FYI Resources (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.637.235 von sir_krisowaritschko am 06.09.18 22:37:11Geht klar.
Kann man Das auch Irgendwie (nachträglich) in den Erstpost reinarbeiten?


Wenn Sie hier EquiTraffic zum Hauptthread haben wollen müssen Sie aber schon noch paar mal "1(0).000"% rufen.
(oder "NPV 25.000.000.000")
▪Release Date: 18/09/18 10:06
▪Summary: HPA Process Flowsheet Optimised for Cadoux Feedstock
▪Price Sensitive: No
▪Download Document  276.29KB https://hotcopper.com.au/documentdownload?id=uOMxKKzFkiWRTLK…[/i]


- es scheint tendenziell Richtung 3maligem Leachen zu gehen (rotes Kästchen)!
- Precipitiation (Kristalisierungsphasen) von zwei auf drei Durchgänge ausgeweitet (grünes kästchen).
- derzeit keine Prozesszahlen angegeben wie Dauer und Temperaturen
- der Verarbeitungsabschnitt "Product Preparation..." bleibt momentan unkonkretisiert
- Transport, gemäß Grafik, könnte von Cadoux nach Kwinana per LKW erfolgen. Tendenziell die capexschonendere und von mir favourisierte Methode.

FYI - Anfänglich konzeptioneller FlowSheet


FYI - Aktueller FlowSheet


ATC FlowSheet
[/quote]

Alle 3 Kontrahenten (atc,bei,heg) gehen beim Leachen/Kristalisieren einen ähnlichen Weg.
Somit könnte dies Anlass geben HEG und FYI capextechnisch in die gleiche Liga zu stecken.
Zur Erinnerung, HEGs Starting Costs innerhalb der PFS liegen bei angepeilten 270 Mio USD.

HEG FlowSheet

[/quote]
Mir war aufgefallen, dass HEG innerhalb der PFS das Konstruktionsdesign der Anlage ohne strukturelle Überdachung und "massive" Verkleidung gewählt hat. So ein Design ist meiner Erfahrung nach im Outback und abseits von bewohntem Gebiet durchaus üblich und demnach zulässig. In Industriegebieten und teilbewohnten Arealen scheinen "kompakte" industrielle Anlagen in hallenähnliche massive Bauten eingefasst sein zu müssen. Schon möglich, dass dies die 50 mio contingencies einschliesst. Konkrete Wortlaute, diese Thematik betreffend, konnte ich nicht auffinden.
Lange Rede kurzer Sinn, diese Arbeiten und strukturellen Aufbauten könnten ebenfalls einen erheblichen Kostenpunkt darstellen.

Beispielabbildung Anlage in Kwinana


HEG konzeptionelle Anlage


Zur Thematik Richtlinien für industriegebäude kann in den folgenden links gestöbert werden. Das umfasst die Kwinana SIA angrenzenden Industriegebiete. Zu SIA selbst konnte ich bisher keine Richtlinien auffinden. Gut möglich, dass dort die Regularien weniger Streng sind als die näher zur Stadt liegenden neuen Industriegebiete.

https://www.landcorp.com.au/Documents/Projects/Industrial/Fl…

https://www.landcorp.com.au/Documents/Projects/Industrial/Ro…

https://www.landcorp.com.au/Documents/Projects/Industrial/Fl…

Das passt in Ihren Thread vielleicht auch noch rein,
die Neue Europäischen Weihnachtsbaumverordnung.
https://help.orf.at/stories/2935811/


p.S.
AVQ hat Heut wohl die Mining Licence bekommen.
Habe Heute Keinen Bock auf News.
BFS ist nun für das Q3 (September) anstatt noch vor einigen wochen für Ende H1 (Juni) angepeilt.

"...the BFS, which is expected to be complete in the September 2019 quarter."

Release Date: 20/03/19 09:33
Summary: FYI Commences Drilling to Progress Cadoux Kaolin HPA BFS
Price Sensitive: Yes
Download Document https://hotcopper.com.au/documentembed?id=uOMxKKzFkiWRTLKhOR… 247.8KB
jau, da polar saphire seit jeher ne private bude ist kam ich da nie wirklich an verlässliche quellen ran was genau und wie die es machen wollen. somit kann ich den deal kaum nach dessen sinnhaftigkeit und qualität beurteilen. man wird abwarten müssen ob sie das finanziell stemmen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.156.555 von Reiners am 21.03.19 02:56:00kommt halt auch einiges an aktien nun hinzu. schwer zu sagen was da noch an potential übrig bleibt wenn da 1 mrd aktien am ende stehen und man bei 0,1 aud mit 100 mio bewertet wird. vielleicht läuft PUA nun auch richtung 0,10aud. wäre durchaus von vorteil.

letztlich wird sich zeigen müssen, dass die momentane pilotanlage auch im "großen" (1000 tonnen) konstant arbeitet. erst dann kann man abschätzen ob es ein guter deal war oder nicht.
bist du da schon an geschäftsbericht gekommen? kenne halt nur sedar.com. darüber hinaus weiß ich nicht wo die nicht gelisteten buden ihre berichte veröffenlichen.

Interessanter Beitrag von karong aus dem Nachbarthread den ich für erhaltenswert erachte

Wie sieht der Aufbau eines Batteriesystems aus?

Zunächst muss hier im Zusammenhang mit dem Aufbau festgehalten werden, dass Batterien in ihrer Beschaffenheit (verwendete Materialien) und dem Aufbau (Form) sehr unterschiedlich sein können. Hierzu ein Bildbeispiel:



Auf dieser Abbildung ist zu erkennen, dass ein Batteriesystem aus einzelnen Zellen besteht, welche dann zu einem "Modul" zusammengefasst werden. Mehrere Module bilden zusammen das fertige System, welche in EV's verbaut werden. Jede einzelne Zelle beinhaltet die bekannten Batteriemetalle wie: Kupfer, Aluminium, Carbon und Lithium. Je nach Aufbau (Art) der Batterie können auch Cobalt, Mangan und weitere Metalle enthalten sein.

Grundformen von Batteriezellen:


Was ist ein Separator?
"Der Separator trennt die beiden Elektroden voneinander, um einen aus direktem Kontakt resultierenden Kurzschluss zu verhindern. Dementsprechend hohe Anforderungen stellen sich an diese Komponente. In den meisten Zellen verhindert der Separator bei einer Fehlfunktion (ab einer bestimmten Temperatur), dass sich Ionen weiter von der Anode zu Kathode bewegen. Die Durchlässigkeit für den Ionenfluss geht damit verloren. Die mechanische Stabilität jedoch bleibt. Dadurch wird ein Überhitzen mit anschließendem Brand der Zelle verhindert. Als Materialen werden teilweise Polymer-Membranen eingesetzt. Diese haben jedoch den Nachteil, dass sie durch ihre geringe Schmelztemperatur (ca. 165 °C) im Vergleich zu keramischen Separatoren eine geringe Sicherheit aufweisen. Letztere besitzen durch ihre Hitzebeständigkeit vorteilhaftere Eigenschaften als Separator. Zudem werden häufig Vliesstoffe und GlasfaserSeparatoren verwendet.

Welche Alternativen gibt es zu den herkömmlichen Separatoren?
"Auf der Konferenz Resource Stocks Sydney im Mai 2018 nannte Toby Green, Senior Consultant der
Beratungsgesellschaft CRU, HPA „eine enorme Wachstumsstory“. Er schätzt das Volumen des HPAMarktes derzeit auf 1,1 Milliarden US-Dollar. Green erwartet, dass der HPA-Markt aufgrund der starken Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien bis 2025 um 60% steigen könnte. Das Interesse der Autofirmen verschiebe sich von Zeit zu Zeit. Derzeit seien die Firmen beim Thema HPA gelandet, so Green.

Dieser Trend zu HPA-beschichteten Lithium-Ionen-Batterie-Separatoren zeigte sich zuletzt im Mai
dieses Jahres auf der Battery Show Europe in Hannover. Die Messe ist Europas größte Fachmesse für
fortschrittliche Batterietechnologie. Aus Gesprächen mit Ausstellern wurde deutlich, dass der
Marktanteil von keramikbeschichteten Batterieseparatoren stark wächst und HPA-beschichtete
Separatoren das Marktsegment dominieren."

Wie hoch ist der jeweilige Anteil der Metalle/Stoffe in solchen Li-ion Batterien?


Das folgende Bild veranschaulicht einen auf HPA Basis beschichteten Separator (Doppelbeschichtung). Hier ist erkennbar, dass als Basis eine "Folie" aus PE (Polyethylen) PP (Polypropylen) verwendet wird (in der Umgangssprache auch "Plastik" genannt)


Wie hoch "KÖNNTE" nun der Anteil von HPA in EV-Li-ion Batterien sein?
Basierend auf den oben dargelegten Erkenntnissen (Gewichtsanteil Separator 5%) und dem Umstand, dass der Separator "beschichtet" ist und daher nicht gänzlich aus HPA (High Purity Alumimun) besteht, schätze ich den Anteil auf ungefähr 0.5% des Batteriegesamtgewichts. Dies stellt aus meiner Sicht einen Realen Wert dar.

Wie schwer sind solche Batteriesysteme?
"Rund 15 Kilowattstunden (kWh) braucht ein durchschnittliches rein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug laut Herstellerangaben momentan, um 100 Kilometer weit zu fahren. Um die dafür benötigte Energie zu speichern, ist der Studie zufolge eine Batterie mit knapp 160 Kilogramm notwendig. Aktuelle Elektroauto-Modelle tragen Batteriegewichte zwischen 200 und 300 Kilogramm mit sich, das reichweitenstärkste Modell, das Tesla Model S, kommt auf ein Batteriegewicht von etwa 750 Kilogramm und auf eine Reichweite von bis 600 Kilometer."

Ausgehend von den öffentlich zugänglichen Informationen/Daten rechne ich mit einem durchschnittlichen Gewicht von 400 Kg. Demnach entsprechen 0.5% HPA Anteil (Separator 5% am Gesamtgewicht) in etwa: 2 Kg

Im Durchschnitt läge der Verbrauch für die Herstellung eines solchen Batteriesystems bei ungefähr 2 Kg. Das entspricht alleine für den geschätzten PKW Absatz für Elektroautos in den Jahren 2025 (Schätzung 25 mio. EV's) einem Verbrauch (Nachfrage) von 50 mio. Kg HPA oder

50'000 Tonnen HPA ! Basierend auf den bisherigen Schätzungen (CRU Consulting, Petra Capital) liege ich in etwa in der Mitte. Ich schätze diesen Wert - sofern die Prognosen über den Absatz der EV's erreicht werden kann - als sehr realistisch ein.

(Bild) Quellen:
https://ecomento.de/2016/09/27/elektroauto-batterien-noch-z…
https://purealumina.com.au/view/our-product/high-purity-al…
https://www.dke.de/resource/blob/933404/fa7a24099c84ef613d…
http://www.goldinvest.de/images/pdf/HPA.pdf

Freundliche Grüsse

Ihr Karong


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