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SCA Hygiene Products - "Festgeldersatz"?



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lt. Beherrschungsvbertrag werden EUR 15,15 Dividende gezahlt;

kommt auf gut 4%


kann man doch gedanklich wie einen Festgeldersatz (oder meinetwegen langlaufende Unternehmensanleihe) sehen, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.286 von R-BgO am 01.05.10 11:19:45Bei Amadeus Fire, SMT Scharf, Allgeier, Syzygy, I:FAO, Mühlbauer, etc. gibt es auch ohne so einen Beherrschungsvertrag eine höhere Verzinsung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.342 von Straßenkoeter am 01.05.10 11:39:10Das gute an dem BUG ist doch gerade, dass der Großaktionär die Dividende garantiert. Da kann dir die Unternehmensentwicklung egal sein, die Kohle kommt.

Für einen Festgeldersatz muss der Markt allerdings liquide genug sein, dass du wieder rauskommst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.438.286 von R-BgO am 01.05.10 11:19:45Der Festgeldvergleich gefällt mir! ;-) Wobei ein "Bonussparbuch" noch treffender wäre: Das Hauptziel für eine Anlage in SCA ist für mich die extreme Kursstabilität und die Abfindungsphantasie durch den Großaktionär. Die Muttergesellschaft hält aktuell 96,60% und könnte somit einen Squeeze Out einleiten.
18.05.2010 12:30
DGAP-IRE: SCA Hygiene Products SE: Zwischenmitteilung im 1. Halbjahr 2010

DJ DGAP-IRE: SCA Hygiene Products SE: Zwischenmitteilung im 1. Halbjahr 2010
SCA Hygiene Products SE / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG 18.05.2010 12:00 Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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I. Geschäftsentwicklung

Wie das Frühjahrsgutachten der deutschen Forschungsinstitute feststellt,
setzt sich die Erholung an den Märkten fort, die Risiken bleiben jedoch
groß. Experten prognostizieren für das Jahr 2010 ein Wirtschaftswachstum
von 1,5% für Deutschland, 0,9% für Westeuropa und 2,8% für die USA.
Trotzdem ist große Vorsicht geboten, denn insbesondere die im Zuge der
konjunkturellen Erholung stark gestiegenen Rohstoffpreise könnten den
Aufschwung bremsen. Auch die aktuellen Sorgen um die Stabilität des Euros
infolge der Schuldenkrise in verschiedenen europäischen Ländern könnten der
positiven konjunkturellen Entwicklung entgegenwirken.

Die für den Konzern wichtigsten Rohstoffkosten für Zellstoff und Altpapier
sind deutlich gestiegen. Der Preis für Nadelsulfatzellstoff stieg im 1.
Quartal 2010 um rund 40% infolge der gesunkenen Zellstoffbestände und der
2009 durchgeführten Kapazitätsanpassungen der Zellstofferzeuger, die rund 4
Mio. Tonnen weniger produzierten. Das reduzierte Angebot trifft auf eine,
im Zuge der Erholung der Weltwirtschaft, starke Nachfrage. Hinzu kommt der
durch das Erdbeben bedingte vorübergehende Lieferausfall aus Chile, das mit
rund 8% Marktanteil einer der größten Zellstoffproduzenten ist. Der
Altpapierpreis schnellte infolge der gestiegenen Nachfrage in den
asiatischen Märkten im 1. Quartal 2010 in Europa um 30% und in den USA um
bis zu 80% in die Höhe.

Das Geschäft mit Tissueprodukten und Personal Care-Produkten verlief wie
folgt:

Die Nachfrage nach Consumer Tissueprodukten in Europa ist weiter steigend,
wenn auch mit niedrigeren Wachstumsraten. Die Bemühungen um die Einführung
und Etablierung starker Marken in den verschiedenen europäischen Märkten
setzt SCA konsequent fort. Im Vordergrund stehen Marketingaktivitäten für
die Marken 'Tempo', 'Zewa' und 'Plenty'.

Die Nachfrage nach Away From Home Tissueprodukten entwickelte sich aufgrund
der konjunkturellen Erholung und des zunehmenden Bewusstseins der
Verbraucher für Handhygiene im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv. SCA
erhöhte das Absatzvolumen, insbesondere mit Produkten der Marke 'TORK'.

Die Nachfrage nach Inkontinenzprodukten ist durch die
Kostensenkungsmaßnahmen in den Gesundheitssystemen beeinträchtigt. Hinzu
kommt ein starker Wettbewerb. Das Wachstum im Einzelhandel ist weiterhin
hoch. SCA konnte den Absatz von Inkontinenzprodukten der Marke 'TENA'
deutlich steigern und infolge dessen die führende Marktposition verbessern.
Die Gesundheitsreform in den USA wird SCA voraussichtlich mittelfristig ein
neues Kundenpotenzial eröffnen.

Im Geschäft mit Babywindeln war der Absatz rückläufig. Diese Entwicklung
ist im Wesentlichen auf den starken Wettbewerb, vor allem im Bereich der
Handelsmarken, zurückzuführen. In Russland wurde erfolgreich eine neuartige
Höschenwindel unter der Marke 'Libero' im Markt eingeführt.

Der Absatz von Damenhygieneprodukten konnte gesteigert werden. SCA
konzentriert sich dabei weiterhin auf einzelne, profitable Märkte.

II. Wesentliche Ereignisse

Der Beginn der Produktion von Babywindeln der Marke 'Libero' und
Inkontinenzprodukten der Marke 'TENA' am neuen Personal Care-Standort in
Veniov, südlich von Moskau/Russland ist für den Sommer 2010 vorgesehen.

Im Mai 2010 hat SCA eine Einkaufskooperation mit Sappi Fine Paper, einem
führenden europäischen Hersteller von Feinpapieren, auf dem Gebiet der
Zellstoffbeschaffung vereinbart, um Skaleneffekte im Einkauf zu
realisieren.

III. Risiken

Die Risiken und das Risikomanagement-System von SCA Hygiene Products SE
sind im Geschäftsbericht 2009 unter den Kapiteln 'Risikobericht' bzw.
'Corporate Governance Bericht' dargestellt. Es haben sich keine
wesentlichen Veränderungen ergeben. Der Geschäftsbericht der SCA Hygiene
Products SE kann unter www.scahygieneproductsse.com abgerufen werden.

IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei einer stabilen Geschäftsentwicklung belasten die stark gestiegenen
Rohstoffkosten die Ertragslage, insbesondere im Geschäftsbereich Tissue,
die Preiserhöhungen dringend notwendig machen. Ergebnis belastend wirken in
2010 einmalige Restrukturierungsaufwendungen für die Schließung eines
Personal Care-Standorts in Frankreich. Die Bilanzrelationen und die
Finanzlage des SCA Hygiene Products Konzerns sind stabil.

München, 18. Mai 2010

SCA Hygiene Products SE

Der Vorstand
30.06.2010 10:35
DGAP-Adhoc: SCA Hygiene Products SE: Geschäftsverlauf Januar bis März 2010

SCA Hygiene Products SE: Geschäftsverlauf Januar bis März 2010

SCA Hygiene Products SE / Quartalsergebnis

30.06.2010 10:35

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der SCA Hygiene Products Konzern erzielte im 1. Quartal 2010 einen Umsatz von 891 Mio. EUR, der 0,8% unter dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2009 lag (2009: 898 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis, also vor Finanzergebnis und Steuern, betrug 60 Mio. EUR und lag 5 Mio. EUR unter dem des Vorjahres (2009: 65 Mio. EUR). Die operative Marge im Verhältnis zum Umsatz verminderte sich von 7,2% auf 6,7%.

Die stark gestiegenen Kosten für die Rohstoffe Zellstoff, Altpapier und Holz haben das Ergebnis im 1. Quartal 2010 belastet. Diese Kostensteigerung wird sich auch im weiteren Jahresverlauf im Ergebnis niederschlagen und dringend notwendige Preissteigerungen erforderlich machen.

München, 30. Juni 2010
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der SCA Hygiene Products Konzern erzielte im 1. Halbjahr 2010 einen Umsatz von 1.866 Mio. EUR (1. Halbjahr 2009: 1.796 Mio. EUR). Der Umsatzanstieg von 4% ist mit 1,5%-Punkten auf Veränderungen der Währungskurse zurückzuführen.

Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern lag im 1. Halbjahr 2010 im Konzern bei 138 Mio. EUR (1. Halbjahr 2009: 128 Mio. EUR). Die stark gestiegenen Rohstoffpreise belasteten das Ergebnis. Der Jahresüberschuss lag im Berichtszeitraum bei 74 Mio. EUR (1. Halbjahr 2009: 86 Mio. EUR).

Die zu Jahresbeginn getroffene vorsichtig optimistische Einschätzung der Geschäftsentwicklung wird beibehalten.

München, 16. August 2010
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.304.892 von R-BgO am 12.10.10 13:32:36(Jahreszahlen sollen am 28.4. kommen)

17.11.2010 13:36

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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I. Geschäftsentwicklung

Im Verlauf des Jahres 2010 hat sich die Erholung der Weltwirtschaft verlangsamt. Aufgrund der drastisch verschlechterten Haushaltslage sieht sich die Finanzpolitik in den meisten Volkswirtschaften inzwischen gezwungen, auf einen Konsolidierungskurs umzuschwenken. Im Verlauf des Jahres hat es kräftige Bewegungen bei den Wechselkursen gegeben. Die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum schwächte im ersten Halbjahr den Außenwert der Gemeinschaftswährung. Inzwischen hat sich die Abwertung gegenüber dem Dollar zurückgebildet. Laut Jahresgutachten des Sachverständigenrats ist in Deutschland für das Jahr 2010 mit einem Wachstum von 3,7% zu rechnen. Für 2011 wird ein Anstieg des BIP von 2,2% vorhergesagt. Für die Euro-Zone erwarten die Ökonomen sowohl für 2010 als auch 2011 ein Wachstum von ca. 1,5%; jedoch mit großen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Die Prognose für die USA liegt bei 2,6% (2011: 2,1%). Trotz einer niedrigen Kerninflationsrate in Europa und Nordamerika von rund 1% sind die Preise für Industrierohstoffe deutlich gestiegen.

Der Preisanstieg für die für SCA besonders wichtigen Rohstoffe Zellstoff und Altpapier setzte sich im dritten Quartal 2010 fort. Während bei Zellstoff eine Stabilisierung auf hohem Niveau zu beobachten war, verteuerte sich das Altpapier weiter deutlich. Die Durchschnittspreise liegen nunmehr um ca. 50% (Zellstoff) beziehungsweise 70% (Altpapier) über dem Vorjahresniveau. Die durchschnittlichen Energiekosten sind verglichen mit der Vorjahresperiode um rund 10% gesunken. Die derzeitigen Wechselkursrelationen haben einen positiven Einfluss auf das Konzernergebnis.

Die Nachfrage nach Tissueprodukten (Consumer und Away From Home) verlief zufriedenstellend. Die stark gestiegenen Rohstoffkosten wirkten sich deutlich negativ auf das Ergebnis aus. Damit verbundene, notwendige Preiserhöhungen für SCA Produkte werden voraussichtlich im 4. Quartal ergebniswirksam.

Der Markt für Tissueprodukte hat sich zügig von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise erholt. Für das Jahr 2010 wird in Westeuropa ein Wachstum von bis zu 3% prognostiziert.

Der Absatz im Bereich der Consumer Tissueprodukte war weitestgehend stabil. Die SCA Markenstrategie in Europa mit dem Ziel, die bestehende Markenvielfalt zu reduzieren wird weiter erfolgreich umgesetzt. Neue Produkte wie 'Tempo'-Toilettenpapier und 'Tempo Feuchte Toilettentücher' wurden gut im Markt aufgenommen.

Im Geschäft mit Away From Home Tissueprodukten ist die Erholung der Weltwirtschaft deutlich spürbar. SCA tritt einheitlich mit der Marke 'TORK' am Markt auf. Der Absatz konnte in allen Vertriebsregionen gesteigert werden.

Das Geschäft mit Personal Care Produkten entwickelte sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum positiv. Die Situation an den Rohstoffmärkten belastete das Ergebnis.

Der Absatz von Inkontinenzprodukten konnte trotz verstärktem Preisdruck sowohl im Health Care- als auch im Retailgeschäft deutlich gesteigert werden. Ein besonders gutes Wachstum ist neben den etablierten Produkten für Frauen bei Produktlinien für Männer zu verzeichnen. Diese werden unter der Marke 'TENA for Men' angeboten.

Im Geschäft mit Babywindeln kam es bedingt durch den starken Wettbewerb, insbesondere im Bereich der Handelsmarken, zu einem Absatzrückgang. In Ländern, in denen SCA mit der Marke 'Libero' vertreten ist, konnten die guten Marktpositionen hingegen weiter gefestigt werden.

Im Bereich der Damenhygieneprodukte konzentriert sich SCA weiterhin auf einzelne, attraktive Märkte. In diesen Märkten sind deutliche Absatzerfolge zu verzeichnen. Die neuen Tampons der Marke 'Libresse' wurden gut im Markt aufgenommen.

II. Wesentliche Ereignisse

Im September 2010 wurde der neue Personal Care Standort in Veniov, südlich von Moskau/ Russland eingeweiht. Die Produktion begann zunächst mit der Herstellung von Babywindeln der Marke 'Libero' und wird im Laufe des Jahres 2011 durch Inkontinenzprodukte der Marke 'TENA' erweitert.

Das Restrukturierungsprogramm zur Effizienzsteigerung im Geschäft mit Babywindeln wurde wie angekündigt begonnen. Die Verhandlungen zur beabsichtigten Schließung des Standorts Linselles/Frankreich, an dem SCA Hygiene Products SE mittelbar mit 45,85% beteiligt ist, verlaufen planmäßig. Zur Erweiterung des Produktsortiments und der Verbesserung der Produktqualität werden derzeitig die Erzeugungsanlagen für Babywindeln an allen Standorten auf einen neuen Standard umgerüstet.

III. Risiken

Das Risikomanagementsystem und die Risiken der SCA Hygiene Products SE sind im Geschäftsbericht 2009 sowie im Halbjahresfinanzbericht 2010 unter den Kapiteln 'Risikobericht' bzw. 'Risiken' dargestellt. Seitdem haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Der Geschäftsbericht der SCA Hygiene Products SE kann unter www.scahygieneproductsse.com heruntergeladen werden.

IV. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Rohstoffpreise ist die Ertragslage bei stabiler Geschäftsentwicklung zufriedenstellend. Die Bilanzrelationen und die Finanzlage des SCA Hygiene Products Konzerns sind stabil.

München, 17. November 2010
Hiermit gibt die SCA Hygiene Products SE bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Konzern-Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 18.05.2011 Deutsch: http://www.sca.com/de/scahygieneproductsse/Veroffentlichunge…
30.06.2011 10:39

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Der SCA Hygiene Products Konzern erzielte im 1. Quartal 2011 einen Umsatz
von 950 Mio. EUR, der 6,6% über dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2010 lag
(2010: 891 Mio. EUR).

Das operative Ergebnis, also vor Finanzergebnis und Steuern, betrug 63 Mio.
EUR und lag 3 Mio. EUR über dem des Vorjahres (2010: 60 Mio. EUR). Die
operative Marge im Verhältnis zum Umsatz verminderte sich von 6,8% auf
6,6%.

Die stark gestiegenen Rohstoffkosten haben das Ergebnis im 1. Quartal 2011
belastet. Diese Kostensteigerung wird sich auch im weiteren Jahresverlauf
im Ergebnis niederschlagen und dringend notwendige Preissteigerungen
erforderlich machen.

München, 30. Juni 2011


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