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Tages-Trading-Chancen am Montag den 08.01.2018


DAX
ISIN: DE0008469008 | WKN: 846900 | Symbol: DE000DB2KE72
12.538,09
17:16:22
Xetra
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Begriffe und/oder Benutzer

 



Tages-Trading-Chancen ist seit 2005 DIE börsentägliche Diskussion rund um Aktienindizes, Währungen, Rohstoffe und Blue Chips auf wallstreet : online.

Viele Fragen wurden natürlich im Laufe der 10 Jahre Tages-Trading-Chancen bereits beantwortet und sind über die Suche oder diese umfangreiche Linksammlung auffindbar. Bitte denkt beim Handeln an die 20 Goldenen Regeln im Trading und beachtet die Forenregeln in der nun beginnenden Diskussion. Denn alle hier vorgestellten Trades und Markteinschätzungen stellen nur die Meinung der einzelnen Mitglieder dar und sind somit keine Handlungsempfehlung für andere Leser! Kursrelevante Aussagen müssen mit Quellen belegt werden.

Besonders wertvolle Beiträge sollten mit Hilfe des Daumen-Symbols honoriert werden. Auch könnt Ihr Eure Lieblingsmitglieder (direkt am Mitgliedsnamen auf der Profilseite) abonnieren, um immer auf dem Laufenden zu sein.

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Termine für den aktuellen Handelstag

Diese gibt es ganz ausführlich auf wallstreet : online als Wirtschaftskalender, praktischerweise sogar mit Kalender-Export-Funktion. Für den morgigen Handelstag stehen demnach folgende Termine an (für mehr: Termin anklicken):

Wirtschafts- und Börsentermine vom Montag, 08.01.2018

ZeitLandRelev.TerminAktuellPrognoseVorherig
08:00FinnlandFINHandelsbilanz-240 Mio.€--120 Mio.€
08:00DeutschlandDEUWerksaufträge n.s.a. (Jahr)8,7%7,8%6,9%
08:00DeutschlandDEUWerkaufträge s.a. (Monat)-0,4%0,5%0,5%
09:00ÖsterreichAUTHandelsbilanz-392,4 Mio.€--267,1 Mio.€
09:30GroßbritannienGBRHalifax Immobilienpreise (3M/Jahr)2,7%3,3%3,9%
09:30GroßbritannienGBRHalifax Immobilienpreise (Monat)-0,6%0,2%0,5%
10:30Euro ZoneEURSentix Investorenvertrauen32,931,531,1
11:00Euro ZoneEUREinzelhandelsumsätze (Jahr)2,8%2,2%0,4%
11:00Euro ZoneEUREinzelhandelsumsätze (Monat)1,5%1,3%-1,1%
11:00Euro ZoneEURWirtschaftliches Vertrauen116114,8114,6
11:00Euro ZoneEURVerbrauchervertrauen0,50,50,5
11:00Euro ZoneEURGeschäftsklimaindex1,661,511,49
11:00Euro ZoneEURStimmung im Dienstleistungssektor18,416,516,3
11:00Euro ZoneEURIndustrievertrauen9,18,48,2
12:00PortugalPRTArbeitslosenquote8,2%-8,5%
17:30USAUSAAuktion 3-monatiger Treasury Bills1,43%-1,435%
17:30USAUSAAuktion 6-monatiger Treasury Bills1,575%-1,575%
18:40USAUSAFOMC Mitglied Bostic Rede---
19:35USAUSAFOMC Mitglied John C. Williams spricht---
21:00USAUSAVerbraucherkredit27,9 Mrd.$19,7 Mrd.$20,5 Mrd.$
22:00USAUSAFed Mitglied E. Rosengren spricht---

Webinare

Es wurden keine Daten gefunden


Viel Erfolg wünscht das wallstreet : online -Team

P.S.: Folgt „mir“ und erhaltet jeweils einen Alert (KLICKEN!), wenn es eine neue automatisch angelegte Diskussion gibt
DAX in der Wochenvorbereitung
Der DAX befindet sich an einer wichtigen Kante im Chartbild. Mit dem Aufholen der knapp 600 Punkte ab Wochentief hat er die Chance, noch einmal 200 Punkten aufzulegen und das Allzeithoch zu erreichen. Doch reicht die Kraft aus, ist die Frage!?



Eine gesunde Konsolidierung wäre mir lieber. Börse ist allerdings kein Wunschkonzert. Von daher mein Versuch, objektive Ordnung in das Kurschaos zu bringen per Nachricht hier ausführlicher:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10178258-dax-char…

Gruß Bernecker1977
Es war NFP-Tag, wieder ATH-Closes bei US Indizes
Relevante Statistiken:
1. Es war NFP-Tag:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-641-650/#…
2. DOW nach ATH-Close und der Einfluß auf DAX:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-381-390/#…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-431-440/#…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-751-760/#…
3. S&P 500 nach ATH-Close und der Einfluß auf DAX:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-861-870/#…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-741-750/#…
4. Die Januar-Regel:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-851-860/#…
5. Typischer Monatsverlauf von DAX und DOW im Januar:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171825-851-860/#…

DAX Pivots
R3 13475,61
R2 13404,21
R1 13361,92
PP 13290,52
S1 13248,23
S2 13176,83
S3 13134,54

FDAX Pivots
R3 13575,33
R2 13459,17
R1 13397,83
PP 13281,67
S1 13220,33
S2 13104,17
S3 13042,83

CFD-DAX Pivots
R3 13571,77
R2 13458,53
R1 13397,67
PP 13284,43
S1 13223,57
S2 13110,33
S3 13049,47

DAX Wochen Pivots
R3 14107,56
R2 13720,18
R1 13519,91
PP 13132,53
S1 12932,26
S2 12544,88
S3 12344,61

FDAX Wochen Pivots
R3 14154,67
R2 13748,83
R1 13542,67
PP 13136,83
S1 12930,67
S2 12524,83
S3 12318,67

DAX-Gaps
04.01.2018 13167,89
03.01.2018 12978,21
02.01.2018 12871,39
28.09.2017 12704,65
27.09.2017 12657,41
26.09.2017 12605,20
11.09.2017 12475,24
08.09.2017 12303,98
06.09.2017 12214,54
30.08.2017 12002,47
29.08.2017 11945,88
28.02.2017 11834,41
10.02.2017 11666,97
08.02.2017 11543,38
14.12.2016 11244,84
12.12.2016 11190,21
07.12.2016 10986,69
06.12.2016 10775,32
03.08.2016 10170,21
19.07.2016 9981,24
11.07.2016 9833,41
08.07.2016 9629,66
06.07.2016 9373,26
27.06.2016 9268,66
24.02.2016 9167,80
10.02.2016 9017,29
12.02.2016 8967,51
11.02.2016 8752,87
16.10.2014 8582,90

FDAX-Gaps
04.01.2018 13165,00
03.01.2018 13008,00
28.09.2017 12708,50
26.09.2017 12590,50
08.09.2017 12289,50
30.08.2017 12022,50
29.08.2017 11982,50
28.02.2017 11824,00
10.02.2017 11660,50
19.12.2016 11400,00
14.12.2016 11242,00
12.12.2016 11171,50
06.12.2016 10831,00
19.07.2016 9977,00
11.07.2016 9770,00
08.07.2016 9622,00
12.02.2016 8991,00
16.10.2014 8561,50
2 Wochen vorm kleinen Verfall, MaxPains
2 Wochen vorm kleinen Verfall, Maximum Pains, berechnet aus den Open-Interests der Optionen:
DAX® Optioen (ODAX): Maximum Pain 13100 -> Min. Auszahlung: €46,7 Mio.
EURO STOXX 50® Index Options (OESX): Maximum Pain 3500 -> Min. Auszahlung: €2.516,1 Mio.
SPX Optionen (an CBOE): Maximum Pain 2600 -> Min. Auszahlung: $19.447,1 Mio.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.642.249 von Bernecker1977 am 07.01.18 16:01:55Aus welchem Grund, wäre die Korrektor auf 188 " Gesund " ? Ich sehe das eher als Rückfall in die Unsicherheit. Zumal die wirtschaftlichen Aussichten, mehr als, profitabel im Moment sind.
Dow Jones - Jahresausblick 2018 und wöchentliche Analyse
Hallo Community,
vor dem ersten wöchentlichen Ausblick wollen wir heute gemeinsam etwas weiter schauen, nämlich bis Jahresende 2018.

Charttechnik basiert letztlich ja darauf, dass man unterstellt, dass sich die Marktteilnehmer in ähnlichen Marktsituationen gleich oder ähnlich verhalten. Wenn man also Charttechnik für sinnvoll hält, macht es auch Sinn, vergangene Muster, die sich mit heutigen ähneln, zu suchen. Dieses Vorgehen ist vor allem in Zeiten wie diesen sehr hilfreich. Denn wir befinden uns auf Allzeithoch. Es gibt nach oben keine existierenden Chartmarken, die man im aktuellen Börsenjahr anlaufen könnte – fast keine.

Also nehme ich Sie für den Jahresausblick mit zurück in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1996. Denn hier finden wir meiner Meinung nach ein sehr ähnliches Muster zu dem, was wir gerade erleben.

Seit 1990 hat sich ein Aufwärtstrendkanal gebildet. Dieser wurde Ende 1995 nach oben verlassen (roter Kreis). Es lag eine Trendbeschleunigung vor. Genau dasselbe erleben wir seit 2010. Der Aufwärtstrendkanal wurde ebenfalls Ende 2017 verlassen. Es liegt auch jetzt eine Trendbeschleunigung vor.

Anfang 1996 erfolgte ein Rücksetzer auf den Trendkanal. Danach folgte ein 12-%iger Anstieg, eine Seitwärtsphase (mit erneutem Rücksetzer auf den Trendkanal) bis September 1996 und dann ein nochmaliges Beschleunigen, was den Dow Jones Ende 1996 seit seinem Tief vom Jahresanfang 1996 um insgesamt 29% wachsen ließ (blaues Rechteck). Danach war übrigens der Anstieg noch nicht zu Ende.

Wenn wir also annehmen, dass sich Märkte in ähnlichen Situationen ähnlich verhalten, dann könnte das für das Jahr 2018 Folgendes bedeuten:

Wir sehen zu Jahresanfang einen Rücksetzer bis auf den Aufwärtstrendkanal, der seit 2010 besteht. Das wären etwa 24.000 Punkte. Danach beginnt der Markt zu drehen und steigt zügig bis auf ca. 26.800-27.000. Dann beginnt eine Seitwärtsphase bis September mit Rücksetzern Richtung 24.800 Punkte. Dann erfolgt ein Ausbruch aus der Seitwärtsphase und eine Herbstrally bis zum Jahresende auf ca. 31.000 Punkte.

Das ist mein Best Case für dieses Jahr. Eingezeichnet in Pink.

Sollte dagegen ein Abprallen vom Aufwärtstrend nicht gelingen, halte ich Variante 2 für wahrscheinlich: Der Dow bewegt sich unterhalb der oberen Trendkanalbegrenzung und setzt maximal bis 22.000 Punkte zurück. Er schwankt dann nach oben bis zu einem maximalen Jahresziel Ende Dezember bei 26.000 /26.200. Das entspricht dem violett eingezeichnetem Pfad. Das würde wiederum dem Verhalten des Marktes 2013 bis 2014 entsprechen. Ein Abtauchen bis zur unteren Trendkanalbegrenzung ist dabei nicht auszuschließen. Unter 20.000 sollte es aber 2018 nicht gehen.

Mein Favorit, den ich für 60% wahrscheinlich halte, ist der erstgenannte Verlauf in Pink. Das blaue Rechteck entspricht wieder dem Verlauf aus dem Jahr 1996.
Also kurz zusammengefasst: Wir laufen von 24.000 bis 31.000 Punkte, wobei 26.800/27.000 Punkte im 1. Quartal erreicht werden. Dann Flaute bis September und dann 31.000 bis Jahresende (absolutes Maximalziel sehe ich übrigens sogar bei 35.000 = obere Begrenzung des grauen Trendkanals, der seit 1982 besteht).

Gerade weil fast alle einen solchen Verlauf für unmöglich halten, ist er für mich der wahrscheinlichste. Und wir haben es schon mindestens einmal so erlebt – nämlich 1996.

Also zurück in die Zukunft und euch allen ein erfolgreiches Börsenjahr 2018.

Und nun folgt noch die wöchentliche Analyse...

Rückblick:
Nur ganz kurz sah es am Dienstag so aus, als könnte es abwärtsgehen. Doch schon bei 24.742 war das Tief erreicht. Ein Abverkauf wie beim Dax fiel einfach aus.

Am Donnerstag schloss der Dow dann ziemlich genau bei unserem „Maximalziel“ (25.080) für den Jahresanfang. Bei 20.075 Punkten. Ich war mir nun relativ sicher, dass es jetzt drehen könnte. Doch Freitag wurde noch eine Shippe draufgelegt. Vor allem im späten Handel war der Dow nicht zu halten und marschierte sogar über unser „Zugabeziel“ (Projektion der letzten Aufwärtswellen bei 25.250) und schloss 4 Punkte unter dem neuen Allzeithoch, das nun bei 25.300 Punkten liegt.

Die zwei Vorwochen-Dojis waren Bluff. Die aktuelle Wochenkerze strotzt vor Bullenstärke.


Ausblick:
In der Regel kehren die großen institutionellen Investoren nun ab Montag erst wieder richtig ins Marktgeschehen zurück. Da wäre es nicht verwunderlich, wenn es nun doch erstmal zu Gewinnmitnahmen kommt.

Wie im Jahresausblick beschrieben, vermute ich einen Rücksetzer bis 24.000 / 24.300 im Januar.
Auslöser dafür wäre per Tagesschluss nun der Fall unter 24.697.

Aber es kann natürlich noch ein paar Tage überhitzt nach oben steigen. Wobei bei allen 5 vorhergehenden Aufwärtswellen etwa auf diesem Niveau zumindest die Dynamik nachließ oder auch kleinere Korrekturen folgten.

Irgendwann kommt der Rücksetzer auf den Aufwärtstrendkanal, der seit 2010 besteht. Wer sich nicht wagt in diese „Fahnenstange“ einzusteigen, sollte das abwarten. Erst danach nehmen wir die 27.000 und später die 30.000 ins Visier.

Widerstände sind: nicht wirklich sinnvoll zu ermitteln

Unterstützungen sind: 24.697, 24.509, 24.101(1g), 23.922, 23.750, 23.600, 23.243 (1f), 22.179 (1e), 21.600 (1d), 21.200 (1c), 20.850 (1b).

Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, schaut vorbei auf www.apunkt.de .

Eine gute Zeit und viel Erfolg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.642.249 von Bernecker1977 am 07.01.18 16:01:55
Bernecker Analyse
Zitat von Bernecker1977: Der DAX befindet sich an einer wichtigen Kante im Chartbild. Mit dem Aufholen der knapp 600 Punkte ab Wochentief hat er die Chance, noch einmal 200 Punkten aufzulegen und das Allzeithoch zu erreichen. Doch reicht die Kraft aus, ist die Frage!?

Eine gesunde Konsolidierung wäre mir lieber. Börse ist allerdings kein Wunschkonzert. Von daher mein Versuch, objektive Ordnung in das Kurschaos zu bringen per Nachricht hier ausführlicher:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10178258-dax-char…

Gruß Bernecker1977


Moin @ all,

heute eine etwas andere Art der Analyse. Vorab, es soll keine Beleidigung sein, sondern gesunde Kritik um Machenschaften welche diesen „Trader“ aus meiner Sicht derzeit umgeben. Einst ein kommunikativer Trader hier, verfolgt heute anderer Interessen und Ziele.

Ich kann diesen Wochenanalysen nichts abgewinnen:

1. Der meiste Text dieser Wochenanalysen ist aus der Vergangenheit der letzten Woche.
2. Dieser „Stoff“ wird bewusst schon in der Vorwoche aufgebaut um Sonntag Material zu haben.
3. Man kann im TTC nicht seine Wochenanalysen komplett lesen, man kann es erst wenn man eine
andere Seite klickt. Das wird seinen Grund haben!
4. Suggeriert wird immer in den Wochenanalysen, er freue sich auf den Austausch im TTC, man
kann diese „Austausch“ in der Woche an 1-2 Händen der Nachrichten abzählen, welche auch nur
größtenteils der nächsten „Rückschauanalyse“ zum Weekend dienen
5. Bekam ich auf sein Chart mit „der verletzten Kante“ und meiner dazu objektiven Begründung in
der letzten Woche kein Statement
6. Für mich kein Trader mehr, sondern ein Opfer der umgebenen Industrie
7. Das ist eben aber auch nur meine Meinung und ich bin kein Daumenchaf das blind folgt.
8. Weiter machen und immer die Augen auf machen;)

Good Trades wünscht
Milky
;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.642.339 von apunkt_de am 07.01.18 16:26:28Äußerst unwahrscheinlich, dass sich der Kurs wie 1996 verhält 🙃.

Ein Rücksetzer ist aber so sicher wie das Amen im Gebet 🙏 Da hat Bernie die besseren Argumente aufgeführt.

Mal schauen, ob morgen einige BigPlayer Short—Positionen schließen müssen. Dann könnte schnell das ATH auf der Agenda stehen.

Auf der anderen Seite haben vielleicht einige große Adressen den Anstieg verpasst. Daher könnten noch Short- Attacken anstehen.

Eng absichern dürfte auch morgen wieder das Depot schonen.

Oben lockt die 13.535 unten könnte auch schnell nochmal die 13.000 ins Blickfeld kommen.

Also Vorsicht walten im Haifischbecken.

[üquote=apunkt_de;56642339]Hallo Community,
vor dem ersten wöchentlichen Ausblick wollen wir heute gemeinsam etwas weiter schauen, nämlich bis Jahresende 2018.

Charttechnik basiert letztlich ja darauf, dass man unterstellt, dass sich die Marktteilnehmer in ähnlichen Marktsituationen gleich oder ähnlich verhalten. Wenn man also Charttechnik für sinnvoll hält, macht es auch Sinn, vergangene Muster, die sich mit heutigen ähneln, zu suchen. Dieses Vorgehen ist vor allem in Zeiten wie diesen sehr hilfreich. Denn wir befinden uns auf Allzeithoch. Es gibt nach oben keine existierenden Chartmarken, die man im aktuellen Börsenjahr anlaufen könnte – fast keine.

Also nehme ich Sie für den Jahresausblick mit zurück in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 1996. Denn hier finden wir meiner Meinung nach ein sehr ähnliches Muster zu dem, was wir gerade erleben.

Seit 1990 hat sich ein Aufwärtstrendkanal gebildet. Dieser wurde Ende 1995 nach oben verlassen (roter Kreis). Es lag eine Trendbeschleunigung vor. Genau dasselbe erleben wir seit 2010. Der Aufwärtstrendkanal wurde ebenfalls Ende 2017 verlassen. Es liegt auch jetzt eine Trendbeschleunigung vor.

Anfang 1996 erfolgte ein Rücksetzer auf den Trendkanal. Danach folgte ein 12-%iger Anstieg, eine Seitwärtsphase (mit erneutem Rücksetzer auf den Trendkanal) bis September 1996 und dann ein nochmaliges Beschleunigen, was den Dow Jones Ende 1996 seit seinem Tief vom Jahresanfang 1996 um insgesamt 29% wachsen ließ (blaues Rechteck). Danach war übrigens der Anstieg noch nicht zu Ende.

Wenn wir also annehmen, dass sich Märkte in ähnlichen Situationen ähnlich verhalten, dann könnte das für das Jahr 2018 Folgendes bedeuten:

Wir sehen zu Jahresanfang einen Rücksetzer bis auf den Aufwärtstrendkanal, der seit 2010 besteht. Das wären etwa 24.000 Punkte. Danach beginnt der Markt zu drehen und steigt zügig bis auf ca. 26.800-27.000. Dann beginnt eine Seitwärtsphase bis September mit Rücksetzern Richtung 24.800 Punkte. Dann erfolgt ein Ausbruch aus der Seitwärtsphase und eine Herbstrally bis zum Jahresende auf ca. 31.000 Punkte.

Das ist mein Best Case für dieses Jahr. Eingezeichnet in Pink.

Sollte dagegen ein Abprallen vom Aufwärtstrend nicht gelingen, halte ich Variante 2 für wahrscheinlich: Der Dow bewegt sich unterhalb der oberen Trendkanalbegrenzung und setzt maximal bis 22.000 Punkte zurück. Er schwankt dann nach oben bis zu einem maximalen Jahresziel Ende Dezember bei 26.000 /26.200. Das entspricht dem violett eingezeichnetem Pfad. Das würde wiederum dem Verhalten des Marktes 2013 bis 2014 entsprechen. Ein Abtauchen bis zur unteren Trendkanalbegrenzung ist dabei nicht auszuschließen. Unter 20.000 sollte es aber 2018 nicht gehen.

Mein Favorit, den ich für 60% wahrscheinlich halte, ist der erstgenannte Verlauf in Pink. Das blaue Rechteck entspricht wieder dem Verlauf aus dem Jahr 1996.
Also kurz zusammengefasst: Wir laufen von 24.000 bis 31.000 Punkte, wobei 26.800/27.000 Punkte im 1. Quartal erreicht werden. Dann Flaute bis September und dann 31.000 bis Jahresende (absolutes Maximalziel sehe ich übrigens sogar bei 35.000 = obere Begrenzung des grauen Trendkanals, der seit 1982 besteht).

Gerade weil fast alle einen solchen Verlauf für unmöglich halten, ist er für mich der wahrscheinlichste. Und wir haben es schon mindestens einmal so erlebt – nämlich 1996.

Also zurück in die Zukunft und euch allen ein erfolgreiches Börsenjahr 2018.

Und nun folgt noch die wöchentliche Analyse...

Rückblick:
Nur ganz kurz sah es am Dienstag so aus, als könnte es abwärtsgehen. Doch schon bei 24.742 war das Tief erreicht. Ein Abverkauf wie beim Dax fiel einfach aus.

Am Donnerstag schloss der Dow dann ziemlich genau bei unserem „Maximalziel“ (25.080) für den Jahresanfang. Bei 20.075 Punkten. Ich war mir nun relativ sicher, dass es jetzt drehen könnte. Doch Freitag wurde noch eine Shippe draufgelegt. Vor allem im späten Handel war der Dow nicht zu halten und marschierte sogar über unser „Zugabeziel“ (Projektion der letzten Aufwärtswellen bei 25.250) und schloss 4 Punkte unter dem neuen Allzeithoch, das nun bei 25.300 Punkten liegt.

Die zwei Vorwochen-Dojis waren Bluff. Die aktuelle Wochenkerze strotzt vor Bullenstärke.


Ausblick:
In der Regel kehren die großen institutionellen Investoren nun ab Montag erst wieder richtig ins Marktgeschehen zurück. Da wäre es nicht verwunderlich, wenn es nun doch erstmal zu Gewinnmitnahmen kommt.

Wie im Jahresausblick beschrieben, vermute ich einen Rücksetzer bis 24.000 / 24.300 im Januar.
Auslöser dafür wäre per Tagesschluss nun der Fall unter 24.697.

Aber es kann natürlich noch ein paar Tage überhitzt nach oben steigen. Wobei bei allen 5 vorhergehenden Aufwärtswellen etwa auf diesem Niveau zumindest die Dynamik nachließ oder auch kleinere Korrekturen folgten.

Irgendwann kommt der Rücksetzer auf den Aufwärtstrendkanal, der seit 2010 besteht. Wer sich nicht wagt in diese „Fahnenstange“ einzusteigen, sollte das abwarten. Erst danach nehmen wir die 27.000 und später die 30.000 ins Visier.

Widerstände sind: nicht wirklich sinnvoll zu ermitteln

Unterstützungen sind: 24.697, 24.509, 24.101(1g), 23.922, 23.750, 23.600, 23.243 (1f), 22.179 (1e), 21.600 (1d), 21.200 (1c), 20.850 (1b).

Wenn ihr mehr über uns erfahren wollt, schaut vorbei auf www.apunkt.de .

Eine gute Zeit und viel Erfolg.[/quote]
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.642.294 von YellowDragon am 07.01.18 16:16:22
Hat aber aktuell nicht viel Aussagekraft...
So ne Analyse macht eig. nur kurz vorm Verfallstag Sinn:

https://www.stockstreet.de/verfallstag-diagramm#/

Der genannte Wert ist zwar richtig, aber erst im Bereich des ATH tut's wirklich weh. Dazu können sich die Positionen in 10 Handelstagen noch erheblich ändern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.642.303 von User_X am 07.01.18 16:18:53
Zitat von User_X: Aus welchem Grund, wäre die Korrektor auf 188 " Gesund " ? Ich sehe das eher als Rückfall in die Unsicherheit. Zumal die wirtschaftlichen Aussichten, mehr als, profitabel im Moment sind.


Das wäre ich Chartbild ein Pullback auf die obere Ausbruchskante der Range. Nach 600 Punkten etwa binnen 3 Tagen kann so noch einmal "Luft geholt" werden. Ist nicht unüblich ein Pullback, aber sicher auch kein Muss. Sieht man ja an der Stärke beim Dow Jones oder Nasdaq wie sowas rennen kann.

Persönlich würde ich das, wenn man sich ein Szenario wünschen darf, so einfach gesünder finden.

Genügt die Erklärung oder soll ich das noch einmal im Bild illustrieren? Wäre vielleicht besser...sag einfach Bescheid ;)

Gruß Bernecker1977
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