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Wäre dafür über längerem Zeitraum, GLYPHOSAT es all den Kläger Richter und Geschworenen zu geben! Morgens Mittag Abends ! Mal Sehen wieviele nach 30 Jahren Krebs kriegen
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.159.747 von Ines43 am 21.03.19 11:18:36Wie es eingestuft ist, sagt nicht immer viel aus. Korruption ist in der Politik schließlich keine Seltenheit. Es folgen drei Beispiele:

Seit Jahren soll in der EU eine Lebensmittelampel eingeführt werden, gleichzeitig sponsort bspw. Coca Cola die rumänische EU-Ratspräsidentschaft.

Die Grenzwerte von BPA (Weichplastik, kommt vor allem in Trinkflaschen zum Einsatz) sollten bereits vor Jahren verschärft werden, da BPA im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Die Verschärfung der Grenzwerte stand praktisch schon fest und musste nur noch in ein Gesetz auf EU-Ebene gegossen werden, in Frankreich ist BPA bereits vollständig verboten. Komischerweise wurden aus den Grenzwerten schließlich nur Richtwerte.

Zigarettenwerbung sollte in Deutschland verboten werden, wie es in vielen anderen Ländern übrigens bereits der Fall ist. Auch hier gab es zunächst Einigkeit über ein Verbot von Zigarettenwerbung. Dann sponsorte Philip Morris den CDU-Parteitag und die CDU blockierte das Verbot plötzlich.

Darüber hinaus ist mir auch ein Fall bekannt, bei dem Bayer Studien nach eigenem Ermessen ausgelegt hat. Es sollte vor einigen Jahren mal eine CO-Pipeline in NRW verlegt werden. Bei Austritt des Gases würde eine hohe Gefahr für die Bevölkerung ausgehen, weshalb Sensorsysteme eingesetzt werden müssen, die einen Austritt des Gases frühzeitig feststellen. Bayer behauptete, die eingeplante Sensortechnik sei absolut sicher, allerdings stellte sich heraus, dass die Sensoren bereits bei mittelstarkem Regen nicht mehr zuverlässig funktionieren.

Hier in diesem Forum ist vermutlich niemand in der Lage zu beurteilen, wie schädlich Glyphosat ist und welchen Anteil es an der Krebserkrankung des Klägers, bei dem ja auch noch einige weitere Risikofaktoren (hohes Alter, frühere Hepatitis C-Erkrankung) hinzukommen. Der richtige Weg wäre in meinen Augen die Beauftragung eines unabhängigen Instituts mit einer Langzeitstudie, sowie ein Vorsorgeprinzip.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.160.350 von Anubisra100 am 21.03.19 12:28:19Bleib mal sachlich. Ess mal jeden Tag ein Kilo Salz. Die Dosis macht das Gift.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.160.161 von Anubisra100 am 21.03.19 12:03:07Deine Schreibweise erschwert es, zu verstehen was du meinst. Die Verwendung vieler Großbuchstaben macht es nicht leichter.

Dass beidseitig auf manipulierte Studien verwiesen wird, ist sicherlich nicht auszuschließen. Ich glaube auch, dass bei der Jury Emotionen im Spiel waren. Ich würde jedoch nicht behaupten, dass die Entscheidung zu Gunsten des Klägers ausgefallen ist, weil dieser vermutlich Amerikaner ist.

Objektiv betrachtet kann man eher den Eindruck gewinnen, dass Bayer / Monsanto im Verfahren bevorzugt wurde. Das Verfahren wurde auf Wunsch von Bayer / Monsanto in zwei Teile unterteilt, die Klägerseite bekam zu Beginn des Prozesses vom Richter dem Marsch geblasen, die erste Formulierung, was die Jury bei der Urteilsbildung beachten soll, klang auch sehr positiv für Bayer.

Nun im zweiten Teil des Verfahrens interessiert sich der Richter zudem sehr für die Angelegenheiten ehemaliger Monsanto-Manager, die noch vor der Übernahme durch Bayer stattfanden.

Auch wenn ich nicht ausschließen möchte, dass sich in Gerichtsurteilen manchmal die protektionistische Haltung einer Regierung widerspiegelt, kann ich dies hier nicht erkennen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.160.521 von rheinlandfuchs am 21.03.19 12:45:54Sorry! Bin erst seit 20min Wach und nicht ganz dabei! Also, Aussage gegen Aussage! Im Zweifel für den Angeklagten Monsanto! Oder wie geht das ganze aus? Kann Bayer den Urteil anfechten?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.160.623 von Anubisra100 am 21.03.19 12:55:53Aussage gegen Aussage ist es, wenn bspw. zwei Leute sich kloppen, sich gegenseitig anzeigen und schließlich behaupten, der andere hätte angefangen. Aber im Monsanto-Prozess handelt es sich ja um Aussagen, die völlig unterschiedlich begründet sind. Und die Jury empfand die Begründungen der Klägerseite scheinbar glaubwürdiger.

Das Urteil ist ja noch nicht gesprochen, gegen dieses könnte Bayer allerdings in Berufung gehen. Dies wird sehr wahrscheinlich auch stattfinden. Beim ersten Glyphosat-Prozess wurde dem Kläger ja eine Summe von ca. 280 Mio. Dollar zugesprochen. Bayer ging in Berufung und die Summe wurde in zweiter Instanz schließlich auf ca. 80 Mio. Dollar gesenkt.

Die Klägerseite im aktuellen Prozess sagte gestern aus, dass der ökonomische Schaden des Klägers (Rechtsberatung, medizinische Behandlung, etc.) zum jetzigen Zeitpunkt bei ca. 200.000 Dollar liegt.
Wo sind sie denn, die Studien, die beweisen, dass Glyphosat Krebs erezeugt bei Versuchstieren?
Es gibt da keine Studien, die signifikant zeigen, dass bei Verfütterung an wen auch immer vermehrt Krebs auftritt.
Ich habe danach gesucht aber keine gefunden.
Und diejenigen, die Glyophosat mit den H (Hazard) Kennwerten versehen auch nicht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.160.161 von Anubisra100 am 21.03.19 12:03:07Zeig mir doch mal solch eine Studie, bei der Glyphosat an Versuchstiere verfüttert wurde und in der dann signifikant mehr Krebs entdeckt wurde als in der unbehandelten Vergleichsgruppe.
Es gibt sie nicht.
Trotzdem, bin bereit meine Meinung zu ändern, wenn Du mir eine Studie zeigst, die mich widerlegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.163.128 von Ines43 am 21.03.19 16:28:25Es gibt endlos viele Studien zu Glyphosat. Einige Sprechen für die Unbedenklichkeit und einige für eine krebsfördernde Wirkung. Ich möchte mich an der Stelle aber nun ausklinken, da ich nicht glaube, dass wir hier zu einem neutralen Urteil kommen, wie gefährlich Glyphosat ist.

Zum Thema Tierstudien habe ich folgende Studie gefunden:
https://www.bund-naturschutz.de/archiv/aktionen/gemeinsam-gegen-glyphosat/glyphosat-und-krebs-gekaufte-wissenschaft.html

Dort heißt es in der beschreibung auf der Website bereits "In der Folge musste das BfR die von der IARC festgestellten statistisch signifikanten Tumorbefunde in allen vier Studien bestätigen. Auch in den übrigen drei Mausstudien der Hersteller musste die Behörde statistisch signifikante und dosisabhängige Zunahmen von Tumoren zugeben, die sie vorher anscheinend "übersehen" hatte.".
Bayer Aktie Analyse
Hier findet ihr meine aktuelle Einschätzung zu Bayer und eine Übersicht zur aktuellen Lage. Würde mich freuen, wenn ihr reinschaut:

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