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Die Aktie, die noch keiner haben will - 500 Beiträge pro Seite



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Liebe W.O.Gemeinde!

Wahrscheinlich wird mancher von Euch dieses Posting gleich wieder wegklicken wollen, wenn er oben rechts GENERAL MOTORS sieht, doch halt, ansehen lohnt sich!

Ich bin heute Vormittag durch ein Posting in einem anderen Thread auf GENERAL MOTORS aufmerksam geworden und habe mich dabei gleich an eine Anmoderation auf n-tv vor drei Tagen erinnert. Da wurde mitgeteilt, dass der Kursrutsch von BIOGEN und ELAN, aufgrund des Todesfalles in der klinischen Erprobung eines gemeinsam entwickelten Medikamentes, an dem Tag mehr Anlegerkapital „vernichtet“ hat, als die Börsenkapitalisierung von GENERAL MOTORS zur Zeit beträgt. Anfangs habe ich das für einen Versprecher gehalten, aber die Aussage stimmt tatsächlich. Sie zeigt eine irrationale Werteverschiebung in der Sicht des Anlegers.

GENERAL MOTORS ist in den letzten Jahren mit negativen Nachrichten belegt worden, wie kaum ein anderer Konzern. Dabei tauchen folgende Schlagwörter immer wieder auf:
:( Weltweite Absatzkrise im Kraftfahrzeugmarkt
:( Konkurrenz asiatischer Marken, die billiger und qualitativ besser produzieren
:( Unattraktive Modellpalette
:( Immense Pensions- und Krankheitskostenverpflichtungen
Diese von Analysten und der Presse in immer neuen Verpackungen wiederholten Kernaussagen haben in relativ kurzer Zeit dazu geführt, den Kurs von über 100 auf unter 35 Dollar zurück gehen zu lassen. Gerade für Analysten war GENERAL MOTORS ein Standardwert für schnell verfasste Verkaufsempfehlungen, nachdem ihnen 2002 und 2003 vorgeworfen worden war, die vorangegangene, geplatzte Aktieneuphorie dadurch geschürt zu haben, dass sie zuvor keine oder zu wenige Underperformer-Einschätzungen gegeben haben.

Mittlerweile frage ich mich, ob die oben aufgezählten (unbestreitbaren) Negativfaktoren im jetzigen Tiefkurs nicht schon übermäßig eingepreist sind. Ich halte einen baldigen Turnaround beim Kurs der GENERAL MOTORS-Aktie für sehr wahrscheinlich:
:) Absatzkrisen in Kernindustrien sind in der Vergangenheit niemals dauerhaft gewesen, sondern immer in Zyklen aufgetreten.
:) Es ist eine nicht zu unterschätzende Angewohnheit von Amerikanern und Europäern sich von patriotischen Gefühlen leiten zu lassen, wenn die heimischen Marken und die daran geknüpften Arbeitsplätze gefährdet zu sein scheinen.
:) Die erforderliche Erhöhung der Attraktivität wurde von GENERAL MOTORS erkannt und man führt bei den diversen Automarken Neuentwicklungen durch, so dass vielleicht einer der nächsten Trendsetter in einer GENERAL MOTORS-Fabrik vom Band läuft.
:) Die Pensions- und Krankheitskostenverpflichtungen belasten zwar dauerhaft die Gewinnmarge aber haben auch schon überproportional den Kurs nach unten gedrückt und man muss bedenken, dass der Konzern bisher keine Verluste geschrieben hat und auch nicht zu schreiben droht.

Aufbruchsignale gibt es, aber sie werden noch nicht wahrgenommen. Die jüngsten Arbeitsplatzvereinbarungen ohne größere Arbeitskämpfe und unter Erhalt der Motivation der Arbeiter in den europäischen Produktionsstätten sind ein Meilenstein. Dieses Etappenziel müssen alle anderen Konzerne erst noch erreichen. Der Marktwert liegt nur noch bei 75% des Buchwertes, wobei der Buchwert eines Traditionsunternehmens ohnehin schon nicht den tatsächlichen Wert ausdrückt, weil viele vor langer Zeit angeschaffte Werte, insbesondere Grundstücke und Beteiligungen, mit geringeren Anschaffungskosten in der Bilanz stehen, als es dem heutigen Marktwert entspricht. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt weit unter 0,2 - ein Faktor, den kein anderer milliardenschwerer Industriekonzern irgendwo auf der Welt derzeit erreicht.

Auch der Chart zeigt deutlich, dass die Aktie überverkauft ist. Die Gegenbewegung ist damit einprogrammiert; sie könnte diesmal dauerhaft sein.



Ich habe diesen Thread für einen dauerhaften Gedankenaustausch angelegt und würde mich über eine angemessene Diskussion freuen.

Grüße von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Die Verschuldung von GM beträgt aktuell etwa 290 Milliarden Dollar!!!
Das ist mehr als das Gesamtverschuldung kleiner Staaten.

Das S&P-Rating von GM wird vermutlich noch einmal abgestuft, d.h. für GM wird es dann noch teurer mit neuen Anleihen an frisches Kapital zu gelangen.

Die Neuwagen von GM verkaufen sich derzeit sehr schlecht, vor allem mit einer sehr niedrigen Gewinnmarge.

Es ist schwer sich ein Gesamtbild von GM zu machen. Ich finde den Kurs der GM-Aktie derzeit angemessen.
Ich halte es sogar für riskant einen langlaufenden Bond von GM zu kaufen.

Gruß Paul
:laugh: Wilhelm, ich bin mir ziemlich sicher, dass Opel seine Performance und sein Image durch die Trikotwerbung für Bayern München vermiest hat. Ich will aber nicht nachtragend sein und werde mir die Aktie mal mit Interesse ansehen, denn die Dividende ist auch nicht zu verachten.

Paulsche, die Verschuldung dürfte in dem Buchwert berücksichtigt sein, weil dieser das Vermögen eines Unternehmens abzüglich Schulden zum Ausdruck bringt. Ich glaube, dass vor allem die absolute Zahl Ängste schürt. Bei einem kleineren Unternehmen, welches beispielsweise 290 Millonen Schulden hat, hätte kein Anleger Befürchtungen, auch wenn das Aktivvermögen tausendfach geringer wäre. An solche astronomischen Zahlen habe ich mich gewöhnt, seitdem ich mal irgendwo gelesen habe, dass das Privatvermögen von Warren Buffet größer ist, als das BSP von Rumänien.

klepper
Schon zwei Beiträge :) ; danke für diese schnellen Einschätzungen.

Habe beim Durchblättern der W.O.-Seiten noch ein positives Analystenstatement gefunden, wobei die CSFB nun wirklich kein unbedeutender Analyst ist (quasi ein Rufer in der Wüste):

"General Motors: Outperform
Quelle: Credit Suisse First Boston
Datum: 27.01.05

Die Analysten von Credit Suisse First Boston bewerten im "European auto weekly" vom 25. Januar die Aktien des US-Automobilkonzerns General Motors Corp. (GM) mit "Outperform". Das Kursziel liegt bei 42 Dollar.

Das Unternehmen habe jüngst Verwirrung gestiftet, als es kurz nach der Veröffentlichung der Guidance für 2005 (4,00 bis 5,00 Dollar pro Aktie) bekannt gegeben habe, dass die Gewinne im ersten Quartal nur "breakeven oder besser" ausfallen würden. Dies bedeutete, dass das Ziel nur durch die drei verbleibenden Quartale erreicht werden müsste. Den Analysten zufolge dürfte sich das schwierig gestalten. Ihre EPS-Prognose für 2005 sei daher von 4,43 Dollar auf 3,70 Dollar gesenkt worden. Für 2006 gebe es eine Anpassung von 6,10 Dollar auf 5,95 Dollar. Bei einem Besprechungskurs von 35,96 Dollar liege das erwartete 2005er KGV bei 9,7 und das 2006er KGV bei 6,0. Es sei von einer Fokussierung des Marktes auf mögliche Gewinne in 2006 auszugehen, so die Analysten weiter, was das kurz- und mittelfristige Abwärtspotenzial der Aktie limitieren dürfte."


Das heißt also: Der Kurs wird steigen, weil er nicht mehr fallen kann. Auch eine Logik.

Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Guter Threadbeginn. Ich weise trotzdem darauf hin, dass es in der Autobranche derzeit genug Aktien mit einstelligem KGV (z.B. die Franzosen Renault oder Peugeot) und andere im Vergleich zu den `jahrelang aufgebauten Werten` sehr günstige Papiere wie Volkswagen Vorzüge gibt. Diese weisen die GM-spezifischen Probleme nicht auf.

GM ist sehr riskant, ich glaube dass sogar Ch.11 hier denkbar ist, wenn sich die Branchenlage weiter verschlechtert. Selbstverständlich ist das bis zu einem gewissen Grad in den Kurs eingepreist, sodass sich auch große Chancen ergeben. Ist halt Börse.
Sehr schöner Anfangsbeitrag.

GM betrachte ich als eine Spekulation darauf, ob sie
Chapter 11 in den nächsten 1-2 Jahren vemeiden können. ;)
Frage: Wie sicher sind die Dividendenzahlungen bei der Verschuldung? Zuerst müssen Zinsen bedient werden.

Ein Konsumrückgang und höhere Leitzinsen in USA würde GM knüppelhart treffen. Besonders wenn der derzeit niedrige Spread von Unternehmens- zu Staatsanleihen wieder wächst
-->höhere Refinanzierungskosten.
Autozulieferer in USA stehen schon massiv unter Druck,
(Postings von mir Thread: winn dixie - turnaround nach chapter 11 Antrag dazu)
alles eine knallharte Spekulation auf Erholung im Autosektor, die uas den genannten Gründen (Zinsen)
schwierig sein dürfte. Die Airlines lassen grüßen...

Sicherer:
Vergleiche einfach mal mit BMW:
KGV 9, niedrige Schulden,
Absatzsteigerung jedes Jahr im niedrigen zweistelligen Pozentbereich, hoher Gewinnmargen (noch)
Gewinnsteigerung jedes Jahr.
Wer auf die Div. schaut kann die billigeren Vorzüge kaufen.
Auch kein Hammer, aber Div. Zahlung sicherer als bei GM.

Gruß, Klinger.
Habe auch mal ein bisschen gestöbert und bin dabei auf eine Analyse aus dem Jahr 2002 gestoßen... man beachte das 2006er KGV von 6!

03.02.2003
General Motors kaufenswert
Die Actien-Börse

In den kommenden 12-18 Monaten hat die Aktie der General Motors Corporation (WKN 850000) nach Einschätzung der Experten von "Die Actien-Börse" ein Kurspotential bis auf 70 USD.

Aktuell betrage der Börsenwert nur rund 30 Mrd. USD für einen Umsatz von 183 Mrd. USD sowie für einen Gewinn von 5 Mrd. USD. Der Faktor sechs sei im historischen Vergleich schon immer die tiefste Bewertung von GM gewesen. Anschließend sei ein Swing von mindestens 50% und zumeist 70% erfolgt. Dies lasse sich bis 1969 zurückverfolgen. :eek:

Der Kurs des weltweit größten Automobilkonzerns drücke den Konjunkturrhythmus der Amerikaner aus.

Das jetzige Kurserholungspotential reiche bis mindestens 60 USD und sogar 70 USD sind möglich. Kurzfristig ist dies nicht erreichbar, jedoch wie bereits erwähnt in den nächsten 12-18 Monaten, dies ist die Meinung der Experten von "Die Actien-Börse" zu General Motors-Aktien.
Die 18 Monate der Aktienbörse-Empfehlung vom 3.2.2003 sind aber schon seit einem halben Jahr um. Und der Kurs ist nicht auf 70 Dollar gestiegen, dafür aber GM`s Probleme und Schulden.

So ist das mit den schwachen Playern, siehe Airlines in den USA. Ein Chapter 11 nach dem anderen.
Delta war vor ein paar Jahren noch eine 50 Dollar Aktie und der Star der US AIrlines.
Heute 5-7 Dollar je nach Tagesform ;)

Lufthansa`s Kranich hat zwar auch Federn gelassen, ist aber weitaus weniger und ist wesentlich besser aufgestellt als die US Konkurrenz.

Es gibt eigentlich eine Menge gute Gründe, eher auf deutsche (international agierende) Unternehmen zu schauen, wenn man längerfristig investieren will.

Für Kurzfristzockereien bevorzuge ich US Unternehmen wegen der höheren Volatilitäten.

Gruß, Klinger
Pfandbrief und KlingerP, danke für die Blumen!

Ein Patient mit einer lebensbedrohlichen Krankheit ist GENERAL MOTORS bei weitem nicht. Chapter 11 wird zwar gelegentlich in Betracht gezogen, aber dazu käme es nicht über Nacht. Eine derartige Gefahr würde erst bestehen, wenn zwei oder drei Quartale mit deutlichen Verlusten geschrieben werden würden. Was vielfach verkannt wird: GENERAL MOTORS schreibt unter auch Berücksichtigung der Lasten Gewinne. Zudem kann man nach den Erfahrungen mit der Informationspolitik des Konzerns darauf vertrauen, dass negative Geschäftsergebnisse angekündigt werden – die in der Vergangenheit gegebenen Prognosen und Informationen waren geradezu vorbildlich. Selbst eine weitere Kapitalbeschaffung über Unternehmensanleihen wäre meines Erachtens – sofern dies überhaupt erforderlich sein sollte – problemlos möglich, weil alle Formen von Anleihen trotz Mickerzinsen den Emittenten immer noch förmlich aus der Hand gerissen werden. Platzierungsschwierigkeiten sehe ich insoweit selbst für eine mäßig interessante Anleihe nicht. (Man denke an die viel zitierte 50-jährige französische Staatsanleihe, die mit einem Kupon von knapp über 4% erfolgreich an den Anleger gebracht worden ist, als ob Zinsen im Verlauf eines halben Jahrhunderts diese Schwelle nicht nachhaltig überschreiten würden.) Einen GENERAL MOTORS-Bond würde ich somit auch nicht zeichnen, da ich die Summe aus möglicher Kursentwicklung und Dividenden höher einschätze als mögliche Anleihenrenditen.

Renault und Peugeot sind meiner Meinung nach nicht so gute Alternativen, da der geschäftliche Erfolg nur an diese Marken gefesselt ist. Ein moderates Wachstum traue ich ihnen auch zu, aber nicht in der Weise eines Comebacks. Dafür sind diese Aktien aber auch schon ein Stück gelaufen. BMW ist für mich derzeit keine Alternative, weil ich die mittelfristige Wachstumsgrenze mit einer pfiffigen Modelloffensive als erreicht ansehe, das Segment und das regionale Korsett aber zu eng sind, um noch weitere Käufer für die Autos zu erschließen.

Interessant und einladend (bis 2008) finde ich eine Grafik, die ich in einem anderen Thread gefunden habe und hier noch gerne einstellen will. Danach ist (mit Nachholbedarf) jetzt Blue-Chip-Time und eine Investition in GENERAL MOTORS würde sich bereits lohnen, wenn die Aktie so performt, wie der Dow performen soll.



Noch einen guten Abend. Wilhelm Bartsch, Kunstmaler

(Eine Anmerkung noch zu #7 und #8: Die alte Empfehlung wurde auf einem ähnliche Kursniveau wie jetzt ausgesprochen. Die prognostizierten 70 Dollar hatte die Aktie dann zwar nicht erreicht, aber die 55 Dollar im Dezember 2003 waren auch nicht übel. Die Analysten hatten also gar nicht mal Unrecht – und nunmehr besteht einmal mehr eine Einstiegschance.)
Hallo!

Ich bin durch die gescheite Überschrift auf diesen Thread gestoßen und hätte nicht erwartet, hier eine Diskussion über eine Aktie aus der sogenannten konservativen Liga zu finden. Ehrlich gesagt haben mich Autoaktien bisher weniger interessiert und GM hatte ich noch gar keines Blickes gewürdigt. Nach Betrachtung der fundamentalen Daten stelle ich überrascht fest, dass ich die Aktie vollkommen zu unrecht ignoriert habe. Diese Aktie hat klare Kurschancen sobald sich das negative Image bei den Anlegern weiter abbaut.

Ich habe bereits eine Kauforder für knapp über 26 Euro gesetzt. Diese Aktie kann man guten Gewissens kaufen. Durch den Kauf verheirate ich mich übrigens nicht mit der Gesellschaft und werde auch kein Opel-Junkie. Die Aktie kann man auch wieder verkaufen. Mein Geduldsfaden würde bei etwa 28 Dollar reißen. Aus Sicht der technischen Indikatoren bin ich aber zuversichtlich, dass wir die Tiefstkurse dieses Jahres nicht weit vom jetzigen Kurs noch im März sehen.

Gruß von callistephus
@ brokerbee

Ich fand nur die Grafik ganz faszinierend. Sie muß wohl schon Mitte der 80ger Jahre entstanden sein, sonst wäre der Kursverlauf seither etwas korrekter widergespiegelt. Von Harry S. Dent habe ich noch nie etwas gehört.

Ich schlage Dir einen Informationsaustausch vor: Wenn Du mir verrätst, wer Harry S. Dent ist, verrate ich Dir, wer der Kunstmaler Wilhelm Bartsch ist.

@ callistephus

:) Dann sitzt Du mit mir in einem Boot (in dem noch weitere Plätze frei sind).

Grüße, Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
#13 Das ist nicht ausgeschlossen, wenn es so weitergeht wie bisher. Allerdings ist Delphi meines Wissens der größte Zulieferer der Welt, da hängen viele Werke dran. Inso nicht ganz so einfach...
Jedenfalls eher ein Zock derzeit.

@Maler Wilhelm
Für die Aktionäre von Massenherstellern wie GM, Ford, VW usw. ist folgender Artikel vielleicht nicht ganz uninteressant. Schon etwas älter, aber angesichts der hohen Stahlpreise noch aktuell.

http://www.faz.net/s/Rub13C90B3A6F1F40798BFD784740221CDC/Doc…


Gruß, Klinger
zu #9 BMW ist für mich derzeit keine Alternative, weil ich die mittelfristige Wachstumsgrenze mit einer pfiffigen Modelloffensive als erreicht ansehe, das Segment und das regionale Korsett aber zu eng sind, um noch weitere Käufer für die Autos zu erschließen.

Das habe ich, ehrlich gesagt, nicht so recht verstanden.
BMW ist auf großen Märkten präsent wie andere internationale Hersteller, auch USA und China/Asien.
Wieso regionales Korsett?

Segment wird gerade in die `gehobene` Golfklasse ausgedehnt durch 1-er Reihe.
Wo kämeen die Steigerungen im Absatz her, wenn schon die Wachstumsgrenze erreicht wäre?

Man kann sich höchstens fragen, ob BMW nicht schon entsprechend des dynamischen Wachstums ausreichend bewertet ist (KUV immerhin 0,5) oder ob sie ihre hochpreisigen Modelle
auch in Zeiten zunehmender Preissensitivität mit denselben Steigerungsraten werden verkaufen können.
Aber dann sehe man mal die Porsche Bewertung im Vergleich (anderes Segment, ich weiß..) ;)

Gruß KlingerP

P.S. Übrigens, für VW sprechen ähnliche Argumente wie für GM, aber VW steht m.E: noch deutlich besser da.
:) :) Das ist hier mal eine interessante Diskussionsrunde ;) :)

Diesen Artikel habe in der jüngsten FTD gefunden:

"Hintergrund: General Motors - Weltmarktführer mit weltweit großen Problemen

Die Aktien des Autokonzerns General Motors Corporation (GM) sind in den vergangenen zehn Monaten um fast 30 Prozent auf 35,17 $ abgesackt. Zahlreiche Problemfälle machen dem weltgrößten Autokonzern derzeit das Leben schwer.

GM mit einem Umsatz von 193,5 (Vorjahr: 185,8) Mrd. $ wird damit an der Börse nur noch mit insgesamt 19,9 Mrd. $ bewertet. Der Gesamtwert der Aktien des vergleichbaren Mischkonzerns General Electric ist hingegen 19-mal so hoch und liegt bei 377 Mrd. $.

GM hatte es vor langer Zeit auf einen amerikanischen Marktanteil von 50 Prozent gebracht. Jetzt liegt er nur noch bei rund 25 Prozent. Der US-Jahresabsatz stagniert seit den frühen neunziger Jahren mit knapp fünf Millionen Autos, während Toyota ihn in der gleichen Zeit von einer Million auf zwei Millionen Autos verdoppelt hat. In den USA verliert GM trotz enormer Rabatte von durchschnittlich 4500 $ pro Auto somit ständig weiter an Boden. Hinzu kommen Milliardenkosten für Betriebspensionen und Krankenversicherungen für Millionen ehemaliger amerikanischer GM-Mitarbeiter. Dies allein kostet GM nach Expertenschätzungen 1850 $ je Auto.

Drei Fabriken werden dicht gemacht

Der Jahresgewinn ist im vergangenen Jahr auf 3,7 (3,8) Mrd. $ geschrumpft. Das Geld stammte allerdings zu zwei Dritteln von der Finanztochter GMAC, während das weltweite GM-Autogeschäft nur ein Drittel beisteuerte. GM verkaufte im vergangenen Jahr weltweit 8,2 (8,1) Millionen Autos, davon 1,7 (1,66) Millionen Stück in Europa.

GM schließt in den USA drei Autofabriken und baut eine neue. Toyota peilt einen globalen Marktanteil von 15 Prozent an und will allein die Zahl seiner nordamerikanischen Autofabriken von derzeit fünf auf acht erhöhen. Das Unternehmen würde damit zu GM aufschließen, nachdem der GM-Angstgegner bereits Ford auf den dritten Platz der Weltrangliste verdrängt hatte.

Mit Sparkonzept in die Gewinnzone

Auch Nissan, Honda und der südkoreanische Autobauer Hyundai machen dem Weltmarktführer in den USA schwer schaffen. Die Luxusmarke Cadillac hat GM allerdings trotz der erfolgreichen europäischen Konkurrenten BMW, Mercedes-Benz, Volvo, Porsche und Audi saniert, während sich die GM-Tochter Saab im US-Markt weiterhin sehr schwer tut.

GM Europe schreibt mit ihren Autoherstellern Opel, Saab und Vauxhall noch immer rote Zahlen und will mit dem scharfen Sanierungskurs bei Opel und Saab in die Gewinnzone zurückkehren. Das Geschäft in China läuft hingegen gut. GM befindet sich auch in Lateinamerika mit seinen Autos in der Gewinnzone.

Bei Fiat ist GM-Konzernchef Rick Wagoner kürzlich noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Er braucht dank einer kostspieligen Vereinbarung von 1,55 Mrd. Euro (2 Mrd. $) nicht die restlichen 90 Prozent von Fiat zu kaufen. Nach Steuern kostet die Vereinbarung GM 840 Mio. $."

Sinngemäß steht vieles von dem darin, was in #1 auch angedeutet ist. Was ich aber z.B. nicht wußte ist, daß GM nur in Europa rote Zahlen schreibt und das China- und Südamerika-Geschäft profitabel gelaufen sind.

Zu BMW kann ich mit meinem Eindruck bestätigen, dass diese in der Krise weniger Probleme haben. Ich neige aber dazu, GM leicht zu favorisieren, weil im Vergleich der Kursverläufe GM noch einen gewaltigen Nachholbedarf hat. Eine so große Differenz im Kursverlauf ist nach meinem Gefühl sachlich nicht begründet.
@Zeitreisen:
Du solltest mal einen Mehrjahreschartvergleich von Toyota oder Honda oder auch Hyundai mit GM durchführen, da würdest du sehen, wie sich Wertaufabauwelt von Geldvernichtungsmaschine scheidet.

Deshalb sehe ich GM auch als riskante (!) Turn around Spekulation und NICHT als sicheren Dividendentitel.

Toyota ist übrigens für mich langfristig bisher der erfolgreichste
Autohersteller unter den Großen weltweit, zudem mittlerweile
mit Honda) führend in der serienmäßigen Hybridtechnologie- sogar Porsche erwägt bei denen Technologie einzulizensieren.


Zu den Verlusten bei Opel muss man fairerweise sagen, dass die jahrzehntelang für ganz Europe die Entwicklungskosten bei vielen (europ) Modellen trugen, was sie mit Verkäufen auf dem dt, Markt natürlich nicht kompensieren konnten (Bilanzierung ist aber wohl jetzt geändert worden auf europaweit?) Dennoch haben sie auch in Deutschland Marktanteile eingebüßt.



Gruß, Klinger
:rolleyes: :rolleyes: Hmm, habe noch Zweifel :rolleyes: :rolleyes:

Was die Wertentwicklung in der Vergangenheit angeht, hast Du recht. Bei Hyundai habe ich ganz klar den Zug verpaßt - ärgerlicherweise bin ich durch eine Studie der Boston Consulting Group beim Kurs von damals € 4,00 auf die krasse Unterbewertung hingewiesen worden und habe nicht gekauft. Toyota hatte parallel zu GM den Anstieg vor zwei Jahren begonnen und das erreichte Kursniveau gehalten. Jetzt geht es mit dem Kurs aber schon länger nicht mehr voran. Honda - mein allererstes Auto - steckte glaube ich mal in einer ähnlichen Krise wie GM jetzt und ist für mich ein Beispiel dafür, daß es an der Börse wieder rauf geht, wenn die Aktie erst mal totgesagt ist.

Aber wieso Geldvernichtungsmaschine? GM macht doch weiterhin Gewinne, nur zur Zeit etwas weniger.
Hallo!

Bin mit meinem Limit heute zum Zug gekommen. Mal sehen wie es weiter geht.

Grüße von callistephus
@zeitreisen
Geldvernichtungsmaschine bezog sich auf die Kursentwicklung bisher, die nachhaltige über viele Jahre hinweg. Und GM hat seine Probleme schon seit vielen Jahren. Honda ist eine erfolgreiche Turn around Story seit vielen Jahren. Schon möglich dass GM das auch schafft, aber ich halte wegen der fundamentalen Probleme
für schwierig.

Man muss einfach sehen, dass Industrien in bestimmten Ländern ihre Höhepunkte haben.

Fernseher, Computer, Kameras, Computerkomponenten, wo kamen sie früher her, wo kommen sie jetzt her?

Ich glaube eher dran, dass die großen Stückzahlen der Massen-Autos der Zukunft (in 10-20 Jahren) in Korea, China, Malaysia und auh noch Japan
hergestellt werden und dort nicht unbedingt von GM.


Gruß Klinger
Übrigens, Kurs von GM ist (in EURO gerechnet !) heute etwa auf dem Niveau von 1995. 10 Jahreschart anklicken.
Das kann man natürlich als Einstiegschance werten oder
als schleichenden Verfall, denn die Einkommen u. Preise sind heute höher als 1995.
Gruß, Klinger
Delphi ist ein Bilanz-Schlagloch in Höhe der MK von GM.
Dasselbe Problem bei Ford mit Visteon.

Gewinne werden praktisch nur in den USA gemacht, wo im
Februar der Marktanteil nur noch bei 24% lag.





disclaimer:
Mit Anteilen an FFP, Renault, BMW Vz. und Hyundai bin ich
optimal für den weiteren Niedergang von GM und Ford positioniert.
@ KlingerP

... und die Dividende ...

In der Zeit seit 1995 hat GM Dividenden ausgeschüttet, die 2/3 des aktuellen Kurswertes ausmachen. Die Anleger hatten selbst auf diesem Kursniveau einen deutlichen inflationsbereinigten Gewinn. Bei dem wird es bleiben, wenn wir uns tatsächlich in der Region eines absoluten Tiefs bewegen sollte. Ich betone nochmals, daß GM keine Verlustjahre hatte, also kein Geld verbrannt hat. Der Kursrückgang ist vor allem einer Aktionärsmassenbesorgnis geschuldet.

Wenn man sich den Chart in #22 ansieht, so befinden wir uns in Kürze in dem Bereich der unteren Begrenzung eines in 1975 beginnenden Aufwärtstrends, der 1982 und 2003 jeweils den Wendepunkt markiert hat. Auch dies würde für einen Einstieg sprechen. Man kann die wahrscheinliche Gegenbewegung aber auch noch abwarten und dem Kurs dann etwas hinterherlaufen.
zeitreisen,

das Problem ist doch, daß angesichts erodierender Marktanteile
in den USA und explodierender health care benefits
die Nachhaltigkeit des Gewinns in Abrede gestellt wird.
Habe mir heute mal die GM-Anleihe mit der WKN 894451 ins Depot gelegt. Ist eine interessante Beimischung meiner Ansicht nach, natürlich ist das eine Positionsgröße, bei der ich den Totalverlust verschmerzen könnte. ;)
Die Aktie ließe ich mir als Spekulation noch einreden. Aber Bonds von GM würde ich auf gar keinen Fall kaufen. Die Spreads sind dem Risiko unangemessen niedrig.
#27 Zu den Anleihen:Sehe ich auch so!

Zum Chart. Sehe nur ich da den Ausverkauf seit 2. Februarwoche, steigende Umsätze, immer schneller
fallende Kurse. Frage ist, wo der Halt kommen wird -ich bin nicht risikoavers und spekuliere auch manchmal kurzfristig auf Rebounds.

Aber zur Langfristanlage lasse ich die Finger von GM.

Gruß, Klinger
@zeitreisen , 24
1995 waren die US Zinsen viel höher als heute, ich glaube so im Bereich von 8% p.a. bei Staatsanleihen
und noch einiges höher bei Unternehmensanleihen.

Wenn du damals eine 10 Jährige US-Anleihe gekauft hättest,
dann hättest du GM klar outperformed, bei gleichem Währungsrisiko.
Und eigentlich geht man ja das höhere Kursrisiko bei Aktien ein, um mehr rauszuholen als mit Anleihen. ;)

Es gibt übrigens auch bei uns Unternehmensanleihen
mit derzeit ca 8% Rendite, von Dürr und Gildemeister.

Und ich kenne auch Unternehmen mit ähnlich hoher Div. Rendite.
Nur als Beispiel: PCU Thread: Vergleichsthread zu grossen Kupferminen - bitte nehmt daran Teil Posting #2 vom 21.2.
Seither ist der Kurs allerdings um 20% gestiegen und konsolidiert. Div. Rendite aber noch über 8%.


Also vergiss mal die Div. Rendite als Argument für GM, zumal die Dividende als erstes bei einem größereren Gewinnrückgang reduziert wird.


Gruß Klinger
... hmmm ...

KlingerP, der Hinweis auf die Dividendenrendite sollte richtig stellen, dass Anleger mit einem Investment in GM in 1995 auf diesem Kursniveau keinen Verlust eingefahren haben, sondern real im Plus sind.

Ein Kaufargument sehe ich der Höhe der Dividendenausschüttung nur bedingt. Dafür ist für mich in erster Linie der Buchwert maßgeblich. CBS-Marketwatch hat für GM einen Buchwert von $ 48,85 errechnet (Kurswert $ 34,64). Da kann ich vorübergehend auf Wachstum verzichten. Zum Vergleich muß man bei der von Dir genannten Explorererfirma Southern Peru Copper Corp. für $ 19,32 Buchwert immerhin $ 58,06 bezahlen.
KlingerP, der Hinweis auf die Dividendenrendite sollte richtig stellen, dass Anleger mit einem Investment in GM in 1995 auf diesem Kursniveau keinen Verlust eingefahren haben, sondern real im Plus sind.

OK.
Hm das kommt drauf an, was du mit Verlust bzw. Plus meinst.
Wenn du `Geld in den Sparstrumpf mit Null Zins 1995`
vergleichst mit `Investition in GM-Aktie` hast du natürlich recht, dass GM kein Verlust sondern im Plus war. Interessant wäre, ob sie wenigstens die nächste Hürde `besser als Inflationsbedingte Geldentwertung` genommen haben.
Weiß ich nicht, da ich historische Dividenden nicht kenne.

Ich orientiere mich bei meinen längerfristigen Aktien Investments immer an der Anleihenrendite. Da müssen Aktien deutlich drüber liegen,da sonst das Risiko nicht vertretbar wäre.

Zu den Buchwerten. Die solltest du bei solchen Aktien ganz schnell vergessen. Da können Fabrikanlagen 2 Jahre alt, also buchwertmäßig hoch, aber nicht mehr nutzbar sein, wegen Modellwechsel oder Standortverlagerung.
Nichts ist im übrigen so manipulierbar wie der Buchwert, IFRS hin oder her.

Fast Insolvente Firmen haben oft - im vergleich zur Marktkap- gigantische Buchwerte. Nützt ihnen und den Aktionären alles nichts. Bei Insolvenz kommen oft nur Bruchteile raus. Wer würde GM-Produktionsfabrik kaufen?

Bei der Hypovereinsbank lag beim großen Schlachtfest
2002/2003 der Buchwert weit über Aktienkurs (Buchwert >18 Euro , wenn ich mich recht erinnere, die Aktie gabs dann mal für 6 Euro, KEs waren nötig usw. )
Warum wohl? :laugh:

PCU (Kupfermine+Verarbeitung) sollte keine Kaufempfehlung sein sondern nur zeigen, dass es viel höhere Dividendenrenditen sogar in USA gibt.

Gruß, Klinger
@ KlingerP

Guten Morgen,

Dein Hinweis auf die HypoVereinsbank ist ein besonders gutes Beispiel dafür, wie Anleger sich bei einem Standardwert scheinbar unisono einig sind, dass die Aktie außer Substanz nichts zu bieten habe. Es wird jede Nachricht als Schocker ausgelegt, lamentiert und gezaudert und dabei völlig übersehen, dass die Aktie der HypoVereinsbank ihren Kurs ab dem Moment, als alle meinten, sie totreden zu müssen, verdreifacht hat. Inzwischen merken die ersten, dass es ein Fehler war, wie die Schlange auf den Kurs zu starren und draußen zu bleiben.

Es gab kein „Schlachtfest“ und der Spinn-Off HypoRealEstate wurde mit allen vermeintlichen Risiken auch noch erfolgreich platziert.

So wird es bei GENERAL MOTORS auch laufen. Der Kurs wird steigen, niemand will es glauben, der Kurs wird weiter steigen, viele werden es für einen Irrtum der Geschichte halten, der Kurs wird weiter steigen und irgendwann empfinden die Anleger den Kurs als normal. Andere Beispiele für ähnliche Abläufe sind die Aktien von RHI, NUMICO, EADS oder derzeit GOODYEAR. Fraglich ist nur, wo der Umkehrpunkt liegt; die Indikatoren lassen vermuten, dass er nicht fern liegt.

Ich denke, Du kannst ohne großes Risiko auf den Rebound setzen, wie Du es angedeutet hast und solltest dann nicht den Fehler machen, nach dem ersten Kursanstieg aus dem Bauch heraus zu verkaufen, sondern die Aktie laufen lassen und den Stopp-loss nachziehen.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Grüß Dich Wilhelm!

Die Aussage `Schlachtfest` ist wie immer vorrangig Frage der Interpretation und des Betrachtungszeitraums.
Wann hat man gekauft und wann verkauft?

Es stellte sich ja in dem Posting von zeitreisen so dar:
Buchwert ist jetzt hoch, also kaufen. Genau das war bei Hyp. lange verkehrt.

Wenn du die Kursverdreifachung seit dem Supertief Feb 03
als Gegenbeispiel zitierst, solltest du auch den Zeitraum
vorher nicht vergessen. Ich nenne einen Kursverfall
von 60->6 eben Schlachtfest. Der fand eben bei hohem Buchwert statt.

Auch wenn sich der Kurs dann wieder auf 20 erholt. ;)

Hier der 5-Jahreschart der Hypo (weil du offenbar ein Langfristanleger bist):

http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=HVMG.DE&t=5y
(wer sich wundert, dass darauf nicht die alten Highs von 80+ zu sehen sind: Liegt an den Kapitalerhöhungen.

Und hier der der Deutschen Bank

http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=DBKGn.DE&t=5y

Die Deutsche ist also nur noch ca 40% vom 5 Jahreshoch weg, die Hypo aber müsste dazu noch ca 200% zulegen!
Steckt also noch im Kühlhaus sozusagen. :laugh:


Und die nächste Rezession wird m. E. zeigen, ob die Hypo wirklich oder nur scheinsaniert ist. Sie sind nach meiner Meinung noch lange nicht krisenfest.

Die Hyp hat die Krise 02/03 übrigens auch nur mit massiven Kapitalmaßnahmen überstanden und ich frage mich, wie die Geschichte im Frühjahr 03 ohne Beteiligung der MüRü ausgegangen wäre.

Hier noch der 5 Jahreschart von BMW
man sieht, in 5 Jahren ging es auf und ab, netto ist der Kurs etwa der von vor 5 Jahren -trotz einer hervorragenden Unternehmensentwicklung, Gewinne pro Aktie enorm gesteigert!
http://de.finance.yahoo.com/q/bc?s=BMWG.DE&t=5y
Irrationalität der Börse und schlummerndes Potential ...

Gruß von Paul G. Klinger
@ KlingerP

Grüß Dich ebenfalls, KlingerP!

Ich habe mir mal meine älteste griffbereite "Börse-Online" vom 01.10.2003 gegriffen (die älteren liegen gebündelt im Keller). Darin ist für die Hypovereinsbank ein Buchwert von € 26,50 angegeben, bei einem Kurs von € 15,99, der damals schon wieder im Steigen begriffen war. Mich würde tatsächlich mal eine Zahlenangabe aus 2000 oder 2001 interessieren - vielleicht kann die hier jemand reinstellen. Eine Erholung auf € 20 (über den jetzigen Buchwert von rund € 13) erscheint mir in einer Erholungsphase dann auch wieder folgerichtig. Einen Kauf über dem damaligen Buchwert hätte ich auch nicht propagiert. Ein hypothetischer Kauf zum Kurs von 70% des damaligen Buchwertes war aber auch bei der Hypovereinsbank demnach kein Fehler.

Wichtig ist beim Kauf der GENERAL MOTORS auf jeden Fall aber auch eine nicht zu hohe Verlusttoleranz. Sollte die Aktie gegenüber meinem Kaufkurs auf dem heutigen Niveau um mehr als 20% fallen (wovon ich nicht ausgehe), werde ich bedingungslos verkaufen.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Hallo Wilhelm, Klinger und alle anderen!

Ich habe gerade bei der Morgenlektüre in meiner Zeitung folgenden Schnipsel gelesen:


"17. März 1929 - Der amerikanische Autokonzern General Motors übernimmt die Adam Opel AG."


Wir dürfen ein 75-jähriges Jubiläum am Donnerstag vorbereiten! Tragt doch bitte schon mal Blumensträuße, Sektkübel, Torten und ähnliches zusammen.

klepper
Klepper63, das ist natürlich ein Ereignis, für das es einige Utensilien zusammenzustellen gilt. Weil noch einige Tage Zeit sind, sollten wir alle zuerst einmal eine Jubiläumshymne auswendig lernen:



Über das frühe Datum der Übernahme bin ich doch erstaunt. Wie haben sich im Zweiten Weltkrieg die Nazis eigentlich gegenüber der deutschen Adam Opel AG in "Feindeshand" positioniert? Weiß jemand etwas darüber?
@ Zeitreisen

Hallo Zeitreisen,

wenn da mal Deine Jubilee-Hymne nicht etwas überdimensioniert geraten ist. ;) Deine Frage finde ich interessant und habe deshalb ein wenig nachgeblättert. Das erstaunliche Ergebnis ist, dass die Adam Opel AG in der ersten Hälfte der 40ger jahre kein Autobauer mehr war:

"1936 steigen die Rüsselsheimer zum grössten Autohersteller Europas auf. Die erste Version des Millionsellers Kadett erscheint, ebenfalls mit der richtungsweisenden Sicherheitskarosserie. Ein Jahr später konzentriert sich Opel ausschliesslich auf die Automobil-Produktion. Nach 2,6 Millionen produzierten Fahrrädern stellen die Rüsselsheimer die Produktion ein und verkaufen die Fertigungsanlagen an NSU. 1940, kurz vor Ende der PKW-Produktion auf Weisung der NS-Regierung, läuft der einmillionste Opel vom Band, ein Kapitän. In den folgenden Kriegsjahren entstehen in den Werkshallen neben zahlreichen Blitz-LKW-Modellen Ersatzteile und Komponenten für die deutsche Rüstungsindustrie, unter anderem Fahrwerke, Cockpits, Triebwerksteile und kugelsichere Tanks für Flugzeuge. Unmittelbar nach dem 8. Mai 1945 beginnt der Wiederaufbau der im Krieg fast völlig zerstörten Fabrik. Zunächst lähmte jedoch eine schockierende Nachricht die Belegschaft am Main: Die gesamten Kadett-Produktionsanlagen, soweit intakt, werden demontiert und gehen als Reparationsleistungen an die Sowjetunion. Nun konzentrieren sich die Opel-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunächst auf die LKW-Fertigung. Bereits 1946 verlässt der erste Nachkriegs-Opel, ein 1,5 Tonner Blitz-Lkw, das Werk. 1947 startet mit einer überarbeiteten Version des Vorkriegsmodells Opel Olympia die Pkw-Produktion."
(Quelle: Adam Opel AG, Öffentlichkeitsarbeit, Dezember 1998 in Vorbereitung des 100-jährigen Firmenjubiläums)

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
@zeitreisen : Lustige Notation, drei- und viereckige Notenköppe .... :laugh:

@wilhelm. Ich habe mir 2002 die Hyp mehrmals angeschaut.
Buchwert über 20 Euro damals, wegen Kapitalmaßnahmen, Buchwertabschreibungen und
Abspaltung immotochter Hypo Real nicht mehr mit heutigem vergleichbar. ;)

@all Interessanter Artikel für die GM-Fans: ;)

http://biz.yahoo.com/opt/050314/83c15e2690b45ad2eb49ce904f57…

Hoffentlich ist das Risiko nun klarer .....


Gruß, Klinger
http://www.forbes.com/columnists/2005/03/15/cz_jf_0315flint2…

Backseat Driver
Crunch Time In Detroit
Jerry Flint, 03.15.05, 6:26 PM ET

NEW YORK - The heat is on General Motors.

This week, the industry`s leading trade publication, Automotive News delivered a big blow.

"The new cars aren`t hits," said one headline. "Detroit appears destined for a smaller place in the auto universe," read another. The story lumped General Motors (nyse: GM - news - people ) and Ford Motor (nyse: F - news - people ) together in a shrinking-market-share scenario for Detroit.

I think that General Motors has bigger problems and is in more trouble than Ford Motor, which is still controlled by the Ford family.

GM`s February sales were just above 24% of the market, a low in modern times for a strike-free month. Inventories are still sky-high despite production cutbacks and massive incentives. GM has a 102-days supply, compared with 89 at Ford, 77 at DaimlerChrysler (nyse: DCX - news - people ), 58 at American Honda (nyse: HMC - news - people ) and 40 at Toyota (nyse: TM - news - people ). Early estimates of March sales indicate that GM is likely to post another decline.

A few weeks ago, GM`s marketing vice president was replaced, an important change for the better, because the marketing was truly bad. A week ago, the head of Saab in Sweden, which is GM owned, quit after it was announced that the next generation 9-3 Saab would be built in Germany, not Sweden.

And then there was the disappointing announcement last month of a $2 billion payoff to Fiat to get out of a deal that cost GM a total of $4.5 billion. I`m not aware of any criticism, punishment or bonus reduction for the executives who led GM into the Fiat mess. This should also embarrass GM`s directors.

The stock has been moving lower, too, dropping close to a 52-week low.

Add all this together and it doesn`t take a weatherman to tell which way the wind is blowing. The question is whether GM`s current management is capable of taking shelter from the storm.

GM`s market share has been falling for decades. Forty years ago, GM had half the U.S. market. Back in 1992 at the beginning of reign of Jack Smith/Rick Wagoner (now chairman and chief executive) the company had a 35% to 36% share. GM executives always pushed the idea that it could regain momentum, getting back to 29% to 30% of the market.

The February sales results seemed to shatter that illusion. In fact, GM`s share of the business has been artificially propped up for years by heavy incentives--cash back to buyers, 0% interest rates, credit card come-ons, sales to rent-a-car fleets, and special deals for workers, relatives of workers and employees of suppliers. My guess has been that without these gimmicks, GM`s actual market share would have been 23% to 24%.

What`s wrong?

Wagoner has been complaining about the company`s own medical benefit costs, which run $5 billion a year (and always climbing) for its 1.1 million employees, retirees and dependents. The company borrowed heavily, too, to fully fund its $80 billion pension fund.

Wagoner also complains about nations, such as Japan, that juggle their currency to give their car exports an advantage.

I think that Wagoner is right on both counts, but the company hasn`t had the courage to tell its union that the benefits aren`t affordable now. And in 40 years the U.S. government hasn`t cracked down on foreign currency manipulation.

GM`s biggest shortcoming is that its cars and trucks have fallen behind the foreign competition in design and technology. The rash of new vehicle announcements from the likes of Toyota, Lexus, Honda, BMW and even Hyundai won`t make things any easier for GM.

At the root of all of GM`s woes: Its top people really don`t understand the automobile business. Wagoner had to go outside and hire Robert Lutz, a retired Chrysler/Ford/BMW executive, and make him vice chairman and product czar in an effort to improve GM`s cars and trucks.

In my opinion, the structure of GM just doesn`t work. It is difficult to see how anyone who understands cars or the car business can rise to the top. The structure seems designed to keep finance men up and everybody else down. It`s impossible to find anyone on the car side, barring Lutz, who can actually get anything done.

There will be growing pressure on GM to take drastic action. Strong leaders have turned around other badly troubled auto companies. Look at what Lee Iococca did for Chrysler in the 1980s, what Ferdinand Piech did for Volkswagen (otc: VLKAY - news - people ) in the 1990s and what Carlos Ghosn did for Nissan (nasdaq: NSANY - news - people ) in just the last few years.

A couple of winning vehicles can turn a company around quickly. Chrysler was a loser, but its new Chrysler 300C and Dodge Magnum are successful and are pushing up market share. Both GM and Ford have enormous resources, huge dealer organizations and good names. If the product is right, they can succeed.

The heat is on, particularly at GM.
http://quote.bloomberg.com/apps/news?pid=nifea&&sid=aqn29mYf…

GM Decline to Junk Yields Shows Waning Confidence in Automaker
March 8 (Bloomberg) -- General Motors Corp., struggling with declining market share and ballooning health costs, faces a growing menace that`s making all its challenges more dangerous: rising interest expense on its debt.

Besides spending $5,349 per vehicle on consumer incentives last month, or 49 percent more than Toyota Motor Corp., GM Chief Executive Rick Wagoner, 52, must pay more to lure investors to GM`s bonds.

Interest expense at GM and its finance unit rose 26 percent to $11.9 billion last year, more than double the 11 percent gain in combined debt. By demanding higher yields, bond investors are signaling waning confidence in GM, the world`s No. 2 corporate borrower outside the finance industry. Rising interest payments damage Wagoner`s ability to invest in the redesigned cars, trucks and sport-utility vehicles he needs to stimulate sales and lift his credit rating, says Scott Colbert, who helps manage $7 billion in debt at Commerce Bank in St. Louis.

``We`re not willing to think past five years with this company until we see a turnaround in their products, profit margins and sales,`` Colbert says. He`s avoiding maturities on GM and Ford Motor Co. debt beyond 2009.

GM bonds already are trading at levels similar to companies whose debt is rated junk, the high-risk, high-yield category of corporate debt. Standard & Poor`s rates GM bonds BBB-, one level above junk, because of stiffer automotive competition and rising medical costs for retirees. Bondholders like Colbert are watching for signs of a rating cut that would officially drop GM, the world`s largest automaker, into junk status.

GM`s U.S. market share will fall to 24.3 percent in 2009, according to Joe Barker, an analyst at CSM Worldwide, an automotive consulting firm based in Farmington Hills, Michigan. Its share was about 44 percent in 1980.

Pace of Change

Colbert and other bond investors say they don`t foresee a bankruptcy at GM. If borrowing-cost increases and market-share losses are gradual, Wagoner won`t have to scale back investment in new products and equipment anytime soon, says Merrill Lynch & Co. analyst John Casesa. Wagoner has said he expects capital expenditures of $8 billion in 2005.

``If their borrowing costs rise very quickly and they can`t generate the cash they need for new products, then it becomes a vicious cycle,`` says Casesa, who has a ``neutral`` rating on the shares.

While not predicting a cut to junk status for GM, Andrew Harding, who oversees $6 billion in fixed-income assets at National City Investment Management in Cleveland, says it`s a ``real possibility.`` He also says the U.S. government is likely to provide assistance should GM`s finances deteriorate too far.

Toyota`s Edge

Shares of Detroit-based General Motors rose 8 cents to $34.92 in New York Stock Exchange trading yesterday and have fallen 13 percent this year, compared with a 0.8 percent decline in the 17-member Bloomberg World Auto Manufacturers Index.

Among analysts rating the stock, there are three ``buys,`` seven ``holds`` and four ``sells.``

Toyota`s cost advantage over GM in the credit markets was on display last week. Toyota, with a rating of AAA from S&P, sold $1 billion of five-year notes with a 4.25 percent coupon, offering investors a yield of 37 basis points over U.S. Treasuries with a comparable maturity. A basis point is 0.01 percentage point.

General Motors` comparable security, a 5.625-percent note maturing in 2009, traded yesterday at an extra yield, or spread, over Treasuries of 242 basis points.

The difference in the two companies` spreads means that if GM had sold $1 billion of notes yesterday, it would have needed to offer investors $20.5 million more in annual yield than Toyota offered last week.

`Cutting Into Profit`

``Interest expense is cutting into profit,`` says Joseph Balestrino, who helps manage $7 billion of fixed-income investments at Federated Investors Inc. in Pittsburgh. ``They continue to lose market share. Toyota`s goal is to overtake GM, and they will be aggressive.``

In February, Toyota, based in Toyota City, Japan, spent $3,601 per vehicle in rebates and other incentives in the U.S. The $5,349 offered by GM was a 6.4 percent increase from January, the biggest month-to-month rise since Wagoner unveiled zero percent loans just after the Sept. 11, 2001, terrorist attacks, according to Art Spinella, president of CNW Marketing Research in Bandon, Oregon.

Even so, GM`s U.S. sales fell 13 percent to 305,550 cars and light trucks in February as sales of compact SUVs like the Chevrolet TrailBlazer fell 23 percent, and as new car models like the Chevrolet Cobalt showed slower-than-expected gains.

During the same month, Toyota`s U.S. sales rose 11 percent to 163,059 units. Ford`s fell 2.9 percent to 254,134.

Financing`s Role

As its U.S. market share declines, GM remains profitable. Net income fell in 2004 to $3.69 billion from $3.82 billion in 2003. In each year since 2002, more profit has come from the finance unit, General Motors Acceptance Corp., than from the automotive unit. Last year, GMAC earned $2.91 billion for GM, the auto unit earned $1.47 billion, and other units reported a loss of $695 million.

The automotive unit had an operating profit margin of 0.5 percent in the fourth quarter, compared with 9.1 percent at Toyota, according to Merrill Lynch.

Two years ago, General Motors made a $10,000 pretax profit per unit from a family of 11 vehicles, including the Silverado full-size pickup truck and the Tahoe SUV, and lost money on virtually every other car and truck it built worldwide, according to David Healy, an analyst at New York-based Burnham Securities. Now, pretax profit may drop to $7,000 per unit as Toyota, Nissan Motor Co. and Honda Motor Co. introduce full-size pickups and SUVs, Healy says.

GM`s predicament has been building for years.

Ten years ago, when S&P upgraded Ford to A+ and Chrysler Corp. to A-, General Motors` debt rating was left at BBB+. S&P`s concern then was GM`s lackluster sales in North America.

Japan`s Challenge

``A turnaround there is not something that can be assumed to go smoothly,`` S&P Managing Director Scott Sprinzen said on a Jan. 24, 1995, conference call. He also predicted a ``strong resurgence`` by Japanese automakers. He was right on both counts.

GM`s U.S. market share eroded to 27.3 percent last year from 32.8 percent in 1995 and 40.7 percent in 1985, according to Woodcliff Lake, New Jersey-based Autodata Corp. During the same period, Toyota`s share has risen to 12.2 percent from 7.3 percent in 1995 and 6.2 percent in 1985.

The trajectory of GM`s bond ratings is similar.

S&P rated the debt AA+ in 1985. By 1993, the rating had slipped five times and settled at BBB+, partly because of GM`s obligations to retirees and an industry decline that took U.S. sales by all automakers from 15.4 million units in 1988 down to 12.3 million by 1991. In 1993, when he was GM`s chief financial officer, Wagoner vowed to quickly ``restore`` GM`s credit rating.

Competition, Costs

Better auto sales and profit helped push the rating up to A by 1998, the year Wagoner became GM`s president. It didn`t last. As market share continued its slide, the rating was cut to BBB+ in October 2001, BBB a year later and BBB- in October 2004. S&P is reviewing its current ``stable`` outlook on the debt.

Moody`s Investors Service rates GM`s debt Baa2, and Fitch Ratings has GM at BBB. Both are two levels above junk. Fitch cites rising competition in SUVs and pickup trucks, weak car sales, European losses, high fixed costs, and retiree health expenses. Moody`s cites falling market share and burdensome health costs.

Moody`s cut its outlook to negative from stable after GM said Feb. 13 that it`s spending $2 billion to scrap an alliance with Italy`s Fiat SpA.

General Motors ended 2004 with $19.8 billion in cash and marketable securities in the automotive unit, down from $23.5 billion in the prior year. Wagoner had said he expected $2 billion in surplus cash flow at his automotive unit this year. That amount was wiped out when he agreed to pay $2 billion to disengage from Fiat.

Balance Sheet

During the last four years, Wagoner has worked to reduce the impact of increased costs on the company`s financial standing, GM spokesman Jerry Dubrowski says.

Wagoner is overhauling the balance sheet of GMAC. In 2001, GM derived two-thirds of the finance unit`s funding in the U.S. from unsecured corporate bonds, or debt backed only by GM`s creditworthiness, not collateral. As credit ratings decline, unsecured debt is more expensive to roll over because bondholders must be paid a higher annual yield.

Today, unsecured bonds account for one-third of GMAC`s U.S. funding.

GMAC should earn at least $2.5 billion this year, even if a ratings cut occurs, Dubrowski says. That compares with $2.9 billion in 2004. At the same time, Wagoner is spending at least $2 billion to redesign the Silverado and Tahoe family of vehicles. He also named a new sales chief for North America on March 1.

China Earnings

The company`s China unit, which had net income of $417 million last year, is one example of GM`s ability to build cars and trucks that people want to buy, Dubrowski says.

``We know we have to improve our automotive profitability,`` he says.

Still, costs continue to mount. Combined interest payments at GM`s auto unit and GMAC increased by $2.4 billion last year. At the end of 2004, combined debt outstanding at the two units totaled $301.2 billion. The added interest, rising more than twice as fast as total debt, cramps profit and may hurt Wagoner`s ability to invest in new products.

The rising interest expense partly reflects tactical decisions by GM management, Dubrowski says. GMAC is agreeing to higher coupon payments as it shifts to bonds with long-term maturities, and it`s borrowing money now in case its funding sources dry up after a rating cut, he says.

Inefficiencies

In total, Wagoner spends $2,500 more than his Japanese rivals to build each car and truck in the U.S., says Sean McAlinden, an analyst at the Center for Automotive Research in Ann Arbor, Michigan. About half of the difference comes from inefficient factories and the other half from the fact that General Motors has 2 1/2 retirees getting pensions and health benefits for every active worker.

Health-care costs are set to hit a record $5.6 billion this year. The retiree portion of GM`s cost disadvantage against rivals will peak in 2007 and disappear in 2015, McAlinden estimates.

So far this year, the extra interest GM must offer to debt holders is widening.

In its most recent bond sale, in November, GM sold $1.75 billion of 6.75 percent notes maturing in 2014. The yield paid to buyers was 270 basis points more than comparable Treasuries.

Trading Like Junk

Yesterday, that spread had widened to 304 basis points, according to Trace, the bond-price reporting system of NASD, formerly the National Association of Securities Dealers.

The spread on GM`s 8.375 bond maturing in 2033, which is among the company`s more actively traded bonds, was 402 basis points more than comparable Treasuries.

Yield spreads for junk bonds in general are about 282 basis points, according to Merrill Lynch. So, GM bonds are trading as if they were junk even though they`re rated above that level.

If GM borrowed the same $1.75 billion today that it borrowed in November, the company would have to pay bond buyers about $6 million more per year over the 10-year life of the debt. GM last year sold about $13 billion of unsecured corporate bonds in the U.S.

Fed Action

Borrowing costs may rise further this year if S&P cuts GM to junk, or if the Federal Reserve continues boosting rates. Eventually, the debt that`s sustaining GM may become prohibitively expensive.

``Unless the Fed slows down the rate increases, it`s going to become a dangerous situation for General Motors, probably more so than any other company in the country, because they`re so dependent on discounted loans for consumers,`` says Colbert at Commerce Bank.

The Fed is forecast to raise its benchmark overnight lending rate a quarter-point to 2.75 percent on March 22, the seventh straight increase. Fed Chairman Alan Greenspan told Congress last week the economy is proceeding at a ``reasonably good pace.`` The Fed started raising the rate in June from 1 percent, which was the lowest since 1958.

Outstanding debt at GM`s automotive unit totaled $32.5 billion on Dec. 31, an increase of 0.4 percent during 2004. Debt at GMAC rose 12.2 percent to $268.7 billion.

Excluding purely financial companies, the combined debt of GM and GMAC ranks General Motors second globally among corporate borrowers behind Fairfield, Connecticut-based General Electric Co., according to data compiled by Bloomberg.

General Electric has the best rating from Moody`s, Aaa, and from S&P, AAA.

Bond Markets

Harding, at National City Investment Management, calls the threat of a GM ratings cut the primary focus for bond markets generally during the next 12 months.

Shaky finances at GM will be noticed in Washington, he says.

``This isn`t like an airline going out of business,`` Harding says. ``There`re plenty of airlines around. There are three domestic automakers, and it`s the core of the manufacturing that`s left in this country.``

In the past year, General Motors has run ads in the Washington Post and Congressional Quarterly reminding lawmakers that it has 154,000 employees and 500,000 retirees and that it made $20 billion in capital investments in the U.S. in the past five years.

Federated Investors` Balestrino says GM can survive.

``They`re making a lot of money,`` he says. ``The problem is they`re spending a lot of money.``

In December, General Motors` unfunded health-care liability totaled $53.8 billion.

Lehman Index

A cut to junk status would push General Motors` bonds one step closer to being dropped from Lehman Brothers Holdings Inc.`s Credit Index, which many fund managers use as a benchmark for bond performance. Investors unwilling to hold anything other than investment-grade bonds would sell.

``It would be horrific,`` says John Weaver, who manages $800 million of bonds, including GM debt, at McGlinn Capital Management in Wyomissing, Pennsylvania.

A selloff might depress prices and rattle bond investors worldwide. After the WorldCom Inc. and Enron Corp. bankruptcies in 2002, GMAC couldn`t sell an unsecured bond in the U.S. for weeks, GMAC Chairman Eric Feldstein, 45, said in an interview last year.

Mark Kiesel, an executive vice president at Pacific Investment Management Co. in Newport Beach, California, says he doesn`t expect a rating cut this year for automakers, including Ford and GM.

`Good` Liquidity

``The liquidity of a lot of these companies is in good shape,`` says Kiesel, who helps manage $400 billion at Pimco, with runs the world`s biggest bond fund.

With about $20 billion in cash and marketable securities at its automotive unit, plus $5 billion in credit lines, General Motors can meet expenses without additional borrowing, spokesman Dubrowski says. Much of the auto unit`s $32.5 billion in debt has long-term maturities, so the principal on the bonds won`t need to be paid in the near term, he says.

Lehman last month made it less likely that GM would be dropped from the index. The firm added evaluations from Fitch to its measures of creditworthiness starting July 1. Now that Moody`s, S&P and Fitch are included, two of three must rate a company at junk before it is dropped.

Changes within GMAC may help.

Market Value

GMAC itself, with $311.8 billion in assets on Sept. 30, would have ranked as the sixth-largest U.S. bank last year, according to Fed data. Alone, GMAC is worth more than General Motors` $19.7 billion market value, according to the 2004 annual report of Memphis, Tennessee-based Southeastern Asset Management Inc., which owned 26 million General Motors shares in December.

As GMAC has reduced its dependence on unsecured corporate bonds under Wagoner, it`s relying instead on the sale of bundles of loans and leases, favored by investors because they`re secured by consumers` car payments. To find new ways to attract capital at a reasonable cost, Wagoner`s also selling bonds directly to individuals and portions of his GMAC loan holdings directly to banks.

S&P grades GMAC debt with the parent`s rating because an industrial company in financial ``distress`` may be prone to take steps that harm the credit quality of its captive finance unit, according to the rating company.

GMAC`s borrowing costs increased as the Fed boosted its overnight bank-lending rate six times since June. The company offset part of this increase and achieved record net income because some assets benefit from rising rates. These include investments on insurance policies.

Buying Time

Casesa, the Merrill Lynch analyst, says GMAC`s shift to securitization of loans rather than retaining them on the balance sheet may sacrifice some future earnings. Still, he praises Wagoner for making financial adjustments to try to buy time to fix the automotive unit.

``They can borrow so much money that they can probably muddle along like this for several years,`` Casesa says. ``In the long run, they must stop the market-share slide and start growing revenue.``

For now, Casesa says, Wagoner`s reliance on debt tends to favor bondholders over shareholders. At 7.29 percent, the yield on GMAC`s 6.875 percent bond due Aug. 28, 2012, exceeds the 5.7 percent dividend yield on GM shares over the last 12 months.

General Motors may be resigned to the possibility that Toyota will pass it to become the world`s largest automaker by volume. General Motors sold 8.2 million cars and trucks last year, up 1.8 percent from 2003, compared with 7.52 million for Toyota, up 11 percent.

`They`re After You`

``I hear all these things about how `they`re after you, they`re after you,``` General Motors Vice Chairman Robert Lutz said in a December interview. ``I can`t let myself get distracted by that. If they overtake us, they overtake us.``

Wagoner says he hopes to reverse the market-share slide partly through higher quality and improved design. He plans to introduce the redesigned Tahoe SUVs in 2006 and Silverado pickups in 2007.

``The new trucks and SUVs will be critical in determining whether or not General Motors can keep its investment-grade credit rating,`` says Sasha Kamper, who helps manage $65 billion, including GM debt, at Principal Global Investors in Des Moines, Iowa.

`Crossover` Vehicles

Even more critical may be SUVs derived from cars instead of trucks for a smoother ride and better gas mileage, says Casesa at Merrill Lynch. These ``crossover`` vehicles were the fastest- growing U.S. market segment last year, and Japanese automakers captured half the market while General Motors captured 14 percent, Casesa says.

Balestrino, of Federated Investors, says he`s more impressed by GM`s ability to generate cash than he is alarmed by its interest-payment burden. Still, he`s wary.

``It`s reasonable to expect that GM will grind lower in market share,`` Balestrino says. ``It all depends on their new- product launches. The key to sales has been incentives, and that`s not a healthy model.``
Hallo,

ich gebe hiermit meinen Ausstieg aus der Aktie bekannt. Bei 13,5% Verlust zu meinem Kaufkurs wurde mein Stopp-Loss ausgelöst. Bei dem angekündigten Verlust statt Gewinn werde ich mir mit einem Wiedereinstieg viel Zeit lassen. Auf die Substanz vertraue ich weiterhin.

callistephus
@callistephus

Bei der Konkurrenz gibt es z.T. KGVs 5-7. Unten habe ich
ja schon meine Favoriten genannt. Da kann man sich mit
dem Einstieg wirklich Zeit lassen.

Insbesondere gehört der Vorstand geschaßt - Wagoner
hat sich ja fast noch mehr Griffe ins Klo geleistet als
Schrempp - und das will wirklich etwas heißen.
Guten Tag,

ich gestehe leider ebenfalls ein, auf das falsche Pferd gesetzt zu haben. Bin zu 22,30 € über L&S raus und habe dem Eindruck, dass ich damit einen Moment erwischt habe, in dem GENERAL MOTORS wie ein untergehender Ozeandampfer noch sein Heck über die Wasseroberfläche gestreckt hat. Auf einen baldigen Schluss der Gap vertraue ich nicht. Die Aktie wird für mich frühestens bei einem Kurs von unter 15 € wieder interessant werden.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Mich hat ja ohnehin gewundert, dass in einem klaren Abwärtstrend gekauft wurde. Aber das ist eben immer ein Risiko, wenn man am Boden einsteigen will, kenne ich auch.;)

Mit einem so massiven Gewinnrückgang habe allerdings sogar ich nicht gerechnet, muss ich sagen.
http://biz.yahoo.com/ap/050316/gm_outlook_6.html
Vielleicht bekommt ihr zu tieferen Kursen eine Reboundchancem, wie zu Beginn des Threads gesagt:
WENN sie Chapter 11 vermeiden können....
Dann ist meist prozentual viel zu holen.

Insgesamt schaut das Jahr nicht gut aus für die Autohersteller.
Ich überprüfe mein BMW Engagement derzeit auch mal wieder.

Mehr Glück beim nächestenmal wünscht euch Klinger.
"At the root of all of GM`s woes: Its top people really don`t understand the automobile business."

"It is difficult to see how anyone who understands cars or the car business can rise to the top. The structure seems designed to keep finance men up and everybody else down."

Die zwei Sätze sagen mehr aus als alles andere!
GM baut Autos, die der Markt nicht mehr braucht - und das seit Jahren. Opel´s Probleme sind zu 100% GM-hausgemacht; GM hat bis heute nicht verstanden, Opel gescheit aufzustellen. Warum? Weil die Herren an der Spitze keine Ahnung von Automobilbau haben! Kein Wunder daß die Finanzsparte als einzigste Sparte die Gewinne generiert.

Im übrigen ist es so, daß jeder Dollar an ausgeschütteten Dividenden ein Dollar weniger an Investition bedeutet.
Wenn man genug Cash hat wie BMW ist das ja alles ok - die investieren ja auch zusätzlich noch wie die Weltmeister.
Aber GM? Ich kenne die Zahlen nicht im Detail, aber ich vemute mal daß die Investitionsquote grottenschlecht ist. Geht alles für Dividenden und Schuldendienst drauf.
Irgendwann kommt dann plötzlich der "point of no return"!

Apropos Technik:
Man vergleiche mal die Motorentechnik eines BMW oder auch Toyotas mit der eines US-Fords oder GM. GM und Ford hinken motorentechnisch mindestens 10 Jahre hinterher (ich sag nur: "Big-Block"). Und daher saufen die Kisten auch wie die Löcher. Braucht auch in Amiland kein Mensch mehr.
Wo entstehen seit Jahrzehnten automobiltechnische Innovationen? In Europa!
Nicht in Japan und erst recht nicht in den USA!

Um´s mal drastisch zu formulieren: das, was US-Hersteller ihren Kunden verkaufen würde in Europa kein Mensch mit der Kneifzange anfassen. Das ist einfach Müll - hab´s mit eigenen Augen gesehen.

Es gibt für mich keinen Grund, auch nur einen Heiermann in diesen schlecht geführten GM-Laden zu investieren.

Aldy
So is es Aldy. Bestes Beispiel sind die neuen Kleinstwagen, die Dinger die es für unter 9.000 Euro ermöglichen mobil zu bleiben. Fast alle Autohersteller haben hier so ein Angebot - GM bzw. Opel ? Mal wieder Fehlanzeige, obwohl Experten diesen Microcars ein Marktvolumen von 25 % zutrauen.

Die Opel-Mitarbeiter können einem leid tun, aber so ist es halt, das sichert Arbeitsplätze bei den anderen Autoherstellern. GM geht mit dem aktuellen Produktmix und dem fehlenden Verstand der Führung meines Erachtens direkt in die Insolvenz.
"Bestes Beispiel sind die neuen Kleinstwagen, die Dinger die es für unter 9.000 Euro ermöglichen mobil zu bleiben. Fast alle Autohersteller haben hier so ein Angebot - GM bzw. Opel "

Opel Corsa (ca. 7900)
Opel Agila (ca. 7300)
Opel Combo Tour (ca. 8900)

kann man als Reimport jeweils unter 9000 Euro bekommen
Guten Abend ...

... wenigstens wird hier weiter in dem Maße diskutiert, wie es der Größe des Konzerns angemessen ist. Und zusätzlich gibt es heute sogar einen Mini-Rebound.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Habe mich in den letzten Tagen auch verstärkt mit der GM-Aktie beschäftigt. Mein Fazit: Aktuell uninteressant, da zum Teil europäische Aktien weniger Probleme haben und besser bewertet sind (z. B. Peugeot).

Andererseits: Warum nicht in die Bonds investieren? Klar, die Finanztochter hat der Mutter gerade ne Linie über 2 Mrd. gestrichen - aber glaubt denn tatsächlich jemand, dass GM vor der Pleite bzw. Chapter 11 steht? Die Bonds bieten aktuell durchweg Rendite zwischen 7 und 9 Prozent. Was will man mehr. Mein Favorit ist die 850892 - gerade mal zwei Jahre Laufzeit und ca. 8 Prozent p. a. (steuerlich optimiert, da unterpari). Mehr würde ich auch nicht von der Aktie erwarten ...

Gruß

Eric
aber glaubt denn tatsächlich jemand, dass GM vor der Pleite bzw. Chapter 11 steht?

Das erscheint mir nicht ausgeschlossen.
Mir auch nicht... aus meinen Bonds bin ich nach der Horrormeldung auch raus (waren die 33er), aber 850892 scheint mir interessant. Chapter 11 sehe ich nicht innerhalb der kommenden zwei Jahre, von daher ist der o.g. Bond interessant. Jemand pessimistischer?
Natürlich ist das innerhalb von 2 Jahren unwahrscheinlicher als innerhalb von 28 Jahren. Man verdient ja auch weniger. Mit 850892 gibt es über den Zeitraum von 2 Jahren über den Daumen gepeilt 8 % mehr zu verdienen als mit einer sicheren Anlage über denselben Zeitraum.

Ob die Wahrscheinlichkeit kleiner als 8 % ist? Weiss nicht!
GM überlegt nun, Anteile an der Finanztochter GMAC zu
veräußern, lt. CNBC könnten bis zu 50% über den Tisch
gehen. Unbesicherte GMAC-Anleihen notierten zuletzt 100
Basispunkte unter GM-Anleihen und reflektierten damit eine
geringere Ausfallwahrscheinlichkeit und eine bessere
Gläubigerquote bei Liquidierung. GMAC dürfte unter den
derzeitigen Umständen kaum mit einer Umsatzmultiple
größer als 10-12, entsprechend 25-30 Mrd.$ über den Tisch
gehen. Auf der anderen Seite könnte sich GM die deutlich
höheren Zinsen zu ersetzender Kredite ersparen, die
mit 2 Mrd.$ pro Jahr für 1% höhere Zinsbelastung zu Buche
schlügen. Darüber hinaus würde der UAW ohne
Quersubventionierung der wahre Zustand des Konzerns noch
stärker vor Augen geführt. Insbesondere besteht bei den
401(k) Verhandlungsbedarf. Nachdem die Pensionskasse durch
den Veräußerungserlös von Hughes Electronics gedeckt
wurde (obwohl die discount rate mir immer noch recht hoch
erscheint), sind die post-retirement healthcare benefits
zur Zeit das größte Geldloch; selbst bei konservativer
Schätzung der Ausgabendynamik liegt hier die Deckungslücke
bei 57 Mrd.$.
Übrigens: GM hat gerade die Entwicklung der Zeta-
Plattform gestoppt. Stattdessen sollen noch mehr Mittel
in die Entwickung von gas guzzlers (SUVs und light
trucks) gesteckt werden.
Guten Abend,

ich habe am Freitagabend den Rückzahlungsbetrag aus dem Verkauf meiner GM-Anteile vollständig in DUERR investiert. Nach der sensationellen Gewinnmitteilung scheinen die die Krise hinter sich zu haben, siehe Diskussion in Thread: Dürr mit sehr guten Zahlen.

Möchte jemand ebenso wechseln?

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Hallo Wilhelm,
du hast den Kurs also am Freitag Abend so hochgetrieben. :laugh:
Auf die Duerr Anleihe hatte ich ja schon in 29 hingewiesen. Die wird wohl auch einen Kurssprung machen.
Bessere Zahlen -> Bessere Bonität.

Als Dürr am Freitag mit den Zahlen rüberkam, war ich grade mal nicht am PC und habe erst später abends den (gestiegenen) Kurs bewundert. ;) Laufe eigentlich auch nicht so gerne hinterher.
Mal sehen, was nächste Woche geht.
Sixt VZ scheint mir persönlich besser (Zahlen und Dividendenrendite) wenn man in dem Autobereich bleiben will (habe davon schon länger welche-> Dividendenplay)


Frohe Ostern, Klinger
@KlingerP

:) :) Hallo Klinger,

nach Deiner #29 hatte ich tatschlich erstmals ein "Lesezeichen" auf die Aktie gesetzt (Anleihen reizen mich da schon etwas weniger, weil Kurschanchen immer begrenzt sind - Abstürze über Nacht aber immer wieder vorkommen, was bei Aktien zwar auch anzutreffen ist, bei Blue Chips und Dividendentiteln aber eher selten).

Mit solch einer hervorragenden Ergebnisankündigung hast Du bei DUERR aber wohl auch nicht gerechnet, oder ...?

Fröhliches Eierbemalen und schöne Ostern wünscht Dir ebenfalls Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
@Pfandbrief
Ich denke nicht, dass die Verantwortlichen von General Motors den Gedanken haben einen Antrag auf Chapter 11 zu stellen. :eek:
Johnson Controls: Kauf der Batteriesparte von Delphi
Der Automobil-Zulieferer Delphi Corporation (Troy, Michigan / USA) plant den Verkauf der Autobatterie-Sparte an den Wettbewerber Johnson Controls (JCI, Europa-Zentrale: Burscheid). Beide Unternehmen haben eine unverbindliche Absichtserklärung über die Transaktion – die allerdings nicht die beiden verbleibenden US-Werke beeinhaltet – zu einem Preis von 212,5 Mio USD unterzeichnet. Der Deal umfasst dem Vernehmen nach darüber hinaus einen langfristigen Vertrag zur Belieferung der Delphi-Muttergesellschaft GM mit Erstausrüstungsbatterien. JCI geht von einem Abschluss der endgültigen Verträge bis Sommer 2005 aus.

Von einer Insolvenz oder ähnlichem scheinen die bei Johnson Controls nicht auszugehen.
Zähle Johnson Controls also zu den sog. "gut informierten Outsidern" .
Ich habe vernommen, dass GM inzwischen so zugeshortet ist, dass es schwer bis unmöglich sein soll, noch Aktien geliehen zu bekommen.

Wäre trotzdem weiter vorsichtig.
Laut Yahoo beträgt der Anteil der geshorteten Aktien am Freefloat 11 % .
Mir fehlen zwar Vergleichswerte aber ich habe mal verglichen mit ein paar anderen verprügelten Aktien:
11 % sind aber Spitzenwert.

Vielleicht kann ja mal ein Fachmann was dazu sagen.

Jedenfalls, als weitere Kennzahl, würde es bei dem derzeitigen Tagesumsatz 7 ( sieben !!! ) Tage dauern, um alle short-Positionen einzudecken :eek:
wann wird denn die quartalsdividende ausgezahlt, oder wurde sie schon gestrichen?
EU-Zulassungen: Mehr Miese im März
Die Pkw-Neuzulassungen sind im März in Europa kräftig gesunken. Die Zahl fiel in den EU- und EFTA-Staaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 Prozent auf rund 1,709 Millionen Fahrzeuge[, teilte der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch (13.4.) in Brüssel mit.


Der Verband machte für die Einbußen vor allem die Osterferien verantwortlich, die in den Hauptabsatzmärkten ein bis drei Werktage gekostet hätten. Zudem bleibe das wirtschaftliche Umfeld schwierig. Bereits im Januar und Februar hatte sich der Markt rückläufig entwickelt.

Im ersten Quartal sind die Pkw-Neuzulassungen in Europa damit um 3,3 Prozent auf rund 3,986 Millionen Fahrzeuge gesunken. Der größte Verlierer der EU-Staaten in dem ersten Quartal war der Markt in Großbritannien mit einem Minus von 7,2 Prozent. Unter den großen Auto-Ländern konnte in den ersten drei Monaten des Jahres 2005 nur Frankreich ein Plus bei den Neuzulassungen von 3,9 Prozent erzielen. Der spanische Markt liegt mit minus 0,1 Prozent nur knapp unter dem Ergebnis der Vergleichszeitraums aus dem Vorjahr. Deutschland steht ein Minus von 1,9 Prozent zu Buche, während Italien mit 5,7 Prozent weniger Zulassungen zu kämpfen hat. Die größte Zuwachsrate bei den Neuzulassungen erreichte im ersten Quartal der nicht repräsentative isländische Markt mit einem Anstieg um 47,2 Prozent. Größter Verlierer war Polen mit 33,0 Prozent weniger Zulassungen.
Verlierer: Fiat, MG Rover und fast alle anderen
In Deutschland wurden im März 331.538 Fahrzeuge zugelassen, ein Minus von 0,4 Prozent zum Vorjahr. Auch nur nach diesem Monat betrachtet, kann Frankreich ein Neuzulassungsplus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat verbuchen. Die großen europäischen Automärkte verzeichneten allesamt negative Neuzulassungsquoten: Spanien (minus 3,6 Prozent), Italien (minus 8,6 Prozent) und Großbritannien (minus 5,1 Prozent).

Für die Hersteller war der Monat März 2005 im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Desaster. Nahezu alle großen Marken verloren. Den größten Einbruch musst Fiat mit einem Minus von 16,7 Prozent verbuchen. Nur die Marke Lancia (10,5 Prozent mehr Zulassungen) verhinderte ein schlimmeres Ergebnis. Dieses Ergebnis der Italiener schlägt sich natürlich auf das Quartal nieder. Hier liegt die Fiat Group mit minus 15,0 Prozent knapp vor MG Rover (minus 15,6 Prozent). Der krisengeschüttelte britische Autobauer verzeichnet allein im März 11,4 Prozent weniger Zulassungen als im März 2005. Die weiteren Verlierer: Volkswagen (März 2005: minus 2,1 Prozent / 1. Quartal: minus 2,1 Prozent), PSA Group (minus 9,0 Prozent / minus 4,9 Prozent), Ford (minus 4,3 Prozent / minus 3,8 Prozent), GM (minus 2,4 Prozent / plus 0,9 Prozent), Renault (minus 6,7 Prozent / minus 2,1 Prozent), Daimler-Chrysler (minus 2,6 Prozent / minus 3,8 Prozent), Nissan (minus 4,4 Prozent / minus 7,9 Prozent), Hyundai (minus 5,8 Prozent / minus 3,2 Prozent) und Mazda (minus 9,5 Prozent / minus 8,4 Prozent).
Gewinner: Kia, Mitsubishi und BMW
Der große Gewinner bei den Neuzulassungen in Europa ist Kia. Der koreanische Hersteller konnte im März 2005 85 Prozent mehr Modelle erstmals zulassen. Auch das Quartalsergebnis zeichnet Kia mit plus 66,5 Prozent als Zulassungsmeister aus. Auf dem zweiten Platz rangiert Mitsubishi mit 11,9 Prozent mehr Zulassungen im März und 12,8 Prozent im ersten Quartal. BMW, als einziger deutscher Autohersteller sichert sich mit 7,5 Prozent mehr Zulassungen den dritten Platz in der Gewinner-Statistik. Im ersten Quartal konnten die Bayern sogar ein Plus von 10,0 Prozent aufweisen.
Hallo!
Da Ford gestern ebenfalls mit einer Gewinnwarnung rüberkam habe ich mal einen vergleichenden Blick
auf die Finanzdaten geworfen. Solltet ihr auch mal tun.
http://finance.yahoo.com/q/ks?s=GM
http://finance.yahoo.com/q/ks?s=F
Obwohl vom Umsatz und Marktkap nicht weit auseinander, ist GM wesentlich höher verschuldet (300 Mrd gegen 172 Mrd
Cash GM 36 Mrd gegen 23 Mrd bei Ford)
aber der frappierendste Unterschied liegt beim Free Cashflow.
Der liegt bei GM bei nur 2,1 Mrd gegenüber 15,2 bei Ford.
D.H. GM operiert wesentlich näher am Abgrund als Ford, Ford kostet nur wenig mehr als sein freier Cashflow.
Da frage ich mich schon, wieso Ford so niedrig, bzw ob GM noch zu hoch bewertet ist, ich kann mir den
Unterschied nicht recht erklären.

Das sind natürlich nur Zahlen errechnet aus den letzten Quartalen. Das Bild kan sich in diesem Quartal ändern.

Übrigens, die Kurse der Autozulieferer fallen immer noch wie Steine. Bin gespannt ob die US Regierung die ganze Branche vor die Hunde gehen lässt oder wie bei den Airlines Geld locker macht. ;)


Gruß, Klinger

P.S. Wilhelm, bei der Bonitätsänderung von Dürr lag ich falsch, Moodys hat die nach den Zahlen ABGEWERTET.
Warum auch immer.
#66 @Pfandbrief aus den Links im vorigen Posting siehst au dass die shorts bei GM prozentual doppelt so hoch wie bei Ford sind (allerdings Zahlen vom 8. März) mit steigender Tendenz. Ist wirklich ziemlich hoch. Vermutlich viele Hedge Fonds drin.
Habe allerdings auch schon mal ausnahmsweise 30% shortquote gesehen, allerdings bei kleineren Werten.
Aber mit den shorts ist das in so eine Sache... vor allem mit den nackten. Schwer da etwas vorauszusehen und zu berechnen.
Thread Thread: +-+-+ Schnell reich werden - auf Kosten anderer +-+-+ Link in Beitrag 36.

Gruß, Klinger
@ KlingerP

Hallo,

die Abwertung von Moodys bei der DUERR habe ich auch noch nicht ganz durchschaut. Die Kursreaktion war aber auch nicht weltbewegend, so dass diese Rückstufung auf dem Kurs=Buchwert-Niveau die noch verbliebenen hartgesottenen Anleger auch nicht mehr interessiert.

In Bezug auf den Verkauf der GENERAL MOTORS bin ich ganz zufrieden mit meiner nicht besonders hohen Verlusttoleranz. Die ansatzlose Ankündigung eines Quartalsverlustes ist im jetzigen Kurs eher noch nicht berücksichtigt und so, wie es jetzt aussieht, erwarte ich noch eine ganze Kaskade negativer Meldungen.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Sagt mal, habe ich richtig gehört ??

GM hat 300 Mrd. Schulden, verdient seit langem mit Auto bauen und verkaufen kein Geld mehr und bestätigt die Dividende von 7,5 % ??
Woher nehmen die das Geld ?

Wann bricht das Kartenhaus zusammen ?

Und die Analüsten rechnen nicht mit eine Streichung der
Dividende, finden 7,5 % attraktiv und empfehlen die Aktie zum kauf.

Mein Gott....

S.
Ich bin jetzt short -- was da heute läuft ist völlig idiotisch.

Kirk bietet (bereits inklusive Dividende) $ 31.50, und das grad mal für 5 % der Aktien, also ist keineswegs garantiert, dass man seine zu dem Preis absetzen kann.

Der Kurs ist von 27.70 auf jetzt gerade 32.35 explodiert. D.h. KK könnte jetzt bereits seine Stücke teurer abladen :laugh:

Der Umsatz heute ist bis jetzt (!) 38 Mio Stk., das ist deutlich mehr als was er überhaupt haben will.

Die Erklärung ist natürlich, dass die Aktie -- wie bereits früher erwähnt -- massiv übershortet war und jetzt alle gleichzeitig zum Ausgang drängeln. Rational begründbar ist der Kurs auf keinen Fall.

Weniger spekulativ als direkt shorten (was bezeichnenderweise wieder geht) ist Puts kaufen. Die sind allerdings sehr teuer -- warum wohl?
Hallo,

zumindest stimmt der von mir seinerzeit gewählte Threadtitel nicht mehr. Die Überschrift müsste nunmehr lauten: Einer will jetzt doch und viele andere müssen. :laugh:

Es macht Spaß, die Aktie weiter zu beobachten.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
hallo,

ich kann mir nicht vorstellen das Kerkorian hier ein längerfristiges Investment vor hat, denn kein normaler Mensch investiert in solch einen Pleiteverein.

Kurzfristig hat er sein Ziel ja erreicht indem er sich vor seiner Ankündigung mit GM-Aktien eingedeckt und sich anschließend selbst ein Angebot von 31 $ gemacht hat. Echt Clever.

Und alle schreien Hurra Trendwende Turnaround und rennen hinterher. Als ob von heute auf morgen die 1000 Probleme gelöst wären. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall, denn es kommen täglich weitere Belastungsfaktoren auf GM zu.
wie zB.

- stetiger Absatzrückgang (bessere Kongurenz, hohe Verschuldung der privaten Haushalte USA)
- veraltete und spritfressende Produktpalette
- Pensionskosten (5,6 Mrd $ 2005 Tendenz steigend)
- steigende Rohstoffpreise und Zinsen
- hoher Lagerbestand an Fahrzeugen --> Folge sind riesige Rabattschlachten (4000$ pro Fahrzeug)
...

Das einzig profitable ist die Finanzsparte und die soll ausgegliedert und verscheuert werden.

Wie angesichts solcher düsteren Aussichten "Analysten" heute ihre Ratings von Sell in Add umschreiben können ist mir genauso ein Rätsel wie Kerkorian 870 Mio investiert und GM ein Div.rend. von über 7% hat.
Irgendwas läuft da schief.

Schönen Abend
Belustigend finde ich noch die Begründung für den Einstieg von Kerkorian.

"Mit der nun geplanten Aufstockung der GM-Beteiligung will Kerkorian das niedrige Kursniveau der Aktie nutzen ..." (quelle: yahoo finanzen) :confused:

Ein Pennystock hat auch ein niedriges Kursnivau!

Meines Erachtens ist ein niedriges Kursnivau nich gleich eine günstige Bewertung einer Aktie!
Oder ist ein KGV bei GM von derzeit 70 in der Autobranche günstig?
Ich hab grad hunderte Kommentare gelesen, betreffend Kirk`s `Pläne`. Was da in die Meldung, die auch noch explizit sagt, es sei ein reines, passives, Finanzinvestment reininterpretiert wird, grenzt an Massenpsychose.

Mit seinen dann (nur wenn der Kurs wieder auf 31 fällt!!) ca. 8 % soll Kirk den Laden komplett umkrempeln, nach Möglichkeit auch noch die Gewerkschaften besiegen :laugh: und den armen Bondholdern hilft er auch noch...

Volles Programm für einen 88-jährigen.

Die andere Seite, natürlich nicht die offiziellen Analysten, sondern die Besserwisser in den Amiboards redet schon jetzt von Betrug, und dass Kirk seinen Bestand heute verkauft oder zumindest reduziert hat, woraufhin er dann auch noch das Anbot fallenläßt...

Das kann ich mir auch beim besten Willen nicht vorstellen.

Warum kann sich niemand mit der plausibelsten Version begnügen: Ein alter Mann, der ein riesiges Vermögen mit Casinos (!) gemacht hat, und dessen Faible immer die Autoindustrie war (siehe Chrysler, wo er aber bereit war das Zwanzigfache zu investieren) will sich nochmal einen Nervenkitzel bereiten...nachdem er ja gegen DCX den Prozess verloren hat...selbst wenn er verliert wird er nicht arm sterben...

:rolleyes:
kommentar noch am rande: dem ganzen wird die spitze aufgesetzt wenn man sieht wie Ford, Delphi usw. heute alle tw. zweistellig zulegen... :rolleyes:
irgendwas stinkt bei der sache.
könnte mir gut vorstellen, dass Kerkorian nur wind macht.
den wenn man zwischen den zeilen liest, steht da auch das er nur plant zu investieren.
am ende sagt er april, april und lacht sich eins, das er einen schönen Schein gezogen hat.

ich glaube ich lege mir auch ein paar puts ins depot.
# pfandbrief


also so abwegig ist dieses Szenario gar nicht, dass
kerkorian grosse Aktienkäufe ankündigt und während die lemminge und Shortis reingehen
er seinen bestand abbaut. inwieweit er das machen kann ohne rechtlich auf abwege zu kommen weiss ich nicht.
ihm wird auf jeden fall nachgesagt das er instinkt hat.
und in anbetracht der misserablen Situation gesamten amerikanischen automobilindustrie und der sonstigen lage in den usa
(zB. alles auf Pump, dazu steigende zinsen) könnte es schon sein, dass er seine schäfchen ins trockene bringt und dienotbremse zieht.
aber wie gesagt, alles nur spekulation.

gruß turm
glaub ich nicht...aber wenn`s so wär kauf ich das Zeugs für 15 dollar zurück.
vielleicht macht er sich auch nur einen spass, denn
870 mio was ist das schon für einen milliardär!

aber selbst mit seinen 8% Anteil hätte er doch nicht viel zu melden zumindest nicht so viel um einen Konzern umzukrempeln.

ich schätze mal nach den nächste zahlen von gm gehts wieder richtung süden.
ich sehe echt schwarz für gm.
#82 , turm
genau diese Gedanken schossen mir gestern
als erstes durch den Kopf als ich die News las.
Kerkorian (der alte Knabe ist ist schon 87!)
ist nämlich ein echter Hardcore Gambler (schaut mal seine Beteiligungen an!)
und leidenschaftlicher Abbeißer -da letzt mal mit Daimler Chrysler ging ihm allerdings voll in die Hose.

So ein move -vorher Optionen einladen bis zur Kante und dann einen Kauf großartig verkünden - würde optimal zu dem passen.

Time will tell.

Gruß, Klinger
Nachtrag : Wenn Kirk wirklich GM sanieren helfen wollte, dann hätte er mindestens 10-20% neue Aktien im Rahmen einer Kaperhöhung ohne Bezugsrecht für Altaktionäre erwerben müssen. Dann wäre GM nämlich frisches Geld zugeflossen und das Eigenkapital gestärkt worden.

Aber so hat GM finanziell überhaupt nix davon (außer einer Laus im Pelz mehr... :laugh: :laugh:
Presse: Gespräche zwischen Toyota und GM
Leser des Artikels: 106

Wie die japanische Tageszeitung "Nihon Keizai Shimbun" am Donnerstag berichtet, werden noch in diesen Monat hochrangige Manager der Automobilkonzerne General Motors Corp. (GM) und Toyota Motor Corp. zusammentreffen.

Die Zeitung erläuterte, dass sich GM-Chairman Richard Wagoner hierbei mit dem Toyota-President Fujio Cho auf eine Kooperation verständigen will. Ferner soll bei diesem Zusammentreffen auch der Vice-President von General Motors, Lawrence Burns, anwesend sein.

Bereits im Vorfeld dieses Berichts hatte der Chairman von Toyota Motors, Hiroshi Okuda, erklärt, GM und seinem heimischen Wettbewerber Ford Motor Co. unter die Arme greifen zu wollen. Durch eine solche Kooperation hofft das Unternehmen, eine Eskalation der momentan kritischen Lage bei GM abwenden zu können, so die Zeitung weiter. Eine solche hätte weit reichende Folgen, was die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den USA und Japan anbelangt.

Die Toyota-Aktie wurde an der Tokyo Stock Exchange zuletzt mit 3.810 Yen gehandelt. Das GM-Papier notierte am Mittwoch an der NYSE bei 32,80 Dollar.
#79 nachtrag

bei onvista habe ich heute sogar ein kgv von über 300 für 05 gesehen.
gm ist auf diesem kursnivau wirklich ein echtes schnäppchen, dass muss man schon sagen!?
und wenn ich 04 gesehen habe, in welchem maße die gewinnwarnungen von quartal zu quartal kamen,
kann ich mir vorstellen, das 05 statt gewinne eher verluste zu buche stehen.
allein im 1Q.05 ca. 1mrd.$.


# klingerp

das sehe ich genauso.
dann hat gm neben den gewerkschaften noch einen "stinker" mehr im der hütte.
habe gestern auch gehört, dass er besonderes interesse daran hat die finanzsparte auszugliedern.
den einzigen bereich, der gm noch über wasser hält.

gm steht momentan bei über 32$.
nun frage ich mich, wem er sein angebot von 31$ eigendlich unterbreiten will?


#88

da muss ich mich fragen wie toyota gm unter die arme greifen will.

die japser graben immer mehr marktanteile ab.(tendenz steigend)
die gründe sind vermutlich bessere Produktpalette (sparsame autos mit guter ausstattung),
keine teuren Pensionsverträge und
keine gewerkschaften. sie können also in schlechten zeiten auch mal ein werk dicht machen.
das kann gm zb. nicht, da steht gleich gewerkschaft auf der matte.
folge ist das gm auf halte produzieren muss und die fahrzeuge nicht los wird.


also wenn ich in kürze vor hätte in der autobranche zu invetsieren, dann aus fundamentaler sicht
bestimmt nicht in gm oder einer ihrer töchter.
denn das wäre die schlechteste wahl.

gruß turm
schon wieder ne heraufstufung.
diesmal von J.P. Morgan Securities.
ich frag mich was in den ihren köpfen vorgeht, denn fundamental hat sich doch nichts geändert in den letzten tagen, ausser die zinserhöhung. oder habe ich was verpaßt?
die machen sich doch völlig unglaubwürdig.
S&P cuts GM ratings to junk status, outlook negative (GM)

http://www.marketwatch.com/news/newsfinder/pulseone.asp?site…

Die Bonds von GM wurden von S&P als Schrott eingestuft.
Ist hier irgendjemand überrascht darüber?
Standard & Poors gibt Forg und General Motors zum Abschuß frei!

S&P cuts GM, Ford debt ratings to `junk` status
Reuters - May 5, 2005

http://www.usatoday.com/money/autos/2005-05-05-gm-junk_x.htm
GM kann aktuell nicht mehr geshortet werden, Marktrestriktionen
Mister Kerkorian investiert 870mio. in schrott.

wenigstens hat er gestern durch seine ankündigungen noch einigen gefrusteten aktionären die chance zum auszusteigen gegeben. :laugh:

diese firma ist nicht mehr zu retten.
in den nächsten tagen werden die schlauen "analysten"
bestimmt wieder ihre ratings anpassen.

mein erstes kursziel 15$.
jessis maria,was für ein ein Kurrsgewinn, wehe demjenigen
, der vorher in " Dürr" investiert hat . DIE GM IST EINE 70 § bis 110§ Aktie.
# metzki

was ist denn 70§ für eine währung?
ct hast du nicht gemeint, oder?;)
Still Think Ford, General Motors Can`t Go Bust?: Mark Gilbert

http://quote.bloomberg.com/apps/new...id=aYwX92rzC8Hw

May 6 (Bloomberg) -- Anyone who says it`s unthinkable that either General Motors Corp. or Ford Motor Co. might seek Chapter 11 bankruptcy protection should call Francisco Landaez.

After working 24 years at Petroleos de Venezuela SA, Landaez lost his job and decided to put his savings in ``something secure.`` He invested about $280,000 in General Motors bonds and shares.

General Motors stock has lost 70 percent of its value in the past five years.
GM zahlt wieder 0.50 $ Quartalsdividende. Die Deklaration kam gerade, etwa 1 Woche später als üblich.

Und Kirk kauft wirklich, sein Angebot läuft bis 7. Juni.

Aktie nachbörslich fast auf 32 Dollar.
Ich glaube die müssen Dividende zahlen, das hängt irgendwie mit den Gewerkschaften und Pensionsverpflichtungen zusammen.
Aber das mit Kirk K. ist schon der Hammer.
Hoffentlich wird das mal keine Bruchlandung.

Turm
Associated Press
Hedge Fund Rumors Push Stocks Lower
05.10.2005, 03:09 PM

Wie es ausieht, scheinen sich schon einige Hedgefonds durch Positionen in General Motors ordentliche Verluste eingehandelt zu haben.

Stocks tumbled Tuesday as investors stuck to the sidelines amid a dearth of good news and speculation that a number of hedge funds have come under pressure due to steep investments in the stock and debt of troubled automaker General Motors Corp. The Dow Jones industrial shed more than 125 points.

Wall Street`s now-chronic concerns about whether the economy will slow down or whether inflation will take hold more than wiped out Monday`s moderate gains, when merger news gave the market a shot of optimism.

The day`s nervousness was partly due to rumors that several global hedge funds had suffered losses in the credit market related to positions taken in auto companies following the significant investment in GM by billionaire investor Kirk Kerkorian`s Tracinda Corp.

http://www.forbes.com/technology/ebusiness/feeds/ap/2005/05/…
In den Bonds, wohlgemerkt, nicht der Aktie.

Wobei ich das nicht ganz kapiere -- die Bonds notieren seit geraumer Zeit im Junk-Bereich.

Möglicherweise ist dieses Gerücht, das ja gestern sogar den Gesamtmarkt irritiert hat, einfach Schwachsinn.
103. Die Bonds hatten die Abstufung schon seit Monaten im Kurs vorweggenommen, richtig. Und nach Kirks Move sind die Kurse wieder leicht gestiegen, daran konnten auch die Rating-agenturen nichts mehr ändern.

Daher könnte mir ja eher vorstellen dass, die Hedge-Fonds short waren für die Aktien und nach Kirks Manöver bluten mussten. Hedgefonds setzen meist auf Trends und der war hier klar über Monate hinweg.

Ich vermute auch, dass Kirk mit dem Move zunächst mal den Buchverlust seines Altanteils verringert hat, bzw. nach dem Anstieg
vielleicht ordentlich Call-Optionen auf seine alten 5% verkauft hat.
Wenn er das richtig gedreht hat, dann könnte er sogar bei einer GM Insolvenz jetzt ohne größere Verlustee dastehen.

Gruß, Klinger
Short Ratio (as of 8-Apr-05): 4.783
Short % of Float (as of 8-Apr-05): 16.85%
Shares Short (prior month): 53.73M
vermute, dass sich der kurs noch bis angebotsende (anfang juni) halten wir.
spätestens bei den nächsten horrornews gehts ab, richtung Süden.

witzig fand ich eine Empfehlung vom 10.05.

"Das EKIP-Team von "iWatch" sieht für die Aktie von General Motors (ISIN US3704421052/ WKN 850000) auf Sicht von drei Jahren ein Kursziel bei null USD."....(Quelle Onvista)

Denke mal so schlimm wirds nicht kommen, aber die Probleme bei GM sind schon enorm. Oder was denkt Ihr?
The Tick, Tick of GM in Hedge Fund Derivatives

...In recent weeks, hedge funds thought they had found an alchemical strategy for making money out of the woes engulfing General Motors.

The trade involved buying GM debt and shorting its stock, or selling shares you don`t own. You made money provided bond prices rallied while the shares declined; stocks and bonds don`t typically move in tandem, while yields as high as 11 percent on the bonds were supposed to cushion your returns even if the trade didn`t work out exactly as planned.

Squeezed on Both Sides

Then two things happened to blow that game plan out of the water. On May 4, Kirk Kerkorian disclosed his intention to build an 8.8 percent stake in General Motors, boosting the shares by 18 percent. The following day, S&P`s rating change knocked about 5 points off GM bond values.

``Those who were short of the equity and long of the debt found themselves squeezed on both sides,`` wrote independent market analyst Dennis Gartman in his daily newsletter on May 11. ``This is the perfect storm to implode some hedge funds.`` ...

http://quote.bloomberg.com/apps/news?pid=10000039&refer=colu…
Hallo,

es gilt wieder mal der alte Lehrsatz, dass eine Aktie dann steigt, wenn alle überzeugt sind, dass sie nur fallen kann (und das ganz, ganz schnell). Diese Voraussetzungen für einen Kursanstieg liegen immer noch vor und rückblickend betrachtet hätte ich mich nicht mit einem Verlust verabschieden müssen. :rolleyes:

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Nun,

eins ist klar, wenn der Kurs da bleibt, kriegt der gute Kirk jedenfalls kein einziges Stück angedient. :rolleyes:
Fitch downgrades General Motors, GMAC ratings to junk (GM) By Carolyn Pritchard
SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Fitch Ratings on Tuesday downgraded the senior unsecured ratings of General Motors Corp. (GM) , GMAC and the majority of affiliated entities to BB+ from BBB-. Fitch said the move reflects the continuing decline in GM`s North American sales of key mid-size and large SUV products, increasing product and price competition in the large pickup market, and the corresponding impact of these two segments on consolidated profitability. The agency also said it believes that declining volumes and profitability, coupled with lack of tangible progress in attacking manufacturing and legacy costs will result in negative cash flow through at least 2006. The rating outlook for GM remains negative, Fitch said.

http://www.marketwatch.com/news/newsfinder/pulseone.asp?site…
@pfandbrief

nach der zweiten herabstufung der bonds bekommt er sicher bald seine aktien für 31$.
ich glaube aber er würde sie in ein paar monaten viel, viel billiger an der börse bekommen.


gruss turm
GM debt bumped to `junk` by 2nd agency
Automaking giant`s SUV sales slumping due to high gas prices

Reuters
Updated: 7:14 p.m. ET May 24, 2005

NEW YORK - Fitch Ratings on Tuesday cut General Motors Corp.`s debt ratings to "junk," becoming the second agency to rate the world`s largest automaker below investment grade as high gasoline prices erode its SUV sales.

The downgrade follows a similar move by Standard & Poor`s on May 5 and will cement GM`s status as a junk credit, raising borrowing costs and limiting its options for raising funds.

"The long term will be tough for GM," said Kent White, auto credit analyst at Thrivent Financial in Minneapolis, which owns GM bonds. "The only option they have ahead of them is for a pretty significant restructuring of their North American auto operations."

mehr:

http://msnbc.msn.com/id/7967709/
Rebound bei einigen Zulieferern (Visteon , Hayes Lemmerz etc.) kam ganz gut ist aber meiner Meinung nach jetzt weitgehend gelaufen. Fundamentales wird die Markttechnik als Kursmacher ablösen. Und da sieht es noch düster aus.

In diesem Zusammenhang mit GM vielleicht interessant:
http://biz.yahoo.com/ap/050531/automakers_suppliers.html?.v=…


Gruß, Klinger
Autos
Steep Grade Ahead
Robyn Meredith, 06.01.05, 12:18 PM ET

...

China, land of bicycles, has for a few years been the unexpected savior of some of the world`s largest most-troubled automakers. As the Chinese market soared in recent years, it overtook Germany as the world`s second-largest auto market, boosting the financial results of early entrants such as General Motors (nyse) and Volkswagen.

Now, just when GM and VW find their global operations struggling the most, their China-market profit train has all but disappeared.

GM still earns more money selling cars in Communist China than it does in the U.S.--a market more than three times larger. GM had a 5% market share in 2000 and hit 10% last year in China. German giant VW saw its market share in China sink from a near-monopoly of over 80% in the 1990s to 27% last year as GM and most other automakers piled in.

But in April, just as GM reported dismal first-quarter earnings, it became clear that the newfound China market would no longer bail out the company. GM reported its China earnings were $33 million, down from $162 million the same time last year.

Still. GM executives and independent analysts predict the China auto market will grow 10% this year after a government-induced slowdown last year. "I see lots of growth potential in China," GM Vice Chairman Bob Lutz said in Shanghai.

...

GM counts 150 million Chinese with incomes of at least $3,000 a year--a car-affordability threshold. Sales are zooming, but minicars carry "margins that are closer to wood shavings than anything you can put in your pocket," Dunne says.

http://www.forbes.com/business/2005/06/01/cz_rm_0601chinaaut…
GM Plans to Cut 25,000 U.S. Jobs by 2008
Tuesday June 7, 11:37 am ET
By John Porretto, AP Auto Writer
General Motors Plans to Cut 25,000 Manufacturing Jobs in U.S. by 2008, Close Plants

WILMINGTON, Del. (AP) -- General Motors Corp. plans to eliminate 25,000 manufacturing jobs in the United States by 2008 and close plants as part of a strategy to revive North American business at the world`s largest automaker, its chairman said on Tuesday.

Speaking to shareholders at GM`s 97th annual shareholder meeting in Delaware, Chairman and Chief Executive Rick Wagoner said the capacity and job cuts should generate annual savings of roughly $2.5 billion. GM now employs about 111,000 hourly workers.

Wagoner revealed the cutbacks as he laid out a four-step strategy to invigorate GM`s North American operations, its biggest and most troubling part. Already this year, GM`s U.S. market share has fallen from 27 percent a year ago to 25.4 percent, much of the loss at the expense of Asian automakers such as Toyota Motor Corp. and Nissan Motor Co.

http://biz.yahoo.com/ap/050607/general_motors_outlook.html?.…
ob gm so ohne weiteres gegen den willen der gewerkschaften 45.000 stellen abbauen kann ist noch zu bezweifeln.
morgen läuft ja auch kerkorians angebot aus.
mal sehen was mit der gm-aktie in den nächsten wochen und monaten passiert.
Costs of health care drag America down
David Lazarus
Wednesday, June 8, 2005

General Motors` chief exec spelled out Tuesday why U.S. manufacturers are getting their economic butts kicked. And a big reason has nothing to do with the productivity of our workers or the quality of our products.

It`s because our health care system is killing us.

Addressing GM shareholders, Rick Wagoner said runaway health care costs are partly to blame for the world`s largest automaker cutting at least 25,000 U.S. jobs as it closes more assembly and component plants.

GM is the nation`s largest private purchaser of health care. The company expects to spend $5.6 billion this year on health benefits for workers and retirees -- more than it spends on steel for its vehicles.

http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2005/06/08/…
The GM stock share price jumped over 2 full points last Friday. Few attempted to attribute any reason to the event. It was surely short covering, as it seemed most of the bad news was out. The GM stock price was not to descend any lower, at least not yet. From my viewpoint, this meant the hedge fund community has cleared their trades, had washed the blood off their decks, had taken their lumps, and had completed their cleanup process.

aus:

FSO Market Wrap - Jim Willie CB
http://www.financialsense.com/Market/wrapup.htm
"Commodity Bull Resumption":
Zu shorten war erstmal jedenfalls falsch...naja ich bleibe noch drin -- Abwärtsrisiken erscheinen mir größer. Ein nobrainer-Short ist das ganze jedenfalls nicht.
41% mehr umsatz. wau!
ob sich der gesteigerte umsatz auch auf den gewinn auswirkt mag bezweifelt werden. ich glaube gar, das gm an jedem verkauften fahrzeug richtig minus macht.
gm hat wahrscheinlich gerade mal die anzahl der auf halte produzierten fahrzeuge etwas abgebaut und somit die lagerkosten verringert.
mit der jüngsten rabattaktion wurde das grab auf jeden fall noch etwas tiefer geschauffelt.
ab dem 6.juli wird chrysler nachziehen und nach ford und gm, mitarbeiter rabatte für jedermann anbieten. andere hersteller werden folglich auch nicht lange tatenlos zusehen.
mein fazit: lieber finger weg! mit tournaround wird wohl kurz- bis mittelfristig nichts werden, eher wird die gesamtlage noch schwieriger (steigende zinsen und rohstoffe, verschärfter konkurrenzkampf, bevorstehender streit mit gewerkschaften).
Ich stelle fest, dass die Zahl der Zweifler mit der positiven Entwicklung des Kurses nicht abnimmt.

Grüße, Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Moody`s says may cut GM to junk status - Reuters (7/7/2005 2:48 PM)
GM akt. 35,51 $.
ich verstehe die welt nicht mehr.
GM verdiente im 2.Quartal mit op. geschäft keinen cent.
allein die finanzsparte hat wieder mal die karre halbwegs aus dem dreck gezogen. und die kürzl. rabattaktion kostete insgesamt 400 mio.$. (quelle: www.consors.de)

also, woher kommt diese euphorie?
kann mir das vielleicht einer erklären?
ist da was im busch?

evtl. investiert ja kerkorian weitere millionen in schrott. :)

am 20.07 werden übrigends die zahlen veröffentlicht.

gruß turm
Du darfst halt nicht aus den Augen verlieren, dass der Hebel enorm ist...schon eine geringfügige Verbesserung der Absatzlage bringt da viel. Ich sitze auch auf einem Short, aber wohl war mir bei der Sache eigentlich von Anfang an nicht. Das kann gutgehen oder auch nicht...
[posting]17.210.056 von Pfandbrief am 11.07.05 22:52:53[/posting]@pfandbrief

was für ein hebel?
mehr absatz bedeutet doch nicht gleich mehr gewinn!
bei der letzten rabattaktion wurden trotz gesteigertem umsatz 400 mio nasse gemacht und marktanteile gehen auch stetig verloren.
weiterhin hat gm die produktion im 2.quartal um 10% runtergefahren. wo soll also in zukunft mehr umsatz herkommen?

ich traue der sache nicht. denke das die aktie im guten börsenumfeld mitläuft.
mal sehen was die zahlen sagen.

turm
Hebel deshalb weil die Marktkapitalisierung im Vergleich zum Geschäftsumfang sehr klein ist.

Entscheidend wird vermutlich die Entwicklung bei GMAC sein. Wer sagt eigentlich, dass sich da nicht auch mal was zum negativen wendet? Mit den Leitzinserhöhungen dürfte sich das Umfeld verschlechtert haben.
@pfandbrief

wenn man sich alle fakten rund um gm so ansieht, muss man eigendlich baerish sein.
gm schwimmt momentan schön in der bullischen börsenstimmung mit.
mal sehen, was die nächsten tage bringen.

vielleicht gibt es ja positive gründe warum man jetzt auf die bullenseite wechseln sollte.
ich kann momentan noch keinen sehen.
du? wenn ja, lass es mich wissen.


was für einen put tradest du eigendlich auf gm?
Dear xx, Introducing Employee Pricing Plus. Now, everyone gets our Employee Discount PLUS up to $3,500 cash allowance on Dodge’s most award winning lineup*. It’s our best deal ever, so act quickly! It ends August 1st, 2005. Get all the details at dodge.com/plus.

Up Next for GM and Ford - Buy One, Get One Free? :laugh::laugh::laugh:
Doron Levin

July 15 (Bloomberg) -- The Motor City got a much-needed lift when last month`s sales total confirmed that General Motors Corp.`s ``Employee Discount for Everyone`` promotion had yielded results.

By offering buyers the same discount that GM workers receive on new-vehicle purchases, GM managed to boost June sales a stunning 47 percent over the same month a year earlier. That, in turn, raised its U.S. market share 7 percentage points over the first five months of 2005.

Any celebration is a welcome diversion from what ails the Detroit-based automakers, which don`t seem to be able to build vehicles that consumers want to buy unless they get ever-bigger discounts. So this year its employee price breaks for everyone. What`s in store for next summer: buy one, get one free?

mfg
der short ist wieder on track, riesenverlust in Q2, aktie verliert vorbörslich 6%
LONDON, July 20 (Reuters) - Euro-denominated bonds of General Motors (GM.N: Quote, Profile, Research) dropped on Wednesday after the company posted a quarterly loss that was much worse than analysts` forecasts, traders said.
GM`s 8.375 percent euro bond due 2033 traded down two points at 83 percent of face value, one trader said, while the cost of insuring against a default by the company`s finance arm, GMAC, rose 35 basis points to around 480 basis points.

"This is horrible ... You can`t miss earnings by that much," the trader said.

GM`s core North American automotive business lost more than $1 billion in the second quarter. Excluding one-off items, GM lost 56 cents per share in the quarter, compared with an average of analysts` forecasts of a profit of 3 cents per share, according to Reuters Estimates.

General Motors rocked the credit markets in March and May when it first delivered a huge profit warning and then saw its credit ratings from Standard & Poor`s and Fitch Ratings fall to "junk" status.
Zum Schluß fast alles wieder wettgemacht. Die Amis bringt im Moment einfach nichts aus der Kauflaune.
Take my car - please!

What does it cost to boost that retail sales report? It is simple: a $286,000 quarterly loss for General Motors. When you sell cars at no profit and give cash back incentives to move cars, you can`t keep people off your car lots.

What will they do to move cars during the next model year: buy one and get one free - with no interest on your purchase, no payments until 2010 and the entire cash price of the vehicle rebated over the next five years? Hell, maybe some of that elbow jostling I learned on the trading floor years ago will come in handy when I have to push through the crowd to kick the tires of a brand new Silverado.

Soon GM will come to grips with the fact that it is a money lender and not an auto manufacturer. Fords is next. I even received a note from my Volvo dealer offering exactly the same deal.

However, financial TV keeps those talking heads screaming about the robust retail sales, indicating an even more robust non-inflationary economy.

A few comments on what is being discussed about GM

1. Is GM`s awful earnings the straw on the camel`s back?
2. If GM is as some feel a dead company then what is the US dollar?
3. If GM is dead company then what is the impact on GM suppliers?
4. If GM is a dead company what is the impact on GM dealers?
5. If GM is a dead company then what is the impact on foreign cars and therefore the US Trade Deficit?
6. Since GM is under water by more than a billion in net earnings this year alone, what is the future of its employees?
7. If GM goes under, what will happen to Ford and Chrysler?


htt*p://www.jsmineset.com/ARhome.asp?VAfg=1&RQ=EDL,1&AR_T=1&GID=&linkid=3010&T_ARID=3040

mfg
"Next week will see the majority of US earnings reports. This week had three major corporate releases concerning firings totaling over 75,000 workers. This does not take into account the redundancies at GM, at the company’s suppliers and thence at GM dealers now and in the future. However, all is rosy according to our beloved Chairman.

The solution is easy. The 50 year old line worker at GM needs to go to trade school and become a 55 year old computer genius. How would our beloved Chairman like to do some reverse re-education and learn to become a plumber?"

http://www.wallstreet-online.de/si/community/board/threadpag…
Mit der gestrigen Ankündigung von Ford hat der Monat Juli schon mehr Entlassungen gezeigt als irgendein anderer Monat seit Januar 2001!

Die Löcher in dem Deich werden größer. Kann Greenspan und Co. wirklich diese Lecks eindämmen?

Wenn die Lemminge das Laufen beginnen, ist das beste Ihnen aus dem Weg zu gehen!

mfg
moin,

amüsant finde ich zz.die analysten.
wie diese "checker", obwohl fundamental wirklich keine besserung in sicht ist, übernacht ihre meinungen ändern, ist schon echt belustigend.(siehe onvista)
zB. Lehman Brothers, ohne begründung, wird das KZ von 20 auf 40$ erhöht und für den Aktionär ist gm auf derzeitigem niveau eine gute einstiegsgelegenheit.
da fehlen mir echt die worte.
wenn solche empfehlungen kommen, sollte man sich am besten mit puts eindecken.

für ford und gm zieht sich die schlinge immer fester zu.
und ob die geplanten massenentlassungen so einfach über die bühne gehen, ist auch noch fraglich.
Buy One, Get One Free? (---> General Motors verkauft Autos auf Rekordniveau!) :laugh::laugh::laugh:
So etwas gibt es zur Zeit auch in den Schuhläden, dort jedoch nicht ganz so günstig: Wer zwei paar Schuhe aus dem Angebot kauft, erhält ein Paar Angebotsware dazu. Oder wer ein Paar reguläre Ware kauft, erhält ein Paar Angebotsware mit 50% Rabatt.

Gruß von Wilhelm Bartsch, Kunstmaler
Sie verkaufen jetzt die Autodarlehen von GMAC. Verständlicher Schachzug, nachdem sich die Refinanzierungskosten für die Firma so stark erhöht haben. Der Markt sieht`s positiv. :rolleyes:

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- General Motors Corp. on Tuesday said it will sell up to $55 billion in auto loans to Bank of America Corp., a move aimed at raising cash while the automaker concentrates on selling more vehicles.

Shares of GM (GM: news, chart, profile) jumped on the news, rising by 91 cents, or 2.5%, to $36.78 in afternoon trading on the New York Stock Exchange.

Charlotte, N.C.-based Bank of America (BAC: news, chart, profile) will make an initial purchase of $5 billion and will buy up to $10 billion in contracts a year over the next five years.

GM CFO Sanjiv Khattri said the deal will allow General Motors Acceptance Corp. -- the automaker`s most profitable operation -- to finance more GM vehicles, without placing "undue strain on the balance sheet."

"This further advances GMAC toward its `originate and sell` business model in U.S. auto finance, providing us far greater flexibility to reallocate capital and further diversify the business portfolio," he said in a statement.

GMAC has been a cornerstone of profitability for the automaker in recent years at a time when slumping car sales has cost the company precious chunks of market share.

In the second quarter, profit from GM`s lending division fell to $816 million from $846 million a year ago, as lower earnings from financing were partially offset by profit from the unit`s surging mortgage and insurance sides. Despite another strong quarter for GMAC, the automaker turned in an overall loss of $286 million. See full story.

For Bank of America, the deal opens the door to growth its automotive finance business.

"In recent years, our deposits have been growing faster than our loans, and it`s an opportunity to put more customer assets on our books," said Bank of America spokesman Bob Stickler.

Bank of America`s shares fell 9 cents to $44.57 in recent dealings.
Was machst du wenn dein Geschäft zur Hölle geht?
Natürlich verkaufst du dann die einzigste profitable Sache die du hast. :laugh: :laugh: :laugh: Was kannst du machen wenn sich die Autos nicht verkaufen lassen, die du produziert hast? Gut, du gibst sie unter den Herstellungskosten weg. Dann kannst du Autos verkaufen, zwar mit Verlust, aber du verkaufst immerhin ein paar Autos! :laugh: :laugh: :laugh:

Dieses ist schon eine wahnsinnige Welt in der wir leben und sie wird mit jedem Tag verrückter.

GM to sell up to $55 bln in loans
Tue Jul 26, 2005 5:10 PM ET
By Tom Brown

DETROIT (Reuters) - The finance arm of General Motors Corp. on Tuesday said it will sell up to $55 billion in car loans to Bank of America over the next five years as part of a deal to secure future financing.

GM`s shares jumped on the news, even as some analysts cautioned that it could erode future profits at General Motors Acceptance Corp.

Those same profits have been key in limiting the impact of this year`s financial turmoil at GM, as it struggles to stem losses in its North American automotive business.

GMAC has seen its borrowing costs increase sharply after its debt was downgraded to high-yield or "junk" status, along with GM`s earlier this year.

GMAC Chief Financial Officer Sanjiv Khattri heralded the so-called whole loan sales as a "landmark agreement" to help provide the company access to ample liquidity.

http://today.reuters.com/business/newsArticle.aspx?type=ousi…
GM gibt ein goldenes Geschenk in Indien bei dem Kauf von einem Chevrolet Optra sedan:

When will India kick its $200 billion gold habit?

"General Motors` India unit is trying to whip up appetites by throwing in a free gift of 30,000 rupees, or $690, worth of gold jewelry for every purchase of its Chevrolet Optra sedan.

"Plush leather seats, jewel-effect headlamps and heaps of gold for your wife," says the GM ad line."

http://www.iht.com/articles/2005/08/02/bloomberg/sxmuk.php
Nach den Autokrediten werden nun auch die Hypotheken versilbert:

DETROIT (Dow Jones)--Die GMAC, die Finanzierungssparte der General Motors Corp, verkauft einen 60%-Anteil ihrer Hypothekensparte GMAC Commercial Holding Corp an eine Investorengruppe. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, gehören zu der Gruppe das Private-Equity-Unternehmen Kohlberg Kravis Roberts &
Co, Five Mile Capital Partners und Goldman Sachs Capital Partners. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt.

---------
Die unmittelbare Pleite dürfte mit diesen Geschäften abgewendet sein. Aber wo die Ertragskraft herkommen wird, muss GM noch zeigen.
Sobald diese Discounts aufhören, wird der Bedarf auf der Käuferseite befriedigt sein und die Umsätze werden fallen. Solche Ereignisse ziehen den zukünftigen Bedarf immer vorweg.

Thu Aug 4, 2005 2:01 PM ET

DETROIT (Reuters) - Automakers offered an all-time record of $5.3 billion in discounts to sell new cars and trucks in the United States in July, highlighting the cost of Detroit`s escalating price war, industry tracking firm Edmunds.com said on Thursday.

As expected, it said General Motors Corp. , Ford Motor Co. and DaimlerChrysler AG`s Chrysler arm -- Detroit`s traditional Big Three -- provided the bulk of the discounts or consumer incentives, spending a combined total of $4.33 billion to drive customers into showrooms.

Edmunds.com said its monthly "True Cost of Incentives" report takes into account all of the manufacturers` various discount programs, including cash rebates to customers and dealers and discounted interest rates and lease programs.

Its calculations are also based on sales volume, and sales across the industry strengthened nearly 21 percent in July to a seasonally adjusted annual rate of 20.9 million vehicles. That was the highest level since a record 21.7 million set in October 2001 and far above the 17.2 million rate in July last year.

Car buyers get $5.3 bln in July discounts

http://today.reuters.com/investing/FinanceArticle.aspx?type=…
Richard Russell:

"General Motors has the handicap of having to spend thousands of dollars worth of health and retirement costs for every car it builds. Its competitors in China have almost none.

The empire is still in business. But it is, like General Motors, wobbling under the weight of its handicaps…and headed for the graveyard."
Jim Sinclair:

"I just came back from my local Dodge dealer and was there as a favor to a friend. The reason why there have been so many sales is that you do not need one cent to get into any vehicle you want. Chrysler, General Motors, Ford and others are simply giving you the down payment or any part thereof. On top of that, if you want some additional funding of $500 to over $1000 all you have to do is finance the vehicle through their captive financial group."
Jim Sinclair:

"The problem is the national trend is an economic recovery that has lost its upward momentum even with both houses and cars being given away with no money down."

mfg
Special Policy Brief 26

Rumors and News:
Credit Derivatives Trigger Near System Meltdown

Randall Dodd, Director

Financial Policy Forum

August 5, 2005

Rumors started circulating two months ago concerning the possible failure of several large hedge funds and massive losses by at least one major global bank. The source of the troubles was a free-fall in prices in the credit derivatives market that was triggered by the downgrading of GM and Ford. The financial system ended up dodging a systemic meltdown, but without proper coverage and analysis of the events there will be no lessons for policy makers to learn.

This Special Policy Brief is an attempt to put these rumors together in order to tell a coherent story. The purpose is to show how the events posed a severe threat to the stability of our financial markets and overall economy. The narrative also should help illustrate the market problems with these non-transparent markets organized around dealers with no commitment to market participants to maintain orderly and liquid markets.

During these May events, there were only rumors because this “near-systemic meltdown” – in the words of a senior representative of the securities industry – occurred in OTC derivatives markets where there are no reporting requirements and hence no real transparency.

Instead of news and facts, it was rumors that circulated. First the rumors were of one hedge fund failing, and then another. As the New York Times (May 12, 2005) put it, “One firm that was the subject of rumors was Highbridge Capital Management.” Highbridge, which manages a reported $7 billion in hedge fund investments, had to send out a reassuring letter to investors denying the rumors. GLG Partners – a London hedge fund owned by Lehman Brothers known to have suffered enormous losses – was also the subject of such rumors. More alarming were rumors that Deutsche Bank had lost $500 million on its own account from trading in credit derivatives and that it faced further losses through a default from its prime broker relationship with an unnamed hedge fund – its stock slid 3% as a result. Kim Rupert, analyst at Action Economics, put it this way, "There could be pretty substantial problems given the size of the moves… At this point we`re trying to figure out whether this is just the tip of the iceberg and how big this iceberg may be."[1]

A few journalists cautiously reported this, but were constrained by the lack of factual information and flat denials or refusals to comment by those targeted by the rumors. Being long rumors and short facts is not the basis for sound journalism. And it is made all the more acute because so few journalists feel comfortable talking about the intricacies of derivatives markets and especially credit derivatives.

http://www.financialpolicy.org/fpfspb26.htm
GM, Ford Motor Debt Ratings Cut to Junk by Moody`s (Update2)

Aug. 24 (Bloomberg) -- General Motors Corp. and Ford Motor Co., the two biggest U.S. automakers, were lowered to junk by Moody`s Investors Service as both companies lost money in their North American automotive operations this year.

Moody`s lowered General Motors Corp.`s rating two levels to Ba2 and the rating on its finance arm to Ba1. Dearborn, Michigan-based Ford was cut one level to Ba1, one step below investment grade. Moody`s also reduced its rating on Ford Motor Credit Co. to the lowest investment grade. The Ford cuts affect about $150 billion in debt, Moody`s said in a statement today.

GM and Ford have struggled to maintain U.S. market share this year, resorting to offering employee discounts to all buyers in an effort to boost sales. Moody`s gave Ford its second junk rating, which will push the automaker out of Lehman Brothers Holdings Inc.`s most widely followed investment-grade bond index. That may spark selling of the bonds.

An dem Tag wo Ford seine Pläne zur Restrukturierung bekannt gibt um die Finanzen von diesem Unternehmen besser in den Griff zu bekommen, werden seine Schulden auf Nicht-Investmentstatus herab gestuft, nämlich auf "junk bonds" oder auch "Schrottstatus" genannt. Das Timing von Moody`s in diesem Fall ist köstlich!

mfg

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=10000087&sid=a0omKZ.T…
Ist die Abstufung von den Schulden von GM, GMAC und Ford Motor nicht eine riesige Entwicklung? Sind die institutionellen Investoren jetzt nicht aufgefordert, diese nun "Schrottstatus"-Bonds zu verkaufen? Ist dieses nicht so ein Ereignis welches den Derivatemarkt jetzt zum erschüttern bringen sollte? Lautet das Thema am Mittwoch in der nächsten Woche zufällig das Thema "Schrottstatus bei den Bonds von GM, GMAC und Ford!" (zu dem A. Greenspan eingeladen hat)?

Bei diesen Bonds von GM und Ford müßte jetzt eigentlich die Hütte brennen!

GM hat einen Gesamtverlust von US-$2 Milliarden bei seinen Automobilverkäufen erlitten! Für GM macht es eigentlich keinen Sinn mehr ihre Autos unter ihren Herstellungskosten zu verkaufen!

GM to continue employee discount scheme
By Bernard Simon in Toronto
Published: August 25 2005 15:44 | Last updated: August 25 2005 17:04

General Motors on Thursday backed away from its commitment to wind down sales incentives, extending an employee discount scheme in north America to the end of September and offering the perks on some of its newest models.

While the discounts have spurred a huge increase in GM’s sales in recent months, they have also sown confusion about the company’s marketing strategy.

GM swings to loss as N America disappoints
By Bernard Simon on Toronto
Published: July 20 2005 14:06 | Last updated: July 20 2005 14:06

General Motors, the world`s biggest carmaker, reported another a loss in the second quarter, due mainly to falling production, a less profitable vehicle mix and higher health care costs in its troubled North American operations.

Rick Wagoner, GM`s chief executive, described the North American results as “very disappointing”. While GM Europe reported its first quarterly operating profit in five years, North American operations reported a $1.2bn loss, compared with earnings of $355m a year earlier

http://news.ft.com/cms/s/4d9008dc-f91d-11d9-81f3-00000e2511c…

GM to shut plants and cut 25,000 jobs
By Bernard Simon in Toronto
Published: June 7 2005 14:48 | Last updated: June 7 2005 16:52

General Motors plans to close more North American plants and cut at least 25,000 jobs over the next three years, equal to 14 per cent of its North American workforce, as part of a drive to reduce costs and bring capacity into line with its eroding market share.

http://news.ft.com/cms/s/c2363676-d757-11d9-9f43-00000e2511c…

GM mortgage arm set for capital market debut
By Richard Beales in New York
Published: June 20 2005 03:00 | Last updated: June 20 2005 03:00

Residential Capital, the newly created retail mortgage unit of General Motors, is set to make its capital market debut this week - a deal that will test the unit`s credibility as a borrower independent of its troubled parent company.

A multi-billion dollar bond issue should be priced on Tuesday or Wednesday, people close to the deal said.

http://news.ft.com/cms/s/946549ec-e127-11d9-a3fb-00000e2511c…
GM extends employee discounts for everyone

(und erhöhen somit weiter ihre riesigen Verluste bei Ihren Autoverkäufen!:laugh::laugh::laugh:, es macht für GM eigentlich keinen Sinn mehr weiterhin Autos unter Ihren eigenen Herstellungskosten zu verkaufen!!!:laugh::laugh::laugh: )

DETROIT (Reuters) - General Motors Corp. (NYSE:GM) on Thursday said it was extending through Sept. 30 the discount program under which it is selling new cars and trucks to the general public at the same low price a GM employee would pay.

http://news.yahoo.com/s/nm/20050825/bs_nm/autos_gm_discounts…

Was soll denn hier die Strategie von GM sein?:confused::confused::confused:

mfg
Hallo Peter,

ich denke die Strategie liegt darin, zwar geringere Margen in Kauf zu nehmen, aber dadurch kontinuierliche Absatzzahlen zu sichern. GM macht übrigens keine Verluste, wenn die Autos billiger verkauft werden, die Kosten von GM entstehen ganz wo anders (siehe Erklärung unten).

Die Japaner stellen eine zu große Konkurrenz da und gewannen in den letzten Jahren immer mehr Marktanteile - dies gilt es zu vermeiden und GM konnte im 2.Quartal 2005 durch das Discount-Programm deutlich an Marktanteilen zurückgewinnen.

Zudem ist es sehr wichtig, daß GM die Personalkosten und Gesundheitskosten senkt - dies ist das Hauptproblem von GM, nämlich langfristige und kontinuierliche Verbindlichkeiten. Die entsprechenden Maßnahmen laufen bereits: Stellenstreichungen, Verhandlungen mit der Automobilgewerkschaft, Outsourcing ins billigere Asien und und und.

Langfristig sehe ich GM deutlich positiver als mancher andere und bin entsprechend positioniert.
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