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Die Schäfchenwiese ist abgegrast....Unschöne Weihnacht 2008 ? - 500 Beiträge pro Seite

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Hallo Anleger,

finde Hajo und Nabil brauchen wieder einen Fürsprecher...

Um in den gern gewählten Worten zu bleiben..die Distribution scheint abgeschlossen..Ich zumindest bin wunderbar gehedgt und erwarte bis Weihnachten Kurse um die 5930 Punkte...

Die letzten Kommentare zu den einsamen Kurzfrist-Bären waren eher voller Häme und mir erscheinen die Dollar-zeichen in den Augen meiner Mitmenschen gerade wieder entgegenzuspringen...
Hinzu kommen die großen Medien die nur noch ein Thema kennen.."Jahresend-Ralley" hmm..das ist mein Lynches Sentiment..alle sind investiert und voller Gier:cool:

Technisch hat der Stubentiger eine mittlerweile saubere Trendwende hingelegt und wird zudem intermarketmässig vom Euro unterstützt.
Hinzu kommt die Ignoration "guter Nachrichten" gefallener Ölpreis, Arbeitslosenzahl, niedrige Zinsen, gute Geschäftsberichte etc..

Mir sieht das arg nach Korrektur aus...



Ich bitte um substanzielle Kommentare..nach dem Grundsatz "erst denken - dann schreiben"


gespannte Grüße
8:2 ist mein Votum.

Ich habe in den letzten Wochen alle Kommentare, die ich gelesen oder gehört habe (ntv, N24, Handelsblatt etc.)gewertet. Das Verhältnis Bullen zu Bären liegt dabei bei 8:2.

Aus meiner Sicht spricht einiges für eine Korrektur.

Ich schätze das die 6.000 Marke nochmals getestet wird.

Mal sehen, noch bin ich investiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.849.015 von DasWarnsignal am 01.12.06 10:49:49Wäre wunderschön, es liegt genügend Cash herum, was noch an die Börse will.
be.
Obwohl ich von Gezocke überhaupt nichts halte, sondern eher mittelfristig meinen Anlagehorizont sehe:

min.6500 bis Weihnachten ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.849.337 von dr.wssk am 01.12.06 11:04:26
andersrum wird eher ein schuh daraus: es liegt genügend papier herum, das eingecasht werden will ;)

aber mal im ernst: es gibt jetzt seit mitte juli eine aufwärtsbewegung, die dem DOW knapp 1500 (!!!) punkte gebracht hat - im einem wirtschaftlich immer schlechter werdenden umfeld. die Deutsche Bank erwartet für das 4. quartal in den USA ein Null-Wachstum und der PMI gestern hat zum ersten mal seit langer zeit das böse R(ecession)-Wort wiederaufkommen lassen ... grins, wir werden ja sehen, wie lange das noch weitergeht - ewig wird die dünne argumentation mit der zinsdämpfenden wirkung grottiger wirtschaftsdaten oder irgendwelcher fantastischer übernahme-fantasien (das scheint momentan sowas wie das letzte mittel zu sein, um zu höchstkursen zu verkaufen, siehe zb RWE / VW /MAN diese woche :D ) einfach nicht klappen.

die dollarentwicklung - nicht nur gegenüberüber dem euro - spricht bände. apropos euro/dollar: wann kommt eigentlich die gewinnwarnung der SAP?

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.849.337 von dr.wssk am 01.12.06 11:04:26hallo,

nicht leicht zu beantworten.

Der lange heftige Anstieg schreit nach einer Korrektur.

Aber es ist noch viel Liquidität im Markt.
Was ist die Alternative?
Renten, Festgeld, Sparbuch, ... alles am Boden.

Der Normalbürger ist noch nicht in Aktien investiert.
Dem sitzt der Telekom-Schick noch tief in den Knochen.

Das ist aber auch die deutsche Sicht (Telekom). Weltweit ist diese aber völlig uninteressant.
Die Frage ist, was denken die Cowboys, Chinesen, Inder dieser Welt?

Ich bin bis Febr. eher bullish. Quote 7:3
Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste.

Viele Grüße
H+T
ja Danke, das ist so der allgemeine Eindruck..
Was soll schon passieren ?
2 Argumente die für die bullishe Grundstimmung herhalten müssen:

Die Hausfrauen sind noch nicht da und die Geldmengen der Notenbank sind großzügig..und wo soll die Kohle hin ?



drei Antworten: In die Entschuldung der Haushalte und der geleveregten Unternehmenskäufe..und die Hausfrauen haben im Mai bis Juli bereits verkauft..diese sind wir für die nächsten zehn Jahr los:confused: Die Profis und die Zocker bleiben unter sich:cool:

Habe in mein Kapitalmarktmodell gerade die letzten 6 Monate Fundamentals eingepflegt...Mir ist jetzt ganz schlecht...

Ich habe ein Verkaufssignal welches dem in 2000 in fast nichts mehr nachsteht...Hajo und Nabil werden bald auftauchen :laugh:

Es ist für mich jetzt nicht mehr die Frage, ob wir die 6000 sehen..sondern eher die Frage werden die halten ?

Was defacto auch bedeutet das ich mich in diesem ersten Abwärtsmove von 80 % meiner Aktien verabschieden werde...Ein Rest Hoffnung bleibt immer..

Das kann echt ungemütlich werden:cry::cry::cry:

Ich bin viel lieber Bulle...
Auch wenn ich meine langfristigen Positionierungen alle short habe, mir macht diese Entwicklung Angst.

Klar, Alternativanlagen sucht jeder und die sind bei den Preisen schwer zu finden (einem Bekannten, wohlhabend, älteren Jahrgangs wurde jetzt die Beteiligung an einem chinesischen Riesenrad angeboten...).

Es wird aber meiner Meinung nach so unglaublich viel Geld gedruckt, beiderseits des Atlantiks und wir bekommen nicht einen Bruchteil der Wahrheit darüber zu hören, Inflationszahlen etc.
Von den blühenden Landschaften, die uns die Politik gerade vormacht sieht man nichts.

Ich persönlich finde die Unternehmensbewertungen haarsträubend, die Brot und Butter- Aktien wie VW, Siemens, RWE etc. haben sensationell hohe KGV´s, die Daxschwergewichte Allianz, DBank usw. hängen unmittelbar mit der Börsenentwicklung zusammen, wenn die Bubble platzt wird das wirklich nicht spaßig.
O.K. keine Hoffnung mehr für den Dax...
Dow und Nasdaq werden heute Nachmittag das bestätigte Verkaufssignal von letzter Woche nunmehr richtig ausleben..die Emergin Markets, Indien voran,stehen wieder vor einer mind. 20 % Korrektur,

Insgeamt kühlt die Lokomotive USA dermaßen aus das ich für die Quartale II/III 07 von einer Rezession ausgehen muss..

Ob die beginnende Liquiditätsschwemme die Bernanke spätestens im Januar wieder anheizen dürfte, ausreicht den beginnenden kräftigen Rückgang in den Immo-Preisen abzufangen..bleibt im aktuellen Kuddel-Muddel wiedermal die letzte Hoffnung für die Asset- Klasse Aktien und Immo...In diesem Zuge dürften die Rentenmärkte deutlich fester gehen..
Die Entwicklung in der Realwirtschaft deutet auf ein ähnliches Szenario in den gesättigten Volkswirtschaften (USA, Europa, Japan)
hin, wie es sich singulär Ende der 80´ziger nur in Japan finden liess.
Einen Ausgleich können z.Z. nur China und Indien leisten..ob diese sich allerdings nachhaltig abkoppeln können- den das meiste Zeug was die Produzieren- wird in USA und Europa verkonsumiert- muss sich zeigen.

Das wird ungemein spannend..Zur aktuellen Technischen Situation gibt es hier genügend andere Threads...


Fröhliche Weihnachten
Das Jahr war doch lang, und es gab genug zu verdienen, der Sack für diese Jahr ist wohl zu. Also ich bin zufrieden, Stopps knapp unter 6000 sind gesetzt. Was soll also passieren?
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.921.476 von dr.wssk am 04.12.06 11:15:37Eine Fortsetzung der Baisse..?
Wenn man langfristig - um jetzt mal die Waversprache
zu nutzen- in den Kursindizes den erfolgten langfristigen Chartechnischen Ausbruch ... als "failure 4 oder 5--sieht, was es genau ist..ist mir eigentlich wurscht,
dann sind Kurs um 5000 bis nächsten Sommer, völlig normal, oder noch darunter.:D

Wie gesagt..ein Rest Hoffnung besteht langfristig noch..müssen die Daten abwarten
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.920.778 von upsups am 04.12.06 10:42:45Laber,laber, laber.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.854.467 von upsups am 01.12.06 14:54:18Ich habe ein Verkaufssignal welches dem in 2000 in fast nichts mehr nachsteht...

Welches ist wohl dieses Handelssystem, das diese zwei Situationen so verwechseln kann - höchstwahrscheinlich ein statistisches Verfahren...

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.949.466 von Heinzmann am 05.12.06 08:17:49Hallo Heinzelmännchen,##

Ich hatte um substanzielle Beiträge gebeten...Es ist nicht mein Problem, wenn es Dir nicht gelingt an den Kapitalmärkten Geld zu verdienen..Ich tue es..:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.953.514 von saviano am 05.12.06 12:04:17Hallo,

ich habe glaube nichts von einem Handelssystem geschrieben:cool:

Es liegt in der Natur der Sache, das im nächsten Move alle Handelssysteme versagen werden...

Nach was ich handele, ist ein sehr dynamisches Kapitalmarktmodell, also das genaue Gegenteil zu deiner Vermutung :)

Als Anleger interessieren mich auch nur die Big-Moves und vor so einem stehen wir wieder..zu meinem Bedauern ist dies eine mittelfristige Trendwende...und dies möchte ich gerne diskutieren..

jeder darf ja mit seiner Kohle machen was er will...und ob ich recht hab oder nicht..das werden wir erst wieder in einem halben Jahr gewusst haben...Ähnlich dem wie ja heute auch alle die Baisse von 2000-2003 wussten..und alle in 2003 wieder eingestiegen sind:D

Ist immer wieder die selbe Arroganz :cry::cry:

Viele Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.967.637 von upsups am 06.12.06 11:40:54Ich bedauere, dass ich so ungünstig rübergekommen bin...

Die Prognose einer mittelfristigen Trendwende ist aber auf jeden Fall diskussionswürdig. Hierzu würde ich gern Deine Argumente hören.

Ich persönlich (da da kann ich mich natürlich gewaltig irren) sehe keine mittelfristige (sagen wir auf Sicht von 2-3 Jahren) Wende am Aktienmarkt. Selbstverständlich, falls wir in dieser Periode schnell hochsteigen, wird dies die Einschätzung ändern. Aber wir sprechen (das gefält mir sehr) von Big Moves: also von Positionen eingehen, die früher oder später in einem Big Move gewinnbringend sein sollen.

Den nächsten Big Move erwarte ich also nach oben. Ob es nun gleich geschieht, oder zwischenzeitlich (meinentwegen auch im ganzen 2007) ein Minus in den wichtigen Indizes geben wird (solange dies nicht mehr als etwa 15% ausmacht) ist aus dieser Position heraus unerheblich.

Ich sehe auch die aktuelle Lage mit etwas Vorsicht, was die kurzfristige Bewegung angeht. Aber auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre halte ich die Kurse für Kauf.

Mit KGVs zu argumentieren ist natürlich etwas zu kurz gegriffen. Lieber mit KGVs vs. Langfristige Zinsen. Da stehen die Aktien sehr gut da.

Bei diesen Vergleichen besteht natülich die Gefahr, dass die Kennzahlen sich schnell ändern können. Bei den Gewinnen erwarte ich aber keinen Zusammenbruch - die Investitionsaktivität ist nicht sehr hoch, bzw. nicht in "Risiko-Bereichen". Die Unternehmen praktizieren seit Jahren schon "Konzentration aufs Kerngeschäft", was für mich weniger negative Überraschungen birgt, auch wenn die Konjunktur nicht so gut läuft.

Die Liquidität ist günstig - noch - da die Fed, rechtzeitig Pause eingelegt hat. Die langen Zinsen sind ausserordentlich niedrig. Bevor sich hier nichts substanziell ändert, können IMHO die Aktien nicht viel fallen.

Und die Psychologie ist IMHO auch günstig: in Deutschland werden Aktienfonds gemieden wie die Pest (sieh. Statistiken des BVI), überall Krisenszenarien und Zukunftsangst. So zumindest meine Eindrücke.

Und da kommt eine globalisierte Wirtschaft, die historische Dimensionen für Wachtum und Kapitalprofitabilität schafft.

So, das waren ganz konzentriert meine wichtigsten Argumente...

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.969.581 von saviano am 06.12.06 13:32:47Hallo Saviano,

danke, so können wir gerne diskutieren:)

ich bedauere, dass ich so ungünstig rübergekommen bin...

kein Problem, habe wohl den falschen Aufhänger mit Nabil und Hajo gewählt:cool:

Die Prognose einer mittelfristigen Trendwende ist aber auf jeden Fall diskussionswürdig. Hierzu würde ich gern Deine Argumente hören.

Ich persönlich (da da kann ich mich natürlich gewaltig irren) sehe keine mittelfristige (sagen wir auf Sicht von 2-3 Jahren) Wende am Aktienmarkt. Selbstverständlich, falls wir in dieser Periode schnell hochsteigen, wird dies die Einschätzung ändern. Aber wir sprechen (das gefält mir sehr) von Big Moves: also von Positionen eingehen, die früher oder später in einem Big Move gewinnbringend sein sollen.

Den nächsten Big Move erwarte ich also nach oben. Ob es nun gleich geschieht, oder zwischenzeitlich (meinentwegen auch im ganzen 2007) ein Minus in den wichtigen Indizes geben wird (solange dies nicht mehr als etwa 15% ausmacht) ist aus dieser Position heraus unerheblich.

ja, da sind wir wieder bei den alten Def. mittel- langfristig..etc. Für mich bedeutet eine mittelfristige Trendwende eine Umkehr der Chance /Risiko Relation..d.h. wenn nur noch 10 % Kursgwinne möglich sind, dafür aber die Gefahr fallender Kurse 90 % erreicht, werde ich vorsichtig..der Zeithorizont sind 6- 9 Monate (mittelfristig) langfristig geht die Projektion auf 12 - 36 Monate
Vom "Draw-Down " her bin ich enger gestrickt..d.h. mehr wie 5%
sollte eine Korrektur mittelfristig in der Projektion nicht unterschreiten und 5000 im Dax nächsten Sommer ist für mich ein schöner Downswing.


Ich sehe auch die aktuelle Lage mit etwas Vorsicht, was die kurzfristige Bewegung angeht. Aber auf Sicht der nächsten 2-3 Jahre halte ich die Kurse für Kauf.

Das ist momentan auch mein langfristiges bullishes Set-Up..da gehen wir konform.


Mit KGVs zu argumentieren ist natürlich etwas zu kurz gegriffen. Lieber mit KGVs vs. Langfristige Zinsen. Da stehen die Aktien sehr gut da.

ja diesen Ansatz sehe ich ähnlich, was mir hier mißfällt, ist die Tatsache das wir uns seid ca. 10 Jahren auch aufgrund der Globalisierung, bei Herausnahme des Staates als Hauptinflationstreiber, in den gesättigten Violkswirtschaften eher in einem deflationären Szenario bewegen (deshalb der Vergleich mit Japan) und dieses die Korrelation Kgv vs. langfristige Zinsen aushebelt:mad: dies würde bedeuten, dass sowohl die Fed als auch die EZB es leider übertrieben haben..die inverse Zinsstruktur könnte so gegen alle Beteuerungen der Fed auch damit ganz klassisch erklärt werden.


Bei diesen Vergleichen besteht natürlich die Gefahr, dass die Kennzahlen sich schnell ändern können. Bei den Gewinnen erwarte ich aber keinen Zusammenbruch - die Investitionsaktivität ist nicht sehr hoch, bzw. nicht in "Risiko-Bereichen". Die Unternehmen praktizieren seit Jahren schon "Konzentration aufs Kerngeschäft", was für mich weniger negative Überraschungen birgt, auch wenn die Konjunktur nicht so gut läuft.

siehe oben...damit ist jede lineare Projektion der zukünftigen Gewinne hinfällig..sorry (war 2000 ähnlich)


Die Liquidität ist günstig - noch - da die Fed, rechtzeitig Pause eingelegt hat. Die langen Zinsen sind ausserordentlich niedrig. Bevor sich hier nichts substanziell ändert, können IMHO die Aktien nicht viel fallen.

Tja, Beispiel Langfristzins bei 2,5 % Kgv Dax 14 ..Fairvalue bei 2,5 % Langfristzins für Dax KGV ? "Können nicht" gibt es nur in unseren Wünschen:cool:

Und die Psychologie ist IMHO auch günstig: in Deutschland werden Aktienfonds gemieden wie die Pest (sieh. Statistiken des BVI), überall Krisenszenarien und Zukunftsangst. So zumindest meine Eindrücke.
Ja, kein Wunder..das ist gefühlte Deflation im Geldbeutel..und die Generationenabkehr von den Aktienmärkten.

Und da kommt eine globalisierte Wirtschaft, die historische Dimensionen für Wachtum und Kapitalprofitabilität schafft.

Die muss aber in den Geldbeuteln ankommen...und wir reden hier über den Dax..ein Länderindex der gerne als globaler Spielball herhalten muss...Ich hatte vorgestern ein Gespräch mit einem mittelständischen Unternehmer..der Gewinn wird nur über Umsatzgenerierung gehalten...lassen wir jetzt mal Indien und China nächstes Jahr ein bisschen abkühlen, zusammen mit den USA..dann haben wir plötzlich wieder übervolle Lager die auf sinkende Nachfrage treffen..die Zeche zahlen in diesem Fall die gesättigten Volkswirtschaften..

So, das waren ganz konzentriert meine wichtigsten Argumente...


Ich hoffe eigentlich, das ich unrecht habe..das ist meine mögliche Erklärung für das was mein Modell als Warnschuß generiert hat..die nächsten drei Monate werden es zeigen..

So gefällt mir das;)Sorry wegen diesem fetten, aber ich
wollte das kenntlich machen
Antwort auf Beitrag Nr.: 25.971.612 von upsups am 06.12.06 15:09:34Hallo,

schön, dass wir diskutieren können.

Allerdings haben wir etwas unterschiedliche Vorstellungen/Definitionen, was mittel- und langfristig bedeutet sowie in wie weit ein Down-Move als Trendwende oder sonstwie signifikant zu bezeichnen ist.

Das ist auch kein Problem, nur beeinflußt die jeweilige Position...

Für mich sind 5% Plus oder Minus noch im Bereich des Zufälligen, sprich sie können immer enttreten, ohne dass sich überhaupt irgend etwas in den Marktbedingungen geändert hat. Sicherlich (?) gibt es Trader, die erfolgreich auf solche kleine Änderungen wetten können. Ich halte mich lieber hier aus.

Mich interessieren größere Bewegungen. Es ist mir egal, ob ich den Index (wir sprechen jetzt von großen Indizes), den ich heute kaufe, in 2-6 Monaten 5% im Plus oder im Minus liegt. Beides egal - ich verkaufe auch nicht wenn ich moderat im Plus liege (und 5% ist mehr als moderat...)

Aber, wie auch immer:

Bei den KGVs bzw. Gewinne der Unternehmen sehe ich überhaupt keine Projektion der Gewinne in die Zukunft. Ich kann mir keine vernünftige Investitionsrechnung vorstellen, die mit den aktuellen Zahlen und noch eine Projektion in die Zukunft (des Wachstums) die Aktien als nicht attraktiv zeigt (vs. Anleihen). Auch ohne jeglichen Gewinnwachstum und einigermaßen realistischen sonstigen Bedingungen sind die Aktien auf Sicht von 3-5 Jahren im Vorteil.

Dies ist nach deiner "Definition" langfristig, bzw. sehr langfristig, aber ich glaube die entscheidende Kraft sind eben diese Investoren, die mit solchem Anlagehorizont operieren: wenn sie kaufen, verschwinden die Aktien langfristig von der Angebotsseite.

Die Sache mit den sehr niedrigen Zinsen, die irgendwann natürlich nicht enorm hohe KGVs rechtfertigen - sehe ich ähnlich. Je näher wir an gewissen Grenzbereichen kommen, desto unzuverläßiger die "normalen" Modelle. Nur mit langfristigen Zinsen in der Breite von 3% bis 5% ist ein "normales" Modell als Orientierung vertretbar, denke ich.

Aus dem, was du geschrieben hast, glaube ich, kann ich sogar mit Dir gehen und sagen, dass eine Korrektur (um die 5% bis 10%) völlig logisch wäre. Aber ich sehe noch nichts, was den Markt so aushebeln kann, dass es zu einem massiveren Fall kommt. Aber man bleibt natürlich auf der Hut...

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.008.562 von saviano am 07.12.06 21:47:31Hallo Saviano,

sorry war etwas busy die letzten Tage...Nun gut, zuerst einmal Du hast da eine sehr schöne Seite aufgebaut...vieles sehr lesenswert und interessant:)

Was mich einfach schockiert, ist das grundlegende Set Up welches sich in meinem Modell in den letzten 4 Monaten ergeben hat.

Wenn ich es in Worten beschreiben möchte, kommt folgendes heraus:

Die gesättigten Volkswirtschaften (Europa, Usa, Japan) befinden sich in einem Deflationsszenario.
Die Korrektur in den Aktienmärkten die wir seid 2003 gesehen haben, ist hier beendet.
Die Notenbanken, sowohl EZB als auch Fed haben die Zinsen zu schnell und zu hoch geballert...um eine Inflation zu bekämpfen die es nicht gibt ( das was die Statistik ausweist ist hausgemacht..Euroeinführung, Leistungsbilanzdefizit (importiert), in Europa: Maasrtrichtvertrag...deswegen Investitionsstau von Staatsseite..wird über die direkten und indirekten Abgaben zum Löcherstopfen benutzt...) wenn man diese Punkte bereinigt befindet sich die Realwirtschaft als Folge der Globalisierung in einem Deflationsszenario... seid 1998 bereits
Dei gebildeten Unwuchten (Bubble´s in Rohstoffen, Immobilienpreisenin USA, GB, Frankreich, Niederlande, Spanien, und Vor allem Bubble in Private Equity, die zu allem Überfluß jede Übernahme mit einem 4 - fachen Hebel tätigen etc) müssen abgelassen werden.

Nachdem alles zusammenhängt, kommt mein Modell auf eine ganz böse Prognose...ein Rückfall in die Baisse..ist m.E. nach für 2007 die wahrscheinlchte Lösung ...man schaue sich Japan seid 1990 an ...
Ob der Dax bei Wegbrechen der Gewinne ..bzw. nur bei dieser Drohung sich als Abkoppelungsmeister betätigen kann..will ich stark bezweifeln..obiges Szenario unterstellt für 2008 zyklischen Verlustausweis, was das Dax-KGV auf um die 40 heben wird, bei dem momentan festzustellenden Risikoaversion werden die Investoren nach einem um 16 schreien...ergibt ein max. Abwärtspotenzial von 66 % bis zum Baissetiefpunkt...Sept. 2008 ?

Die Renten gelten als sicherer Hafen, damit ist nur Kapitalerhalt gefragt und das Fed-Modell ausgehebelt..

Nur meine bescheidenen Gedanken

Grüße
Schau mer mal, wie lange das Spiel noch gut geht ... :rolleyes:

http://www.boerse-online.de/tools/ftd/1679371.html
Der US-Abschwung wird leicht unterschätzt
[06:59, 12.12.06] Ist das nun gut oder schlecht? Das nominale US-Außenhandelsdefizit ist im Oktober um 5,4 Mrd. $ zum Vormonat gefallen. Weitere Themen in diesem Kapital: Goldman Sachs und Texas Instruments.

Real und ohne Erdölprodukte gerechnet, kann man zwar nach wie vor nur von einer Stabilisierung sprechen. Aber immerhin ist die nun schon seit dem zweiten Halbjahr 2004 im Gange. Im Sinne einer besseren Balance in der Weltwirtschaft ist das zu begrüßen. Aber werden auch die deutschen Exporteure so denken? Die US-Importe aus Deutschland sind ja um zwei Prozent zum Vorjahr auf 7,4 Mrd. $ gefallen. Macht nix, heißt es oft. Dafür brummt es ja im Rest der Welt, vor allem in den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China (Bric). Stimmt. Nach den chinesischen Daten sind die Importe aus Deutschland im Oktober um 27 Prozent zum Vorjahr auf 3,2 Mrd. $ gestiegen. Aber wie lange noch? In Euro gerechnet, haben die Gesamtimporte Chinas im Oktober bloß noch um sieben Prozent zugelegt. Trotz der jüngsten Stabilisierung ist das über zwölf Monate kumulierte - nominale - Außenhandelsdefizit Deutschlands mit den Bric-Ländern derweil auf 29,4 Mrd. Euro gestiegen. Im Handel mit der EU stagniert der Überschuss seit Herbst 2005. Und nachdem der Yen auf 155 Yen/Euro geplumpst ist - was einiges sagt über den Zustand der riesigen Wirtschaft eines unserer Hauptrivalen -, ist zu befürchten, dass das deutsche Handelsdefizit mit Japan steigt. Selbst wenn China wie während der US-Rezession 2001 von Kapitalzuflüssen profitiert, sollten die Anleger den US-Abschwung daher besser nicht unterschätzen. Er hat ja erst angefangen, wie die Gewinnwarnungen von Texas Instruments, Nucor und Best Buy zeigen.

Goldman Sachs

Wäre der Titel Weltbank nicht vergeben, Goldman Sachs könnte ihn sich mit gewissem Recht aneignen. Es ist die erstplatzierte Investmentbank auf dem globalisierten Globus. Da 2006 sich zum besten Kapitalmarktjahr seit 1999 entwickelt hat, ist alles, was die Goldmänner angefasst haben, wie beim lydischen König Midas zu Gold geworden. Die Q4-Zahlen haben die hohen Erwartungen noch übertroffen. Der Gewinn wurde fast verdoppelt. Aktienemissionen und M&A-Beratung waren die Haupttreiber. Die Pipeline bei Letzterem scheint sich wieder aufgefüllt zu haben. Die Personalkosten konnten auf 27 Prozent der Einnahmen eingedämmt werden. Die Private-Equity-Sparte zog ihren Ertragszuwachs aus Erfolgsprämien für abgerechnete Geschäfte. Das Engagement bei Chinas ICBC hat sich dank grandios arrangiertem Börsengang bisher als höchst ertragreiches Stück im eigenen Portefeuille erwiesen. Da man von außen auch bei diesem Institut schwer erkennen kann, wo wirklich das Geld verdient wird, erfreut die gestiegene Steuerquote, weist sie doch auf die Solidität der Gewinne hin. Die laufend erhöhten Gewinnschätzungen haben dafür gesorgt, dass die Bewertung trotz des großen Kursplus nicht weiter davongelaufen ist. Falls 2006 noch nicht die Spitze des Zyklus erreicht ist, sind die derzeitigen Preise für Goldman wie für die Rivalen gerade zu rechtfertigen. Wahrscheinlicher ist aber eine Eintrübung. So anpassungsfähig Goldman auch sein mag, wenn das Geschäft mit Emissionen, Fusionen und Buyouts nicht mehr geht, wird auch der Gewinn 2006 von 9,5 Mrd. $ wie der eines einsamen Spitzenjahres aussehen.

Texas Instruments

Der Halbleitersektor bleibt Anlegern mit ausgeprägter Spielernatur vorbehalten. Die Reaktion auf die Prognosereduzierung von Texas Instruments (TI) ist mit klassischer Finanztheorie kaum zu erklären, man muss da eher schon die Behavioural Finance - nennen wir es Marktpsychologie - heranziehen. Zunächst verblüfft mal wieder, in welchem Maße die US-Analysten die Verzichtbarkeit ihrer Arbeit anzeigen, indem ihre Prognosen von den Firmenvorgaben im Schnitt um keinen Deut abweichen. Beim Q4-Gewinn je Aktie lag der Konsens mit 43 Cent genau auf Höhe der Vorgaben von TI (gerechnet als Mittelpunkt des Prognosebandes), während der geschätzte Umsatz von 3,62 Mrd. $ immerhin um mutige 0,4 Prozent von der Vorgabe abwich. Trotzdem versicherten viele Broker eiligst, dass sie nach schwachen Zahlen der Rivalen eh mit einer Prognosereduzierung gerechnet hätten. Die Börse jedenfalls reagierte kaum. Das könnte auch daran liegen, dass JP Morgan die schlechten Zahlen von einer antizyklischen Betrachtungsweise heraus geradezu bejubelte und die Aktie hochstufte. Es handele sich um ein kurzfristiges Lagerproblem, den Margentiefpunkt sähe man schon in Q1 2007. Ganz so optimistisch klang TI selber nicht. Weitere Treiber und Profiteure der Marktpsychologie sind Hedge-Fonds und ihre Leerverkäufe. Die sind im November im Halbleitersektor um acht und bei TI um 25 Prozent zurückgegangen. Dies, so Goldman Sachs, habe historisch schwächere Kursphasen nach sich gezogen. Wie gesagt, nur was für Spieler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.124.518 von upsups am 12.12.06 14:10:45Hallo, ich war ebenso sehr beschäftigt in den letzte Tagen, bin gar nicht im Forum gewesen.

Deine Überlegungen kann ich (denke ich zumindest) verstehen und respektiere sehr den Versuch (denn wir alle versuchen es nur die ganze Zeit, oder?), aus einer globaleren Perspektive die wichtigsten Probleme anzusprechen. Ich teile sie aber nicht ganz, aber hier stoßen wir vermutlich an "Glaubensfragen" als an etwas, was sich sauber "ableiten" läßt:

In der Tat, die Welt ist in einem Deflationsszenario. "Schuld" daran ist - richtigerweise - mit entscheidenem Anteil die Globalisierung. Ich würde es auf folgendes "zusammendampfen": die moderne Technologie trifft Milliarden von Menschen, die bisher äußerst unproduktiv waren, weil sie in zurückgebliebenen, meist völlig maroden politischen Systemen und Diktaturen gelebt haben. Diese Systemen öffnen sich (zum Teil gewaltig) und geben die Möglichkeit, dort vernünftig zu wirtschaften.

Mit einem Wort: riesige Produktivitätssprünge für die Weltwirtschaft. Steigende Produktivität bedeutet sinkende Preise.

Wo ich mich aber in meinen Überlegungen unterscheide ist: RELATIV sinkende Preise. Auch unsere Geschichte ist durch einen imposanten Produktivitätsanstieg gekennzeichnet, dem wir letztendlich den hohen Lebensstandard verdanken. Hoher Lebensstandard heißt einfach: sich mehr leisten können. Aber nicht zu NOMINAL niedrigeren Preisen, sondern zu "relativ" niedrigeren Preisen (die Preise sind ja nicht gefallen in den letzten Jahrzehnten).

Also trotz steigender Produktivität, die bei einer konstanten Geldmenge - theoretsisch - zu immer niedrigeren nominellen Preisen führen würde (Deflation), haben wir immer Inflation gehabt. Ich sehe keinen Grund, dass es jetzt anders wird.

Läßt die Inflation nach, werden die Zentralbanken wieder Geld zur Verfügung stellen, die Geldmengen ausweiten. Es wird keine Deflation geben.

Wo ich Dir recht gebe, oder zumindest eine nicht kleine Wahrscheinlichkeit dafür sehe, ist, dass die Zentralbanken den Deflationsdruck unterschätzt haben könnten und die Zinsen zu hoch angehoben haben (Fed). Es kann sein, dass sie durch die steigenden Öl- und Rohstoffpreise (vielleicht auch Immobilien) zu viel Inflation gemessen und erwartet haben, und zu viel Angst gekriegt haben.

Es kann sein. Eigentlich dürften schon die meisten Effekte angekommen sein (USA). Ich würde dem time-lag aber noch etwas Zeit geben.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.204.177 von saviano am 15.12.06 14:18:52Guten Mittag,

finde ich schon sehr interessant, daß sich unsere makroökonomischen Sichtweisen decken. Das spannende ist nun an der ganzen Sache, das ich mittlerweile vor 12 Jahren diese Erklärungsversuche aufgegben habe und stattdessen ein Modell entwickelte, welches diese Punkte alle berücksichtigt ( und viel mehr ) und mir eine Prognose ausspuckt...
Diese Prognose ging mit der allgemeinen Sichtweise und Begründung bis in den September konform....Die Daten die sich seid dem ergeben haben, führten zu einem aktuellen Ergebnis, welches ich nur einmal hatte...
Nämlich im Okt. 99 als Aktieninvestments in ihrer Assetklasse auf verkaufen gestellt wurden...Dies ist aktuell wieder der Fall....Also keine Korrektur sondern ein langfristiger Up-swing, momentan bis Sept. 2008 ....da interesieren mich ein paar Pünktchen nach oben auch nicht mehr wirklich !

Habe die Aktienquote auf 40 % heruntergefahren und warte auf den Abschluß der Top-bildung ...

Und der teuerste Satz an der Börse war schon immer: Und diesmal wird alles anders !

Was mich leider zusehends bestärkt, ist insgesamt die Haltung der Banker und der gesamten Volkswirte:
Laßt den Spinner doch reden, tun oder schreiben ...ich werde nur müde belächelt :laugh:

tja alles wie 2000....und überzeugende Gegenargumente hast auch Du noch nicht geliefert..Du stimmst mir ja tendenziell sogar zu...und hoffst, wie alle das es diesmal anders ist ? Financial Behaviour ?

Hallo Ihr Bullen...was soll die Kurse weiter nach oben bringen ?

Weihnachtliche Grüße

Upsups
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.273.630 von upsups am 18.12.06 12:30:53Hallo Ihr Bullen...was soll die Kurse weiter nach oben bringen ?

ganz einfach: märchen. Goldilocks ist der treibstoff für weiter steigende kurse - mal davon abgesehen, dass die SEC die margin requirements für hedge funds mitte oktober erleichtert hat.

das märchen vom inflationsfreien wachstum haben wir ja letzte woche wieder gesehen: cpi und cpi-core bei 0% - und die grund- und rohstoffindizes stehen allesamt auf alltimehighs. gewinnwarnungen? alles eingepreist.

märchen haben einfach konjunktur - hier ja auch: deutschland im sommermärchen, und die wildeste steuererhöhungsorgie wird sang- und klanglos durchgezogen. und jetzt glauben wir einfach eben alle an Göldlöckchen. aber jede märchenstunde hat bekanntermassen auch mal ein ende. dann gilt wieder: reality bites.

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.274.784 von nachtschatten am 18.12.06 13:26:48Was mich spontan zu einem meiner Lieblingszitate führt:

"Zwei Dinge sind unendlich:
Die Dummheit der Menschen und das Universum.....beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher."
Albert Einstein

Schaun wir mal, wie lange die "goldlocks" noch durchhalten:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.273.630 von upsups am 18.12.06 12:30:53Hallo Ihr Bullen...was soll die Kurse weiter nach oben bringen ?

Vielleicht, dass die Finanzierungskosten im Schnitt unter der Rentabilität liegen. 2000 war das schon lange nicht der Fall.

Und zweitens - vielleicht, weil die Welt unterinvestiert ist (ist klar umstrittener...)

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.278.895 von saviano am 18.12.06 16:13:10und trotzdem traue ich mich immer noch nicht wieder, mit hohen Summen auf fallende Kurse zu setzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.279.179 von fredott10 am 18.12.06 16:23:32Das ist ja auch in Ordnung...bin in diesem Punkt auch noch vorsichtig....weil ich auch nicht weiß wie lang das noch geht...2000 habe ich 6 Monate gewartetcool:

@ saviano: Das Argument mit den Refi-Kosten zusammen mit einer Geldmengenausweitung hat bis vor 4 Monaten alles noch im grünen Bereich gehalten...Schau Dir mal die aktuellen Daten an;)

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.279.931 von upsups am 18.12.06 16:51:21barucht nicht unbedingt zusammen mit der Geldmengenausweitung zu sein, oder? Wie auch immer, wie sehen die Daten denn aus?
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.279.931 von upsups am 18.12.06 16:51:21eben doch :cool:

nur so kann ja das neue Geld in den Kreislauf, nur momentan will es keiner mehr..weil zu teuer.

ein schöner Link was nächstes Jahr passieren wird..leider:cry:

http://www.thestreet.com/_kirk/newsanalysis/investing/10327100.html
PPI + 2,0 - lol, das sollte echt für einen riesenknall reichen.
na Goldlöckchen hält sich ja noch ganz gut - unter 12400 im DOW wird wohl der jahresbonus gestrichen :D PPI auf 30-jahres-hoch, building permits auf jahrestief, new housing starts auf 9-jahres-tief, ein retailer nach dem anderen warnt (heute CC, -17%) ... wo ist das alltimehigh?

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.310.222 von nachtschatten am 19.12.06 17:39:15wer ist Goldlöckchen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.311.001 von fredott10 am 19.12.06 18:03:24
einfach mal ein beispiel:

... Für die positive Entwicklung mitverantwortlich gewesen sei die Konjunktur, welche trotz abnehmender Dynamik robust geblieben sei. Die gerade auch in der ersten Jahreshälfte gehegten Befürchtungen, dass der Abschwächungsprozess kräftig ausfallen werde, seien zunehmend in den Hintergrund getreten. Erwartungen hinsichtlich einer weichen Landung hätten sich durchgesetzt und zuletzt, nach besser als prognostizierten Beschäftigtenzahlen, hätten Marktteilnehmer sogar von einer Goldilocks economy mit stabilem Wachstum, milder Inflation und niedriger Arbeitslosigkeit gesprochen. ...

http://www.aktiencheck.de/artikel/analysen-Marktberichte-144…

Goldilocks = Goldlöckchen, das ganze ist ein märchen, bei dem ein blondes, goldgelocktes mädel drei bären foltert, siehe zb hier: http://www.hekaya.de/anzeigen.phtml/maerchen/southey_1 :D

für eine weitere analyse der psyche der US-anleger absolut notwendig: Jim Cramer's Mad Money auf CNBC. läuft in dauerschleife dreimal täglich und stellt die dümmste börsenberichterstattung hier problemlos in den schatten, ungefähr vergleichbar mit nordkoreanischen staatsfernsehen. eine zusammenfassung von ihm gibts hier:

http://seekingalpha.com/by/type/cramers-picks
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.311.772 von nachtschatten am 19.12.06 18:29:20danke, sehr informativ.
Dann wollen wir mal sehen, wie lange das Märchen noch geglaubt wird...
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.312.847 von fredott10 am 19.12.06 19:05:51
das märchen hat schon handfeste gründe. 45 mio dollar bonus für den jetzigen US-finanzminister, der bis sommer diesen jahres bei Goldman war:

Ex-CEO Paulson awarded $45 million bonus by Goldman Sachs

By David Weidner
Last Update: 6:30 AM ET Dec 20, 2006

NEW YORK (MarketWatch) -- Former Goldman Sachs Group Inc. ( Chief Executive and current U.S. Treasury Secretary Henry Paulson was awarded a bonus valued at close to $45 million by his former employer, the company disclosed Wednesday. The award was in stock. Paulson was named to his government post in July by President Bush.

http://www.marketwatch.com/news/story/ex-ceo-paulson-awarded…


generell zum thema bonus, lesenswert:

http://www.marketwatch.com/news/story/wall-st-bonuses-may-ju…
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.336.217 von nachtschatten am 20.12.06 12:44:38"das märchen hat schon handfeste gründe. 45 mio dollar bonus für den jetzigen US-finanzminister, der bis sommer diesen jahres bei Goldman war"

Und was hat der 45 mio dollar bonus mit der "Goldilocks economy mit stabilem Wachstum, milder Inflation und niedriger Arbeitslosigkeit" zu tun?
Könntest du das vielleicht erklären? Verstehe ich nicht so ganz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.337.741 von fredott10 am 20.12.06 13:53:02
Paulson ist aus meiner sicht eine art cheerleader des aktienmarkts - seit seinem amtsantritt im juli kennt der DOW ja auch nur noch eine richutng - gut 1700 punkte bislang.

aus einem interview von Paulson mitte oktober:

"There's been a correction, a significant correction (of the housing market)," he said. "I know the individual homeowner is feeling this concern as we have the correction. Hopefully some of that impact has been offset by an equity market that has added a trillion dollars of value and impacted positively peoples' 401K, their savings and other things."

http://today.reuters.com/news/articleinvesting.aspx?type=bon…

naja die frage ist, ob der wohlstandseffekt, der über den aktienmarkt bei steigenden kursen generiert wird, tatsächlich herrn und frau durchschnitts-häusle-besitzer zugute kommt, oder eher den investmenthäusern - Goldman hat wie die anderen investmenthäuser, auf jeden fall ganz gut dabei verdient (netto 10 mrd letztes jahr), siehe die earnings, die letzte woche vorgelegt wurden.

Goldilocks ist eine glaubenssache, und ungefähr genauso fundiert wie 'die rente ist sicher' - und käufer finde ich einfach nur bei der aussicht auf weiter steigende kurse. und nicht, wenn ich was von nullwachstum, steigender inflation und höheren zinsen oder schrumpfenden unternehmensgewinnen erzähle. dann gibts nämlich auch keinen jahresbonus ;)
Hallo upsups, ;)

#1 von upsups 01.12.06 10:37:54 Beitrag Nr.: 25.848.736
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Hallo Anleger,

finde Hajo und Nabil brauchen wieder einen Fürsprecher...

Um in den gern gewählten Worten zu bleiben..die Distribution scheint abgeschlossen..Ich zumindest bin wunderbar gehedgt und erwarte bis Weihnachten Kurse um die 5930 Punkte...
:eek::eek:

Die letzten Kommentare zu den einsamen Kurzfrist-Bären waren eher voller Häme und mir erscheinen die Dollar-zeichen in den Augen meiner Mitmenschen gerade wieder entgegenzuspringen...
Hinzu kommen die großen Medien die nur noch ein Thema kennen.."Jahresend-Ralley" hmm..das ist mein Lynches Sentiment..alle sind investiert und voller Gier

Technisch hat der Stubentiger eine mittlerweile saubere Trendwende hingelegt und wird zudem intermarketmässig vom Euro unterstützt.
Hinzu kommt die Ignoration "guter Nachrichten" gefallener Ölpreis, Arbeitslosenzahl, niedrige Zinsen, gute Geschäftsberichte etc..

Mir sieht das arg nach Korrektur aus...



Es ist zwar heut noch nicht Weihnachten, :D aber viel Tage haben wir ja nicht mehr. ;)

Der DAX steht bei 6.595,54 :eek::cool:

Du hast Dich mal einfach so um 665 Pünktchen verschätzt. ;)
Hat Bsewicht Dich so sehr beeinflußt, dass Du nun den Bärenzug nicht abwarteten konntest?
Hat´s denn schon mal einen starken Kursrutsch gegeben im Winter? :confused:


Dann verweist Du immer auf das Jahr 2000.

Ich finde, es liegen WELTEN zwischen jetzt und 2000.
Hast Du z.B. die Euphorie bei den Neuemissionen vergessen?
Damals hat man sich bald gekloppt um Neuemissionen zeichnen zu können.
Was ist heute? Keiner will sie haben. ;) OK, manche Fonds nehmen sie den Banken halt ab.

Insofern kann ich von Euphorie nix sehen. :D
Ich lese hier bei W : O eigentlich überwiegend nur bärische Kommentare von den Privatanlegern. ;)

Ist nur mal meine Meinung. :D

Hier mal eine bullische Analyse über den DAX - Technisches Etappenziel von 7.200. ;)

http://www.faz.net/s/Rub034D6E2A72C942018B05D0420E6C9831/Doc…

Gruss ;)
Atze 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.342.076 von Atze2 am 20.12.06 16:33:05Hi Atze2,

nun das mein erwartetes Kursziel bis übermorgen nicht mehr eintritt, gebe ich gerne zu. Allerdings hat Thailand vorgestern schon einen kleinen Vorgeschmack dessen geliefert, was da kommen wird...

Und wie ich auch bei BSE und hier betont habe, bin ich nur die Exekutive meines Modells...es hat 99/2000 gesagt verkauf alle Aktien, dann war es 2003 im März/April der Meinung jetzt kann man wieder Aktien kaufen und zu meiner "eigenen Überraschung", weil im Sept. im Gesamtmodell alles noch sehr bullish war, sagt es jetzt verkauf alle Aktien...

und das Argument mit der Euphorie..gilt in einem langfristigen Bärenmarkt mit tendezieller Neigung zur "Assetdeflation" einfach nicht....Wir sahen eine Zwischenkorrektur in einer langfristigen Baisse...(auch wenn diese jetzt fast 4 Jahre gedauert hat)..ich verweise auf Japan...das ist das Setup für die gesättigten Volkswirtschaften..leider..leider ..leider..

Eigentlich freue ich mich das die Kurse noch oben gehalten werden, so kann ich in Ruhe alles umsortieren..und es wird ein ruhiges und erholsames Weihnachtsfest...

Glaube mir, ich bin der erste der wieder Aktien kaufen wird...dann wenn Sie wieder keiner haben will..so long

Schöne Weihnachten an Alle
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.346.959 von upsups am 20.12.06 19:26:22Hallo upsups, ;)

Allerdings hat Thailand vorgestern schon einen kleinen Vorgeschmack dessen geliefert, was da kommen wird...


Das war doch wohl eine politische Börse, oder? ;)
Es heisst doch immer: Politsche Börsen haben kurze Beine. ;)

Schau den Kurs der Bangkok-Bank :eek:



Wie man sieht, hüpft der Kurs schon wieder nach oben. ;)


und das Argument mit der Euphorie..gilt in einem langfristigen Bärenmarkt mit tendezieller Neigung zur "Assetdeflation" einfach nicht..

Also da muss ich Dir widersprechen.
Schau den DOW an, er hat lfd. neue ATH´s. :cool:
Wie kannst Du von einem Bärenmarkt sprechen, obwohl man lfd. ATH´s sieht? :confused:



Sieht so ein Bärenmarkt aus? :D;):rolleyes:

Es heißt doch immer, wenn eine Seitwärts-Phase überwunden wird, dann ist es ein Kaufsignal - für die Bullen. ;)

Und wenn der DOW bullisch ist - dann wird der DAX wohl nicht bärisch sein. ;)

Ich glaub´s erst, wenn die 200-Tage-Linie nach unten durchbrochen wird. Oberhalb haben die Bullen das Sagen.
Vom antizyklischen Vorwegnehmen (so wie Du das scheinbar favorisierst, halte ich nix. ) ;)


Gruss ;)
Atze 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.348.471 von Atze2 am 20.12.06 19:56:22Hallo Atze2, Hallo alle,

ich hatte iegentlich vor zwei Stunden schon eine ausführliche Antwort reingestellt, aber irgendwie ist diese verschwunden..

Nun gut, verweise auf die Artikel von Herrn Singer...

das sagt auch mein Modell...

Kurz zum Dow: dieser Index ist eine Skurillität..den Kauf ich erst wieder bei 6000 Punkten..

Kannst Du mir andere Indizes aus den gesättigten Volkswirtschaften nennen, welche auf ATH stehen ?

Zur 200 Tage -Linie: die ist mir zu weit weg, um auf deren Bruch zu warten....

Frohe Weihnachten
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.401.827 von upsups am 22.12.06 16:10:53Hallo upsups, ;)

Kannst Du mir andere Indizes aus den gesättigten Volkswirtschaften nennen, welche auf ATH stehen ?


Da haben wir z.B. den spanischen Ibex :eek:






oder den österreichischen ATX :eek:




Oder auch unser MDAX :eek:




Also, insofern kann ich mich nur wiederholen:

Wie kannst Du von einem Bärenmarkt sprechen, obwohl man lfd. ATH´s sieht? ;)


Insofern müssen auch so manche bärischen Elliott-Wellen-Zähler langsam umdenken bzw. anders zählen. ;) :D

Diese Hausse seit dem Jahr 2002/2003 kann man nicht als Bärenmarkt-Rally betrachten, ;)
denn sonst dürfte es solch bullische Charts, wie oben dargestellt gar nicht geben. :D


Na, ein DOW von 6000? Wann soll der denn kommen? ;)


Die Stunde der Bären, die von der Schäfchenwiese träumen, ist noch nicht gekommen. ;)





Imo müssen sich die Put-Besitzer wohl eher darauf einstellen: ;)



Das musstest Du ja auch wohl leidvoll erfahren. :(

Am 01.12.06 als Du Deinen Thread eröffnet hast, stand der DAX bei 6.241.
Heute (imo) steht er bei 6.524.



Gruss ;)
Atze 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.403.371 von Atze2 am 22.12.06 17:01:27Das ist toll,

Du musst mir mal erklären, wie man diese Charts und die anderen hübschen Bildchen reinstellt..;)

Also Ich werde es jetzt für Dich zum letzten Mal erklären:

Du hast recht..das war ein Griff ins Klo..da fehlt jetzt das Bildchen..

Aber während der Thread - Eröffnung und heute ist mein Kenntnistand brutal upgedated worden...zu meinem Leidwesen... wir fallen wieder in die Baisse...

Mich hat die ganze Aktion aktuell - 1% gekostet, ich bin jetzt bei einer Jahresrendite von 23 % ..und lies es bitte bei BSE nach..Ich bin am 20. Nov. bei 6440 short (als Hedge und mit einem erhöhten Beta) gegangen, dieser ist bei 6511 gebügelt worden...seid Dienstag bin ich auf März Future wieder bei 6680 short...

Aktuell muss ich nur noch den Verlust aus der Übergewichtung ausgleichen...und ich habe die Aktienquote auf 40 % in den letzten 2 Wochen heruntergefahren...


Nimm mal die Marktkapitalisierung deiner ATH- Indizes und setz diese mal ins Verhältnis zu den wirklich großen Volkswirtschaften....

habe eben mal deine alten Threads so gelesen..kann es sein das deine Langfristhistorie von großer Sturheit geprägt ist...oder das Du immer zu spät kommst ?

Pass auf..meine liebsten Kontraindikatoren sind Nabil (den vermiss ich echt ) und Prof. Walter von der DB...

Also, ich wünsche ein frohes Fest
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.404.711 von upsups am 22.12.06 17:51:20Hallo upsups, ;)

ich denke, wir lassen die Diskussion. Bringt nix. ;)

habe eben mal deine alten Threads so gelesen..kann es sein das deine Langfristhistorie von großer Sturheit geprägt ist...oder das Du immer zu spät kommst ?


Mein letzter Thread ist übrigens aus dem Jahr 2003. ;)

Ansonsten führe ich schon seit einigen Jahren ein öffentliches Musterdepot im Thread von mickym.

Meine Jahresrendite 2006 war am letzten Freitag + 26,79 %. ;)
Durch den heutigen Rutsch wird sie wohl etwas eingebüßt haben.

Also weiterhin viel Spass mit der Börse und frohe Weihnachten. :)

Gruss

Atze 2
So, back in Wonderland:laugh:

Ersteinmal allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2007 !

Würde mich freuen, wenn dieser Thread am Leben gehalten wird, den die Einsamkeit der Bären ist z.Z. echt gruselig...

@ Atze2 : Ich muss mich natürlich berichtigen...Der Begriff "Baisse" ist wieso oft definitionsabhängig, und formal von den klassischen Def´s. befindet sich der Dax auch langfristig nicht mehr in der Baisse...er wird nur wieder in eine fallen...

Kurz zu meiner derzeitigen Depotstruktur:

60 % Cash, 40 % sind noch investiert, allerdings vorwiegend in defensiven Werten mit hoher Div.Rendite..zudem bin ich seid 6680 Punkten im FDax gehedgt. Short auf Nasdaq seid dem 20. Nov.
Rendite letztes Jahr 23 % nach Kosten vor Steuern,
im Durchschnitt der letzten 10 Jahre 14,8 % p.a. nach Steuern und Kosten.
Wichtig ist mir Kapitalerhalt bei geringer Vola und mind. 8 % Rendite p.a. nach Kosten und Steuern, d.h. Derivate machen max. 15 % des Gesamtportfolios aus, in der Regel komme ich mit 8 % Derivateanteil klar..
Spekulativer Anteil: damit meine ich Aktien + Derivate können 100 % betragen wenn mein Modell auf Grün ist...Wenn mein Modell auf rot geht, wie seid Anfang Dez. der Fall verkaufe ich in der Regel panisch Aktien, bis auf einen Wert um 25 - 40 % Depotanteil.(War 99/2000 ähnlich )...und auch bis zum völligen Deinvestment..dann spiele ich auch mal mit 25 % in Derivaten..

O.K. Das Modell setzt sich im groben aus drei Analysemethoden zusammen: Klassische Charttechnik mit High-End - technischer Analyse, Messung der großen Kapitalströme über Massenentscheidung (Chaostheorie -gepaart mit Sentimentanalyse), klassische Bilanz- und Fundamentalanalyse nach Graham, Lynch etc.
Ziel: Messung der Big-Moves:
langfristig: 12-18 Monate
Mittelfristig: 6-12 Monate
Kurzfristig: 3-6 Monate
Positionstrading: 13-15 Handelstage

Der ganze Zinnober ist über eine komplizierte Formel miteinander verknüpft und das ist systembedingt auch die größte Schwäche der Prognosen:
die Trefferquote wird über die Verkürzung der Zeitachse immer schlechter...und dann gibt es noch den Faktor Mensch..dieser schwankt zwischen Angst und Gier...

Ich bin also z.Z. im Angstmodus:mad:

Wie ich schon bei Eröffnung gebeten habe, würde ich gerne wieder ins Bullenlager zurückkehren, aber die Argumente der Bullen haben keine Änderungen geliefert, die ich bei der Einpflegung nicht berücksichtigt hätte..

Also gibt es, neben der Liquis und der Hoffnung auf eine "sanfte Landung" in USA neue Erkenntnisse ?

Die Liste der Gefahren dürfte hinreichend bekannt sein, was mir zu dieser Bewertungsdiskussion noch eingefallen ist, ist die Umstellung der dt. AG´s von HGB aud IFRS im Jahre 2003/04...
Was viele wohl wieder verdrängt haben, ist die Tatsache das seitdem die Gewinne im Durchschnitt um 30 % höher ausgewiesen werden müssen...was wiederum bedeutet, das die herumgereichten KGV´s wenn man Sie vergleichen mag zu früher optisch deutlich tiefer ausfallen....

Übrigens mein Kursziel in den nächsten 18 Monaten sind die 4020 Daxpunkte, in einer Übertreibung werden wir wohl kurz auch die 3600 sehen...wahrscheinlich Sept./Okt. 2008
Der Dow und die Amis dürften diesmal heftiger gestuzt werden als Europa: SPX: 980 Punkte, DJIA: 5800 Punkte..

Beste Grüße


P.S. Jeder trifft bitte seine eigene Entscheidung...hier wird nicht gejammert..alles klar ?
den die Einsamkeit der Bären ist z.Z. echt gruselig...

na du bist doch eigentlich in guter gesellschaft - die insiderverkäufe hier und in den usa sprechen für sich; unten dazu ein auszug aus einem kürzlich erschienen Barons-artikel. was nicht heisst, dass wir schon das ende der aufwärtsbewegung gesehen haben - schliesslich gibts noch genügend papier, das teuer verkauft werden will; um Wiegald Boning aus seinem famosen werbespot zu zitieren: Danke ... Danke ... Danke ...

:D

grins, öl platzt gerade ....


Manager glauben nicht an Kursanstieg ihrer Aktien
Dienstag 9. Januar 2007, 11:00 Uhr

Deutschlands Top-Manager glauben zunehmend, dass bei den Aktien ihrer Unternehmen die Luft raus ist. Nach den jüngsten Kursanstiegen stoßen Vorstände, Aufsichtsräte und deren Familienangehörige reihenweise eigene Aktienpakete ab, wie aus dem im "Handelsblatt" veröffentlichten Insider-Barometer hervorgeht. Im Gegensatz dazu blieben Banken und Analysten optimistisch und rechneten für 2007 mit weiteren Kursanstiegen, etwa für den Deutschen Aktienindex (Dax (Xetra: Nachrichten) ) um knapp sieben Prozent.

In den USA ist der gegenläufige Trend zwischen den Erwartungen der Insider und den Empfehlungen der Analysten noch deutlicher, wie das Blatt weiter berichtet. Das Insider-Barometer wird vom Forschungsinstitut für Asset Management (Fifam) an der RWTH Aachen zusammen mit der Commerzbank (Xetra: 803200 - Nachrichten) alle zwei Wochen berechnet.

http://de.biz.yahoo.com/09012007/286/wirtschaft-manager-glau…


aus Barrons, 1.7.:

...NONE OF THE FOREGOING RANT is to suggest there are no bears out there. There are, and they happen to be a pretty well-informed bunch -- namely corporate insiders who have been selling their companies' shares by the ton. As a rule, officers, directors and other so-called insiders typically sell more than they buy. But nowhere near to the extent they did in the latest month tallied -- November.

As Alan Newman notes in his always rewarding CrossCurrents commentary, in November, those worthies, as totted up by Thomson Financial, dumped an astounding $16 billion worth of their stock, or nearly 35 times as much as they bought. By comparison, in the 11 months beginning December '05 and ending October '06, the ratio of sellers to buyers among insiders averaged 10.7-to-1.

The early returns for December are even worse: in that month's first two weeks insiders collectively sold 55 shares for every one they bought. As Alan comments, they were so bound and determined to take money off the table that they couldn't even wait the few weeks until January to avoid the serious tax bite for what probably was a pretty lush year for them in '06. "What," he asks, "does that tell you?" We're terrific at answering rhetorical questions, and the answer to that one is "plenty."

So who's buying those billions of dollars worth of shares the insiders are selling? Alan speculates that the latest Wall Street wonder, exchange-traded funds -- or in the lexicon of the Street, ETFs (see Exchange-Traded Funds) -- has been sucking up a lot of that stock gushing out of insider portfolios....
Alles ist gut? Vielleicht doch nicht ... Die Bären-Stimmen werden lauter. Ganz langsam.

Von marketwatch.com (vieeeel Text, aber lesenswert!):

http://www.marketwatch.com/news/story/if-bulls-wrong-about-2…

...
Why the warning? It's from a highly respected and audacious contrarian, economist Gary Shilling, author of a couple books on deflation and a Forbes columnist. He's not buying the bullish hoopla about the so-called 2007 stock market rally. Quite the contrary. You've seen the hoopla all over the press. For example: one day USA Today details "10 Reasons Why the S&P 500 Could Hit a Record High." Next day in their survey of economists, not one bear in the herd, it's a total bullish consensus.

Folks, there are too many bulls and too few bears among America's economists. Brave bulls? More like sheep, playing it safe, herding together around long-term averages. Their loyalty is to the big companies and banks who sign their paychecks. They have to be bullish. Reality scares customers away. And yet, any respectable contrarian will tell you that too many bulls is always a bearish signal. And we sure had a ton of bulls ringing in the New Year.

But still, reading Shilling's January 2007 Insight Newsletter was a scary experience, totally opposite what the rest are saying. Here's a staccato overview: Housing bubble still deflating ... economy slipping into recession ... hard landing in China ... recession spreads worldwide. Then something other economists would never utter out loud (until it's too late to help you and me): U.S. stock prices will collapse, perhaps below the 2002 lows. Remember when the S&P 500 dropped to 776? Yikes!

Nobody loves a smart-ass contrarian, especially not today when Wall Street's spinmeisters need to hype up American consumers and investors for a fifth year of the bull market. Shilling didn't even expect a fourth. He admits he was "premature" in predicting the widespread ripple effect following a housing price collapse, and is surprised the recession hasn't already begun.

I'm sure permabulls and naysayers will dismiss Shilling with remarks like "even a broken clock is right twice a day." Yes, timing is crucial in forecasting. But while a broken clock just sits passively and predictably through a short 24-hour period, a $12 trillion economy lumbers along with massive force slowly and unpredictably through its recession/recovery cycles, taking many years.

"The aftermath of a collapse in housing prices, ominous as it will be, could take some time to play out ... if the house price slide is more gradual, it could take months, quarters, maybe even longer for homeowners to believe their houses are worth anything less than their peak 2005 prices ... This isn't a soft landing scenario, but one that postpones consumer retrenchment and recession until late 2007 or even 2008."

So whatever you do, don't be too quick in dismissing Shilling's forecasts just because they make you anxious and your internal gyroscope prefers the roaring optimism of bulls. Listen very closely, this scenario will have a powerful effect on your retirement nest egg.

Six overriding trends

Shilling says the same six background forces that dominated last year are still driving the investment climate in 2007. Worse yet, they continue inflating our expectations bubble, making the economy and markets increasingly more vulnerable:
1. Easy money: The world's awash in liquidity, fueling speculation
2. Inflation is low and could even shift into a deflationary cycle
3. Investment returns are low, disappointing most investors
4. Rampant speculation, thanks to the Fed, Wall Street and Washington
5. Investor risks increase, hoping to achieve expected higher returns
6. Insatiable consumers will spend until borrowing power is exhausted.

OK, so that's the economic landscape surrounding you, me and the rest of America's 94 million investors in 2007. In this challenging environment Shilling eight specific scenarios that will occur this year, plus four "maybes" that may be delayed till later:

1. Housing prices will collapse: "The likelihood of house prices falling substantially to bring them into proper balance ... a 25% decline in house prices nationwide is not a wild forecast, and may be optimistic. Indeed, a 38% fall would be needed to get house prices back in line."
2. The Fed will ease and the yield curve will remain inverted
3. U.S. stock prices will fall, perhaps below 2002 lows, in the midst of a recession
4. China will suffer a hard landing, due to internal cooling and a U.S. recession
5. U.S. and China problems will spread, depressing economies and stocks
6. Treasury bonds will rally, with yields falling as low as 3%
7. The commodity price bubble will soon collapse
:eek: [Anmerkung: Wenn die Entwicklung von Öl, Kupfer und sogar Gold dafür ein erstes Indiz ist - dann steht diese "bald" kollabierende Rohstoffblase sozusagen schon halb in der Tür!]
8. U.S. dollar will strengthen after the recession spreads worldwide

...

Also: Warm anziehen!
Bovespa minus 1100 punkte oder 2,5% - kann es sein, dass die rohstoff- und energiewerte vielleicht gerade wegbrechen?

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.795.886 von nachtschatten am 09.01.07 17:20:17Hi All,

sehr schöne Beiträge...das Schlimme ist, das diese Dinge nicht mehr aufzuhalten sind...Bernanke hat den selben Fehler wie Greenspan in seinem ersten Jahr fabriziert...der entscheidende Unterschied ist das die Fed die deflationäre Wirkung der Globalisierung völig unterschätzt...oder es so will...Entschuldung der Aussenhandelsbilanz über die Währung...klappt immer wieder prächtig:laugh:

irgendwann habe ich mal gelernt das Ende der Hausse wird durch eine Flut von (neuen) Börsenbriefen, welche locker 1000 % in 6 Monaten versprechen, einer relativen Stärke von Finanz - und Versicherungswerten , sowie Versorgern begleitet.(Ausnahme war 99 /00)...Abzockerei bei illiquiden Werten, etc. begleitet.

Als klassische Forward-Indikatoren dienen der Rohstoff- und der Transportsektor..Wie sind denn diese Werte die letzten Monate gelaufen...?

Ich denke auch ohne mein Modell würde ich z.Z. die Segel streichen und die nächsten Monate/Jahre mir wieder von der Seitenlinie anschauen...

Habe gerade massiv Dax - Shorts nachgelegt...

Schönen Abend
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.798.747 von upsups am 09.01.07 19:34:29Ich hoffe für Dich, dass es gutgeht. Zumindest für die nächsten Monate. Ich kann bei weitem nicht so viel Abzockerei feststellen. Insbesondere bei illiquiden Werten beschränkt sich das Zocken wohl auf das Thema "Energie und Rohstoff-Mega-Zyklus" - und die Stimmung, die dies nährt, ist eher Zukunftsskepsis und "Die Welt wird untergehen". Das ist für mich definitiv nicht die Stimmung, die eine Aktienmarkthausse ausmacht.

In der Tat aber, die Laune hat sich deutich gebessert in den letzten Wochen oder vielleicht wenigen Monaten. Ich glaube einige der (neuen) Investoren werden entweder schnell Gewinne sichern wollen oder werden sich schnell verunsichern lassen - denn schließlich sind negative Nachrichten wahrscheinlich.

Aber die mittelfristige Hausse geht weiter. Pass auf auf deinen Shorts auf...

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.821.721 von saviano am 10.01.07 23:04:19
"Energy and materials account for 45% of the S&P 500, so it's hard to get an up market if you don't have those sectors rising."

wenn wir jetzt mal unterstellen, dass die rohstoffe konjunkturbedingt luft ablassen, mal davon abgesehen, dass das der hype der letzten jahre war - und da gibt es luft abzulassen, wenn du dir die charts ansiehst, die rohstofflastigen indices sehen ja wirklich sehr cool aus, es würde mich wundern wenn wir in lateinamerika nicht demnächst wirklich eine zünftige korrektur sehen (inkl. der auswirkungen auf die währungen, die gehe einfach mal davon aus, dass da sehr viele dollares auf ihre repatriierung warten) was glaubst du ist die fortsetzung des bullenmarkts? wieder der tech-sektor?

die gewinnwarnungen, die jetzt aus dem telekomsektor kommen bzw jetzt wahrgenommen werden (so neu sind die warnungen von Texas, Qualcomm, und das verhagelte midquarterupdate von Nokia ja eigentlich nicht) sprechen eigentlich bände, fortsetzung garantiert, siehe Motorola und Sprint.

nicht zu vergessen die weiter steigenden zinsen - heute ist EZB-sitzung und auch Moskow von der FED hat gestern auf das weiter präsente inflationsrisiko hingewiesen (muss er, bei einem dollarverfall werden einfach die probleme mit den gläubigern grösser) - auch von der seite keine entspannung.

Aber die mittelfristige Hausse geht weiter.

woher soll sie kommen, die mittelfristige hausse? wunschdenken? wir werden jetzt als alles erst mal gewinnwarnungen aus dem rohstoff- und energiesektor erleben - Chevron und BP waren ja schon ganz gut dabei, die anderen werden folgen. und das wird zu lasten der indizes gehen - auch wenns im DAX wahrscheinlich etwas länger dauert, bis es ankommt, aber dafür gehts hier dann umso schneller.

ausserdem: wie erklärst du dir die insiderverkäufe?


das zitat oben aus http://www.marketwatch.com/news/story/commodities-set-market…
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.823.293 von nachtschatten am 11.01.07 01:08:04Von hinten nach vorne:

Indisderverkäufe sind das letzte, was mich an der Börse interessiert. Die sind mal richtig, mal völlig daneben. Überhaupt kein Verlass. Die Insider kennen möglicherweise (sehr weit entfernt von sicher) ihre eigene Unternehmen, aber nicht unbedingt die Börse.

Die Zinsen in Europa steigen nur moderat – trotzdem, Du hast recht, die Erhöhungen sind nicht vorbei (wahrscheinlich auch in Amerika nicht). Dies kann die Situation etwas angespannt halten, zumal sich die Abkühlung der Konjunktur – da bin ich Deiner Meinung – langsam, aber sicher in den Zahlen der Unternehmen bzw. in ihren Gewinnaussichten niederschlagen dürfte.

Die Rohstoffpreise sind am Fallen – das ist gut für Wirtschaft und Börse, trotz mögliche Verluste für die Energie- und Rohstoffunternehmen. Unter dem Strich ist es gut. Ansonsten müssten wir uns teuflisch freuen, wenn der Ölpreis steigt ... Es ist gut, entlastet nahezu alle – Verbraucher, Unternehmen, Inflation (also die Fed) etc.

Wo soll die mittelfristige Hausse herkommen? Noch Anpassungsbedarf nach obern, globaler Wachstum, sanfterer Konjunkturzyklus, niedrige Zinsen, hohe Produktivität ...

Wir werden sehen ....

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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.827.810 von saviano am 11.01.07 11:38:19
[BRIEFING.COM] S&P futures vs fair value: +0.9. Nasdaq futures vs fair value: +3.0. Early indications point to a slightly higher start for equities. Genentech (DNA) topped Wall Street estimates and raised its guidance while oil prices plunging another 1%, after falling as low as $52.92/bbl overnight, are also contributing to the positive disposition. It is worth noting, however, that the ongoing slide in crude still isn't being fully embraced by the market as the bullish catalyst that it is since falling oil prices also threaten the earnings potential of the Energy sector. Energy has been the biggest reason over the last several quarters behind the S&P 500's ability to generate double-digit profit growth.

:D

http://www.briefing.com/Investor/Public/MarketAnalysis/Stock…
Die Geschichte wiederholt sich...die selben Schlagzeilen..wie 2000..die selben "die Zukunft wird doch gülden".."Wachstumsheraufsetzungsfantasien" der Wirtschaftsinstute

Zitat:

"2,5 Prozent Plus: Wirtschaft wächst so stark wie im Boomjahr 2000, Foto: dpa"

Die Liquidität ist aufgebraucht...der letzte Move seid September ist ein einziger Fake...Der Dax hat sein Potential ausgeschöpft !

Ich drück uns allen die Daumen..lasst die Notenbanken die virtuelle Gelddruckmaschine anwerfen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.832.801 von upsups am 11.01.07 15:23:26Wir werden sehen... Ich behaupte, dass wir nicht einmal 10% fallen werden (S&P500).

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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.798.747 von upsups am 09.01.07 19:34:29hallo, was hältst du vom dax put CG04ZP ?
grüße cura
"I'm surprised that it's this strong," says Oppenheimer's Michael Metz of the stock market gains Thursday. "It's not a time to enter the market, in my judgment," he says. He thinks a consolidation is overdue, and the "fundamentals are getting a little bit worse, rather than a little bit better."

das komplette interview mit ihm hängt auf marketwatch.com als audio. in diesem sinn: süsse träume ;)
Guten Morgen,

danke für die rege Diskussion an Alle..und bitte nie vergessen unsere Entscheidungen an der Börse treffen wir immer im Spannungsfeld zwischen Angst und Gier...
deswegen können wir ohne ein "neutrales" analytisches Moment überhaupt nicht "rational entscheiden...Ich habe es schon öfters erwähnt, aber der menschliche Geist ist so gestrickt, das er sich seine getroffene Entscheidung "selektiv" schönredet...so ist auch die Börse...
Die Hoffnung stirbt immer zuletzt:cool:

@ Cura: von dem Schein halte ich nicht wirklich viel...Ich gehe von der Kapitalmarktstruktur eher von einer Salami--Baisse aus, die sich nach jetzigem Analysestand im Dax bis Sept./. Okt. 2008 hinziehen wird..

Minimales Kursziel sind die 4020 Punkte in dieser Zeitachse..Der Schein hat die Basis 4000..d.h. wenn es dummläuft, z.B. Bruch der Bifurkation bei 6783 im Future die "Break or Make Stelle" für die Fortsetzung der momentanen Hausse, dann laufen wir gegen mein langfristiges Verkaufssignal nochmal ca. 800 Punkte weiter und beginnen erst dort mit dem Abstieg..? Sucht Euch einen Schein der max. einen Hebel von 20 hat, LZ. mind. noch 3 Jahre, Basis um die 5400 Punkte:cool:

Die FAZ hat heute das Thema aufgegriffen, was ich diese Woche kurz angesprochen habe...
http://www.faz.net/s/RubEA492BA0F6EB4F8EB7D198F099C02407/Doc~
E3E90045A50DB495F8D3C7BB8FDF9B64C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Meine eigene Analyse geht von einer Überzeichnung von 30 % aus..sehr interessant ist die operative Entwicklung der Gewinne,
nur + 10 %..wenn man nun diesen Wert als Grundlage nimmt, als Berechnung des KGV´s um ein "Fair-Value" Gefühl für den Markt zu entwickeln ? Ist dann der Markt im Verhältnis zum Rentenmarkt wirklich noch billig ?
Das KGv stellt sich auch bei einer angenommen Gewinnsteigerung von 2 % ( Durchschnitt nominal der letzten 5 Jahre) dann auf 35 ...Der Rentenmarkt hat eins con 25 , wie hoch ist die Überbewertung des Dax ?

Das Puzzle schließt sich...

Viel Erfolg auf all euren Wegen
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.852.739 von upsups am 12.01.07 09:37:39danke für deine meinung;)
cura
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.852.739 von upsups am 12.01.07 09:37:39Tausche einige Schreibfehler geg. die richtigen Buchstaben..:cool:

Und kann mir mal einer erklären, wie man diese Bilder einfügt--Atze 2 scheint ja sauer zu sein..

Ach so vom kurzen Bild ist es so dass der Impuls von Anfang Dez. noch bis zum 20. Jan. reicht..Bis dahin sollte der Dax die 6783 nachhaltig knacken, wenn die Party in Euphorie sterben soll:-)

Das ist auch mein SL für die Shorts die ich Di. gekauft habe..

Danke

Die Hoffnung stirbt zuletzt, die Angst ist der Beste Ratgeber für Kaufkurse:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.852.739 von upsups am 12.01.07 09:37:39Das KGv stellt sich auch bei einer angenommen Gewinnsteigerung von 2 % ( Durchschnitt nominal der letzten 5 Jahre) dann auf 35 ...

Könntest Du diese Zeile etwas besser erläutern? Ich würde sie verstehen, als ob mit weiterem Gewinnwachstum die KGVs steigen sollten. Wie geht das (gegeben die Kurse bleiben, wo sie sind)?

Kurs = konstant, Gewinn = steigt -> Kurs / Gewinn = wird fallen!



PS: Für alle, die noch nicht ganz wach sind, mein tollkühner Tipp für 2007: 8136! Mama mia - meine Blamage wäre riesig!

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.854.671 von saviano am 12.01.07 10:58:40Hi Saviano,

bin mit der Technik hier noch nicht so vertraut..die KGV - Betrachtung bezieht sich auf die Grafik in dem Link..Überzeichnung der Gewinne durch Rechnungsumstellung in den Dax-Werten...

Durch IFRS ist die Bilanzierung "kreativer" möglich als nach den strengen HGB-Regeln..das führt zu der von mir angemahnten "Überzeichnung" der KGV´s...ich habe jetzt spaßeshalber nur den tatsächlichen operativen Gewinn (EBITDA) genommen und daraus das "KGV" berechnet ( eigentlich das Netto-Cash-Flow - Verhältnis) ..dieses ist nach der Studie von 2001 - 2006 nur um 10 % gestiegen:cool:
Jetzt unterstell ich einfach auch für 2007 2 % Nominalwachstum (habe einige Berichtigungen vorgenommen..weil diese Kennzahl nach unten überzeichnet) und komme zu einem Fair-Value KGV für 2007
von 35:cool:
Das ist ehrlich gesagt noch nett...


Erlaube mir von deiner Seite folgende Grafik zur Kenntnis hereinzustellen:

http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2007/
konjunktur-und-aktienzyklus.gif


Mein Modell sagt wir sind genau am Scheitel...

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.854.671 von saviano am 12.01.07 10:58:40Hmm..das mit der Grafik will nicht klappen..folgt dem Link::cool:

Dein Tip ist mutig..aber wahrscheinlicher als der Konsensblödsinn der z.Z. veröffentlich wird;)

Ich würde mich ja scheckig lachen, wenn wir in völligem Wahnsinn wieder auf deine 8136 bis März/April hochballern, um dann bis März 2010 auf die 2188 wieder wegzuschmieren...(alles was wir jetzt noch draufpacken, macht es nur noch schlimmer:cool:)

Dann hätten wir beide Recht...Ich hab wieder meine normale Panik auf ein langfristiges Verkaufsignal ausgelebt..und der coole Rest kann in Ruhe verkaufen.

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.855.424 von upsups am 12.01.07 11:24:19Hier die gemeinte Grafik aus der FAZ; Artikel: Die besten Aktien für den Aufschwung (http://www.faz.net/s/Rub42AFB371C83147B795D889BB33AF8404/Doc…)

Antwort auf Beitrag Nr.: 26.855.637 von upsups am 12.01.07 11:32:13Wenn wir bis April/März irgendwo in der Nähe meiner 8136 kommen, behalte ich mir vor, die Prognose zu ändern und Short zu gehen :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.854.671 von saviano am 12.01.07 10:58:40mein tollkühner Tipp für 2007: 8136!

grins, naja ich denke da eigentlich in eine entgegengesetzte richtung - nichts destotrotz viel erfolg! mal noch ein kommentar zum thema insider: SAP lässt grüssen ;)

Geithner von der FED hatte gestern übrigens ziemlich deutliche worte:

... The world economy faces several serious imbalances that could roil otherwise sanguine markets, a top Federal Reserve policy maker warned.

In a speech yesterday, Timothy Geithner, president of the Federal Reserve Bank of New York, said markets have priced in a very optimistic outlook for the U.S. and world economies.
But he said there are many risks to this outlook, which makes it all the more important that the Fed keep inflation low and the federal government rein in its budget deficit....

Mr. Geithner said the risk of a shock made it especially important for the the Fed to raise rates "at a pace sufficient to keep inflation expectations at a low level." Preserving its anti-inflation credibility will make it easier for the Fed to slash interest rates if necessary to cushion against potential shocks, he suggested....

klar will das niemand hören.


die umsatzwarnung von AMD scheint übrigens auch gut zu kommen, wohlgemerkt im eigentlich stärksten quartal des jahres. ich denke, da kommen in nächster zeit noch einige interessante überraschungen - und die nasdaq auf einem 6-jahres-hoch ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.855.424 von upsups am 12.01.07 11:24:19Ich mal wieder:

die Gewinne sind nun mal eine bilanzielle Größe, sprich mehr oder weniger Scharlatanerie. Kreativ, frisiert, gar verfälscht sind sie immer. Es ist fast eine philosophische Diskussion, ob es nun nach "strengen" oder "weniger strengen" Regeln gerechnet werden soll. Wer sagt, dass die strengen Regeln besser sind?

Woran es angebrachter ist, die Aktien zu messen, ist äußerst strittig, und auf jeden Fall nicht durch eine Größe zu erzielen. Die Netto-Cash-Flows, wenn ich nicht irre, sind absolut gesehen höher als die Gewinne, bzw. sie sind die stabilere Größe und können sich schwieriger in dem gleichen Maß entwickeln, ähnlich wie die Umsätze. Im Abschwung fallen die Umsätze ja auch nicht so stark wie die Gewinne. Es sind so zu sagen, unterschiedliche Volatilitäten zu berücksichtigen:

Wir schreien auf, wenn das BIP um 1 Prozent rauf oder runter geht; die Umsätze begleiten dies mit - sagen wir - 5% Schwankungen, die Cash-Flows (?) mit 10-15%; die Gewinne schwanken dramatischer (bis in die Verluste, was auf gesamtwirtschaftlicher Basis so gut wie nie vorkommt (?)); und - klar - am Ende stehen die Aktienkurse. Sie sind am volatilsten.

Wie auch immer - der Artikel, der erwähnt wurde: FAZ.net, Ist die Bewertung von Aktien anhand des KGV noch zeitgemäß? (http://www.faz.net/s/RubEA492BA0F6EB4F8EB7D198F099C02407/Doc…)

Und das Bildchen:


Grüsse:
www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.855.797 von nachtschatten am 12.01.07 11:39:19Ich sagte ja - ich bereite mich auf meine größte Blamage vor, im ernst.




(Dass Jahr kann durchaus holprig werden, ich sehe auch die Zeichen, aber so verstehe ich Spekulation - man spekuliert auf bestimmte Sachen, die noch nicht da sind. Wären sie da, ist es keine Spekulation mehr, es ist Investition, die sich an Fakten orientiert... Wenn ihr mich versteht...)
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.856.378 von saviano am 12.01.07 12:04:35Ja, sehe ich doch genauso, wir ringen nach Worten um etwas zu beschreiben, was wir nie erklären können...Mein Modell scheint es zu verstehen...aber ich kann nur sagen was die wahrscheinlichste Prognose ist..erklären kann ich es auch nicht..erklären könnte ich nur die Parameter..aber das Ergebnis der Berechnung ist das Überaschende;):laugh:

VG
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.856.520 von upsups am 12.01.07 12:11:15Thomas Grüner ist skeptisch ..Der Edelbulle hat dazugelernt. Kompliment. Immerhin hat er von 2001 bis 2003 oft genug zum Wiedereinstieg geblasen, aber seine heutige Kolumne läßt erkennen, das er gelernt hat.

Ausserdem, was er beschreibt, ist die leidige Diskussion, die auch ich mit meinen Mandaten in den letzten 3 Monaten immer öfter diskutieren durfte...
Gestern hat zum ersten Mal die Frau eines meiner besten OPM seit 7 Jahren zum erstem Mal nachgefragt "ob ich den auch wirklich diesen Zockerwert im Depot habe"..Nein gnädige Frau wir haben die letzten 30 % verpasst, weil ich das Ding im Dez. vertickert habe"

und Prof. Dr. Walter, der alte Fahrensritter ist auch wieder bullisch...

Das war´s Leute ...mehr brauch ich echt nicht mehr..

Take care..dies ist ein Jahrzehnt der Profis ind der Abzocke!
Ich finde, das ist schon richtig, aber zu früh...

Thomas Grüner lese ich gern, und ich kenne seine Kolumnen. Dass er jetzt so schreibt, ist ein ganz klares und ernstzunehmendes Warnsignal. Bitte, lieber aufpassen und auf Grüner hören ("kritisch analysieren").

Meine Prognose steht dennoch - nur auf die Struktur und die Art und Weise, wie man spekuliert, muss man schon selber aufpassen. Ich rate niemandem, sich in enge Hebel-Zertifikate zu stürzen...

Die Warnungen kommen im Moment aus dem Sentiment heraus. Die gute Stimmung merke ich auch, und sie gefällt mir auch nicht so ganz. Trotzdem bezweifle ich, dass die Baisse vergessen ist und dass sich das Investitionsverhalten gewandelt hat. Ich denke, die Investoren haben nicht real und massiv an den etablierten Börsen gekauft.

In diesem zusammenhang will ich mal den Kollegen von Grüner - Ken Fisher - zitieren (sinngemäß):

"Die Aktien können sich folgenderweise entwickeln:

1. Stark steigen
2. Leicht steigen
3. Leicht fallen
4. Stark fallen

und wenn Sie nicht gerade Punkt 4 erwarten, sollten Sie investiert bleiben".

Da ist viel Wahres dran. Ich glaube nicht, dass wir stark fallen können. Dies gibt auch das Sentiment nicht her, geschweige denn die fundamentale Situation und das Zinsniveau (Liquidität).

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Bullen und Bären, der grosse Barrons-roundtable zum thema: wohin gehen oder fallen wir 2007. ob die gute Abby Joseph Cohen recht behält? auf jeden fall lesenswert.

http://online.barrons.com/public/article/SB11686684445717617…
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.894.820 von nachtschatten am 13.01.07 20:06:26Super Link - da ist so ziemlich alles versammelt an Szenarien. Irgendwie interessant, gut fundierte und professionelle Meinungen zu hören, die in zum Teil völlig verschiedene Richtungen weisen. An der Börse ist letztendlich sehr viel einfach eine Glaubensfrage, bzw. Intuition was gewichtiger ist und was weniger von Bedeutung...

Irrt mich aber mein Eindruck, dass das gesamte Stimmungsbild gar nicht so sonderlich optimistisch ist?...

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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.942.383 von saviano am 15.01.07 21:11:25
ja das ist wirklich eine orginelle mischung, die sich da zum meinungsaustausch getroffen hat, von Abby Cohen bis hin zu Dr. Doom Marc Faber - und inhaltlich wurde zumindenst mehr oder weniger alles andiskutiert, was momentan so auf den tisch gehört, mal davon abgesehen dass mir die art und weise der diskussion sehr gut gefallen hat: hochkompetent, aber ohne den sauertöpfischen bierernst, mit dem hierzulande versucht wird, seriosität demonstrieren.

mich hat es ehrlich gesagt schon auch etwas gewundert, dass selbst Abby Cohen, die ja eigentlich den nimbus eines weiblichen berufsbullen besitzt (ihre rolle 1999/ 2000 war ja nicht ganz unentscheidend), mit angezogener handbremse unterwegs war I'm bullish this year, but not as much as last year. ... The combination of high liquidity and low volatility around the world helps to explain the significant risk appetite demonstrated by many investors. If volatility moves toward more normal levels, we might start to see some disruptive patterns. - worte, die ich jetzt nicht unbedingt von ihr ein einer derartigen runde - mit der entsprechenden öffentlichkeitswirksamkeit - erwartet hätte.

ich glaube, allen teilnehmer dieser runde ist klar, dass es nicht mehr allzulange gut gehen kann, was momentan gespielt wird - vor allem, wenn die umweltbedingungen, in denen wir uns derzeit befinden, mal mit einbezogen werden:

There hasn't been a 2% daily decline in the Dow in something like 920 days. It's been almost straight up since July. There is broad complacency, if not outright bullishness. Margin debt has returned to 2000 levels of about $270 billion.

In the midst of this euphoria, I see a sinking economy, led by housing. Housing permits are down 31% year over year. In the past 40 years, whenever permits plummeted like this, we've always had a recession. Housing prices are down 3% year over year. Cash-out-mortgage activity has collapsed by more than 50%. That's a $500 billion hit to consumer pocketbooks. Retail sales have weakened everywhere but at the high end. Transports have rolled over again. Auto sales are falling.


wir haben eine art von vakuum-markt, in dem es einfach nur noch steigene kurse zu geben scheint, völlig unabhängig von externen aber auch systemimmanenten faktoren (zb. eine gewinnwarnung ist keine warnung vor zuviel gewinn :D ). wenn ich mir den DOW-chart seit mitte juli letzten jahres ansehe: ich gehe mal davon aus, dass der chart in die geschichtsbücher eingehen - das bittere ende dieses spiels aber auch.

The market hasn't had a 10% decline in a long time, and it's going to happen, whether in the middle of March or the middle of October. ... A market that has gone up for four years without a major correction will undergo some correction. If it occurs now it will be mild. If it occurs later in the year from a higher level, it could be brutal.

jeder weiss, dass das spiel nur dann funktioniert, wenn ich eine aussicht auf steigende kurse habe, nur dann kommen immer neue käufer (neues geld) in den markt. das kann ein ganz plötzliches ende haben - und das will niemand, schliesslich lebt die zentrale industrie davon ;) die fallhöhen, die wir inzwischen global erreicht haben - na ich bin echt gespannt, wer da auffängt, wenn der spass mal ins rutschen kommt. zumal ja erst mal das altbekannte verbilligen losgeht - und zuerst immer mehr an liquidität, dann immer mehr an kauflust absaugt.

aber kein problem, die schafe sind - zumindest für manche - im trockenen: The five brokerage firms in New York -- Merrill Lynch, Morgan Stanley, Lehman Brothers, Bear Stearns and Goldman Sachs -- paid out $36 billion in 2006 bonuses. Compensation and bonuses together roughly are equal to Vietnam's GDP.

hey 2007 wird echt spannend: 270 mrd dollar auf margin und ich nehme mal an, das ist noch ohne den derivatmarkt - es darf nicht fallen.

:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.944.341 von nachtschatten am 15.01.07 22:57:27Wenn es fallen muss, dann wird es fallen. Es gab doch den alten Spruch:

Ein Rockefeller kann eine Hausse in Gang setzten, aber auch ein Rockefeller kann die Baisse nicht verhindern.

Wenn es danach ginge, ob es im (öffentlichen) Interesse wäre, gäbe es auch nicht den bear market 2000-2003. Also: wenn es schon fallen muss, wird es fallen.

ABER: Für eine Baisse muss es für die Aktionäre einen starken Druck geben, sich von ihren Aktien zu trennen (ich spreche hier nicht von normalen Fluktuationen um ca. 10% im Index). Welche sind denn die Faktoren, die einen solchen Druck auslösen können? Einer davon könnte - tatsächlich - das zu hohe Engagement in engen Long-Positionen sein.

Auf der anderen schwärmt jeder von der üppigen Liquidität. Die Zinsen niedrig. Die Unternehmen haben höhere Eigenkapitalrendite als die Finanzierungskosten. Das Aktienangbot schrumpft (vgl. http://www.boersennotizbuch.de/auch-der-britische-aktienmark…).

Ich finde noch sind wir nicht soweit...

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Hallo und guten Morgen,

tolle Links..

so da is er nu..unser Stubentiger testet seid gestern die Zielmarke die sich nach meiner Modellvariation aus dem mittelfristigen Kaufsignal aus Juli 2006 ergeben hat..

Future-Bifurkation: 6783 Punkte

Ich sehe es mit einem lachenden und weinenden Auge...Die Hausse ist abgearbeitet..was mag jetzt kommen...

Eine der entscheidenden Wenn-Dann Bedingungen innerhalb der technischen Modell-Parameter ist, innerhalb der Zeitachse (akt. 22. Jan. (20. ist kein Handelstag) muss auf Tagesschlusskursbasis der Break-point geknackt und bestätigt werden...dann geht der Trend in die nächste Phase..

d.h. sollte diese Marke fallen, werde ich zum kurzfristigen Bullen (6-8 wochen) mutieren, da die Wahrscheinlichkeit auf eine letzte
"Fahne" stark ansteigt....Am langfristigen Set-Up hat sich nichts geändert..

Saviano:
ABER: Für eine Baisse muss es für die Aktionäre einen starken Druck geben, sich von ihren Aktien zu trennen (ich spreche hier nicht von normalen Fluktuationen um ca. 10% im Index). Welche sind denn die Faktoren, die einen solchen Druck auslösen können? Einer davon könnte - tatsächlich - das zu hohe Engagement in engen Long-Positionen sein.


Es liegt nicht nur daran..Ich kenne einige die wollen schlichtweg an einmal getroffenen Entscheidungen nichts verändern (Viele halten stur die Ciscos, Dts, Aol, Yahoo, etc) die Sie 99/00 gekauft haben..diese Leute investieren auch nicht neu..die anderen haben 02/03 verkauft und sind mit Festgeld glücklich, und der Rest will eine Kapitalgarantie (struktuierte Produkte) ..das Erklärt in Deutschland die Abflüße aus den A-fonds am besten..außerdem können die Banken mit dem Abverkauf hier wieder sehr schöne Margen erzielen, die weit über den AA einen Fonds gehen..
Die klassische Masse der Aktionäre verhält sich "trendkonform".d.h. zuerst laden die ruhigen Hände ab (diese haben 2003 gekauft) und erst wenn die "Baisse" offensichtlich wird, folgen die etwas erfahreneren (Klassisch: nachhaltiger Bruch der 200- Tageslinie), dies beschleunigt dann die Baisse ..bis wir uns dann schon wieder einer mittelfristigen Trendwende nähern..

Das ist immer das gleiche...Was ich gerade schlichtweg wieder zum Kotzen finde, ist die Begründung der Volkswirte wieso der Aufschwung diesmal anders verläuft:

"Die Globalisierung macht es zum ersten Mal möglich, das auch eine Rezession in USA von den Volkswirtschaften Brasiliens, Chinas und Indiens kompensiert wird..ausserdem könnte Europa eine Stabilisierung beitragen"
Die Begründung 2000: Durch die "New- Economy" sind weltweit die klassischen Zyklen des Abschwungs zum ersten Mal ausgehebelt....deswegen ist ein Abschwung nie mehr Wahrscheinlich..

Man quatscht sich die Welt schön:cool: Letzten Mai hat sich das irgendwie noch ganz anders angehört...

Viel Spaß und gute Trades
Antwort auf Beitrag Nr.: 26.952.068 von upsups am 16.01.07 10:24:17Ich glaube auch nicht, dass die Emerging Markets und Europa eine Rezession in den USA wettmachen können. Bei einer Rezession in den USA werden die alle ganz schön schnell sehen, wer der Motor ist und wie wenig sie eigene Kräfte besitzen.

Aber 1. ich glaube nicht an eine Rezession in den USA.

Und 2. ich vermute doch, dass der Konjunkturzyklus (aber nicht nur wegen Globalisierung) etwas sanfter verläuft. Dies konnten wir auch sehr deutlich bei der größten Aktienmarkt-Baisse seit 1929 sehen. In der realen Wirtschaft passierte nicht sonderlich viel schlimmes. Einige erwarteten Armenküchen auf den Strassen von New York - nix da, die Amerikaner haben konsumiert und gelebt sehr bald wie gewohnt, die Schwellenländer fingen an richtig zu boomen. Dank unterschiedlicher Fortschritte kann es doch sein, dass die Weltkonjunktur etwas geschmeidiger läuft - ähnlich wie eine Börse mit viel Liquidität verglichen mit einer kleinen Regionalbörse. Dies setzt aber die Konjunkturzyklen bei weitem nicht außer Kraft.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 26.960.360 von saviano am 16.01.07 16:55:01Guten Morgen,

die Luft geht im Aus..der Dax muss heute im Future über 6783 schliessen..und am Montag die Hausse sofort fortsetzen...die Schwergewichte im Dax lassen ihr Köpfchen hängen...eigentlich eine jetzt schon perfekte Top-Bildung.

Alle Bedingungen sind erfüllt...alle Ampeln in meinem Modell stehen auf rot..

@ Saviano:

Entschuldige, der vorherige Artikel war nicht nur an dich gerichtet, genauso wie dieser, aber trotzdem Danke das Du Stellung bezogen hast::)

zu deinem Punkt 1: das ist ja mein Hauptproblem...Aufgrund empirischer Bereinigung, um die statistischen Mogeleffekte in der Messung der Fundamentals, sagt dieser Modellauschnitt das USA seid November rezessiv ist...aufgrund der Verschiebung auf der Zeitachse werden diese Daten erst im I/II Quartal 2007 veröffentlicht...
Damit ist realwirtschaftlich den Unternehmen ihr Schmiermittel (positiver Cash- Flow - Zuwachs) innerhalb von 4 Monaten entzogen worden...denn im Juni/Juli lag dieser Modellausschnitt noch voll im grünen Bereich....mit eben einer großen Chance tatsächlich ein Soft-Landing hinzubekommen...Bernanke hat´s versaut.

Das ist auch die banalste Erklärung für die hohen Insiderverkäufe..die Manager sehen doch das Sie eigentlich mittlerweie seid dem II. Quartal 06 immer weniger wirklich verdienen und sich die harten Zahlen nicht fangen..und der MarKt ist im Gier - Modus..
bedingt durch die Erwartung der linearen Fortschreibung der Ergebnisse aus den letzten 14 . Quartalen..(S&P)

zu 2: Ja, das hoffe ich, holt uns letztendlich wieder raus aus der Baisse..allerdings solange USA, Japan und Europa 85 % des Welt- BIP ausmachen, ist dies leider noch zu vernachlässigen..Die Bric´s müßten schon auf ca. 25 % (aktuell ca. 10 %) kommen, um auch nur 1% Abschwächung in USA aufzufangen..eine andere Möglichkeit wäre das Europa mit über 3 % wächst...nur dazu ist die EU nachwievor in Agonie gefangen..wenn wir dieses Jahr eine bißchen Wachstum hingemogelt bekommen..dann können die Statistiker schon vollauf zufrieden sein..

Allokation: 50 % Cash, Rest noch Aktien, gehedgt..und seid gestern wieder leicht auf der Shortseite, Beta 1,2

Nachkauf FDAX.short bei 6750 Punkten

Gute Nerven und gute Trades
Hallo,

Future-Schluß gestern nach hartem Kampf: 6779 Punkte....

Damit ist die Chance auf die Fortsetzung der Hausse auch aus technischer Seite vertan...auch ein jetziges Weitersteigen, führt nur zu Verschiebungen auf der Zeitachse...und zu tieferen Baisse- Kursen..

Was die Bullen ähnlich wie 2000 noch weitertreiben kann .. ist die pure Gier ....Ich gebe zu das Savianos 8137 Punkte einen gewissen Reiz ausüben ..und es sind ja mittlerweile nur noch 1400 Punkte ..das ist eigentlich ein Klacks..nach 22 % letztes Jahr, 28 % 2005....und und..

Merkt ihr was.....? Das ist der Gier-Modus--hört sich doch plausibel an...

Gestern noch mal bei 6783 Future-Punkten Shorts nachgelegt...

SL:
Beta: 1,8...auf Gesamtdepot (Benchmark MSCI World Euro)
Nachhaltiger bestätigter Bruch der 6783....8137 Punkte wir kommen..dann in einer Monsterfahne..

P:S. Mir gefällt das ganze Chrash-Gewarne mittlerweile auch nicht mehr....Solange mehr Aktien gekauft als verkauft werden, steigen die Märkte..


Schönes Wochenende
Guten Morgen,

oh je , oh je...Das Bärenleben ist eine echte Härte...bereinigter Future-Close von Freitag..6784,50 Punkte..Das ist bitter..

Falls diese Marke hält müssen meine Shorts dran glauben ...

Dann soll die Herde erstmal weiter galoppieren..Spannennender Tag..

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.106.159 von upsups am 22.01.07 11:05:12lass daxi bis 7.000 laufen, dort holen wir uns ein paar putis ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.106.457 von StockFetcher am 22.01.07 11:18:08tja, wennn die paar wenigen verbliebenen Bären jetzt auch noch Kurzfristbullen werden...wie soll das funktionieren ?

Nein..hier muss der Dax erst durch und diese Marke ist härter als es z.Z. den Anschein hat...
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.108.803 von upsups am 22.01.07 13:16:56zum bullen werde ich wohl nicht....aber auch keine lust, einzusteigen und zuzuschauen wie günstig die puts werden....ich warte auf den trendbruch....ist doch wirklich risikoärmer
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.109.018 von StockFetcher am 22.01.07 13:28:59ja..Ich bin da noch unverbraucht..
Ist der erste Tag wo es momentan wehtut...durch den Nachkauf am Freitag verursacht..
Andererseits bin ich schon erstaunt was die Chinesen da abziehen..meine größte Long-Posi. ist noch der Shenzen B und der hat heute 100 % erreicht...Kaufdatum Juli 2006 ...das ist einfach spinnert..Ähnlich wie die Deutsche Börse bei uns ..Thyssen..Cobank..Lufthansa...das sind alles relativ kleine Werte die noch gepusht werden..
die Dicken kommen nicht mehr vom Fleck...Eon, RWE,ALV, DB, BASF, DCX,Siemens, DT...

Nun gut warten wir ab..
Kurzes Update:

die Fundamentals für Dez. Werte USA zeigen eine kleine Erholung an...dies ist vom Grundsatz her für die Wette "soft-landing" positiv..wenn nicht der Hauptanteil "auf dem Nachlauf der sog. Lagging Indikatoren " zurückzuführen wäre...die Schwäche der Forward - Indikationen " bleibt trotz einer kleinen Verbesserung erhalten..vor allem der hier schon desöftern diskutierte "Spread" zwischen Real- und Finanzwirtschaft...

Damit ergibt sich auch keine Verbesserung in der Gesamtmodellvariation

Die Baisse bleibt aktuell die wahrscheinlichste Lösung um die entstandenen Spannungen aufzulösen.

Technisch hat unser Dax die letzten Zielvorgaben mit dem Montags-Top abgearbeitet ...
Aktuell bedeutet ein nochmaliges unterschreiten der 6708 Punkte im Fdax ein sofortiges generieren eines brutalen Folgeverkaufssignals welches erst bei 6528 Punkten vollständig abgearbeitet ist...

Das war´s für die Bullen:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.144.657 von upsups am 24.01.07 10:32:38naja....die bullen haben immernoch das zepter in der hand:

jedes mal wenn der dax fällt, kommt es zu einer heftigen erholung....ich wette, dass es diesmal nicht anders kommen wird.

der pessimismus ist noch zu riesig :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.145.076 von StockFetcher am 24.01.07 10:50:12Die besten Gewinne erzielt man unter größten Schmerzen..mir tut es richtig weh, an den Shorts festzuhalten....weil es wirklich so aussieht als wenn es nicht mehr fallen könnte...2003 hat es genauso weh getan..zu kaufen...

es war doch noch einfach( gefühlsmäßig) im Oktober 2006 short zu gehen...

Im Oktober zu kaufen, hat mir wehgetan...Im dez. Short zu gehen fand ich auch noch einfach...und da hätt ich auf mein Gefühl hören sollen...Der Hedge hat einfach Überrendite gekostet...und das ärgert mich...

Aber wie gesagt...Ich werde meine SL genau beobachten und ggf. auch nochmal die Seite wechseln...
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.145.406 von upsups am 24.01.07 11:04:02ich versteh dich gut, aber nch ist es einfach zu gefährlich...


der dax hat auch wieder gedreht und schon gehts wieder schnell gen norden....shorties haben das nachsehen....:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.147.550 von StockFetcher am 24.01.07 12:27:11Hallo Stockfetcher, ich verfolge mit interesse euren gedankenaustausch, vielleicht könntest Du Deine Meinung zum Daxput CG04ZP sagen. ich habe diesen bis 2008 laufenden schein zum KK von 0,30 cent im depot, jetzt mit 22 % verlust und der dax steigt immer weiter. Was tun?
danke Dir
cura
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.147.810 von curacanne am 24.01.07 12:36:46hey cura,

also wenn du mich fragst betreibst du gerade selbstmord !!!!!


ein hebel voin 285 ???? bist du des wahninns ?

da muss der dax nur 1 % steigen und schon wars das....such dir doch lieber mal einen aus, der nicht so spekulativ ist und beobachtest ihn erstmal...


ich mach bei - 12 % spätestens schluss...
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.147.969 von StockFetcher am 24.01.07 12:41:35:eek:, ..und ich bin davon ausgegangen, daß nix passieren kann, und der dax bis 4000 fallen kann?:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.147.969 von StockFetcher am 24.01.07 12:41:35- 12 % von was ? Pro Position, pro vorgesehenem Zockerkapital, Vom Gesamtkapital ?

Ich hab das Limit - 3,5 % vom Underlying der Position...

Und -20 % auf das Zockerkapital..vom Gesamtkapital - 5 %..dann 4 Wochen Pause und Wunden lecken..:laugh:

@ Cura: Solche Scheine kann man mal mit dem Trend kaufen...gegen den Trend ist die stochastische Berechnung meistens korrekt..99% Totalverlustwahrscheinlichkeit:p

Der Dax..wehrt sich heftig..
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.148.466 von curacanne am 24.01.07 12:58:42wenn der Dax am 22.07.2008 bei 4060 steht..steht der Schein bei 0,04 Cent

4000 ist die Basis..das muss er drunter (innerer Wert)..etc..
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.148.478 von upsups am 24.01.07 12:59:05:keks: sind 20% von ner kleineren position, ich werd das teil rausschmeißen, verstehe eh nix davon, na denn vielen Dank:D
cura
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.148.554 von upsups am 24.01.07 13:02:00:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.148.554 von upsups am 24.01.07 13:02:00Eigentlich verstehe ich upsups - in einem früheren Posting hat er was ziemlich Schlaues über die abnehmenden Cash-Flows der Unternehmen geschrieben. Tatsächlich, die Abschwächung der Konjunktur dürfte nicht ohne Spuren an den Bilanzen vorbeigehen (und sollte sie dies tun, ist leider Gottes von Manipulationen auszugehen).

Nur, die Börse und die Wirtschaft sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe - genau so wie die Märkte lange Zeit (etwa die letzten 2-3 Jahre mindestens) etwas unterbewertet waren, werden sie auch - notfalls - die nächsten Monaten/Jahre leicht überbewertet bleiben können.

Hierzu ist die Liquidität entscheidend. Es wird sich möglicherweise bald zeigen, ob Bernanke zu weit gegangen ist. Ich vermute - nicht.

In früheren Zeiten hatten wir im Konjunkturaufschwung häufig das Problem, dass die zunehmenden Investitionen ziemlich schnell inflationstreibend in der westlichen Welt wurden. Im Aufschwung ist keiner - und insbesondere die Amerikaner nicht - geneigt zu sparen und einen Kapazitätensausbau ohne größere Inflationstendenzen zuzulassen. Heute ist dieses Problem dank massiver günstiger und produktiver Investitionen in den Entwicklungsländern nicht so akut. Daher, schätze ich, wird die Liquiditätsversorgung der Märkte gut aufrechterhalten werden können.

Passiert dies, wird es - Abkühlung hin oder her - sehr schwierig sein, die erhofften Notierungen um die 4.000 Punkten zu sehen.

Die wirtschaftliche Prognose könnte aufgehen, aber die Börsen-Prognose scheitern... So sehe ich das zumindest...

www.boersennotizbuch.de
Hallo,
schön das Du mal wieder vorbeigeschaust..Ich verstehe dich auch..;)

Hierzu ist die Liquidität entscheidend. Es wird sich möglicherweise bald zeigen, ob Bernanke zu weit gegangen ist. Ich vermute - nicht.

Das ist der Pudels - Kern..

mein Modell beruht auf einem Algorithmus aus der Chaos-Theorie ..ähnlich wie eine Wettervorhersage..nur das es definitionsbedingt (von meinen axiomatischen Vorgaben her ) umgekehrte Prognosen ausspuckt ( von der Zeitachse her) ...Das heißt "Ich verstehe rational die Zusammenhänge" die ich füttere..über die Ergebnisse bin ich selbst oft erstaunt oder wie seit Dezember auch mal schockiert..

Letzter Sommer war ein schönes Beispiel: ich war seid dem 12. Mai bis zum 22. Juni gehedgt und bekam am 6. Juli ein mittelfristiges Folgekaufsignal..ich bin wieder auf 100 % AQ hoch..das Update im Sept. lieferte zwar einen mittelfristigen Hochpunkt bei 6783 Punkten für jetzt, ging aber von einer Fortsetzung der langfristigen Hausse aus ..Nächstes Ziel waren die 9200 Punkte round about..bis März 2008 ....

Wieso dieses massive Verkaufssignal beim letzten Update Anf. Dez. entstanden ist ???? ich weiß es nicht...Ich versuch es mir ja selbst noch immer zu erklären..

Aber ich hab das jetzt so oft nachgerechnet, das zumindest eine große Vorsicht nicht das verkehrteste ist...

und wenn ich im März wieder ein grün bekomme ist auch nicht schlimm..ich habe mich ans Warten an der Börse gewöhnt :cool:

Ich drück Dir und allen die Daumen..Bullen liefert mir Argumente, vielleicht habe ich ja etwas übersehen...

VG
upsups
Hallo upsups, ;)

ich sehe gerade, der Thread läuft ja immer noch. ;)

Wie ich sehe, wird immer noch auf die DAX-Trendwende spekuliert. :eek: ;):rolleyes:

Warum eigentlich ein Baisse-Beginn im Winter? :confused:
Hat´s das schon mal gegeben? :confused:

Aus allein im Winter investierten 10 000 Euro wurden seit dem Jahr 1960 beachtliche 192 527,19 Euro, der gleiche Betrag, ausschließlich im Sommer angelegt, schmolz auf kümmerliche 5600,50 Euro zusammen.

Quelle: http://www.welt.de/data/2004/10/28/352261.html

Ich persönlich rechne vor April nicht mit einer Trendwende. :cool: ;)

Gruss :)
Atze 2
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.151.316 von upsups am 24.01.07 14:49:12Dein System ist vielleicht gar nicht so schlecht - die 9200 Punkte bis März 2008 gehe ich sogar noch mit ...

Eines haben wir aber gemeinsam - ich bin auch recht geduldig mit den Aktien ...

Generell tue ich mich schwer mit "Systemen" - aber klingt spannend. Spannend, wie das am Ende ausgehen wird...

Ach, so - gerade heute fand ich das (genau das Gegenteil von bullischen Argumenten) - Overvalued, Overbought, Overbullish Conditions: http://usmarket.seekingalpha.com/article/24638

Nee, ich habe noch keine Angst...

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Antwort auf Beitrag Nr.: 27.156.875 von Atze2 am 24.01.07 18:19:57Guten Morgen,

schön das Du mal wieder vorbeischaust...Wenn Du Savianos Link folgst, hat der nette Mensch deine Frage für uns zusammengestellt:

April 30, 1965
December 18, 1972 / January 5, 1973
August 14/21 1987
April 3, 1998
April 23, 1999
July 2/16, 1999
December 23/31 1999
March 24, 2000

Wie Du leicht erkennen kannst waren gerade die aktuellen Konstellationen von keiner signifikanten Saisonalität geprägt...dazu sind die historischen Datenreihen auch viel zu kurz, das man stochastisch irgendetwas ableiten könnte...Das ist alles nur Mode...

Ich möchte auf meine langfristige These nocheinmal kurz eingehen:
Nach der Hausse von 1982-2000 geht meine langfristige Prognose seit dem von einer großen Seitwärtskonsolidierung ähnlich wie 66-82 aus...d.h. wir befinden uns an einem langjährigen Hochpunkt wie 72/73 ...alle Internals deuten auch auf klassische Seitwärtsmärkte hin...

Die 6783 werden auch heute halten:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.161.439 von saviano am 24.01.07 21:34:16Ich habe Angst..;)

Mein Nachbar hat nun auch wieder Aktien gekauft...die letzten die er gekauft hatte waren die Infinion - Emission für 57 € ..die hat er heute noch..

Ein Schock jagt den anderen :cool:
Gfk - Konsumindex überraschend halbiert..IFO-Stimmungsindikator überraschend gefallen..

Buy on bad news ? Nur was ?
Vielleicht hilft Euch folgender Beitrag:
http://www.boerse-online.de/aktuell/254363.html
Oder manche sind eben (wieder) einmal zu spät eingestiegen.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.172.986 von dr.wssk am 25.01.07 10:50:22Gerade aus dieser Erhebung kann man eher sagen: manche sind (wieder) zu früh ausgestiegen...

www.borsennotizbuch.de
Die letzte Januarwoche...der Winter war kurz da..und schon wieder weg..In diesen Tagen bekommen die meisten Angestellten ihre erste Gehaltsabrechnung..welch ulkige Überraschung..nun die Beamten wissen es ja schon seit ein paar Tagen...

Die Rahmenbedingungen in diesem Staate haben sich nicht wirklich verbessert...Die Rahmenbedingungen an den Börsen auch nicht...

Ist schon witzig..aufgrund der typischen "Endjahres--ich muss mein Budget noch ausgeben Hysterie" sind die Dez. Fundamentals in Usa und Europa wie erwartet etwas besser gewesen, als die Vormonate...nur bedauerlicherweise deutlich schlechter als die Flüsterschätzungen des Marktes...Gleichzeitig wird unbeirrt das Lied der "besseren Welt" an den Kapitalmärkten gesungen..Intel meldet am Wochenende den "Technologie Durchbruch" bei Transistoren..was passiert mit den aktuellen Preisen für die nun "alte " Technologie...Kauf ich jetzt einen neuen Computer ?....Telekom warnt..Amgen enttäuscht ...

Interessant auch die Reaktion der Rentenmärkte...Inflation voraus...erstarken der Wirtschaft in USA ..nicht einmal ein Soft Landing...sondern das war´s gewesen...? Bernnke muss Zinsen weiter erhöhen...?

Das ist echt lustig...diese These kann man getrost abhaken..Träume werden an den Börsen nur alle 70 Jahre gehandelt...oder wir befinden uns endgültig im "virtuellen Geldraum"...darauf deuten zumindest die Geldmengenzahlen in der Euro-Zone hin...


Rätsel über Rätsel...wann wird der Markt Klarheit schaffen ?

Nachdenkliche Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.271.910 von upsups am 29.01.07 14:19:09Hallo wieder,

ich warte schon eine Weile auf Klarheit - und die kommt langsam. Nur die Klarheit für mich ist eher Richtung 8.000 Punkte im Dax als 5.000 ...

Dies gesagt, Korrekturpotenzial hat sich genug gesammelt, aber ich erwarte nach wie vor nichts sonderlich Schlimmes...

www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.271.910 von upsups am 29.01.07 14:19:09:laugh::laugh:"virtueller geldraum":laugh::laugh:
Na das geht ja nicht...auf die zweite Seite verbannt zu werden...

Nothing new...vergrößere meine Verlustposition für dieses Jahr ...habe auf 2 % Überrendite bisher verzichtet...die derivaten Short-Positionen sind zwar eklig im Verlust..doch die noch 50 % verbliebenen Anlagen haben das überkompensiert..skurille Situation..

@Saviano:

Herzlichen Glückwunsch..die 8137 kommen in Reichweite...allerdings muss der Markt jetzt in einer Fahne weitermarschieren...nichteinmal die kleinste Korrektur kann er sich noch erlauben..

@ cura:

Tja,..was so ein virtueller Geldraum anrichtet kann man auch dieses Jahr schön beobachten..die Leute motzen mit mir..jeder glaubt das man wieder die schnellen 20 % in 3 Monaten machen kann..vielleicht stimmt es sogar...mir bleibt die Sache zu heiß..ich bleibe an der Seitenlinie..

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.547.213 von upsups am 09.02.07 14:37:40Halla upsups, ;)

vergrößere meine Verlustposition für dieses Jahr ...habe auf 2 % Überrendite bisher verzichtet...die derivaten Short-Positionen sind zwar eklig im Verlust..doch die noch 50 % verbliebenen Anlagen haben das überkompensiert..skurille Situation..


Dann ist doch die Börsenwelt für Dich in Ordnung! ;)

Verstehe ehrlich gesagt nicht, weshalb Du dann unbedingt die jetzige Hausse in Frage stellst und Dich wunderst
(s.Dein Posting # 105). :confused:

Wenn Du Dich absicherst verliert doch immer eine Seite.
Entweder Deine 50 % verbliebenen Anlagen oder Deine Absicherungs-Shorts. :confused:


Gruss :confused:
Atze
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.583.483 von Atze2 am 10.02.07 17:14:08Hallo Atze,

also zum einen hat sich an meiner langfristigen Einschätzung nichts geändert:cool:

Aus Erfahrung weiss ich, das mein Modell einige Macken hat und die Einstellung ist z.B. so das es 6 Wochen vor dem langfristigen Hochpunkt schreit...das sind die letzten 5-10 % ..schlimmstenfalls auch mal deutlich mehr (2000: Daxstand als ich begann Posis abzubauen war 5600-5800) ..dadurch das übers Quartal diesmal plötzlich ein langfristiges Verkaufsignal während dieser Korrektur zustandekam...hat mich sofort in Panik versetzt.

Ich wunder mich aktuell das alle Shortposis..die mit einem Beta von 1,8 eingestellt sind d.h. ich müßte eigentlch overall Buchverluste erleiden..und das was steigt in meinem Depot sind nur zwei Posi: das ist Osteuropa und der Shenzen B...der Rest lullt vor sich hin...

Das zeigt mir eigentlich nur das der Markt in einer völlig irrationalen Phase sich befindet..und das wundert mich...wobei ich natürlich die Buchgewinne gerne sehe;)

Aber es fühlt sich nicht richtig an...aber das ist ach normal für Trendwenden und wenn man auf beiden Seiten engagieret ist...Schizo halt..

Viel Erfolg eurem Experiment weiterhin

Viele Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.547.213 von upsups am 09.02.07 14:37:40"allerdings muss der Markt jetzt in einer Fahne weitermarschieren...nicht einmal die kleinste Korrektur kann er sich noch erlauben..."

Das sehe ich gar nicht so: eine Korrektur wird dem Markt gut tun (und das - zugegeben: ambitionierte - Ziel nicht unbedingt gefährden ;) )...

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Guten Morgen,

das Volk ist in heller Auflösung...No Panic...es ist nur der kurzfristige Trend zerbröselt...

Per se bedeutet dies zwar, das wir uns nun auf die lange Reise in die Agonie machen, aber mit dem Anstieg der Vola werden die nächsten Monate ein echtes Traderparadies..

Fundamental setzt sich der von mir beschriebene Trend weiter fort, d.h. die Märkte werden die Schere schließen müssen..

Aktuell muss man einfach feststellen, das wie beim Monopoly der Dax einfach nur ein "Zurück auf Los" bekommen hat...aktuell Kursziel dieser Bewegung 6078 Pünktchen, hier entscheidet sich erst das Wohl und wehe des mittelfristigen Trends...

Gute Geschäfte and "No Panic"

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 27.663.219 von saviano am 12.02.07 16:53:28Hi all, Hallo Saviano,

So die Woche ist vorbei...Mittelfristiges Folgeverkaufssignal ist auf Wochenschlußbasis generiert...Wir haben uns sauber rein gehedgt..Futuredurchschnitt im Dax aller Positionen 6820 Punkte..

Haben gestern die China Positionen auf 3 % des Gesamtbestandes reduziert (Gewinn 90% steuerfrei) ..Middle East komplett verkauft (Verlust - 8 % Steuerwirksam) Cash- Quote auf 65 %..
größter investierter Depotanteil ist mit 8 % Osteuropa..Rest Nebenwerte wie Wire-Card, Aixtron, Q-Cells, Salzgitter (SL bei 88 €) noch ein bischen Standardwete wie, ALV, Pfizer etc....

@ Saviano:

Jetzt sind wir am Punkt der Gretchenfrage wieder angelangt:

Habe eben auf deiner Seite quergelesen..ich bin schon erstaunt, dass ihr Dinge diskutiert die seit Otober 06 für viele schon bittere Realität werden...die Fundamentals knicken entsprechend unseres Fore-casts jetzt auch in den "amtlichen geschönten Statistiken" weg und es wird noch schlimmer...

Die negierten Stellenabbauprogramme welche vermehrt die letzten Monate und Wochen vor allem aus den USA gemeldet werden, sind ebenfalls ein Vorzeichen der Realität, wie es in den Unternehmen wirklich aussieht..mit allen Tricks und "Buchgewinnen" sind die Bilanzen im letzten Quartal noch schön gerechnet worden...intern haben viele schon einen negativen Cash -Flow fabriziert..

Die gebündelten Indikatoren aus allen Prognosereihen haben im Dezember eine Trendwende in eine weltweite Rezession eingeleitet...dies kann nur durch massive Zinssenkungen ähnlich wie Sie von 2001 - 2003 erfolgten gemildert werden...aber aufgehalten werden kann es nicht mehr..Bernanke diskutiert über Zinserhöhungen..ich lach mich echt wieder schlapp:-)

In einem grundsätzlich "deflationären Szenario" gekoppelt mit der "Virtuellen Gelddruckmaschine" (die keine Inflation auslöst..sondern immer nur zu Assetverschiebungen (punktuellen Blasenbildungen..wie in Indien, Brasilien, dem englischen und amerikanischen Immobilienmarkt, unserem M-Dax (der neue Nemax) führt) ist Cash die einzige Anlagealternative..
Den M-Dax haben wir natürlich auch geshortet, fällt mir gerade auf..

Und wir sind in einer großen übergeordneten Seitwärtsphase der Aktienmärkte...und befinden uns am bestätigten oberen Wendepunkt..


Zieht eure Schlüsse und denkt mal drüber nach...die politischen Risiken werden übrigens die nächsten Wochen ebenfalls vermehrt in die Öffentlichkeit zurückkehren..

Schönes Wochenende

UPSUPS
Für alle die Short sind...genießen und zurücklehnen ..die Eröffnung generiert ein brutales kurzfristiges Folgeverkaufssignal..

jede kurzfristige Erholung sprich 6528 Punkte FDax kann zum weiteren Aufbau von Shortposis..genutzt werden...

Man sieht es doch jetzt auch sehr schön auf den Charts...die obere Trendwende ist auf allen Zeitebenen abgeschlossen und bestätigt..

Viel Glück und gute Geschäfte
No Panic...Angst und Gier sind die schlechtesten Ratgeber..
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.087.132 von upsups am 03.03.07 14:06:44In einem grundsätzlich "deflationären Szenario" gekoppelt mit der "Virtuellen Gelddruckmaschine" (die keine Inflation auslöst..sondern immer nur zu Assetverschiebungen (punktuellen Blasenbildungen..wie in Indien, Brasilien, dem englischen und amerikanischen Immobilienmarkt, unserem M-Dax (der neue Nemax) führt) ist Cash die einzige Anlagealternative..

Ich bin immer davon ausgegangen, daß eine mächtig angeworfene Gelddruckmaschine zuerst die Assetklassen befällt, letztlich aber den Weg zum Warenmarkt findet. Warum soll das "Papier" diesesmal den Weg nicht finden?

Y
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.123.736 von YAchse am 05.03.07 13:10:35Weil es - global betrachtet-- Das Spiel der gesamtwirschaftlichen Bilanzverlängerung und - verkürzung..spiegelt...
die reale Auswirkung ist die "permanente Liquiditätsknappheit"(oder eine realer Kaufkraftverlust, für die geleistete Arbeit..ist per se, das selbe) der privaten Haushalte (in den gesättigten Volkswirtschaften und die punktuellen Blasenbidungen) und ein seit 97 weltweit stark fallendes Realzinsgefüge...kommen noch ein paar andere Faktoren hinzu..

Wir kommen jetzt wieder in die Bilanzverkürzung...das heißt fallende Zinsen gekoppelt mit weiterer hoher Geldmengenausweitung...die aber benötigt wird..um die real entstanden Schulden (alle Formen der Leverage-Finanzierung) auf der Privatseite teilweise zurückzahlen zu können--mit allem was man schon kennt: Zwangsliquidationen, Credit-Crunch, Bilanzfälschungsskandale...sinnlose angezettelte Kriege , um in die Realwirtschaft Geld pumpen zu können...

Muß man ein bißchen drüber nachdenken..

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.087.132 von upsups am 03.03.07 14:06:44In einem grundsätzlich "deflationären Szenario" gekoppelt mit der "Virtuellen Gelddruckmaschine" (die keine Inflation auslöst..sondern immer nur zu Assetverschiebungen (punktuellen Blasenbildungen..wie in Indien, Brasilien, dem englischen und amerikanischen Immobilienmarkt, unserem M-Dax (der neue Nemax) führt) ist Cash die einzige Anlagealternative..

widerspricht sich das nicht ein bisschen: Gelddruckmaschine und Deflation?
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.126.366 von upsups am 05.03.07 15:22:20:eek::eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.126.366 von upsups am 05.03.07 15:22:20kann man das auch irgendwo vertiefend nachlesen, nicht jeder hat wirtschaft studiert?:D
Hi Cura,

die Phase in der wir uns globalwirtschaftlich befinden ähnelt der des britischen Empire ...zum Einlesen folgender Link:
http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761562677_2/Volkswirt%C2%ADschaftslehre.html

In den anfängliche Theorien war Inflation nie das Thema...auch damals wurden über dei Kolonien "Verschiebende Vermögenseffekte" zu Gunsten der Kolonien festgestellt...(in diese Zeit fallen auch die ersten Chrashes an den Börsen: Tulpen, diese Seefahrerkompanien) ..
Durch die Abkoppellung der Währungen von einem hinterlegten Sachwert (
als Goldstandard bekannt) berechnen sich die Währungen auf Basis der Volkswirtschaft die sozusagen hinterlegt ist..also reine Vertrauensbasis....durch die Schaffung der monetären Geldmengensteuerung (Monetarismus, Friedman) gekoppelt an das unmittelbar beeinflußbare Zinsniveau( Refi-Satz) besteht seid geraumer Zeit über diesen Mechanismus die Möglichkeit volkswirtschaftliche Bilanzverlängerung zu betreiben...d.h. die Staaten und die Unternehmen machen immer mehr Schulden, welche durch eine Ausweitung der Geldmenge gekoppelt an ein falllendes Zinsniveau ausgeglichen wird.....dies gilt für die gesättigten Wirtschaftsblöcke..
Wenn als dann der Punkt kommt, an dem die Zinsen real nicht mehr bedient werden können...dann wird wieder Luft abgelassen...( Wertberichtigung der Schuldstände, Schuldenerlaße, unternehmenpleiten, Erhöhung der Arbeitslosigkeit, Assetvervall in den vorher aufgepumpten Märkten..wegen Zwangsgewinnsicherung..)

@ Savianno:

deswegen haben wir auch kein Inflationsproblem trotz ständig wachsenden Geldmengen...diese werden doch nicht mehr "in die Realwirtschaft" investiert...sondern nur zum globalen Spielen verwendet..

bin bei 6608 nochmal short gegangen..

schönes Wochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.201.085 von upsups am 09.03.07 12:30:14Ich denke zwar, dass wir durchaus bis unter 6000 korrigieren können, aber an meinem optimistischen Szenario halte ich noch. Das ganze System ist klar ein gewaltiges Stückchen auf (bloßem) Vertrauen aufgebaut, aber das ist immer noch besser als auf dem (toten) Metall Gold.

Natürlich werden erst Schulden aufgenommen, die dann (sanft) über die Inflation entwertet - was ist schlimm daran? Die Kreditgeber verlieren, die Schuldner gewinnen etwas. Dafür aber wird in der Zwischenzeit einiges geschaffen...



www.boersennotizbuch.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.201.085 von upsups am 09.03.07 12:30:14danke, werde ich mir mal zu gemüte führen:lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.201.742 von curacanne am 09.03.07 13:13:38:laugh:falsches smiley:):):)
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.201.694 von saviano am 09.03.07 13:09:41Hallo Saviano,

Das ganze System ist klar ein gewaltiges Stückchen auf (bloßem) Vertrauen aufgebaut, aber das ist immer noch besser als auf dem (toten) Metall Gold.


Ja, da geb ich dir völlig recht..eine Rückdeckung über Metalle oder sonstige "Steinzeitersatzwährungen ist nicht notwendig..

doch das "Traumszenario" der Monetaristen, welches Du hier zeichnest ist doch nicht gegeben...der Keysianer hält einfach dagegen, dafür ist die reale Kaufkraft der Marktteilnehmer viel zu sehr gesunken im letzten Jahrzehnt...und die übliche Assetaufwertung der Sachwerte kann ich bis auf die "Blasenmärkte" auch nicht feststellen..:cool:

So bitter es ist..meine einzige Erklärung bleibt das wir vor einer Phase der "Bilanzverkürzug " stehen..

Beste Grüße nach HH
Der Artikel der Sonntags New York Times, der die Stimmung zumindest derzeit am US-Aktienmarkt so etwas ausbremst:

http://www.nytimes.com/2007/03/11/business/11mortgage.html?e…
March 11, 2007
News Analysis
Crisis Looms in Market for Mortgages
By GRETCHEN MORGENSON
On March 1, a Wall Street analyst at Bear Stearns wrote an upbeat report on a company that specializes in making mortgages to cash-poor homebuyers. The company, New Century Financial, had already disclosed that a growing number of borrowers were defaulting, and its stock, at around $15, had lost half its value in three weeks.

What happened next seems all too familiar to investors who bought technology stocks in 2000 at the breathless urging of Wall Street analysts. Last week, New Century said it would stop making loans and needed emergency financing to survive. The stock collapsed to $3.21.

The analyst’s untimely call, coupled with a failure among other Wall Street institutions to identify problems in the home mortgage market, isn’t the only familiar ring to investors who watched the technology stock bubble burst precisely seven years ago.

Now, as then, Wall Street firms and entrepreneurs made fortunes issuing questionable securities, in this case pools of home loans taken out by risky borrowers. Now, as then, bullish stock and credit analysts for some of those same Wall Street firms, which profited in the underwriting and rating of those investments, lulled investors with upbeat pronouncements even as loan defaults ballooned. Now, as then, regulators stood by as the mania churned, fed by lax standards and anything-goes lending.

Investment manias are nothing new, of course. But the demise of this one has been broadly viewed as troubling, as it involves the nation’s $6.5 trillion mortgage securities market, which is larger even than the United States treasury market.

Hanging in the balance is the nation’s housing market, which has been a big driver of the economy. Fewer lenders means many potential homebuyers will find it more difficult to get credit, while hundreds of thousands of homes will go up for sale as borrowers default, further swamping a stalled market.

“The regulators are trying to figure out how to work around it, but the Hill is going to be in for one big surprise,” said Josh Rosner, a managing director at Graham-Fisher & Company, an independent investment research firm in New York, and an expert on mortgage securities. “This is far more dramatic than what led to Sarbanes-Oxley,” he added, referring to the legislation that followed the WorldCom and Enron scandals, “both in conflicts and in terms of absolute economic impact.”

While real estate prices were rising, the market for home loans operated like a well-oiled machine, providing ready money to borrowers and high returns to investors like pension funds, insurance companies, hedge funds and other institutions. Now this enormous and important machine is sputtering, and the effects are reverberating throughout Main Street, Wall Street and Washington.

Already, more than two dozen mortgage lenders have failed or closed their doors, and shares of big companies in the mortgage industry have declined significantly. Delinquencies on loans made to less creditworthy borrowers — known as subprime mortgages — recently reached 12.6 percent. Some banks have reported rising problems among borrowers that were deemed more creditworthy as well.

Traders and investors who watch this world say the major participants — Wall Street firms, credit rating agencies, lenders and investors — are holding their collective breath and hoping that the spring season for home sales will reinstate what had been a go-go market for mortgage securities. Many Wall Street firms saw their own stock prices decline over their exposure to the turmoil.

“I guess we are a bit surprised at how fast this has unraveled,” said Tom Zimmerman, head of asset-backed securities research at UBS, in a recent conference call with investors.

Even now the tone accentuates the positive. In a recent presentation to investors, UBS Securities discussed the potential for losses among some mortgage securities in a variety of housing markets. None of the models showed flat or falling home prices, however.

The Bear Stearns analyst who upgraded New Century, Scott R. Coren, wrote in a research note that the company’s stock price reflected the risks in its industry, and that the downside risk was about $10 in a “rescue-sale scenario.” According to New Century, Bear Stearns is among the firms with a “longstanding” relationship financing its mortgage operation. Mr. Coren, through a spokeswoman, declined to comment.

Others who follow the industry have voiced more caution. Thomas A. Lawler, founder of Lawler Economic and Housing Consulting, said: “It’s not that the mortgage industry is collapsing, it’s just that the mortgage industry went wild and there are consequences of going wild.

“I think there is no doubt that home sales are going to be weaker than most anybody who was forecasting the market just two months ago thought. For those areas where the housing market was already not too great, where inventories were at historically high levels and it finally looked like things were stabilizing, this is going to be unpleasant.”

Like worms that surface after a torrential rain, revelations that emerge when an asset bubble bursts are often unattractive, involving dubious industry practices and even fraud. In the coming weeks, some mortgage market participants predict, investors will learn not only how lax real estate lending standards became, but also how hard to value these opaque securities are and how easy their values are to prop up.

Owners of mortgage securities that have been pooled, for example, do not have to reflect the prevailing market prices of those securities each day, as stockholders do. Only when a security is downgraded by a rating agency do investors have to mark their holdings to the market value. As a result, traders say, many investors are reporting the values of their holdings at inflated prices.

“How these things are valued for portfolio purposes is exposed to management judgment, which is potentially arbitrary,” Mr. Rosner said.

At the heart of the turmoil is the subprime mortgage market, which developed to give loans to shaky borrowers or to those with little cash to put down as collateral. Some 35 percent of all mortgage securities issued last year were in that category, up from 13 percent in 2003.

Looking to expand their reach and their profits, lenders were far too willing to lend, as evidenced by the creation of new types of mortgages — known as “affordability products” — that required little or no down payment and little or no documentation of a borrower’s income. Loans with 40-year or even 50-year terms were also popular among cash-strapped borrowers seeking low monthly payments. Exceedingly low “teaser” rates that move up rapidly in later years were another feature of the new loans.

The rapid rise in the amount borrowed against a property’s value shows how willing lenders were to stretch. In 2000, according to Banc of America Securities, the average loan to a subprime lender was 48 percent of the value of the underlying property. By 2006, that figure reached 82 percent.

Mortgages requiring little or no documentation became known colloquially as “liar loans.” An April 2006 report by the Mortgage Asset Research Institute, a consulting concern in Reston, Va., analyzed 100 loans in which the borrowers merely stated their incomes, and then looked at documents those borrowers had filed with the I.R.S. The resulting differences were significant: in 90 percent of loans, borrowers overstated their incomes 5 percent or more. But in almost 60 percent of cases, borrowers inflated their incomes by more than half.

A Deutsche Bank report said liar loans accounted for 40 percent of the subprime mortgage issuance last year, up from 25 percent in 2001.

Securities backed by home mortgages have been traded since the 1970s, but it has been only since 2002 or so that investors, including pension funds, insurance companies, hedge funds and other institutions, have shown such an appetite for them.

Wall Street, of course, was happy to help refashion mortgages from arcane and illiquid securities into ubiquitous and frequently traded ones. Its reward is that it now dominates the market. While commercial banks and savings banks had long been the biggest lenders to home buyers, by 2006, Wall Street had a commanding share — 60 percent — of the mortgage financing market, Federal Reserve data show.

The big firms in the business are Lehman Brothers, Bear Stearns, Merrill Lynch, Morgan Stanley, Deutsche Bank and UBS. They buy mortgages from issuers, put thousands of them into pools to spread out the risks and then divide them into slices, known as tranches, based on quality. Then they sell them.

The profits from packaging these securities and trading them for customers and their own accounts have been phenomenal. At Lehman Brothers, for example, mortgage-related businesses contributed directly to record revenue and income over the last three years.

The issuance of mortgage-related securities, which include those backed by home-equity loans, peaked in 2003 at more than $3 trillion, according to data from the Bond Market Association. Last year’s issuance, reflecting a slowdown in home price appreciation, was $1.93 trillion, a slight decline from 2005.

In addition to enviable growth, the mortgage securities market has undergone other changes in recent years. In the 1990s, buyers of mortgage securities spread out their risk by combining those securities with loans backed by other assets, like credit card receivables and automobile loans. But in 2001, investor preferences changed, focusing on specific types of loans. Mortgages quickly became the favorite.

Another change in the market involves its trading characteristics. Years ago, mortgage-backed securities appealed to a buy-and-hold crowd, who kept the securities on their books until the loans were paid off. “You used to think of mortgages as slow moving,” said Glenn T. Costello, managing director of structured finance residential mortgage at Fitch Ratings. “Now it has become much more of a trading market, with a mark-to-market bent.”

The average daily trading volume of mortgage securities issued by government agencies like Fannie Mae and Freddie Mac, for example, exceeded $250 billion last year. That’s up from about $60 billion in 2000.

Wall Street became so enamored of the profits in mortgages that it began to expand its reach, buying companies that make loans to consumers to supplement its packaging and sales operations. In August 2006, Morgan Stanley bought Saxon, a $6.5 billion subprime mortgage underwriter, for $706 million.

And last September, Merrill Lynch paid $1.3 billion to buy First Franklin Financial, a home lender in San Jose, Calif. At the time, Merrill said it expected First Franklin to add to its earnings in 2007. Now analysts expect Merrill to take a large loss on the purchase.

Indeed, on Feb. 28, as the first fiscal quarter ended for many big investment banks, Wall Street buzzed with speculation that the firms had slashed the value of their numerous mortgage holdings, recording significant losses.

As prevailing interest rates remained low over the last several years, the appetite for these securities only rose. In the ever-present search for high yields, buyers clamored for securities that contained subprime mortgages, which carry interest rates that are typically one to two percentage points higher than traditional loans. Mortgage securities participants say increasingly lax lending standards in these loans became almost an invitation to commit mortgage fraud. It is too early to tell how significant a role mortgage fraud played in the rocketing delinquency rates — 12.6 percent among subprime borrowers. Delinquency rates among all mortgages stood at 4.7 percent in the third quarter of 2006.

For years, investors cared little about risks in mortgage holdings. That is changing.

“I would not be surprised if between now and the end of the year at least 20 percent of BBB and BBB- bonds that are backed by subprime loans originated in 2006 will be downgraded,” Mr. Lawler said.

Still, the rating agencies have yet to downgrade large numbers of mortgage securities to reflect the market turmoil. Standard & Poor’s has put 2 percent of the subprime loans it rates on watch for a downgrade, and Moody’s said it has downgraded 1 percent to 2 percent of such mortgages that were issued in 2005 and 2006.

Fitch appears to be the most proactive, having downgraded 3.7 percent of subprime mortgages in the period.

The agencies say that they are confident that their ratings reflect reality in the mortgages they have analyzed and that they have required managers of mortgage pools with risky loans in them to increase the collateral. A spokesman for S.& P. said the firm made its ratings requirements more stringent for subprime issuers last summer and that they shored up the loans as a result.

Meeting with Wall Street analysts last week, Terry McGraw, chief executive of McGraw-Hill, the parent of S.& P., said the firm does not believe that loans made in 2006 will perform “as badly as some have suggested.”

Nevertheless, some investors wonder whether the rating agencies have the stomach to downgrade these securities because of the selling stampede that would follow. Many mortgage buyers cannot hold securities that are rated below investment grade — insurance companies are an example. So if the securities were downgraded, forced selling would ensue, further pressuring an already beleaguered market.

Another consideration is the profits in mortgage ratings. Some 6.5 percent of Moody’s 2006 revenue was related to the subprime market.

Brian Clarkson, Moody’s co-chief operating officer, denied that the company hesitates to cut ratings. “We made assumptions early on that we were going to have worse performance in subprime mortgages, which is the reason we haven’t seen that many downgrades,” he said. “If we have something that is investment grade that we need to take below investment grade, we will do it.”

Interestingly, accounting conventions in mortgage securities require an investor to mark his holdings to market only when they get downgraded. So investors may be assigning higher values to their positions than they would receive if they had to go into the market and find a buyer. That delays the reckoning, some analysts say.

“There are delayed triggers in many of these investment vehicles and that is delaying the recognition of losses,” Charles Peabody, founder of Portales Partners, an independent research boutique in New York, said. “I do think the unwind is just starting. The moment of truth is not yet here.”

On March 2, reacting to the distress in the mortgage market, a throng of regulators, including the Federal Reserve Board, asked lenders to tighten their policies on lending to those with questionable credit. Late last week, WMC Mortgage, General Electric’s subprime mortgage arm, said it would no longer make loans with no down payments.

Meanwhile, investors wait to see whether the spring home selling season will shore up the mortgage market. If home prices do not appreciate or if they fall, defaults will rise, and pension funds and others that embraced the mortgage securities market will have to record losses. And they will likely retreat from the market, analysts said, affecting consumers and the overall economy.

A paper published last month by Mr. Rosner and Joseph R. Mason, an associate professor of finance at Drexel University’s LeBow College of Business, assessed the potential problems associated with disruptions in the mortgage securities market. They wrote: “Decreased funding for residential mortgage-backed securities could set off a downward spiral in credit availability that can deprive individuals of home ownership and substantially hurt the U.S. economy.”
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.206.366 von upsups am 09.03.07 17:13:07Die reale Kaufkraft ist nicht gesunken - wo nimmst du das her? Vielleicht meinst du die Entwicklung in Deutschland? - Ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ja, hier ist die reale Kaufkraft gesunken, oder stagniert. In den OECD-Ländern sieht es schon ziemlich anders aus, und in den Schwellenländern haben wir einen schon kräftigen Anstieg - oder habe ich das alles völlig falsch in Erinnerung?

Für das "monetaristische Szenario" gibt es im Grunde genommen zwei Einschränkungen (die auf das gleiche hinauslaufen): Produktivitätswachstum und freie Kapazitäten. Durch "Geld drucken" kann die Wirtschaft nur bis zu einem gewissen Grad stimuliert werden (aber ja, ich denke stimulieren kann man auch mit einfachem Drucken von Geld, und zwar real stimulieren). Trotzdem ist irgendwann Schluss, und zwar mehr oder weniger wenn die Produktivität nicht mithält bzw. die freien Kapazitäten ausgeschöpft sind.

Genau das versuche ich zu verfolgen. In den USA scheint's jetzt enger zu werden.

Übrigens, welche Assets meinst du hier: "und die übliche Assetaufwertung der Sachwerte kann ich bis auf die "Blasenmärkte" auch nicht feststellen.."

www.boersennotizbuch.de
Guten Morgen @ All,

@m-girl: danke für die aktuellen Berichte von der Front...es kommt halt doch, wie es kommen muss..

@ Saviano:

Die reale Kaufkraft ist nicht gesunken - wo nimmst du das her? Vielleicht meinst du die Entwicklung in Deutschland? - Ich habe keine Zahlen zur Hand, aber ja, hier ist die reale Kaufkraft gesunken, oder stagniert. In den OECD-Ländern sieht es schon ziemlich anders aus, und in den Schwellenländern haben wir einen schon kräftigen Anstieg - oder habe ich das alles völlig falsch in Erinnerung?

Nicht nur in Deutschland...Japan..da dauert das schon seit ca. 92, Europa..mit den Kernländern D, F, I, GB, und auch wenn die Statistiken in den Usa was anders vorspiegeln..USA..da ist es nämlich eine auf Pump finazierte "Scheinkaufkraft"..die aktuelle Entwicklung in den Medien themathisiert es ja gerade..
das ist doch genau unser Kernproblem..die gesättigten Volkswirtschaften geben ihr Vermögen und ihre Kaufkraft Prozentpünktchen für Pünktchen an die Schwellenländer weiter...diese freuen sich natürlich..Ich versuch es mal für einen VWLér auszudrücken:
Das Lohnkostengefüge in den gesättigten VL´s konkurriert mit den Milliarden an noch "Arbeitslosen" in den Schwellenländern. Nur die Nebenkriegsschauplätze (Schwellenländer) haben vom weltweiten Bip z.Z. ca. 15 %..bei denen mag es noch so toll laufen..wenn der Rest ins Rutschen kommt..dann passiert genau das..was gerade beginnt..


Zu deiner Asset-Frage: unterschwellige Deflation führt zu bilanztechnischem Vermögensverlust der Sachwerte...Sachwerte im weitesten Sinne sind: Aktien, UInternehmensbeteiligungen, Immobilien, Edelmetalle eigentlich alles was ich "anfasssen" kann..
im engeren Sinne diskutieren wir hier über Preisfindungsmechanismen des DAX..dieser setzt sich aus Anteilsscheinen an Unternehmen zusammen..

Wenn man sich die Entwicklung in den letzten 10 Jahren ansieht, dann haben alle die eine Buy and hold- Strategie meinetwegen nach Markowitz allokiert, verfolgen..Keinen Vermögenszuwachs erzielt (Ca 95 %) na wenn das kein deflationäres Szenario im besten Sinne der Theorie ist :cool:
als "Blasenmärkte" bezeichne ich die gepushten Teilmärkte welche als Beleg der Finazindustrie dienen, um eine heile Welt vorzugaukeln: Mdax, die Schwellenmärkte vor allem Bric, die amerikanischen und britischen Immo-Märkte, die rohstofflastigen Anlagemöglichkeiten...diese machen im Verhältnis ca. 1 : 6 gute Stimmung..in den großen Märkten ist doch nichts passiert..oder ?

Wir sind noch immer in der Baisse..halt am oberen Umkehrpunkt gewesen..

Du darfst übrigens - falls es dich nicht stört - gerne von deiner Seite auf diesen Artikelbaum verlinken;);)

In meinem tiefsten Innersten bin ich Optimist..
und ich würde mich gerne vom Gegenteil meiner"Kapitalmarktmodellprojejektion" überzeugen lassen...
dafür brauche ich aber "Futter" welches ich übersehen und damit nicht eingepflegt habe:cry::cry:

Ich verweise auch nochmal auf den Punkt, das die fundamentalen Daten nur mit einer Gewichtung von z.Z. 25 % im theoretischen Ansatz Berücksichtigung finden..der Hauptalgorithmus kommt aus der Verknüpfung nicht- linearer Systeme geekoppelt mit einer zeitachsenkorrelierten TA..achso die Sentiment-Daten sind ebenfalls enthalten..


Viel Spaß und gute Entscheidungen
Guten Morgen.

nachdem auch die Fundamentaldaten in dieser Woche "leider" der Prognostik aus Dezember sich nun in den "amtlichen Statistiken" beugen, heute ein kurzer Exkurs in die nicht-lineare Prognostik der TA...

Allenthalben wird z.:z im Dax die 6200 Punkte als die Nachkaufgelegenheit betrachtet...dies bedeutet in der Regel zwei Dinge..entweder wir hatten am Dienstag den "Doppel-Boden" und das wars..ab in neue Höhen bis in den Sommer...
oder und das ist die noch immer wahrscheinlichere Alternative..die 6200 dienen wie auf dem Weg nach oben ( Okt 2006) als kurzes Ruhepäuschen, um ein wenig abzuladen..

Unser Prognose- Modell errechnet den Tiefpunkt der aktuellen Korrektur bei 5882 Punkten.. 5868 Pünktchen.(mittelfristige Bifurkation) .dies ist der Punktestand der auf Schlußkursbasis Dax nicht verletzt werden darf..dann hätten die Bullen langfristig wieder eine Chance.

Aus der Erfahrung von 2000 gehe ich leider davon aus das diese Marke im langfristigen Kontext fallen wird..

Die Nummer dauert wieder..

Grüße
Guten Morgen,

der erste große Verfall ist am Freitag verbeigegangen...Wir sind durch Auslaufen von Positionen wieder verhältnismäßig unaggresiv ausgerichtet..die Cash-Quote ist mittlerweile auf 65 % angestiegen der Rest ist nunmehr fast ungehedgt...Wir schauen auf ein Ergebnis von + 3 % für dieses Jahr..also nichts passiert:-)

Im kurzfristigen Bild müssen wir festhalten -- gegen die langfristige Erwartungshaltung- das der Dax die Bifurkation bei 6528 Punkten auf Schlußkursbasis excellent verteidigt hat..damit bleibt im kurzfristigen Bild die Möglichkeit der Fortsetzung der Hausse erhalten..

@ all Bulls: Die Party kann, wenn Ihr es nicht vergurckt..bis in den Sommer weitergehen..allerdings müsst Ihr diesen Monat die 6830 zurückerobern...

Wir Bären müssen die 6528 endgültig abschießen..bedeutet für uns..abwarten und Kaffe trinken..

Die Fundamentals haben sich auch aufgrund der etwas besseren Daten von letztem Freitag im langfristigen Kontexxt nicht verbessert...Mein Modell sagt: statistisches Rauschen..

Die Konsequenz erstmal: Wir sind und bleiben in der Topbildung..und diese dauert weiter an

Börse ist und bleibt spannend..



Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.366.204 von upsups am 19.03.07 09:52:53Bei allem Respekt - das Schicksal der Börse wird sich nicht entscheiden wenn die Kurse mal unter 6528 oder über über 6830 schliessen werden (die 300 Punkte oder nicht ganz 5% sind für ziemlich nichts entscheidend).

Ansonsten, hast du recht: abwarten und Kaffee trinken...

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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.371.746 von saviano am 19.03.07 15:07:01Mensch...mach doch nicht alles kaputt..
Ich habe davon gehört, das manche Techniker und Programmierer solche Zahlen total ernst nehmen..

und verzeih mir...ich selbst bin immer wieder gespannt, wie sehr in der "Financial Behaviour" diese Zahlen magische Wirkung ausüben..

Das wird dann im Nachhinein immer als "self-forfilling Prophecy" bezeichnet:laugh::laugh::laugh:

Guten Kaffee:cool::cool:

greetings nach Hamburg
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.372.276 von upsups am 19.03.07 15:32:02:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.373.260 von curacanne am 19.03.07 16:17:03Gut die Fed hat ein Einsehen..

Wir/Ich sind wieder short, Fdax, Junitermin: 6918 Pünktchen,
und wir haben die VW auf April verkauft..

Beta wieder 4 auf die investierte Summe zu Gunsten der Baissiers..

allen gute Geschäfte..und Humor
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.436.869 von upsups am 22.03.07 17:45:17Die Fed wird immer ein Einsehen haben... Die Frage ist, inwieweit sie den Märkten Unterstürzung geben kann. Nach der Übertreibung 2000 war es für sie aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich den Kursverfall aufzuhalten.

Diesmal ist die Lage IMHO komplett anders.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.453.249 von saviano am 23.03.07 15:02:23Guten Morgen,

@ Saviano:
Diesmal ist die Lage IMHO komplett anders.


Sorry, inwiefern ist auch nur ein Deut anders ?..Das ist übrigens der teuerste Satz an der Börse...:cool::cool:

Bin jetzt erstaunt diesen von Dir zu hören:laugh:

Short re-entry..für die Nichtinvestierten bei 6842 Daxpunkten..

Wir überlegen gerade mal wieder die DB zu shorten..Haben gestern die restdepotstände auf Juni über options verkauft..und suchen noch das Gegengeschäft..

Beste Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.513.582 von upsups am 27.03.07 10:31:50:) hehe - stimmt, der teuerste satz...

nur teuer ist er in einem ganz anderen zusammenhang...

wenn man zwei sachen vergleicht, dürfen sie auch anders sein. 2000 mit 2003 oder 2005 oder 2007 zu vergleichen und zu sagen es ist jetzt anders, bedeutet nicht, dass man den berühmten "diesmal ist es anders"-fehler begeht (dies sind übrigens Jahre, in denen ich auch vorwürfe wegen meiner naivität und optimismus gehört habe).

passt gut auf die puts auf...

ich hoffe allerdings, dass ihr noch die möglichkeit kriegt, mit gutem gewinn da rauszukommen.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.518.529 von saviano am 27.03.07 14:31:57Hi Saviano,

das ist jetzt wirklich amüsant..Also ich vergleiche 2007 mit 2000..

Mein Modell indiziert zugegebenermaßen seit Dez. 2006 eine obere langfristige Trendwende..das ist gut so, weil ich es zum einen so eingestellt habe..das es einen Vorlauf hat und zum anderen auch die Leute die ich berate, sich nach 4 Jahren Hausse auch gedanklich auf eine Baisse vorbereiten muss..

Ich sehe keinen Zusammenhang mit 2005 ..da waren wir am Anfang einer fundamentalen Zwischenerholung...das ist Schnee von gestern..

Also erkläre mir bitte..denn ich bin im Herzen ein Bulle..., was diesmal anders zu 2000 ist ?

Verwirrt

Upsups
Nur kurz zur Info, für alle Interessierten wie zur Zeit die offiziellen Stellen in den USA mal wieder Statistik betreiben:


A Nasty Surprise on New Home Sales
The February report showed a 3.9% slump, bucking some earlier positive signals in the sector. Harsh winter weather may be the key culprit

by Michael Englund and Rick MacDonald
Investing

Wall Street was caught by surprise on Mar. 26 with the release of a Commerce Dept. report showing a 3.9% drop in U.S. new home sales in February, to a 0.848 million unit annual pace. And the back data for new home sales since November were revised considerably lower as well. The headline figure was well short of the 1.0 million median forecast of economists revealed by Action Economics.

The drop was all the more surprising given the positive signals on the housing sector seen earlier in March: the 3.9% pop in February existing home sales, and the surge in the National Assocation of Home Builders' sentiment index from 35 to 39 in February, before dropping back to 36 in March.

Der vollständige Artikel:
http://www.businessweek.com/investor/content/mar2007/pi20070326_216707.htm?campaign_id=yhoo

Bemerkenswert finde ich die stille unheimlich-heimliche Revision der Daten rückwirkend bis Nov 06..

Diesmal wird alles anders...
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.521.462 von upsups am 27.03.07 16:32:14Hi upsups,

es gibt schon einige Unterschiede und auch Ähnlichkeiten. Ich bin kein Hellseher, noch masse ich mir an, die Lage immer richtig interpretieren zu können.

Ich kann nicht auf viele Einzelheiten hier eingehen, aber vielleicht einige Punkte:

Unterschiede sehe ich beim Sentiment (jetzt eigentlich unvergleichlich vorsichtiger), beim Investitionsverhalten des breiten Publikums (insb. in Deutschland unvergleichlich risikoaverser/Aktienanlagen weitestgehend unbeliebt). Auch noch: die Gewinne der Unternehmen stehen viel höher, die Kurse - nicht, das KGV ist viel niedriger (nur als Teil des Bildes, nicht als alleiniges Argument für Bewertung); die Zinsen sind niedriger; die Weltwirtschaft wächst synchron.

Kostenstrukturen der Unternehmen sind restrukturiert, die Margen historisch hoch; das Investitionsverhalten nicht so "boomend" wie 2000 (neue Investitionen insb. in neuen Industrien bergen immer höhere Risiken, jetzt sehe ich eher "Konzentration aufs Kerngeschäft"); soweit ich Daten habe/hatte - das Aktienangebot wächst nicht so rasant wie 2000, schrumpfte sogar bis vor kurzem; keine solche IPO-Tätigkeit, die die Märkte mit Papieren überflutete; Anleihemarkt ist nicht abgestürzt, hält sich mehr als wacker...

Unterschiede, die aber nicht auf der positiven Seite einzuordnen wären (oder nicht eindeutig einzuordnen sind): Öl und Rohstoffe sind jetzt viel höher; Gold ist viel höher; Immobilien-Boom hinter uns (Ausgang noch nicht klar), Dollar war in 2000 stark, jetzt ist er eher schwach (auf jeden Fall deutlich abgewertet).
Konjunkturabschwächung bereits registriert, die Indikatoren zeigen sie seit mehreren Monaten - in 2000 kam erst die Börse unter die Räder, dann die Konjuktur...

Aber auch die politischen Spannungen sind jetzt größer (?), 2000 kann ich mich an keine Fragen wie Iran, Irak, Terrorismus oder etwas mit ähnlicher Brisanz erinnern (allerdings: die 2. Intifade begann - glaube ich - im Herbst 2000).


Ähnlichkeiten gibt es aber auch: ziemlich weit im Zinserhöhungszyklus (kann sein, dass wir hier keine Erhöhung mehr sehen, aber ungewiss); inverse Zinskurve; lange Hausse hinter uns; einige Boom-Märkte: diesmal Emerging Markets, Rohstoff-Märkte oder eben der Immo-Markt (anstelle von Techs und Telecoms). Hohe Margin Debts (Rekordniveaus)...

etc.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 25.848.736 von upsups am 01.12.06 10:37:54Wie gehts Deinem Modell?
Gesund und munter?

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.732.095 von YAchse am 09.04.07 21:09:49Frohe Ostern nachträglich...

Ja, berechtigte Frage wo blebt Sie denn nur die Kapitulation der Märkte?

Meinem Modell geht es gut..meinen Nerven nicht so sehr..:cry:

Also was sagt das Modell: das seit Dez. gültige langfristige Verkaufssignal ist schlichtweg noch immer gültig...

aktuelle Interpretation: Doppeltop - Bildung im zulässigen Rahmen und ansonsten immer noch ähnliche Indikation wie 2000...

Zur Erinnerung..2000 war das Hoch im Dax am 8 März..die Bestätiguing im Verlauf am 16. April..?? (hab nicht nachgeguckt..müsste um den Dreh gewesen sein )..

Aktuell liegen wir bei - 1,5 % Buchverlustren (auf die Gesamtposi) also nicht wirklich viel passiert..aber ärgerlich da die Short-posis z.Z. 50 % in den Miesen stecken..

Habe es mal wieder versäumt bei 6735 Daxpunkten zu lösen..


Im Dezember habe ich mir auch nicht träumen lassen..dass die Nummer auch wieder genauso zäh wird..wie 2000...

Mal ehrlich..was ist denn passiert die letzten 4 Monate..?

Gibt Euch das nicht zu denken ...ich habe keine Dynamiksignale für die Bullen..Ich bleibe ersteinmal weiter auf der vorsichtigen shortlastigen Seite..

Grüße an alle
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.560.570 von saviano am 29.03.07 13:47:29Hallo Saviano,

sehr schöne Zusammenfassung..leider nichts Neues dabei, das ich mit fliehenden Fahnen auf die Bullenseite springe..Mal sehen, ob die Technik dein Jahresziel doch noch aus der Kiste zaubert;););)

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.739.983 von upsups am 10.04.07 14:52:13Ich bezweifle, dass es die Technik sein wird, die mein Kursziel herbeizaubern wird - wenn überhaupt natürlich .... ;)

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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.764.322 von saviano am 11.04.07 20:05:58Guten Morgen..

ich bin weichgekocht..
ich investiere wieder in Aktien..Deutsche Börse, VW, Apple, Google, Sony, Mittal, Aixtron, Wirecard, Münchner Rück, Ford, ein Next Eleven - Zerti.., Middle East, citigroup..

Was haltet ihr davon ?

Mit den Nerven am Ende

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.772.095 von upsups am 12.04.07 10:22:05Lass dich nicht "weichkochen"!...

Irgendwann bin ich, erstens, zu der Überzeugung gekommen, dass es besser ist, falsch zu liegen, nachdem man die eigenen Überlegungen befolgt hat, als gegen sie doch richtig zu tippen. Denn so kommt man langfristig nicht sehr weit.

Und, zweitens, zu der Überzeugung, dass es gewaltig viel ausmacht, wie man richtig oder falsch liegt: man kann falsch (wird unweigerlich vorkommen), oder nicht ganz richtig liegen (kommt am häufigsten vor), und trotzdem wenig verlieren, oder sogar noch den Gewinn schaffen...

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Antwort auf Beitrag Nr.: 28.772.095 von upsups am 12.04.07 10:22:05
Auch taugliche Modelle kommen mit einer Frage oft nicht zurecht: dem richtigen timing.

Gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.782.339 von YAchse am 12.04.07 19:46:35Hi ihr zwei,

schade das wir ein Debatierclub zu dritt sind..aber vielleicht finden sich ja noch einige, welche sich zum komplexen Systen Kapitalmarkt äußern..

@ Saviano: Ja..vollkommen korrekt..der psychologische Ablauf ist mir leidvoll, aber auch freudevoll bekannt..

hier laufen halt eindeutig meine langfristigen Erfahrungen (das Modell hat immer bisher recht behalten ) gegen die kurzfristige Gier..

Das Modell ist in seiner langfristigen Aussage eindeutig..saugefährlich wieder auf den Zug aufzuspringen..das kurz - und mittelfristige Prognosebild ist wiedersprüchlich..der Dax steht an einer mittelfristigen Bifurkation bei 7234 im Future..und dann ist eigentlich wieder Platz bis auf die 8168..also wenn ich die fundamentale Komponente streiche..ist Platz in den nächsten 10 Wochen für die letzte Fahne...

Will ich diese 10 Prozent..???

@ y-Achse: Nach der Chaostheorie wie ich sie als Grundalgorithmus benutze..besteht eine hohe Korrelation in der Unschärfe der Prognostik bei sehr kurzer Zeitachse..nach der Theorie kann man also gar kein Modell entwickeln, welches kurzfristige Bewegungen empirisch signifikant vorhersagt..das ist auch meine Erfahrung..das schlimmste sind immer die langfristigen Trendwenden.sowohl obere als auch untere...da gibts immer nur Prognosewirrwarr..im kurz und mittelfristigen Bild

Also ich denke der Mittelweg wird wohl greifen müssen..ich werde ca. 30 % des Chashs kurzfristig auf Indices reinvestieren..bei Break der anstehenden Bifurkation..

Danke für eure Antworten

Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.794.670 von upsups am 13.04.07 14:42:36Die "mittelfristige Bifurkation" (!?!) beeindruckt mich stark!

Ich habe großen Respekt vor deinem Modell und deiner - offensichtlichen - Erfahrung und Beharrlichkeit, obwohl ich im Grunde genommen genau der gegenteiligen Meinung und zumindest mit Beharrlichkeit nicht schlecht ausgestattet bin.

Ich werd' verrückt, wenn die Bifurkation es besser weiß als ich ... ;) (ist herzlich gut gemeint und überhaupt nicht auszuschließen...)

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So Hallo an alle Interessierte,

Bifurkation bei 7234 im DaxF..geknackt ...dummerweise nicht bestätigt...
Ich gucke mir das Treiben immer noch unverändert in der Gesamtstruktur an...
logischerweise neige ich heute wieder dazu der langfristigen Projektion zu vertrauen...

Wie wird der Kampf um die 7234 ausgehen ?



immer schön dran bleiben..und nie vergessen .. An den Börsen gibt es immerwieder Chancen...mit dem Risiko..


Grüße
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.896.882 von upsups am 19.04.07 12:27:56
Also der schlußsatz hat mir sehr gefallen:

Der hahn kräht auf dem mist, und die börsentendenz ändert sich oder sie bleibt, wie sie ist.

Das kann nicht falsch sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 28.907.520 von YAchse am 19.04.07 21:06:18Der Mai ist da und werden die Börsen jetzt ausschlagen ?

@ Y- Achse:

Freue mich immer zur Belustigung beizutragen:cool:

Also ein Drittel Jahr vorbei...was ist passiert: ?

Unser Stubentiger ist neben Shanghai die einzige Börse welche signifikant besser als zum Jahresanfang steht..(Indices mit einer weltweiten Markkapitalisierung über 1 % )

bei den meisten anderen Hauptbörsen erdreiste ich mich zu behaupten, das allzuviel nicht passiert ist...besonders auffällig ist der MSCI-World auf Euro-basis..dieser bringt es aktuell auf ca. 1 -2 % plus in 2007..

Die Internas bleiben auf Bauchwehniveau..d.h.

wir haben unsere Klumpenrisiken weiter abgebaut ( Verkauf China und Osteuropa) sind eigentlich nur noch in Nebenwerten drin..und sitzen mittlerweile auf 65 % Cashanteil...

Die Dax - Bifurkation von 7234 ist geknackt ..interessanterweise noch nicht bestätigt...eine ähnliche Situation hatte ich in 2004 allerdings damals mit intaktem langfristigen Gesamtkaufsignal...
Damals bin ich im Mai/juni auf 100 % Aktienanteil gegangen..mit einem Beta von 3 ...die Sommerkorrektur 2004 war höchst unerfreulich..
d.h. vielfach gebranntes Kind scheut nachwievor das Feuer...ich guck mir denn Salat weiter an...

Shorts jucken mich trotzdem andauernd...Beherrschung ist manchmal das schwierigste in diesem Geschäft...

Genießt die Sonne..
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.092.864 von upsups am 02.05.07 12:34:42Es braucht auch nicht so viel zu passieren... Die Entwicklung ist stabil. Vielleicht werden wir langsam einige Enttäuschungen sehen auf der Unternehmensseite (Beispiel BMW aktuell), aber dies bedeutet lange noch nicht, dass die Börsen signifikant korrigieren sollen (ausgehend von einem, sagen wir, 12-monatigen Anlagehorizont).

Ich denke, die "Halter von Aktien" sind momentan immer noch in der viel stärkeren Position - draußen vermute ich noch eine ziemliche Menge Geld, die einigermaßen vernünftig kalkulieren kann und sofort bei, sagen wir, 10% Korrektur einsteigen will. Wenn ich die Aktien jetzt verkaufe, stehe ich ohne Alternative da. Was wäre mein Konzept? Dass die Kurse 10% fallen? - Das ist zu wenig. Das ist Trading. Die Zinsen sind auch nicht gerade üppig. Das mittel- und langfristige Interesse begünstigt die Aktien. Der Rest ist Geduld. Und Beherrschung, natürlich.

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Neues von der Märchenwiese...

Noch bin ich nicht dem Wahnsinn verfallen...während die Börsenwelt in den schönsten und buntesten Farben gemalt wird..braut sich das Ungemach weiter zusammen..

Interessanter Sentiment - Punkt:
Gordon Gecko kehrt zurück...für Abergläubische wie mich...Es kommt immer wieder genauso, wie es die "Masse " nicht wahrhaben will, ein echtes Alarmzeichen..:keks:

Punkt zwei: Die Zertifikatebranche soll 2009 nach einer Karenzzeit besteuert werden..

Punkt drei: Die Börse feiert die Trennung von Chrysler..interessanter Punkt..man gebe 36 Milliarden aus und verkaufe den Kram nach 9 Jahren für 5,5 Milliarden. ..und die Börse feiert diese grandiose Managementleistung..:keks:

Punkt 4: Harald Schmidt erzählt mehr über die Börse..

Punkt 5: der private Konsum in Amerika ist am Ende..

Punkt 6: der Euro wird auf 1,70 steigen gegen den Dollar..

Punkt 7: Die Dividenden Saison ist endlich zu Ende..

und zu allerletzt mein Modell schreit "Rette sich wer kann"...unverändert und hartnäckig...

Ich gehe heute wieder short...sprich ich zieh mein Beta auf die Gesamtinvestitionssumme wieder auf die vier..

Grüße Upsups..
mal sehen ob ich wieder aufgefressen werde.. :lick:
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.322.176 von upsups am 15.05.07 11:53:06Punkt 1 will ich eigentlich nicht kommentieren (2000 gab es kein Gordon Gecko).

Punkt 2: was meinst du genau? Spekulationsgewinne werden ja besteuert, Zinserträge auch...

Punkt 3: typischer kann die Börse nicht reagieren: sie hat den Kurs bereits ordentlich in den Jahren der schwachen Managementleistung abgestraft, jetzt hofft sie auf Besserung. Was ist denn hier unerklärlich oder gefährlich? Steht das Unternehmen nicht jetzt besser da ohne die Milliardenverluste von Chrysler?

Punkt 4: zähle ich nicht nach...

Punkt 5: am Ende? Was soll das?

Punkt 6: "wird"? vielleicht ... vielleicht auch nicht.

Punkt 7: auch wenn die Dividenden eine entscheidende Größe für die langfristige Performance sind, bewegen sie die Kurse nicht besonders, auch nicht vor, während und nach der Dividendensaison, oder siehst du das anders?

und Punkt 8: dein Modell ... ok, den lasse ich gelten :)

Beta auf vier? In welcher Richtung? Short?

Trotzdem viel Glück. Korrektur können wir durchaus haben und zwar bald - das sehe ich, aber ich sehe auch eine lange Hausse vor uns. Ich persönlich würde es auf der Short-Seite nicht riskieren.

Auch nicht mal in China... obwohl, da könnte was gehen...

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Hi Saviano,

musste mich motivieren, um short zu gehen..daher die etwas sinnlose Auflistung..:-) das Beta richte ich immer in Spekulationsrichtung...also sozusagen bin ich jetzt long short..mit Beta von 4 allerdings Benchmark MSCI World Euro..sprich ein Beta von ca.2 gg. dem Dax..

Was meinste ...schafft er noch die 8136 Punkte...

die letzten Daten aus USA sind gemischt positiv..was mich langsam zum Grübeln bringt...

Ekliger Weise läuft der Dax einfach nach Fahrplan ..für die Bullen..

ich kann mir mittlerweile auch eine kurze heftige Nummer a la´98 vorstellen...um Dampf abzulassen und dann mit einer fundamentalen Bodenbildung in USA ab Okt. wieder durchzustarten...

Grüßle und weiter kühlen Kopf..
Antwort auf Beitrag Nr.: 29.538.850 von upsups am 30.05.07 13:20:06Hi, nach meinen "Berechnungen" sind wir eher um die 1995-1996 ;)

http://www.boersennotizbuch.de/es-ist-fruhjahr-1994.php

Für etwas ausführliche Darstellung Link da im Text verfolgen...

Bis bald...
Hi ..klar..aus meiner Bären - Seiten- Posi. halt nichts wirklich was Neues..

@ Saviano: dein Jahresziel um 3 Punkte verpaßt..Herzlichen Glückwunsch;););) Super..

Aktuell..7820 im Dax solange das Ding hält kann die Party weitergehen...

Ich guck weiter zu und freue mich an der Sonne :cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 30.305.971 von upsups am 25.06.07 14:09:39So Folks..

sollten die Bären zumindest kurzfristig die Oberhand gewinnen..?

Falls morgen die 7826 im Dax bzw. die 7882 im Future nicht zurückerobert werden können..so winken dann recht rasch die 7276..Pünktchen..

Doch der Bär in mir wird erst nächsten September befriedigt sein..

grausig was heute in USA wieder gemeldet wurde...doch die Musik spielt immer weiter:laugh:

Grüße