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ADLON FF31 - Anno August Jagdfeld - 2009 Mietrückstände der ADLON Holding - 500 Beiträge pro Seite



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Seit kurzer Zeit ist bekannt, dass Anno August Jagdfeld versucht,für sich zu retten, was geht, doch leider wieder mal gegen die Erwartungen und auf dem Rücken der Anleger des FF31.

Dabei spielen Fragen der wirtschaftlichen Potenz der ADLON Holding, der Verhaltensweise des Komplementärs des FF31 und Vaters des Geschäftsführers der ADLON Holding, Untreue und Veröffentlichungspflichten auf Gesellschafterversammlungen und die Rolle des Beirates des FF31 hinein.

In diesem Thread sollen die publizierten Informationen archiviert und die Diskussion unter den Gesellschaftern/Anlegern angeregt werden.
Dipl. Betriebswirt HEINZ WEBER

Beiratsmitglied Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus Fonds Nr. 31 und Adlon-Residenz KG



Persönlich/Vertraulich

Altötting, den 02. Juni 2009

Ihre Beteiligung am Hotel Adlon
Mietrückstände der Adlon Holding GmbH (100%ige Jagdfeld-Gesellschaft) in Höhe von über € 3,1 Mio. - Aufruf zum Beitritt zur Schutzgemeinschaft der Adlon Anleger



Sehr geehrte Damen und Herren,

in meiner Eigenschaft als Mitglied des Verwaltungsrat der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus Fonds Nr. 31 KG sowie der Adlon Residenz GmbH & Co.KG sehe ich mich verpflichtet, Sie über folgenden Sachverhalt in Kenntnis zu setzen, der nach meiner Auffassung erhebliche negative finanzielle Auswirkungen auf Ihre Beteiligung hat. Ich
empfehle Ihnen, der gegründeten „Schutzgemeinschaft Adlon-Anleger“ beizutreten.

Mit Schreiben vom 21.12.2008, d.h. sechs Tage nach der letzten Gesellschafterversammlung vom 15.12.2008, teilte mir Herr Anno August Jagdfeld mit, dass die Mieterin der Gastronomieflächen im Hotel Adlon, die Adlon Holding GmbH, im Jahr 2008 enorme Verluste erlitten hat und auf Grund von Vereinbarungen vom 19.08. und
19.12.2008 für die Jahre 2008 und 2009 im erheblichen Umfange keine Pachtzahlungen leistet. Um die finanzielle Brisanz besser nachvollziehen zu können, darf ich einen kurzen Überblick über die Verpachtungssituation beim Hotel Adlon geben.

Nach den Budgetplanungen für die Jahre 2008 und 2009 wird für die beiden Gesellschaften Fundus Nr. 31 KG und Residenz KG insgesamt mit einer Pachteinnahme von 15,1 Mio. € gerechnet. Hiervon entfallen auf den Pächter Kempinski AG für den Logisbereich 12,8 Mio. € und für den Pächter der Gastronomiefläche, die Adlon Holding GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer nur Familienmitglieder von Jagdfeld sind, 2,3 Mio. €.

Im Adlon Palais, sind der Chinaclub und die beiden Restaurants Gabriele und Felix seit April 2003 und im Bereich der Residenz KG das Day Spa und das Asiatische Restaurant seit Januar 2008 an die Adlon Holding GmbH verpachtet. Im Falle des Asiatischen Restaurants ist auf Grund fehlender Mietvertragsunterlagen allerdings der Mietzahlungsbeginn für mich unklar.

Nach der Vereinbarung vom 19.08.2008 zwischen dem Vermieter Residenz KG und dem Mieter Adlon Holding GmbH braucht dieser aufgrund angeblich berechtigter Mietminderung in Höhe von 100 % keine Miete für das Jahr 2008 zu zahlen. Je nach Mietzahlungsbeginn wäre dies ein maximaler Zahlungsausfall von 793 T€.

Nach der weiteren Vereinbarung vom 19.12.2008 hat der Mieter sogar einen Schadensersatzanspruch in Höhe von 3 Mio. €, der vergleichsweise auf 750 T€ verglichen wird. D.h., in dieser Höhe braucht der Mieter im Jahr 2009 keine Pacht zu zahlen.

Die Ausführungen von Herrn Jagdfeld in seinem Schreiben vom 21.12.2008 und die in den beiden Vereinbarungen über die angebliche Berechtigung zur 100 %-igen Mietminderung und der darüber hinaus gehenden Schadensersatzansprüche in Höhe von angeblich 3 Mio. € veranlassten mich, die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Frau Kricke, aufzufordern, eine außerordentliche Verwaltungsratssitzung einzuberufen. Es dauerte über zwei Monate, bis diese Sitzung stattfand und mein Antrag, einen auf Gewerbemietrecht spezialisierten Rechtsanwalt mit der Prüfung von Mietminderung und Schadensersatz zu beauftragen, wurde abgelehnt. Stattdessen wurde im weiteren Verlauf der Sitzung, an der dann auch Herr Jagdfeld und Herr Schmitz, Geschäftsführer der Treuhandgesellschaft, teilnahmen, die Idee eines sogenannten Besserungsscheins in die Welt gesetzt.

Seit Mitte April liegt mir nunmehr die sogenannte Besserungsscheinvereinbarung vor, die bei Unterzeichnung zu noch weitergehenden Zahlungsausfällen führt. Nach diesem Entwurf verzichtet nicht nur die Residenz KG für die Jahre 2008 und 2009 komplett auf Pachtzinszahlung, sondern auch die Fundus Nr. 31 KG für die Zeit ab 01.10.2008 bis zum 31.12.2009. Damit würden die beiden Verpächter für die Jahre 2008 und 2009 auf insgesamt rund 3,1 Mio. € Pachtzinszahlung verzichten. Im Gegenzug erhalten die beiden KG’s einen sogenannten Besserungsschein, wonach ab 2010 bei entsprechender Ertragslage die Pächterin die ausgefallenen Zahlungen nachholt, wobei sie allerdings erst einmal ihre vertraglich geschuldete Pachtzinszahlung von jährlich rund 2,3 Mio. € erfüllen müsste. Wenn sie dies im Jahre 2009 noch nicht einmal mit einem einzigen Euro vornehmen kann, steht
kaum zu erwarten, dass im Jahre 2010 diese Pächterin wirtschaftlich in der Lage sein wird, die vollständige Pacht zu zahlen, so dass die Besserungsscheinzusage nicht zum Tragen kommt.

Ich habe der Verwaltungsratsvorsitzenden Frau Kricke und den Kollegen Pahlitzsch unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich diese Besserungsscheinvereinbarung nicht mittrage. Ich habe sie schriftlich aufgefordert, mit mir eine außerordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen, damit die Gesellschafter über diese wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert werden. Ich konnte mich damit leider nicht durchsetzen. Deshalb sehe ich mich gezwungen, diesen Weg der Information zu gehen, damit wir die erforderlichen 10% Gesellschafterstimmen erreichen, um eine a.o. Gesellschafterversammlung einberufen zu können.


Herr Jagdfeld ist persönlich haftender Gesellschafter und damit Geschäftsführer der Fundus Nr. 31 KG. Er bestimmt auch die Geschäftsführung bei der Residenz KG. Er ist nicht nur nach dem Gesellschaftsvertrag, sondern auch nach dem Gesetz verpflichtet, die wirtschaftlichen Interessen der Kommanditgesellschaft und damit der Kommanditisten/Anleger wahrzunehmen. Im Verlaufe der letzten gut vier Monate ist deutlich geworden, dass ihm aber die wirtschaftlichen Interessen „seiner“ Adlon Holding GmbH mehr am Herzen liegen. In blumigen Worten wird von tragfähigen und weitreichenden Nutzungskonzepten geredet, die nicht konkretisiert werden, und von angeblich schwerwiegenden Schäden wenn jetzt dem Pächter Adlon Holding GmbH wegen Zahlungsverzuges fristlos gekündigt wird. Sein Nutzungskonzept sei alternativlos und die schwere finanzielle Lage der Pächterin sei auch durch die momentane Wirtschaftskrise bedingt. Weder Kempinski, noch ein Dritter würde die Gastronomiefläche ganz oder teilweise neu anpachten. Geht man diesen Behauptungen etwa näher nach, stellt man fest, dass sie substanzlos sind. Auch in diesen Zeiten gibt es Pachtinteressenten. Es wird für mich immer offensichtlicher, dass Herr Jagdfeld mit allen Mitteln versucht, die Insolvenz „seiner“ Adlon Holding GmbH zu verhindern oder zumindest bis in das Jahr 2010 zu verschieben.

Andererseits erhält Herr Jagdfeld, die Treuhandgesellschaft, die Fundus Fondsverwaltung über sogenannte Fondskosten jährlich ein Honorar von € 1,03 Mio. von den beiden KG’s. Selbstverständlich werden bzgl. dieser Honorarzahlungen keine Abstriche gemacht. Die Krönung dieser Honorierung ist, dass sie prozentual nach der Soll-Miete berechnet wird, d.h. auch die von der Adlon Holding GmbH nicht gezahlte Pachtsumme ist Bemessungsgrundlage für die ungekürzte Honorarzahlung an Herrn Jagdfeld und seine Gesellschaften.

Aus den vorbenannten Gründen habe ich bereits mit einigen Bekannten und Freunden, die sich am Hotel Adlon beteiligt haben, Kontakt aufgenommen, was dazu geführt hat, dass sich eine Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger gebildet hat. Diese Schutzgemeinschaft hat Herrn Rechtsanwalt und Notar Thomas A. Fritsch, Kanzlei Dr. Probandt & Partner, Berlin, Hagenstraße 30, 14193 Berlin, Tel: 030-895907-0, mandatiert. Ich empfehle Ihnen, sich dieser Schutzgemeinschaft anzuschließen, da nur eine große Gruppe von Kommanditisten überhaupt eine Chance hat, dem schädigenden Wirken von Herrn Jagdfeld Einhalt zu gebieten. Herr Rechtsanwalt Fritsch kann Ihnen die Aufgaben und Ziele der Schutzgemeinschaft erläutern und steht im Kontakt mit weiteren hochqualifizierten Rechtsanwälten.

Nach meiner Auffassung sollte zügig gehandelt werden, denn das Problem besteht nicht nur in dem Ausfall von Pachtzinszahlungen in Höhe von rund 3 Mio. € für die beiden Jahre, sondern dass es immer noch kein Konzept gibt für die Prolongation und/oder Tilgung des Hypothekendarlehens in Höhe von € 160 Millionen, für das dieses Jahr Zinsen in Höhe von € 7,9 Mio. gezahlt werden müssen.

Bei Zahlungsausfall der Pächterin Adlon Holding GmbH wird damit der Überschuss für beide KG’s auf unter vier Millionen Euro fallen, die eigentlich nicht ausgeschüttet werden dürfen, da mit der Ansparung eines Tilgungsbetrages für das Darlehen in Höhe von € 160 Millionen begonnen werden muss.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Weber
Mitglied des Verwaltungsrat

PS. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen ausschließlich an die o.a. Anwaltskanzlei.
Handelsblatt und Wirtschaftswoche vom 20.06.2009

Offene Mietzahlungen
Hotel Adlon macht Anlegern keine Freude

von Reiner Reichel


Anno August Jagdfeld hat wieder Ärger mit Anlegern. Diesmal sind Zeichner des von ihm aufgelegten geschlossenen Immobilienfonds Fundus-Fonds 31 aufgebracht. Grund: Die Adlon Holding GmbH bleibt dem Fonds Mietzahlungen in Höhe von 3,1 Mio. Euro schuldig. Geld, das in dem ohnehin chronisch zu gering dotierten Ausschüttungstopf fehlt. Der wird hauptsächlich vom Adlon-Hotelpächter Kempinski befüllt.

Für Fundus-Eigentümer Anno August Jagdfeld ist Ärger mit seinen Anlegern zur Routine geworden.
DÜSSELDORF. Die Adlon Holding, im alleinigen Besitz der Familie Jagdfeld, ist Mieterin von Restaurants und Wellness-Einrichtungen im Adlon. Als Gegenleistung für den Ausfall von Pachtzahlungen für die Jahre 2008 und 2009 bietet die Jagdfeld-Gesellschaft einen Besserungsschein, der besagt, dass ab 2010 nachgezahlt wird, sofern die Adlon Holding dann wieder bei Kasse ist.

Fundus-Fonds-31 Verwaltungsrat Heinz Weber fürchtet, dass es nicht bei der Stundung bleiben wird. Denn vor den Nachzahlungen müssten erst einmal reguläre Pachtzahlungen in Höhe von 2,3 Mio. Euro fließen. In einem Schreiben an andere Kommanditisten äußert Weber den Verdacht, „dass Herr Jagdfeld mit allen Mitteln versucht, die Insolvenz seiner Adlon Holding zu verhindern oder zumindest bis in das Jahr 2010 zu verschieben“. Weber versucht nun, Mitstreiter in einer Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger hinter sich zu scharen.

Fundus-Fonds sind immer für Verluste oder Ausschüttungskürzungen gut. In der Liste der Flops steht ein Shoppingcenter in Hamburg Steilshoop, der Bürokomplex Pyramide in Berlin, die Gutenberg-Galerie in Leipzig, das Grand Hotel Heiligendamm an der Ostsee und letztendlich auch das Adlon.

Die Misere der Adlon-Anleger begann schon bei Auflage des Fonds vor 15 Jahren. In der Nachwendezeit legte der visionäre Projektentwickler Jagdfeld das Adlon als reinen Eigenkapitalfonds auf. Als die Anlegergelder in Form von Kommanditeinlagen nicht wie erwartet flossen, nahm die Fonds-KG Kredit auf. Das Risiko für die Anleger stieg. Die avisierte durchschnittliche jährliche Ausschüttung von vier Prozent wurde halbiert. Andererseits wurden die Anleger durch eine Kapitalerhöhungen zur Kasse gebeten, der sie nach einem charismatischen Auftritt Jagdfelds in der Gesellschafterversammlungen zustimmten.

Mit den neuen Mitteln und zusätzlichen Krediten wurde das Adlon erweitert. Der Ausbau durch die Jagdfeld-Firma Bredero geriet so teuer, dass Stefan Loipfinger, damals Analyst geschlossener Fonds und heftiger Kritiker Jagdfelds, ätzte: „Bei diesem Preis müssen in jedem Badezimmer goldene Wasserhähne hängen.“

Für bevorstehende Ausschüttungseinbußen wie jetzt hat Jagdfeld – wie immer – eine Entschuldigung parat: Lärmbelästigungen durch den Bau eines neuen Restaurants und eines Day Spas hätten die Verluste der Adlon Holding verursacht. Und außerdem habe Adlon-Pächter Kempinski den Holding-Betrieben „nicht wie zugesagt Gäste zugewiesen“.

Kempinski weist die Vorwürfe zurück. Die Hotelpächterin verweist auf den Betrieb eigener Restaurants im Adlon. „Dennoch bedienen wir diese Restaurants erstklassig“, kontert Kempinski-Vorstand Markus Semer Jagdfelds Vorhaltungen. Die Betriebe der Adlon Holding seien allerdings von Anfang an auf externe Gäste ausgerichtet gewesen.

Darüber, wie lange die Liaison mit der Jagdfeld-Gruppe noch hält, nachdem man sich schon beim Fundus-Fonds 34, dem Luxus-Ferien-Hotel Heiligendamm, im Streit trennte und des weiteren einen Prozess über Namensrechte führt, äußert sich Kempinski nicht direkt. Dies seien unterschiedliche Vorgänge. Der Pachtvertrag für das Adlon laufe bis zum Jahr 2017. So lange füllt Kempinski den Ausschüttungstopf mit der fix vereinbarten Pacht. Von zusätzlichen Pachteinnahmen aufgrund besonders guter Bewirtschaftungsergebnisse, wie mit dem Fonds vereinbart, können die Anleger nur träumen. Die hat es noch nie gegeben. Ein von Kempinski in diesem Jahr erwartetes Umsatzminus von 20 Prozent spricht für sich.
Hier ein Link zu einem weiteren Artikel:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berliner-Wirtschaft-Ad…

Außerdem steht wohl noch was in der WiWo, habe das aber Online nicht gefunden.
Hier der Text des Links zu Posting #4



Ärger ums Adlon


Die Adlon-Holding, Betreiber von Restaurants und eines Wellness-Bereichs in dem Berliner Luxus-Hotel wird in diesem Jahr die Zahlung der Pacht in Höhe von drei Millionen Euro aussetzen.

Den Schaden tragen Anleger.
Ralf Schönball


Berlin - Die Adlon-Holding, Betreiber von Restaurants und eines Wellness-Bereichs in dem Berliner Luxus-Hotel wird in diesem Jahr die Zahlung der Pacht in Höhe von drei Millionen Euro aussetzen. Dies bestätigte der Fonds-Multi August Anno Jagdfeld auf Anfrage und sprach von einem „Vergleich“ mit dem Adlon Fonds. Jagdfeld hatte mit der von seiner Familie dominierten Fundus-Gruppe das Luxus-Hotel am Pariser Platz errichtet und dafür über 400 Millionen Euro bei privaten Anlegern eingesammelt. Diese müssen nun auf Ausschüttungen verzichten, weil die Pachten nicht fließen. Die Adlon-Holding wird von Jagdfelds Familie geführt und betreibt die Restaurants „Ma“, „New Ma“, „Felix“, „Gabriele“ und den Wellness-Bereich „DaySpa“.

„Kein Mieter zahlt eine Pacht, wenn er seine Räume nicht nutzen kann“, sagte Anno August Jagdfeld. Der Fundus-Chef begründete die Mietminderung mit der „Betriebsbeeinträchtigung durch Bauarbeiten“. Deshalb habe er einen Ausgleich der entstandenen Nachteile gefordert. Im Rahmen eines Vergleichs werde die Mietzahlung 2009 verrechnet. Die Bauarbeiten zur Einrichtung Restaurants „Ma“ und „New Ma“ waren von Jagdfelds Holding selbst veranlasst worden, die die Lokale gemeinsam mit dem Star-Koch Tim Raue betreibt. Hier habe man 10 000 Dübel in den Fertigbeton stoßen müssen. Der dabei entstandene Lärm habe die Geschäfte im Wellness-Bereich und den bereits bestehenden benachbarten Restaurants geschädigt, die ebenfalls von Jagdfelds Holding betrieben werden.

Den Schaden tragen nun die rund 4000 Anleger des Fundus Fonds 31. Diese hatten ihr Geld für die Errichtung des Luxus-Hotels gegeben und später mehrheitlich der Erweiterung der Fläche um die Südseite des Hotels zugestimmt, die nun auch weniger Ertrag bringt als geplant. Schon in der Vergangenheit hatten die Adlon-Anleger nicht auch nur annähernd die Verzinsung für ihr Kapital erhalten, die ihnen versprochen wurde. Ralf Schönball

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 20.06.2009)
Der Vertrag der Kanzlei für die Mitglieder der "Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger"


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Vertrag der Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger
(Beitrittserklärung)


Ich, Herr/Frau _________________________________________________________
Straße: ______________________________________________________________
Ort: _________________________________________________________________
Telefon: __________________, Fax: __________________
e-mail: ________________


bin

a) Kommanditist der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus Fonds Nr. 31 KG, eingetragen im Handelsregister des AG Düren zu HRA 1531 mit einer Kommanditeinlage in Höhe von ______________ € bzw. treuhänderisch beteiligt über die Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungs GmbH, AG Düren zu HRB 819

und/oder

b) Kommanditist der Adlon Residenz GmbH & Co.KG, eingetragen im Handelsregister des AG Düren zu HRA 2441 mit einer Kommanditeinlage in Höhe von __________ € bzw. als Treugeber beteiligt über die Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungs GmbH, AG Düren zu HRB 819.

Ich trete mit heutigem Tage der Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger bei, deren Vertragsbedingungen mir wie folgt bekannt sind:

1. Die Pächterin der Gastronomiefläche im Hotel Adlon, die Firma Adlon Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister des AG Charlottenburg, HRB 110963 B, schuldet den beiden vorbenannten Kommanditgesellschaften als Verpächter Pacht-zinszahlungen in Millionenhöhe. Vom geschäftsführenden Komplementär wurden bereits am 17.08. und 19.12.2008 Vereinbarungen unterzeichnet, wonach die Päch-terin Adlon Holding GmbH für die Jahre 2008 und 2009 Pachtzinszahlungen von über Mio. 1 € wegen angeblicher berechtigter Minderung und Schadensersatzan-sprüche erlassen wurde. Es liegt nunmehr eine sogenannte Besserungsscheinver-einbarung vor, die im wirtschaftlichen Ergebnis darauf hinauslaufen würde, dass gegenüber der Pächterin für die Jahre 2008 und 2009 auf Pachtzinszahlungen von rund Mio. 3 € verzichtet wird gegen Erteilung eines Besserungsscheins.
Die Kommanditisten sind von dem Komplementär/Geschäftsführer über die Vorgänge nicht unterrichtet worden, sondern über das Beiratsmitglied Herrn Heinz Weber.

2. Die Ziele der Schutzgemeinschaft sind:

a) Rechtliche Prüfung, ob die vom Pächter angeführten Gründe für eine 100 %ige Pachtzinsminderung gerechtfertigt sind und ob Schadensersatzansprüche in Höhe von Mio. 3 € bestehen.

b) Rechtliche Prüfung, ob die bereits abgeschlossenen Vereinbarungen vom 17.08. und 19.12.2008 und insbesondere die vorgelegte Besserungsscheinvereinbarung zustimmungspflichtige Geschäfte im Sinne von § 10 der Gesellschaftsver-träge sind.

c) Sofern die rechtliche Prüfung eine Zustimmungspflicht der Gesellschafterver-sammlung ergibt, soll der jeweilige Komplementär aufgefordert werden, eine (außerordentliche) Gesellschafterversammlung umgehend einzuberufen. Soweit Herr Jagdfeld dies weiterhin verweigert, soll der Rechtswege beschritten werden.

d) Bei Durchführung der angestrebten (außerordentlichen) Gesellschafterversamm-lung wird die Schutzgemeinschaft im Vorfeld über die zu stellenden Anträge und ihr einheitliches Stimmverhalten beschließen.

e) Vorbehaltlich der Prüfungsergebnisse wird ebenfalls die Schutzgemeinschaft gesondert beschließen und entscheiden, welche weiteren zivil- und/oder straf-rechtlichen Maßnahmen gegen die Komplementäre und sonstige Beteiligte eingeleitet werden.

3. Die Dauer der Schutzgemeinschaft ist unbestimmt. Jedes Mitglied ist berechtigt, mit einer Frist von drei Wochen zum Monatsende seine Mitgliedschaft zu kündigen. Sitz der Schutzgemeinschaft ist Berlin

4. Beschlüsse der Schutzgemeinschaft werden grundsätzlich im schriftlichen Verfahren getroffen, wobei sich das einzelne Mitglied aller elektronischen Medien bedienen kann. Sofern nicht besondere Umstände es erfordern, beträgt die normale Abstim-mungsfrist zwei Wochen. Sofern 25 % der Mitglieder der Schutzgemeinschaft den Antrag stellen, wird am Sitz der Schutzgemeinschaft eine Präsent-Versammlung durchgeführt.
Die Beschlüsse der Schutzgemeinschaft werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen getroffen.
Die Beschlüsse der Schutzgemeinschaft werden protokolliert.

5. Die Vertretung und Organisation der Schutzgemeinschaft obliegt Herrn Rechtsan-walt Thomas A. Fritsch, Berlin. Er erhält ein Stundenhonorar von 200,00 € netto zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, zzgl. der nachgewiesenen Auslage- und Reisekosten.
Herr Rechtsanwalt Fritsch ist berechtigt, zu den vorbenannten Honorarkonditionen weitere rechtskundige Personen wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zu beauftragen.

Herr Weber erhält für seine bisherige Tätigkeit im Jahre 2009 im Zusammenhang mit den Zielen der Schutzgemeinschaft eine angemessene Aufwands- und Tätigkeitsentschädigung, deren Höhe noch beschlossen wird.

6. Jedes Mitglied der Schutzgemeinschaft verpflichtet sich zur Deckung der anfallen-den Kosten zur Zahlung eines Betrages in Höhe von 0,75 % seiner gezeichneten Kommanditeinlage. Hiervon ist zunächst ein Betrag in Höhe von 0,4 % der gezeichneten Kommanditeinlage innerhalb von zwei Wochen auf das folgende Anderkonto von Herrn Rechtsanwalt Fritsch zu leisten:

HypoVereinsbank AG, BLZ 100 208 90, Kto-Nr. 610 188 761
(Kto-Bezeichnung „Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger“)

Der weitere Betrag von 0,35 % der gezeichneten Kommanditeinlage ist innerhalb von drei Wochen auf das vorbenannte Anderkonto nach Aufforderung durch Herrn Rechtsanwalt Fritsch einzuzahlen.

Herr Rechtsanwalt Fritsch ist verpflichtet, Einnahmen und Ausgaben abzurechnen und einen ggf. verbleibenden Überschuss entsprechend der Beteiligung an das Mitglied zurückzuzahlen.




__________________________________________________
(Ort, Datum) (Unterschrift)
Artikel über die ADLON Holding GmbH
aus B&L MedienGesellschaft mbH& Co. KG
FIRST CLASS


Vom Adlon zu einer Luxus-Hotelgesellschaft
Martin R. Smura, der Deutsche mit dem südafrikanischen Pass, ist ein erfahrener Hotelmanager, der lange Jahre bei der InterConti-Gruppe verschiedene leitende Funktionen ausgeübt hat. „Schon als Kind faszinierten mich das Flair, die Bewegung und internationale Atmosphäre in Hotelhallen", bemerkt er.

Martin R. Smura absolvierte seine Kochlehre mit dem besten Abschluss seines Jahrganges in Baden-Württemberg. Von Nestlé erhielt er dafür ein Stipendium für die Culinaria School in New York. Nach seiner Rückkehr avancierte Martin R. Smura zum Hotelkaufmann und übernahm den ersten Job im Traditionshotel Europäischer Hof in Heidelberg, einem Leading Hotel of the World. Nach Stationen in Frankreich und den USA war er als 20-Jähriger in Köln Service Operations Manager in einem Barbetrieb Chef von 70 Angestellten. Dann folgten Auslandserfahrungen in Kapstadt, Peking, Lhasa und Istanbul. Gern erinnert er sich dabei u. a. an seine Tätigkeit als Hoteldirektor im Lhasa Hotel in Tibet, dem damaligen Holiday Inn. Er absolvierte ein Sommerstudium an der Cornell University in New York und erreichte seinen Executive MBA in San Francisco. Ihm liegt die italienische Küche und Lebensart am meisten. Eine Ursache dafür ist wohl, dass seine Vorfahren von dort stammten.



Aus der Fundus Hotelentwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (FHV) wurde die Adlon Holding GmbH. Was verbirgt sich dahinter?

Die Fundus Hotelverwaltung und Entwicklungsgesellschaft fungierte als Eigentümervertretung für das Hotelportfolio der Fundus-Gruppe sowie die Entwicklungsarbeit im Hotel und Gastronomie. Auch der Lifestyle-Bereich der Gruppe wurde durch die FHV geleitet. Ebenso besitzt die Gesellschaft die Namensrechte der Marke Adlon und war für die Verwaltung derselben zuständig. Zunehmend übernahm die FHV auch das operative Geschäft, so auch im Hotel Adlon, wo die Gesellschaft unsere Lifestylebetriebe wie das Felix Clubrestaurant, den China Club, den Adlon Dayspa, das Restaurant Gabriele und zukünftig auch die Lorenz Adlon Weinhandlung, das Restaurant Ma by Tim Raue, den Lorenz Adlon Catering Service und die Lorenz Adlon Delikatessen Handlung betreibt.



Warum war diese Umbenennung notwendig?

Um die Aufgaben der Gesellschaft, insbesondere die Entwicklung der Marke Adlon, besser in der Außenwirkung zu vertreten, wurde die Gesellschaft, die die Marke Adlon besitzt und das Asset Management des Hotel Adlon sowie einen erheblichen Teil der operativen Aufgabe innehat, in die Adlon Holding umbenannt. Die Gesellschaft hat die Aufgabe, in den nächsten Jahren eine Luxus-Hotelkette unter dem Namen Adlon zu entwickeln, die das erfolgreiche Konzept des Hotels und somit der Marke Adlon weiterführt. Zur Zeit wird Adlon z. B. beim Magazin Wirtschaftswoche als Hotelmarke unter den 20 wichtigsten Luxus-Marken Deutschlands als erst genannte Hotelmarke gelistet. Zur erfolgreichen Umsetzung dieser Pläne war es notwendig, eine Managementgesellschaft zu etablieren. Dies ist bereits geschehen und firmiert unter dem Namen Adlon Holding.



Was können Sie über die wirtschaftlichen Ergebnisse der Fundus-Gruppe von 2007 sagen?

Wir konnten ein sehr erfolgreiches Jahr abschließen, die meisten unserer Betriebe übertrafen sogar die guten Ergebnisse des Vorjahres. Unser Grand Hotel

in Heiligendamm konnte nach einer schwierigen Anlaufphase und anfänglichen Verlusten ein ausgeglichenes Ergebnis verzeichnen.



Welche neuen Projekte stehen nun an?

Wir haben eine ganze Reihe von Projekten, die dieses Jahr auf uns zukommen. Wir eröffnen u. a. das Restaurant Ma by Tim Raue, die Lorenz Adlon Weinhandlung sowie ein Cafe, einen Delikatessenhandel und einen Cateringservice. Auch sind in Heiligendamm noch einige Um- und Ausbaumaßnahmen auszuführen, die wir dieses Jahr angehen werden. Zudem gibt es ein paar Projekte, die wir 2008 möglicherweise im Ausland realisieren werden.



Wird die Adlon Holding auch eigene Hotels betreiben?

Ja, wir werden auch eigene Hotels im Rahmen der Umsetzung unseres Planes, die Adlon Hotels zu einer Luxus-Hotelgesellschaft zu entwickeln, betreiben. Wir haben schon sehr viel Arbeit geleistet und einige Projekte stecken in Verhandlungen, die sehr vielversprechend sind.



Was verbirgt sich hinter dem neuen Restaurant Ma?

Es ist ein sehr schönes Restaurantkonzept mit einem sehr guten Design von Anne Maria Jagdfeld von Amj Design. Es wird ein asiatisches Restaurant mit japanischer und chinesischer Küche. Tim Raue wird hier zum Einsatz kommen.



Auf welche weiteren Überraschungen dürfen wir uns einstellen?

Wir wollen v. a. mit guten Produkten und Konzepten überzeugen. Wenn wir die Erwartungshaltung, die die Gäste an uns stellen, erfüllen, so geht es positiv weiter. Unser Projekt Heiligendamm entwickelt sich großartig. Wir haben letztes Jahr sehr viele Auszeichnungen für das Hotel bekommen. Ich bin sicher, das Hotel wird sich zu einem absoluten Erfolg weiterentwickeln. Vielen Dank für das Gespräch. dmp



Unser Markt ist der Fünf-Sterne-Plus-Hotelgast


Er ist der andere Mann bei der Adlon Holding: Julius Jagdfeld (Jahrgang 1976), Abitur in Salem, BWL-Studium an der RWTH in Aachen und der University of Westminster in London. Der Diplomkaufmann war bislang als Investmentbanker in London tätig. Jetzt stieg Julius Jagdfeld in das elterliche Geschäft ein, bündelte die Hotel-und Gastronomiekompetenz der Fundus-Gruppe in einem Teilkonzern, der Adlon Holding, in der er zusammen mit Michael Regner die Geschäftsführung innehat.



Welches sind die kommenden Trends für ein erfolgreiches Hotelmanagement?

Der Trend geht zum perfekten Produkt. „Dedication to the client" ist ein Managementgrundsatz, der nicht nur im Investmentbanking gilt. Die umfassende Zuwendung zum Gast hat schon Lorenz Adlon gepredigt - und Erfolg gehabt. Dem Gast wird ein zweites Zuhause bereitet, in dem er sich wohl fühlt. Unser Markt ist der Fünf-Sterne-Plus-Hotelgast. Er legt nicht nur Wert auf perfekten Service, er schätzt auch eine hohe Funktionalität bei edler Ausstattungsqualität und perfektem Design. Beste Atmosphäre in Form und Funktion.


Wie sieht Ihrer Meinung nach das Hotelzimmer der Zukunft aus?

Das Hotelzimmer von heute spiegelt unsere Weltgesellschaft - es ist vernetzt. Entertainment und Kommunikation machen auch das Hotelzimmer zum Teil des Netzwerkes, von dem der Gast aus weiter kommunizieren kann, sich unterhalten (lassen) kann. Daneben ist das Hotelzimmer perfekt gestylt. Es verfügt über einfache, integrierte Bedienelemente sowohl bei Licht wie auch anderen Bedienungsfunktionen. Das Bad muss groß sein, und Details verwöhnen den Gast. Dusche und Badewanne sind getrennt, die Toilette sowohl vom Bad wie vom Hotelzimmer aus begehbar. Im Berliner Adlon, in Heiligendamm oder im Quellenhof in Aachen können Sie derartige Modellzimmer sehen. Vielen Dank für das Gespräch. dmp
Beitrag aus "TOP HOTEL - Die Fachillustrierte Für das Hotel-Management"


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Adlon Holding
Jagdfeld bleibt Millionen an Mietzahlungen schuldig



(Berlin, 19. Juni 2009) Neuer Ärger um Anno August Jagdfeld: Die Adlon Holding GmbH schuldet nach einem Bericht des „Handelsblattes“ den Anlegern eines Fundus-Fonds Mietzahlungen in Millionenhöhe. 3,1 Millionen Euro an anstehenden Zahlungen seien nun gestundet worden, berichtet die Wirtschafts- und Finanzzeitung. Weitere 2,3 Millionen Euro an regulären Pachtzahlungen stünden noch aus. Gläubiger sind die Anleger des Fundus Fonds Nr. 31. Fonds-Verwaltungsrat Heinz Weber ließ sich mit der Befürchtung zitieren, die Adlon Holding stünde vor der Insolvenz.


Adlon Day Spa Berlin

Die Adlon Holding ist nicht Betreiberin des gleichnamigen Hotels. Zwar muss Hotelbetreiber Kempinski für dieses Jahr einen Umsatzrückgang von prognostizierten 20 Prozent hinnehmen, doch deren Pachtzahlungen laufen offenbar regulär. Die Adlon Holding ist Mieterin von Restaurants und eines Day-Spa im Adlon-Gebäudekomplex. Das Unternehmen befindet sich im alleinigen Besitz der Familie Jagdfeld und schiebt einen Teil der wirtschaftlichen Misere auf Kempinski. Man habe zu wenig Gäste aus dem Hotelbetrieb zugewiesen bekommen, heißt es.

Anno August Jagdfeld liegt seit etlichen Monaten im Streit mit Kempsinki. Auslöser war die Schieflage des Grand Hotels Heiligendamm; wir bericheteten. Seit der Trennung von Kempinski als Betreiber in Heiligendamm schwelt ein Streit über die Namensrechte an der Marke „Adlon“. Der Pachtvertrag für das Grand Hotel am Brandenburger Tor läuft noch bis 2017 und Kempinski wird nicht daran interessiert sein, das Flaggschiff in Deutschland vorzeitig zu verlieren.

Geschäftsführer der Adlon Holding GmbH sind Julius Jagdfeld und Martin Pelz. Doch die treibende Kraft – auch hinter den Fundus Fonds – ist Anno August Jagdfeld. Der begnadete Finanzexperte musste schon mehrere Rückschläge hinnehmen, u.a. bei einem großen Bürogebäude in Berlin („Pyramide“). Bislang schienen die Anleger die Fehlschläge und nachträglich geminderten Ausschüttungen dem rheinischen Unternehmen zu verzeihen.

Lesen Sie dazu auch:
Hotel Adlon Kempinski Berlin - Bestandsschutz für Mitarbeiter – Kein „Zwangsurlaub“ (14. Mai 2009)
Kempinski/Fundus Fonds - Wittwer über Heiligendamm: „Totgeburt von Anfang an“ (11. Mai 2009)
Grand Hotel Heiligendamm - Kempinski AG will Markenerweiterung mit Adlon verhindern (10. Februar 2009)
Wer wissen möchte, was sich hinter der ADLON Holding verbirgt
kann dieses über diesen Link auf die ADLON-Holding homepage erfahren:

http://www.adlon-holding.de/online/page.php?P=183


Welche Gesellschaften gehören dazu?

» ADLON HOLDING
» China Club Berlin
» Felix Clubrestaurant
» Gabriele Restaurant
» MA Restaurants
» Lorenz Adlon Weinhandlung
» Adlon Day Spa


Wer ist verantwortlich?

ADLON Holding GmbH
c/o Hotel Adlon
Unter den Linden 77

10117 Berlin

Tel: +49 (30) 3011 170
Fax: +49 (30) 3011 1717 0
info@adlon-holding.de
www.adlon-holding.de

Register: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 110963 B
Geschäftsführer: Julius Jagdfeld, Martin Pelz
Beitrag aus AMICA


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Alle, die das Herz begehrt



Julius Jagdfeld, 26, Schauspieler/Sänger
Sohn von Anno August (Hotels „Adlon“/„Heiligendamm“) und Anna-Maria (Quartier 206) – der Mann muss eine Stilgranate sein. Hat BWL studiert, spielt Polo, verbringt den Sommer mit Familie im „Kempinski Heiligendamm“. In Berlin feiert er gern im „Felix“.


http://www.amica.de/mode/stars_designer/maenner/die-besten-m…
Beitrag aus gastrofacts:

http://www.gastrofacts.ch/news/data/141964138123237130620087…


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Adlon Holding eröffnet die MĂ-Restaurants auf der Südseite des Hotels Adlon:
Anna Maria Jagdfeld und Sternekoch Tim Raue verbinden exklusives Design mit
einem außergewöhnlichen Gastronomiekonzept



Berlin, 12. Juni 2008 (rg). In diesen Tagen schließt sich das Bild auf der Südseite des Hotels
Adlon: Der außergewöhnliche Restaurant-Komplex, zu dem zurzeit das Restaurant Gabriele,
der China Club Berlin, die Lorenz Adlon Weinhandlung und das FELIX ClubRestaurant
gehören, erhält prominenten Zuwachs und wird zeitgleich komplettiert. Denn am 23. Juni
eröffnet die Adlon Holding die MĂ-Restaurants - das „MĂ Tim Raue“, das „uma“ und die
„Shōchū Bar“ - unter der Führung von Sternekoch Tim Raue und seiner Frau Marie-Anne.
Für das exklusive Design und die hochwertige Ausstattung zeichnet keine Geringere
verantwortlich, als Unternehmerin und Interior-Designerin Anna Maria Jagdfeld, welche die
neuen Restaurants in einem außergewöhnlichen und asiatisch inspirierten Interior-Design
gestaltete. Ausschlaggebend für die Namensgebung der Restaurants war insbesondere die
damit verbundene Philosophie: Aspekte wie Kreativität, Offenheit, Harmonie, Charme und
Abenteuerlust waren sowohl wegweisend für das Design als auch für die Konzeption der
Küche und das Selbstverständnis im Umgang mit den Gästen. Da diese Aspekte in der
fernöstlichen Ideologie dem Pferd zugeschrieben werden, wählten Anna Maria Jagdfeld und
das Ehepaar Raue als Symbol und schließlich auch Namensgeber das Pferd. Die
chinesische und japanische Übersetzung MĂ und uma soll auf einfache und effektvolle Art
die Verbindung der modernen, asiatisch geprägten Küche mit einer einnehmenden
Atmosphäre symbolisieren. Das Interieur greift diese Symbolik mithilfe von antiken Statuen
und Original Fotografien von Lynn Davis auf beeindruckende Weise auf.

MĂ Tim Raue - KÜCHE

Das MĂ Tim Raue präsentiert eine moderne Interpretation der chinesischen
Küchenphilosophie in Verbindung mit regionalen Produkten. Raues unverkennbare
Leidenschaft für Frische, neue Aromen und die Balance zwischen Essen, Körper und Geist
wird dadurch widergespiegelt. Diese Balance entsteht durch die Kombination von Fisch,
Fleisch und Gemüse mit der natürlichen Süße von Früchten, einer stets feinen Bitternote von
frischen Kräutern und Pflanzen sowie einer betörenden Schärfe und Säure. Raues
Kreationen vitalisieren, weil er keine Kohlenhydrate wie weißen Zucker oder weißes Mehl
verwendet. Umgesetzt wird diese Küchenphilosophie gemeinsam mit Küchenchef Mirco
Keller. Die Verbundenheit zur Region wird durch Produkte wie Geflügel vom Franziskus Hof
in Zehdenick, Fleisch aus Mecklenburg-Vorpommern sowie Obst, Gemüse und Kräuter vom
Gut Vorder Bollhagen in Heiligendamm deutlich.
Auch die Gäste partizipieren an diesem kulinarischen Schauspiel der Extraklasse, indem sie
dank eines großen Glasfensters das bunte Treiben in der Küche vom Restaurant aus
verfolgen können. Der von Marie-Anne Raue geleitete Service unterstützt das moderne
Ambiente und die innovative Küche mit einem professionellen und herzlichen Auftreten.

MĂ Tim Raue - DESIGN

Anna Maria Jagdfeld hat ein außergewöhnliches, asiatisch inspiriertes Interior-Design
entworfen, in dem sich die hochwertigen Materialen wie Wenge, Schiefer, Bronze, Jade und
Cashmere-Stoffe wie ein roter Faden durch den gesamten Bar- und Restaurantkomplex
ziehen und eine glamouröse, aber moderne und urbane Atmosphäre schaffen. MĂ ist der
chinesische Name für „Pferd“ und dies wird auch optisch in Szene gesetzt: In der Mitte des
Raumes erhebt sich ein jahrtausendaltes Tonpferd aus der chinesischen Han Dynastie (206
vor Christus bis 221 nach Christus) mit einer ungewöhnlichen Höhe von 1,43 Meter. Das
raffinierte Licht-Design setzt vor allem die handgefertigten Portale aus Bronze und die hohen
Glaswände vor dem Vertikalgarten im Innenhof effektvoll in Szene. Eine kleine
Wasserlandschaft schafft zudem eine beruhigende Kulisse. Die offene Küche ist vom
Restaurant durch ein großes Glasfenster einsehbar und wird so zu einem integrierten
Bestandteil des Konzeptes.

uma - KÜCHE

Im uma genießen Gäste eine zeitgemäße Interpretation der japanischen Küche in
Verbindung mit regionalen Produkten. Bemerkenswert ist die Gestaltung der Speisekarte:
Statt klassischem Aufbau mit Vorspeisen und Hauptgängen finden Gäste die Gerichte bei
der jeweiligen Zubereitungsart. Leitgedanke von Küchenchef Tim Raue und Sous Chef Steve
Karlsch ist die Komposition eines außergewöhnlich feinen und eleganten
Geschmackserlebnisses. Aufgrund ihrer ausgeprägten und delikaten Aromatik bieten dafür
gerade Gerichte wie Sashimi, Salate, Yaki, Sobanudeln, Fisch und Meerestiere in
Verbindung mit hausgemachten Saucen und Marinaden die optimale Voraussetzung. Für
den Service im uma zeichnet ebenfalls Marie-Anne Raue verantwortlich. Das uma steht für
unverfälschte Lebensfreude und Genuss.
Eine Philosophie, die sich auch in der Weinkarte widerspiegelt. Die kleine und qualitativ sehr
hochwertige Karte konzentriert sich in großem Maße auf deutsche Weine und wurde speziell
auf die Aromen der Küche abgestimmt. Das renommierte Weingut Markus Schneider aus der
Pfalz und das anerkannte Weingut Dreissigacker aus Rheinhessen kommen diesem
Anspruch mit den eigens für die MĂ-Restaurants kreierten Weinen in besonderem Maße
nach. Raritäten und Champagner sowie Cocktails aus der Shōchū Bar ergänzen das
Angebot. Alle Weine sind in der benachbarten Lorenz Adlon Weinhandlung, dem exklusiven
Weinportal der Adlon Holding, erhältlich.

uma - DESIGN

Im uma sorgen Lounges, dunkle Steinböden und Wände aus geschnitzter Jade für ein
luxuriöses, aber unprätentiöses Ambiente. Die einsehbare Küche und die puristisch
eingedeckten Tische machen das Restaurant zu einem eher legeren Ort. Das uma ist
unkompliziert, aber nicht simpel. Die mit Seide bespannten Schiebetüren im Stil eines alten
japanischen Tee-Pavillons ermöglichen sowohl Dinner im privaten Ambiente als auch in
einem einzigen großen und offenen Raum. Es gibt außerdem zwei offene Show-Küchen, an
denen man wahlweise Sashimi oder Yaki bestellen kann. Auch hier findet sich ein tönernes
Pferd aus der Han-Dynastie als Blickfang. Flankiert werden beide Restaurants durch
raumhohe Elemente vor den Fenstern entlang der gesamten Fassade, die in China nach
alten Mustern handgeschnitzt wurden. Nach innen schützen diese Elemente die private
Atmosphäre der Restaurants, von außen ziehen sie die Blicke auf sich und wecken Neugier.
Shōchū Bar - BAR
In der Shōchū Bar wird „Japanese Bartending“ auf höchstem Niveau zelebriert. Das Konzept,
welches von Barchef Matthias Reeder und seinem Team umgesetzt wird, orientiert sich an
der japanischen Philosophie und Lebensweise und an der in Japan so präsenten Verbindung
von Tradition und Moderne. Die Karte ist in zwei Bereiche unterteilt: Unter der Überschrift
„Entstehung” bietet sie klassische Rezepturen aus über 200 Jahren Cocktailgeschichte an.
Die Überschrift “Lehre” präsentiert Eigenkreationen auf der Basis von Shōchū in Verbindung
mit japanischen Aromen wie Nashi-Birne, Sesam, grünem Tee oder Jasminblüten. Den
besonderen Kick erzeugen selbst gekochte Infusionen von Tim Raue. Damit setzt die
Shōchū Bar neue Standards in der internationalen Barszene.

Shōchū Bar - DESIGN

Ein langer illuminierter Laufsteg aus Glas verbindet beide Restaurants mit der Shōchū Bar.
Namensgeber der Shōchū Bar ist “Shōchū“, ein traditionelles japanisches, aus Stärke
destilliertes Getränk.
Die Wände sind hier teils mit seltenen, raumhohen und vergoldeten Paneelen verkleidet, die
in China nach traditioneller Weise handgeschnitzt wurden, teils sind sie mit bronzefarbener
Seide bespannt. Dunkle Hölzer, Leder, Schiefer und schwarzer Lack machen die Bar zu
einem intimen Ort. Die Bar selbst ist mit Jademosaiken und gelbem Marmor verkleidet und
effektvoll beleuchtet. Ein großer und beidseitig offener Kamin teilt den Raum in mehrere
kleinere Séparées.

ANNA MARIA JAGDFELD

Anna Maria Jagdfeld hat mit ihrer Firma “amj design” seit 1997 viele renommierte Interior-Projekte realisiert. Sie
gestaltete unter anderem die Japanische Botschaft in Berlin. Des Weiteren zeichnete sie für das Interior-Design
des Hotels Adlon verantwortlich. Zu ihren Projekten zählte jüngst die Gestaltung der Präsidenten-Suite und des
Ballsaals im Hotel Adlon sowie das Interior-Design des Felix ClubRestaurant, des Berliner Restaurants Gabriele,
des Adlon Day Spas sowie des China Club Berlin und der Lorenz Adlon Weinhandlung. Zudem war Anna Maria
Jagdfeld für das außergewöhnliche Interior-Design des Grand Hotel Heiligendamm verantwortlich, das im Jahre
2004 als „Schönste Immobilie der Welt“ mit dem begehrten MIPIM Award ausgezeichnet wurde. Zuletzt zeichnete
sie für die Architektur und das Interior-Design des Strandhotels in Zingst verantwortlich. Sie ist außerdem
Eigentümerin des luxuriösen Lifestyle-Kaufhauses “Departmentstore” im Quartier 206 in der Berliner
Friedrichstrasse.

TIM & MARIE-ANNE RAUE

Mit seinen erst 34 Jahren hat Time Raue eine beeindruckende Karriere aufzuweisen: Nur vier Jahre nach seiner
Ausbildung zum Koch wurde er 1998 als Küchenchef der Berliner Kaiserstuben vom renommierten Gourmet-
Magazin „Der Feinschmecker“ zum Aufsteiger des Jahres gewählt. Auszeichnungen, unter anderem die Wahl
zum „Berliner Meisterkoch, Aufsteiger des Jahres“ im Gault Millau 2005 sowie zu einem der „80 hottest tables
around the world“ vom Condé Nast Traveller, säumen seitdem seinen beruflichen Weg. Seit 1998 geht er diesen
Weg gemeinsam mit seiner Frau Marie-Anne. Die sympathische Gastgeberin ist ebenfalls in Berlin geboren und
zeichnete in den vergangenen Jahren als Maître d`Hôtel und Sommelière im Restaurant 44 verantwortlich, in dem
ihr Mann die Regie in der Küche führte. Dafür wurde sie mit einer Auszeichnung für besonders liebenswürdigen
Service vom Gault Millau 2005 und 2006 sowie mit dem Titel „Berliner Maître des Jahres 2005“ belohnt.
Vorläufiger Höhepunkt der gemeinsamen Karriere war die Verleihung des ersten Michelin Sterns im vergangenen
Jahr sowie die Anerkennung mit 18 Punkten im Gault Millau und die Wahl von Tim Raue zum „Koch des Jahres“
im Gault Millau 2007. Mit dem neuen Karriereschritt erfüllen sich Tim und Marie-Anne einen Lebenstraum: „Nach
fünf Jahren bei einer Hotelgruppe freuen wir uns nun auf das Engagement bei einem Lifestyle Unternehmen wie
der Adlon Holding. Die Individualität der einzelnen Betriebe und das daraus entstehende Anforderungsprofil
entsprechen unserer Philosophie von Eigenständigkeit und stetiger Entwicklung. Die Eröffnung der MĂ-
Restaurants ist die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches nach kulinarischer Freiheit, die unsere Gäste
begeistern soll“, so Tim Raue.

ADLON HOLDING GmbH
Die Adlon Holding fungiert als Eigentümervertretung für das Hotelportfolio der Fundus-Gruppe. Sie besitzt
die Namensrechte und Lizenzrechte der Marke Adlon und ist für die deren Verwaltung und Entwicklung
zuständig. Außerdem leistet sie Entwicklungsarbeit im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Die Adlon Holding führt
das operative Geschäft der Lifestyle Betriebe im Hotel Adlon – das Felix ClubRestaurant, den China Club
Berlin, den Adlon Day Spa, das Restaurant Gabriele, die Lorenz Adlon Weinhandlung, den Lorenz Adlon Catering
Service sowie die Restaurants MĂ Tim Raue, uma und Shōchū Bar. Geleitet wird die Adlon Holding von den
Geschäftsführern Julius Jagdfeld und Michael Regner. Den Aufsichtsratsvorsitz hält Martin R. Smura inne.

Firmenwissen | Beteiligungen an Firmen

von Herrn Julius Jagdfeld:




Gut Vorder Bollhagen GmbH
(PLZ: 18209, Stadt: Bad Doberan, Land: Bundesrepublik Deutschland)

Felix Gastronomiebetriebs GmbH c/o Adlon Holding
(PLZ: 10117, Stadt: Berlin, Land: Bundesrepublik Deutschland)

GHW Golf- und Hotelresort Wittenbeck Gmbh & Co. KG
(PLZ: 18209, Stadt: Wittenbeck, Land: Bundesrepublik Deutschland)
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.435.913 von Problemfonds am 21.06.09 16:43:03Herr Weber erhält für seine bisherige Tätigkeit im Jahre 2009 im Zusammenhang mit den Zielen der Schutzgemeinschaft eine angemessene Aufwands- und Tätigkeitsentschädigung, deren Höhe noch beschlossen wird.

Wie bitte ?
Das ist doch der Verwaltungsrat ?
Mal eine andere Frage zu der Schutzgemeinschaft:

Ich lese da nur, daß der Anwalt die Schutzgemeinschaft federführend vertritt. Ich lese da nicht, wie die Schutzgemeinschaft aus Anlegersicht gesteuert wird.

Wenn man das Vorgehen bei FF29 vergleicht, dann gab es da einen Gesellschafterausschuß, der nach Bedarf konkrete Mandatierungen von Anwälten, Wirtschaftsprüfern o. ä. veranlaßt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.436.059 von dornech am 21.06.09 17:33:23Wenn man sich (besonders auch als Verwaltungsrat) auf eine solche Kampagne zur Information der Gesellschafter über Missstände und fortführende Arbeiten zur Koordination von Gesellschaftern zur Vermeidung von Nachteilen für den Fonds einlässt, dann entwickelt sich solch ein Arbeits- und Zeitaufwand, dass man gerne zumindest ein positives Feedback von Mitgesellschaftern hätte.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass die Gesellschafter sich nicht dazu aufschwingen, da die meisten leider desinteressiert und passiv sind. Wahrscheinlich lesen diese Informationen nur Journalisten, Bankenvertreter (die sich aus Haftungsgeründen immer auf die Seite des Initiators schlagen werden) und FUNDUS-Mitarbeiter.

Ich wünsche Herrn Weber, dass er mehr Feedback erhält und wenn er für die Sache arbeitet, sollte er auch dafür eine Prämie bekommen (die er dann noch mit seinem Beirats-Salär verrechnen will), denn auch die passiven und untätigen Gesellschafter haben ihren Vorteil von seinem Arbeits-Einsatz.



Ich danke Herrn Weber für seine Courage, als einer von drei Beiräten mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen. Das ist mehr wert als einige 100 Euro als Aufwandsentschädigung.

Viel mehr beunruhigt mich, dass es noch zwei weitere Beiräte gibt, die sich dazu nicht äußern und auch das Beirats-Salär der Fondszeichner einstecken. Diese beiden (Frau Kricke und Herr Palitzsch) sollten sich beeilen zu dem Thema eine Meinung zu äußern, da ansonsten eine zu starke Verbundenheit zum Initiator und Komplementär Herrn Anno August Jagdfeld zu vermuten ist.
Mich jedenfalls würde deren Position ungemein interessieren.

Würden die beiden nicht als Vasallen von AAJ operieren, wäre es für den Beirat ein leichtes (Mehrheitsentscheidung) die ausserordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen.

Daher lieber Dornech: Bitte nicht voreilig Herrn Weber wegen angemessener Euros einem Fehlverhalten verdächtigen, wenn andererseits AAJ viele Millionen der Anlegergelder in seinen persönlichen (und den seiner Familie) Sparstrumpf steckt, ohne dass sich darüber jemand aufregt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.436.069 von dornech am 21.06.09 17:37:53Bei FF29 gab es zumindest zwei glücklichere Situationen als bei FF31 ADLON.

1. gab es schon seit einigen Jahren einen Kreis von "AKTIVEN ANLEGERN", die seit Gründung über - ich glaube - 4-5 Jahre die Adressen der Gesellschafter zusammengetragen hatten, um auf der GV auch gehört zu werden. Solch eine Koordination der Anlegerintressen ist bei den Anlegern ADLON mit mehr als 4000 Gesellschaftern noch sehr weit entfernt und muss erst geleistet werden.

2. Mit dem Anlegerkreis um die "AKTIVEN ANLEGER" war es erstmalig in FUNDUS-Fonds gelungen, eine Abstimmung mehrheitlich zu gewinnen.

Erst diese beiden Vorleistungen machten die Mandatierung der Anwälte möglich.


Bei der Initiative Weber und der "Schutzgemeinschaft ADLON-ANLEGER" muss aber zumindest die 10% Schwelle geschafft werden, die ausserordentlich GV einberufen zu können.

Ich wünsche der Schutzgemeinschaft und den Anwälten die Fähigkeit schnell und grosse Kapitalanleger mobilisieren zu können, denn 10% sind mindestens ca. 24 Mio-€.
Allerdings muss die ordentliche GV für 2008 bis zum 30. November 2009 stattgefunden haben. Auch bis dahin werden wir (die Anleger) nicht die Vorgänge vergessen haben.

Sollte man hoffen dass durch die Finanzkrise eine gewisse Läuterung auch bei Versicherungen und Banken (als Grossanleger) stattgefunden hat, um auch das Verhalten von Quasi-Kollegen wie AAJ kritisch zu sehen. Auch diese Damen und Herren der Banken und Versicherungsbranche riskieren zwar nicht ihr eigenes Geld sondern nur das ihrer Kapitalgeber, doch hoffe ich, dass bei einigen Managern doch ein neues Denken Einzug gehalten hat.


Viel Erfolg Herr Weber auf Ihrem schwierigen und langwierigen Weg zur Mobilisierung von Betroffenen, sich für Ihre Sache einzusetzen.


Übrigens ist der Zweitmarkt-Kurs des ADLON innerhalb von einem halben Jahr von 43% auf 32,5% gesunken. Damit hat jeder Anleger ca. 60% seines Zeichnungskapitals an Herrn AAJagdfeld oder seine Fähigkeiten verloren, denn das Objekt soll doch einen Substanzwert von deutlich über 100% besitzen, wie uns Herr AAJ auf jeder GV weiszumachen nicht scheut.
:eek: :rolleyes: :eek: :rolleyes: :eek: :rolleyes: :eek: :rolleyes:


Dieses Thema scheint doch einiges Interesse zu finden, denn die Anzahl der Leser innerhalb des ersten Tages ist sehr hoch.

Auch wenn man innerhalb von Wallstreet-online kommunizieren kann, ist es doch für den ungeübten Nutzer ein wenig verwirrend.

Daher habe ich eine email-Adresse eingerichtet, die es interessierten Lesern ermöglicht, Nachrichten an mich zu senden und Fragen zu stellen.



Darüberhinaus möchte ich diesen Thread zur Sammlung von ADLON-Anlegern und deren email-Adressen in einen Gesellschafter-Informations-Pool zu verwenden.

Die email-Adressen werden nur zu dem Zweck der schnellen und einfachen Information über ADLON-Vorkommnisse verwendet. Eine andere Verwendung oder Weitergabe wird nicht ohne Ihr explizites Einverständnis stattfinden.

Sie werden Informationen erhalten, die noch nicht so publizierbar sind, dass sie in einem Thread von Wallstreet-online erscheinen sollten.
Besonders aktive ADLON-Anleger können und sollten ein Kommunikationsnetz etablieren.

Um sicher zu stellen, dass die Interessen auch korrekt aufgenommen und die Informationen selektiv kanalisiert werden können, bitte ich um folgende Angaben:

email-Adresse
Name, Adresse
Telefonnummer
Grund des Interesses
Zeichnungsvolumen am FF31

Ausser der email-Adresse sind alle weiteren Angaben optional.


Wenn Sie sich an der Erstellung des Gesellschafter-Informations-Pools beteiligen wollen, um Informationen frühzeitig zu bekommen, senden Sie bitte Ihre Daten an die email-Adresse

ADLON-Anleger@gmx.de
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.436.990 von TK666 am 21.06.09 21:39:54> Wenn man sich (besonders auch als Verwaltungsrat) auf eine
> solche Kampagne zur Information der Gesellschafter über
> Missstände und fortführende Arbeiten zur Koordination von
> Gesellschaftern zur Vermeidung von Nachteilen für den Fonds
> einlässt, dann entwickelt sich solch ein Arbeits- und
> Zeitaufwand,
Schön und gut. Nur lese ich da was von einer Entschädigung in noch zu bestimmender (!) Höhe. Und wenn man einerseits die mangelnde Transparenz bei AAJ anprangert, sollte man andererseits da selber sauber bleiben.

Und um das mal etwas zurechtzurücken: Herr Weber war bisher trotz kritischer Distanz nicht gerade Wortführer der vorhandenen Kritiker.

> dass man gerne zumindest ein positives Feedback von
> Mitgesellschaftern hätte.
Das hätte für den hier ja auch mehrfach aufgetretene TK666 sicher auch gegolten. Ich erinnere da an die Protestaktion zur Umfinanzierung, bei der AAJ für den Ersatz das im Rahmen der Platzierungsgarantie (!) nicht beibringbare Eigenkapital Fremdkapital beigebracht hat und sich dafür noch rund 1 Mio Vermittlungsprovision zugeschustert hat.

> Viel mehr beunruhigt mich, dass es noch zwei weitere Beiräte
> gibt, die sich dazu nicht äußern und auch das Beirats-Salär der
> Fondszeichner einstecken. Diese beiden (Frau Kricke und Herr
> Palitzsch) sollten sich beeilen zu dem Thema eine Meinung zu
> äußern, da ansonsten eine zu starke Verbundenheit zum Initiator
> und Komplementär Herrn Anno August Jagdfeld zu vermuten ist.
Unbestritten. Das gilt insbesondere, als die Frau Kricke ja mit ihrer VR-Tätigkeit und Mitgliedschaft im China-Club auf der Webseite ihrer Firma Werbung macht.
> Mich jedenfalls würde deren Position ungemein interessieren.
Die ist doch genau daraus bekannt:
> Würden die beiden nicht als Vasallen von AAJ operieren, wäre es
> für den Beirat ein leichtes (Mehrheitsentscheidung) die
> ausserordentliche Gesellschafterversammlung einzuberufen.

> Bitte nicht voreilig Herrn Weber wegen angemessener Euros einem
> Fehlverhalten verdächtigen, wenn andererseits AAJ viele
> Millionen der Anlegergelder in seinen persönlichen (und den
> seiner Familie) Sparstrumpf steckt, ohne dass sich darüber
> jemand aufregt.
Es ist schonmal nicht richtig, daß sich über AAJs Verhalten niemand aufregt - siehe oben. Und das eine Verhalten macht das andere nicht besser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.438.258 von TK666 am 22.06.09 10:06:41> Bei FF29 gab es zumindest zwei glücklichere Situationen als bei
> FF31 ADLON.
> 1. gab es schon seit einigen Jahren einen Kreis von "AKTIVEN
> ANLEGERN", ...
> 2. Mit dem Anlegerkreis um die "AKTIVEN ANLEGER" war es
> erstmalig in FUNDUS-Fonds gelungen, eine Abstimmung mehrheitlich
> zu gewinnen. ...
> Erst diese beiden Vorleistungen machten die Mandatierung der
> Anwälte möglich.

An der Ecke wird es unlogisch. Wenn diese Voraussetzungen erst die Mandatierung des Anwaltes möglich machen, stellt sich genau die Frage, was der Anwalt beim Adlon jetzt bewirken soll. Denn an den fehlenden 10% Gesellschaftern ändert der nix.

Das einzige, was der z. Zt. machen kann ist, die Herausgabe der Gesellschafterliste einklagen, die der Treuhänder unter Verweis auf Datenschutz und Treuhandvertrag nicht herausgibt. Dabei gibt es Urteile, daß diese Vertragsklausel nichtig ist und die Herausgabeverweigerung die Gesellschafterrechte in unannehmbarer Weise einschränkt.

Und daß reguläre die Adlon-GV eh ansteht, ist der nächste Punkt: das Drängen auf eine a. o. GV ist aufgrund Zeitlauf ziemlich obsolet. AAJ hat in der Vergangenheit ja die reguläre GV auch schon im Juni geschafft - als es um seine Interessen ging. Völlig ausreichend wäre, auf ein zeitnahes Abhalten der regulären GV zu drängen, alles andere produziert nur unnötige Kosten.

Und mein Hauptkritikpunkt bleibt unabhäängig von der Frage einer Gesellschaftergruppe: wer steuert den Anwalt ? In jeder WEG gibt es einen Beirat, der die Hausverwaltung unterstützt und in gewissem Umfang kontrolliert. In der Schutzgemeinschat gibt es nichts vergleichbares.
fondstelegramm
a n a l y s e n & m e h r


fondstelegramm.de 15.06.2009
http://www.fondstelegramm.de/ftx.asp?fct=prn&ct=56945


Jagdfeld: Unter keinem guten Stern
Finanzprobleme bei der Adlon Holding erregen großen Unmut



12.06.2009 Klamm. Die Adlon Holding GmbH ist nach Darstellung von Anno August Jagdfeld zahlungsunfähig, so Rechtsanwalt Thomas A. Fritsch von der Berliner Kanzlei Probandt und Partner, der die vor kurzem von Anlegern gegründete Schutzgemeinschaft Adlon vertritt.

Die Holding könne aufgrund der wirtschaftlichen Lage derzeit die Pacht für ihre Gastronomieflächen nicht zahlen und braucht eine Auszeit bis Ende 2009.

Alarmstufe. Auf der Adlon Gesellschafterversammlung am 15. Dezember 2008 schien die Welt noch in Ordnung. Doch schon sechs Tage später informierte Jagdfeld die Beiräte über die Pachtproblematik. Die Diskussion um Lösungen zieht sich bis heute ergebnislos hin. Die Art der Kommunikation hat bei Verwaltungsrat Heinz Weber das Fass zum Überlaufen gebracht. Er ist – anders als seine beiden Verwaltungsratskollegen – der Meinung, die Pachtaussetzung müsse sich Jagdfeld laut Gesellschaftsvertrag von der Gesellschafterversammlung durch Beschluss genehmigen
lassen. Die Anleger sollten seiner Meinung nach selbst entscheiden, ob der Mietausfall tatsächlich nur auf die Wirtschaftskrise oder auch auf Missmanagement und falsche Planung zurückzuführen ist. Eine Versammlung würde der Gesellschaft schaden, so Jagdfelds Replik auf das Anliegen.

Teuer. Für die Anleger dürfte die desolate Finanzsituation der Holding bitter werden. Nach der seit April 2009 vorliegenden Besserungsscheinvereinbarung verzichtet nicht nur die Residenz KG, sondern auch die FF Nr. 31 KG, die Eigentümer des Stammhauses ist, für die Zeit vom 1. Oktober 2008 bis zum 31. Dezember 2009 auf jegliche Pachtzinszahlungen, was sich auf 3,1 Millionen Euro summiert, bringt es Fritsch auf den Punkt.

Abwiegeln. Bei Fundus versucht der neue Bereichsleiter Unternehmenskommunikation und Public Affairs der Jagdfeld Gruppe, Christian Plöger von der ECH Heiligendamm, die Angelegenheit positiv darzustellen. Die Adlon Holding hätte die Pacht für 2008 sehr wohl vereinbarungsgemäß gezahlt. Erwähnt wird dabei nicht, dass, wie Fritsch aufrechnet, eine 100prozentige Mietminderung für 2008 und eine Schadensersatzforderung von 750.000 Euro gegengerecht werden. Was 2009 betrifft, laufen laut Fundus derzeit Gespräche zwischen Eigentümer und Pächter – weiter will sich Fundus dazu nicht äußern.

Unruhige Zeiten. Die Adlon Holding GmbH, deren Geschäftsführer Jagdfeldsohn Julius ist, betreibt im Erweiterungsbau das neue Day Spa und die noble Asien Restaurants Ma von SterneKoch Tim Raue. Auch das Felix Club Restaurant, der China Club und das Gabriel Restaurant laufen unter der Regie der Holding. Pachtzahlungen bleiben vorerst also aus. Dafür ist mit Martin Pelz ein neuer Geschäftsführer im Amt. Der zuvor selbstständige Unternehmensberater ist kein Unbekannter. Er leitete die Lorenz Adlon Weinhandlung, die ebenfalls zur Holding gehört. Er soll sich nun um alle Belange der Holding – insbesondere um das operative Geschäft – kümmern und als gleichberechtigtes Mitglied der Geschäftsführung Julius Jagdfeld unterstützen. Martin Smurra, der Verwaltungsratsvorsitzende der Adlon Holding und ExHeiligendammChef, dementierte gegenüber Hotelbranchendienst Hospitalityinside.com jegliche Veränderungen seiner Aufgabenbereiche.

Fadenscheinig. Als Gründe für die 100prozentige Mietminderung für 2008 und die Schadensersatzforderung gab Anno August Jagdfeld neben der Wirtschaftskrise vor allem den übermäßigen Baulärm bei den Umbauarbeiten an.
Das Pikante dabei: Gebaut hat wieder einmal Bredero, eine Gesellschaft aus dem JagdfeldImperium. Erstaunlich dabei sei, so Fritsche von Kempinski, die im Erweiterungsbau ebenfalls 70 Hotel Zimmer haben, dass keine diesbezüglichen Reklamationen kamen.
Schutzgemeinschaft. Der Verwaltungsrat und einige Adlon-Anleger
befürchten, der Fonds werde finanziell ausgesaugt. Daher gründeten sie die Schutzgemeinschaft Adlon, an der sich auch eine Versicherung beteiligt. Zehn Prozent des Kapitals will die Anlegerschutzgemeinschaft für sich gewinnen, um genügend Stimmen für die Einberufung einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung zu erlangen.

Überangebot. Das von Jagdfeld als alternativlos eingestufte Nutzungskonzept für die Gastronomie überzeugt längst nicht alle. Kempinski etwa sieht keinen Bedarf für ein zweites Day Spa. Nach
Insider-Informationen sei für 40 Prozent der Gastronomieflächen kein Bedarf vorhanden. Auch die Tatsache, dass es sich bei dem Angebot nur um hochpreisige Restaurants handelt, monieren Hotelleriekenner.

Zukunftspläne. Untätig ist Jagdfeld aber nicht. Während Kempinski wegen der Adlon-Namensrechte noch klagt, wird in der Hotelbranche seit längerem über die Adlon-Collection spekuliert, an der der FundusGründer arbeit. So sollen die Pläne für ein AdlonHotel in London bereits am weitesten gediehen sein, Shanghai steht ebenfalls auf dem Wunschzettel. Auch eine Umbenennung von
Heiligendamm soll im Gespräch sein, doch dazu müsste erst der Namensrechts-Prozess mit Kempinski geklärt sein.

Mager. Auch Heiligendamm läuft bei Weitem nicht nach Plan. Der Umkehrschwung zum noblen Familienferienhotel lässt immer noch auf sich warten. Seit Kempinski den Vertrag kündigte, ist von einer Verbesserung noch nichts zu hören. Die momentane Krise in der Hotellerie im Vierund Fünf-Sterne-Segment, die derzeit die Branche erschüttert, war in Heiligendamm schon vor der Finanzkrise angekommen. Heiligendamm steht unter Druck, denn das Hotel wurde mit staatlichen Fördermitteln in Höhe von 50 Millionen Euro bedacht. Daran sind auch etliche Bedingungen geknüpft, wie die Erhaltung der Arbeitsplätze im strukturschwachen Mecklenburg-Vorpommern.

Im Wirtschaftsministerium hat man bereits vorgesprochen. Mit Heiligendamm und dem Betreiber sei man im Gespräch, bestätigt Gerd Lange, Sprecher des Wirtschaftsministeriums Mecklenburg-Vorpommern.
Dabei gehe es nicht nur um die Einhaltung der Arbeitsplatzgarantie, sondern auch um die noch ausstehenden Investitionen. Diese seien zwar nicht direkt an die Förderung gebunden. An die Vergabe an einen Einzelinvestor war aber auch die Entwicklung des ganzen Ensembles geknüpft. No go. Der weitere Ausbau in Heiligendamm liegt aber auf Eis, erteilte doch die Bad Doberaner Stadtverwaltung Jagdfeld erneut ein Stoppsignal. Sieben Strandvillen, eine Tiefgarage und ein Thalasso-Zentrum sollen in der mecklenburgischen Provinz noch entstehen. Doch vorerst versagten die Abgeordneten bei den Strandvillen ihre Zustimmung. Bereits Ende März hatten die Politiker das vorliegende Konzept der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) zum Wiederaufbau der
„Perlenkette“ abgelehnt. Nun plant man nach der Kommunalwahl einen dritten Anlauf. Mit einem Baubeginn vor Mitte 2010 ist jedoch nicht zu rechnen. Das Investitionsvolumen soll rund 60 Millionen
Euro betragen.

fondstelegramm-Meinung.
Jedes Gebäude, das nicht auf einem soliden Fundamt steht und zu
verschachtelt gebaut wurde, stürzt irgendwann einmal ein – im wirklichen und im übertragenen Sinne. Oft genügt dazu ein kleiner Stein des Anstoßes. Den könnten die Adlon-Anleger nun geben,
bevor sie wirklich ihr ganzes Geld verlieren. Anno August Jagdfeld schwimmen jedenfalls an mehreren Stellen die Felle davon.

Der Hobby-Philosoph Jagdfeld fragt seinen Gegenüber gern, ob er die sieben Todsünden kenne – eine davon könnte ihn nun zu Fall bringen: die Habgier.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.438.326 von dornech am 22.06.09 10:15:05Hallo TK666,

finde ich eine gute Initiative. Damit es nicht untergeht nochmal das wichtigste zur Wiederholung:

email-Adresse
Name, Adresse
Telefonnummer
Grund des Interesses
Zeichnungsvolumen am FF31
Ausser der email-Adresse sind alle weiteren Angaben optional.

Wenn Sie sich an der Erstellung des Gesellschafter-Informations-Pools beteiligen wollen, um Informationen frühzeitig zu bekommen, senden Sie bitte Ihre Daten an die email-Adresse

ADLON-Anleger@gmx.de
:mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused:


AKTUELLE Gerüchte:


Gerücht 1:

Die Schutzgemeinschaft der ADLON-Anleger soll bereits 5% der ADLON-Zeichnungssumme als Mitglieder gewonnen haben.
Damit fehlen nur noch 5% an weiteren Mitgliedern, um den Antrag auf eine Ausserordentliche Gesellschafterversammlung stellen zu können.

Glückwunsch an Herrn Weber als Initiator der Schutzgemeinschaft.



Gerücht 2:

Ende des Monats Juni 2009 wird Herr Anno August Jagdfeld den Gesellschaftern mitteilen, welche Ausschüttung für das (noch relativ gute) Jahr 2008 zu erwarten sein wird.
Die Anleger sind ja schion seit Jahren eine Ausschüttung von nur 50% gewohnt und würden auch weitgehend zu Gunsten einer frühzeitigen Tilgung der Kredite ganz auf eine Ausschüttung von ca. 2% verzichten.

Diesmal wird es nach Gerüchten aber anders kommen:
AAJ plant keine Ausschüttung - leider aber auch keine Tilgung.

Wir werden sehen, was geschrieben wird.


:mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused::mad::confused:
... wobei anzumerken ist, daß die Kempinski-Grundpacht unabhängig vom Hotelergebnis anfällt mithin in diesem Punkt die Ergebnisse des Fonds auch nicht vom Hotelergebnis abhängen.

Und nicht nur wegen seiner jüngsten Streitereien mit Kempinski wird AAJ Kempinski kaum auch einen Pachtnachlass gewähren.
Auch wenn nur wenig in diesem Thread diskutiert wird, der lesende Zugriff auf die Seite ist zumindest vorhanden.

Wahrscheinlich fehlt es den meisten Anlegern an Fantasie und Glauben, durch Einwirkung auf die Geschäftsführung etwas erreichen zu können.
Ein Einzelner kann auch sicherlich nichts erreichen, doch eine Gruppe mit mehr als 10% Nominalkapital kann Aktivitäten nach dem Gesellschaftsvertrag einleiten.

Bleibt nur abzuwarten, wann und unter welcher Situation sich solch eine Gruppe formieren wird.
Auch ich befürchten, dass dieser Prozess erst stattfinden wird, wenn es bereits viel zu spät ist.


Gerücht 3:

Über Mitgesellschafter und andere Kontakte scheint es sehr wahrscheinlich und wird bereits kolportiert, dass die ordentliche Gesellschafterversammlung in 2009 über das Jahr 2008 bereits in der zweiten Hälfte September 2009 stattfinden werden wird.
Ist hier eigentlich Folgendes bekannt?
Herr Weber war (ist?) im Vertrieb dieses Fonds stark involviert. Er hat an mehrere Anleger diesen Fonds selbst angepriesen und verkauft !
Er hat sich gerühmt, daß Herr Jagdfeld ein sehr guter Freund von Ihm sei ! Ja, was soll das denn ?!
Erst bekommt er (wahrscheinlich eine hohe) Provision, und dann wird gegen "seinen Brötchengeber" (wieder gegen Kostenbeteiligung) prozessiert..........Hier sollte sich jeder seine Gedanken machen...............Ich habe auf jeden FAll KEIN VERTRAUEN IN SEINE ARBEIT/-EMPFEHLUNGEN. Ich hoffe nur, daß Herr Weber auch mit viel Eigenkapital an dieser "großartigen" Anlage beteiligt ist.:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.493.598 von hereingefallener am 30.06.09 15:27:00Die Firma von Herrn Weber ist:

Fontis Consult GmbH

Innovative vergütungs- und Finanzierungssysteme

Fachbetreuung für Unternehmer, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer


Der Zweck der Firma ist:


Liquidität statt Kosten

# Wie werden Sie unabhängig von Banken?
# Wie können Sie steuerfreie Gewinne erwirtschaften?
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# Erfahren Sie außerdem, weshalb Sie nicht auf die „Versicherungsfalle“ hereinfallen sollten, wenn Sie an eine betriebliche Altersversorgung denken und was Sie tun können wenn Sie es schon sind.


Unabhängigkeit von Banken und Basel II

Die Liquidität der Unternehmen entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg und damit über die Wachstumschance am Markt. Dabei wird die zukünftige Finanzierungssituation durch die „Basel II“ Vorgaben erheblich verschärft und damit die unternehmerische Handlungsfreiheit dramatisch eingeschränkt.

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Auslagerung von Pensionsverpflichtungen

Das Ziel ist die Schaffung rechtlich aktueller und steuerlich haltbarer Zusagen sowie das Aufzeigen von Finanzlücken und sonstigen formellen und materiellen Schwachstellen. Neben der zivil- und steuerrechtlichen Sicherheit erhalten Sie vor allem die Möglichkeit, die Zusage nach persönlichen Aspekten zu überprüfen und neu gestalten zu lassen. Wir begleiten Sie neben der Überprüfung auch bei der Optimierung, Auslagerung und Erstellung eines Konzeptes, als auch bei der Wahl des Durchführungsweges bis zur Erstellung aller arbeits-, steuer- und zivilrechtlich erforderlichen Dokumente.



Diese klingt nicht nach einem typischen Kapital-Anlage-Vermittler.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.494.147 von Problemfonds am 30.06.09 16:20:26Warum heißt die Firma von Herrn Weber jetzt "FONTIS"?
Warum ist ganz plötzlich seine bisherige Firma "Weber Vermögen GmbH" verschwunden ? (Auch die dazugehörige Homepage ist gelöscht.....)
Auch weitere, von Herrn Weber empfohlene Fonds, sind in arge Schieflage geraten......(---> z.B. Dr. Görlich Fonds -->angeblich ebenfalls ein "Freund" von Herrn Weber):mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.494.240 von hereingefallener am 30.06.09 16:29:54Na ja, auch wenn ich mich oben - wenn auch aus anderen Gründen - ja auch etwas distanziert geäußert habe, muß man fair bleiben.

Grds. ist es nicht verboten, sein Geschäftsfeld zu verlagern. Und angesichts der Marktveränderungen auch plausibel. Denn daß die Platzierungszahlen bei geschlossenen Fonds in den letzten Jahren insbesondere im Vergleich zu den Hochzeiten vor 10, 15 Jahren zurückgegangen sind und gleichzeitig auch die Margen für die Vertriebe zurückgegangen sind, ist ja kein Geheimnis.

Was allerdings grundsätzlich und ohne dies für den konkreten Einzelfall zu behaupten richtig ist, ist, daß in manchem Verwaltungsrat eines geschlossenen Fonds mancher Vermittler oder eines Finanzdienstleisters sitzt. Und das sicher nicht ohne Hintergedanken im Hinblick auf Früherkennung von Haftungsproblemen.
Nachtrag:

Die grds. Notwendigkeit, daß sich Fundus-Anleger und speziell Adlon-Anleger vernetzen, ist unbestritten. Ich finde es dabei auch wichtig, wenn es für die, die der Schutzgemeinschaft aus welchen Gründen auch immer nicht beitreten wollen, eine Möglichkeit außerhalb der Schutzgemeinschaft gibt. Insofern finde ich die oben genannte Sammelaktion von TK666 gut und habe mich da auch gemeldet.

Nun haben heute, 30.06.2009, die Anleger des FF 31 ADLON Post von dem Komplementär Herrn Anno August Jagdfeld bekommen.


Zunächst wird beim ersten Lesen deutlich, dass eine Ausschüttung ohne Gesellschafterbeschluss für 2008 nicht erfolgen wird.
Dann wird erklärt, dass diese Gesellschafterversammlung für Ende August/Anfang September 2009 geplant sei.

Der grösste Teil des Schreibens bezieht sich darauf, dass die wirtschaftliche Gesamtsituation an allen Problem schuldig ist und die Familie Jagdfeld die einzigen Retter in dieser Situation waren, sind und sein können.

Eigentlich, wenn da nicht die Vor-Erfahrungen wären, könnte man sagen, ein durchaus gutes Schreiben und kein Grund für einen Aufschrei unter den Gesellschaftern.



Bei genauerem Lesen des Schreibens aber wird deutlich, dass Herr Anno August Jagdfeld Fähigkeiten besitzt, die ihm im MM schon den Zusatz \"Der Scheinheilige\" eingebracht hatten.

Es wird etwas geschrieben, damit aber nicht alles gesagt:

1. Untreuetatbestand des Komplementärs auf der letzten GV ohne Nennung der ADLON Holding GmbH Probleme, die aber dem VR 8 Tage nach der Sitzung mitgeteilt wurden.

2. Den GV 2009 Termin in dem Schreiben nicht fixiert zu haben, ist nur taktisch und offenbart Scheinheiligkeit.

3. Die Entscheidung über die Ausschüttung den Gesellschaftern zu überlassen, ist scheinheilig, da die anwesenden und explizit abstimmenden Gesellschafter grundsätzlich durch die \"Schweigende Mehrheit\", vertreten durch den Treuhänder und nach pflichtgemäßem Ermessen (durch den Komplementär vorgegeben) jede Abstimmung dominiert. Explizit heisst das: AAJ bestimmt, was AAJ tun soll und die Gesellschafter haben mehrheitlich die Entscheidung getroffen.

4. Die Finanzmarktkrise war Herrn AAJ bereits in 2008 bekannt und hat das gesamte Jahr 2008 stark geprägt. Daher ist auch der Pächter der Betriebe an der ADLON-Südseite in Schwierigkeiten gekommen. Wer aber ist der Pächter? Ist es der Sohn Julius von AAJ oder ist es mittelbar doch AAJ, da er dieses Mal so viel mehr Verständnis für die wirtschaftlichen Probleme Anderer aufbringt, als es bei anderen FUNDUS-FONDS grundsätzlich nie der Fall war/ist.

5. Im vierten Absatz haben wir es schon wieder: Die Gesellschafterversammlungen haben \"mit grosser Mehrheit\" beschlossen, zur Entwicklung der ADLON-Südseite Destinationslokale zu errichten. Damit sind die Gesellschafter selbst schuld, dass durch zu wenig Diversifikation der Risiken Herr AAJ gegrängt wurde, diese höchst riskanten Geschäfte eingehen zu müssen.
Es waren die Gesellschafter und nicht das Profitstreben von AAJ.

6. Herr AAJ schreibt weiter, von enormen Anlaufverlusten des Pächters seit 2003. Wie viel haben aber die initialen Kosten und Anlaufverluste dem Fonds und damit den Gesellschaftern gebracht, die nun auf eine entsprechende Tilgung und Rendite hoffen.

7. Bei der Darstellung: \"die Eigentümer der ADLON Holding GmbH haben die Gesellschaft mit den ADLON-Namensrechten mit mehr als 5 Millionen Euro aus eigenen Mitteln gestützt. Es sollte mich sehr wundern, wenn dieser \"Kredit\" nicht bereits im Grundbuch eingetragen worden ist, so wie es bei dem FF27 Pyramide auch 2002 gemacht wurde und diese Grundschuld auch heute noch nach Verkauf der Pyramide an die Comer Group immer noch der Fall ist.

8. Lärmbelästigung scheint ein gutes Argument zu sein, doch wer ist dafür denn verantwortlich? Das lässt sich, wenn überhaupt, berechnen, kann aber nicht die 3 Mio Verluste aus 2008 rechtfertigen, da einzelne Betriebe der ADLON Holding davon aus Distanz-Gründen überhaupt nicht betroffen sein können.
Stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wer denn überhaupt mit wem die Mietverträge mit der ADLON Holding GmbH geschmiedet hat und wie die Mietvereinbarung wirklich aussieht. Mich als Gesellschafter würden diese Verträge sehr interessieren, doch die übliche Praxis der FUNDUS ist nicht, solche Verträge zu veröffentlichen - auch nicht an Gesellschafter.
\"Die ADLON Holding GmbH hat Störungen der Geschäftsgrundlage geltend gemacht und die Auffassung vertreten, zur Beendigung der Pachtverträge berechtigt zu sein.\" Dazu sollten sicherlich die Mietverträge etwas aussagen. Gibt es dazu evtl.auch Gutachten?

9. Dass Herr AAJ als Komplementär nur ungern in eine rechtliche Auseinandersetzung (mit angeblich ungewissem Ausgang) mit seinem Sohn Julius unmittelbar aber auch mit sich selbst mittelbar gehen möchte, ist durchaus nachvollziehbar, sollte nur nicht so scheinheilig umschrieben werden.
Das Volumen und das Risiko eines solchen Rechtsstreites sollte für den Fonds FF31 als Verpächter nicht zu hoch sein, um einen fragwürdigen Besserungsschein nicht als kaufmännisch bestmögliches Ergebnis akzeptieren zu müssen.

Ohne Offenlegung der Verträge des von AAJ empfohlenen Vergleiches sollte kein abstimmgender Gesellschafter des FF31 diesem zustimmuen, denn das Image von und das Vertrauen in das Geschäftsgebahren von Fundus und damit AAJ lassen weitere Entreicherungen der gutgläubigen Fondszeichner befürchten.

10. Wenn es zu dem Vergleich kommen sollte, sollten alle Mietzahlungen für 2008 eingegangen sein und eine weitere Reduzierung der Ausschüttung sollte nicht nötig werden. Dennoch findet nun AAJ den Dreh, die bis zur letzten GV von ihm vehement verweigerte Überlegung auf Thesaurierung der Ausschüttungen zur angemessenen Vorsorge für die Zeit nach 2016 (Neuabschluss des Kreditvertrages) als Tugend und Vorsicht eines Kaufmannes darzustellen.
Wer eins und eins zusammenzählen kann, erkennt die schon oben mehrfach beswchriebene Scheinh....
Hoffentlich wird Herr AAJ auf der GV 2009 die in der GV 2008 zugesagte Langzeit-Prognoserechnung von 2008 - 2020 vorlegen. Darüber könnten dann konkrete Entwicklungen und Risiken erkennbar werden.


Vielleicht ist das Schreiben vom 30.06.2009 scheinheilig, vielleicht scheint es nur scheinheilig zu sein.
Etwas mehr vertrauensbildende Vorschläge und Taten scheinen mir aber dringend geboten.
Das Schreiben vom 30.6.09 ist nicht ohne Chuzpe.

Wenn AAJ die Verpachtung an die Adlon-Holding alternativlos darstellt, so verschweigt er geflissentlich, mit wieviel Herzblut er sich um jede Alternative gekümmert hat: kein Tropfen.
AAJ war es, der erst garkeine Alternative aufgezeigt hat.
AAJ war es, der mit dem Vorbild "Dorchester" die Destinationsgastronomie an der Südseite haben wollte.

Wenn AAJ über die Schwierigkeiten in der Bauabwicklung lamentiert, so ist auch dies nicht ohne Chuzpe. Wurde die Auftragsvergabe an die BREDERO - zur Erinnerung: Bauträgergesellschaft der Jagdfeldgruppe - doch damit begründet, daß diese Gesellschaft das Adlon seinerzeit gebaut habe und deshalb wie keine andere Baugesellschaft den zu verändernden Baukörper kenne und überhaupt den Auftrag zum Festpreis übernehmen würde. Und diese Gesellschaft legt eine Bauplanung vor, die dann nicht durchführbar ist weil die Bohrgeräusche zu stark wären ?!

Die Frage - neben einer Auseinandersetzung mit der Adlon-Holding - ist doch: wenn auf Basis einer nicht realisierbaren Bauplanung durch die mit dem Baukörper ach so vertraute BREDERO die Adlon-Holding einen früheren Geschäftsbeginn geplant hatte, wieso haftet dann nicht BREDERO für den Schaden ?

Unglaublich, wie AAJ es immer wieder schafft, alles so zu drehen, daß er Wohltäter der Anleger ist, die keinen Ertrag sehen. Wie lange noch ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.501.201 von dornech am 01.07.09 16:07:22ich sag nur:

"Spitzbuben in absoluter Perfektion"
Warum kündigt man einem Pächter nicht, der seine Pacht nicht bezahlt?
Was sagt der Verwaltungsrat dazu ?
Es ist doch besser in Ruhe einen Nachmieter zu suchen, anstatt weitere Kosten zu produzieren ?!



P.S.:
Heiligendamm (auch ein AAJ - Statussymbol + ein riesiges Geldgrab) bekommt jetzt eine Staatsbürgschaft/- darlehen in Höhe von 5 Mio. €.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.512.753 von hereingefallener am 03.07.09 10:06:54Gedankenspiel: Bevor der neue Mieter dann einzieht, könnte man doch noch schnell eine Komplettsanierung durchführen - natürlich durch ein kompetenes Architenkenbüro, z. B. die Ehefrau von AAJ !!
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.512.793 von kenzohotte am 03.07.09 10:11:38Warum kündigt man einem Pächter nicht, der seine Pacht nicht bezahlt?
In dem Fall ganz einfach: wer müßte kündigen ? der Fonds desssen Geschäfte AAJ führt ...

Und das wird AAJ sicher nicht machen- schon weil AAJ sein persönlichen Träume - Berlin ein Asia-Grill wi das "Dorchester" in London - "geschenkt" zu haben, nicht mehr mit dem Geld der Anleger finanzieren könnte. Wie AAJ sich seine Träume und Orden sowieso maßgeblich auf Kosten der Anleger finanziert.

Und dazu: Frage wäre ja, ob der Pächter schadensersatzpflichtig wäre, da hier besondere Umbauten für ihn vorgenommen wurden. Das Geld will AAJ sicher nicht zurückzahlen. Andere Möglichkeit wäre eine Insolvenz der Adlon-Holding. Aber das wäre AAJ wohl ebenfalls kaum genehm.

Ergo bleibt der angenehmste Ausweg dieses nette Geschäft mit sich selbst - solange er damit durchkommt.

Was sagt der Verwaltungsrat dazu ?
Zumindest wohl nichts einheitliches. Sonst hätte Hr. Weber nicht zur Einzelinitiative greifen müssen. Und es hätte schon lange eine a. o. GV gegeben. Siehe oben.

Es ist doch besser in Ruhe einen Nachmieter zu suchen, anstatt weitere Kosten zu produzieren ?!
Das Problem ist folgendes: auf maßgebliches Betreiben von AAJ und unter vorspiegeln entsprechender Ertragsperspektiven wurden spezielle Umbauten für die derzeitige Nutzung vorgenommen. Und ob es da so ohne weiteres einen Nachmieter gibt ...

Davon ab: den Nachmieter müßte wer suchen ? AAJ. Der hat ja schon vor dem derzeitigen Umbau sich mit Herzblut um Alternativen bemüht ...

Hereingefallener, falls Sie Adlon-Anleger sind, wenden Sie sich an obige email, die TK666 veröffentlicht hat. Letzlich hilft nur ein gemeinsames Auftreten auf der GV mit Stimmrechtspooling. Je mehr, je besser. Und vielleicht gibt es irgendwann auch Mehrheiten, um gewisse Organe der Fondsgesellschaft abzulösen.
Onlineartikel erschienen am 19.06.2009 auf dem Newsportal der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung

Jagdfeld schuldet Anlegern Miete in MillionenhöheVeröffentlicht am 19.06.2009

Neue Vorwürfe gegen Anno August Jagdfeld: Die Adlon-Holding GmbH schuldet den Anlegern eines Fonds der Fundus-Immobiliengruppe Mietzahlungen in Höhe von rund 3,1 Mio. Euro. Darüber hinaus stehen weitere reguläre Pacht zahlungen von 2,3 Mio. Euro aus. Dies bestätigte der Sprecher der Adlon-Holding in Berlin, Christian Plöger, der AHGZ. Die Pacht werde nachgezahlt.

Demnach seien 3,1 Mio. Euro nun gestundet worden. Doch weitere 2,3 Mio. Euro Pachtzahlungen stünden noch aus. Das Unternehmen zahle die Pacht aber trotz vorausgesagter Umsatzeinbußen. Probleme gebe es mit dem Restaurant und dem Day-Spa im Adlon-Gebäudekomplex, deren Mieterin die Adlon Holding sei. Diese gehöre der Familie Jagdfeld.

Die Miet- und Pachtzahlungen seien ausgesetzt, weil es durch Bauarbeiten zur Erweiterung des Hotels Adlon zu erheblichen Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs gekommen sei, so Plöger. Stark betroffen von den Baumaßnahmen seien das Day Spa, der Wellness-Teil des Hauses.

Darüber hinaus sei die Wirtschaftskrise auch an den Betrieben der Adlon-Holding nicht spurlos vorüber gegangen. In den Adlons-Restaurants „Ma“, „Felix“ und „Gabriele“ gebe es weniger Gäste, was zu finanziellen Einbußen geführt habe.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema am Samstag in der AHGZ.
Erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Ausgabe 2009/26, Seite 9

Jagdfeld setzt Miete aus
Adlon-Holding verweist auf Beeinträchtigung durch Umbau
Pacht wird nachgezahlt

Autor Matthias Schäfer

BERLIN. Die Adlon-Holding GmbH im Besitz der Familie Jagdfeld schuldet den Anlegern eines Fonds der Fundus-Immobiliengruppe Mietzahlungen in Höhe von rund 3,1 Mio. Euro. Darüber hinaus stehen weitere reguläre Pachtzahlungen von 2,3 Mio. Euro aus. Dies bestätigte der Sprecher der Adlon-Holding in Berlin, Christian Plöger, der AHGZ. Die Pacht werde nachgezahlt.

Die Adlon-Holding ist Betreiberin von mehreren Restaurants und der Wellness-Sparte im Berliner Luxushotel Adlon am Brandenburg Tor. Sie gehört zur Fundus-Immobiliengruppe. Der Fundus-Fonds, aufgelegt von Fundus-Eigentümer Anno August Jagdfeld, wird hauptsächlich vom Adlon-Hotelpächter Kempinski gefüllt.

Die Miet- und Pachtzahlungen seien ausgesetzt, weil es durch Bauarbeiten zur Erweiterung des Hotels Adlon zu erheblichen Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs gekommen sei. Stark betroffen von den Baumaßnahmen seien das Day Spa, der Wellness-Teil des Hauses. Hier waren nach Angaben von Christian Plöger die Beeinträchtigungen durch Bohren von mehreren Tausend Dübeln in den Fertigbeton besonders groß gewesen. Daraufhin seien Schadenersatzforderungen geltend gemacht worden, die jedoch zwischen Pächter und Verpächter „per Vergleich“ beigelegt werden konnten.

Darüber hinaus sei die Wirtschaftskrise auch an den Betrieben der Adlon-Holding nicht spurlos vorüber gegangen. In den Adlons-Restaurants „Ma“, „Felix“ und „Gabriele“ gebe es weniger Gäste, was zu finanziellen Einbußen geführt habe. Inzwischen sind die Bauarbeiten im Hotel Adlon beendet. Insgesamt hätten die Arbeiten jedoch länger gedauert als zunächst geplant, weil der Hotel-Betreiber Kempinski gefordert habe, dass nur zwischen 10 und 18 Uhr gebaut werden dürfe.

Spekulationen, wonach die Adlon-Holding kurz vor der Insolvenz stehe, wies die Jagdfeld-Gruppe allerdings zurück. Vielmehr bekräftigte Plöger, dass der Verpächter Anspruch auf das ihm zustehende Geld habe. Die Zahlungen würden nicht in Frage gestellt. Es werde daher momentan in Verhandlungen nach einer „wirtschaftlich verträglichen Lösung“ gesucht, die zeitnah erfolgen solle. Sobald die wirtschaftliche Lage sich bessere, werde die Pacht nachgezahlt.

Fundus-Eigentümer Anno August Jagdfeld liegt mit der Luxushotelgruppe Kempinski im Clinch. Ausgelöst wurde der Streit durch die wirtschaftlichen Schieflage des Grand Hotels Heiligendamm an der Ostsee. Seitdem sich Kempinski als Betreiber des Hauses von der Fundus-Gruppe getrennt hat, streiten beide Parteien darüber, wer das Namensrecht an der Marke „Adlon“ hat.
Die Begründung mit den Dübeln finde ich bemerkenswert. Es war AAJ, der bzgl. der Umbaumaßnahmen darauf gedrängt hat, daß die BREDERO beauftragt wird und dies als besonders vorteilhaft dargestellt hat, weil die BREDERO den umzubauenden Baukörper so gut kenne wie keine andere Firma, da die BREDERO ja das Hotel Adlon gebaut habe.
Die BEREDRO ? War da nicht was ? Doch: das ist die Bauträgergesellschaft des Jagdfeld-Imperiums.

Und diese BREDERO war also trotz dieser Kenntnis des Baukörpers scheinbar nicht in der Lage eine Bauplanung vorzulegen,
a) die den Geschäftsbetrieb von Kempinskik nicht über Gebühr gestört hat und
b) dem Nutzer (Adlon-Holding) einen verlässlichen Zeitplan für deren Personalbeschafung zu nennen; denn die Adlon-Holding begründet die wirtschaftlichen Schäden ja u. a. auch mit Personaleinstellungen für einen Zeitpunkt vor tatsächlicher Fertigstellung des Umbaus.

Da fragt man sich doch: welche Schadensersatzansprüche bestehen denn seitens FF31 gegen die BREDERO ?
Und wie hart hat der Komplementär AAJ da wohl mit dem Geschäftsführer seiner BREDERO verhandelt ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.520.021 von dornech am 05.07.09 12:37:36.. ich finde es immer bemerkenswert, wenn im Thread Leute auftauchen und - ich vermute mal - noch nicht mal Anlegr sind, sondern sich einfach nur rumtummeln wollen:keks:

Zur Sache:
Alle Gesellschafter, die schon seit Jahren die GV besuchen, wissen alle bescheid; nur, wie war ihr Verhalten bisher auf der GV? Die wenigsten haben gegen AAJ gestimmt, ausser natürlich Dornech, einige andere und ich.

Wer jetzt was zu sagen hat, den erwarte ich Anfang Sep in Berlin, vielleicht im Tempodrom, weil der Ballsaal des Adlon zu klein sein wird. Und nicht hier im Thread als Besserwisser :mad:(mit Ausnahme von Dornech).

Ich mag es auch nicht, wenn man hier im board einfach nur die Briefe des Komplementärs wiederholt; ich als Anleger kenn ja auch den Brief; und Nichtanlegern dürfte er auch nicht interessieren:O
Oder?

Glück Auf zur GV
...war das schon bekannt :eek: ... Staatsbürgschaften für so einen Loserfonds...


Heiligendamm
Millionenbürgschaft für G8-Hotel



Einst tagte Bundeskanzlerin Merkel mit den großen Machthabern der Welt in diesem Hotel. Jetzt bekommt die Luxusherberge in Heiligendamm eine Staatsbürgschaft in Millionenhöhe.

Für das in finanziellen Schwierigkeiten steckende Luxushotel in Heiligendamm hat das Land Mecklenburg-Vorpommern eine Bürgschaft von vier Millionen Euro bereitgestellt. Die Bürgschaft sei an harte Auflagen und Sicherheiten für das Land gebunden, sagte ein Sprecher des Schweriner Finanzministeriums am Mittwoch. Mit dem Geld soll der Betrieb des an mangelnder Auslastung leidenden 5-Sterne-Hotels an der Ostsee gesichert werden. In dem Hotel hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Sommer 2007 die Regierungschefs der G8-Staaten zu Gast. Die Bilder der weißen Villen am Strand gingen damals um die Welt.

Als „falsches Signal“ in Zeiten der Krise bezeichnete die Vorsitzende des Finanzausschusses, Birgit Schwebs von der Linkspartei, die Bürgschaft für die Fundus-Immobilien-Gruppe, die das Luxushotel als Eigner betreibt. Der Sprecher des Finanzministeriums wies die Kritik zurück. „Wir können nicht nach Gutsherrenart Bürgschaften verweigern oder gewähren“, erklärte er.

Das Grandhotel in Deutschlands ältestem Seebad wurde 2003 nach dreijähriger Sanierung wiedereröffnet. Für die vom Verfall bedrohte „Weiße Stadt am Meer“ wurden dabei über 320 Millionen Euro investiert, wobei 20 Prozent aus staatlichen Fördermitteln stammten.
hei/AP
Hallo TK666,

gibt es denn was neues aus der Gerüchteküche ? Sie sind ja scheinends immer ganz gut informiert.

Nach dem anfänglichen Rummel Mitte Juni hört man nichts mehr, in de Presse gab es nur einzelne Artikel und seit 4 Wochen ist Ruhe. Ist der Elan des Aufstandes im Jagdfeld-Reich schon dahin ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.519.978 von Problemfonds am 05.07.09 12:19:26Die Problematik von Immobilienanlegern ist allen bekannt. Wer über die normalen 4% hinaus Gewinne erzielen möchte, sucht andere Anlageformen als Sparkasse und Bank. Diese sind aber immer mit einem Risiko behaftet und durch das Prospekt mehr oder weniger klar definiert. Prospekthaftung gilt auch für die FUNDUS-Fonds und bis jetzt sind angstrebte Gerichtsverfahren im Sande verlaufen. Deshalb halte ich es für unredlich, wenn hier Rechtsanwälte um "Anlegerschutzgemeinschaften" buhlen und ebensowenig einen sicheren positiven Ausgang garantieren können, wie Rendite über 10%. Ihren Einsatz lassen sie sich aber garantiert bezahlen. Die Positionierung am Markt für Premiumhotels dauert halt seine Zeit und wenn es "Kempinski" nicht schaft innerhalb von 5 Jahren eine schwarze NULL zu schreiben, dann liegt der Fehler nicht im Fonds. Dies galt für Binz, Bad Sarow und Heiligendamm. Inhabergeführte Hotels kompensieren mögliche Engpässe besser, denn nicht umsonst war das Atlon so erfolgreich, als es im Familienbesitz war.

Th.
Ah, am 7.8.2009 angemeldet und gleich ein Beitrag mit "Sachkunde".

Die Positionierung am Markt für Premiumhotels dauert halt seine Zeit und wenn es "Kempinski" nicht schaft innerhalb von 5 Jahren eine schwarze NULL zu schreiben, dann liegt der Fehler nicht im Fonds.

Nur zur Info: Das Adlon hat 1997 aufgemacht.
Die besagten 5 Jahre waren also 2002 'rum.

Und: was hat der ganze Beitrag mit der Frage der Pachtzahlung für die durch Jagdfeld gepachteten Betriebe der "Südseite" zu tun ?
Rundbrief Nr. 3 der Schutzgemeinschaft Adlon Anleger



Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder,

da Herr Jagdfeld und Frau Kricke (verwaltungsratsvorsitzende) nicht gedenken, Sie über das Nachfolgende zu unterrichten, haben ... entschlossen, dies zu tun.

Vorab: Die Gesellschafterversammlung der FF31 KG soll am Mittwoch, den 16. 09.2009 stattfinden. Die der Adlon Residenz KG einen Tag später.

Am 06.08.2009 fand die diesjährige 3. Verwaltungsratssitzung im Adlon statt. Die drei Beiratsmitglieder Frau Kricke, die Herren Weber und Pahlitzsch sowie die Herren Jagdfeld mit seinem RA Dr. Wittmann, Schmitz und Kühl waren erschienen, später auch noch der Sohn Julius Jagdfeld.

Frau Kricke brachte zur Sitzung Herrn RA Dr. Schmidt-Ott von der Kanzlei Raue, Berlin mit, der mündlich über seine Prüfungsergebnisse bzgl. des Pachtzinsverzichtes mit Besserungsschein berichten sollte. Eine schriftliche Stellungnahme wurde trotz Vorankündigung nicht vorgelegt.

RA Dr. Schmidt-Ott teilte mit, dass er vor kurzem den mündlichen Auftrag von Frau Kricke erhalten hatte, den Vorgang Pachtzinsverzicht mit Besserungsschein gemäß Vereinbarung vom 17.06.2009 zu prüfen. Er habe von Herrn Jagdfeld diverse Papiere vorgelegt bekommen, aber keine Vollständigkeitserklärung dahingehend, dass die vorgelegten Vereinbarungen und Schreiben den gesamten Vorgang erfassen. Die rechtliche Stellungnahme von Herrn RA Dr. Schmidt-Ott war dann doch für Herrn Jagdfeld und seinen Rechtsanwalt Herrn Dr. Wittmann hinsichtlich der Eindeutigkeit beeindruckend.

RA Dr. Schmitt-Ott ist der Auffassung, dass

- alle Pachtzinsvereinbarungen seit August 2008 nach dem Gesellschaftervertrag der FF31 KG zustimmungsbedürftig sind, d.h. die Gesellschaftsversammlung muss darüber befinden,

- die getroffenen Vereinbarungen die von der Rechtsprechung normierte Sorgfalt des ordentlichen Kaufmannes verletzen (u.a. weil auch auf Betriebskosten verzichtet wird) und

- es für einen ausßenstehenden Dritten nicht feststellbar ist, ob die von der Adlon Holding GmbH geltend gemachten Schäden in Höhe von 3 Mio. € sachlich gerechtfertigt sind.


Frau Kricke und Herr Jagdfeld verdonnerten RA Dr. Schmidt-Ott daraufhin - auch unter Verweis auf das erteilte Mandat - zur absoluten Verschwiegenheit. Auch Herrn Weber warfen sie wiederholt vor, dass seine Informationsweitergabe an Dritte der Gesellschaft schaden würde und forderten ihn auf, über die Ergebnisse dieser Sitzung und die zugesandten Unterlagen keinen Dritten zu informieren. Offensichtlich nehmen die beiden überhaupt nicht zur Kenntnis, dass der Verwaltungsrat ein Kontrollorgan der Kommanditisten/Anleger ist und dass den Mitgliedern des Verwaltungsrats eine Informationspflicht gegenüber den kommanditisten obliegt.



Sie werden in den nächsten Tagen die Einladung zur Gesellschafterversammlung erhalten und bemerken, dass auf der Tagesordnung auch steht, die Pachtzinsvereinbarung vom 17.06.2009 zu genehmigen. Herr Jagdfeld wird in seinem Geschäftsbericht mit dem Ausdruck des Bedauerns mitteilen, dass der Verzicht auf rund 3,6 Mio. € aus diversen Gründen alternativlos war.


Des weiteren werden Sie in dem Geschäftsbericht die Empfehlung finden, auf die Barausschüttung in Höhe von 2 % für das Wirtschaftsjahr 2008 zu verzichten. Die Empfehlung wird begründet mit der Vorsicht des ordentlichen Kaufmannes. Tatsächlich verhält es sich aber so, dass der Darlehensgläubiger Credit Suisse Ausschüttungen untersagt hat, weil die Liquiditätsreserve für beide Gesellschaften (FF31 und Residenz) per 30.06.2009 bei 7,6 Mio.€ lag und eine Ausschüttung in Höhe von rund 4,5 Mio.€ die Liquiditätsreserve aus Sicht der Bank bedenklich gesenkt hätte.

Aus dem vorläufigen Prüfungsbericht von KPMG zum Geschäftsjahr 2008 lässt sich noch folgendes berichten.

....
....
Danke für die Info. Der Anwalt kommt ja zu recht eindeutigen Aussagen.

Was ich dann auf eine Art doch lustig finde ist, daß die Frau Kricke dem Anwalt zur absoluten Verschwiegenheit verdonnert (Ggü. Gesellschaftern kann das ja schonmal nicht angehen - der Anwalt wird ja von den Gesellschaftern bezahlt). Lustig finde ich es deshalb, weil die gute Frau Kricke da etwas Furcht vor der eigenen Courage bekommen hat: schließlich hat sie sich - auch wenn sie zum Jagen getragen werden musste - ja irgendwann doch zu dessen Beauftragung durchgerungen. Oder die gute Frau hat nicht mit einem derart eindeutigen Ergebnis von dessen Prüfungen gerechnet.
Liebe Anleger, kommen sie zu der Gesellschafterversammlung!



Das Schreiben an die Adlon-Anleger offenbart, mit welch gefährlichen Gesellen und Gesellinnen die Anleger des ADLONs zu tun haben.

Was da an Verhalten über Informationspflichten offenbart wird, widerspricht allen Erwartungen der Anleger und Pflichten des Initiators.

Die Keyplayer AAJagdfeld, T.Kühn, Julius Jagdfeld und Frau Kricke scheinen schon das Stadium des "organisierten Verbrechens" erreicht zu haben, wenn kooperativ und konzertiert gegen in Interessen der Gesellschafter gearbeitet wird.
Es wird offensichtlich, dass nicht die wirtschaftliche Lage das ADLON in die Knie zwingen wird, sondern die "mafiöse" Geschäftspraxis des Komplementärs Herrn Anno August Jagdfeld.


Warum eine Frau Kricke (Vorsitzende des ADLON-Verwaltungsrats)so eine zweifelhafte Positionen einnimmt, wie beschrieben, überlasse ich der Phantasie der Leser - vielleicht auch deshalb, weil sie Mitglied im China-Club ist?
Sollte Frau Kricke keine deutliche Kehrtwende in der GV präsentieren, hat sie meiner Meinung nach alle Reputation für eine Vertretung der Anleger-Gemeinschaft verloren und ich werde ihr den sofortigen Rücktritt empfehlen. Die Rolle von Herrn Pahlitzsch ist nicht näher beleuchtet, doch zeigt die Geschichte der Entscheidungen und Empfehlungen eine hohe geistige Nähe zu Frau Kricke.
Allein dem dritten Beirat Herrn Weber ist zu danken, dass die "Machenschaften" zu Tage treten.



Das bei weitem kritischste an dem Informationsschreiben ist aber der Bankeneinfluss.

Mir persönlich ist aber der Einfluss der Credit Suisse auf die Geschäfte des Fonds und seine Ausschüttungen sehr beängstigend.
Nachdem ich schon Geld im FF27 (Pyramide) verloren habe, scheint sich nun die gleiche "Abwicklung" zu realisieren.
[s. auch #2 ff in http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1062701-1-10/fund…

Ich befürchtete die Übernahme des ADLONs erst zum Jahr 2016 bei der Kreditablösung und dem Beginn der Tilgung - doch nun werden sich die Entwicklungen sehr viel kurzfristiger realisieren.

Ein TOTALVERLUST der Kapitalanlage im ADLON ist zu befürchten und das letzte Kapitel ist aufgeschlagen worden.

Nicht alles hat Herr AAJagdfeld zu verantworten, doch der weitaus überwiegende Teil geht zu seinen Lasten, seiner Unfähigkeit in Hotelkompetenz, seiner Dreistigkeit gegenüber Anlegern.

Wenn sich auf der nächsten GV nicht drastisches ändert (Austausch von Komplementär/Treuhänder und Verwaltungsrat) wird sich die Prophezeiung nur noch schneller erfüllen, als ich es mir vorzustellen in der Lage war.


Liebe Anleger, kommen sie zu der Gesellschafterversammlung!
In letzter Zeit wurde hier nichts mehr berichtet.Aber jetzt wird es doch wirklich "interessant".................
Jetzt hält ja jeder Anleger seine Einladung für die Gesellschafterversammlung in Händen. Daher meine Frage auch hier:
Eine Entlastung (Treuhänder, Komplementär, Verwaltungsrat) kann es doch nicht geben, oder ?! Es spricht WESENTLICH mehr GEGEN eine Entlastung.
Wer überprüft, ob die schriftlich abgegebenen Stimmen auch wirklich berücksichtigt werden ...............?
Ich hoffe auf eine zahlreiche und kritische Stellungnahme der Anleger - so kann es nicht mehr weiter gehen. Sowohl Anlageberater, als auch Ausführende "führten und führen die Anleger an der Nase herum"...............
Ist das
Eine Entlastung (Treuhänder, Komplementär, Verwaltungsrat) kann es doch nicht geben, oder ?!
angesichts dieses Fazits
Es spricht WESENTLICH mehr GEGEN eine Entlastung.
wirklich noch die Frage ?
Wie soll man einem Kaufmann trauen,
der die ganz grossen Räder drehen will,
doch noch nicht mal kleine Räder drehen kann?



Mit der Einladung zur GV werden den Gesellschaftern (Geldgeber für den ADLON-Fonds) Angebote zur Übernachtung in vier Berliner Hotels in Form eines Abrufkontingents "FUNDUS" gemacht.

Nun sollte man denken, dass gerade den eigenen Gesellschaftern in "ihrem" Hotel günstige Konditionen eingeräumt werden, bzw. von FUNDUS verhandelt worden wären - in einem Hotel, das in diesem Jahr zwischen 40% und 50% durchschittliche Auslastung hat.

Leider ist das aber nicht der Fall und es wirft ein schlechtes Licht auf das Verhandlungsgeschick der FUNDUS - oder ist es nur das geschickte kaufmännische Verhalten, das dazu führt, dass Anno August Jagdfeld als Kontingentanfragender auch noch eine Vermittlungsprovision kassiert - es würde mich nicht überraschen?


Beispiel 1: ADLON

Tatsache ist, dass das ADLON DZ zum Preis von € 315 incl. Frühstück im Kontingent angeboten wird.

Im Internet bieten sich Buchungsmöglichkeiten für ein DZ incl. Frühstück bei Kempinski zu € 294.
Noch besser ist das zwei-Nächte Business Package PKGB zu € 224 incl. Frühstück + weiterer Benfits pro Nacht.


Fazit: Das FUNDUS-Abrufkontingent ist definitv teurer als die öffentliche Rate!




Beispiel 2: Ritz Carlton

Tatsache ist, dass das Ritz Carlton DZ zum Preis von € 375 excl. Frühstück bei einem Frühstücksbuffet-Preis von je € 38 im Kontingent angeboten wird. Das ist vergleichbar zum ADLON als DZ-Rate mit Frühstück zu € 451.

Im Internet bieten sich Buchungsmöglichkeiten für ein DZ incl. Frühstück bei Ritz Carlton zu € 295.
Diese Rate nennt sich Champagne Package, da pro Person noch ein Glas Champagner im Curtain Club gereicht wird.


Fazit: Das FUNDUS-Abrufkontingent ist definitv teurer als die öffentliche Rate!
Das Ritz-Carlton Angebot bietet mehr als das ADLON-Angebot.


Alle Raten sind auch ohne Zeitlimitation heute und damit auch nach dem 25. August buchbar.



Dieses kleine Beispiel wirft einen Schatten auf die kaufmännischen Fähigkeiten der FUNDUS und offenbart den Stil, wie man mit "dummen" eigenen Anlegern glaubt umgehen zu können.

Es sollte daher niemand mehr verwundert sein, wit welcher "Dicknervigkeit" Anno August Jagdfeld verkaufen will (s. Geschäftsbericht 2008), was nur ihm nutzen soll.
Als Komplementär für die Geschicke eines Publikum-Fonds hat er sich selbst untragbar gemacht.



Da nun bekannt ist, dass die Übernachtung in der Berliner Spitzenhotellerie keinesfalls so teuer ist, wie die Fundus es für sich verlangt, sollten noch mehr kurzentschlossene Gesellschafter zu der wegweisenden Gesellschafterversammlung am 16. September 2009 kommen.

Wenn jetzt nicht die Weichen umgestellt werden, werden wir uns nicht mehr viele Jahre im Adlon treffen können.
Sollte es sogar noch Anteilseigner geben, die ihr investiertes Geld vermehrt haben möchten, denen sei gesagt, dass das aktuelle Niveau im Zweitmarkthandel für 100% ADLON-Anteile bei 32% liegt.

Da ist nicht mehr viel Luft zum totalen Wertverlust - trotz eines hohen Substanzwertes.
Vielleicht (wahrscheinlich) sitzen aber bereits die Geier (Bank des Refinanziertungskredites) auf dem grünen Dach am Potsdamer Platz.
Die Abläufe brauchen nicht aus der Glaskugel antizipiert zu werden, sie folgen der Dramaturgie des FUNDUS-Fonds FF27 "Pyramide" - TOTALVERLUST.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.864.386 von hereingefallener am 27.08.09 14:31:16Sehr geehrter Mit-hereingefallener,

Ihr Mißtrauen gegenüber der Jagdfeld Treuhandgesellschaft, bezüglich schriftlich abgegebener Stimmen kann ich persönlich gut nachempfinden. Auch ich hätte arge Zweifel, ob für Herrn Jagdfeld negative schriftliche Abstimmungen wirklich am Ende auch richtig gezählt werden. Immerhin könnten Sie auf dem Postweg verloren gegangen sein bzw. kein Außenstehender wird mit addieren können, wieviel Gegenstimmen in welchem Punkt zusammenkommen.

Ich selbst habe mich unter anderem aus diesem Grund der Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger angeschlossen. Der von der Schutzgemeinschaft beauftragte Rechtsanwalt Fritsch kann von jedem Anleger bevollmächtigt werden. Ich persönlich halte so eine Bevollmächtigung für die sicherste Abstimmungsvariante für alle, die nicht selbst zur Gesellschafterversammlung fahren wollen.

Die Kontaktdaten lauten:

PROBANDT & PARTNER
Rechtsanwälte - Notare


THOMAS A. FRITSCH
Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Steuerrecht

Hagenstrasse 30

14193 Berlin

Tel.: +49-(0) 30-89 59 07-0

Fax: +49-(0) 30-89 59 07-90

e-mail: Thomas.Fritsch@Probandt.com

e-mail: Mueller@Probandt.com
www.Probandt.com
Für alle, die Sorge haben, dass bei einer schriftlichen Abstimmung zur Gesellschafterversammlung Gegenstimmen womöglich verloren gehen oder versehentlich nicht oder falsch gezählt werden ein Hinweis:

der von der SCHUTZGEMEINSCHAFT DER ADLON-ANLEGER beauftragte Rechtsanwalt Fritsch kann von jedermann mit seiner Stimmabgabe bevollmächtigt werden (kostet nichts!).

Für alle, die das nutzen wollen, die Kontaktdaten:

PROBANDT & PARTNER
Rechtsanwälte - Notare


THOMAS A. FRITSCH
Rechtsanwalt und Notar

Fachanwalt für Steuerrecht

Hagenstrasse 30

14193 Berlin

Tel.: +49-(0) 30-89 59 07-0

Fax: +49-(0) 30-89 59 07-90

e-mail: Thomas.Fritsch@Probandt.com

e-mail: Mueller@Probandt.com
www.Probandt.com
Zur Gesellschafterversammlung am 16. Septemebr 2009


Der Treuhänder "Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungs GmbH" vertreten durch Herrn M. Schmitz schreibt in der Einladung zur GV zu TOP 2:

"Unbeschadet der Auffassung des Komplementärs [Anm. Anno August Jagdfeld], dass es sich bei den geschlossenen Vereinbarungen über Forderungsverzicht mit der ADLON Holding GmbH nicht um zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte i. S. v. § 10 des Gesellschaftsvertrages handelt, ...."


Was aber sagt dazu der Gesellschaftsvertrag wirklich?


§ 9 Geschäftsführung und Vertretung


1. Zur Geschäftsführung und Vertretung sind die persönlich
haftenden Gesellschafter berechtigt und verpflichtet. Die
Geschäftsführungsbefugnis der persönlich haftenden Gesellschafter
erstreckt sich auf die Vornahme aller Rechtsgeschäfte,
die zum üblichen Betrieb der Gesellschaft gehören
,
insbesondere auf die Durchführung und Abwicklung der dem
Investitions- und Finanzierungsplan zugrunde liegenden
Rechtsgeschäfte.

...

4. Die persönlich haftenden Gesellschafter führen die Geschäfte
mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns.


§ 10 Zustimmungsbedürftige Rechtsgeschäfte

1. Zu den folgenden Geschäften bedürfen die persönlich haftenden
Gesellschafter der Zustimmung der Gesellschafterversammlung:
...
d) Kreditgewährung, mit Ausnahme handelsüblicher Zahlungsziele
und Begebung von Wechseln;

...
f ) Eingehen von Rechtsgeschäften und Vornahme von
Rechtshandlungen, die über den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb
des Unternehmens hinausgehen oder für die
Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind;




Für mich handelt es sich um ein zustimmungsbedürftiges Rechtsgeschäft auch nach dem FUNDUS Gesellschaftervertrag, da es sich um ein unübliches Rechtsgeschäft mit einer deutlich besonderen Bedeutung für die Gesellschaft handelt (s. Ausschüttung).


"Eine Vereinbarung über Forderungsverzicht verbunden mit einem Besserungsschein", wie es Anno August Jagdfeld in seiner Einladung selbst beschreibt, ist aber einer "Kreditgewährung" gem. § 10d gleichzustellen und ist damit auch zustimmungsbedürftig.


Nach § 9 Abs. 4 wird die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns gefordert, Doch Anno August Jagdfeld macht direkt Verträge mit seiner Familie und indirekt mit sich, bei denen er keine Sicherheiten fordert - sehr ungewöhnlich! Wenn aber die ADLON Holding bereits in der Nähe einer Insolvenz ist, sollten doch verwertbare Sicherheiten bereitgestellt werden, wenn eine Pachtprolongation (auf unbekannte und undefinierte Zeit) in einem Besserungsschein vereinbart wird.
Einziges werthaltiges Asset der ADLON Holding sind die "ADLON Namensrechte", die der Gesellschaft zur Besicherung abgeteten werden sollten.


---------------------------------------------------------------


Unser Treuhänder Herr M. Schmitz versucht sich hinter dem Satz: "Unbeschadet der Auffassung des Komplementärs ...." mit seiner eigenen Meinung zu verstecken. Die Gesellschafter sollten seine Meinung als Treuhänder einfordern!

Herr Schmitz findet den Dreh, sich danach hinter dem Verwaltungsrat und der Alternativlosigkeit zu der Empfehlung der Genehmigung zu TOP 7 durchzuringen.

Dadurch aber erhält es das Recht, gem Treuhandvertrag § 2:

§ 2 Zurechnung der Beteiligung, Sicherung des Treugebers
1. Der Treuhänder hält seine Gesellschaftsbeteiligung für die
Treugeber im Außenverhältnis als einheitlichen Gesellschaftsanteil.
Er tritt nach außen im eigenen Namen auf. Er nimmt
die Gesellschafterrechte und -pflichten der Treugeber gegenüber
der Beteiligungsgesellschaft nach Maßgabe dieses Treuhandvertrages
wahr. Er nimmt die Rechte des Treugebers in der Gesellschafterversammlung wahr, soweit dieser nicht persönlich
anwesend ist oder sich nicht anderweitig vertreten
läßt. Er übt sein Stimmrecht unter Berücksichtigung der
Weisungen und der Interessen des Treugebers sowie unter
Beachtung seiner gesellschafterlichen Treuepflicht gegenüber
den übrigen Gesellschaftern aus.


nach pflichtgemäßem Ermessen und nach vorheriger Ankündigung dem TOP 7 mit allen Gesellschafterstimmen ohne explizite Weisung zuzustimmen.

Da diese Stimmen bisher immer die Mehrheit sicherten wird es auch diesmal zu der Genehmigung des TOP 7 kommen, wenn nicht der Treuhänder von seinem Stimmrecht gem pflichtgemäßem Ermessen abgehalten werden kann.

Der Treuhänder verhält sich zweifelhaft und offenbart seine Treue nicht den Treugebern sondern nur seinem CHEF.

§ 9 Rechenschaftsbericht
2. Der Treuhänder wird die Treugeber über alle wesentlichen
Geschäftsvorgänge
informieren.


§ 11 Haftung des Treuhänders
1. Der Treuhänder handelt mit der berufsüblichen Sorgfalt. Er
haftet dem Treugeber nur bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher
Verletzung der ihm obliegenden Verpflichtungen.
2. Der Anspruch des Treugebers auf Schadenersatz – gleich aus
welchem Rechtsgrunde, auch aus der Verletzung von Pflichten
bei den Vertragsverhandlungen – verjährt in 3 Jahren von
dem Zeitpunkt an, in dem der Anspruch entstanden ist,
soweit er nicht kraft Gesetzes einer kürzeren Verjährung
unterliegt.
3. Schadenersatzansprüche hat der Treugeber innerhalb einer
Ausschlussfrist von 6 Monaten nach Kenntniserlangung von
dem Schaden gegenüber dem Treuhänder durch eingeschriebenen
Brief geltend zu machen.


Der Treuhänder hat nicht über wesentliche Geschäftsvorgänge informiert und offenbart mit seinem Einladungsschreiben und dem daraus kausal resultierenden Abstimmungsverhalten grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der ihm obliegenden Verpflichtungen gegenüber dem Treugeber.

Die Haftung dafür sollte von jedem Treugeber eingefordert werden. Noch besser wäre alldings die individuelle Eintragung in das Handelsregister, um dem Treuhänder jegliches Recht zur Abstimmung gegen die Interessen des Treugebers zu nehmen.


Kommen Sie zu der Gesellschaftsversammlung am 16. September 2009

Es geht um Ihr Geld und die Zukunft Ihrer Beteiligung.

Das Geschäftsverhalten des Anno August Jagdfeld (Komplementär)

"Die Chronologie einer Bauernfängerei"
"Handhabung von Informationspflichten und zustimmungsbedürftigen Rechtsgeschäften"




Dubios bleiben die Forderungen und Schadenersatzforderungen der ADLON Holding und deren wirtschaftliches Entgegenkommen durch den Komplementär [im Volumen von € 3.600.000,-], der in Form eines Gutsherren eigenmächtige und juristisch nicht gesicherte Geschäfte durchführt, solange keine inhaltliche, sachliche und ablaufmäßige Darstellung veröffentlicht wird.
Dazu sollten zumindest die Beeinträchtigungen und Forderungen in die Hauptgruppen Lärmbelästigung, Bauzeitverlängerung und wirtschaftl. sich verschlechternde Situation differenziert dargestellt werden.
Wenn dann ein Besserungsschein vereinbart wird, sollte er vollständig an die Betroffenen veröffentlicht werden.




Betrachtet man die Chronologie der Aktionen und Verträge, die durch den Geschäftsbericht mit einigem Aufwand ersichtlich wird, so wird das fragwürdige Geschäftsverhalten des Komplementärs deutlich, der zumindest Informationspflichten zu ignorieren scheint.

Persönlich bin ich darüber erschrocken, was aus dem WP-Bericht ersichtlich wird: erste Kenntnisse zu Mietminderungen existierten bereits im August 2008 und führten zu einem Mietverzichtsvertrag für 2008 am 19. August 2008.

Am 15.12.2008 (Gesellschafterversammlung für 2007) wurde darüber nichts erwähnt und auch der Verwaltungsrat, der von sich schreibt, dass er laufend über aktuelle Entwicklungen informiert wird, hat darüber nichts erwähnt (s. Protokoll der GV vom 15.12.2008)

Dass aber bereits 4 Tage nach der GV der Komplementär am 19.12.2008 einen Vergleich über die Schadenersatzleistung schliessen würde, wurde von ihm oder dem Verwaltungsrat auch nicht in der GV thematisiert.

Erst Anfang März 2009 ist der Verwaltungsrat (nach dessen Aussage) schriftlich und mündlich über die Schwierigkeiten der Mieterin ADLON-Holding informiert worden. In dieser Sitzung verzichtete der Verwaltungstrat auf eine Sachverhaltsfeststellung und unterstützte ungeprüft die ergriffenen Geschäftsführungsmaßnahmen des Komplementärs. (s. Bericht des Verwaltungsrates)

Erst im Mai 2009 erhielt der Verwaltungsrat die Bezifferung der ausstehenden Mietforderungen und den dahinter stehenden Ansprüchen.

Ein durch den Verwaltungsrat daraufhin in Auftrag gegebenes Gutachten durch eine Berliner Kanzlei, das mit Mitteln der Gesellschaft bezahlt worden ist, wurde am 6. August 2009 besprochen, nicht aber veröffentlicht. Auch der Verwaltungsrat vermeidet es Erkenntnisse daraus in dem Bericht des Verwaltungsrates zu publizieren. (Gibt es über das Gutachten evtl. einen Maulkorb?)

Noch bevor das Ergebnis des Gutachtens im August 2009 besprochen werden konnte, wurde am 17.06.2009 vom Komplementär mit der ADLON Holding der Vertrag geschlossen, dass auch in 2009 keine Zahlungsansprüche aus dem Mietvertrag erhoben werden. Als Gegenleistung gibt es für die Gesellschaft FF31 einen unbekannten Besserungsschein dessen Kernpunkte unverbindliche Pflichten der ADLON Holding sind (s. Geschäftsbericht S. 12).
Eine Fortführung der Betriebe und die Zahlung der Verzichtsbeträge aus den Gewinnen des Verpächters ab Ende 2010 sind schon sehr unverbindlich und aufgrund der wirtschaftlichen Situation nur schwerlich zu erwarten.

Mit der Annahme des unverbindlichen und ungesicherten Besserungsscheines und der Stundung der Mietforderungen für 2008 und 2009 konnte dann am 19.Juni 2009 die Vereinbarung der Ersatzpflicht für 2008 von T€ 750 aufgehoben werden.



Herr Anno August Jagdfeld betreibt das Geschäft des Komplementärs des FF31 nicht wie ein Gutsverwalter.

Der Verwaltungsrat bezog und bezieht eine fragliche Position, die der Gesellschaft schadet.
:O :confused: :O :confused: :O :confused: :O

Neueste Gerüchte:


Gerücht 3:

Es wurde ja bereits vermutet, dass die kreditgebende Bank Credit Suisse Einfluß auf die Ausschüttung des Jahres 2008 genommen hat.

Damit dieses möglich wäre, müssten Nebenabreden in den Kreditverträgen über die in der KG verfügbaren Liquidität aufgenommen sein.

Diese Nebenabreden sind vom Komplementär, der die Refinanzierung als Geschäftsführer unterzeichnet hat, weder mündlich noch schriftlich kommuniziert worden. --> Thema Informationspolitik!
Möglicherweise glaubt Anno August Jagdfeld auch, dass solch ein Vertrag mit Zusatzklauseln auf zu erfüllende Kennzahlen (wie z.B. vorhandene Liquidität) zur normalen Geschäftstätigkeit eines Geschäftsführers gehört und nicht der Zustimmung der Gesellschaft bedarf.

Jetzt ist bestätigt, dass in dem vollständigen KPMG WP-Bericht 2008 (der den Gesellschaftern nicht, aber dem Verwaltungsrat vorliegt) dieser Vertrag dargestellt wird und die Nebenabrede auf Liquidität und Ausschüttungspolitik beschrieben ist.
Den Gesellschaftern wird diese Information in der KPMG-Kurzfassung des Geschäftsberichtes 2008 unterschlagen.

Die Gesellschafter sollten den Worten von Anno August Jagdfeld nicht mehr vertrauen, da sie nur die geschickte Umschiffung von wissenswerten und notwendigen Informationen sind.



Gerücht 4:

Dem Verwaltungsrat soll in der GV 2008 am 16.09.2009 das Misstrauen ausgesprochen werden.
Die Abwahl des Verwaltungsrates wäre die konsequente Fortführung des Misstrauens.

Die Gesellschafter sollten überlegen, was sie von IHREM Verwaltungsrat erwarten, den sie für seine zu leistende Arbeit bezahlen.
Sicherlich ist es nicht die Arbeit gegen die Gesellschafterinteressen und für die AAJ-Interessen.




Gerücht 5:

Der Komplementär soll für das Geschäftsjahr 2008 nicht entlastet werden.

Nur der Treuhänder wird AAJ davor mit den Stimmen der "schweigenden Mehrheit" der Anleger gem. pflichtgemäßem Ermessen bewahren können. Können sich Anleger es weiterhin erlauben, zu schweigen?
Die seltsamen Geschäfte des Anno August Jagdfeld

Der grösste Magier nach Uri Geller und David Copperfield



Verbiegen und Verschwinden lassen können nicht nur bekannte Magiere sondern auch eine "rheinische Frohnatur".


Liest man die letzte Seite des Geschäftsberichtes, so fällt auf, dass das ADLON mit Stand 31.12.2008 nur noch ein Gesellschaftskapital von T€ 22.670,- haben soll.

Da fehlen denn mal eben T€ 200.000,-.

Das war ja noch ein simpler Trick: wahrscheinlich nur ein Druckfehler.




Ein anderer Zaubertrick ist schon substantieller:


In meinem Zeichnungsprospekt für FF31 von 1995 steht im Gesellschaftsvertrag § 3:
"Die Gesellschaft hat einen persönlich haftenden Gesellschafter. Persönlich haftender Gesellschafter ist Anno August Jagdfeld, Aachen, mit einer Einlage vom DM 1.000.000,-."

Im Zeichnungsprospekt der Kaptalerhöhung für FF31 von 2005 steht im Gesellschaftervertrag § 3:
"Die Gesellschaft hat einen persönlich haftenden Gesellschafter. Persönlich haftender Gesellschafter ist: Dipl.- Kfm Anno August Jagdfeld, Aachen.
Der persönlich haftende Gesellschafter ist am Gesellschaftskapital nicht beteiligt."


Dieser Trick, mal eben DM 1.000.000,- in zehn Jahren verschwinden zu lassen, ist schon etwas komplizierter.

Wie kann das passieren und wo ist das Geld geblieben?


Kenner der Szene haben alle Prospekte gelesen und festgestellt, dass im Zuge der Umstellung von DM auf Euro und die damit verbundenen Vertragsänderungen auch dieser Passus (ohne Kommentierung oder explizite Aussprache) geändert worden ist.
Wie so häufig bei den Magieren: Das Publikum wurde getäuscht!


Anno August Jagdfeld ist ein Künstler seines Faches - aber kein ehrenwerter, denn als Komplementär hat er sich der Rückzahlung seines Kommanditkapitals aus dem Gesellschaftskapital bedient, ohne die Gesellschaft davon zu unterrichten.

Es sollte mich sehr wundern, wenn das Kapital zu Zeitwerten oder Zweitmarktpreisen aus dem Gesellschaftskapital gezogen wurde und ich nehme auch an, dass DM 1.000.000,- an AAJ zurückgeflossen sind.

Es wäre doch schön, wenn AAJ diese Möglichkeit auch seinen anderen Kommanditisten einräumen würde, zumal z.Zt. bei 30-32% mit einem Handelvolumen von € 869.076,- allein bei www.zweitmarkt.de liegt.

Ich nehme aber mal an, dass AAJ seine Tricks nicht verraten wird - er lässt sie geschehen.




Wem dennoch daran liegt, noch mehr Tricks des AAJ zu erfahren, dem sei das "Schwarzbuch FUNDUS" ISBN 978-3-9812503-2-9 empfohlen.
Es handelt sich dabei um eine Sammlung von Tricks in den FUNDUS-Fonds, die zusammengestellt wurde von:
Verlag Tacheles e.V. Oranienburger Strasse 54-56a, 10117 Berlin
email: office@tacheles.de , € 7,80 incl. Versand.

Auch dieser Verein ist ein Betroffener und Bewunderer der "besonderen Fähigkeiten des AAJ".
gefunden in:

http://www.ahgz.de/maerkte-und-unternehmen/Jagdfeld-setzt-Mi…




Märkte & Unternehmen
Jagdfeld setzt Miete aus
Adlon-Holding verweist auf Beeinträchtigung durch Umbau / Pacht wird nachgezahlt

Autor
Matthias Schäfer
Weitere Artikel vom 27.06.2009


BERLIN. Die Adlon-Holding GmbH im Besitz der Familie Jagdfeld schuldet den Anlegern eines Fonds der Fundus-Immobiliengruppe Mietzahlungen in Höhe von rund 3,1 Mio. Euro. Darüber hinaus stehen weitere reguläre Pachtzahlungen von 2,3 Mio. Euro aus. Dies bestätigte der Sprecher der Adlon-Holding in Berlin, Christian Plöger, der AHGZ. Die Pacht werde nachgezahlt.


Die Adlon-Holding ist Betreiberin von mehreren Restaurants und der Wellness-Sparte im Berliner Luxushotel Adlon am Brandenburg Tor. Sie gehört zur Fundus-Immobiliengruppe. Der Fundus-Fonds, aufgelegt von Fundus-Eigentümer Anno August Jagdfeld, wird hauptsächlich vom Adlon-Hotelpächter Kempinski gefüllt.

Die Miet- und Pachtzahlungen seien ausgesetzt, weil es durch Bauarbeiten zur Erweiterung des Hotels Adlon zu erheblichen Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs gekommen sei. Stark betroffen von den Baumaßnahmen seien das Day Spa, der Wellness-Teil des Hauses. Hier waren nach Angaben von Christian Plöger die Beeinträchtigungen durch Bohren von mehreren Tausend Dübeln in den Fertigbeton besonders groß gewesen. Daraufhin seien Schadenersatzforderungen geltend gemacht worden, die jedoch zwischen Pächter und Verpächter „per Vergleich“ beigelegt werden konnten.

Darüber hinaus sei die Wirtschaftskrise auch an den Betrieben der Adlon-Holding nicht spurlos vorüber gegangen. In den Adlons-Restaurants „Ma“, „Felix“ und „Gabriele“ gebe es weniger Gäste, was zu finanziellen Einbußen geführt habe. Inzwischen sind die Bauarbeiten im Hotel Adlon beendet. Insgesamt hätten die Arbeiten jedoch länger gedauert als zunächst geplant, weil der Hotel-Betreiber Kempinski gefordert habe, dass nur zwischen 10 und
18 Uhr gebaut werden dürfe.

Spekulationen, wonach die Adlon-Holding kurz vor der Insolvenz stehe, wies die Jagdfeld-Gruppe allerdings zurück. Vielmehr bekräftigte Plöger, dass der Verpächter Anspruch auf das ihm zustehende Geld habe. Die Zahlungen würden nicht in Frage gestellt. Es werde daher momentan in Verhandlungen nach einer „wirtschaftlich verträglichen Lösung“ gesucht, die zeitnah erfolgen solle. Sobald die wirtschaftliche Lage sich bessere, werde die Pacht nachgezahlt.

Fundus-Eigentümer Anno August Jagdfeld liegt mit der Luxushotelgruppe Kempinski im Clinch. Ausgelöst wurde der Streit durch die wirtschaftlichen Schieflage des Grand Hotels Heiligendamm an der Ostsee. Seitdem sich Kempinski als Betreiber des Hauses von der Fundus-Gruppe getrennt hat, streiten beide Parteien darüber, wer das Namensrecht an der Marke „Adlon“ hat.


Erschienen in der Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, Ausgabe 2009/26, Seite 9




Leser-Kommentare zum Artikel (1)

Pfreundt, Aachen schreibt am 08.07.2009 um 15:35
Betreff: Jagdfeld und Mietschulden

Wer den Herrn Jagefeld kennt, wundert sich über nichts mehr, höchstens darüber, dass die Unverfrorenheit, wie jetzt im Adlon, immer noch mehr gesteigert werden kann. Schon seit seinem Verhalten beim FF 28 und 29 hat er sich aus dem Kreis seriöser Kaufleute verabschiedet. Wie kommen die leitenden Angestellten der Treuhandgesellschaft Jagdfeld und Partner, die immer wieder dafür sorgen, dass AAJ seine Vorstellungen zum Nachteil der Gesellschafter durchsetzen kann, mit ihrem Gewissen zurecht?
Gibt es vor und/oder nach der GV eine Möglichkeit sich über das Vorgehen auf der GV und das weitere Vorgehen nach der GV auszutauschen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.981.998 von veldhausen am 15.09.09 14:04:02Für eine Abstimmung vor der GV ist es jetzt etwas spät ...

In jedem Fall besteht aber die Möglichkeit, wie in Posting 17 von TK666 geschrieben Kontakt aufzunehmen. Und ansonsten wurden die Kontaktdaten der Schutzgemeinschaft ja auch schon genannt.

Im übrigen werden die Kritiker sich auf der GV schon ausreichend zu Wort melden, so daß man vor dem Palais-Saal bei einer Tasse Kaffee entsprechende Kontakte wird knüpfen können.
Offener Brief zur Gesellschafterversammlung FF31-ADLON am 16. September 2009


Sehr geehrter Herr Anno August Jagdfeld,

Wir sind eine Gruppe von Anlegern in einigen FUNDUS Fonds und machen uns Sorgen.

Wir machen uns Sorgen um unser Vertrauen, in FUNDUS Fonds zu investieren,
wir machen uns Sorgen um das Geld, das wir investiert haben und
wir machen uns Sorgen, dass Sie nicht mehr dem Pfad der Tugend als ordentlicher Kaufmann verfolgen sondern diesen aus Profitgier verlassen haben und uns zu Ihrem Vorteil täuschen..

Leider haben sich die Bewertungen der FUNDUS Fonds so negativ entwickelt, dass sie näher am Totalverlust als an einem Zugewinn liegen. Wir haben aber Ihnen und Ihren Prospekten vertraut, in denen vollmundig Erwartungen, Versprechungen und Garantien aufgestellt hatten und weshalb wir z.B. in Ihren Eigenkapitalfonds FF31 ADLON investiert haben.

Von der deutschen Gesellschaft sind Sie für wert gefunden worden, dass Ihnen das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde – vorwiegend wegen Ihrer Verdienste um Investitionen im Immobilienbereich und die Stadt-Entwicklung in Berlin aber auch für Redlichkeit und Engagement.
Wir empfinden, dass Sie diese Qualitäten verloren haben und möchten daran erinnern, dass ein Bundesverdienstkreuz nicht nur eine Auszeichnung für Vergangenes, sondern auch eine Verpflichtung für seinen Träger ist.

Leider zeigt sich heute, dass Sie von den insgesamt ca. 5 Millarden-€ Investitionsvolumen für ihre FUNDUS Fonds den größten Teil „verbrannt“ haben. Sie haben aber nicht nur Ihre Kommanditisten, sondern auch den Deutschen Staat durch entgangene Steuererträge geschädigt. Wir und alle anderen Anleger sind um große Teile ihres Kapitals gebracht, doch Sie haben dabei sehr gut verdient. Sie verdienen aber nicht wie ein ordentlicher Kaufmann, sondern haben sich zunehmend dazu entwickelt, Ihre Geld- und Vertrauensgeber zu hintergehen und Geschäfte zu machen, die die Kommanditisten „entreichern“, um sich selbst zu bereichern. So etwas nennen wir „parasitäres Verhalten“.

Vollmundig erklären Sie, warum die Fonds in Schieflagen geraten sind:
beim FF31-ADLON ist es die Weltwirtschaftskrise, der Baulärm und unvorhergesehene Bauzeitverlängerung oder der Pächter oder die Gäste – eigene Verfehlungen aber sehen Sie bei sich nicht.

Wir sind der Meinung, dass alle von Ihnen im Geschäftsbericht dargestellten Ursachen nur als Anlässe zur Begründung genügen, doch die Ursache in Ihrer Person liegt.
Sie haben keine Werte geschaffen, sondern nur Ihren Anteil abgeschöpft.

Gesellschaftlich haben Sie kein Bundesverdienstkreuz verdient. Sie sollten es zurückgeben, bevor es zu spät ist.
Sie sollten sich Ihrer persönlichen Verpflichtung gegenüber ihren Treugebern bewusst werden.
Sie sollten zur Ehrlichkeit eines ordentlichen Kaufmanns zurückkehren und nicht verstärkt versuchen, sich aus der Verantwortung und Ehrlichkeit zu verabschieden.
Arbeiten Sie ehrlich und als Kaufmann für Ihre Vertrauensgeber – die Ihren Worten vertraut haben - und nicht gegen sie.


Wenn Sie dieses aber nicht mehr können und nur die Gestaltung von Geldverschiebungen zu Ihren Vorteilen realisieren, sollten Sie weiterhin nicht Komplementär des FF31 ADLON sein, bevor dieses erzwungen wird oder der Totalverlust diese Funktion obsolet macht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.986.825 von TK666 am 15.09.09 23:10:45Sind denn bei der GV auch entsprechend Medienvertreter eingeladen?
Ich finde es sehr wichtig, dass die Medien präsent sind und einer breite Öffentlichkeit über das Gebaren des AAJ informieren.

Es ist notwendig diese Personen in das "richtige Licht" zu stellen.

Dass dies bei den FF27, FF28, FF29 - Desastern nicht ausreichend gemacht wurde, ist durch die relativ unbekannten Immobilien-Objekte zu begründen.

Bei Adlon und Heiligendamm sollte jedoch die Öffentlichkeit flächendeckend durch die bekannten Journalien informiert werden.

Außerdem frage ich mich, wie lange sich Kempinski die Rufschädigung noch gefallen läßt. Hoffentlich ist ein Kempinski-vertreter bei der GV anweesend und stellt die Dinge richtig.

Einen turbulenten Verlauf der GV wünscht adH
Hat jemand Informationen zur gestrigen Gesellschafterversammlung?
Was soll schon passiert sein ?
Mit den Treuhänderstimmen ist das letzlich zu erwartende Ergebnis durchgestimmt worden.
Der Alleinherrscher herrscht weiter alleine :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 38.005.550 von dornech am 17.09.09 22:33:59Ergebnisse der FF31-ADLON Gesellschafterversammlung
„Subjektive Eindrücke“



Das Fazit von dornech ist vollkommen korrekt, doch möchte ich etwas mehr Infos über die GV geben.


Wer es verstehen will und kann, der wird nach der ca. 7 Std. dauernden Versammlung erkannt haben, dass Herr Anno August Jagdfeld jeglichen Respekt und Vertrauen bei den meisten seiner anwesenden Gesellschafter verloren hat.

Es ist aber nicht nur der Komplementär sondern auch das System Jagdfeld mit dem Familienimperium zugehörigen „verbundenen“ – nicht unabhängigen – Firmen und den Vasallen bis hin zu einem handzahmen und nicht für die Sache der Anleger sich engagierenden Verwaltungsrates, der noch ein Jahr das System Jagdfeld unterstützen wird. – In 2010 sind Neuwahlen des Verwaltungsrates und der Treuhänder wird, wenn es wie bisher üblich laufen wird, nicht mit seinen Stimmen nach §2 Treuhandvertrag pflichtgemäß abstimmen.

Stereotype Sprüche werden von AAJ mit gewichtiger Stimme bedächtig in den Raum geworfen und gerne wiederholt:
"... die Wirtschaftskrise ist dran schuld ..."
"... wir haben das beste Hotel ..."
"... wir machen alles gut, vielleicht kann man es besser machen ..."
Neueste seiner so wichtigen Erkenntnisse ist, dass das ADLON der größte Champagner-Konsument (in der Welt) sei und da sich der Champagnerkonsum um 40 % reduziert hat, ist auch der Umsatz im ADLON entsprechend zurückgegangen – oder meinte er es umgekehrt?
Dieses Wissen mussten sich die Zuhören mindestens 4 mal anhören. Wahrscheinlich liegt es daran, dass AAJ sowieso eine schlechte Meinung über seine Anleger hat: er soll schon mal im Kreise von Initiatoren gesagt haben: „... die Leute die meine Fonds zeichnen müssen dumm sein – und man muss sie auch so behandeln...“
Dieses macht er denn auch, indem er belangloses wiederholt, Desinformationen von sich gibt (Namensrechte ADLON) oder durch Nebelwerferei konkrete Informationen verweigert (Besserungsschein).
Warum sollte er sich denn auch anstrengen, denn er weiß ja, dass ihm keine Gesellschafterversammlung wirklich gefährlich werden kann, da er ja mit dem Treuhandvertrag bereits 90 % aller Stimmen in seinem Interesse abstimmen lässt.

Da bleibt auf der Gesellschafterversammlung nur noch die Dokumentation des Aufstandes der anwesenden Gesellschafter, der diesmal in den Aussprachen (auch diese werden von dem Sitzungsleiter AAJ zu seinen Gunsten durch die Reihenfolge und die Zuteilung und das Entziehen des Wortes manipuliert) deutlich manifestiert wurde und auch durch drei verteilte kritische Flugblätter dokumentiert ist. (Mal sehen, ob diese auch Bestandteil des Protokolls werden - es ist nicht zu erwarten. Demnächst werden sie aber gescannt hier eingestellt.)

AAJ aber empfindet solche Angriffe gegen seine Handlungen und seine Person nur als lästig. Anfragen an Fakten werden nicht beantwortet, Offenlegungen von Vertragsbestandteilen werden verweigert, im Innenverhältnis der KG werden mit TOP 7 zustimmungspflichtige Rechtsgeschäfte, die er mit seinem Sohn bereits 6 Monate vor der GV 2007 im Außenverhältnis geschlossen hatte durch die 90% schweigende Mehrheit, deren Stimmen vom Treuhänder kassiert wurden, geheilt.

Dann ist ja wieder alles in Butter und juristisch kann man dagegen nicht mehr vorgehen. Die Gesellschaft hat es doch mitgetragen. Warum überhaupt solch ein Aufstand?

AAJ gewinnt, nicht weil er so ein toller Initiator oder Kaufmann oder Hotelier ist. Er gewinnt, weil die Anleger ihm vertrauen – man kann ihm aber nur vertrauen, wenn man dumm ist und das Vertragswerk (nicht den Fonds) gezeichnet hat. Aber welcher Zeichner konnte ahnen, wie perfide das Vertragswerk ist und wie es angewendet wird.


Ergebnis ist, dass AAJ macht, was er will und dieses ohne Anstrengung unter Verlust seines ehemals guten Rufes durchsetzt. Er fühlt sich ja auch dazu berufen, dass er der Herrscher dieses Fonds als Geschäftsführer ist, „... denn mit 5000 Gesellschaftern und den dann noch in Zeitungen und im Internet veröffentlichten Internas können keine Geschäfte gemacht werden.“
Die Abstimmung nur der in der GV anwesenden Gesellschafter hätte AAJ jegliches Vertrauen entzogen und entsprechend abgestimmt. Das ist das oftmals von AAJ angefragte Meinungsbild ohne explizite Abstimmung, meist unter dem TOP SONSTIGES.
Wenn ihm das Meinungsbild nützt, manipuliert er über das Protokoll die nicht erschienen Gesellschafter, wenn es aber AAJ nicht passt, dann wird es ignoriert, denn die Schlacht hatte er bereits vor der Gesellschafterversammlung mal wieder gewonnen.

Mein Eindruck liebe Mitkommanditisten: bis zur totalen Schieflage des Fonds in 2016, falls wir überhaupt bis dorthin kommen sollten, wird sich in den GV’s nichts ändern. Nur ein neuer, ambitionierter und "guter" Verwaltungsrat wird mehr erreichen können.
süddeutsche zeitung vom 20.09.2009


Immobilienfonds Hotel Adlon
Aufstand der Betuchten

Wie ein Autokrat herrschte Anno August Jagdfeld bislang über seinen Immobilienfonds für das Berliner Hotel Adlon. Nun begehren die Anleger auf.
Von Varinia Bernau


"Es wird langsam schwer, Sie in Ihrer Arroganz zu ertragen" (Foto: ddp)

Einer, der Revolutionen anzettelt, sieht anders aus. Doch im Grunde genommen tut der Herr in Anzug und Krawatte genau dies, als er sich nun von den mit blassgrünem Samt bezogenen Stühlen im Saal erhebt. "Es wird langsam schwer, Sie in Ihrer Arroganz zu ertragen", schleudert er empor zum Podest. Dort thront, unter zwei üppig verzierten Kronleuchtern, Anno August Jagdfeld. Sein Gesicht bleibt reglos.

Der Immobilienunternehmer Jagdfeld ist an diesem sonnigen Spätsommertag ins Hotel Adlon gekommen, um die Anleger seines Adlon Fundus Fonds 31 wieder einmal zu vertrösten. Auf 3,1 Millionen Euro Miete sollen sie verzichten - und damit erstmals auch auf Ausschüttungen aus dem Immobilienfonds um das Luxushotel am Brandenburger Tor.


Lange Geschichte an Misserfolgen

Ein Entgegenkommen soll das sein an die Restaurants und das Spa auf der Südseite, bei denen es wegen Bauarbeiten nicht so gut lief. Das Pikante: Die Gastronomiebetriebe und die Wellnessanlage, die nun keine Pacht zahlen sollen, werden ebenso wie das lange lärmende Bauunternehmen von Jagdfelds Familie geführt. Es ist nicht das erste Mal, dass der Fondsinitiator Jagdfeld seine 5000 Anleger vertröstet. Und immer größer wird bei vielen von ihnen die Sorge, dass es auch nicht das letzte Mal gewesen sein wird.


Fundus-Fonds haben eine lange Geschichte an Misserfolgen: Ob Einkaufszentrum in Hamburg, Bürokomplex in Berlin, Geschäftshaus in Leipzig, das Grand Hotel Heiligendamm - oder das Adlon. Vier Prozent jährliche Ausschüttung, das war eines der Versprechen, mit dem Jagdfeld Mitte der neunziger Jahre für seinen Fonds 31 warb.

Ein weiteres: Mit den 223 Millionen Euro, die er bei privaten Anlegern einsammelte, sollte jener Prachtbau wiedererstehen, den sich einst Kaiser Wilhelm II. für seine Residenzstadt gewünscht hatte und der zum Ende des Zweiten Weltkriegs bei einem Brand fast völlig zerstört wurde. Diese Vision betörte Gutverdiener wie Ärzte ebenso wie Anwälte; und die Geldanlage versprach auch noch Steuervorteile.

Nun, mehr als zehn Jahre später, ist der Traum geplatzt: Die Ausschüttungen waren bereits zwei Jahre nach der Hoteleröffnung im Jahr 1997 nur noch halb so hoch wie versprochen. Und sie werden in absehbarer Zeit wohl auch nicht steigen. Denn gefüllt wird der Topf fast nur mit einer vom Adlon-Betreiber Kempinski fest vereinbarten Jahrespacht von zwölf Millionen Euro. Abfließen werden allein in diesem Jahr acht Millionen Euro an Zinsen für einen Kredit, den Jagdfeld einst aufnehmen ließ, um das Luxushotel zu erweitern. Jener Anbau an der Südseite des Adlon, so sein Versprechen, würde weitere Erträge bringen. Doch nun bringt er Einbußen: 3,1 Millionen Euro an Mietausstand.


"Wenn jemand murrt, wird Kaffee und Kuchen spendiert"

Die vielen Männer, mit schweren Aktentaschen und ebenso schwerem Aftershave beladen, die Frauen, dezent gepudert, zu Perlenkette und Seidenbluse - wie haben sie sich alle nur so täuschen lassen können? Wenn der Verkäufer elegant daher kommt, zu Zahlen lateinische Sinnsprüche reicht, dann werden wohl auch jene vertrauensselig, die sich eigentlich mit Geschäften auskennen. Jagdfeld spricht ruhig, manchmal zu ruhig für einige im Saal, denen ein braunes Hörgerät hinterm Ohr klemmt. Dann rufen sie: "Lauter, lauter!" Unwirsch wirken sie, so als wollten sie nicht dulden, dass man ihnen auch nur ein Detail vorenthält.

"Immer wenn jemand murrt, wird Kaffee und Kuchen spendiert", erzählt einer, der schon bei vielen Versammlungen dabei war. Auch jetzt preist Jagdfeld die edlen Restaurants des Hotels. Die solle sich nun wirklich niemand entgehen lassen. Sicher, es sind auch einige hier im Saal, die glaubten, mit einem Fondsanteil würden sie sich in einen elitären Club einkaufen. Und diese Anleger halten ihre Empörung nicht zurück darüber, dass sie auf der Anreise in einem Prospekt lesen mussten, für welchen Spottpreis ein Automobilclub seinen Mitgliedern ein Wochenende im Adlon gerade offeriert.

Die Investoren werden sich ihrer eigenen Ohnmacht immer stärker bewusst, je länger Jagdfeld ihnen Versprechungen macht. "Viele haben schon resigniert, die kommen gar nicht mehr", sagt einer. Auch jetzt sind nur 500 der 5000 Anleger anwesend. Und die Reihen lichten sich, je länger sich die Versammlung zieht. Die Mehrheit der Anleger lässt sich bei den Abstimmungen von einem Treuhänder vertreten, der selbst in einer von Jagdfelds Gesellschaften angestellt ist. Und so stimmt auch an diesem Tag zwar eine große Mehrheit im Saal gegen den Pachtverzicht - und doch ist die Einbuße letztlich beschlossene Sache. Mit der Zustimmung des Treuhänders ist Jagdfeld die Zustimmung der Mehrheit sicher.

Kritiker halten ihn auch deshalb für einen Alleinherrscher über den Fonds. Er selbst hält sich für einen Anpacker. "Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann muss ich es herausholen und kann nicht erst rumlaufen, um Hilfe zu suchen", entgegnet er auf die Frage, warum nie nach anderen Mietern, anderen Baufirmen, anderen Ausstattern gesucht wurde - und die Aufträge stets an Unternehmen gingen, an denen Jagdfeld beteiligt ist. Viele Antworten bleibt er seinen Anlegern schuldig, vermutlich ist das der Grund, dass die Empörung ihm nun derart stark entgegen schwappt. Vertrauen ist eine wertvolle Währung und vielen im Saal wohl wichtiger als die Rendite.

Dass der Widerstand wächst, lässt sich auch an der Zahl der Visitenkarten ablesen, die Thomas Fritsch an diesem Tag zugesteckt bekommt. Der Anwalt sitzt in einer der vorderen Reihen - für 50 Anleger, die insgesamt zwölf Millionen Euro in den Fonds investiert haben. Schutzgemeinschaft nennen sie sich. Ihr Ziel ist es, Licht ins Dickicht der Jagdfeldschen Verflechtungen zu bringen. Wenn sie zehn Prozent der Gesellschafterstimmen zusammenbringen, könnten sie zusätzliche Versammlungen einfordern - und damit Rechenschaft vom geschäftsführenden Fondsinitiator. "Damit könnten wir ihn schon gehörig nerven", sagt Fritsch. Für den Immobilienfonds, in dem Jagdfeld bislang fast alles durchwinken lassen konnte, wäre das eine Revolution.

(SZ vom 21.09.2009/hgn)
Die Überschrift ist peinlich: wenn es denn "die Betuchten" wären, gegen die da der Neidkomplex geschürt wird. Anleger sind auch viele Rentner, die ihre Rente durch Einnahmen aus einer sicheren Einnahmequelle (zur Erinnerung: ursprüngliche Konzeption/Vermarktung war 100% Eigenkapitalfonds) aufbessern wollten und für die Ausschüttungen auch relativ fest eingeplant hatten. Da msag zwar unsachgemäß sein aber nichtdestotrotz ist die Überschrift tendenziös.

Um Klassen besser ist der Artikel in der aktuellen WiWo ab seite 101.

1. Flugblatt auf der Gesellschafterversammlung FF31-ADLON
vom 16. September 2009




Antwort auf Beitrag Nr.: 38.041.117 von dornech am 23.09.09 16:47:20Der Artikel von Varinia Bernau ist nicht nur tendenziös sondern suggeriert klassenkämpferische Untertöne.

"Betuchte" hätten in den Jahren 1995-1999 eher andere Produkte mit wesentlicheren Steuervorteilen gezeichnet und dann auch mit höheren Beträgen. Durchschnittlich haben aber 5.000 ADLON-Zeichner mit € 26.000,- (nahe der Mindestzeichnungssumme von DM 50.000,-). Würde man recherchieren, was die Beweggründe zur Zeichnung gewesen waren, so sind die dornech Argumente "Sicherheit eines Eigenkapitalfonds" und "Altersvorsorge" sowie "Verpflichtung zur deutschen Geschichte" in den oberen Rängen zu finden. Strukturvertriebe haben zu dieser Zeit gerne in Deutschlands Osten Fast-Rentnern gerne zu diesem Produkt geraten, auch wenn sie es sich nicht leisten konnten.
"Betucht" ist daher vielleicht eher als "im feinen Zwirn" zu verstehen, als mit "vollem Bankkonto", denn wenn man schon ins ADLON geht, dann doch gerne auch adrett und mit Aftershave oder Seidenbluse - aber zum grossen Teil auch mit Hörgerät.

Die Überschrift bei diesem Zeitungsartikel, hinter den sich auch die Leitung der Wirtschaftsredaktion (Hr. Schäfer) stellt, ist nur ein kleines Ungemach zu dem folgenden Text, der besser unter "Feuilleton" als unter "Geld" veröffentlicht worden wäre.

Es zeigt sich, wie schwierig es auch für eine Journalistin ist, die mit offenen Ohren und Interesse die Versammlung verfolgt hatte, Wichtiges richtig zu verstehen und es korrekt einzuordnen. Um wieviel schwerer muss es einem Anleger fallen, der erstmalig oder selten zu den Gesellschaftsversammlungen kommt?

Falsch an dem Beitrag ist:

1. "Auf 3,1 Millionen Euro sollen sie verzichten" bzw. "3,1 Millionen Euro an Mietausfall"
Es sollen 3,6 Mio Euro zur Debatte stehen und diese sollen in einem Besserungsschein (hoffentlich) über die nächsten Jahre an den Fonds gezahlt werden. Besser wäre es aber gewesen, wenn Herr Anno August Jagdfeld zunächst die Rechtmäßigkeit der Forderungen gegen den Fonds geklärt und nachweisbar beziffert hätte und dann noch die Verursacher der in Rede stehenden Problemfelder (Lärm, Verspätung, Wirtschaftskrise) mit den Forderungen konfrontiert hätte. Leider aber glaubt AAJ, dass es ausreichend sei, dass die Gesellschafter von den persönlichen Verbindungen bei verbundenen Unternehmen unterrichtet geswesen sein mussten, um zu rechtfertigen, dass er dann jegliche Form von internen Geldverschiebungen zwischen ADLON Holding, ADLON KG und BREDERO durchführen kann, wie es ihm beliebt. Schlimm nur, dass dann noch die Verwaltungsratsvorsitzende als Steuerberaterin ihre persönliche Gesinnung offenbart, indem sie mit Genugtuung über sich sagt: "... ich kann jeden Abschluss zu dem gewünschten Ergebnis bringen ... dazu bedarf es doch nur drei Buchungen ..."

2. bei den Misserfolgen von FUNDUS fehlt vollkommen der Totalverlust des FF27 Pyramide.

3. 4% Ausschüttung hätten bereits in 2008 bereits 5,5% sein sollen (gem. des Prospektes von 1995).

4. Die Verlustzuweisung war 1995 als eher gering mit ca. 40% einzustufen, da durch den Eigenkapitalfonds die Fondskosten nicht höher getrieben werden konnten. Daher waren im Vergleich zu anderen Immo- und Schiffs-Fonds, die damals noch bei ca. 100%-140% Verlustzuweisung lagen, nicht die (geringen) Steuervorteile für "Gutverdiener und Ärzte so betörend", diesen Fonds zu zeichnen.

5. Dass der Fonds in diesem Jahr eine Tilgung für einen Kredit in Höhe von 8 Millionen Euro zahlen wird, entspringt einzig der Phantasie und der Feder von Frau Bernau. Es wird bis 2016 nicht getilgt.



Gesamturteil über den Beitrag von Frau Bernau:

Netter Versuch, die Stimmung einzufangen, doch ohne Qualität und Kompetenz einer Wirtschaftsredaktion.
Die Süddeutsche spricht in ihrer Telefonschleife: "Seien Sie anspruchsvoll!" Dieser Artikel aber hat die hohen Versprechungen nicht erfüllt.


Recht hat Frau Bernau in dem Satz: "Vertrauen ist eine wertvolle Währung und vielen im Saal wohl wichtiger als die Rendite."

Dennoch will sich keiner der Anleger von Herrn Jagdfeld vorführen lassen und daher wird es auch nicht das alleinige Ziel der Schutzgemeinschaft ADLON sein, Herrn AAJ durch eine Vielzahl von ausserordentlichen Gesellschafterversammlungen "zu nerven."

Das Ziel ist Arroganz und Selbstgefälligkeit des AAJ im Umgang mit seinen Kommanditisten zu brechen. Da er mit seinen Handlungen im dunklen Graubereich angekommen ist, wird es ihn aber auch nicht wundern, dass die Strafanzeigen wegen Untreue und Vertragsbruch zunehmen werden.
2. Flugblatt auf der Gesellschafterversammlung FF31-ADLON
vom 16. September 2009











3. Flugblatt auf der Gesellschafterversammlung FF31-ADLON
vom 16. September 2009



wiwo.de Menschen der Wirtschaft

URL: http://www.wiwo.de/finanzen/adlon-fonds-initiator-erzuernt-i…

Immobilienfonds
Adlon-Fonds-Initiator erzürnt Investoren
Daniel Schönwitz
25.09.2009


Anleger, die ins Nobelhotel Adlon investiert haben, erheben schwere Vorwürfe gegen Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld. Auf dem Gesellschaftertreffen in Berlin entlädt sich die Wut.


Fondsinitiator Anno August Jagdfeld "Unerträgliche Arroganz"

Große Worte kommen Anno August Jagdfeld, 63, noch immer leicht über die Lippen. „Besser als der Beste kann man nicht sein“, verkündet der Multi-Unternehmer vollmundig. Und das Adlon am Brandenburger Tor schlage sich in der Krise besser als die anderen Berliner Luxushotels. „Wir haben ein tolles Hotel, eine tolle Lage und einen tollen Namen“, ruft Jagdfeld und blickt erwartungsvoll ins Auditorium.

Doch dort erzielen seine großen Worte nicht die erhoffte Wirkung – im Gegenteil. Einige Zuhörer schütteln mit dem Kopf, andere lachen höhnisch auf. Die Stimmung unter den Eigentümern des wohl bekanntesten Hotels der Republik, die sich am vergangenen Mittwoch zur Gesellschafterversammlung in dessen „Palais-Saal“ im ersten Stock eingefunden haben, ist gereizt.

Die meist älteren Herrschaften haben im Schnitt 50.000 Euro in den Fundus Fonds 31 investiert, den Jagdfeld Mitte der Neunzigerjahre zum Wiederaufbau des traditionsreichen Adlon aufgelegt hatte. Insgesamt haben 5000 Anleger aus ganz Deutschland rund 220 Millionen Euro in das Projekt gesteckt – in der Hoffnung auf ordentliche Renditen im Alter und beeindruckt von den Zukunftsvisionen Jagdfelds, der versprach, „Werte von historischer Bedeutung“ zu schaffen.


Die Wut der Anleger wächst

Doch von den Visionen ist nicht mehr viel geblieben. Statt wie einst avisiert vier Prozent oder mehr pro Jahr, erhalten die Anleger für 2008 keinen Cent. Und Besserung ist nicht in Sicht: Die Auslastung des Adlon lag im Juli nur bei 42,3 Prozent, ein Jahr zuvor waren es immerhin 52 Prozent. Eine betagte Anlegerin fragt sich besorgt, ob sie „die nächste Ausschüttung noch erleben“ wird.

Das Adlon könne sich der Wirtschaftskrise eben nicht entziehen, sagt Jagdfeld. Der Abschwung treffe das Luxussegment besonders hart, so sei auch der Champagner-Umsatz hierzulande um 40 Prozent gefallen. Doch sein Selbstbewusstsein ist ungebrochen: „Was wir beeinflussen können, läuft richtig gut“, tönt er ungerührt.


Schwere Interessenkonflikte

Angesichts ausbleibender Selbstkritik platzt selbst friedlich scheinenden Anlegern der Kragen. Ein älterer Herr mit gepflegtem Äußeren, der wahrlich nicht wie ein Rebell wirkt, schreitet zum Mikrofon im Mittelgang des Saals und sagt: „Herr Jagdfeld, es wird langsam schwierig, Sie zu ertragen. Ihre Arroganz ist nicht mehr hinnehmbar.“

Der daraufhin aufbrandende Beifall dokumentiert die wachsende Wut der Anleger auf den Immobilienunternehmer. Sicher: Von Anfang an war klar, dass Jagdfelds Rolle beim Adlon-Projekt schwere Interessenkonflikte birgt. Firmen seines Imperiums haben nicht nur den Fonds aufgelegt, sondern auch in dessen Auftrag das Hotel gebaut (die Bredero-Gruppe) und eingerichtet (die AMJ Design GmbH von Jagdfeld-Gattin Anne Maria). Zudem betreibt die Familie auf dem Hotelgelände Restaurants, Bars, einen Wellnessbereich sowie den exklusiven China-Club, einen Treffpunkt der Berliner Polit- und Wirtschaftsprominenz.


Blick auf das Hotel Adlon in Berlin dpa/dpaweb

Das alles ist clever gemacht: Während Jagdfeld-Firmen viele Millionen für Bauarbeiten, Fondsmanagement und Innenausstattung kassiert haben, liegt das Risiko in erster Linie bei den Fondsanlegern als Eigentümern des Hotels. Und obwohl das Kapital hauptsächlich von anderen kommt, hat Jagdfeld fast uneingeschränkte Macht: Da seine Fundus-Gruppe den Fonds aufgelegt hat, ist er auch dessen Geschäftsführer – und verhandelt in dieser Funktion mit Vertretern seiner eigenen Firmen über Miet- oder Bauverträge. Wie hart er dabei im Interesse der Anleger um Konditionen ringt, bleibt im Dunkeln.

Doch die Anzeichen dafür, dass Jagdfeld seine widerstrebenden Interessen nicht immer fair austariert, mehren sich. Als Fondsgeschäftsführer hat er kürzlich der familieneigenen Adlon Holding (AH), die die Restaurants, Bars und den Wellnessbereich betreibt, einen Pachtverzicht gewährt. Der Deal sieht vor, dass die AH für den Zeitraum von Oktober 2008 bis Dezember 2009 keinen Cent Pacht zahlen muss. Insgesamt soll der Fonds auf 3,6 Millionen Euro verzichten.

Anleger argwöhnen, dass Jagdfeld allzu schnell bereit war, der von seinem Sohn Julius geführten AH die Zahlungen zu erlassen. „Der Verdacht liegt nahe, dass Herrn Jagdfeld die Interessen der Adlon Holding mehr am Herzen liegen als die des Fonds“, sagt Anlegervertreter Heinz Weber, Mitglied des dreiköpfigen Fonds-Verwaltungsrats.


„Meckern kann doch Jeder“

Der Gescholtene selbst beteuert auf der Gesellschafterversammlung immer wieder, er habe aus seiner Sicht „alternativlos und richtig“ gehandelt. Die AH habe in den vergangenen Jahren fünf Millionen Euro Verluste angehäuft. Eine Pleite des Pächters wäre für den Fonds „zehnmal schlimmer“ als der Pachtverzicht, so Jagdfeld. „Dann stünden 7000 Quadratmeter leer.“ Und einen alternativen Pächter für die Bars und Restaurants an der schwierigen Südseite des Hotels gebe es nicht. „Aber wenn mir einer einen liefern kann, soll er sich melden“, ruft er den Anlegern zu. „Meckern kann doch jeder.“

Darüber hinaus gebe es gute Gründe für Kulanz gegenüber der AH, argumentiert Jagdfeld weiter. Schließlich hätten langwierige und laute Bauarbeiten auf dem Hotelgelände deren Geschäfte massiv beeinträchtigt. Die Frage eines Anlegers, ob für die Bauverzögerungen nicht die ihm gehörende Baufirma Bredero zur Verantwortung gezogen werden könne, verneint Jagdfeld kurz angebunden.


Unkonzentriert und dünnhäutig

Die scharfe Kritik am schweren Interessenkonflikt lässt ihn kalt. Verflechtungen seien in Deutschland völlig normal und „an sich nichts Unmoralisches“, meint er. In diesem Fall hätten sie sogar positive Folgen für den Fonds und die Anleger. Denn weil die AH seiner Familie gehöre, stehe sie weiter „loyal“ zum Hotel. „Jeder andere Pächter wäre längst ausgezogen,“ sagt Jagdfeld.

Nach diesen Worten geht ein kollektives Raunen durch den Saal. Immer mehr Anleger äußern mit Zwischenrufen ihren Unmut, vereinzelt sind Buhrufe zu hören. Anders als in den Vorjahren gelingt es dem charismatischen Jagdfeld nicht, eine Mehrheit der Zuhörer auf seine Seite zu ziehen. Der 63-Jährige wirkt unkonzentriert, wiederholt müssen ihn Zuhörer bitten, lauter zu sprechen. Auf Kritik reagiert er dünnhäutig: „Lassen Sie mich meinen Vortrag halten, wie ich will“, weist er einen Zwischenrufer zurecht, der ihn aufgefordert hatte, zum Punkt zu kommen.


Geschäftsgeflecht mit Interessenkonflikten



Für besonderen Unmut unter den Anlegern sorgt die Tatsache, dass ihr Geschäftsführer den Pachtverzicht zunächst allein durchziehen wollte. Erst auf Initiative von Verwaltungsrat Weber wurde die von Jagdfeld verhandelte Pachtverzichtsvereinbarung zwischen der AH und dem Fonds juristisch geprüft. Der damit beauftragte neutrale Anwalt sei zu dem Schluss gekommen, dass der Vertrag der „Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns“ nicht genüge, berichtet Weber.

Inzwischen ist die von Jagdfeld vorgelegte Vertragsversion, die laut Weber „sehr pauschal“ formuliert war, auf Druck des Verwaltungsrats überarbeitet worden. Die AH hat sich jetzt verpflichtet, die ausgefallene Pacht nachzuzahlen, sobald sie wieder Gewinne macht. Aber das reicht Weber nicht. Der kernige Bayer aus Altötting will verhindern, dass Jagdfeld weiter nach Gutsherrenart über die Geschicke des Fonds entscheidet. Er hat im Juni die Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger ins Leben gerufen, der sich seither 70 Gesellschafter angeschlossen haben. Die Rebellen wollen wissen, wie intensiv Fondsgeschäftsführer Jagdfeld tatsächlich über den Pachtverzicht verhandelt hat.


Staatsanwälte sind alarmiert

Ihr Rechtsanwalt Thomas Fritsch von der Kanzlei Probandt & Partner in Berlin hat deshalb im Auftrag der Anleger eine Auskunftsklage beim Amtsgericht Düren – der offizielle Sitz der Fondsgesellschaft ist im benachbarten Vettweiß – eingereicht. Der Jurist will sämtliche Dokumente und den Schriftverkehr einsehen, die es im Zusammenhang mit dem Pachtverzicht gibt. Mit einer Entscheidung des Gerichts sei „im November“ zu rechnen, sagt Fritsch.

Wenn sich herausstellen sollte, dass Jagdfeld voreilig zum Pachtverzicht bereit war, könnte ihm das großen juristischen Ärger bescheren. Denn als Fondsgeschäftsführer ist der Multi-Unternehmer laut Gesetz verpflichtet, die Interessen des Fonds zu vertreten.

Ein Adlon-Anleger hat Jagdfeld bereits wegen des Verdachts auf Untreue bei der Staatsanwaltschaft Aachen angezeigt. Die Aachener Ermittler haben den Fall vor einigen Wochen an die Kollegen von der Schwerpunktabteilung Wirtschaftskriminalität in Köln abgegeben. „Wir prüfen die Vorwürfe gerade“, sagt Staatsanwalt Tino Seesko.


Keine Mehrheiten gegen Jagdfeld

Auch an einer weiteren Front hat Jagdfeld juristischen Ärger. Anwalt Fritsch will ihn gerichtlich zwingen, die Liste mit den Namen und Adressen der Fondsanleger herauszurücken. Denn die Schutzgemeinschaft hat ein Problem: Sie kann auf Gesellschafterversammlungen keine Mehrheiten gegen Jagdfeld organisieren, weil – wie auch an diesem Mittwoch – stets nur einige Hundert Anleger persönlich erscheinen. Die große Mehrheit bleibt zu Hause und überlässt das Stimmrecht dem Treuhänder des Fonds – und das ist die familieneigene Gesellschaft Jagdfeld & Partner, die naturgemäß im Sinne des Patriarchen stimmt.

Dank der bequemen Treuhänder-Mehrheit gibt es auf den Gesellschafterversammlungen also keine Überraschungen. „Das sind Abstimmungsergebnisse wie in der DDR“, schimpft ein Anleger. Jagdfeld geriere sich „wie ein Alleinherrscher“. Und eine ältere Dame ruft ihren Mitgesellschaftern zu: „Kommt, wir gehen Mittagessen und lassen die alleine abstimmen. Es ändert ja doch nichts.“

Geht es nach der Schutzgemeinschaft, soll sich dieses Gefühl der Ohnmacht auf der nächsten Versammlung nicht wieder einstellen. Die Rebellen wollen alle Anleger anschreiben und zum Erscheinen bewegen – allein: Es fehlen die Adressen. Verwaltungsrat Weber konnte bisher nur rund 200 von 5000 Gesellschaftern kontaktieren, die sich als „Direktkommanditisten“ beteiligt haben. Die Namen der anderen stehen nicht im Handelsregister, weil sie sich seit Fondsauflage vom Treuhänder vertreten lassen – und der hütet die Adressen wie einen Schatz.

Aber auch wenn der Widerstand wächst: Viele Anleger haben wenig Hoffnung auf Besserung. Den Fonds drücken Schulden von 160 Millionen Euro. Und neben der AH könnte bald auch Hauptpächterin Kempinski nachverhandeln. Die Hotelkette hat – mit Ausnahme des WM-Jahrs 2006 – in den letzten Jahren mit dem Adlon permanent Verluste eingefahren. Laut Kempinski-Manager Otto Steger zahlte die Gesellschaft zuletzt fast 40 Prozent des mit dem Adlon erzielten Umsatzes als Pacht an den Fonds. Damit sei „die Schmerzgrenze erreicht“.


Erfahrung mit roten Zahlen

„Wir werden dasselbe Desaster erleben, das Herr Jagdfeld bereits aus Heiligendamm kennt“, argwöhnt ein Anleger. Tatsächlich hat Jagdfeld inzwischen mehr Erfahrung mit roten Zahlen, als ihm lieb sein kann. Die Anleger des Grand Hotels Heiligendamm an der Ostsee haben auch zehn Jahre nach Auflage des Fonds noch keinen Cent Ausschüttung gesehen. Und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Im Juni musste das Hotel eine Bürgschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von vier Millionen Euro in Anspruch nehmen. Auch mit der Pyramide, einer futuristischen Büroimmobilie in Ostberlin, erlebten Jagdfeld-Anleger ein Debakel. Sie wurde 2006 für 17 Millionen Euro verkauft – nachdem Anleger 107 Millionen Euro investiert hatten. Mit der Gutenberg-Galerie in Leipzig fuhren Investoren ebenfalls hohe Verluste ein.

An Jagdfelds Selbstbewusstsein kratzt das alles nicht: „Es gibt keinen Anbieter von Immobilienfonds im Osten, der besser ist als wir“, sagt er, als ihm ein Anleger seine Flops aufzählt – und erntet erneut Kopfschütteln und höhnisches Gelächter.
Leserbriefe und Kommentare aus WIWO zu diesem Artikel


von Hans am 25.09.2009 17:40 Uhr


Für mich ist schwer verständlich, daß die Anleger das für Jagdfeld typische Konstrukt der institutionalisierten Selbstbedienung akzeptiert haben. Der Mann ist seit jeher dafür bekannt, seine Fondskunden mit Hilfe eines undurchsichtigen Geflechts an partizipierenden Eigenfirmen gnadenlos abzuzocken. So wurden immer zunächst Grundstücke über eine Tarnfirma, die zufällig Jagdfeld gehört, günstig angekauft und dann mit 120 bis 230 % Aufschlag an die jeweiligen Fonds weiterverkauft. Im nächsten Step profitiert dann Frau Jagdfeld mit ihren Designläden, die die Objekte zu völlig überhöhten Preise ausstatten. Da August J. wie die Spinne im Netz mit Insichgeschäften die Dinge beliebig regeln kann, hat er alles zum eigenen Vorteil unter Kontrolle.Für mich ist schwer verständlich, daß die Anleger das für Jagdfeld typische Konstrukt der institutionalisierten Selbstbedienung akzeptiert haben. Der Mann ist seit jeher dafür bekannt, seine Fondskunden mit Hilfe eines undurchsichtigen Geflechts an partizipierenden Eigenfirmen gnadenlos abzuzocken. So wurden immer zunächst Grundstücke über eine Tarnfirma, die zufällig Jagdfeld gehört, günstig angekauft und dann mit 120 bis 230 % Aufschlag an die jeweiligen Fonds weiterverkauft. Im nächsten Step profitiert dann Frau Jagdfeld mit ihren Designläden, die die Objekte zu völlig überhöhten Preise ausstatten. Da August J. wie die Spinne im Netz mit Insichgeschäften die Dinge beliebig regeln kann, hat er alles zum eigenen Vorteil unter Kontrolle.



von Fondfuchs am 25.09.2009 16:28 Uhr

Die Kritik ist ein wenig fadenscheinig. Natürlich ist niemand happy, wenn sich die eigene Anlage nicht wie gewünscht entwickelt. Aber die Gesellschafter haben stets allen Beschlüssen mit großer Mehrheit zugestimmt. Wenn es nun Probleme gibt, dann haben sie daran selbst einen Anteil. Gangbare Alternativen hat bislang jedenfalls keiner vorgeschlagen. Die Interessenkonflikte waren auch immer bekannt. Überdies hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn viele Zeichner hatten v.a. ein Steuersparinteresse. Wer dann den Prospekt nicht genau liest und geflissentlich übersieht, dass er eine unternehmerische Beteiligung eingeht und keine Schatzbriefe kauft, der darf sich am Ende nicht lauthals beklagen, wenn es nicht wie gewünscht läuft. Schade ist vor allem, dass jetzt auch das Hotel in Misskredit kommt, wo es doch gerade in diesen Zeiten nur Unterstützung gebrauchen kann. Die kleine, aber lautstarke Gruppe der protestierenden Gesellschafter hat ihrer Sache damit einen Bärendienst erwiesen.



von bewian am 25.09.2009 16:22 Uhr

Das Konstrukt war doch von Anfang an auf Abzocke der Anleger ausgelegt. Wenn es tatsächlich supertoll gelaufen wäre, hätten die Anleger sowieso nur minimale Ergebnisse erhalten, da auch in diesem Fall die "verwandschaftlichen Pachtverhältnisse" Priorität gehabt hätten. Wieder ein gutes Beispiel, wie man Anleger über den Tisch zieht. Der erste große "Gewinn" wird bei Projektierung, Bau und Einrichtung durch den Familienclan gemacht, dann werden die gewinnbringenden Einrichtungen innerhalb der Familie zu "Sonderkonditionen verteilt". Sollte noch was übrig bleiben sind die Anleger als letzte mit Geld verdienen dran. Man muss halt bei solchen Leuten immer prüfen, was die so alles "hinter den Kulissen schieben". Pech gehabt liebe Anleger.
Die aktuelle Berichterstattung scheint dazu zu führen, daß eine gewisse Art von Anlegerschützern sich unter Verweis auf den Adlon-Fonds ins Gespräch bringt ...

http://www.prcenter.de/Anleger-des-Fundus-Fonds-31-sollen-au…
Einladung zur Gesellschafterversammlung am 17.03.2010

Erneuter Verzicht auf Pachteinnahmen in Millionenhöhe


Sehr geehrte Mitgesellschafterinnen und Mitgesellschafter,

in diesen Tagen geht Ihnen die Einladung zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 17.03.2010 zu. Einziger Tagesordnungspunkt ist der erneute Verzicht von Miet- bzw. Pachtforderungen unseres Fonds gegenüber der Adlon Holding GmbH. Gesellschafter dieser Adlon Holding GmbH ist Herr Justus Jagdfeld, Sohn unseres Komplementärs Anno August Jagdfeld.

Der gute Vater will seinem Sohn also erneut die Miete erlassen. Der Besserungsschein soll dies zwar in der Zukunft aufholen - allein die Aussichten, dass dies wirklich eintritt, sind gering.

Anno August Jagdfeld ist ein guter Vater auf unsere Kosten. Wir als Kommanditisten des Fonds sind es, die erneut auf Geld verzichten, obwohl dem Sohn - auf unsere Rechnung - bereits rund 3,6 Millionen Euro erlassen wurden.

Ich bin der Meinung, dass wir einen erneuten Verzicht nicht durchgehen lassen sollten!

Die Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger hat einen Rechtsanwalt beauftragt, ihre Interessen auf der Gesellschafterversammlung zu vertreten und einen erneuten Verzicht abzulehnen.

Wer sich dieser Meinung anschließen möchte, kann dies kostenfrei durch Übertragung seines Stimmrechtes an diesen Anwalt tun.

Hier die Kontaktdaten:

Rechtsanwalt Fritsch
Probandt & Partner
Hagenstraße 30
14193 Berlin

Tel. 030 / 89 59 070
Antwort auf Beitrag Nr.: 37.434.518 von Problemfonds am 21.06.09 08:51:38Guten Tag,

mich interessieren die Fundus-Fonds, Jagdfelds und ihre Geschäfte grundsätzlich, ich suche als Journalist alle greifbaren Informationen über die Fundus-Fonds, insbesondere Klagen - egal ob zivilrechtlich oder strafrechtlicher Natur. Insbesondere alles, was in Richtung Amtsgericht Düren/Aachen oder an die Staatsanwaltschaft Aachen gerichtet wurde.
Ich danke auch für Informationen über die Fundus-Prospekte, später Schreiben etc.
Ich befasse mich mit Fundus/Jagdfeld ausgehend von der - für die Anleger sicher weniger interessante Immobilie Tacheles in Berlin.
Freundliche Grüße
Helmut Lorscheid
Journalist
HLorscheid@web.de
Telefon 0177 418 0416
Anno August Jagdfeld hat zwar schon die Unschuld verloren,
nun geht es an den Verlust der unternehmerischen Seriosität.



Mit Schreiben vom 03.03.2010 lädt er zu einer ausserordentlichen Gesellschafterversammlung ins Adlon am 17.03.2010 10:00 Uhr.

Grund ist ein weiterer Mietverzicht der ADLON Gesellschafter auf die Mietzahlungen der ADLON Holding.
Man will erörtern (TOP 2) und abstimmen (TOP 3).


Das Ergebnis ist klar, 88% sind dafür, da der Treuhänder nach pflichtgemäßem Ermessen ($2 Treuhandvertrag) gem. der Weisung seines Herrn (AAJ) abstimmen und zustimmen wird.
Also ein Termin zu dem wirklich niemand gehen braucht, wenn nicht die nicht mehr vorhandene Seriosität eines ehemaligen Kaufmanns so deutlich zu Schau gestellt würde. Wer's denn mag.

Schon Mitte letzten Jahres mussten die Gesellschafter auf die Mietzahlungen (beschlossen durch die Stimmen des Treuhänders) verzichten. Alles ohne transparente Informationen - weder über die Geschäftszahlen der ADLON Holding, noch über den beschlossenen Besserungsschein. Ein klarer "Blindflug", der da den Gesellschaftern auferlegt wird. Kein Kapitalgeber würde dem zustimmen, ohne Sicherheiten zu bekommen, doch die Konstruktion der FUNDUS- Fonds macht es möglich, dass die entmündigteh Kapitalgeber vom Treuhänder vertreten werden und dadurch jeder Beschlusswunsch von AA Jagdfeld erfüllt werden kann.

Trotz eines sechs Seiten Schreibens von AA Jagdfeld werden keine notwendige Transparenz über die Sache, die Umstände, die Zahlen in Vergangenheit und Zukunft und erst recht keine Vertragswerke geboten. Der "Blindflug" geht weiter und der Absturz rückt immer näher - säptestens dann, wenn der Treibstoff (Geld der refinanzierenden Banken in 2016) ausgehen wird.


Dass AA Jagdfeld keine persönlichen Verpflichtungen gegenüber seinen Treugebern mehr besitzt, ist seit Jahren offensichtlich, doch kann spekuliert werden, was er macht und warum.

Er unterstützt, nachdem er die Gastronomie an der Südseite durchgepeitscht hat und damit die Gesellschaft zu Zahlungen verpflichtete nun seinen Sohn Julius. Aber ist Julius unfähig um das Geschäft kostenbezahlend zu führen oder ist er nur eine Marionette um von den Spielchen von AA Jagdfeld abzulenken. Vielleicht aber ist auch die ADLON Holding der Geldmittel-Verschiebebahnhof von Berlin nach Heiligendamm.

AA Jagdfeld greift immer dreister werdend in das Portemonaise der ADLON Gesellschafter, ohne Gegenwerte und entsprechende Verträge anzubieten oder einzufordern. Sein Sohn und damit die Holding braucht noch nicht mal geldwerte Sicherheiten zu stellen, wie es z.B. das Namensrecht ADLON wäre - das einzige Assett der Holding. Auch werden keine Sicherheiten aus der Jagdfeld Söhne GbR eingefordert. Auch AA Jagdfeld stellt keine Sicherheiten aus den Einnahmen der ADLON Ladengeschäfte für seinen Sohn.

Keine Bank würde heute der ADLON Holding einen Kredit geben und die Bedafe an abgetretenen Sicherheiten würden bei heutigen Bewertungsrichtlinien hoch sein. Die Gesellschafter werden aber dazu missbraucht, auf Erträge des Hauses zu verzichten und damit das Gesamtinvestment zu riskieren, wenn erst mal die Tilgungen der Darlehen anstehen.
Ein ordentlicher Kaufmann würde und müsste das seinen Gesellschaftern darlegen, doch AA Jagdfeld "zockt" nur alle ab.
Erweiterte Optionen zur Pachtverlängerung werden ohne Gegenleistung verschenkt. Oder wird mit der Neugestaltung des Pachtvertrages auch der elegante Ausstieg des Pächters vorbereitet?

Da hätte jedes Verbrechersyndikat mehr Ethik.

Was ist zu tun?

Die Abstimmung wird zweifelsfrei durchgehen, wenn auch nicht, wie es AA Jagdfeld gerne darstellt, dass "eine überwiegende Mehrheit (ergänzt: von Gesellschaftern) sich dafür ausspricht", sondern dass die Treuhänderkonstruktion ihm die Stimmen der schweigenden und sich nicht mit ihrer Anlage beschäftigenden Gesellschafter einkassiert und damit die Mehrheit stellen kann.

In der Erläuterung (TOP 2) sollte jedoch erwirkt werden:

- Abtretung der ADLON Namensrechte der Holding an die Gesellschaft.

- Sicherheiten Stellung aus dem Julius Jagdfeld Vermögen.

- AA Jagdfeld stellt die Erträge aus den Ladengeschäften der Gesellschaft zur Verfügung.

- Akteneinsicht für jeden Gesellschafter in die Geschäftsunterlagen

- Prüfungsgremium aus dem Gesellschafterkreis, das mit einem WP die Ansprüche aus dem Besserungsschein und den Drittvergleich durchführt.



Rechtliche Fragen aus den Vermögensschäden und der Untreue werden erst in den nächsten Jahren geklärt werden können.
Da sitzen die Richtigen zusammen:

"Sind von diesem Verein und ihrem Vorsitzenden wohl objektive Berichte über das Adlon zu erwarten?"




immpresseclub e. V. - Jahreshauptversammlung in Berlin
3.12.09

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Immobilienjournalisten

Eine hohe Zahl von Teilnehmern bei der Dezember-Tagung des immpresseclubs

Am Donnerstag, dem 3.12.2009, tagte die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Immobilienjournalisten, immpresseclub e. V., in Berlin. Mit über 70 Teilnehmern, davon knapp 50 Journalisten der deutschsprachigen Immobilienjournalisten-Szene, hat der „inoffizielle Verband“ heute einen durchaus repräsentativen Charakter. Die übrigen Teilnehmer der Tagung bzw. der Jahreshauptversammlung waren Referenten, geladene Gäste und natürlich auch Sponsoren des immpresseclub. Der Verein führt regelmäßig zwei Mitgliedertreffen im Jahr durch. Im Sommer steht Weiterbildung und Kommunikation in lockerer Atmosphäre im Vordergrund. In der Dezember-Tagung kommen „Verbands“-Formalia und Strategiediskussionen hinzu. Für das Abendessen im feierlichen Rahmen stellte diesmal die Adlon Holding das Sterne-Restaurant „Gabriele“ zur Verfügung. Corpussireo und Anno August Jagdfeld „ergänzten“ das immpresseclub Abendessen-Budget auf restaurantadäquates Niveau.

Wir bereiten Ihnen für die erste Januar-Ausgabe die wichtigsten Referatsstatements auf. Allerdings lässt sich der Vortrag von Dr. Marc Weinstock, Vorstandsvorsitzender der HSH Real Estate AG zum Thema „Wirtschaft und Ethik“ nicht in zwei Sätzen zusammenfassen. Das machte die Diskussion klar. Ebenso arbeiten wir Ihnen den Vortrag von Prof. Dr. Volker Eichener, Rektor der EBZ Business School zur Renaissance urbanen Wohnens aus. Das regelmäßige Arbeitsthema „Fallen des Presserechtes“ von Philipp von Mettenheim soll an dieser Stelle kein Thema sein. Das ist Weiterbildung für unsere Kollegen und nicht für Sie.

Der Leiter der Sächsischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Johannes Beermann
, berichtete in der Dinner Speech im lockeren Diskussionskreis und entsprechend mit der Bitte Verzicht auf Detailberichterstattung über die Koalitionsverhandlungen, finanzpolitische Aspekte und ihre Auswirkungen auf die Immobilienwirtschaft. Die war allerdings so wenig präsent, dass wieder einmal der Reit als Erinnerung an die annähernd einzige erfolgreiche Lobbyarbeit der Gewerbeimmobilien-Verbände aus der Versenkung geholt wurde. Der kritische Beobachter konnte die ministerialen Statements durchaus so interpretieren, dass hier Verbands-Selbsteinschätzung und faktische Außenwirkung noch nicht synchron sind. Das bedarf wohl noch langwieriger Arbeit auf wenig spektakulärer Referentenebene. Aus der Sicht institutioneller Anleger gab DEKA GF Thomas Schmengler weitreichende Entwarnung für die Immobilienmärkte. In Deutschland beruhigt moderates Neubauvolumen in Verbindung mit weitreichenden Vorvermietungen. Frankfurt und Düsseldorf seien Verlierer der letzten Krise(n). Europa ist dagegen volatiler. Hier drücken im Schnitt größere Volumina. Rückläufige Nachfrage sei aber Hauptgrund für Leerstandsanstieg. Ab 2010 erwartet Schmengler wieder anziehende Preise. Risiken gebe es noch in USA und Asien durch hohen Refinanzierungsbedarf und auslaufende CMBS. Die Gefahr einer Kreditklemme bestehe weiter. Allerdings habe es in USA im aktuellen Zyklus nur ein geringes Neubauvolumen gegeben, so dass aus Investmentsicht kaum gute Immobilien auf dem Markt seien. Dennoch werde durch die schwache Nachfrage der Leerstandsscheitel diesmal mit 14,3% höher ausfallen.

Übergabe der Teekanne

Werner Rohmert (links) wurde erneut zum Vorsitzenden des immpresseclubs gewählt.

– Hier mit Alterspräsident Wilfried Aufterbeck (rechts)


immpresseclub bestätigt Strategie und Vorstand

Die Mitglieder wählten einstimmig erneut den „Der Immobilienbrief“-Gründer und Herausgeber Werner Rohmert zum Vorsitzenden. Auch Peter Horn, Süddeutsche Zeitung, und Frank Peter Unterrreiner, FAZ-Beilagen und Immobilienbrief Stuttgart, wurden als Vorstände bestätigt. Neuer Schatzmeister, der immpresseclub Co-Gründer Rolf Ludwig Schön auf dessen Wunsch hin ablöste, ist Robert Scholl, Ministerialdirektor im Verkehrsministerium, der auf langjährige ministeriale Haushaltserfahrung und Journalismus verweisen kann. Neuer Kassenprüfer ist Nikolaus von Raggamby, Immobilienredakteur der G + J Wirtschaftsmedien, u. a. FTD und Capital. Der immpresseclub sieht es als Aufgabe an, jedem an Immobilien interessierten Journalisten, insbesondere auch Freiberuflern, eine Informations- und Kontaktplattform zu bieten. Da die Arbeitsgemeinschaft nicht nur Tagungs- und Organisationskosten trägt, sondern subsidiär auch die Reisekosten der Kollegen übernimmt, testete der Erfolg des vergangenen Jahres gleichzeitig auch das Budget aus. Dennoch wurde die Linie des Vorstandes, auch zukünftig sich nicht zu kommerzialisieren und auch offen für jeden Immobilienjournalisten zu bleiben, bestätigt.

Feierliches Abendessen im Sterne-Restaurant "Gabriele" im Berliner Hotel Adlon



immpresseclub e.V. Werner Rohmert
Lippstädter Str. 133, 33378 Rheda-Wiedenbrück
© Schönfels Partner Redaktion
Gourmetspitzen

Molto bene, Gabriele
Sonntag, 31. Januar 2010 02:21 - Von Heinz Horrmann

Der (Michelin)-Stern strahlt über dem Restaurant Gabriele, seitdem der Namensgeber Gabriele gefeuert wurde. Kurz nach der Eröffnung hatten wir die Küche des Chefs aus den Abruzzen präsentiert, weil der Papst, als er noch Kardinal Ratzinger war, in Gabrieles Restaurant, damals in Rottach-Egern am romantischen Tegernsee getrüffelte Tagliatelle genossen hatte und sich äußerst beglückt zeigte.
Ob das nun zum päpstlichen Segen führte oder nicht, der Auftritt von Gabriele Feliciani in Berlin wurde ein gigantischer Flop. Es gab viel Theater, aber wenig Genuss. Schnell zogen die Verantwortlichen der Adlon Holding die Reißleine und initiierten mit Björn Alexander Panek als Küchenchef einen Neustart. Das von Anna Maria Jagdfeld prachtvoll gestaltete Restaurant gehört für mich vom Ambiente her zu den absolut schönsten in Deutschland. Da jetzt auch der Service stimmt, die in der heutigen Zeit unpassend teuren Einzelgerichten von 70 bis 80 Euro aussortiert wurden, und Panek einfach köstlich kocht, ist das Gabriele für mich eine echte Empfehlung.

Das komplette Wintermenü (Amuse Bouche, sechs Gänge) mit Kaisergranat und Sellerie, Rote Bete-Ravioli, Kabeljau mit Kaviar und Kaninchen mit Mokka-Blumenkohl und schwarzem Pfeffer, bevor als süßer Abschluss Apfelgelee mit Joghurt und Kirschen serviert wird, kostet 92 Euro. Pasta-Gerichte sowie Fisch und Fleisch-Gänge gibt es zu moderaten bis noch akzeptablen Preisen. Das Carpaccio, zartes Rinderfilet mit Olivenöl, Rucola und Parmesan ist ein geschmacksintensiver Einstieg und wird auf Wunsch mit Trüffelspänen verfeinert. Der anschließende Hummer, bissfest gelassen (ich mag das gern so, manche Gäste wollen das Krustentier durchgegart) wird mit Sellerie, Apfel und einem Hauch von Curry begleitet. Interessant die Geschmacksvariante des Branzinos, Wolfsbarsch mit grüner Sauce, Pernod-Parfümierung und Austern, ebenso die Variante des Steinbutts, geschmacksintensiv aus dem Filet geschnitten mit ein paar Körnchen Kaviar, Petersilie und roten Zwiebeln. Wer die Hauptgänge aus der Karte "Gabriele Classics" mit dem Traditionellen wählt, bekommt ein butterzartes Rinderfilet mit einer herzhaften Artischockencreme, die allerdings vom Zwiebelgeschmack überlagert wird. Ich wählte das Kalbskotelett, das Panek nicht naturbelassen grillt, sondern in Panade (wie ein Wiener Schnitzel) brät und mit grünem Spargel, Tomate und Passionsfrucht serviert.

Was ist nun das Besondere an Paneks Küche? Natürlich hat er die italienische Grundrichtung nicht aufgegeben, doch er kombiniert mediterrane Elemente gerne mit Ergänzungen aus der französischen Küche und scheut sich auch nicht, asiatische Geschmacksnoten einzubringen. So bleibt alles auch für die Gäste spannend, die sich häufig derart hochklassige Restaurants leisten. Wenn ich nur die Wildtaube als Beispiel nehme: Er kombiniert das zarte Fleisch (sehr rot belassen, für den, der das mag) mit einem Hauch von Lakritz und Joghurt und serviert das Gericht mit Fenchel. Man muss nicht alle Kreationen, die zusammengestellt werden, auch mögen, doch das gilt für alle außergewöhnlichen Köche. Ich mag beispielsweise einfach keine Verfremdung von geräuchertem Aal, weil das Eigenaroma derart stark ist, dass es keine weiteren Geschmacksträger duldet. Mutig wird hier noch Rotwein und Brombeere dazugepackt.

Die unstrittigen Köstlichkeiten sind aber klar vorn. Ganz gleich, ob Pastagerichte wie Ravioli Carbonara oder Kaninchen mit einem Hauch von Kaffee und Sellerie oder einfach ein Entrecote mit einer ungewöhnlichen Eiersauce und schwarzen Trüffel. Das passt.

Auch bei den Desserts dominieren nicht gekannte Aromaspielereien. Herrlich die Grapefruitsuppe mit der Süße von Vanilleeis und herzhaften Elementen durch grobes Meersalz und Olivenöl.

Die Weinkarte bewältigt einen mächtigen Spagat, von kleinen Pinot Grigios und Gavi die Gavi bis hin zu großen Lagen der Marchesis und Gajas. Für Qualität und Auswahl engagiert sich der Geschäftsführer der Adlon Holding, Wein-Experte Martin Pelz selber.

Der Service im Restaurant ist die ganz große Oper. Die Frage, die ich mir stelle: Ob die Klasse eines Restaurants, in dem es so gut wie nichts zu nörgeln gibt, auf Dauer so stabil gehalten werden kann? Wenn ja, molto bene, Hut ab.
Mittwoch, 30. September 2009

UMATOO in Berlin
Asiatische Gaumenfreuden im exklusiven Quartier 206:

Anne Maria Jagdfeld und Sternekoch Tim Raue eröffnen das UMATOO als Dependance des Restaurants uma

Knapp 15 Monate sind seit der Eröffnung der inzwischen über die Grenzen des Landes hinaus bekannten MĂ Restaurants auf der Südseite des Hotel Adlon vergangen. Nun folgt mit der Eröffnung des UMATOO das nächste Erfolg versprechende Gastronomieprojekt von Anne Maria Jagdfeld und Tim Raue. Das Restaurant befindet sich im Atrium des Design- und Lifestyle-Kaufhauses Quartier 206 auf der Berliner Friedrichstraße, einer der schönsten und exklusivsten Shopping-Adressen Europas. Die international renommierten Interior Designerin Anne Marie Jagdfeld ist zugleich Geschäftsführerin des Departmentstores - dem Herzstück des Quartier 206 - mit dem sie ihre persönliche „Shopping-Wunsch-Adresse“ geschaffen hat. Durch die Zusammenarbeit mit Tim Raue, dem Kulinarischen Direktor der Adlon Holding GmbH, hat sie nun eine weitere Komponente in die kosmopolitische Einkaufswelt des Quartier 206 integriert: die Gastronomie.

Das UMATOO ist eine Dependance des Restaurants uma, ausgezeichnet mit 17 Punkten im Gault Millau, und offeriert montags bis samstags zwischen 11 und 18 Uhr eine zeitgemäße Interpretation der asiatischen Küche mit Fokus auf japanische Gerichte. So finden Gäste auf der Karte beispielsweise eine aromatische Suppe, die sie mit Zutaten wie Lachs, Tofu, Schweinekinn, Garnelen und vielem mehr individuell zusammenstellen können. Aber auch asiatische Klassiker, wie beispielsweise Reis mit gedämpftem Fisch, Reisnudeln, Sushi oder Sashimi werden angeboten. Die Preise für diese Gerichte liegen zwischen sechs und neun Euro. Gäste, die nach Klassikern aus der uma Küche Ausschau halten, werden ebenfalls nicht enttäuscht: Denn Gerichte wie Schweinekinn mit Papaya, Senf und Sauerampfer oder Soft Shell Crab mit Lauch und Ingwer sind auch im UMATOO ein fester Bestandteil der Speisekarte.

Eingebettet in das „Who is Who“ der internationalen Top Designer ist das UMATOO damit der perfekte Ort, um sich eine genussvolle Pause vom Shoppen zu gönnen, sich mit Geschäftspartnern zum Lunch zu treffen oder mit Freunden an einem der zentralsten Plätze Berlins Zeit zu verbringen. Das UMATOO ist unkompliziert und schnell – die Küche ist leicht, aromatisch und spendet belebende Energie.
Das UMATOO befindet sich in der Friedrichstraße 71 in 10117 Berlin und ist montags bis samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.
Rose Marie Donhauser - 30. Sep, 16:58
Berlin von Studnitz
Das Nachtleben verliert einen Stern
16. Januar 2010 06.10 Uhr, BEA

Daniel Höferlin (38) schaffte es als Gesicht des "Felix" zu noch größerer Bekanntheit als in seinem Vorleben als Boygroup-Star von "Just Friends". Nach fünf Jahren macht er Schluss mit schlaflosen Nächten! Künftig kümmern sich die Adlon-Holding-Geschäftsführer Julius Jagdfeld und Martin Pelz mit zwei weiteren Managern um den schicken Party-Tempel, Höferlin soll bei der geplanten Club-Konkurrenz von "Borchardt"-Boss Roland Mary anheuern. Heute Nacht wird standesgemäß Abschied gefeiert ... BEA
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.071.804 von Problemfonds am 05.03.10 18:08:20ADLON – Fonds-Finanzierung sichert Maßnahmenrealisierung
und Ausschüttungsperspektive


Nr.: 113 22. KW / 29.05.2006
Schnee von gestern oder nur der Anfang vom Ende?
oder
Wie kann man nur so falsch liegen?

Werner Rohmert, Herausgeber „Der Immobilienbrief“,
Immobilienspezialist "Der Platow Brief"


Zwar gehört der Fundus-Fonds 31 mit dem Kempinski Grand Hotel Adlon in Berlin, das sich schon kurz nach Eröffnung zu einem der erfolgreichsten Hotels Deutschlands mauserte, zu den Erfogsstories der Nachwende-Ära, jedoch sind der Auslauf der ursprünglichen Zinsfestschreibungen und die schleppende Platzierung der letzten
Kapitalerhöhung Störfaktoren. Jetzt ist es gelungen, die Finanzierung des Adlon langfristig sicherzustellen.
Das Adlon hat zwar die größte Hotelkrise der Nachkriegsgeschichte im Gefolge des „11. September“ vergleichsweise gut überstanden und konnte trotz der massiven Neueröffnungen im 5-Sterne-Bereich seine Position als unangefochtener Berliner Marktführer mit den bei weiten höchsten Durchschnittspreisen behaupten, jedoch
ging das nicht spurlos an den Bilanzen vorbei, so dass Kempinski auch nur die Grundpacht verdiente und bezahlen musste.
Meinungsverschiedenheiten und damit auch Missverständnisse in der Öffentlichkeit resultierten daraus, dass Fundus-Chef Anno August Jagdfeld das Adlon als Hotelinvestition sieht, die durch laufende Investitionen und Erweiterungen - auch zu Lasten der verdienten Ausschüttung - alle Chancen zur Erhöhung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit nutzen muss, während viele Anleger einen geschlossenen Fonds lediglich als Finanzprodukt sehen und die Immobilie für eine Ausschüttungsmaschine halten.

Das ist übrigens die Crux eines jeden geschlossenen Fonds. Selbstverständliche Chancen und Risiken von Immobilien aus Mietverträgen, Instandhaltung oder auchnotwendigen Investitionen, die bei Immobilieninvestoren im negativen Fall lediglich
ein frustriertes Schulterzucken hervorrufen, werden bei Fonds von Finanzanlegern und Analysten in dramatische Schieflagen umgewandelt. Grenzfälle bei Jagdfelds Fingerspitzengefühl, die auf der Gesellschafterversammlung den Unterzeichner zum Schmunzeln anregten, sind sicherlich, wenn Jagdfeld die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Waschfrauen zu Lasten der Ausschüttung in engagierter Diskussion durchsetzen will und dabei die sinnvollen und eigentlich längst abgehakten größeren Investitionen wie Verbesserung der Sicherheit, Ausbau des Spa und der Bau des für
Luxushotels typischen Baldachins am Eingang ebenfalls in Diskussionsnotstand geraten.

Ansonsten haben für den Autor, der das Adlon übrigens als einzigen geschlossenen Fonds im Portfolio hält, die Adlon-Versammlungen Erlebnischarakter.

Zurück zur aktuellen ADLON-Umfinanzierung: Bei jetzt steigenden Zinsen bestand bei aktueller Bankenzurückhaltung in der Nachfinanzierung zum August 2006 die Gefahr, dass die standardmäßige Anschlussfinanzierung zu neuen Konditionen und erhöhter Tilgung die Ausschüttung beeinträchtigt hätte. Erschwerend kommen Veränderungen im Konsortium z. B. durch Verkauf eines Darlehensgebers an einen Opportunity Fund hinzu. Bei den Zinsforderungen der Banken, die im Beschlussvorschlag
dargestellt werden, wird klar, dass die Banken bei ihren Zinsforderungen aus einer Position vermeintlicher Stärke agieren.
Fundus ist es aber lt. Anlegerschreiben anscheinend gelungen, einen Kreditgeber zur Ablösung aller Kredite und zur Finanzierung des ausstehenden Eigenkapitals zu finden. Z.Z. steht im Umlaufverfahren die Genehmigung einer kompletten Durchfinanzierung des Adlon an. Voraussetzung der neuen Bank für die Umfinanzierung
und die Konditionen (ca. 5%, 10 Jahre fest, tilgungsfrei) ist, dass alle derzeit bestehenden Bankdarlehen der Gesellschaft und das Darlehen der Adlon Residenz umfinanziert werden, also auch Darlehen von ca. 36,2 Mio. Euro, deren Ablösung mittelfristig aus der Kapitalerhöhung geplant war.

Damit ergibt sich allerdings eine Änderung der geplanten Finanzierungsstruktur. Statt wie geplant 30% Fremdfinanzierung werden zukünftig 42% des Fonds fremdfinanziert werden. Andererseits wird durch die Festlegung des Gesellschaftskapitals auf ca. 223 Mio. Euro (FK 160 Mio. Euro) erreicht, dass die Vermögensberechtigung der derzeitigen Gesellschafter bestehen bleibt und sich nicht verwässert. Die Umfinanzierung
wirkt sich auch auf die Platzierung des Gesellschaftskapitals aus. Der Fonds wird geschlossen. Es stehen keine Adlon-Anteile mehr zum Verkauf. Gleichzeitig wird die Platzierungsverpflichtung von Fundus und die Zinsgarantie hinfällig. Ein etwaiger
Selbsteintritt der Fundus zum 31.12.2010 für bis dahin nicht platziertes Gesellschaftskapital hätte in Folge der Umfinanzierung keine Grundlage mehr.


Durch Änderungen des Vertriebsauftrages ergeben sich Einsparungen von 3,37 Mio. Euro. Fundus verzichtet auf eine marktübliche Finanzierungsbearbeitungs- und - vermittlungsprovision von üblicherweise ca. 1% des Kreditbetrages. Weiterhin ergeben
sich Minderkosten bei der Treuhandvergütung für die Durchführung der Kapitalerhöhung von 460 T€. Insgesamt resultieren aus den Vertragsanpassungen bei den vorgenannten Verträgen lt. Anlegerschreiben Einsparungen von 3,83 Mio. Euro. Dem
stehen voraussichtlich Finanzierungsnebenkosten (z. B. Bankbearbeitungsgebühren, eventuell Vorfälligkeitsentschädigungen, Notar, Gericht) von ca. 2 Mio. Euro gegenüber.

Bei Zustimmung soll recherchiert werden, inwieweit eine 50%ige SFRFinanzierung sinnvoll ist. Mit der Umfinanzierung können die Restleistungen in der Adlon Residenz kurzfristig fertig gestellt werden, so dass der Gesellschaft dann jährliche Mieteinnahmen von 0,6 Mio. Euro zufließen.


Fazit: Die Umfinanzierung sichert aus Finanzierungssicht die Möglichkeit zur Ausschüttungskontinuität für weitere 10 Jahre. Ansonsten hätten deutliche Einbußen gedroht.
Der Fonds ist damit geschlossen und als Dauerbrenner aus der Presse. Der Zweitmarkt profitiert von der Vollplatzierung. Über die Sinnhaftigkeit des Vorschlages dürfte aus pragmatischer Sicht in Bezug auf Anlegersicherheit, Planungssicherheit und Ausschüttungssicherheit wenig zu diskutieren sein, allerdings versprechen wir Ihnen, dass „Anlegerschützer“ es deutlich lieber gesehen hätten, wenn sie Fundusaus Prinzip noch bei einer Platzierungshuddelei bis 2010 mit „konstruktiver Kritik und
Vorschlägen“ in der Presse hätten begleiten können. Wetten, dass die Pressekommentierung zum aktuellen Vorschlag deshalb nicht die endgültige Problemlösung, sondern „Fundus stiehlt sich aus der Verantwortung“ zum Thema haben wird.
Der Familienclan wird langsam erwachsen!



■ Amtsgericht Düren
■ Internet: http://www.aachen.ihk.de • März 2007


ADLON BRAND Verwaltungs GmbH, Düren, Kölnstr.
89. Gegenstand: Die Beteiligung an anderen
Unternehmen, insbesondere die Beteiligung als
persönlich haftende Gesellschafterin an Kommanditgesellschaften.
Stammkapital: 30.000,— Euro.
Geschäftsführer: Benedikt Jagdfeld, Aachen. 3. Januar
2007, HRB 5073.



ADLON BRAND GmbH & Co. KG, Düren, Kölnstr.
89. Persönlich haftende Gesellschaft: ADLON
BRAND Verwaltungs GmbH, Düren. Nikolaus Jagdfeld,
Aachen ist Einzelprokura erteilt. Vier Kommanditisten.
4. Januar 2007 , HRA 2771
Gibt es da nicht eine Diskrepanz?


Der Treuhänder schreibt:

"Verwaltungsrat und Treuhänder sind übereinstimmend der Auffassung, dass ein Leerstand auf jeden Fall vermieden werden muss und derzeit keine Alternativen zu der Mieterin bekannt sind.
Wir empfehlen Ihnen daher, in Übereinstimmung mit Komplementär und Verwaltungsrat, unter TOP 3 dem Abschluss dieser Vereinbarung zuzustimmen."


Dem kann sicherlich jeder Gesellschafter zustimmen, doch das ist nicht, worüber wirklich abgestimmt wird.
In dem zur Abstimmung stehenden TOP 3 (Jagdfeld Version) stehen andere Inhalte:

"Beschlussfassung über die Zustimmung zum Abschluss der Vereinbarung mit den wesentlichen Regelungsinhalten gemäß dem Einladungsschreiben vom 03.03.2010 zwischen ADLON Holding GmbH und der Jagdfeld Hotel Adlon FUNDUS FONDS Nr. 31 KG / Adlon Residenz GmbH & Co. KG über Mietverzicht mit Besserungsschein sowie weiterer Regelungen der Mietverträge (Kündigungsrecht, Recht zur Verlämngerung der Mietverträge und Auskunftsrechte der Vermieter)."


Kein Gesellschafter wird vorher über die Vereinbarungen im Original informiert, bzw. die Komponenten des Beschlusses sind in einem Gesamtpaket gebündelt.
Auch während und nach der a.o. Gesellschafterversammlung werden diese Schriftstücke und Ihr Zustandekommen verborgen und im Dunkeln bleiben. Das haben wir schon in den letzten Gesellschafterversammlungen gelernt.

Was aber neu ist, ist die ASYMMETRIE zwischen der Beschlussformulierung und der Treuhänderempfehlung.

Meines Erachtens kann der Treuhänder nicht aus seiner Zustimmung zu TOP 3 mit dem von Ihm dargestellten Verständnis ableiten, den Komponenten des Beschlusses TOP 3 (Jagdfeld-Version) abzuleiten, dass er durch seine Aussage an das Abstimmungsverhalten gem. Treuhandvertrag § 2 "gem. pflichtgemäßem Ermessen" gebunden sei.

Da werden doch Äpfel mit Kartoffeln verglichen!


Dem Abstimmungsbündel TOP 3 (Jagdfeld Version) darf kein Gesellschafter zustimmen, da die Inhalte im Detail nicht bekannt sind und auch nicht die einzelnen Komponenten einzeln beschlossen werden sollen.

AA Jagdfeld macht mal wieder mit sich Verträge wie er will.
Wo bleiben die Kontrollgremien wie Treuhänder und Verwaltungsrat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.075.713 von TK666 am 06.03.10 12:56:25Wie können sich die Anleger denn gegen den Beschluss wehren?

Das Dreiste ist ja, die Passage im Einladungsschreiben, daß Jagdfeld (bzw. sein Treuhänder) für alle Anleger, die nicht an der Versammlung teilnehmen, selbst das Stimmrecht in seinem Sinne ausüben wird.

Da die meisten Anleger nicht kommen werden, hat sich Jagdfeld die Stimmemehrheit so leicht gesichert, obwohl bei den anwesenden Anlegern sicherlich eine hohe Mehrheit gegen einen Mieterlass stimmen wird.

Schön ist im Übrigen auch die Formulierung, daß derzeit keine Alternativen zu der bestehenden Mieterin - also der Jagdfeldgesellschaft - "bekannt" seien. Schön formuliert, wer nicht sucht und die Augen schließt, der findet auch nicht.

Dass sich Jagdfeld keine "Konkurrenz" für seine kostenlos angemieteten Räumlichkeiten sucht, die ggf. sogar bereit wäre, für eine Nutzung zu bezahlen, liegt wohl auf der Hand.

In diesem Sinne hoffe ich, daß einmal der Tag kommt, an dem dieses Schauspiel ein Ende findet!

Gruß an alle Anleger des Fundus Fonds 31, die schon so viel ihres Einsatzes verloren haben!


PS: Noch kurz zur geänderten Ausschüttung (also der Einstellung der Ausschüttungen): Was im Rahmen einer ordentlichen und umsichtigen kaufmännischen Führung der Geschäfte sicherlich sinnvoll ist, trifft leider auf den FF31 Hotel Adlon nicht zu. Die gesteigerte Liquiditätsreserve weckt bei AA nur noch mehr Begehrlichkeiten, in die Kasse zu greifen. Somit wird das Geld, daß eigentlich für eine sinnvolle Rückstellung zur Teilrückführung der Kredite am Laufzeitende gedacht war, direkt in die Privatkasse von AA oder seine Unternehmen umgeleitet. Wieder spenden die gutgläubigen und gutmütigen Anleger für den armen AA...
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.077.309 von Fragenstellerin am 06.03.10 21:53:27Wie können sich die Anleger denn gegen den Beschluss wehren?
Derzeit garnicht.
Mittel- langfristig dann, wenn entweder die Klage au fHerausgabe der Gesellschafterliste durchgeht.
Oder im HGB eine gesetzliche Verpflichtung dazu festgeschireben wird - eine Petition beim Bundestag kann bis 26.3.2010 noch mitgezeichnet werden - Petitionsnummer 9604 !

Das Dreiste ist ja, die Passage im Einladungsschreiben, daß Jagdfeld (bzw. sein Treuhänder) für alle Anleger, die nicht an der Versammlung teilnehmen, selbst das Stimmrecht in seinem Sinne ausüben wird.
Na ja, das war aber schon immer so, daß die Stimmrechtsempfehlung bzw. die Stimmrechtsausübung im pflichtgermäßen Ermessen Zustimmung zu allem ist, was AAJ vorschlägt. Hier kann man allenfalls hoffen, daß aufgrund der Verflechtungen eine Interessenkollision vorliegt, die zum Stimmrechtsausschluß der Treuhänderstimmen gem. § 47 GmbHG führt. Aber das bedingt wohl den Klageweg.

Schön ist im Übrigen auch die Formulierung, daß derzeit keine Alternativen zu der bestehenden Mieterin - also der Jagdfeldgesellschaft - "bekannt" seien. Schön formuliert, wer nicht sucht und die Augen schließt, der findet auch nicht.
Jagdfeld-Vorschläge sind IMMER alternativlos :)
Dazu wäre auch anzumerken, daß Jagdfeld NACHWEISLICH Alternativvorschläge vorlagen. Die er aber nicht ernsthaft geprüft und lieber in der GV lächerlich gemacht hat.

Dass sich Jagdfeld keine "Konkurrenz" für seine kostenlos angemieteten Räumlichkeiten sucht, die ggf. sogar bereit wäre, für eine Nutzung zu bezahlen, liegt wohl auf der Hand.
* LOL *

In diesem Sinne hoffe ich, daß einmal der Tag kommt, an dem dieses Schauspiel ein Ende findet!
Yup. Auch wenn für den Spezialumbau eine Anschlußverwendung so schwierig wie von AAJ dargestellt zu finden sein sollte - die Frage ist, wie lange man das mitmacht, denn in gewisser Weise kommt das einer Erpressung gleich: erst läßt AAJ die Südseite zu Lasten der Anleger speziell umbauen mit tollen Pachtversprechen - und hinterher begehrt er (bzw. natürlich die Adlon-Holding) unter Verweis auf das Anschlußverwendungsrisiko wiederholt für ebendiese Pacht einen Verzicht ..

Ich wette: Der zweite Pachtverzicht würde nicht der letzte sein. Um die Pacht zukünftig zu verdienen und den Besserungsschein zu bedienen, rechnet AAJ mit fast 20% Umsatzsteigerung der Aldon-Holding pro Jahr !!! Wer Erfahrungen mit Jagdfeld-Prognosen hat und das nicht mehr nur für eine über-optimistische Prognose sondern eine bewußte Schönrechnung hält, dem würde ich das nicht verdenken ...

Frage ist: "Schrecken ohne Ende" oder "Ende mit Schrecken" ?
Liebe Mit-Treugeber,

10% von uns scheinen über die einschläfernden Darstellungen und Nebelwerfereien noch immer WACH zu sein.
90% aber :keks::keks::keks:- muss ich bedauerlicher Weise sagen - sind wohl nie sensibilisiert worden oder haben sich in den Schlaf verabschiedet.

Nur mit den Stimmen dieser "PASSIVEN" Gesellschafter kann sein böses Spiel realisieren - er gewinnt immer noch Millonen-Euro und den Gesellschaftern hat er die Anteile auf aktuell ein Viertel reduziert.

Die Erfolgsbilanz von AA Jagdfeld kann unter diesem Link im Zweitmarkt ungeschönt betrachtet werden:

http://www.zweitmarkt.de/nc/home/fonds/immobilien/charts/stock//%7B77C0DEA2-222E-4049-914D-53A72FD15E7E%7D.html

Aktuell liegt der Zweitmarktkurs bei 26%.



(Anm.: Der Treuhänder veröffentlicht immer höhere Werte dar, doch sind das nicht aktuelle sondern um 6 - 12 Monate veralterte Daten dar.)

Was glauben Sie, lieber Mitgesellschafter, wie viel %-Verlust durch das Hotel, den Betreiber oder den Herrn AA Jagdfeld bewirkt worden ist?

So lange AA Jagdfeld auf die Geldtöpfe des FONDS FF31 zugreifen kann, wird sich der Kurs nicht erholen, doch es ist schon eine Überlegung Wert, dass bei nur 2 % Ausschüttung der Kauf eines Anteils an dem Fonds FF31 bereits 8% Kapitalrendite erbringt.

Warum greift denn dennoch niemand zu?

Ja, das ist wieder die Sache mit AA Jagdfeld - so lange er noch wirken kann, wie er will, denn damit besteht das Risiko des 100% Kapital-Verlustes.


Liebe 90% schlummernde Mit-Treugeber : "WERDET WACH!"
:cry::cry::cry:
Liebe 90% schlummernde Mit-Treugeber : "WERDET WACH!"
Ein Aufruf nach dem Motto: "Die Hoffnung stirbt zuletzt" ?
:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.089.325 von dornech am 09.03.10 01:14:58Der Pachtverzicht ist wohl durch - 77,7% dafür. Mal sehen, ob das wie die Beschlüsse der Versammlung vom September 2009 angefochten wird, denn aufgrund der Verflechtung steht da ein Stimmrechtsausschluß im Raum.
http://www.handelszeitung.ch/artikel/Finanz-AWP_Adlon-Anlege…
http://www.immobilien-zeitung.de/htm/news.php3?id=36697&rubr…

Sehr "nett" auch das hier:
http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2010/03/17/a…
Wirklich bedeutend ist man in diesme Land ja erst, wenn man von der Bildzeitung mit einer Schlagzeile gewürdigt wird. In diesem Sinne Glückwunsch an Herrn Jagdfeld. Vielleicht reicht es auch irgednwann mal nicht mehr nur für den Regionalteil sondern die Titelseite.



Der 1. Adlon-Anleger packt aus
So hat mich Jagdfeld abgezockt



Günther Werdin (73) blättert in einem Adlon-Prospekt: „Ich glaube an dieses Hotel, die Lage ist einmalig.

Günther Werdin (73) ist einer, der sich auskennt in der Geschäftswelt. Er hat Geld ins berühmte Hotel Adlon gesteckt und wettert jetzt über Anno August Jagdfeld (63), den Manager der Immobilie: „Ich wurde abgezockt!“

Der Jeans-Millionär gehört zu den rund 5000 Geldgebern für den Bau des Hotels. 254 000 Euro hat Werdin in den „Fundus Fonds 31“ eingezahlt (siehe Zertifikat oben), der das Projekt finanzierte. Er ist überzeugt: „Solch eine Lage ist das Beste, was man für ein Hotel bekommen kann.“

Heute ist der Unternehmer in „sein“ Hotel zu einer außerordentlichen Versammlung geladen. Um 10 Uhr will Jagdfeld den Anlegern erklären, warum sie wieder leer ausgehen. Wie schon 2009. In diesem Jahr sollen sie auf 2,3 Mio. Euro Pacht für die Restaurants und Bars auf der Adlon-Südseite (Felix, Ma, China Club) verzichten.

In einem Schreiben an die Anleger, das BILD vorliegt, appelliert Jagdfeld: „In dieser schwierigen Zeit unterstützen viele Vermieter aus eigenem Interesse ihre Mieter.“

Pikant: Mieterin der Hotel-Gastronomie ist die Adlon-Holding und deren Chef Jagdfeld-Junior Julius (31).

Anleger Werdin: „Ich bin sehr ärgerlich und empört. Obwohl diese Betriebe guten Umsatz machen, sollen sie mietfrei bleiben. Das heißt, für das, was mit unserem Geld gebaut wurde, bekommen wir keine Ausschüttung.“

Jagdfeld-Sprecher Christian Plöger (36) zu BILD: „Von Abzocke kann keine Rede sein. Unsere Betriebe sind leider von der Wirtschaftskrise nicht verschont worden.“

Viele enttäuschte Anleger haben sich an Anwalt Thomas Fritsch (54) gewandt. Er wird sich heute gegen Jagdfeld stellen. „Im Schnitt sind die Anleger 65 Jahre alt und haben sich aus Nostalgie und wegen der versprochenen sechs Prozent Rendite am Adlon beteiligt. Sie sind frustriert.“
Aus Wallstreet-Online NEWS

Hotel Adlon: Streit zwischen Jagdfeld und Investoren eskaliert

Anleger sollen erneut auf Pacht in Millionenhöhe verzichten – Hotel macht Verluste

Das Berliner Luxushotel Adlon steckt tief in der Krise. 2009 sei ein „erheblicher Verlust“ angefallen, heißt es laut WirtschaftsWoche in einem aktuellen Schreiben an die Anleger des Fundus Fonds 31, denen das Hotel gehört. Der Chef des Fondsinitiators Fundus, Anno August Jagdfeld, lädt darin zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung am 17. März ein. Jagdfeld bittet die 5000 Anleger, die 220 Millionen Euro ins Adlon investiert haben, 2010 und 2011 auf Pacht in Millionenhöhe zu verzichten.


Die Adlon Holding (AH), die Bars und Restaurants im Hotel betreibt, habe 2009 zwei Millionen Euro Verlust gemacht und „nur durch Unterstützungsmaßnahmen ihrer Gesellschafter“ überlebt, so Jagdfeld. Da die AH der Familie Jagdfeld gehört, profitiert der Unternehmer vom Mietverzicht – auf Kosten des Fonds, den er selbst aufgelegt hat und dessen Geschäftsführer er ist.


Wegen des Interessenkonflikts kam es bereits auf der Gesellschafterversammlung 2009 zu Protesten. Dort hatte Jagdfeld einen Pachtverzicht für 2008 und 2009 in Höhe von mehr als drei Millionen Euro zugunsten der AH durchgesetzt. Angesichts der neuen Pläne kündigen Anleger Widerstand an. Thomas Fritsch, Anwalt der 115 Mitglieder starken Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger, will Jagdfeld zwingen, eine Liste aller Investoren herauszugeben. Am 23. März verhandelt das Landgericht Aachen. Mit der Liste will die Schutzgemeinschaft weitere Anleger mobilisieren, um auf Versammlungen Mehrheiten gegen Jagdfeld zu organisieren. Das Problem: Viele Anleger sind nicht aktiv und haben ihr Stimmrecht an eine Jagdfeld-Firma übertragen. (WirtschaftsWoche, Heft 10/2010)


17.03.2010

Adlon: Anleger verlängern Mietstundung


BERLIN (awp international) - Die Adlon Holding, die Restaurants und Bars im gleichnamigen Berliner Luxushotel betreibt, hat im Ringen um Zahlungen an einen Immobilienfonds einen Kompromiss erreicht. Eine bereits für 2009 vereinbarte Mietstundung wird für zwei Jahre bis Ende 2011 verlängert, wie die Gruppe des Fondsinitiators Anno August Jagdfeld am Mittwoch in Berlin mitteilte. In einer ausserordentlichen Gesellschafterversammlung hätten 77,7 Prozent dafür gestimmt. Konkret wird nun ein "Besserungsschein" verlängert, wonach die Forderungen bestehenbleiben, aber später beglichen werden. Die jährliche Miete liegt bei 2,3 Millionen Euro. Dem Fonds gehört die Adlon-Immobilie.
Die Adlon Holding kann die Mietzahlungen vorerst "nicht in vollem Umfang" erwirtschaften, wie es weiter hiess. Hintergrund sei, dass die Spitzengastronomie im Hotel die Konsumflaute zu spüren bekomme. Die Holding-Geschäftsführung habe aber deutlich gemacht, dass sich die "wirtschaftliche Perspektive nachhaltig verbessert hat"./sam/DP/he
IMMOBILIEN ZEITUNG – AKTUELLE AUSGABE
Immobilien Zeitung vom 18.03.2010


Fundus

Wo eine schwarze Null das Höchste der Gefühle ist



In der Welt von Fundus-Chef Anno August Jagdfeld gibt es mindestens zwei Gründe, die für die Anfang des Jahres erfolgte Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen sprechen. Der eine heißt Adlon und der andere Heiligendamm. Die Nobelhotels in Berlin und an der Ostsee gehören Fonds der Fundus-Gruppe und profitieren von der Steuersenkung. Das Problem: Dennoch werden sich die Anleger der Fonds noch eine Weile ärgern. Die schicken Hotels werfen für sie noch immer nichts ab – ganz im Gegenteil: Erst gestern waren die 5.000 Zeichner des Adlon-Fonds FF 31 in ihr Fondsobjekt geladen, um dem Betreiber von Restaurants und Day-Spa bis auf Weiteres die Miete zu erlassen.

Der Betreiber heißt Adlon Holding, wird von Jagdfelds Sohn Julius geführt und musste bereits für 2009 und zum Teil auch für 2008 keine Miete zahlen. Dem hatten die Anleger im vergangenen September trotz vieler Proteste mit großer Mehrheit zugestimmt. Seinerzeit hatte Jagdfeld in Aussicht gestellt, dass die Adlon Holding ab 2010 wieder Miete zahlen könne. Das Unternehmen betreibt an der Südseite des Adlon-Komplexes vier Restaurants und ein Day-Spa. Sechs Monate später sieht das offenbar schon wieder ganz anders aus. In der Einladung zur außerordentlichen Versammlung am gestrigen Mittwoch bezeichnet Jagdfeld es als alternativlos, der Holding weiter die Miete zu erlassen. Soll heißen: Andere Betreiber stünden nicht bereit. Der beigelegte Beschlussvorschlag sieht nicht mal mehr eine zeitliche Befristung des Verzichts vor.

Fonds soll auf Miete verzichten

In Bezug auf das Jahr 2010 würde eine Zustimmung den Verzicht auf gut 2,3 Mio. Euro bedeuten. Davon betreffen 1,55 Mio. Euro den FF 31 direkt. Damit hätten die Anleger bis Ende des Jahres summa summarum auf gut 5 Mio. Euro Miete verzichtet. Der Besserungsschein steht nach den Jahren 2008 und 2009 bereits bei 3,57 Mio. Euro. Die Beträge des Scheins soll die Holding zurückzahlen, sobald ihr Betriebsergebnis das hergibt. Nach Darstellung Jagdfelds könnte die Firma seines Sohnes eine volle Jahresmiete frühestens 2012 zahlen. Dann erwartet er für die Holding ein Betriebsergebnis von 2,43 Mio. Euro. Einen Teil der Miete könnte der Fonds nach Jagdfelds Prognose vielleicht auch 2011 schon berappen. Da sei mit einem Betriebsergebnis von 925.000 Euro zu rechnen.

Jagdfeld schießt 6 Mio. Euro zu

Für die Prognosen kann sich jedoch keiner was kaufen. Die Fakten sind eher mau. So machte die Adlon Holding 2009 ein Minus (ohne Mietzahlungen) von fast 2 Mio. Euro. Der Laden läuft offenkundig ohnehin nur noch, weil von Gesellschaftern der Holding, also von Jagdfeld, in den vergangenen zwei Jahren rund 6 Mio. Euro an Stützungszahlungen gekommen sein müssen. Das Hotel, mit dem die Adlon Holding nichts zu schaffen hat, musste 2009 Umsatzrückgänge von 38 Mio. auf 31,6 Mio. Euro hinnehmen. Die Auslastung lag mit 50,1% deutlich unter der Prognose von 54,9%, und der durchschnittlich erzielte Zimmerpreis sank von 282 auf 248 Euro pro Nacht.

Bei den Anlegern, die 2009 keinerlei Ausschüttung bekamen und vermutlich gut daran tun, auch weiterhin erst mal keine zu erwarten, warb Jagdfeld senior nun mit dramatischen Alternativ-Szenarien für seine Pläne. So sei bei einer Ablehnung damit zu rechnen, dass das Verhältnis zu Hauptpächter Kempinski belastet werde. Das fehlte Jagdfeld gerade noch, nachdem sich Kempinski vor gut einem Jahr unter lautem Protest gegen Fundus unterstellte Vertragsverstöße vom Betrieb des Grand Hotels Heiligendamm zurückgezogen hatte. Zudem, so Jagdfeld, sei ein Imageschaden zu befürchten, wenn die Adlon Holding den Betrieb der Restaurants nicht fortsetzen könne und Leerstände zu befürchten seien. Obendrein würde ein neuer Mieter Forderungen aus dem Besserungsschein nicht übernehmen.
Eine Zustimmung der Gesellschafterversammlung zu den Vorschlägen des Fundus-Chefs galt im Vorfeld als sicher. Er kontrolliert über seine Treuhandgesellschaft rund 88% der Stimmrechte. Dagegen hat die von dem Berliner Anwalt Thomas A. Fritsch organisierte Schutzgemeinschaft aus etwa 120 Anlegern, die sich gegen die Geschäftspolitik von Jagdfeld wehren, keine Chance. Fritsch bezweifelt, dass es keine anderen Pächter für Restaurants und Spa gibt, die in der Lage wären, Miete zu bezahlen. Nach seinen Recherchen hat es gar keine ernsthaften Bemühungen um neue Pächter durch Fundus gegeben. Dennoch erscheint gut möglich, dass es die von Jagdfeld beteuerten Gespräche mit möglichen Interessenten gegeben hat. Allerdings sind die gewohnten Mieten von 25 bis 57 Euro/qm/Monat, die von der Holding verlangt werden, nach Einschätzung von Beobachtern extrem hoch.

Fritsch verkehrt zurzeit vor allem gerichtlich mit Jagdfeld. Beim Landgericht Aachen laufen gleich drei Verfahren. So verlangt der Anwalt in Bezug auf FF 31 die Möglichkeit, Geschäftsverträge einzusehen. Zudem fordert er die Herausgabe einer Liste mit den Namen aller Gesellschafter. Und er ficht Beschlüsse der Gesellschafterversammlung vom 16. September 2009 an – und hier insbesondere die Entlastung von Anno August Jagdfeld und der Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungs-GmbH.

2010 keine Verluste mehr?

Auch die Freude der rund 2.000 Anleger von Fundus-Fonds FF 34 (Grand Hotel Heiligendamm) ist weiterhin eine begrenzte. Auch sie bekamen 2009 keinen Cent Ausschüttung. Das Hotel machte 2009 wieder Verluste. Damit bleibt es bei bislang einem Jahr, in dem Heiligendamm keine Miesen machte. 2007, im Jahr des G8-Gipfels, schrieb es laut Fundus eine schwarze Null. Eine solche hält das Fondsmanagement auch 2010 für möglich. Abgeleitet wird diese Einschätzung unter anderem daraus, dass das zweite Halbjahr 2009 besser gelaufen sei als das zweite Halbjahr 2008.

HVB verlängert Gnadenfrist

Leichte Entspannung gibt es von der Bankenfront. So gewährt die HypoVereinsbank (HVB) dem 1999 aufgelegten Fonds eine weitere Gnadenfrist. Nach neuerlichen Gesprächen mit dem Fondsmanagement stimmte die Bank dem Vorstoß zu, erst im Mai 2011 einen ersten Teil des von ihr gegebenen 15-Mio.-Euro-Kredits zurückgezahlt zu bekommen. Bis dato war vereinbart gewesen, dass der schwach performende Fonds spätestens im Mai dieses Jahres erste Rückzahlungen leistet. Die HVB hatte ihren Kredit bereits Mitte 2007 auslaufen lassen wollen. Diverse Pläne von Fundus, Ersatzkapital zu besorgen, scheiterten seither. So liegt der Vertrieb des Private Placements Heiligendamm, über das 41 Mio. Euro Eigenkapital hereinkommen sollten, aktuell auf Eis. "Bis die Krise der Luxushotellerie vorüber ist", heißt es bei Fundus. Mit dem Geld hätte nicht nur der 15-Mio.-Euro-Kredit abgelöst werden, sondern es hätten auch diverse Erweiterungsarbeiten an dem Objekt finanziert werden sollen.
Doch die Entspannung ist überschaubar. Vor zwei Wochen startete Fundus seinen Versuch, über den Verkauf von 24 Zimmern und Suiten in der Orangerie des Hotels Geld zu erlösen. Damit kommt das Emissionshaus einer Forderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern nach. Es war dem Hotel im vergangenen Sommer mit einer Bürgschaft in Höhe von 4 Mio. Euro beigesprungen.

Das Fondsmanagement hofft, mit dem Verkauf der im Schnitt 60 q, großen Zimmer und Suiten mindestens die 15 Mio. Euro des HVB-Kredits zusammenzubekommen. Nach Aussage Jagdfelds wünschen sich etliche Stammgäste, ein konkretes Stück des Hotels zu erwerben. Wünsche nach unkonkreten Stücken, wie Fondsanleger sie halten, wird es dagegen kaum mehr geben. (bb)
6 Kommentare zu
“Hotel Adlon: Streit zwischen Jagdfeld und Investoren eskaliert”



von Fondsfuchs am 15.03.2010 16:43 Uhr
Werte Mitdikutanten, vorab: Ich habe nie einen Fonds, von wem auch immer, verkauft. Ich finde die Debatte aber bemerkenswert: Da ist von "Strickmustern" und "bluten", von "Abzocker" und "Reibach" die Rede. Wo bleiben die Argumente? Sorry, ich kann ja verstehen, dass Sie mit Ihren Kapitalanlagen offenbar nicht glücklich sind. Aber andere, die sich nicht wehren können, daher hier zu verunglimpfen, ist nun wirklich schlechter Stil.Werte Mitdikutanten, vorab: Ich habe nie einen Fonds, von wem auch immer, verkauft. Ich finde die Debatte aber bemerkenswert: Da ist von "Strickmustern" und "bluten", von "Abzocker" und "Reibach" die Rede. Wo bleiben die Argumente? Sorry, ich kann ja verstehen, dass Sie mit Ihren Kapitalanlagen offenbar nicht glücklich sind. Aber andere, die sich nicht wehren können, daher hier zu verunglimpfen, ist nun wirklich schlechter Stil.

von Sebastian am 09.03.2010 17:18 Uhr
Unternehmerisches Risiko bedeutet für Herrn Jagdfeld eine klare Trennung zwischen fetten Profiten, die er für sich reserviert, und dicken Verlusten, die er den Gesellschaftern überläßt. Komplett gescheitert ist er auch mit den Betriebsgesellschaften. Weder Adlon noch Heiligendamm haben bis heute schwarze Zahlen gesehen. Dennoch hat Jagdfeld auch hier - wie bei den an seine Frau vergebenen Innenarchitektur-und Belieferungsaufträgen - immer Reibach gemacht. Ich bin sicher, daß die Gesellschafter diese höchst einseitige Vermögensbildung in Initiatorenhand nicht länger mitmachen werden. Das dürfte ne lustige Party werden bei der bevorstehenden Gesellschafterversammlung.Unternehmerisches Risiko bedeutet für Herrn Jagdfeld eine klare Trennung zwischen fetten Profiten, die er für sich reserviert, und dicken Verlusten, die er den Gesellschaftern überläßt. Komplett gescheitert ist er auch mit den Betriebsgesellschaften. Weder Adlon noch Heiligendamm haben bis heute schwarze Zahlen gesehen. Dennoch hat Jagdfeld auch hier - wie bei den an seine Frau vergebenen Innenarchitektur-und Belieferungsaufträgen - immer Reibach gemacht. Ich bin sicher, daß die Gesellschafter diese höchst einseitige Vermögensbildung in Initiatorenhand nicht länger mitmachen werden. Das dürfte ne lustige Party werden bei der bevorstehenden Gesellschafterversammlung.

von Klaus P. am 09.03.2010 17:00 Uhr
Da haben Sie natürlich völlig recht, lieber Fondsfuchs: Es ist wirklich eine dreiste Unverschämtheit, daß sich die gierigen Anleger nicht mit den Verlustzuweisungen zufrieden geben, sondern jetzt auch noch eine Rendite haben wollen !!! Spaß beiseite, für mich zählt Jagdfeld zu den erbarmungslosesten Abzockern im Bereich geschlossener Immobilienfonds.Da haben Sie natürlich völlig recht, lieber Fondsfuchs: Es ist wirklich eine dreiste Unverschämtheit, daß sich die gierigen Anleger nicht mit den Verlustzuweisungen zufrieden geben, sondern jetzt auch noch eine Rendite haben wollen !!! Spaß beiseite, für mich zählt Jagdfeld zu den erbarmungslosesten Abzockern im Bereich geschlossener Immobilienfonds.

von Claudia am 09.03.2010 16:50 Uhr
Mich würde interessieren, welche Rolle der "Fondsfuchs" beim Vertrieb der Jagdfeld-Produkte gespielt hat. In jedem Fall betreibt er eine abenteuerliche, abwegige Legendenbildung und stilisiert Jagdfeld als Ehrenmann. Was hat das mit unternehmerischem Risiko zu tun, wenn sich Jagdfeld und die seinen stets an mehreren Fleischtöpfen ungerechtfertigt und systematisch bereichert haben ? Wer konnte als Anleger ahnen, daß schon in den von den Fonds geleisteten Ankaufspreisen gewaltige "Handelsspannen" steckten, die sich Jagdfeld vorab und sehr diskret in die Tasche gesteckt hat ? Ob Adlon, Heiligendamm oder die diversen bereits über den Jordan getriebenen anderen Jagdfeld-Fonds, überall müssen die Anleger gewaltig bluten, während Jagdfeld zig Millionen offen bzw. verdeckt abgeräumt hat.Mich würde interessieren, welche Rolle der "Fondsfuchs" beim Vertrieb der Jagdfeld-Produkte gespielt hat. In jedem Fall betreibt er eine abenteuerliche, abwegige Legendenbildung und stilisiert Jagdfeld als Ehrenmann. Was hat das mit unternehmerischem Risiko zu tun, wenn sich Jagdfeld und die seinen stets an mehreren Fleischtöpfen ungerechtfertigt und systematisch bereichert haben ? Wer konnte als Anleger ahnen, daß schon in den von den Fonds geleisteten Ankaufspreisen gewaltige "Handelsspannen" steckten, die sich Jagdfeld vorab und sehr diskret in die Tasche gesteckt hat ? Ob Adlon, Heiligendamm oder die diversen bereits über den Jordan getriebenen anderen Jagdfeld-Fonds, überall müssen die Anleger gewaltig bluten, während Jagdfeld zig Millionen offen bzw. verdeckt abgeräumt hat.

von Fondsfuchs am 09.03.2010 13:36 Uhr
Ich verstehe die Aufregung, ehrlich gesagt, langsam nicht mehr. Dass Jagdfeld an verschiedenen Stellen agiert, ist den Gesellschaftern nicht nur bekannt gewesen. Sie haben sogar alles, worüber einige sich jetzt echauffieren, mit großen Mehrheiten beschlossen! Herr Jagdfeld ist eben nicht der unumschränkte Alleinherrscher, sondern kann nur das machen, was die Eigentümer absegnen. Wer sich jetzt aufregt, hat entweder nicht gewusst, worauf er sich eingelassen hat, wenn er einen Fonds zeichnet: nämlich eine unternehmerische Beteiligung mit all ihren Chancen und Risiken! Oder ihm ist seine Rendite, die er aufgrund von Steuerersparnissen bereits realisiert hat, nicht genug. Es ist doch eine sehr einfache Nummer, immer wieder auf den einen Sündenbock einzuschlagen und von der eigenen Verantwortung abzulenken.Der Artikel von Herrn Schönwitz verschweigt übrigens bewusst einige wesentliche Dinge, die Herr Jagdfeld den Gesellschaftern jetzt angeboten hat. Denn sie passen offenbar nicht in das Bild vom Sündenbock! Guter Journalismus sieht anders aus..Ich verstehe die Aufregung, ehrlich gesagt, langsam nicht mehr. Dass Jagdfeld an verschiedenen Stellen agiert, ist den Gesellschaftern nicht nur bekannt gewesen. Sie haben sogar alles, worüber einige sich jetzt echauffieren, mit großen Mehrheiten beschlossen! Herr Jagdfeld ist eben nicht der unumschränkte Alleinherrscher, sondern kann nur das machen, was die Eigentümer absegnen. Wer sich jetzt aufregt, hat entweder nicht gewusst, worauf er sich eingelassen hat, wenn er einen Fonds zeichnet: nämlich eine unternehmerische Beteiligung mit all ihren Chancen und Risiken! Oder ihm ist seine Rendite, die er aufgrund von Steuerersparnissen bereits realisiert hat, nicht genug. Es ist doch eine sehr einfache Nummer, immer wieder auf den einen Sündenbock einzuschlagen und von der eigenen Verantwortung abzulenken.Der Artikel von Herrn Schönwitz verschweigt übrigens bewusst einige wesentliche Dinge, die Herr Jagdfeld den Gesellschaftern jetzt angeboten hat. Denn sie passen offenbar nicht in das Bild vom Sündenbock! Guter Journalismus sieht anders aus..

von Norbert am 09.03.2010 10:52 Uhr
Mein Mitleid mit den Jagdfeld-Geschädigten hält sich in Grenzen.Bei all seinen Immobilienfonds hat er mit verteilten Rollen vorab abgesahnt und so dafür gesorgt, daß für die naiven Anleger bestenfalls Krümel, meist aber nur Verluste übrig geblieben sind. Auf allen Stufen waren schnell gegründete Firmen aus dem Jagdfeld-Clan involviert, die mehr oder weniger relevante und erbrachte Leistungen zu völlig überhöhten Kursen zu Lasten der Gesellschafter abgerechnet haben. Man könnte sagen: Jagdfeld hat den Staubsauger neu erfunden und zum Geschäftsmodell gemacht. Zum Strickmuster gehörte grundsätzlich, daß die Fonds Immobilien von Jagdfeld-"Entwicklungsfirmen" gekauft haben. Der vereinbarte Kaufpreis lag - wie ein Insider berichtet - 260 bis 530 % über dem ursprünglichen Beschaffungspreis. Das alles ist nicht beanstandet worden, weil die glückliche Jagdfeld-Family diese Tricksereien ganz ungestört unter sich abwickeln konnte.Mein Mitleid mit den Jagdfeld-Geschädigten hält sich in Grenzen.Bei all seinen Immobilienfonds hat er mit verteilten Rollen vorab abgesahnt und so dafür gesorgt, daß für die naiven Anleger bestenfalls Krümel, meist aber nur Verluste übrig geblieben sind. Auf allen Stufen waren schnell gegründete Firmen aus dem Jagdfeld-Clan involviert, die mehr oder weniger relevante und erbrachte Leistungen zu völlig überhöhten Kursen zu Lasten der Gesellschafter abgerechnet haben. Man könnte sagen: Jagdfeld hat den Staubsauger neu erfunden und zum Geschäftsmodell gemacht. Zum Strickmuster gehörte grundsätzlich, daß die Fonds Immobilien von Jagdfeld-"Entwicklungsfirmen" gekauft haben. Der vereinbarte Kaufpreis lag - wie ein Insider berichtet - 260 bis 530 % über dem ursprünglichen Beschaffungspreis. Das alles ist nicht beanstandet worden, weil die glückliche Jagdfeld-Family diese Tricksereien ganz ungestört unter sich abwickeln konnte.
Feinschmecker-News aus Berlin über Essen und Trinken

Das Hotel Adlon und der Jagdfeld-Krimi um Fundus in Berlin

11. März 2010

Die Rebellen des Adlon Fundus-Fonds proben in Berlin erneut den Aufstand
Zoff hinter den Kulissen des Berliner Adlon-Hotels:


Erneut proben die Anleger des sogenannten Fundus-Fonds 31, dem die Hotelimmobilie gehört, den Aufstand. Dabei geht es aber nicht um den Betrieb der Luxusherberge direkt neben dem Brandenburger Tor, die zur Kempinski-Gruppe gehört.

Die Gesellschafter streiten sich vielmehr mit dem Initiator des Fonds, Anno August Jagdfeld. Dieser bittet die rund 5000 Geldgeber, die einst rund 223 Millionen Euro in das Hotel investierten, zum zweiten Mal um einen Pachtverzicht für die Restaurants der Adlon-Holding auf der Rückseite des Hotels.

Schon im vergangenen Jahr hatte Jagdfeld mit einem ähnlichen Ansinnen heftigen Zorn auf sich gezogen. Nun lädt er am 17. März zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung nach Berlin ein.

Pikant ist die Geschichte deswegen, weil Jagdfeld von dem Pachtverzicht profitiert und das auf Kosten eines Fonds, den er selbst aufgelegt hat und dessen Geschäftsführer er ist. Die Adlon Holding, eine Fundus-Tochter, die auf der Rückseite des Hotels die Restaurants Ma, Uma, Gabriele und Felix, einen Luxus-Spa, eine Weinhandlung und einen China-Club betreibt, soll im vergangenen Jahr Verluste von mindestens zwei Millionen Euro geschrieben haben. Eigner dieser Tochter ist die Familie Jagdfelds, sein Sohn Julius leitet das Unternehmen.

Verzicht auf rund 3,6 Millionen Euro

Die Fonds-Anleger will Jagdfeld jetzt zum Verzicht von 2,3 Millionen Euro in diesem und von weiteren 1,3 Millionen Euro im kommenden Jahr auffordern. Schon im vergangenen Jahr sollten sie nach Angaben des Anwalts Thomas Fritsch, der eine Schutzgemeinschaft der Anleger vertritt, auf Einnahmen aus den Jahren 2008 und 2009 in Höhe von insgesamt 3,57 Millionen Euro verzichten.

Nach der Wende hatte der 62-jährige Immobilienunternehmer den Fonds aufgelegt. Mit der Aussicht auf den Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörten Prachtbaus in Berlins Mitte lockte er Anwälte, Ärzte und Unternehmer. Diese versprachen sich nicht nur hohe Renditen, sondern auch kräftige Steuervorteile.

Doch schon zwei Jahre nach Eröffnung des Adlons 1997 soll die Ausschüttung nicht mehr so hoch gewesen sein wie einst versprochen. Denn gefüllt wird der Topf fast ausschließlich nur noch mit der Pacht von 12 Millionen Euro, die Kempinski jährlich zahlt. Die Hotelgruppe macht auch deutlich, dass zwischen dem Hotelbetrieb und den von der Adlon Holding gepachteten Restaurants und Bars unterschieden werden muss.

Restaurants müssten brummen

Gegen Jagdfeld macht die Schutzgemeinschaft von Adlon-Anlegern jetzt Front. Die Rebellen hatten sich bereits im vergangenen Jahr zusammengetan. Mittlerweile zählt die Vereinigung 120 frustrierte Geldgeber. «Und täglich werden es mehr», sagt Anwalt Fritsch. Für ihn ist das Verhalten Jagdfelds völlig unverständlich. «Gerade die Restaurants müssten eigentlich in der prominenten Lage brummen.» Der Anwalt wirft Jagdfeld zudem vor, nicht nach neuen Mietern zu suchen. Berliner Makler gehen Fritsch zufolge davon aus, dass Pachteinnahmen von bis zu 1,2 Millionen Euro durchaus realistisch seien für die rund 6000 Quadratmeter gastronomische Fläche, um die es geht.

Ärger bereits in Heiligendamm

Bereits im vergangenen Jahr hatte Jagdfeld heftigen Ärger mit einem anderen Fundus-Projekt. Im Herbst kündigte die Kempinski-Gruppe das Management für das Grand Hotel in Heiligendamm. Kempinski begründete den Schritt mit Vertragsbrüchen. Eines der Probleme des Grand Hotels, das durch den G8-Gipfel 2007 weltweit bekannt wurde: Gebäude im direkten Umfeld wurden nicht weitersaniert.

Zur Fundus-Gruppe, die ihren Sitz im nordrhein-westfälischen Düren hat, gehört in Berlin auch das Gelände des Kunsthauses Tacheles. Zu den aktuellen Vorwürfe will das Unternehmen nichts sagen: «Wir wollen den fairen Weg einhalten und uns vor der Gesellschafterversammlung nicht öffentlich dazu äußern», sagt Sprecher Christian Plöger.

Mit Jagdfeld beschäftigt sich die Justiz auch in anderen Fällen: Ein Anleger hat Strafanzeige bei der Staatsanwalt in Köln gegen ihn wegen Verdachts der Untreue erhoben. Vor dem Landgericht in Aachen wird am 23. März verhandelt.

Denn die Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger hat ein Problem: Sie kann auf Gesellschafterversammlungen keine Mehrheit organisieren. Deshalb will ihr Anwalt jetzt vor Gericht die Offenlegung einer Liste aller Geldgeber erwirken, um weitere Mitstreiter zu gewinnen. «Wir haben da wohl gute Chancen», betont Fritsch. Zu einem ähnlich gelagerten Fall aus München gebe es bereits eine BGH-Urteil, wonach Gesellschafter solcher Fonds kein Anrecht auf Anonymität haben. (Maren Martell, dpa)
Wirtschaft aktuell, Mi 17.03.10 10:35 Uhr


Knatsch um das Adlon: Anleger begehren auf gegen Anno August Jagdfeld


Krach liegt in der Luft für die heute in Berlin stattfindende Gesellschafter-Versammlung des Luxushotels Adlon, denn die Anleger sind verärgert. Der Fonds, aufgelegt in den 90er Jahren vom Immobilien-Tycoon Anno August Jagdfeld, läuft nicht gut. Wie überhaupt viele Fonds aus Jagdfelds Fundus-Gruppe darniederliegen, die etwa auch ins Berliner "Tacheles" oder ins Grand-Hotel Heiligendamm investiert hat. Jetzt sollen die Anleger auch noch auf die Mieten im Adlon verzichten. Jan Pallokat mit Hintergründen.

Die Adlon-Südseite wirkt nicht wie eine Arme-Leute-Gegend. Die Diskothek-Felix brummt, den China-Club mit Dachterasse und Traum-Aussicht schätzen Deutschlands Banker, wenn sie sich von den Strapazen des Finanzmarkts erholen - und mit Tim Raue kocht dort ein Gastronom, der nicht für Geizpreise bekannt ist. Und doch zeichnet Adlon-Entwickler Anno August Jagdfeld ein düsteres Bild des Betreibers der Luxus-Gastätten, der "Adlon Holding GmbH". Diese, so schreibt Jagdfeld an die Gesellschafter des Fundus-Fonds.


Zitator: … hat uns darüber unterrichtet, dass sie 2009 trotz signifikanter Kosteneinsparungsmaßnahmen und einer deutlichen Umsatzverbesserung in dem schwierigen Marktumfeld noch einen Verlust von etwa 2 Millionen Euro - ohne Miete - hinnehmen musste.

Weswegen der Pächter leider vorerst keine Miete zahlen könne. Thomas Fritsch, Rechtsanwalt und Sprecher einer Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger, glaubt davon kein Wort:
"Die machen wohl, was man hört, alleine mit Speisen und Getränken 7,5 Mio Euro Umsatz. Und wollen dann nicht in der Lage sein, einen einzigen Euro Pacht zu zahlen. Da stimmt doch was nicht!"

Was indessen stimmt, ist, dass der angeblich so klamme Pächter der Adlon-Südseite selbst im Besitz der Jagdfeld-Familie ist - ein Mietverzicht des Fonds kommt also zunächst einmal ihr selbst zugute. Inzwischen formiert sich der Widerstand der Fondszeichner. Zur Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger gehören laut Anwalt Fritsch inzwischen mehrere 100 von ihnen. Um noch mehr zu mobilisieren, will Fritsch vor Gericht die Herausgabe der Namen Fondszeichner erzwingen. Ein Problem dabei: das Gros der Anleger hat ihr Stimmrecht an einen Treuhänder übertragen, der wiederum zum Jagdfeld-Imperium gehört. Warum also bloß geben Investoren nicht nur ihr Geld, sondern auch die volle Verfügungsgewalt darauf so einfach ab? Anwalt Fritsch erinnert daran, das Jagdfeld einmal eine echte Größe im Immobiliengeschäft war: "Jagdfeld war damals sozusagen auf dem Höhepunkt der Berlin-Investitionen, er hat parallel Heiligendamm angeschoben, den Tacheles-Bereich gekauft, da hat man gedacht, dann wird er ja wohl das Adlon hinkriegen an dem Standort."

Auch beim Jagfeldschen Tacheles-Engagement mehren sich die Merkwürdigkeiten, auch hier stecken Anlegergelder der Fundus-Gruppe - das Gebäude steht inzwischen unter Zwangsverwaltung. Wie die FAZ meldete, liegt auf dem Grundstück an der Oranienburger Straße seit kurzem eine Grundschuld einer "Bredero Deutschland GmbH", die also von einer Zwangsversteigerung profitieren dürfte. Auch sie gehört nach Erkenntnissen der Zeitung zum weitverzweigten Jagdfeld-Reich.
Wirtschaft aktuell, Mi 17.03.10 10:35 Uhr

Knatsch um das Adlon: Anleger begehren auf gegen Anno August Jagdfeld

Krach liegt in der Luft für die heute in Berlin stattfindende Gesellschafter-Versammlung des Luxushotels Adlon, denn die Anleger sind verärgert. Der Fonds, aufgelegt in den 90er Jahren vom Immobilien-Tycoon Anno August Jagdfeld, läuft nicht gut. Wie überhaupt viele Fonds aus Jagdfelds Fundus-Gruppe darniederliegen, die etwa auch ins Berliner "Tacheles" oder ins Grand-Hotel Heiligendamm investiert hat. Jetzt sollen die Anleger auch noch auf die Mieten im Adlon verzichten. Jan Pallokat mit Hintergründen.

Die Adlon-Südseite wirkt nicht wie eine Arme-Leute-Gegend. Die Diskothek-Felix brummt, den China-Club mit Dachterasse und Traum-Aussicht schätzen Deutschlands Banker, wenn sie sich von den Strapazen des Finanzmarkts erholen - und mit Tim Raue kocht dort ein Gastronom, der nicht für Geizpreise bekannt ist. Und doch zeichnet Adlon-Entwickler Anno August Jagdfeld ein düsteres Bild des Betreibers der Luxus-Gastätten, der "Adlon Holding GmbH". Diese, so schreibt Jagdfeld an die Gesellschafter des Fundus-Fonds.


Zitator: … hat uns darüber unterrichtet, dass sie 2009 trotz signifikanter Kosteneinsparungsmaßnahmen und einer deutlichen Umsatzverbesserung in dem schwierigen Marktumfeld noch einen Verlust von etwa 2 Millionen Euro - ohne Miete - hinnehmen musste.

Weswegen der Pächter leider vorerst keine Miete zahlen könne. Thomas Fritsch, Rechtsanwalt und Sprecher einer Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger, glaubt davon kein Wort:
"Die machen wohl, was man hört, alleine mit Speisen und Getränken 7,5 Mio Euro Umsatz. Und wollen dann nicht in der Lage sein, einen einzigen Euro Pacht zu zahlen. Da stimmt doch was nicht!"

Was indessen stimmt, ist, dass der angeblich so klamme Pächter der Adlon-Südseite selbst im Besitz der Jagdfeld-Familie ist - ein Mietverzicht des Fonds kommt also zunächst einmal ihr selbst zugute. Inzwischen formiert sich der Widerstand der Fondszeichner. Zur Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger gehören laut Anwalt Fritsch inzwischen mehrere 100 von ihnen. Um noch mehr zu mobilisieren, will Fritsch vor Gericht die Herausgabe der Namen Fondszeichner erzwingen. Ein Problem dabei: das Gros der Anleger hat ihr Stimmrecht an einen Treuhänder übertragen, der wiederum zum Jagdfeld-Imperium gehört. Warum also bloß geben Investoren nicht nur ihr Geld, sondern auch die volle Verfügungsgewalt darauf so einfach ab? Anwalt Fritsch erinnert daran, das Jagdfeld einmal eine echte Größe im Immobiliengeschäft war: "Jagdfeld war damals sozusagen auf dem Höhepunkt der Berlin-Investitionen, er hat parallel Heiligendamm angeschoben, den Tacheles-Bereich gekauft, da hat man gedacht, dann wird er ja wohl das Adlon hinkriegen an dem Standort."

Auch beim Jagfeldschen Tacheles-Engagement mehren sich die Merkwürdigkeiten, auch hier stecken Anlegergelder der Fundus-Gruppe - das Gebäude steht inzwischen unter Zwangsverwaltung. Wie die FAZ meldete, liegt auf dem Grundstück an der Oranienburger Straße seit kurzem eine Grundschuld einer "Bredero Deutschland GmbH", die also von einer Zwangsversteigerung profitieren dürfte. Auch sie gehört nach Erkenntnissen der Zeitung zum weitverzweigten Jagdfeld-Reich.
FAZ 4.4.2010
Die gewagten Geschäfte des Herrn Jagdfeld


Viele der Fundus Fonds halten nicht das, was den Anlegern in Hochglanzprospekten versprochen wird. Die Fonds investieren zwar in prestigeträchtige Immobilien (Hotel Adlon, Heiligendamm….), verdienen aber letztlich kein Geld. Einige der Fundus Fonds wurden schon abgewickelt mit dem Ergebnis, dass die Anleger am Ende leer ausgehen und oftmals nur der Initiator und die mit ihm verbundenen Unternehmen Geld verdient haben.

Einige Anleger wollen sich das nicht mehr gefallen lassen und gehen gerichtlich gegen Jagdfeld vor. Angeprangert wird ein „System Jagdfeld“: diverse Jagdfeld-Firmen verdienen – über den prospektierten Verdienst des Initiators hinaus - sehr gut an den Fonds, angefangen von Baufirmen, über Servicegesellschaften, Betreibergesellschaften bis zu der Treuhandgesellschaft, die die Anleger auf Gesellschafterversammlungen vertritt, wenn der Anleger nicht persönlich erscheint.



Es handelt sich um das „übliche Spiel“ bei (vielen) geschlossenen Fonds: zu den meist schon sehr hohen im Prospekt ausgewiesenen weichen Kosten kommen noch diverse versteckte „Kosten“. Dies können überteuerte Einkaufspreise sein, überteuerte Bauleistungen, überteuerte Servicegebühren etc.

Die Branche ist diesbezüglich enorm „kreativ“ und einfallsreich.



Auf ein besonders übles Beispiel bei geschlossenen Immobilienfonds hatten wir in Berichten zu dem Immobilienfonds der Avanta Beteiligungs GmbH (Geschäftsführerin Christine H. Schmidt, München-Bogenhausen) bereits mehrfach hingewiesen.
Als Neu-Einsteiger in FF31 (über den Zweitmarkt) interessierte ich mich für die am Anfang des Threads angeführte Schutzgemeinschaft der Adlon-Anleger von Herrn Fritsch. Netterweise half mir der User "Problemfonds" zum aktuellen Stand der Dinge. Ich bin der Schutzgemeinschaft inzwischen beigetreten. Mittlerweile gibt es eine Website hierzu, die mir zumindest entgangen war:

http://www.schutzgemeinschaft-adlon-anleger.de/
Die gewagten Geschäfte des Herrn Jagdfeld

Er hat das Hotel Adlon wieder aufgebaut und Heiligendamm. Damit wurde Anno August Jagdfeld reich. Nur seine Anleger nicht. Die warten auf ihr Geld und machen jetzt Ärger.


Von Nadine Oberhuber


Er verkauft Träume. Ganz große. Den Traum vom Luxus und von der Noblesse vergangener Zeit. Er ließ ein Stück Tradition auferstehen und Anleger daran teilhaben, das war der Reiz. Anno August Jagdfeld hat das Berliner Hotel Adlon am Brandenburger Tor wieder aufgebaut, das vielleicht das luxuriöseste Hotel Deutschlands ist, zumindest das bekannteste. Das älteste deutsche Seebad Heiligendamm hat er wieder zur weißen Stadt am Meer gemacht, die es mal war. Schicke Einkaufszentren in Hamburg und Berlin hat er gebaut. So erarbeitete sich Jagdfeld einen Namen als Immobilienmogul, bekam sogar das Bundesverdienstkreuz - und machte ein Vermögen. Viele seiner Anleger dagegen verloren ihr Geld.

Die großen Hotelnamen haben auch sie gereizt, denn sie sollten ja daran mitverdienen. So zeichneten 56 000 Käufer Anteile an den geschlossenen Immobilienfonds und steckten rund drei Milliarden Euro in die Fundus Fondsgruppe. Nur ging die Rechnung für viele nicht auf. Selbst die Vorzeigehäuser Adlon und Heiligendamm werfen derzeit für die Anleger kein Geld ab. Der Fondsgründer und seine Familie aber wurden reich. Deshalb droht nun der Aufstand im Luxusland.

Es begann Anfang März im Adlon. Jagdfelds Fundus Fonds hatte zur Gesellschafterversammlung geladen, um den Anlegern vor allem eines mitzuteilen: Die Pächter der Restaurants und der Wellnesszone auf der Südseite des Hotels Adlon können ihre Miete nicht zahlen und bekommen daher die Pacht erstmal erlassen, für dieses und das nächste Jahr. Es sind mehr als drei Millionen Euro, auf die Anleger verzichten sollen.

Das Pikante: Es geht nicht um den Hauptmieter des Hotels, den Hotelkonzern Kempinski, denn der zahlt treu seine Miete, 12 Millionen Euro im Jahr. Dass die Anleger kein Geld sehen, liegt am zweiten Pächter: der Adlon Holding. Das ist eine familieneigene Firma, ihr Chef ist Julius, Jagdfelds Sohn.

Die Zeiten seien schlecht, deshalb "hat man sich sachlich konstruktiv darauf verständigt, dass die Adlon Holding keine Miete zahlen muss", sagt Fundus-Sprecher Christian Plöger. "Das werden Ihnen auch diejenigen sagen, die bei der Versammlung waren."
Die sehen es allerdings anders. Vom Anlegeraufstand sprechen die einen, von einer Welle, die langsam ins Rollen kommt, andere. "Bei Fundus passieren Sachen, da zieht's Ihnen die Schuhe aus", sagt Anlegeranwalt Peter Mattil.

Der hat schon viele Anleger von Fundus Fonds vertreten, denn die "Nummer 31", der Adlonfonds, ist nicht der einzige, der Probleme hat: "Ich kenne keinen einzigen Fundus Fonds, der in irgendeiner Weise normal verlaufen wäre."

Die jüngste Bilanz sieht so aus: FF19, Einkaufscenter Steilshoop - pleite, abgewickelt. FF27, das Bürohaus Pyramide in Berlin - verkauft, für Anleger ein Totalverlust, sagt Mattil. FF29, die Gutenberg Galerie in Leipzig - zwangsversteigert. In Heiligendamm warten die Anleger seit Anbeginn auf Ausschüttungen. "Wenn es Totalverlust heißt, sprechen wir von drei Objekten von vielen", entgegnet der Fundus-Sprecher, "insgesamt kann sich unsere Bilanz sehen lassen." Von den 36 Fonds, die Jagdfeld seit 1982 aufgelegt hat, so stellte der Branchendienst Fondstelegramm 2006 fest, brachten bis 2002 lediglich sechs die prognostizierten Ausschüttungen. Neuere Zahlen gebe es nicht - bis heute. Die erste und einzige Leistungsbilanz stammt von 2002, sagt Analyst Stefan Loipfinger, "und die war eine Komplettkatastrophe."

Nun kann es bei jedem Unternehmer mal schlecht laufen, doch was Kritiker bei Fundus anprangern, ist das "System Jagdfeld": "Er ist phänomenal im Geldverdienen", sagt Loipfinger, "nicht nur bei den Fondsgebühren, sondern vor allem im Nachfeld hat er eine Phantasie, dass einem schwindlig wird."

Erst wenn ein Fonds läuft, geht es richtig los. "Es gibt eine abgestufte Kette von Beteiligungen, die kaum zu durchschauen ist", sagt Rechtsanwalt Thomas Fritsch, der 248 Gesellschafter gegen Fundus vertritt und die "Schutzgemeinschaft Adlon Anleger" gründete, "und am Ende der Kette taucht immer ein Name auf: Anno August." Zuerst verdient Jagdfeld am Bau der Häuser. Den erledigt das Bauunternehmen Bredero, das auch zum Jagdfeld-Imperium gehört. Bredero kassiert enorme Summen für den Bau, oft ein Vielfaches dessen, was die Immobilien später beim Verkauf bringen. Beispiel Gutenberg Galerie: Laut Fondsprospekt kassierte Bredero für das Gebäude 50 Millionen Euro vom Fonds. Für 12,25 Millionen Euro ist es laut Presseberichten zwangsversteigert worden.

Die Innenausstattung der Häuser besorgt wie beim Adlon und in Heiligendamm die Firma AMJ Design. Dass deren Chefin Anne Maria Jagdfeld ist, seine Frau, ist kein Geheimnis. Wie viel sie dafür bekommt, dagegen schon. Das zeige kein Prospekt, klagen Analysten, "da ist geprasst worden". Aus dem Fondsvermögen werden auch noch Gebühren für Steuerberatung und Verwaltung bezahlt. All das erledigen Jagdfeld-Gesellschaften selbst, schließlich ist er Steuerberater.

"Richtig lukrativ" aber sei das System durch das Treuhandmodell, sagt Anwalt Fritsch: Wer einem Fundus Fonds beitrete, unterzeichne einen Vertrag, mit dem er seine Stimmrechte einem Treuhänder übertrage, wenn er selbst nicht zur Gesellschafterversammlung reise - was die allerwenigsten tun. Und der Treuhänder ist, man ahnt es, eine Jagdfeld-Gesellschaft.

Die winkt auf der Gesellschafterversammlung die Beschlüsse durch, die der Fundus-Chef gefasst hat - selbst Kapitalerhöhungen und Mietverzicht, sagt Fritsch. "Ich bin alle Protokolle seit 1995 durchgegangen: Jagdfeld hatte durch die Treuhand noch nie unter 60 Prozent der Stimmen. Er hat ein System geschaffen, mit dem er sich absolut unangreifbar fühlt."

Noch. Denn der Gesetzgeber hat erkannt, dass so etwas passieren kann, wenn man geschlossene Fonds nicht reguliert. Er will daher jetzt nachbessern. Fritschs Mandanten warten darauf nicht. Sie klagen, denn die Gutsherrenart, mit der Jagdfeld Millionen verdient, aber die überschuldeten Immobilien verkauft und den Anlegern lapidar mitteilt: "Nach Auszahlung des Kaufpreises ist die Gesellschaft vermögenslos", geht vielen gegen den Strich. Bis vor den Bundesgerichtshof könnte es gehen, aber drei Milliardäre wollen sich das leisten. Es könnte der Anfang vom Ende des Systems Jagdfeld sein.

Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.04.2010, Nr. 13 / Seite 41
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Dies ist ein Ausdruck aus www.faz.net
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.405.975 von TK666 am 27.04.10 09:21:31Ich kenne jemand, den wird das kaum freuen:

Beim LG Aachen ist eine Klage gegen die Treuhandgesellschaft, Herrn Jagdfeld, FF 31 KG und Fundus Fonds Verwaltungen GmbH auf Auskunft über die Namen und Anschriften aller Kommanditisten/Treugeber anhängig.

Mit Urteil vom 11. Juni 2010 hat die 8. Zivilkammer des LG Aachen Herrn Jagdfeld, die Treuhandgesellschaft Jagdfeld & Partner Steuerberatungs GmbH, sowie die Fondsgesellschaft FF 31 KG antragsgemäß zur Auskunftserteilung verurteilt. Danach ist den Klägern eine vollständige Liste sämtlicher Gesellschafter/Treugeber der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus Fonds Nr. 31 KG entweder in elektronischer Form oder in Papierform, die die Namen und Anschriften beinhaltet, zu übergeben.

Quelle:
http://www.schutzgemeinschaft-adlon-anleger.de/news.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.694.874 von dornech am 17.06.10 00:06:26Der nächste Fundus-Hotelfonds, der für "Anlegerfreuden" sorgt ...
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/immobilien-unternehmer…
http://www.schutzgemeinschaft-adlon-anleger.de/news.html

> ... Prozess beim LG Aachen betrifft die Anfechtung der Beschlüsse zu Top 7
> (Pachtzinsverzichtsvereinbarung) und Top 8 und 9 (Entlastung von Herrn Jagdfeld und der
> Treuhandgesellschaft) auf der Versammlung vom 16.09.2009. ...

> Am 10.08.2010 fand die mündliche Verhandlung statt. Das LG Aachen wird sein Urteil am
> 09.09.2010 verkünden

Save the date !
Antwort auf Beitrag Nr.: 39.994.135 von dornech am 16.08.10 23:16:58Heute ist das Urteil fällig. Kennt jemand das schon ?
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.124.309 von dornech am 09.09.10 11:56:46http://www.schutzgemeinschaft-adlon-anleger.de/news.html

> Das LG Aachen wird sein Urteil am 07.10.2010 verkünden (Terminsverlegung durch das
> Gericht).

Save the date !
Urteilsverkündung wurde w/Erkrankung des Richters erneut verschoben.
In der heutigen WELT AM SONNTAG-Ausgabe ist ein zweiseitiger Bericht dem Gut-Menschen Anno August Jagdfeld gewidmet.
Gut-Mensch meine ich hier zweideutig: Einerseits, da er der Eigentümer eines Ökogutes, das von Bioland zertifizierte Gut Vorder Bollhagen in MVP ist, ein Demonstrationsbetrieb für ökologischen Landbau.
Andererseits ist er zu den Tieren, hier den Legehennen so gut, dass er Ihnen einen fahrbaren weißen Schuppen als Wellnesstempel zukommen läßt. Insofern danken es ihm die Hennen mit besten Eiern und bester Fleischqualität. Die Überschrift des Artikels heißt "Am Rührei entscheidet sich alles" und ist eine einzige Huldigung des Kosmopoliten AAJ und seinen Werken.
Die Eier seiner 400 Legehennen werden an das Grand Hotel Heiligendamm und das Berliner Adlon geliefert.
Zitat: "Anno August Jagdfeld, einer der größten Immobilienunternehmer Deutschlands und Chef der Fundus-Gruppe hat mit seinen Unternehmungen das Gesicht des heutigen Berlins entscheidend mitgeprägt und die Stadt auf Metroplien-Niveau gebracht. Seine Bauten sind ästhetische Meilensteines,.. eines Mannes mit visionärer Weitsicht.

Fazit: Es gibt nichts, was der Mann nicht kann:
Von A wie Architektur, über B wie Bauen oder auch als Bauer, bis Z wie Zocken. Deswegen plädiert die WamS, dass ihm baldigst ein Denkmal gesetzt werden soll.

So fängt der Sonntag mit einem guten Frühstücksei und einem gut recherchierten Artikel bestens an...

adH
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.380.633 von aufdemHorst am 24.10.10 16:02:06Als ich das gelesen habe, hatte ich ein kleibnes de-ja-vu. AAJ ist ja auch in der Lage, wenn es um ECHTE Probleme in einem Fonds geht, eine halbe Stunde über diese fahrbaren Hühnerställe zu dozieren. Ggf. auch noch länger wenn er von Gesellschaftern nicht doch irgendwann gestoppt würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.381.004 von dornech am 24.10.10 19:10:33Wenn nicht zum 3. mal verschoben wird, ist heute Urteilsverkündung zum Thema Beschlußanfechtung Pachtverzicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.445.220 von alexmay am 03.11.10 14:46:04... und die Anteilseigner sollten auch wissen, dass die Initiatoren dieser "Schutzgemeinschaft" höchsteigene, wirtschaftliche Interessen verfolgen! Wenn ich mir das dort alles so durchlese, sind eigene Absichten jedenfalls unschwer zu erkennen. Als ausgewiesener Kenner der Materie präsentiert sich der Anwalt zumindest nicht.

Also, meine Herren (ich vermute hinter Ihren Pseudonymen Vertreter des männlichen Geschlechts): Wenn ich mir so Ihre Beiträge anschaue, dann spricht daraus doch arg viel Frust. Bricht sich da nicht vielleicht Unzufriedenheit über eigene Entscheidungen Bahn? Ich bin auch nicht immer glücklich mit meinen Anlagen. Aber Investments haben es nunmal an sich, dass sie mehr oder weniger rentierlich sein können als ursprünglich gedacht. Es macht mir doch alles sehr den Eindruck, dass Sie einen Schuldigen suchen. Das macht das Leben ja auch einfacher...

Ihre Beiträge gehen jedenfalls mehr und mehr unter die Gürtellinie. Das finde ich sehr beschämend. Und hier im Forum unkritische PR für einen Anwalt zu machen, hilft auch nicht weiter - noch ist das dessen Zweck. Aber da hier ja fast immer dieselben schreiben, erfüllt das Forum als therapeutische Selbsthilfegruppe ja vielleicht doch ihren Zweck.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.446.676 von Bernadette50 am 03.11.10 17:10:23@Bernadette50

> ... und die Anteilseigner sollten auch wissen, dass die Initiatoren dieser
> "Schutzgemeinschaft" höchsteigene, wirtschaftliche Interessen verfolgen!
> Wenn ich mir das dort alles so durchlese, sind eigene Absichten jedenfalls
> unschwer zu erkennen.
Aha. Dann tun Sie die doch einfach kund ...

> Aber Investments haben es nunmal an sich, dass sie mehr oder weniger rentierlich
> sein können als ursprünglich gedacht. Es macht mir doch alles sehr den Eindruck, dass
> Sie einen Schuldigen suchen. Das macht das Leben ja auch einfacher...
Ich liebe psychologische Ferndiagnosen.

> Ihre Beiträge gehen jedenfalls mehr und mehr unter die Gürtellinie. Das finde ich
> sehr beschämend.
Fremdschämen ? Ja, eine sehr deutsche Sportart.
Unter der Gürtellinie bezeichnet man gemeinhin unsachliche Äußerungen.
Es wird Ihnen ja dann leicht fallen, diese Ihre RMeinung nach unsachlichen Äußerungen sachlich zu kontern ... ?

Oder kennen Sie sich im Adlon-Fonds am Ende garnicht aus - was ja bedeutete, daß Sie andere ohne konkrete Sachkenntnis kritisieren. Das wäre ja ... unter der Gürtellinie. Und das von Ihnen. Nein, das kann nicht sein.
Dann könnte es natürlich sein, Sie kennen sich aus und haben ganz andere Ziele ...

> Und hier im Forum unkritische PR für einen Anwalt zu machen, hilft auch nicht weiter
> - noch ist das dessen Zweck.
Also nur zur Klarstellung: ich bin nicht Mitglied der Schutzgemeinschaft. Aber ich denke, daß die angestrengten juristischen Klärungsprozesse nicht nur die Mitglieder der Schutzgemeinschaft interessieren.
Wo ist da unkritische PR ?

Es ist Ihnen unbenommen, eine andere Meinung zu haben. Begründen Sie die doch einfach mit Sachargumenten - statt anderen Vorhaltungen zu machen.
Übriugens: ich liebe Leute, die sich für derartige Postings extra in Boards anmelden !!!

Benutzername: Bernadette50
Registriert seit: 03.11.2010 [ seit 0 Tagen ]
Benutzer ist momentan: Offline seit dem 03.11.2010 um 16:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.446.676 von Bernadette50 am 03.11.10 17:10:23Da Sie sich auf mein Posting beziehen:

Dieses ist ein Info-Board. Unkommentiert und wertungsfrei
habe ich diesen Hinweis eingestellt. Weder äußerte ich
mich pro o. contra für die Schutzgemeinschaft.....

1. Extra für diese Antwort angemeldet?!
2. Unsachlich, ja beleidigend äußern Sie sich!
3. Sachargumente bringen Sie nicht!
4. Fazit: Unbrauchbares Posting. Sie haben sich
selbst disqualifiziert. Fachliche bzw. sachliche
Kompetenz ist nicht erkennbar......

Schade! Hätte mich - andere vermutlich auch - gerne mit
sachlich fundierten Argumenten auseinandergesetzt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.452.395 von alexmay am 04.11.10 11:23:24Meine Herren, es ist genau das eingetreten, was ich befürchtet hatte: Beleidigungen und Unterstellungen, gepaart mit Sarkasmus und Zynismus - und das einer Dame gegenüber! Es war auch nichts anderes zu erwarten, wenn man sich alle Beiträge in diesem Forum anschaut.

Nachdem ich nun über lange Zeit immer wieder mal die Diskussion hier (die am Ende nicht wirklich eine ist) verfolgt habe, war es mir einfach ein Bedürfnis, einige grundsätzliche Anmerkungen anzubringen. Dafür muss man sich nun mal anmelden, was ich erst jüngst getan habe. So viel dazu.

Also, kühlen Sie gerne weiter hier Ihr Mütchen. Wenn Sie besser in den Schlaf finden, nachdem Sie zu nachtschlafender Zeit hier Beiträge eingestellt haben, so sei Ihnen das gegönnt. Großen Zuspruch bei anderen Usern - das kann man diesem Forum ja entnehmen - haben Sie mit Ihren Thesen ja nicht gefunden. Es hat schon wirklich was von einer Selbsthilfegruppe...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.463.989 von Bernadette50 am 05.11.10 15:38:11


Ich bin auch nicht immer glücklich mit meinen Anlagen. Aber Investments haben es nunmal an sich, dass sie mehr oder weniger rentierlich sein können als ursprünglich gedacht.

Es ist ein ganz besonderer Sachverhalt, wenn die Familie des Inititors sich hier zu Lasten der Anleger die Taschen füllt.

Deshalb die Frage an Userin Bernadette: Haben Sie finanzielle oder geschäftliche Beziehungen zum/r Jagdfeld-Clan/-Sippe/-Bande?
Die gewagten Geschäfte des Herrn Jagdfeld
Er hat das Hotel Adlon wieder aufgebaut und Heiligendamm. Damit wurde Anno August Jagdfeld reich. Nur seine
Anleger nicht. Die warten auf ihr Geld und machen jetzt Ärger.
Von Nadine Oberhuber
Er verkauft Träume. Ganz große. Den Traum vom Luxus und von der Noblesse vergangener Zeit. Er ließ ein Stück
Tradition auferstehen und Anleger daran teilhaben, das war der Reiz. Anno August Jagdfeld hat das Berliner Hotel
Adlon am Brandenburger Tor wieder aufgebaut, das vielleicht das luxuriöseste Hotel Deutschlands ist, zumindest
das bekannteste. Das älteste deutsche Seebad Heiligendamm hat er wieder zur weißen Stadt am Meer gemacht,
die es mal war. Schicke Einkaufszentren in Hamburg und Berlin hat er gebaut. So erarbeitete sich Jagdfeld einen
Namen als Immobilienmogul, bekam sogar das Bundesverdienstkreuz - und machte ein Vermögen. Viele seiner
Anleger dagegen verloren ihr Geld.
Die großen Hotelnamen haben auch sie gereizt, denn sie sollten ja daran mitverdienen. So zeichneten 56 000
Käufer Anteile an den geschlossenen Immobilienfonds und steckten rund drei Milliarden Euro in die Fundus
Fondsgruppe. Nur ging die Rechnung für viele nicht auf. Selbst die Vorzeigehäuser Adlon und Heiligendamm
werfen derzeit für die Anleger kein Geld ab. Der Fondsgründer und seine Familie aber wurden reich. Deshalb
droht nun der Aufstand im Luxusland.
Es begann Anfang März im Adlon. Jagdfelds Fundus Fonds hatte zur Gesellschafterversammlung geladen, um den
Anlegern vor allem eines mitzuteilen: Die Pächter der Restaurants und der Wellnesszone auf der Südseite des
Hotels Adlon können ihre Miete nicht zahlen und bekommen daher die Pacht erstmal erlassen, für dieses und das
nächste Jahr. Es sind mehr als drei Millionen Euro, auf die Anleger verzichten sollen.
Das Pikante: Es geht nicht um den Hauptmieter des Hotels, den Hotelkonzern Kempinski, denn der zahlt treu
seine Miete, 12 Millionen Euro im Jahr. Dass die Anleger kein Geld sehen, liegt am zweiten Pächter: der Adlon
Holding. Das ist eine familieneigene Firma, ihr Chef ist Julius, Jagdfelds Sohn.
Die Zeiten seien schlecht, deshalb "hat man sich sachlich konstruktiv darauf verständigt, dass die Adlon Holding
keine Miete zahlen muss", sagt Fundus-Sprecher Christian Plöger. "Das werden Ihnen auch diejenigen sagen, die
bei der Versammlung waren."
Die sehen es allerdings anders. Vom Anlegeraufstand sprechen die einen, von einer Welle, die langsam ins Rollen
kommt, andere. "Bei Fundus passieren Sachen, da zieht's Ihnen die Schuhe aus", sagt Anlegeranwalt Peter Mattil.
Der hat schon viele Anleger von Fundus Fonds vertreten, denn die "Nummer 31", der Adlonfonds, ist nicht der
einzige, der Probleme hat: "Ich kenne keinen einzigen Fundus Fonds, der in irgendeiner Weise normal verlaufen
wäre."
Die jüngste Bilanz sieht so aus: FF19, Einkaufscenter Steilshoop - pleite, abgewickelt. FF27, das Bürohaus
Pyramide in Berlin - verkauft, für Anleger ein Totalverlust, sagt Mattil. FF29, die Gutenberg Galerie in Leipzig -
zwangsversteigert. In Heiligendamm warten die Anleger seit Anbeginn auf Ausschüttungen. "Wenn es Totalverlust
heißt, sprechen wir von drei Objekten von vielen", entgegnet der Fundus-Sprecher, "insgesamt kann sich unsere
Bilanz sehen lassen." Von den 36 Fonds, die Jagdfeld seit 1982 aufgelegt hat, so stellte der Branchendienst
Fondstelegramm 2006 fest, brachten bis 2002 lediglich sechs die prognostizierten Ausschüttungen. Neuere Zahlen
gebe es nicht - bis heute. Die erste und einzige Leistungsbilanz stammt von 2002, sagt Analyst Stefan Loipfinger,
"und die war eine Komplettkatastrophe."
Nun kann es bei jedem Unternehmer mal schlecht laufen, doch was Kritiker bei Fundus anprangern, ist das
"System Jagdfeld": "Er ist phänomenal im Geldverdienen", sagt Loipfinger, "nicht nur bei den Fondsgebühren,
sondern vor allem im Nachfeld hat er eine Phantasie, dass einem schwindlig wird."
Erst wenn ein Fonds läuft, geht es richtig los. "Es gibt eine abgestufte Kette von Beteiligungen, die kaum zu
durchschauen ist", sagt Rechtsanwalt Thomas Fritsch, der 248 Gesellschafter gegen Fundus vertritt und die
"Schutzgemeinschaft Adlon Anleger" gründete, "und am Ende der Kette taucht immer ein Name auf: Anno
August." Zuerst verdient Jagdfeld am Bau der Häuser. Den erledigt das Bauunternehmen Bredero, das auch zum
Die gewagten Geschäfte des Herrn Jagdfeld - FAZ.NET - Geld & Mehr http://www.faz.net/p/Rub2B6A2616EDFF44E68158808A90883DEB/D..…
1 von 2 09.04.2010 09:07
Jagdfeld-Imperium gehört. Bredero kassiert enorme Summen für den Bau, oft ein Vielfaches dessen, was die
Immobilien später beim Verkauf bringen. Beispiel Gutenberg Galerie: Laut Fondsprospekt kassierte Bredero für
das Gebäude 50 Millionen Euro vom Fonds. Für 12,25 Millionen Euro ist es laut Presseberichten zwangsversteigert
worden.
Die Innenausstattung der Häuser besorgt wie beim Adlon und in Heiligendamm die Firma AMJ Design. Dass deren
Chefin Anne Maria Jagdfeld ist, seine Frau, ist kein Geheimnis. Wie viel sie dafür bekommt, dagegen schon. Das
zeige kein Prospekt, klagen Analysten, "da ist geprasst worden". Aus dem Fondsvermögen werden auch noch
Gebühren für Steuerberatung und Verwaltung bezahlt. All das erledigen Jagdfeld-Gesellschaften selbst, schließlich
ist er Steuerberater.
"Richtig lukrativ" aber sei das System durch das Treuhandmodell, sagt Anwalt Fritsch: Wer einem Fundus Fonds
beitrete, unterzeichne einen Vertrag, mit dem er seine Stimmrechte einem Treuhänder übertrage, wenn er selbst
nicht zur Gesellschafterversammlung reise - was die allerwenigsten tun. Und der Treuhänder ist, man ahnt es,
eine Jagdfeld-Gesellschaft.
Die winkt auf der Gesellschafterversammlung die Beschlüsse durch, die der Fundus-Chef gefasst hat - selbst
Kapitalerhöhungen und Mietverzicht, sagt Fritsch. "Ich bin alle Protokolle seit 1995 durchgegangen: Jagdfeld hatte
durch die Treuhand noch nie unter 60 Prozent der Stimmen. Er hat ein System geschaffen, mit dem er sich
absolut unangreifbar fühlt."
Noch. Denn der Gesetzgeber hat erkannt, dass so etwas passieren kann, wenn man geschlossene Fonds nicht
reguliert. Er will daher jetzt nachbessern. Fritschs Mandanten warten darauf nicht. Sie klagen, denn die
Gutsherrenart, mit der Jagdfeld Millionen verdient, aber die überschuldeten Immobilien verkauft und den
Anlegern lapidar mitteilt: "Nach Auszahlung des Kaufpreises ist die Gesellschaft vermögenslos", geht vielen gegen
den Strich. Bis vor den Bundesgerichtshof könnte es gehen, aber drei Milliardäre wollen sich das leisten. Es könnte
der Anfang vom Ende des Systems Jagdfeld sein.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 04.04.2010, Nr. 13 / Seite 41
© F.A.Z. Electronic Media GmbH 2001 - 2010
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Antwort auf Beitrag Nr.: 40.463.989 von Bernadette50 am 05.11.10 15:38:11Bernadette50,

Sie sind ja ein Herzchen.
Sie liefern KEIN einziges Sachargument, setzen sich numll mit den konkreten und belegbarne Vorwürfen auseinander, mutmassen dafür fröhlich über die Motivation für Kritik an Jagdfeld und kommen dann mit "es ist genau eingetreten was ich befürchtet hatte".

Falls Sie wahrsagerische Fähigkeiten in sich entdeckt zu haben glauben: Sie irren. Es gibt ein altes deutsches Sprichwort: Wie es in den Wald hineinruft ...
Wissen Sie, wie es weitergeht ? Bestimmt.

Damlicher - äh - dämlicher gehts nimmer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.463.989 von Bernadette50 am 05.11.10 15:38:11Beleidigungen und Unterstellungen, gepaart mit Sarkasmus und Zynismus - und das einer Dame gegenüber!

Vielleicht bin ich nicht so intelligent, aber ich kann die Beleidigungen, auf die Sie anspielen nicht erkennen. Dafür beschäftigt mich eine andere Frage: Wenn sich eine Diebin in Ihrer Selbstwahrnehmung als Dame bzezeichnet... Darf man diese Diebin dann eine Diebin nennen, oder ist das unhöflich? Schützt die Selbstwahrnehmung als Dame vor der subjektiven Meinung anderer, die in dieser "Dame" einfach nur eine Diebin oder ein Subjekt sehen?
jagdfeld - das so was in Deutschland möglich ist - ohne worte