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Der Dreifach Beschiss bei Schiffsbeteiligungen - so geht´s



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Phase 1: bei Zeichnung: der Prospekt ist meist schöngerechnet und inhaltlich falsch, er täuscht systematisch über die Investition und die Zukunftsaussichten (ist jedenfalllls häufig so )

Phase 2: während des Schiffsbetriebes: hier werden sie systematisch falsch, zu spät uind unzureichend informiert, ich gehe davon aus, daß während dieser Zeit unzählige (Straf-)taten zu Lasten der Anleger vorgenommen werden, gelegentlich werden sie auch mal bis zum BGH zitiert ... ohne rechtliche Grundlage

Das geht so lange, bis die Kohle weg ist

jetzt kommt Phase 3 (bisher Neuland für mich): der Insolvenzverwalter, die Ex Geschäftsführuzng schickt einen knappen Brief, daß die Gesellschaft "leider" gescheitert sei, man aber bedauerlicherweise nichts mehr machen könne, weil keine Mittel mehr da seieen

Der Insolvenzverwalter - wenn er sich ünberhaupt sprechen läßt - erstellt keine Steuererklräumg mehr, er läßt das Finanzamt schätzen, ob er unabhängig ist ? Fragen über Fragen ... kurz zuvor wechselt man noch den Sitz der Gesellschaft, so sucht man sich den Verwalter selbst aus. Sylt ist auch beliebt, man glaubt nicht, wieviele Briefkästen dort Platz finden

Ja und der fordert jetzt noch mal Gelder aus der Steinzeit zurück, als Ausgleich für das viele versenkte Geld durch die professionelle Geschäftsführung. Ein paar Millionen durch verlustreichen Schiffsbetrieb ohne daß es Sinn macht, dazu ein paar Millionen Währungsverluiste und einige 10000 Euro für den Verwalter, wir haben es ja

Das Schlimme daran ist, daß viele Anleger wahrscheinlich bis heute garnicht merken, daß Ursuche nicht nur ein schlechter Markt ist, sondern vielfach Betrug dahintersteckt

ICH BIN SEHR AN SOLCHEN FÄLLEN INTERESSIERT UND RATE JEDEM BEI VERDACHT STRAFANZIEIGE ZU STELLEN ODER MAL NACH SEINEM EMMISSIONSHAUS ZU GOOGELN

GOOGLE WEISS NE GANZE MENGE - EINFACH MAL MIT DEN SUCHBEGRIFFEN SPIELEN

GERNE AUCH EINEN HINWEIS PER BM
Nenn doch mal Beispiele.

Das glaube ich sofort, dass die Insolvenzverwalter die Assets unter Wert verscheuern.

Wenn es auch nicht immer gleich Betrug ist, eine wirksame Kontrolle scheint mir da nicht gegeben zu sein.
Und mangels Transparenz hat man auch meist als Aktionär oder Kommanditist gar nicht die Informationen, um hinter die Kulissen zu schauen. Und bei den Gerichten sitzen Juristen und für Gutachten ist im Insolvenzfall kein Geld und keine Zeit vorhanden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.329.601 von MBK2000 am 02.05.16 23:15:01Die Staatsanwaltschaft wird nichts machen.
Ich hatte auch mal eine Strafanzeige gestellt (die Aussichten waren gar nicht so schlecht).
Die Anzeige wurde aber abgelehnt.
Ich bot an, persönlich vorbei zu kommen, um den Sachverhalt zu klären.
Kein Terminangebot, als ich vor Ort war, wurde ich nicht reingelassen.
Ggf. hätte ich noch über einen RA (mit Kosten !) etwas versuchen können, der wollte aber auch nicht so richtig da dran.

Oft ist es schlechte Geschäftsführung bzw. nicht im Sinne der Anleger.
Aber dagegen kann man sich schlecht wehren.
Siehe Interessengemeinschaft der Hansa Mare. Sie stoßen nur auf Gegenwehr.
Die GF zieht ihren Stil durch - auch auf Kosten der Anleger.

Wenn man Glück hat und einen guten Fonds erwischt hat (wie z. B. die Tanker z.Zt.), hat man Aussichten auf gute Erträge, sonst ist man den handelnden Personen ausgeliefert.
Grundsätzlich ist das Produkt gar nicht so schlecht, es wird nur von allen Personen zu ihren Gunsten ausgenutzt und nicht im Sinne die Anleger (was eigentlich sein sollte).
Wer seine Anlageentscheidungen auf Grund knallbunter Heftchen
trifft, sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn er seines
Geldes entledigt wird.
Kannte mal einen , der war ganz begeistert von Prokon,
nur weil die Heftchen so schön waren, alle Warnungen waren für die Katz,,,

Mein Mitleid hält sich da irgendwie in Grenzen
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.332.238 von ElLute am 03.05.16 10:55:58
Zitat von ElLute: Wer seine Anlageentscheidungen auf Grund knallbunter Heftchen
trifft, sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn er seines
Geldes entledigt wird....


Die bunten Heftchen sind ja nur der erste "Betrug", aber auch ein seriöses Angebot kann in Schieflage geraten, gerade bei den Schiffsbeteiligungen lag es auch oft schlicht am Timing und dass der Markteinbruch unerwartet heftig und langanhaltend ist.

Aber bei der Abwicklung läuft man nun nochmal Gefahr, reingelegt zu werden.
Bei Prokon hätte man vielleicht auch etwas genauer fragen können, wo das ganze Geld geblieben ist.
Als ob man mit Windrädchen tatsächlich so viel Geld verlieren könnte, das sind berechenbare Cashflow Generatoren. Aber letztlich muss man noch froh sein, dass bei Prokon überhaupt ein paar der ursprünglichen Assets für die "Neugründung" gerettet wurden.

Im Normalfall produzieren die Verwalter einen Haufen Rechts- und Beratungskosten, sie können prozessieren und das Risiko trägt die Insolvenzmasse. Wenn das verwertbare Anlagevermögen in Rekordzeit verkauft wird, wird es als großer Erfolg gefeiert, obwohl dadurch eine Sanierung und Fortführung unmöglich gemacht wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.332.238 von ElLute am 03.05.16 10:55:58
Zitat von ElLute: Wer seine Anlageentscheidungen auf Grund knallbunter Heftchen
trifft, sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn er seines
Geldes entledigt wird.
Kannte mal einen , der war ganz begeistert von Prokon,
nur weil die Heftchen so schön waren, alle Warnungen waren für die Katz,,,

Mein Mitleid hält sich da irgendwie in Grenzen



So einfach ist es leider nicht, und ich bin auch nicht total bescheuert, weil ich aufgrund eines farbigen Prospektes ein Angebot gezeichnet habe. Das war teilweise schon 1995 und 2006 war so eine Beteiligung auch 140% wert, mittlerweile ist sie wertlos

Was hättest Du mir gesagt, wenn ich Dir vor 10 Jahren gesagt hätte, daß es 2015 negative Einlagezinsen gibt ? Selbst die Bankprogramme konnten das garnicht rechnen, da unvorhersehbar
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.332.238 von ElLute am 03.05.16 10:55:58
Zitat von ElLute: Wer seine Anlageentscheidungen auf Grund knallbunter Heftchen
trifft, sollte sich eigentlich nicht wundern, wenn er seines
Geldes entledigt wird.
Kannte mal einen , der war ganz begeistert von Prokon,
nur weil die Heftchen so schön waren, alle Warnungen waren für die Katz,,,

Mein Mitleid hält sich da irgendwie in Grenzen
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.333.306 von MBK2000 am 03.05.16 12:49:15So einfach ist es leider nicht, und ich bin auch nicht total bescheuert, weil ich aufgrund eines farbigen Prospektes ein Angebot gezeichnet habe. Das war teilweise schon 1995 und 2006 war so eine Beteiligung auch 140% wert, mittlerweile ist sie wertlos

Was hättest Du mir gesagt, wenn ich Dir vor 10 Jahren gesagt hätte, daß es 2015 negative Einlagezinsen gibt ? Selbst die Bankprogramme konnten das garnicht rechnen, da unvorhersehbar

Na gut, bei 140% hättest du ja auch mal bisschen Kasse machen können,
aber wie gesagt, solche illiquiden Sachen, die nicht über die Börse gehandelt
werden können und dazu noch völlig intransparent sind,
für mich ein No Go.
Antwort auf Beitrag Nr.: 52.341.925 von ElLute am 04.05.16 12:04:23
Zitat von ElLute: So einfach ist es leider nicht, und ich bin auch nicht total bescheuert, weil ich aufgrund eines farbigen Prospektes ein Angebot gezeichnet habe. Das war teilweise schon 1995 und 2006 war so eine Beteiligung auch 140% wert, mittlerweile ist sie wertlos

Was hättest Du mir gesagt, wenn ich Dir vor 10 Jahren gesagt hätte, daß es 2015 negative Einlagezinsen gibt ? Selbst die Bankprogramme konnten das garnicht rechnen, da unvorhersehbar

Na gut, bei 140% hättest du ja auch mal bisschen Kasse machen können,
aber wie gesagt, solche illiquiden Sachen, die nicht über die Börse gehandelt
werden können und dazu noch völlig intransparent sind,
für mich ein No Go.


Im letzten Punkt gebe ich Dir recht, aufgrund der positiven Entwicklung bis 2008 ist da aber ekiner von ausgegangen, daß es so krass wird
Hansa Treuhand

Besucht jemand die Insolvenzeröffnung morgen MS Glory ?


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