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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4014)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.235 von massny am 24.11.18 09:07:47
Zitat von massny: Moin,

ich habe in 23 Jahren Börse noch nie einen so hohen
Cash Bestand wie zur Zeit aufgebaut und noch nie ein so
seltsames Jahr mit so vielen Mini Crashs und Unsicherheiten erlebt.

Als Außendienst betreue ich rund ca. 500 Firmen aus fast allen Branchen, daher
für mich ein guter Indikator. Noch nie hatte ich so viele Kunden mit
Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenzen.
Durch die Bank höre ich das es im September/Oktober einen Knick gegeben hat und
die Umsätze stagnieren oder rückläufig sind.
Für 2019 erwarten meine betreute Unternehmen durch die Bank weniger Umsätze.

Auf die Börse umgemünzt, bedeutet dies, dass uns der eigentliche Crash
erst in 2019 bevorsteht, also Pulver trocken halten und wenn dann nur noch
Cherry Picking betreiben.

Wie seht Ihr das?


Das sehe ich genauso und Du bestätigst damit auch meinen Eindruck. Hier werde Einige noch schmerzhaftes Lehrgeld zahlen nachdem sie nach 10 Jahren Hausse geneigt sind zu glauben, dass das immer so weiter gehen würde und wir im Moment nur eine Korrektur haben.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.235 von massny am 24.11.18 09:07:47die Zahlen bis August und die Schätzungen für das Gesamtjahr zeigen das erstmal noch nicht,
aber du hast ja auch von September-Oktober gesprochen,

https://www.fastflip.de/zahl-der-firmenpleiten-gesunken-2-20…

trotzdem kann ich mir nun einen 2008er Crash die nächsten Quartale nicht vorstellen,
eher noch einen zähen Seitwärts laufenden Markt der immer wieder mal die Verlaufs Hochs und Tiefs testet,

es gibt noch keine Anzeichen dass die Arbeitslosigkeit anziehen würde,
und diese nahezu Vollbeschäftigung in vielen Ländern wird den privaten Konsum weiter stützen und mögliche Industrie Abschwünge zumindest dämpfen,

Inflationsdruck und somit Zins-Erhöhungsdruck dürfte auch wieder nachlassen, wenn man sich alleine den massiven Energie-Ölpreisrückgang die letzten Wochen ansieht,
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.574 von Rainolaus am 24.11.18 10:25:41
Zitat von Rainolaus:
Zitat von massny: Moin,

ich habe in 23 Jahren Börse noch nie einen so hohen
Cash Bestand wie zur Zeit aufgebaut und noch nie ein so
seltsames Jahr mit so vielen Mini Crashs und Unsicherheiten erlebt.

Als Außendienst betreue ich rund ca. 500 Firmen aus fast allen Branchen, daher
für mich ein guter Indikator. Noch nie hatte ich so viele Kunden mit
Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenzen.
Durch die Bank höre ich das es im September/Oktober einen Knick gegeben hat und
die Umsätze stagnieren oder rückläufig sind.
Für 2019 erwarten meine betreute Unternehmen durch die Bank weniger Umsätze.

Auf die Börse umgemünzt, bedeutet dies, dass uns der eigentliche Crash
erst in 2019 bevorsteht, also Pulver trocken halten und wenn dann nur noch
Cherry Picking betreiben.

Wie seht Ihr das?


Das sehe ich genauso und Du bestätigst damit auch meinen Eindruck. Hier werde Einige noch schmerzhaftes Lehrgeld zahlen nachdem sie nach 10 Jahren Hausse geneigt sind zu glauben, dass das immer so weiter gehen würde und wir im Moment nur eine Korrektur haben.


Zunächst:
Ich halte zZ ca. 80% Cash. Meine Jahresperformance ist zZ 0% ; Und ... vom Anleger-Typ her schmerzen mich Verluste mehr als entgangene Gewinne.

Meine Einschätzung zur allgemeinen Situation an der Börse bzw. 'was kommt da?':
Die aktuellen offiziellen VWL-Statistiken für DE und die Welt sagen, es geht weiter aufwärts, das Wirtschaftswachstum hält weiter an. Die Gefahren-Momente (Italien-Haushalt, Brexit, DE-Auto-Umwelt-Problematik, Handelskonflikt USA-China, Zinssteigerungen in den USA, XXX) werden genannt, wobei die 3 ersten mMn vernachlässigbar sind.
Wenn der Handelskonflikt USA-China gelöst wird, die FED die Zinserhöhungen stoppt oder besser einen Schritt zurück nimmt, und dann das Trump-sche Programm zur Verbesserung der USA-InfraStruktur (Strassen, Brücken, Schiene, Wasserwege, XXX; Volumen von ca 1200 Mrd $) umgesetzt werden sollte, dann wäre ein weiteres weltwirtschaftliches Wachstum die Folge.
Für die Börsen wäre mir das das optimale Szenario ... und es scheint mir herstellbar. Keine Ahnung obs so kommt.

Dass so viele Firmen wie nie von den ca. 500 von Dir betreuten über Schwierigkeiten seit Sept/Okt-2018 berichten ist mir eine interessante und relevante Info. Es scheint mir offen, wohin die Börsen demnächst treiben. Und DE koppelte sich in 2018 ungewöhnlich deutlich ab von den US-Börsen, wie ich finde. Die Vielzahl der Mini-Crashs in diesem Jahr (mit diesen gings in DE ja tendenziell abwärts seit etwa Feb/2018) hat mich durchaus als Anleger zermürbt, meine Cash-Quote stieg an im Laufe des Jahres auf jetzt ca. 80%, und ist ein Ergebnis bzw. die Lehre die ich aus den letzten 10 Monaten gezogen habe (Ende FEB bei ca. Performance von +12%, jetzt 0%)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.235 von massny am 24.11.18 09:07:47Massny, das ist eine interessante Aussage und dennoch wäre genauer zu beleuchten um welche 500 Unternehmen es sich hier handelt und wie ihre Fähigkeiten aussehen, mit Unsicherheit umzugehen und sich an schnelle Veränderungen anzupassen. Wir haben da in Deutschland ein Problem, weil viele Führungskräfte nicht das Rüstzeug für diese Zeiten haben. Man sieht es daran wie sehr wir in vielen Bereichen der Dogitalisierung hinterherhinken. Die deutsche Devise abwarten und aussitzen ist heute tödlich. Und die Art und Weise wie zum Beispiel VW in der Vergangenheit geführt wurde ist nur ein Beispiel. Und wie radikal VW jetzt umgebaut und auf E-Mobility ausgerichtet wird sieht mir eher nach einem Akt der Verzweiflung aus und man geht sehr hohe Risiken ein, die nicht angemessen sind. Elektro ist populär und politisch gewollt aber faktisch ist es keineswegs sicher ob es sich in diesem Maße durchsetzen kann weil zu viele Fragen drumherum offen sind und auch von der Politik nicht beantwortet werden, weil auch dort niemand eine Vision hat auf die er hinarbeitet. Die nächste Wahl ist die maximale zeitliche Vision.

Für mich bedeuten alle Risiken auch immer enorme Chancen auf der anderen Seite, aber wir werden alle bei der Auswahl der richtigen Aktie mehr auf die Qualität des Managements achten. Um bei der Automobilbranche zu bleiben, glaube ich dass Carlos Tavares von PSA die beste Managementstrategie hat. Der schnelle Turnaround bei Opel ist nur ein Beispiel für Agilität und konsequentes Handeln.

Ich vertraue auch Hannes NIederhauser von S&T weil ich glaube dass sie extrem von der aktuellen Zeit profitieren und Unternehmen in deren Produkte investieren um sich besser zu positionieren. man beachte dass Microsoft Azure das wachstumsstärkste Produkt bei Microsoft ist. Wer weiß das und wer weiß das S&T Premium Partner von MS ist? Da wird die Zukunft gebaut. Und ab nächsten Jahr wird Kontron signifikant beitragen weil sie perfekt integriert sind. Ich habe keine Zweifel dass S&T seinen Weg machen wird. Hannes hat immer mehr geliefert als er versprochen hat und aktuell steht eine visible Umsatzverdoppelung im Raum. Wo bekommt man das?

IVU ist ein weiteres Beispiel. Die Deutsche Bahn hat enorme Investitionen angekündigt um aufzuschließen. Das wird den Wettbewerb beleben. IVU bietet ein cashbereinigtes KGV von 10 auf Basis der Prognosen von 2019 (Katjuscha). Wo bekommt man das?

Ich könnte viele Beispiele nennen, aber ich möchte sagen, das auch beim Investieren mehr Kompetenz und genaueres Hnschauen gefragt sein wird. Chancen wird es weiter zur Genüge geben trotz geopolitischer und makroökonomischer Risiken.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.235 von massny am 24.11.18 09:07:47
Zitat von massny: Als Außendienst betreue ich rund ca. 500 Firmen aus fast allen Branchen, daher
für mich ein guter Indikator. Noch nie hatte ich so viele Kunden mit
Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenzen.
Durch die Bank höre ich das es im September/Oktober einen Knick gegeben hat und
die Umsätze stagnieren oder rückläufig sind.
Für 2019 erwarten meine betreute Unternehmen durch die Bank weniger Umsätze.


Darf man fragen, wo Du genauer im Außendienst tätig bist?
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Die Wall of Worries ist diesmal sicherlich sehr hoch. Auch ich halte im Trading Depot sehr viel Cash. Schon seit Wochen zwischen 90-100%. Halte aber auch noch langfristige Anlagen für die nächsten Jahrzehnte bzw. liegen die schon viele Jahre drin und ich stocke auch immer mal was auf da ich da eher ausschüttungsgetrieben bin und Kursgewinne ein Schmankerl oben drauf sind.

Aber was macht die Situation anders als 2008/2009. Praktisch alle Probleme lassen sich über Nacht lösen.

China und USA könnten morgen ihren Konflikt beilegen / Italien könnte morgen gelöst sein / Brexit könnte morgen gelöst sein

Bei fast allen Fondsmanagern lese ich das sie sehr hohe Cashbestände halten oder abgesichert sind.

Das macht die Sache so schwierig. Einerseits all die Probleme, andererseits könnte morgen früh über den Ticker laufen alles gelöst und es setzt eine Kursrallye ein die keine Gefangenen mehr macht weil alle gleichzeitig ihre Absicherungen lösen möchten.

Ich sehe eine Wirtschaftsbschwächung aber keine Krise. Mit dem stark gesunknen Ölpreis sprechen wir demnächst eher wieder über Deflation als Inflation was die Geldpolitik länger als gedacht expansiv halten könnte.

Naja... Viele Baustellen, zum Teil schon sehr günstige Bewertungen. Ich will auch keinen Tipp abgeben müssen wo wir in 2-3 Monaten mit dem Markt stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.235 von massny am 24.11.18 09:07:47
Zitat von massny: Moin,

ich habe in 23 Jahren Börse noch nie einen so hohen
Cash Bestand wie zur Zeit aufgebaut und noch nie ein so
seltsames Jahr mit so vielen Mini Crashs und Unsicherheiten erlebt.

Als Außendienst betreue ich rund ca. 500 Firmen aus fast allen Branchen, daher
für mich ein guter Indikator. Noch nie hatte ich so viele Kunden mit
Zahlungsschwierigkeiten und Insolvenzen.
Durch die Bank höre ich das es im September/Oktober einen Knick gegeben hat und
die Umsätze stagnieren oder rückläufig sind.
Für 2019 erwarten meine betreute Unternehmen durch die Bank weniger Umsätze.

Auf die Börse umgemünzt, bedeutet dies, dass uns der eigentliche Crash
erst in 2019 bevorsteht, also Pulver trocken halten und wenn dann nur noch
Cherry Picking betreiben.

Wie seht Ihr das?



Interessante Information. Kannst du (oder jemand anderes) auch erklären, WARUM es einen Knick gegeben hat ?
Danke für die Mühe.
Wochenupdate: Bereits zurück auf Kaufniveau?
Der DAX gibt wieder 1,5 % ab. Mittlerweile sind die Abschläge bei den Einzelwerten deutlich und die Frage lautet, ob das aktuelle Marktniveau wieder gute Einstiegsniveaus bietet. An meiner Grundauffassung gegenüber dem Markt hat sich nichts geändert, weshalb ich die Cashquote nicht hochfahren werde.

Um die Eingangsfrage aber zu beantworten werde ich ein Update über eine Kurzeinschätzung der Depotwerte vornehmen und meine Investmentideen in der Watchlist aufführen. Die Kurzeinschätzung der Depotwerte hebt auf die fundamentale Einschätzung ab, unabhängig davon welchen Depotanteil ein Wert derzeit einnimmt. Das ist deshalb wichtig, weil eine Einbeziehung des aktuellen Depotanteils aus Risikoerwägungen zu einem anderen Ergebnis führen kann. Die Einschätzung nehme ich nach der Depotgröße vor.


UET AG: Spekulativ kaufen mit KGV von 4l


UET bringt vieles für eine Turnaroundstory mit. Turnaround absolviert und mit dem Mega-Trendmarkt 5G Ausbau zurück auf die Wachstumsspur. Aktie absolut Out of Scope eröffnet die Chance bei einem KGV von 4 für einen Verdoppler. Spekulativ Kaufen deshalb, weil in der aktuellen Börsenphase Illiquidität zu einem steigenden kurzfristigen Risiko werden kann.

Navigator Equity: Kaufen - NAV dürfte sich in 2019 auf über 4 Euro erhöhen!

Der NAV lag zum 31.12.17 bei 2,75 Euro. Ende 2018 wird er bei über 3 Euro liegen und Ende 2019 erwarte ich ihn bei über 4 Euro. Bedeutet man kauft den Euro hier für weniger als 40 Cent. Deshalb habe ich die Position letzte Woche noch weiter aufgestockt. Durch die Präsenz der IT-Competence Group auf dem Eigenkapital-Forum kann die 4 Euro NAV Grenze auch deutlich schneller fallen als ausgeführt.

KBH: Spekulativ kaufen: KGV < 1!


KBH wurde in den letzten beiden Wochen ausreichend besprochen. Im Sinne einer 80 % Wahrscheinlichkeit liegt das KGV bei weniger als 1. Kanz erwirbt weitere Marken und KBH profitiert über die Online-Tochter 4Little. Aufgrund der Intransparenz von KBH lautet das Urteil spekulativ kaufen.

DEFAMA: Kaufen mit langfristigem Anlagehorizont!

DEFAMA bleibt eine Kaufposition, weil die Bewertung mit einer 10er FFO-Multiple attraktiv ist. Durch den Ausbau und anschließenden Verkauf des Radeberg Projektes wird es auf lange Zeit keine Verwässerung mehr geben. Deshalb lautet das Fazit: Kaufen mit langfristigem Anlagehorizont.

Clinuvel: Halten, weil Kursverdoppelung – Perspektivisch Vervielfacher!

Sehr gute Kursentwicklung in 2018, deshalb Bewertung mit Halten. Profitabler Biotechwert mit Nettomargen von 60 – 70 % und Zahlung einer Erstdividende. Kein Wettbewerber für Scenesse in Sicht. Unzählige Produktkandidaten in der Pipeline. Bei FDA Zulassung weitere Höherbewertung. Langfristig Vervielfacher.

Ecotel: Stark Kaufen mit Verdoppelung der Wertschöpfung im Kerngeschäft!

Erst letzte Woche habe ich Ecotel hier ausführlich vorgestellt nach den Q3-Zahlen. Ecotel gehört nach dem Rücksetzer in der vergangenen Woche zu den ersten Anwärtern für eine Aufstockung. Die Vorlaufkosten für die Transformation von ISDN zu All-IP sind getan, was zu einer Abflachung im Anstieg bei den Overheads führt. Nach einer Verdreifachung des Umsatzanteils für die neuen Sprachdienste in den letzten 12 Monaten mit einer Verdoppelung der Wertschöpfung, ist die Visibilität sehr hoch, das diese Entwicklung ab 2019 im Nettoergebnis ankommt. Bisher nur ansatzweise erkennbar, da neue Verträge und die Auswirkungen über die Abrechnungen erst mit 1-2 Quartalen Verzug sichtbar werden. Eine weitere Verdreifachung der neuen Sprachdienste steht in den kommenden 12 Monaten auf der Agenda. Mit einem Ergebniswachstum von jeweils über 100 % in 2019 und 2020 notiert Ecotel mit einem KGV von unter 10. Die Dividendenrendite könnte sich dann in den Bereich von 10 % bewegen.

Fintech-Group: Kaufen auf dem Weg zum Mrd. Dollar Baby!

Ganz stark zurückgekommen ist die Aktie der Fintech Group. Der Weg hin zu einem Mrd-Dollar Baby bei der Market Cap läuft wie auf Schienen. Noch ein weiterer Dea wie mit der österreichischen Post und die Mrd. Bewertung wird rückt in Greifweite. Ich habe letzte Woche mit Kursziel 30 Euro zugegriffen.

Blue-Cap: Kaufen mit weiterem Zukauf im Medizintechnik-Bereich!

Die interessantesten Töchter bei Blue-Cap sind die Medizintechnik-Unternehmen Inheco und Emtec, weil am profitabelsten und deutlich wachsend. Da man das auch so sieht, was im Kontext des WISAP-Verkaufes bestätigt wurde, könnte eine interessante Tochter hinzukommen. Durch die Sektor-Diversifizierung ist Blue-Cap gut aufgestellt. Unsicherheit besteht aus der Ankündigung Schuberts perspektivisch in den Aufsichtsrat wechseln zu wollen in Verbindung mit einer Fusion mit Partner Fonds. Wer sich davon nicht abschrecken läßt, für den ist das aktuelle Kursniveau interessant für Zukäufe.

IT-Competence: Kaufen – Einer der Favoriten des Eigenkapitalforums!


IT-Competence hat gerade die Guidance für 2019 bekanntgegeben. Demnach wächst man in 2019 zweistellig bei einer Erhöhung der EBITDA-Marge von 4 % zum Halbjahr 18 auf 6-7 % in 2019. Mit dieser Botschaft könnte IT-Competence als einer der Favoriten des Eigenkapitalforums hervorgehen, weil die Company vielen unbekannt ist. Auch ein Vier-Augen Gespräch mit dem Hot-Stock-Investor ist angesetzt. Wenn der anfängt IT-Competence auf die Empfehlungsliste zu heben, dann ist eine Höherbewertung von 50 % schneller erreicht als alle derzeit denken und das NAV-Ziel von mehr als 4 Euro bei Navigator.

7C Solarparken – Halten: 200 MW Ausbau in Reichweite!

7C ist auf gutem Wege, die 200 MW Ausbaustufe zu erreichen. In schwachen Märkten gehört 7C zu den Outperformern. Deshalb ist 7C auf diesem Wege mit KZ von 3,4 Euro eine gute Halteposition im Depot.

EAK – Kaufen: Komme ich bei der Kapitalerhöhung zum Zuge?

EAK wurde ausreichend besprochen in der letzten Woche. EAK ist beim Zeichnungspreis von von 18 Euro ein Kauf mit Kursziel 27 Euro. Ob ich mit einem Überbezug zum Zuge komme, werden die nächsten Wochen zeigen.

Cytosorbents: Nach der Korrektur wieder ein Kauf!

Das unter den Erwartungen gebliebene Q3 Ergebnis führte zu einer Korrektur. Q4 wird wieder besser laufen. Kurzfristig sind die Hemo-Defend Studie sowie eine mögliche Kooperation mit Novartis die Kurstrigger. Nach zunächst über 100 % in 2018 und der anschließenden Korrektur ist Cytosorbents wieder ein Kauf.


Die nachfolgende Übersicht zeigt die Gewinner und Verlierer:



Jahresperformance: Depot liegt bei minus 5 %!

In der vergangenen Woche bleibt das Depot stabil, trotz weiterhin schwacher Märkte. Die Cashquote bleibt bei 22 %.

Watchlist-Werte auf Kaufniveau?


Beim Ausblick darauf, welche Werte inzwischen interessant sind, muss man nach den Q3-Zahlen einige Werte von der unmittelbaren Watchlist streichen, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Dazu zähle ich z.b. MS-Industrie oder GFT.

Auf der engeren Wachtlist befinden sich aktuell die Werte Mutares, Allgeier, Geratherm, Elmos und Cyan. Ob ich hier selektiv zugreife, lasse ich an dieser Stelle offen, weil sich ja auch bei den Depotwerten weitere Zukäufe, wie ausgeführt, anbieten. Auf die fünf Watchlistwerte einzugehen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Eines kann ich aber sagen, das mir Medizintechnik oder aber profitable Biotechbuden gefallen. Ein solcher Wert könnte Geratherm sein, wenn sie weiter fallen, was nach einem schwachen Q3 durchaus möglich erscheint. Auch hatte ich gesagt, das eine Hypoport bei unter 150 Euro wieder eine Option ist. Davon sind wir nicht weit weg. Aber aktuell gilt: Vermutlich wird keine Aktie schnell weglaufen und deshalb ist Geduld gefragt.

Man könnte auch auf die Idee kommen im DAX zu fischen. Mit der Lufthansa, VW und Covestro tummeln sich drei Werte mit einem KGV von 5!

PS: Nächste Woche wird es keine Wochenupdate geben, da im Sporthotel. Für die zweite Dezemberhälfte werde ich in Urlaub sein. Deshalb kann ich den Wettbewerb der Favoriten-Umfrage 2019 nicht aufnehmen und auswerten. Wenn das jemand übernehmen will oder kann, kann dies gerne tun.



Antwort auf Beitrag Nr.: 59.289.964 von Der Tscheche am 24.11.18 12:07:48
Zitat von Der Tscheche:
Zitat von massny: Darf man fragen, wo Du genauer im Außendienst tätig bist?[/


Ich bin der Transportbranche tätig, die daher fast alle Branchen abdeckt,
jeder von Euch hat die Produkte im Haus, im Garten oder im Auto.

Die Gründe für den Knick sind sehr vielseitig, rückläufige Bestellungen, höhere
Rohstoffkosten, steigende Einkaufskosten (z. B. China) und deutlich steigende
Transportkosten und zu wenig Personal um Aufträge anzunehmen.

Die Transportkosten z.B. Palette/Paket sind über Jahre nur maginal erhöht worden,
jetzt erhöhen wir jährlich zwischen 6 %und 20%, dies macht die Produkte deutlich
teurer und führt zu geringeren Versandmengen.

Die Automobil Zulieferer Branche ( eine der größten Branchen in Deutschland)
hat Ihren Zenit längst erreicht, das Auto der Zukunft braucht eben weniger
Bauteile und Verschleißteile.

Potenzial sehe ich zur Zeit in der Medizin/Beteiligung/IT Branche hier wird der Wachstum
weitergehen,
natürlich auch im Rohstoff Sektor, hier ist jedoch ein Invest schwieriger.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.291.644 von massny am 24.11.18 21:01:53Danke für deine Einschätzung massny.
Leider findet so ein Austausch nur selten statt.
Alle Forumsteilnehmer welche nach arbeiten müssen erleben Tag für Tag wie sich das wirtschaftliche Umfeld in ihrer Branche verändert.
Das wäre aber eine gute Informationsquelle um sich selbst ein Bild über die Qualität der aktuellen Korrektur zu machen.
Ich bin in der Robotikbranche (Software) tätig und bei uns sieht es ganz anders aus.
Aufträge ohne Ende aber auch ein Fachkräftemangel welcher die Preise nach oben treibt.
Wir sind international tätig und ich sehe in der Automotivebranche nach wie vor steigenden Bedarf für unsere Diensleistungen.
Nicht nur die Autobauer sondern auch die Zulieferer modernisieren ihre Produktionslinien und benötigen mehr Robots.
Und es gibt immer wieder neue Branchen die Roboter einsetzen.
Wie sieht es bei den anderen Usern aus?

Gruß
Value
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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