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DAX-Werte im Chartcheck (Seite 15103)

eröffnet am 04.07.01 21:23:35 von
neuester Beitrag 14.06.21 09:20:40 von

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13.06.03 14:52:23
Beitrag Nr. 2.066 ()
Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 13.06.2003, 14:31
ProSiebenSat.1: Keine konkreten Pläne für Aktien-Umwandlung
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Bei der ProSiebenSat.1 Media AG gibt es derzeit nach Angaben des Unternehmens keine konkreten Pläne für eine Umwandlung der stimmrechtslosen Vorzugsaktien in Stammaktien. Das sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in München. Die "Financial Times Deutschland" hatte berichtet, ein entsprechender Plan solle auf der Hauptversammlung am Montag vorgestellt werden./ax/DP/hi



info@dpa-AFX.de

Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 5,70 +9,62% 13.06., 14:08
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 5,70 +9,62% 13.06., 14:08





Der Anstieg ist wirklich schön - lädt zum Rasten ein;);)!
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13.06.03 09:15:53
Beitrag Nr. 2.065 ()
13.06.2003, 09:03 Uhr
DAX vor und nach dem Wochenende
HSH Nordbank
Beim DAX ist nach Auffassung der Handelsexperten von der HSH Nordbank im Hinblick auf die Markttechnik mit weiteren Kursanstiegen zu rechnen.

Nach den deutlichen Kursgewinnen der Titel im deutschen Aktienindex in den vergangenen Tagen könnten zum Wochenende Positionen glattgestellt werden und so die Dynamik ein wenig nachlassen. Dennoch sollte die Unterstützung des gestrigen Tages bei 3.200 Punkten halten.

Im Bereich von 3.250 Punkten (gestriges Tageshoch) sei der nächste Widerstand zu finden. Am Nachmittag dürften die US Konjunkturdaten die Tendenz zum Wochenende mit beeinflussen.

Mit Blick auf die Markttechnik habe der DAX am gestrigen Donnerstag wieder ein neues Jahreshoch bei 3.253 Punkten markieren können. Auf mittlere Sicht dürfte sich der DAX charttechnisch in Richtung 3.330 Punkte bewegen.


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13.06.03 08:55:30
Beitrag Nr. 2.064 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 13.06.2003
**********************************************************
Große Schieflagen eine Woche vor Verfallstag



Wie erwartet konnte der Dax am Donnerstag der Widerstand bei 3.190 Punkten überwinden. Die darauf eingegangenen Long-Positionen wurden mittels nachgezogenem Stoploss mit Gewinn wieder ausgestoppt. Das Tageshoch des Index lag bei 3.253 Punkten und damit deutlich oberhalb unserer Zielzone von 3.235 Punkten. Der Umsatz hat sich, wie am Umsatzchart des Dax zu sehen ist, deutlich erhöht. Vor diesem Hintergrund hat sich die ohnehin schon überkaufte Situation noch einmal verstärkt. Eine Woche vor dem großen Verfallstag an der Terminbörse dürften ohnehin einige Positionen in einer kräftigen Schieflage liegen, nachdem der Dax wiederum ein neues Hoch erklommen hat. Die US-Vorgaben sind freundlich, aber weitgehend eingepreist.
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12.06.03 10:14:03
Beitrag Nr. 2.063 ()
12.06.2003, 09:11 Uhr
DAX, in fünfter Welle
DZ BANK
Nach Angaben der technischen Analysten bei der DZ BANK zeigt sich der DAX weiter fest.

Der Index habe im gestrigen Handelsverlauf die Widerstandsmarke von 3.150 Punkten durchbrochen. Mit der positiven Tages-Candle und den guten Vorgaben aus den USA seien auch für den heutigen Tag weitere Anschlusskäufe zu erwarten.

Charttechnisch hätte sich nichts an der zwar noch grundsätzlich positiven aber leicht gedeckelten Situation geändert. Der Markt liefe unterhalb des im Mai gebrochenen steilen Aufwärtstrends und neige dazu, bearishe Divergenzen über die gesamte Bandbreite der Indikatoren aufzubauen. Mit der laufenden Welle fünf nach Elliott hätte sich innerhalb des seit März aufgebauten Aufwärtstrends ein weiterer, sehr steiler Trend ausgebildet. Damit laufe der DAX in den kommenden zwei Handelstagen in eine definitive Entscheidungssituation.

Widerstand und damit Ziel für den heutigen Handelstag besitzt der Markt im Bereich von 3.250 Punkten. Als markante Unterstützung diene nach dem gestrigen Ausbruch die Marke von 3.145 Punkten. Werde diese durchbrochen, bekomme der Index erste ernstzunehmende Short-Signale, die auf ein Korrekturziel von 3.000 Punkten hindeuteten.


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12.06.03 10:04:48
Beitrag Nr. 2.062 ()
Das wollte ich schon vor 2 Stunden, aber besser spät, als gar nicht:):

12.06.2003, 07:56 Uhr
DAX, mit neuen Potenzialen
Deutsche Bank
Nach Angaben von Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank, ist der Aufwärtstrend im DAX unverändert intakt und rechtfertigt somit ein Festhalten an einer optimistischen Erwartungshaltung.

Nicht ohne Mühe, dennoch aber mit Erfolg, habe der DAX im gestrigen Handelsverlauf die 3.145 / 3.157er Hürde übersprungen, die sich im Januar als Widerstand ausgebildet hätte und bisher dem Jahreshoch entsprochen habe. Damit hat sich erwartungsgemäß der junge Aufwärtstrend fortgesetzt, so der Experte weiter, begleitet von weiterhin ansteigender Bewegungsdynamik (ADX aktuell bei 22.48) und stabiler Schwungkraft. Damit ergebe sich für heute für den DAX folgende technische Ausgangsbedingung:

Der sekundäre, seit Ende Mai gültige Aufwärtstrend, sei unverändert intakt. Die untere angepasste Trendbegrenzungslinie verlaufe per heute im Bereich um 3.137 Indexpunkte.

Mit Überwindung der „letzten“ sinnvoll herleitbaren Widerstandshürde bei 3.145 / 3.157, ließen sich nun auf der Oberseite nur noch Orientierungsmarken in den Bereichen um 3.222 (Widerstandsniveau von Mitte Dezember 2002) und um 3.476 (Bewegungshoch von Anfang Dezember 2002) herleiten, welche durchaus noch zu potentiellen Widerständen werden könnten.

Auf der Unterseite orientiert sich der Analyst derzeit am 3.157 / 3.145er Niveau, das nun erst noch zeigen müsse, ob sich hier ein sinnvolles Unterstützungsband bilde, oder ob es durch mehrfaches durchhandeln neutralisiert werde. Das nächst tiefer liegende Unterstützungsniveau wäre dann der Bereich um 3.004 / 3.000 Indexpunkte.

Da nun ein neues Bewegungs- und damit auch neues Jahreshoch vorliege, würden die Korrekturpotentiale ebenfalls nach oben hin angepasst. Somit lägen neben den charttechnisch herleitbaren Zielmarken auf der Unterseite noch einige weitere Orientierungspunkte vor. Die neuen Reaktionspotentiale wären somit:

- 3.052 / 3.031 (Minimumkorrektur)
- 2.982 (Normalkorrektur)
- 2.933 / 2.913 (Maximumkorrektur)

Komme es im Zuge einer möglichen Korrektur / Reaktion auch weiterhin nur zu einem Ausschöpfen der Minimumkorrektur (oder sogar weniger), blieben die Chancen auf eine Trendfortsetzung bei unverändert 65 bis 67 % Trefferquote.






12.06.2003, 08:59 Uhr
DAX, aktuelle Trading-Ansätze
Deutsche Bank
Uwe Wagner, Händler bei der Deutschen Bank hält für den DAX fest, auch weiterhin optimistisch zu bleiben und orientiert sich nun am nächst höheren Kursziel, dem Bereich um 3.222.

Da der Markt nun oberhalb der 3.157 Indexpunkte liege und die mittelfristige Dynamik mit über 22 ADX Punkten ebenfalls weiter steige, wird der Profitrader der Deutschen Bank, eigenen Angaben zufolge, neben den Long-Positionen, die aus abgeschlossenen systematischen Handelsansätzen resultieren, in Reaktionen auch den Aufbau von diskretionären Long-Positionen überdenken. Die Short-Seite würde derzeit nur zurückhaltend und aktuell nur im intraday-Handelsansatz gehandelt.
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11.06.03 21:23:43
Beitrag Nr. 2.061 ()
Mittwoch, 11.06.2003, 20:12
Marktbericht: DAX und TecDAX schließen im Plus
Die deutschen Aktienmärkte setzten ihren Höhenflug am Mittwoch weiter fort. Der DAX beendete den Handel mit einem Schlussstand von immerhin 3.178 Punkten. Übernahmegerüchte im Finanzsektor sowie neue Hoffnungen für eine weitere Senkung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank ließen die Märkte ansteigen.


Auf der Gewinnerliste im DAX ganz oben standen die Finanztitel. Die Aktien von HypoVereinbank, Commerzbank und Deutsche Bank legten allesamt deutlich zu. Mehrere Übernahmespekulationen hatten zu dieser Kursentwicklung geführt.


Die T-Aktie verlor heute gegen den Trend an Wert. Grund für den negativen Trend sind Gerüchte um einen Verkauf von Telekom-Aktien aus dem Besitz von Hutchison Whampoa Ltd. Auf dem Börsenparkett machte die Spekulation über eine Veräußerung von 100 Millionen T-Aktien die Runde und setzte den Kurs unter Druck.


DAX: 3.178 (+1,2%)


TecDAX: 436 (+0,2%)


Top 5 DAX: HypoVereinsbank, Commerzbank, Deutsche Bank, Volkswagen, Altana


Top 5 TecDAX: Web.de, Evotec, REpower, Kontron, FJA


Konjunktur- und Wirtschaftsdaten:


Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Wim Duisenberg, signalisierte seine Bereitschaft zu weiteren Zinssenkungen. Aufgrund der geringen Inflationsgefahr und der Zinsdifferenz zu den USA sieht der oberste europäische Währungshüter nach Angaben der Tageszeitung „Die Welt“ noch Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik.


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) stellte die vorläufige saisonbereinigte Veränderung der Industrieproduktion für April 2003 vor. Auf Monatssicht fiel der Index um 1,0 Prozent auf 111,5 Zähler, nachdem die Erzeugung im März nur um 0,1 Prozent abnahm. In regionaler Betrachtung ging der Industrieausstoß in den alten Bundesländern um 1,1 Prozent und in Ostdeutschland um 0,7 Prozent zurück.


Unternehmensmeldungen:


Wie die ProSiebenSAT1 Media AG heute mitteilte, hat man die TV-Rechte für die UEFA Champions League erworben. Der Konzern besitzt nun die exklusiven Fernsehrechte für die freie Übertragung der Spiele für drei Jahre. Der Vertrag beginnt mit der Spielzeit 2003/2004 und endet 2006. Insgesamt darf man 39 Live-Spiele und 90 Highlight-Magazine (TV-Zusammenfassungen) ausstrahlen. Geplant ist, dass SAT1 das jeweils interessanteste Spiel der Woche live überträgt. Darüber hinaus solle es pro Saison 30 Highlight-Magazine geben.


Die Deutsche Lufthansa AG gab bekannt, dass die Zahl der Passagiere im Monat Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 Prozent auf 3,8 Mio. angestiegen ist. Während die eingeleitete Kapazitätsanpassung das Angebot um 6,7 Prozent zurückgehen ließ, sank der Absatz nur um 4,9 Prozent, die Auslastung verbesserte sich um 1,4 Prozent auf 74,9 Prozent. Nach Angaben des Konzerns konnte in allen Verkehrsgebieten bis auf die Region Asien/Pazifik die Auslastung erhöht werden. Die Zahl der Fluggäste in Asien/Pazifik nahm um 25,8 Prozent ab, der Absatz fiel um 25,5 Prozent. Die Gesamtauslastung inklusive Passage und Fracht stieg um 0,7 Prozent auf 70,2 Prozent.


Der Chemiekonzern Degussa AG teilte am Mittwoch mit, dass er die Genehmigung der Europäischen Kommission zur Bildung des mit der Celanese AG vereinbarten 50-50 Joint Ventures erhalten hat. Beide Unternehmen begrüßen diese Entscheidung, durch die sie ihre europäischen Propylen-basierten Oxo-Geschäfte kombinieren können. Das neue Unternehmen European Oxo Chemicals GmbH wird seinen Sitz in Oberhausen haben. Degussa und Celanese werden mit der Integration der beteiligten Geschäfte und den Vorbereitungen für den Start des Gemeinschaftsunternehmens nun schnellstmöglich beginnen. In dem Joint Venture werden Produktion, Technik, Marketing und Vertrieb der europäischen Propylen-basierten Oxo-Aktivitäten von Celanese in Oberhausen und der Degussa-Tochter Oxeno GmbH in Marl zusammengeführt.


Wie die Deutsche Bank AG heute mitteilte, wurde der Anteil an der Deutschen Euroshop AG deutlich gesenkt. Das deutsche Finanzinstitut hat die Beteiligung von 44,8 Prozent auf 23,2 Prozent verringert. Nach Unternehmensangaben sind die Aktien an rund 500 Aktionäre außerbörslich platziert worden. Durch die Aktion wurde der Streubesitz der Deutschen Euroshop von 34,0 Prozent auf 55,6 Prozent erhöht. Die restlichen 21,2 Prozent hält die Familie Otto. Aufgrund der neuen Situation ist der Vorstand der Deutschen Euroshop AG zuversichtlich, in den nächsten Monaten den Sprung in den SDAX zu schaffen.


Die deutsche Epcos AG, ein Bauelemente-Hersteller, denkt eigenen Angaben zufolge über Zukäufe nach. Wie Finanzchef Wilfried Backes mitteilte, wurde das durch die Wandelanleihe erlöste Geld (126 Mio. Euro) zur Refinanzierung der Kredite benutzt. Freie Kreditlinien könnten jetzt für Übernahmen genutzt werden.



info@finance-online.de
Name Aktuell Ten. Diff. (%) Kurszeit
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 57,11 +4,48% 11.06., 20:05
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 10,17 +0,30% 11.06., 20:05
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 4,89 +6,30% 11.06., 19:59








WCM BETEIL.U.GRUNDBESITZ AG AKTIEN O.N. 2,41 11.06., 20:05 +20,50% 5,41 Mio



THIEL LOGISTIK AG AKTIEN O.N. 3,63 11.06., 19:59 +9,01% 1,09 Mio




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11.06.03 15:19:04
Beitrag Nr. 2.060 ()
11.06. 13:31
VDAX läuft Gefahr Supportlinie aufzugeben



DAX Volatilitätsindex (VDAX)

Der VDAX gilt als sogenannter "Angstmesser" und eignet sich deshalb als mittelfristig auswertbarer Indikator. Sehr hohe Werte zeigen ein steigendes bearishes Marktsentiment an. Ein zunehmend bearishes Marktsentiment ist zunehmend als Kontraindikator für weiter nachgebende Kurse in den Indizes wie DAX und Nemax zu interpretieren. Umgekehrt zeigen sehr niedrige VDAX Readings eine Zunahme des bullishen Marktsentiments an. Sehr niedrige Readings sind im Sinne eines Kontraindikators bearish für den Kursverlauf der Indizes zu werten.

Aktueller Tageschart als Kurzupdate.

Aktueller Stand : 28,19 Punkte

Seit Wochen steht der VDAX im Bereich einer wichtigen Supportlinie. Diese läuft er nun Gefahr, aufzugeben. Eine Aufgabe würde in den kommenden Wochen einen regelrechten Rutsch des VDAX Indikators einleiten.


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11.06.03 15:15:40
Beitrag Nr. 2.059 ()
11.06. 13:32
VDAX - Indikator mit Stärken und Schwächen
(©GodmodeTrader - http://www.godmode-trader.de)



Im mittelfristigen Zeitfenster stellt der VDAX einen verläßlichen Sentimentindikator dar, der Signale insbesondere dann gibt, wenn obere bzw. untere Extremwerte erreicht werden. Der Verlauf vom VDAX weist eine Antikorrelation zum Verlauf vom DAX auf. Steigt der DAX an, fällt der VDAX ab. Fällt der DAX, steigt der VDAX im Gegenzug an.

Ein steigender VDAX zeigt eine Zunahme des bearishen Marktsentiments an. Zunehmend geht ein sich etablierender Marktpessimismus in "Angst" unter den Marktteilnehmern über. In dem Maße wie die Angst zunimmt, nimmt auch der Verkaufsdruck zu, weil ängstliche Marktteilnehmer nun einmal emotional reagieren und verkaufen. Wir fassen diese Feststellung nochmals in einer Formel zusammen :

Steigender VDAX = Zunehmendes bearishes Martksentiment = Zunehmende "Angst" unter den Marktteilnehmern = Steigender Verkaufsdruck = Fallende Indizes

Diese Formel kann durch die Benennung von Intensitätsgraden zu einem komplexen Regelkreis ergänzt werden. Ein steigender VDAX zeigt ein zunehmend bearishes Marktsentiment an. Marktpessimismus in verschiedenen Ausprägungsformen geht schließlich in "Angst" unter den Marktteilnehmern über. Zunehmende Angst bedeutet einen zunehmenden Verkaufsdruck im Markt! Je weiter die Angst ansteigt, desto stärker wird der Verkaufsdruck. Aus Angst wird Panik. Der VDAX erreicht obere Extreme Readings über 45 Punkten. Der Verkaufsdruck steigt auf Maximalniveau an. Der Markt geht in einen Sell Off über, beginnt regelrecht zu kollabieren. VDAX Extreme Readings im Bereich von 55 - 57 Punkten zeigen eine Sell Off Stimmung an. Innerhalb kürzester Zeit werden größere Mengen Aktien auf den Markt geworfen, wobei nicht mehr das Motiv "Ich möchte für meine Aktien einen möglichst guten Preis" im Vordergrund steht, sondern nur noch die Absicht, a) möglichst schnell und b) möglichst viel (wenn nicht alles) loszuwerden. Aufgrund der Panik sind Marktteilnehmer in einer solchen Abverkaufsphase bereit, zu "jedem" möglichen Preis zu verkaufen. Schließlich kommt es zu einer Sättigung des Verkaufsdrucks, weil "alle Angsthasen verkauft und ihr Material in der Endphase des Sell Offs für Spottpreise auf den Markt geworfen haben". Der Boden für die nächste kurz/mittelfristige Aufwärtsbewegung ist enstanden ...

Professionelle Marktteilnehmer halten in einen Sell Off ihre Hand auf und sammeln Positionen auf.

(Wer das Geschäft besonders "sorgfältig" betreibt, der shortet den Sell Off zunächst. Schnelle heftige Kursverluste innerhalb kürzester Zeit, das sind optimale Markt Set Ups für Shortseller. Der GodmodeTrader ist auf das Shorten solcher Set Ups spezialisiert. In den letzten Wochen und Monaten bieten immer mehr größere deutsche Broker auch Shortselling von deutschen Aktien overnight an.)

Auch im Bärenmarkt heißt es "Buy low, sell high". Gegenüber der Hausse kauft man allerdings ganz besonders "low" und verkauft bereits möglichst rechtzeitig, um nicht von der nächsten größeren Verkaufswelle getroffen zu werden.

Ein hoher stagnierender VDAX ist ähnlich zu interpretieren, wie ein charttechnischer Indikator, der sich phasenweise im stark überkauften Bereich bewegt. Ein Stochastik oder RSI im überkauften Bereich gibt nicht automatisch ein "Signal". Ein Stochastik, der fortlaufend in den stark überkauften Bereich "hämmert", stellt für den professionellen Marktteilnehmer sogar eher zunächst ein trendbestätigendes Signal dar. Es sollte also das Phänomen einkalkuliert werden, daß ein anhaltend hoher VDAX trendbestätigend wirkt. Also eindringlich der Hinweis, daß der WENDEPUNKT vom VDAX als entscheidend anzusehen ist! (Das gilt übrigens für nahezu alle Sentimentindikatoren). Wer beispielsweise ab dem 32 - 45er VDAX Bereich einfach "blind" in den DAX kauft, weil der VDAX Indikator schon weit gestiegen ist und jetzt einfach schon "sehr hoch" steht, der wird sich wundern, wenn er nicht den oberen Wendepunkt abwartet. Ein VDAX, der im oberen Extrembereich nämlich weiter ansteigt, ist gleichbedeutend mit schnell und stark fallenden Kursen im DAX. Wer sich also verfrüht einkauft, wenn der VDAX noch nicht seinen oberen Wendepunkt ausgebildet hat, der ist sehr schnell mit größeren Kursverlusten seines gerade erst "billig" gekauften Pakets konfrontiert.

Der beschriebene Regelkreis durchläuft selbstverständlich nicht immer alle Stufen! 45er oder gar 57er Extreme Readings werden nicht oft erreicht. Beachten Sie, daß sich der VDAX in einem Bärenmarkt über einen längeren Zeitraum im oberen Extrembereich aufhalten kann. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, daß keine 1:1 Antikorrelation zwischen dem Kursverlauf von DAX und VDAX besteht. Es kann also durchaus sein, daß der VDAX nur leicht steigt, der DAX im Gegenzug relativ stark nachgibt.

Abschließend der Hinweis, daß sehr niedrige VDAX Readings für einen zunehmenden Marktoptimismus sprechen. Ein fallender VDAX, der Marktoptimismus bis hin zu Euphorie anzeigt, der ist gleichbedeutend mit zunehmendem Kaufdruck und damit steigenden Indizes. Erst der untere Wendepunkt, - also der Wechsel vom fallenden zum steigenden VDAX -, gibt dann das Verkaufssignal.

Unserer Ansicht nach ist die KONKRETE charttechnische Auswertung der einzelnen Indizes und anderer "Basiswerte" als absolut übergeordnet anzusehen! Die Sentimentanalyse, - also auch die Beobachtung und Auswertung vom VDAX und VIX -, sollte als ZUSATZINFORMATION angewendet werden, aber nicht als alleiniges Anlagekriterium.
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11.06.03 08:57:52
Beitrag Nr. 2.058 ()
Analysen DAX- und MDAX-Werte von Dienstag, 10. Juni

DAX-VERKETTUNG HVB: Allianz Gewinner, BASF Verlierer =

Stärkere Verschiebungen der Gewichte im DAX erwarten die Analysten der HypoVereinsbank (HVB) zum nächsten Verkettungstermin am Abend des 20. Juni. Gewinner seien Allianz, deren Gewicht nach dem derzeitigen Stand von 4,9 auf 7,1 Prozent steige. Durch die Kapitalerhöhung habe sich sowohl die Aktien-Zahl als auch der Free-Float deutlich nach oben entwickelt, so die Begründung. Ebenfalls merklich nach oben gehe das Gewicht von ThyssenKrupp, das nach dem derzeitigen Stand von gut 1,1 auf knapp 1,3 Prozent steige. Verlierer des Verkettungstermins seien BASF, deren Gewicht im DAX nach dem aktuellen Stand von 6,5 auf 6,1 Prozent sinkt. Denn BASF ziehe 6,9 Mio zurückgekaufte Aktien ein, so die Begründung.

DAIMLERCHRYSLER WGZ-Bank senkt Gewinnschätzungen =

Einstufung: Bestätigt "Reduzieren"
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Gesenkt auf 2,18 (3,27) EUR
2004: Gesenkt auf 3,32 (3,99) EUR

Deutsche Bank J.P. Morgan erhöht Prognose 2003 =

Einstufung: Bestätigt: "Overweight"
Fairer Wert: Erhöht auf 56,50 (53,00) EUR
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Erhöht auf 3,01 EUR (+14%)
2004: Bestätigt 4,50 EUR

E.ON MS: Hohe regulative Risiken in Deutschland =

Die jüngsten Entwicklungen bei den deutschen und europäischen Regulierungsbehörden haben Morgan Stanley (MS) in ihrer Ansicht bestätigt, dass E.ON auf dem Heimatmarkt hohen Risiken von dieser Seite ausgesetzt ist. Viel hänge von den deutschen Regulierungsbehörden ab. Bislang seien von den deutschen Behörden wenige Details zu der zukünftige Vorgehensweise bekannt geworden, genaueres erwarten die Analysten Ende August. Dann erstattet das Wirtschaftsministerium dem Parlament zu diesem Thema Bericht. Die europäische Branche wird "in line" eingeschätzt.

HVB HVB weiter Entnahmekandidat für Euro-Stoxx-50 =

HypoVereinsbank würden dem Euro-Stoxx-50 entnommen, wenn jetzt die Neuordnung anstünde. Das schreiben die Analysten dieser Bank in einer Studie. Allerdings steht die nächste reguläre Änderung erst im September an auf Basis der Marktkapitalisierung Ende August. Derzeit stehen HypoVereinsbank auf Platz 73, auch Ahold sind mit Platz 60 derzeit Entnahmekandidat. Hineinkommen könnten Iberdrola auf Platz 39 und Allied Irish Banks auf Rang 40. Für den Stoxx-50 sieht die HypoVereinsbank SAP, Anglo American und Rio Tinto als Einstiegskandidaten, entnommen würden für sie Münchener Rück, Aegon und Prudential, wenn sich denn am derzeitigen Stand bis Ende August nichts mehr ändern sollte.

LUFTHANSA LRP erwartet 2003 operativen Verlust =

Einstufung: Bestätigt "Marketperformer"
Kursziel: Bestätigt 11,00 EUR

SAP UBS erhöht auf "Neutral" mit Kursziel 110 EUR =

Einschätzung: erhöht auf "Neutral" von "Reduce"
Kursziel: erhöht auf 110 (73) EUR

WestLB: US-Übernahmekampf in Branche positiv =

Einstufung: Bestätigt "Neutral"
Kursziel: Bestätigt 95 EUR
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Bestätigt 3,44 EUR
2004: Bestätigt 3,71 EUR
2005: Bestätigt 4,12 EUR

Sal. Oppenheim stuft hoch auf "Neutral" =

Einstufung: Erhöht auf "Neutral" von "Underperformer"
Fairer Wert: Bestätigt 86 EUR
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Bestätigt 3,43 EUR
2004: Bestätigt 3,76 EUR
2005: Bestätigt 4,02 EUR

SCHERING WestLB stuft ab auf "Neutral" ("Outperform") =

Einstufung: Gesenkt auf "Neutral" ("Outperform")
Kursziel: Bestätigt 45 EUR
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Erhöht auf 2,56 (2,55) EUR
2004: Gesenkt auf 2,77 (2,95) EUR
2005: Gesenkt auf 3,08 (3,26) EUR

TUI WestLB erhöht TUI-Kursziel auf 14 (12) EUR =

Einschätzung: Bekräftigt "Neutral"
Kursziel: Erhöht auf 14,00 (12,00) EUR
Fairer Wert: 9,30 EUR

FRAPORT LBBW: Ersteinschätzung von Fraport mit "Kaufen" (6.6.) =

Einstufung: Neu "Kaufen"
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Neu 1,52 EUR
2004: Neu 1,88 EUR

MERCK Goldman Sachs senkt Gewinnprognose `03 =

Einschätzung: Bekräftigt "Underperform"
Schätzung Gew/Aktie 2003 gesenkt auf 1,00 (1,67) EUR
2004 unverändert 1,84 EUR

vwd/10.6.2003/rz

11.06.2003, 06:25
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11.06.03 08:42:58
Beitrag Nr. 2.057 ()
Dax-Daily-Chartanalyse 11.06.2003
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Bullen sind und bleiben hartnäckig




Und wieder ging es rauf. Der Dax ignoriert weiter markttechnische Warnzeichen und setzt seine Aufwärtsbewegung fort. Nach schwächeren Kurse am Pfingstdienstag hat der Markt sich erneut daran versucht, den Widerstand bei 3.150 Punkten zu durchbrechen - vergebens. Mit der freundlichen Wall Street im Rücken sollte es am Mittwoch allerdings einen erneuten Versuch geben. Gelingt der Versuch, würde der Dax aus einem fünftägigen Seitwärtstrend zwischen 3.020 und 3.146 Punkten ausbrechen, was zumindest kurzfristig als Kaufsignal genutzt werden könnte. Dennoch sei noch einmal an die bereits eingangs erwähnten Warnsignale erinnert: Die fundamentale Lage hat sich in den vergangenen Monaten keineswegs verbessert und der Markt ist deutlich überkauft.
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