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Wie man an seinem eigenen Müll erstickt.... - 500 Beiträge pro Seite



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Makaber, aber es gibt doch tatsächlich Todesarten, die mir bisher unbekannt waren. Dabei sagte meine Mutter schon immer zu mir "Kind, an Deinem Müll wirst Du eines Tages noch ersticken". Nun, was lese ich heute augenreibend in der Zeitung (einfach unfassbar):

***

70jähriger lag monatelang tot in seiner vermüllten Wohnung

Ein schreckliches Bild bot sich gestern den Beamten von Polizei und Feuerwehr, nachdem sie die Tür zu einer Wohnung an der Mehrower Allee in Hellersdorf geöffnet hatten. Unter Bergen von Müll und Unrat fanden sie die stark mumifizierte Leiche des Wohnungsinhabers. Der alleinlebende Peter M. war nach Angaben eines Polizeisprechers offenbar schon mehrere Monate tot.



Ein Nachbar des 70jährigen hatte am Tag zuvor Vermißtenanzeige bei der Polizei erstattet, daraufhin war die Wohnung geöffnet worden. Wie der Polizeisprecher weiter mitteilte, mußten die eingesetzten Beamten einen Trennschleifer einsetzen, um sich durch den bis an die Decke reichenden Müll vorzuarbeiten.


Eine Obduktion der Leiche soll jetzt Aufschluß über die genaue Todesursache geben. Denkbar sei, so der Sprecher, daß Peter M., der in seinem Bad aufgefunden wurde, in seinem eigenen Müll erstickt sei.

***
www.berliner-morgenpost.de

Das Ding mit dem Trennschleifer ist sicher selbst für die leidgeprüften Berliner Polizisten ein Novum gewesen. Hammerhart.

LM
...naja, alte Leute entwickeln manchmal etwas eigenartige
Marotten. Vielleicht war das, was die Polizei als Müll
bezeichnete , etwas welches er lange gesammelt hatte.
Das er nach und nach und Schicht um Schicht in seine Bude
trug und aufbaute. Dann lebte er praktisch in seinem "Reichtum" .
Und sein Ende wäre dann über ihn gekommen, wie wenn Dagobert
Duck sich müde in seinem Geldspeicher zur Ruhe gelegt, und
dabei für immer entschlummert wäre.
Wie der Polizeisprecher weiter mitteilte, mußten die eingesetzten Beamten einen Trennschleifer einsetzen, um sich durch den bis an die Decke reichenden Müll vorzuarbeiten.

Wie soll denn ein Trennschleifer dabei nützlich sein, sich durch einen Berg von Müll zu wühlen?
(Ausser der Müll besteht aus Stahlplatten)

Eine Schaufel wäre da wohl angebrachter.

Trennschleifer wie er von der Feuerwerhr verwendet wird



Feuerwehr-Schaufel



Ungefähliche Menge Müll
Das ist doch alles harmlos.

Ich kenne deutsche Mieter.

Das müssen keine alten Leute sein.

In solchem Müll leben Kinder. Die müssen die ganze Schule vollstinken. Lehrer und Jugendamt reagieren nicht.
[posting]16.921.029 von detektivrockford am 18.06.05 07:18:59[/posting]hallo anrufgenügt..das 3. bild hast du aber nicht in deinem garten aufgenommen oder?! *zwinker
ne jez ma im ernst. diese leute nennt man "messies".
hab da schon manches drüber gelesen.

hier übrigens nen interessanter link:

www.messies-selbsthilfe.de/
[posting]16.920.991 von wolaufensie am 18.06.05 05:56:22[/posting]So wird es wohl gewesen sein. Das war kein Müll, das waren alles seine Schätze. Ich gebe es nur ungern zu, aber ich kenne das Problem - ich hebe auch gern Sachen auf, die andere Leute wegwerfen. Nur halt keine Bierdosen und Essensreste etc., aber sonst...es ist alles eine Frage der Perspektive. Aus meiner persönlichen Sicht sind das alles antike Schätze, aber ich weiß, dass das nicht jeder so sieht.

Den Trennschleifer hat man vermutlich gebraucht, weil sich der Müll schon durch sein Eigengewicht dermaßen zusammendrückte, dass das enthaltene Metall sich zu festen Platten zusammengedrückt hat.

Waldsperling
Da hast Du leider recht. Kürzlich hat mir eine Sozialarbeiterin von einem Fall erzählt, da musste ein Kind aus einer Wohnung rausgeholt werden, wo es jahrelang zwischen Kackeimern gehaust hat. Im TV war neulich von einem anderen Fall die Rede, wo eine Mutter mit Tochter in einer Wohnung mit hunderten von Ratten gelebt hat. Diese haben dann vor Hunger sogar die Matratze des Mädchens angefressen. Das völlig verstörte Kind saß da zwischen dem ganzen Desaster. Die Nachbarn hatten die Polizei oder Feuerwehr angerufen, weil es im ganzen Haus bestialisch gestunken hat. Das Kind kam ins Heim. Die Mutter kommt - so der Bericht - vermutlich mit einer Anzeige wegen TIERSCHUTZVERGEHEN davon. Für was anderes gibt es da anscheinend keine rechtliche Grundlage.

LM


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