zeichnen. Später geben ein Vermögen, um gegen die Vermittler zu prozessieren. Die Emittenten und Initiatoren sind meistens pleite!
Also die habe einige KG Fonds, welche im Durchschnitt ordentlich laufen (für weniger Wind können die Planungs- und Betreiberfirma ja nichts dafür). Fakt ist, dass mit KG Anteilen an Wind- Solar- usw. Fonds durch die gesunkene Abschreibung wohl 2-3 % Rendite fehlen, da Verluste nicht mehr gleich (sondern erst verzögert) abgeschrieben werden können. Da die Windwelt und z. B. auch die SAG dieses Problem nicht so haben (da man diese mit Gewinnen wohl voll verrechnen kann), scheinen mir diese 2 Firmen Gewinner der aktuellen Steuerreform zu sein. Damit handelt Eichel wohl im Interesse der großen Stromkonzerne, welche die boomenden regenerativen Firmen ein Dorn im Auge sind. Jedoch werden nun wieder bessere Windstandorte aus der Lagerkiste kommen (auch mehr internationale Standorte!) und der techn. Fortschritt der reg. Anlagen, wird ein übriges tun, dass der Boom weitergeht. Da viele Länder schon das dt. EEG übernommen haben (kann so schlecht deshalb wohl nicht sein!!), wird Windwelt wohl auch über kurz oder lang international expandieren. Zumal jetzt auch eine KE möglich ist.
ich sehe nur, dass es für fonds schlechter wird.
für den betrieb von anlagen im eigenbestand hat sich nichts verbessert bzw. verschlechtert.

in einer presse hiess es ja gerade, dass die windwelt anscheinend gerade noch rechtzeitig fertigprojektierte windparks verkaufen konnte.

durch den betrieb von WEAs bzw. solarparks kann zwar eine sichere aber recht kleine rendite erwirtschaften.

die windwelt wollte sich aber auf die projektiereung und auf den fondsvertrieb von solarparks konzentrieren. daher auch die phantasie und der kursanstieg. hier sind grössere margen erzielbar.

der kursanstieg hat lange vor veröffentlichung der neuen gesetztesvorlage begonnen.
die gesetzesänderung würde sich definitiv negativ auf die windwelt ag auswirken.
Förderung erneuerbarer Energien. Eckpunkte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

2. Zukunftskonzept Förderung ab 2008

- Das EEG wird gesetzlich bis zum 31. Dezember 2007 befristet.

- Bis spätestens Ende 2007 wird eine Anschlussregelung gesetzlich verabschiedet.
Durch eine Verknüpfung mit anderen Instrumenten, wie dem Emissionshandel und
der Ökosteuer, wird eine Abstimmung im Rahmen eines langfristigen, in sich
geschlossenen, energiepolitischen Konzeptes erfolgen. Dabei ist es unser Anliegen,
die klimapolitischen Ziele mit möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten zu
erreichen. Mit einem auf die einzelnen Energieträger abgestimmten
Instrumentarium, wie ein Ausschreibungsmodell, Bonusmodell etc., wird eine
effizientere Förderung der erneuerbaren Energien erreicht.

Die Energiekonzerne wollen nicht bis 2007 warten! Die werden bereits ab 01.01.2006 die Ausschreibungsmodell bzw. den besagten Bonusmodell eingeführt.

Weiter heiß

3.4 Fotovoltaik
Bodengebundene Fotovoltaik-Anlagen werden zukünftig im Rahmen eines Ausschreibungsmodells gefördert.

Das trifft eher Windwelt. Mit einer Ausschreibungsmodell sind die geschlossene Fonds von Windwelt schon jetzt todgeborene Kinder. Was die geliebte von Frank, Frau Müffler (Vorstand Finanzen von Windwelt) dazu sagt.

Indirekt trifft auch Solarworld, als " vinkulierte" Gesellschaft und Lieferant. Gerne möchte ich Einsicht in der Solarworld-Windwelt Verträge haben. Was da alles vereinbart worden ist?

Quelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion
In der Tat scheint meinem Eindruck nach die Atomlobby mit der stärkste Finanzier von CDU/CSU und FDP zu sein. Daher wundert einem dies nicht. Zum Glück hat die gute Idee des Alternativnobelpreisträgers Hermann Scheer schon weltweit Schule gemacht. Es gibt übrigens bald ein neues Buch, wo Er auf den Unsinn des Emissionshandels eingeht. Dies würde nämlich eine weltweite Investitionslenkung bedeuten. Hat schon im Osten nicht funktioniert. Dieser dient dann der Atomlobby nur zum ausbremsen der regenerativen Energien und das weltweit! Man sollte mehr solcher ehrlichen Politiker unterstützen. Die Bücher sind mit die besten, welche ich gelesen habe. Und auf Dauer ist nichts stärker als eine gute Idee!


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.