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Aktie Artec: Jetzt kaufen für 50 Prozent Gewinn?! - Die letzten 30 Beiträge | Diskussion im Forum


ISIN: DE0005209589 | WKN: 520958 | Symbol: A6T
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.841.652 von frontline55 am 05.11.19 15:55:12Danke für deinen Beitrag. War für mich aufschlußreich.
artec technologies | 3,780 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.841.427 von teppichprofi am 05.11.19 15:32:18@ Teppichprofi

Mag sein, dass du den Vergleich unzulässig findest...
Ceotronics generiert seine Aufträge mitnichten nur in der Industrie, sondern eben auch zu einem
relevanten Teil im öffentlichen Bereich, nämlich Headsets, Sprechfunkeinrichtungen für Polizei, Militär..

Nur darauf bezog ich meine Analogie...

Artec hat seine Kunden nämlich fast ausschließlich im öffentlichen Bereich

Im öffentlichen Sektor beginnt das Fiskaljahr etwa im März/April und endet im November.
In diesem Zeitraum gewinnt man Aufträge, danach passiert nichts mehr....

Somit dürfte Aretec für 2019 leer ausgegangen sein, wenn sie nicht noch in den nächsten Tagen einen Abschluss melden.....

Wie du darauf kommst, dass Artec mehr wert ist, ist mir schleierhaft.....
So lange die Jahresumsätze auf dem Niveau eines gut laufenden Imbiss liegen, dürfte die Bewertung sehr stimmig sein.....

Zum Theme Aktienverluste wegen schlechter Börsen....der Dax notiert auf all time high...welche schlechten Börsen ?

Die Börsenentwicklung von Artec liegt an den katastrophalen Zahlen...mehr nicht....

Dann zu den Umsätzen.....natürlich ist Ceotronics weit größer und genau das schrieb ich auch....

Grundsätzlich finde ich Artec interessant, aber erst wenn sie den Nachweis liefern, dass deren Software marktfähig ist (Multieye)..bis dahin finde ich andere Investments weit attraktiver....

Zu Nokia.....mag sein, aber die Zahlen zeigen, dass die Wettbewerber (Ericsson, Huawei) weit erfolgreicher sind....meist hat das rationale Gründe.....

Gruß,

Frontline
artec technologies | 3,710 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.778.855 von frontline55 am 28.10.19 09:23:54@ Frontline55

Einen Vergleich mit der Aktie Ceotronics und Artec finde ich mal unzulässig. Artec ist in der Branche
Software und Internet. Also haben sie auch andere Kunden!
Was will man da vergleichen? Den Umsatz, den Gewinn?
Äpfel und Birnen sind auch nicht zu vergleichen!

Ceotronics hatte im 4. Quartal 5.403 € Umsatz (Geschäftsjahr 2018/19) . Artec schafft nicht mal das Doppelte auf Jahressicht (7.403€ )

Trotzdem ist die Aktie von Artec bedeutend mehr Wert. Die Kunden bei Artec sind z.B. Polizei und Verwaltung. Ceotronics hat Kunden aus der Industrie und da sind die Aussichten (Schätzung) rapide im Rückwärtsgang. Hauptakteur ist der US - Präsident!
Auch Artec mußte Aktien-Verluste hinnehmen. Schlechte Börse wirkt nun mal auf alle Aktien sich aus. Die öffentliche Hand muß erheblich Sparen (an Arbeitskräften)

Also wird man immer mehr solche Firmen wie Artec verwenden müssen.

Ich habe meine Aktien noch alle und werde nicht verkaufen.
Ich habe auch Nokia die ist ja auch stark in Verlust geraten. Mit der der neuen Funkmetode Mastenabstand 800 Meter und dafür niedrig werden sie gut verdienen!

Wie sagt der Bauer? "hinten werden die Enten fett! ;)
artec technologies | 3,710 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.778.753 von Chaecka am 28.10.19 09:13:31Ich sehe den Wert analog zu Ceotronics.....

Die Abnehmer der Produkte sind zumeist staatliche Stellen wie Polizei, hier auch Landesmedienanstalten...
Hat man da erst mal einen Fuß in der Tür, wäre das Umsatzpotential schon nicht unerheblich....
Aber so weit wie Ceotronics ist Artec noch lange nicht.....
Noch ist deren Software Multieye nirgendwo im Echteinsatz.....

Ich rechne mit katastrophalen Zahlen für 2019 und bin raus aus dem Wert, beobachte ihn aber weiter hinsichtlich möglicher Abschlüsse, die Hoffnung machen.......

Gruß,

Frontline
artec technologies | 3,700 €
So viel versprechend die Produkte auch wirken: Artec T. scheint mir einfach zu klein und wachstumsschwach für eine Börsennotierung zu sein.

Irgendwie bleibt es doch ein Eierladen mit 3 Mio. Umsatz. Das reicht nicht.
artec technologies | 3,700 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.596.259 von frontline55 am 30.09.19 12:16:33Allein die Aussage im Halbjahresbericht "unsere Erwartungen wurden erfüllt" und das bei sinkendem Umsatz und negativen EBIT finde ich schon unglaublich. Wie kann sich ein CEO damit zufrieden geben, wenn sein Geschäft schlechter läuft als im Vorjahr. Ich werde meine Aktien noch halten zumindest bis zum Jahresende.
Eine Chance gebe ich denen noch. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
artec technologies | 3,940 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.595.695 von Raudy am 30.09.19 10:53:07Ich gebe dir Recht. Kurzfristig sehe ich da grausame Zahlen für das Jahr 2019.
Umsatzschrumpfung und Verluste werden geschrieben werden.
Inwieweit sich der Erwartungen der Abrufe von Aufträgen in Q4 bewahrheiten, steht in den
Sternen. Quatar ist da ein unsicherer Kantonist.
Und bei Multieye befinden sich die Kunden im BOS Bereich. Da dauern Abschlüsse ewig.

Wenn sie allerdings mal den Fuß in der Tür haben sollten, sähe ich das jedoch sehr positiv wegen
höher Markteintrittsbarrieren für Mitbewerber.

Mein Fazit:
Kurfristig extrem negativ, daher habe ich den Großteil meines Bestandes heute verkauft.
Der Wert bleibt auf der Watchlist. Je nach Nachrichtenlage werde ich dann wieder einsteigen,
vermutlich zu günstigeren Kursen.

Von der Unternehmenskommunikation bin ich schwer enttäuscht. Man redete order KE von einer
dynamischen Nachfragesituation weil ein Wettbewerber vom Markt ist, bestätigte noch in
der HV, dass alles gut läuft und meldet nun so eine Grütze.
Peinlich ist das..

Gruß, Frontline
artec technologies | 4,030 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.585.830 von frontline55 am 27.09.19 18:09:47Im Nachhinein bin ich jetzt froh meine Position nicht aufgestockt zu haben. Ich schätze die zukunftige Entwicklung nicht mehr so optimistisch wie vormals ein. Die enttäuschenden Halbjahreszahlen lassen mich zweifeln, selbst den Jahresumsatz von 2018 zu erreichen. Das 3.Quartal ist jetzt auch vorbei und in Sachen erfolgreicher Abschlüsse hat sich anscheinend nicht viel getan. Ob das lezte Quartal noch eine Wende zum Besseren bringen kann? Wir werden sehen.
artec technologies | 4,030 €
Das sehe ich ähnlich....enttäuschende Zahlen und bisher nur Hoffnung auf neue Veträge , nichts greifbares.....

Dafür hätte es keiner Kapitalerhöhung bedurft....
artec technologies | 3,770 €
Die Zahlen sind wirklich enttäuschend man kann nur hoffen, dass sich das zweite Halbjahr besser entwickelt.
artec technologies | 4,050 €
Noch schlechter als erwartet
0,9 Mio. € Umsatz zum Halbjahr und eine MCap von 10 Mio. €.
Dürfte sich m.E. halbieren
artec technologies | 4,050 €
Aber trotzdem kommen wieder gekaufte Research-Berichte mit tollen Zahlen und Kurszielen raus...
artec technologies | 3,820 €
Natürlich werden die Zahlen schrottig
artec technologies | 3,820 €
Relativ reger Handel heute über tradegate und das zu Kursen, die im Hinblick auf die zu erwartenden Halbjahreszahlen nicht gerade optimistisch stimmen. Wissen da Einige schon wieder mehr. :confused:
artec technologies | 3,820 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.563.627 von teppichprofi am 25.09.19 10:52:32Was ist denn wohl maßgeblich für die Terminierung der Bekanntgabe der Zahlen?

Das Unternehmen und deren Intranetpräsenz, oder irgendwelche Webseiten, die ihre Daten woraus auch immer generieren, anscheinend aber nicht aus Quellen des Unternehmens.
Sollte bis Ende September keine Meldung raus sein, sieht es anders aus

Gruß,

Frontline
artec technologies | 3,920 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.532.222 von Raudy am 20.09.19 16:17:09Bei mir ist im Kalender auch der 20. für die Zahlen vermerkt.
Wenn man die nicht pünktlich liefern kann hat das jedenfalls nichts gutes zu bedeuten.:O
artec technologies | 3,920 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.531.340 von frontline55 am 20.09.19 15:05:47Hier bei WO steht das die Zahlen vorraussichtlich heute kommen sollen.
artec technologies | 4,050 €
ist das so ?

Auf der Homepage war nur pauschal der September erwähnt.....

Gruß,

Frontline
artec technologies | 4,050 €
Morgen sollen die HJ Zahlen kommen. Bin gespannt wie die ausfallen werden.
artec technologies | 4,190 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.412.558 von sulp002 am 04.09.19 20:38:35Das klingt äußerst positiv muss ich sagen... Wenn die HJ Zahlen das bestätigen, sollte das dem Kurs Auftrieb verleihen.....

Ich fühle mich da noch wohl mit meinem Investment.....

Gruß, Frontline
artec technologies | 4,170 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.377.026 von frontline55 am 30.08.19 10:38:37
Mit viel Schubkraft in die schwarzen Zahlen-http://www.gsc-research.de/gsc/research/hv_berichte/
HV-Bericht artec technologies AG k o s t e n f r e i
Mit viel Schubkraft in die schwarzen Zahlen

Zu ihrer diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung hatte die artec technologies AG ihre Anteilseigner zum 23. August 2019 wie bereits in den Vorjahren in das Hotel Roshop in Barnstorf eingeladen. Die im Jahr 2000 gegründete artec technologies AG (artec) produziert Videoinformationssystem. Dies sind Produkte und Systemlösungen für die Übertragung, Aufzeichnung und Wiedergabe von Video, TV und Metadaten über Netzwerke und Internet.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas A. Hoffmann begrüßte etwa 50 Aktionäre, Gäste und Vertreter der Presse, darunter Thomas Nitzbon für GSC Research. Er gab nach Erledigung der üblichen einleitenden Hinweise einen kurzen Überblick über die Tätigkeit des Kontrollgremiums. Danach erteilte er seinem Namensvetter Thomas Hoffmann, der gemeinsam mit seinem Bruder Ingo Hoffmann das Vorstandsteam bildet, das Wort.


Bericht des Vorstands

Nach der Begrüßung der Teilnehmer sprach Herr Hoffmann von einem bewegten und arbeitsreichen Berichtsjahr 2018. Der Vorstand gab zunächst einen kurzen Überblick über das Geschäftsmodell der artec technologies AG, das in zwei Bereiche eingeteilt ist. Im Bereich Videosicherheits- und Informationssysteme werden mit dem eigenen Produkt MULTIEYE datenschutzkonformen Video- Überwachungsanlagen und -Informationssysteme angeboten.

Im Bereich Media & Broadcast werden unter der Marke XENTAURIX Systeme zur internetbasierten Übertragung, Aufzeichnung und Analyse von TV, Hörfunk, Video und Metadaten in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt. Im späteren Verlauf der Hauptversammlung bat Herr Hoffmann einen Mitarbeiter, eine Demonstration des Systems vorzunehmen. Den Aktionären wurde gezeigt, wie mit dem Programm auf Basis von eingespeisten Konsumgüterdaten eine Analyse von TV-Zuschauerquoten im Zusammenhang mit gezeigten Programminhalten vorgenommen werden kann. So kann beispielsweise erkannt werden, ob Zuschauer bei Werbung oder bei bestimmten Beiträgen wegschalten.

Herr Hoffmann betonte, dass die Produkte beider Bereiche auf einer identischen Softwareplattform basieren. Benutzer können beispielsweise über einen Internetzugang Zugriff auf das Programm nehmen. Mittlerweile werden den Kunden professionelle Cloud-Lösungen angebotenen. Aktuelle Kunden sind insbesondere Sicherheitsbehörden sowie Produktions-, Handels- und Medienunternehmen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse auf 2,94 (Vorjahr: 1,46) Mio. Euro. Ausweislich des ausliegenden Geschäftsberichts wurden zusätzlich 0,53 Mio. Euro aktivierte Eigenleistungen und sonstige betriebliche Erträge verbucht. Damit lag die Gesamtleistung des Jahres 2018 bei 3,46 Mio. Euro. Herr Hoffmann betonte, dass mit einigen Kunden sogenannte SaaS-Verträge (Software as a Service) geschlossen wurden. Bei diesem Modell nutzen die Kunden die Software und die IT-Infrastruktur einer Cloud-Lösung von artec. Die Vertragslaufzeiten liegen zwischen 36 und 48 Monaten, so Herr Hoffmann. Dies führt zu wiederkehrenden Umsätzen in den Folgejahren, freute sich der artec-Chef. Der Auftragseingang des Berichtsjahres lag daher mit 3,4 Mio. Euro etwa 0,5 Mio. Euro über dem ausgewiesenen Umsatz.

Bei einem Rohergebnis von 2,51 (1,45) Mio. Euro kletterte das EBITDA, das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern, mit plus 0,42 (minus 0,43) Mio. Euro wieder in den positiven Bereich. Die Personalkosten liegen bei 36 Prozent des Umsatzes. Herr Hoffmann betonte, dass die Mitarbeiter einen wichtigen Wettbewerbsfaktor darstellen und daher keine Einsparungen bei der derzeit 27-köpfigen Belegschaft geplant seien. Ganz im Gegenteil wurden inzwischen weitere Mitarbeiter für den Vertrieb eingestellt, führte er weiter aus. Das EBIT erreichte plus 38 (minus 77) Tsd. Euro. Dank eines positiven Steuereffekts lag das Ergebnis unter dem Strich bei plus 43 (minus 801) Tsd. Euro.

Herr Hoffmann freute sich, dass mit diesem Zahlenwerk die eigenen Prognosen „weitestgehend erfüllt“ werden konnten. Als mittelfristige Zielsetzung nannte er eine EBITDA-Quote in Höhe von 25 bis 30 Prozent des Umsatzes. Mit Blick auf die Bilanz erkannte Herr Hoffmann eine auf 4,1 (3,5) Mio. Euro gestiegene Bilanzsumme. Während die Aktivseite mit 2,1 Mio. Euro von immateriellen Vermögenswerten dominiert wird, weist die Passivseite eine Eigenkapitalquote von 94 Prozent aus. Dies bezeichnete Herr Hoffmann als komfortabel.

Stolz verkündete Herr Hoffmann, dass artec mit diesen soliden Bilanzzahlen von der Deutschen Bundesbank im Rahmen der Bonitätsanalyse als „notenbankfähig“ eingestuft worden ist. Dies entspricht einem Investment Grade Rating "BBB" von S&P, erklärte er den Aktionären. Mit der Ausgabe von 260.150 neuen Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung ohne Bezugsrecht im Juli 2019 wurde das Grundkapital der Gesellschaft auf 2.861.650 Euro und die Solidität nochmals erhöht, so Herr Hoffmann. Der Platzierungspreis lag bei 4,00 Euro je Aktie. Daraus errechnet sich ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 1,04 Mio. Euro.

Herr Hoffmann erläuterte, dass das Interesse an der Kapitalerhöhung groß gewesen sei. Das Angebot war überzeichnet. Er begründete den Bezugsrechtsausschluss mit der Möglichkeit einer effizienten Umsetzung der Kapitalmaßnahme. Gleichwohl erklärte er den Anwesenden, dass es diesbezüglich Kritik seitens einiger private Aktionäre gegeben hatte, die gerne ebenfalls neue Aktien bezogen hätten.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2019 sagte Herr Hoffmann: „Die Investitionen zahlen sich aus.“ Man konnte zuletzt nach seiner Aussage bedeutende Aufträge von Sicherheitsbehörden gewinnen. So wurde von einem Bundesland ein neues System zur biometrischen Gesichtserkennung beauftragt. Auch in Auslandsmärkten ist man mit ähnlichen Aufträgen in Katar, Frankreich und im Kosovo aktiv. Darüber stehen einige potenzielle Aufträge in einem fortgeführten Verhandlungsstatus.

Den Vertrieb will man mit dieser guten Positionierung der eigenen Produkte weiter verstärken. Messen und Roadshows stehen an, um artec weltweit bekannter zu machen, verkündete der artec-Chef. Selbst im Falle eines Konjunktureinbruchs sieht sich Herr Hoffmann mit den eigenen IT-Lösungen für die Kunden wenig betroffen. Der Markt bietet nach dem Rückzug eines bisher führenden Wettbewerbsunternehmens weitere Chancen, erklärte Herr Hoffmann. „Wir wollen Kunden abgreifen“, gab er die Marschrichtung aus. Mit dem Schwung der Vielzahl der gewonnenen Aufträge will man darüber hinaus auch die technologische Position weiterentwickeln, versprach er den Aktionären.

Nicht zufrieden war der Vorstand mit der Kursentwicklung der artec-Aktie, welche im Jahr 2018 einen volatilen Verlauf zeigte. Inzwischen liegen die Notierungen wieder in der Region um 4,00 Euro, was der Höhe der zuletzt vorgenommenen Kapitalerhöhung entspricht, wie Herr Hoffmann ernüchtert feststellte. Er kündigte an, dass die Investor Relations- und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden sollen, um die Wahrnehmung des Unternehmens in der Öffentlichkeit und am Kapitalmarkt zu verbessern.

Mit Blick auf eine Research-Studie erläuterte der Vorstand, dass Kursziele in Höhe von 8,70 Euro je Anteilsschein ermittelt worden waren. „Ist das Kursziel realistisch?“, fragte er rhetorisch, um die eigene Frage sogleich mit einem deutlichen „Ja“ zu beantworten. Aufgrund der technologisch ausgereiften Produkte und der nennenswerten Nachfrage sah er das Unternehmen auf einem klaren Wachstumskurs, ohne dabei konkrete Prognosezahlen für das laufende Jahr genannt zu haben.

Bevor der Versammlungsleiter die allgemeine Aussprache eröffnete, bat er um Vorstellung den zur Wahl in den Aufsichtsrat stehenden Gunter Greiner um Vorstellung seiner Person. Herr Greiner kam bereits zu Jahresbeginn 2019 als Nachfolger für Tino Menge, der als langjähriges Mitglied aus dem Aufsichtsrat der artec ausgeschieden war, in das Kontrollgremium.


Allgemeine Aussprache

Zwei Kleinaktionäre meldeten sich im Rahmen der Generaldebatte über alle Tagesordnungspunkte zu Wort. Kritisch hinterfragt wurde hinsichtlich der letzten Kapitalerhöhung der Ausschluss des Bezugsrechts. Herr Hoffmann antwortete, dass diese Form für die Gesellschaft schnell, effizient und kostengünstig abgewickelt werden kann. Erst bei größeren Kapitalmaßnahmen soll ein Bezugsrecht eingeräumt werden. Bei der artec technologies AG handelt es sich um ein Wachstumsunternehmen, das gegebenenfalls auf sich bietende Chancen am Markt hinsichtlich möglicher Firmenakquisitionen reagieren möchte, erinnerte der Vorstand die Aktionäre. Die Börsennotierung besteht schließlich, um auf diese Weise auch das Unternehmenswachstum finanzieren zu können, fügte er hinzu.

Ein Aktionär erkundigte sich nach der allgemeinen Mitarbeitersituation. Herr Hoffmann führte aus, dass von den insgesamt 27 Mitarbeitern 18 im Bereich Technik tätig sind. Vier Mitarbeiter sind nach den letzten Einstellungen vertrieblich tätig. Der Rest der Belegschaft ist in der Verwaltung beschäftigt. Der Vorstand bestätigte einerseits einen angespannten Arbeitsmarkt, stellte aber sogleich den Charme eines kleinen Unternehmens mit flachen Hierarchien und regelmäßigem Grillen jeweils freitags mit allen Kollegen und die gute Unternehmenskultur heraus. Ein Aktienprogramm für die Mitarbeiter ist aufgrund der Komplexität in Verbindung mit den relativ hohen Kosten für ein kleines Unternehmen nicht aufgelegt. Herr Hoffmann bestätigte jedoch, dass einige Mitarbeiter Anteile am Unternehmen halten.

Befragt nach der Abhängigkeit von einzelnen Kunden führte Herr Hoffmann aus, dass etwa 70 bis 80 Prozent der Erlöse mit Behörden realisiert werden. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass neben Bundesbehörden auch verschiedene Bundesländer separat als Kunden gewonnen werden konnten.

Ein Aktionär erbat eine genauere Prognose für das laufende Jahr 2019. Herr Hoffmann wollte diesbezüglich jedoch keine konkreteren Angaben vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen kommunizieren. „Wir sind gut unterwegs“, gab er jedoch an und erinnerte daran, dass bereits einige Aufträge im sechsstelligen Umsatzbereich in den ersten Monaten des Jahres abgeschlossen werden konnten.

Des Weiteren interessierte sich ein Aktionär für die Hintergründe der höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese stiegen von 544 Tsd. Euro auf 865 Tsd. Euro. Laut Vorstand ergaben sich die Mehraufwendungen insbesondere aufgrund verstärkter Kapitalmarktpräsenz, unter anderem mit der Teilnahme an Investorenveranstaltungen, aufgrund erhöhter Werbemaßnahmen mit der Teilnahme an entsprechenden Messen sowie aufgrund von Mehrausgaben für die IT mit dem Ausbau des Rechenzentrums und entsprechenden Cloud-Angeboten.


Abstimmungen

Nach Beendigung der allgemeinen Aussprache wurde die Präsenz mit 947.621 Aktien oder 31,11 Prozent des in 2.861.850 Aktien eingeteilten Grundkapitals festgestellt. Sämtliche Beschlussvorlagen der Verwaltung wurden bei jeweils 500 Gegenstimmen bei den Entlastungsbeschlüssen ansonsten einstimmig und ohne Enthaltungen verabschiedet.

Im Einzelnen beschlossen wurden die Entlastung von Vorstand (TOP 2) und Aufsichtsrat (TOP 3), die Wahl der Kohl & Zerhusen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Steinfeld, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 (TOP 4), die Wahl von Gunter Greiner in den Aufsichtsrat (TOP 5), die Aufhebung des bestehenden und Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals für bis zu 1.300.750 neue Aktien unter Wahrung oder Ausschluss des Bezugsrechts nebst entsprechender Satzungsänderungen (TOP 6) sowie die Erneuerung der Befugnis zum Bezugsrechtsausschluss im Rahmen der Ermächtigung zur Ausgabe von Options- oder Wandelanleihen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombination dieser Instrumente (TOP 7).

Der Aufsichtsratsvorsitzende Hoffmann konnte die Hauptversammlung nach knapp zwei Stunden um 11:49 Uhr schließen.


Fazit

2018 ist es der artec technologies AG nach einigen schwierigen Vorjahren gelungen, den Umsatz von 1,46 auf 2,94 Mio. Euro zu verdoppeln. Zudem konnten noch langfristige Aufträge mit wiederkehrenden Erlösen in den Folgejahren akquiriert werden. Der Jahresüberschuss lag mit 42 Tsd. Euro im positiven Bereich, nachdem im Vorjahr unterm Strich noch minus 800 Tsd. Euro ausgewiesen werden mussten. Damit zeigen die Niedersachsen, dass die durchgeführten Maßnahmen und Entscheidungen der Vergangenheit nun Früchte tragen. Und Herr Hoffmann versprach den Aktionären auf der Hauptversammlung weiter: „Wir geben Gas.“

Der Börse ist die Erfolgsgeschichte des letzten Jahres zunächst nicht verborgen geblieben. Der Kurs der Aktien erreichte im März 2018 kurzfristig Kursregionen von 7,00 Euro. Inzwischen ist die Aktie wieder zurückgekommen und notiert mit Kursen unter 4,00 Euro leicht unter der im Juli durchgeführten Barkapitalerhöhung. Damit wird der Gesellschaft derzeit eine Marktkapitalisierung in Höhe von 11,4 Mio. Euro zugestanden.

Der Vorstand präsentierte sich zuversichtlich und hielt Notierungen in Höhe von 8,70 Euro je Anteilsschein - und damit mehr als doppelt so hoch wie aktuell - für realistisch. Um diesen Optimismus teilen zu können, sind entsprechend konkret gute Zahlen und Prognosen für 2019 und die Folgejahre vonnöten. Als spekulative Depotbeimischung eignet sich die Aktie bei den aktuellen Kursen jedoch aufgrund der langfristig guten Positionierung in attraktiven Geschäftsfeldern auch schon vor der erwarteten Veröffentlichung der Halbjahreszahlen im September.
artec technologies | 4,170 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.369.991 von Raudy am 29.08.19 14:16:56Letztlich müssen die Zahlen sprechen.....

Die Kapitalerhöhung sollte den notwendigen Vorleistungen für neue Aufträge dienen, die aufgrund
des Rückzuges eines Wettbewerber vermehrt zu erwarten seien.....

Seitdem wurde lediglich ein vom Volumen her magerer Auftrag gemeldet....

Ein höherer Kurs käme erst zustande, wenn die Ankündigungen zur Realität werden, durch ein deutliches
Umsatzwachstum.....

Im September kommen die nächsten Zahlen.....

Dann wissen wir mehr....
artec technologies | 3,920 €
Kaufempfehlung, neuer Auftrag, z. Zt. hilft das dem Aktienkurs leider nicht auf die Beine, es geht immer noch abwärts.:confused:
artec technologies | 3,910 €
Jetzt gibt es Aktien schon unterhalb des Plazierungspreises der Kapitalerhöhung, werde mich mal im Bereich um die 3,80 positionieren.
artec technologies | 3,930 €
artec technologies AG erhält Folgeauftrag von staatlicher Medienanstalt und intensiviert Internationalisierung

Diepholz/Bremen, 12. August 2019: Die artec technologies AG (ISIN DE0005209589) hat einen Auftrag für die staatliche Medienanstalt Independent Media Commission (IMC) der Republik Kosovo erhalten. Die IMC verwaltet, reguliert und kontrolliert alle privaten und staatlichen Medienunternehmen im Kosovo. Dafür setzt sie seit dem Jahr 2009 die Systemplattform "XENTAURIX" der artec technologies ein. Mit dem aktuellen Auftrag erhält IMC ein intelligentes Media Monitoring- und Analyse-System der neuesten Generation. Der Auftrag im unteren sechsstelligen Euro-Bereich soll noch im laufenden Jahr umsatzwirksam werden.

"Der Auftrag zeigt, dass die Leistungsfähigkeit unserer Media Monitoring- und Analyse-Systeme geschätzt wird. artec gehört zu den internationalen Top-Anbietern", sagt Thomas Hoffmann, CEO der artec technologies AG. "In den kommenden Monaten werden wir unsere Aktivitäten insbesondere außerhalb Deutschlands deutlich intensivieren, um die sich derzeit bietenden außergewöhnlich attraktiven Marktchancen noch intensiver zu nutzen." Die Finanzierung der geplanten Investitionen in Marketing und Vertrieb hat sich artec durch eine Kapitalerhöhung im Juli 2019 bereits gesichert.
artec technologies | 4,010 €
Habe nachgelegt, und hoffe, nicht zu früh zu sein....
artec technologies | 4,080 €
Aktie gibt es ja bald billiger als bei der Kapitalerhöhung und die war schon überzeichnet. Werde mich jetzt unterhalb der 4 positonieren, vielleicht kann ich noch ein paar günstig erwerben.
artec technologies | 4,050 €
artec technologies AG erhält von der Deutschen Bundesbank die Einstufung "notenbankfähig" mit Investment Grade

Diepholz/Bremen, 15. Juli 2019: Die artec technologies AG (ISIN DE0005209589) wird von der Deutschen Bundesbank im Rahmen der Bonitätsanalyse als "notenbankfähig" eingestuft. Dies entspricht einem Investment Grade Rating "BBB" von S&P. Innerhalb der Bonitätsprüfung wurden die Bilanzen der vergangenen drei Jahre analysiert. Die Beurteilung erfolgt aber nicht ausschließlich anhand der nackten Zahlen. Auch die unternehmensspezifischen Verhältnisse, die aktuelle Unternehmensentwicklung und die Zukunftspotenziale fließen in die Beurteilung ein. Weiterhin ergibt sich durch den Branchenvergleich die Möglichkeit, die eigene Positionierung im Wettbewerb zu beurteilen. "Die professionelle Bilanzanalyse der Bundesbank, der neutrale Blick von außen auf das Unternehmen bestätigt die hervorragende Bonität der artec. Die Notenbankfähigkeit stärkt zum einen unsere Position bei Fremd- und Leasingfinanzierungen, sowie das Aushandeln von Lieferantenzahlungsziele. Zum anderen ist ihre Bedeutung als Bonitätsreferenz bei Ausschreibungen und allgemeine Auftragsverfahren im In- und Ausland nicht zu unterschätzen. Damit hat das Rating einen direkten positiven Einfluss auf unser operatives Geschäft", sagt artec-CEO Thomas Hoffmann. Über die artec technologies AG Die artec technologies AG (ISIN DE0005209589) ist ein Spezialist für Media Intelligence Solutions. Dafür bietet das Unternehmen aus Diepholz innovative Software- und Systemlösungen an. Die von artec entwickelte Plattform dient der Dokumentation und Analyse von audiovisuellen Daten (TV-Programmen, Streams von Internetseiten, Social Media Plattformen, Überwachungskameras). Kunden sind nationale und internationale Broadcastunternehmen, Medienhäuser, Sicherheitsbehörden und Industrieunternehmen. Nutzern stehen umfangreiche Möglichkeiten der Aufzeichnung, Archivierung und Auswertung zur Verfügung. Bei der Analyse unterstützt artec durch kognitive Analyse-Werkzeuge. Die Anwendungen stehen als Software as a Service (SaaS) in der Cloud oder als Inhouse-Lösung zur Verfügung.

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DGAP-News: artec technologies AG erhält von der Deutschen Bundesbank die Einstufung 'notenbankfähig' mit Investment Grade (deutsch) | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
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artec technologies | 4,200 €


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