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STEUERSENKUNGEN JA ODER NEIN, WAS SPRICHT DAFÜR UND WAS DAGEGEN? - 500 Beiträge pro Seite



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Nein zu Steuersenkungen sage ich, warum, weil ich der Meinung bin, dass wir ALLE wollen dass 2009 Rot/Rot/Grün regiert!!!:D:laugh:
Wie wäre es erst einaml mit einer Vereinfachung des Systems. Wir haben immer noch das kompliziertese Steuersystem der Welt, was logischer Weise unnötige Kosten beinhaltet, um da durchzusteigen.

Genauso wäre eine Bürokratieabbau ein Konjunkturprogramm, dass keinen Cent kosten würde. Die Beamten, die man dadurch einsparen könnte, könnte man dafür einsetzen, die übrig gebliebenen Vorschriften schneller zu bewältigen. Z.B einen komplizierten Bauantrag nicht zu kontrollieren und dann, wegen Formfehler abzulehnen, sondern den Bauantrag mit dem entsprechenden Bürger zusammen durchzugehen, um Fehler gleich gemeinsam zu korrigieren. Der Bau ganzer Fabriken könnte damit um Monate vorverlegt werden.
Steuersenkunungen wären nicht mehr und nicht weniger als einem sterbenden noch den letzten Wunsch zu erfüllen.Also soll Sie es tun,runter mit den Steuern"Soli weg"dass wir Sie im Himmel als Engel sehen und nicht als Hexe.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.274 von AHEO am 05.12.08 09:47:43Steuersenkungen bringen gar nichts ausser das sie den besser verdienenden helfen die Taschen zu füllen. Konjunkturell aber bringen sie nicht das was sie kosten würden.

Ganz im Gegenteil steuern erhöhen ab einem bestimmten Einkommen.

Gleichzeitig das Geld investieren in unsere Zukunft, sei es in Infrarstrukturprojekte oder massive Erhöhung des Kindergeldes.
An Massnahmen würde mir da schon einiges einfallen.

Leider passt aber Gerechtigkeit und Zukunft nicht in unsere heutige Zeit. Die Raffgierigen können nicht genug bekommen und das auf Kosten der Schwächeren.
Aber die Amerikaner fangen jetzt das Umdenken an, und da können wir Hoffnung haben, da alles irgendwann von Amerika zu uns kommt.
Nur leider dauert das noch ein paar Jahre.
...ich halte von Steuersenkungen ...zum. als kurzfristige Lösung um aus der Krise zu kommen...nicht viel.

Ich betrachte mich als Bürger und Konsument einmal selbst.

Bin normaler Arbeitnehmer und habe noch das Glück mit meinem Einkommen einigermaßen über die Runden zu kommen. Aber auch nur, weil ich alles, was irgendwie möglich ist/war optimiert habe.
Hätte ich dies nicht getan, würde es finanziell auch nicht so rosig aussehen ...richtig große Sprünge kann ich trotzdem nicht machen mit dem, was überbleibt.

Und ich habe noch das Glück, das ich einen unbefristeten...und hoffentlich einigermaßen sicheren Arbeitsplatz habe...im Gegensatz zu anderen, die nach mir kamen...wo die Befristung erst einmal auf 2 Jahre läuft ...und die auch deutlich weniger verdienen.

Und auch ich habe Abstriche machen müssen ...man hat uns die Pistole auf die Brust gesetzt...mit outsourcing gedroht usw...wenn wir beim Einkommen keine Zugeständnisse machen.

Und soll ich euch was sagen : Anfangs habe ich dagegen krakeelt...ja, wer würde das nicht, wenn´s an den eigenen Geldbeutel geht...aber mittlerweile ist´s mir wurst. Ich habe mich vom "Mammon-Gedanken" etwas verabschiedet. Sicherlich brauch ich -wie jeder andere - einen gewissen Geldbetrag für ein einigermaßen ordentliches Leben...und den habe ich zum Glück ja noch...aber ich habe durch diesen Zwangs-Verzicht auch gelernt das man vieles, was man (ich) vorher vielleicht wollte, eigentlich gar nicht braucht.

Man kann also sagen, durch die zurückliegende Spar, Outsourcing und Verschlankungspolitik der Unternehmen...die mich -wie viele, viele andere- betroffen hat...habe ich das Sparen eben auch gelernt...und wenn ich ehrlich bin ...ich vermisse nichts.

Anfangs hab ich mich noch aufgeregt...die Globalisierung verteufelt...diese ewige Konkurrenz das günstigste Angebot abliefern zu können ...unter der in Kaufnahme menschenverachtender Löhne und Arbeitsbedingungen in der 3. Welt...mittlerweile ist´s mir wurscht. Sollen sie doch sehen, wo der benötigte Konsum herkommt. Und mit den 500.- Eur Gutscheinen können sie sich den Hintern abwischen.
Ich habe mir in meinem ganzen Leben noch keinen Neuwagen gekauft, mich hat seit Jahren kein Bekleidungsgeschäft mehr von innen gesehen...wenn man sein Zeuchs einigermaßen pfleglich behandelt hält es ewig. Ist vielleicht nicht alles "hipp" oder top-modisch ...aber es kleidet und hält warm ...die Karre hat Kratzer und Beulen ...aber sie fährt.

Wir haben das shoppen, wie es jetzt gefordert wird, verlernt...und wenn sie die Steuern senken ...und ich habe mehr auf dem Konto...dann bleibt es da stehen ...für unvorhergesehenes, was ich dann vielleicht wirklich einmal brauche.

Und so denke ich ...mit einem noch rel. normalen Einkommen und einem rel. sicheren Arbeitsplaz...wie werden wohl viele andere denken, die a.) von Steuersenkungen kaum profitieren...b.) die nicht wissen, ob sie nach 2 befristeten Jahren nicht wieder beim Amt anstehen dürfen...c.) deren Löhne so niedrig geworden sind, das sie tlw. vom Amt noch zusätzliche Stütze erhalten.

Es macht keinen Unterschied, ob ich nun für ein neues T-Shirt 20.- Eur zahle, weil es hier produziert wurde oder nur 3,99 weil´s aus Bangladesh kommt. Habe gelernt, das ich weder das eine noch das andere min. 2x /Jahr kaufen muß.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.447 von MickyMouse1 am 05.12.08 10:14:20Ich würde den Soli abschaffen,dass wäre ein Signal an alle und nochmal massiv den unteren Einkommensschichten unter die arme greifen z.B. Kindergeld usw.Auch in die Infrastruktur würde ich investieren was sofort und langfristig wirkt.Wir haben bei den Maastrichtkriterien noch Spielraum und den würde ich voll ausschöpfen.
Warum setzen die nicht mal den Soli, der ja
eh nicht mehr für die ursprünglichen Einsätze
verwendet wird, aus? Zumindest mal für ein halbes
Jahr oder so! Deutschland würde in einen wahren
Kaufrausch verfallen!
Letztendlich wurde vieles ja schon angesprochen...
Einfacherer Steuersystem wäre angebracht....
Bürokratieabbau ebenfalls...
Steuersenkungen nein, weil es immer noch eine Sparquote gibt, das heißt mindestens 10% des Geldes nicht im Konsum landen...Des weiteren können Produkte konsumiert werden die nicht in Deutschland hergestellt wurden...der Effekt wird dadurch ebenfalls geschwächt...Ich halte da doch mehr von direktinvestitionen in Bildung und Infrastruktur...der Effekt würde gleichzeitig bis weit in die Zukunft wirken...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.536 von marcpeters am 05.12.08 10:27:13«:::P:::» «:::E:::» «:::R:::» «:::F:::» «:::E:::» «:::K:::» «:::T:::»


...da ist was Wahres dran.

Ich würde sagen, sparen - sparen - sparen und die überheblichen Kapitalisten ausbluten lassen, so einfach ist das...

...kann dieses Pack von Filialisten und ihre Sklavenmethoden nicht mehr ertragen, Geld fließt nur noch in wenige Hände und verschwindet auf nimmer Wiedersehen vom Markt, dank massiver Unterstützung der Regierung.
Eindeutig für Steuersenkungen, am besten noch mit weiteren Konjunkturprogrogrammen, spricht, dass die Staatsverschuldung dadurch noch kräftiger als bisher steigen würde.
Und da eine explodierende Staatsverschuldung derzeit "in" ist in vielen OECD-Ländern, allen voran in den USA* und Japan*, wären wir somit auch "in" und müssten uns nicht mit dem Vorwurf auseinandersetzen, wir wären ängstlich, zögerlich und altmodisch.

Also: auf zu neuen Verschuldungsrekorden.

* Japan wurde von mir als Vorbild genannt wegen der absoluten Höhe der Staatsverschuldung, die USA wegen ihrer einmaligen Verschuldungsdynamik.
Denn von den USA lernen, heißt siegen lernen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.152.611 von HetfieId am 05.12.08 10:35:33Das der Soli kaum noch für den eigentlichen Zweck verballert wird, ist doch nun völlig egal. Wir haben auch immer noch die Sektsteuer, und die kaiserliche Marine ist schon lange auf dem Grund des Meeres, bzw. verschrottet.

Steuern werden nicht aus einem ganz bestimmten zweckgebundenen Grund erhoben. Es wird nurr immer ein neuer Grund gesucht, um neue Steuern zu erheben.
1) Mehrwertsteuer im Durchschnitt erhöhen. Ich nenne das eine dynamische Mehrwertsteuer, bei der lebensnotwendiges und förderungswürdiges niedriger aber umweltschädliches, gesundheitschädliches (wie z.B. Drogen) und Luxus höher besteuert wird.

2) Zum Ausgleich die Einkommenssteuer senken und Investitionen fördern.

3) Verbot der Prostitution. Das hat viele Vorteile, u.a. auch eine Förderung des Konsums:
http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke…

4) Über grundlegende Reformen für ein besseres Deutschland nachdenken.

Nicht der Konsum, sondern die Arbeit muss sich mehr lohnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.154.377 von HeWhoEnjoysGravity am 05.12.08 14:27:06Verbot der Prostitution. Das hat viele Vorteile, u.a. auch eine Förderung des Konsums...

...stimmt, fördert vor allem die Airline-Industrie und die Tourismusbranche. Fliegen demnächst 3x soviele Deutsche nach Thailand zum f...en.

Nachteil : Dort geben sie nicht nur ihr Geld zum b...sen aus, sondern auch noch viel für einen angenehmen Urlaub dort...also als Konjunkturprogramm eher kontraproduktiv.

Außerdem hilft ein Nichtverbieten der Prostitution auch der angeschlagenen Autoindustrie...der mit den "Spritfressern", weil ich kaum glaube das ein waschechter Lude als "cooler Macker" mit dem Elektro-Panda auf dem Kiez vorfährt um nach dem rechten zu sehen. Hier wird wenigstens noch Stil bewahrt :laugh: :laugh: .
Der Staat macht miese.
Steuersenkung?

Der Staat leiht sich noch mehr Geld von den Bürgern und zahlt ihnen Zinsen, um den Bürgern mehr geld zu geben?:confused:

Ist doch absurd!

Konsumgutschein?

Noch bescheuerter.
Wird doch nur für koreanische Fernseher und dergl ausgegeben.:look:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.154.377 von HeWhoEnjoysGravity am 05.12.08 14:27:06Nicht der Konsum, sondern die Arbeit muss sich mehr lohnen...

Ohne Arbeit kein Konsum ...ohne Konsum keine Arbeit.

Wäre über bedingungslose Mindesteinkommen nachzudenken, für jeden, der Arbeit hat...bzw. bemüht ist zu arbeiten. Faulenzer -> Suppenküche.

Single min. 1.500.- netto, Paar min. 2.500.- netto...1.Kind +500.- jedes weitere + 300.- ...so als Richtwert.

Dafür Kündigungsschutz abschaffen ...und den Unternehmen Mindestlöhne auferlegen, damit das System nicht ausgenutzt wird.

Finanzierbar : AL-Versicherung kann abgeschafft werden...für den Wegfall des Kündigungsschutzes könnten die Unternehmen zu höheren Löhnen verpflichtet werden. Statt 7.50/h schwebt mir eher ein Mindestlohn von 11.- Eur vor. Fliegt jemand raus bekommt er erst einmal 90% seines letzten Einkommens...min. aber o.g. Mindestsaläre weitergezahlt...muß dafür aber umgehend jeden gerade verfügbaren Job annehmen...und wenn es nur tagesweise ist (sofern nicht sittenwidrig).

Unternehmen hätten endlich ihr hire+fire ...und die Menschen hätten trotzdem eine gewisse finanzielle Sicherheit.

Dann klappts auch wieder mit dem Konsum.
#13 Gegen Sextourismus hilft http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,593445,00.html.

Außerdem hast du wohl http://www.wallstreet-online.de/dyn/community/posting-drucke… wohl nicht so richtig gelesen.

#15 > ... ohne Konsum keine Arbeit.
Wieso? Mal abgesehen davon, dass wer arbeitet ja auch konsumieren wird, geht es zuerst darum den Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und dazu braucht man keinen unnötigen Konsum.

Erst kommt die Arbeit und dann der Konsum.

Es ist völlig schwachsinnig den Menschen Geld zu schenken, damit sie konsumieren, damit andere arbeiten müssen.

1) Menschen arbeiten was sinnvolles und kriegen dafür Geld.
2) Dieses Geld geben sie dann für den Konsum aus.

Deutschland überlebt die Krise, wenn die Deutschen was nützliches produzieren, nicht wenn sie nur konsumieren.

Ich bin gegen Mindestlohn und für ein Grundeinkommen (wurde schon hinlänglich diskutiert):
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1145260-1-500/ven…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144099-1-500/der…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1138605-1-500/mit…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1144490-1-500/hin…
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1141371-1-500/sto…

Dann könnte man den Kündigungsschutz abschaffen und die Löhne freigeben.
#1

Das Gegenprogramm zu Steuersenkungen heisst 70 % Einkommensspitzensteuersatz, Vermögenssteuer, zusätzliche Reichensteuer, Börsensteuer, 50 % Erbschaftssteuer usw

Kurzum, das Wahlprogramm der verfassungsfeindlichen Linksextremisten, mit denen SPD und GRUENE zusammen eine Linksblock-Regierung formen wollen.

:mad::mad::cry:
Sinnvoll wäre auch eine breite Förderung der Prostitution.

Damit könnten hundertausende ungelernte Frauen wieder dem "Arbeitsmarkt" zugeführt werden. Da diese ja dann auch fette Steuern zahlen (bei den üblichen Preisen wohl den Grenzsteuersatz von 44,xx%) kommt dadurch das BIP mal wieder so richtig ins rollen und die Steureinnahmen steigen deutlich.

Hewos gutmenschliches Moralgeheuchel - drauf geschissen.

Ach ja, ich bin Gut. :cool:
...genau...und aufgrund der größeren Konkurrenz gibt´s für 20.- Eur/Nummer auch mal wieder was gescheit´s :laugh:
#18 Du bist nur dann gut, wenn du wirklich gut bist.

Es hilft dir rein gar nix, wenn du dir nur einbildest, du wärest gut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.155.293 von HeWhoEnjoysGravity am 05.12.08 16:03:26Ok, ich bin wirklich gut - und das ist keine Einbildung.

So besser?
#21 Mich hast du noch nicht überzeugt.

Wenn du gut bist, dann bist du gut.
Wenn du schlecht bist, dann bist du schlecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.155.293 von HeWhoEnjoysGravity am 05.12.08 16:03:26Bei dir klappt es doch auch mit deiner Einbildung


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