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Unruhen in Frankreich - 500 Beiträge pro Seite



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Ist auch für Deutschland eine Art Aufstand der Straße zu erwarten.

Was heute in Frankreich geschieht, könnte morgen die EU betreffen.

Bürgerkrieg?

Es könnte sich um eine gesteuerte Aktion handeln

deren Hintermänner wir noch nicht kennen
[posting]18.607.001 von Sanduhr am 06.11.05 00:35:17[/posting]Hör auf damit, das Zeuch zu rauchen!:laugh:
[posting]18.607.001 von Sanduhr am 06.11.05 00:35:17[/posting]Ist auch für Deutschland eine Art Aufstand der Straße zu erwarten.


auf keinen fall, da die integrationsrate höher ist als in frankreich und

die meisten ausländischen mitbürger in frankreich aus ehemaligen

kolonien kommen.

Es könnte sich um eine gesteuerte Aktion handeln deren Hintermänner wir noch nicht kennen


nix gesteuert, der krawall in frankreich ist auf einen unproffessionellen polizeieinsatz und eine nicht vorhandene integration politik der franzosen, zurück zu führen.


immer locker bleiben, abba beide augen offen halten :cool:
[posting]18.607.001 von Sanduhr am 06.11.05 00:35:17[/posting]Das wird vermutlich so sein.:cool:
Wenn ihr über die Unruhen in Frankreich mehr wissen wollt
dann fahrt doch mal vor Ort.

Es ist übrigens gar nichts -
Die Jungs sind nicht organisiert und werden mit ein paar Wassserwefern vertrieben.

In Deutschland geschieht gar nichts - da wird allenfalls
Komasaufen veranstaltet.:D
#4

"nix gesteuert, der krawall in frankreich ist auf einen unproffessionellen polizeieinsatz und eine nicht vorhandene integration politik der franzosen, zurück zu führen."

das ist das Gelaber der Medien.
Anlass für die Kravalle war letztlich ein Unfall, den die Polizei so nie gewollt hat und den man der Gendarmerie auch nicht allen Ernstes anlasten kann.

Was da jetzt veranstaltet wird, ist ein anarchistischer Exess, eine Spaßveranstaltung, bei der man die Exekutive mal so richtig vorführen kann.

Sowas kann man bei uns bei den regelmässigen Kravallen am 1.Mai auch beobachten.

Wenn man, angesichts des gewaltbereiten Mobs, versucht, permanent die Schuld beim Staat zu suchen, ist das doch sehr befremdlich.

Es gab Berichte, dass eine behinderte Frau in einem Bus schwer verletzt wurde, weil man ihn mit Molotow-Cocktails beworfen hat und die Polizei mit Schrotflinten beschossen wurde.

Spätestens bei dieser Eskalation müsste man die bekannte Wir-haben-für-alles-Verständnis-Politik ein Ende haben.
[posting]18.619.044 von wellen am 06.11.05 05:55:49[/posting]Komasaufen

Prost dann!
[posting]18.619.044 von wellen am 06.11.05 05:55:49[/posting]Erneute Krawalle in Frankreich - 1.300 Autos in Brand gesetzt

In Frankreich ist es die zehnte Nacht in Folge zu Ausschreitungen gekommen.
Die Krawalle dehnten sich auf weitere Städte aus. Betroffen waren neben Paris unter anderem Nantes, Rennes, Rouen, Avignon, Nizza, Cannes und Lille. Auch im Zentrum der Hauptstadt kam es erstmals zu Brandstiftungen. Nach einer Bilanz der Behörden wurden landesweit rund 1.300 Autos zerstört. Auch zahlreiche Gebäude, darunter Schulen und Kindergärten, gingen in Flammen auf. Die Zahl der Festgenommenen wurde mit mehr als 300 angegeben.
Innenminister Sarkozy hatte gestern ein hartes Vorgehen gegen die zumeist jugendlichen Randalierer angekündigt. In der vergangenen Nacht besuchte Sarkozy eine Polizeistation, wo er mit festgenommenen Minderjährigen sprach.
[posting]18.607.001 von Sanduhr am 06.11.05 00:35:17[/posting]Es könnte sich um eine gesteuerte Aktion handeln

deren Hintermänner wir noch nicht kennen


Ich denke, dass Allah der Hintermann ist. :look:
[posting]18.621.989 von Fuller81 am 06.11.05 13:07:38[/posting]Das wohl weniger, aber welche, die sich ihn zunutze machen. Wie so oft.:confused:

Funktioniert immer da, wo der Bildungsstand niedrig ist und das letzte Hemd noch gerade die Brust verhüllt...:(
Einer der jüngsten festgenommenen Randalierer soll erst 10 Jahre alt sein.

Der ärmste macht nur bei der Randale mit, weil er keinen Job findet.
Das muß man verstehen.
In Clichy-sous-Bois stellten sich plötzlich "große Brüder" zwischen Ordnungskräfte und Steinewerfer: fromme Bärtige in langen Traditionsgewändern aus dem Umkreis der Moschee, die im Namen Allahs zur Ruhe aufriefen. "Allahu akbar", schallte es tausendfach aus den Fenstern der Wohntürme zurück. Den Fernsehzuschauern in ihren sicheren Wohnstuben lief es kalt über den Rücken.

Beklommen erkannten die Ordnungskräfte im Aufmarsch der selbsternannten Friedenshüter so etwas wie einen muslimischen Ordnungsdienst, vielleicht sogar die Keimzelle einer islamischen Miliz. "Die Logik dieser Unruhen", sagte ein Polizeioffizier, "ist die Sezession" - die Abtrennung und Verselbständigung ganzer Viertel und Gemeinden, Zonen eigenen Rechts, zu denen die Staatsmacht keinen Zutritt mehr hat, wenn sie nicht als feindlicher Eindringling empfunden werden will.



http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,383443,00.html


:cry:
Hier ein Auszug aus: Kommt der Islam? (Rolf Stolz)

Nach dem Ende des kalten Krieges, ist eine neue Gefahr auf den Plan getreten: das aggressive Vordringen des islamischen Fundamentalismus nach Europa und in Europa.
Unter neuen Vorzeichen, in einem nicht-christlichen bis antichristlichen Kontext, kehren von außen her die negativsten und reaktionärsten Elemente der europäischen Geschichte wie »Gottesstaat«, »heiliger Krieg«, Religion als Gesetz, Diktatur orthodoxer Schriftgelehrter, Unterdrückung der Frau und der Minderheiten, Auserwähltheitswahn usw. wieder. Eine unter vielen Deutschen - gerade in der Führungsschicht, in der Intelligenz und unter Jugendlichen - weitverbreitete Stimmungslage des antinationalen Affekts, der masochistischen Selbstverneinung, des »sozialliberalen« Laisser-faire (»offene Grenzen«, »unbegrenztes Zuzugsrecht«, »uneingeschränktes Wahlrecht für Ausländer«) wird von den teils ultrareligiösen, teils pseudosozialistischen Dunkelmännern des islamischen Fundamentalismus ausgenutzt, um eine zunächst einmal kulturelle und politische Subversion in Gang zu bringen. Über die Brückenköpfe selbstgeschaffener Ghettos soll Europa letzten Endes islamisiert, soll die von demokratischer Pluralität und individueller Freiheit geprägte postmittelalterliche europäische Kultur und die nationale Identität der europäischen Völker vernichtet werden.

In Deutschland hat der Islam heute dritten Platz erobert. Dabei soll es nicht bleiben. z.T. ganz offen und unverschämt, z.T. hinter vorgehaltener Hand wird die Parole ausgegeben, nach dem ersten Vierteljahrhundert muslimischer Westwanderung im 21. Jahrhundert dem Christentum sein geopolitisches Zentrum streitig zu machen, Europa.
[vgl. hierzu die Äußerung des stellv. türk. Ministerpräsidenten Yilmaz: Die Europäische Union muß ihre christlichen Wurzeln vergessen (FAZ 25.10.01). Auf diese Idee kommt der Vertreter einer ultrachauvinistischen Nation nur, weil er die Fäulnis in den Selbstbehauptungskräften des christlichen Europa erkannt hat und er die Beute wittert.]

…aus dem islamischen Jugendmagazin TNT: "Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir, die wir hier geboren und aufgewachsen sind ... Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern" [in islamischem Sinne selbstverständlich]



Man muss keine hellseherischen Fähigkeiten besitzen, um zu erkennen, dass sich die Machtübernahme durch die Islamisten in Europa allmählig ihrem Endstadium nähert. Die Hassprediger haben ihre Gefolgschaft gut vorbereitet.
Unruhe verbreiten > Staat handlungsunfähig machen > Macht übernehmen
[posting]18.622.260 von Fuller81 am 06.11.05 13:37:19[/posting]" Die Logik dieser Unruhen" , sagte ein Polizeioffizier, " ist die Sezession" - die Abtrennung und Verselbständigung ganzer Viertel und Gemeinden, Zonen eigenen Rechts, zu denen die Staatsmacht keinen Zutritt mehr hat, wenn sie nicht als feindlicher Eindringling empfunden werden will.



genau, ich habe es schon so vermutet, eine eklatante falsche
integrationspolitik in frankreich, und dann, das ist m.e. genauso wichtig,
kommen die meisten ausländer aus ehemaligen französischen kolonien. ;)

da haben gefühlsmäßig noch einige eine rechnung mit dem franzmann offen, .... :(
Die Hintermänner sind bestimmmt der böse Bush , die texanische Ölmafia und die neokonservativen Zionisten. Das ist die Rache , weil sich Frankreich nicht am Irakkrieg beteiligt hat.

Ich finde darauf sollten wir uns einigen, kann ja nicht sein, dass die europäischen Politiker im allgemeinen und die französischen im besonderen, völlig versagt haben und ihnen jetzt ihre bunten Multikulti Vorstädte um die Ohren fliegen. Die jugendlichen Gewaltverbrecher sind schon mal ganz unschuldig, die werden nur von finsteren Mächten missbraucht.
Deutschland an einem Tag im November 2005,

zwei Auto-Aufbrecher werden von der Polizei auf frischer Tat ertappt und flüchten in einem Golf vor der Polizei.

Während der Verfolgungsfahrt kommen sie von der Straße ab und verunglücken mit ihrem Auto, beide verenden vor Ort.

Der Mob begehrt auf, völlig überzogener und unprofessioneller PolizeiEinsatz.

Die Presse: Von der Polizei in den Tod gehetzt

.... und schon brennt Deutschland :eek:
Es kann keiner sagen, wir wären nicht gewarnt worden

Die fatalen Konsequenzen der europäischen Toleranz
Im Zentrum des islamischen Rechts steht die Gewalt als Pflicht

von Hans-Peter Raddatz

Islamische Gewalt löst ein westliches Ritual aus. Europäische Politiker unterwerfen sich einem Dogma: Es darf keinen "Generalverdacht" geben, weil der Islam selbst kein Problem und daher vom Islamismus zu trennen ist. Als ehernes Fazit ergibt sich, daß "Kurzschlüsse" zu vermeiden und der "Dialog" unverändert zu "vertiefen" ist.
Diese Form der reflexhaften Ideologie war es, welche die Attentate der jüngeren Vergangenheit entschuldigte und sich der moralischen Mitverantwortung für die nun zu beklagende Ermordung des holländischen Aktionskünstlers van Gogh kaum entziehen kann. Seit langem fordern die Meinungsführer in Politik, Bildung, Justiz, Kirchen und so weiter den Europäern ein Generalvertrauen ab, das keinerlei Islamskepsis trüben darf. Sie machten ausgewiesene Islamisten mit Terrorkontakten zu ihren bevorzugten Gesprächspartnern und überzogen die europäischen Großstädte mit islamischen Parallelgesellschaften.

Mithin konnte sich in diesen Kulturkolonien ein nahezu ungestörtes Reservoir potentieller Gewalt bilden. Mit zuweilen erstaunlicher Nonchalance behandelte der "Dialog" die islamische Zuwanderung, innerhalb derer sich terrorbereite, teilweise von der Politik geschützte Netzwerke entwickelten. Es bildeten sich Sprachregelungen heraus, die die Sachlage zusätzlich verschleiern. Danach gibt es weder "den Islam", noch "die Scharia", also das islamische Recht, als eigenständige Phänomene, obwohl sich in Europa inzwischen über 20 Millionen Muslime niedergelassen haben.
Da es allerdings "den Islam" in den muslimischen Kolonien in Amsterdam, Berlin, London, Marseille, Madrid, Mailand und so weiter durchaus gibt, sind deren Vertreter denn auch gänzlich anderer Ansicht. Dort folgen die islamistischen Günstlinge des "Dialogs" den Vorschriften der Scharia und verbreiten die Botschaft ihres Propheten. Sie lautet, daß der Zweck die Mittel heiligt, wenn es um die Verwirklichung "des Islam" geht. Den gibt es umso mehr, je konkreter man nach den eigenen Vorschriften leben und den demokratischen Rechtsstaat aushebeln kann.

Im Zentrum des islamischen Rechts steht die Gewalt als Pflicht. Was man in Europa bislang nicht verstehen wollte oder konnte, ist die im Grunde einfache Dynamik einer vormodernen Ideologie, die sich religiös legitimiert. Sie besagt, daß Macht im Islam derjenige übernimmt, der den Geltungsanspruch des islamischen Rechts durchsetzt. Aus Sicht der europäischen Toleranzidee ergibt sich eine fatale Konsequenz: Die Muslime sind zur Anwendung von Gewalt nicht nur berechtigt, sondern um so mehr verpflichtet, je weiter sich die Geltung der Scharia ausbreitet. Innenminister Schilys "abstrakte Gefährdung" kann somit immer konkreter werden.

Genau dies unterstützt der "Dialog". Indem er die Islamisten stärkt, schwächt er die "gemäßigten Muslime" und fördert das islamische Gewaltreservoir, dem Holland, Deutschland und England besonders günstige Bedingungen geschaffen haben. Solange das islamische Parallelrecht "Religionsfreiheit" genießt, ist es nicht nur gezwungen, selbst diese Freiheit zu verweigern, sondern die eigene Entwicklung mit allen Folgen der Intoleranz voranzutreiben. So schwer die Erkenntnis auch fällt - im Falle des Islam bedeutet Toleranz die Demontage des Rechtsstaats und die Legitimation von Gewalt.

http://www.welt.de/data/2004/11/11/358658.html?s=1
[posting]18.637.571 von Helm6 am 07.11.05 18:26:42[/posting]Man höre sich nur das unprofessionelle Gerede einiger Politiker dazu an, die von "Hobby-Soziologen" reden.

Wenige Stunden später brennt es in Berlin. Um das zu prognostizieren, dazu brauchte man noch nicht mal "Hobby-Soziologe" sein.

Im Umkehrschluß könnte man vermuten, daß da so manch einer als "Hobby-Politiker" auf einem gut dotierten Stuhl sitzt.
Da man bei uns in den Medien nichts darüber sieht, hier ein Bericht aus Schweden. Araber, Afrikaner, Moslems, 90% Arbeitslosigkeit, zünden Restaurants an, prügeln sich mit der Polizei.

Europas Zukunft:

http://koti.welho.com/pnystro2/Hauskat_videot/welcome_to_swe…

:mad:
[posting]18.680.167 von Newnoise am 08.11.05 22:10:16[/posting]Du kannst davon ausgehen, daß das Thema nicht gerade forciert wird.

Die skandinavischen Länder gehören nachrichtentechnisch sowieso in die Paradiesecke.

Aus gutem Grund haben die ja auch noch alle ihre KRONEN-Währungen...:laugh:

PS: Wenigstens in dieser Hinsciht haben sie es gut.
[posting]18.680.910 von klickfinger am 08.11.05 23:21:26[/posting]Übrigens: danke für das Posting!!!
[posting]18.680.910 von klickfinger am 08.11.05 23:21:26[/posting]Bitte! In spätestens 20-30 Jahren werden die europäischen Großstädte ein großer Haufen Sch... sein! Unruhen, Kriminalität, Arbeitslosigkeit.
[posting]18.705.419 von Newnoise am 09.11.05 17:32:58[/posting]Ist ja schon: Bremen, Köln. Sollen alles harmlose "Nachahmungstaten" sein.

Wo liegt da die SChwelle.

Komplettes Heruntergerede-Geschwafele. Jetzt, wo man noch handeln könnte.:confused:
[posting]18.705.419 von Newnoise am 09.11.05 17:32:58[/posting]wegen des kölschen klüngels wird sowas nie in ara ubiorum passieren ;)
[posting]18.712.524 von klickfinger am 10.11.05 01:05:17[/posting]warum so panisch ????

ich sagte es schon, wir haben eine ganz andere ausgangslage.

nicht die jugend der von uns unterdrückten kolonien, welche dann in unser land gekommen sind, rebellieren

wir leben glücklicherweise in der brd, wir, bzw. die vorläufer staaten haben
ihre kolonien frühzeitig in die unabhängigkeit entlassen oder im krieg verloren.

ich denke, brennende autos in berlin, bremen oder köln werden mit sicherheit nicht zu solchen umständen wie in frankreich führen.


erdogan hat speziell seine landsleute heute aufgerufen an so einer art des protestes nicht teil zunehmen.

grüße

Heinzseins
[posting]18.713.103 von Heinzseins am 10.11.05 02:51:47[/posting]Du nennst es panisch: ich nenne es präventiv.

Es gibt genug Brennpunkte, die ich MIT EIGENEN AUGEN gecheckt habe.

Wann da die Autos in Flammen aufgehen, das ist so wie bei einem Tretminenfeld.
[posting]18.705.419 von Newnoise am 09.11.05 17:32:58[/posting]Diese ritalingeschwängerte Luft aus der Politik kann ich schon mal gar nicht mehr ab.
[posting]18.713.170 von klickfinger am 10.11.05 03:09:50[/posting]präventiv, ....


also m. m. nach hat dieses wort doch eine andere bedeutung ??

abba, komm, laß uns nicht um worte streiten - präventiv

vorbeugend,

sicher das es auch in der brd immer weniger geld für jugendarbeit bzw. zentren gibt ist absolut - scheiße -

wir wissen aus soziologischen erkenntnisen heraus, das in diese arbeit garnicht genug geld reingesteckt werden kann, weil

das klientee der meisten jugendzentren hat - m.m. nach hochgradige schulische lehrn probleme und das soziale umfeld - eltern - wohnumfeld - usw - ist da nicht gerade hilfreich.


also vorbeugend, kommt m.e. nur folgendes in frage


1.) 10% des bundeswehrhaushaltes, in die jugendarbeit

2.) 50% des geldes, das u.u. ab morgen beschlossenen - nicht mehr bei fonds abgeschrieben werden darf, in die jugendarbeit


zwei vorschläge, die eine direkte finanzierung aufzeigen.


LOS IHR SOZIALPOLITIKER AUS CDU UND SPD - LOS MACHT DAS, dies sollte ein teil der koalitionsvereinbarung sein !!!!!!!




abba wie gesagt, ich will keine panik machen - die verhändnisse in der brd und fr sind zu unterschiedlich.
[posting]18.713.345 von Heinzseins am 10.11.05 03:58:49[/posting]Absolut, in die Richtung muß es schon gehen.

Sonst wird es teurer, falls nicht präventiv... Aber vielleicht möchten manchen ja gerne mit dem Feuer spielen (wenn sie es provoziert haben wegen nicht präventiv)
Interview mit Bassam Tibi

KlZ: In Frankreich brennen die Vorstädte und auch in den britischen und niederländischen Ghettos brodelt es. Ist der Traum eines friedlichen Multi-Kulti zerplatzt?

BT: Der Multikulturalismus ist schon lange tot. Dieser Traum ist ausgeträumt. Die Bombe, die gerade in Frankreich hochgeht, tickte seit Jahrzehnten. Ich war vor kurzem in Amsterdam: Dort macht man sich seit dem Mord am Filmemacher Theo van Gogh keine Illusionen mehr. Auch die Engländer wurden durch die Anschläge vom 7. Juli eines Besseren belehrt. Nur in Deutschland ist jeder gleich rechtsradikal, der Zweifel an der Multi-Kulti-Ideologie anmeldet. Da muß noch was passieren, damit den Dogmatikern die Augen geöffnet werden.

KlZ: Sind Unruhen wie in Frankreich auch in Österreich möglich?

BT: Machen wir uns nichts vor: Das kann überall in Europa passieren. Ausnahmslos. Was in Paris abläuft, ist viel schwerwiegender als die Anschläge von London, Madrid oder Amsterdam. Es ist ein Aufstand, ein richtiger Aufstand, eine Kriegserklärung an die europäische Identität und an die Zivilgesellschaft.

KlZ: Kann es sein, dass Sie das zu apokalyptisch sehen?

BT: Ich bin Wissenschaftler, kein Panikmacher. Ich weiß, wovon ich rede. Die Leute, die mich verlachen, haben ja keine Ahnung. In Paris geht es nicht mehr um Rache für zwei arme Jungen, die auf der Flucht vor der Polizei durch einen Stromschlag getötet wurden. Da geht es auch nicht um Gewalt. Sondern darum, ob europäisches Recht, europäische Normen und Werte im 21. Jahrhundert in Europa gelten. Die Jugendlichen kämpfen dafür, dass ihre Vororte - man nennt sie "Vororte des Islam" - rechtsfreie Zonen werden.

KlZ: Wie erklären Sie sich den Haß?

BT: Eine der Ursachen ist sicherlich die fehlende Integration. Die zweite ist die falsche Zuwanderungspolitik. (...) Das Problematischste ist der
Familiennachzug. Denn eine türkische Familie, das sind ja nicht Mann Frau und zwei Kinder, sondern das sind 100, 200 Leute, die alle nachkommen. Aber auch die Qualität gehört geregelt. Wir benötigen Zuwanderer, die das Sozialsystem sichern helfen und das Land bereichern, keine Sozialhilfeempfänger. Ich kenne ganze Viertel in Berlin, wo die Kinder ihre Eltern nie arbeiten gesehen haben. Die leben von Supermarktkriminalität. Würde ein Innenminister versuchen, die zu stoppen, gäbe es einen Aufstand wie in Paris.

KlZ: Die Randalierer in Frankreich sind großteils junge Muslime. Ihr Zorn richtet sich gegen eine westliche Zivilisation, die ihnen keine Zukunftsperspektive bietet. Welche rolle spielt dabei die Religion?

BT: Hören Sie genau hin: Wenn die Kids Autos abbrennen, rufen sie: "Allahu akbar" - "Allah ist der Größte!" Das ist der islamische Kriegsruf. Das sind nicht bloß Randalierer. Die glauben, dass das, was sie tun, ein Dschihad gegen Europa ist. Was in Frankreich stattfindet, ist ein Religionskrieg! Noch ist er steuerbar. Läßt man die Dinge aber laufen, riskiert man einen Flächenbrand.

(...)

Heißt das, ohne bedingungslose Anerkennung dieser europäischen Leitkultur gibt es keine Integration?

BT: So ist es. Der Paß allein wird nicht genügen. Das ist ja auch das Problem, das ich mit der Multikulti-Ideologie habe. Multikulturalismus ist Wertebeliebigkeit, ist "anything goes". Jeder lebt, wie er will. Das lehne ich ab. Wozu das führt, zeigen die Jugendbanden in paris. Die Kids haben die französische Staatsbürgerschaft, sie sprechen fließend Französisch - trotzdem hassen sie Frankreich. (...)

Quelle:
"Kleine Zeitung" (Graz) vom 13. 11. 2005
[posting]18.931.069 von Helm6 am 21.11.05 23:35:25[/posting]Sondern darum, ob europäisches Recht, europäische Normen und Werte im 21. Jahrhundert in Europa gelten. Die Jugendlichen kämpfen dafür, dass ihre Vororte - man nennt sie " Vororte des Islam" - rechtsfreie Zonen werden.

Ich denke, wir sind nicht blind.
[posting]18.713.345 von Heinzseins am 10.11.05 03:58:49[/posting] …- die verhändnisse in der brd und fr sind zu unterschiedlich.

Das stimmt. In Deutschland sind sich Linke und Moslems einig, dass das Land nicht mehr deutsch sein soll.
#34

Siehe #32:

"...Nur in Deutschland ist jeder gleich rechtsradikal, der Zweifel an der Multi-Kulti-Ideologie anmeldet. Da muß noch was passieren, damit den Dogmatikern die Augen geöffnet werden.
..."

:eek:


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