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MAGFORCE - da geht doch was?! (Seite 2)


ISIN: DE000A0HGQF5 | WKN: A0HGQF | Symbol: MF6
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Düsseldorf
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Überbewertet ist das Unternehmen momentanen definitv, keine Frage.

Wer sich allerdings etwas mit der Krebsforschung beschäftigt wird schnell erkennen, dass das von der Magforce entwickelte Verfahren nicht einfach auf Magnetteilchen beruht, die aus den Lautsprechern alter TV Geräte gewinnt!!! Die Teilchen, die in den Tumor gebracht werden, sind vielmehr! Es ist die spezielle Hülle der Partikel, die Magforce seit Jahren weiterentwickelt. Die bisherigen Erfolge sind gigantisch und meiner Meinung nach mit keiner bekannten Therapieform zu vergleichen. (Gezielte Gabe von Chemotherapeutika, Strahlenbehandlung, Fiebertherapie, Immuntherapie..usw..) Das Verfahren ist so gut wie nebenwirkungsfrei und dazu noch minimalinvasiv! Zur Zeit beantragt die Magforce ja die Zulassung des Verfahrens. Ich bin der festen Überzeugung dass Magforce die Zulassung erhält. Danach beginnt die weltweite Vermarktung und wir werden das Thema "Überbewertung" hier erneut beleuchten.

So long Cyberworker
Antwort auf Beitrag Nr.: 33.307.340 von Cyberworker am 08.02.08 11:48:21Dieses Unternehmen ist mit seinem Forschungsansatz hochinteressant. Wer sich hier beteiligt, sollte dies genau überlegen, denn er beteiligt sich an einer Vision.

Erst am Ende eines langen Weges wird sich herausstellen ob die Kraft ausreicht und ob sich ein Erfolg einstellt.

Dieses Unternehmen ist eine Perle der Innovation, ein Hoffnungsträger für viele Patienten und mit einem wirklich neuen Behandlungsansatz, aber gleichzeitig auch höchst riskant.

Als ich das erste Mal von diesem Unternehmen erfahren habe, war meine Tochter auf der Seite der betroffenen leider auch chancenlosen Patienten. Ich wäre sofort bereit gewesen dieses Verfahren anzuwenden. Leider war es zu diesem Zeitpunkt und unter den Umständen nicht möglich. Seit dem habe ich immer wieder ein Auge auf Magforce geworfen.

Mit Verlaub: Dieses Unternehmen ist nichts für Zocker, dieses Unternehmen ist eine Investition in eine Hoffnung, die realisierbar scheint. Es wird im besten Fall aber trotzdem kein Wundermittel entstehen, sondern eine zusätzlichen Behandlungsoption bieten.

Wer hier investiert wird wahrscheinlich nicht reich, aber etwas zufriedener, denn er hat sich am Fortschritt beteiligt.

Ich für mein Teil kann mir vorstellen in dieses Unternehmen einen größeren Betrag zu investieren und ich wünsche den Verantwortlichen jedenfalls allen Erfolg - Es wäre ein wichtiger Beitrag zur Behandlung von Krebs.
MagForce: grillt mit Nanotechnik den Krebs

von Engelbert Hoermannsdorfer, Chefredakteur 'BetaFaktor.de'

Heute habe ich fuer Sie mal einen Wert dabei, der wirklich etwas fuer langfristig denkende Anleger ist. Also weniger fuer kuerzerfristig agierende Spekulanten, sondern fuer echte Investoren im klassischsten Sinne des Wortes, die ueberdies auch an den Standort Deutschland glauben und nach wie vor davon ueberzeugt sind, dass echte hiesige Hochtechnologie eine wirklich Chance auf den Weltmaerkten hat. Es geht um die die Berliner MagForce Nanotechnologies AG (DE000A0HGQF5). Sie ist seit letzten September an der Boerse gelistet. (Hauptan- teilseigner ist die Beteiligungsgesellschaft Nanostart AG mit 81,18%). Die Technologie von MagForce ist so interessant, dass ich sie mir vor Ort in Berlin selbst angeschaut habe ?
und ich jetzt noch begeisterter bin.

MagForce entwickelt eine neue Krebsbehandlungsmethode. Damit erhofft sich Vorstand Dr. Andreas Jordan, neben den ueblichen drei Krebsbehandlungsverfahren ? Operation, Strahlen- und Chemotherapie ? zukuenftig als vierte Saeule zu etablieren.
Klingt verwegen, hat aber eine absolut reale Chance auf Ver- wirklichung. Bei der neuen Methode geht es darum, dem Krebs mit Waerme den Garaus zu machen. (»Hyperthermie« heisst das in der Fachsprache.) Dazu werden Eisenoxid-Nanopartikel di- rekt in den Tumor injiziert. Das funktioniert momentan bis zu einer Tumorgroesse von 5 cm. Die Eisenoxid-Partikel sind um- geben von einer Huelle aus Aminosilan, sozusagen ein Naehr- stoff/Klebstoff fuer die hungrigen Krebszellen, die sich da- mit voll fressen, waehrend das gesunde Gewebe verschont bleibt. Nach der Injektion kommt der entscheidende Teil der
Therapie: Ein Magnetfeld-Applikator namens MFH-300 ? aeusser- lich einem Kernspintomograph aehnlich ? erzeugt ein magneti- sches Wechselfeld, das 100.000-mal pro Sekunde die Polung wechselt. Dadurch geraten die Eisenoxid-Partikel in Schwin- gung, erhitzen sich und erwaermen so den Tumor auf bis zu 70 Grad ? im Idealfall stirbt dieser in Folge dessen komplett ab, waehrend das gesunde Gewebe nicht tangiert wird. Sechs mal à eine Stunde muss sich ein Patient in diesen Magnetfeld- Applikator legen, dann ist es um den Tumor geschehen ? der Krebs wurde gegrillt.

Momentan laeuft eine entsprechende Wirksamkeitsstudie, die voraussichtlich Ende 2008 abgeschlossen sein wird. Dann muss MagForce noch rund ein Jahr Nachbeobachtungszeit der Patien- ten einkalkulieren bevor die EU-weite Zulassung beantragt werden kann. Die Studie wird derzeit mit Hirntumoren
(Glioblastome) durchgefuehrt, da dies eine der aggressivsten Krebsarten ist. Der Patient hat dabei eine durchschnittliche Ueberlebenszeit von sechs Monaten. Schafft es die Gesell- schaft mit ihrer Therapie eine Ueberlebenszeit von zehn Mona- ten zu erreichen, gilt die Wirksamkeit und vor allem die Ueberlegenheit gegenueber herkoemmlichen Therapieverfahren als nachgewiesen. Bei anderen Krebsarten dauert der Zeitraum bis zum moeglichen Neuauftreten oder weiterem Wachstum des Tumors zwei bis vier Jahre. (Nichtsdestoweniger laeuft paral- lel auch noch eine Wirksamkeitsstudie bei Prostatakrebs.)

Da die MagForce-Behandlungsmethode vollkommen neu ist, be- kommt Dr. Jordan perfiderweise fuer seine Studie nur Krebspa- tienten, bei denen alle anderen Behandlungsmethoden bereits versagten. Also jene Patienten, bei denen der Gehirntumor ein zweites Mal auftrat (so genannte Rezidiv-Tumore) ? was ei- gentlich zu nahezu 100% einem Todesurteil gleichkommt. Der- zeit laeuft noch die Rekrutierungsphase an Studienteilnehmer mit Hirntumor. »Wir brauchen noch rund 30 Patienten, dann haben wir unsere Studie komplett«, erlaeutert mir Dr. Jordan.
Die Studienteilnahme ist fuer Patienten vollkommen kostenlos.

Das Interessante an der Nano-Krebs-Therapie: Sie kann in Kom- bination mit anderen bekannten Behandlungsmethoden eingesetzt werden, oder als Stand-alone-Verfahren. So kann z.B. die Aminosilan-Huelle auch mit hochwirksamen Medikamenten ange- reichert werden, die erst dann freigesetzt werden, wenn die Nanopartikel mittels Magnetwechselfeld erhitzt werden. Oder die Nanopartikel werden »nur« auf 42 Grad zum Schwaechen der Krebszellen erhitzt, den Rest erledigt eine Strahlen- oder Chemotherapie (mit geringerer Dosis und damit geringeren Ne- benwirkungen).

Anfang 2010 erhofft man sich in Berlin die EU-weite Zulassung fuer die Therapie. Fuer USA ist man dann auf der Suche nach einem Partner. Da die Therapie uebrigens als Medizinpro- dukt/technologie eingestuft wird ? und nicht als Pharma- Entwicklung ?, reicht eine Studie nur bis zur Phase II. 2003 begann die Studie, 2010 will man fertig sein. Pharma-Studien inklusive Studie III dauern typischerweise mindestens zehn Jahre.

Meine Meinung: Fundamental ist MagForce wie alle vergleichba- ren Firmen im Forschungsstadium praktisch nicht greifbar.
Aber die Aussichten sind gigantisch. Eine sensationell gut wirkende Krebsbehandlungsmethode, ohne die gefuerchteten Nebenwirkungen, dazu noch guenstiger als andere Behandlungs- methoden ? das Unternehmen erschliesst sich zwangslaeufig einen Multi-Milliarden-Markt. Aber wie schon eingangs ange-
merkt: Sie muessen einen laengerfristigen Anlagehorizont mit- bringen. (Schlusskurs in Frankfurt am Freitag, den 16. Mai
2008: 48,50 EUR)
Antwort auf Beitrag Nr.: 34.722.729 von Nano2008 am 13.08.08 22:58:03Any news von der HV heute?

Was gibt es Neues?
Hallo!
Also, wen's interessiert:
Die HV war am Dienstag (vorgestern), den 26.08.2008. Ich war dort.
Wie "zwingmu" hier im Februar schon schieb, ist das wirklich
was für Idealisten, die einen sehr langen Horizont haben.
Im Moment hängt die Firma im wahrsten Sinne des Wortes am Tropf von NANOSTART, dem Mehrheitsaktionär - ohne die wiederholten Kapitalspritzen wären die Jungs bereits absolut pleite.
Hoffnung und Ziel ist es z.Zt., das erste Zulassungsverfahren bis Ende 2009 erfolgreich abzuschließen und unmittelbar darauf mit dem Vertrieb zu beginnen. Große Umsätze sind noch nicht zu erwarten, da sich diese erste Zulassung auf eine sehr seltene Krebs/Tumorart bezieht. Wirksamkeitsstudien zu zahlreichen anderen (und auch erheblich häufigeren) Krebsarten sind im Gange und befinden sich in unterschiedlichen Stadien.
Je mehr Zulassungen zu mehr Krebsarten = mehr Umsatzpotential.
Wenn diese dann nach und nach vorliegen und wenn die keine Versager, sondern fähige Leute für den Vertrieb einstellen (was in den nächsten 18 Monaten passieren soll), dann kann das sicher abgehen wie Schmidts Katze.
Aber es gibt halt noch recht viele "Wenns" und die Risiken sind immer noch hoch.
Mein Eindruck vom Aufsichtsrat war mäßig, vom Vorstand sehr gut.
Ich habe größten Respekt vor Dr. Andreas Jordan, dem Gründer, der in den letzten 20 Jahren unglaublich viel Arbeit in das Thema gesteckt hat und nun ja Vorstand für Technik/Forschung ist.

Wenn noch Fragen zur HV, dann bitte Info :) .

Gruß,
Double-H.
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