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Wann bricht dieses Lügen-Finanz-System zusammen????? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 12)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 38.203.059 von HeWhoEnjoysGravity am 19.10.09 07:05:39
China: Noch mehr Dollar.


Dollar-Verfall: Währungsstreit entzweit USA und China
Geschrieben von krisenvorsorge 19.10.2009 06:29 (385 x gelesen)

Streit droht auszubrechen, und der Zankapfel sind die Währungen der beiden Großmächte China und USA. Knapp einen Monat vor dem ersten Staatsbesuch von US-Präsident Barack Obama in China wird aus Washington offene Kritik an Pekings Währungspolitik laut. Das Finanzministerium unter Timothy Geithner wirft China eine mangelnde Flexibilität des Yuans in der aktuellen globalen Krise vor. Und auch die wachsenden Währungsreserven der Volksrepublik bereiten der Treasury große Sorgen.


Vor wenigen Tagen hatte die chinesische Zentralbank bekannt gegeben, dass ihre Währungsreserven - ohnehin die höchsten in der Welt - erneut deutlich zugelegt haben. Nach Angaben der Statistiker stiegen sie im dritten Quartal um 141 Mrd. Dollar auf den Rekordstand von nun 2,3 Billionen Dollar.

Diese hohen Währungsreserven Chinas in Dollar sind Ausdruck ...
http://www.krisenvorsorge.com/modules/news/article.php?story…
Dollar noch diese Woche bei 1,5 Euro?


"Aktuell befindet sich der US-Dollar-Index unterhalb der wichtigen Marke von 80 Punkten; der seit März laufende Abwärtstrend ist intakt."

Dollar-Sturzflug noch nicht vorbei
Kundenansturm stürzt niederländische Privatbank in die Pleite
600 Millionen innerhalb weniger Tage waren zu viel: Die niederländische Privatbank DSB ist pleite, nachdem Kunden massenweise Geld abgezogen haben. Die Sparer hatten sich über vermeintlich zu teure Lebensversicherungen geärgert. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,655959,0…
Hier explodiert gerade eine Bank! ;)





Immer mehr Anleger fürchten Pleiten europäischer Staaten

Michael Grandt
Bei Investoren geht die Angst geht um. Weil westliche Industrieländer Banken- und Konjunkturprogramme in Milliardenhöhe auflegen, boomt die Absicherung gegen Staatsbankrotte.
http://info.kopp-verlag.de/news/immer-mehr-anleger-fuerchten…
#5475 ein größerer Ausschnitt daraus:

"... Selbst Banken haben Angst

Im Zuge der anhaltenden Finanzkrise ist der Markt für CDS jedoch erheblich geschrumpft: Der Nominalwert der ausstehenden Kontrakte Ende des ersten Halbjahrs 2009 lag bei 31.223 Milliarden Dollar, hingegen waren es vor Jahresfrist noch knapp 55.000 Milliarden. (2)

Selbst Banken schrauben ihr Engagement bei Derivaten zurück, obwohl sie damit in der Vergangenheit viel Geld verdient haben. Jetzt wollen sie das »Kontrahentenrisiko« (Kreditrisiko) verringern, im Klartext: Sie haben Sorge, dass einige Staaten tatsächlich pleite gehen und ihre Anleihen nicht mehr bedienen könnten. Dann wären sie über die CDS in der Pflicht.

Gegen die wachsende Pleitegefahr sichern sich die Investoren ab. Aber das schürt erst recht die Angst vor Zahlungsausfällen. Dass diese nicht ganz unberechtigt ist, zeigt der Beinahe-Bankrott Islands im vergangenen Jahr.

Und auch Antoine Cornut, Europachef für den Bondhandel der Deutschen Bank, warnt: »Westeuropäische Regierungen garantieren Bankverbindlichkeiten und begeben selbst mehr Papiere, wodurch sie mehr Schulden auf ihre Bücher nehmen. Das macht es riskanter, ihre Anlagen zu halten«. (3)

Ursachen dafür sind die rasant wachsenden Defizite der Industrieländer, die insgesamt Billionen in Konjunkturprogramme und Bankenrettungspakete investieren. Die USA und Europa garantieren zwischenzeitlich Bankanleihen von einem Gesamtwert von 1133 Milliarden Dollar – Rekordhöhe!

Große Gefahr für das gesamte Finanzsystem

Die Kontrakte werden außerbörslich gehandelt, der Markt für CDS ist unreguliert. Kritiker betrachten dies als großes Risiko für die Stabilität des gesamten Finanzsystems, denn für Spekulanten sind die Tore weit geöffnet.

Eine andere Gefahr besteht darin, dass Institutionen, die CDS ausgeben, nicht zur Rücklage von Kapital zur Deckung von eventuell eintretenden Ausgleichsforderungen verpflichtet sind. Im Extremfall kann also die Summe der versicherten Credit-Events das vorhandene Kapital des Sicherungsgebers bei Weitem übersteigen. (4) Wenn diese »Finanzmassenvernichtungsbombe« hochgeht, die direkt mit der Bonität von Staaten verbunden ist, dürften wohl einige Lichter ausgehen." http://info.kopp-verlag.de/news/immer-mehr-anleger-fuerchten…

Kann man das so sehen, dass jemand für sehr viel Geld ein Versprechen in der Hoffnung abgibt, es nicht halten zu müssen?

Zahlt da also irgendwer viel Geld für eine Versicherung, die im Ernstfall gar nicht zahlen kann?

Wenn ja, wie ist das zu erklären? Mit Korruption? Mit Dummheit? Mit skrupellosem Egoismus?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.206.548 von HeWhoEnjoysGravity am 19.10.09 16:19:54
HeWho,

Wenn ja, wie ist das zu erklären?

Mit der Gewißheit, der Staat wird uns schon mit neugedrucktem Geld helfen! ;)


Obama erwägt neues Konjunkturpaket

Die Anzeichen verdichten sich, daß Obama erneut die Gelddruckmaschine anwirft.
Mehr als die Häfte des $787 MRD - Konjunkturpakets sind mehr oder weniger wirkungslos verpufft - Obama schließt nach Verlautbarungen aus dem Weißen Haus vom Sonntag abend nichts mehr aus !
http://binladenspenpal.blogspot.com/2009/10/obama-erwagt-neu…
Was für ein Erfolg !!!
Zum :cry:


Erfolg des Konjunkturpakets in New York: $9 Millionen Ausgaben schaffen einen Job

Das Konjunkturpaket tut rein gar nichts, um die Arbeitslosenrate in der Region von New York zu reduzieren, wie schockierende neue Daten, die am Freitag seitens des Weißen Hauses veröffentlicht wurden, zeigen, wie jammiewearingfool.com berichtet. Die Bundesstaaten gaben für zehn der größten Vertragsposten aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung in New York City und Long Island eine halbe Milliarde Dollar aus – und schufen oder erhielten dadurch jedoch nur 54 Jobs. Das sind erstaunliche $9 Millionen pro Job. Der größte Kontrakt wurde von Brookhaven Labs auf Long Island in Höhe von $261 Millionen an Land gezogen, was dazu führte, dass lediglich 26 neu eingestellte Personen auf die Gehaltslisten addiert wurden, während zwei Verträge ...

Ach ja, die ersten Schreihälse wagen sich bereits aus der Deckung: "Stiglitz fordert neues Konjunkturpaket für die USA". Lange wird es nicht mehr dauern, bis auch "The Conscience of a Liberal" in Form von Paul Krugman auf der Matte stehen wird in ...
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.php?option=com_content&…
Warum auch nicht.
China kann auch ........... Geld drucken!


China im Gefangenen-Dilemma

Artur P. Schmidt 19.10.2009
Auch in China wird Wachstum mit immer mehr Schulden und faulen Krediten finanziert
Nachdem die Amerikaner nunmehr ihren Konsum immer weiter zurückfahren und die Sparquote erhöhen müssen, steckt China in einem Wachstumsdilemma, dem es nur dadurch begegnen konnte, indem es seine Banken anwies weiter Geld zu verleihen und ebenso wie andere Industrienationen noch mehr Geld zu drucken. Jedoch hat China einen entscheidenden Vorteil gegenüber den USA. Während in den USA die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zurückgeht und die Fed die Banken ohne Verstaatlichung nicht zwingen kann, mehr Geld zu verleihen, ist China ein autoritäres Regime, das sehr wohl in der Lage ist, außergewöhnliche Maßnahmen durchzusetzen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31268/1.html
Unzufriedene Kunden

Boykott reißt niederländische Bank in die Pleite
Stinksauer hatte eine Kundenvereinigung zum Geldabzug beim niederländischen Institut DSB aufgerufen. Mit Erfolg: Zwei Wochen später bleibt der Zentralbank nur noch die Abwicklung.

...

http://www.ftd.de/unternehmen/unternehmen/:unzufriedene-kund…

Die haben es richtig gemacht, die Kunden der DSB-Bank :laugh:
sorry, der Beitrag wurde weiter unten schon rein gestellt:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.208.960 von StellaLuna am 19.10.09 20:59:20
Stella,

Die haben es richtig gemacht, die Kunden der DSB-Bank

Hast du schon dein Geld von deiner Bank abgeholt?
Du kennst doch die neuen AGBs, oder?
Ansonsten Gold und Silber.
Den Drückerkolonnen geht nämlich bald die Luft aus.
"Vielleicht ist es ja jetzt auch schon zu spät in Gold einzusteigen."



Wer's sich anschauen möchte.

ZDF heute
Thema:
Goldpreis erlebt Höhenflug
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/9280?inPopup=true

Klar, tauscht nur euer Gold in wertloses Papiergeld ein.
Die neuen Besitzer und Händler freuen sich.
Nur zur Info.
Nach dem Bericht ist der Goldpreis bereits um ca. 5 USD gestiegen.
Ja ja, unsere Medien! :rolleyes:
Federal Reserve und Primary Dealer beginnen mit Tests zu Repogeschäften für Kapitalabzug

Die Federal Reserve Bank of New York teilte mit, dass sie mit anderen Marktteilnehmern darüber spreche, Umkehr- oder Umtauschvereinbarungen zu initiieren, um den Rekordbetrag des an den Märkten zirkulierenden Kapitals abzuziehen, das im Zuge der Finanzkrise zusätzlich in die Märkte gepumpt wurde, wie bloomberg.com berichtet. „Im Zuge des letzten Jahres hat die Federal Reserve Bank of New York intern mit anderen Marktteilnehmern an operationalen Aspekten für den Einsatz von Repogeschäften gearbeitet, um sicherzustellen, dass dieses Instrument bereit stehen wird, wenn und falls der Offenmarktausschuss die Entscheidung treffen wird, diese Instrumente zum Einsatz zu bringen”, wie aus einem heute veröffentlichten Kommentar der New York Fed hervorgeht. Die Zentralbank denkt darüber nach, die Anzahl ihrer direkten Handelspartner über die so genannten Primary Dealers hinaus auszuweiten, die Sicherheiten der Bank kaufen und verkaufen. Diese Aktivitäten bilden die Basis für eine vernünftige Vorausplanung der Federal Reserve, und es sollten keine Rückschlüsse gezogen werden auf das Timing für den Beginn der Verschärfung der geldpolitischen Maßnahmen“, wie aus dem Kommentar überdies hervorgeht. Keine derartigen Operationen sind bislang ausgeführt worden, so die Zentralbank. Der Fokus der Tests zielt ab auf die Möglichkeit, die Fähigkeit der Fed auszuweiten, derartige Repogeschäfte mit den Primary Dealern durchzuführen. Im Zuge eines Repogeschäfts verkauft die Fed Sicherheiten für eine vorher festgelegte Zeitperiode, was dazu führt, dass der ausstehende Betrag des überschüssigen im Bankensystem zirkulierenden Kapitals temporär gesenkt wird. „Wir haben jüngst damit begonnen, diese Operationen mit allen involvierten Parteien und Systemen zu testen, und es ist wahrscheinlich, dass die Federal Reserve an zusätzlichen Tests in der Zukunft teilnehmen wird“, wie aus dem Kommentar abschließend hervorgeht.

Anm.: Mehr Informationen dazu unter dem Artikel "Fed diskutiert Repogeschäfte, um Märkten womöglich Liquidität zu entziehen" aus dem Monat September. Vorsicht Aktienbullen. Falls es bald losgehen sollte, wird das Kreditgeld im Bankensystem für die Stützung der Märkte immer enger. Man sollte sicherlich ein Auge auf die Entwicklung haben.
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.php?option=com_content&…
Peter Müller, der mit Hilfe der GRÜNEN (Glückwunsch Herr Ulrich) wahrscheinlich wieder zum MP von Saarland gewählt wird, findet 4,50 Euro pro Stunde in Ordnung.
Ich dachte immer, die GRÜNEN fordern einen Mindestlohn von 7,50 Euro. :confused:
Na ja, wer grün wählt, wird sich halt schwarz ärgern!


4,50 EUR und wir können alle leben

Der alte und sicher neue Ministerpräsident des Saarlandes hat einen genialen Vorschlag gemacht. Nachdem sich die Koalitionäre ja gegen einen gesetzlichen Mindestlohn aussprechen, aber irgendetwas gegen sittenwidrige Löhne schwafeln, hat Peter Müller einen Wert in die Runde geworfen, eben jene 4,50 EUR, unter denen nichts gehen soll.

Und dann fällt mir wieder jener Spruch ein "in welcher Welt leben wir eigentlich". In Europa kann es nicht sein, denn 20 europäische Länder haben seit Jahren einen Mindestlohn, der natürlich je nach Wirtschaftskraft des Landes unterschiedlich ist, der jedoch auch den jeweiligen Landesgegenheiten angepaßt ist. Bei der Böcklerstiftung habe ich eine Aufstellung der Entwicklung der Mindestlöhne gefunden.

Es ist schon erstaunlich, daß Belgien einen Mindestlohn von 8,41 EUR, Frankreich einen von 8,71 EUR und Luxemburg gar einen von 9,49 EUR im Jahr 2009 hat. Wohlbemerkt einen Mindestlohn. Und in allen diesen Ländern wird auch noch produziert, kein Land davon wurde von den eigenen Firmen in Größenordnungen wegen des zu zahlenden Lohnes verlassen. Dieses Schreckgespenst, was uns ja immer erzählt wird, wenn es um einen deutschen Mindestlohn geht, scheint es also in anderen europäischen Ländern nicht zu geben.

Aber statt wirklich über einen solchen Mindestlohn zu debattieren, wie es in Europa seit Jahren gang und gäbe ist, kommt Herr Müller mit den besagten 4,50 EUR. Man muß kein großer Rechner sein, um zu erkennen, daß sich von einem Lohn in dieser Höhe nicht leben läßt, das hat nicht mal etwas mit sittenwidrig zu tun, das ist Sklaverei, die die "Mittelschicht" finanziert.

Mal von den Finanzierern dieser Sklavenlöhne, wie fühlt sich ein Mensch, der eine Vollzeitstelle ausfüllt und mit dem verdienten Geld nicht auf eigenen Füßen stehen kann. Mit Menschenwürde entsprechend Art. 1 GG hat das nichts zu tun.
http://trotz-alledem.blogspot.com/2009/10/450-eur-und-wir-ko…
Da täuschst Du Dich aber gewaltig darüber, was Menschenwürde ist, mein lieber knife...

++


http://www.gegenstandpunkt.com/msz/html/84/84_10/mrecht.htm
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.206.838 von The Knife am 19.10.09 16:54:55Obama erwägt neues Konjunkturpaket Die Anzeichen verdichten sich, daß Obama erneut die Gelddruckmaschine anwirft[/b]


Bei mir verdichtet sich langsam die Vermutung, daß dieser Typ noch bornierter und dämlicher ist als Bush. Hätte nie geglaubt, daß dies möglich wäre.:laugh:
Da hat man nun geglaubt, mit Bush den größten Trottel des letzten Jahrhunderts als Präsident gesehen zu haben und da finden die einen, der es "noch besser" kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.210.077 von The Knife am 19.10.09 23:52:03Ich dachte immer, die GRÜNEN fordern einen Mindestlohn von 7,50 Euro

Die Grünen würden auch einem Lohn von 1.50 Euro zustimmen, wenn sie damit wieder an bzw.in die Regierung kommen könnten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.210.146 von Looe am 20.10.09 00:22:58
Looe,

Da hat man nun geglaubt, mit Bush den größten Trottel des letzten Jahrhunderts als Präsident gesehen zu haben und da finden die einen, der es "noch besser" kann.

Die Grünen würden auch einem Lohn von 1.50 Euro zustimmen, wenn sie damit wieder an bzw.in die Regierung kommen könnten.

Ja, in beiden Punkten hast du meine volle Zustimmung. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.210.191 von The Knife am 20.10.09 01:02:56Hallo Knife,

Freut mich, daß wir da einer Meinung sind.
Aber mal ne andere Frage : Was hältst Du -neben Gold und Silber - von einem langlaufendem Optionsschein auf steigende Zinsen (Zinscall mit 3-4 Jahren Laufzeit) ? Ewig wird ja dieser Zinsbetrug von 0%- 0,5 % nicht andauern können. Und wenn der Zug mal wieder in die andere Richtung fährt, geht da die Post ab. Könntest Du mir da einen Tip geben ? WKN ?

Gruß und Gute N8 -Looe
Ermittler prüfen Verbindungen Rajaratnams zu Tamil-Rebellen
Nach dem spektakulären Fall des Milliardärs und Hedgefonds-Chefs Raj Rajaratnam sind laut US-Medien weitere Festnahmen wahrscheinlich. Spekuliert wird auch über Finanzkontakte des in Sri Lanka geborenen Managers zu Tamil-Rebellen.

New York - Der Insiderhandel-Skandal um den Milliardär und Hedgefonds-Chefs Raj Rajaratnam ist vermutlich der größte in der Geschichte der Wall Street - und wohl bei weitem nicht der einzige: Fahnder seien mehreren Netzwerken ähnlicher Finanzbetrüger auf der Spur, berichtete der Wirtschaftsdienst Bloomberg am Montag unter Verweis auf Insider. Einige Verdächtige hätten Verbindungen zu Rajaratnam. Aber auch unabhängige Fälle seien im Visier der Behörden. Mehrere Ex-Kollegen des Hedgefonds-Managers helfen den Ermittlern dem "Wall Street Journal" zufolge bei der Untersuchung gegen Rajaratnam. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,656100,0…

Das Netzwerk des Hedgefonds: http://www.spiegel.de/images/image-24834-galleryV9-dmgw.jpg
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.210.232 von Looe am 20.10.09 02:24:22
Looe,

... langlaufendem Optionsschein auf steigende Zinsen

Könntest Du mir da einen Tip geben ? WKN ?


Da muss ich leider passen.
Mit OS auf auf Zinsen kenne ich mich nicht aus.
Schau hier mal rein:
http://www.godmode-trader.de/nachricht/Zins-Call-Optionssche…

Da findest du vielleicht etwas.
Die Idee ist jedenfalls nicht schlecht, denn die Zinsen werden bald kräftig anziehen.
Wenn du was interessantes gefunden hast, stell's bitte hier rein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.210.232 von Looe am 20.10.09 02:24:22
Looe,

Zinserhöhungen sind unumgänglich

Zwar werden sich diese Werte auch durch die Konjunkturmaßnahmen und die niedrigen Zinsen schnell erholen, doch im Gegensatz zu 2003-2005 kann die Fed die Zinsen nicht mehrere Jahre auf einem derart niedrigen Niveau belassen. Die Gefahr einer Inflation wächst zurzeit von Monat zu Monat dramatisch. Gold als Inflationsanzeiger, aber auch andere Rohstoffe, wie Öl reagieren bereits. Kein Wunder also, dass sich Fed-Chef Ben Bernanke bereits Sorgen macht, wie oder genauer wann die Fed auf eine mögliche Inflation reagieren soll. Egal, wann die Zinsschraube angezogen wird, sobald die Zinsen steigen, wird sich das etwas zeitversetzt belastend auf das Wachstum der US-Wirtschaft auswirken.


Interessanter Artikel: Rallye rational?
So viel zu Silbermünzgeld, dass immerhin einen inneren Wert hat.


Was geschieht mit einem Silberzehner, wenn der Silberpreis explodiert?
By Bürgender | Oktober 20, 2009

Natürlich kann man das nicht vorhersagen, zumindest ich nicht. Vielleicht müssten wir dafür Nostradamus oder die Maya fragen. Was man aber tun kann, ist einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Und zwar nicht in die Zeit der oben genannten nach Mittelamerika um 3000 vor Christus oder ins spätmittelalterliche Frankreich, sondern nur 30 Jahre zurück ins schöne Westdeutschland.

Vor kurzem entdeckte ich beim Stöbern im WWW einen Artikel über die damals sehr begehrten 5-Mark-Gedenkmünzen, welche sieben Gramm Silber enthielten und etwa so beliebt waren wie die ebenfalls sehr bekannten 10-Mark-Gedenkmünzen und heute auch die 10-Euro-Gedenkmünzen mit jeweils 15,5 Gramm Feinsilber.

Als die Weltwirtschaftskrise im Jahre 1979 tobte, die Gebrüder Hunt der Geldpolitik mißtrauten und sich tonnenweise Silber physisch ausliefern ließen, stieg dieses auf 50 Dollar pro Unze an, was heute einer Kaufkraft von etwa 150 Dollar entspricht (man bemerke an dieser Stelle auch den ungeheueren Wertverlust der Währung, bzw. den Einfluss auf den winzigen Silbermarkt).

Zu dieser Zeit sollten Gedenkmünzen mit einem aufgeprägten Bild des Atomforschers Otto Hahn ausgegeben werden. Da der Silberwert dieser Münzen aber bereits bei 15 Mark pro Münze lag, verbot Finanzminister Hans Matthöfer den Verkauf zum Nominalwert. “Der Staat kann nicht Millionen verschenken”, erkannte er. Doch etliche Silberlinge waren offenbar trotz aller Sicherheitsmaßnahmen in unbefugte Hände gelangt und wurden auf dem Schwarzmarkt für bis zu 14.000 Mark pro Stück gehandelt.

Was passiert demnach also mit unseren Silberzehnern, wenn eines der vielen möglichen Szenarien eintritt und Silber durch die Decke schießt? Man weiß es nicht, unterm Strich kann man aber sicherlich davon ausgehen, dass begehrte Stücke sehr hoch gehandelt werden dürften. Also: Weiter horten und sich so gegen Inflation (übrigens eines der möglichen Szenarien) und Deflation absichern. Wie man an den 2002-Ausgaben sieht, werden auch heute schon in Online-Auktionen stattliche Aufpreise bezahlt.

5 DM Gedenkmünzen gibt’s heute übrigens für rund sieben Euro zu kaufen. Umgerechnet also für etwa 14 DM. Fällt Ihnen etwas auf? Ja ja, man soll nicht mehr in DM umrechnen…
http://www.gegenfrage.com/was-geschieht-mit-einem-silberzehn…
Gewusst wie!
Tolle Rechtsprechung in Deutschland.
Welcher Beamte/Angestellte hat nicht schon mal einen Kugelschreiber oder sonst was mitgenommen?
Hätten wir dann noch Beamte/Angestellte nach der neuen Rechtsprechung?
Je größer der Betrug/Diebstahl, je größer die Wahrscheinlichkeit der Freisprechung oder einer fetten Abfindung.

Für das Verbrennen von Steuergelder gibt es massenhafte Beispiele.
Neulich erst wieder vom Bund der Steuerzahler aufgezeigt.


"Recht bekommen in Deutschland andere. Etwa Detlev Leinberger. Der Mann hat zwölf Tage bei der staatlichen Pleitebank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gearbeitet – und dafür hat ihm jetzt ein Gericht fast 500.000 Euro zugesprochen. Leinberger hatte die KfW verklagt, nachdem er im September 2008 entlassen worden war."

Der Lockruf der Kohle: 500.000 Euro für zwölf Tage Arbeit – …
Fast 16 Prozent der US-Amerikaner sind arm
Nach den offiziellen Zahlen sind 13 Prozent arm, aber es kommt auf die Bedrechnungsgrundlagen an.

Aufgrund einer von der National Academy of Sciences (NAS) schon 1995 vorgeschlagenen Berechnungsmethode hat die Statistikbehörde die Zahl der Armen in den USA für das Jahr 2008 nun auf 47,4 Millionen berechnet. Das sind 7 Millionen mehr als nach den offiziellen Angaben. ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/146391
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.218.851 von HeWhoEnjoysGravity am 21.10.09 06:36:20
HeWho,

Fast 16 Prozent der US-Amerikaner sind arm

Und daran wird sich unter Oh Bama auch nichts ändern.
Im Gegenteil, die Armut wird in den nächsten Jahren noch zunehmen.
Sollte man nicht besser die ganzen Kreditversicherungen verbieten als eine internationale Stabilitätssteuer einzuführen?


Schweden plädiert für weltweite Finanzsteuer

Schwedens Finanzminister Anders Borg schlägt als Folge der Finanzkrise eine Art internationaler Stabilitätssteuer vor.
http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:stabilitaetsgebuehr-schw…
Zwangsversteigerte Hausbesitzer verbringen die Nächte in ihren Autos oder in Odachlosenheimen





"Anm.: Hat Mr. Obama schon einmal ein Zeltcamp besucht? Oder ein Obdachlosenheim? Ich kann mich momentan nicht daran erinnern. Den Betrügern an der Wall Street, in den so genannten "Aufsichtsbehörden" sowie in der Politik würde es gut zu Gesicht stehen, hier einmal nur einen Monat zu verbringen. Aber diese Gedanken vom "Change" gehen eine Spur zu weit, und haben, wie ich weiß, nichts mit der Realität zu tun. Leider."

Zwangsversteigerte Hausbesitzer verbringen die Nächte in ihr…
Ach nee!


Israel und USA beginnen gemeinsames Luftabwehr-Manöver
Mittwoch, 21. Oktober 2009, 15:32 Uhr

Tel Aviv (Reuters) - Israel und die USA haben am Mittwoch mit einem gemeinsamen Luftabwehr-Manöver begonnen.

Bei der Übung mit dem Codenamen "Juniper Cobra" sollen zwei Wochen lang vor allem land- und seegestützte Raketenabwehrsysteme beider Staaten erprobt werden. Ein israelischer Rundfunksender zitierte einen ungenannten Armeekommandeur mit den Worten, der Test diene der Vorbereitung für eine Konfrontation mit dem Iran. Sprecher beider Seiten wiesen dies zurück und erklärten, das Manöver stehe in keinem Zusammenhang mit weltpolitischen Ereignissen.
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE59K0E02009102…
Nicht genug mit Quelle.
Jetzt auch bei der Bahn.


Bei der Bahn stehen 13.000 Stellen auf der Kippe

Von Nikolaus Doll 21. Oktober 2009, 15:39 Uhr

Bei der Deutschen Bahn AG stehen infolge der der Finanz- und Konjunkturkrise bis zu 13.000 Stellen auf dem Spiel. Diese zum ersten Mal fünfstellige Zahl nannte der Transnet-Vorsitzende Alexander Kirchner. Bisher waren lediglich Zahlen genannt worden, die zwischen 4000 und 7000 schwankten.
http://www.welt.de/wirtschaft/article4923640/Bei-der-Bahn-st…
Wie die FAZ die Armut legitimiert

++

Seit der internationale Finanzmarkt sich selbst zerlegt hat und sich infolgedessen die sonstigen Märkte in einer Weltwirtschaftskrise befinden, hat das Dogma vom freien Markt, der alles dann am besten regelt, wenn nicht in ihn „eingegriffen“ wird, etwas an Popularität eingebüßt – praktisch und theoretisch. Während sich staatliche Rettungspakete, Schutzschirme und Konjunkturprogramme darum bemühen, marktwirtschaftlicher Geschäftstätigkeit zum Erfolg zu verhelfen, während Kurzarbeitsregelungen Massenentlassungen verzögern und Sicherungsklauseln in der Rentenformel die Altersarmut regeln sollen, während die Politik also kräftig am „Eingreifen“ ist, zerbrechen sich die ökonomischen Sachverständigen öffentlich den Kopf darüber, ob sie das – marktwirtschaftstheoretisch betrachtet – soll, muss oder darf.

Darf sie, so teilt uns ein Beitrag im Feuilleton der FAZ mit, und soll sie sogar, damit „der Markt wirklich sozial wird“ (alle Zitate aus: FAZ, 11.April 2009, S. 31).

Was der Markt (nicht) leistet

Dabei beruft er sich auf den „Erfinder“ der „Sozialen Marktwirtschaft“. Der hieß Alfred Müller-Armack und verfasste 1946 ein Werk mit dem Titel „Wirtschaftslenkung und Marktwirtschaft“, in dem er die Marktwirtschaft als das jeder wirtschaftlichen Planung unbedingt vorzuziehende Wirtschaftssystem propagierte – wegen ihrer hohen ökonomischen „Leistungsfähigkeit“ und der Freiheit des Individuums. Der Markt sorge, so referiert die FAZ, „besser als jedes andere System“ für Produktivität und Reichtum, führe allerdings „mitunter“ zu „gesellschaftlich unerwünschten Einkommens- und Vermögensverteilungen“. Dass der produzierte Reichtum gar nicht mitunter, sondern mit schöner Regelmäßigkeit dort landet, wo sich im Ausgangspunkt schon Geld bzw. Kapital befindet, ist in einer Gesellschaft, die marktwirtschaftlich wirtschaftet, selbstredend nicht „unerwünscht“. Kapitalvermehrung ist schließlich der Zweck der ganzen Veranstaltung. Dass die Mehrheit der Bevölkerung allerdings ebenso regelmäßig in aller Freiheit der Marktgesetze von einem Einkommen leben muss, das für das Lebensnotwendige nicht reicht, und dass sie deshalb ihre Funktion als Arbeitnehmer und Staatsbürger nur eingeschränkt oder gar nicht erfüllen kann, das stört die Macher dieser Gesellschaft schon – mitunter jedenfalls. Müller-Armack weiß, was da zu tun bzw. zu unterlassen ist.

In gar keinem Fall darf der „Marktmechanismus“ beeinträchtigt werden. Das wäre dann der Fall, wenn die Politik Preise anordnete, zu denen die armen Menschen sich das Zeug, das sie brauchen, auch leisten könnten, oder wenn sie ihnen ein ausreichendes Einkommen garantierte. Preis-, Miet- und Lohnbindungen lehnt der „geistige Vater“ der Sozialen Marktwirtschaft entschieden ab. Derartige Maßnahmen wären nämlich ganz schlecht für die Effektivität des Marktes, auf dem das „freie Spiel von Angebot und Nachfrage“ zu Preisen führt, die „die zentrale Rolle bei der Anzeige von Knappheitsverhältnissen“ spielen.

Das behauptet jedenfalls Müller-Armack (und mit ihm die VWL bis heute): Ein hoher Preis hat seinen Grund darin, dass ein Gut „knapp“ ist. Deshalb kriegen es nur ein paar Wohlhabende, die diesen Preis bezahlen können. Ein hoher Preis führt aber auch zu einem steigenden Angebot an diesem Gut, das dann nicht mehr knapp ist, weshalb sein Preis runter geht und weniger Wohlhabende es sich auch leisten können. So will es in der wirtschaftswissenschaftlichen Modellwelt das „Gesetz von Angebot und Nachfrage“ – und so ist es auf dem realen Markt keineswegs.

Momentan sind beispielsweise Autos alles andere als knapp. Massenweise können produzierte Neuwagen nicht abgesetzt werden, weil sie für viele Leute, die durchaus ein neues Auto brauchen könnten, zu teuer sind. Trotzdem sinken die hohen Preise nicht, jedenfalls nicht so weit, dass sie zur Zahlungsfähigkeit dieser Nachfrager passen würden. Um die Befriedigung von Nachfrage geht es nämlich immer nur als Mittel der Gewinnerzielung, und so sind auch die Marktpreise kalkuliert: Mit dem Verkauf soll ein Überschuss über die Produktionskosten erzielt werden. Wenn diese Preiskalkulation nicht aufgeht, die Waren zu diesem Preis nicht verkauft werden können, unterbleibt ihr Verkauf. Damit stellt sich ihre Produktion, die ja sachlich ein Erfolg war – schließlich hat sie eine Menge gebrauchsfähiger Güter erzeugt – als marktwirtschaftlicher Fehlschlag heraus. Für den Konsum stehen diese Güter deshalb nicht zur Verfügung. Ressourcen und Arbeit, die für ihre Herstellung nötig waren, waren vergeblich aufgewendet; nicht, weil niemand diese Güter konsumieren wollte, sondern weil die Preiskalkulation ihrer Hersteller nicht aufging. Was nicht gewinnbringend verkauft werden kann, ist in der Marktwirtschaft schlicht wert- und nutzlos. Von Knappheit an Gütern, die der Preis „anzeigen“ müsste, also keine Spur! „Knapp“ ist nur das Geld der Armen, die der Preis der Waren am Konsum hindert. Überproduktion von Waren, die auf dem Markt nicht abzusetzen sind, neben einer Vielzahl von Armen, denen es an diesen Produkten fehlt: Das ist die „hohe Leistungsfähigkeit“, für die die Liebhaber der Marktwirtschaft dieses System so gerne loben.

Die behaupten nun, dass dieses Missverhältnis ein zwar unschönes, aber notwendiges Zwischenergebnis im „Spiel von Angebot und Nachfrage“ sei, das aber „der Markt“ selbst korrigiere. Findige Anbieter würden ihre Kalkulation nämlich der Geldknappheit bei den Nachfragern anpassen und Billigprodukte auf den Markt werfen, die diese sich leisten können – und schon sind Angebot und Nachfrage wieder auf bestem Weg zum Gleichgewicht. Bloß: Welche Anbieter nun „findig“ genug waren, stellt sich wiederum hinterher, nämlich in bekannt „effizienter“ Weise nach der Produktion auf dem Markt heraus. Der ist, wie immer, so auch in diesem Fall, bevölkert von Geschäftsleuten, die alle bestrebt sind, ihre Produktionskosten so weit zu senken (die Kosten wohlgemerkt, nicht etwa, wie die VWL gerne glauben machen möchte, den Ressourcenverbrauch), dass sie die Konkurrenten preislich unterbieten und aus dem Markt drängen können. Anbieter, die da unterliegen, können einpacken. Ihre Produkte bleiben liegen, ihre Produktionsanlagen sind als unrentabel auszumustern und Leute, die da gearbeitet haben, verlieren deshalb ihre Existenzgrundlage.

Sachlich zeichnet sich die Marktwirtschaft also durch eine grandiose Verschwendung von materiellem Reichtum bei gleichzeitiger massenhafter Verarmung aus. Beides ist effizient für die Erwirtschaftung von Profit, aber eben auch nur dafür.

Wie seine Leistungen zu „korrigieren“ sind

Auf diese „ökonomischen Leistungen“ der Marktwirtschaft will Müller-Armack nichts kommen lassen. Die „Automatik des Marktes“ sei, so beteuert er, ein „überaus zweckmäßiges Organisationsmittel“. Das Resultat allerdings, das sie hervorbringt, hält er für korrekturbedürftig: „Es war ein folgenschwerer Fehler des wirtschaftlichen Liberalismus, die marktwirtschaftliche Verteilung schon schlechthin als sozial und politisch befriedigend anzusehen“.

Eigentlich liegt ja nun der Gedanke nahe, dass an den Zwecken der Markwirtschaft etwas faul sein muss, wenn sie, zweckmäßig betrieben, zu solch unbefriedigenden Ergebnissen führt. Die „marktwirtschaftliche Verteilung“ führt ja gar nicht ausnahmsweise, sondern beständig zu Reichtum auf der einen und Ausschluss von vorhandenem Reichtum auf der anderen Seite. Denn Anbieter und Nachfrager betreten als Privateigentümer den Markt schon mit der Voraussetzung, dass die einen Kapital und damit Produktionsmittel besitzen und die anderen eben nicht. Diese müssen, weil sie damit von deren Nutzung ausgeschlossen sind, den Besitzenden ihre Arbeitskraft anbieten. Die wird von denen nur nachgefragt, wenn sie so billig ist, dass ihre Käufer mit ihrer Anwendung Profit erzielen.

In der Markttheorie von Angebot und Nachfrage kommt das alles so nicht vor. Da agieren “Leistungsbringer“ mit unterschiedlichen „Qualitäten“ – der eine hat kräftige Oberarme, ein anderer kann gut rechnen und ein Dritter hat eben viel Geld. Das führt, so die Theorie weiter, zu einer „Einkommensverteilung“, die Alt- und/oder Neoliberale als schwer in Ordnung, weil irgendwie leistungsgerecht, propagieren. Andere Markttheoretiker sehen das mit der unterschiedlichen Leistung im Prinzip genauso, stehen aber dem Ausmaß der so erzeugten Armut kritisch gegenüber. Zu denen gehört Müller-Armack. Er erteilt der Politik den Auftrag, für die „notwendige Rücksichtnahme auf sozialethische Prinzipien“ zu sorgen und die „marktwirtschaftliche Einkommensverteilung“ zu korrigieren, dabei aber auf keinen Fall in den „Marktmechanismus“ einzugreifen, der diese Verteilung hervorbringt. Das geht so: „Wenn auf dem Weg der Besteuerung die höheren Einkommen gekürzt und die einlaufenden Beträge etwa in Form von direkten Kinderbeihilfen, Mietzuschüssen, Wohnungsbauzuschüssen weitergeleitet werden, liegt geradezu der Idealfall eines marktwirtschaftlichen Eingriffs vor.“

Sehr ideal: Wenn die Marktwirtschaft dafür sorgt, dass viele Marktteilnehmer von einem Einkommen leben müssen, das nicht mal fürs Wohnen und das Großziehen von Kindern ausreicht, dann ist ihr das einerseits nicht vorzuwerfen. Es entspricht aber andererseits, wenn’s allzu dolle kommt, nicht den „Notwendigkeiten des staatlichen und kulturellen Lebens“, die Müller-Armack verwirklicht sehen möchte. Zu denen gehört es, dass auch Niedriglohnempfänger irgendwie ausgeschlafen und gewaschen am Arbeitsplatz erscheinen und den „gesellschaftlich erwünschten“ Nachwuchs produ¬zieren können. Sozialethisch betrachtet darf ihre Armut nur so groß sein, dass sie ihnen die Erfüllung dieser sozialen Aufgaben nicht verunmöglicht. So viel „Wohlstand für alle“ muss sein und deshalb muss der Staat eine nachträgliche „Vermögensumverteilung“ vornehmen, indem er die Reichen besteuert und die Armen bezuschusst. Dieser Fall von „marktwirtschaftlichem Eingriff“ ist für Müller-Armack deshalb „ideal“, weil er zu seinem Marktmodell passt: Wenn sich die so Bezuschussten auf den Markt begeben und nachfragen, dann wird die freie Preisfindung nicht beeinträchtigt. Die „Regeln“, die die Markttheorie aufgestellt hat, sind nämlich nicht verletzt, wenn die Politik den Reichen etwas Geld wegnähme, um es den Armen zu geben. Wer da als Nachfrager auftritt und was der dann nachfragt, ist schließlich völlig egal für das „freie Spiel“ von Nachfrage und Angebot, für das die Wirtschaftswissenschaft die ideale Grundregel aufgestellt hat, dass beide sich immer einander anpassen und damit alles ins Lot bzw. Gleichgewicht kommt. Insofern gibt es also keinerlei „Marktproblem“ bei der Vermögensumverteilung.

In der realen Sozialen Marktwirtschaft geht es aber gar nicht um die Anzeige von Knappheit, den Einklang von Angebot und Nachfrage und ähnliche Erfindungen. Da geht es um Kapitalwachstum, also um Geld, das einzig und allein deshalb in die Produktion investiert wird, um es zu vermehren. Und dafür ist es von entscheidender Bedeutung, dass ein Großteil der Bevölkerung über kein Vermögen und kein Einkommen verfügt und deshalb kostengünstig als Produktionsfaktor zu haben ist. Dass diese Leute „Anbieter“ besonderer Art sind, wird durchaus deutlich, wenn Müller-Armack den Mindestlohn thematisiert: „Es ist marktwirtschaftlich durchaus unproblematisch, als sogenannte Ordnungstaxe eine staatliche Mindesthöhe zu normieren, die sich im Wesentlichen in der Höhe des Gleichgewichtslohns hält, um willkürliche Einzellohnsenkungen zu vermeiden.“

Wieso ist eine staatlich festgelegte Lohnuntergrenze „marktwirtschaftlich durchaus unproblematisch“, wenn Preisbindungen generell ein Vergehen gegen die marktwirtschaftliche Effizienz darstellen? Aus der Markttheorie ergibt sich das zwar nicht, aber für den Markttheoretiker eben dann doch: Auf dem Arbeitsmarkt werden Preise erzielt bzw. gezahlt, deren geringe Höhe mit den „sozialethischen Prinzipien“ eines Wirtschaftsfachmannes schon einmal schwer vereinbar sein kann. Warum es solche Löhne gibt, interessiert ihn allerdings nicht: Gegenüber stehen sich da nämlich die Anbieter von Arbeitskraft, die wegen ihrer Besitzlosigkeit auf jeden Lohn angewiesen sind, und die Nachfrager nach Arbeit, die dafür nur so viel zahlen, dass ihre Gewinnkalkulation aufgeht. Es handelt sich da in aller Freiheit um ein materielles Erpressungsverhältnis, in dem die eine Seite ihr Angebot nur um den Preis des Existenzverlustes zurückziehen kann, weswegen die andere bei der Erzielung eines günstigen Kostpreises leichtes Spiel hat. Weil es auf den Geschäftserfolg dieser Seite ankommt, muss die Politik, so der Volkswirtschaftler, bei ihren sozialethischen Maßnahmen schwer aufpassen. Am besten geht das, wenn sie die Unternehmen auf die Sozial- und Lohnkosten festlegt, die das durchschnittlich gewinnträchtige Unternehmen sowieso bezahlt. Dieses Armutsniveau ist in jedem Fall „marktkonform“.

Aus: gegeninformation NRW-Ausgabe – Nummer 02/09
Euro knackt 1,50-Dollar-Marke
Es ist der höchste Stand seit August 2008: Der Euro kostete am Mittwoch zeitweise mehr als 1,50 Dollar. Damit hat die europäische Gemeinschaftswährung seit März rund 20 Prozent an Wert gewonnen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,656538,0…
So viel zum Aufschwung ..... im Facheinzelhandel!


USA: Facheinzelhändler in rauher See
Hier einige ausgewählte Negativbeispiele die verdeutlichen, daß die Amis zunehmend auf discount setzen.
Sämtliche Studien und Umfragen bestätigen diesen Tred - auch hinsichtlich des Weihnachtsgeschäftes.

* Abercrombie&Fitch (Bekleidung)
o -18.0% -September, 2009
- 14.0% -September, 2008
- 4.0% -September, 2007

* American Apparel (Bekleidung)
o - 15.0% -September, 2009
+ 35.0% -September, 2008

* GAP (Bekleidung)
o - 8.0% -September, 2009
- 11.0% -September, 2008
- 7.0% -September, 2007

* Neiman Marcus (Luxusartikel Mode)
o - 17.0% -September, 2009
- 12.9% -September, 2008

* Saks (Mode,Design)
o - 12.0% -September, 2009
- 11.1% -September, 2008
+ 7.7% -September, 2007

* Wet Seal (fashion)
o - 4.5% -September, 2009
- 7.5% -September, 2008
- 7.0% -September, 2007

http://binladenspenpal.blogspot.com/2009/10/usa-facheinzelha…
Dollar ade?
Na, wenn es tatsächlich so kommen sollte wie hier beschrieben, dann sieht es in der Tat nicht gut für den Dollar aus.
Für Gold aber umso besser.


"In dem tiefgreifensten Wechsel der Finanzwelt der jüngeren Geschichte des Mittleren Ostens planen die arabischen Golfstaaten - zusammen mit China, Russland, Japan und Frankreich - den Ölhandel in Dollar zu beenden. Statt dessen wollen Sie diesen zukünftig mit einem Pool von Währungen abwickeln, darunter der japanische Yen, der chinesiche Yuan, der Euro, Gold und eine geplante neue einheitliche Währung für Nationen innerhalb des Golfkooperationsrats, einschließlich Saudi Arabien, Abu Dhabi, Kuwait und Qatar.

Die Übergangswährung bei der Abwendung vom Dollar könnte, laut Quelle aus dem chinesischen Bankwesen, Gold sein. Ein Eindruck welche großen Geldmengen involviert sind kann vom Wohlstand in Abu Dhabi, Saudi Arabien, Kuwait und Katar gewonnen wenden, die schätzungsweise 2,1 Billionen Dollar-Reserve halten."



Mehr hier:
Der Niedergang des Dollars
Ganz ungewöhnliche Töne.


"Großbanken müssen zerschlagen werden"

Mit aller Härte gegen neue Krisen: Der Chef der englischen Notenbank und Obamas wichtigster Berater fordern von ihren Regierungen radikalere Reformen.
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/463/491826/text/
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.218.851 von HeWhoEnjoysGravity am 21.10.09 06:36:20
HeWho,

Fast 16 Prozent der US-Amerikaner sind arm

In der EU sieht es auch nicht besser aus.


78 Millionen EU-Europäer sind arm
21. Oktober 2009, 17:32
EU-2020-Strategie wird kommendes Jahr Lissabon-Strategie ablösen

Stockholm - Zwischen 15 und 20 Prozent, etwa 78 Millionen EU-Europäer, leben in Armut, 19 Millionen davon sind Kinder. Vergangene Woche wurden bei einer Konferenz der EU-Kommission zu Armut und sozialer Ausgrenzung in Stockholm die Ergebnisse der Lissabon-Strategie überprüft.
http://derstandard.at/fs/1254312079037/78-Millionen-EU-Europ…
Was soll's.
Haut die Kohle, die eh nicht da ist, raus.
So können wir noch die letzten Monate/Jahre geniessen.


2009 Neuverschuldung 90 Milliarden

Donnerstag, 22. Oktober 2009
Union und FDP erwägen 2009 Neuverschuldung von fast 90 Milliarden Euro. Fricke gibt Union die Schuld/ Wanderwitz: “FDP sollte sich Realität stellen”. Junge Union: "Es muss klar sein, wer die Zeche am Ende zahlt. Das dürfen nicht die künftigen Generationen sein.”

Berlin. Union und FDP erwägen nach einem Bericht der BILD-Zeitung (Donnerstagausgabe), die Neuverschuldung des Bundes in diesem Jahr über einen weiteren Nachtragshaushalt fast zu verdoppeln.

Die Nettokreditaufnahme könne auf fast 90 Milliarden Euro steigen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Koalitionsverhandlungskreise.

Bis zu 60 Milliarden Euro könnten davon in den geplanten “Sozialversicherungsstabilisierungsfonds” fließen, hieß es. Bisher sieht die Finanzplanung in diesem Jahr eine Neuverschuldung des Bundes von 49,1 Milliarden Euro vor. Junge Unionspolitiker kritisierten die sich abzeichnende massive Erhöhung der Nettokreditaufnahme.

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union (JU), Philipp Mißfelder, sagte der BILD-Zeitung: “Wir dürfen nicht die Schulden vor uns hertragen. Es muss klar sein, wer die Zeche am Ende zahlt. Das dürfen nicht die künftigen Generationen sein.” (Ach was!)
http://www.mmnews.de/index.php/200910224050/Politik/2009-Neu…
#5510 > 78 Millionen EU-Europäer sind arm
bei über 700 Millionen Europäern (http://de.wikipedia.org/wiki/Europa) sind das aber ca. 11% (auch zu viel, is klar).


#5511 (38.227.896) Kurzfristig ist eine Neuverschuldung unvermeidlich aber man muss das Geld sinnvoll einsetzen und sich unbedingt an grundlegende Verbesserungen machen.

Es ist eigentlich unglaublich, dass ein dermaßen modernes Land mit guter Infrastruktur und vielen guten Arbeitern (ja, die gibt es zum Glück auch noch, man muss sich allerdings um die neue Generation sorgen) - jo, Deutschland meine ich - dermaßen verschuldet ist und nix mehr geregelt kriegt. Das war bestimmt nicht einfach, die Karre so in den Dreck zu fahren.

Das Gute ist: in nur wenigen Jahren (z.B. 4-8) kann alles sehr viel besser sein.

Allerdings nur, wenn endlich die Mißstände grundlegend beseitigt werden. Rummurksen und auf Kredit korrupte & ineffiziente Strukturen retten würde den Untergang garantieren.
Ist die These wirklich so gewagt?


USA: Arbeitslosigkeit führt zum Staatskollaps

Eine gewagte These, aber meiner Meinung nach wird die Arbeitslosigkeit viele Regierungen und somit Staaten zum Einsturz bringen. Insofern deckt sich das ...
http://binladenspenpal.blogspot.com/2009/10/usa-arbeitslosig…
Wie konnte JP Morgan in einer so schlechten Wirtschaft so viel Geld erwirtschaften?


Der J.P. Morgan Effekt

von Bill Bonner

Was für ein erstaunlicher Betrug! So offensichtlich... und doch so effektiv. Es ist eine Freude, dabei zuzusehen. In der vergangenen Woche kletterte der Dow auf über 10.000 Punkte. Wenn er weiter so macht - dann wird es bald der Kurserholung von 1929 gleichen.
http://frank-meyer.eu/blog/index.php?p=1239&more=1&c=1&tb=1&…
Könnte - muss aber nicht!


Was passiert bei einer Währungsreform?

Nehmen wir in Gedanken an, Euro und US-Dollar sollen ersetzt werden durch eine neue Währung: Wenig fantasiereich nennen wir diese Euro-Dollar. Das der Reform zugrunde liegende Problem ist im wesentlichen der riesige Schuldenberg der Staaten, oder vielmehr der daraus resultierende Zinsdienst. In Deutschland, das noch relativ gut dasteht, geht jeder sechste Euro im Bundesetat für Zinszahlungen drauf. Bei starkem Wirtschaftwachstum ist die Problematik lange Zeit in den Griff zu bekommen, schwächelt aber das Wachstum dauerhaft, schlägt die Zinskeule gnadenlos zu.

Kurzum, die Politik würde sich eine Teilentschuldung in gigantischem Ausmaße wünschen. Aber wie durchführen?

Der Staat hat in einem solchen Falle eine ungeheure Machtposition. Der eigentliche Witz – verzeihen Sie den Ausdruck – an einer Währungsrefom ist die unterschiedliche Behandlung von Bestands-(Schulden, Guthaben, Bargeld) und Stromgrößen (Löhne, Mieten etc). Eine Möglichkeit wäre z.B. festzulegen: 1000 EUR Lohn sind nach der Reform 1000 Euro-Dollar Lohn. 1000 EUR Bankguthaben sind 500 Euro-Dollar Bankguthaben. 1000 EUR Miete sind 1000 Euro-Dollar Miete. 1000 EUR Schulden sind 500 Euro-Dollar Schulden…wenn man das ganze noch so ausgestaltet, dass der Großteil der Bevölkerung, der eben nicht aus Millionären besteht, ausgespart wird, z.B. durch ein angemessenes Schonvermögen, das 1:1 umgestellt wird, hat die Politik womöglich sogar das Volk hinter sich. Der Staat hat jedenfalls die Macht ...


So könnte eine Währungsreform aussehen - Und Gold ?!
"Es spricht vieles für ein unmittelbar bevorstehendes Tief des US-Dollar und für ein Ende der „Reise nach Jerusalem“ an den Aktienmärkten. Sollte der US-Dollar von seinem bevorstehenden Tief aus eine Rally von 30 bis 40% hinlegen, dürfte dies den Edelmetallinvestoren nicht gut bekommen.

Es muss nicht zwingend zu einer solchen Entwicklung kommen, aber ich würde doch jedem Gold-Anleger raten, nicht zu euphorisch angesichts des charttechnisch gelungenen Ausbruchs zu werden. Ich glaube, dass alle nun diskutierten Themen wie Staatspleiten, Inflation, Dollar-Crash etc. absolut eine Daseinsberechtigung haben. Aber auf der anderen Seite sprechen das erreichte Verschuldungsmaß sowie der demografische Wandel für eine sehr starke deflationäre Kraft. Ich glaube daher, dass die aktuell diskutierten Themen erst in 5 bis 6 Jahren tatsächlich akut werden dürften und bis dahin eher - bei extremer Volatilität – die deflationären Kräfte wirken werden.

Und die nächste Runde in diesem Kampf könnte begleitet werden durch einen historisch beispiellosen Short Squeeze im US-Dollar."

US-Dollar vor gewaltigem Short-Squeeze?
Wie irrational ist die Bankenwelt?

Sehen wir uns um, es gibt so vieles, was wir kaum verstehen können, weil es in unseren Augen irrational ist. Trotzdem ist es alltäglich.

Die Welt der Banken zum Beispiel. Voriges Jahr noch, standen einige der grössten Banken der Welt kurz vor der Pleite. Staaten fingen die Geldinstitute mit Steuergeldern in schwindelerregenden Höhen auf. Doch geändert hat sich nichts, im Gegenteil. Die exorbitant hohen Bonuszahlungen, die hohen Managergehälter gibt es immer noch, so als wäre nichts gewesen. Nur durch alles verfälschende und betrügerische, aber leider weitgehend legale Bilanzfrisuren, konnten kurzfristig wieder Gewinne verzeichnet werden. Es allerdings bloss Papier, auf denen diese Zahlenkolonnen gedruckt werden und Papier ist, wie man weiss geduldig.

Dazu kommt, dass auf gleiche Art weiter gewettet und gezockt wird. Zu hoch waren anfangs die Gewinnaussichten, als dass die Banker davon lassen könnten, zu vielversprechend sind die Aussichten nochmals, und vielleicht das letzte Mal, die wirklich grosse Kohle zu machen. Die Politik, im besonderen in den USA, ist entweder machtlos oder gar nicht gewillt, einzuschreiten und zu regulieren. Die Wall Street hat auch einige Vertreter im Obama-Team untergebracht, allen voran den Finanzminister Timothy Geithner. Das heisst, die Wall Street regiert mit und hat grossen Einfluss auf mögliche Gesetze, Restriktionen oder Regulierungen.

Vorauszusehen ist, dass das Bankensystem wieder hochgeht. Derzeit profitiert man von billigem Geld, die Zinsen sind im Keller. Und alles deutet darauf hin, dass es sich um einen Crack-Up-Boom handelt. Denn wenn die Realwirtschaft nicht mehr richtig funktioniert, dann überträgt sich das mittelfristig auch auf die Banken!

Diese haben allerdings keine Lust, die Wirtschaft durch liberalere Kreditvergaben zu stützen. Derzeit gibt es für viele Unternehmen eine Kreditklemme, denn die Kreditvergaberichtlinien ...
http://schnittpunkt2012.blogspot.com/2009/10/wie-irrational-…
Passend zum letzten Post.


Bafin-Chef Sanio warnt vor Bankenpleiten

Wird es so kommen?
Wir werden es sehen.


Düstere Prognose
Crash-Propheten warnen vor dramatischer Inflation


Von Roland Leuschel und Claus Vogt

Wir Crash-Propheten haben einen schweren Stand. Schließlich geht es an der Börse an zwei Dritteln der Handelstage nach oben. Dennoch: Wir fürchten für die kommenden Jahre einen dramatischen Anstieg der Inflation. Den besten Schutz dagegen bietet Gold. Anleger sollten ein Viertel ihres Depots darin anlegen.
http://www.welt.de/finanzen/article4939010/Crash-Propheten-w…
Interview mit Gerd Bennewirtz.


"Geldmengenexplosion treibt Goldpreis"


Der Goldpreis steigt derzeit trotz kaum vorhandener Geldentwertung. "1.000 US-Dollar sind erst der Anfang" meint dennoch Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter der Vermögensverwaltung SJB Fonds Skyline. Er sieht Parallelen zu den Siebziger Jahren.


boerse.ARD.de: Was ist die größte Übereinstimmung zwischen damals und heute?

Gerd Bennewirtz: In den Siebziger Jahren mussten die USA den Vietnamkrieg verkraften. Nach unabhängigen Berechnungen kostete das Abenteuer den Staat damals rund 800 Milliarden Dollar. Das hört sich nach heutigen Maßstäben, wo man eher über Beträge im Billionen-Bereich für die Rettung von Banken spricht, gar nicht mehr so viel an. Doch mit der damals bestehenden Goldpreisbindung war der Krieg nicht zu finanzieren. Die Folge war, dass der damalige Präsident Richard Nixon die Goldpreisbindung im August 1971 aufhob, …
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_389128
Wer denn auch sonst?


Wer wird die Rechnung bezahlen?

Peter Nowak 23.10.2009
Nachdem die angehenden Koalitionäre mit der Einführung einer Voodoo-Ökonomie gescheitert sind, werden jetzt wohl die Armen für die Steuersenkungen aufkommen müssen

Schon bevor sich die schwarz-gelbe Regierung konstituiert hat, ist sie schon in der Krise. Die Medien sprechen bereits von einem Fehlstart. Erst zauberte sie den Vorschlag eines Schattenhaushaltes aus dem Ärmel, mit dem sie die Schuldenbremse umgehen wollte ([local] "Tricksen, tarnen, täuschen": FDP liebäugelt mit einem Schattenhaushalt). Sofort meldten sich Gegner und Befürworter zu Wort. Während der von den Grünen zur CDU gewechselte Haushaltspolitiker Oswald Metzger das Vorhaben "ein Stück aus dem Tollhaus" [extern] nannte, [extern] verteidigte ein Taz-Kommentator den geplanten Sonderfonds. Er sei "nicht nur politisch geboten, er ist auch rechtlich okay". Doch die Juristen von Union und FDP kamen zu einer anderen rechtlichen Einschätzung. Sie sahen in der erhöhten Schuldenaufnahme verfassungsrechtliche Bedenken.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31375/1.html
Das frage ich mich auch!


Fass ohne Boden: 57 Milliarden Euro Defizit
Geschrieben von krisenvorsorge 23.10.2009 07:11 (387 x gelesen)

Wo soll das enden? Die deutschen Staatsfinanzen sind immer stärker zerrüttet: das Defizit von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen ist um satte 57,2 Milliarden Euro gestiegen – in einem halben Jahr. Im Vorjahreszeitraum betrug das Staatsdefizit noch 6,9 Milliarden Euro. Im Vergleich stieg damit das Defizit um 50,2 Milliarden Euro an. Als Gründe wurden die gestiegenen Ausgaben um 8,1 Prozent bei gleichzeitigen Einnahmeverlusten von 1,7 Prozent angegeben.
http://www.krisenvorsorge.com/modules/news/article.php?story…
Die Gelddruckmaschine macht wieder Überstunden. :D


USA braucht 182 Milliarden kommende Woche

Friday, 23. October 2009
Die USA brauchen wieder massiv Geld. Kommende Woche steht eine Anleiheemission von 182 Milliarden Dollar an. Damit überschreitet Geithner das vom Kongress gesetzte Limit von 12,1 Billionen Dollar.

US-Finanzminister Geithner erreicht nach nur wenigen Monaten schon wieder das Schuldenlimit, das vom US-Kongress gesetzt ist.

Diesmal allerdings schafft es Geithner wohl zeitlich gar nicht mehr, den Kongress vor den Anleiheemissionen kommende Woche (182 Mrd $ !) um eine Erhöhung des Rahmens zu bitten, der aktuell bei 12,1 Billionen Dollar steht und von dem nur noch ca. 150 Mrd. $ NICHT ausgeschöpft sind! Klingt daher entweder nach Trickserei oder nach Gesetzesbruch.
http://www.mmnews.de/index.php/200910234058/MM-News/USA-brau…
Die Frage ist nur: Wann!


Koalitionsverhandlungen: Staatsbankrott rückt näher

von Ronald Gläser
Ausgabenkürzung oder Enteignung?

Mit einem Fonds namens „Sondervermögen“ wollten Union und FDP also ihre Haushaltsprobleme lösen. Was für ein Etikettenschwindel! Dieser Fonds hätte kein Fitzelchen Vermögen beinhaltet. Er sollte aus Schulden des Staates bei seinen eigenen Sozialsystemen bestehen. Auch wenn dieser Taschenspielertrick jetzt schon wieder beerdigt wurde, so rücken wir auch unter der neuen „bürgerlichen“ Regierung wieder ein Stückchen näher in Richtung Staatsbankrott. Die Hoffnungen auf eine seriöse Finanzpolitik erweisen sich als Luftblase. Wie müssen wir uns die Zukunft Deutschlands vorstellen, wenn es so weitergeht wie bisher?

Für Professor Bernd-Thomas Ramb steht schon jetzt schon fest, dass eine Währungsreform kommt. Seit Jahren warnt er seine Zuhörer und Leser vor dem bevorstehenden Crash des Euro.

Der Kern seiner Überlegungen ist die Tatsache, dass die Schulden schon jetzt nicht mehr zurückzahlbar sind. Noch nie in der Vergangenheit hat ein Staat wie Deutschland so viele Schulden freiwillig zurückgezahlt. Die Währungsreform von 1948 hat bei einer viel niedrigeren Staatsverschuldung – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – stattgefunden als der, die wir heute haben.

Die deutsche Staatsverschuldung ...
http://ef-magazin.de/2009/10/22/1588-koalitionsverhandlungen…
US-Dollar stabil fallend
Mit der durchbrochenen Barriere von 1,50 Dollar pro Euro geht es ins Wochenende. ...

... Der Dollar gerät von allen Seiten unter Druck. Da ist die Geldpolitik der Notenbank (FED). Anders als Australiens Notenbank hält der FED-Chef Ben Bernanke am Fluten der Geldmärkte fest. Dabei werden die Stimmen lauter, die eine Wende der Geldpolitik fordern. "Es ist Zeit, die Zinsen zu erhöhen, Ben", titelte das renommierte Anlegermagazin Barron's. Statt der Nullzinspolitik wird ein Refinanzierungssatz von 2 % gefordert.

Doch das würde ja die schönen Quartalberichte mit tollen Bankgewinnen verhageln, wie die von JP Morgan. Denn durch die billige Refinanzierung sind die Zinsaufwendungen der US-Großbank im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 8,3 auf nur noch 3,5 Milliarden Dollar gesunken. Da die Zinserträge aber nur um eine Milliarde gefallen sind, ist der herbeigedopte Quartalsgewinn von 3,6 Milliarden eigentlich schon erklärt. Das bedeutet, dass billige Zinsen nicht weiter gegeben werden. Dass die Bank ihre Risikovorsorge um zwei Milliarden erhöht hat, zeigt dagegen deutlich, dass auch bei ihr noch massenhaft faule Werte und Kredite in den Bilanzen schlummern. Dass teilverstaatlichte Monsterbanken wie die Bank of America und die einst weltgrößte Citigroup trotz des FED-Dopings Verluste schreiben, sagt viel über deren Zustand aus. Sie sind erwartungsgemäß rückfällig geworden, denn auch sie meldeten zwischenzeitlich schon einmal "Gewinne". Doch man musste kein Wahrsager sein, um angesichts der abnehmenden Kreditqualität vorhersagen zu können, dass dies nicht von Dauer sein würde. ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/146416
Der EU-Osten wird so schnell nicht fallen.
Dafür sorgen schon die Gelddrucker.


Hohe Mittelzuflüsse in den EU-Osten

Die Weltbank Group und ihre angeschlossenen Gelddruckbehörden pumpen beschleunigt Milliarden in den Wirtschaftskreislauf.
Hinzu kommen noch Unsummen von der EU, die im Rahmen der EBRD und EIB Programme in den EU-Osten fließen.
Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen derartig hohe Mittelzuflüsse haben. Fest steht, daß der EU-Osten so schnell nicht fallen wird.
Hier mal die Ankündigungen der European Investment Bank (EIB) im Oktober:
http://www.eib.org/projects/pipeline/index.htm

Die EIB hat alleine in diesem Jahr 49,2 Milliarden Euro für den erweiterten EU-Club an Infrastrukturprojekten bewilligt. In den letzten 5 Jahren waren es €216 Millarden.
Rechnet man nun noch die Investitionen der Drittländer hinzu, etwa China, RUS... dann kommen unvorstellbare Summen zusammen.
http://binladenspenpal.blogspot.com/2009/10/hohe-kreditzuflu…
Nicht nur die Banken, sondern auch die Versicherungen zocken mit dem Geld ihrer Kunden.


Trickbetrug im Versicherungsgewerbe
Geschrieben von krisenvorsorge 24.10.2009 14:10 (539 x gelesen)

Die mächtige Lobby der Versicherungsunternehmen haben einen großen Erfolg erzielt: Wie die Financial Times Deutschland gestern exklusiv berichtete, will das internationale Bilanzgremium IASB den Gesellschaften nun doch weiterhin erlauben, einen Teil ihrer Aktien aus ihrer Ergebnisrechnung auszulagern. Diese Entscheidung hat weitreichende Folgen für den Kapitalmarkt - und für Millionen Besitzer von Lebensversicherungen
http://www.krisenvorsorge.com/modules/news/article.php?story…
Lehman-Pleite war ein großer Fehler!


Finanzkrisen 1929 und 2008: "beklemmende Parallelen"

Sunday, 25. October 2009
US-Ökonom Ahamed: Finanzkrisen 1929 und 2008 haben "beklemmende Parallelen". Und in beiden Fällen habe die US-Notenbank Fed Fehler gemacht, die durch Probleme im internationalen Finanzsystem noch verschärft worden seien.


Die aktuelle Finanzkrise und die Weltwirtschaftskrise von 1929 haben nach Ansicht des US-Ökonomen Liaquat Ahamed "beklemmende Parallelen".

Dem Tagesspiegel (Montagausgabe) sagte er, damals habe es eine Blase an der Börse gegeben, heute am Häusermarkt. Und in beiden Fällen habe die US-Notenbank Fed Fehler gemacht, die durch Probleme ...
http://www.mmnews.de/index.php/200910254074/MM-News/Finanzkr…
Die Angst vor amerikanischem Finanzkollaps nimmt zu.


Australischer Senator Joyce warnt vor amerikanischem Finanzkollaps

Die Tageszeitung TheAge.com berichtet, dass der australische Senatsführer der Nationalen Partei, Barnaby Joyce, in aller Öffentlichkeit einen ökonomischen Umsturz erörtert, der die aktuelle globale Finanzkrise wie einen Zwerg aussehen lassen würde, und der ausgelöst würde durch die Erklärung eines Zahlungsausfalls der US-Regierung auf ihre Staatsschulden innerhalb der nächsten Jahre.

In für eine hochrangige politische Person ungewöhnlich pessimistischen Kommentaren sagte Senator Joyce, dass die US-Regierung derart hohe Budgetdefizite kreiere und unglaublich hohe Schulden aufbaue, dass sie sich in einer ähnlichen Situation befinde wie Island oder Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg. In einer Senatsanhörung zur Lageeinschätzung am Mittwochabend fragte er Finanzminister Ken Henry, wie die Implikationen eines amerikanischen Schuldenausfalls für die australische Wirtschaft aussehen würden. Dr. Henry warnte, dass eine Befragung zu Extremszenarien die Gesellschaft alarmieren könnte. „Ich habe kein Problem damit, Hypothesen im Allgemeinen zu diskutieren…[aber] man muss vorsichtig sein, nicht in der Öffentlichkeit über Hypothesen zu diskutieren, die derart extrem sind“, sagte Dr. Henry. „Ich für meinen Teil halte die Wahrscheinlichkeit eines solchen Geschehnisses nicht für besonders hoch, zweifellos ist es auch keines, über das ich in der Öffentlichkeit irgendetwas sagen möchte.“ Allerdings beharrte Senator Joyce gestern auf den Gefahren für die Weltökonomie, die sich aus den astronomischen Schulden sowohl des privaten als auch des staatlichen Sektors in den Vereinigten Staaten ...
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.php?option=com_content&…
Bin mal gespannt, ob dieses Post gelöscht wird!


“BILD” Dir Deine Meinung


Interessanter Artikel zum PPT.


Marktmanipulationen und das »Plunge Protection Team« – die unsichtbare Hand des Staates

Brigitte Hamann
Seit 1988 greift eine ominöse Institution in die Märkte ein, ohne dass die Öffentlichkeit Genaueres über ihre Interventionen erfährt: das »Plunge Protection Team« (Absturzverhinderungsgruppe). Zum PPT gehören der jeweilige Vorsitzende der »Fed«, der Präsident der Börsenaufsichtsbehörde »Securities and Exchange Commission« (SEC) und weitere Mitglieder. Immer wieder tauchte das PPT in den Medien auf – doch die Arbeitsgruppe verfasst keine Berichte, tritt öffentlich nicht in Erscheinung, gibt keine Tagesordnungen oder Teilnehmerlisten bekannt. Nur diverse Auffälligkeiten, z.B. in den Börsenentwicklungen, weisen darauf hin.
http://info.kopp-verlag.de/news/marktmanipulationen-und-das-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.249.305 von The Knife am 25.10.09 19:34:15Diesen kleinen Nadelstich wird dir Springer großzügig durchgehen lassen. Wallstreet-online spielt keine Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung!

ZT
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.249.434 von ZufallsTrader am 25.10.09 20:21:22
Hallo ZT,

Wallstreet-online spielt keine Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung!

Das ist auch wieder wahr.
Wir haben ja das Bundesministerium für Volksverblödung. ;)


"Ein Reporter aus Holland fragte Merkel warum Sie mit Schäuble einen Mann zum Finanzminister machen wird, der in Finanzsachen bekanntermassen mehr als schusselig sei. Schließlich habe Schäuble nach eigener Aussage sogar einmal vergessen 100.000 DM von einem Waffenhändler bekommen zu haben. (Affäre Waffenhändler Schreiber)

Merkels Antwort: “Weil diese Person mein Vertrauen hat

Natürlich ist es unpassend, wenn eine Person wie Merkel das Wort Vertrauen auch nur ins Maul nimmt. Viel stimmiger wäre es gewesen zu sagen: “Weil er tut was er tun soll und darauf kann ich vertrauen.”

Der Betrugsversuch geht in die nächste lächerliche Runde.

Allerdings! – Gibt es einen schlimmeren Posten als diesen. Und ein besseres Symbol für die ”finanzielle Beweglichkeit der BRD” als ..."


Finanzminister Schäuble
#5531 (38.249.305) > Bin mal gespannt, ob dieses Post gelöscht wird!
Wieso sollte es gelöscht werden? Gerade die Bildzeitung muss sowas abkönnen.

"... Als Chefredakteur der Bild-Zeitung hat Diekmann die Qualität der journalistischen Arbeit der Zeitung zu verantworten. Diese ist in der jüngeren Vergangenheit wieder vermehrt Gegenstand negativer Medienberichte (bspw. von BILDblog, Zapp). Danach soll Bild häufiger als andere deutschen Medien gegen grundlegende journalistische Prinzipien verstoßen. Die Behauptung, dass diese Verstöße gegen die Richtlinien des Pressekodexes vermehrt auftreten, seit Diekmann das Amt des Chefredakteurs von Vorgänger Udo Röbel im Jahr 2000 übernommen hat, wird mit einem deutlichen Anstieg der absoluten Anzahl der Rügen des Presserats gegenüber BILD in diesem Zeitraum begründet.

Diekmann ist Mitglied im Vorstand des Vereins Atlantik-Brücke. Seit 2004 sitzt Diekmann im Beirat der türkischen Tageszeitung Hürriyet. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Diekmann


#5533 > Wallstreet-online spielt keine Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung!
Das ist imho einer der größten (potentiellen) Irrtümer des Jahrhunderts.


#5534 (38.249.555) Gelungene Satiere aber ich bin der Meinung, dass dabei Bundesadler und Nationalfarben nicht in dieser Form verwendet werden sollen.


#5535 (38.249.667) Finde ich eine gute Antwort von Merkel. Bei Schäuble habe ich schon den Eindruck, dass er sich für Deutschland einsetzt. Das ist heutzutage für Politiker leider alles andere als selbstverständlich.
Zwei Drittel der Firmen geißeln Kredit-Geiz von Banken
Gibt es sie doch, die viel beschworene Kreditklemme im Mittelstand? Laut einer neuen Umfrage beklagen 67 Prozent der Unternehmen, Geldhäuser würden ihrer Finanzierungs-Verantwortung nicht gerecht - und 43 Prozent monieren, ihnen würden notwendige Darlehen verwehrt. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657239,0…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.249.305 von The Knife am 25.10.09 19:34:15"Jede Lüge braucht einen Vollidioten, der sie druckt" - ja, aber jede Zeitung braucht Millionen Vollidioten die sie kaufen. Eine Lüge zu drucken ist eine Sache, aber eine gedruckte Lüge zu kaufen eine andere.

So lange die Menschen für "gedruckte Lügen" Geld bezahlen, so lange hat diese Presse ihre Daseinsberechtigung, sie bietet den Menschen die Inhalte, die sie hören/lesen wollen. Der Wahrheitsgehalt wird nicht hinterfragt, man geht davon aus, dass hinter jeder Lüge ein Quentchen Wahrheit steckt, und das genügt vielen Lesern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.249.913 von HeWhoEnjoysGravity am 26.10.09 06:28:38"#5533 > Wallstreet-online spielt keine Rolle in der öffentlichen Meinungsbildung!
Das ist imho einer der größten (potentiellen) Irrtümer des Jahrhunderts.
"

:laugh:

Als ich das geschrieben habe dachte ich natürlich auch an dich. ;)

Draussen bei den Menschen, in der realen Welt, spielt W.-online keine Rolle. Und gerade du kreist in deinem Mikrokosmos nur um dich selbst.

ZT
#5540 > Draussen bei den Menschen, in der realen Welt, spielt W.-online keine Rolle.
Abwarten. Du ahnst nicht, was meine Beiträge noch bewirken werden.

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Börsengang von Remington Arms
Waffen für die Wall Street
Seit der Wahl Barack Obamas boomt in den USA das Waffengeschäft - weil die US-Bürger neue Beschränkungen fürchten. Davon profitiert auch der angeschlagene Finanzinvestor Cerberus: Er besitzt Amerikas Waffenhersteller Nr. 1, den er jetzt an die Börse bringen will. ...

... Nach Schätzung der US-Waffenlobby NRA besitzen derzeit 70 bis 80 Millionen Amerikaner insgesamt rund 250 Millionen Waffen. Dieser Markt, so schreibt Freedom in seiner SEC-Meldung, belaufe sich auf 2,8 Milliarden Dollar, Militär und Polizei inklusive. Und dennoch sehen die Freedom-Manager noch erhebliches Ausbaupotential: "Das Interesse der Verbraucher wächst." Unter den neuen "Erstkäufern" seien "vor allem Frauen". ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,656902,0…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.249.949 von StellaLuna am 26.10.09 07:21:12
Stella,

... dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen! ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.251.021 von HeWhoEnjoysGravity am 26.10.09 10:57:29Abwarten. Du ahnst nicht, was meine Beiträge noch bewirken werden.

Ich ahne - nichts!

Du stehst einfach zu weit neben den Menschen.

ZT
#5543 > Du stehst einfach zu weit neben den Menschen.
Wenn das stimmt, dann sollte dir das zu denken geben oder erwartest du etwa von z.B. einem Hobbyfußballspieler mit Job und Familie was bedeutend Neues?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.251.607 von HeWhoEnjoysGravity am 26.10.09 12:17:02Von einem Forum-Dauerposter ohne Job und ohne Familie erwarte ich noch viel weniger. Auch von dir kommt nichts bedeutend Neues!

ZT
Es geht munter weiter.
Bleiben zum Schluss nur noch die der FED angehörigen Banken übrig?


Capmark Financial: Größte US-Bankpleite dieses Jahr

Monday, 26. October 2009
Eine der größten Banken im Bereich gewerblicher Immobilienfinanzierung in den USA hat Gläubigerschutz beantragt. Bilanzsumme von über 20 Milliarden. Zu den Gläubigern von Capmark zählen unter anderen die US-Großbanken Citigroup und JPMorgan Chase. Damit steigt die Zahl der US-Bankpleiten dieses Jahr auf 107.
http://www.mmnews.de/index.php/200910264080/MM-News/Capmark-…
Ob Oh Bama was durchsetzt oder in China ein Sack Reis umfällt ....


AIG zahlt Managern 12,1 Millionen Dollar an Boni

US-Präsident Barack Obama hatte gerade durchgesetzt, die Managergehälter staatlicher gestützter Firmen ab November drastisch kürzen. Jetzt enthüllte ein Dokument: Der mit 170 Milliarden Dollar gestützte Versicherungskonzern AIG zahlte seinen Managern noch schnell einen Millionenbonus.
http://www.welt.de/wirtschaft/article4971084/AIG-zahlt-Manag…
#5545 (38.251.850) Unterschiedliche Zukunftserwartungen sind nichts ungewöhnliches.
Wir sollten uns beide an der eintretenden Realität orientieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.252.342 von HeWhoEnjoysGravity am 26.10.09 14:02:59Wir sollten uns beide an der eintretenden Realität orientieren.

Doch noch ein guter Vorschlag! So machen wir es.

ZT
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.252.101 von The Knife am 26.10.09 13:23:19"Betroffen sollen neben den Top-Managern von AIG auch die Chefs von Bank of America, Citigroup, General Motors, GMAC, Chrysler und Chrysler Financial sein. Deren Gehälter sollen nach Regierungsangaben durchschnittlich um 90 Prozent sinken."

Ich will ja die Banker wirklich nicht in Schutz nehmen, aber bei solchen Aussichten würde ich auch versuchen noch möglichst viel einzusammeln. Bekanntlich folgt der Lebensstandart den Einkünften.

ZT
Schwarz-Gelb in der Schuldensteilwand: Wann stürzt Deutschland ab?

In den nächsten Jahren werden die öffentlichen Schulden Deutschlands fast senkrecht steigen, nach Vorraussage des IWF von 63,4 % des Bruttoinlandsprodukts bis auf 89,3 % in 2013 oder nach neueren Berechnungen der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen von jetzt 1,6 bis auf 2,1 Billionen Euro (Abb. 14734,14735). Dabei sind die rezessionsbedingten Mehrausgaben ...
http://www.jjahnke.net/rundbr62.html#schu

Na dann viel Spaß.
Geht's mit Schwarz/Geld in die Hyperinflation?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.252.472 von ZufallsTrader am 26.10.09 14:23:32
ZT,

Ich will ja die Banker wirklich nicht in Schutz nehmen, aber bei solchen Aussichten würde ich auch versuchen noch möglichst viel einzusammeln.

So geht man mit Steuergelder nicht um.
Wenn sie denn 90% Steuern darauf zahlen! ;)
"Die USA haben den Bogen überspannt"
Seine Polizeiserie "The Wire" ist ein gesellschaftskritisches Meisterwerk von epischer Komplexität. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der amerikanische TV-Autor David Simon, wie er mit dem Fernsehen den Kapitalismus bekämpft - und warum der Untergang der USA keine Tragödie wäre.

SPIEGEL ONLINE: Mr. Simon, Sie waren von 1983 bis 1995 Polizeireporter bei der "Baltimore Sun". Wie hat das Ihre TV-Serie "The Wire" beeinflusst?

David Simon: Ich habe viel in den Sozialprojekten von Baltimore gearbeitet und fast zwei Jahrzehnte lang über die Stadt berichtet. Diese Erfahrungen haben mich geprägt. Ich hatte das Gefühl, auf eine Katastrophe zu blicken. International werden US-amerikanische Städte gern mit New York, Los Angeles oder Las Vegas repräsentiert, aber daneben, in der zweiten Reihe, gibt es lauter Städte, die schwer zu kämpfen haben mit der post-industriellen Wirtschaftsordnung. Es geht bei "The Wire" nicht nur um Kriminalität, sondern um Politik, das Schulsystem, Rassenspannungen.

SPIEGEL ONLINE: Eine historische Bestandsaufnahme der US-Gesellschaft?

Simon: Eher ein soziologisches Projekt. Wir versuchen, zu erklären, warum die Dinge sind, wie sie sind, und warum sie eher schlechter als besser zu werden scheinen.

SPIEGEL ONLINE: Warum, glauben Sie, ist das so?

Simon: Dank ungebremstem Kapitalismus. Er ist eine brauchbare wirtschaftliche Kraft, aber kein Rahmen für eine irgendwie gerechte oder zusammenhängende Gesellschaft. Man hat ihn hier in den Staaten als soziales Instrument missverstanden. Seit 1980 hat man in fast jedem Bereich der US-amerikanischen Gesellschaft dem Kapitalismus gehuldigt und erlaubt, dass Profit das Maß aller Dinge ist - ungeachtet der sozialen Kosten. Die Banken, die Autoindustrie, die Zeitungsbranche sind dem zum Opfer gefallen, es gibt keine Industrie in den USA, die nicht vom Streben nach unverzüglichem Profit ausgehöhlt wurde. Dieses Streben hat das politische System so korrumpiert, dass Reform unmöglich ist. Aber wenn Profit nicht im Rahmen der gesellschaftlichen Gesundheit gemäßigt wird, dann endet man in einem Szenario, in dem ganze Klassen von Menschen überflüssig werden und sich eine eigene Existenz außerhalb der Gesellschaftsstrukturen schaffen - im Drogenhandel zum Beispiel. ... http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,656310,00.html
Unsere Politiker, alles hochbegabte Talente?
Oder alles nur ein Schmierentheater?


Die Multitalente

Schau an schau an, es wurde gespielt, und zwar das “Bäumchen wechsel Dich Spiel”. Der Innenminister wird zum Finanzminister, der Wirtschaftsminister wird zum Kriegsminister und der Kriegsminister Verteidigungsminister wird zum Arbeitsminister. Das verstehe wer will, denken Sie, und wundern sich?

Die Lösung ist so naheliegend, daß man erst einmal auf sie kommen muß:

In der Politik ist es egal welche Qualifikationen ein Mitarbeiter für eine bestimmte Position mitbringen muß. In der Politikerriege gibt es solch einen Anspruch nicht. Für uns, das Volk, dem Untertan, ist das allemal genug. Tja, so einfach ist das.

Merke: Minister sind richtige Multitalente mit mehrfachem Sachverstand, einfach Alleskönner - oder doch nichts weiter als austauschbare Pappkameraden?

Und wenn ich lese: “Kompaß für Freiheit zur Verantwortung”, “Schutzschirm für Arbeitnehmer“ oder, der absolute Brüller, “Wachstumsbeschleunigungsgesetz”, dann wird es einmal mehr bestätigt: wir werden veräppelt wie es kein Jahrhundert vor uns wurde. Übrigens: wie ich aus stets gut informierten Kreisen geflüstert bekommen habe, ist ein soziales “Armutsverlangsamungsgesetz” schon in Planung. Es soll es bereits in kürzester Zeit als flächendeckende Impfung geben - und dann kommt es nur noch auf die Dosierung an.

Ich frage mich, wie viele Wähler die CDU gewählt haben, weil sie den Freiherrn von und zu auf und davon Guttenberg-Münchhausen als Wirtschaftskurbel sehen wollten. War er nicht gerade wegen seiner wirtschaftlichen “Kompetenz” in dieses Amt gekommen?

Irre ich mich, oder hat die FDP nicht vor kurzem die Abschaffung des Entwicklungshilfeministeriums gefordert? Und jetzt stellt sie mit Dirk Niebel den neuen Minister?

Spitze, der neue Finanzminister heißt Wolfgang Schäuble. Das ist jener, der 100.000 D-Mark “unter der Hand” weiterreichte. Der Mann, der “vergessen” hat, daß er einmal eine Barspende von 100.000 DM von einem Waffenhändler namens Karlheinz Schreiber in die Hand gedrückt bekommen hat. Deutschlands neuer Finanzminister ist also ein alterfahrenen Hütchenspieler par excellence und deshalb genießt er auch das Vertrauen aller anderen Volkverräter, Verzeihung ich habe mich verschrieben, ich meine natürlich Volkszertreter Volksvertreter.

Thomas de Mazière als Innenmenister ist aber auch ganz nett. In einer Untersuchung des sächsischen Verfassungsschutzes steht Thomas de Mazière im Zwielicht von Korruption, Amtsmißbrauch, Verrat von Dienstgeheimnissen, Immobiliengeschäften und ungeklärten Attentaten und Todesfällen.

Und ist der neue Arbeits- und Sozialminister Franz Josef Jung nicht der ehemalige Generalsekretär der hessischen CDU, dem Ende der 1980er Jahre, die Verantwortung für die Finanzierung von Wahlkämpfen und des Baus einer neuen Parteizentrale aus als “jüdische Vermächtnisse“ getarnten Schwarzgeldern zur Last gelegt wurde?

Absurd und lächerlich ist es, was das uns regierende Kasperletheater uns vorspielt.

Ein Horror dieses Schauspiel miterleben zu müssen.

Die Regierung, das Land, der ganze “Staat” ist ein Witz.
http://www.gegenfrage.com/die-multitalente/
Meines Wissens hat kein einziger von den Politiker die Krise kommen sehen,also können es auch keine Multitalente sein.Hier in WO.Board-Forum haben mindestens 30% die Krise kommen sehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.260.537 von The Knife am 27.10.09 13:01:11Schau an schau an, es wurde gespielt, und zwar das “Bäumchen wechsel Dich Spiel”. Der Innenminister wird zum Finanzminister, der Wirtschaftsminister wird zum Kriegsminister und der Kriegsminister Verteidigungsminister wird zum Arbeitsminister. Das verstehe wer will, denken Sie, und wundern sich?

Es hat scheinbar noch nicht jeder verstanden, dass Minister nur die politische Verantwortung für ihr Ministerium haben. Die Sach- und Facharbeit wird von der Ministerialbürokratie erledigt. Minister kann eigentlich jeder werden, es braucht nicht mehr als das richtige Parteibuch.

ZT
Hypo Real Estate verramscht Gift-Anleihen
Die Hypo Real Estate mistet aus: Die verstaatlichte Bank hat toxische Wertpapiere im Wert von 759 Millionen Euro versteigert. Tatsächlich fanden sich sechs Käufer - allerdings erzielte die HRE nur einen mickrigen Buchgewinn. ...

... Bei den Wertpapieren handelt es sich um forderungsbesicherte Anlagen - sogenannte CDOs (Collatarized Debt Obligations). Sie gelten als einer der Auslöser der Finanzkrise. Vor dem Verkauf lag das gesamte CDO-Engagement des HRE-Konzerns bei nominal rund 2,64 Milliarden Euro. Die Bank beabsichtigt nun, ihr verbleibendes CDO-Portfolio zu veräußern, wenn sich attraktive Gelegenheiten ergeben. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657648,0…

Eine gute Nachricht (wenn sie nicht zu lange mit dem Verkauf des restlichen Giftmülls warten), oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.262.999 von HeWhoEnjoysGravity am 27.10.09 16:57:16Die Aussage ist doch klar und deutlich: Die Bank beabsichtigt nun, ihr verbleibendes CDO-Portfolio zu veräußern, wenn sich attraktive Gelegenheiten ergeben.

ZT
Die attraktive Gelegenheit für den Verkauf von finanziellem Giftmüll ist jetzt, nämlich so schnell wie möglich vor anderen Verkäufern.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.263.164 von HeWhoEnjoysGravity am 27.10.09 17:13:03Die anderen Banken sind auch nicht untätig. Der Markt für Kreditderivate wird sich wieder deutlich beleben.

ZT
Auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Dort gibt es Häuser faßt geschenkt - doch niemand will sie! :D


Häuser für 500 Dollar aber niemand will sie

Suchst du ein Haus und hast etwas Kleingeld übrig? Dann nichts wie nach Detroit USA, dort werden Häuser für $500 Einstiegspreis bei Versteigerungen angeboten. Trotzdem, bei der Auktion von 9'000 Immobilien zum Schleuderpreis gab es für 80 Prozent der Objekte gar keine Bieter, niemand will sie sogar geschenkt.

Die Häuser und Grundstücke wurden von den Stadtbehörden beschlagnahmt, weil die Eigentümer ihre Steuern nicht mehr bezahlen, sie deshalb zwangsgeräumt sind, leerstehen und verfallen. Der Staat versucht durch die Versteigerung etwas Geld in die leeren Kassen zu holen. Nach vier Tagen der grössten Auktion seit dem Zusammenbruch der Immobilienblase haben nur 20 Prozent der Objekte einen Käufer gefunden, obwohl sie verschleudert werden.
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/hauser-fur-…
#5561 > Dort gibt es Häuser faßt geschenkt - doch niemand will sie!

Das kann sich bald ändern, wenn nämlich die USA für einige attraktiv werden (siehe meine anderen Beiträge zu dem Thema) und eine Auswanderungswelle in die USA einsetzt. Das ist ein sehr wahrscheinliches Szenario, denn wenn gleichzeitig Menschen aus der USA auswandern (Wissenschaftler aber auch einfacherer Arbeiter kehren zurück nach Mexiko, Kuba, Afrika, usw.), dann brauchen die USA dafür Ersatz, für den sie keine allzuhohen Hürden werden aufstellen können.

PS: Leben wir in der Endzeit?
Ex-AIG-Chef baut eigene Versicherungsgruppe auf
Der US-Manager Hank Greenberg kann es nicht lassen: Jahrzehntelang führte er den Versicherungsgiganten AIG, der in der Finanzkrise fast kollabierte - jetzt hat der 84-Jährige schon wieder Pläne. Laut "New York Times" baut er eine neue Versicherungsgruppe auf - und wirbt dafür AIG-Mitarbeiter ab. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657730,0…

Kann man das als Hinweis sehen, dass noch Teile von Regierung, Parlament und Organisation gut sind? Gegen zu viele Störer in wichtigen Positionen haben die Guten in den USA aber vermutlich keine Chance.

Das Grundübel sind schlechte Menschen in Machtpositionen. Es kann lange Zeit ein Gleichgewicht geben (ggf. ein vereinbartes doch meist in die eine oder andere Seite praktisch stärker), doch ich vermute, dass die Zeit der Entscheidung für jedes Land naht. (imho)
Ex-Chef von AMD soll in Insider-Skandal verwickelt sein

Der Fall Rajaratnam ist der wohl größte Insiderskandal aller Zeiten. Nach und nach kommen immer mehr Details ans Tageslicht. Nun wurde auch bekannt, dass einer der Informanten für die illegalen Aktiengeschäfte Hector Ruiz gewesen sein soll, früher Chef des Chipkonzerns AMD, berichtet das Wall Street Journal.

In der wohl größten Insider-Affäre eines US-Hedgefonds hatten die Behörden vor knapp zwei Wochen den Finanzmanager Raj Rajaratnam und fünf angebliche Komplizen festgenommen. Sie sollen durch vertrauliche Insider-Informationen unerlaubt Aktiengewinne von 20 Millionen Dollar erzielt haben. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe. Der in Sri Lanka geborene Rajaratnam ist gegen eine Kaution von 100 Millionen Dollar auf freiem Fuß. Seinen Hedgefonds Galleon Group löst er gerade auf, berichtet dpa. ... http://www.heise.de/newsticker/meldung/Ex-Chef-von-AMD-soll-…

Ziemlich wenig substantielles (so scheint mir) und warum wegen (heutzutage) lumpiger 20 Millionen Dollar so ein Wind gemacht wird, finde ich verwunderlich. Angesichts der ganzen Misere gibt es doch sicher viel größere Fische, oder?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.269.111 von Dorfrichter am 28.10.09 12:09:47
Dorfrichter,

hast du von der EU etwas anderes erwartet?
Das dürfte den Amis nicht gefallen.


Iranische Ölbörse eröffnet

28.10.2009 | 12:35 Uhr | Autor: Redaktion
Am Montag wurde die Iranische Ölbörse mit einer Zeremonie auf der Insel Kish eingeweiht. Von dieser Insel aus werden Öl und petrochemische Produkte exportiert.

Die Ölbörse ist als Marktplatz für Öl, Gas und deren Derivate vorgesehen und handelt in verschiedenen Währungen, primär aber in Euro, Iranischen Rial und einem Korb aus anderen großen Währungen.

Mit dieser Eröffnung wird ein Beschluss der Iranischen Regierung vom 4. Februar 2008 umgesetzt, der die Schaffung einer Ölbörse in zwei Stufen, zunächst für Öl, dann auch für Öl-Beiprodukte, vorsah.
http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=15824
Bankenpräsident kritisiert Wall-Street-Connection der Regierung
Heftige Kollegenschelte in der Finanzbranche: Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken wirft den US-Investmentbanken Einflussnahme auf die deutsche Politik vor. Dies gehe schon soweit, dass die hiesigen Finanzmarktregeln "der angelsächsischen Kultur" entstammten.

Hamburg - Es ist ein heftiger Vorwurf, den der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Andreas Schmitz, da erhebt: In einem Interview mit der "Zeit" kritisiert er den Einfluss der amerikanischen Investmentbanken auf die deutsche Politik.

"Es macht mir Sorgen, dass sich Regierungen hierzulande fast ausschließlich von den großen Häusern der Wall Street beraten lassen. Natürlich entstammen die Lösungsvorschläge dann der angelsächsischen Kultur", sagte Schmitz der Zeitung.

Viele der jetzt diskutierten neuen Finanzmarktregeln seien angelsächsisch geprägt. Ein Beispiel seien Vorhaben, den Banken eine pauschale Verschuldungsregel (Leverage Ratio) vorzuschreiben. Wegen unterschiedlicher Bilanzierungsregeln benachteilige das die Institute in Deutschland.

"Wenn man die Bilanzvorschriften nicht harmonisiert, dann erheben sich die US-Banken wie Phoenix aus der Asche, und wir Europäer haben das Nachsehen. Diese Krise hatte ihre Ursache in der angelsächsischen Welt. Es kann nicht sein, dass man die Brandstifter die Feuerschutzregeln schreiben lässt", sagte Schmitz. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,657843,00.h…

Alle Achtung. Tut sich langsam was?
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.270.833 von HeWhoEnjoysGravity am 28.10.09 15:02:05
HeWho,

Alle Achtung. Tut sich langsam was? :rolleyes:

Glaubst du das wirklich?
Solche Worte gehen bei den Volkszertretern in einem Ohr rein und im anderen Ohr wieder raus.
Dazwischen ist nämlich nur Hohlraum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.270.833 von HeWhoEnjoysGravity am 28.10.09 15:02:05Bankenpräsident kritisiert Wall-Street-Connection der Regierung
Heftige Kollegenschelte in der Finanzbranche: Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken wirft den US-Investmentbanken Einflussnahme auf die deutsche Politik vor. Dies gehe schon soweit, dass die hiesigen Finanzmarktregeln "der angelsächsischen Kultur" entstammten.

Ach nee! Das wissen Die jetzt erst?!

Hätten bei mir mal vor vielen Jahren schon mitlesen sollen.:rolleyes:


Dieses Schwachmaaten-Geschwafel ist doch bekennt, seit es Aktien überhaupt gibt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.270.833 von HeWhoEnjoysGravity am 28.10.09 15:02:05"Wenn man die Bilanzvorschriften nicht harmonisiert, dann erheben sich die US-Banken wie Phoenix aus der Asche, und wir Europäer haben das Nachsehen. Diese Krise hatte ihre Ursache in der angelsächsischen Welt. Es kann nicht sein, dass man die Brandstifter die Feuerschutzregeln schreiben lässt", sagte Schmitz. ..:laugh:

Jetzt wo´s brenzlig wird. Jetzt kommen sie auf den Trichter?!

Viel zu spät! Die haben freiwillig, wissentlich mitgemacht, diese Hütchenspieler!:mad:
Genau so ist es!

"In der europäischen Gemeinschaftswährung zerstören die schwächeren Volkswirtschaften die Stärkeren."


Stellungnahme zur Fehlentwicklung eines Währungsexperimentes… - Über die drohenden Staatsbankrotte und die Gefahr für den Euro!

Geschrieben von: Andreas Popp, Wissensmanufaktur
Dienstag, 27. Oktober 2009 um 18:28 Uhr

Wie wurde er bei der Einführung noch gefeiert, der Euro...

Bis auf ein paar wirklich kritische Stimmen zur Umsetzung dieser Gemeinschaftswährung wurde von den „blühenden Landschaften“ gesprochen, die dieses neue Geld in Europa mit sich bringen würde, eine bewährte Floskel, um das Volk hinter das Licht zu führen.

Heute stehen wir vor einem Trümmerhaufen, der langsam auch von den Völkern erkannt wird, unabhängig von den systemtreuen Experten, die eine Rezession bereits für beendet erklärt haben und den Euro als wichtige Errungenschaft zur gemeinsamen Lösung der wirtschaftlichen Probleme bezeichnen. Hinter den Kulissen der Parlamente, der volkswirtschaftlichen Elfenbeintürme und der Bankenlandschaft rumort es mehr, als die meisten Menschen in Europa auch nur erahnen, denn der Euro ist auch eine wesentliche Ursache für die ökonomischen Verwerfungen in Europa.

Eine internationale, gemeinsame Währung bei ...
http://www.zeitkritiker.de/index.php/wirtschaft-und-finanzen…
"Geithner würde doch nicht lügen - und Bernanke auch nicht." :confused:
Genau so wenig wie der.





30 Minuten bis zur Monetarisierung

von Peter Boehringer E-Mail 28.10.09 12:49:13

In den klassischen VWL-Lehrbüchern zur Geldpolitik wird der direkte Aufkauf von frisch emittierten Anleihen durch die jeweilige Zentralbank eines Landes zurecht als potenziell hoch inflationärer Schritt bezeichnet. Seit einem Jahr haben die Fed und andere Zentralbanken diesen Schritt daher formal immer vermieden, obwohl sie in den letzten Monaten teilweise recht nah am direkten Aufkauf dran waren. Wir berichteten - aber der Mainstream schwieg und verschweigt auch weiterhin diese anhaltende de facto Monetarisierung fast völlig. Und so bleibt aus gegebenem Anlass mal wieder nichts anderes übrig, als das Wahre im Goethe´schen Sinne immer zu wiederholen.

Dies insbesondere deshalb, weil die Frist von der Anleihe-Emission zum Aufkauf durch die Fed kürzlich bereits auf 30 Minuten 88| geschrumpft ist! Die Schamfrist zur Vermeidung der DIREKTEN Monetarisierung beträgt nun also noch eine halbe Stunde!

Ein US-Analyst namens Jim Bianco hat diese Unglaublichkeit schon vor ...
http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/200…
Die Goldbasis ist tot - lang lebe die Goldbasis!

... Wir wissen, dass die Banken und Staaten in der Zwischenzeit einen oder zwei Wege gefunden haben, auch die Goldbasis zu manipulieren. ...

... Einer der Hauptverdächtigen: Die Goldbasis errechnet unter Benutzung der Preise für COMEX-Futures oder Forward-Kontrakte der London Bullion Market Association (LBMA). Weitere Verdächtige sind: Bestimmte Exchange Traded Funds für Gold (ETFs) wie der GLD und deren wöchentlich aktualisierte Barrenlisten; bestimmte Zentralbanken wie zum Beispiel die alte Stadtstreicherin aus der Threadneedle Street (Spitzname der Bank of England). Sie eilte ihren Agenten, den Bullionbanken zur Hilfe und versuchte ihnen mit minderwertigem Gold (22 Karat) auszuhelfen, damit schon fast gescheiterte Kontrakte gerade noch beglichen werden konnten. Minderwertiges Gold stinkt, wie ich noch unten erklären werde.

Es scheint Indizienbeweise dafür zu geben, dass die Goldbörsen Kontrakte, die in diesem Monat auslaufen werden und für die im Monat September Auslieferung angezeigt wurde, nicht bedienen werden können. Und dazu kam es trotz eines robusten und sogar steigenden Kontangos. Darüberhinaus existieren Indizienbeweise, dass die Gegenparteien dieser auslaufenden Terminkontrakte - Bullionbanken, genauergesagt wurden diesbezüglich Namen wie J.P. Morgan und Deutsche Bank hervorgehoben - Bestechungsgelder in Höhe von bis zu 125% des festgestellten Kassapreises an die Halter der betreffenden Long-Kontrakte in Aussicht gestellt haben, sollten diese eine Begleichung in Papier akzeptieren und vorausgesetzt, die ganze Angelegenheit bleibe geheim. Wenn das wahr ist, dann dienen diese Manöver der Verschleierung der realen Goldbasis und der Verleugnung der Tatsache, dass Gold auf eine Backwardation zustrebt. Wäre die Wahrheit weit und breit bekannt, würde es sicherlich zu einem Ansturm auf die Bullionbanken kommen. ...

... Es wurde berichtet, unabhängige Wirtschaftprüfer würden - auf Drängen von Parteien, die sich Gold für ihre ausgelaufenen Forward-Kaufkontrakte liefern lassen wollen - in die ETFs einrücken und den Inhalt der Tresorräume mit den Büchern abgleichen. Die Schlinge zieht sich immer fester um den Hals der halsabscheiderischen Bankster, die im Short-Squeeze gefangen sind. ...

... Roosevelt dachte, er könne sich die Kosten der Verfeinerung des eingeschmolzenen Goldes auf internationalen Standard von 995er Feingold (24 Karat) sparen; deswegen haben die Goldbarren im Fort Knox nur 22 Karat. Folglich waren diese Goldbarren nicht problemlos und frei handelbar. Und sie können problemlos als Bannware identifiziert werden - als Beute des Großen Goldraubs von 1933. Allein der Umfang des gestohlenen Goldes macht die Goldveredelung heutzutage, nach so langer Zeit, unmöglich. Das US-Gold stinkt und wird auch nicht aufhören zu stinken. ...

... Jedes Mal, wenn nun 22-Karat-Gold irgendwo in der Welt auftaucht (wenn es zum Beispiel ärgerlichen Besitzern ausgelaufener Gold-Futures-Kontrakte angeboten wird, um diese ruhig zu stellen), wird dies erneut als Beweis für die Tatsache dienen, dass Uncle Sam in der Klemme steckt und versucht, sich seinen Weg aus dieser Klemme mit Schmiergeld, dem gestohlenen Gold, zu bahnen. Sollte Uncle Sam nun versuchen, das Bestechungsgeld über seine Gefolgsleute, die Bullionbanken, zu bezahlen und dabei 22-Karat-Gold zur Abwicklung von Kontrakten über 24-Karat-Gold anbieten, so wird die Welt sofort wissen, was Sache ist - auch wenn das minderwertige Gold über Mittelsmänner angeboten wird. ... http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyi…


Ich frage mich, ob mein gegossener 250 g Goldbarren trotz Stempel "FEINGOLD" und "999,9" nur 22 Karat hat. Das wäre nicht so schlimm, weil das nur einem Wertverlust von ca. 9 % (gemessen am physischen Goldpreis) bedeuten würde und Gold ja erstmal steigen wird. Zudem würden die Banken das Gold vermutlich als Feingold zurücknehmen. Vielleicht sind 22 karätige Feingoldbarren nach dem Prinzip Fehldruck sogar wertvoller. Man sollte denken, sowas ist extrem unwahrscheinlich, weil es den guten Ruf einer Bank beschädigt aber vermutlich kann sich jeder irgendwie rausreden. Wie gesagt, ich weiß nicht, wie viel Goldgehalt mein Goldbarren hat aber für ein etwas besseres Labor ist sowas leicht feststellbar.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen deutschen Hedgefonds
Geht es auch bei deutschen Hedgefonds nicht mit rechten Dingen zu? Die Staatsanwaltschaft Würzburg ermittelt gegen Manager einer Fondsgesellschaft aus Aschaffenburg. Sie sollen Großbanken angeblich Verluste in Höhe von 400 Millionen Euro beschert haben. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657977,0…


Madoff-Opfer bekommen nur einen Bruchteil ihres Geldes zurück
Der mutmaßliche Schaden beträgt 65 Milliarden Dollar: Nun erhalten einige Opfer des verurteilten Betrügers Bernard Madoff Geld zurück - allerdings nur einen Bruchteil der verlorenen Summe. Denn es ist völlig offen, wie viel noch zur Entschädigung da ist. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,657986,00.html

Ist der Fall Rajaratnam (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,657761,0…) vielleicht eine Racheaktion der Madoff-Unterstützer?
Deutsche Bank zahlt deutlich mehr Boni
Auch im dritten Quartal hat die Deutsche Bank einen Milliardengewinn verbuchen können - zur Freude der Mitarbeiter. Das Institut gab in den ersten neun Monaten dieses Jahres so viel Geld für Personal aus wie im gesamten vergangenen Jahr. Dabei ist die Zahl der Arbeitnehmer gesunken.

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank greift für ihre Mitarbeiter im laufenden Jahr wieder deutlich tiefer in den Bonustopf. Vor allem weil angesichts steigender Gewinne voraussichtlich höhere leistungsabhängige Vergütungen fällig würden, stieg der Personalaufwand der größten deutschen Bank im dritten Quartal um 47 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. In den ersten neun Monaten des Jahres war der Personalaufwand der Deutschen Bank mit fast neun Milliarden Euro beinahe so hoch wie im gesamten Jahr 2008 (9,6 Milliarden Euro), obwohl die Mitarbeiterzahl Ende September mit 78.530 um drei Prozent geringer war als vor Jahresfrist.... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,658006,0…

Das Durchschnittsgehalt bei der Deutschen Bank beträgt demnach ca. 9.000.000.000 * 12/9 / 78.530 = 152.808 Euro
Norwegen hebt Leitzins wieder an
Nach Australien hat nun als erstes europäisches Land auch Norwegen die Leitzinsen erhöht

Auch Norwegen hat die Zinswende eingeleitet. Als erstes europäisches Land hat nun auch Norwegen seine Leitzinsen erhöht. Wie allgemein erwartet, hat die norwegische Notenbank heute den Leitzins um 0,25 % auf nun 1,5 % leicht angehoben. ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/146440

Also wenn man bedenkt, dass ein niedriger Zins nur ein Geldgeschenk an die Banken ist, dann verstehe ich nicht, warum der Zins nicht deutlicher angehoben wird und zum Ausgleich staatliche Banken das Geld verleihen. Das ist doch eine Farce, wenn man einen Leitzins so um 1% hat aber Geld bestenfalls für den dreifachen Zins zu haben ist (keine Ahnung, einige Mittelständler wären wohl auch darüber froh). So gesehen saugen die Privatbanken fröhlich Geld für sich ab und tun nur das Notdürftigste (oder auch nicht, siehe Kreditklemme), bzw. tun alles mögliche (riskante Spekulationen) für vielversprechende Gewinne (die selbstverständlich das/irgendein Volk zahlt).

Am besten für die Wirtschaft sind Investitionskredite (auch für privaten Hausbau) zu einem Zinssatz in Nähe der wirklichen Inflationsrate (Konsumkredite können höher sein) und das kann eine staatliche Bank problemlos gewährleisten. Derzeit werden mit einem niedrigen Leitzins nur die Banken (hab' mich nicht getraut was anderes zu schreiben - wäre "Blutsauger" noch okay gewesen?) gemästet. (alles imho)
#5579 ... Washington - Nach der längsten Rezession seit acht Jahrzehnten ist die US-Wirtschaft im abgelaufenen Quartal wieder gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt der größten Wirtschaftsnation der Welt legte von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent zu, wie es in einer am Donnerstag vom US-Handelsministerium in Washington vorgestellten ersten Schätzung heißt. Zuvor war das BIP über vier Quartale hinweg geschrumpft.

Sollte die Schätzung der Konjunkturexperten Bestand haben, wäre es die höchste Wachstumsrate seit dem dritten Quartal 2007. Getragen wurde der Zuwachs vor allem von einem Anziehen der Konsumausgaben, die traditionell etwa zwei Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts ausmachen. Diese Ausgaben seien um 3,4 Prozent gewachsen und hätten damit alleine 2,4 Prozentpunkte zum gesamten BIP-Wachstum beigetragen, teilte das Ministerium mit.

Die Investitionsausgaben nahmen der Schätzung zufolge nach sieben Quartalen Niedergang wieder zu und verzeichneten ein Plus von 11,5 Prozent. Die Immobilieninvestitionen legten um 23,4 Prozent zu. Auch sie waren zuvor dreieinhalb Jahre lang stetig gefallen. Negativ wirkte sich der Außenhandel auf die BIP-Gesamtentwicklung aus: Der Schätzung zufolge büßte das BIP im dritten Quartal wegen des Einbruchs beim Export 0,53 Punkte ein. ... http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,658…

Ich vermute: überwiegend kreditfinanzierter Aufschwung nach längerem Niedergang (klassische Gegenreaktion), der aufgrund der Bevorzug des Konsums wenig Nachhaltigkeit haben dürfte.
Hedgefonds soll Millionen für Insider-Wissen bezahlt haben
Neue Enthüllung im Galleon-Skandal: Hunderte Millionen Dollar soll der US-Hedgefonds laut "Financial Times" für exklusive Informationen hingeblättert haben. Den erkauften Wissensvorsprung habe der Milliardär Raj Rajaratnam dann illegal zu Geld gemacht haben.

New York - Der aufsehenerregende Insider-Skandal an der Wall Street zieht immer größere Kreise. Der im Zentrum der Affäre stehende US-Hedgefonds Galleon Group des Milliardärs Raj Rajaratnam soll nach einem Zeitungsbericht Hunderte von Millionen Dollar an Banken gezahlt haben - für exklusive Handelsinformationen, die gewöhnliche Anleger nicht bekamen.

Allein im vergangenen Jahr habe Galleon seinen Wall-Street-Banken rund 250 Millionen Dollar gezahlt, zitierte die "Financial Times" einen Insider. Zu den wichtigsten Geschäftspartnern des Fonds hätten die Banken Goldman Sachs Chart zeigen und Morgan Stanley Chart zeigen gehört. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,658108,0…

Mmm, das hört sich schon anders an (siehe #5576, 38.276.254). Jetzt habe ich den Verdacht, dass die Medien vorher den Skandal runterspielen und die beteiligten Banken schützen wollten (indem sie nur die 20 Millionen aber nicht die Hunderte von Millionen Dollar erwähnten).
US-Banken sabotieren Obamas Finanzreformen
US-Präsident Obama will die Banken an die Kandare nehmen und sie für künftige Krisen haftbar machen. Doch die Branche wehrt sich energisch und hat eine enorme Lobbyisten-Armee in Marsch gesetzt, um die Pläne zu torpedieren - mit Erfolg. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,658139,0…
Audi-Ergebnis bricht um die Hälfte ein
Die Wirtschaftslage ist nicht gut, und die Neuentwicklungen kosten Geld: Der Gewinn des Autobauers Audi hat sich im dritten Quartal mehr als halbiert. Trotzdem gibt sich die VW-Tochter optimistisch - und rechnet für das Gesamtjahr mit schwarzen Zahlen. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,658252,0…

Wie wird es wohl (ganz allgemein) 2010 (im Jahr 1 nach der Abwrackprämie) aussehen?
Ron Paul: Weniger als eine volle Offenlegung ist nicht akzeptabel!

Deutsche Übersetzung: Fufurios / Ruhrpott for Ron Paul

Vergangene Woche wurde ein neuer Gesetzesentwurf im Senat vorgestellt um die Federal Reserve einer Bilanzprüfung zu unterziehen. Einige Befürworter meines Gesetzesentwurfs HR.1207 und des im Senat begleitenden Gesetzesentwurfs S.604 waren deswegen etwas angefressen. Es kommt aber ganz darauf an, wie man darüber denkt. Diese neue Gesetzgebung stellt keine große Gefahr für unsere Bestrebungen dar.

Bei dem Durcheinander in der Wirtschaft suchen die Menschen nach Antworten - nicht bloß wegen verlorener Ersparnisse an der Wall Street, aber wegen verlorener Häuser auf der Main Street. Wegen der vielen Probleme, denen wir gegenüber stehen, stehen die Federal Reserve und ihr Einfluss auf die Wirtschaft auf dem Prüfstand. Dies überträgt sich in den gewaltigen Druck auf das Repräsentantenhaus. Alle Republikaner und über die Hälfte der Demokraten unterstützen HR.1207 und bilden einen enormen, parteiübergreifenden Rückhalt. Für Washington wäre es hinterhältig, die Prinzipien hinter dem Gesetzesentwurf nach all den Versprechen von Transparenz nicht zu begrüßen. Wie kann jemand in einem Atemzug glaubwürdig für mehr Transparenz in der Regierung streiten und im nächsten die Geheimhaltung der Federal Reserve verteidigen?

Allerdings gibt es immer noch sehr starken Widerstand gegen die Enthüllungen, die HR.1207 fordert und es wird weitere Versuche geben, sie abzuschwächen, bevor das Thema erledigt ist.

Die gute Nachricht ist, dass Washington reagiert und die Federal Reserve zum Thema wurde. Besorgte Amerikaner sollten nun den Druck aufrecht erhalten, indem sie weiterhin klar definieren, was wir wollen und was wir nicht wollen.

Eine der größten Sorgen ist, dass HR.1207 eine gewisse Art Machtentzug für das Kongresshaus bedeutet. Aus den selben Gründen würde der Kongress beim Festlegen von Zinssätzen und bei der Regelung der Geldmenge keinen besseren Job machen als die Federal Reserve: Der Kongress ist nicht der freie Markt. Jede ausgewählte Gruppe von Leuten, egal wie weise und gebildet sie seien mag, kann die Weisheit des Marktes einfach nicht ersetzen. Es wäre ein gewaltiger Rückschritt. HR. 1207 bittet nur um eine vollständige Auskunft und ich bin einverstanden damit, dafür einen angemessenen Zeitrahmen einzuräumen, um die Befürchtungen zu beruhigen, dass der Kongress beabsichtigt, die Geldpolitik zu diktieren.

Was wir wollen und worauf wir bestehen ist, dass Entscheidungen, die ein so schweres, wirtschaftliches Gewicht tragen, nicht länger in absoluter Geheimhaltung getroffen werden. Wir wollen wissen welche Vereinbarungen die Fed mit anderen Regierungen und Zentralbanken trifft. Wir wollen wissen, wer von den Aktionen der Fed profitiert und welche Abkommen getroffen wurden. Die Fed reagiert bereits auf den Druck indem sie ihre Liquiditätshilfen reduziert und durch den Kauf von Wirtschaftsgütern zu einer eher traditionellen Geldpolitik zurückkehrt. Mit schon fast 800 Milliarden Dollar durch Vermögenswerte gesicherte Wertpapiere in den Büchern - 800 Milliarden Dollar in Schatzpapieren, und es gibt keine echte Grenze, wieviel die Fed erstehen darf - sind die Möglichkeiten für gesetzwidriges Verhalten ungeheuer groß. Wir müssen wissen, mit wem die Fed Geschäfte macht, was sie kauft, wieviel sie ausgibt und wer begünstigt wird. So gut auch jeder Schritt zu einer transparenten Fed ist: alles, was an diesem Punkt weniger als eine ehrliche Auskunft ist, ist nicht akzeptabel.
http://ronpaul.blog.de/2009/10/29/ron-paul-weniger-volle-off…
Remarks by Richard L. Trumka, President of the AFL-CIO, Building the New Economy: Making It in America Conference
October 29, 2009

Thank you. And thank you to our allies, the Alliance for American Manufacturing and the Campaign for America’s Future for sponsoring this important and timely meeting.

Over the next decade, America is poised to invest $2 trillion in infrastructure, health care and a greener economy. The big question is this: Are we going to just spend this money? Or will we invest it strategically in a new economy? We’re together in this room today because we’re committed to the latter. And this is exactly the group that needs to be talking and working together—unions and businesses, government, economists and progressive activists.

Our economic crisis has been so severe that it needs all of us to resolve it. Issues that once may have divided us now bring us together. We’re united against the common enemy of U.S. economic failure.

For decades, manufacturing provided U.S. workers a solid ladder into the middle class—with job security, decent paychecks, health care and retirement with dignity. Manufacturing built the middle class because workers built unions—unions strong enough to see to it that workers got a fair share of the wealth they created. But then the United States entered the world economy with policies designed to attack workers’ standard of living and without a strong manufacturing policy. Instead, we indulged in the illusion that the United States, a nation of 300 million, could live off of finance and money borrowed from our trading partners. The resulting financial bubble and economic crisis has pushed the world to the brink of global depression and revealed a U.S. economy in structural crisis.

But fortunately, this is a new day. We have national leaders as committed as we are to investing, not just in rescuing our economy from the brink of a second Great Depression—but in rebuilding it, restructuring it, making it work for us and for our country’s future. We need it.

In the past 10 years, more than 50,000 U.S. manufacturing facilities have closed and we’ve lost more than 5 million manufacturing jobs, including about 1 million professional and technical jobs. We’ve run up record trade deficits, driven by manufactured goods deficits. The 2008 goods trade deficit of $800 billion included $565 billion in manufactured goods. And China—a country that routinely violates international trade and human rights norms, and that has a strong industrial policy, linked with a trade and currency strategy—now accounts for 75 percent of our non-oil goods deficit. At the same time, affluent high-wage countries with manufacturing policies like Japan and Germany are running trade surpluses by selling high-end capital and consumer goods to many emerging markets.

Meanwhile, all of America has been rocked by job loss, home foreclosures, bankruptcy and loss of health care and retirement security. But the industrial Midwest has been crippled. The auto crisis of the past 18 months has left the state of Michigan with effective unemployment approaching 25 percent. We should be looking at the Midwest as an incredible resource of skilled autoworkers, machinists, steelworkers, industrial engineers, designers, scientists, technical capacity, innovation and facilities available for retooling. But our ongoing failure to invest in manufacturing means that the next innovation, the next best idea, the next process improvement, the next breakthrough may well be made in some other country, not ours.

Instead of paying workers to innovate and to make things we could export, the business of America has become finance. Wall Street and transnational corporations have been defining U.S. financial and trade policy to fit their will. Their push for short-term profits has undermined domestic manufacturing and helped drive it offshore in a global race to the bottom, where U.S. manufacturers compete with companies in affluent countries that benefit from national health care and mandatory employer funded retirement, and with companies around the world that take no responsibility at all for their employees’ health and retirement, and in countries that have no respect for workers’ rights or the environment so their labor and environmental costs are low.

This short-termism has pushed investment not into what America can produce and supply to build a prosperous and jobs-based economy, but into speculation, exotic financial gimmicks and dangerous gambles that failed and almost destroyed us. The result? The United States has ended up with 22 percent of our GDP tied to the financial sector—which makes nothing except credit pyramids and obscene wealth for a very, very few. Instead of exporting financial crisis, we can and should be exporting technology and world-class goods. ... http://www.politicalaffairs.net/article/articleview/9123/
:confused: :confused: :confused:

In der Summe sehen wir das reale Risiko bei $13.9 Billionen.

USA: Wieviel kostet ein Neuanfang ?

Oder anders herum gefragt, wie hoch wäre theoretisch die Summe, wenn alle Stricke in den USA reißen. (es wäre ja kein Neuanfang, wenn der Staat den Staat ausbailt)
Niemand geht davon aus, daß bei sämtlichen Garantien welche die US-Regierung gewährt hat, tatsächlich auch der Garantiefall eintritt. Das wäre etwa so, als ob ein Autohersteller 100% des Verkaufspreises zusätzlich als Rücklage für Garantie/Gewährleistung bilanzieren müßte.
Trotzdem gibt es schlaue Menschen aus der US-Regierung die das berechnet haben. Hier könnte man sich Gedanken machen, warum soetwas berechnet wird.
Um es kurz zu machen, wenn alle Banken fallen, wenn die Häuser keinen Wert mehr haben, da keine Nachfrage mehr vorhanden, wenn sich alle Werte in Luft auflösen, wieviel müßte der Staat aufwenden, um das auszugleichen ?
Es wären $23.7 Billionen - das ist der Betrag, der bei einem Supergau theoretisch fällig würde.
Neil M. Barofsky, special inspector general für das Troubled Asset Relief Program(TARP) ging es aber nicht darum, das maximale Risiko zu berechnen. Ihm ging es ausschließ um Transparenz, weil inzwischen in fast allen Volkswirtschaften keiner mehr einen Überblick hat.
Immerhin hat Mr. Barofsky seine Horror-Zahlen relativiert:

* $2.3 Billionen sieht er bei FDIC versenkt
* $4.4 Billionen bei den Notenbankprogrammen
* $7.2 Billionen bei den Hypothekengarantien

http://econo-matrix.blogspot.com/2009/10/usa-wieviel-kostet-…


Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.100 von The Knife am 31.10.09 18:17:10na...
ob die rechnung stimmt...
erst mal bricht nach einer woche die lebensmittelversorgung zusammen....
dann die energieversorgung ( benzin zum fahren )
dann kommt es zu entlassungen ohne lohn
energieversorger werden unter staatschutz gestellt.

großstätten droht der ausnahmezustand, fahrverbote ( um keine massenansammlungen zuzulassen )

die BW patrolliert im innern, Notstandsgesetzt tritt in Kraft
die wasser versorgung wird reduziert
lebensmittescheine werden nach 2 wochen ausgegeben.
benzin gibts nur noch auf gutschein.
geld papiergeld wird eingeschränkt...kreditkarten sind nicht mehr gültig...internet funktioniert nicht mehr, handynetzt sind gesperrt,
an den grenzen wird kontrolliert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.100 von The Knife am 31.10.09 18:17:10In der Summe sehen wir das reale Risiko bei $13.9 Billionen.`

So langsam habe ich den Eindruck, die reden über "richtiges Geld"
:laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.296.745 von Looe am 31.10.09 23:35:03Nachtrag :

kann mich noch an das 1. Q 2008 erinnern. Da meinte Bernanke, dieser Nichtsnutz, mit ca. 50 Miliarden wäre das Thema abgehakt.:laugh:
Der traurige Witz ist doch, dass es (zum Glück) keine wirklichen Probleme gibt (wie z.B. eine Supervulkanausbruch, großer Meteoriteneinschlag, usw.) sondern dass im Gegenteil durch recht gute Bildung, wissenschaftlichem Fortschritt (man denke nur daran, was moderne Landwirtschaftsmaschinen und Baumaschinen leisten) und hohem Automatisierungsgrad in Fabriken ein riesiges Potential besteht.

Schon 1929 ("... Aufgrund der Überproduktion von Konsumgütern und landwirtschaftlichen Produkten übertraf das Angebot die Nachfrage, was zu einem Produktionsstillstand in einigen Unternehmen führte. Eine Depression war die Folge. Viele Unternehmen meldeten Konkurs an und entließen ihre Arbeiter. ..." http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise) gab es volle Lagerhäuser & hungernde/frierende Menschen und leerstehende Häuser & Zeltlager.

Irgendwie haben es aber einige Menschen geschafft, ein korruptes, ungerechtes und instabiles System zu schaffen. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass Gerechtigkeit, Stabilität und Zukunftssicherheit eben nicht das erklärte Ziel sind, sondern dass schlechte und unfähige Menschen die Macht an sich gerissen haben (bzw. zu viel mitreden dürfen). Der auf Ausbeutung und Ungerechtigkeit optimierte Kapitalismus ist die eigentliche Krankheit (Privatbesitz und soziale Marktwirtschaft sind okay).

Wie sieht es zur Zeit in den USA aus (und was droht Deutschland)? Marodes Finanzsystem, Konsum auf Kredit, Zeltstädte, Drogen, Gewalt, ungesunde Lebensweise (Fettsucht), Verfall der Moral (Kinderpornographie im Internet), zunehmend Mist im Fernsehen (schlechte Filme sind nicht unbedingt durch Gewalt oder Sex, sondern durch eine menschenverachtende und negative Zielsetzung und falsche Werte charakterisiert), zunehmende Ungerechtigkeit (Bankster kriegen Millionen dafür, dass sie das Finanzsystem zerstören, während einfache Arbeiter kaum genug zum Leben kriegen), Korruption, usw. ... kurz: das Böse breitet sich aus.

Das eigentliche Problem sind schlechte Menschen an der Macht. Derzeit ist es doch tatsächlich möglich, ganz offen gegen Wahrheit und Gerechtigkeit zu agieren und die Strafverfolgung gezielt zu erschweren. Die haben es doch tatsächlich geschafft, dass sie mit blöden Scheinargumenten (wie z.B. "Bürgerrechte", wo doch eines der höchsten Bürgerrechte Gerechtigkeit ist und der Geldmangel durch fehlende Gerechtigkeit und ein korruptes/ineffizientes System sogar die Menschenwürde gefährdet) gute Menschen in Erklärungsnot bringen, wenn sie Straftaten aufdecken und verhindern wollen. Unfassbar.

Was ist zu tun? Eigentlich ganz einfach:
- schlechte Menschen entmachten (legal und rechtsstaatlich)
- nachdenken, wie man Deutschland grundlegend verbessern kann

Um zum Anfang zurück zu kommen: es ist der helle Wahnsinn, dass es Deutschland trotz der vorhandenen Überkapazitäten so schlecht geht. Das Gute ist, dass Deutschland noch relativ gut dasteht und es in wenigen Jahren sehr viel besser aussehen kann, wenn man nur mal die wirklichen Mißstände behebt, anstatt sie wie die letzten Jahrzehnte zu verdecken und sogar (versteckt) zu fördern. (alles imho)
Es gibt bereits fadenscheinige Angebote (noch sehr vorsichtig formuliert) bei ebay:


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Das ist nämlich kein Goldbarren, das ist ein vergoldeter Kupferbarren. In dieser Größe ist das Objekt imho geradezu darauf ausgelegt, mit Gold verwechselt zu werden und als Kunstgegenstand oder Briefbeschwerer (etc.) ungeeignet.
#5592 (38.297.045) übrigens stimmen die Größenangaben vermutlich nicht, das dürften eher 1,5 mm sein.

Auf der Rückseite ist anscheinend auch noch zweimal "9999" aufgeprägt. Ein Profi wird sich davon zwar nicht täuschen lassen (massives Gold ist mehr als doppelt so schwer wie Kupfer) aber so ganz koscher ist das nicht, wie ich finde.
Weg mit dem Geld nach Delaware, nach Luxemburg und in die Schweiz
Das "Netzwerk für Steuergerechtigkeit" veröffentlicht eine Rangliste der verschwiegensten Finanzplätze der Welt ...

... Man nimmt für sich in Anspruch gegenüber der OECD genauer zu arbeiten, weil man auch Finanzplätze mit hineingenommen hat, die keine souveränen Staaten sind: Platz eins unter den Steueroasen belegt der US-Staat Delaware, den nächsthöchsten Schattenfinanzindex-Wert hat Luxemburg und auf Platz drei folgt die Schweiz, was von Schweizer Medien als "unschön" bezeichnet wird. Platz vier und fünf belegen die Cayman-Inseln und die City of London. Auch das Nachbarland Österreich ist weit oben zu finden, auf Platz sieben, die "Steueroase Lichtenstein" dagegen ist nicht unter den ersten 50 zu finden. ... http://www.heise.de/tp/blogs/8/146464
sehr informativ die AZK !!!

http://www.anti-zensur.info

diese AZK trägt wesentlich dazu bei, daß das verlogene Medienimperum der Bilderberge und Co. zusammenbricht!

jetzt erst Recht mit der Schweinepandemie Kontaminierung mit Biowaffen ..

sehr informativer Vortrag gestern am 31.10.09 bei der AZK
von der wahrheitsliebenden, aufrichtigen Journalistin Jane Bürgermeister

http://e.blip.tv/scripts/flash/showplayer.swf?file=http%3A%2…

diese Infos vor allem am Ende über den aktuell laufenden Krieg gegen die Wahrheit, gegen das Volk läuft nun auf noch höhere Stufe ..sehr brisante Infos wurden veröffentlich bezüglich der Verseuchung der Bürger in Ukraine!
diese Infos werden sogar demnächst Kursrelevant werden für die Märkte!

Danke an alle Menschen, die sich auch verantwortungsbewußt fühlen und mitmachen dieses alte, niedere verlogenen Machtsystem zum Untergang zu bringen ...Die Menschheit hat genug gelitten

Friede sei mit uns allen!
Zu früh gefreut?


Teuer erkauftes Ende der Rezession
Geschrieben von Aktuelles 01.11.2009 08:30 (578 x gelesen)

Die Rezession in den USA ist vorbei – so titelten diese Woche unzählige Medien. Überraschend stark, um 3,5 Prozent, ist die Wirtschaft der USA im dritten Quartal gewachsen, nachdem sie das Quartal zuvor noch um 0,7 Prozent geschrumpft war. Verhaltener Jubel rauschte durch den Blätterwald, es scheint wieder aufwärts zu gehen mit der wichtigsten Volkswirtschaft der Welt, nach der schärfsten Rezession seit der Krise der 30er Jahre. Oder? Bei genauem Hinsehen bleibt einem das Jubeln im Halse stecken.

Die schärfste Rezession ist zwar beendet. Doch der Wirtschaftsaufschwung ist gekauft mit substanzlosem Geld, und so bleibt die Befürchtung, dass auch der Aufschwung ohne Substanz ist und einzustürzen droht. Dieser Aufschwung ist alles andere als nachhaltig, und wer so tut, als sei die Welt bereit, nun wieder zur Normalität zurückzukehren, der lebt ...
http://www.krisenvorsorge.com/modules/news/article.php?story…
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.299.203 von Torsten1000 am 01.11.09 23:00:48
Torsten1000,

Wird volatil morgen werden, aber so mögen wir es oder?

Volatil wird es nicht nur heute, sondern auch noch in den nächsten Monaten/Jahren werden.

Auszug aus deinem Link:
"Mit diesem Plan ist Icahn aber offensichtlich am Widerstand der übrigen Investoren gescheitert. Am Freitag teilte er nun mit, dem Unternehmen einen zusätzlichen Kredit über 1 Mrd. $ gewähren zu wollen. Mit einer weiteren Kreditlinie über 2 Mrd. $ will die US-Bank Goldman Sachs den Mittelstandsfinanzierer stützen."

GS (die FED) hat genug Kohle, und wenn nicht, wird weiter kräftig gedruckt.
Was spielt das jetzt noch für eine Rolle.
Bald, oder in wenigen Jahren ist das Spielchen mit dem Geld drucken eh vorbei.

Die US-Banditen haben schon längst Plan B im Falle des Dollar-Kollaps in der Schublade.
Wer jetzt noch Dollar-Anleihen hat, wird fürchterlich bluten.
Allen voran die Chinesen, und deren Problem ist:
Sie können diesen Schrott nicht verkaufen.
Deren Chance besteht lediglich darin, die Dollar-Reserven in Sachwerte (Unternehmensaufkäufe, -beteiligungen oder Rohstoffe) umzuwandeln.

Von daher könnten Aktien von soliden Unternehmen weiter steigen.
Edelmetalle, die beste Absicherung von Geldentwertung, sowieso!
Selbstblockade aus neuen Schulden und immer größeren Zinszahlungen

Artur P. Schmidt 02.11.2009
Plädoyer für eine Rückbesinnung auf die Soziale Marktwirtschaft
Nachdem mit den Bankenbailouts schon während der Großen Koalition der Grundstein zur Sozialisierung der Verluste gelegt wurde, so soll sich dieser Trend jetzt mit Steuergeschenken fortsetzen, die eigentlich niemand finanzieren kann. Ist der Sozialismus nicht gerade deshalb gescheitert, weil die Menschen den Wunsch nach Freiheit und das Bedürfnis nach Eigentum hatten. Umso bemerkenswerter ist es, wenn der Staat die Rolle eines Räubers spielt und das Geld der Bürger durch inflationäres Schuldenmachen den Großbanken zuschanzt, anstatt ...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31423/1.html
Stiglitz: USA bezahlen jetzt für Versagen, die Banken nicht verstaatlicht zu haben

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz sagte, dass die weltgrößte Ökonomie jetzt schwer zu leiden habe, da die US-Regierung schwer versagt hätte, indem sie die Großbanken im Zuge der Finanzkrise nicht verstaatlichte, wie bloomberg.com berichtet. "Wenn wir uns für diese richtige Sache eingesetzt hätten, würden wir in der jetzigen Situation mehr Einfluß auf die Politik der Banken ausüben können", teilte Stiglitz gestern gegenüber Journalisten auf einer Wirtschaftskonferenz in Shanghai mit. "Die Banken würden ihre Kreditvergabe wieder aufgenommen haben, und die Wirtschaft wäre in stärkerer Verfassung." Stiglitz ist bei dieser Ansicht geblieben, sogar nachdem die US-Wirtschaft wieder auf den Wachstumpfad eingeschwenkt ist im dritten Quartal und die Aktienkurse der Banken in diesem Jahr kletterten. Präsident Barack Obama sagte ...

Anm.: Weder Stiglitz noch Obama scheinen verstehen zu wollen, dass quasi bankrotte Banken keine Kredite mehr vergeben werden. Die Reserven, die sich in den Tresoren der Banken turmhoch stapeln, sind bereits gebildet, um sich für die kommenden Ausfallwellen ...
http://www.wirtschaftsfacts.de/index.php?option=com_content&…
Ist er wirklich so dumm, oder tut er nur so - unser Bundespräsident?


Neue Weltordnung - Deutscher Bundespräsident fordert Unterwerfung unter die Neue Weltordnung

Am gestrigen Tage forderte der Deutsche Bundespräsident die Unterwerfung Deutschlands und aller Nationen unter eine private antidemokratische Nichtregierungsorganisation, den Vereinten Nationen.

"Für mich bleiben die Vereinten Nationen weiterhin der zentrale Ort für eine kooperative Weltpolitik. Auch wenn der Weg schwierig ist: die Vereinten Nationen zu stärken und effizienter zu machen, liegt in unser aller Interesse. Hier müssen wir mehr Ehrgeiz entwickeln.

Die großen Menschheitsaufgaben warten nämlich nicht. Wir können die Erderwärmung nur begrenzen und den Kampf gegen Hunger und Armut nur gewinnen, wenn uns eine Entwicklungspolitik für den ganzen Planeten gelingt[...]


Von einer solchen neuen, kooperativen Ordnung hat schon George Bush gesprochen. Sie kann nur gemeinsam entwickelt und ausgehandelt werden, nicht oktroyiert. Sie kann keine hegemoniale Ordnung sein, weil keine Nation ihr Glück auf Kosten der anderen machen kann - schon im vergleichsweise kleinen Europa sind alle gescheitert, die danach strebten. Und die neue internationale Ordnung wird zu respektieren haben, dass die Nationen auch weiterhin auf unterschiedlichen Wegen nach Glück und Harmonie streben werden." Quelle


Allein in diesem kurzen Absatz einer Rede, die Horst Köhler am gestrigen Tage hielt, sind mehrere wichtige Aspekte ersichtlich, welche dem Bürger ernsthaft zu denken geben sollten:


1. Horst Köhler fordert eine Aufwertung der Vereinten Nationen - Die Vereinten Nationen sind ebenso wie die Europäische Union eine antidemokratische despotische Organisation, wobei der private Charakter ...
http://propagandaschock.blogspot.com/2009/10/neue-weltordnun…
Lateinamerika probt Aufstand gegen den Dollar
Bislang dominiert der US-Dollar die weltweiten Währungssysteme, jetzt soll damit Schluss sein: Rund ein Dutzend Regierungen in Lateinamerika wollen mit einem neuen Einheitsgeld namens Sucre ein Gegengewicht schaffen. Kritiker warnen vor einem finanzpolitischen Abenteuer.

Bogota - Es ist ein symbolträchtiger Name für ein gewagtes Projekt: Unter dem Namen Sucre will ein knappes Dutzend lateinamerikanischer Staaten eine neue Einheitswährung schaffen. Das neue Geld soll nach dem legendären südamerikanischen Freiheitskämpfer Antonio Jose de Sucre benannt werden, der im 19. Jahrhundert an der Seite von Simon Bolivar gegen die spanische Kolonialmacht in die Schlachten zog. Der Name ist Programm, denn auch die neue Währung soll mehr Freiheit schaffen - und die "Diktatur des Dollar" beenden, wie der venezolanische Staats- und Regierungschef, Hugo Chavez, vor wenigen Tagen im bolivianischen Cochabamba erklärte.

Der Vorstoß richtet sich vor allem gegen die USA - und soll möglichst schnell umgesetzt werden: Bereits 2010 soll die virtuelle Währung zur Abwicklung des Handels zwischen den neun Mitgliedsstaaten der "Bolivarischen Allianz für unser Amerika" (ALBA) den Dollar ablösen. So planen es zumindest dessen wichtigste Fürsprecher: Der bolivianische Präsident Evo Morales, Ecuadors Staatschef Rafael Correa und eben Chavez. Das Staatenbündnis besteht überwiegend aus linkspopulistischen Regierungen: Venezuela, Kuba, Nicaragua, Ecuador, Bolivien sowie den Karibikstaaten Antigua und Barbuda, Dominica und Saint Vincent. Selbst das krisengeschüttelte Honduras war der Gemeinschaft noch unter dem gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya beigetreten. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,657398,00.h…
:D :D :D

Man beachte die Flasche Bier.
Für welches Bier wird hier wohl geworben?




Ich tippe auf Jever Pilsener.
Geniale Werbung !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.306.716 von HeWhoEnjoysGravity am 03.11.09 06:45:56Noch zwei Meldungen zum USD, wobei die erste hier eh bekannt ist und die zweite nicht der grosse Aufreger sein dürfte. Trotzdem verstärkt sich der Eindruck, als würden sich die Dollar-Abtrünningen nach und nach formieren. Wenn das mal gut geht ....

Russia ready to abandon dollar in oil, gas trade with China
BEIJING, October 14 (RIA Novosti) - Russia is ready to consider using the Russian and Chinese national currencies instead of the dollar in bilateral oil and gas dealings, Prime Minister Vladimir Putin said on Wednesday.
The premier, currently on a visit to Beijing, said a final decision on the issue can only be made after a thorough expert analysis.
"Yesterday, energy companies, in particular Gazprom, raised the question of using the national currency. We are ready to examine the possibility of selling energy resources for rubles, but our Chinese partners need rubles for that. We are also ready to sell for yuans," Putin said.
He stressed that "there should be a balance here."
On Tuesday, Russia and China agreed terms for Russian gas deliveries at a level of up to 70 billion cubic meters a year. China also imports oil from Russia.
The Russian prime minister said the issue would be addressed among others at a meeting of Shanghai Cooperation Organization (SCO) finance ministers, who are to convene before the end of the year in Kazakhstan.
Britain's Independent newspaper reported last Tuesday that Russian officials had held "secret meetings" with Arab states, China and France on ending the use of the U.S. dollar in international oil trade.
The countries are reportedly seeking to switch from the dollar to a basket of currencies including the euro, Japanese yen, Chinese yuan, gold, and a new unified currency of leading Arab oil producing countries.
The Independent said the meetings have been confirmed by Chinese and Arab banking sources
http://en.beta.rian.ru/russia/20091014/156468599.html


Turkey to use national currencies in trade with Iran, China
ANKARA, October 28 (RIA Novosti) - Turkey is switching to national currencies in trade with Iran and China, ending dependence on the U.S. dollar and the euro for about 20% of its commodity turnover, local media reported on Wednesday.
Turkey has already switched to settlements in national currencies with Russia amid weakening confidence in the greenback as the world's major reserve currency. The move was initiated by Turkish President Abdullah Gul during his visit to Moscow in February.
http://en.rian.ru/business/20091028/156617011.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.314.402 von MissB.Hagen am 03.11.09 22:23:27
MissB.Hagen,

das hier schon gelesen?


Das unvermeidliche Scheitern der amerikanischen und chinesischen Konjunkturprogramme: Die Grenze der höchstmöglichen Absorption

- Auszug GEAB N°35 (18. May 2009) -
Das unvermeidliche Scheitern der amerikanischen und chinesischen Konjunkturprogramme: Die Grenze der höchstmöglichen Absorption
China und die USA haben Konjunkturprogramme aufgelegt, die mit enormen Geldmitteln ausgestattet sind. Es sind von den weltweit verabschiedeten die umfangreichsten. Aber sie werden unweigerlich in ihrem Anspruch scheitern, die Krise nachhaltig zu bekämpfen. Im besten Fall werden sie die schlimmsten Folgen der Krise etwas abmindern. Zwar sind die beiden Volkswirtschaften sehr verschieden und die beiden Programme in ihren Ansätzen und Methoden sehr unterschiedlich. Aber für beide gilt, dass sie in den kommenden Monaten auf eine Schwierigkeit stoßen werden, die sie nicht kurzfristig werden überwinden können. Diese Schwierigkeit ist die „Grenze der höchstmöglichen Absorption“.
http://www.leap2020.eu/Das-unvermeidliche-Scheitern-der-amer…
Guter Artikel aus der Süddeutschen Zeitung

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http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/489047

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Dienst am Deutschtum
Freerk Huisken, emeritierter Professor für Pädagogik an der Universität Bremen, über die Lebenslüge der Integrationspolitik
Fragt man den Fremdwörterduden, was Integration sei, bekommt man die Antwort: "Eingliederung in ein größeres Ganzes." Ob die Eingliederung aktivisch oder passivisch zu vollziehen ist, bleibt im Lexikon offen. Ayten Kilicarslan vom Vorstand des Türkisch-Islamischen Verbands Ditib legt sich dagegen fest: "Integration bedeutet, dass man sich in einer Gesellschaft wohl fühlt", erklärte sie in der Debatte, die sich an den Äußerungen Thilo Sarrazins zum Verhalten von "Türken und Arabern" in Deutschland entzündet hatte. Dabei ist gerade diese Gefühlslage "unserer ausländischen Mitbewohner" der allgegenwärtige und von Frank Plasberg in "hart aber fair" eindeutig ins Bild gesetzte Stein des Anstoßes: Straßenzüge in Duisburg oder Berlin-Kreuzberg mit türkischen oder arabischen Reisebüros, Gemüseläden, Apotheken und Rechtsanwälten, Wohngebiete also, in denen sich Menschen aus türkischem oder arabischem Sprach- und Kulturraum in etwa "wie zu Hause", mithin nicht eben drangsaliert fühlen.




Das Wort "Integration" - der politische Auftrag, dem sich bundesdeutsche Regierungen verschrieben haben, nachdem der Befund nicht mehr haltbar war, dass Deutschland kein "Einwanderungsland" sei - bedeutet hier umgekehrt, dass sich ausländische Menschen und solche mit Migrationshintergrund so zu verhalten haben, dass sich nicht sie, sondern die Sachwalter des demokratischen Gemeinwesens einigermaßen wohl fühlen. Was mit den Angehörigen anderer Völker zu geschehen habe, die diesem, letztlich nur bedingt zu genügenden Anspruch nicht nachkommen, ist im politischen Integrationsverfahren festgelegt. Sagen wir es so: Sie haben sich vom deutsch-nationalen Kulturraum zu verabschieden - egal, was sie in ihrer "angestammten Heimat", der sie wohl nicht aus Jux und Tollerei den Rücken gekehrt haben, erwartet.

Der politische und mit eindeutiger Alternative kombinierte Integrationsauftrag hat es also in sich: Mit erklärter Integrationswilligkeit allein können Migranten diesen Auftrag gar nicht erfüllen. Sie sollen vielmehr Beweise erbringen, die einer Quadratur des Kreises ähneln. Wie sollen sie nachweisen, dass ihnen, den zugereisten oder hier bereits geborenen Ausländern, das Deutschtum in Fleisch und Blut übergegangen ist? Sie sind und bleiben - Ausländer. Dabei handelt es sich bei der Nationalität um eine Eigenschaft, die sie sich wie ihre originaldeutschen Mitmenschen auch nicht selbst ausgesucht haben. Sie ist ihnen vielmehr von der jeweils zuständigen Staatsgewalt mit Stempel und Eintrag ins Bevölkerungsregister verpasst worden, nicht ohne dass dies von ihr zugleich mit einigen Klarstellungen verbunden ist: Als Inländer ist man damit alternativlos auf jenes politische, ökonomische, soziale und rechtliche System verpflichtet, in das man "hineingeboren" ist.

Es ist dieses Ideal des fertigen, der mehr oder weniger demokratisch organisierten Obrigkeit zugetanen und sich seiner sogenannten deutschen Identität selbstverständlich sicheren Inländers, das den Maßstab für die Integration der Ausländer bildet. Es soll sich der Inländer als Teil des Volks fühlen und verhalten, also nur noch Deutsche und weder Klassen noch Parteien kennen.

Diesem Ideal kann ein Ausländer nicht entsprechen, weil er von den hiesigen Behörden als ein Mensch behandelt wird, der zwar all jene Eigenschaften aufweist, die am Inländer geschätzt werden - nur eben als Verpflichtung auf die falsche, weil fremde Herrschaft. Das macht ihn den politischen Verwaltern des Einwanderungslandes verdächtig. Deshalb zielen Politiker wie Hans-Christian Ströbele von den Grünen an der Sache vorbei, wenn sie als Integrationshilfe vorschlagen, die Nationalhymne ins Türkische zu übersetzen, um Sprachbarrieren bei der Identitätsassimilation zu umgehen. Wenn aus "Einigkeit und Recht und Freiheit" dann "birlik ve hak ve hüriyet" wird, versteht das ein türkisch sprechender Zeitgenosse sicherlich besser. Doch Sprache ist für die Hüter der deutschen Leitkultur eben nicht nur Medium und Kommunikationsinstrument. Sie gilt selbst als deutscher Wert und wird als solcher behandelt.

Ein erfolgreiches Absolvieren des von Prüfungen gekennzeichneten Integrationsverfahrens macht also aus zugereisten Türken keine Inländer, sondern lediglich Inländer mit Migrationshintergrund. Mit dieser Kategorisierung, mit der selbst im Verfahren der Aufhebung der Sortierung nach In- und Ausländern noch an dieser brisanten und in letzter Instanz möglicherweise fatalen Sortierung von Menschen festgehalten wird, bekommt der Neubürger einen Rucksack aufgebürdet. Dieser Rucksack ist mit einem Verdacht gefüllt; mit dem Verdacht, dass eine nachträgliche Eindeutschung noch lange nicht den geborenen Volksdeutschen ersetzt. In der Praxis wird dieser Verdacht etwa dann relevant, wenn diese Integrationsabsolventen, wie ihre originaldeutschen Gefährten auch, über Hartz-IV klagen, also über eine trostlose Lebenslage, in die sie die Erfolge deutscher Standortpolitik versetzt haben. Dann nämlich stellt der eingeborene Volksmund fest, dass sie doch, wenn "es ihnen hier nicht passt", wieder nach Hause gehen sollen.

Die öffentliche Debatte über das Sarrazin-Interview hat es an wohlabgestimmter Kritik und harter Zurückweisung, an mildem Verweis und scharfem Tadel, an Einwänden und Ablehnung nicht fehlen lassen. Doch in einem waren sich alle Teilnehmer dieser Auseinandersetzung - den Verfasser des inkriminierten Interviews eingeschlossen - einig: Integrationspolitik muss sein. Mehr noch: Müsste man nicht recht eigentlich dem Bankvorstandsmitglied dankbar dafür sein, hieß es, dass er die Frage neu auf die Tagesordnung gesetzt hat, wie mit denen zu verfahren ist, die "unsere Volksgemeinschaft überfremden". Man muss, schallt es zurück. Vielleicht fällt dann dem einen oder anderen Inländer einmal auf, dass die unumwunden vorgestellten Maßstäbe nationaler Integrationspolitik immer zugleich ausplaudern, dass hiesige Herrschaft von Inländern ganz selbstverständlich erwartet, was sie an Ausländern mit erheblichen Aufwand und nie ganz zufriedenstellendem Resultat herstellen will: Freiwilligen Dienst an und offenes Bekenntnis zum Wesensdeutschen.
Autor: Freerk Huisken

Der Verfasser ist emeritierter Professor für Pädagogik an der Universität Bremen.
Inder treiben Gold auf Rekordhoch
Nach IWF-Verkäufen liegt der Preis bei 1087,45 Dollar

München - Monatelang belastete das Vorhaben des Internationalen Währungsfonds (IWF), 400 Tonnen seiner Edelmetallbeständ zu verkaufen, den Goldpreis. Jetzt haben überraschend die Inder zugeschlagen - und mit einem Mal scheint der Druck weg. Der Goldpreis reagierte auf die Nachricht am Dienstag mit einem kräftigen Preisanstieg. Am Abend brach das Edelmetall die alte Rekordmarke von 1070,40 Dollar vom 14. Oktober und setzte ein neues Allzeithoch bei 1087,45 Dollar für die Feinunze (31,1 Gramm).

Laut IWF hat die indische Zentralbank 200 der zum Verkauf stehenden 403 Tonnen des IWF-Goldes erworben. Der Verkauf sei zu Marktpreisen in mehreren Schritten bis 30. Oktober erfolgt. "Diese Nachricht wird den Markt entlasten, weil es zeigt, dass offenbar mehrere Zentralbanken bereit sind, das IWF-Gold direkt abzunehmen", sagt Thorsten Proettel, Edelmetallexperte der Landesbank Baden-Württemberg. Tatsächlich hatten weite Teile der Branche darauf gewettet, dass die chinesische Zentralbank beim IWF einkaufen würde. Die Bank of China hatte angekündigt, ihre Devisenreserven besser diversifizieren zu wollen und auch vorher schon Gold zugekauft. China ist der sechstgrößte Goldhalter der Welt, Indien hat nun die Europäische Zentralbank (EZB) überrundet (Grafik). ... http://www.sueddeutsche.de/e5Y385/3129921/Inder-treiben-Gold…

... Laut Eugen Weinberg, Rohstoffanalyst der Commerzbank, könnte der Gold-Kauf der indischen Notenbank die Rally befeuern. "Für den Goldpreis sind das gleich mehrfach gute Nachrichten. So sollen die Verkäufe innerhalb von nur zehn Tagen zu Marktpreisen erfolgt sein. Potenzielle Aufkäufer wie jetzt die indische Zentralbank lassen sich also nicht vom derzeit hohen Preisniveau abschrecken", sagte Weinberg. Außerdem sei es wahrscheinlich, dass Notenbanken in den kommenden Monaten vor allem als Käufer aufträten, was den Goldpreis treiben würde. ... http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:umschic…
So verschuldet ist Deutschland

... Düsseldorf - Trotz der Wirtschaftskrise ist die Zahl der überschuldeten Verbraucher in Deutschland 2009 zurückgegangen. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten "Schuldneratlas Deutschland 2009" der Wirtschaftsauskunftei Creditreform sank die Zahl der Verbraucher, die ihre Zahlungsverpflichtungen nicht begleichen können, waren zum Stichtag 1. Oktober um 680.000. Derzeit seien rund 6,2 Millionen Bundesbürger über 18 Jahren überschuldet, berichtete Creditreform-Vorstand Helmut Rödl in Düsseldorf. Die Schuldnerquote sank damit von 10,1 auf 9,1 Prozent.

Verantwortlich für den Rückgang seien vor allem der stabile Arbeitsmarkt, die niedrige Inflationsrate und der Konsumverzicht der Verbraucher, sagte Rödl. Dank der massiven Ausweitung der Kurzarbeit habe die Wirtschaftskrise bislang nur zu einem moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit geführt. Damit falle der Hauptauslöser für die Überschuldung weg. Außerdem habe der Rückgang bei den Energie- und Lebensmittelpreisen die Verbraucher entlastet. ...

... Immerhin: Die Deutschen stehen deutlich besser da als amerikanische oder englische Verbraucher. So müssten 38 Millionen Amerikaner (16,1 Prozent) und 5,5 Millionen Briten (11,3 Prozent) als überschuldet eingestuft werden. ... http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,659205,00.ht…

Man beachte: "Überschuldung" und nicht "Verschuldung". Die Quoten finde ich daher sehr hoch.
Verstaatlichte Pleitebank Hypo Real Estate erhält weitere 3 Milliarden Euro
Auch unter der neuen Regierung werden weiter Steuergelder in die Bad Bank gepumpt.

Egal ob schwarz-rote oder schwarz-gelbe Koalition, Steuergelder werden weiter in das Schwarze Loch der HRE gepumpt. Die Bank, die bereits Staatseigentum geworden ist, erweist sich weiterhin als Loch, in das die Milliarden verschwinden.

Bislang hat die Bank, die sich massiv verspekuliert hat, schon mehr als 100 Milliarden Euro vom Staat erhalten. Weil man das nicht einfach abschreiben kann, müssen immer wieder neue Milliardenbeträge zum "Überleben" der angeblich systemischen Pleitebank aufgewendet werden. So hat gerade erst wieder der Rettungsfonds SoFFin freimütig beschlossen, weitere 3 Milliarden Euro Steuergelder in die HRE zu stecken. Die bis zum 18. November befristeten Garantien über mehr als 50 Milliarden Euro werden zusätzlich bis zum Juni 2010 verlängert.

Ist ja nur Staatsgeld, das die Politiker verwalten und für die wirklich wichtigen Sachen ausgeben, während man an sozialen Kosten sparen und sie ebenfalls an alle Steuerzahler, von denen die wenigsten von der "Rettung" der HRE profitieren werden, umverteilt. Die Umverteilung funktioniert also ganz gut, kommt nur darauf an, von welchem Blickinkel man sie betrachtet. http://www.heise.de/tp/blogs/8/146491
Interview mit Jim Rogers
"Früher fingen an der Wall Street nur Idioten an"
Jim Rogers hat den Rohstoff- und den China-Boom vorausgesagt und wurde damit weltberühmt. Jetzt warnt er vor neuen Tiefständen: Die Finanzkrise sei längst nicht ausgestanden. Er bleibt sich deshalb treu und setzt weiter auf China und Rohstoffe.

Herr Rogers, Sport ist Ihnen offenbar wichtig. Wie fit sind denn die Finanzmärkte?

(Strampelt auf einem Fitnessfahrrad) Die wirtschaftliche Lage in Ländern mit großen Rohstoffvorkommen wie Australien oder Kanada verbessert sich. In den USA oder England sieht es dagegen ganz anders aus. Die fundamentalen Probleme der Finanzkrise sind noch lange nicht gelöst. ...

... Warum so pessimistisch?

Amerika ist der größte Schuldner in der Weltgeschichte – und die Lage verschlechtert sich täglich. Die Finanzkrise ist durch zu viel Kredit und überzogenen Konsum ausgelöst worden. Sie durch noch mehr Kredite und Konsum aus dem Weg räumen zu wollen, ist schlicht lächerlich. ...

... Die Börsenaufsicht hat bei Madoff versagt, den Stresstest hat das Finanzministerium durchgeführt.

Sicherlich. Das Finanzministerium wird von Geithner geführt, der 15 Jahre lang Chef der New Yorker Notenbank war und völlig bei der Aufsicht der Wall Street versagte. Er wusste nicht, das Bear Stearns oder Lehman Brothers Pleite waren, er wusste überhaupt über gar nichts Bescheid. (lacht, strampelt langsamer). Mein armes Herz. Nein, nein (lacht, hält sich die Brust). Als ob Präsident Barack Obama als ehemaliger Organisator von Gemeindeaktivitäten etwas von Finanzen verstehen würde. Er kann nicht eine Aktie von einer Anleihe unterscheiden. Also fragte er seine Mitarbeiter, wen nehme ich als Finanzminister? Und alle empfahlen Geithner, weil der jahrelang der Wall Street aus der Patsche half wie beispielsweise 1998 beim Bail-out vom Hedgefonds LTCM.

Haben Sie denn eine bessere Meinung von US-Notenbankchef Ben Bernanke?

Der Mann ist seit sechs Jahren auf dem falschen Gleis. Man kann sich jeden Monat in seiner Amtszeit heraussuchen. Immer sagte er, dass mit der US-Wirtschaft alles in Ordnung sei, kein Wort von einer Immobilien- oder Anleihenblase. ...

... Was würden Sie tun, wenn Sie US-Präsident wären?

Ich würde alle Banken Pleite gehen lassen. Das Steuersystem muss verändert werden, ich würde nicht mehr Einkommen, sondern Konsum besteuern. Ich würde die Grenzen öffnen, Immigration und Freihandel fördern. Dann müsste die Prozesslawine gestoppt und das Gesundheits- und Bildungswesen verbessert werden, damit Amerika wettbewerbsfähiger wird. Dann ziehe ich die Truppen aus dem Irak und Afghanistan ab, die sind viel zu teuer. Dann würde ich wahrscheinlich einem Attentat zum Opfer fallen. ...

... Dafür sind Sie 2008 von New York nach Singapur gezogen. Einige ihrer Freunde erklärten Sie für verrückt.

Die meisten meiner Freunde konnten Singapur nicht auf der Karte finden. Das ist wirklich beschämend. Dort leben viele Chinesen, es gibt keine Umweltverschmutzung wie in China und meine Kinder können Chinesisch lernen.

Was nicht ganz stimmt. Dort sprechen viele Singlisch – ein Mix aus schlechtem Englisch und miesem Chinesisch.

Es bricht mir das Herz, das meine Tochter Singlisch spricht. Aber wenn wir nach Hong Kong gegangen wären, hätte sie ein furchtbares Englisch gelernt und niemand könnte sie verstehen. In ihrer Schule wird eine Woche lang nur Chinesisch und eine Woche lang Englisch gesprochen. In den Pausen sprechen die Kinder chinesisch. Singapur ist eine unglaubliche Erfolgsgeschichte, wenn man nach dem Pro-Kopf-Einkommen gemessen ist es wohl das reichste Land der Welt, es besitzt große ausländische Währungsreserven, vielleicht mit unter den fünf oder sechs größten der Welt, obwohl dort nur knapp fünf Millionen Menschen wohnen. ... http://www.capital.de/finanzen/:Interview-mit-Jim-Rogers--Fr…

Der Rest ist eigentlich auch ganz lesenswert.
Politik der Notenbanken führt zur "Monsterblase" (05.11.2009)
Die FED fährt die Geldflutung nicht zurück, auch die EZB lässt den Zinssatz unverändert, "Mr. Doom" warnt vor dem "größten koordinierten Vermögenskollaps der Geschichte".

Nun ist es klar: Die US-Notenbank (FED) hat es vorgeturn