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MS Industrie AG (Seite 405)



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Viel neues war in diesem BRN-Interview mit dem Vorstand während der Münchner Kapitalmarkt-Konferenz eigentlich noch nicht zu erfahren, außer:

Bei der Frage, was man noch im Portfolio habe und verkaufen wolle, dass man an der Immobiliengesellschaft-Tochter BENO (= betriebsnotwendig)von derzeit 80% auf künftig unter 50% Bteiligungsanteil kommen will und das durch Einbeziehung von Investoren und die Erweiterung des Portfolios erreichen möchte.

Von der Minderheitsbeteiligung UMT war bei dieser Frage nicht die Rede. Aber das war ja nur Teil 1 des Interviews, vermutlich kommt da in Kürze noch ein zweiter Teil...?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.573.159 von toschio am 06.05.13 11:04:04Danke für den Link zum zweiten Teil des Vorstandsinterviews von der Münchner Kapitalmarktkonferenz.

Entscheidendes war nicht mehr zu hören. Nur dass sich der Umsatz bei 120 Mio. Euro für Dieselmotoren und 20 Mio. Euro für EMG aufteile, restliche Erlöse entfalle auf den Sondermaschinenbau, denn jedes Modell brauche neue Maschinen (Ultraschall-Schweißtechnik). Das Geschäftsmodell hänge an der LKW-Konjunktur, doch so volatil sei das Geschäft nicht, weil man sechs Monate im Voraus die Aufträge kenne. Im Sondermaschinenebau sei man nicht von der PKW-Konjunktur/-Stückzahl abhängig, sondern von den Modell-Neuheiten.
Nach den Investitionen des Jahres 2012 könne das organische Wachstum der letzten drei Jahre jetzt mit einer Qualitätsverbesserung auf der Ergebnisseite endlich ruhiger fortgesetzt werden, meint der Firmenchef.
MS Industrie AG: Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres 2013 MS Industrie Gruppe mit EBITDA im 1. Quartal 2013 in Höhe von plus EUR 4,2 Mio. (+31 %)

MS Industrie AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG


15.05.2013 10:07

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Zwischenmitteilung nach § 37x i. V. § 37y Nr. 3 WpHG

MS Industrie AG, München
(ISIN: DE0005855183)

Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres 2013

MS Industrie Gruppe mit EBITDA im 1. Quartal 2013
in Höhe von plus EUR 4,2 Mio. (+31 %)

München, den 15. Mai 2013

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2013 waren geprägt durch
teilweise bereits im Vorjahr begonnene interne Prozess-, Ablauf- und
Logistikoptimierungen an allen vier Produktionsstandorten der MS Industrie
Gruppe, sowohl in Deutschland als auch in USA. Am Standort Spaichingen
laufen umfangreiche Prozessoptimierungen, welche bis zum Ende des 2.
Quartals abgeschlossen sein werden. In den USA wurde im April der Umzug von
zwei bisher getrennten Gebäuden in Fowlerville in ein neu angemietetes
Objekt im Nachbarort Webberville abgeschlossen, welches nun sowohl die
Motoren- als auch die Schweißtechnik effizient unter einem Dach beherbergt.
Diese Optimierungen sind die logische Folge der im Vorjahr umgesetzten
massiven Investitionen in technische Anlagen und in den Maschinenpark. So
ist die erhebliche Erweiterung des Standorts Zittau weitgehend
abgeschlossen. Des Weiteren haben sich die Stückzahlen mehrerer neuer
Artikel weiter deutlich erhöht und die Auftragsbücher sind insbesondere in
der Schweißtechnik, aber auch in der Motorentechnik gut gefüllt.

Bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres wird der Großteil der Prozess-
und Ablaufoptimierungen an allen Standorten der Gruppe voraussichtlich
abgeschlossen sein, d.h. der Bedarf an Investitionen wird in den kommenden
Jahren wesentlich unter dem der letzten Jahre liegen. Parallel dazu
erwarten wir eine stetige Steigerung der Auslastung in beiden
Fertigungsbereichen und an allen Standorten.

In Anbetracht der oben zusammengefassten strukturellen Anpassungen und
Anstrengungen im 1. Quartal sind wir mit der operativen - und aus
betriebswirtschaftlicher Sicht um die nachstehend ausführlicher
beschriebenen, rein bilanziellen Sondereffekte zu bereinigenden -
Entwicklung der verschiedenen Ergebnis-Ebenen im 1. Quartal durchwegs
zufrieden. Trotz des leichten Umsatzrückgangs im 1. Quartal haben sich
sämtliche Ergebniskennzahlen verbessert.

Die Tatsache, dass sich die positive Auftragslage im 1. Quartal 2013 noch
nicht vollständig im Umsatz widerspiegelt, ist auf zwei Hauptursachen
zurückzuführen: Erstens hat sich im Bereich Schweißtechnik die Auslieferung
von einigen fertigen Maschinen aufgrund verspäteter kundenseitiger
Beistellung von Musterteilen als Voraussetzung zur Inbetriebnahme in das 2.
Quartal 2013 verschoben. Zweitens hatte ein Kunde im Bereich Motorentechnik
- bedingt durch Lieferprobleme eines anderen Zulieferers - im 1. Quartal
2013 eine deutliche Reduzierung der produzierten Einheiten zu verzeichnen,
die seit Beginn des 2. Quartals 2013 erfreulicherweise wieder behoben ist.
Als Folge erwarten wir im 2. Quartal 2013 allein durch die Umkehrung dieser
beiden Effekte wieder erhebliche Umsatzsteigerungen. Die Betriebsleistung
liegt im 1. Quartal 2013 aufgrund der positiven Bestandsveränderungen in
Höhe von rund EUR 4,2 Mio. annähernd auf Vorjahresniveau.

Nun zu den Finanzdaten und Entwicklungen im Detail:

Der Gesamtumsatz der MS Industrie Gruppe beträgt im Berichtszeitraum
kumuliert EUR 36,4 Mio. und liegt damit im 1. Quartal noch um rund 12 %
unter dem Vorjahr (Vj. EUR 41,5 Mio.).

Trotz den beiden obengenannten Effekten und einem weiter leicht
eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Umfeld hat sich die Ertragslage der MS
Industrie Gruppe in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres
2013 im Konzern, im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres,
sowohl was das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen -
EBITDA -, das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern - EBIT -,
und das Ergebnis nach Steuern - EAT - betrifft, wieder deutlich positiver
entwickelt.

Es ist der MS Industrie Gruppe gelungen, im 1. Quartal 2013 in den beiden
industriellen Hauptsparten Motorentechnik und Schweißtechnik im Konzern ein

- kumuliertes, positives Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und
Abschreibungen - EBITDA - von rund EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 3,2 Mio.)

zu erwirtschaften.

Die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres stehen dabei weiterhin
ganz im Zeichen der aktiven Bestandsentwicklung und der Konzentration auf
die beiden industriellen Hauptbereiche Motorentechnik und Schweißtechnik in
Deutschland und in den USA.
Die Eckdaten des 1. Quartals 2013 (Januar bis März 2013) stellen sich wie
folgt dar:

Der Gesamtumsatz belief sich im 1. Quartal 2013 konsolidiert auf rund EUR
36,4 Mio. (Vj. EUR 41,5 Mio.), davon EUR 31,5 Mio. Umsatz (Vj. EUR 36,0
Mio.) aus der Konsolidierung der MS Spaichingen-Gruppe. Die Umsatzerlöse
enthalten im 1. Quartal 2013 ebenso wie im Vorjahr keine wesentlichen
Erlöse aus der Veräußerung von Tochterunternehmen und Beteiligungen.

Es wurde ein positives Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und
Abschreibungen - EBITDA - in Höhe von rund EUR 4,2 Mio. (Vj. EUR 3,2 Mio.)
erzielt, sowie ein positives operatives Ergebnis vor Finanzergebnis und
Steuern, EBIT, von rund EUR 1,7 Mio. (Vj. EUR 0,7 Mio.).

In der Gruppe liegt das positive Ergebnis vor Steuern - EBT - bei rund EUR
0,1 Mio. (Vj. negativ: EUR -0,6 Mio.), was wie im Vorjahreszeitraum
teilweise in per Saldo negativen, unrealisierten, Bewertungseffekten aus
der Währungsumrechnung und der Zeitwertbewertung von zur Absicherung von
Fremdwährungspositionen eingesetzten Fremdwährungsderivaten der MS
Spaichingen GmbH in Höhe von EUR -0,4 Mio. (Vj. EUR -0,5 Mio.) begründet
liegt.

In der Gruppe liegt das Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen - EAT
- im 1. Quartal 2013 bei rund EUR -0,1 Mio. (Vj. EUR -0,3 Mio.).

Die Differenz zwischen dem Ergebnis vor Steuern (EBT) und dem Ergebnis nach
Steuern (EAT) beruht vor allem auf latenten Steueraufwendungen in Höhe von
EUR -0,2 Mio. (Vj. latente Steuererträge in Höhe von EUR 0,3 Mio.), davon
EUR -0,4 Mio. aus dem Verbrauch von latenten Steuerforderungen auf
Verlustvorträge der Muttergesellschaft MS Industrie AG.

Die nicht aktivierten, aufwandswirksamen, Forschungs- und
Entwicklungsaufwendungen in der MS Spaichingen-Gruppe betrugen im 1.
Quartal 2013 in Summe EUR 0,6 Mio (Vj. EUR 0,5 Mio.).

Das deutlich positive Konzernperiodengesamtergebnis des 1. Quartals 2013
beträgt nach Ertragsteuern EUR 0,4 Mio. (Vj. EUR -0,7 Mio.). Die Differenz
zwischen dem Ergebnis nach Steuern (EAT) und dem
Konzernperiodengesamtergebnis nach Ertragsteuern resultiert vor allem aus
erfolgsneutral erfassten, nicht realisierten, Unterschieden aus
Fremdwährungsumrechnung innerhalb der MS Spaichingen Gruppe in Höhe von EUR
+0,5 Mio (Vj. EUR -0,5 Mio.).

Das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens MS Industrie AG zurechenbare
kumulierte Ergebnis pro Aktie - 'EpS' ('Earnings per Share') - beläuft sich
im 1. Quartal 2013 auf Basis des gewichteten Durchschnitts der bis zum 31.
März 2013 ausgegebenen Stückaktien (durchschnittlich 29,3 Mio. Stückaktien)
nach IAS 33 unverwässert und verwässert auf rund EUR 0,00 (Vj.:
unverwässert und verwässert: EUR -0,01 auf Basis von 29,2 Mio.
Stückaktien).

Zum Stichtag 31. März 2013 belaufen sich die liquiden Mittel im Konzern auf
EUR 6,4 Mio. (31. Dezember 2012: EUR 10,5 Mio.). Der Finanzmittelfonds
beläuft sich zum 31. März 2013 auf EUR 5,5 Mio. (31. Dezember 2012: EUR 9,9
Mio.) und ist damit im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag um EUR 4,4
Mio. gesunken. Die Abnahme der liquiden Mittel um rund EUR 4,1 Mio. im
Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag ist neben einem leichten Working
Capital Aufbau in der MS Spaichingen-Gruppe (vor allem unfertige
Erzeugnisse) in erster Linie auf Investitionen in das Anlagevermögen im 1.
Quartal 2013 in Höhe von rund EUR 1,3 Mio., davon auf Ebene der MS
Spaichingen-Gruppe rund EUR 1,2 Mio. zurückzuführen. Daneben stehen im 1.
Quartal 2013 Nettoabgänge an liquiden Mitteln aus der Rückführung von
Bankdarlehen in Höhe von insgesamt rund EUR 1,7 Mio., davon auf Ebene der
MS Spaichingen-Gruppe rund EUR 1,3 Mio.

Die Eigenkapitalquote im Konzern ist im Vergleich zum 31. Dezember 2012
leicht gestiegen und beträgt bei einer um rund 1,0 Prozent leicht
gesunkenen Bilanzsumme zum Zwischenbilanzstichtag 27,3 % (31. Dezember
2012: 26,8 %). Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist vor allem auf das
positive Konzernperiodengesamtergebnis zurückzuführen. In absoluten Zahlen
hat sich das Eigenkapital um EUR 0,3 Mio. auf EUR 41,4 Mio. (31. Dezember
2012: EUR 41,1 Mio.) leicht erhöht.

Die Mitarbeiterzahl in der Gruppe ist per 31. März 2013 im Vergleich zum
Vorjahresbilanzstichtag auf 882 festangestellte Mitarbeiter leicht
gestiegen (31. Dezember 2012: 867 Mitarbeiter zum Stichtag). Die Anzahl der
festangestellten Mitarbeiter in der MS Spaichingen-Gruppe ist von 634
Mitarbeitern per 31. Dezember 2012 auf 645 Mitarbeiter per 31. März 2013
ebenfalls leicht gestiegen.

Im 1. Quartal 2013 ergaben sich im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag
31. Dezember 2012 keine Veränderungen im Konsolidierungskreis der MS
Industrie AG.

Kommentierung und aktueller Geschäftsverlauf zum 1. Quartal 2013:
Das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013 (Januar bis März) sowie
die ersten 6 Wochen des 2. Quartals 2013 waren vor allem durch folgende
Ereignisse geprägt:

Im operativen Industriegeschäft verlief die Geschäftentwicklung im 1.
Quartal 2013 mit Ausnahme der erneut negativen, leider nicht planbaren,
jedoch überwiegend liquiditätsneutralen (USD-)-Währungseffekte mit
Einschränkungen auf dem US-amerikanischen Markt weitgehend planmäßig.

Für das Gesamtgeschäftsjahr 2013 geht die Geschäftsleitung der größten
Tochtergesellschaft, der MS Spaichingen GmbH, Spaichingen, (MS) von einer
erneut verbesserten Auftragslage (Umsatz im Vergleich zu Vorjahreszeitraum
2012) aus und erwartet daher einen deutlichen Anstieg des
Jahresergebnisses.

Im Bereich 'Motorentechnik - Diesel' werden - trotz des unverändert
schwierigen Marktumfeldes, in dem vorwiegend die LKW-Branche in Europa
derzeit noch eine geschwächte Nachfrage zu verzeichnen hat - durch die
Anfang 2014 wirksam werdende, neue Abgasnorm 'EURO VI' spätestens ab dem 4.
Quartal 2013 starke Wachstumsimpulse erwartet. In Summe wird das Jahr 2013
von der MS Spaichingen-Gruppe zur weiteren Optimierung der Prozess- und
Logistikabläufe in den einzelnen Werken genutzt, um auf ein zu erwartendes
weiteres starkes Wachstum der Gruppe vorbereitet zu sein.

Im Bereich 'Schweißtechnik - Maschinenbau' ist die Auftragslage der MS
Spaichingen-Gruppe weiterhin sehr gut, die Auftragsbestände reichen aktuell
bis weit in das 1. Quartal 2014. Da die Auslastung hier nicht direkt von
der Anzahl der produzierten Fahrzeuge, sondern überwiegend von der
Einführung neuer Modelle durch die Fahrzeughersteller abhängt, ist dieser
Bereich konjunkturresistenter als der Bereich Motorentechnik und nur sehr
eingeschränkt krisenanfällig. Durch die immer stärker wirkende Modell- und
Variantenpolitik sowie das ständige Bestreben nach kostenoptimierter
Fahrzeugleichtbauweise bewegen sich die Automobilhersteller in diesem
Segment nach wie vor auf hohem Entwicklungsniveau. Selbiges gilt
uneingeschränkt auch für den US-Absatzmarkt. Auch hier sieht sich die
Automobilzulieferbranche in aussichtsreicher Position. Der Bereich
'Schweißtechnik - Maschinenbau' verzeichnet aktuell den höchsten
Auftragsbestand seit seinem Bestehen, und für das Jahr 2013 geht MS erneut
von einer deutlichen Umsatzsteigerung aus.

Die Verpackungsindustrie als Zielgruppe des - gemessen an Umsatz und
Mitarbeiterzahl anteilig noch kleinsten - Bereichs 'Schweißtechnik -
Verpackungssysteme' der MS Spaichingen-Gruppe erfährt durch den zunehmenden
Anteil an Kunststoffverpackungen in allen Lebensbereichen weltweit weiter
überproportionale Zuwachsraten, dies gilt neben den westlichen
Industrienationen auch für die weiter überproportional stark wachsenden
Schwellenländer. Der weltweite Kunststoffverpackungsmarkt wird derzeit auf
ein Absatzvolumen von rund EUR 400 Mrd. geschätzt. Durch stringente
Fortführung der Innovationsstrategie in diesem Bereich konnten im
Geschäftsjahr 2012 mehrere neue Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen
entwickelt und auf den Markt gebracht werden. Damit konnten weitere
namhafte Kunden wie z. B. Beiersdorf, Roche oder Unilever, gewonnen werden.
Auch in 2013 wird in diesem hochinnovativen Produktbereich von MS die mit
Abstand höchste Wachstumsrate erwartet.

Das geplante Investitionsvolumen 2013 liegt in der MS Spaichingen-Gruppe
bei insgesamt rund EUR 9,1 Mio., davon entfallen rund EUR 2,0 Mio. auf den
Standort Spaichingen, EUR 6,4 Mio. auf den Standort Zittau sowie rund EUR
0,7 Mio. auf den Standort USA. Bis Ende März 2013 wurde hiervon bereits ein
Investitionsvolumen in Höhe von EUR 1,2 Mio. realisiert. Von den EUR 9,1
Mio. sind EUR 6,4 Mio. über Mietkaufvereinbarungen gedeckt und daher
kurzfristig nicht liquiditätswirksam.

Bereits fest gebuchte Messetermine 2013 sind - im Bereich Schweißtechnik -
Maschinenbau die nach eigenen Angaben weltgrößte Fachmesse für die
Kunststoff- und Kautschukindustrie 'K', in Düsseldorf vom 16.-23. Oktober
2013 sowie im Bereich Schweißtechnik - Verpackungssysteme die beiden
bedeutenden 'Fachmessen FachPack', in Nürnberg vom 24.-26. September 2013
und 'PACK EXPO', in Las Vegas, Nevada/USA vom 23.-25. September 2013.

Die Elektromotorenwerk Grünhain GmbH, Grünhain-Beierfeld, (EMGR) ist im
Bereich 'Motorentechnik - Elektro' aktiv. Sie ist erfolgreicher Hersteller
kundenspezifischer Elektromotoren in unterschiedlichen Bauweisen sowie
verwandter Produkte. EMGR verfügt außerdem über eine eigene
Aluminiumdruckgießerei für Eigen- und Fremdbedarf (vor allem für die
Automobilindustrie). Für die weitere Forcierung des bisher eher organischen
Wachstums der EMGR sollen zunächst die Vertriebsaktivitäten im europäischen
Ausland verstärkt werden. Weiterhin wird das Marktpotential für
kundenspezifische Qualitätsmotoren in weiteren Industriesegmenten und die
Kooperation mit weiteren Herstellern geprüft. EMGR bereitet derzeit den
Einstieg in den Markt der kundenspezifischen Elektromotoren für Zwei- und
Dreiräder (Cargo-Bereich / Elektromobilität) vor. Dazu ist für 2013 eine
Prototypenserie und ab 2014 die Serienproduktion geplant. Die
Geschäftsleitung der EMGR geht von einem positiven Geschäftsverlauf in 2013
mit steigendem Umsatz und Jahresergebnis aus. Der Bereich
Aluminium-Druckguss soll auch im Jahr 2013 nach einer vorübergehenden
Abschwächung in 2012 weiter wachsen.

Die EMGR wird zukünftig darüber hinaus noch durch Aufholeffekte im
Zusammenhang mit der EU-Verordnung 640/2009 profitieren. Diese Verordnung,
die im Rahmen der ErP-Richtlinie 2009 erlassen worden ist, sieht vor, dass
ab dem 1. Januar 2015 in Verkehr gebrachte IE2-Motoren der Größen 7,50 bis
375 Kilowatt nur noch mit elektronischer Drehzahlregelung eingesetzt
werden. Alternativ ist der Einsatz von Motoren mit oder ohne Regelung
möglich, die mindestens der Energieeffizienzklasse IE3 entsprechen. Ab
1.1.2017 gilt die letztgenannte Regelung auch für Motoren von 0,75 bis 7,50
Kilowatt. Darüber hinaus bereitet die entsprechende EU-Kommission bereits
die nächste Verordnung vor, die darauf abzielt, mittelfristig einen
Austausch sämtlicher Motoren durch Motoren zu erreichen, die den
IEx-Standards entsprechen. Der betroffene Motorenbestand beträgt in
Deutschland derzeit rund 35 Mio. Stück (Quelle: 'Zentralverband
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.').

Das Portfolio der Beno Immobilien GmbH, München, (Beno) beinhaltet
Standorte in Grünhain-Beierfeld, Fröndenberg, Weinsberg und Zittau. Im März
2013 wurde seitens der Beno der Kaufvertrag für zwei neue Objekte in
Nottuln und Kempen, beide in Nordrhein-Westfalen, unterzeichnet. Der
Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten ('Closing') wird für Ende Mai /
Anfang Juni 2013 erwartet. Die wesentlichen Eckdaten stellen sich - für
beide Objekte zusammengefasst - wie folgt dar: Insgesamt 17.480 qm
Nutzfläche; je Standort existiert nur ein Mieter; alle Flächen sind zu 100
% vermietet; der Kaufpreis beträgt gesamt TEUR 3.250; Jahresmiete gesamt
beträgt TEUR 384. Das Jahresnettomietvolumen der Beno Immobilien-Gruppe
kann damit von EUR 1,6 Mio. auf zukünftig EUR 2,0 Mio. gesteigert werden.
Die Risikostreuung über alle Standorte und Mieter verbessert sich
ebenfalls, was die Attraktivität der Beno Immobilien-Gruppe weiter erhöht.

Die nunmehr von der GCI BridgeCapital AG, München, fortgeführte
Projektplanung für die Genehmigung einer Photovoltaikanlage auf dem
Grundstück Leipzig / Wiederitzsch befindet sich zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dieser Zwischenmitteilung weiterhin in vollem Gange. Der
Stadtrat der Stadt Leipzig hat den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 333
'Solarpark Leipzig-Nord' gebilligt. Die öffentliche Auslegung des
vorhabenbezogenen Bebauungsplans im Dezember 2012 sowie Gespräche mit
verschiedenen Investoren über den Bau und die Finanzierung der ca. 4,5
MW-Photovoltaikanlage verliefen positiv, wobei sich die GCI BridgeCapital
AG nun auf den Abschluss der Baurechtschaffung, die Veräußerung der
Projektrechte und anschließend eine reine Verpachtungslösung konzentriert.
Mit dem formalen Satzungsbeschluss und dessen Veröffentlichung durch die
Stadt Leipzig wird im 2. Quartal 2013 gerechnet, der nun ermöglichen
sollte, dass der Bau der Photovoltaikanlage durch einen externen Bauträger
oder Investor ab dem 3. Quartal erfolgen kann.

Die Beteiligung an der minderheitlich gehaltenen UMT United Mobility
Technology AG befindet sich aktuell in der Vorbereitungsphase zu einer
Kapitalerhöhungsrunde. Das Hauptprodukt 'iPAYst' als innovative Lösung für
mobile - QR-Code basierte - Zahlungssysteme über 'Smartphones', Tablets und
andere mobile Endgeräte konnte im 1. Quartal erfolgreich zur Marktreife
geführt werden. Neben eigenen Vertriebs- und Marketingaktivitäten treibt
die Gesellschaft die Verbreitung von 'iPAYst' darüber hinaus über
strategische Partnerschaften voran. Durch eine Kooperation mit dem
führenden Netzbetreiber in Deutschland, der 'afc Rechenzentrum GmbH',
konnte sich die Gesellschaft mit 'iPAYst' den Zugang zu rund 500.000
Kassenterminals in Deutschland sichern. Flankierend zum Kernmarkt
Deutschland konnte die Gesellschaft 'iPAYst' auch international platzieren
und ist bestrebt, parallel zum deutschen Markt entsprechende
Länderdependancen aufzubauen. Im Fokus steht nun die weitere
Vermarktung/Verbreitung des Systems mit Hilfe strategischer Partner und
Investoren. Die MS Industrie AG begleitet mit dem Team ihrer Beteiligung
GCI Management Consulting GmbH aktiv die weitere Entwicklung.
Die MS Industrie AG rechnet mit einem konsolidierten Umsatzanstieg aus dem
operativen Industriegeschäft von EUR 173 Mio. im Geschäftsjahr 2012 (ohne
Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen) auf über EUR 180 Mio. im
laufenden Geschäftsjahr 2013. Voraussetzung hierfür ist eine mindestens
gleichbleibende Konjunktur im europäischen und US-amerikanischen Markt.

Oberstes Ziel für den Konzern ist es wiederum, für das Gesamtjahr 2013 ein
erneut klar positives Nachsteuerergebnis (EAT) und ein nochmals deutlich
besseres Ergebnis je Aktie ('EpS') als im Vorjahr zu erwirtschaften. Die
operative Ergebnislage lässt hierzu im 1. Quartal und in der ersten Hälfte
des 2. Quartals klare und eindeutige Signale erkennen und der Vorstand ist
deshalb, auf das Gesamtjahr 2013 bezogen, trotz der unverändert schwer
einzuschätzenden Währungssituation und der schwer einzuschätzenden weiteren
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, vorsichtig optimistisch.
Mittelfristiger strategischer Schwerpunkt bleibt weiterhin unverändert die
Entwicklung und Konsolidierung des industriellen Beteiligungsportfolios,
ergänzt durch synergetische Zukäufe.

Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf
derzeitigen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen
beruhen. Solche Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die durch
die MS Industrie AG nicht beeinflusst werden können. Sollten derartige
Unsicherheiten oder Risiken eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen
diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten
die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit
genannten oder implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der
MS Industrie AG weder beabsichtigt, noch übernimmt die MS Industrie AG eine
gesonderte Verpflichtung, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um
sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieser
Zwischenmitteilung anzupassen.

Obwohl jegliche erforderliche Sorgfalt angewandt wurde, um sicherzustellen,
dass die oben dargestellten Fakten korrekt sowie die hierin dargestellten
Ansichten fair und angemessen sind, ist dieser Zwischenbericht selektiver
Natur. Wenn Informationen und Statistiken aus externen Quellen zitiert
werden, sind diese Informationen und Statistiken nicht dahingehend zu
interpretieren, dass sie von der Gesellschaft korrekt übernommen oder
bestätigt wurden. Dieses Dokument stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch
eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf oder zur Zeichnung von
Aktien der MS Industrie AG dar.

Die MS Industrie AG, München, ist eine börsennotierte Industriegruppe mit
den beiden strategischen Kernbereichen Motorentechnik und Schweißtechnik.
Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie konzentriert sich die MS Industrie AG
auf Mehrheitsbeteiligungen an profitablen Unternehmen mit hohem
Wertsteigerungspotenzial im Mittelstand in den Bereichen der
Antriebstechnik und der Ultraschalltechnik.

Mit freundlichen Grüßen

MS Industrie AG - Der Vorstand

Brienner Straße 7
80333 München

Tel.: +49. 89. 20 500 900 Fax: +49. 89. 20 500 999

Mail: info@ms-industrie.ag Internet: www.ms-industrie.ag



15.05.2013 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: MS Industrie AG
Brienner Straße 7
80333 München
Deutschland
Internet: www.ms-industrie.ag

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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so ein undurchschaubares zahlen-wirr-warr macht mich als leidgeprüften uraltaktionär immer mißtrauisch

sieht immer irgendwie nach verschleierungstaktik aus.

hätte man sicher auch kurz und knackig auf den punkt bringen können (wenn mal wollte).
hab da gar keine lust mehr, mich da reinzuvertiefen-zumal bei meinem einstandskurs es sich im prinzip um einen totalschaden handelt.
Was mich optimistisch stimmt, ist die Tatsache, das man ab IV.Quartal 2013 starke Wachstumsimpulse im Bereich der Motorentechnik erwartet, ohne genaue Zahlen zu nennen. Die Investitionen und Optimierungen interner Abläufe sollten dann auch in diesem Jahr abgeschlossen werden. MS Industrie wird wohl erst 2014 so richtig interessant werden.
Einladung zur HV ist nun online gestellt, unter TOP 2 -> Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Wir werden uns noch etwas gedulden müssen, bevor hier etwas an uns ausgereicht wird.

Gruß Schulzi
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.655.277 von Schulzi64 am 16.05.13 18:47:49Das Warten auf die Dividende könnte - selbst bei anhaltend positivem Geschäftsverlauf - schlimmstenfalls durchaus auch noch bis zur HV 2017 dauern...
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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