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ADO Properties - Berlin Pure Play auf Immobilien (Seite 36)

eröffnet am 30.10.15 11:17:13 von
neuester Beitrag 19.04.21 03:18:37 von


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11.02.21 21:57:11
Beitrag Nr. 351 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.960.638 von walker333 am 11.02.21 18:33:12
Zitat von walker333: Dir kam es nur wie ein "Kurssprung" heute vor - weil Adler Group eben seit Jahresanfang permanent auf absurde Tiefen fällt ... :laugh:


Ich weiß, ist nicht der richtige Thread für eine Diskussion über die ADLER Real aber Schobie hat die Klage ja hier gepostet. Ich meinte ADLER Real, und da fand ich den bei XETRA mit Volumen unterlegten Kurshüpfer auf 13 nach langer Abstinenz ganz beachtlich.
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11.02.21 22:13:28
Beitrag Nr. 352 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.961.097 von honigbaer am 11.02.21 18:50:14Eine Schadenersatzforderung vom max. 765 Mio. EUR wäre tatsächlich der absolute Hammer, sollte diese rechtlich durchsetzbar sein und würde den Kurs ja fast verdoppeln.

Unabhängig davon ob die Kläger obsiegen, müsste doch der ganze Sachverhalt bei der Bewertung in einem Squeeze Out-Verfahren eine erhebliche Rolle spielen die spätestens in einem Spruchverfahren ebenfalls zur Entscheidung anstehen würde. Wenn also die ADO einen Squeeze Out anstrebt, sollte sie daran interessiert sein die Klage möglichst bald mit einem für sie günstigen Vergleich abzuräumen.

Möglicherweise könnte man auch versuchen einen Beherrschungsvertrag nachzuschieben? Eher nicht wegen Fristablauf.

In jedem Fall sollte richtig Bewegung in die Adleraktie kommen. Schon komisch, dass nach dem Hüpfer der Kurs dann wieder "zurück auf Los" ging. Hat am Donnerstag Nachmittag wohl keiner richtig bemerkt. Ich denke, ich kaufe zu!?
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11.02.21 22:49:35
Beitrag Nr. 353 ()
Naja, wie lange dauert so ein Verfahren, wenn es denn überhaupt in Gang käme?
Und welche Aussicht auf Erfolg hat es.

Ich habe schon wieder vergessen, was der Stand der Strukturmaßnahmen bei Adler Real Estate ist, was ist da überhaupt noch geplant? Hat die Ankündigung eines Beherrschungsvertrags vom 28. April noch Bestand, oder wurde das zwischenzeitlich zurück genommen? Verzögert sich doch immer alles auf ewige Zeit bei Adler Group.
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11.02.21 22:52:33
Beitrag Nr. 354 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.965.729 von Andrija am 11.02.21 22:13:28
Zitat von Andrija: In jedem Fall sollte richtig Bewegung in die Adleraktie kommen. Schon komisch, dass nach dem Hüpfer der Kurs dann wieder "zurück auf Los" ging. Hat am Donnerstag Nachmittag wohl keiner richtig bemerkt. Ich denke, ich kaufe zu!?


Fällst Du auf jede Abzocke rein ? Es wird keine AO HV geben !

§ 122
Einberufung auf Verlangen einer Minderheit
(1) 1Die Hauptversammlung ist einzuberufen, wenn Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals erreichen, die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen; das Verlangen ist an den Vorstand zu richten. 2Die Satzung kann das Recht, die Einberufung der Hauptversammlung zu verlangen, an eine andere Form und an den Besitz eines geringeren Anteils am Grundkapital knüpfen. 3Die Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den Antrag halten. 4§ 121 Absatz 7 ist entsprechend anzuwenden.

https://adler-ag.com/investor-relations/corporate-governance…
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12.02.21 00:23:43
Beitrag Nr. 355 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.966.404 von DOBY am 11.02.21 22:52:33§121 sieht vor, dass eine HV einzuberufen ist, wenn es das Wohl der Gesellschaft erfordert. Und laut §122 (2) genügen 500.000 Euro, um Beschlussvorschläge auf die Tagesordnung einer regulären HV zu setzen. Also abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.
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12.02.21 02:40:58
Beitrag Nr. 356 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.967.145 von honigbaer am 12.02.21 00:23:43
Zitat von honigbaer: §121 sieht vor, dass eine HV einzuberufen ist, wenn es das Wohl der Gesellschaft erfordert. Und laut §122 (2) genügen 500.000 Euro, um Beschlussvorschläge auf die Tagesordnung einer regulären HV zu setzen. Also abwarten, wie sich die Dinge entwickeln.


gemeint sind mit 500000 € 500000 € Beteiligung am Grundkapital, somit 500000 Aktien, das ist bei Adler nicht sooo wenig (theoretisch aber schaffbar). Ob der Vorstand, weil er so nett ist und es einsieht, dass eine AO HV "zum Wohle der Gesellschaft" einberufen werden sollte, darf angezweifelt werden. Insofern vorerst ein Sturm im Wasserglas-da kann man bei Adler Group(ADO) noch ruhig schlafen.
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12.02.21 09:57:51
Beitrag Nr. 357 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.966.404 von DOBY am 11.02.21 22:52:33
Zitat von DOBY: Fällst Du auf jede Abzocke rein ? Es wird keine AO HV geben !


Du magst ADLER nicht, ich weiß. Aber wieso Abzocke. Was wollte der Aktionär Tresidor Europe Credit Limited denn mit der Beauftragung einer Kanzlei erreichen um Abzocke zu betreiben? Fällt mir wenig ein.

Ich finde das alles hinreichend verworren und kenne mich im AktG nicht so gut aus wie andere hier, kann mir aber gut vorstellen, dass die wissen was sie tun.

Die Klage zielt ja offenbar darauf ab, die Vorstände in die Haftung zu nehmen und daraus einen Schadenersatzanspruch zu generieren:

Die Hauptversammlung soll nach § 147 Abs. 1, 2 AktG die Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegen den Mehrheitsaktionär und deren gesetzliche Vertreter sowie derzeitige und ehemalige Vorstandsmitglieder der Gesellschaft beschließen

So wie ich das gefunden habe, ist der § 147 die Voraussetzung dafür, dass eine Schadenersatklage nach § 148 durchgeführt werden kann:

Das Klagezulassungsverfahren ist ein Baustein im System der Aktionärsrechte betreffend die Durchsetzung von Ansprüchen der Aktiengesellschaft gegen Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates. Während die Sonderprüfung nach § 142 AktG der unabhängigen Aufklärung und Aufdeckung etwaiger Pflichtverletzungen durch einen unabhängigen Sonderprüfer dient, zielen die Bestellung eines besonderen Vertreters nach § 147 AktG und das Klagezulassungsverfahren nach § 148 AktG auf die unmittelbare Geltendmachung von Haftungsansprüchen.

Die Geltendmachung von Ansprüchen nach dem Klagezulassungsverfahren teilt sich in zwei Stufen. Auf der ersten Stufe steht die Zulassung der Klage in einem besonderen Verfahren. Auf der zweiten Stufe steht die eigentliche Geltendmachung der infrage stehenden Ansprüche vor Gericht.
Antrag einer Aktionärsminderheit auf Zulassung der Klage

Der Antrag auf Zulassung einer Klage gegen Mitglieder des Vorstandes und/oder Aufsichtsrates kann von Aktionären gestellt werden, deren Anteile zusammen 1% des Grundkapitals oder einen anteiligen Betrag von 100.000 EUR am Grundkapital erreichen.

Die Aktionäre dürfen den Antrag jedoch nur stellen, wenn sie die entsprechenden Aktien vor dem Zeitpunkt erworben haben, in dem die relevanten Pflichtverletzungen der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder bekannt geworden sind.


https://www.rosepartner.de/klage-klagezulassungsverfahren-vo…

Warum die Kläger zwingend den Weg über eine außerordentliche HV gehen wollen, für die, wie DOBY ja richtig schreibt, dass es ein Quorum von 5% braucht, erschließt sich mir spontan nicht. Einerseits ist nicht klar, ob der Kläger 5% an Aktionären zusammenbekommt oder selbst hält, andererseits scheint der § 148 AktG geringere Hürden für ein Klageverfahren zu bieten (nur 1% des Grundkapitals) und benötigt, zumindest habe ich nichts gefunden, hierfür keine vorausgegangene Hauptversammlung.
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12.02.21 11:47:02
Beitrag Nr. 358 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.971.276 von Andrija am 12.02.21 09:57:51
Zitat von Andrija: Du magst ADLER nicht, ich weiß. Aber wieso Abzocke. Was wollte der Aktionär Tresidor Europe Credit Limited denn mit der Beauftragung einer Kanzlei erreichen um Abzocke zu betreiben? Fällt mir wenig ein.

Ich finde das alles hinreichend verworren und kenne mich im AktG nicht so gut aus wie andere hier, kann mir aber gut vorstellen, dass die wissen was sie tun.

Ich habe genug Erfahrung um zu wissen, dass es genug Gauner am Kapitalmarkt gibt.
Hast Du schon überprüft, ob die genannte RA-Kanzlei von ihrem Glück weiss ? Derjenige, der die Bekanntmachung im Bundesanzeiger/die webseite initiiert hat, kann u.U. auch das Interesse verfolgen den Kurs der Aktie zu manipulieren, oder ? Denn er müsste ja eigentlich wissen, dass es keine 5% Streubesitz bei der Adler AG gibt.

Schau Dir mal das Copyright an, es existiert laut webseite angeblich ein Copyright-Rechteinhaber "Adler Minorities", soso, wer soll das sein ? Und wo ist das Impressum der Webseite ? Vieles deutet meiner Meinung nach auf ein Fake hin um naive Anleger zu Käufen zu überhöhten Kursen zu verleiten.
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08.03.21 01:42:31
Beitrag Nr. 359 ()
Schadensersatzansprüche für Aktionäre der ADO Properties SA (jetzt: ADLER Group SA)?
Übernahme der ADO Group Ltd. und spätere Fusion von ADO Properties SA und Adler Real Estate AG erfolgte möglicherweise unter Verletzung von Offenlegungspflichten

Bei der Übernahme der in Israel börsennotierten ADO Group Ltd. gibt es Anzeichen dafür, dass die in die Übernahme involvierte Personen und Unternehmen Offenlegungspflichten gegenüber der israelischen Börsenaufsicht sowie der Börse in Tel Aviv verletzt haben könnten. Dadurch sind sowohl Anteilseigner der an der israelischen Börse gelisteten ADO Group Ltd. als auch Aktionäre der nunmehr als ADLER Group SA firmierenden ADO Properties SA getäuscht worden. ADO Properties-Aktionäre, die im Jahr 2019 Aktien gehalten haben, können daher ggf. Schadensersatzansprüche geltend machen.

Bis August 2017 wurden die ADO Group Ltd., deren wesentlicher Asset eine 38 %-Beteiligung an der ADO Properties SA war, von dem israelischen Unternehmen Shikun and Binui kontrolliert. Ab August 2017 sollen der Investmentfons Apollo Global Investment sowie die luxemburgische Firma Dune International SARL die Übernahme der ADO Group Ltd. in einer vor den Aufsichtsbehörden geheim gehaltenen konzertierten Aktion geplant und durchgeführt haben. In gegenseitiger Absprache kauften die Beteiligten bis März 2019 immer wieder Anteile zu, bis Apollo Global Management annähernd 32 % und Dune International SARL ca. 19 % der Anteile auf sich vereinigten (und somit zusammen mehr als 45 % der Aktien hielten, die für ein Übernahmeangebot maßgebliche Schwelle). Zwar wurden nach dem israelischen Wertpapiergesetz offenlegungspflichtige Zukäufe und Beteiligungsverhältnisse von den involvierten Unternehmen der israelischen Aufsichtsbehörde sowie der Börse in Tel Aviv angezeigt (so etwa von der Apollo Global Management u.a. am 30. August 2017 sowie am 9. Oktober 2018 und von der Dune International SARL am 29. August 2017). Dabei wurde den Aufsichtsbehörden aber das absprachegemäße Zusammenwirken („acting in concert“) der handelnden Unternehmen verschwiegen, so dass das bei einem Überschreiten der 45 %-Schwelle nach israelischem Übernahmerecht eigentlich fällige Barangebot an die übrigen Aktionäre unterblieb.

Darüber hinaus gibt es auch Anzeichen dafür, dass weitere gesetzliche Offenlegungspflichten verletzt worden sein könnten. Die Gelder für die Übernahme der Dune International SARL kamen nicht nur von Moshe Dayan, sondern auch von weiteren bekannten Investoren, deren Namen aber den israelischen Behörden nicht mitgeteilt wurden.

Mit der auf sie vereinigten Anteilsmehrheit installierten die in den Deal involvierten Unternehmen entsprechend den Absprachen Moshe Dayan im März 2019 als Chairman der ADO Group Ltd sowie der ADO Properties SA.

In Absprache mit C., seinerzeit Hauptgesellschafter der Adler Real Estate AG, wurde im weiteren Verlauf die ADO Group Ltd., die 38 % an der ADO Properties SA hielt, mit der Lee Morgan Ltd., einem von der ADLER Real Estate AG kontrollierten Unternehmen, verschmolzen. Die ADO Group Ltd. wurde damit zu einer 100-%-igen Tochtergesellschaft von ADLER und deren Aktien von der Börse Tel Aviv delistet.

Seinen Abschluss soll der Deal in dem Zusammenschluss der inzwischen in ADLER Group SA umbenannten ADO Properties SA mit der ADLER Real Estate AG finden. Somit erwirbt die sehr liquide „Enkelgesellschaft“ ADO Properties die „Großmuttergesellschaft“ ADLER Real Estate. Dieses Vorgehen dürfte als wirtschaftlich wenig sinnvoll zu beurteilen sein. Infolge der Transaktion kündigten die externen Vorstände der ADO und Aktien der ADI Properties verloren an Wert.

Die zeitliche Nähe der Mitteilung über den Zusammenschluss von ADO und ADLER und der Mitteilung über den Erwerb der ADLER-Aktien durch ADO Properties lässt den Eindruck entstehen, dass es sich um einen im Vorfeld geplanten zweistufigen Vorgang handelt, der den Aktionären verborgen worden ist, um sie in die Irre zu führen und zu schädigen.
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08.03.21 09:47:08
Beitrag Nr. 360 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.352.219 von arendts am 08.03.21 01:42:31Hallo Herr Arendts,
können Sie das präzisieren? Sind da bereits Klagen anhängig? Wenn ja wo, in Israel? Sind Sie ggf. Klagevertreter?
Vielen Dank
Andrija
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