Das Ende des Tradings durch neue Steuerregel? (Seite 121)

eröffnet am 17.12.19 08:19:16 von
neuester Beitrag 27.10.20 00:54:06 von


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19.01.20 10:32:46
Beitrag Nr. 1.201 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.557 von DAX7003 am 19.01.20 10:25:57will sagen, die detaillierteren Anteile der IB Kto-Auszüge von IB haben bisher gereicht?

Nur- in 2021 haben wir ja das Saldierungsverbot für Gewinne + Verluste zumindest im Future- und CFD Handel...
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19.01.20 10:39:56
Beitrag Nr. 1.202 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.449 von startvestor am 19.01.20 10:03:54An der Stelle möchte ich zumindest mal erwähnen, dass die Beamtin, mit der ich bisher zum Thema Auslandsbroker in meinem FA zu tun hatte, freundlich, hilfreich und kooperativ war und ich noch nie das Gefühl hatte man will möglichst viel nicht anerkennen. Nachdem ich Belege usw. selbst erstellt habe und ihnen persönlich erläutert habe zum Zwecke der Nachverfolgbarkeit, hat man immer alles auch so anerkannt.
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19.01.20 10:39:56
Beitrag Nr. 1.203 ()
2021 privat bei einem Auslandsbroker zu handeln, bedeutet quasi sich virtuell im Gewinnfall die Abgeltungssteuer abzuziehen und die Verlustspalte zu kumulieren, um so den Inlandsbroker zu simulieren... und eben ab 10.000 EUR Verlust einen Marker zu setzen... das FA will ja nur einmal jährlich die Zahlen von Dir... ob Du für Dich ein Excel führst oder eine handschriftliche Kladde ist ja bis dahin egal
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19.01.20 10:46:01
Beitrag Nr. 1.204 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.473 von Sunny48 am 19.01.20 10:06:43
Zitat von Sunny48: Also noch einmal konkret:
1. was mache ich, wenn ich bei einem US Broker Future handel, der die Gewinne und Verluste gar nicht so dezidiert, wie wir das für das dt. Finanzamt brauchen, ausweist?
2. Wenn ich eine GmbH Finanzbuchgaltung führe, muss ich dann täglich alle Trades in Form von Buchungssätzen eingeben oder reicht es für den Monatsabschluß die für den Monat saldierten Gewinne vs. Verluste in eine Erlös- respektive Aufwandkonto zu buchen?


welcher US Broker wäre das denn? Meistens gibt es doch irgendeinen Weg, an die entsprechenden Daten zu kommen. Es muss doch möglich sein die INformationen dazu bekommen welche Trades du alle gemacht hast. Daraus lassen sich die Zahlen ausrechnen.

Was 2. angeht, ich erarbeite mir das gerade. Meine Idee ist es, mir täglich von IB automatisch die Daten per Email zuschicken zu lassen (das geht), die dann automatisch abzuspeichern und automatisch mit einem kleinen Script in Buchungssätze zu verwandeln und diese in eine noch zu findende FiBu einzulesen. Somit habe ich zu jedem Tag eine korrekte Buchhaltung und ob ich dann nur einmal pro Jahr eine Bilanz oder jeden Tag eine brauche ist letztlich egal, weil man manuell nix machen muss

Welche Buchungssätze es genau für die verschiedenen FInanzinstrumente braucht, erarbeite ich gerade. Wenn ich damit durch bin werde ich das mal auf meiner Homepage dokumentieren.
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19.01.20 10:49:45
Beitrag Nr. 1.205 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.641 von unimatrix27 am 19.01.20 10:46:01ich handel bei AMP in den USA die Futures.
Schau doch mal, ob du bei einem StB über einen Online Zugang auf Datev Daten deine Dateien importieren oder zumindest händisch eingeben kannst. Dann kann der StB am Jahresende nur auf´s Knöpfen drücken...
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19.01.20 11:00:10
Beitrag Nr. 1.206 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.671 von Sunny48 am 19.01.20 10:49:45Ok Ich habe leider keine Ahnung was für Daten man von AMP bekommt. Ja, das Endresultat meiner ganzen Scripte und Maschinen ist ein Datev-Export für den StB. Wenns dann mal fertig ist.
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19.01.20 11:36:24
Beitrag Nr. 1.207 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.530 von Sunny48 am 19.01.20 10:21:57
Zitat von Sunny48: will sagen, ich muss jedem Abend, jedoch spätestens am Monatsende jeden gemachten Trade in eine Buchhaltungssoftware eingeben? Wer eine GmbH hat muss dies zwingend und wer als Privatperson weiterhandelt, der tut gut daran es genauso zu tun, um dem FA am Jahresende jeden Trade nachweisen zu können- außer, dass man als Privatperson statt einer Buchführungssoftware halt nur eine Excel Tabelle führt?


Jede Buchung = ein Beleg ... wann du das machst ist dir überlassen nur zum Monatsabschluss solltest es dem StB vorbeibringen.
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19.01.20 12:22:17
Beitrag Nr. 1.208 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.417.819 von Gerhard_Mueller am 19.01.20 02:01:36
Zitat von Gerhard_Mueller: Jetzt stehts auch in der WELT

https://www.welt.de/finanzen/article205127736/Einkommensteue…

Ich denke die Diskussion geht jetzt erst so allmählich richtig los. Glaube weiterhin nicht, dass die Folgen in ihrer Gänze beabsichtigt waren und es dabei bleibt. Mal sehen, wies weitergeht.



hat nicht einer der grünen Politiker auf Abgeordnetenwatch geschrieben, das man der Panikmache auf godmode-trader nicht vertrauen soll, und sich stattdessen bei seriösen Medien informieren sollte? Demzufolge müsste jetzt gelten: Axel Springer = nicht seriös?
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19.01.20 12:25:04
Beitrag Nr. 1.209 ()
Es stellt sich bei der ganzen Angelegenheit für mich die folgende Frage:
Wenn das worst-case-Szenario tatsächlich eintritt, und die genannte Beschränkung der Verlustverrechnung auf 10 kEUR für Termingeschäfte (auf Einzeltrade-Ebene) kommt, wie lässt sich diese gesetzliche Bestimmung am einfachsten und sinnvollsten umgehen (abgesehen von den Optionen Aufhören zu traden, oder Auswandern):

Wäre es sinnvoll ein Unternehmen zu gründen?
Welche Rechtsform erlaubt es dabei, den $20 EStG zu umgehen?
Kommen hierfür nur Kapitalgesellschaften (UG, GmbH, etc.) in Betracht?
Oder gibt es auch die Möglichkeit über ein Einzelunternehmen oder eine Form von Personengesellschaft dieser Form von Besteuerung zu entgehen?

Mir ist klar, dass dies zwangsläufig zu einer höheren Besteuerung führt, verglichen mit der gewohnten Abgeltungssteuer für Privatpersonen. Aber jeder Steuersatz auf (tatsächlich erzielte) Gewinne ist besser als diese Regelung zur Verlustverrechnung...

Danke im Voraus für eure Antwort!
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19.01.20 12:32:19
Beitrag Nr. 1.210 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.419.274 von michael1986 am 19.01.20 12:25:04tja, ... die Antworten auf die Fragen findest du in diesem Forum. Ist hier alles schon diskutiert und beantwortet worden. dafür musst du dich leider nur durch 120 Seiten arbeiten... in denen die Antworten stecken.
Leider nutzen viele Teilnehmer dieses Forum um völlig uninteressante Beiträge zu ihren politischen Meinungen und Weltanschauungen hier zu diskutieren- und müllen diesen wichtigen Thread gandenlos zu.
Das hat für dich nun leider zur Folge, dass du die mittlerweile 120 Seiten lesen musst- aber du wirst du gesuchten Antworten und Links zu Videos und Artikeln finden.
Tipp: halte dich an Beiträge von "taxadvisor"
Viel Erfolg...
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