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DEUTSCHE WOHNEN Rebound? (Seite 113)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.752 von Andrija am 27.09.19 01:03:09Aus dem Artikel:

"Die Übernahme sei für Dezember 2019 geplant. Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes."

Aber trotzdem, für das Geld hätte man viele neue Wohnungen bauen können. Baupreise von 2000-2500€/m macht bei 920M€, 368.000m²-460.000m². Bei einer Durchschnittsgröße von 75m² also 5.000-6.000 Wohnungen. NEU und ZUSÄTZLICH für den Berliner Wohnungsmarkt. Das gibt es echt nicht mehr. Diese Frau Lompscher soll endlich Wohnungen bauen und nicht alle Kräfte nur für Enteignungen mobilisieren. Sind die so blöd? Jetzt kaufen die 6.000 Gebrauchte und könnten Neue für haben. Ich kapier es einfach nicht.

:confused:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.767 von Anders-And am 27.09.19 01:19:01
Zitat von Anders-And: Aus dem Artikel:

"Die Übernahme sei für Dezember 2019 geplant. Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes."


Ich finde es gut, dass die kommunale Gesellschaft Gewobag die Preise von Bestandswohnungen mit hoch treibt.

Vor allem weil sie laut dem Zitat ("Für den Erwerb gibt es keine Zuschüsse des Landes.") alleine wirtschaften müssen - und damit selbstredend gegen einen fünfjährigen Mietendeckel - oder gar Mietpreisreduzierungen - sein müssen. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.839 von walker333 am 27.09.19 02:58:11Du glaubst nicht im ernst, dass die Berliner Wohnungsbaugesellschaften den Mietendeckel befürworten. Sämtliche Vorstände kriegen Brechreiz wenn die Lompscher um die Ecke kommt. Die können jetzt schon kaum die Bestände effizient bewirtschaften. Dazu haben inzwischen ein Großteil der Mitarbeiter die innere Kündigung vollzogen weil die tagtäglich erleben an was für ein Klientel zu welchem Preis sogar Neubauwohnungen in bester Lage vergeben werden müssen.

Wenn Lompscher sich nur eine Woche mal ein Praktikum in einer Wohnungsbáugesellschaft insbesondere an der Vermieterfront gönnen würde, gäbe es diese irre Politik gar nicht.

Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis der Steuerzahler Geld nachschießen muss. Die gewobag musste kaufen und hat natürlich kein Geld mehr um noch zu bauen. Das ist alles so widersprüchlich. Die labert was über Immobilienhaie und schmeißt denen die Kohle nur so nach. Mag sein, dass das für die Aktienkurse der Immobiliengesellschaften prima ist, ich kriege aber mehr einen Hals, wenn ich daran denke wie diese Vollidioten die Stadt weiter ruinieren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.580.154 von Andrija am 27.09.19 07:33:28Wenn sie der Ado die Buden über NAV abkaufen und ich bei Dt. Wohnen einen NAV irgendwo bei 42-43 unterstelle, muss ich nicht lange rechnen. Dementsprechend steigt die Aktie heute auch. Bevor der Mietendeckel-Unsinn los ging stand sie bei ca. 42,50. Der Marktzins allerdings (10-Jahres Euroswap) etwa 0,5% höher. Normalerweise steigt die Aktie mit fallendem Zins. Sie müsste also bei mind 45 stehen, sobald der Mietendeckel in sich zusammenfällt (was jetzt relativ kurzfristig passieren dürfte).
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.767 von Anders-And am 27.09.19 01:19:01
Zitat von Anders-And: Aus dem Artikel:


Aber trotzdem, für das Geld hätte man viele neue Wohnungen bauen können. Baupreise von 2000-2500€/m macht bei 920M€, 368.000m²-460.000m². Bei einer Durchschnittsgröße von 75m² also 5.000-6.000 Wohnungen. NEU und ZUSÄTZLICH für den Berliner Wohnungsmarkt.
:confused:

Solche Neubaupreise sind schon längst nicht mehr realistisch. Lies Dir mal den gerade erschienenen Immobilienreport von Accentro durch. Dort werden Neubaupreise in Berlin von mind. 4000 €/qm genannt, selbst im hinterletzten Bezirk.

https://www.accentro.ag/fileadmin/user_upload/data/dokumente…

.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.431 von DOBY am 29.09.19 13:43:02Das sind genau die Preise die im Mehrgeschossbau zu bezahlen sind. Wenn ich natürlich noch Grundstück, Steuern und Makler dazurechnen komm ich auf 4k das ist richtig. Aber die Stadt kann den Gesellschaften ja Grundstücke zur Verfügung stellen und im Gegenzug billige Mieten verlangen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.710 von Anders-And am 29.09.19 15:23:37Es sind sogar völlig irre 2.600 EUR/m2.
Dazu kommen massive Sanierungskosten in dem Bestand.

Sorry, aber die Verantwortlichen für diese Steuerverschwendung gehören vor Gericht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/berlin-kauft-k…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.592.710 von Anders-And am 29.09.19 15:23:37Ergänzung.

Aus ihrem Verlinkten Bericht, Zitat:

Durchschnittliche Kaufpreise von Ersterwerb neu erstellter und bezugsfertiger
Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern


Es sind Kaufpreise angegeben nicht aber Baupreise. Der Rohbau kostet vielleicht 900€/m² und dann der Rest für Ausstattung also 1300-1500€ für Gesamte max 2500€. Und da wird es dann verrückt, die fordern große Fahrstühle damit man mit Krankentragen reinfahren kann, früher reichten Tragestühle. Wärmedämmung, Barrierefreiheit, Stellplätze für Fahrräder und Kinderwagen, Brandschutz. Insgesamt ist das ganze Planungsverfahren unverhältnismäßig aufwendig geworden. Ich weiß wovon ich rede, habe vier Jahre warten müssen..

Grüße
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.579.695 von walker333 am 27.09.19 00:30:03
Zitat von walker333: Wobei der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, ja am 18.09.19 in der TV-Sendung "Lanz" von einem Mietendeckel mit einer Inflationskomponente (von irgendwem wurden 1,3% genannt) sprach. Von Absenkung war nicht mehr die Rede.

Mir schien Müller bemüht das Thema einzufangen. Darum spricht er auch davon, dass es auf jeden Fall ein rechtssicheres Gesetz werden soll.


Mal schauen, bis wann es sich bei institutionellen Anlegern und bei Analysten herum gesprochen hat, dass es in Berlin keine gesetzlichen Mietsenkungen gibt - und auch nicht geben wird. ;)


Ausschnitt vom 02.09.19:
...
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat Bedenken gegen eine gesetzliche Regelung zu Mietsenkungen geäußert. "Wir müssen wegkommen von diesen radikalen Lösungen, die gar nicht umsetzbar sind, die auch juristisch hoch umstritten sind", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der "Abendschau" des RBB. Diese würden viele Einzelfälle und juristische Auseinandersetzungen mit sich bringen. "Davor sollten wir uns hüten."
...
Müller sprach sich bei der Ausgestaltung des sogenannten Mietendeckels für einen Mietenstopp in Verbindung mit einem Inflationsausgleich aus. Auch Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) sieht erhebliche rechtliche Probleme bei der Frage, ob über einer Obergrenze liegende Mieten abgesenkt werden könnten. Der Senat beschäftige sich auf jeden Fall noch mit einer Reihe von rechtlichen Fragen, sagte er. Das Ziel, dass es einen Mietendeckel geben solle, sei in allen Ressorts allerdings unbestritten.
...


https://www.morgenpost.de/berlin/article227256187/Mueller-si…
Deutsche Wohnen | 32,85 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.616.379 von walker333 am 03.10.19 02:08:52https://twitter.com/LorenzMaroldt/status/1179491389496840192…

Gibt jetzt auch schon ein offizielles Schreiben der Senatskanzlei.
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