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Bundeswertpapiere (Seite 152)



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Nachdem sich Sarah Wagenknecht bei „Mission Money“ (youtube Kanal) dazu geäußert hat dass Milliardäre asozial sind und abgeschafft werden müssen, hat Erichsen (youtube Kanal) sich auf seine ruhige, vermittelnde Art und Weise dazu geäußert. Beide Videos sind nicht allzu lang und sehenswert. Im Endeffekt geht es um die Feststellung, das die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht und dieses Ungleichgewicht (was sich irgendwann bereinigen wird) zu sozialen Spannung führt. Und wie immer wird es Deutschland nach meiner Meinung besonders heftig treffen, weil wir Deutschen eine ausgeprägte Neidkultur haben. Es zählt nicht, was der Einzelne für seinen Wohlstand getan, vielleicht geopfert hat, sondern das er mehr hat als die Masse. Rabiat wird es dann (werden), wenn die breite Masse im Falle einer Wirtschaftskrise nichts mehr hat. Diese Arm/Reich- Debatte kann man mittelbar führen, indem man feststellt wie es sozialwissenschaftlich gesehen gerechter sein könnte und unmittelbar, aus der empathischen Methode (eigene Wortkreation, weil mir keine andere Beschreibung einfällt und daher selbstverständlich pseudowissenschaftlich), führen. Die wissenschaftliche Methode umfasst die Theorie, welche meist von der Praxis eingeholt wird und die „empathische Methode“ verkörpert die eigene Einstellung und die Sicht auf die Dinge. Praktisch nur der gesunde oder ungesunde Menschenverstand. Meine Einstellung dürfte hinreichend klar sein. Wenn man den Reichtum der Welt gleichmäßig auf alle verteilen würde, wären nach einer gewissen Karenzzeit die Reichen wieder reich und die Armen wieder arm (wenn nicht noch ärmer). Ausnahmen bestehen lediglich dahin, dass Rentiers großer Vermögen, die nie etwas „gelernt“ haben, nie mehr reich, wahrscheinlich eher arm werden und das Nichtprivilegierten, denen lediglich die Anschubfinanzierung gefehlt hat, nunmehr die Möglichkeit eingeräumt wird gesellschaftlich aufzusteigen. Sehr schön zu sehen im Vergleich zwischen „dem absteigenden Westen“ und „dem aufsteigenden Osten“. Wenn davon gesprochen wird, dass die Reichen immer reicher werden, geht es doch im Wesentlichen um den Raubtier-Kapitalismus. Eine Kraft, die konstruktive Zerstörung in destruktive Zerstörung – mit Hilfe des Sozialismus, umwandelt. Warum werden den die Raubtier-Kapitalisten immer reicher? Weil sie als erste an das neu gedruckte Geld der Sozialisten für Umme rankommen. Wer das Geld in der Geldschöpfungskette (nicht Wertschöpfungskette) hat, kann als erster Mehrwert einsammeln. Je weiter das Geld in der Kette nach unten rutscht, desto „wertloser“ wird ist. Deshalb bin ich unbedingt für das Helikoptergeld an die Bevölkerung- aber dann bitte mehr als die wahrscheinlichen 1500 bis 2000 Euro. Zu dumm nur, dass die Raubtier-Kapitalisten nicht (Ausnahmen gibt es) merken, dass sie auf lange Sicht von den Sozialisten von hinten penetriert werden. Irgendwann schnappt die Falle zu. Aufgrund dieser teilweise undurchsichtige Verquickung von (Raubtier)Kapitalismus und Sozialismus ist es so schwer, dass wirkliche Übel zu erkennen. Nehmen wir doch mal Huawei. Es wird behauptet, dass Unternehmen sei angestelltengeführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und der Rest den Angestellten. Hmh. Huawei wird von einem Trust geführt. Ein Prozent gehört dem Gründer und neunundneunzig Prozent einer Gewerkschaft- nur das Gewerkschaften in China staatlich sind. Soviel zur gerechten Beteiligung. Klar muss der Kapitalismus begrenzt werden, damit er keine wilden Auswüchse annimmt, aber leider fehlt das Korrektiv. Marktwirtschaftliche Regeln sind außer Kraft gesetzt und „der Staat“ als letztinstanzlicher Regulator ist von den Unfähigen okkupiert. Für mich ist der Sozialismus die treibende Kraft hinter dem auseinanderklaffen zwischen Arm und Reich. Auf der einen Seite das Ungleichgewicht fördern und gleichzeitig auf der anderen Seite anprangern und verdammen.
Ich habe neulich mit einem „Linken“ diskutiert. Im Endeffekt streben wir beide dasselbe Ziel an- eine (fast) gerechte Welt für alle Menschen. Lediglich der Weg dahin ist unterschiedlicher Art. Wir haben uns darauf geeinigt, den gesellschaftlichen „Idealismus“ anzustreben. Na ja, jetzt ist erstmal DZ angesagt.
Haben wir hier in Berlin eigentlich noch ein Schwabenproblem? Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vor gut zehn Jahren die Schwaben nach Berlin einfielen, insbesondere nach Prenzlauer berg und Friedrichshain. Also keine alten Schwaben, sondern deren Nachwuchs, die Taschen gefüllt mit dem Geld, was Mutti und Vati an den Fließbändern der Autoindustrie erwirtschaftet haben und dem Kopf mit linker und grüner Spinnerideologie. Man wollte halt nicht so sein wie die eigenen Eltern- denke ich mal. Das es den Kindern einmal besser gehen soll und diese aufwachsen sollen ohne das es ihnen an etwas mangelt ist ein berechtigter Wunsch der Eltern. Problematisch ist halt nur, dass die Gefahr besteht aufgrund des fehlenden Mangels die Realität aus den Augen zu verlieren. Genauso wie den deutschen Südländern allen voran Bayern vorgeworfen wird die Realität zu verkennen, wenn es um den Länderfinanzausgleich geht. Jahrzehnte lang finanziell aufgepäppelt worden und als es ans „Zurückzahlen“ ging herumgezetert, von wegen die finanzielle Belastung sei ungerecht. Was daran wahr ist oder nicht wird bald keine Rolle mehr spielen. Die deutsche Autoindustrie ist dabei die Hufe hochzureißen. Insofern werden gerade in den südlichen Bundesländern die Arbeitslosenzahlen schnell und signifikant in die Höhe schnellen. Es stellt sich dann die Frage, ob die Autoindustrie in Deutschland jemals wieder auf die Beine kommen wird, sollte es (hoffentlich) in einigen Jahren wieder zu einem Wirtschaftsaufschwung kommen. Hängt davon ab, wie innovativ Deutschland zu diesem Zeitpunkt noch sein wird. Oder ob wir sowohl das Durchschnittsalter in Deutschland als auch das Bildungsniveau gesenkt haben. Zum Glück steht die Zukunft noch nicht festgeschrieben und ist nicht linear. Wenn dem so wäre, wären wir im Arsch. „Degrowth“ heißt das Zauberwort, dass im Zuge der Klimahysterie immer weiter an „Bedeutung“ gewinnt. Heißt nichts andere als das Wirtschaftswachstum und die Produktivität zugunsten der Umwelt zu drosseln. Und natürlich ist am „Klimawandel“ der Kapitalismus als ungerechte Regierungsform schuld. Wenn man den Vormarsch der GrünenInnen so beobachtet ist davon auszugehen, dass bei einer möglichen Machtergreifung der GrünenInnen „ Degrowth“ zu einer Staatsdoktrin erhoben wird. Auch hier sieht man wieder, dass der von den Altvorderen in zwei Generationen aufgebaute Wohlstand scheinbar zu einer geistigen Degeneration der jetzigen Multikultiökogesellschaft geführt hat. Ein (weiteres) Absenken der Produktivität bedeutet nicht nur materiellen Verzicht sondern auch ansteigende Armut, bedeutet Absenken der Lebenserwartung, bedeutet ein weiteres Schrumpfen der Bevölkerung. Glauben diese linksliberalen Multikultispinner tatsächlich, die ganzen Menschen aus Afrika und dem Nahen Ost kommen hierher um mit uns zu arbeiten und unsere Gesellschaft voranzubringen? Ist schon lustig. Auf der einen Seite wollen die Multikultispinner die ganze Welt retten und auf der anderen Seite wollen sie dem Land gleichzeitig dafür die finanzielle Grundlage entziehen- und unsere politischen Elitennieten machen da noch mit. Und ihr wollt mir erzählen, die sind nicht bescheuert? Friedrich und Weik haben es in ihrem letzten Focus-Artikel auf den Punkt gebracht- wir werden Freitags ganz andere Demos sehen. Und dann bin ich gespannt, was diese linksliberalen Vollpfosten fähig sind für Antworten zu liefern. Ich bin so froh, dass wir es noch nicht mit richtigen Sozialisten zu tun haben, sondern mit linksliberalen Sozialisten und ihrer „Wohlstandsideologie“ (ohne Moos nichts los). Ich mache keinen Hehl daraus, dass nur ein wirtschaftlicher Zusammenbruch dieses Land retten kann, indem er die entstandenen gesellschaftlichen Verwerfungen beseitigt. Mal sehen wie lange „Klima“ in ist, wenn das Handy weg ist.
Spricht mir aus der Seele:




Irgendwie stinkt es mir. „Das Problem des Sozialismus ist es, dass dir irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.“(M.Thatcher- wobei es in diesem Fall mehrere Abwandlungen gibt und die Zitate mit Vorsicht zu genießen sind). Keine Angst, dass soll eigentlich kein Beitrag über den Wolf im Schafspelz werden, auch wenn wir ihm unsere ganze derzeitigen Misere zu verdanken haben. Worum geht`s ? Ums liebe Geld. Wir Deutschen legen unserer Geld nicht an, sondern sparen es. Da es keine Zinsen mehr gibt sind wir den Negativzinsen mittlerweile schon vollkommen ausgeliefert. Inflationsrate 1,2 Prozent im September, Zinsen im Schnitt so bei 0,35 Prozent. Macht real eine negative Verzinsung des Vermögens. Zinsverluste für den deutschen Sparer in den letzten Jahren 500 bis 700 Milliarden Euro. Das Vermögen der Deutschen beträgt etwa 6,2 Billionen Euro, 2,5 Billionen auf Sparbüchern und Tagesgeldkontos, 1,9 Billionen liegen in Lebensversicherungen, der Rest setzt sich aus Investmentfonds, sonstige Anlagen und zum Schluss Aktien mit einem Anteil von 395 Milliarden Euro zusammen. Immobilenvermögen gehört als Betongold auch noch dazu. Da 56 Prozent des Vermögens bei 10 Prozent der Bevölkerung liegen kann man sich das statistische Vermögen sowieso in die Haare schmieren. Kritiker an der deutschen Sparmentalität verweisen immer wieder darauf, dass die Deutschen zuwenig in Aktien investiert sind, um ihr Vermögen zu erhalten bzw. zu vermehren. Hmh. Soweit so gut. Ab jetzt kann ich nur auf mein Dilemma bei der Vermögensanlage eingehen. Punkt Eins: Ich vertraue dem „deutschen Staat“ nicht mehr. Die Staatsgewalt liegt in den Händen weniger Unfähiger und darüber hinaus bewusst gegen die Interessen der Bevölkerung Handelnder. Insofern ist mit staatlichen Finanzrepressionen zu rechnen bzw. werden diese gerade umgesetzt (z.B. Erhöhung KfZ- Steuer) oder nur die geplante Bargeldsteuer. Mein zweites Problem ist die Instabilität des Finanzsystems. Wie soll Vermögen oder Einkommen in diesen Zeiten erhalten werden? Immobilien? Ist mir zu illiquide. Was nutzt mir „ein Vermögen“ in Sachwerte, wenn mir die Liquidität ausgeht? Liquidität halten. Toll. Ich kann es nicht auf der Bank halten, weil diese gefährdet sind (und da alle Banken vernetzt sind, spielt es keine Rolle, dass es den amerikanischen Banken „gut geht“.) und gleichzeitig bedeutet Liquidität Schwund, im besten Fall (im besten!!!) durch die Inflation. Aktien? Bei diesen Höchstständen trotz Gewinnrezession und anstehender wirtschaftlicher Rezession? Etwas zugespitzt sind überteuerte „Standard – Aktien“ für mich weder ein Sachwert, noch besonders liquide. Ein Sachwert besitzt zumindest immer einen inneren Wert zu dem er nach Übertreibungen zurückkehrt oder eine preisliche Untertreibung aussitzen kann. Wenn ein Sachwert „nichts mehr Wert ist“ dann ist er lediglich eine Sache, bis er wieder einen Wert erhält. Wenn das hinter einer Aktie stehende Unternehmen Pleite geht- bleibt nicht übrig. Dementsprechend ist auch auf die Liquidität geschissen, wenn alle Aktieninhaber „Verkaufen“ schreien. Bleibt mir für die Vermögenssicherung nur eine konservative Anlage mit einem gewaltigen Klumpen- und Repressionsrisiko. Und wie aus dem monatlichen Einkommen anlegen? Ansparen in Minenaktien. Auch so eine „tolle Sache“ wenn man mal auf eine konservative Wertanlage abstellt. Die Anlage in Minenaktien ist es eher spekulativ genauso wie in Kryptowährungen. Auch wenn ich ein Spieler bin, habe ich eindeutig eine deutsche Sparermentalität. Ich könnte mir immer einen schuppern, wenn ich einen Kontoauszug mit großen Zahlen sehe. Aber je mehr man sich mit mögliche Anlagen auseinandersetzt, umso bedrängter fühle ich mich. Nichts scheint mehr zu stimmen.
Ich habe in den letzten Tagen wieder mal einen Break vorgenommen. Keine Recherchen, keine Nachrichten, kein Input in irgendwelcher Form. Der Computer diente lediglich dazu meine Animes zu streamen. Und es ist schon erstaunlich, in einer angeblich so digitalisierten Welt, dazu noch einer Großstadt wie Berlin, können die Geschehnisse und Nachrichten komplett an dir vorbeigehen, so als wenn man im tiefsten Wald (ohne Internetanschluss) lebt. Aber warum? Hygiene für Seele und Geist. Sich ständig mit schlechten Nachrichten oder Dingen zu beschäftigen oder auseinanderzusetzen vergiftet die Seele und macht krank. Ebenso kommt es zu einer Ansammlung von Klumpenwissen, da man nach und nach die Perspektive verliert und Informationen nicht mehr gleich gewichtet, sondern nach eigenen Ansichten und Meinungen ausrichtet. Um so enttäuschter bin ich dann, wenn ich andere Meinungen, Kommentare und Ansichten zulasse und mich (selbstverständlich nur persönlich) mehr denn je bestätigt sehe. Meine These: es wird ganz schlimm. Bisschen nichtssagend. Totalkollaps. Zusammenbrechen des Finanzsektor ausgelöst durch die Banken, Pensionslassen, Lebensversicherer wegen der Niedrigzinsen (sehr schön vorgetragen von Krall in seinen Vorträgen beschrieben). Einziges Mittel aus meiner Sicht: „Der Staat“ steigt überall ein und dadurch wird die Eigenkapitalquote immer wieder erhöht (Zeit schinden). Ich bin ein Befürworter des Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank. Weiterhin durch fehlende Liquidität durch die ganzen Schuldenorgien der Staaten. Die Zentralbanken müssen die Staatsanleihen durch QE kaufen, um die Banken zu entlasten. Mittel dagegen: MMT. Wird solange funktionieren, wie das Vertrauen in die Währung besteht. Ob kranke oder gesunde Bank- durch die Vernetzung trifft es alle. Dann Zusammenbrechen der Wirtschaft. Als erstes trifft es die Zombieunternehmen- massenhaft, schnell und weltweit. Gesunde Unternehmen werden durch die Vernetzung auch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Notkredite der Staaten in Milliardenhöhe. Wer soll das stemmen? Nicht den Angriff der GrünInnen und ihrer Verbündeten auf die Industrie durch Degrowth vergessen. Ich schlage daher vor, erst einmal Schweden zu deindustrialisieren und in einen großen Freizeitpark umzuwandeln. So zur probe. Aufgrund des instabilen Stromnetzwerke droht der Blackout. Wobei- wenn die Industrie abkackt wird nicht mehr soviel Strom nachgefragt und das Netz entlastet. Es gibt interessante Artikel dazu- im Mainstream und der ist bekanntlich über jeden Zweifel erhaben. Folgen: Der große Schuldenabbau, the Greater Depression. Länge Unbekannt. Lösung: Weltweiter Schuldenschnitt, ansonsten zieht kann sich das Ganze brutal lange hinziehen. Die Sterblichkeit steigt in der Depression (nach meinen Recherchen zu Morbidität und Sterblichkeit bei Arbeitslosigkeit), natürlich gibt es eine Studie von 2009, wonach die Große Depression sogar gesundheitsfördernd war. Will ich nicht verschweigen. Wir (die Bevölkerung) werden mit der Situation überfordert sein (ich nehme mich da nicht aus). Allein mir graut es schon davor, ob ich alle meine Medikamente bekommen werde. An sich ist die Bevölkerung körperlich und metal so schwach (einzuschätzen), dass die Sterblichkeitsrate in die Höhe schnellen wird. Ich sag nur Deagelliste (sorry ist so). Lösung (einzige Lösung): Einführung einer temporären Diktatur mit Kriegsrecht und standrechtlicher Gerichtsbarkeit. Letzteres hört sich böse und brutal an, aber wir dürfen einen Aspekt nicht vergessen. Der gesamte Ablauf dürfte nicht etappenweise, sondern schnell, fast gleichzeitig ablaufen. Stichwort: Unkontrollierbarkeit. Und ja, wir werden wohl mit „dem Schrecken“ rechnen müssen. Egal, welches System sich durchsetzen mag. Und zu guter Letzt noch die Frage, wird es danach wieder demokratische (echte Demokratie) und freiheitliche („echte Freiheit“ es sie denn je gegeben hat) geben, oder wird der Totalitarismus, egal in welcher Form- vermutlich sozialistisch, obsiegen. Ich habe meine Emotionen weggelassen, deshalb der Telegrammstil. Ich will keine Bücher verkaufen und muss mich nicht profilieren (nicht mehr). Vor allem gebe ich mich keinem Zweckoptimismus hin, denn der ist eher schädlich als förderlich. Ich versuche die Problematik wirklich ganzheitlich zu sehen. Wenn man jeden der aufgeführten Punkte einzeln betrachtet, könnte man eine wunderbare Chance sehen, seinen Wohlstand durch diese gewaltige da auf uns zu kommende Katastrophe zu vermehren. Ist aber nicht so. Wir sind nicht so mächtig als das uns diese Krise wie eine Badekur bekommen wird. Vielleicht findet sich ja ein intelligenter Troll der gegenhalten will. Trolle sind wichtig. In der Konfrontation mit klugen Trollen wird der Geist geschärft, sie fordern die eigene Gleichmut heraus und können Denkanstösse geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.723.760 von spielkind0815 am 19.10.19 08:11:22Meine Plagen und deren Brut werden das kommende Desaster nicht überleben. Ich aber schon. Hab nämlich gestern schon mal mit Überlebenstraining angefangen und Pilze gesucht - ganz so, wie in den guten alten Nachkriegszeiten. :cool:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Deutschland ist weiter auf dem absteigenden Ast hin zu einem Dritte - Weltland. Weiter anhaltender Vertrauensverlust in die „Marke Deutschland“. „Made in Germany“ verliert weltweit weiter an Ansehen. Insbesondere Vertuschungsaffären der Autoindustrie und ständige Bankenskandale haben der Marke geschadet- aber es trifft wohl alle Industriesektoren. Schaut man sich die Geschichte und Hintergründe von Made in Germany an wird die Tragik offensichtlich. Die Briten haben die Marke eingeführt, um ihre Bevölkerung vor den billigen Plagiaten aus dem aufstrebenden Deutschaland zu warnen. Kennen wir heute von China her. Doch diese Warnung kehrte sich in das Gegenteil um. Made in Germany stand für Qualität und Innovation. Aufgrund des aufgebauten Vertrauens ermöglichte es Deutschland einen unglaublichen Aufstieg und Wohlstand in der Welt. Und dann kamen die ´68 aus denen sich die jetzigen Linksliberalen entwickelten, die jetzt unser Land in ihren Fängen halten. Bald wird die Marke „Made in Germany“ ihrer ursprünglichen Bedeutung von vor 150 Jahren Rechnung tragen: „Vorsicht vor minderwertigen Erzeugnissen aus Deutschland.“ Ich weiß, ich weiß. Der eine oder andere wird wieder denken, immer wieder muss er (also ich) auf die kleinste Meldung so überzogen reagieren. Tue ich nicht. Wie alles „in unserer so hoch entwickelten Welt“ beruht es auf Vertrauen. Und Vertrauen knipst man nicht an wie einen Lichtschalter. An, Aus, An, Aus. Wenn Aus, dann Aus- und du bist raus. In irgendeinem Artikel stand was von Weckruf für die Deutsche Industrie. Von wegen (seht ihr- mein Vertrauen in den „Selbstreinigungsprozess“ der Deutschen Industrie, wenn nicht der Gesellschaft ist arg gestört). Vielleicht gibt es Absichtsbekundungen oder Kosmetik, aber solange das linksliberale System mit den Nichtskönnern am Drücker bleibt wird sich aus meiner Sicht fundamental nicht ändern. Wie lange haben die Banken in Hinblick auf den Kurs der EZB das Maul gehalten? Immer in der Hoffnung, die EZB wird die Vorgehensweise in Bezug auf die Zinsen ändern. Nichts wird sich ändern, eine verurteilte Straftäterin übernimmt das höchste Amt in der EZB und alle rechnen ab jetzt mit Negativzinsen (obwohl uns die in Deflation führen werden) und Bargeldverbot. Hoffnung ist auch so eine menschliche Eigenschaft auf der unsere so hoch technologische Welt aufgebaut ist. Hoffnung und Vertrauen ist Gut. Hoffnung und Vertrauen in die eigene Stärke. Aber warte mal: Stärke. Das hört sich zu maskulin an. Feminin höre ich ständig, maskulin gar nicht. Wahrscheinlich wird eher aus Deutschland ein großer Freizeitpark als aus Schweden. Was rege ich mich hier eigentlich auf? Mangelndes Vertrauen in die Industriemarke „Made in Germany“ heißt weiterer Einbruch der Industrieproduktion. Aktuell am 01.10.2019 bei 41,7, also in diesem Jahr im Sink... Sturzflug. Wenn jetzt die Rezession kommt, werden die zu verteilenden Brotkrummen an den weltweiten Industrieaufträgen kleiner und Deutschland bekommt nichts ab. Aber – „Wenn es kein Brot gibt, dann esst halt Kuchen.“

#: Ihr schafft das schon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.726.013 von Geniator am 19.10.19 16:25:32ich gehe heute- aber in MP. bin im Urlaub und will noch ein paar Hechte ziehen.:)
Gestern Morgen habe ich den „statistischen Hecht“ gefangen und nun geht es einen Tag vorher nach Hause. Diese Woche hat mir wieder jede Menge in Erinnerung gerufen. Wir haben einen Bungalow an einem idyllischen Waldsee gemietet, wie auch schon zur Sommersonnenwende. Intension dieser Urlaube ist es, Angeln zu gehen, Hecht, Barsch, Aal. Im Sommer habe ich keinen Hecht gefangen, nicht mal einen Fehlbiss. Eine Woche lang bei einer täglichen Angeldauer von durchschnittlich sechs Stunden am Tag. Dieser See wird auch von anderen beangelt. Bei der Übergabe des Bungalows hat der Vermieter (der die Ferienwohnung auf einer Angelseite anbietet) erzählt, letzte Woche wäre ein älteres Ehepaar dagewesen, die mit Schleppangeln gut gefangen hätten. Die Info war für mich als Angler schlüssig, außerdem – warum sollte ich dem Vermieter nicht glauben? Als ich mich im Sommer mit anderen Anglern unterhalten habe, wurde mehrfach geäußert der See sei leer gefischt. Diese Information habe ich zur Kenntnis genommen- aber nicht groß verarbeitet. Doch. Aber nicht richtig. Ich habe sie lediglich oberflächlich dazu genutzt, mich zu entschuldigen, warum ich –noch- keinen Hecht gefangen habe. Eine weitere Info habe ich ganz am Rande erhalten, ohne dass sie einen direkten Bezug zum Angeln an diesem See hatte. Im Gespräch mit einem alten Mann, erzählte dieser mir, dass man hier günstig Seen kaufen oder kaufen konnte. Der Hacken an der Sache- der Eigentümer muss aufpassen dass der See nicht leer gemacht wird. Lange Rede kurzer Sinn- kein Hecht, Barsch oder Aal im Sommer. Weil alles andere gepasst hat (was wichtig ist, wenn man mit einer Frau zum Angeln fährt) sind wir noch mal hergefahren. Perfektes Hechtwetter im Herbst. Jede Menge Vorbereitung und auch eine Schleppberechtigung mitbestellt- denn der Vermieter hatte „ja“ gesagt. Angekommen und vom Vermieter zu hören bekommen, letztens hätten die Vormieter, zwei Brüder, jeden Tag einen Hecht in der Woche gefangen. Jeden Tag einen Hecht, macht in der Woche sieben Hechte. Geil. Am Sonntag, dem ersten Tag waren mit mir insgesamt sechs Angler auf dem See, die intensiv auf Hecht blinkerten, spannen, twisterten und was weiß ich taten. Irgendwann sprach mich einer der Anger an, ob ich schon was hätte. Auf meine verneinende Antwort meinte dieser wiederum, „... na dann sei der See jetzt wohl endgültig leer...“. Einen Tag später sprach ich mit einem ansässigen Nachbarn- der gerade vom Blinkern kam und fragte, ob er was gefangen hätte. Nein, heute nicht. Aber es sei gut Hecht im See. Vergangene Woche hätte er einen gehabt. Insgesamt hätte er in diesem Jahr sieben Hechte gefangen. Bum. Das war die endgültige Erweckung. Sieben Hechte in einer Saison, macht einen Hecht pro Monat. Die Chance einen Hecht in einer Woche zu fangen damit verschwindend gering. Gestern dann morgens noch mal geschleppt. Gleich nach den ersten zehn Minuten einen Hecht. Massig aber dünn und unspektakulär. Hätte ich schon welche gefangen, dann wäre der Fisch zurückgegangen. Sofort gab es bei mir einen Euphorieschub. Jetzt wird alles anderes. Das Wetter hat gedreht, die Hechte sind in Beißlaune, gleich ist das Boot voll, wir können morgen nicht zurückfahren, weil die Hechte ja jetzt beißen. Das ging mir so durch den Kopf. Nach fünf Stunden ohne auch nur einen Fehlbiss habe ich dann aufgegeben. War halt nur der „statistische Hecht“. Was ist das Fazit? Abgesehen davon, dass ich nicht mehr hierher fahren werden bzw. wenn doch weiß, dass ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Hecht fangen werde? Der Vermieter hat die Fangaussichten „beschönigt“. Macht sich schlecht einen Ferienbungalow für Angler anzubieten, wenn es keine Fische gibt. Anderseits lagen die Informationen bereits bei der ersten Reise vor. Die starke Vermutung, dass der See leer gefischt sei und der Grund weshalb. Aufgrund der Größe des Sees war damit zu rechnen, dass bei intensiver Beanglung der Besatz schnell zusammen schrumpft. Und warum soll dann der Fischer neuen Besatz nachlegen? Minusgeschäft. Karten verkaufen ohne Besatz oder in weit geringerem Maße rechnet sich dann wieder. Die eigenen Erwartungen waren aufgrund der fehlenden oder ignorierten Informationen zu hoch. Und zum Schluss- kaum wurde ein kleiner Teilerfolg erzielt, setzte das Prinzip Hoffnung trotz aller gegenteiliger Wahrscheinlichkeiten ein. Jemand (eine Frau) hat mal zu mir gesagt, das Leben ständig in Wahrscheinlichkeiten zu betrachten würde es vorhersehbar und damit langweilig machen. Außerdem sei es anstrengend. Ist es weder noch. Irgendwann automatisiert sich dieser Prozess der Wahrscheinlichkeitsabwägung und wird Teil der eigenen Persönlichkeit. Und da man (also ich) immer noch ein Mensch ist, kommt es sowieso zu Fehlerquoten wegen der Nichtbeachtung. Und nur, weil man in „den Tag hinein lebt“ und Wahrscheinlichkeiten ignoriert, wird das Leben nicht interessanter. Man hat einfach nur eine Wahrscheinlichkeit ignoriert. Was heißt den das „Unerwartete“? Etwas das außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit liegt und so hätte niemals eintreten können. Wäre Morgen die Landung von Außerirdischen unerwartet? Nö. Sie ist lediglich verschwindend gering- aber sie ist da. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts der „Greater Depression“?
Man kann alles ignorieren und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist:

#: Ihr schafft das schon.
"Links" und "liberal" schließt sich gegenseitig aus, vor allem finanziell.
Friedrich & Weik sind auch nur linkspopulistische Schaumschläger,
im Prinzip gegen den ach so pösen Kapitalismus, den es realiter gar nicht gibt,
und möglicherweise sind sie Vollgeldler oder gar Schwundgeldler.
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