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Muslim-Markt ruft zu Mord an Hans-Peter Raddatz auf - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 18.10.05 16:22:07 von
neuester Beitrag 18.02.06 23:39:40 von


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18.10.05 16:22:07
REPORT MAINZ:



Gutachter: Aufruf zu Mord an deutschem Islamwissenschaftler Hans-Peter Raddatz



Staatsanwaltschaft Oldenburg will Ermittlungen einleiten gegen Betreiber der Internetseite „Muslim-Markt“



Mainz, 17.10.2005 – Erstmals in Deutschland ist nach einem Bericht des ARD-Politikmagazins REPORT MAINZ ein Mordaufruf radikaler Islamisten gegen einen kritischen Islamwissenschaftler veröffentlicht worden. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg will deshalb Ermittlungen aufnehmen, wie der Sprecher der Behörde, Bernard Südbeck, REPORT MAINZ auf Anfrage bestätigte.



Auf dem wohl größten deutsprachigen muslimischen Internetportal www.muslim-markt.de wird der islamkritische Publizist Dr. Hans-Peter Raddatz mit folgendem Text bedroht– Zitat: „Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Raddatz immer noch darauf bestehen, auch.“ Dieser Text wurde am 9. September 2005 veröffentlicht. Inzwischen ist der Name Raddatz durch XXX ausgetauscht wurden.



Die Marburger Religionswissenschaftlerin, Prof. Ursula Spuler-Stegemann, bewertet diesen Text als Morddrohung. Im Interview mit REPORT MAINZ sagte sie: „Der Aufruf gegen Herrn Raddatz ist ganz eindeutig eine Morddrohung, die verpackt ist in Form eines Gebetes, angeblichen Gebetes, aber in Wirklichkeit steht dahinter eine Verfluchung.“



Auch der Göttinger Islamwissenschaftler, Prof. Tilman Nagel, kommt in einem für die Staatsanwaltschaft gefertigtem Gutachten zur gleichen Einschätzung. Er schreibt in seiner Stellungnahme, die REPORT MAINZ vorliegt: „Der Gebetsaufruf missachtet das rechtsstaatliche Gewaltmonopol und die Religionsfreiheit, indem er die Muslime auffordert, das Recht in die eigenen Hände zu nehmen und die Zielperson der „Bestrafung“ namentlich benennt.“



Betreiber von www.Muslim-Markt.de



ist Dr. Yavuz Özoguz aus Delmenhorst, tätig als Ingenieur an der Universität Bremen. Er ist seit Jahren im Visier deutscher Verfassungsschützer, gilt als fundamentalistischer Islamist mit Kontakten zu Terrororganisationen wie Hamas und Hisbollah. Ein Interview mit REPORT MAINZ zum Thema Mordaufruf hat er verweigert.



Gegen Dr. Özoguz wurde in der Vergangenheit bereits ein Verfahren in Oldenburg wegen des Verdachtes der Volksverhetzung geführt. Anfang dieses Jahres wurde es gegen eine Geldauflage von 1000 Euro eingestellt. Doch jetzt beginnt wahrscheinlich ein neues Ermittlungsverfahren: „Wenn man der Ansicht des Islamwissenschaftlers (Prof. Tilman Nagel, die Red.) folgt, der diesen Mordaufruf als solchen qualifiziert und begutachtet hat, dann wird man insoweit einen weiteres Ermittlungsverfahren einleiten müssen.“, sagt Bernard Südbeck von der Staatsanwaltschaft Oldenburg.



Auch der Arbeitgeber von Dr. Özoguz, die Bremer Universität, seit Jahren mit den extremistischen Aktivität ihres Mitarbeiters konfrontiert, will jetzt angesichts dieser neuen Internetseite und der gutachterlichen Einschätzungen als Morddrohung erneute Prüfungen vornehmen: „Wenn ich zum Ergebnis komme, dass Herr Özoguz hier aufgerufen hat, versteckt oder nicht versteckt, zum Mord oder zur Tötung, dann würde es arbeitsrechtliche Konsequenzen geben.“, meint der Rektor der Bremer Universität, Prof. Wilfried Müller.



Der Islamwissenschaftler Raddatz befürchtet sogar, dass diese Drohung sich nicht nur auf ihn beschränken könnte. Wörtlich sagte er REPORT MAINZ: „Ganz besonders fühlt man sich dadurch betroffen, in dem man weiß, das auch die Familie eingeschlossen wird. Das es also nicht nur um die Person des ‚Delinquenten’ selbst geht, wie mich in diesem Fall, sondern dass das auch im weiteren Sinn die Familienangehörigen betrifft.“ Die Anonymisierung des Mordaufrufes wertet Dr. Raddatz „als eine zweite Stufe und Verschärfung“, da in Islamistenkreisen jeder weiß, wer damit gemeint ist.
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18.10.05 16:57:09
#1

"...Dr. Yavuz Özoguz aus Delmenhorst, tätig als Ingenieur an der Universität Bremen..."

Und damit vom Steuerzahler, also von UNS bezahlt...sowas gibts auch nur bei uns in D.

:mad:
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18.10.05 17:00:26
Multikulti....
Nochmals ,Vielen Dank an die Grünen....
Cl.
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18.10.05 17:03:55
gueldner,

um daraus einen offiziellen Mordauftrag abzuleiten muss man auch reichlich verblendet sein.

Wenn ich zu jemanden sage : Der Teufel soll Dich holen:eek::eek: wird man mich sicher auch nicht wegen Anstiftung zum Mord vor Gericht stellen.

meine Meinung
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18.10.05 17:07:26
Allerhöchste Zeit, das Verfassungsschutz, MAD, BND und andere staatliche Organe im Kampf gegen den Terror endlich auch präventiv tätig werden.

Ganz im Sinne der Worte Otto Schilys(SPD):

"Wer den Tod will, kann ihn haben !"

:eek:
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18.10.05 17:11:43
#4 dermitdemBrettvordem...

... bin mit besagter Person weder verwandt noch verschwägert.Oder meinst du etwa toni in #3.

...weg mit dem Brett ... dann verstehst du auch den Sachverhalt in #1 ...

LG Eddy
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18.10.05 17:13:04
Gibt´s da auch so was wie ne Quelle, also einen Internetlink dazu?
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18.10.05 17:15:07
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18.10.05 17:16:36
Interview mit Otto Schily (SPD):

http://www.otto-schily.de/interview/inter_bt.html

:eek:
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18.10.05 17:23:56
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18.10.05 17:28:56
derdieschnautzelangsamvollhat,

ich kann einfach nicht glauben, was ich da von Dir lese!
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18.10.05 17:33:51
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18.10.05 17:50:10
vicco,

für mich ist das unnötige Paranoia.

Oder auch: aus einer Mücke nen Elefanten machen.
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18.10.05 18:00:46
schnauze

du würdest diselbe besser öfters mal halten, fürchte ich.;)

Dass du viel zu oft nicht durchdachten Müll absonderst, wissen wir ja beide schon länger.
Aber dass du hier nicht mal bereit bist anzuerkennen, dass von offiziellen Stellen beauftragte Gutachter
das Urteil Mordauftrag ja/nein gefällt haben, das zeigt einmal mehr,
wie wenig du dein Hirn einschaltest, bevor du die Tasten bedienst.

Einfach zweimal lesen, wenn´s beim ersten Mal nicht klappt.;)

KD
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18.10.05 18:27:59
KD,

den Müll hat diese Gutachterin von sich gegeben; sonst niemand.

Aber hetzt nur weiter. Macht doch Spass.

Mich wundert nur; wie armselig im Geist manche Menschen mit guter Bildung sein können.

Mißbrauch geistiger Ressourcen.:D
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18.10.05 18:40:27
[posting]18.332.612 von derdieschnautzelangsamvollhat am 18.10.05 18:27:59[/posting]Scheint doch besser, du liest es mehr als zweimal.

Ist nämlich nicht eine Gutachterin sondern gleich zwei Professoren,
die du an Sachkenntnis natürlich haushoch überragst. Ich weiß...:laugh:

KD
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18.10.05 18:41:07
[posting]18.332.612 von derdieschnautzelangsamvollhat am 18.10.05 18:27:59[/posting]Du hast ja so recht, allers nur völlig unbegründete Panikmache. Als ob es Islamisten gäbe, die Mordabsichten hätten, was für ein Unsinn.

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18.10.05 18:55:02
Wurde ja auch langsam Zeit, daß dem Raddatz mitgeteilt wird, welche Behandlung der Koran für ihn so vorsieht.

Natürlich sind die Muslim-Markter nicht so blöd, und verkünden nun hochoffiziell "bringt den Raddatz um".

Ist auch nicht nötig. Gotteslästerung und Prophetenlästerung, aber auch jede Form von Widerstand gegen die Etablierung islamischen Rechtes ist ein schweres Verbrechen - aus Sicht der islamischen Schriften. Es genügt dezent daran zu erinnern. Der wahrhaft Gläubige weiß dann schon, wie´s gemeint ist und wo er im heiligen Koran nachschlagen muß.

„Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Raddatz immer noch darauf bestehen, auch.“

Da der allmächtige Schöpfer Allah seltsamer Weise ziemlich machtlos ist auf der Erde ohne seine menschlichen Diener, ist mehr als klar, daß hier zum Mord aufgerufen wird, speziell, wenn man weiß, daß im Koran konkrete Mordanweisungen stehen.

Mohammed, der gepriesene Prophet, das leuchtende Vorbild, gab höchst persönlich Morde in Auftrag, um Kritiker umbringen zu lassen. U.a. wurde so eine jüdische Dichterin abgestochen von einem "guten Gläubigen", als sie grade ihr Kind stillte.

Überkamen den Propheten mal wieder Mordgelüste, so bekam er angeblich vom Erzengel Gabriel eine göttliche Eingebung a la "tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet" Sure 4,irgendwas. Wie praktisch. Und direkt von Gott persönlich !!! Gültig für immer und ewig - nicht situations- und zeitbezogen.


Morde an Islamkritikern sind so alt wie der Islam selbst.
In keinem islamischen Land gibt es Islamkritiker, bzw. sie sind durchweg von Mord bedroht.

Islamkritiker in Ägypten wurden ermordet, in der Türkei ebenso, und die von Schröder so hoch geschätzte türkische Zeitung Hürryiet betreibt eine Haßkampagnie gegen türkische Menschenrechtler - hier bei uns, in der BRD, wo man es zuläßt, daß sich Personen, die gegen Zwangsehen informieren, als Nestbeschmutzer usw. degradiert werden.
Und Degradierung kommt immer vor Gewalt. Schörder läßt dies zu, ja wertet die Hetzer sogar noch auf.

Van Gogh wurde ermordet, Hirsi Ali und Wilders, Rushdie leben unter Polizeischutz, Ulfkotte, Akgün, Ates....sie alle bekamen Morddrohungen von Moslems, die lediglich das wiederholen möchten, was der Prophet vorexerziert hat.


Da der Koran offen zum Mord aufruft (aus seiner Sicht aber nur das nötige tut, um Allahs Willen und ideale Gesellschaft zu errichten, die für uns alle nur das Beste will), und seltsamer Weise nicht als Hetzschrift gilt in der BRD und anderen westlichen Staaten, die zu Straftaten, Rassismus und Diskriminierung aufruft, ist es unerheblich, ob die Mehrzahl der Muslime friedlich ist.

Entscheidend ist im Verhältnis zum Islam, daß er als Ideologie extrem intolerant ist und zu Verbrechen aufruft.

Es wird darum immer Moslems geben, die diese Lehre auch konkret umsetzen wollen - dort wo sie nicht schon Gesetz ist. Entweder indem sie die Mordsuren des Koran umsetzen (bisher ist nur eine winzige, keinesfalls repräsentative Minderheit dazu bereit), oder aber (und das sind unsere Dialogpartner) auf friedlichem Weg islamische Normen gesellschaftsfähig zu machen.

Multi-Kulti mit dem Islam heißt, von Mord bedroht zu sein, wenn man sich nicht unterwürfig gegenüber dem Islam verhält, und es wagt Fakten zu nennen, die den Zielen des Islam entgegen stehen. Also z.B. die Tatsache, daß der Prophet pädophil war (so nennt man das doch, wenn einer auf eine 9jährige steigt), Angriffskriege führte mit dem Ziel der Bereicherung, Wehrlose hinrichten ließ bloß weil sie Juden bleiben wollten und nicht zum Islam konvertieren, usw. usf.

In keinem einzigen islamischen Land gibt es Meinungs- und Informationsfreiheit. In jedem islamischen Land haben die Ungläubigen weniger Rechte als die Moslems, sind die Frauen Menschen 2.ter Klasse.

Da die in Europa eingewanderten Moslems den Islam nicht ablegen, sondern wenn auch sehr unterschiedlich ausgeprägt praktizieren, wird die Ethik der islamischen Intoleranz, Rechts- und Moralvorstellungen importiert.

Gewalt ist jedoch nicht der bevorzugte Weg hierzu, sondern schleichende Unterwanderung durch Teilnahme im politischen Gestaltungsprozess, sowie gezielte demografische Expansion.

Am Ende dieses Prozesses steht zwangsläufig eine islamische Gesellschaft, so wie sich dieser Prozeß schon vielfach vollzogen hat (Malaysia, Indonesien, Ostafrika) so wie wir sie aus Geschichte und Gegenwart kennen.

Die Ursprungskultur wird langsam verdrängt, nach einer Übergangsphase von Mischkultur. Doch am Ende "siegt" der reine Islam, wie er im Koran steht. Diesen Prozeß kann man derzeit sehr gut in Indonesien beobachten, das sich immer weiter islamisiert, also immer intoleranter und gewalttätiger wird.

Die Morddrohungen gegen Islamkritiker, die zunehmenden Kopftücher, die zunehmende Präsentation von Forderungen die islamische Rechts- und Moralvorstellungen durchsetzen, sind die ersten Schritte dieser kulturellen Transformation.

Solange der Westen nicht begreift, daß Islam und Menschenrechte das Gegenteil von einander sind, wird diese Transformation weiter gehen.

Aufhalten kann man diesen Prozeß nur durch Aufklärung und Information. Genau das will der Islam verhindern, indem er Kritiker mit Mord bedroht.
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18.10.05 18:59:37
KD,


Umso schlimmer wenn sich "Gutachter für ominöse, politische Zwecke einspannen lassen.

17,

bitte um etwas Differenzierung.

Auch wenn es tatsächliche Morde oder Mordaufträge von Islamisten gab; wo liegt im betreffenden Fall die persönliche oder allgemeine Morddrohung?:confused:

In ein paar Tagen wird kein Hahn mehr danach krähen.

Mit einer Anklage ist ohnehin nicht zu rechnen, ausser ein Richter oder der Noch-Innenminister will sich lächerlich machen.
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18.10.05 19:27:25
Wie hat P. Scholl-Latour so treffend bemerkt: Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islams vielmehr vor der Schwäche des Christentums(unsere Gesellschaft).
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18.10.05 19:32:53
@Eddy Merckx
Und wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen und diejenigen, die trotz mehrfacher Hinweise auf die verbreiteten Unwahrheiten von Raddatz immer noch darauf bestehen, auch.“ - mir scheint, ihr habt den Text nicht richtig gelesen. Auch ihr seid bedroht, denn nicht nur Raddatz ist gemeint, sondern auch "DIEJENIGEN, die trotz mehrfacher Hinweise auf die...."

Es wird nicht behauptet, dass Raddatz ein Hassprediger ist, sondern "wenn Herr Raddatz ein....".

Im übrigen empfehle ich euch etwas vorsichtiger zu sein, denn ihr könntet unter "diejenigen" fallen, und auch diese bestraft der allmächtige Schöpfer, wenn.....
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18.10.05 20:08:06
mal so eine "Haßpredigt" von Raddatz, die man natürlich als solche diffamieren muß, denn mit echten Argumenten kommen die Gefolgsleute des Propheten nicht gegen das Faktum an, daß sie eben einen Politiker als Idol verehren, der sich lediglich religiös legitimierte, und an Brutalität und Skrupellositkeit für seine Zeit und Wirkungsregion die maximal mögliche Spitzenposition eingenommen hat.

Wenn das Märchen vom friedlichen, toleranten Islam erstmal als solchen aufgeflogen ist, wird sich Widerstand gegen den schleichenden Ausbreitung des Kultes Islam, (der nichts anderes ist als das geistige Konstrukt eines halbverrückten Größenwahnsinnigen) formieren.

Das wollen die einzig wahren Gläubigen verhindern, wo sie können. Darum Einschüchterung und Mord, völlig im Einklang mit Koran und Prophet, natürlich.




Der Mythos vom toleranten Islam



Literarische Fiktionen und politische Wunschbilder erschweren einen ehrlichen Dialog

Seit etwa zwei Jahrhunderten gelten Lessings "Nathan" und Goethes "Diwan" als Maßstäbe aufklärerischer Toleranz gegen den religiösen - also christlichen - Herrschaftsanspruch. Bald kam die Idee von einem Islam hinzu, der bereits im mittelalterlichen Spanien die Toleranz zu höchster Entwicklung gebracht haben soll. Wer sich heute über Moslems, Zuwanderung und den "Dialog der Kulturen" informieren will, stößt immer wieder auf Lessings milden Herrscher Saladin, Goethes Konzept vom reinen, mystischen Eingottglauben und das Bild des islamischen Spanien, das Christen, Juden und Moslems in nie zuvor gekannter Toleranz vereinte.

Zugleich verewigt sich die eigene Gewaltgeschichte: Kreuzzüge und Inquisition sind garantierte Gegenreflexe, wann immer die Toleranz des Islam in Zweifel gezogen wird. Die Wurzeln des Westens - eine vom Klerus behinderte Befreiung des Geistes im Evangelium und der Kampf der Aufklärung um Menschenrechte - spielen kaum eine Rolle, wenn es um "den Islam" geht. Wer immer heute den offiziellen "Dialog" führt - er vertritt die Schablonen einer Islam-Fiktion, um sie als Ersatzrealität politisch zu installieren.

Es spielt weder bei Lessing noch heute eine Rolle, dass der reale Machthaber Saladin als Erneuerer der Scharia auftrat. Die Biografen des Sultans bestätigen, dass er die Machtbedingungen Allahs perfekt erfüllte, und dies nicht nur mit dem Dschihad nach außen, mit den Massenmorden an christlichen Kreuzrittern. "Er tötete", wie es sein Sekretär formulierte, "um dem Islam Leben zu geben" - bestätigt von der Damaszener Grabinschrift, der zufolge er "Jerusalem vom Schmutz der Ungläubigen befreite". Vor allem jedoch wirkte Saladin mit dem Dschihad nach innen als Vorbildherrscher, der die Dominanz des Allahgesetzes sicherstellte. Er gilt als Ikone des Islam, weil er den unislamischen Geist, etwa in Gestalt des philosophischen Mystikgenies Suhrawardi, 1191 durch Hinrichtung beseitigen ließ.

Hier hatte sich die Existenzformel des Islam durchgesetzt, das "Recht auf Unrecht", das in der Vernichtung des Unglaubens und des individuellen Denkens zum Schutz der Scharia besteht.

Die Kette der Denker ist lang, welche die Vertreter des orthodoxen Glaubens bis heute vom Leben zum Tode beförderten. Ihre Geistesfreiheit, ob in Gestalt des frühen Mystikers Halladj im Jahre 922 oder des ägyptischen Journalisten Foda im Jahre 1994, gefährdete ein Prinzip, das bis heute gilt: das Gesetz Allahs, das demjenigen Macht verleiht, der es durchsetzt. "Ich töte, und ich lache" war das Motto des Mystikdichters Rumi, der diesen Grundsatz besser als die Dissidenten begriffen hatte.

Selbst Averroes, der große Philosoph des hohen Mittelalters, war vor den harten Regeln des Allahgesetzes nicht sicher. Er lebte in Spanien, nach westlicher Vorstellung im Hort der Toleranz, wo man allerdings viele seiner Werke verbrannte und ihn in Córdoba an den Pranger stellte, um ihn an die Grenzen des islamischen Geistes zu erinnern. In einer solchen Atmosphäre konnte auch das Phänomen des Schädelminaretts aufleben. Zehntausende abgeschlagener Christenköpfe lieferten - in großen Mengen auch nach Nordafrika exportiert - das Baumaterial für Minarette des toleranten Spanien.

Die "Fundamentalisten" der Gegenwart, die nach Auffassung des "Dialogs" den Islam "missbrauchen", können sich neben einschlägigen Gewaltaufrufen im Koran also sehr wohl auf Vorbilder ihrer Geschichte berufen. Kein Geringerer als ihr Prophet hatte den Maßstab gesetzt. Als er 622 von Mekka nach Medina "auswanderte", führte er seine Gemeinschaft aus bedrängter Schwäche in dominante Stärke und prägte das Muster der Expansion des Islam: Gewalt, Bedrohung, Tribut, Auftragsmord und die Vernichtung der Juden - allesamt Zentralpunkte im Manifest der heutigen Moslembruderschaft.

Das literarische Ideal wurde zum Instrument der Täuschung, indem der Dialog eine Islamfiktion zur Grundlage konkreter Politik machte. Die Moslems in Europa können sich somit leicht in Gemeinschaften formieren, deren islamistische "Vertretungen" legitim erscheinen. Diese eignen sich die Fiktion des Islam an, solange sie ihnen in der Phase der Schwäche von Nutzen sind.

Diese Strategie machte den 11. September möglich, weil man sich selbst und den Moslems den "Dialog" über historische Fakten ersparte. So kann derjenige, der die Gewalt in der anderen Kultur bestreitet, "Täterbereitschaft" für diese Kultur zeigen. Wer eine Islamfiktion diktiert, vermeidet nicht den "Kampf der Kulturen", sondern beendet die faktenorientierte Diskussion und damit eine wesentliche Grundlage der aufgeklärten Kultur. Ob er will oder nicht, übernimmt er auch die erklärten Feindbilder des real existierenden Islam - die Demokratie im Allgemeinen sowie Israel und die Juden im Besonderen. Wenn es einen friedlichen Islam gibt - in einem solchen mythisch verklärten "Dialog" kann er sich erkennbar nicht artikulieren.
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18.10.05 20:43:40
#21 Stella,hast du´s gelesen - ich schon lange.;)




Falls es dir zu viel ist,schenk ich dir ein Bildchen,damit du zufrieden bist.:) ... schön gelle ...



Übrigens:H.P.Raddatz nimmt im obigen Werk die Querverbindungen der römischen Religion und des Islam präzise auf´s Korn.

... solange man die Wahrheit noch publizieren darf ...

Liebe Grüsse Eddy

P.s. ...und Josef Ratzinger setzte sich als er neulich in Kölle war,gegenüber ex-Bundestagspräsi Thierse für einen isalmischen Religionsuntericht an deutschen Schulen ein.
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18.10.05 21:32:17
Es ist nicht völlig auszuschließen, daß der viel gepriesene "Dialog" mit dem Islam eines mehr oder weniger fernen Tages so ungefähr diesen Verlauf nimmt: :D

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19.10.05 01:01:57
die wahrscheinlichere Variante der Ausbreitung des Islam in der BRD, nämlich die "friedliche"
(was ist daran friedlich, wenn unterdrückt und entrechtet wird, auch wenn das ganz legal über Parlamente geschehen sollte ?)

könnte solche Auswirkungen haben (bzw. hat sie jetzt schon. Danke, Antje)

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19.10.05 01:16:38
Mittelfristig wird deutlich werden, dass die Zuwanderung aus der Türkei und anderen islamischen Ländern in die EU keine Zuwanderung ist, sondern Kolonienbildung - was letztlich in einen offen zu Tage tretenden Kolonialismus mündet.

Die Ähnlichkeit zur Besiedelung Nordamerikas durch die Europäer ist verblüffend:

Anfänglich kleine Kolonien, die sich gut mit den Einheimischen verstanden, und von den Einheimischen eingespannt wurden für deren Konflikte untereinander, waren demografisch den Indianern weit überlegen durch permanenten Nachschub aus den Ursprungsländern der Europäer.
Waren die ersten Europäer noch auf gute Nachbarschaft und freundschaftlichen Kontakt mit den Indianern angewiesen, traf das auf die nachfolgenden Einwanderer immer weniger zu, weil sie bereits in ihren eigenen Kulturraum einwanderten.

Genau an diesem Punkt steht die Migrationsbewegung aus der islamschen Welt heute in Europa.

In Nordamerika traten die Interessenskonflikte der Indianer und Europäer immer deutlicher zutage, welche hauptsächlich im Landbedarf der Europäer begründet waren, da Europa seine explosionartig wachsende Bevölkerung sonst immer schwieriger hätte ernähren können.
Zugleich war die Neue Welt eine Möglichkeit sich kulturell nach den eigenen Vorstellungen zu entwickeln.

Auch dieser Aspekt trifft auf die islamischen Migranten zu, die hier wie die Pilgrim-fathers ihren religiösen Fundamentalismus ungebremst ausleben können, wie auch für jene Türken, die die hier üblichen Freiheiten schätzen (leider jedoch auf Dauer zur Minderheit werden)

Am Ende stand in Nordamerika der vollständige Bevölkerungsaustausch. Der Prozess dauerte immerhin ca. 250 Jahre. In Europa wird es keine 40 Jahre benötigen, bis die Migranten die Mehrheitsgesellschaft bilden, wobei dieser Prozess weit weniger konfliktträchtig ablaufen wird, da die Europäer ohne positives Wertgefühl gegenüber ihrer eigenen Kultur auf Migranten treffen, die ihre Kultur für die überlegene halten und mit wachsender Zahl aus einer inneren Haltung der Kompromisslosigkeit ihre Interessen leicht durchsetzen können, bei einem Gegner, der in der Selbstaufgabe sogar sein Ziel sieht in Begriffen wie Toleranz, Integration, kultureller Bereicherung, Dialog, die von den Migranten nichts abfordern an Kompromissbereitschaft, dafür aber an die Einheimischen Maximalforderungen stellen von der Finanzierung der Migranten bis hin zur totalen Akzeptanz von deren Lebensweisen und Ansprüchen.
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19.10.05 09:22:36


Dr. Hans-Peter Raddatz (Jahrgang 1941), promovierter Orientalist und Volkswirt sowie selbständiger Systemanalytiker, vertrat über viele Jahre die Nahostinteressen internationaler Banken und Unternehmen. Orientalische Forschung, naturwissenschaftliche Systemanalyse und praktische Nahosterfahrungen verbinden sich in vorliegender Arbeit zu einer spezifischen Form der "rationalen Gesellschaftsanalyse". Einschlägige Fachkompetenz schlägt sich in zahlreichen Publikationen und Vorträgen zum Themenkreis sowie in der Funktion als Co-Autor der renommierten "Encyclopedia of Islam", des Standardwerkes der internationalen Orientalistik, nieder.
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19.10.05 10:16:50
Die berühmte Toleranz des Islam, die unsere ach so intoleranten Länder bereichern soll, zeigte sich jüngst auch im "intoleranten" Dänemark von seiner "toleranten" Seite.

Auf einer Demo wurde Protest kund getan, weil man den Propheten Mohammed auf einer Karikatur abgebildet hatte.

Würden sich Parteimitglieder und Wähler von Politikern* genauso verhalten wenn mal z.B. ein Schröder karikiert wurde, wären die Straßen der Nation das ganze Jahr über mit Demonstranten verstopft.
(*Mohammed war der Herrscher eines Staates, und somit ebenfalls Politiker. Im Islam jedoch ist die Abbildung des Propheten verboten (außer bei den Alewiten) und somit eine schwere Sünde.)

Hier zur Abwechslung mal kein Artikel in Englisch, sondern Dänisch. ;)

Nørrebro og Københavns Indre By gjaldede i går eftermiddag af arabiske råb, da godt 3.000 demonstranter fra det muslimske miljø gik fra fredagsbøn til protestdemonstration mod mediernes behandling af muslimerne i almindelighed og mod Morgenavisen Jyllands-Posten i særdeleshed.
Baggrunden for demonstrationen var de 12 tegninger af profeten Muhammed, :laugh: som avisen bragte 30. september. På en løbeseddel, der blev uddelt til forbipasserende på turen fra Nørrebro Station til Rådhuspladsen, blev tegningerne betegnet som fornærmende mod det islamiske samfund i Danmark og på verdensplan.

http://www.jp.dk/kbh/artikel:aid=3323932/





Das ganze wird dann noch garniert mit einer versteckten Drohung, daß sich Muslime radikalisieren könnten, wenn man ihrem "Glauben" nicht den nötigen Respekt entgegen bringt, und die Gefühle der einzig wahrhaft Gläubigen* "verletzt".
*(keine Satiere, der Islam sieht sich als einzig wahren Glauben, und seine Anhänger logischer Weise als die einzig Rechtgläubigen)

Aha - bleibt also nur die vorauseilende Unterwerfung unter islamische "Gefühle", sonst kracht es.

Warum fragt eigentlich nie ein Medium nach den Gefühlen der Europäer, wenn diese durch islamisches Verhalten verletzt werden ?

Europäische Befindlichkeit spielt nie eine Rolle im öffentlichen Diskurs, immer nur die der Moslems !!!

Und was wird erst aus den Rechten der Europäer, wenn die "Gefühle" bestimmter Muslime zum bestimmenden Faktor im Umgang mit Meinungs- und Informationsfreiheit werden ?
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19.10.05 10:30:05
!
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19.10.05 11:08:51
Morddrohungen gegen Islamkritiker sind sowas von Standard.......

........zugleich nimmt man diese effektive Einschränkung der Meinungsfreiheit im Westen hin, als wäre es das normalste der Welt.

Tabriz/Sanaa. Islamische Gelehrte haben den Tod von drei prominenten amerikanischen Evangelikalen gefordert, weil diese den Islam kritisiert haben. Ausgelöst wurden die Reaktionen im Iran, im Libanon und im Jemen durch Äusserungen des konservativen Baptistenpastors Jerry Falwell. Im Fernsehen hatte er Mohammed, den Stifter des Islam, als “Terroristen” und “Mann des Krieges” bezeichnet. Falwell bezog sich auf die Aufforderungen Mohammeds zum Kampf gegen “Ungläubige”.

http://www.jesus.ch/index.php/D/article/161/4443/

Und wo nicht die glaubensstrengen Muslime selbst Druck machen, da finden sich Unterwürfige unter den Ungläubigen, die glauben sie müssten die Werte der Menschenrechte durch islamische Moral ersetzen.

So wird effektiv die Meinungs- und Informationsfreiheit eingeschränkt und die Ausübung durch Angst vor Repressalien eingeschränkt.

Dieser Prozeß der schleichenden Etablierung islamischer Repression mit freundlicher Unterstützung gewisser Multikulturalisten ist ein Phänomen in der gesamten westlichen Welt.

Hier ein Beispiel aus Australien:


http://www.wayoflife.org/fbns/fridaynews/2004/fridaynews0412…

CHRISTIANS CONVICTED OF HATE CRIME AGAINST MUSLIMS IN AUSTRALIA. Friday Church News Notes, December 24, 2004 (David W. Cloud, Fundamental Baptist Information Service, P.O. Box 610368, Port Huron, MI 48061, fbns@wayoflife.org, http://www.wayoflife.org, 866-295-4143)

- On Dec. 17 a state tribunal in Victoria, Australia, found two pastors guilty of inciting hatred against Muslims. The case stems from a seminar that Daniel Nalliah and Daniel Scott of Catch the Fire Ministries conducted in March 2002. The two pastors lectured on the differences between Christianity and Islam and quoted information about Islam directly from the Quran. They were accused by the Islamic Council of inciting hatred , and the Victorian Civil and Administrative Tribunal has now sided against the Christians. Todd Nettleton of Voice of the Martyrs says the pastors are on trial for simply telling the truth, and that the situation should be a wake-up call for Christians because the two men are not accused of telling lies about Islam, but of hurting Muslims’ feelings. The judge has the power to levy an unlimited amount of fines, and he will make that determination in January.



Wie wohl in der BRD Politik, Medien und Gerichte reagieren würden, wenn mal jemand Klartext redet und Taten des Propheten einer breiten Öffentlichkeit bekannt macht ?

Also auf extrem frauenfeindliches und pädophiles Gebaren, das massenhafte hinrichten Wehrloser, die Sklavenhalterei, die Zig Raub- und Kriegszüge des Propheten und den Weltherrschaftsanspruch des Islam z.B. in einer Talkshow vor Millionenpublikum hinweist ?


Im Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit.

Diese "Weisheit" bezogen auf die etablierte und zunehmende Einschränkung der Presse- und Informationsfreiheit im Westen, sobald man (laut) die Wahrheit über den Islam sagt, würde im Umkehrschluß bedeuten, daß bereits eine Art "Krieg" der Kulturen im Gange ist.

Jedoch sind die Fronten völlig anders, als oberflächlich zu erwarten wäre:

Auf der einen Seite die korantreuen Vertreter des Islam, unterstützt von islamophilen Multikulturalisten,

auf der anderen Seite liberale, säkulare Muslime, ehemalige Muslime und Personen in Europa und den USA, die erkannt haben, daß eine Ausbreitung des Islam zur Etablierung islamischer Staatsform führt, und somit zum Verlust der Menschenrechte.

Es ist also eine Konfrontation von liberalen, freiheitlichen Kräften über rassisch/kulturelle/nationale Grenzen hinweg und ebenso internationalen repressiv-totalitären Kräften, die die Meinungs- und Informationsvielfalt zumindest stark einschränken wollen.
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19.10.05 11:34:20
!
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19.10.05 11:45:08
#23

Auf den Tag, an dem der oberste Mullah die Bibel küsst, können wir wohl noch lange warten...

:mad:
Avatar
19.10.05 14:48:02
#31
Soll H.P.Raddatz zum Bahaianismus konvertieren?


Oder wäre ihm mit dem Katholizismus auch gediehnt?
Avatar
19.10.05 15:08:37
#33 für mich hat der pabst nur gerochen welches buch mehr stinkt,die bibel oder der koran.die pestilenz beider hat mehr menschen durch religionskriege dahingerafft,als die übrigen kriege zusammengenommen.
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19.10.05 21:10:46
Raddatz im Interview

TENDENZEN: Bereits kurz nach den Anschlägen vom 11. September gaben einige Bedenkenträger zu Protokoll, daß man in der Diskussion sehr wohl unterscheiden müsse zwischen "Mohamedanern" und "Islamisten". Was halten die wirklichen Fachleute - und Sie gehören als promovierter Orientalist dazu - davon?

DR. RADDATZ: Es gehört inwischen zu den etablierten Dogmen des "Dialogs mit dem Islam", daß zum einen dieser nicht nur tolerant, sondern mit Frieden schlechthin identisch ist, und zum anderen der Islamismus mit dem Islam nicht nur nichts zu tun habe, sondern ihn mit seinen Gewalttaten "in Verruf bringe." Wie haben es hier mit dem Beginn einer klassisch-totalitären Ideologie zu tun, die sich auf eine selbst-geschaffene Realität in Form einer heilsträchtigen Utopie stützt. Letztere besteht in der Fiktion eines toleranten Islam, unter dessen universaler Friedensbotschaft sich im Prinzip die gesamte Menschheit versammeln kann und soll. Dieses Heilsziel füllt einerseits das Vakuum des postmodernen Werteverfalls, andererseits erfüllt es die Anforderungen der islamistischen Expansion, ihren Ansiedlungsformen in Europa "Respekt" zu zollen.

TENDENZEN: Unsere Politiker äußern sich erstaunlich zurückhaltend. Hängt das womöglich mit der Tatsache zusammen, daß in unserer Wirtschaft Milliarden von sogenannten arabischen "Petro-Dollars" stecken?

DR. RADDATZ: Aber selbstverständlich! Da hier zudem auch handfeste Wirtschaftsinteressen involviert sind, und erhebliche Fördermittel aus der Golfregion kommen, nimmt es nicht wunder, daß nach dem 11. September alle Führungsebenen in Deutschland urplötzlich auf die Linie des Zentralrats der Muslime einschwenkten. Dieses Gremium wird seit Jahren aus saudischen Quellen finanziert und steht unter Leitung des islamistischen Muslimbruders Nadim Elias, dessen in der Bilalmoschee in Aachen ablaufenden Aktivitäten hinwiederum seit Jahren das Interesse des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes auf sich ziehen. Der deutsche Islamdialog - ob idealistisch oder korrupt - wirkt sich in der Praxis als islamistische Interessenvertretung aus, welche zur eigenen Machtsicherung auf Basis der toleranten Islamfiktion jede Mitsprache der Bevölkerung, ironischerweise auch das Recht der breiten Muslim-Mehrheit auf Religionsfreiheit, ausgrenzen muß.

TENDENZEN: Hat der Islam mit den Anschlägen sein wahres Gesicht gezeigt oder handelt es sich bei den Tätern um ein paar Wirrköpfe?

DR. RADDATZ: Wie ich gerade erwähnte, hat sich schon im Vorfeld der Terrorakte die Herausbildung effizienter Netzwerke islamischer Glaubenskrieger angebahnt, deren Spuren bekanntlich auch nach Deutschland führten. Einen entscheidenden Fehler sollte man allerdings vermeiden, nämlich den, diese Leute als Wirrköpfe zu unter-schätzen. Es handelt sich hier ganz im Gegenteil um hochprofessionelle und hochmotivierte Fachleute, die in logistisch perfekter Abstimmung langfristige Maßnahmen gegen bestimmte Ziele planen. Der Islam steht dabei als religiös-politische Machtstruktur im Hintergrund, deren historisch gewachsene Tradition sich immer wieder dann besondere Geltung verschafft hat, wenn besonders günstige Umstände zusammentrafen.

TENDENZEN: In einer Sendung des Istambuler Fernsehens ATV sagte am 29. Dezember 2001 der bekannte türkische (schiitische) Professor für öffentliches Recht an der Istanbuler Uni, Hüsein Hatemi: "Es gibt keinen Menschen in der westlichen Welt, der dem Islam einen größeren Dienst erwiesen hat als der Papst!" Das klingt doch nicht nur für katholische Ohren paradox. Was meint der Mann damit und wie sehen Sie das?

DR. RADDATZ: Diese Aussagen kann nur für diejenigen paradox klingen, die den Papst und sein Amt mit dem christlichen Glauben gleichsetzen. Es ist ja gerade dieser historisch gewachsene Kadavergehorsam, der viele sogenannte "Katholiken" zwingt, jeweils das, was die Päpste im Laufe der Geschichte von sich gegeben haben, für Christentum zu halten. Die Vollmacht dieses Amtes beruht allein auf der Weitergabe des Evangeliums. Genau dieser Aufgabe wird der aktuelle Papst nicht gerecht.

TENDENZEN: Sondern ?

DR. RADDATZ: Er vollzieht das Programm des 2. Vatikanischen Konzils, das als zentrales Identitäts-merkmal der Christen zu erkennen glaubt, daß "wir mit den Muslimen den einen Gott anbeten". Er verneigte sich 1979 "in Ehrfurcht" vor dem Massenmörder Khomeini, er umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, er lehnte 1996 das Frauenpriesteramt ab, "weil es den Dialog mit dem Islam blockiert" und flehte im "Heiligen Jahr" 2000 Johannes den Täufer an, "den Islam zu behüten".

TENDENZEN: Ein unglaubliches Bild ging 1999 um die Welt: Der Führer von einer Milliarde römisch-katholischer Christen küsst den Koran! Ein Treppenwitz der Kirchengeschichte, oder?

DR. RADDATZ: Eigentlich nicht, den vor diesem Hintergrund kann nicht erstaunen, daß seine Reaktionen auf die jüngsten Massaker an Christen in Sudan und Indonesien sowie die Katastrophe von New York allenfalls in Aufrufen zu "Respekt vor dem authentischen Islam" bestehen konnten. Ein solches Verhalten hat offenbar nur noch bedingt mit Christentum, sehr viel allerdings mit einer zunehmenden Hinwendung zum Islam zu tun. Diese bemerkenswerte Tendenz, die ich als "Chrislam" bezeichne, wirkt sich natürlich - insbesondere im Mißbrauch des Papstamtes - in einer massiven Interessenwahrung für den Islam aus. Auf diese spielt Professor Hatemi in seiner Aussage mit Recht an.

TENDENZEN: Spätestens seit Vaticanum II präsentiert sich die Römisch-Katholische Kirche als Statthalterin einer dialogfähigen Religion. Das Neue Testament enthält aber das Bekenntnis des Petrus, auf dessen Stuhl im übertragenen Sinne Johannes Paul II. zu sitzen glaubt, wonach außer Jesus Christus kein Name unter dem Himmel gegeben ist, das Menschen selig machen kann. Wo sehen Sie die Grenzen des Dialogs aus christlicher Sicht?

DR. RADDATZ: Wir hatten schon das Problem des gemeinsamen Gottesbegriffs in Verbindung mit dem Mißbrauch des Papstamtes angesprochen. Historisch wurde dieser Mißbrauch sozusagen zum Markenzeichen des Papsttums, weil er durch einen eingeschliffenen Gehorsamsreflex klerikal institutionalisiert wurde. Glaube in der Amtskirche besteht zunächst einmal in der Unterwerfung unter die Forderungen des Papstes, unabhängig von deren Inhalten. Die Geschichte der Kirche ist voll von Beispielen des Synkretismus, der Bereicherung, der Amtsanmaßung und der Gewalt im Namen des dreieinigen Gottes. Gegenbewegungen, welche die Rechte Jesu einforderten, wurden als Häresien unterdrückt oder - wie die großen Orden des Mittelalters - für die inquisitorisch gesteigerte Gewalt der Päpste instrumentalisiert.

TENDENZEN: Klingt fast nach einem neuen "Dialog-Dogma" ?

DR. RADDATZ: Ja, denn der vom Papst gesteuerte Dialog mit dem Islam verfährt nicht anders. So wie Mani für den Manichäismus und Muhammad für den Islam behaupteten, daß die ihnen jeweils vorangehende Zeit eine solche der Unwissenheit und Verfälschung gewesen sei, so hat der Dialog das Quasi-Dogma entwickelt, daß jeder "Rückfall hinter das Konzil" mit Unglaube gleichzusetzen ist. Da im Zentrum der nachkonziliaren Zeit, die somit die Aura einer neuen Religion annimmt, der gemeinsame Gottesbegriff mit dem Islam steht, befindet sich der gesamte Gehorsamsapparat der Kirche auf dem Weg in eine Verfaßtheit, die sie dem Islam zwangsläufig verähnlichen muß. Viele Geistliche berufen sich immer häufiger auf Worte des Koran, und auch in Kult und Ritus meinen inzwischen etliche Pfarrer, auf die Integration islamischer Elemente nicht verzichten zu können.

TENDENZEN: Und die neutestamentliche Wahrheit bleibt auf der Strecke...

DR. RADDATZ: Dies sind logische Folgen der in der Theologie seit langem erhobenen Forderung, "daß die christliche Wahrheit unbrauchbar für den Dialog mit dem Islam ist", sowie der koranischen Wahrheit, nach der "diejenigen ungläubig sind, die sagen, Gott (Allah) sei Christus, der Sohn Marias (5/17) bzw. behaupten, daß Gott "einer von dreien" ist (5/73). Hier bahnt sich eine fundamentale Angleichung an den Islam im Verzicht auf den Gottmenschen Jesus Christus im Zentrum des trinitarischen Gottes an. Daß man in dieser islamorientierten Mutation zugleich koranischen Drohungen und Schmähungen aus dem Wege gehen zu können glaubt, nach denen Christen als "Schmutz" gelten (9/28), zu bekämpfen (48/16) und bei Uneinsichtigkeit schließlich zu töten sind (47/4), erscheint in der Islamillusion des Dialogs offensichtlich als dem Heilsziel angemessene Nebenwirkung. So ist für den aufmerksamen Beobachter schon lange ersichtlich: Dieser Papst hat während seines Pontifikats den katholischen Glauben mehr verändert als alle Päpste vor ihm - zusammen!
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19.10.05 22:13:05
Özeguz der zu Mord aufruft, ist der Schwager des Vorsitzenden der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Hamburg

Neumann wegen Verwandtschaft in der Kritik

Hamburgs ehemaliger Innensenator Ronald Schill hat SPD-Spitzenkandidat Thomas Mirow aufgefordert, den SPD-Sicherheitsexperten Michael Neumann als Innensenator-Kandidaten zurückzuziehen und Neumann als Vorsitzenden des Kontrollausschusses Verfassungsschutz abzulösen. Neumann, so Schill am Sonntag, sei ein "Sicherheitsrisiko". An ihm festzuhalten verletze Sicherheits- und Wirtschaftsinteressen Hamburgs.

Der Hintergrund: Neumann ist mit der türkisch-stämmigen SPD-Abgeordneten Aydan Özuguz verheiratet. Die Brüder seiner Frau, Yavuz und Gürhan Özuguz, sind wie berichtet, bekennende Fundamentalisten und betreiben die vom Verfassungsschutz beobachtete islamistische Internet-Seite www.muslimmarkt.de. Beide Brüder sprechen Israel das Existenzrecht ab und rufen zum Boykott israelischer und amerikanischer Waren auf. Wie der "Spiegel" berichtet, wurde Yavuz Özuguz jetzt wegen Volksverhetzung zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Neumann hatte Hamburgs Verfassungsschutzchef Heino Vahldieck nach seiner Hochzeit von den extremistischen Schwägern berichtet. Vahldieck erklärte, dass Neumann nicht in Sippenhaft genommen werden dürfe. IvM

http://www.foren.de/system/forum-raddy-islam-527974.html

Artikel erschienen am 26. Jan 2004
http://www.welt.de/data/2004/01/26/228608.html
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20.10.05 09:27:14
[posting]18.343.590 von endaxi am 19.10.05 15:08:37[/posting]Jeremia 17,13 - für Dich
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20.10.05 11:39:12
#34

Unglaublich, sollte Leute sitzen mit SPD-Parteibuch in den Parlamenten und kassieren fette Diäten ab !

:mad::mad::mad:
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20.10.05 12:10:37
Kommt es zu radikalen Aussagen und Taten von Muslimen, speziell solchen, die öffentlich und medial wirken, wird dies stets so dargestellt, als wären dies verirrte Einzelmeinungen, um das multikulturelle Ideal vom friedlichen und toleranten Islam zu erhalten.

Teil dieser Strategie ist es in der BRD, keine Umfragen zu den Ansichten und Einstellungen von Muslimen zu erheben, damit politisch nicht korrekte Fakten weiterhin verborgen bleiben.

In England wurden solche Umfragen erhoben, und sie zeigen eine verbreitete Geisteshaltung unter der islamischen Minorität, die nicht grade auf eine hohe Kompatibilität zu den Werten einer westlichen Gesellschaft offen legt.

Man kann diese Umfrage nicht 1 zu 1 auf die in der BRD lebenden Muslime übertragen, da die Türkei immerhin eine gewisse Hinwendung zum Westen vollzogen hat, sondern lediglich als Indiz dafür werten, daß islamische Sozialisation die Etablierung von Werten begünstigt, die zu Desintegration und bedenklichen Einstellungen führen.

http://de.danielpipes.org/article/2799


FrontPageMagazine.com
25. Juli 2005
Englischer Originaltext: British Opinion Surveys from an Islamist Hell

Zu schätzen, wie viele potenzielle Terroristen im eigenen Land wohnen, ist ein höchst ungenaues Geschäft, aber es gibt eine erstaunliche Korrelation zwischen einem kürzlich der Londoner „Times" zugespielten britischen Regierungs-Bericht und einer neuen Meinungsumfrage, die der „Daily Telegraph" in Auftrag gegeben hatte.

Unter Zugriff auf nicht identifizierte „Informationen" befindet der Regierungs-Bericht (von mir in „Die nächste Bombe in London" analysiert), dass sich bis zu 16.000 „britische Muslime aktiv an terroristischen Aktivitäten beteiligen".

Dann befragte das respektierte YouGov-Meinungsforschungsunternehmen im Zeitraum vom 15. bis 22. Juli 526 muslimische Erwachsene in ganz Großbritannien, wobei Standard-Forschungsmethoden genutzt werden und die Daten ausgewogen Alter, Geschlecht und Herkunftsländer der britisch-muslimischen Bevölkerung widerspiegeln. Die Umfrage fand heraus, dass in den Bemühungen der „dekadenten und unmoralischen" westlichen Gesellschaft ein Ende zu setzen sich ein Prozent von ihnen oder „rund 16.000 Personen bereit erklären, möglicherweise sogar eifrig dafür sind, Gewalt zu befürworten".

Sollten ihre Reihen wirklich so stark sein, könnte solch eine große Zahl potenzieller Terroristen eine nie da gewesene Sicherheitskrise für Großbritannien verursachen, mit all den begleitenden wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Konsequenzen, die man sich vorstellen kann.

Die YouGov-Umfrage beinhaltet viele weitere Daten, die bei Briten und anderen im Westen Interesse, wenn nicht Erschrecken wecken sollten:

Muslime, die die Anschläge vom 7.7. in London alles in allem als gerechtfertigt ansehen: 6 Prozent.
Empfinden Sympathie für die „Gefühle und Motive" derer, die die Anschläge vom 7.7. ausführten: 24 Prozent.
Verstehen, „warum einige Leute sich so verhalten": 56 Prozent.
Sind mit Tony Blairs Beschreibung der Ideologie der Londoner Bomber nicht einverstanden, der sie als „pervertiert und vergiftet" beschrieb: 26 Prozent.
Empfinden Großbritannien gegenüber keine Loyalität: 16 Prozent.
Stimmen zu, dass die „westliche Gesellschaft dekadent und unmoralisch ist und dass Muslime versuchen sollten ihr ein Ende zu setzen": 32 Prozent sind bereit nicht gewalttätige Mittel zu nutzen und (wie oben angeführt) 1 Prozent ist bereit Gewalt anzuwenden, „wenn nötig". Gerade einmal 56 Prozent der Muslime stimmen mit der Erklärung überein, dass „die westliche Gesellschaft nicht perfekt sein dürfte, aber Muslime damit leben und ihr nicht ein Ende setzen sollten".
Stimmen zu, dass „britische politische Führer es nicht ernst meinen, wenn sie von Gleichheit sprechen. Sie sehen das Leben weißer Menschen als wertvoller an als das britischer Muslime": 52 Prozent.
Tun die Führer der politischen Parteien als unaufrichtig ab, wenn diese sagen „sie respektieren den Islam und wollen mit den britischen muslimischen Gemeinden zusammenarbeiten": 50 Prozent.
Bezweifeln, dass jemand ein faires Verfahren haben wird, der wegen der Anschläge vom 7.7. vor Gericht gestellt wird: 44 Prozent.
Würden einen muslimischen religiösen Leiter nicht der Polizei melden, wenn er „junge Muslime durch das Predigen von Hass gegen den Westen zu ‚radikalisieren` versucht": 10 Prozent.
Glauben nicht, dass sie die Pflicht haben zur Polizei zu gehen, wenn sie „etwas in der Gemeinde sehen, das ihnen verdächtig erscheint": 14 Prozent.
Glauben, dass andere Muslime zögern würden zu Polizei zu gehen, „wegen etwas, das sie sehen und ihnen verdächtig erscheint": 41 Prozent.
Würden die Polizei informieren, wenn sie glauben, dass sie etwas über die mögliche Planung eines Terroranschlags wissen: 73 Prozent. (In diesem Fall stellt der „Daily Telegraph" nicht den negativen Prozentsatz zur Verfügung.)
Eine weitere Meinungsumfrage, in Auftrag gegeben von Sky News und durchgeführt von Communicate Research (die 462 in Großbritannien lebende Muslime telefonisch befragte) erhielt ähnliche Ergebnisse:

Muslime, die mit dem überein stimmen, was die Londoner Selbstmord-Bomber taten: 2 Prozent.
Glauben, dass es im Koran eine Rechtfertigung für die Bombenanschläge gibt: 5 Prozent.
Stimmen der Aussage nicht zu, dass „muslimische Geistliche, die Gewalt gegen den Westen predigen, keinen Kontakt mit der muslimischen Mehrheitsmeinung haben": 46 Prozent.
Verstehen sich zuerst als Muslime und erst dann als Briten: 46 Prozent. Weitere 42 Prozent machen keinen Unterschied zwischen diesen beiden Identitäten. Gerade einmal 12 Prozent betrachten sich zuerst als Briten und dann als Muslime.

Kommentierung:

(1) Es ist schwer zu sagen, welche dieser Besorgnis erregenden Zahlen am alarmierendsten sind, aber zwei stehen heraus: dass weniger als drei Viertel der Muslime in Großbritannien sagen sie würden der Polizei von einem bevorstehenden Terroranschlag berichten, bringt schwere Zweifel an der Taktik der Regierung Blair auf, die Muslime dazu zu bringen in ihrer eigenen Gemeinschaft polizeiliche Aufgaben zu übernehmen; und dass ein Drittel der Muslime die britische Gesellschaft nicht akzeptieren und ihr ein Ende setzen wollen, vermutlich um den Weg für eine islamische Ordnung frei zu machen, lässt vergleichbare Zweifel auf Großbritanniens viel gerühmtes multikulturelles Ideal aufkommen.

(2) Selbst Professor Anthony King von der Universität Essex, der die Umfrage des „Telegraph" interpretierte, glaubt die Ergebnisse versüßen zu müssen und nennt sie „gleichzeitig beruhigend und beunruhigend", was immer das heißen soll. In einigen besonderen Fällen dreht er haarsträubende Zahlen in erfreuliche um (dass 73 Prozent vor einem bevorstehenden Terroranschlag warnen würden, bezeichnet er als „eindrucksvoll"). Die überoptimistische Haltung der Zeitung wie auch des Professors lässt die Frage stellen, was wohl die Briten sich der islamistischen Hölle bewusst werden lässt, die in ihrer Mitte wächst.


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Man erinnert sich an die EU-Kampagnie gegen Österreich, als die FPÖ regierungsbeteiligt wurde, an Butiglione, wegen seiner konservativ-katholischen Auffassungen.

Es gab einen regelrechten Aufstand gegen Österreich und Butiglione.

Umgekehrt schätzt man einen Erdogan trotz seiner extrem frauen- und menschenrechtfeindlichen Haltung ungeniert. Man fragt ihn auch nicht danach, wie es um seine Toleranz gegen z.B. Homosexuelle bestellt ist (warum wohl ?), und der Türkei läßt man die Leugnung/Verharmlosung/Leugnung des Armenier-Genozides einfach durchgehen.

Man stelle sich vor, ein europäisches Volk hätte eine solche Haltung - niemals käme man auf die Idee, ein solches Volk, das sich einen derartig diskriminierungswilligen Regenten gewählt hat, für EU-tauglich zu halten.

Das kaschieren intoleranter Einstellungen bei weiten Teilen der Muslime in der EU, und zugleich das völlig ungleiche Messen und Bewerten von Einstellungen und Handlungen im Vergleich Muslime/Ungläubige(Europäer) zeigt, daß aus die Protektion der Muslime zugleich eine Aushöhlung wesentlicher Verfassungsgebote der europäischen Staaten geworden ist.
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20.10.05 12:52:40
#37 halte diese darstellungen selbst auf deutschland im übertragenen sinne für geschönt.im religiösen besteht ein wesentlich größerer zusammenhalt als im kriminellen ,wo auch keine oder nur wenige meldungen an behörden erfolgen.
es ist im allgemeinen usus das gastland zur eigenen lebenssicherung zu betrachten und sich ausreichende kenntnise darüber zu verschaffen,wie das meiste rauszuholen ist.eine integration findet immer weniger statt,da ausreichend sowohl im religiösem,wie im kulturellem umfeld,das gastland immer mehr als feindlich wahrgenommen wird.dies führt zur zwangshaften vorstellung den heimischen bürgern ihre moral und sonstigen "levantischen" gewohnheiten nahebringen zu müssen damit sie ihrer würdig sind.der frühere "Ali" ist heute mit einem überlegenheitsstatus versehen,der sowohl deutsche männer wie frauen oft verachtet,da sie nicht in der lage oder willens sind,ihre "verhurten" frauen ,vor ihnen selbst zu schützen.
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20.10.05 12:57:24
Ich finde es komisch das ein vorbestrafter Volkverhetzer und Islamist wie Dr.-Ing. M. Özoguz mit einem Forschungsprojekt zur Biotechnologie(!) betreut wird:

http://www.iuv.uni-bremen.de/iuv_te...enschaftler.htm" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">
http://www.iuv.uni-bremen.de/iuv_te...enschaftler.htm

Warum gibt man ihm nicht direkt eine Stelle im Atomkraftwerk?

Na ja, wenigstens sein Bild hat man jetzt entfernt!
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20.10.05 14:43:30
Hans-Peter Raddatz - WELT 11.9.02


Der Mythos vom toleranten Islam
Literarische Fiktionen und politische Wunschbilder erschweren einen ehrlichen Dialog


Seit etwa zwei Jahrhunderten gelten Lessings "Nathan" und Goethes "Diwan" als Maßstäbe aufklärerischer Toleranz gegen den religiösen - also christlichen - Herrschaftsanspruch. Bald kam die Idee von einem Islam hinzu, der bereits im mittelalterlichen Spanien die Toleranz zu höchster Entwicklung gebracht haben soll. Wer sich heute über Moslems, Zuwanderung und den "Dialog der Kulturen" informieren will, stößt immer wieder auf Lessings milden Herrscher Saladin, Goethes Konzept vom reinen, mystischen Eingottglauben und das Bild des islamischen Spanien, das Christen, Juden und Moslems in nie zuvor gekannter Toleranz vereinte.
Zugleich verewigt sich die eigene Gewaltgeschichte: Kreuzzüge und Inquisition sind garantierte Gegenreflexe, wann immer die Toleranz des Islam in Zweifel gezogen wird. Die Wurzeln des Westens - eine vom Klerus behinderte Befreiung des Geistes im Evangelium und der Kampf der Aufklärung um Menschenrechte - spielen kaum eine Rolle, wenn es um "den Islam" geht. Wer immer heute den offiziellen "Dialog" führt - er vertritt die Schablonen einer Islam-Fiktion, um sie als Ersatzrealität politisch zu installieren.
Es spielt weder bei Lessing noch heute eine Rolle, dass der reale Machthaber Saladin als Erneuerer der Scharia auftrat. Die Biografen des Sultans bestätigen, dass er die Machtbedingungen Allahs perfekt erfüllte, und dies nicht nur mit dem Dschihad nach außen, mit den Massenmorden an christlichen Kreuzrittern. "Er tötete", wie es sein Sekretär formulierte, "um dem Islam Leben zu geben" - bestätigt von der Damaszener Grabinschrift, der zufolge er "Jerusalem vom Schmutz der Ungläubigen befreite". Vor allem jedoch wirkte Saladin mit dem Dschihad nach innen als Vorbildherrscher, der die Dominanz des Allahgesetzes sicherstellte. Er gilt als Ikone des Islam, weil er den unislamischen Geist, etwa in Gestalt des philosophischen Mystikgenies Suhrawardi, 1191 durch Hinrichtung beseitigen ließ.
Hier hatte sich die Existenzformel des Islam durchgesetzt, das "Recht auf Unrecht", das in der Vernichtung des Unglaubens und des individuellen Denkens zum Schutz der Scharia besteht.
Die Kette der Denker ist lang, welche die Vertreter des orthodoxen Glaubens bis heute vom Leben zum Tode beförderten. Ihre Geistesfreiheit, ob in Gestalt des frühen Mystikers Halladj im Jahre 922 oder des ägyptischen Journalisten Foda im Jahre 1994, gefährdete ein Prinzip, das bis heute gilt: das Gesetz Allahs, das demjenigen Macht verleiht, der es durchsetzt. "Ich töte, und ich lache" war das Motto des Mystikdichters Rumi, der diesen Grundsatz besser als die Dissidenten begriffen hatte.
Selbst Averroes, der große Philosoph des hohen Mittelalters, war vor den harten Regeln des Allahgesetzes nicht sicher. Er lebte in Spanien, nach westlicher Vorstellung im Hort der Toleranz, wo man allerdings viele seiner Werke verbrannte und ihn in Córdoba an den Pranger stellte, um ihn an die Grenzen des islamischen Geistes zu erinnern. In einer solchen Atmosphäre konnte auch das Phänomen des Schädelminaretts aufleben. Zehntausende abgeschlagener Christenköpfe lieferten - in großen Mengen auch nach Nordafrika exportiert - das Baumaterial für Minarette des toleranten Spanien.
Die "Fundamentalisten" der Gegenwart, die nach Auffassung des "Dialogs" den Islam "missbrauchen", können sich neben einschlägigen Gewaltaufrufen im Koran also sehr wohl auf Vorbilder ihrer Geschichte berufen. Kein Geringerer als ihr Prophet hatte den Maßstab gesetzt. Als er 622 von Mekka nach Medina "auswanderte", führte er seine Gemeinschaft aus bedrängter Schwäche in dominante Stärke und prägte das Muster der Expansion des Islam: Gewalt, Bedrohung, Tribut, Auftragsmord und die Vernichtung der Juden - allesamt Zentralpunkte im Manifest der heutigen Moslembruderschaft.
Das literarische Ideal wurde zum Instrument der Täuschung, indem der Dialog eine Islamfiktion zur Grundlage konkreter Politik machte. Die Moslems in Europa können sich somit leicht in Gemeinschaften formieren, deren islamistische "Vertretungen" legitim erscheinen. Diese eignen sich die Fiktion des Islam an, solange sie ihnen in der Phase der Schwäche von Nutzen sind.
Diese Strategie machte den 11. September möglich, weil man sich selbst und den Moslems den "Dialog" über historische Fakten ersparte. So kann derjenige, der die Gewalt in der anderen Kultur bestreitet, "Täterbereitschaft" für diese Kultur zeigen. Wer eine Islamfiktion diktiert, vermeidet nicht den "Kampf der Kulturen", sondern beendet die faktenorientierte Diskussion und damit eine wesentliche Grundlage der aufgeklärten Kultur. Ob er will oder nicht, übernimmt er auch die erklärten Feindbilder des real existierenden Islam - die Demokratie im Allgemeinen sowie Israel und die Juden im Besonderen. Wenn es einen friedlichen Islam gibt - in einem solchen mythisch verklärten "Dialog" kann er sich erkennbar nicht artikulieren.
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20.10.05 19:25:17
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20.10.05 19:37:01
Wie Islamisten darüber Diskutieren hier:

http://www.islamforen.com/index.php?showtopic=190
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20.10.05 19:42:55
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20.10.05 19:52:00
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21.10.05 02:00:41
Und nochmal nachtreten! Die merken nicht mal was für ein überhebliches Kauderwelsch sie so verzappen. Demnach könnte Raddatz durch seine "Bestrafung" - die freilich nur der allmächtige Schöpfer möge - erlöst von seinen Sünden sein.
Fickt Hatun Sürücü immer noch mit wem sie will? ... na also, muß man nur erstmal drauf kommen, dass ermordet zu werden, Erlösung für blühendes Leben sein kann.



Seit wann ist der Tod eine Strafe Gottes??? Wie kommt ein sogenannter Islamwissenschaftler dazu "eine Strafe Gottes" als "Morddrohung" umzuinterpretieren. Eine Tötung ist doch niemals eine Strafe Gottes. Wo haben diese Leute den Islam gelernt.

Wenn man dieser wirklich haarstreubenden Interpretation folgt bedeutet dies, dass jeder ermordete aus islamischer Sicht bestraft wurde???. Von wegen. Jeder ermordete wird im Islam seine Sünden los, die dann der Mörder aufgehalst bekommt.

Von wem haben denn diese sogenannten Islamwissenschaftler über den Islam gelernt???

Warum holt sich die Staatsanwaltschaft bei solchen sogenannten "Islamwissenschaftlern" ein Gutachten, welches dann noch vor der Anklage "irgendwie von irgendjemandem" veröffentlicht wird.

Ich glaube es ist an der Zeit, dass die Muslime mal diesen merkwürdigen Journalisten, "Kritikern", der Gerichtsbarkeit aber vor allem den sogenannten Islamwissenschaftlern den Inhalt der Lehre des Islams ein wenig erläutern, damit sie zumindest nicht unwissentlich die Unwahrheit sagen oder schreiben. Wenn sie schon schlecht über den Islam reden oder schreiben wollen, dann doch bitte wieder besseres Wissen.


Ich rekapituliere: Gestzt den Fall - hätten wir bis auf Raddatz weit und breit nur Verlierer. Der Allmächtige selbst, der bedauerliche Mörder, der friedliche Islam und alle sonstwie Betroffenen.
Nur unser Ibrahim konnte bis dahin nochmal ungeschoren uber eine theoretische Erlösung fabulieren; die nur uns so grausam schiene.
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24.10.05 13:34:24
Es ist unfassbar, wie sich die Beitritts-Befürworter aufspielen!

Der frisch gekürter "Friedenspreisträger" des dt. Buchhandels Pamuk droht ganz offen:

Europa dürfe das "Friedensangebot" der Türkei nicht ausschlagen, verlangte [!] Pamuk bei der Entgegennahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche

http://www.fr-aktuell.de/ressorts/nachrichten_und_politik/dp…
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02.11.05 15:22:58
Udo Steinbach schiebt Raddatz die Schuld in die Schuhe


In einem deutschen islamistischen Internetforum wurde eine Drohung gegen den Orientalisten Hans-Peter Raddatz veröffentlicht. Nachdem im letzten Jahr in den Niederlanden der Islamkritiker Theo van Gogh ermordet worden ist, muss Raddatz nun um sein Leben fürchten. Weil er den Islam grundsätzlich kritisiert, werfen ihm seine Gegner vor, antiislamische Stimmungen zu schüren. Der Leiter des Deutschen Orient-Institutes, Udo Steinbach, machte Raddatz gar selbst für die Anfeindungen verantwortlich, weil dieser die Muslime »mit seinen radikalen Positionen gegen den Islam provoziert« habe. Mit dem umstrittenen Islamwissenschaftler sprach Ivo Bozic.

http://jungle-world.com/seiten/2005/44/6581.php
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08.11.05 15:36:20
Nach Mordaufruf gegen Islamkritiker Raddatz:
Staatsanwaltschaft geht gegen „Muslim Markt“ vor
Islamwissenschaftler kritisieren mangelnde Qualität des BKA - Gutachtens


Mainz, 07.11.2005 – Trotz eines angeblich entlastenden Gutachtens des Bundeskriminalamtes (BKA) hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber des radikal-islamischen Internet-Portals „Muslim Markt“ eröffnet. Der Sprecher der Strafverfolgungsbehörde, Bernard Südbeck, sagte dem ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ die Ermittlungen erfolgten wegen des Verdachts des öffentlichen Aufrufes zu Straftaten. Im September hatte „Muslim Markt“ – Betreiber Dr. Yavuz Özoguz einen verklausulierten Mordaufruf gegen den islamkritischen Schriftsteller Dr. Hans-Peter Raddatz veröffentlicht.



Der Wortlaut des Aufrufes: „Wenn Herr Raddatz ein Hassprediger und Lügner ist, dann möge der allmächtige Schöpfer ihn für seine Verbrechen bestrafen...“



In dieser Formulierung erkennen renommierte Islamwissenschaftler wie die Marburger Professorin Ursula Spuler-Stegemann und der Göttinger Professor Tilman Nagel eindeutig eine Morddrohung. Auch der ausgewiesene Islamkenner an der Saarbrücker Universität, Dr. Gerd-R. Puin, kommt zu dem Ergebnis, dass unter Einbeziehung der drei wichtigsten islamischen Elemente, des Korans, des Lebens von Mohammed und der Sprüche, „die die islamische Frömmigkeit ausmachen, ( ... ) man diesen Aufruf von Özoguz (im Muslim Markt) als einen latenten Aufruf zum religiös motivierten ... Mord ansehen muss.“



Das Bundeskriminalamt kommt in einem eigenen Gutachten zu der Feststellung, das Gebet sei im arabischen Alltag eine häufig verwendete „Verwünschungsformel“ und deshalb „keine Morddrohung“.



Dem gegenüber kritisiert Professor Spuler-Stegemann die mangelnde Qualität des Gutachtens. Professor Nagel bemängelt gegenüber REPORT MAINZ, dass im BKA-Papier zwar Koranstellen zitiert werden, diese aber nicht vor dem „ideologischen und machtpolitischen Hintergrund“ des Islam bewertet werden.



Das BKA hat eine Stellungnahme zu dem Gutachten aus grundsätzlichen Erwägungen abgelehnt. Für den Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamten hingegen, Klaus Jansen, führt die „Einschätzung des Bundeskriminalamtes im Ergebnis zu einer aktuellen Verharmlosung der Gefahrensituation der Familie Raddatz. - Raddatz wird im Prinzip für vogelfrei erklärt.“



http://www.swr.de/report/aktuell/index.html
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28.11.05 07:27:48
Raddatz: Muslime nach Maßgabe demokratischer Grundrechte integrieren - Scharfe Kritik an deutscher Zuwanderungspolitik

Der Islamwissenschaftler Hans-Peter
Raddatz sieht die Chancen für die Integration von Muslimen in
Deutschland schwinden. „Seit die Islamisten unter der Führung der
Muslimbruderschaft in Europa auf dem Vormarsch sind, rückt eine
Integration im europäisch- demokratischen Sinne in immer weitere
Ferne“, sagte er den Stuttgarter Nachrichten (Montag). Raddatz stellt
eine „zunehmend systematische Einflussnahme durch islamistische
Organisationen auf die bei uns lebenden Muslime fest, die zu einem
erheblichen Teil aus dem Ausland gelenkt und finanziert werden“.

Die Integration in den demokratischen Rechtsstaat sei für die
gläubigen Muslime „nicht nur nicht interessant, sondern grundsätzlich
abzulehnen, weil sie ihrem eigenen Rechtssystem, der so genannten
Scharia, verpflichtet sind“. Raddatz fordert eine „Lex Islam“, einen
Maßnahmenkatalog, der eine langfristige Integration nach Maßgabe der
demokratischen Grundrechte sicherstellt. „Denn das entscheidende
Manko des bisherigen Dialogs besteht darin, dass man den Muslimen
erspart hat, die Religionsfreiheit, die sie bei uns in Anspruch
nehmen, auch auf sich selbst anzuwenden.“

Scharf geht Raddatz auch mit dem seit Jahresanfang geltenden
Zuwanderungsgesetz ins Gericht. „An der generellen Benachteiligung
des Mehrheitsinteresses hat sich noch nicht viel geändert: Laut
Sprachregelung braucht Deutschland mindestens 200 000 Migranten pro
Jahr, wobei die Forderung nach Qualifikation weiterhin nur auf dem
Papier steht. Nach wie vor leisten wir uns als Einwanderungsland eine
krasse Bevorzugung des „Low-Level“-Arbeitssektors, während wir als
hoch entwickeltes Industrieland einen ganz anderen Standard an
Bildung und Ausbildung der zu uns kommenden Menschen benötigen.“

Stuttgarter Nachrichten
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17.02.06 11:35:57
"Muslime haben Freibrief für alles"
Islam-Experte Hans-Peter Raddatz im "WZ"-Interview über Islamisten, Gewalt im Koran und Sexualkunde



Von Ina Weber und Iris Mostegel


Dialog mit säkularen Muslimen soll gestärkt werden.

Wiener Zeitung": Was ist es, was sich dieser Wochen ausgelöst durch die Mohammed-Karikaturen abspielt?

Hans-Peter Raddatz: Das war eine konzertierte Aktion einer islamistischen Lobby, um einmal mehr die westlichen Schuldgefühle zu testen. Die Dänen haben anfangs zwar ungeschickt agiert, indem sie Gespräche verweigert haben. Aber ein Dialog, der mit dem Anzünden von Botschaften arbeitet, ist sicher indiskutabel.
Wie soll der Westen mit der Situation umgehen?

Indem man aufhört, Lippenbekenntnisse abzulegen. Stattdessen sollten wir die demokratischen Grundwerte Europas als nicht verhandelbar und für alle verbindlich definieren. Im Laufe der vergangenen Jahre haben die Muslime allerdings erkannt, wie schwach Europa in dieser Hinsicht ist und daher immer mehr Rechte auf der eigenen Rechtsbasis eingefordert. Und in den westlichen Ländern hat nachgegeben.

Sprechen Sie jetzt von Muslimen oder von Islamisten?

Von Islamisten. Nur die Krux ist ja die, dass die im Westen vorgeblich gemäßigten Muslime in Wirklichkeit oft Islamisten sind. Im Speziellen spreche ich von den offiziellen Vertretungsorganen der Muslime: Sie sind – auch wenn sie anderes behaupten mögen – islamistisch orientiert und haben alles andere als demokratische Absichten.

Wie meinen Sie das?

Sie geben vor, unsere Grundwerte zu akzeptieren, aber wenn’s ans Eingemachte geht, hört sich die Akzeptanz auf. Das zeigt sich unter anderem darin, dass der Schulunterricht mittlerweile nicht mehr nach unseren sondern nach deren Richtlinien abläuft. Ich denke hier an die Sexualkunde oder an den Schwimmunterricht.

Wie sehen Sie den derzeitigen Dialog mit dem Islam ?

In den vergangenen Jahren hat sich im Westen eine kontraproduktive Toleranzideologie entwickelt, die Muslimen ungeprüft alles durchgehen lässt. Man hat sie unter eine Art Schutzhülle gestellt – womit sie einen Freibrief haben, alles zu tun, was sie wollen.

Brauchen wir mehr Intoleranz?

Nein. Wir brauchen mehr Wissen über den Islam.

Was könnte uns aus dem Konflikt herausführen?

Eine neue Form des Dialogs. Wir sollten der schweigenden, säkularen Mehrheit der Muslime eine konkrete Plattform anbieten und sie zu einem demokratischen Dialog ermutigen.

Sind gläubige Muslime in den Westen überhaupt integrierbar?

Nur wenn sie ihren ganzheitlichen Anspruch aufgeben und sich auf die spirituelle Ebene beschränken.

Das Gros der Muslime betont immer wieder den friedfertigen Charakter ihrer Religion. Was sagen Sie dazu?

Tatsache ist, dass der Koran Gewalt ausdrücklich zulässt, womit das Vorgehen religiöser Extremisten legitimiert wird. Ich behaupte aber nicht, dass alle Muslime per se gewalttätig sind.

Inwieweit hat der Westen zur Radikalisierung des Islam beigetragen?

Mit einer doppelzüngigen Politik hat er den Islamisten direkt in die Hände gespielt. Zentrales Problem ist, dass der Westen seine moralischen Standards verbal predigt, in Bezug auf das islamistische Problem aber nicht anwendet. Zum einen gibt man vor, die Demokratie im arabischen Raum stärken zu wollen, zum anderen finanziert man die korrupten Regime. Auch darf man den Einfluss von Islamisten auf islamische Investoren und damit wiederum auf die westliche Wirtschaft und Finanzwelt nicht vergessen. Blenden die Politiker diese Zusammenhänge weiterhin aus, nimmt der islamistische Einfluss auf höchster Ebene weiter zu.

Spielen sozialpolitische Faktoren nicht auch eine Rolle ?

Auf jeden Fall. In Europa werden viele Migranten zu Niedrigstlöhnen ausgebeutet, was die Islamisten mit neuem Argumentationsmaterial versorgt. Unsere Politiker müssten ausgleichende Mechanismen schaffen, sonst kommt es zu immer mehr Unruhen. Der Konflikt wird künftig dadurch verschärft, dass aufgrund einer rapid ansteigenden Arbeitslosigkeit in den arabischen Ländern eine große Migrationswelle auf Europa zukommt. Und das liefert gewaltigen Zündstoff.

Hans-Peter Raddatz, 1941 in Deutschland geboren, ist promovierter Islamkundler und Volkswirt und hat als selbstständiger Systemanalytiker über viele Jahre die Nahostinteressen internationaler Banken und Unternehmen vertreten.

Mittwoch, 15. Februar 2006
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17.02.06 11:49:59
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18.02.06 23:39:40
Islam-Experte Hans-Peter Raddatz
Raddatz: "Radikaler Islamismus ist Sprachrohr der Gegenwart"

W e t z l a r (KEP) - "Es ist immer noch ein Risiko, den Islam als Gefahrenpotential darzustellen." Diese Beobachtung äußerte Hans-Peter Raddatz am Montagabend in Wetzlar. Der Islam-Experte sprach über das Thema "Der Islam - Bewährungsprobe für die Demokratie?".

Raddatz verwies darauf, dass in allen wichtigen Instanzen unseres Landes wie Medien, Justiz oder Schulen eine "Scheu" davor bestehe, "die Struktur des Islam" offen zu legen.

Demokratie ist hohes Gut

Anhand des aktuellen Karikaturenstreites zeige sich, wie global das Problem sei. "Unsere Demokratie ist ein hohes Gut", sagte Raddatz. Dazu gehöre auch das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit. "Diese Meinungsfreiheit darf auch humoristisch, satirisch, sarkastisch, zynisch und auch verletzend zum Ausdruck gebracht werden." In den Medien werde einerseits auf das Recht der Meinungs- und Pressefreiheit verwiesen, andererseits wird die Forderung laut, die religiösen Gefühle der Muslime nicht zu verletzten.

Sich nicht islamischem Gesetz unterwerfen

Mit der Forderung nach Unversehrtheit religiöser Gefühle unterwerfe man sich jedoch den Ansprüchen radikaler Muslime, warnte der Islam-Experte. Diese seien nur ihrem islamischen Gesetz, der Scharia, verpflichtet und nicht unserer Demokratie. In der Gegenwart setze sich immer mehr der radikale Islamismus durch. Die Einhaltung der Scharia durch in Deutschland lebende Muslime werde immer strenger kontrolliert, so Raddatz. Unser rechtsstaatliches Gewaltmonopol werde von radikalen Muslimen zunehmend umgangen oder missachtet, da nach ihrer Vorstellung allein Allah Macht ausübe. So gerieten radikale Muslime jedoch stark in Konflikt mit unseren Gesetzen.

Gefährlich: keine Trennung von Religion und Staat

"Wenn wir der moslemischen Forderung zustimmen, moslemische Mädchen nicht am normalen Schulalltag teilnehmen zu lassen, also etwa am Sportunterricht und an Schulausflügen, dann beugen wir uns dem islamischem Recht. Wir beugen uns einem der grundlegendsten Grundsätze unserer Gesellschaft, nämlich der Gleichberechtigung von Mann und Frau", warnte Raddatz. Im Islam gebe es keine Gleichberechtigung von Mann und Frau. Frauen seien "Wesen minderer Qualität", "eine Sache", erklärte Raddatz. Auch habe es im Islam nie eine Trennung von Religion und Staat gegeben.

Raddatz verwies zudem darauf, dass Muslime, die streng nach der Scharia leben, sich nicht mit irgendetwas anderem beschäftigen dürfen als mit dem Glauben. Sie nähmen keine Denkfreiheit für sich in Anspruch, da sie der ständigen Kontrolle Allahs unterlägen. "Kollektiver Druck führt dazu, dass die Mehrheit der Muslime es nicht wagt, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Die Mehrheit der Araber hat nicht das geringste Interesse an anderen Kulturen und Sprachen. Denn Arabisch ist die Sprache des Koran. Dies erzeugt jedoch ein falsches Überlegenheitsgefühl, was dazu führt, die eigenen Probleme nicht mehr zu hinterfragen oder an den eigenen Grundlagen Kritik zu üben."

Da der gläubige Muslim Allah als Gesetzgeber untersteht, gibt es im Islam auch keine Religionsfreiheit. Raddatz erklärte: "Wir müssen uns im Klaren sein: Je stärker dieser islamistische Einfluss wird, desto orthodoxer wird auch der Geist der bei uns lebenden Muslime, desto mehr Menschen werden dazu gezwungen, regelmäßig, zumindest freitags die Moschee aufzusuchen." Dort finde mit ideologischen Predigten eine politische Indoktrination statt, die aggressive Einstellungen gegenüber Nichtmuslimen und Frauen schürten. Es bestehe laut Raddatz eine Gefahr darin, dass heute noch gemäßigte Muslime irgendwann radikaler würden. Gerade angesichts steigender Migrantenzahlen habe der Islamismus höhere Chancen, sich auszubreiten.

Unangenehme Wahrheiten aussprechen

Wer sich in Deutschland kritisch gegenüber Muslime äußere, werde häufig als "Rassist" oder "Nationalist" bezeichnet, bemerkte Raddatz. Er forderte, einen "offenen Dialog" aufzubauen, in dem "unangenehme Wahrheiten" ausgesprochen würden, "die jahrelang unter den Tisch gekehrt wurden". "Man kann das Problem des Islamismus nur bewältigen, indem man mehr über den Islam weiß und dieses Wissen auf öffentlichen Vorführungen präsentiert", so Raddatz.


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