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Gewinnerbranchen der Jahre 2006 bis 2040 - Die letzten 30 Beiträge



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.955.127 von clearasil am 14.10.18 15:52:46ausserdem und grundsätzlich: sich gegen all die offensichtliche Schwäche zu stellen, zeigt mir einmal mehr wie falsch es ist, dies mit langer Leine zu handhaben.

Zu viele Wissende um die Vorgänge bei VSTM, die daraus Vorteile ziehen können. B+H-retail-investoren sind da zumindest in the short run einfach nur Kanonenfutter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.954.058 von linkshaender am 14.10.18 11:13:40mal Fundstücke von mir zu VSTM:

aus comments section yahoo

+++ Jose, it's not the Company that is driving the PPS down, it is the note holders and institutions that bought at higher prices. If they can short the hell out of the stock and cover with a few dollars profits, they just lowered their cost basis, e.g., the $7.16 conversion price effectively gets cut in half. That's in addition to the 5% interest they earn while they wait. And if a buyout comes along in the first 4 years of the deal, they can possibly get up to an additional 4 million shares to profit by. Not a bad deal if you get a cut of the action in the convertible note and screw the retail shareholders. Management might not be the shorter, but they owe a good explanation why they executed this deal that they knew would kill the PPS, when the outlook for sales were good.

+++ The net proceeds to Verastem Oncology from the offering of the Convertible Notes are expected to be approximately $145.4 million, after transaction fees and expenses. The net proceeds will be used by Verastem Oncology for the continued clinical development of COPIKTRA (duvelisib) and its other lead product candidates, and the balance to fund working capital, capital expenditures and other general corporate purposes, which may include the acquisition or in-license of additional compounds, product candidates or technology.

+++ The CEO and COO recently bought stock at $7. The prospectus states that the company has sufficient cash before the offering to operate through 2019. So the conclusion is they have an opportunity, acquisition or in-license, that requires more cash now. We shall know soon what that opportunity is. As a long term investor, I have faith that management is making good investments. The long term potential is very high. I wonder if they pushed the panic button and thought the window was going to close for a secondary offering with the stock market correcting. The underwriters probably scared them into this poor deal.


meine Meinung:

Ganz schlechter Zeitpunkt und auch unerwartet.
Ich vermute auch Panik, dass sich das Zeitfenster für eine KE schliesst, sie werden das Geld vor allem für Phase 3 defactinib brauchen.

Bin weiter dabei, obwohl das wirkliche harte Kost ist.

greets cleara
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.950.579 von 00Joker am 13.10.18 13:44:45@VSTM

Betrachtet man die Zahlen im Q2-Report hat ja bisher schon in 2018 eine enorme Verwässerung stattgefunden. Das scheint sich kontinuierlich fortzusetzen. Unter diesem Aspekt kann ich die Verbesserung des "net loss" nur als Witz betrachten.

Ist für mich schon recht dickes Suppenhaar.
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@ investival

Ich möchte das hiermit für mich abschließen, und nochmal festhalten, wie es zu der Diskussion kam:

In der letzten Woche erlitten die Weltbörsen mehrere Tage in Folge massive Kursverluste und ich habe analysiert, inwiefern das (u.a.) mit der chaotischen und die Weltwirtschaft belastenden Politik Trumps zu tun haben könnte.
Dann bist du mir (zum wiederholten Male) dazwischengegrätscht mit deinem Dauerthema Versagen der "msm" und der deutschen Politik .
Ich mag ja in Teilen sogar Verständnis dafür haben , das und warum du diese Obsessionen hast und pflegst, möchte aber auch darauf hinweisen, dass es unendlich viele relevante Themen gibt, die nicht das Allergeringste mit deutschem Medienversagen und Merkel zu tun haben.
Die Zeit bleibt nicht stehen, wir leben im Hier und Jetzt, ich möchte mich mit den Themen beschäftigen, die heute aktuell sind und nicht permanent zwanghaft mit nur einem Thema, was schon oft genug durchgekaut wurde.
Bring doch hier lieber deine Börsenexpertise ein, wo du sehr differenziert und kompetent zu analysieren vermagst!

Bzgl. VSTM

Wenn ich das richtig verstehe, kommt da eine mächtige Verwässerung hinzu.

So ist es. Ansonsten kann ich da wenig zu sagen, Cleara ist dabei eher der Experte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.947.318 von Algol am 12.10.18 21:31:41VSTM:

Wenn ich das richtig verstehe, kommt da eine mächtige Verwässerung hinzu.
Zu den aktuell 85 Mio Shares können durch den Wandel knappe 21 Mio Anteile dazu kommen, bummelige 25%.
Mal schauen wie sie das Kapital einsetzen.

Sehe ich das richtig und die "financial results" werden nur per Webcast angeboten oder finde ich die nur nicht?

Abgesehen von den "key financial statistics" im Corporate overview?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.946.400 von Algol am 12.10.18 19:53:16>> Worum und wohin es geht bestimmt primär die Wirklichkeit, die bricht irgendwann durch, unabhängig davon, was Medien oder Menschen meinen. <<
Das ist doch banal ... – Die Wirklichkeit ist punkto Fortschritt und Zusammenleben – und um beides geht's – keine Akte Gottes.

Der 4. Gewalt = Medien kommt in einer Demokratie bekanntlich die Aufgabe zu, die anderen 3 Gewalten zu kontrollieren, in dem sie möglichst zeitnah und ohne Selbstzensur Fakten (– und weniger eine Meinung!) beibringt, womit sie eine so oder so gestaltende Funktion der Wirklichkeit hat.

>> 2015 hat sich inzwischen aufgrund der Fakten zunehmend herumgesprochen, dass Migration nicht nur bereichernd ist. <<
– Hätten die 'MSM' nach Merkel's Entscheidung damals nicht den UNsinn einer unkontrollierten Prekariatsmimmigration progagiert+promoviert, sondern Fakten berichtet, sähe die Wirklichkeit in D heute unbestreitbar weniger angespannt aus. Dito zuvor EUR und Energiewende betreffend.
Auch Unterlassung gestaltet Wirklichkeit.

>> Jeder kann sich umfassend informieren ...
Viele Menschen in den beiden konträren Lagern scheinen von dieser möglichen Informations-Basis allerdings überfordert zu sein
<<
Eine Überforderung ist, sehenden Auges, ganz primär augenfällig bei denen, die Fingerzeige seit Jahren abbügeln, die sich hernach einer nach dem anderen peu a peu zu bewahrheiten beginnen. Das betrifft die 3 volkswirtschaftlich relevanten Themen nur 1 Lager, und zwar das linke, die in den letzten 8y alles zulasten Dtlds. Zukunft durchgewunken haben. – Und noch schlimmer: Einfach weiter winken können.

>> indem sie lamentieren, bei uns ist alles viel schlimmer <<
Also, dass verlautete eher in Hamburg, von den sog. Globalisierungsgegnern ...
Das andere Lager weist vielmehr auf die Zukunft hin. Und hat seit bald 10y Recht bekommen – leider, aber mit Kopfgebrauch absehbar.
Wenn man als Entscheider derart widerlegt wurde+wird, sollte man längst in sich gegangen sein ...
Zumal, wenn man mehrmals das machte, was man nicht lange zuvor abgelehnt hat.
Damit wir hier uns nicht völlig in börsenfernen Diskussionen verlieren, eine aktuelle Analyse zu ANET:

https://seekingalpha.com/article/4211360-arista-networks-dee…


Und speziell für Cleara/VSTM:

https://www.fool.com/investing/2018/10/12/heres-why-verastem…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.945.353 von investival am 12.10.18 17:58:58Du hast allein hier schon 4-5x gegen Trump und 2-3x gegen die AfD losgemacht ... – Wo bleibt Dein Losmachen gegen die, denen wir beides »zu verdanken« haben?

Bekanntlich bin ich börsenfremden Diskussionen nie abgeneigt, ich erinnere mich zB an eine Diskussion bei Timburg, wo ich sogar selber von Usern , die du evtl. als "Gutmensch" verorten würdest, als AfD-Anhänger identifiziert wurde :laugh:

Viele Menschen in beiden Lagern vermögen halt nur in Schwarz-Weiß-Kategorien zu denken, angemessen ist in der Regel ein Sowohl-Alsauch.

Differenzieren solltest du aber auch hier, ich stimme dir zu, hätte es in D nicht so eine dominante, jede abweichende, teils begründete Kritik als "Rechts" diffamierende und ausgrenzende Mehrheitsmeinung gegeben, stünde die AfD heute nicht da, wo sie steht.

Anders in den USA.
Trump wurde und wird vor allem von eher bildungsfernen Globalisierungsverlierern gewählt, zB im ehemaligen rust belt. Die haben keine Perspektive (Jobs), Umschulungen und andere Sozialleistungen sind in den USA eher unbekannt. Die sind frustriert und wütend und Trump spricht ihre Sprache und verspricht mit seinen simplen Schuldzuweisungen ( zB "die Chinesen haben eure Jobs") Lösungen, die es real gar nicht gibt.
(Das hatte ich hier bereits thematisiert, Amerikaner können und wollen nicht zu chinesischen Löhnen produzieren, zudem sind viele Jobs auch wegen der Automatisierung weggefallen.)

Wer denn? Da bin ich nun wirklich gespannt auf Deine erhellende Antwort

Worum und wohin es geht bestimmt primär die Wirklichkeit, die bricht irgendwann durch, unabhängig davon, was Medien oder Menschen meinen.
S. eins deiner Lieblingsangstthemen Migrationsfolgen, entgegen der euphorischen Willkommenskultur 2015 hat sich inzwischen aufgrund der Fakten zunehmend herumgesprochen, dass Migration nicht nur bereichernd ist.

I.Ü. bedingt das Internet gegenüber früher einen bahnbrechenden Umbruch. Jeder kann sich umfassend informieren, hat Zugang zu weltweiten Informationen ( die auch wiederum von reiner Meinung zu differenzieren sind).
Viele Menschen in den beiden konträren Lagern scheinen von dieser möglichen Informations-Basis allerdings überfordert zu sein, nehmen selektiv nur noch die Informationen und Meinungen auf und wahr, die ihrem Wunsch- oder Lagerdenken entsprechen (zB nur noch Tichy lesen, statt den bösen msm).

Den meisten Deutschen geht es offenbar noch viel zu wenig darum

Auch da gibt es übrigens interessante Gemeinsamkeiten der beiden polarisierten Lager, nämlich in ihrer einseitigen Fixierung auf D. Die einen blicken stets selbstkritisch, selektiv und mit Scheuklappen nur auf die vermeintliche Haupt-Verantwortung Deutschlands für alle möglichen Elementarprobleme dieser Welt (zB "Ausbeutung" als Fluchtursache), die anderen relativieren jedes reale externe Problem dergestalt, indem sie lamentieren, bei uns ist alles viel schlimmer (s. Trump).
Irgendwie faszinierend, wie man sich einerseits derart verachten/hassen kann, aber nicht erfasst, wie ähnlich man sich in der jeweils reduzierten Wirklichkeitswahrnehmung ist.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.945.251 von linkshaender am 12.10.18 17:51:39
Zitat von linkshaender: "Ich denke, die Fed macht einen Fehler", sagte Trump. "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden." Damit bricht er zum wiederholten Male mit dem ungeschriebenen Gesetz, dass US-Präsidenten die Politik der Notenbank nicht kommentieren.

Wenn ich mir diese Diskussion in der EU anschaue, sollten wir uns lieber an die eigene Nase fassen:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10925616-schulden…

Wir beschließen lieber gleich, dass die Schuldenanalyse direkt den politischen Kräften überlassen wird und nicht einer einigermaßen unabhängigen Institution.

Die eigene Nase ist hier augenscheinlich nicht gefragt, :D
– Das wird mit der anmaßenden EU noch lustig für D, wenn der Brexit wirklich vollzogen wird ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.943.034 von Algol am 12.10.18 14:32:14>> Zwangsvorstellung <<
Einer schreibt vom anderen ungeprüft ab, gebraucht dessen Worte; das sind Fakten!.
Da musst Dich nicht einreihen ...
>> Dafür muss ich mich nicht von sogenannten deutschen "msm" manipulieren lassen <<
... nein; must Du wirklich nicht, *g*

– Es geht nicht um Deine Trump-Kritik per se, sondern um Dein den 'MSM' :yawn: entliehendes Übermaß: Du hast allein hier schon 4-5x gegen Trump und 2-3x gegen die AfD losgemacht ... – Wo bleibt Dein Losmachen gegen die, denen wir beides »zu verdanken« haben? Naja ...
>> ich versuche zu differenzieren. <<
... der Versuch läuft offensichtlich noch; aktuell im Kleinmaßstab, in Nebensätzen nach Herausforderung. ;)

> Worum und damit auch wohin es geht, bestimmen gemeinhin, letztendlich primär, die Medien; da stimmen wir sicher überein. <
>> Nein, da stimmen wir mitnichten überein. <<
Wer denn? Da bin ich nun wirklich gespannt auf Deine erhellende Antwort ...

>> Und es geht eben nicht immer nur und ständig um die Verfehlungen deutscher Medien und Politik. <<
'immer nur und ständig' ... Wo denn?
– Den meisten Deutschen geht es offenbar noch viel zu wenig darum.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.927.626 von clearasil am 11.10.18 10:55:15"Ich denke, die Fed macht einen Fehler", sagte Trump. "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden." Damit bricht er zum wiederholten Male mit dem ungeschriebenen Gesetz, dass US-Präsidenten die Politik der Notenbank nicht kommentieren.

Wenn ich mir diese Diskussion in der EU anschaue, sollten wir uns lieber an die eigene Nase fassen:

https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10925616-schulden…

Wir beschließen lieber gleich, dass die Schuldenanalyse direkt den politischen Kräften überlassen wird und nicht einer einigermaßen unabhängigen Institution.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.934.796 von otho am 11.10.18 19:49:27@ otho und teils auch @ investival

Ich kann mich nicht recht damit anfreunden, dass jede Kursbewegung auf politische Ursachen reduziert wird.

Monokausalität ist in der Realität die absolute Ausnahme, korrekt, normale Bewertungskorrekturen, Gewinnmitnahmen, Marktirrationalitäten in beide Richtungen all das u.a. kann jederzeit auch eine Rolle spielen, keine Frage. Mag auch durchaus sein, dass die Kurse schnell wieder hochschießen.

Protektionismus und Handelskrieg wäre tatsächlich für viele Firmen ein Problem

Nein, nicht im Konjunktiv, die Strafzölle sind real, drücken bei vielen Unternehmen auf die Gewinne (habe aus dem eigenen Depot Beispiele benannt), bewirken Inflation, was den Druck auf die FED erhöht, die Zinsen zu erhöhen, veranlassen die Chinesen, als dringend benötigte Käufer von US-Staatsanleihen nicht mehr zur Verfügung zu stehen, womöglich sogar diese zu verkaufen ( zusätzlich steigende Zinsen).
Und auch steigende Ölpreise (Inflation) hat Mr. Trump verbockt (Iran-Sanktionen), da gibt es nichts zu beschönigen oder zu verdrängen.

Gerade die Chinesen sollte man i.Ü. nicht unterschätzen.
Anfangs waren sie vielleicht erfreut, von der irrational-erratischen Politik Trumps, haben das zu ihrem Vorteil genutzt (zB. dessen Aufkündigung des pazifischen Freihandelsabkommens).
Mittlerweile dürften aber die Nachteile überwiegen (Strafzölle) und es mag sein, dass sie ihre Möglichkeiten nutzen, Trump vor den mid term Wahlen vorzuführen.


@ investival

massenmedial entliehene, wiederholt aggressive Trump-Tonierung

"massenmedial entliehene" wird für mich zunehmend zu einer verbreiteten Zwangsvorstellung einer bestimmten politischen Gruppierung.
Ich wies bereits darauf hin, dass ich bestimmte Vorgänge in D und deren Darstellung in den sogenannten "Mainstream Medien = msm" durchaus auch kritisch sehe, was mich aber nicht davon abhält, einen Trump , sein Wesen, seinen Charakter, seine "Intelligenz", sein Auftreten als das zu sehen, was es augenscheinlich ist: Eine absolute Fehlbesetzung in diesem so relevanten Amt.
Dafür muss ich mich nicht von sogenannten deutschen "msm" manipulieren lassen, dafür muss ich nur die originären Tweets dieses Präsidenten, seine Auftritte vor der Kamera, seine handelspolitischen Vorstellungen usw. rational reflektieren.

Worum und damit auch wohin es geht, bestimmen gemeinhin, letztendlich primär, die Medien; da stimmen wir sicher überein.

Nein, da stimmen wir mitnichten überein. Es mag ja sein, dass viele in D von Verfehlungen, Ausgrenzungen, Meinungsmache und Unterlassungen der deutschen "msm" zu durchaus auch relevanten Themen derart traumatisiert sind, dass sie die Welt nur noch eindimensional unter dem Aspekt zu betrachten vermögen, was ist die Meinung dieser auf ewig und zu allen Themen "Feindmedien". Und wenn man dann die Welt derart polarisierend (übrigens ganz ähnlich wie die so verhassten "Feindmedien" bei bestimmten Themen) nur in die beiden Schubladen Schwarz und Weiß, Gut und Böse einzuteilen vermag, dann mag es sein, dass eine Gestalt wie Trump (der Feind meiner Feinde) als passabler Präsident erscheint.
Das ist aber nicht mein Ansatz, ich versuche zu differenzieren.

An Trump kann D aber nun mal nix machen.

Es ging und geht ja auch gar nicht darum , "an Trump was zu machen".
Es geht um die konkrete und für uns als Börsianer absolut relevante Frage, inwieweit die Politik Trumps (nochmal, Strafzölle, Ölpreis, FED-Beschimpfung) die Konjunktur abwürgt und vermehrt Geld in Zinspapiere abfließen lässt (steigende Zinsen) und Unternehmensgewinne reduziert.

Und es geht eben nicht immer nur und ständig um die Verfehlungen deutscher Medien und Politik.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.939.113 von investival am 12.10.18 08:50:08> zunehmend nicht in D investiert wird <
Sieht man vom seit 2009 steuerfluchtgeld-, repressions- und anderseits windfall-promovierten Immobiliensektor ab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.934.118 von Algol am 11.10.18 18:47:55>> ich schrieb nicht, dass "er immer + alles Schuld ist" <<
Nicht geschrieben, aber den Eindruck erweckt eine massenmedial entliehene, wiederholt aggressive Trump-Tonierung durchaus.

>> nur geht es nicht permanent um dieses eine , weltpolitisch irrelevante Thema. <<
Worum und damit auch wohin es geht, bestimmen gemeinhin, letztendlich primär, die Medien; da stimmen wir sicher überein.
Die zeichnen sich in D mehrheitlich nunmehr seit 3 Jahren gewiss nicht durch Permanenz 'dieses eine weltpolitisch irrelevante Thema' betreffend aus, sondern schweifen davon immer wieder mit Fingerzeigen nach 'rechts' ab, wenn es mal wieder um 'dieses eine weltpolitisch irrelevante Thema' zu gehen hätte; wiederholt angestrengt mit Denunziationsanleihen:
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/der-tagesspi…
War im übrigen schon vor 'diesem einen weltpolitisch irrelevanten Thema' bei anderen 'weltpolitisch irrelevanten Themen' so.

– Oder hacken halt wieder auf Trump herum [Putin kommt seit 2y auffällig selten als Sündenbock daher], wenn ihnen 'dieses eine weltpolitisch irrelevante Thema' mal wieder dummerweise entglitten ist; den 'falschen genutzt' hat.
An Trump kann D aber nun mal nix machen. Man bewirkt mit permanentem Herumhacken jedenfalls gewiss nix Positives – gemeinhin eine Erfahrung im Kindergarten für's Leben.

>> Protektionismus und Handelskrieg wäre tatsächlich für viele Firmen ein Problem, da sehe ich uns aber noch nicht. Bisher ist es eher ein Ringkampf um Konditionen. Das NAFTA Abkommen z.B. geht jetzt unter neuem Namen ähnlich weiter. << [@otho]
Wenn D+EU weiter so machen, wird Trump die Retourkutsche bemühen; und '*1,2' wird den US-Unternehmen auch im UNsinn relativ helfen gegen ein steuerpopulistisches Konglomerat Jahr für Jahr [den sichtbaren Einmaleffekt gibt's freilich nur yoy].

Und gerade D mit seiner EUR-promovierten Exportexponation – wobei die Gewinne seit ~2 Dekaden zunehmend im Ausland abgeschöpft werden, und zunehmend nicht in D investiert wird – sollte das so langsam mal in gebotener Breite reflektieren, :rolleyes:

---
> Immerhin unterzeichen die USA unter Trump nicht den anstehenden, anmaßenden UN-UNsinn <
Bevor ein Leser hier 'UN-UNsinn' für einen orthografischen Fauxpas hält:
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/un-mig…
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Der Markt ist manisch depressiv:

vor kurzem waren die Zinsen noch egal. Sie lagen und liegen ja nahe 0 und die Inflation ebenfalls. D.h. dass zukünftige Gewinne den gleichen Status zugestanden wurde als derzeitige. Folge teilweise aberwitzige KGVs. Nun nichtmal ~1 Jahr später macht sich der Markt ins Hemd und diskontiert wieder.
Was Trump angeht: die Steuerreform hat einfach einen Faktor *1,2 ins Spiel gebracht bei den Gewinnen - Einmaleffekt. Sonst hat er eine nicht toll laufende Konjunktur (siehe Investitionsquote der Unternehmen) aber auch keine bescheiden laufende Konjunktur übernommen. Who cares?

Meine Agenda für 2019 lautet deshalb wie auch dieses Jahr sicheres mittleres Wachstum kaufen bei angemessener Bewertung. Im contest Depot habe ich mir schon eine WL dazu gemacht die es interessiert - vorsicht Langeweile ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.934.118 von Algol am 11.10.18 18:47:55Bei THO würde ich langsam eher Kaufkurse sehen, obwohl das Investment leider Räder hat ;)

Ich kann mich nicht recht damit anfreunden, dass jede Kursbewegung auf politische Ursachen reduziert wird. Speziell die deutsche Presse tut sich dabei hervor. Jeder Präsidententweet wird überhöht und als alleinig marktwirkend betrachtet. Mmn ist das nur ein Zeichen, dass viele Journalisten ein Politikstudium hinter sich haben und kein Ökonomisches oder Naturwissenschaftliches.

Bin kein Freund von Trump, aber die Steuersenkung bei Unternehmensgewinnen und die Regelung zur Gewinnrepatriierung haben für US-Unternehmen eher Windfall Profits generiert.

Kontraproduktiv ist, dass der US-Präsident schlecht darin ist einfach mal die Klappe zu halten. Das Tempo von der FED ist evtl. wirklich zu hoch/schnell. Aber jegliche politische Einmischung zwingt die FED eher zur Aktion, um auch ja die Unabhängigkeit zu demonstrieren.

Die Börsenentwicklung ist den Gewinnen vorausgeeilt, viel mehr Ursachen braucht es nicht für eine Korrektur. Die Geschichte von Kostolany seinem Hund und dem Herrchen.

Protektionismus und Handelskrieg wäre tatsächlich für viele Firmen ein Problem, da sehe ich uns aber noch nicht. Bisher ist es eher ein Ringkampf um Konditionen. Das NAFTA Abkommen z.B. geht jetzt unter neuem Namen ähnlich weiter.

Als Euro-Bürger sollte uns etwas nachdenklich machen, dass die EZB nicht in der Lage ist Zinsen zu erhöhen, in der nächsten Rezession keine Spielräume haben wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.929.195 von investival am 11.10.18 12:57:47Trump ist immer + alles Schuld

Bitte präzise lesen, ich schrieb nicht, dass "er immer + alles Schuld ist", sondern ich schrieb, dass er dafür verantwortlich ist, dass der Iran weniger Öl exportiert (wegen Trumps Sanktionen), was logisch zwingend preistreibend wirkt, und dass ebenso seine Strafzölle preistreibend wirken, was selbsterklärend ist. Insofern ist nicht, wie er in gewohnter Primitivsprache fabuliert die "FED verrückt", sondern er selbst ist dafür verantwortlich, wenn die FED wegen dieser von ihm provozierten Inflationstreiber schneller die Zinsen erhöhen muss.

Dass Trump die Inflation promoviert, mag man kritisieren, aber ohne Inflation nun mal keine Schuldenentwertung.

Aber aha : die heutige Fragilität ist angesichts der exponierten Schuldenproblematik (bei in der EU ex D deutlich schlechterer Wirtschaftsleistung als <2008) höher als seinerzeit.

hat Trump bisher windfall profits generiert, die es jedem freistanden + -stehen zu realisieren anstatt sie diametral noch auszureizen

Imho sind die Kurse nicht wegen, sondern trotz Trump gestiegen, die zunächst niedrigen Ölpreise und Zinsen waren definitiv nicht sein Verdienst.
Und danke für den Tipp , aber ich habe bei vielen Unternehmen wie THO, IPGP, einzelnen Chip-Werten umgehend die Reissleine ziehen und Gewinne realisieren müssen, als in den conference calls klar wurde, wie sehr Trumps hirnlose Handelskriege die Gewinne belasten.

sich zu einem nicht geringen Teil sogar im so selbstbewussten Bayern immer noch freut; lt. 'Geschenke-' und 'Bereicherungs'-Verlautbarung der 2.stärksten Partei dort

Man kann sicher in D manches kritisch sehen, nur geht es nicht permanent um dieses eine , weltpolitisch irrelevante Thema.
Das sollte nicht davon abhalten, diesen US-Präsidenten als das zu sehen (und nur darum ging es in dem Beitrag), was er ist: Eine katastrophale Fehlbesetzung im Amt
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.929.195 von investival am 11.10.18 12:57:47> der USD-Schuldner <
der in USD Verschuldeten
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.927.626 von clearasil am 11.10.18 10:55:15
Zitat von clearasil: "Die Fed ist verrückt geworden"

US-Präsident Donald Trump, der gerade mit der florierenden US-Wirtschaft im Rücken Wahlkampf macht, kritisierte bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania prompt die unabhängige Zentralbank scharf für die angeblich zu schnelle Anhebung der Zinsen. "Ich denke, die Fed macht einen Fehler", sagte Trump. "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden." Damit bricht er zum wiederholten Male mit dem ungeschriebenen Gesetz, dass US-Präsidenten die Politik der Notenbank nicht kommentieren.

IWF-Chefin Christine Lagarde ging daraufhin auf Distanz zu Trump. Sie betonte, dass Zentralbanken ihre Zinsentscheidungen entsprechend ökonomischen Indikatoren treffen müssten. Wenn das Wachstum stark und die Arbeitslosigkeit extrem niedrig sei, müssten die Zentralbanken "die Entscheidungen treffen, die sie treffen", betonte die frühere französische Finanzministerin.

Zitat von Algol: "Die Fed ist verrückt geworden"

Naja, wer hier verrückt oder anders formuliert, strohdoof ist, wird allmählich immer mehr Erdenbürgern klar.
Mit politischen Börsen ist es bekanntlich schwierig und unberechenbar, aber ich persönlich wäre nicht überrascht, wenn die Dumpfbacke im Weißen Haus nun in die Schranken verwiesen würde.
Zum einen treibt er mit seiner Iranpolitik (Ölpreis) wie seinen Handelskriegen/Strafzöllen (Importe) die Preise, ergo Inflation, d.h. die FED ist gezwungen die Zinsen zu erhöhen, zum anderen könnten die Chinesen beginnen (wie bereits die Russen), ihre US-Treasuries zu verkaufen, was die Zinsen zusätzlich in die Höhe treiben würde (wer soll dann eigentlich noch all die Staatsanleihen aufkaufen, bzw. für welchen Preis, für sein deficit spending zB in puncto Steuergeschenken?).
Für die Märkte (und unsere Depots) würde das vermutlich nichts Gutes verheißen (wenn es denn so käme) und so ist das eben, wenn Deppen einen Volldeppen zum Präsidenten wählen :rolleyes:

Sorry für die deutlichen Worte, aber das muss einfach mal raus.

– So isses: Trump ist immer + alles Schuld, und wird es sein. :D

Und dass seine Worte wiewohl hier ja schon mit 'ich denke' fast schon selbstbezichtigend :D umschrieben immer noch auf die Goldwaage gelegt werden ... naja; is' halt so, :laugh: [– Woanders werden im übrigen fortgesetzt geschriebene Gesetze gebrochen]

– Mal im Ernst: Wird die FED wie angekündigt die Zinsen weiter erhöhen, kann das durchaus zu schnell sein – und nix anderes reflektiert Mr.M. nun mal gerade wo es saisonal ja gut passt.
Es wären zwar immer noch weniger Schritte als vor 2008, aber die heutige Fragilität ist angesichts der exponierten Schuldenproblematik (bei in der EU ex D deutlich schlechterer Wirtschaftsleistung als <2008) höher als seinerzeit.
Dass Trump die Inflation promoviert, mag man kritisieren, aber ohne Inflation nun mal keine Schuldenentwertung.

Lagarde hat dazu nur das gesagt, was ist. Würde sie sich pro stg. Zinsen in USA aka kontra Trump verwendet haben, hätte sie ins Gesicht der USD-Schuldner gespuckt – und das leistet sich die Dame ganz sicher nicht. – Kurzum: Die Verlautbarung ist faktisch ein non-event; da wollte mal wieder jemand 'was mit Medien' gegen Trump aufzubieten haben.

>> Für die Märkte (und unsere Depots) << [@Algol]
-hat Trump bisher windfall profits generiert, die es jedem freistanden + -stehen zu realisieren anstatt sie diametral noch auszureizen. ;)

– Immerhin unterzeichen die USA unter Trump nicht den anstehenden, anmaßenden UN-UNsinn, derweil D sich dann noch mehr UNsinn erwartungsfroh hingibt, sich zu einem nicht geringen Teil sogar im so selbstbewussten Bayern immer noch freut; lt. 'Geschenke-' und 'Bereicherungs'-Verlautbarung der 2.stärksten Partei dort.
9 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.927.626 von clearasil am 11.10.18 10:55:15"Die Fed ist verrückt geworden"

Naja, wer hier verrückt oder anders formuliert, strohdoof ist, wird allmählich immer mehr Erdenbürgern klar.
Mit politischen Börsen ist es bekanntlich schwierig und unberechenbar, aber ich persönlich wäre nicht überrascht, wenn die Dumpfbacke im Weißen Haus nun in die Schranken verwiesen würde.
Zum einen treibt er mit seiner Iranpolitik (Ölpreis) wie seinen Handelskriegen/Strafzöllen (Importe) die Preise, ergo Inflation, d.h. die FED ist gezwungen die Zinsen zu erhöhen, zum anderen könnten die Chinesen beginnen (wie bereits die Russen), ihre US-Treasuries zu verkaufen, was die Zinsen zusätzlich in die Höhe treiben würde (wer soll dann eigentlich noch all die Staatsanleihen aufkaufen, bzw. für welchen Preis, für sein deficit spending zB in puncto Steuergeschenken?).
Für die Märkte (und unsere Depots) würde das vermutlich nichts Gutes verheißen (wenn es denn so käme) und so ist das eben, wenn Deppen einen Volldeppen zum Präsidenten wählen :rolleyes:

Sorry für die deutlichen Worte, aber das muss einfach mal raus.
"Die Fed ist verrückt geworden"

US-Präsident Donald Trump, der gerade mit der florierenden US-Wirtschaft im Rücken Wahlkampf macht, kritisierte bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania prompt die unabhängige Zentralbank scharf für die angeblich zu schnelle Anhebung der Zinsen. "Ich denke, die Fed macht einen Fehler", sagte Trump. "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden." Damit bricht er zum wiederholten Male mit dem ungeschriebenen Gesetz, dass US-Präsidenten die Politik der Notenbank nicht kommentieren.

IWF-Chefin Christine Lagarde ging daraufhin auf Distanz zu Trump. Sie betonte, dass Zentralbanken ihre Zinsentscheidungen entsprechend ökonomischen Indikatoren treffen müssten. Wenn das Wachstum stark und die Arbeitslosigkeit extrem niedrig sei, müssten die Zentralbanken "die Entscheidungen treffen, die sie treffen", betonte die frühere französische Finanzministerin.
13 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
"Nette" Gegenbewegung unter sehr hohem Volumen bei Fevertree...



Da könnte man bei "Aufschlag" schwach werden.
Eine traurige Geschichte. In diesem Artikel wird darüber berichtet wie bei einer CAR-T-Zelltherapie eine einzelne leukämische Zelle durch den CAR-T Prozess modifiziert wurde und zu einer Resistenz führte an der der Patient gestorben ist.

Bei all diesen Gen-therapie ansätzen muss man eine ganz andere Art der Qualitätskontrolle anwenden, da jeder Patient letztlich ein individuelles Produkt erhält. Das ist noch eine grosse Herausforderung.


https://www.nature.com/articles/s41591-018-0201-9.epdf
allerlei interessante facts zum sich weiter eintrübenden chip-market u.a. amd, mu ... baba geht selbst unter die Produzenten.

https://seekingalpha.com/article/4210870-bad-news-micron-t…
zu DISCA - immer wieder schön - Analysten:

Discovery +3.2% as Credit Suisse bumps to Outperform on ad growth
Oct. 10, 2018 9:14 AM ET|About: Discovery Inc A (DISCA)|By: Jason Aycock, SA News Editor

Discovery (NASDAQ:DISCA) is up 3.2% premarket after an upgrade to Outperform by Credit Suisse, from Neutral.

The firm sees revenue growth being driven by improving ratings pushed by the company's merger with Scripps Networks. Looking into Nielsen trends had led analyst Douglas Mitchelson to boost expectations for U.S. revenue and led to "increased confidence in our above-Street EBITDA estimates." He expects ads to drive revenue growth from 1% in 2018's second quarter to 4% by Q1 2019. (h/t Bloomberg)

The firm raised its price target to $40 from $30, implying 24% upside.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.912.935 von investival am 10.10.18 09:26:47Bin da auch vorsichtig, weil Novo Nordisk kein US-Unternehmen ist, und die USA sind nun mal nachwievor ein übergewichtiger Markt.

NVO errichtet für das neue Medikament eine komplett neue Produktionsstätte in den USA - im Text erwähnt.

Niedrigere Margen und zunehmendes Konkurrenzgetümmel sorgen für einem CORT nicht unähnlichem Szenario. NVO dürfte früher am Markt sein als LLY.

ich bin nach einer Bodenbildung durchaus interessiert, da die Sektoraussichten weiter überdurchschnittlich sind und NVO der Elephant im Haus ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.912.935 von investival am 10.10.18 09:26:47
Zitat von investival: ad Novo Nordisk:
Solange die Unsicherheit besteht, auf welchem niedrigeren Margenniveau man im Zuge der Regulierung hüben+drüben+sonstwo ankommen wird, sind Zahlen bis zur etwaigen expliziten Tiefbewertung auch im peer-Kontext Schall+Rauch.
Bin da auch vorsichtig, weil Novo Nordisk kein US-Unternehmen ist, und die USA sind nun mal nachwievor ein übergewichtiger Markt.
Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit darüber nicht gering, dass man als gewogener Anleger eine negative Übereffizienz serviert bekommt.
Und ob die US peers hier aktuell LLY auf dem ja nicht kurzen Weg zur Zulassung weiter liefern werden, ist+bleibt offen; die klar führende Expertise in dem Therapiefeld hat zweifelsohne Novo Nordisk, und dürfte die so schnell auch nicht verlieren.
[– Ich erinnere mich zudem an 2009, als ich mich hier aus ähnlichem Grund aus meiner ass Pos. herauskegeln ließ (im Thread m.W. dokumentiert)]
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.889.238 von vostock am 07.10.18 15:29:21
Zitat von vostock: CRISPR-CAS9 ist ja gerade sehr im Fokus.

Auf Seeking alpha erschien vor einem Jahr ein Beitrag, der die drei Firmen, die sich im Bereich CRISPR-Cas9 engagieren (und in die man investieren kann) gegenüberstellt

https://seekingalpha.com/article/4108588-crispr-field-patent-fight-extended-focus-science-time-frames-risks

• CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP),
• Editas Medicine (NASDAQ:EDIT)
• Intellia Therapeutics (NASDAQ:NTLA)
Die Schlussfolgerung, diese Artikels war, das CRISR Therapeutics am besten positioniert ist und tatsächlich hat CRISP in diesem Jahr die beste Kursperformance geschaffen und als einzige der drei Firmen eine klinische Studie im Recruiting.

Betrachtet man allerdings welche klinischen Studien mit Bezug zu CRISPR-Cas9 gerade angemeldet sind, sieht man folgendes.


Es gibt insgesamt nur 16 Studien, die meisten davon sind im Status der Rekrutierung.



Betrachtet man, wo diese Studien durchgeführt werden, sieht man dass China ganz klar in Führung gegangen ist. Die Studie für die Deutschland (Regensburg) als Durchführungsort eingetragen ist, wird gesponsort von CRSP.

Persönlich würde ich daraus folgern, dass das Rennen hier noch völlig offen ist. CRSP scheint einen Vorteil zu haben, sie werden ohne einen Partner in der Big Pharma aber niemals eine Therapie weltweit zulassen können.
NTLA hat mit Novartis einen Partner gefunden. NTLA bietet die Technik zur CAR-T Zellen engineering und Novartis erstellt daraus das Medikament und sorgt fuer die Zulassung. Das ergibt für mich mehr Sinn.

Die 3 wurden damals auch hier thematisiert, waren allen außer mir aber freilich nachvollziehbar zu hardcorig.

CRISPR Therapeutics war für mich wie damals betont letztendlich wegen deren personellen Pionier-Hintergrunds 1st choice, wiewohl ich nach dem Kurserwachen in dem Sektor alle 3 einlud, aber dann nur in ersterer 2 swings bis in den Aug dann zum letztendlichen Verkauf nutzte. CRISPR Th. hat mit VRTX und im JV 'Casebia' mit Bayer durchaus namhafte biopharmas an der Hand, aber das dargelegte Studienfakt ist natürlich kein Pro.

In der Tat schwer, zwischen den 3en auszudifferenzieren; das 'offene Rennen' dürfte noch eine Zeit lang als Hindernislauf andauern und sicher noch so manche KE erfordern. In allgemein unruhiger werdenden Börsenzeiten muss man so ein »Zusatzprogramm« sicher nicht über's Knie brechen oder durchhalten wollen.

CRISPR Th. weist durch ihr späteres ipo als deren peers baissierten die bessere Chartoptik auf, könnte so ich das sehe am ehesten einen zeitnäheren uptrend etablieren. Zu meinen damaligen Einstiegskursen noch ~30 % tiefer könnte ich mir hier wieder 1-2 swingtrades vorstellen, würde dann anfangs aber wohl wieder alle 3 bedenken.

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ad Novo Nordisk:
Solange die Unsicherheit besteht, auf welchem niedrigeren Margenniveau man im Zuge der Regulierung hüben+drüben+sonstwo ankommen wird, sind Zahlen bis zur etwaigen expliziten Tiefbewertung auch im peer-Kontext Schall+Rauch.
Bin da auch vorsichtig, weil Novo Nordisk kein US-Unternehmen ist, und die USA sind nun mal nachwievor ein übergewichtiger Markt.
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.911.636 von clearasil am 10.10.18 03:28:34ja, den fand ich auch gut. :)


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