DAX+0,95 % EUR/USD-0,08 % Gold-0,17 % Öl (Brent)+0,76 %

Elliott Wave Langfrist-Musterdepot



Begriffe und/oder Benutzer

 

Vorgeschichte

Zum Jahreswechsel hatte der DAX ein markantes Tief und unmittelbar am Jahresanfang stand
meine Prognose, dass sich der DAX aufmacht, um ca. 12000 zu erreichen. Sogar das Zwischenziel
11320 hatte ich während des Hochlaufs fast punktgenau vorhergesehen.

Fazit ist, dass für mich im Januar mit buy and hold mindestens 800 Punkte realistisch möglich
waren, während ich im Daytrading einiges weniger erzielte. Das muss per se nicht bedeuten,
dass langfristig buy and hold erfolgreicher ist, denn via Daytrading sichere ich ja auch
Zwischengewinne und gehe mit engeren Stopps kleinere Risiken ein.

Um eine nachprüfbare Gegenüberstellung zu haben, beginne ich nun ein Elliott Wave
Musterdepot, in dem nur längerfristige Hauptwellen gehandelt werden.

Das Musterdepot beginne ich mit 10.000,00 Euro.

Dieser Betrag reicht aus, um mit einem Mini-Future an der DTB (Deutsche Terminbörse)
investiert zu sein. Wem das nicht bekannt ist - ein Mini-Future entspricht quasi 5 CFD.

Ich gehe die Trades, so wie ich sie hier vorstelle, nicht real ein. Es handelt sich vielmehr um
einen Langfristtest, den ich veröffentliche.

Für das Musterdepot ist nun eine GTC Order Long mit Limit 10990 platziert.
Gegebenenfalls werde ich die Order im Laufe der Woche anpassen.
Das Warum ergibt sich aus meinem Chart:

Im Nachhinein war das gestern zu ca. 11100 eine schöne Einstiegsgelegenheit,
die verpasst wurde, weil ich den Bereich 10950 für möglich hielt.

Dass die noch erreicht werden, ist nun recht unwahrscheinlich geworden.

Mit Tagesgültigkeit platziere ich jetzt Limit Long 11281 (FDAX-mini).
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.794.932 von Puhug am 05.02.19 13:03:42Um 13:56 Uhr wurde das Limit von 11281 erreicht.

Somit ist der Musterdepotstand:

10.000,00 Euro cash
1 x Mini-Future long zu 11281
Verkaufsorder für die Bestandsposition zunächst GTC 11950
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.795.688 von Puhug am 05.02.19 14:21:23
Zitat von Puhug: Um 13:56 Uhr wurde das Limit von 11281 erreicht.

Somit ist der Musterdepotstand:

10.000,00 Euro cash
1 x Mini-Future long zu 11281
Verkaufsorder für die Bestandsposition zunächst GTC 11950


update :

10.000,00 Euro cash
1 x Mini-Future long zu 11281 im Bestand
Verkaufsorder für die Bestandsposition GTC 11440
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.801.535 von Puhug am 06.02.19 08:28:13Auch oder besonders bei Langfristpositionen ist ein sinnvoller Stopp
schwierig.

Stopp für die Bestandsposition 11090.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.814.432 von Puhug am 07.02.19 13:03:30Der Stopp wurde zu 11090 ausgelöst.

Ergebnis = - 191 Punkte x 5 + 1,60 Gebühren = - 956,60


update :

9.043,40 Euro cash
Keine Position im Bestand
Kauforder Long GTC mit Limit 10922 (die Order wird storniert, wenn der FDAX über 11127 notiert)
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.823.879 von Puhug am 08.02.19 12:35:07Kauforder Long GTC mit Limit 10922 (die Order wird storniert, wenn der FDAX über 11127 notiert)

update:

Änderung in OCA Order,
entweder Stopp Buy zu 10969 oder Limit 10922
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.825.130 von Puhug am 08.02.19 14:38:41Um 15:12 Uhr gab es Ausführung zu 10922, womit die Order
Stopp Buy gelöscht wurde.

Wenigstens war das die günstigere Variante und im Nachhinein hat der XETRA
DAX auch das tiefere Gap bei 10918 genau geschlossen. Kann nicht verkehrt sein,
wenn EW Zählung, Fibo und Gap-close zusammenfallen.

update:

9.043,40 Euro cash
Position Long zu 10922 im Bestand
Keine Order
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.825.835 von Puhug am 08.02.19 15:54:00Kein Anzeichen für Wende.

Raus zu 10866.
DAX-Chart seit seinem Tief zum Jahreswechsel


Das Hoch kann in zwei Varianten (grün und rot) als triple-zigzag w-x-y-z gezählt werden. Das passt bei mir nur zu einer Welle a (auch triangle), die zu einer Welle 4 gehört. Dann würde es jetzt tief runter (tiefer als 10700), danach weit wieder zurück und anschließend runter gen 10000. Die blaue Zählung hat einen Abschluss als W , dem sich eine Korrektur X als "expanding Flat" anschließt. Dieses expanding Flat muss Freitag fertig geworden sein. Bezogen auf diese Möglichkeit, hatte ich am Freitag sehr ungeschickt agiert. Bricht das Tief vom Freitag, ist das exp. Flat vom Tisch. Trifft das exp. Flat zu, dann startete bereits die Y als Trendfolge der W. Dann ist das Ziel mindestens 61,8% der W und normalerweise 100% der W und auch länger.

Bei der Variante fertiges triple-zigzag stört mich, dass sich im Endergebnis aus der Trendfolge seit dem ATH sehr wahrscheinlich ein Impuls ergäbe und der DAX in dessen weiterer Trendfolge zu tief abstürzen würde.

Am Abschluss W stört mich die X als expanding Flat. Die Regeln sehen das zwar vor, aber ein exp. Flat ist selten und führt demzufolge häufig zu einer Fehlinterpretation. Wenn das Tief vom Freitag hält und nun ein impulsiver Anstieg bis mindestens 11150 als Startimpuls folgt, wäre es ein bedeutender Schritt zur Bestätigung der X als exp. Flat.

Im Umkehrschluss wäre durch ein neues Tief das exp. Flat vom Tisch. Das Problem ist nur, dass es zu beiden Varianten zunächst aufwärts gehen kann. Die Frage wird auch über das WIE entschieden, ob mit dynamischer Kraft oder eher verhalten und die im Chart eingetragene Anstiegslinie sollte für die Variante Test der 12000 nicht mehr gebrochen werden.
 Durchsuchen


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben