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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? - Die letzten 30 Beiträge


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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.821.288 von bcgk am 17.06.19 09:47:17
Zitat von bcgk: Kurse unter 26 waren Kaufkurse. Heute schon 27. Es gibt einige User hier, die sollten sich weniger mit infantilen Hetzjagden beschäftigen, sondern viel mehr versuchen von anderen Usern zu lernen.


Deine Nachricht kommt zu spät. Ich habe den Braten schon vorher gerochen:



Und nun zum Lerneffekt _ warum habe ich erstmals zugegriffen? Dafür könnte ich 100 Gründe nennen, hier die drei Wichtigsten:

1. Nach dem kräftigen Aderlass sollte sich der Patient schnell erholen.

2. Mein alter, gewiefter Busenfreund und Privatier Kampfkater hier auch auf Beutezug ist. Der hat nicht nur ein dickes Fell, sondern auch genug "MÄUSE" auf dem Konto. Und auch das sei verraten: nicht nur wirtschaftlich_politisch stehen wir nah beieinander!

3. Ich mit echt kölnisch Wasser getauft bin!

https://www.iq-realestate.de/project/apartmenthaus-4711-koel…

Nachdem Corestate ja jetzt ESG (= Earnings Saftey Guarantee) zertifiziert ist, kann ja eigentlich nix mehr schiefgehen! :laugh:

mfg
Hard_CORE_Junkie
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.820.427 von Fluglotse am 17.06.19 08:35:07die GRÜNEN machens ja (Gott sei Dank) nicht alleine!
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.821.288 von bcgk am 17.06.19 09:47:17
Zitat von bcgk: Kurse unter 26 waren Kaufkurse. Heute schon 27. Es gibt einige User hier, die sollten sich weniger mit infantilen Hetzjagden beschäftigen, sondern viel mehr versuchen von anderen Usern zu lernen.


Das Problem ist nur dass man von usern nix lernen kann die ständig im Nachgang nach ihren Käufen 1 oder 2 Tage später hier einen auf dicke Hose machen.
Lernen kann ich von usern die im Vorfeld erklären was sie wann, warum machen. Und nicht morgen posten dass sie gestern wieder ein oder ausgestiegen sind.
Das bringt hier niemanden etwas, deswegen kann man sich das sparen.
Gerade hier bei Corestate sind fundamentale Dinge scheinbar aussen vor ...LV s manipulieren seit vielen Wochen den Kurs hier.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.813.547 von bcgk am 15.06.19 09:45:41Kurse unter 26 waren Kaufkurse. Heute schon 27. Es gibt einige User hier, die sollten sich weniger mit infantilen Hetzjagden beschäftigen, sondern viel mehr versuchen von anderen Usern zu lernen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.813.547 von bcgk am 15.06.19 09:45:41
Zitat von bcgk:
Zitat von bcgk: Habe zu 29 glatt gestellt und warte an der Seitenlinie.


50% der Stücke habe ich gestern nachmittag wieder zurück gekauft. Das war dann doch zu verlockend. Allerdings erwarte ich hier kurzfristig keine großen Sprünge.

Die Diskussion über TC, Selbstmord und Kampfkaters politische Haltung finde ich wenig zielführend. Interessanter wäre da sicherlich eine Betrachtung und Beurteilung der Sinnhaftigkeit der strategischen Handlungen des Unternehmens. Die Zinsdebatte ist durchaus eine Betrachtung wert - daher leite ich auch eine gewisse relative Stärke des Immosektors ab. Ob es bei CCAP ankommt, wird man sehen. Die Shortzahlen geben zumindest Impulse zur Reflektion. Daher auch lediglich eine erste Position.


😂😂 da isser ja wieder der Post der keinen Nährwert bringt. Ich wusste doch dass du nicht enttäuscht. Interessiert niemanden was du letzte Woche, letztes Jahr oder gestern gekauft hast.

Corestate itself , gerade dem Management ist es egal was mit dem Kurs passiert. Zurückzuführen auch auf die Wandelanleihe die ja noch lange genug läuft. Zinsen bleiben so niedrig.
Was mich mal interessieren würde wie sich eine grüne Bundesregierung auf den Immosektor auswirken würde.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.817.420 von Kampfkater1969 am 16.06.19 12:02:04Da sag ich nur moch: Amen
🤦
Neben den Fähigkeiten der Manager bei Corestate sind sicherlich auch die Entwicklungen der europäischen Zinslandschaft entscheidend.

Da ich in Corestate investiert bin, auch bereit bin, zu den aktuellen Kursen und den derzeit bekannten Sachverhalten zuzukaufen....würde ich unterschreiben:

Wir haben keine "Idioten" als Manager beschäftigt bei Corestate sowie ein noch längerfristiges passendes Zinsumfeld.

Ich lernte mal....es waren noch "normalere Zeiten"......das der Guthabenszins der faire Preis für das Überlassen von Kapital an den Nutzer und Sucher von Kapital sein sollte.

Wenn aber unser "Geld" in unserem Umfeld keinen Zinswert mehr hat....ungesunde Verhältnisse.....was nix kostet, ist nix wert.....

Da ich nicht von der Lösbarkeit unter der aktuellen und künftigen politischen Gemengelage in Europa bei den vorhandenen realen negativen Zinsen ausgehe, sind Sachwerte "alternativlos".

Noch werden immense Geldvermögen hierdurch entwertet.....und nur ein Bruchteil des Vermögens unserer Bürger und der Kapitalsammelstellen ist in Sachwerten investiert.

Mal sehen, wie lange der Leidensdruck und Renditedruck andauern muss, bis rational sinnvolle Umschichtungen erfolgen werden.

Denn, wenn der Zinseszinseffekt bei der Altersvorsorge angeschafft wurde, nach Inflation betrachtet noch krasser im Minus, dann muss der Bürger zu 100% mit Sparraten vorsorgen.....keine Zinseszinseffekte mehr, die positiv wirken...im Gegenteil, andere Richtung.

Deshalb, wenn sich Firmen wie Corestate nicht dämlich anstellen, wird der Kuchen immer größer....der zu verteilen sein wird. Schöne Geschäftsaussichten.

Klar aber auch, eine Corestate wird nie bei mir ein Klumpenrisiko darstellen dürfen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.813.547 von bcgk am 15.06.19 09:45:41technische Reaktion natürlich kurzfristig denkbar
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.711.173 von bcgk am 31.05.19 22:41:27
Zitat von bcgk: Habe zu 29 glatt gestellt und warte an der Seitenlinie.


50% der Stücke habe ich gestern nachmittag wieder zurück gekauft. Das war dann doch zu verlockend. Allerdings erwarte ich hier kurzfristig keine großen Sprünge.

Die Diskussion über TC, Selbstmord und Kampfkaters politische Haltung finde ich wenig zielführend. Interessanter wäre da sicherlich eine Betrachtung und Beurteilung der Sinnhaftigkeit der strategischen Handlungen des Unternehmens. Die Zinsdebatte ist durchaus eine Betrachtung wert - daher leite ich auch eine gewisse relative Stärke des Immosektors ab. Ob es bei CCAP ankommt, wird man sehen. Die Shortzahlen geben zumindest Impulse zur Reflektion. Daher auch lediglich eine erste Position.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.813.133 von Kampfkater1969 am 15.06.19 07:50:35Ich weiß nicht woher das Anspruchsdenken auf Zinsen kommt, man also sein Geld aufs Sparbuch legt und es sich auf wundersame Weise vermehrt, komplett ohne Risiko.
Letzlich bleibt es abzuwarten, was die tatsächlichen Langfristfolgen der aktuellen Niedrigst-, Null- und Negativzinsen sein werden.....demnächst eine Dekade vorbei...

Ist ja absolutes Neuland für unsere Politik und Notenbanken, diese "indirekte Staatsschuldensubvention" auf Kosten der Spargutgaben und wahrscheinlicher massiver Kapitalfehlallokationen (Zombieunternehmen bleiben erhalten, massive Zinseszisnverluste bei den Sparern, somit Ausweichverhalten und andere Blasen, siehe Immos, und Kaufkraftverkuste...).

Was kann ich als Bürger tun? Gut gestreut in Sachwerte investieren.

Was auch klar ist, wir leben in spannenden Zeiten......ist ja ein asiatischer Spruch...mögest du in spannenden Zeiten leben....

Die komplette Volldigitalisierung aller digitalisierbaren Bereiche, beruflich und privat...dies im Verbund mit KI und selbstdazulernenden Algos....

Die demnächst flächendeckend einsetzbaren Quantenrechner.....ein Donnerschlag an Zuwachs von Möglichkeiten, quasi die 6. industrielle Revolution....die rechnen nicht mit Null und Eins Bitwerten......die sind so schnell, dass dort Problemstellungen in Sekundenschnelle gelöst werden können, für die heutige Spitzenrechner old fashioned Jahrzehnte brauchen würden.

Solange aber unsere Gesellschaft laufende Erträge benötigt, haben Werte wie Corestate eine Daseinsberechtigung.....sollte aber das bedingsungslose Bürgereinkommen eingeführt werden....eine Folge der KI und KI-Robotik...dann wären Erträge nicht mehr von Wert......eine neue Stufe in der menschlichen Evolution? ;-)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.812.776 von katjuscha-research am 15.06.19 00:22:15Das streite ich auch nicht ab. Ich sehe darin -vielleicht genau wie du?- auch eine mögliche Quelle für die nächste Rezession.

Ich sehe gar nicht so sehr die Wichtigkeit des Kapitalmarkts als Grund für die langen Haussephasen sondern einerseits die von mir bereits angesprochene starke Innovationskraft der Märkte mit wachsender Konsumentenrente und andererseits eine besser funktionierende Wirtschafts- und Fiskalpolitik.
Man stelle sich einfach mal vor, 2008 hätten die Staats- und Regierungschefs sowie die Notenbanken genauso gehandelt wie in den 1920er Jahren. Dann wären wir genau da, wovon du in deinem vorigen Post gesprochen hast: Beim großen Knall.

Es ist bekanntlich anders gelaufen und das ist auch gut so.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.812.713 von Be_eR am 14.06.19 23:56:12Irgendwie hast du mein Posting nicht richtig gelesen.

Ich bin eher als Optimist bekannt und werde das auch bleiben. Ich bin auch nie einer der Leute gewesen, die von einem Crash ausgehen. Im Gegenteil, hab ich denen meist widersprochen. Von einer Insolvenz bei Corestate hab ich auch nie gesprochen. Wie kommst du darauf?

Mir gehts eben um die normalen Zyklen, die du ja selbst ansprichst. Die müssen aber eben auch zugelassen werden, um normale Marktbereinigungen vornehmen zu können, die wichtig für den Wirtschaftskreislauf sind. Dieser Kreislauf wird aber seit 2-3 Jahrzehnten unterbrochen bzw. Haussephasen künstlich verlängert, weil der Finanzmarkt immer wichtiger wird bzw. die Realwirtschaft und Stabilität des Systems vom Finanzmarkt abhängt, in besonderem Maße natürlich in den Ländern, wo die Geldströme und Vermögenswerte wichtig für die Kaufkraft und Altersvorsorge sind.

Du kannst ja schlecht bestreiten, dass da hinsichtlich Geldmenge und Verhältnis Kapitalmarkt zu Realwirtschaft etwas aus dem Ruder gelaufen ist. Und viele Probleme, die wir heute haben (schon zur Finanzkrise 2008 diskutiert) aus diesen Ungleichgewichten resultieren. Wie wir damit umgehen und wie stark wir sie als Risiko empfinden, ist natürlich subjektiv. Ich bewerte sie nicht über, aber die Risiken sind vorhanden und sollte man nicht unter den Tisch wischen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.475 von katjuscha-research am 14.06.19 18:21:38Komisch, es gibt user in den Foren und auch sonstige (selbst ernannte) Kapitalmarktexperten, die reden ständig von der großen Krise, dem großen Knall usw. usf. der angeblich immer kurz vor uns steht.
Wo ist er denn geblieben?

Meiner Meinung nach befinden wir uns gerade in einem extrem dynamischen wirtschaftlichen Umfeld, wonach das gesamte Wirtschaftssystem durch neue Innovationen (Vernetzung, Abbau von Handelshemmnissen trotz Trump, Digitalisierung) umgebaut wird und extrem viel Wertschöpfung geschaffen wird.

Oder wird da einfach etwas verwechselt mit ganz normalen Konjunkturzyklen? Jeder Boom geht einmal zuende (oder auch nicht, siehe Australien) und wird nach kurzer Rezession wieder durch einen neuen Boom abgelöst. Das ist ganz normal.
Und wenn du nun glaubst, dass Corestate eine Rezession in die Insolvenz treiben sollte, dann kann ich das nicht ernst nehmen. Gerade Immobilienfirmen verfügen über stabile Einnahmequellen, denn Mieter werden nicht durch die Bank obdachlos in einer Rezession. Und wenn das Geld knapp wird durch Jobverlust, dann spart man eher beim Auto, beim Urlaub oder bei sonstigen Konsumausgaben als die Miete nicht mehr zu zahlen.

Ja, man kann darüber streiten, ob dann noch so viele neue Bauprojekte finanziert werden müssten wie aktuell und ob deshalb HFS weiterhin viele neue Geschäfte macht. Aber bedenke einfach folgendes: In einer Krise vergeben Banken keine bzw. nicht ausreichend Kredite mehr und gerade dann wird HFS als alternativer Finanzier gefragt sein.
Und wenn wir schon einmal in der Rezession angekommen sind halte ich Corestate für deutlich solider als viele andere Industriezweige, gerade im Vergleich zur schnell drehenden Konsumgüterindustrie. Dort werden die Verluste dann überproportional auf dem Kurszettel stehen. Ansonsten schau dir auch einfach mal die Korrelationsmatrix DAX vs. Vonovia o.ä. an um zu sehen, dass bei fallenden DAX-Kursen der Wert relativ gut abgesichert steht.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.812.065 von Julius_Bier am 14.06.19 21:50:01Hättest Du nicht mal Lust, das Thema Eigenkapitalrendite ein wenig tiefer zu ergründen ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.700 von katjuscha-research am 14.06.19 19:02:04
Zitat von katjuscha-research: Selbstmord hat in Japan aber auch besondere Gründe. Hat viel mit deren Begriff von Ehre zu tun. Ich war ja mal dort und konnte mit Sozialarbeitern über das Problem sogar schon bei Jugendlichen reden. Insofern ist das nicht so ganz mit hier vergleichbar, jedenfalls nicht rein an wirtschaftlichen Zwängen festzumachen, auch wenn das damit zusammenhängt.


Hey man Du zeigst ja hier ne völlig neue Seite. Ich möchte hier mal ausdrücklich sagen, dass ich Deine Aussagen gut und richtig finde !
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.811.108 von Turbocharlotte1 am 14.06.19 19:51:05Ich lese Deine Beiträge grundsätzlich nicht mehr, weil Du a) entweder total substanzloses Geschwafel zum „Enterprise Value“ von Dir gibst (wofür Dich jeder halbwegs mit Unternehmensbewertungen vertraute Mensch auslachen würde) oder b) Deine abstrusen Theorien zu den Beteiligungen von Winter / Ketteter bzw. zum angeblich hochriskanten Geschäft von HFS loslässt, die bislang jeglicher Grundlage entbehren.

Jetzt stellst Du in Frage, dass es das Interesse der institutionellen Anleger gar nicht gegeben hätte. Absolut lächerlich. An wen sollen die 4 Millionen Aktien von Winter und Hoensbroech denn sonst platziert worden sein? Die Aktionärsstruktur kannst Du im Übrigen auch bei Morningstar einsehen. Sind da etwa keine institutionellen vertreten?

Wenn Du gute Analysen zu Corestate bringst und deine Abneigung gegenüber dem Unternehmen substanziell begründest bin ich (und andere Forumsmitglieder sicherlich ebenso) gerne bereit mich mit diesen auseinanderzusetzen. Ansonsten bringst Du diesen Thread hier leider keinen Millimeter nach vorne. Dies gilt übrigens auch für das Nachbarforum bei Ariva / Finanzen.net.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.982 von Locodiablo am 14.06.19 19:37:02@Locodiablo

.. dann hast Du meine Posting nicht (richtig) gelesen, wenn Dir keine Tatsachen aufgefallen sind. Siehe .a. Beiträge vom 07.11.2017; 08.11.2017; 29.11.2017; 30.11.2017; ...

Hinweis: Fakten braucht man nicht begründen, ein Fakt ist ein Fakt.

VG
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.901 von Turbocharlotte1 am 14.06.19 19:28:22Du spekulierst reichlich viel, Turbocharlotte1. Belastbare und gut begründete Fakten haben wir von Dir bisher leider selten bis gar nicht zu lesen bekommen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.313 von Wertefinder1 am 14.06.19 17:58:35@Wertefinder1

ich glaube nicht an die proklamierte starke Nachfrage von institutionellen Investoren (seinerzeit) (Spekulation).

VG
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.700 von katjuscha-research am 14.06.19 19:02:04Ein immer häufiger werdender Grund für viele Selbstmorde und Morde in Japan ist die Situation, dass es nicht genug Altenheime und Altenpfleger in dem alternden Land gibt. Die Familien verzweifeln wenn die Mutter oder Großmutter (alternativ Vater) bettlägrig werden und Pflege benötigen, sie das aber mit dem Job nicht in Einklang bringen oder es mental nicht verarbeiten. Da wird dann erst das Elternteil und danach sich selbst umgebracht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.589 von Wertefinder1 am 14.06.19 18:40:17Selbstmord hat in Japan aber auch besondere Gründe. Hat viel mit deren Begriff von Ehre zu tun. Ich war ja mal dort und konnte mit Sozialarbeitern über das Problem sogar schon bei Jugendlichen reden. Insofern ist das nicht so ganz mit hier vergleichbar, jedenfalls nicht rein an wirtschaftlichen Zwängen festzumachen, auch wenn das damit zusammenhängt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.589 von Wertefinder1 am 14.06.19 18:40:17Das meinte ich ja damit, dass Japan nicht komplett vergleichbar ist, was vor allem an zwei Problemen liegt, nämlich Überalterung und wenig Zuwanderung. Das ist einfach so ein Grundpfeiler, der nicht vorhanden ist, um in einer ohnehin schon sehr stark entwickelten Gesellschaft noch wachsen zu können.

Auch daraus können wir aber lernen, was Stimulus für (angemessene) Zuwanderung und auch kinderfreundliche Gesellschaft angeht, wo man ja über Bildung, Sozialpolitik etc. Anreize schaffen kann. Dazu noch junge Unternehmer besser unterstützen bzw. von Bürokratie befreien, und unsere Ge4sellschaft hätte durchaus das Zeug weiter zu wachsen, ohne Niedrigzins. Dummerweise werden wir aber meist von kurzfristigem Denken beeinflusst, u.a. deshalb, weil die Finanzlobby einfach stark ist. Man lässt dem reinigenden Gewitter nicht freien Lauf, weil die Investoren heutzutage die Macht haben. Und damit meine ich nicht dieses übliche Verschwörungsgeschwafel, sondern dass es einfach ganz logisch ist, wenn der Finanzsektor so aufgebläht ist, dass sinkende Preise in diversen Assetklassen zu starke Auswirkungen auf die Realwirtschaft und damit die gesamte Gesellschaft haben. Wir Investoren sind sozusagen mittlerweile "to big to fall", obwohl das eigentlich mal zwingend notwendig wäre, auf die Fresse zu fallen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.475 von katjuscha-research am 14.06.19 18:21:38Japan altert allerdings. Den japanischen Firmen gehen die Arbeiter aus. Menschen müssen soviele Überstunden machen und der Arbeitsdruck ist so hoch, das sie in hohem Maße Selbstmord begehen. Japan sah sich jetzt erstmals genötigt Zuwanderung zu erlauben, was ein Novum für die japanische Gesellschaft darstellt. Und die menschliche Seite der Arbeit zu betonen.

Dort wo die Corestate Capital Holding ihre Microliving-Projekte hochzieht, da herrscht m.W. aufgrund des Zuzugs in diese Städte großer Wohnungsbedarf. Und das klassische Vermögensmanagement für Dritte mit wiederkehrenden Erträgen dürfte doch aufgrund des Drangs raus aus Staatsanleihen und rein in Sachwerte weiter auch gut laufen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.807.076 von Kampfkater1969 am 14.06.19 11:58:58
Zitat von Kampfkater1969: Die Zukunft wirds zeigen. Jedoch drängt immer mehr Geld aus bisherigen "€-Geldanlagen" in Sachwerte. Deshalb werden auch Anbieter im Sachwerte-Bereich Immobilien (Aufkäufer, Bestandshalter, Verwalter, Wiederverkäufer) hiervon langfristig sehr gut partizipieren.

Denn, es gibt derzeit keine Alternative zu diesen realen negativen Zinserträgen (nach Inflation) auf die Geldguthaben €.



Das ist aber ein bisschen einfach gedacht, wenn auch zunächst mal kurzfristig richtig.

Aber ein dauerhaft niedriges Zinsniveau kann auch für Immobilien ein echtes Problem werden. Muss man sich ja nur mal die historische Entwicklung in Japan anschauen. Da liegen die Immobilienpreise 50% unter dem Niveau von 1990 und auf dem Niveau von 1975, und das obwohl die Nettoeinkommen seit 1990 sich ver6facht haben und das Zinsniveau faktisch dauerhaft bei 0-1% liegt.
Und manches heute in Europa erinnert durchaus an die Situation damals in Japan (allerdings nicht komplett vergleichbar), gerade auch was die Gründe für den Absturz betraf, der unter anderen in der damaligen Steuer- und FiskalPolitik Ronald Reagans und der FED Ende der 80er lag, dem Japan versuchte mit Yen-Abwertung und Niedrigzins gegenzusteuern. Das brachte kurzfristig sogar noch den letzten kleinen Boom, aber dann kam der große Absturz, vor allem auch im Immobiliensektor. Trump eifert ja gerne Reagan nach und animiert ihn auch wieder (wie Reagan damals Greenspan) zu einer sehr restriktiven Handels- und Fiskalpolitik zum Wohle der USA. Vieles der heutigen Probleme unseres gesamten Wirtschafts- und Finanzsystems führe ich auch genau auf diese Zeit unter Reagan und Thatcher zurück. Damals begann die ganze Scheiße, Wachstum durch Niedrigszins und stark steigender Geldmenge zu erkaufen, was zu einem riesigen Anwachsen des Finanzdienstleistungssektors von Mitte der 80er Jahre bis zum Platzen der Blase 2008 führte. Und die Probleme sind seitdem nicht kleiner geworden.

Niedrigzinsen sind ja meist nur ein Symptom dafür, dass die Wirtschaft sich nicht mehr allein stimulieren kann, und die Fiskalpolitik das versucht anzuheizen. Aber die Ursachen der Problem liegen ja meist tiefer. Kann man schon bei Marx nachlesen, der sogar soweit geht zu sagen, dass der Kapitalismus dann kurz vor dem Ende steht, wenn die Zinsen in den Industriestaaten dauerhaft nahe Null liegen. Kann man natürlich drüber streiten, ob diese Endzeittheorie sinnvoll ist und wo die tieferen Ursachen liegen (Demographie, Wachstum ist endlich etc). Da gibt es ja viele Theorien.
Es fällt jedenfalls schon sehr auf, dass in den westlichen Industrienationen ein gewisser grundlegender Gestaltungswille und Stimulus fehlt, und man versucht das eigentlich gesunde reinigende Gewitter (schon allein bei Pleiten von nicht zukunftsfähigen Unternehmen, insbesondere auch im Finanzsektor, der eh nach wie vor viel zu groß ist) immer weiter raus zu zögern. Bis dann halt der große Knall kommt. Das kann theoretisch noch Jahre gut gehen, aber vielleicht antizipiert der Markt ja langsam die Problematik. Hat jetzt aber nicht zwingend nur was mit Corestate zu tun, sondern ist eher eine ganz allgemeine Aussage zum Markt und auch Immobilienmarkt. Man sollte nicht denken, nur weil es niedrige Zinsen gibt, und es theoretisch deshalb keine Alternative zu Aktien und Immobilien gibt (im vergleich zum typisch deutschen Sparbuch), müssen Aktien- und Immobilienpreise steigen. So einfach ist die Makroökonomie dann auch wieder nicht. Und ich bezweifel, dass Corestate mit seinem Geschäftsmodell da unbeschadet raus kommt, denn natürlich ist man vor allem auch von den Märkten und der Psychologie der Investoren in die eigenen Vermögen/Fonds abhängig. Die Frage bleibt aber aktuell natürlich, was bei Corestate schon eingepreist ist. Da müsste man jetzt halt ins Detail gehen, was Mezzanine oder Warehousing etc. angeht, aber so wirklich transparent empfinde ich das alles nicht. Und dem Vorstands scheint es ja auch irgendwie egal zu sein, bis auf die Wochen vor der Hauptversammlung.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.313 von Wertefinder1 am 14.06.19 17:58:35Glaubt nicht immer den Zahlen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.809.848 von Turbocharlotte1 am 14.06.19 17:02:35Der Verkauf erfolgte im Juni 2018 allerdings aufgrund der großen Nachfrage institutioneller Investoren nach den Aktien, der über die Börse nicht befriedigt werden konnte. Und wohl ebenfalls zu den damaligen Kursen über 50 Euro bzw. ggf. mit einem Paketauf- oder Abschlag.

Ich verstehe absolut nicht, was sich seit Mitte 2018 im deutschen / europäischen Immobilien- und Fondsmarkt so krass negativ verändert haben soll, was eine ca. Halbierung des Kurses rechtfertigt. Im Gegenteil ist die Investorennachfrage und die Nutzernachfrage nach Immobilien in den großen Städten Deutschlands doch ungebrochen. Der damals für Ende 2019 erwartete Zinsanstieg ist mindestens um ein Jahr verschoben worden, was auch das Invest in andere Sachwerte weiter anheizt.

Kaufen jetzt etwa alle diese institutioenllen Investoren nur noch US-Staatsanleihen weil die so einen Super-Schuldenmacher Trump haben, der irre viel Schulden anhäuft und dafür mehr Zinsen bietet? Ist das Invest in einen sehr hoch verschuldeten Staat, der sich aus dem Welthandel zurückziehen will etwa attraktiver? - NEIN! Macht es Sinn dafür hier 50 % Verlust zu realisieren? - Erst recht nicht!

Also was ist hier verdammt nochmal los, das man sogar bei gerundet jetzt 10 % Dividendenrendite bei nur ca. 50 % Ausschüttungsquote seine Aktien verkauft, obwohl das operative Geschäft brummt und sich die Zukäufe als sinnvoll erwiesen haben?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 60.810.040 von erfg am 14.06.19 17:25:17Habs grob überschlagen...anhand der Zahlen aus z.B. Finanzen.net
Gewinn / Eigenkapital
Wäre aber cool wenn das jemand überprüfen könnte. Bei dem Wetter hab ich keine Lust...🌅
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.809.230 von Julius_Bier am 14.06.19 15:55:12Hast Du da mal eine Quelle, aus der man die Entwicklung der Eigenkapitalrendite ersehen kann?
Oder muss man das mühsam aus den Geschäftsberichten herausklauben?
Überlege, ob ich einsteige, aber suche noch Entscheidungskriterien.
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@Wertefinder1

den Insiderkäufen stehen Insiderverkäufe in sehr deutlich grösserem Umfang gegenüber, ich glaube in Summe deutlich über Faktor 13, ich denke hierbei insbesondere an RW und Graf ...

Ergo: Das Stichwort "Insiderkäufe" ist kein Kaufargument.

VG
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