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Kauft Buffet die Kölnische Rück ganz??? (Seite 43)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.945.101 von MIRU am 16.01.07 00:00:44Hi

Nein, ING Diba. Umbuchungen habe ich auch eine Menge bekommen, die Stücke waren meiner Meinung nach aber immer Verfügbar. Kam dann unter der Überschrift "Bestandsveränderung". Bei der ersten hab ich mich ja noch gefreut, in der Hoffnung das sie gleich ohne SO-Beschluss ausgebucht wurden:laugh::laugh::laugh: Naja, aber wir sind dort namentlich bekannt.:p
Ich will jetzt endlich die HV!

Grüsse :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.953.200 von Berni911 am 16.01.07 11:34:44Hallo nochmals,

also hab mal geschaut, wann die letzen HV#s so waren. Ich komme nun zu dem Schluss, wenn man (Genre) da am Ergebnis noch was hindrehen will, könnte man 206 noch mit in die Berechnungen einfliessen lassen. Somit würden wohl Ende Januar, Mitte Februar die Zahlen auf den Tisch liegen, da macht es wenig Sinn, noch eine ao HV einzuberufen.

Mitte Juni ist es ja wunderbar warm, bei dem heissen Sommer den es geben soll und Köln hat ja auch einen sehr warmen Ruf. Also optimla um die Aktionäre schwitzen und um ihre Rechte kämpfen zu lassen:laugh::laugh:

Bis dö Tagö
Ich nehme das Stichwort "Betrag errechnen" aus #416 gerne noch mal auf und poste einmal eine Stellungnahme, die ich im Herbst 2006 vor der Veröffentlichung der Q3-Zahlen an anderer Stelle schrieb.

Es handelt sich natürlich nur um einen groben Überschlag. Einige Aspekte sind natürlich inzwischen überholt. Als Basiszinssatz und für die Konzernergebnisse würde ich mehr ansetzen.

Ich erwarte kritische Kommentare! :)

+++

Basiszins 4,00% der risikofreien Alternativanlage (Umlaufrendite zz. darunter, letzte IDW-Empfehlung in 8/2005 bei 4,25%), nach der typischen Einkommensteuerbelastung beim Aktionär von 35% dann 2,60%.

Als Marktrisikoprämie (nach St.) 5,50% (entspricht IDW-Empfehlung).

Als Beta-Faktor aufgrund der besonders guten Bonität und der Solidität der KR nur 0,75.

Da für die KR von einem nachhaltigen Gewinnwachstum von mindestens der Inflationsrate ausgegangen werden kann als Wachstumsabschlag 1,75%.

Als Kapitalisierungszinssatz ergibt sich: 2,60% + (5,50% x 0,75) -1,75% = 4,98%

Künftige Konzernergebnisse in Mio. EUR:

2007 310
2008 315
2009 321
2010 327
ab 2011 332

Für das EK (31.12.2006 geschätzt 2030 Mio. EUR) setze ich Thesaurierungen i.H. des Wachstums von 1,75% des EKs an bzw. betrachte das um diesen Beitrag geminderte Konzernergebnis als Ertrag für die Ableitung des Unternehmenswertes. Das ergäbe dann folgende Erträge in Mio. EUR, EK dahinter:

2007 274 2066
2008 279 2102
2009 284 2139
2010 290 2176
ab 2011 294 2214

abzüglich 17,5% Steuer (Halbeinkünfteverfahren):

2007 226
2008 230
2009 234
2010 239
ab 2011 243

Mit den Barwertfaktoren entspr. des Kapitalisierungszinssatzes von 4,98% ergeben sich folgende Barwerte:

2007 0,95 215
2008 0,91 209
2009 0,86 201
2010 0,82 196
ab 2011 16,5 4.017

Ertragswert (Summe) = 4.838 Mio. EUR, pro Aktie 231 EUR
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.963.055 von Syrtakihans am 16.01.07 18:38:20Wie kommst Du auf 17,5% Steuern?

Es gibt kein Halbeinkünfteverfahren für Kapitalgesellschaften, entweder voll steuerfrei nach §8b KStG oder voll steuerpflichtig, §§ 7 I, 8 I KStG i.V.m. § 15 I EStG. Bei der Gewerbesteuer nochmal Sonderregelungen.

Gruss, sparfuchs123
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.963.275 von sparfuchs123 am 16.01.07 18:47:38Übliches Verfahren. Es liegt gemäß IDW-Empfehlung ein typisierter persönlicher Ertragssteuersatz beim Aktionär von 35% vor, der sich aufgrund des geltenden Halbeinkünfteverfahrens auf 17,5% reduziert.

Für die Zinserträge der risikofreien Alternativeanlage (Basiszins) gilt dagegen kein Halbeinkünfteverfahren, so dass hier die vollen 35% zu veranschlagen sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.963.055 von Syrtakihans am 16.01.07 18:38:20
Wenn die übertriebenen Steuerrückstellungen aufhören (Q3 2006 Bericht) und die KölnischeRück die Steuern wegen den Fondsgeschäften in den Jahren 2002 und 2003 zurückbekommt (Prozesse laufen noch), dann könnte der Gewinn sehr schell auf 500 Mio. steigen.
Voraussetzung wäre natürlich, dass Gross-Schäden ausbleiben und das operative Geschäft weiter so gut läuft (Combined Ratio 95 oder niedriger).
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.963.055 von Syrtakihans am 16.01.07 18:38:20Sehr schöne Berechnung. Kann man gut nachvollziehen und ich sehe an der Vorgehensweise auch keinen Grund zur Kritik.
(Meine einfache Plausibilitätskontrolle (320x15 = 4800)kommt zum gleichen Ergebnis.).

Man sieht aber auch, wo die Hebel liegen.
Trotz aller, evtl. zu erwartender Trickserei durch die Gutachter, dürfte es sehr schwer werden den aktuellen Marktwert durch ein "Gutachten" zu unterbieten.

Deshalb sind mir heute auch noch ein NAs ins Nest geflogen. Vielen Dank an den unbekannten Verkäufer. :)

Also wenn ich noch ein paar Bestellungen aufgeben darf....

Ich nehm' auch Stämme, wenn der Preis stimmt. :laugh:
Hallo Syrtakihans,

ich habe folgende Anmerkungen:

1. Den Beta-Faktor halte ich in der Endabrechnung (Spruchstelle) für gerechtfertigt. Die Prüfer werden sich jedoch die Gelegenheit nicht entgehen lassen, hier mit Verweis auf die Peer Group (MüRü, Swiss Re) einen Wert um eins in Ansatz zu bringen. Laut Bloomberg liegt das adjusted raw Beta der Kölner Rück gemessen am DAX übrigens bei 0,42.

2. Der Wachstumsabschlag fällt m.E. zu hoch aus. Ich habe hier in meinem Modell nur 0,5% in Ansatz gebracht. Den um den Wachstumsabschlag verminderten Kapitaliserungszinssatz darft Du übrigens nur für de Periode der ewigen Rente in Ansatz bringen, d.h. in Deinem Modell ab 2011. Davor ist der erhöhte Satz von 6,73% anzuwenden.

In meinem Modell habe ich erheblich höhere Zinssätze (8,43%, 0,5% Wachstumsabschlag verwendet) und komme zu einem Unternehmenswert von 180 Euro. Dies ist wohlgemerkt der Wert, den ich im Gutachten erwarte. Auf Basis etwas moderaterer Spruchstellen-Annahmen komme ich auf 220 Euro.

Gruß
babbelino
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.975.873 von babbelino am 17.01.07 09:31:05Hi,

ich bins nochmal, komme auch so auf 220-230 €, der Preis wurde hier auch öffters genannt. Wenn es so eintreffen sollte, bekommt man ca. 60,- €, die man nicht besitz, mit einem Zinssatz von 2% über Bundesbankbasiszins bis zum Ende des Spruchverfahrens verzinst. Die 60,- € sind steuerfrei, das Risiko eigendlich nicht vorhanden, was will mann mehr ?

Grüssend :cool:
Hier mal das Beispiel von Buderus. SO in 2004

Bekanntmachung
über die Barabfindung der ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre
der
Buderus Aktiengesellschaft, Wetzlar
- Wertpapier-Kenn-Nummer 527 800 -
ISIN-Code DE0005278006
Die ordentliche Hauptversammlung der Buderus Aktiengesellschaft („Buderus“ vom 13. Mai 2004 hat auf Verlangen des Hauptaktionärs, der Robert Bosch GmbH, die Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre auf den Hauptaktionär gemäß §§ 327a ff. AktG beschlossen.

Der Übertragungsbeschluss wurde am 23. Juli 2004 in das Handelsregister der Buderus beim Amtsgericht Wetzlar eingetragen. Damit sind alle Aktien der Buderus, die sich nicht in der Hand der Robert Bosch GmbH befanden, auf diese Gesellschaft übergegangen.

Gemäß dem Übertragungsbeschluss erhalten die ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre eine Barabfindung in Höhe von € 34,00 je Stückaktie der Buderus. Die Angemessenheit der Barabfindung ist von der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, die auf Antrag des Hauptaktionärs vom Landgericht Frankfurt am Main zum sachverständigen Prüfer bestellt wurde, geprüft und bestätigt worden.

Die Barabfindung ist von der gerichtlichen Bekanntmachung der Eintragung des Übertragungsbeschlusses in das Handelsregister von Buderus an mit jährlich zwei Prozent über dem jeweiligen Basiszinssatz zu verzinsen. Maßgeblich ist hierbei der Ablauf des Tages des Erscheinens des letzten Amtsblattes, in welchem die Bekanntmachung des Registergerichts enthalten ist.

Zahlstelle für die Barabfindung an die Minderheitsaktionäre ist die

Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main.
Die Auszahlung der Barabfindung erfolgt ab sofort. Von den ausgeschiedenen Minderheitsaktionären, deren Aktien über Banken verwahrt werden, ist hinsichtlich der Entgegennahme der Barabfindung nichts weiter zu veranlassen.

Die Entgegennahme der Barabfindung ist für die ausgeschiedenen Minderheitsaktionäre der Buderus provisions- und spesenfrei.

Für den Fall, dass in einem gerichtlichen Spruchstellenverfahren gemäß § 327f AktG i.V. mit §§ 1 SpruchG eine höhere als die angebotene Barabfindung rechtskräftig festgesetzt wird, wird eine entsprechende Ergänzung der Barabfindung allen aufgrund des Übertragungsbeschlusses ausgeschiedenen Minderheitsaktionären von Buderus gewährt werden (§ 13 SpruchG).


Und gestern die Meldung über die Nachbesserung:


Heidelberg (aktiencheck.de AG) - Die Deutsche Balaton AG (ISIN DE0005508204/ WKN 550820) erwartet eine Nachbesserung im Rahmen des Squeeze-Out der Buderus-Aktien.

Wie die Heidelberger Beteiligungsgesellschaft am heutigen Dienstag bekannt gab, wurde in dem Spruchverfahren betreffend den Squeeze-Out der Minderheitsaktionäre der Buderus AG ein Vergleich geschlossen. Hieraus erwartet die Deutsche Balaton für die von ihr auf den Hauptaktionär übergegangenen Buderus-Aktien im Geschäftsjahr 2007 eine Nachbesserung einschließlich Zinsen in Höhe von insgesamt rund 2,7 Mio. Euro.

Bisher stiegen die Aktien um 4,50 Prozent und stehen derzeit bei 7,90 Euro.
(16.01.2007/ac/n/nw)

Wertpapiere des Artikels:
Deutsche Balaton AG

Autor: SmartHouseMedia (© wallstreet:online AG / SmartHouse Media GmbH),12:02 16.01.2007

Das sind laut Effecten-Spiegel jetzt 47 € statt vorher 34 € . :)

2 Jahre Zeit kann man für das Verfahren rechnen. Die Rendite stimmt aber. Bei Null Kapitaleinsatz praktisch unendlich.
Aber man darf ja nicht durch Null dividieren oder?????:laugh:
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